Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine Bremsscheibe für die Befestigung an einem Schienenrad,
wobei die Bremsscheibe einseitig eine Vielzahl von länglichen Kühlelementen aufweist.
[0002] Dabei kann lediglich eine Bremsscheibe auf einer Seite eines Rades vorgesehen sein,
oder es können zwei Bremsscheiben vorgesehen sein, auf jeder Seite des Rades eine.
Denkbar sind auch mehrere konzentrische Bremsscheiben auf einer oder auf beiden Seiten
des Rades, da die Bremsscheiben in der Regel kreisringförmig sind.
[0003] Das Rad ist bei Schienenfahrzeugen meist als Vollrad, nämlich als Scheibenrad, ausgebildet.
Bei diesen umfasst der Radkörper den Radsteg und die Radnabe, die Bremsscheibe wird
meist am Radsteg befestigt. Die Erfindung ist aber nicht auf die Anwendung bei Vollrädern
beschränkt.
Stand der Technik
[0004] In Schienenfahrzeugen kommen in der Regel mehrere Bremssysteme zur Anwendung, eine
Bremssteuerung koordiniert das Zusammenspiel aller Bremssysteme. Das wichtigste Bremssystem
ist dabei die Reibungsbremse. Diese wandelt die kinetische Energie eines Schienenfahrzeugs
über zwei Reibpartner in Wärme um. Die Reibpartner bei Hochgeschwindigkeitszügen sind
meist Bremsscheiben aus Stahl und Bremsbeläge aus Sintermetall, es können aber auch
andere Materialien verwendet werden.
[0005] Die Bremsscheiben können dabei als Radbremsscheiben ausgeführt werden. Das Bremsmoment
wird von der Bremsscheibe auf das Rad übertragen.
[0006] Bei einem Bremsvorgang wird durch Reibung eine sehr hohe Leistung in die Bremsscheibe
in Form von Wärme eingebracht und diese muss anschließend abgeführt werden, da es
sonst zu einer Überhitzung der Reibpartner kommen kann.
[0007] Bisher wurde dieses Problem dadurch gelöst, dass eine Seite der Bremsscheibe Kühlelemente
aufweist. Diese Kühlelemente sind als radiale Kühlrippen ausgeführt und erstrecken
sich radial über die gesamte Bremsscheibe, wie in der
DE 102008003923 A1 beschrieben. Durch diese Kühlrippen entstehen jedoch Ventilationsverluste, die durch
eine höhere Antriebsleistung kompensiert werden müssen.
[0008] Nachteilig an der beschriebenen Bremsscheibe mit den radialen Kühlrippen ist somit,
dass sich die Ventilationsverluste in einem erhöhten Energiebedarf bei der Fortbewegung
des zugehörigen Zuges gegenüber Zügen mit Bremsscheiben ohne Kühlrippen niederschlagen.
Darstellung der Erfindung
[0009] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bremsscheibe zur Verfügung zu
stellen, mit welcher die in die Bremsscheibe eingebrachte Wärme als Wärmestrom an
die Umgebungsluft abgeführt werden kann, wobei die Ventilationsverluste geringer sind
als bei der Bremsscheibe mit radialen Kühlrippen aus dem Stand der Technik.
[0010] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Bremsscheibe für die Befestigung an einem Schienenrad,
wobei die Bremsscheibe einseitig eine Vielzahl von länglichen Kühlelementen aufweist,
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen definiert.
[0011] Dabei ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass mehrere dieser Kühlelemente als Querelemente
ausgebildet sind, deren Abmessung in radialer Richtung kleiner ist als normal zum
Radius der Bremsscheibe an der Stelle des Querelements. Durch das Design mit mehreren
länglichen Kühlelementen, die nun nicht mehr radial ausgerichtet sind, sondern deren
Komponente normal zur radialen Richtung größer ist als jene in radialer Richtung,
wird das Verhältnis von Wärmestrom zu Ventilationsverlusten verbessert, weil die Luft
nicht so schnell in radialer Richtung nach außen strömen kann. Die in Kreisumfangsrichtung
weisenden, etwa ebenfalls als Kühlrippen ausgebildeten Querelemente, ermöglichen zudem,
bei Bewegung der Bremsscheibe um die Radachse, einen Luftkontakt ohne starke Luftverwirbelungen
zu verursachen.
[0012] Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Querelemente tangential ausgerichtet
sind. Tangential ist hier bezüglich eines zur Bremsscheibe konzentrischen Kreises
zu verstehen, der das Querelement berührt.
[0013] Die Ausrichtung der länglichen Kühlelemente, die meist als Kühlrippe ausgebildet
sein werden, bezüglich des Radius der Bremsscheibe bestimmt sich bei geraden Kühlelementen
(rechteckig, elliptisch) nach der Ausrichtung ihrer Längsachse, bei gekrümmten Kühlelementen
(z. B. einem Tragflächenprofil) nach ihrer Außenkontur an den Längsseiten.
[0014] In einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe sind mehrere
Querelemente auf einem Kreis mit Abstand zueinander angeordnet. Diese Abstände ermöglichen
der Luft, sich zwischen den Querelementen hindurch radial nach außen zu bewegen und
somit einen optimalen Kontakt zur Übertragung des Wärmestroms zu gewährleisten. Das
Verhältnis vom gegenseitigen Abstand zwischen zwei Querelementen längs des Kreises
zur Länge der Querelemente ist nicht so ausschlaggebend wie die Tatsache, dass der
Strömungsquerschnitt über den Radius annähernd konstant sein oder sich vergrößern
sollte, also dass radial aufeinander folgende Reihen bzw. Kreise von Querelementen
Strömungskanäle freilassen, die radial nach außen nicht wesentlich schmäler, sondern
eher breiter werden. Letzters bewirkt, dass zum Beispiel der Massenfluss durch die
Strömungskanäle konstant bleibt, weil sich ja die Luft durch die Erwärmung an den
Querelementen ausdehnt.
[0015] Durch mehrere Querelemente mit Abstand voneinander statt einer durchgehenden Kühlrippe
kann auch Masse der Bremsscheibe eingespart werden.
[0016] In einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe
sind alle auf einem Kreis angeordneten Kühlelemente als Querelemente ausgebildet.
Diese Ausgestaltung bietet geringere Ventilationsverluste und damit einen geringeren
Energieverbrauch des Zuges als es die bisher bekannte Bremsscheibe mit radialen Kühlrippen
bietet.
[0017] Wenn nicht alle auf einem Kreis angeordneten Kühlelemente Querelemente sind, dann
können zwischen den Querelementen auch radiale Kühlrippen und/oder Befestigungsabschnitte
und/oder Zentrierelemente vorgesehen sein. Dadurch ist es möglich, Elemente, die andere
Funktionen haben, wie beispielsweise das Befestigen der Bremsscheibe am Rad, zu integrieren.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe
sind die am weitesten innen liegenden Querelemente kürzer als die am weitesten außen
liegenden Querelemente. Längere Querelemente tragen der sich aufgrund der Erwärmung
ausdehnenden, die Querelemente umströmenden Luft Rechnung.
[0019] In einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe sind die
Querelemente mindestens um 60%, insbesondere um 90%, kürzer als die radiale Breite
der Bremsscheibe. Die Länge der Querelemente beträgt also nur höchstens 40%, insbesondere
nur höchstens 10% der radialen Breite der Bremsscheibe (die Breite des Kreisrings,
der die Bremsscheibe bildet). Der Gedanke ist, dass der Massenstrom unter Berücksichtigung
der erwärmten Luft über den Radius annähernd konstant bleibt, sich also die Strömungskanäle,
welche durch die Zwischenräume der Querelemente gebildet werden, vorzugsweise radial
nach außen erweitern.
[0020] Typische Abmessungen der als Querelemente ausgebildeten Kühlrippen sind eine Länge
von 20-60mm, eine Breite von 8-15mm und eine Höhe von 20-30mm.
[0021] Eine weitere bevorzugte Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe beinhaltet,
dass der Querschnitt der Querelemente bei einem Schnitt parallel zur Ebene der Bremsscheibe
rechteckförmig mit abgerundeten Ecken oder ovalförmig (z.B. elliptisch) ausgebildet
ist. Dabei ist es auch möglich, dass die Form des Querelements dem Verlauf eines Kreises
folgt, auf dem sich das Querelement befindet, also kreisbogenförmig ist. Oder das
Querelement hat eine abweichend von der Kreisbogenform gebogene Form, etwa ein Tragflächenprofil.
Eine längliche und an den Ecken abgerundete Form bietet einen geringeren Luftwiderstand,
was sich in einem geringeren Energieverbrauch widerspiegelt.
[0022] In einer speziellen Ausführungsvariante kann zumindest ein Querelement als zur Bremsscheibe
konzentrischer Kreisring ausgebildet sein. Es liegt somit ein Querelement mit maximaler
Länge vor bzw. ein Sonderfall von mehreren Querelementen, die auf einem Kreis angeordnet
sind und in Umfangsrichtung keinen Abstand zueinander haben, sondern ineinander übergehen.
[0023] In einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe weist sie
Befestigungsabschnitte zur Befestigung an einem Schienenrad auf. Durch diese Befestigungsabschnitte
kann die Bremsscheibe stabil beispielsweise am Schienenrad befestigt werden.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe sind
die Befestigungsabschnitte auf einem Kreis mit Abstand zueinander angeordnet, wobei
zwischen zwei Befestigungsabschnitten ein oder mehrere Zentrierelemente vorgesehen
sind. Die Zentrierelemente dienen dazu, die Bremsscheibe in entsprechenden Gegenstücken
am Schienenrad in radialer Richtung zu führen.
[0025] In einer weiteren Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Bremsscheibe sind die
Querelemente, die auf einander benachbarten Kreisen angeordnet sind, zueinander in
Umfangsrichtung versetzt. Dies ermöglicht einen hohen Wärmeübergang bei gleichzeitig
kleinen Ventilationsverlusten. Zwischen den Querelementen können sich dadurch etwa
Bahnen oder Strömungskanäle für die Luftströmung ausbilden, die in einem Winkel zwischen
0 und 90°, insbesondere zwischen 30 und 60°, zur radialen Richtung angeordnet sind.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0026] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird im nachfolgenden Teil der Beschreibung
auf die Figuren Bezug genommen, aus der weitere vorteilhafte Ausgestaltungen, Einzelheiten
und Weiterbildungen der Erfindung zu entnehmen sind. Die Zeichnungen sollen den Erfindungsgedanken
zwar darlegen, ihn aber keinesfalls einengen oder gar abschließend wiedergeben. Es
zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts einer erfindungsgemäßen Bremsscheibe
mit Querelementen mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt,
- Fig. 2
- eine axonometrische Ansicht einer Bremsscheibe nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Ausschnitts einer erfindungsgemäßen Bremsscheibe
mit Querelementen mit im Wesentlichen elliptischem Querschnitt,
- Fig. 4
- eine axonometrische Ansicht einer Bremsscheibe nach Fig. 3.
Ausführung der Erfindung
[0027] Figur 1 zeigt etwa ein Sechstel einer erfindungsgemäßen Bremsscheibe 1 mit mehreren
Querelementen 2 als Kühlelementen, mehreren Zentrierelementen 9 und mehreren Befestigungsabschnitten
6. Es ist eine Oberfläche 4 und ein äußerer Rand 8 des als Kreisring ausgebildeten
Bremsscheibe 1 zu sehen. Auf der Oberfläche 4 sind die tangential ausgerichteten Querelemente
2, die radial ausgerichteten Zentrierelemente 9 und die Befestigungsabschnitte 6 angeformt,
also einteilig mit der Bremsscheibe 1 ausgebildet. Die länglich ausgeführten Kühlelemente
sind als Querelement 2 so ausgerichtet, dass die Abmessung in radialer Richtung kleiner
ist als normal zum Radius.
[0028] Bei einem Schnitt, welcher parallel zur Oberfläche 4 der Bremsscheibe 1 ausgeführt
ist, durch die Querelemente 2, bei welchen die Abmessung in radialer Richtung kleiner
ist als normal zum Radius, ergibt sich, in der Ebene des Schnittes, eine rechteckförmig
ausgeführte Form. Dabei sind die Ecken 5 abgerundet.
[0029] Auf der Oberfläche 4 nahe dem äußeren Rand 8 sind die äußersten Querelemente 2 längs
eines Kreises angeordnet. Dabei befindet sich zwischen den Querelementen 2 jeweils
ein Abstand 3. Die auf dem nächsten, weiter innen liegenden Kreis angeordneten Querelemente
2 sind versetzt zu den Querelementen 2 der äußersten Bahn angeordnet und verdecken
somit in radialer Richtung den Abstand 3, sind also länger als der Abstand zwischen
den äußersten Querelementen. Dies setzt sich im Wesentlichen fort bis zum innersten
Kreis von Querelementen 2.
[0030] Die Querelemente 2 auf der äußersten Kreisbahn sind länger ausgeführt als die Querelemente
2 auf der innersten Kreisbahn. Die zwischen den beiden Kreisbahnen liegenden Querelemente
2 sind unterschiedlich lang, je nach radialer Position. Für den Zwischenraum 7 zwischen
zwei Befestigungsabschnitten 6 ist - sofern dort keine Zentrierelemente 9 vorgesehen
sind - ein Querelement 2 vorgesehen, das länger ist als die radial außerhalb befindlichen
Querelemente 2, weil hier kein Platz für drei entsprechend kurze Querelemente 2 ist
- die Befestigungsabschnitte 6 bzw. auch die Zentrierelemente 9 sollen von den Querelementen
2 beabstandet sein.
[0031] Die Befestigungsabschnitte 6 sind als Befestigungsaugen ausgebildet und in regelmäßigen
Abständen zueinander angeordnet. Dabei ergeben sich Zwischenräume 7 zwischen den Befestigungsabschnitten
6. Es ist abwechselnd ein Zwischenraum 7 mit Zentrierelementen 9 und dann ein Zwischenraum
7 mit den tangential angeordneten Querelementen 2 versehen.
[0032] Die Befestigungsabschnitte 6 sind hier kreisförmig ausgeführt und weisen in der Mitte
eine Öffnung auf. Sie sind radial mittig auf der erfindungsgemäßen Bremsscheibe 1
angeordnet. Die Befestigungsabschnitte 6 können aber auch andere Formen als die Kreisform
aufweisen.
[0033] Die Befestigung der erfindungsgemäßen Bremsscheibe 1 an einem Schienenrad erfolgt
dabei so, dass die in Figur 1 abgebildete Oberfläche 4 dem Schienenrad zugewandt ist
und die, in der Abbildung nicht sichtbare Unterseite, als Reibfläche für die Bremsbeläge
dient. Die der Oberfläche 4 abgewandten Deckflächen der Querelemente 2, Zentrierelemente
9 und Befestigungsabschnitte 6 können dabei am Radkörper des Schienenrads an liegen,
und zwar am Radsteg.
[0034] In Fig. 2 ist eine ganze, nach Fig. 1 ausgebildete Bremsscheibe dargestellt.
[0035] Fig. 3 entspricht von der Art der Darstellung der Figur 1, die Bremsscheibe ist jedoch
in Fig. 3 hauptsächlich mit Querelementen 2 versehen, die einen ovalen (ellipsenförmigen)
Querschnitt aufweisen. Bei einem Schnitt, welcher parallel zur Oberfläche 4 der Bremsscheibe
1 ausgeführt ist, durch die Querelemente 2, ergibt sich also, in der Ebene des Schnittes,
eine Ellipsenform.
[0036] Während in Fig. 1 und 2 die Querelemente 2 immer einen so großen Abstand zueinander
aufweisen, dass ein Teil der ebenen Oberfläche 4 zwischen ihnen liegt, ist in Fig.
3 bzw. 4 der Abstand der Querelemente 2 an vielen Stellen so klein, dass keine ebene
Oberfläche 4 zwischen den Querelementen liegt.
[0037] Aus Platzgründen, weil ein Querelement 2 mit vollständig elliptischem Querschnitt
nicht genügend Abstand vom Befestigungsabschnitt 6 hätte, haben manche Querelemente
2a einen Tragflächenquerschnitt, andere Querelemente 2b einen eiförmigen Querschnitt.
[0038] Die Querelemente 2a mit Tragflächenquerschnitt sind, anders als die übrigen Querelemente
2, 2b, nicht ausschließlich tangential ausgerichtet, sondern mit einer kleinen radialen
Komponente versehen. Aufgrund der zum Zwischenraum 7 symmetrischen Anordnung der Querelemente
2a ist die Bremsscheibe 1 dennoch in beiden Drehrichtungen ohne Unterschiede verwendbar.
[0039] Auch die Querelemente 2b sind immer paarweise und symmetrisch zueinander, nämlich
mit der Spitze zueinander, im Zwischenraum 7 angeordnet.
[0040] Es sind also in ihrer Längsrichtung selbst nicht symmetrische Querelemente 2a, 2b,
die in ihrer Längsrichtung keine Eigensymmetrie aufweisen, zueinander paarweise symmetrisch
(zu einem bestimmten Radius als Symmetrieachse) angeordnet. Querelemente ohne Eigensymmetrie
könnten jedoch auch für bestimmte Anwendungen gleichsinnig, also translationssymmetrisch,
angeordnet sein.
Bezugszeichenliste:
[0041]
- 1
- Bremsscheibe
- 2
- Querelement
- 2a
- Querelement mit Tragflächenquerschnitt
- 2b
- Querelement mit eiförmigem Querschnitt
- 3
- Abstand
- 4
- Oberfläche der Bremsscheibe
- 5
- Ecke
- 6
- Befestigungsabschnitt
- 7
- Zwischenraum
- 8
- äußerer Rand
- 9
- Zentrierelement
1. Bremsscheibe (1) für die Befestigung an einem Schienenrad, wobei die Bremsscheibe
(1) einseitig eine Vielzahl von länglichen Kühlelementen (2, 9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere dieser Kühlelemente als Querelemente (2) ausgebildet sind, deren Abmessung
in radialer Richtung kleiner ist als normal zum Radius der Bremsscheibe (1) an der
Stelle des Querelements (2).
2. Bremsscheibe (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Querelemente (2) tangential ausgerichtet sind.
3. Bremsscheibe (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Querelemente (2) auf einem Kreis mit Abstand (3) zueinander angeordnet sind.
4. Bremsscheibe (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass alle auf einem Kreis angeordneten Kühlelemente als Querelemente (2) ausgebildet sind.
5. Bremsscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die am weitesten innen liegenden Querelemente (2) kürzer sind als die am weitesten
außen liegenden Querelemente (2).
6. Bremsscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Querelemente (2) bei einem Schnitt parallel zur Ebene der Bremsscheibe
(1) rechteckförmig mit abgerundeten Ecken (5) oder ovalförmig ausgebildet ist.
7. Bremsscheibe (1) einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Querelement als zur Bremsscheibe konzentrischer Kreisring ausgebildet
ist.
8. Bremsscheibe (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie Befestigungsabschnitte (6) zur Befestigung an einem Schienenrad aufweist.
9. Bremsscheibe (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsabschnitte (6) auf einem Kreis mit Abstand zueinander angeordnet
sind, wobei zwischen zwei Befestigungsabschnitten (6) ein oder mehrere Zentrierelemente
(9) vorgesehen sind.
10. Bremsscheibe (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, 8, 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Querelemente (2), die auf einander benachbarten Kreisen angeordnet sind, zueinander
in Umfangsrichtung versetzt sind.
1. Brake disk (1) for fastening to a rail vehicle wheel, wherein the brake disk (1) comprises
a plurality of elongated cooling elements (2, 9) on one side, characterised in that a plurality of said cooling elements is configured as transverse elements (2), the
size thereof being smaller in the radial direction than perpendicular to the radius
of the brake disk (1) at the location of the transverse element (2).
2. Brake disk (1) according to claim 1, characterised in that the transverse elements (2) are aligned tangentially.
3. Brake disk (1) according to claim 1 or 2, characterised in that a plurality of transverse elements (2) is arranged with a spacing (3) from one another
on a circle.
4. Brake disk (1) according to claim 3, characterised in that all of the cooling elements arranged on a circle are configured as transverse elements
(2).
5. Brake disk (1) according to one of claims 1 to 4, characterised in that the transverse elements (2) located furthest to the inside are shorter than the transverse
elements (2) located furthest to the outside.
6. Brake disk (1) according to one of claims 1 to 5, characterised in that the cross section of the transverse elements (2) is configured to be rectangular
with rounded corners (5) or ovoid in a section parallel to the plane of the brake
disk (1).
7. Brake disk (1) according to one of claims 1 to 6, characterised in that at least one transverse element is configured as an annulus which is concentric to
the brake disk.
8. Brake disk (1) according to one of claims 1 to 7, characterised in that said brake disk comprises fastening portions (6) for fastening to a rail vehicle
wheel.
9. Brake disk (1) according to claim 8, characterised in that the fastening portions (6) are arranged with a spacing from one another on a circle,
wherein one or more centring elements (9) are provided between two fastening portions
(6).
10. Brake disk (1) according to one of claims 3 to 6, 8, 9, characterised in that the transverse elements (2) which are arranged on adjacent circles are offset relative
to one another in the circumferential direction.
1. Disque de frein (1) destiné à être fixé sur une roue ferroviaire, ledit disque de
frein (1) présentant sur un côté une pluralité d'éléments de refroidissement (2,9)
allongés, caractérisé en ce que plusieurs de ces éléments de refroidissement sont réalisés sous la forme d'éléments
transversaux (2), dont la dimension en direction radiale est inférieure à la normale
par rapport au rayon du disque de frein (1) à l'emplacement de l'élément transversal
(2).
2. Disque de frein (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments transversaux (2) sont alignés tangentiellement.
3. Disque de frein (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que plusieurs éléments transversaux (2) sont disposés à distance (3) les uns des autres
sur un cercle.
4. Disque de frein (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que tous les éléments de refroidissement disposés sur un cercle sont réalisés sous la
forme d'éléments transversaux (2) .
5. Disque de frein (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les éléments transversaux (2) les plus à l'intérieur sont plus courts que les éléments
transversaux (2) les plus à l'extérieur.
6. Disque de frein (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la section transversale des éléments transversaux (2) dans une coupe parallèle au
plan du disque de frein (1) est de forme rectangulaire à coins arrondis (5) ou de
forme ovale.
7. Disque de frein (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un élément transversal est réalisé sous la forme d'un anneau de cercle concentrique
au disque de frein.
8. Disque de frein (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il présente des parties de fixation (6) destinées à être fixées sur une roue ferroviaire.
9. Disque de frein (1) selon la revendication 8, caractérisé en ce que les parties de fixation (6) sont disposées à distance les unes des autres sur un
cercle, entre deux parties de fixation (6) étant prévu(s) un ou plusieurs éléments
de centrage (9).
10. Disque de frein (1) selon l'une des revendications 3 à 6, 8, 9, caractérisé en ce que les éléments transversaux (2) disposés sur des cercles voisins sont décalés les uns
par rapport aux autres dans la direction circonférentielle.