[0001] Die Erfindung betrifft eine Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
[0002] Insbesondere die für eine Basisstation vorgesehenen Mobilfunkantennen umfassen üblicherweise
eine Antennenanordnung mit einem Reflektor, vor welchem in Vertikalrichtung versetzt
zueinander liegend eine Vielzahl von Strahlerelementen vorgesehen ist und somit ein
Array bilden. Diese können beispielsweise in einer oder zwei senkrecht zueinander
stehenden Polarisationen strahlen und empfangen. Die Strahlerelemente können dabei
zum Empfang lediglich in einem Frequenzband ausgebildet sein. Die Antennenanordnung
kann aber auch als Multiband-Antenne ausgebildet sein, beispielsweise zum Senden und
Empfangen von zwei versetzt zueinander liegenden Frequenzbändern. Auch sog. Triband-Antennen
sind grundsätzlich bekannt.
[0003] Bekanntermaßen ist das Mobilfunknetz zellenförmig gestaltet, wobei jeder Zelle eine
entsprechende Basisstation mit zumindest einer Mobilfunkantenne zum Senden und Empfangen
zugeordnet ist. Die Antennen sind dabei so aufgebaut, dass sie in der Regel in einem
bestimmten Winkel gegenüber der Horizontalen mit nach unten gerichteter Hauptkeule
strahlen, wodurch eine bestimmte Zellengröße festgelegt wird. Dieser Absenkwinkel
wird bekanntermaßen auch als Downtilt-Winkel bezeichnet.
[0004] Eine gattungsbildende Differenz-Phasenschieberbaugruppe ist bereits aus der
EP 1 208 614 B1 bekanntgeworden, bei welcher bei einem einspaltigen Antennenarray mit mehreren übereinander
angeordneten Strahlern der Downtilt-Winkel kontinuierlich unterschiedlich einstellbar
ist. Gemäß dieser Vorveröffentlichung werden dazu Differenz-Phasenschieber verwendet,
die bei unterschiedlicher Einstellung bewirken, dass die Laufzeitlänge und damit die
Phasenverschiebung an den beiden Ausgängen eines jeweiligen Phasenschiebers in unterschiedlicher
Richtung verstellt werden, wodurch sich der Absenkwinkel einstellen lässt.
[0005] Dabei kann die Ein- und Verstellung des Phasenschieberwinkels manuell oder mittels
einer fernsteuerbaren Nachrüst-Einheit durchgeführt werden, wie dies beispielsweise
gemäß der
DE 101 04 564 C1 bekannt ist.
[0006] Die gattungsbildende Differenz-Phasenschieberbaugruppe umfasst zumindest zwei konzentrisch
angeordnete Streifenleitungsabschnitte. An den jeweils gegenüberliegenden Enden dieser
Streifenleitungsabschnitte sind Verbindungsstellen vorgesehen, an denen zu verschiedenen
Strahlern eines Antennenarrays (insbesondere einer Mobilfunkantenne) verlaufende Verbindungsleitungen
angeschlossen werden können.
[0007] Die Phasenschieberbaugruppe weist ferner eine Speise- und/oder Abgriffseinrichung
auf (welche nachfolgend teilweise auch als Speise- und/oder Abgriffsarm oder - element
bezeichnet wird), welches um eine Zentral- und/oder Verschwenkachse verschwenkbar
ist, wobei das zeigerförmige Speiseelement dabei über die mehreren konzentrischen
Streifenleitungen hinweg verschwenkbar ist.
[0008] Der zeigerförmige Speise- und/oder Abgriffsarm ist dabei kapazitiv mit den Streifenleitungen
gekoppelt, und zwar unter Zwischenschaltung eines in der Regel festen Dielektrikums.
[0009] Über eine zentrale Speiseleitung wird das zeigerförmige Speiseelement kapazitiv gespeist,
wozu die zentrale Speiseleitung (die mit einem Antennennetzwerk verbunden ist) eine
speiseleitungsseitige angebundene erste Koppelfläche im Bereich der Zentral- oder
Schwenkachse aufweist. In Richtung der Zentral- oder Verschwenkachse versetzt liegend
ist unter Zwischenschaltung eines Dielektrikums oder Isolators die zu dem Speise-
und/oder Abgriffsarm gehörende oder damit galvanisch verbundene zweite Koppelfläche
vorgesehen.
[0010] Der gesamte erläuterte funktionelle Aufbau ist in zwei halbschalenförmigen Gehäuseteilen
untergebracht, die die elektrische Schirmung der so gebildeten Differenz-Phasenschieberbaugruppe
bewirken.
[0011] Mittels einer derartigen Differenz-Phasenschieberbaugruppe können sehr effizient
und wirksam die einzelnen Phasen bezüglich der Empfangs- und/oder Sendesignale beispielsweise
einer Mobilfunkantenne unterschiedlich eingestellt werden, wodurch beispielsweise
unterschiedliche Absenkwinkel (Down-Tilt-Winkel) einstellbar sind, wie dies beispielsweise
in der
EP 1 208 614 B1 umfassend beschrieben ist.
[0012] Eine insoweit weitgehend vergleichbare Differenz-Phasenschieberbaugruppe ist auch
der
EP 1 870 959 B1 oder auch aus der
WO 2014/141993 A1 bekannt geworden.
[0013] Obgleich sich die gattungsbildende Differenz-Phasenschieberbaugruppe durchaus sehr
bewährt hat, ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Differenz-Phasenschieberbaugruppe
zu schaffen.
[0014] Eine insoweit vergleichbare Anordnung ist auch aus der
JP 2010-135893 A bekannt geworden. Auch in diesem Falle ist eine mit der Speiseleitung galvanisch
verbundene erste speiseleitungsseitige Koppeleinrichtung vorgesehen, die parallel
zur Zentralachse der zentralen Speiseleitung versetzt liegende tellerförmige Koppeleinrichtungsabschnitte
umfasst. Dazwischenliegend ist durch einen Isolator getrennt liegend eine zweite abgriffsarmseitige
Koppeleinrichtung ebenfalls in Scheibenform angeordnet, die mit dem arm- oder zeigeförmigen
Speise- und/oder Abgriffselement verbunden ist.
[0015] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Die Erfindung schafft mit verblüffend einfachen Mitteln eine nochmals verbesserte
Differenz-Phasenschieberbaugruppe.
[0017] Insbesondere dann, wenn die Phasenschieberbaugruppe eine zunehmend größere Anzahl
von konzentrisch zueinander angeordneten Streifenleitungen umfasst, ist der verbleibende
Bauraum im Bereich der Zentral- und/oder Verschwenkachse für das zeigerförmige Speiseelement
vergleichsweise gering. In diesem geringen verbleibenden Bauraum muss die erläuterte
kapazitive Einspeisung, das heißt die kapazitive Kopplung zwischen der ersten speiseleitungsseitigen
Koppelfläche und der zeigerelementseitigen zweiten Koppelfläche untergebracht werden.
[0018] Bei derartigen kapazitiven Koppeleinrichtungen zur Einspeisung oder Auskopplung eines
Signals besteht bei einer vorlaufenden Welle stets auch eine reflektierende Welle,
die zu einem bestimmten Stehwellenverhältnis führt, welches kurz auch als VSWR (standing
wave ratio) bezeichnet wird.
[0019] Es sind bereits die unterschiedlichsten Versuche unternommen worden, um hier zu einer
gewissen Verbesserung beizutragen.
[0020] Um ein kleines Stehwellenverhältnis zu erzielen und damit die Speisung zu verbessern,
wird nunmehr im Rahmen der Erfindung vorgeschlagen, im Bereich der Zentral- und/oder
Schwenkachse des Speise- und/oder Abgriffarms oder -elementes (welches teilweise auch
als zeigerförmige Speise- und/oder Abgriffseinrichtungbezeichnet wird) eine zusätzliche
kapazitiv angekoppelte Koppeleinrichtung vorzusehen.
[0021] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist dabei oberhalb des eigentlichen
Zeigerkopfes des zeigerförmigen Speiselementes, der von der Zentral- oder Verschwenkachse
durchsetzt ist, eine im Abstand dazu angeordnete und galvanisch getrennte zusätzliche
Koppeleinrichtung oder -scheibe positioniert. Diese ist bevorzugt mittels eines scheibenförmigen
zwischengefügten Isolators von dem elektrisch leitfähigen Zeigerkopf getrennt. Hierzu
kann die Aufbringung eines Kunststofffilms auf zumindest einer oder auf beiden aufeinander
zuweisenden Flächen des Zeigerkopfes bzw. der angrenzenden Fläche der Koppelscheibe
ausreichend sein.
[0022] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen
im Einzelnen:
- Figur 1:
- eine schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen Differenz-Phasenschieberbaugruppe
bei abgenommenem Gehäusedeckel bzw. abgenommener Gehäusehälfte;
- Figur 2:
- eine ausschnittsweise vergrößerte Detaildarstellung des in Figur 1 bereits gezeigten
Speise- und/oder Abgriffselementes oder -Armes und ein zugehöriger Ausschnitt der
zugehörigen Streifenleitungen;
- Figur 3:
- eine Querschnittsdarstellung in Längsrichtung des Speise- und/oder Abgriffelementes
längs der Linie III-III in Figur 2;
- Figur 4:
- eine vergrößerte Detaildarstellung der mit netzwerkseitigen Leitungen verbundenen
Koppeleinrichtung;
- Figur 5:
- eine zu Figur 3 abweichende Querschnittsdarstellung in Längsrichtung der Speise- und/oder
Abgriffseinrichtung, die in diesem Ausführungsbeispiel abweichend zu Figur 3 zwei
Speiseund/oder Abgriffselemente umfasst;
- Figur 6:
- eine weitere Abwandlung gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach Figur 5, bei welchem
die beiden vorgesehen Speise- und/oder Abgriffselemente im Gegensatz zu der Variante
gemäß Figur 5 im Bereich der Zentral- und Verschwenkachse abweichend angeordnet sind;
- Figur 7:
- eine weitere auszugsweise Querschnittsdarstellung ähnlich dem Ausführungsbeispiel
nach Figur 5, wobei in Abweichung zu dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 eine zweite
weitere Koppeleinrichtung vorgesehen ist; und
- Figur 8:
- ein nochmals gezeigtes abweichendes Ausführungsbeispiel ähnlich zu dem an Hand von
Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel, wobei die speiseleitungsseitige Koppeleinrichtung
nunmehr zwischen dem Koppelabschnitt der Speiseund/oder Abgriffseinrichtung und der
zusätzlich vorgesehenen Koppeleinrichtung angeordnet ist.
[0023] In Figur 1 ist in schematischer Draufsicht eine Darstellung der erfindungsgemäßen
Phasenschieberbaugruppe bei abgenommenem Gehäusedeckel oder abgenommener Gehäusehälfte
wiedergegeben.
[0024] Daraus ist zu ersehen, dass gemäß diesem Ausführungsbeispiel die Differenz-Phasenschieberbaugruppe
drei teilkreisförmige Streifenleitungen 5 umfasst, die konzentrisch zu einem Zentrum
7 angeordnet sind. Die Streifenleitungen 5 sind dabei in der Regel in einer gemeinsamen
Ebene E angeordnet. Die Streifenleitungen müssen nicht zwangsläufig halbkreisförmig
sein sondern können auch einen Teilkreis von mehr als 180° aufweisen. In der Regel
weisen die Streifenleitungen 5 eine Länge auf, mit der sie lediglich einen Teilwinkel
von weniger als 180° umschließen.
[0025] Senkrecht zur Zeichenebene E und damit senkrecht zu der Ebene E, in der die Streifenleitungen
5 liegen, läuft eine Zentral- oder Schwenkachse 9, um die ein hebel-, finger-, arm-
und/oder zeigerförmiges Speise- und/oder Abgriffseinrichtung 13 entsprechend der Doppelpfeildarstellung
11 verschwenkbar ist.
[0026] Die erwähnte Speise- und/oder Abgriffseinrichtung 13 umfasst bei dem erläuterten
Ausführungsbeispiel ein zeiger- oder armförmiges Speise- oder Abgriffselement 13a,
welches nachfolgend teilweise auch als Speise- und/oder Abgriffsarm 13a bezeichnet
wird. Dieses Speise- und/oder Abgriffselement 13a ist dabei von der innenliegenden
Zentral- und/oder Schwenkachse 9 über die Streifenleitungen 5 hinweg bis zur äußersten
Streifenleitung verlaufend angeordnet und überdeckt jeweils mit einem Koppelabschnitt
15 einen darunterliegenden Streifenleitungs-Koppelabschnitt 5' (Figur 3) der jeweiligen
Streifenleitung 5, wobei der Koppelabschnitt 15 des Zeiger- oder Abgriffsarms 13 in
einem Abstand über der jeweiligen Streifenleitung 5 hinweg verdrehbar angeordnet ist.
Hierdurch wird zwischen dem entsprechenden Koppelabschnitt 15 des Zeiger- oder Abgriffsarmes
13a und den dazu versetzt liegenden und von dem Speise- und/oder Abgriffsarm 13a stellungsabhängig
überdeckten Abschnitten 5' der zugehörigen Streifenleitung 5 eine kapazitive Kopplung
bewirkt.
[0027] Durch entsprechendes Verschwenken des zeigerförmigen Speise- und/oder Abgriffsarmes
13a wird die jeweilige Weglänge zwischen einem Streifenleitungs-Koppelabschnitt 5'
einer Streifenleitung 5 und dem jeweils verbleibenden Streifenleitungs-Ende 17 zum
einen vergrößert und bezüglich des gegenüberliegenden Streifenleitungsabschnittes
verkleinert, wodurch gegensinnig die Laufzeit der Signale in bekannter Weise verändert
wird. Dadurch kann beispielsweise ein Down-Tilt-Winkel von angeschlossenen Strahlern
unterschiedlich eingestellt werden. Dazu werden in den Zeichnungen nur angedeutete
und zu den einzelnen Strahlern 1a bis 1f führende Verbindungsleitungen 2 an den Streifenleitungsenden
17 an dort gebildeten Anschlussstellen 19 angeschlossen.
[0028] Anhand von Figur 2 ist ein vergrößerter Detailausschnitt der Speise- und/oder Abgriffseinrichtung
gezeigt, und zwar mit dem bereits erwähnten Speise- und/oder Abgriffsarm, der um eine
Zentralachse 7 herum über die Streifenleitungen 5 hinweg in der Regel bis zum Streifenleitungsende
17 verstellt werden kann. Dabei sind in den nachfolgend erläuterten Ausführungsbeispielen
vier konzentrische Streifenleitungen 5 vorgesehen, die in der Draufsicht gemäß Figur
2 nur ausschnittsweise gezeigt sind, wobei anhand von Figur 3 eine Querschnittsdarstellung
längs der Linie III-III in Figur 2 wiedergegeben ist. Dabei ist in Figur 3 im Schnitt
auszugsweise auch das Gehäuse 18 mit den beiden Gehäusehälften 18a und 18b sichtbar.
[0029] Die Speisung des Speise- und/oder Abgriffsarmes 13a erfolgt im Bereich der Zentral-
und Schwenkachse 9.
[0030] Dazu ist - wie insbesondere auch aus der Querschnittsdarstellung gemäß Figur 3 zu
ersehen ist - im Bereich der Zentral- und Schwenkachse 9 eine zentrale Speisung 20
mit einer ersten Koppeleinrichtung oder Koppelfläche 21 vorgesehen, die über einen
Koppelanschluss 22 mit einer zentralen Speiseleitung 23 verbunden ist (Figur 3).
[0031] Zu dieser ersten Koppelfläche 21 (die nachfolgend auch als speiseleitungsseitige
Koppelfläche oder Koppeleinrichtung 21 bezeichnet wird) ist in Richtung der Zentral-
oder Schwenkachse 9 versetzt liegend ein Zeigerkopf 25 des Speise- und/oder Abgriffsarmes
13 angeordnet, in der Regel unter Zwischenschaltung eines Dielektrikums oder Isolators
27.
[0032] Die speiseleitungsseitige Koppelfläche 21 ist dabei bevorzugt als Koppelring 21'
ausgestaltet (Figur 4). Auch der die Zeiger- oder Abgriffsarm-seitige zweite Koppeleinrichtung
oder Koppelfläche 24 bildende Zeigerkopf 25 weist in der Regel eine zentrale Ausnehmung
29 auf, durch die hindurch ein die Verschwenkachse bildender und den Zeiger- oder
Abgriffsarm 13 tragender Achskörper 31 vorgesehen ist, der unter Vermeidung einer
galvanischen Verbindung aus einem eine Isolatorwirkung erzeugenden Kunststoff gebildet
ist.
[0033] Die gesamte Anordnung ist dabei in der Regel ebenfalls durch einen eine Basis bildenden
Isolator 33 auf der Innenseite l' des Gehäuses 1, das heißt der zumindest einen Gehäusehälfte
1 mechanisch gehalten und verankert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel durchsetzt dabei
der Achskörper 31 die gesamte Speiseeinrichtung 20, einschließlich einer Bohrung 22c
in dem unteren Teil des Gehäuses 18, das heißt im gezeigten Ausführungsbeispiel der
unteren Gehäusehälfte oder- schale 18b, wobei der Achskörper 31 mit einem Achskörperkopf
31a versehen ist, der einen größeren Außendurchmesser aufweist und an der Außenseite
der erwähnten Gehäusehälfte 18b im endmontierten Zustand anliegt, in diesem Falle
also auch den erwähnten Isolator 33 in einer entsprechend darin ausgebildeten Bohrung
22a einschließlich einer entsprechenden Bohrung 21a in der Koppelfläche 21 (und die
weiteren nachfolgend noch erläuterten hier befindlichen Teile) durchsetzt. Die Lösung
kann aber auch umgekehrt sein, derart, dass der Achskörper einen größeren Außendurchmesser
aufweist als der Achskörperkopf, der mit seinem kleineren Durchmesser in eine entsprechende
Bohrung 22c in der zugehörigen Gehäusehälfte eingesteckt werden kann, bis der Achskörper
mit größerem Durchmesser an seinem entsprechenden Stufenansatz beispielsweise an der
Innenseite der zugehörigen Gehäuseschale anliegt.
[0034] Um im Rahmen der Erfindung trotz geringem zur Verfügung stehenden Bauraum ohne große
zusätzliche technische Maßnahmen das Stehwellenverhältnis (VSWR) zu verbessern, ist
nunmehr erfindungsgemäß vorgesehen, dass parallel zu dem Zeigerkopf 25 eine zusätzliche
Koppeleinrichtung 35 vorgesehen ist, vorzugweise in Form einer Koppelscheibe 35'.
Diese ist längs der Zentral- und/oder Schwenkachse 9 versetzt liegend zu der angrenzenden
Fläche des Zeigerkopfes 25 vorgesehen, um eine zusätzliche kapazitive Kopplung zwischen
dem Zeigerkopf 25 und der Koppeleinrichtung 35 zu bewirken.
[0035] Als Isolator zwischen der zuoberst liegenden weiteren Koppeleinrichtung 35 vorzugsweise
in Form der Koppelscheibe 35'und dem dazu versetzt liegenden Zeigerkopf 25 ist zumindest
eine Isolierung 39 z.B. in Form einer Isolatorfolie 39' oder in Form eines Isolatorfilms
39' vorgesehen. Diese eine galvanische Trennung bewirkende Trennfolie kann beispielsweise
auch durch einen aufgeklebten Kunststofffilm oder durch einen aufgebrachten Kunststofflack
erzeugt werden.
[0036] Auch die erwähnte Isolierung 39 und die Koppeleinrichtung 35 weisen im gezeigten
Ausführungsbeispiel eine Ausnehmung oder Bohrung 39a bzw. 35a auf, die von dem Achskörper
31 durchsetzt wird (der im Übrigen auch durch eine entsprechende Bohrung 22a im gezeigten
Ausführungsbeispiel die zweite Gehäusehälfte oder -schale 18a durchsetzt und darüber
gegen ein axiales Verkippen gehalten und gesichert ist).
[0037] Die erwähnte Koppeleinrichtung 35 kann beispielsweise in Form der erwähnten Koppelscheibe
35' realisiert sein, die unterschiedliche Größen aufweisen kann, beispielsweise unterschiedliche
Größen auch zu dem darunter befindlichen Zeigerkopf 25. Mit anderen Worten kann die
Koppeleinrichtung 35 in Längs- und/oder in Querrichtung wie aber auch in Bezug auf
die sich in Draufsicht ergebende Außenkontor unterschiedlichste Größen und Formen
aufweisen. Zudem kann die vorzugsweise scheibenförmige Koppeleinrichtung 35 auch mit
unterschiedlichen Materialstärken (d.h. mit unterschiedlichen Dicken und Höhen) umgesetzt
sein, je nach Bedarf und Anforderung. Schließlich soll auch erwähnt werden, dass die
Koppeleinrichtung 35 beispielsweise aus mehreren Schreiben realisiert sein kann, die
übereinander angeordnet sind oder die in Umfangsrichtung aus verschiedenen Scheibenteilen
bestehen oder zusammengesetzt sind. Beschränkungen bestehen insoweit in keiner Hinsicht.
[0038] Durch diese einfache Maßnahme hat sich nunmehr eine deutliche Verbesserung des Stehwellenverhältnisses
realisieren lassen.
[0039] Dabei ermöglicht die Erfindung auch, dass bei vergleichsweise geringem zur Verfügung
stehenden zentralen Bauraum im Bereich der Zentral- und Schwenkachse, das heißt in
dem Bereich zwischen der Zentral- und Schwenkachse 9 und der am dichtesten und damit
unmittelbar benachbart liegenden innersten Streifenleitung 5 die Dimensionierung des
Zeigerkopfes 25 sogar in Radialrichtung zur Verschwenkachse 9 hin verringert werden
kann, wodurch der Schwenkbereich nach links und rechts sogar vergrößert werden kann.
Trotz verringerter Fläche des Zeigerkopfes 25 (in Draufsicht gemäß der Darstellung
gemäß Figur 2) kann eine dadurch an sich bewirkte Verschlechterung des Stehwellenverhältnisses
nicht nur ausgeglichen sondern insgesamt sogar zu einer Verbesserung dahingehend verändert
werden, indem die erwähnte zusätzliche weitere Koppeleinrichtung 35 vorzugsweise in
Form der erwähnten Koppelscheibe 35' entsprechend angeordnet wird.
[0040] Durch die zusätzliche aus Metall bestehende (also allgemein elektrisch leitfähige)
oder zumindest mit einer metallischen Außenschicht versehene Koppeleinrichtung 35
vorzugsweise in Form der Koppelscheibe 35' wird also das Stehwellenverhältnis (VSWR)
des gesamten Phasenschiebers beeinflusst. Dadurch ergibt sich nicht nur allgemein
eine Verbesserung des Stehwellenverhältnisses sondern es wird auch die Möglichkeit
eröffnet, dass bezüglich des Stehwellenverhältnisses (VSWR) eine Optimierungs- und/oder
Einstellmöglichkeit besteht.
[0041] Durch die vorliegende Erfindung lässt sich auch bei Realisierung eines Zeigerkopfes
25 mit maximal größter Außenkontur, die im Bereich der Phasenschieberdrehachse, des
Zeiger- oder Abgriffsarmes und dem zuinnerst liegenden und somit kleinsten Streifenleitungsbogens
durch die erläuterte Erfindung eine weitere Verbesserung des Stehwellenverhältnisses
(VSWR) um bis zu 20% (und teilweise noch mehr) realisieren.
[0042] Abweichend zu dem Ausführungsbeispiel, wie es sich insbesondere in der Querschnittsdarstellung
gemäß Figur 3 ergibt, kann der erwähnte und erläuterte Speise- und/oder Abgriffsarm
13 auch unterschiedlich gebildet sein, wobei stets die erfindungsgemäßen Vorteile
unter Verwendung der zusätzlich vorgesehenen dritten Koppeleinrichtung 35 realisierbar
sind.
[0043] Bei der Variante gemäß Figur 5, die eine Querschnittsdarstellung abweichend zu Figur
3 wiedergibt, ist nunmehr die Speise- und/oder Abgriffseinrichtung 13 als Speise-
und/oder Abgriffsarm-Paar 13' ausgebildet. Die Gestaltung der Speise- und/oder Abgriffseinrichtung
13 ist dabei derart, dass die zeigerförmige Speise- oder Abgriffseinrichtung 13 von
der Zentral- oder Schwenkachse 9 ausgehend quasi gabelförmig gebildet ist, so dass
ein erster Speise- und/oder Abgriffsarm 13a auf der einen Seite über alle Streifenleitungen
5 hinweg bis zu seinem radial außenliegenden Ende verläuft und ein zweiter Speise-
und/oder Abgriffsarm 13b auf der gegenüberliegenden Seite über alle Streifenleitungen
5 hinweg bis zu einem außenliegenden Ende geführt ist. Dadurch liegen alle Streifenleitungen
5 quasi in einer gabel- oder taschenförmigen Aufnahme 41 zwischen den beiden parallel
zueinander verlaufenden Speise- und/oder Abgriffelemente 13a und 13b von denen die
Streifenleitungen 5 galvanisch getrennt sind, gegebenenfalls unter Zwischenfügung
von festen Isolationsschichten (Dielektrika).
[0044] Dabei ist im gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 vorgesehen, dass beispielsweise
jeder der beiden Speise- oder Abgriffsarme 13a, 13b, die das Speise- oder Abgriffsarm-Paar
13' bilden, mit einer gemeinsamen oder galvanisch getrennten zweiten Koppeleinrichtung
24a, 24b versehen sind, wobei die eine Koppeleinrichtung 24a mit dem ersten Speise-
und/oder Abgriffsarm 13a und die weitere Koppeleinrichtung 24b (die ebenfalls zur
zweiten Koppeleinrichtung gehört) mit dem weiteren Speise- und/oder Abgriffsarm 13b
elektrisch verbunden ist. Die erwähnten beiden zweiten Koppeleinrichtungen 24a, 24b
stellen somit jeweils einen Zeigerkopf 25a, 25b für die beiden Speise- und/oder Abgriffselemente
13a, 13b dar.
[0045] Dabei können die beiden, ein Paar bildenden speise- und/oder Abgriffsarm-seitigen
Koppeleinrichtungen 24a, 24b galvanisch im Kontakt zueinander stehen oder kapazitiv
miteinander gekoppelt sein, und zwar unter Zwischenschaltung eines Isolators 45 oder
einer dünnen Isolatorschicht 45, Filmschicht 45etc. Der grundsätzliche Aufbau ändert
sich dadurch nicht zu den vorausgegangenen Ausführungsbeispielen.
[0046] Anhand von Figur 6 ist abweichend zu Figur 5 nur gezeigt, dass die beiden speise-
und/oder Abgriffsarm-seitigen Koppeleinrichtungen 24a, 24b auf den beiden gegenüberliegenden
Seiten der ersten oder speiseleitungsseitigen Koppeleinrichtung 21 angeordnet sein
können. Mit anderen Worten ist dann der eine der beiden Speise- und/oder Abgriffsarme
13a mit seiner zugehörigen Koppeleinrichtung 24b zwischen der ersten speiseleitungsseitigen
Koppeleinrichtung 21 und einer in der Regel gehäusefest vorgesehenen und eine galvanische
Trennung zum Gehäuse 18, 18b bewirkenden isolierenden Basis (Isolator 33) angeordnet.
[0047] Auch in diesem Falle ist zwischen der zweiten Koppeleinrichtung 24a beispielsweise
in Form des Zeigerkopfes 25a und der benachbart und parallel dazu verlaufenden ersten
oder speiseleitungsseitigen Koppeleinrichtung 21 ein Isolator oder eine Isolationsschicht
27a etc. vorgesehen, um die kapazitive Kopplung unter Vermeidung einer galvanischen
Kontaktierung zu ermöglichen. Ebenso ist auch eine eine galvanische Trennung bewirkende
Isolationsschicht oder ein Isolator beispielsweise in Form eines Films 27b etc. zwischen
der erwähnten ersten oder speiseleitungsseitigen Koppeleinrichtung 21 und der äußeren
zweiten Koppeleinrichtung 24b beispielsweise in Form des Zeigerkopfes 25b vorgesehen,
der in der Regel Teil des zweiten Speise- und/oder Abgriffselementes 13b ist.
[0048] Auch bei dieser Variante lassen sich die erfindungsgemäßen Vorteile durch die Realisierung
der erwähnten dritten Koppeleinrichtung 35, 35' erzielen.
[0049] An Hand von Figur 7 ist in Ergänzung zu dem Ausführungsbeispiel nach Figur 6 gezeigt,
dass in diesem Falle auch noch als weitere oder dritte Koppeleinrichtung 35 nicht
nur die an Hand der bisherigen Ausführungsbeispiele beschriebene und in Figur 7 auch
mit dem Bezugszeichen 35a versehene Koppeleinrichtung 35 beispielsweise in Form der
Koppelscheibe 35' sondern die zweite weitere Koppeleinrichtung 35b vorgesehen ist.
[0050] Auch bei dieser Variante ist also der Aufbau derart, dass auf beiden Seiten benachbart
zur ersten oder speiseleitungsseitigen Koppeleinrichtung 21 jeweils eine zweite oder
speise- und/oder abgriffsarm-seitige Koppeleinrichtung 24a bzw. 24b angeordnet ist,
neben der weiter außen liegend folgend jeweils eine erfindungsgemäß vorgesehene Koppeleinrichtung
35a bzw. 35b positioniert ist.
[0051] Abwechselnd zur Variante gemäß Figur 7 wäre auch möglich, dass beispielsweise nur
die in Figur 7 untenliegende erfindungsgemäß vorgesehene Koppeleinrichtung 35, beispielsweise
in Form der Koppelscheibe 35b vorgesehen sein kann, so dass umgekehrt auf die in Figur
7 gezeigte oben liegende weitere Koppeleinrichtung 35 beispielsweise in Form der dortigen
Koppelscheibe 35a verzichtet werden kann. Es handelt sich dann um ein Ausführungsbeispiel
mehr oder weniger identisch zu jenem nach Figur 3, bloß in 180° verdrehter Ausrichtung.
Funktionstechnisch ergibt sich dadurch kein Unterschied.
[0052] Abschließend soll auch noch auf eine Variante gemäß Figur 8 eingegangen werden, die
sich von dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 dadurch unterscheidet, dass die erfindungsgemäß
vorgesehene dritte oder weitere Koppeleinrichtung 35 nicht benachbart zur zweiten
Koppeleinrichtung 24a einer Speise- und/oder Abgiffseinrichtung 13 sondern auf der
zur ersten oder speiseleitungsseitigen Koppeleinrichtung 21 gegenüberliegenden Seite
der ersten oder speiseleitungsseitigen Koppeleinrichtung 21 angeordnet ist. Somit
liegt also die erste oder speiseleitungsseitige Koppeleinrichtung 21 zwischen der
entsprechenden Koppeleinrichtung der Speise- und/oder Abgriffseinrichtung 13 und der
erfindungsgemäß vorgesehenen vorzugsweise in Form einer Koppelscheibe 35' ausgebildeten
Koppeleinrichtung 35. Auch hierdurch können die erfindungsgemäßen Vorteile realisiert
werden.
1. Differenz-Phasenschieberbaugruppe mit den folgenden Merkmalen:
- mit mehreren konzentrisch zueinander angeordneten Streifenleitungen (5), an deren
gegenüberliegenden Streifenleitungsenden (17) Anschlussstellen (19) für zu Strahler
(1a-1f) führende Verbindungsleitungen (2) vorgesehen sind,
- mit einer arm- oder zeigerförmigen Speise- und/oder Abgriffseinrichtung (13), welche
um eine Zentral- und/oder Schwenkachse (9) verschwenkbar ist und dabei über die mehreren
Streifenleitungen (5) hinweg verstellbar ist,
- mit einer zentralen Speisung (20), die eine mit einer zentralen Speiseleitung (23)
verbindbare erste oder speiseleitungsseitige Koppeleinrichtung (21) und eine dazu
galvanisch getrennte und in Richtung der Zentral- oder Schwenkachse (9) versetzt liegende
zweite oder speise- und/oder abgriffsarmseitige Koppeleinrichtung (24) umfasst, die
mit der Speise- und/oder Abgriffseinrichtung (13) elektrisch verbunden oder Teil der
Speise- und/oder Abgriffseinrichtung (13) ist,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale:
- es ist zumindest eine weitere kapazitive Koppeleinrichtung (35) im Bereich der Zentral-
und/oder Schwenkachse (9) vorgesehen, und
- die zumindest eine weitere Koppeleinrichtung (35; 35a, 35b)
a) ist neben der zweiten Koppeleinrichtung (24) so angeordnet, dass die zweite Koppeleinrichtung
(24) zwischen der ersten Koppeleinrichtung (21) und der zumindest einen weiteren kapazitiven
Koppeleinrichtung (35) positioniert ist, und/oder
b) ist benachbart zur ersten Koppeleinrichtung (21) so angeordnet, dass die erste
Koppeleinrichtung (21) zwischen der zweiten Koppeleinrichtung (24) und der zumindest
einen weiteren kapazitiven Koppeleinrichtung (35) positioniert ist.
2. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Speise- und/oder Abgriffseinrichtung (13) im Bereich der Zentral- und/oder Schwenkachse
(9) einen plattenförmigen Zeigerkopf (25) aufweist, der die zweite Koppeleinrichtung
(24) bildet oder Teil der zweiten Koppeleinrichtung (24) ist.
3. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Koppeleinrichtung (35; 35a, 35b) aus einer Koppelscheibe (35') besteht
oder diese umfasst.
4. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der zweiten und der weiteren Koppeleinrichtung (24, 35) ein Isolator (39)
vorgesehen ist, der vorzugsweise schei-ben-, film- oder folienförmig gestaltet ist.
5. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere oder dritte Koppeleinrichtung (35) gegenüber der Speise- und/oder Abgriffseinrichtung
(13) unverdrehbar oder drehfest angeordnet und mit der Speise- und/oder Abgriffseinrichtung
(13) gemeinsam verschwenkbar ist.
6. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Koppeleinrichtung (21) aus einem Koppelring (21') besteht oder einen Koppelring
(21') umfasst.
7. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Koppeleinrichtung (24) vorzugsweise in Form eines platten- oder scheibenförmigen
Zeigerkopfes (25) eine zentrale Ausnehmung (29) umfasst.
8. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die weitere Koppeleinrichtung (35) vorzugsweise in Form einer Koppelscheibe (35')
eine zentrale Ausnehmung (35a) umfasst.
9. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein aus einem Isolatormaterial bestehender oder mit einer Isolations-Schicht überzogener
Achskörper (31) im Bereich der Zentral- und/oder Schwenkachse (9) vorgesehen ist,
der die zentrale Ausnehmung (29) im Zeigerkopf (25) der Speise- und/oder Abgriffseinrichtung
(13) sowie die zentrale Ausnehmung (35a) in der weiteren Koppeleinrichtung (35; 35a,
35b) vorzugsweise in Form der Koppelscheibe (35') durchsetzt.
10. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich in Draufsicht parallel zur Zentral- und/oder Schwenkachse (9) die zweite und
die weitere Koppeleinrichtung (24, 35) zumindest zu 50%, insbesondere zumindest zu
60%, 70%, 80% und zumindest um 90% oder vollständig überlappen oder überdecken.
11. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Speise- und/oder Abgriffseinrichtung (13) aus einem Speise- und/oder Abgriffselement
(13a, 13b) besteht oder dieses umfasst, welches auf einer Seite der Streifenleitungen
(5) verläuft.
12. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Speise- und/oder Abgriffseinrichtung (13) aus zwei Speise- und/oder Abgriffselementen
(13a, 13b) besteht oder diese umfasst, die in Richtung der Zentral- und/oder Schwenkachse
(7, 9) versetzt angeordnet sind, so dass die Speiseleitungen (5) zwischen den beiden
beabstandeten Speise- und/oder Abgriffselementen (13a, 13b) hindurch verlaufen und
mit den Speiseleitungen (5) kapazitiv gekoppelt sind.
13. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der beiden Speise- und/oder Abgriffselemente oder -arme (13a, 13b) mit einem
eigenen Zeigerkopf (25a, 25b) im Bereich der Zentral- und/oder Schwenkachse (9) versehen
ist, die galvanisch in Verbindung stehen oder kapazitiv gekoppelt sind.
14. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Zeigerköpfe (25a, 25b) zwischen der ersten und der weiteren Koppeleinrichtung
(21, 35) angeordnet sind.
15. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Zeigerkopf (25a), der mit der einen der beiden Speise- und/oder Abgriffselemente
(13a, 13b) verbunden ist, zwischen der ersten und der weiteren Koppeleinrichtung (21;35,
35a, 35b) und der andere Zeigerkopf (25b), der mit dem weiteren Speise- und/oder Abgriffsarm
(13b) verbunden ist, auf der zum ersten Zeigerkopf (25a) gegenüberliegenden Seite
der ersten oder speiseleitungsseitigen Koppeleinrichtung (21) angeordnet ist.
16. Differenz-Phasenschieberbaugruppe nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass an den beiden jeweils voneinander wegweisenden Seiten der beiden Speise- und/oder
Abgriffselemente (13a, 13b) jeweils eine weitere Koppeleinrichtung (35; 35a, 35b)
vorzugsweise jeweils in Form einer Koppelscheibe (35') vorgesehen ist.