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<ep-patent-document id="EP15163701A1" file="EP15163701NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="3081118" kind="A1" date-publ="20161019" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSKBAHRIS..MTNORSMESMMA................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>JDIM360 Ver 1.28 (29 Oct 2014) -  1100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3081118</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>20161019</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>15163701.4</B210><B220><date>20150415</date></B220><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20161019</date><bnum>201642</bnum></B405><B430><date>20161019</date><bnum>201642</bnum></B430></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>A47G   9/02        20060101AFI20151007BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>BETTWÄSCHE</B542><B541>en</B541><B542>AN ARTICLE OF BEDDING</B542><B541>fr</B541><B542>DRAPS DE LIT</B542></B540><B590><B598>2</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>Temmel, Markus</snm><iid>101519741</iid><irf>EP74957</irf><adr><str>Carl-Appel-Straße 9/5.1</str><city>1100 Wien</city><ctry>AT</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Temmel, Markus</snm><adr><str>Carl-Appel-Straße 9/5.1</str><city>1100 Wien</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>TBK</snm><iid>100061560</iid><adr><str>Bavariaring 4-6</str><city>80336 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B844EP><B845EP><ctry>BA</ctry></B845EP><B845EP><ctry>ME</ctry></B845EP></B844EP><B848EP><B849EP><ctry>MA</ctry></B849EP></B848EP></B800></SDOBI>
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Bettwäsche, die im Wesentlichen in Form eines durch zwei gegenüberliegende Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung und zwei gegenüberliegende Seitenkanten (115, 117) in Breitenrichtung definierten Rechtecks aus einer doppellagigen Gewebeschicht ausgebildet ist. Entlang einer der Seitenkanten in Längsrichtung oder entlang einer der Seitenkanten (117) in Breitenrichtung ist eine verschließbare Öffnung zum Einbringen eines Bettwäscheelements vorgesehen. An einem Ende der Bettwäsche entlang einer der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung ist eine Tasche (104) aus einer Gewebeschicht ausgebildet. Die Tasche (104) weist eine von der einen der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung beabstandete Öffnung (103) auf, die zwischen den Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung angeordnet ist. Der Abstand der Öffnung (103) zu der einen der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung beträgt einen Wert (I), der maximal der Hälfte der Länge der Bettwäsche entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung entspricht, und die Tasche (104) ist entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung lösbar mit der Bettwäsche verbunden.
<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="78" he="133" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Bettwäsche mit Fußtasche.</p>
<p id="p0002" num="0002">Aus der Druckschrift <patcit id="pcit0001" dnum="DE202004006500U1"><text>DE 20 2004 006 500 U1</text></patcit> ist eine Bettwäsche mit wärmendem Fußsack bekannt. Hier ist ein Fußsack offenbart, der an der Unterseite am Fußende einer Bettwäsche angearbeitet ist. Der Fußsack ist an der unteren Kante am Fußende der Bettwäsche hinter den beiden äußeren Kanten auf seiner gesamten Länge angenäht, sodass eine wärmende Hülle entsteht, die zur oberen Seite hin offen ist.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung zum Wärmen von Füßen zu schaffen, welche an die Bedürfnisse eines Benutzers anpassbar ist.</p>
<p id="p0004" num="0004">Die Aufgabe der Erfindung wird durch eine Bettwäsche nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen werden gemäß den anhängenden Ansprüchen ausgeführt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die Erfindung stellt eine Bettwäsche bereit, die im Wesentlichen in Form eines durch zwei gegenüber liegende Seitenkanten in Längsrichtung (folgend auch als Längskante" bezeichnet) und zwei gegenüber liegende Seitenkanten in Breitenrichtung (folgend auch als Breitkante" bezeichnet) definierten Rechtecks aus einer doppellagigen Gewebeschicht ausgebildet ist. Dabei ist entlang einer der Längskanten oder entlang einer der Breitkanten eine verschließbare Öffnung vorgesehen, um ein Bettwäscheelement wie z. B. eine Decke einzubringen. An einem Ende der Bettwäsche ist entlang einer der Breitkanten aus einer Gewebeschicht eine Tasche ausgebildet. Die Tasche weist eine von der einen der Breitkanten beanstandete Öffnung auf, die sich zwischen den Längskanten erstreckt. Der Abstand der Öffnung zu der einen der Breitkanten beträgt dabei einen Wert, der maximal der Hälfte der Länge der Bettwäsche entlang der Längskante entspricht.<!-- EPO <DP n="2"> --> Außerdem ist die Tasche entlang der Längskante mittels lösbarer Verbindungselemente mit der Bettwäsche verbunden. Bevorzugt liegt der Abstand der Öffnung zu der einen der Breitkanten in einem Bereich zwischen 0,6 m und 1,2 m. Bevorzugter liegt der Abstand der Öffnung zu der einen der Breitkanten in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0 m. Am bevorzugtesten beträgt der Abstand der Öffnung zu der einen der Breitkanten 0,9 m.</p>
<p id="p0006" num="0006">Da die Tasche entlang der Längskante lösbar mit der Bettwäsche verbunden ist, ermöglicht dies einem Benutzer bei entsprechenden klimatischen Verhältnissen wie z. B. einer wärmeren Jahreszeit die Tasche um die Breitkante umzuschlagen, wodurch ein angenehmeres Gefühl von Schlafen in der warmen Jahreszeit entsteht. Außerdem kann ein Benutzer, dessen Körpergröße weit über das übliche Durchschnittsmaß hinaus geht, die Decke alternativ in einer verlängerten Form verwenden.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Verbindung der Tasche mit der Bettwäsche entlang der Breitkanten ist mit lösbaren Verbindungselementen ausgeführt, wodurch ein vollständiges Abnehmen der Tasche von der Bettwäsche möglich ist.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die Tasche ist aus einem doppellagigen Gewebe ausgeführt. Durch eine im Bereich der Öffnung der Tasche vorgesehene und mittels eines lösbaren Verbindungselements verschließbar ausgeführte Öffnung kann dann ein Bettwäscheelement wie z. B. eine an die Tasche angepasste Decke oder ein angepasstes Federbett (Tuchent) zwischen die zwei Gewebelagen der Tasche eingebracht werden. Dadurch ist es vorteilhaft möglich, dass die in der Tasche untergebrachten Füße von beiden Seiten ein gleichmäßiges Gefühl empfinden.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Tasche ist durch Umschlagen der Bettwäsche an einem Ende in Breitenrichtung und Verbinden des umgeschlagenen Teils entlang der Längskanten geformt. Es ist möglich, die Tasche wieder zu öffnen und die Decke zu verlängern, ohne dass einem Benutzer an dem Fußende der Bettwäsche ein durch Verbindungselemente hervorgerufenes unangenehmes Gefühl vermittelt wird, wie z.B. durch einen geöffneten Reißverschluss, der an den Füßen kratzt.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Vorteilhaft können Sicherungselemente z.B. in Form von Häkchen, Druckknöpfen, Klettverschlusselementen, oder mit einem Druckknopf fixierbare Gewebestreifen oder Schnüren vorgesehen sein, die ein unbeabsichtigtes Öffnen der lösbaren Verbindungselemente wie z.B. Reißverschlüsse verhindern.</p>
<p id="p0011" num="0011">Vorteilhaft kann die Länge der Tasche variabel einstellbar sein. Bevorzugt liegt die Länge der Tasche in einem Bereich zwischen 0,6 m und 1,2 m. Bevorzugter liegt die Länge der Tasche in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0m. Am bevorzugtesten beträgt die Länge der Tasche 0,9 m.</p>
<p id="p0012" num="0012">Vorteilhaft kann es sich bei der Bettwäsche um einen Deckenüberzug handeln. Anstelle eines Deckenüberzugs kann sich der Begriff Bettwäsche aber auch auf einen Polster-/Kissenüberzug, einen Tuchent-/Polsterbett-/Federbettüberzug oder andere aus einer doppellagigen Gewebeschicht hergestellte Überzüge handeln.</p>
<p id="p0013" num="0013">Als lösbares Verbindungselement gemäß der Erfindung kann insbesondere ein Reißverschluss, ein Klettverschluss, Druckknöpfe, durch Knopflöcher geführte Knöpfe und ähnliches Anwendung finden.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die voranstehend aufgezählten Beispiele für Verbindungselemente können ebenfalls für die Verbindung der Bettwäsche mit der Tasche Anwendung finden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Vorteilhaft kann die Tasche der Bettwäsche durch Öffnen der lösbaren Verbindungselemente entlang der Längskante der Bettwäsche als Verlängerung der Bettwäsche dienen.</p>
<p id="p0016" num="0016">Derzeit bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden mit Bezug auf die anhängenden Zeichnungen beschrieben. In diesen zeigt:
<ul id="ul0001" list-style="none">
<li><figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> eine schematische Ansicht einer Unterseite einer Decke mit der Tasche als Vergleichsbeispiel zum Besseren Verständnis der Erfindung;</li>
<li><figref idref="f0001">Fig. 1b</figref> eine schematische Ansicht einer Oberseite der Decke aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref>;<!-- EPO <DP n="4"> --></li>
<li><figref idref="f0002">Fig. 1c</figref> eine schematische Ansicht der Decke aus <figref idref="f0001">Fig. 1a</figref> in einem verlängerten Zustand;</li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 2</figref> schematisch eine Unterseite einer erfindungsgemäßen Bettwäsche gemäß einer bevorzugten Ausführungsform;</li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bettwäsche gemäß einer weiteren Ausführungsform;</li>
<li><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> eine schematische Ansicht einer Oberseite einer erfindungsgemäßen Bettwäsche;</li>
<li><figref idref="f0004">Fig. 5</figref> eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bettwäsche in einem verlängerten Zustand;</li>
<li><figref idref="f0004">Fig. 6</figref> eine schematische Ansicht einer erfindungsgemäßen Bettwäsche in einem teilverlängertem Zustand.</li>
</ul></p>
<p id="p0017" num="0017">Im Folgenden wird eine Decke anhand der <figref idref="f0001">Figuren 1a, 1b</figref> und <figref idref="f0002">1c</figref> als Vergleichsbeispiel zum Besseren Verständnis der Erfindung beschrieben.</p>
<p id="p0018" num="0018">Eine Decke ist im Wesentlichen in Form eines Rechtecks ausgebildet, das durch zwei Kanten 9, 11 in Längsrichtung und zwei Kanten 5, 7 in Breitenrichtung definiert ist. An einem Ende der Decke ist entlang der Kante 5 in Breitenrichtung eine Tasche 2 vorgesehen, die ebenfalls im Wesentlichen eine rechteckige Form aufweist. Die Tasche 2 ist an drei ihrer Seitenkanten mit der Kante 5 der Decke in Breitenrichtung bzw. den Kanten 9, 11 der Decke in Längsrichtung mittels Vernähung verbunden. Die nicht verbundene Kante bildet eine Öffnung 1 aus, sodass es möglich ist, durch die Öffnung 1 Gegenstände oder Körperteile wie z.B. Füße in den Bereich zwischen Decke und der Tasche 2 einzubringen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Öffnung 1 liegt dabei in etwas einen Abstand I von der Kante 5 der Breite der Decke nach entfernt. Bevorzugt liegt der Abstand I in einem Bereich zwischen 0,6<!-- EPO <DP n="5"> --> m und 1,2 m. Bevorzugter liegt der Abstand I in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0 m. Ab bevorzugtesten beträgt der Abstand l 0,9 m.</p>
<p id="p0020" num="0020">Aus <figref idref="f0001">Fig. 1b</figref> ist ersichtlich, dass die Tasche 2 entlang des Abstands l mittels einer lösbaren Verbindung 3 mit der Decke verbunden ist. Die gestrichelte Linie in <figref idref="f0001">Fig. 1b</figref> stellt die Lage der Öffnung 1 an der in der <figref idref="f0001">Fig. 1b</figref> verdeckten Unterseite der Decke dar.</p>
<p id="p0021" num="0021">Bevorzugt sind lösbare Verbindungselemente wie z. B. Klettverschlüsse, Reißverschlüsse, Druckknöpfe, Knopf-Knopflochverbindungen usw. eingesetzt. Durch das Lösen der Verbindungselemente ist es möglich, das die Tasche ausbildende Material alternativ als Verlängerung der Decke einzusetzen.</p>
<p id="p0022" num="0022"><figref idref="f0002">Fig. 1c</figref> zeigt die Decke in einem Zustand, in dem die Tasche 2 durch Umklappen um die Breitkante 5 als Verlängerung der Decke dient. Dieser Zustand ist bei Einsatz von lösbaren Verbindungsmitteln durch Öffnen derselben einfach herstellbar.</p>
<p id="p0023" num="0023"><figref idref="f0003">Figs. 2, 3 und 4</figref> zeigen Ausführungsformen gemäß der Erfindung, die an einer Bettwäsche in Form eines Deckenüberzugs angewendet ist. Ein Deckenüberzug gemäß Ausführungsform besteht aus zwei Lagen eines Gewebes, die an drei Kanten 109, 115 und 111 miteinander verbunden sind - beispielsweise durch Vernähen.</p>
<p id="p0024" num="0024">Wie aus <figref idref="f0003">Fig. 2</figref> ersichtlich ist, ist entlang einer an einem Fußende liegenden Breitkante 115 eine mittels Reißverschluss 107 verschließbare Öffnung vorgesehen, durch die eine Decke in den Deckenüberzug eingebracht werden kann. Nach dem Einbringen der Decke wird der Reißverschluss 107 geschlossen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Außerdem ist an der Kante 115, die einem Fußende der Decke entspricht, eine Tasche 104 vorgesehen, die ebenfalls aus zwei übereinander liegenden Gewebeschichten ausgebildet ist. Die beiden Gewebeschichten der Tasche sind an drei Kanten miteinander vernäht, während an der vierten Kante eine durch einen Reißverschluss 105 verschließbare Öffnung ausgebildet ist. Die Tasche 104 ist<!-- EPO <DP n="6"> --> mittels Reißverschlüssen 101, 102 und 106 an dem Deckenüberzug abnehmbar angebracht, wodurch eine Öffnung entsteht, die im Wesentlichen parallel zu der Kante 115 verläuft und um einen Abstand l von der Kante 115 beanstandet ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Ähnlich wie bei der anhand von <figref idref="f0001 f0002">Figs. 1a bis 1c</figref> beschriebenen Decke liegt der Abstand l bevorzugt in einem Bereich zwischen 0,6 m und 1,2 m. Bevorzugter liegt der Abstand I in einem Bereich zwischen 0,8 m und 1,0 m. Am bevorzugtesten beträgt der Abstand l 0,9 m.</p>
<p id="p0027" num="0027">Durch das Öffnen des Reißverschlusses 105 und Einbringen eines an die Ausmaße der Tasche (Breite b, Länge l) angepassten Deckenelements (eine kleine Decke mit den Maßen b und l) und danach Verschließen des Reißverschlusses 105 ist die Tasche 104 zur Verwendung bereit. Als Deckenelement ist beispielsweise eine Decke oder ein Federbett (Tuchent) einsetzbar.</p>
<p id="p0028" num="0028">Falls für einen Benutzer kein Bedarf besteht, seine Füße in der Tasche 104 unterzubringen, indem er die Füße durch die Öffnung 103 zwischen den die Bettdecke enthaltenen Überzug und die Tasche 104 einbringt, kann die Tasche durch Öffnen der Reißverschlüsse 101 und 106 entlang der Kante 115 nach außen geklappt werden, wodurch die Decke verlängert wird. Dies ist in der Figur durch den Pfeil A angezeigt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Ebenfalls ist es möglich durch zusätzliches Öffnen des Reißverschlusses 102 die Tasche vollständig von dem die Decke enthaltenden Überzug abzutrennen, falls auch kein Bedarf bestehen sollte, den Deckenüberzug durch Umklappen entlang der Kante 115 zu verlängern.</p>
<p id="p0030" num="0030">An den Enden der an den Längskanten 109, 111 angeordneten Reißverschlüsse 101 und 106 sind Sicherungselemente bevorzugt in Form von Stoffstreifen 121 und 123 vorgesehen, die mittels entsprechender Druckknöpfe 122a, 122b und 124a und 124b an der Tasche fixiert werden, und dabei verhindern, dass der jeweilige Reißverschluss 101, 106 durch Bewegungen des Benutzers unbeabsichtigt geöffnet wird.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">In etwa der Mitte zwischen den Stoffstreifen 121 bzw. 123 und der Kante 115 sind beidseitig des Deckenüberzugs zweite Stoffstreifen 125 und 127 mit Druckknöpfen 126a, 126b bzw. 128a, 128b vorgesehen, die als zusätzliche Sicherung des jeweiligen Reißverschlusses 101 bzw. 106 dienen können.</p>
<p id="p0032" num="0032">Als Sicherung des Reißverschlusses sind bevorzugt jeweils Sicherungselemente wie Druckknöpfe, Häkchen, Knopf-Knopflochverbindungen etc. eingesetzt.</p>
<p id="p0033" num="0033">Außerdem besteht die Möglichkeit, die Druckknöpfe 122a und 124a der Stoffstreifen 121 und 123 mit den Druckknöpfen 126b bzw. 128b zu verbinden und damit den Deckenüberzug unter Beibehaltung einer verkürzten Tasche zu verlängern. Dies ist beispielhaft in <figref idref="f0004">Fig. 6</figref> gezeigt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Dies bedeutet, dass die Decke oder der Deckenüberzug nur zu einem Teil der möglichen Länge verlängert wird, dafür aber auch eine verkürzte Tasche gebildet werden kann. Entsprechend ist es für überdurchschnittlich große Personen möglich, neben dem Vorteil eines verlängerten Deckenüberzuges/einer verlängerten Decke auch den Vorteil der Tasche zu genießen.</p>
<p id="p0035" num="0035">Dabei liegt eine Länge l1 der Tasche bevorzugt zwischen 0,7 m und 0,8 m, noch bevorzugter zwischen 0,5 m und 0,6 m und beträgt am bevorzugtesten 0,4 m. Eine Länge l2 der Verlängerung liegt dann bevorzugt zwischen 0,1 m und 0,2 m, noch bevorzugter zwischen 0,3 m und 0,4 m und beträgt am bevorzugtesten 0,5 m.</p>
<p id="p0036" num="0036"><figref idref="f0003">Fig. 3</figref> zeigt eine Variante des Deckenüberzugs. In <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> sind den Elementen, die bereits aus <figref idref="f0003">Fig. 2</figref> bekannt sind, die gleichen Bezugszeichen zugewiesen. Deren Beschreibung wird daher nicht wiederholt.</p>
<p id="p0037" num="0037">Der wesentliche Unterschied des in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> schematisch dargestellten Deckenüberzuges gegenüber dem in <figref idref="f0003">Fig. 2</figref> Dargestellten ist das Weglassen des Reißverschlusses 102, wodurch es möglich ist, durch Öffnen der Reißverschlüsse 101 und 106 die Tasche 104 gemäß dem Pfeil B nach außen umzuklappen und so den Deckenüberzug zu verlängern. Somit kann eine Person, deren Größe das übliche<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0038" num="0038">Durchschnittmaß übersteigt, ihre Füße unter der durch die Tasche 104 gebildeten Verlängerung unterbringen, ohne durch den weggelassenen Reißverschluss 102 ein störendes Gefühl zu empfinden.</p>
<p id="p0039" num="0039"><figref idref="f0004">Fig. 5</figref> ist eine schematische Darstellung des derart verlängerten Deckenüberzugs. Das Verlängern der Decke erfolgt durch das Öffnen der Sicherungselemente 121, 123 der Reißverschlüsse 121, 106 sowie das öffnen der Reißverschlüsse 101, 106 in deren Halbteile 101a, 101b bzw. 106a, 106b und das darauffolgende Umschlagen der Tasche 104 zu einer Verlängerung.</p>
<p id="p0040" num="0040"><figref idref="f0003">Fig. 4</figref> zeigt die Oberseite des Deckenüberzugs aus <figref idref="f0003">Fig. 2 oder Fig. 3</figref>. Nähte 113 dienen zur Befestigung des an dem Überzug angebrachten Reißverschlusses 101 bzw. 106.</p>
<p id="p0041" num="0041">Bevorzugt entspricht die Breite der Tasche der Breite der Decke bzw. des Deckenüberzugs. Daher entspricht das Maß b in den Figuren der Breite der Decke bzw. Deckenüberzugs. Während in den Figuren eine Decke für eine Einzelperson schematisch dargestellt ist, kann die Erfindung auch auf einen überbreiten Überzug oder eine überbreite Decke angewendet werden, der/die für zwei oder mehrere Personen geeignet ist.</p>
<p id="p0042" num="0042">In diesem Fall ist es auch möglich, die Tasche selbst zu teilen, sodass eine Person ihre Füße in ihrer Teiltasche unterbringen kann, während die andere Person ihre Teiltasche öffnen oder vollständig entfernen kann. Eine Teilung kann im Wesentlichen in der Mitte der Tasche parallel zu den Längskanten durch Vernähen oder mittels lösbarer Verbindungselemente erfolgen. Dabei kann die Teilung so ausgeführt sein, dass die Teilung der Tasche aufgehoben wird, oder dass eine der beiden geteilten Taschen analog zu der in <figref idref="f0003">Fig. 2</figref> gezeigten Tasche entfernt oder analog zu der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> gezeigten Tasche umgeklappt und damit der Deckenüberzug bzw. die Decke an einer Seite verlängert wird, während auf der anderen Seite die Tasche verbleibt.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0043" num="0043">Bevorzugt beträgt die Länge l der Tasche sowohl an der Decke als auch an dem Deckenüberzug entlang der Längskanten der Decke bzw. des Deckenüberzugs 1,2 Meter.</p>
<p id="p0044" num="0044">Alternativ zu der in <figref idref="f0003">Figs. 2 und 3</figref> dargestellten Anordnung kann die mittels Reißverschlusses verschließbare Öffnung zur Einbringung einer Decke / Tuchent in den Deckenüberzug auch an der gegenüberliegenden Breitkante 117 oder an einer der beiden Längskanten 109, 111 vorgesehen sein.</p>
<p id="p0045" num="0045">Die zweiten Stoffstreifen können weggelassen werden.</p>
<p id="p0046" num="0046">Anstelle der Stoffstreifen und Druckknöpfe können beispielsweise Klettverschlüsse, Häkchen etc. als Sicherungsmittel bzw. zum Fixieren der verkürzten Tasche bei verlängertem Deckenüberzug eingesetzt werden.</p>
<p id="p0047" num="0047">Während die Erfindung insbesondere anhand eines Deckenüberzugs beschrieben wurde, wird ein Fachmann erkennen, dass die Erfindung nicht nur auf einen Deckenüberzug angewendet werden kann, sondern auch für andere Arten von Bezügen wie z.B. einen Bezug für eine Tuchent (Federbett) verwendet werden kann.</p>
<p id="p0048" num="0048">Während die Erfindung anhand von derzeit bevorzugten Ausführungsformen beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern durch den Schutzbereich der anhängenden Ansprüche definiert.</p>
<p id="p0049" num="0049">Die Erfindung betrifft eine Bettwäsche, die im Wesentlichen in Form eines durch zwei gegenüberliegende Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung und zwei gegenüberliegende Seitenkanten (115, 117) in Breitenrichtung definierten Rechtecks aus einer doppellagigen Gewebeschicht ausgebildet ist. Entlang einer der Seitenkanten in Längsrichtung oder entlang einer der Seitenkanten (117) in Breitenrichtung ist eine verschließbare Öffnung zum Einbringen eines Bettwäscheelements vorgesehen. An einem Ende der Bettwäsche entlang einer der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung ist eine Tasche (104) aus einer Gewebeschicht ausgebildet. Die Tasche (104) weist eine von der einen der Seitenkanten (115) in<!-- EPO <DP n="10"> --></p>
<p id="p0050" num="0050">Breitenrichtung beabstandete Öffnung (103) auf, die zwischen den Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung angeordnet ist. Der Abstand der Öffnung (103) zu der einen der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung beträgt einen Wert (I), der maximal der Hälfte der Länge der Bettwäsche entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung entspricht, und die Tasche (104) ist entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung lösbar mit der Bettwäsche verbunden.</p>
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<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Bettwäsche, die im Wesentlichen in Form eines durch zwei gegenüberliegende Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung und zwei gegenüberliegende Seitenkanten (115, 117) in Breitenrichtung definierten Rechtecks aus einer doppellagigen Gewebeschicht ausgebildet ist, wobei<br/>
entlang einer der Seitenkanten in Längsrichtung oder entlang einer der Seitenkanten (117) in Breitenrichtung eine verschließbare Öffnung zum Einbringen eines Bettwäscheelements vorgesehen ist, wobei<br/>
eine Tasche (104) an einem Ende der Bettwäsche entlang einer der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung aus einer Gewebeschicht ausgebildet ist, wobei<br/>
die Tasche (104) eine von der einen der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung um eine Länge (I) der Tasche beabstandete Öffnung (103) aufweist, die zwischen den Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung angeordnet ist, und<br/>
der Abstand der Öffnung (103) zu der einen der Seitenkanten (115) in Breitenrichtung einen Wert (I) beträgt, der maximal der Hälfte der Länge der Bettwäsche entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung entspricht,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Tasche (104) entlang der Seitenkanten (109, 111) in Längsrichtung mittels lösbarer Verbindungselemente (101, 106) mit der Bettwäsche verbunden ist,<br/>
aus einem doppellagigen Gewebe ausgeführt ist, und<br/>
sich im Bereich der Öffnung (103) eine mittels eines lösbaren Verbindungselements (105) verschließbar ausgeführte Öffnung (107) zum Einbringen eines Bettwäscheelements zwischen die beiden Gewebelagen der Tasche (104) befindet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Bettwäsche nach Anspruch 1, wobei die Verbindung der Tasche (104) mit der Bettwäsche entlang der Seitenkante (105) in Breitenrichtung mit lösbaren Verbindungselementen (102) ausgeführt ist.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Bettwäsche nach Anspruch 1 oder 2, wobei an den lösbaren Verbindungselementen (101, 106) Sicherungselemente (121, 123, 122a, 122b, 124a, 124b) in Form von Stoffstreifen (121, 123) mit Druckknöpfen (122a, 122b, 124a, 124b) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Bettwäsche nach Anspruch 3, wobei an den Breitkanten (109, 111) im Bereich der Tasche (104) zusätzliche Druckknöpfe (126b, 128b) vorgesehen sind, die mit den Druckknöpfen (122a, 124a) in Eingriff bringbar sind, wodurch die Länge (I) der Tasche variabel ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Bettwäsche nach einem der Ansprüche 3 oder 4, wobei die Tasche (104) durch Umschlagen der Bettwäsche an einer Kante (115) in Breitenrichtung und Verbinden des umgeschlagenen Teils entlang der Seitenkanten (109, 111) über einen vorbestimmten Abstand (I) in Längsrichtung gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Bettzeug mit einer Bettwäsche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei es sich bei der Bettwäsche um einen Deckenüberzug handelt, in dem eine Decke oder ein Federbett als Bettwäscheelement aufgenommen ist und ein(e) an die Größe der Tasche (104) angepasste(s) Decke oder Federbett zwischen den zwei Lagen der Tasche (104) aufgenommen ist.</claim-text></claim>
</claims>
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<figure id="f0002" num="1c"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="137" he="206" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0003" num="2,3,4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="165" he="125" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0004" num="5,6"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="165" he="120" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
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 The search report data in XML is provided for the users' convenience only. It might differ from the search report of the PDF document, which contains the officially published data. The EPO disclaims any liability for incorrect or incomplete data in the XML for search reports.
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<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
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