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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3083434</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20190403</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>14814843.0</B210><B220><date>20141216</date></B220><B240><B241><date>20160621</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102013226250</B310><B320><date>20131217</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20190403</date><bnum>201914</bnum></B405><B430><date>20161026</date><bnum>201643</bnum></B430><B450><date>20190403</date><bnum>201914</bnum></B450><B452EP><date>20190111</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B65D  51/18        20060101AFI20150701BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B65D  51/20        20060101ALI20150701BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B65D  41/48        20060101ALI20150701BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="4"><text>B65D  47/20        20060101ALI20150701BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="5"><text>B65D  41/62        20060101ALI20150701BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>SCHUTZKAPPE FÜR EINEN SPENDER UND SPENDER ZUM AUSTRAG VON PHARMAZEUTISCHEN UND/ODER KOSMETISCHEN FLÜSSIGKEITEN</B542><B541>en</B541><B542>PROTECTIVE CAP FOR A DISPENSER AND DISPENSER FOR DISCHARGING PHARMACEUTICAL AND/OR COSMETIC LIQUIDS</B542><B541>fr</B541><B542>CAPUCHON DE PROTECTION POUR DISTRIBUTEUR ET DISTRIBUTEUR SERVANT À DÉLIVRER DES LIQUIDES PHARMACEUTIQUES ET/OU COSMÉTIQUES</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 0 339 336</text></B561><B561><text>EP-A1- 0 816 283</text></B561><B561><text>EP-A1- 0 881 159</text></B561><B561><text>EP-A1- 1 792 842</text></B561><B561><text>WO-A1-2012/169883</text></B561><B561><text>DE-A1- 10 120 827</text></B561><B561><text>DE-A1-102011 086 755</text></B561><B561><text>DE-C- 895 859</text></B561><B561><text>US-A- 1 481 035</text></B561><B561><text>US-A- 3 163 311</text></B561><B561><text>US-A1- 2009 110 782</text></B561><B561><text>US-A1- 2010 111 772</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>WOCHELE, Matthias</snm><adr><str>Schulst. 8</str><city>71292 Friolzheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Aptar Radolfzell GmbH</snm><iid>101329005</iid><irf>P 53090 WO/EP</irf><adr><str>Öschlestraße 54-56</str><city>78315 Radolfzell</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Patentanwaltskanzlei Cartagena</snm><iid>101567109</iid><adr><str>Partnerschaftsgesellschaft Klement, Eberle mbB 
Urbanstraße 53</str><city>70182 Stuttgart</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>EP2014078044</anum></dnum><date>20141216</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO2015091536</pnum></dnum><date>20150625</date><bnum>201525</bnum></B871></B870></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft eine Schutzkappe für einen Spender und eine Austragvorrichtung, umfassend einen Spender zum Austrag von pharmazeutischen und/oder kosmetischen Flüssigkeiten. Ein solcher Spender umfasst ein Flüssigkeitsreservoir und eine Austrittsöffnung, durch die hindurch die Flüssigkeit in eine umgebende Atmosphäre abgegeben werden kann, sowie die Schutzkappe.</p>
<p id="p0002" num="0002">Eine in dem Flüssigkeitsreservoir bevorratete Flüssigkeit wird für einen Austrag in Richtung der Austrittsöffnung gefördert werden, wobei dies über viele verschiedene Mechanismen erfolgen kann. So kann das Flüssigkeitsreservoir als Quetschflasche ausgebildet sein, deren Inhalt durch Verformung der Wandungen unter Druck gesetzt werden kann. Auch eine separate Pumpeinrichtung ist verwendbar.</p>
<p id="p0003" num="0003">Spender mit gattungsgemäßen Schutzkappen sind aus dem Stand der Technik, beispielsweise aus <patcit id="pcit0001" dnum="DE102011086755A1"><text>DE 10 2011 086 755 A1</text></patcit> bekannt. Der Spender umfasst einen Auslasskanal und ein in dem Auslasskanal angeordnetes, druckabhängig öffnendes oder manuell betätigbares Auslassventil, wobei das Auslassventil im geschlossenen Zustand den Auslasskanal schließt. Das Auslassventil unterteilt den Auslasskanal dabei in einen ersten Teilabschnitt und einen zweiten Teilabschnitt, wobei der zweite Teilabschnitt sich angrenzend an die Austrittsöffnung in Richtung Flüssigkeitsreservoir erstreckt. In anderen Ausgestaltungen entspricht der zweite Teilabschnitt einer Tropfenbildungsfläche an der Austrittsöffnung.</p>
<p id="p0004" num="0004">In jedem Fall führt das Auslassventil dazu, dass nach Schließen desselben keinerlei Flüssigkeit, welche bis in einen Abschnitt des Auslasskanals auf einer dem Flüssigkeitsreservoir abgewandten Seite des Auslassventils gelangt ist oder welche in der Umgebung der Austrittsöffnung außerhalb des Auslasskanals verblieben ist, zurück in den Spender eingesogen werden kann. Eine mögliche Kontamination des Inhaltes des Flüssigkeitsreservoirs durch zurückgesogene Flüssigkeitsreste wird dadurch verhindert. Die Restflüssigkeit verbleibt daher in einem von außen zugänglichen Bereich. Bei Kontakt mit der Atmosphäre kommt es zu einem schnellen Abtrocknen der Restflüssigkeit.</p>
<p id="p0005" num="0005">Um auch beim Aufsetzen einer Schutzkappe auf den Spender ein rasches Abtrocknens der Restflüssigkeit zu ermöglichen, ist es aus <patcit id="pcit0002" dnum="DE102011086755A1"><text>DE 10 2011 086 755 A1</text></patcit> ferner bekannt, die Schutzkappe des Spenders mit Belüftungsöffnungen zu versehen, die eine dauerhafte Verbindung zwischen<!-- EPO <DP n="2"> --> dem Bereich, an welchem eine Restflüssigkeit verbleiben kann, und einer äußeren Umgebung schaffen. Die Belüftungsöffnungen können ihrerseits jedoch wieder eine Kontamination verursachen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Gemäß <patcit id="pcit0003" dnum="DE102011086755A1"><text>DE 10 2011 086 755 A1</text></patcit> ist ferner zur Vermeidung einer Kontamination vorgesehen, dass Oberflächen des Auslasskanals stromabwärts des Auslassventils, betrachtet in Austragrichtung, und/oder eine Außenoberfläche eines die Austrittsöffnung umgebenden Gehäuses antibakteriell ausgebildet sind, wobei die antibakterielle Ausbildung ausschließlich auf diese Oberflächen beschränkt ist.</p>
<p id="p0007" num="0007"><patcit id="pcit0004" dnum="EP0816283A1"><text>EP 0 816 283 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0005" dnum="EP0339336A1"><text>EP 0 339 336 A1</text></patcit> beschreiben Beispiele für Schutzkappen mit deckenseitigen Öffnungen, die mittels abziehbarer Siegel zum Schutz ihres Kappeninnenraums gegen Kontaminierung von außen verschlossen sind.</p>
<heading id="h0001"><b>Aufgabe und Lösung</b></heading>
<p id="p0008" num="0008">Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schutzkappe für einen Spender zur Verfügung zu stellen, welche eine schnelle Abtrocknung erlaubt und bei welcher die Problematik eines Eindringens von Mikroorganismen in die Schutzkappe gemildert wird. Aufgabe der Erfindung ist es weiter, eine Austragvorrichtung, umfassend einen Spender mit einer entsprechenden Schutzkappe zur Verfügung zu stellen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände mit den Merkmalen der Ansprüche 1 und 5 gelöst. Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Gemäß einem ersten Aspekt wird eine Schutzkappe für einen Spender zum Austrag von pharmazeutischen und/oder kosmetischen Flüssigkeiten geschaffen, wobei der Spender ein Flüssigkeitsreservoir und eine Austrittsöffnung, durch die hindurch die Flüssigkeit in eine umgebende Atmosphäre abgegeben werden kann, aufweist, und wobei die Schutzkappe mindestens eine Belüftungsöffnung zum Kommunizieren eines Innenraums mit einer äußeren Umgebung aufweist, und an der Schutzkappe ein irreversibel abnehmbares, die mindestens eine Belüftungsöffnung abdeckendes Dichtungselement angeordnet ist, durch welches die mindestens eine Belüftungsöffnung vor einem Erstgebrauch luft- und keimdicht verschlossen ist. Dabei ist das Dichtungselement als an der Schutzkappe angespritzte Abziehlasche ausgebildet.</p>
<p id="p0011" num="0011">Gemäß einem zweiten Aspekt wird eine Austragvorrichtung geschaffen, umfassend einen Spender zum Austrag von pharmazeutischen und/oder kosmetischen Flüssigkeiten mit einem Flüssigkeitsreservoir und einer Austrittsöffnung, durch die hindurch die Flüssigkeit in eine umgebende Atmosphäre abgegeben werden kann, und eine erfindungsgemäße Schutzkappe, die mindestens eine Belüftungsöffnung zum Kommunizieren eines Innenraums mit einer äußeren Umgebung aufweist, wobei an der Schutzkappe ein irreversibel abnehmbares, die mindestens eine<!-- EPO <DP n="3"> --> Belüftungsöffnung abdeckendes Dichtungselement angeordnet ist, durch welches die mindestens eine Belüftungsöffnung vor einem Erstgebrauch luft- und keimdicht verschlossen ist. Dabei ist das Dichtungselement als an der Schutzkappe angespritzte Abziehlasche ausgebildet. Durch das Dichtungselement wird ein Keimeintrag in einen Innenraum der Schutzkappe über die mindestens eine Belüftungsöffnung vor einem Erstgebrauch verhindert, ohne dass hierfür besondere Vorkehrungen für Lagerung, Transport etc. getroffen werden müssen. In anderen Worten wird durch das Dichtungselement verhindert, dass sich bereits vor einem Erstgebrauch während einer Lagerung, beim Transport etc. im Laufe der Zeit auf dem Spender und in dem Innenraum der Schutzkappe Keime ablagern. Vor oder nach einem Erstgebrauch wird das Dichtungselement entfernt, um bei einer nachfolgenden Benutzung ein rasches Abtrocknen der Restflüssigkeit zu ermöglichen. Aufgrund einer kurzen Verwendungszeit des Spenders ist ein eventuell möglicher Keimeintrag nach Aufnahme der Erstbenutzung in der Regel unkritisch.</p>
<p id="p0012" num="0012">Als Keime im Sinne der vorliegenden Beschreibung werden sämtliche mikrobiellen Krankheitserreger, insbesondere Bakterien und Viren, verstanden. Als keim- und luftdichter Verschluss wird im Zusammenhang mit der Anmeldung eine Abdichtung bezeichnet, bei welcher Leckrate kleiner oder gleich 10<sup>-6</sup> mbar l/s bei einer Lagerung des Spenders unter Normal- oder Standardbedingungen ist. Eine Prüfung der Keimdichtigkeit erfolgt beispielsweise gemäß DIN 58953. In anderen Ausgestaltungen ist das Dichtungselement derart ausgelegt, dass die Maßgaben der Normen DIN EN ISO 11607 und/oder DIN EN ISO 11868 erfüllt sind.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der Spender ist insbesondere für unkonservierte Ophthalmika geeignet. Der Spender weist in vorteilhaften Ausgestaltungen einen Auslasskanal, der das Flüssigkeitsreservoir mit der Austrittsöffnung verbindet, und ein druckabhängig öffnendes oder manuell betätigbares Auslassventil auf, wobei das Auslassventil in dem Auslasskanal angeordnet ist und in einem geschlossenen Zustand den Auslasskanal schließt. Das Auslassventil verhindert dabei ein Eindringen von Keimen in das Flüssigkeitsreservoir. Bei dem Auslassventil handelt es sich vorzugsweise um ein druckabhängig öffnendes Auslassventil, welches durch Druckbeaufschlagung der Flüssigkeit in dem Flüssigkeitsreservoir oder einer hieraus entnommenen Teilcharge geöffnet wird und selbsttätig wieder schließt, sobald der entsprechende Überdruck gegenüber der Umgebung entfällt. Grundsätzlich sind hier jedoch auch andere Ventiltypen verwendbar. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die Flüssigkeit im Flüssigkeitsreservoir permanent unter Druck steht und die Handhabung des Spenders über eine Handhabe erfolgt, deren manuelle Betätigung das Auslassventil öffnet. Das Auslassventil verhindert ein Rücksaugen ausgetragener Flüssigkeit in das Flüssigkeitsreservoir.<!-- EPO <DP n="4"> --> Die mindestens eine Belüftungsöffnung an der Schutzkappe bewirkt ein rasches Abtrocknen dieser Restflüssigkeit.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Abziehlasche ist als integraler Bestandteil der Schutzkappe mit dieser herstellbar. Zusätzliche Montage- oder andere Fertigungsschritte können somit entfallen. Die Abziehlasche ist in einer Ausgestaltung mit einem Originalitätssiegel gekoppelt, sodass eine besonders einfache Handhabung für einen Nutzer gegeben ist.</p>
<p id="p0015" num="0015">In vorteilhaften Ausgestaltungen ist vorgesehen, dass die Schutzkappe einen zylindrischen Abschnitt und einen damit verbundenen Deckelabschnitt umfasst, wobei die mindestens eine Belüftungsöffnung an dem zylindrischen Abschnitt und/der an dem Deckelabschnitt vorgesehen ist. Der zylindrische Abschnitt weist in einer Ausgestaltung an seiner Innenwandung eine Rastgeometrie zum Verrasten mit dem Spender und/oder einen den Spender kontaktierenden Klemmbereich auf. Sofern die mindestens eine Belüftungsöffnung an dem zylindrischen Abschnitt vorgesehen ist, fällt der Bereich der Belüftungsöffnung vorzugsweise nicht mit dem Bereich der Rastgeometrie oder dem Klemmbereich zusammen. Vorzugsweise sind die Belüftungsöffnungen in einem Bereich angeordnet, welcher bei Gebrauch der Schutzkappe im Wesentlichen im Bereich der Austrittsöffnung des Spenders angeordnet ist.</p>
<p id="p0016" num="0016">Nach Entfernen des Dichtungselements bzw. der Abziehlasche dient die mindestens eine Belüftungsöffnung einem schnellen Abtrocknen. Um die Problematik eines Keimeintrags über diese Belüftungsöffnung zu mildern, ist in einer Ausgestaltung eine antibakterielle Gestaltung der Oberflächen vorgesehen, wie aus <patcit id="pcit0006" dnum="DE102011086755A1"><text>DE 10 2011 086 755 A1</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0017" num="0017">Alternativ oder zusätzlich ist an einer Innenseite der Schutzkappe im Bereich der mindestens einen Belüftungsöffnung ein Absorberelement, insbesondere ein Absorberelement mit Filtereigenschaften, wie eine Mikrofiltrationsmembran oder eine Ultrafiltrationsmembran, vorgesehen. Das Absorberelement unterstützt ein Abtrocknen des Spenders durch eine Aufnahme und Verteilung des Resttropfens. Das Absorberelement hat in einer Ausgestaltung zusätzlich Filtereigenschaften, insbesondere ist eine Mikrofiltrationsmembran oder eine Ultrafiltrationsmembran vorgesehen. Dadurch wird ein Keimeintrag über die Belüftungsöffnungen nach Entfernen des Dichtungselements reduziert. Als Mikrofiltrationsmembran wird im Zusammenhang mit der Anmeldung eine mikroporöse Membran bezeichnet, welche einen mittleren Porendurchmesser oder eine Trenngrenze von ca. 0,1µm bis ca. 0,3 µm, vorzugsweise ca. 0,2µm aufweist. Bakterien haben eine Größe von ca. 0.2 bis ca. 5 µm und lassen sich daher effizient mittels einer Mikrofiltrationsmembran herausfiltern. Als Ultrafiltrationsmembran wird im Zusammenhang mit der Anmeldung eine<!-- EPO <DP n="5"> --> mikroporöse Membran bezeichnet, welche einen mittleren Porendurchmesser oder eine Trenngrenze von ca. 10 nm aufweist. Damit lassen sich auch Viren mit einer Größe von 15 nm herausfiltern. Das Absorberelement ist beispielsweise als schwammartiges Element, Gewebe oder Membran gestaltet. In einer Ausgestaltung ist das Absorberelement aus einem Material der Gruppe umfassend Polysulfon, Polyethersulfon, Cellulose, Cellulosederivate, Polyvinylidenfluorid, Polyamid, Polyester, und Polyacrylnitril und/oder Kombinationen davon.</p>
<heading id="h0002">Kurzbeschreibung der Zeichnungen</heading>
<p id="p0018" num="0018">Weitere Vorteile und Aspekte der Erfindung ergeben sich außer aus den Ansprüchen auch aus der nachfolgenden Beschreibung von nicht mehr von der Erfindung umfassten Gestaltungen und von einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung, die nachfolgend anhand der Figuren erläutert sind. Für gleiche oder ähnliche Bauteile werden in den Zeichnungen einheitliche Bezugszeichen verwendet. Als Teil eines Ausführungsbeispiels beschriebene oder dargestellte Merkmale können ebenso in einem anderen Ausführungsbeispiel verwendet werden, um eine weitere Ausführungsform der Erfindung zu erhalten.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Gestaltungen der <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004">Fig. 2 bis 8</figref> sind nicht von den Ansprüchen umfasst und sind nur zu Erläuterungszwecken in diesem Text beschrieben.</p>
<p id="p0020" num="0020">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>einen Spender zum Austrag von pharmazeutischen und/oder kosmetischen Flüssigkeiten in einer Schnittdarstellung,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine erste Gestaltung einer Schutzkappe für den Spender gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine zweite Gestaltung einer Schutzkappe für den Spender gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine Austragvorrichtung umfassend einen Spender und eine Schutzkappe in einer perspektivischen Gesamtdarstellung,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>die Austragvorrichtung gemäß <figref idref="f0002">Fig. 4</figref> in einer Schnittdarstellung,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine alternative Ausgestaltung einer Austragvorrichtung umfassend einen Spender und eine Schutzkappe in einer perspektivischen Gesamtdarstellung,<!-- EPO <DP n="6"> --></dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>die Austragvorrichtung gemäß <figref idref="f0003">Fig. 6</figref> in einer Schnittdarstellung,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine weitere Gestaltung einer Schutzkappe für den Spender gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel einer Schutzkappe für den Spender gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>.</dd>
</dl></p>
<heading id="h0003"><b>Detaillierte Beschreibung der Ausführungsbeispiele</b></heading>
<p id="p0021" num="0021"><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt zunächst einen Spender 2 zum Austrag von pharmazeutischen und/oder kosmetischen Flüssigkeiten, welcher insbesondere für unkonservierte Ophthalmika geeignet ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Dieser Spender 2 verfügt über ein von einem Behälterkörper 20 begrenztes Flüssigkeitsreservoir 21. In dem Flüssigkeitsreservoir 21 ist die Flüssigkeit 4 bevorratet. Auf den Behälterkörper 20 ist eine Auslassbaugruppe 22 aufgesetzt und mittels einer Rastverbindung befestigt. Diese Auslassbaugruppe 22 dient dem Zweck, durch einen Auslasskanal 23 hindurch Flüssigkeit von dem Flüssigkeitsreservoir 21 bis zu einer Austrittsöffnung 24 zu leiten. Die dargestellte Austrittsöffnung 24 ist als Tropfenbildungsfläche gestaltet und weitet sich konisch in Austragrichtung.</p>
<p id="p0023" num="0023">In der Darstellung der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist aufgrund der Schnittebene lediglich ein letztes Teilstück des Auslasskanals 23 dargestellt. In dem Auslasskanal 23 ist ein Auslassventil 25 angeordnet, welches in einem geschlossenen Zustand den Auslasskanal 23 schließt, sodass in Austragrichtung stromabwärts des Auslassventils 25 befindliche Flüssigkeit nicht in das Flüssigkeitsreservoir 21 zurückgelangen kann. Das dargestellte Auslassventil 25 umfasst einen gegen die Kraft einer Rückstellfeder 26 verstellbaren Ventilkörper 27, welcher mit einem an einer Gehäusewandung gebildeten Ventilsitz 28 zusammenwirkt. Ein Einströmen von Luft in das Flüssigkeitsreservoir 21 für einen Druckausgleich erfolgt über ein Filterelement 29. Das Filterelement 29 umfasst in vorteilhaften Ausgestaltungen einen zu dem Flüssigkeitsreservoir 21 hin weisenden Flüssigkeitsfilter und einen von dem Flüssigkeitsreservoir 21 weg weisenden Bakterienfilter mit einer Trenngrenze von ca. 0,2µm, sodass Bakterien mit einer Größe von ca. 0.2 bis ca. 5 µm durch den Bakterienfilter sicher zurückgehalten werden.</p>
<p id="p0024" num="0024">Der dargestellte Spender 2 ist als sogenannte Drückflasche (Engl. Squeeze Bottle) gestaltet. Die Verwendung dieses Spenders 2 erfolgt derart, dass dieser in einen Überkopflage mit nach unten weisender Austrittsöffnung 24 gebracht wird. Anschließend werden Wandungen des Behälterkörpers 20 zusammengedrückt, um die Flüssigkeit 4 in dem Flüssigkeitsreservoir 21 mit<!-- EPO <DP n="7"> --> einem Druck zu beaufschlagen. Dieser Druck bewirkt ein Öffnen des Auslassventils 25. Genauer wird, sobald der Flüssigkeitsdruck in einem Teilabschnitt des Auslasskanals 23 stromaufwärts des Auslassventils 25 ausreichend hoch ist, der Ventilkörper 27 durch diesen Druck entgegen der Kraft der Rückstellfeder 26 verlagert und gibt den Weg für die Flüssigkeit in Richtung der Austrittsöffnung 24 frei.</p>
<p id="p0025" num="0025">Nach einem Austrag wird das Auslassventil 25 wieder verschlossen. Dabei verbleibt in der Regel ein Rest der Flüssigkeit, der so genannte Resttropfen, an der als Tropfenbildungsfläche gestalteten Austrittsöffnung 24 sowie in einem der Austrittsöffnung 24 zugeordneten Teilabschnitt des Auslasskanals 23 stromabwärts des Auslassventils 25 in Austragrichtung. Ein Rückfluss in das Flüssigkeitsreservoir 12 ist aufgrund des druckabhängig öffnenden Auslassventils 25 nicht möglich.</p>
<p id="p0026" num="0026">Ohne Aufsetzen einer Schutzkappe, kann der Resttropfen schnell abtrocknen. Um auch bei aufgesetzter Schutzkappe ein schnelles Abtrocken zu ermöglichen, weisen gattungsgemäße Schutzkappen mindestens eine Belüftungsöffnung auf.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die <figref idref="f0001">Fig. 2 und 3</figref> zeigen ein erstes und ein zweites Ausführungsbeispiel einer Schutzkappe 3 für den Spender 2 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>. Die dargestellten Schutzkappen 3 weisen jeweils mehrere Belüftungsöffnungen 30 zum Kommunizieren eines Innenraums 31 mit einer äußeren Umgebung auf. Die Schutzkappen 3 umfassen jeweils einen zylindrischen Abschnitt 32 und einen damit verbundenen Deckelabschnitt 33. Bei der Schutzkappe 3 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> sind die Belüftungsöffnungen 30 an dem zylindrischen Abschnitt 32 vorgesehen. Bei der Schutzkappe 3 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 3</figref> sind die Belüftungsöffnungen 30 an dem Deckelabschnitt 33 vorgesehen. Die Zahl der Belüftungsöffnungen 30 ist durch den Fachmann jeweils geeignet wählbar. In bevorzugten Ausführungsformen weisen die Schutzkappen 3 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 2 und 3</figref> jeweils vier gleichmäßig verteilt angeordnete Belüftungsöffnungen 30 auf. Die Schutzkappen 3 sind jeweils als Spritzgussteil gefertigt und weisen ein Originalitätssiegel 34 auf, welches bei einem Erstgebrauch zu entfernen ist. An einer Innenwandung sind zudem Rastelemente 35 zum Verrasten mit dem Spender 2 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> vorgesehen. Die Rastelemente 35 sind dabei derart gestaltet, dass sie ein Abnehmen der Schutzkappe 3 und/oder ein Abziehen der Auslassbaugruppe 22 von dem Behälterkörper 20 ohne Entfernen des Originalitätssiegels 34 verhindern. Die Schutzkappe 3 ist zudem derart gestaltet, dass ein wiederholtes Abnehmen und klemmendes Aufsetzen der Schutzkappe 3 auf den Spender 2 möglich ist. Zu diesem Zweck wird die Schutzkappe 3 bei Aufsetzen leicht verformt, sodass die elastischen Rückstellkräfte einer aus Kunststoff gefertigten Schutzkappe 3 eine Klemmwirkung erzeugen. In anderen Ausgestaltungen sind zu diesem Zweck Rastelemente vorgesehen.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0028" num="0028">An der Schutzkappe 3 ist ein irreversibel abnehmbares, die Belüftungsöffnungen abdeckendes Dichtungselement angeordnet, durch welches die Belüftungsöffnungen 30 vor einem Erstgebrauch luft- und keimdicht verschlossen sind. In anderen Worten wird durch das Dichtungselement ein Keimeintrag in einen Innenraum 31 der Schutzkappe 3 über die Belüftungsöffnungen 30 vor einem Erstgebrauch verhindert.</p>
<p id="p0029" num="0029">In den Ausführungsformen gemäß den <figref idref="f0001">Figuren 2 und 3</figref> ist das Dichtungselement als luft- und keimdichte Folienumhüllung 5 ausgebildet.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Folienumhüllung 5 gemäß <figref idref="f0001">Figur 2</figref> ist als hülsenförmige Rundumetikettenfolie gestaltet, welche an dem zylindrischen Abschnitt 32 im Bereich der Belüftungsöffnungen 30 vorgesehen ist. Die dargestellte Folienumhüllung 5 ist in an den Randbereichen 50 mit der Schutzkappe 3 verschweißt. Die Folienumhüllung 5 weist vorzugsweise eine nicht dargestellte Lasche oder dergleichen auf, welche zum Entfernen der Folienumhüllung 5 ergreifbar ist.</p>
<p id="p0031" num="0031">Die Folienumhüllung 5 gemäß <figref idref="f0001">Figur 3</figref> ist als geschlossene Rundumetikettenfolie gestaltet und deckt im Wesentlichen die gesamte Schutzkappe 3 ab. Die dargestellte Folienumhüllung 5 ist mit dem Originalitätssiegel 34 verbunden, beispielsweise verschweißt oder verklebt und damit mit diesem entfernbar.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die <figref idref="f0002 f0003">Figuren 4 bis 7</figref> zeigen zwei Ausgestaltungen einer Austragvorrichtung 1 umfassend einen Spender 2 gemäß <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> und eine Schutzkappe 3 in einer perspektivischen Gesamtdarstellung (<figref idref="f0002">Figuren 4</figref> und <figref idref="f0003">6</figref>) bzw. einer Schnittdarstellung (<figref idref="f0002">Figuren 5</figref> und <figref idref="f0003">7</figref>). Für eine Beschreibung des Spenders 2 wird auf oben verwiesen. Die Schutzkappe 3 gemäß den <figref idref="f0002 f0003">Fig. 4 bis 7</figref> entspricht ebenfalls im Wesentlichen der Schutzkappe 3 gemäß den <figref idref="f0001">Fig. 2 und 3</figref> und für gleiche oder ähnliche Bauteile werden einheitliche Bezugszeichen verwendet.</p>
<p id="p0033" num="0033"><figref idref="f0004">Fig. 8</figref> zeigt eine Schutzkappe 2 ähnlich <figref idref="f0001">Fig. 3</figref> mit an dem Deckelabschnitt 33 vorgesehenen Belüftungsöffnungen 30.</p>
<p id="p0034" num="0034">In den Ausführungsformen gemäß den <figref idref="f0002 f0003 f0004">Figuren 4 bis 8</figref> ist das Dichtungselement als luft- und keimdichtes Klebeetikett 6 ausgebildet.</p>
<p id="p0035" num="0035">Das Klebeetikett 6 ist gemäß den Ausgestaltungen der <figref idref="f0002 f0003">Figuren 4 bis 7</figref> an einer Außenseite der Schutzkappe 3 im Bereich der Belüftungsöffnungen 30 angeordnet. Bei der Ausgestaltung gemäß <figref idref="f0004">Fig. 8</figref> ist das Klebeetikett 6 an einer Innenseite der Schutzkappe 3 im Bereich der Belüftungsöffnungen 30 angeordnet.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0036" num="0036">Bei der Schutzkappe 3 gemäß den <figref idref="f0002">Figuren 4 und 5</figref> sind die Belüftungsöffnungen 30 im Deckelabschnitt 33 vorgesehen und das streifenförmig gestaltete Klebeetikett 6 erstreckt sich von einem die Belüftungsöffnungen 30 in dem Deckelabschnitt 33 umgebenden Bereich über eine parallel zur Längsachse der Schutzkappe 3 verlaufenden Bereich bis zu dem Originalitätssiegel 34. Das Klebeetikett 6 gemäß den <figref idref="f0002">Figuren 4 und 5</figref> ist somit ausreichend groß dimensioniert, um eine Beschriftung mit nicht dargestellten Nutzungshinweisen oder dergleichen zu ermöglichen. Das Klebeetikett 6 ist weiter mit dem Originalitätssiegel 34 verbunden, sodass das Klebeetikett 6 beim Entfernen des Originalitätssiegels gelöst und damit durch einen Nutzer leicht abgezogen werden kann. Zudem weist das Klebeetikett 6 eine Aufreißlasche 60 auf, mittels welcher ein Nutzer das Klebeetikett 6 zum Abziehen ergreifen kann.</p>
<p id="p0037" num="0037">Bei der Schutzkappe 3 gemäß den <figref idref="f0003">Figuren 6 und 7</figref> sind die Belüftungsöffnungen 30 ebenfalls im Deckelabschnitt 33 vorgesehen. Das streifenförmig gestaltete Klebeetikett 6 erstreckt sich jedoch nur über einen die Belüftungsöffnungen 30 in dem Deckelabschnitt 33 umgebenden Bereich und nicht bis zu dem Originalitätssiegel 34. Zum Entfernen des Klebeetiketts 6 ist eine Aufreißlasche 60 vorgesehen. Die Deckelfläche 33 weist eine Ausnehmung 330 auf, durch welche ein einfaches Ergreifen der Aufreißlasche 60 sichergestellt ist.</p>
<p id="p0038" num="0038">Auch bei der Schutzkappe 3 gemäß <figref idref="f0004">Figur 8</figref> sind die Belüftungsöffnungen 30 im Deckelabschnitt 33 vorgesehen. Das streifenförmig gestaltete Klebeetikett 6 ist an einer Innenseite des Deckelabschnitts 33 angebracht und weist zum Entfernen eine Aufreißlasche 60 auf. Dabei ist aufgrund der komplexen Handhabung sichergestellt, dass ein Nutzer nach einem Abziehen des Klebeetiketts 6 dieses nicht wieder an der Innenseite anbringt. In vorteilhaften Ausgestaltungen ist das Klebeetikett 6 dabei derart angebracht, dass es beim Abziehen der Schutzkappe 3 für einen Erstgebrauch selbsttätig, d.h. ohne zusätzliche Maßnahmen des Nutzers, zumindest gelöst, vorzugsweise vollständig abgezogen wird.</p>
<p id="p0039" num="0039"><figref idref="f0004">Fig. 9</figref> zeigt eine Schutzkappe 2 ähnlich den <figref idref="f0001">Fig. 3</figref> und <figref idref="f0004">8</figref> mit an dem Deckelabschnitt 33 vorgesehenen Belüftungsöffnungen 30, wobei das Dichtungselement erfindungsgemäß als an der Schutzkappe 3 angespritzte Abziehlasche 7 ausgebildet ist. Die Schutzkappe 3 und die Abziehlasche 7 sind als gemeinsames Bauteil, insbesondere als Spritzgussteil herstellbar. In einem Sollbruchbereich zwischen der Abziehlasche 7 und der Schutzkappe 3 sind dabei vorzugsweise Sollbruchstellen in Form von Materialschwächungen oder dergleichen vorgesehen. Die dargestellte Abziehlasche 7 weist dabei ein durch den Nutzer zu greifendes, abstehendes Ende auf. In anderer Ausgestaltung ist die angespritzte Abziehlasche 7 mit dem Originalitätssiegel 34 gekoppelt, sodass<!-- EPO <DP n="10"> --> ein Entfernen des Originalitätssiegels ein Entfernen der Abziehlasche bewirkt. Dadurch ist eine besonders einfache Handhabung für einen Nutzer gegeben.</p>
<p id="p0040" num="0040">Nach Entfernen des jeweiligen Dichtungselements 5, 6, 7 unterstützen die Belüftungsöffnungen ein schnelles Abtrocknen. Zusätzlich ist - wie beispielhaft in den <figref idref="f0002 f0003">Figuren 4 bis 7</figref> dargestellt, in einer Ausgestaltung ein Absorberelement 8, welches ein schnelles Abtrocknen des Spenders 2 durch einen Abtransport der Flüssigkeit unterstützt, an einer Innenseite der Schutzkappe 3 im Bereich der Belüftungsöffnungen vorgesehen. Das Absorberelement 8 weist hydrophile Eigenschaften auf. Der Resttropfen wird durch das Absorberelement aufgenommen und verteilt, sodass eine schnelle Trocknung gewährleistet ist. Das Absorberelement 8 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel parallel zu dem Deckelabschnitt 33, die Belüftungsöffnungen 30 abdeckend angeordnet. Für eine Befestigung des Absorberelements 8 sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an der Schutzkappe 3 an einer Innenseite des Deckelabschnitts 33 Rastarme 37 vorgesehen. Wie in den <figref idref="f0002">Figuren 5</figref> und <figref idref="f0003">7</figref> erkennbar ist, berührt das Absorberelement 8 im aufgerasteten Zustand der Schutzkappe 3 eine der Austrittsöffnung 24 zugeordnete Spitze des Spenders 2.</p>
<p id="p0041" num="0041">Nach Entfernen des jeweiligen 5, 6, 7 ist ein in der Regel tolerierbarer Keimeintrag über die Belüftungsöffnungen 30 denkbar. Um die Problematik eines Keimeintrags über diese Belüftungsöffnung 30 in kritischen Anwendungen zu mildern, ist das Absorberelement 8 in einer Ausgestaltung als Mikrofiltrationsmembran gestaltet. Die Mikrofiltrationsmembran weist eine Trenngrenze von ca. 0,2µm auf, sodass Bakterien mit einer Größe von ca. 0.2 bis ca. 5 µm sicher zurückgehalten werden. Alternativ oder zusätzlich ist in einer Ausgestaltung eine antibakterielle Gestaltung der Oberflächen, an welchen sich Resttropfen stromabwärts des Auslassventils 25 sammeln, vorgesehen.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Schutzkappe zum Aufsetzen auf einen Spender (2) zum Austrag von pharmazeutischen und/oder kosmetischen Flüssigkeiten (4), wobei der Spender (2)
<claim-text>- ein Flüssigkeitsreservoir (21),</claim-text>
<claim-text>- eine Austrittsöffnung (24), durch die hindurch die Flüssigkeit (4) in eine umgebende Atmosphäre abgegeben werden kann, aufweist, und<br/>
wobei die Schutzkappe (3) mindestens eine Belüftungsöffnung (30) zum Kommunizieren eines Innenraums der Schutzkappe mit einer äußeren Umgebung aufweist,</claim-text>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
an der Schutzkappe ein irreversibel abnehmbares, die mindestens eine Belüftungsöffnung abdeckendes Dichtungselement (7) angeordnet ist, durch welches die mindestens eine Belüftungsöffnung vor einem Erstgebrauch luft- und keimdicht verschlossen ist und dass das Dichtungselement als an der Schutzkappe angespritzte Abziehlasche (7) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Schutzkappe nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Schutzkappe (3) einen zylindrischen Abschnitt (32) und einen damit verbundenen Deckelabschnitt (33) umfasst, wobei die mindestens eine Belüftungsöffnung (30) an dem zylindrischen Abschnitt (32) und/oder an dem Deckelabschnitt (33) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Schutzkappe nach Anspruch 1 oder 2, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die angespritzte Abziehlasche (7) mit einem Originalitätssiegel (34) verbunden ist, um die Abziehlasche (7) beim Entfernen des Originalitätssiegels (34) zu lösen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schutzkappe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an einer Innenseite der Schutzkappe (3) im Bereich der mindestens einen Belüftungsöffnung ein Absorberelement (8), insbesondere ein Absorberelement (8) mit Filtereigenschaften, wie eine Mikrofiltrationsmembran oder eine Ultrafiltrationsmembran, vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Austragvorrichtung umfassend einen Spender (2) zum Austrag von pharmazeutischen und/oder kosmetischen Flüssigkeiten (4) mit
<claim-text>- einem Flüssigkeitsreservoir (21) und</claim-text>
<claim-text>- einer Austrittsöffnung (24), durch die hindurch die Flüssigkeit (4) in eine umgebende Atmosphäre abgegeben werden kann, und</claim-text><!-- EPO <DP n="12"> -->
eine Schutzkappe (3) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die mindestens eine Belüftungsöffnung (30) zum Kommunizieren ihres Innenraums mit einer äußeren Umgebung aufweist, wobei an der Schutzkappe (3) ein irreversibel abnehmbares, die mindestens eine Belüftungsöffnung (30) abdeckendes Dichtungselement (5, 6, 7) angeordnet ist, durch welches die mindestens eine Belüftungsöffnung (30) vor einem Erstgebrauch luft- und keimdicht verschlossen ist, wobei das Dichtungselement als an der Schutzkappe angespritzte Abziehlasche (7) ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Austragvorrichtung nach Anspruch 5, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Spender einen Auslasskanal (23), der das Flüssigkeitsreservoir (21) mit der Austrittsöffnung (24) verbindet, und ein druckabhängig öffnendes oder manuell betätigbares Auslassventil (26), welches im Auslasskanal (22) angeordnet ist und welches in einem geschlossenen Zustand den Auslasskanal (23) schließt, aufweist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Protective cap for placing in position on a dispenser (2) for discharging pharmaceutical and/or cosmetic liquids (4), wherein the dispenser (2) has
<claim-text>- a liquid reservoir (21) and</claim-text>
<claim-text>- an exit opening (24), through which the liquid (4) can be discharged into a surrounding atmosphere, and</claim-text>
wherein the protective cap (3) has at least one ventilation opening (30) in order for an interior of the protective cap to communicate with exterior surroundings,<br/>
<b>characterized in that</b><br/>
the protective cap has arranged on it an irreversibly removable sealing element (7), which covers the at least one ventilation opening and by means of which the at least one ventilation opening is closed in an air-tight and germ-proof manner prior to the dispenser being used for the first time, and <b>in that</b> the sealing element is designed in the form of a pull-off lug (7) which is injection moulded on the protective cap.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Protective cap according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the protective cap (3) comprises a cylindrical portion (32) and a cover portion (33) connected thereto, wherein the at least one ventilation opening (30) is provided on the<!-- EPO <DP n="14"> --> cylindrical portion (32) and/or on the cover portion (33).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Protective cap according to Claim 1 or 2, <b>characterized in that</b> the injection-moulded pull-off lug (7) is connected to a tamperproof seal (34), so that the pull-off lug (7) is released when the tamperproof seal (34) is removed.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Protective cap according to one of Claims 1 to 3, <b>characterized by</b> the provision on an inner side of the protective cap (3), in the region of the at least one ventilation opening, of an absorber element (8), in particular an absorber element (8) with filter properties, such as a microfiltration membrane or an ultrafiltration membrane.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Discharging device comprising a dispenser (2) for discharging pharmaceutical and/or cosmetic liquids (4),
<claim-text>- having a liquid reservoir (21) and</claim-text>
<claim-text>- having an exit opening (24), through which the liquid (4) can be discharged into a surrounding atmosphere, and</claim-text>
having a protective cap (3) according to one of Claims 1 to 4, which has at least one ventilation opening (30) in order for the interior of the protective cap to communicate with exterior surroundings, wherein the protective cap (3) has arranged on it an irreversibly removable sealing element (5, 6, 7), which covers the at least one ventilation opening (30) and by means of which the at least one ventilation opening (30) is closed in an air-tight and germ-proof manner prior to the dispenser being used for the first time, wherein the sealing element is designed in the form of a pull-off lug (7) which is injection moulded on the protective cap.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Discharging device according to Claim 5, <b>characterized in that</b> the dispenser has an outlet channel (23), which connects the liquid reservoir (21) to the exit opening (24), and an outlet valve (26), which opens in a pressure-dependent manner or is manually actuable, is arranged in the outlet channel (22) and, in a closed state, closes the outlet channel (23).</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="16"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Capuchon de protection à placer sur un distributeur (2) pour la délivrance de liquides pharmaceutiques et/ou cosmétiques (4), dans lequel le distributeur (2) présente
<claim-text>- un réservoir de liquide (21),</claim-text>
<claim-text>- un orifice de sortie (24), à travers lequel le liquide (4) peut être délivré dans une atmosphère ambiante, et</claim-text>
dans lequel le capuchon de protection (3) présente au moins une ouverture de ventilation (30) pour faire communiquer un espace intérieur du capuchon de protection avec une atmosphère extérieure,<br/>
<b>caractérisé en ce qu'</b>un élément d'étanchéité (7) recouvrant ladite au moins une ouverture de ventilation, et amovible de façon irréversible, est disposé sur le capuchon de protection, et par lequel ladite au moins une ouverture de ventilation est fermée à l'abri de l'air et des germes avant une première utilisation, et <b>en ce que</b> l'élément d'étanchéité est constitué par une patte à arracher (7) formée par injection sur le capuchon de protection.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Capuchon de protection selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le capuchon de protection (3) comprend une partie cylindrique (32) et une partie de couvercle (33) reliée à celle-ci, dans lequel ladite au moins une ouverture de ventilation (30) est prévue dans la partie cylindrique (32) et/ou dans la partie de couvercle (33).<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Capuchon de protection selon la revendication 1 ou 2, <b>caractérisé en ce que</b> la patte à arracher formée par pulvérisation (7) est raccordée à un sceau d'origine (34), afin de détacher la patte à arracher (7) lors de l'enlèvement du sceau d'origine (34).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Capuchon de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, <b>caractérisé en ce qu'</b>il est prévu sur un côté intérieur du capuchon de protection (3) dans la région de ladite au moins une ouverture de ventilation un élément absorbeur (8), en particulier un élément absorbeur (8) avec des propriétés de filtre, comme une membrane de microfiltration ou une membrane d'ultrafiltration.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif de distribution comprenant un distributeur (2) pour la délivrance de liquides pharmaceutiques et/ou cosmétiques (4), avec
<claim-text>- un réservoir de liquide (21), et</claim-text>
<claim-text>- un orifice de sortie (24), à travers lequel le liquide (4) peut être délivré dans une atmosphère ambiante, et</claim-text>
un capuchon de protection (3) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, qui présente au moins une ouverture de ventilation (30) pour faire communiquer son espace intérieur avec une atmosphère extérieure,<br/>
dans lequel un élément d'étanchéité (5, 6, 7) recouvrant ladite au moins une ouverture de ventilation (30), et amovible de façon irréversible, est disposé sur le capuchon de protection (3), et par lequel ladite au moins une ouverture de ventilation (30) est fermée à l'abri de l'air et des germes avant une première utilisation, et dans lequel l'élément d'étanchéité est constitué par une patte à arracher (7) formée par pulvérisation sur le capuchon de protection.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Dispositif de distribution selon la revendication 5, <b>caractérisé en ce que</b> le distributeur présente un canal de sortie (23), qui relie le réservoir de liquide (21) à l'orifice de sortie (24), et une soupape de sortie<!-- EPO <DP n="18"> --> (26) s'ouvrant en fonction de la pression ou actionnable manuellement, qui est disposée dans le canal de sortie (22) et qui dans un état fermé ferme le canal de sortie (23) .</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0001" num="1,2,3"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="158" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0002" num="4,5"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="156" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0003" num="6,7"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="151" he="217" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0004" num="8,9"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="139" he="216" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE102011086755A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>102011086755</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref><crossref idref="pcit0002">[0005]</crossref><crossref idref="pcit0003">[0006]</crossref><crossref idref="pcit0006">[0016]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP0816283A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0816283</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0007]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP0339336A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>0339336</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0007]</crossref></li>
</ul></p>
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