| (19) |
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(11) |
EP 3 083 102 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.11.2018 Patentblatt 2018/46 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.11.2013 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2013/003548 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/074676 (28.05.2015 Gazette 2015/21) |
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| (54) |
REGENERATIONSVORRICHTUNG UND DEREN VERWENDUNG
REGENERATION DEVICE AND ITS USE
DISPOSITIF DE RÉGÉNÉRATION ET SON UTILISATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.10.2016 Patentblatt 2016/43 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- Technofond Gießereihilfsmittel GmbH
67376 Harthausen (DE)
- Domnick Verfahrens- und Anlagentechnik
57562 Herdorf (DE)
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Erfinder: |
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- THIENEL, Mark
67376 Harthausen (DE)
- DOMNICK, Dietmar
57562 Herdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Koch Müller
Patentanwaltsgesellschaft mbH |
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Maaßstraße 32/1 69123 Heidelberg 69123 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 666 562 WO-A1-2010/106009 DE-A1- 2 113 657 US-A- 3 050 795 US-A1- 2006 176 773
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EP-A2- 1 306 146 CN-A- 1 537 671 DE-A1-102008 041 104 US-A- 5 005 980
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Regenerationsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus der
EP 0 343 272 A1, der
EP 1 306 146 A2, der
DE 21 13 657 A1 und der
US 5 005 980 A sind Regenerationsvorrichtungen bzw. eine Mischervorrichtung und Verfahren zur Aufbereitung
von Gießereisanden bzw. von Mischen von Beton bekannt. Bei der
EP 0 343 272 A1 wird der Sand chargenweise in einen Behälter eingefüllt und mittels Reibelemente
mechanisch aufbereitet.
[0003] Vor diesem Hintergrund besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine Vorrichtung
anzugeben, die den Stand der Technik weiterbildet.
[0004] Die Aufgabe wird durch eine Regenerationsvorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen.
[0005] Gemäß dem Gegenstand der Erfindung wird eine mobile Regenerationsvorrichtung ausgebildet
zur Aufbereitung von Gießerei-Altsanden bereitgestellt, wobei die mobile Regenerationsvorrichtung
einen zylinderförmigen Behälter mit einem Deckel und einen Boden umfasst und der Behälter
eine erste Öffnung und / oder eine zweite Öffnung aufweist und mehrere rotierend angetriebene
in dem Behälter ausgebildete Reibelemente vorgesehen sind und die Reibelemente an
einer ersten Welle angeordnet sind, und ein erstes an der ersten Welle ausgebildetes
erstes Lager vorgesehen ist, und die erste Welle ein von dem ersten Lager beabstandetes
zweites Lager aufweist und die Reibelemente zwischen dem ersten Lager und dem zweiten
Lager angeordnet sind und der Behälter an der Oberseite einen ersten Flansch und an
der Unterseite einen zweiten Flansch aufweist, wobei der erste Flansch kraftschlüssig
mit dem Deckel und der zweite Flansch kraftschlüssig mit dem Boden verbunden ist und
der Behälter auf einem Tragegestell angeordnet und mittels des Tragegestells bewegbar
ist.
[0006] Es versteht sich, dass mit dem Begriff des Gießerei-Altsands insbesondere derjenige
Sand bezeichnet wird, der die Gießformen für einen Metallguss ausbildet. Hauptgemengeteiles
des Altsands sind neben den Quarzkörnen, die sich einer bestimmten Korngrößenfraktion
zuordnen lassen, insbesondere die Zuschlagsstoffen wie organische oder anorganische
Bindemittel und Stoffe zur Erhöhung der Wärmeleitfähigkeit. Durch die Beigabe der
Zuschlagsstoffe lässt sich der Altsand ohne Aufbereitung nicht nochmals in der Gießerei
verwenden und muss einer Entsorgung zugeführt werden. Neben der erheblichen Umweltbelastung
für den Transport der großen Sandmengen, entstehen zusätzlich erhebliche Endlagerungskosten.
[0007] Es sei angemerkt, dass an dem Behälter wenigstens eine Öffnung zum Beladen des Behälters
mit Altsand und zur Entnahme des regenerierten Sandes vorgesehen ist. Der regenerierte
Sand wird auch als Regenerat bezeichnet. Für eine Regernation des Sandes wird bei
bzw. nach der Befüllung des Behälters mit Altsand, die Welle vorzugsweise von einem
Elektromotor auf eine bestimmte Drehzahl gebracht. Hierdurch vollführen die an der
Welle angeordneten Reibelemente kreisförmige Bewegungen und übertragen ein Teil der
mechanischen Energie in den zu regenerierenden Sand. Je nach Umdrehungszahl der Welle
und Dauer wird der Sand dabei weniger oder stärker erhitzt und in dem Behälter in
der Schwebe gehalten. Untersuchungen haben gezeigt, dass es vorteilhaft ist, dass
die Temperatur des Sandes bei der Regeneration vorzugsweise in einem Bereich zwischen
20°C und 350°C und höchst vorzugsweise in einem Bereich zwischen 50°C und 250°C liegt.
Des Weiteren ist es vorteilhaft, die Temperatur des Sandes zu bestimmen und in einer
anderen Weiterbildung die Umdrehungszahl der Welle in Abhängigkeit der Temperatur
zu verändern und insbesondere zu regeln. Nach einem Zeitintervall ist der Sand regeneriert
und lässt sich entnehmen. Um die Handhabung zu erleichtern ist es, an dem Behälter
eine erste Öffnung zur Zuführung des Altsandes und eine zweite, von der ersten Öffnung
beabstandeten zweite Öffnung zur Entnahme des Regenerats vorzusehen. Ein Vorteil der
Ausbildung von zwei Öffnungen ist es, das ohne Drehung des Behälters sich auf einfache
Weise der Altsand dem Behälter zuführen und das Regenerat aus dem Behälter entnehmen
lassen. Auch hat sich gezeigt, dass durch die wenigstens zweifache Lagerung der Welle
die Stabilität der Regenerationsvorrichtung erheblich steigern lässt.
[0008] Ein anderer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es, dass sich die Altsande
nahezu vollständig regenerieren lassen. Der Regenerierungsgrad liegt oberhalb 60%,
vorzugsweise oberhalb 85% und höchst vorzugsweise oberhalb 95%. Unter dem Grad der
Regenerierung wird hierbei das Gewichtsverhältnis von eingefülltem Altsand zu Regenerat
verstanden.
[0009] Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Chargenbetrieb, d.h. Zuführung der zur gesamten
regenerierenden Sandmenge am Beginn der Aufarbeitung und Entnahme der regenerierten
Sandmenge am Ende der Aufarbeitung besonders vorteilhaft ist und zu höchsten Regenerierungsgraden
führt. Insbesondere bei der Aufarbeitung von sogenannten anorganisch gebundenen Sanden
lässt sich neben Regenerierungsgraden oberhalb 95% nach der Aufarbeitung des Altsandes
jeweils Neusandqualität erreichen. Es zeigte sich, dass auch eine wiederholte Aufarbeitung
zu keinen Qualitätseinbußen führt und der Altsand sich beliebig oft aufarbeiten lässt.
[0010] In einer Weiterbildung sind der Deckel mittels einer ersten Schraubverbindung mit
dem ersten Flansch und der Boden mit einer zweiten Schraubverbindung mit dem zweiten
Flansch verbunden. Hierdurch lassen sich die Teile einfach zerlegen und eine Revision
an der Anlage schnell und kostengünstig durchführen. Insbesondere unterliegen die
an der Welle angeordneten Reibelemente und die Welle selbst, einem Verschließ und
sollten von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden. In einer anderen Weiterbildung ist
das erste Lager an der Oberseite des Deckels angeflanscht, vorzugsweise mittels Schraubverbindungen
kraftschlüssig an dem Deckel befestigt.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die erste Öffnung als Einfüllvorrichtung
und / oder als Abluftöffnung und die zweite Öffnung als Auslassvorrichtung und / oder
als Zuluftöffnung ausgebildet. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Qualität
des Regenerats steigern lässt, wenn sich ein Teil des während des Aufbereitens gebildeten
Feinstaubes über die Abluftöffnung ausbringen lässt. Hierfür ist es vorteilhaft, eine
von der ersten Öffnung beabstandete dritte als Abluftvorrichtung ausgebildete Öffnung
und / oder eine vierte von der zweiten Öffnung beabstandete als Zuluftvorrichtung
ausgebildete Abluftöffnung vorzusehen. Insbesondere wenn zusätzlich zu der Abluftöffnung
auch eine Zuluftöffnung ausgebildet wird, lässt sich besonders viel des anfallenden
Feinstaubes aus dem Sand zu entfernen.
[0012] In einer anderen Ausführungsform ist der Boden als Anströmkasten ausgebildet, wobei
der Anströmkasten gegenüber dem Behälter mittels eines Düsenbodens abgegrenzt ist.
Es ist vorteilhaft die vierte Öffnung, d. h. die Zuluftöffnung an dem Anströmkasten
auszubilden, insbesondere ist es vorteilhaft die vierte Öffnung an einer Unterseite
des Bodens, vorzugsweise in der Mitte oder in der Nähe der Mitte des Bodens auszubilden.
Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die erste Öffnung und die zweite Öffnung unmittelbar
an dem Behälter ausgebildet sind und an der Außenseite des Behälters eine stutzenförmige
Ausbildung aufweisen.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung sind an dem Behälter ein oder mehrere Temperatursensoren
angeordnet, um die Temperatur des Sandes zu bestimmen. In einer anderen Weiterbildung
sind in der Behälterwand lochartige Ausformungen für die Aufnahme der Temperatursensoren
vorgesehen. Es hat sich gezeigt, dass für eine schnelle und zuverlässige Bestimmung
des Sandtemperatur während des Regenerationsprozesses es vorteilhaft ist, die die
Temperatursensoren durch die Behälterwand zu führen und an der Innenseite des Behälters
anzubringen. In einer anderen Weiterbildung werden die Sensoren an unterschiedlichen
vertikalen Positionen an der Behälterwand befestigt. Untersuchungen haben gezeigt,
das die Qualität des aufbereiteten Sandes sowie der Regenerationsgrad unter anderem
von der Zeitdauer der Regeneration und insbesondere von dem durchlaufenden Temperatur-Zeit
Profil bei der Regeneration, d.h. bei der Aufbereitung abhängen. Des Weiteren ist
es vorteilhaft, die Umdrehungszahl der Welle, vorzugsweise mittels eines Frequenzumrichters,
zu bestimmen und gegebenenfalls zu verändern. Hierdurch lässt sich die Temperatur
des Sandes in dem Behälter sowohl erniedrigen als auch erhöhen. Insbesondere ist es
vorteilhaft, ein programmierbares Steuergerät zu verwenden, um anhand der gemessenen
Temperatur des Sandes und der Zeitdauer die Umdrehungszahl der Welle durch Ansteuerung
des Elektromotors zu regeln. Es hat sich gezeigt, dass bei einem gegebenen Füllmenge
und einer gegebenen Altsandart eine vorgegebenes Regernationsprogramm durchlaufen
lässt und mittels des Steuergerätes die Abweichung mittels eines Soll-Ist-Vergleichs,
insbesondere der Größen wie Temperatur, Zeit und Umdrehungszahl, bestimmen und mittels
einer Veränderung der Umdrehungszahl die Abweisung verringern lässt. Ferner lässt
sich das Steuergerät mit sowohl mit einer an der ersten Öffnung ausgebildeten Absperrvorrichtung
als auch mit einer an der zweiten Öffnung ausgebildeten Absperrvorrichtung verbinden,
um eine automatische Be- und Entfüllung des Behälters zu ermöglichen. Durch die Automatisierung
lässt sich die Qualität des Regenerats verbessern.
[0014] In einer anderen Ausführungsform bildet das zweite Lager mit dem Boden eine kraftschlüssige
Verbindung aus. Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Boden eine erste Ausformung
aufweist und die erste Ausformung das zweite Lager aufnimmt, so dass das zweite Lager
außerhalb der Gehäuseaußenseite angeordnet ist. Hierdurch wird die Wartungsfreundlichkeit
der Anlage gesteigert. Es hat sich gezeigt, dass aufgrund der hohen mechanischen Kräfte
welche die Lager ausgesetzt sind, es vorteilhaft ist, wenn das erste Lager und das
zweite Lager jeweils einen Schmiernippel aufweisen, um die Lager einfach nachfetten
zu können.
[0015] Um die mechanische Beanspruchung weiter zu verringen, ist es gemäß einer anderen
Weiterbildung vorteilhaft, die Welle parallel zu der Längsachse des Zylinders auszurichten.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist eine zweite Welle mit zweiten Reibleisten
vorgesehen. Insbesondere für größere Behälter ist hierdurch eine gleichmäßige Durchmischung
und Aufbereitung gewährleistet. Gerade bei großen Durchmessern ist ein großer Geschwindigkeitsunterschied
zwischen den tangentialen Enden an den Reibelementen und den wellennahen Bereichen
an den Reibelementen gegeben. Dies stellt unter Anderem hohe Anforderungen an die
Unwuchtfreiheit und die Stabilität der Wellen. Indem bei der Ausführung mit zwei oder
mehreren Wellen bestimmte Bereiche in dem Behälter nicht von den Reibelementen überstrichen
werden, ist es insbesondere für eine Erhöhung des Wirkungsgrades bei der Aufarbeitung
vorteilhaft, an den Bereichen an der Innenseite des Behälters Umlenkleiste vorzusehen.
Hierdurch wird der Sand wieder zu der Behältermitte umgelenkt und eine gleichbleibende
Qualität erzielt.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Reibelemente einen mittleren und
zwei sich an den mittleren Bereich anschließende äußere Bereiche auf. Der mittlere
Bereich ist vorzugsweise vollständig oder nahezu vollständig entweder in der ersten
Welle oder in der zweiten Welle eingeschoben. Bei einer Drehung der ersten Welle und
der zweiten Welle findet an den äußeren Bereichen eine Abrasion durch den Sand statt.
Zur Erhöhung der Standzeit des Reibelements ist an der Oberseite und an der Unterseite
in den äußeren Bereichen eine Hartstoffschicht ausgebildet. Die Oberseite ist hierbei
die Seite des Reibelements, welche in Richtung des ersten Flansches und die Unterseite
des Reibelements ist die Seite, welche in Richtung des zweiten Flansches zeigt. In
einer alternativen Ausführungsform sind die äußeren Bereiche des Reibelements vollständig
oder alternativ nur diejenige Fläche des Reibelements, welche in Drehrichtung eine
Komponente des Normalenvektors aufweist, mit einer Hartstoffauflage überzogen. Bevorzugt
ist hierbei, die Hartstoffauflagen stoffschlüssig und fest mit dem Reibelement zu
verbinden. Bevorzugte Materialen für die Hartstoffauflagen sind insbesondere Hartmetalle
wie sogenannte Widia- Beschichtungen oder Nitride. Es versteht sich, die Härte der
Beschichtungen immer größer als die Härte des Grund- bzw. des Trägermaterials des
Reibelements zu wählen. Untersuchungen haben gezeigt, dass je höher die Härte der
Hartstoffauflage ist, desto größer ist die Standzeit der Reibelemente. Des Weiteren
ist es bevorzugt, die Dicke der Hartstoffauflage unterschiedlich auszuführen. Indem
die Abrasion durch den Sand an den weiter von der Welle entfernt liegenden Teilen
des Reibelements infolge der höheren Geschwindigkeit größer ist, ist es bevorzugt
die Dicke der Hartstoffauflage an den entfernt liegenden Teilen zu erhöhen.
[0017] In einer anderen Ausführungsform ist die Hartstoffauflage mittels eines Befestigungsmittels
mit dem Reibelement verbunden und hierdurch ist das Reibelement leicht austauschbar.
Bevorzugte Befestigungsmittel sind insbesondere Schrauben und Muttern. Ein Vorteil
ist, dass die Reibelemente eine besonders hohe Standzeit aufweisen, indem sich bei
einer zu starken Abnutzung oder Abrasion die Hartstoffauflage auswechseln lässt, ohne
dass das Reibelement aus der jeweiligen Welle ausgebaut werden muss. Dies verringert
den Wartungsaufwand und verkürzt die Dauer der Wartung. Untersuchungen haben gezeigt,
dass es vorteilhaft ist, die Hartstoffauflage vorzugsweise in einem gleichmäßigen
Abstand an drei oder mehr Punkten zu fixieren.
In einer Weiterbildung ist die Regenerationsvorrichtung als mobile Regenerationsvorrichtung
ausgebildet. Sämtliche Teile der Regenerationsvorrichtung sind auf einem Tragegestell
angeordnet, welches die gesamte Gewichtskraft aufnimmt. Hierdurch lässt sich die Regenerationsvorrichtung
mittels eines Lastkraftfahrzeuges leicht transportieren.
In einer anderen Ausführungsform weist die Regenerationsvorrichtung eine Kippvorrichtung
auf. Mittels der Kippvorrichtung lässt sich der Behälter vorzugsweise bis zu 90° kippen.
Insbesondere für den Transport auf dem Lastkraftfahrzeug ist dies vorteilhaft, um
die Höhe des Aufbaus zu reduzieren und somit die Mobilität der gesamten Anlage zu
erhöhen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Hierbei werden gleichartige Teile mit identischen Bezeichnungen beschriftet. Die dargestellten
Ausführungsformen sind stark schematisiert, d.h. die Abstände und die laterale und
die vertikale Erstreckungen sind nicht maßstäblich und weisen, sofern nicht anders
angegeben auch keine ableitbare geometrische Relation zueinander auf. Darin zeigen
die:
- Figur 1
- eine Querschnitt auf eine nicht erfindungsgemässe erste Ausführungsform,
- Figur 2
- einen Querschnitt auf eine erfindungsgemäße zweite Ausführungsform,
- Figur 3
- einen Querschnitt auf eine erfindungsgemäße dritte Ausführungsform,
- Figur 4
- einen Querschnitt auf eine erste Weiterbildung des Reibelements,
- Figur 5
- einen Querschnitt auf eine zweite Weiterbildung des Reibelements,
- Figur 6
- verschiedene Ansichten auf eine mobile Ausführungsform der Regerationsvorrichtung.
[0018] Die Abbildung der Figur 1 zeigt einen schematischen Querschnitt einer nicht erfindungsgemässen
Regenerationsvorrichtung 5, ausgebildet zur Aufbereitung von Gießerei-Altsanden, mit
einem zylinderförmigen Behälter 10 mit einem Deckel 12 und einen Boden 14, mehrere
rotierend angetriebene in dem Behälter 10 ausgebildete an einer ersten Welle 30 angeordnete
Reibelemente 40 auf. Die Längsachse der ersten Welle 30 ist im Wesentlichen, vorzugsweise
exakt parallel zu der Längsachse des Behälters 10 ausgerichtet. An der ersten Welle
30 sind an der Oberseite der Welle 30 ein Antrieb in Form eines Elektromotors 20 und
ein erstes Lager 22 angeordnet. An der Unterseite der Welle 30, welche den Boden 14
durchgreift ist ein von dem ersten Lager 22 beabstandetes zweites Lager 25 angeordnet.
Das zweite Lager 25 bildet mit dem Boden 14 eine kraftschlüssige Verbindung aus. Sowohl
das erste Lager 22 als auch das zweite Lager 25 weisen jeweils einen Schmiernippel
26 auf. Die Reibelemente 40 sind zwischen dem ersten Lager 22 und dem zweiten Lager
25 innerhalb des Behälters 10 angeordnet. An der Oberseite weist der Behälter 10 einen
ersten Flansch 42 und an der Unterseite einen zweiten Flansch 44 aufweist, wobei der
erste Flansch 42 kraftschlüssig mit dem Deckel 12 und der zweite Flansch 44 kraftschlüssig
mit dem Boden 14 verbunden ist.
[0019] An der Außenseite weist der Behälter 10 zwei Aufnahmen 50 für Temperatursensoren
auf. Die Aufnahmen 50 weisen jeweils Aussparungen in Behälterwand auf, so dass die
Temperatursensoren die Temperatur innerhalb des Behälters messen. Ferner weist der
Behälter 10 weist eine erste Öffnung 60, die als Einfüllvorrichtung ausgebildet ist
und eine zweite Öffnung 70, die als Auslassvorrichtung ausgebildet ist und eine dritte
Öffnung 80, die als Abluftvorrichtung oder als Abluftöffnung ausgebildet ist, auf.
Die erste Öffnung 60 die zweite Öffnung 70 und die dritte Öffnung 80 weisen an der
Außenseite des Behälters 10 eine stutzenförmige Ausbildung auf. Sowohl an der ersten
Öffnung 60 als auch an der zweiten Öffnung 70 sind automatischen Absperrvorrichtungen
110 vorgesehen.
Der Deckel 12 ist mittels einer ersten Schraubverbindung 82 mit dem ersten Flansch
42 und der Boden 14 mit einer zweiten Schraubverbindung 84 mit dem zweiten Flansch
14 jeweils kraftschlüssig verbunden und jeweils leicht lösbar. Des Weiteren ist das
erste Lager 22 an den Deckel 12 angeflanscht. Das erste Lager 22 ist mit einer Hülse
abgedeckt. Die Hülse ist an der Unterseite mit einer dritten Schraubverbindung 86
mit dem Deckel 12 und an der Oberseite mittels einer vierten Schraubverbindung 88
mit dem Elektromotor verbunden. Um die Drehzahl der Welle 30 zu überwachen ist ein
Frequenzumrichter 100 vorgesehen. An der Abluftöffnung lässt sich eine Absaugvorrichtung
anbringen, um einen leichten Unterdruck in dem Behälter 10 zu erzeugen und den anfallenden
Staub abzusaugen. Indem die erste Öffnung 60 und die zweite Öffnung 70 nicht luftdicht
ausgeführt sind, strömt durch beide Öffnungen 60 und 70 Luft nach.
[0020] In der Abbildung der Figur 2 ist eine erfiindungsgemässe zweite Ausführungsform der
Regenerationsvorrichtung 5 dargestellt. Nachfolgend werden nur die Unterschiede zu
der Ausführungsform der Figur 1 erläutert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind
einige Details der Ausführung der Figur 1 nicht dargestellt. Der Boden 14 ist als
Anströmkasten ausgebildet, wobei der Anströmkasten gegenüber dem Behälter 10 mittels
eines Düsenbodens 115 abgegrenzt und die vierte Öffnung 125 an der Unterseite des
Bodens 14 als Zuluftöffnung oder Zuluftvorrichtung an dem Anströmkasten ausgebildet
ist. Ferner weist der Anströmkasten eine Revisionsöffnung 127 zum Abschmieren des
zweiten Lagers 25 auf. der Düsenboden 115 weist eine Vielzahl von Löchern auf durch
die die zugeführte Luft hindurchströmt. Hierdurch wird der Sand zusätzlich in der
Schwebe bei der Regeneration gehalten.
[0021] In der Abbildung der Figur 3 ist eine erfindungsgemässe dritte Ausführungsform der
Regenerationsvorrichtung 5 dargestellt. Nachfolgend werden nur die Unterschiede zu
der Ausführungsform der Figur 1 oder der Figur 2 erläutert. Aus Gründen der Übersichtlichkeit
sind einige Details der Ausführung der Figur 1 oder der Figur 2 nicht dargestellt.
Hierbei ist eine zweite Welle 130 mit zweiten Reibleisten 140 vorgesehen. Der Boden
14 weist nun eine erste Ausformung auf wobei die erste Ausformung die zweiten Lager
25 aufnimmt, so dass die zweiten Lager 25 außerhalb der Gehäuseaußenseite angeordnet
sind. Des Weiteren ist an der Innenseite des Behälters 10 eine Umlenkleiste vorgesehen
nicht dargestellt.
In der Abbildung der Figur 4 ist ein Querschnitt auf eine erste Weiterbildung des
Reibelements 40 dargestellt. Nachfolgend werden nur die Unterschiede zu den Ausführungsformen
der vorangegangenen Figuren erläutert. Das Reibelement 40 weist einen mittleren Bereich
240 und zwei sich an den mittleren Bereich 240 anschließende äußere Bereiche 250 auf.
Der mittlere Bereich ist vorzugsweise vollständig entweder in der ersten Welle 30
oder in der zweiten Welle 130 eingeschoben. Bei einer Drehung der ersten Welle 30
und der zweiten Welle 130 wird die mechanische Energie jeweils von den beiden äußeren
Bereichen 250 auf den Sand übertragen. Demgemäß findet an den äußeren Bereichen 250
eine Abrasion durch den Sand statt. Zur Erhöhung der Standzeit des Reibelements 40
ist an der Oberseite und an der Unterseite in den äußeren Bereichen 250 eine Hartstoffschicht
260 ausgebildet. Die Oberseite ist hierbei die Seite des Reibelements 40, welche in
Richtung des ersten Flansches 42 und die Unterseite des Reibelements 40 ist die Seite,
welche in Richtung des zweiten Flansches 44 zeigt. In einer alternativen Ausführungsform
sind die äußeren Bereiche 250 des Reibelements 40 vollständig oder nur die in Drehrichtung
ausgebildete Fläche des Reibelements 40 mit einer Hartstoffauflage beaufschlagt oder
ummantelt. Bevorzugt ist hierbei, die Hartstoffauflagen 260 stoffschlüssig und starr
d.h. nicht lösbar mit dem Reibelement 40 zu verbinden. Bevorzugte Materialen für die
Hartstoffauflagen 260 sind insbesondere Hartmetalle wie sogenannte Widia-Beschichtungen
oder Nitride. Es versteht sich, die Härte der Beschichtungen 260 immer größer als
die Härte des Grund- bzw. des Trägermaterials des Reibelements 40 zu wählen. Untersuchungen
haben gezeigt, dass je höher die Härte der Hartstoffauflage 260 ist, desto größer
ist die Standzeit der Reibelemente.
[0022] In der Abbildung der Figur 5 ist ein Querschnitt auf eine erste Weiterbildung des
Reibelements 40 dargestellt. Nachfolgend werden nur die Unterschiede zu den Ausführungsformen
der vorangegangenen Figuren erläutert. Das Reibelement 40 weist an der Seite, welche
in Drehrichtung der ersten Welle 30 bzw. in Drehrichtung der zweiten Welle 130 zeigt,
an den gesamten beiden äußeren Bereichen 250 Hartstoffauflagen 260 auf. Die Hartstoffauflage
260, ist jeweils mittels eines oder mehrere Befestigungsmittel 270 mit dem Reibeelement
40 verbunden. Bevorzugte Befestigungsmittel 270 sind insbesondere Schrauben und Muttern.
Durch die Befestigungsmittel 270 ist die Hartstoffauflage 260 leicht wechselbar. Ein
Vorteil ist, dass die Reibelemente 40 eine besonders hohe Standzeit aufweisen, indem
sich bei einer zu starken Abnutzung oder Abrasion die Hartstoffauflage 260 auswechseln
lässt, ohne dass das Reibelement 40 aus der jeweiligen Welle 30 oder 130 ausgebaut
werden muss. Dies verringert den Wartungsaufwand und verkürzt die Dauer der Wartung.
Untersuchungen haben gezeigt, dass es vorteilhaft ist, die Hartstoffauflage 260 an
dem äußeren Bereich 250 an drei Punkten 280 zu fixieren.
[0023] Vorzugsweise lässt sich die Hartstoffauflage 260 gemäß einer ersten Variante I als
rechteckförmigen Streifen 300 ausbilden. Hierbei stehen die äußeren Räder des Streifens
300 aus dem Kreisradius des Reibelements hervor.
[0024] Gemäß einer zweiten Variante II, ist die Hartstoffauflage 260 als streifenförmiges
Kreissegment ausgebildet und bildet mit Ausnahme des Befestigungsmittels 270 ein Formschluss
mit dem Reibelement 40 aus, indem die Hartstoffauflage 260 mit der Außenfläche auf
dem gleichen Radius wie das Reibelement 40 liegt.
[0025] Gemäß einer dritten Variante III, ist die Hartstoffauflage 260 als streifenförmiges
Segment ausgebildet und bildet an der Verbindungsstelle mit dem Reibelement 40 ein
Formschluss aus. An der Außenseite ist eine plane Fläche 305 ausgebildet.
[0026] In der Abbildung der Figur 6 sind verschiedene Ansichten einer mobilen Ausführungsform
der Regenerationsvorrichtung 5 dargestellt. Nachfolgend werden nur die Unterschiede
zu den Ausführungsformen der vorangegangenen Figuren erläutert. In einer ersten Darstellung
I ist eine Draufsicht dargestellt. Die Regenerationsvorrichtung 5 weist einen mit
der ersten Öffnung 60 verbundenen Dosierbehälter 600 auf. Des Weiteren ist ein Gebläse
610 vorgesehen, um in den unteren Bereich vorzugsweise von dem Boden des Behälters
10 mittels eines Düsenbetts - nicht dargestellt - Luft in den Behälter 10 einzubringen.
In dem Behälter 10 lässt sich hierdurch auf einfache Weise ein Luftstrom ausbilden
und den Sand während der Regeneration in der Schwebe zu halten. Die Abluft bzw. der
Staub entweicht mit dem Luftstrom vorzugsweise durch die dritte Öffnung 80. An der
von der ersten Darstellung I abgewandten Seite, also vorliegend hinter dem Behälter
10, ist ein Steuer- und Schaltschrank 620 angeordnet. In dem Steuer- und Schaltschrank
620 sind alle elektrischen Einrichtungen und Messfühler der Regenerationsvorrichtung
5 zum Steuern oder Auslesen angeordnet. Sämtliche Teile der Regenerationsvorrichtung
5 sind auf einem Tragegestell 630 angeordnet, welche die gesamte Gewichtskraft aufnimmt.
Hierdurch lässt sich die Regenerationsvorrichtung 5 als mobile Regenerationsvorrichtung
ausführen. Insbesondere lässt sich die Regenerationsvorrichtung 5 mittels eines Lastkraftfahrzeuges
leicht transportieren.
[0027] Gemäß der zweiten Darstellung II ist der Steuer- und Schaltschrank 620 von dem Behälter
10 beabstandet angeordnet. Hierdurch lässt sich ein Übertrag von Vibrationen von dem
Behälter auf den Steuer- und Schaltschrank 620 verringern. Des Weiteren ist eine Kippvorrichtung
640 ausgebildet. Mittels der Kippvorrichtung 640 lässt sich der Behälter 10 vorzugsweise
bis zu 90°, höchst vorzugsweise zwischen 5° und 90° kippen. Insbesondere für den Transport
auf dem Lastkraftfahrzeug ist dies vorteilhaft, um die Höhe des Aufbaus zu reduzieren
und somit die Mobilität der gesamten Anlage zu erhöhen.
[0028] In der dritten Darstellung III ist eine Draufsicht von Oben auf die Regenerationsvorrichtung
5 dargestellt. Die erste Öffnung 60 ist zentrisch in dem Dosierbehälter 600 angeordnet.
1. Regenerationsvorrichtung (5) ausgebildet zur Aufbereitung von Gießerei-Altsanden aufweisend,
- einen zylinderförmigen Behälter mit einem Deckel (12) und einen Boden (14), und
- eine erste Öffnung (60) und / oder eine zweite Öffnung (70), und
- mehrere rotierend angetriebene in dem Behälter ausgebildete Reibelemente, wobei
die Reibelemente an einer ersten Welle angeordnet sind, und
- ein erstes an der ersten Welle ausgebildetes erstes Lager (22),
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Welle ein von dem ersten Lager (22) beabstandetes zweites Lager (25) aufweist
und die Reibelemente (40) zwischen dem ersten Lager (22) und dem zweiten Lager (25)
angeordnet sind, und der Behälter (10) an der Oberseite einen ersten Flansch (42)
und an der Unterseite einen zweiten Flansch (44) aufweist, wobei der erste Flansch
kraftschlüssig mit dem Deckel und der zweite Flansch kraftschlüssig mit dem Boden
verbunden ist und der Behälter (10) auf einem Tragegestell (630) angeordnet und mittels
des Tragegestells bewegbar ist, und
der Boden als Anströmkasten ausgebildet ist, wobei der Anströmkasten gegenüber dem
Behälter mittels eines Düsenbodens (115) abgegrenzt ist.
2. Regenerationsvorrichtung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel mittels einer ersten Schraubverbindung (82) mit dem ersten Flansch und
der Boden mit einer zweiten Schraubverbindung (84) mit dem zweiten Flansch verbunden
ist.
3. Regenerationsvorrichtung (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Öffnung als Einfüllvorrichtung und / oder als Abluftöffnung und die zweite
Öffnung als Auslassvorrichtung und / oder als Zuluftöffnung ausgebildet ist.
4. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine von der ersten Öffnung beabstandete dritte als Abluftvorrichtung ausgebildete
Öffnung (80) und / oder eine vierte als Zuluftvorrichtung ausgebildete Öffnung (125)
vorgesehen ist und die vierte Öffnung von der zweiten Öffnung beabstandet ist.
5. Regenerationsvorrichtung (5) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Öffnung an dem Anströmkasten ausgebildet ist.
6. Regenerationsvorrichtung (5) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Düsenboden (115) eine Vielzahl von Löchern aufweist, wobei durch die Löcher die
zugeführte Luft hindurchströmt, um den Sand bei der Regeneration in der Schwebe zu
halten.
7. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die vierte Öffnung an einer Unterseite des Bodens ausgebildet ist.
8. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Öffnung und die zweite Öffnung an dem Behälter ausgebildet sind und an
der Außenseite des Behälters (10) eine stutzenförmige Ausbildung aufweisen.
9. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälter (10) ein Temperatursensor angeordnet ist.
10. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Lager mit dem Boden eine kraftschlüssige Verbindung ausbildet.
11. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden eine erste Ausformung aufweist und die erste Ausformung das zweite Lager
aufnimmt, so dass das zweite Lager außerhalb der Gehäuseaußenseite angeordnet ist.
12. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Welle (30) parallel zu der Längsachse des Zylinders ausgerichtet ist.
13. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Welle (130) mit zweiten Reibleisten (140) vorgesehen ist.
14. Regenerationsvorrichtung (5) nach dem Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine an der Innenseite des Behälters (10) angeordnete Umlenkleiste vorgesehen ist.
15. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibelemente (40) eine Hartstoffauflage (260) aufweisen.
16. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälter wenigstens ein Temperatursensor angeordnet ist und ein programmierbares
Steuergerät vorgesehen ist, um anhand der gemessenen Temperatur des Sandes und der
Zeitdauer die Umdrehungszahl der Welle durch Ansteuerung des Elektromotors zu regeln.
17. Regenerationsvorrichtung (5) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10) eine Kippvorrichtung aufweist, um den Behälter (10) gegenüber dem
Tragegestell (630) zu verkippen.
18. Verwendung der Regenerationsvorrichtung (5) zur Regeneration von Sand nach einem der
vorangegangenen Ansprüche, wobei die gesamte Sandmenge am Beginn der Aufarbeitung
zugeführt und am Ende der Aufarbeitung entnommen wird.
1. Regeneration device (5) constructed for preparation of reclaimed foundry sands, comprising:
- a cylinder-shaped container with a lid (12) and a base (14),
- a first opening (60) and/or a second opening (70),
- a plurality of friction elements constructed to be rotationally driven in the container,
wherein the friction elements are arranged on a first shaft, and
- a first bearing (22) constructed at the first shaft,
characterised in that
the first shaft has a second bearing (25) spaced from the first bearing (22) and the
friction elements (40) are arranged between the first bearing (22) and the second
bearing (25),
the container (10) has a first flange (42) at the upper side and a second flange (44)
at the lower side, wherein the first flange is non-positively connected with the lid
and the second flange is non-positively connected with the base,
the container (10) is arranged on a support frame (630) and is movable by means of
the support frame, and
the base is constructed as an inflow box, wherein the inflow box is delimited relative
to the container by means of a nozzle base (115).
2. Regeneration device (5) according to claim 1, characterised in that the lid is connected with the first flange by means of a first screw connection (82)
and the base is connected with the second flange by a second screw connection (84).
3. Regeneration device (5) according to claim 1 or 2, characterised in that the first opening is constructed as a filling device and/or as an air exhaust opening
and the second opening is constructed as an outlet device and/or as an air feed opening.
4. Regeneration device (5) according to any one of claims 1 to 3, characterised in that a third opening (80) spaced from the first opening and constructed as an air exhaust
device and/or a fourth opening (125) constructed as an air feed device is or are provided
and the fourth opening is spaced from the second opening.
5. Regeneration device (5) according to claim 4, characterised in that the fourth opening is formed at the inflow box.
6. Regeneration device (5) according to claim 5, characterised in that the nozzle base (115) has a plurality of apertures, wherein the supplied air flows
through the apertures in order to keep the sand in suspension during the regeneration.
7. Regeneration device (5) according to one of claims 4 and 5, characterised in that the fourth opening is formed at an underside of the base.
8. Regeneration device (5) according to any one of claims 1 to 7, characterised in that the first opening and the second opening are formed at the container and have a support-shaped
construction at the outer side of the container (10).
9. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that a temperature sensor is arranged at the container (10).
10. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that the second bearing forms a non-positive connection with the base.
11. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that the base has a first shaped portion and the first shaped portion receives the second
bearing so that the second bearing is arranged outside the housing outer side.
12. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that the first shaft (30) is oriented parallel to the longitudinal axis of the cylinder.
13. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that a second shaft (130) with second friction strips (140) is provided.
14. Regeneration device (5) according to claim 13, characterised in that a deflecting strip arranged at the inner side of the container (10) is provided.
15. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that the friction elements (40) have a coating (260) of mechanically resistant material.
16. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that at least one temperature sensor is arranged at the container and a programmable control
device is provided in order to regulate the rotational speed of the shaft by control
of the electric motor on the basis of the measured temperature of the sand and the
time duration.
17. Regeneration device (5) according to any one of the preceding claims, characterised in that the container (10) comprises a tipping device in order to tip the container (10)
relative to the support frame (630).
18. Use of the regeneration device (5) for regeneration of sand according to any one of
the preceding claims, wherein the entire sand quantity is supplied at the start of
the recycling and removed at the end of the recycling.
1. Dispositif de régénération (5) configuré pour le reconditionnement de vieux sables
de fonderie, présentant
- un réservoir cylindrique avec un couvercle (12) et un fond (14), et
- une première ouverture (60) et/ou une deuxième ouverture (70), et
- plusieurs éléments de friction formés dans le réservoir, entraînés en rotation,
dans lequel les éléments de friction sont disposés sur un premier arbre, et
- un premier palier (22) formé sur le premier arbre,
caractérisé en ce que
le premier arbre présente un deuxième palier (25) espacé du premier palier (22) et
les éléments de friction (40) sont disposés entre le premier palier (22) et le deuxième
palier (25), et le réservoir (10) présente sur le côté supérieur une première bride
(42) et sur le côté inférieur une deuxième bride (44), dans lequel la première bride
est assemblée par serrage au couvercle et la deuxième bride est assemblée par serrage
au fond et le réservoir (10) est disposé sur un châssis de support (630) et peut être
déplacé au moyen du châssis de support, et le fond est réalisé en forme de caisson
d'admission, dans lequel le caisson d'admission est délimité par rapport au réservoir
au moyen d'un fond à buses (115).
2. Dispositif de régénération (5) selon la revendication 1, caractérisé en ce que le couvercle est assemblé à la première bride au moyen d'un premier assemblage boulonné
(82) et le fond est assemblé à la deuxième bride au moyen d'un deuxième assemblage
boulonné (84).
3. Dispositif de régénération (5) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la première ouverture est réalisée sous forme de dispositif de remplissage et/ou
d'ouverture d'échappement d'air et la deuxième ouverture est réalisée sous forme de
dispositif de sortie et/ou d'ouverture d'admission d'air.
4. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu une troisième ouverture (80) espacée de la première ouverture et réalisée
sous forme de dispositif d'échappement d'air et/ou une quatrième ouverture (125) réalisée
sous forme de dispositif d'admission d'air, et la quatrième ouverture est espacée
de la deuxième ouverture.
5. Dispositif de régénération (5) selon la revendication 4, caractérisé en ce que la quatrième ouverture est formée sur le caisson d'admission.
6. Dispositif de régénération (5) selon la revendication 5, caractérisé en ce que le fond à buses (115) présente une multiplicité de trous, dans lequel l'air admis
s'écoule à travers les trous, afin de maintenir le sable à l'état fluidisé lors de
la régénération.
7. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications 4 à 5, caractérisé en ce que la quatrième ouverture est formée sur un côté inférieur du fond.
8. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la première ouverture et la deuxième ouverture sont formées sur le réservoir et présentent
sur le côté extérieur du réservoir (10) une configuration en forme de tuyau.
9. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'un capteur de température est monté sur le réservoir (10).
10. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le deuxième palier forme avec le fond un assemblage par serrage.
11. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le fond présente une première déformation et la première déformation contient le
deuxième palier, de telle manière que le deuxième palier soit disposé à l'extérieur
du côté extérieur du boîtier.
12. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le premier arbre (30) est orienté parallèlement à l'axe longitudinal du cylindre.
13. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu un deuxième arbre (130) avec des deuxièmes barres de friction (140).
14. Dispositif de régénération (5) selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'il est prévu une barre de déviation disposée sur le côté intérieur du réservoir (10).
15. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments de friction (40) présentent un recouvrement en matière dure (260).
16. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il est prévu sur le réservoir au moins un capteur de température et un appareil de
commande programmable, afin de réguler à l'aide de la température mesurée du sable
et de la durée le nombre de tours de l'arbre par la commande du moteur électrique.
17. Dispositif de régénération (5) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le réservoir (10) présente un dispositif de basculement, afin d'incliner le réservoir
(10) par rapport au châssis de support (630).
18. Utilisation du dispositif de régénération (5) pour la régénération de sable selon
l'une quelconque des revendications précédentes, dans laquelle on apporte la quantité
totale de sable au début du reconditionnement et on la prélève à la fin du reconditionnement.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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