[0001] Die Erfindung betrifft eine Reihenklemme, insbesondere eine Rangierklemme.
[0002] Reihenklemmen, welche auf eine Tragschiene aufgerastet werden können, sind in verschiedenen
Bauformen bekannt.
DE202007004624U offenbart eine Reihenklemmen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Insbesondere
sind Reihenklemmen als Rangierklemme in Etagenbauform bekannt, wie sie beispielsweise
in der
DE 29502347 U beschrieben sind. Sie werden beim Verkabeln von Anlagen eingesetzt und dienen insbesondere
zur Verteilung eines oder mehrerer Potentiale. Eine als Rangierklemme ausgebildete
Reihenklemme weist üblicherweise zwei oder mehr als zwei übereinander angeordnete
Stromschienen auf, deren Enden jeweils mit Anschlusskörpern verbunden sind.
[0003] Die Stromschienen und die Anschlusskörper werden üblicherweise mit ein und derselben
Montagerichtung in dem Isolierstoffgehäuse der Reihenklemme montiert, wobei sowohl
die Montage der Stromschienen als auch die Montage der Anschlusskörper über die vordere
offene Längsseite der Reihenklemme erfolgt. Um zu verhindern, dass sich die Stromschienen
und/oder die Anschlusskörper ungewollt aus dem Isolierstoffgehäuse, beispielsweise
bei Vibrationen, lösen können, müssen üblicherweise Befestigungsvorrichtungen innerhalb
des Gehäuses vorgesehen sein, welche die Stromschienen und/oder die Anschlusskörper
in dem Isolierstoffgehäuse sichern. Die Montage bzw. die Bestückung der Reihenklemmen,
insbesondere mit den Stromschienen und den Anschlusskörpern, wird dadurch erschwert.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine Reihenklemme zur Verfügung
zu stellen, bei welcher die Montage bzw. Bestückung verbessert werden kann.
[0005] Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe erfolgt mit den Merkmalen des Anspruchs
1. Zweckmäßige Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
[0006] Die Reihenklemme gemäß der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass diese ein Isolierstoffgehäuse,
mindestens zwei Stromschienen und mindestens zwei Anschlusskörper aufweist, wobei
in dem Isolierstoffgehäuse mindestens zwei Anschlussebenen ausgebildet sind, wobei
jede Anschlussebene einen Stromschienenaufnahmeraum zur Aufnahme einer Stromschiene
und zwei sich gegenüberliegende, an den Enden des Stromschienenaufnahmeraumes ausgebildete
Leiteranschlusskammern zur Aufnahme jeweils eines Anschlusskörpers aufweist, wobei
die Stromschienenaufnahmeräume an einer ersten Seite des Isolierstoffgehäuses zur
Montage der Stromschienen in den Stromschienenaufnahmeräumen geöffnet ausgebildet
sind und wobei die Leiteranschlusskammern an einer zweiten Seite des Isolierstoffgehäuses
zur Montage der Anschlusskörper in den Leiteranschlusskammern geöffnet ausgebildet
sind, wobei die erste Seite des Isolierstoffgehäuses in einem rechten Winkel zur zweiten
Seite des Isolierstoffgehäuses ausgebildet ist, so dass eine Montagerichtung zur Einführung
einer Stromschiene in einen Stromschienenaufnahmeraum in einem rechten Winkel zu einer
Montagerichtung zur Einführung eines Anschlusskörpers in eine Leiteranschlusskammer
ausgebildet ist.
[0007] Erfindungsgemäß ist es somit vorgesehen, dass die Stromschienen und die Anschlusskörper
nicht mehr über ein und dieselbe Montagerichtung in dem Isolierstoffgehäuse montiert
werden, sondern dass die Anschlusskörper mit einer anderen Montagerichtung als die
Stromschienen in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt und montiert werden können. Damit
werden die Anschlusskörper und die Stromschienen auch nicht mehr über ein und dieselbe
Seite des Isolierstoffgehäuses in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt, sondern über
winklig zueinander angeordnete, unterschiedliche Seiten des Isolierstoffgehäuses.
Insbesondere werden die Anschlusskörper nun nicht mehr über die vordere, offene Längsseite
des Isolierstoffgehäuses bzw. der Reihenklemme in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt,
sondern die Anschlusskörper werden über in einem rechten Winkel zu der vorderen, offenen
Längsseite des Isolierstoffgehäuses angeordnete Querseiten des Isolierstoffgehäuses
in das Isolierstoffgehäuse eingesetzt. Die Stromschienen werden hingegen weiterhin
bevorzugt über die vordere, offene Längsseite des Isolierstoffgehäuses in das Isolierstoffgehäuse
eingesetzt. Die Montage der Stromschienen und der Anschlusskörper in das Isolierstoffgehäuse
erfolgt bevorzugt derart, dass in einem ersten Montageschritt die Stromschienen über
die erste Seite, insbesondere die vordere, offene Längsseite, des Isolierstoffgehäuses
in die Stromschienenaufnahmeräume eingesetzt bzw. montiert werden. In einem anschließenden
zweiten Montageschritt können die Anschlusskörper über die zweite Seite, insbesondere
die Querseite, des Isolierstoffgehäuses in die Leiteranschlusskammern eingesetzt bzw.
montiert werden. Beim Einsetzen der Anschlusskörper in die Leiteranschlusskammern
können zudem die Anschlusskörper unmittelbar mit den Stromschienen kontaktiert werden,
indem durch die unterschiedlichen Montagerichtungen der Stromschienen und der Anschlusskörper
zueinander die Anschlusskörper von oben auf die Stromschienen aufgesetzt und montiert
bzw. unmittelbar kontaktiert werden können. Die Kontaktierung kann damit automatisch
beim Einsetzen der Anschlusskörper in die Leiteranschlusskammern erfolgen, so dass
weitere Montageschritte nicht notwendig sind. Durch die automatische Kontaktierung
der Anschlusskörper mit den Stromschienen kann auch gleichzeitig eine Haltesicherung
für die Stromschienen innerhalb der Stromschienenaufnahmeräume mittels der Anschlusskörper
ausgebildet werden, so dass die Stromschienen mittels der Anschlusskörper in dem Isolierstoffgehäuse
fixiert werden können und damit gegen ein Lösen oder Herausfallen auch bei stärkeren
Belastungen, wie Vibrationen, gesichert werden können. Ein weiterer Vorteil ergibt
sich auch dadurch, dass die Anschlusskörper nun durch ihre spezielle Montagerichtung
auch blockartig, d. h. zwei oder mehr Anschlusskörper zusammen, in den entsprechenden
Leiteranschlusskammern montiert werden können, so dass zusätzlich zu einer Verbesserung
der Handhabung der Montage für einen Benutzer auch die Montagezeit reduziert werden
kann. Die Leiteranschlusskammern weisen vorzugsweise vier Seitenwände auf, welche
einen oder mehrere in eine Leiteranschlusskammer eingesetzten Anschlusskörper umgeben,
insbesondere umschließen. Die Seitenwände der Leiteranschlusskammern bilden eine Isolierung
aus, so dass durch das Umgeben einer oder mehrerer Anschlusskörper mit den Seitenwänden
der Leiteranschlusskammern große Isolierstrecken erreicht werden können. Hieraus ergibt
sich wiederum der Vorteil sehr klein bauen zu können.
[0008] Die Stromschienen können in Form eines Flachbandes, eines Runddrahtes und/oder eines
flexiblen Leiters ausgebildet sein. Die in einer Reihenklemme angeordneten Stromschienen
können dabei auch unterschiedlich voneinander ausgebildet sein, so dass eine Reihenklemme
beispielsweise eine Stromschiene ausgebildet als Runddraht, eine Stromschiene ausgebildet
als Flachband und eine Stromschiene ausgebildet als flexibler Leiter aufweisen kann.
Der flexible Leiter weist vorzugsweise eine Ummantelung auf, wobei die Ummantelung
vor Einlegen der als flexibler Leiter ausgebildeten Stromschiene in den Aufnahmeraum
an den entsprechenden Stellen zur Kontaktierung entfernt werden kann. Es ist aber
auch möglich, dass der flexible Leiter mit seiner gesamten Ummantelung in den Stromschienenaufnahmeraum
eingelegt wird und bei der Kontaktierung der als flexibler Leiter ausgebildeten Stromschiene
die Ummantelung von dem Anschlusskörper eingeschnitten werden kann, um eine elektrische
Kontaktierung der als flexibler Leiter ausgebildeten Stromschiene mit dem Anschlusskörper
ausbilden zu können. Die Ummantelung kann als elektrische Abschirmung dienen, so dass
die Anzahl von Wänden innerhalb des Isolierstoffgehäuses, welche zur Abschirmung dienen,
reduziert werden können. Beispielsweise können die Wände zwischen zwei Stromschienen
bzw. zwischen zwei Stromschienenaufnahmeräumen entfallen. Die Verwendung eines flexiblen
Leiters als Stromschiene ermöglicht eine definierte Zuschneidung und damit Anpassung
der Länge der Stromschiene an die Größe des Stromschienenaufnahmeraumes kurz vor der
Montage, so dass hierdurch eine hohe Flexibilität bei der Montage erreicht werden
kann. Zudem ermöglicht die Verwendung eines flexiblen Leiters eine Längenausdehnung
und Längenreduzierung der Stromschiene aufgrund von Temperaturschwankungen, so dass
eine Reibkorrosion zwischen der Stromschiene und dem Anschlusskörper im Bereich der
Kontaktierung über die Flexibilität des elektrischen Leiters und damit der Stromschiene
ausgeglichen bzw. verhindert werden kann. Der Verschleiß der Stromschiene bzw. des
Anschlusskörpers kann dadurch reduziert werden, so dass die Einsatzdauer der Reihenklemme
bzw. der einzelnen Elemente der Reihenklemme verlängert werden kann. Ist die Stromschiene
als Flachband ausgebildet, so kann diese sowohl flach als auch hochkant in dem Stromschienenaufnahmeraum
angeordnet werden. Zusätzlich zu der Ausbildung der Stromschiene als Runddraht kann
die Stromschiene auch als Mehrkant, beispielsweise als Sechskant, ausgebildet sein.
[0009] Ein Anschlusskörper weist bevorzugt einen Federkraftklemmanschluss mit mindestens
einer Klemmfeder und mindestens einer Kontaktwand auf. Ein in den Anschlusskörper
eingeführter Leiter kann mittels der Klemmfeder gegen die Kontaktwand gedrückt und
damit geklemmt werden, um eine elektrische Kontaktierung, insbesondere mit der Stromschiene,
ausbilden zu können. Zusätzlich zu der Klemmfeder und der Kontaktwand kann der Federkraftklemmanschluss
auch einen Drücker bzw. Pusher zum Betätigen der Klemmfeder aufweisen. Der Federkraftklemmanschluss
kann als vormontierte Baugruppe in ein Grundgehäuse des Anschlusskörpers eingesetzt
werden, wodurch der Montageaufwand und die Montagezeit reduziert werden können, da
die komplett vormontierte Baugruppe als eine Einheit in eine Leiteranschlusskammer
eingesetzt werden kann. Weist die Leiteranschlusskammer vier Seitenwände auf, kann
eine dieser Seitenwände bzw. können zwei sich gegenüberliegende Seitenwände dieser
vier Seitenwände als Führung für den Drücker bzw. Pusher dienen, so dass der Anschlusskörper
selber keine Seitenwand in Form eines Gehäuses benötigt. Die Größe des Anschlusskörpers
kann dadurch reduziert werden.
[0010] Alternativ zu dem Federkraftklemmanschluss können die Anschlusskörper aber auch jeweils
einen Schraubanschluss aufweisen. Es ist auch möglich, dass in einer Reihenklemme
sowohl Anschlusskörper mit einem Federkraftklemmanschluss als auch Anschlusskörper
mit einem Schraubanschluss angeordnet sind.
[0011] Um eine definierte Position einer Stromschiene in einem Stromschienenaufnahmeraum
erreichen zu können, weist der Stromschienenaufnahmeraum mindestens ein Stromschienenpositionierungselement
auf. Bevorzugt sind zwei oder mehr Stromschienenpositionierungselemente in einem Stromschienenaufnahmeraum
vorgesehen. Die Kontur eines Stromschienenpositionierungselementes ist vorzugsweise
an die Kontur der einzusetzenden Stromschiene angepasst, so dass eine optimale, gegen
Verrutschen gesicherte Auflage der Stromschiene auf einem Stromschienenpositionierungselement
erreicht werden kann.
[0012] Ein Anschlusskörper weist ein Stromschienenkontaktelement zur Kontaktierung des Anschlusskörpers
mit einer Stromschiene auf, wobei das Stromschienenkontaktelement als Gabelkontakt,
Schneidklemmkontakt oder Pierce-Kontakt ausgebildet sein kann. Die Stromschienenkontaktelemente
sind bevorzugt derart ausgebildet, dass sie bei der Montage des Anschlusskörpers unmittelbar
mit der Stromschiene kontaktieren können. Zudem können die Stromschienenkontaktelemente
im kontaktierenden Zustand zuverlässig verhindern, dass sich die Stromschiene ungewollt
aus dem jeweiligen Stromschienenaufnahmeraum lösen kann.
[0013] Das Stromschienenkontaktelement ist, wenn der Anschlusskörper als Federkraftklemmanschluss
ausgebildet ist, vorzugsweise mit der Kontaktwand des Federkraftklemmanschlusses verbunden,
wobei sich das Stromschienenkontaktelement vorzugsweise unmittelbar an die Kontaktwand
anschließt und das Stromschienenkontaktelement bevorzugt einstückig mit der Kontaktwand
des Federkraftklemmanschlusses ausgebildet ist.
[0014] Insbesondere wenn das Stromschienenkontaktelement einstückig mit der Kontaktwand
des Federkraftklemmanschlusses ausgebildet ist, kann es vorgesehen sein, dass das
Stromschienenkontaktelement aus der Kontaktwand des Federkraftklemmanschlusses herausgebogen
ausgebildet ist. Ist das Stromschienenkontaktelement unmittelbar aus der Kontaktwand
herausgebogen, kann der Materialaufwand für den Anschlusskörper reduziert werden.
[0015] Das Stromschienenkontaktelement und der Federkraftklemmanschluss können vorzugsweise
derart in dem Anschlusskörper ausgebildet sein, dass das Stromschienenkontaktelement
aus dem Federkraftklemmanschluss herausragen kann. Dadurch ist möglichst frühzeitig
eine Kontaktierung des Stromschienenkontaktelementes mit einer Stromschiene bei dem
Montagevorgang möglich, wobei bereits vor einem vollständigen Einstecken bzw. Einführen
des Anschlusskörpers in eine Leiteranschlusskammer eine Kontaktierung des Stromschienenkontaktelementes
mit der Stromschiene ausgebildet werden kann.
[0016] Um insbesondere bei einem aus dem Federkraftklemmanschluss herausragenden Stromschienenkontaktelement
eine sichere und schnelle Montage erreichen zu können, ist es vorgesehen, dass das
Stromschienenpositionierungselement eine Führung aufweist, welche mit einem Stromschienenkontaktelement
eines Anschlusskörpers zusammenwirken kann. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn
die Stromschiene als flexibler Leiter ausgebildet ist und das Stromschienenkontaktelement
als Schneidklemmkontakt ausgebildet ist, da beim Einschneiden der Ummantelung des
flexiblen Leiters mittels des Schneidklemmkontaktes durch die Führung des Stromschienenpositionierungselementes
ein Ver- oder Abrutschen des Schneidklemmkontaktes verhindert werden kann.
[0017] Um erreichen zu können, dass sich die Führung des Stromschienenpositionierungselementes
in Montage- bzw. Einsteckrichtung des Anschlusskörpers und damit in Einsteckrichtung
des Schneidklemmkontaktes erstreckt, ist es vorgesehen, dass das Stromschienenpositionierungselement
zu einer in einen Stromschienenaufnahmeraum eingeführten Stromschiene geneigt angeordnet
ist. Bevorzugt ist das Stromschienenpositionierungselement in einem Winkel zwischen
30° und 70° zu der in den Stromschienenaufnahmeraum eingeführten Stromschiene geneigt
angeordnet.
[0018] Um das Stromschienenpositionierungselement platzsparend und materialsparend in dem
Stromschienenaufnahmeraum ausbilden bzw. anordnen zu können, kann das Stromschienenpositionierungselement
zwei parallel zueinander angeordnete Stegelemente aufweisen.
[0019] Weiter kann es bevorzugt vorgesehen sein, dass eine Rückwand des Isolierstoffgehäuses
mindestens eine Öffnung zur Einführung eines Rastelementes in das Isolierstoffgehäuse
aufweisen kann. Dies ist insbesondere bei der Ausbildung einer oder mehrerer Stromschienen
als flexibler Leiter vorteilhaft, da die Ummantelung des flexiblen Leiters eine Isolierung
ausbildet, so dass die üblicherweise von Teilen des Isolierstoffgehäuses ausgebildete
Isolierung nicht unbedingt notwendig ist bzw. durch das Vorsehen von Öffnungen zur
Aufnahme von Rastelementen reduziert werden kann. Mittels den Öffnungen und den Rastelementen
können beispielsweise hintereinander angeordnete Reihenklemmen bzw. Isolierstoffgehäuse
der Reihenklemmen miteinander verbunden werden.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand
bevorzugter Ausführungsformen näher erläutert.
[0021] Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Reihenklemme gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht von vorne auf die in Fig. 1 gezeigte Reihenklemme mit
einem teilweise geschnitten dargestellten Bereich,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß
einer ersten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß
einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß
einer dritten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene die nicht
Teil der Erfindung ist.
- Fig. 7
- eine weitere schematische Darstellung der in Fig. 6 gezeigten Ausführungsform,
- Fig. 8
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene die nicht
Teil der Erfindung ist.
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung einer Reihenklemme gemäß einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 10
- eine schematische Draufsicht von vorne auf die in Fig. 9 gezeigte Reihenklemme mit
einem teilweise geschnitten dargestellten Bereich,
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß
einer sechsten Ausführungsform der Erfindung,
- Fig. 12
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß
einer siebten Ausführungsform der Erfindung, und
- Fig. 13
- eine schematische Darstellung eines Anschlusskörpers mit einer Stromschiene gemäß
einer achten Ausführungsform der Erfindung.
[0022] In Fig. 1 und 2 ist eine Reihenklemme in Form einer Rangierklemme gezeigt. Die Reihenklemme
weist ein Isolierstoffgehäuse 10 auf, welches dreieckförmig ausgebildet ist. Die Reihenklemme
bzw. das Isolierstoffgehäuse 10 der Reihenklemme weist einen Boden 11 auf, mit welchem
die Reihenklemme beispielsweise auf einer Tragschiene aufgerastet werden kann. Winklig,
bevorzugt in einem Winkel von 45°, zu dem Boden 11 weist die Reihenklemme bzw. das
Isolierstoffgehäuse 10 der Reihenklemme zwei in einem 90°-Winkel zueinander angeordnete
Querseiten 12a, 12b auf.
[0023] Das Isolierstoffgehäuse 10 weist mehrere übereinander angeordnete Anschlussebenen
13 auf, wobei die in Fig. 1 und 2 gezeigte Reihenklemme acht übereinander angeordnete
Anschlussebenen 13 aufweist. Jede Anschlussebene 13 weist einen parallel zu dem Boden
11 ausgerichteten Stromschienenaufnahmeraum 14 und zwei sich gegenüberliegende, an
den Enden des Stromschienenaufnahmeraumes 14 ausgebildete Leiteranschlusskammern 15
auf. In jedem Stromschienenaufnahmeraum 14 ist jeweils eine Stromschiene 16 aufgenommen,
welche parallel zu dem Boden 11 des Isolierstoffgehäuses 10 angeordnet ist. In jeder
Leiteranschlusskammer 15 ist ein Anschlusskörper 17 aufgenommen, wobei der Anschlusskörper
17 dazu dient einen hier nicht gezeigten Leiter bzw. ein hier nicht gezeigtes Kabel
aufzunehmen und zu kontaktieren.
[0024] Die Stromschienenaufnahmeräume 14 sind an einer ersten Seite des Isolierstoffgehäuses
10 zur Montage jeweils einer Stromschiene 16 in einen Stromschienenaufnahmeraum 14
geöffnet ausgebildet. Die erste Seite des Isolierstoffgehäuses 10 ist hier durch eine
vordere, offene Längsseite 18 des Isolierstoffgehäuses 10 ausgebildet. Bei der Montage
der Stromschienen 16 in den jeweiligen Stromschienenaufnahmeräumen 14 werden die Stromschienen
16 über diese erste Seite, d. h. die vordere, offene Längsseite 18 des Isolierstoffgehäuses
10, in das Isolierstoffgehäuse 10 und damit in die Stromschienenaufnahmeräume 14 des
Isolierstoffgehäuses 10 eingelegt. Die Montagerichtung der Stromschienen 16 beim Einlegen
in die Stromschienenaufnahmeräume 14 ist anhand des Pfeils 19 veranschaulicht.
[0025] Die Leiteranschlusskammern 15 sind an einer zweiten Seite des Isolierstoffgehäuses
10 zur Montage der Anschlusskörper 17 in den Leiteranschlusskammern 15 geöffnet ausgebildet.
Die zweite Seite des Isolierstoffgehäuses 10 ist hier durch die Querseiten 12a, 12b
des Isolierstoffgehäuses 10 ausgebildet. Bei der Montage der Anschlusskörper 17 in
den jeweiligen Leiteranschlusskammern 15 werden die Anschlusskörper 17 über diese
zweite Seite, d. h. die Querseiten 12a, 12b des Isolierstoffgehäuses 10, in das Isolierstoffgehäuse
10 und damit in die Leiteranschlusskammern 15 des Isolierstoffgehäuses 10 eingesteckt.
Die Montagerichtung der Anschlusskörper 17 beim Einstecken in die Leiteranschlusskammern
15 ist anhand des Pfeils 20 veranschaulicht.
[0026] Die mit den Pfeilen 19, 20 gezeigten Montagerichtungen sind in einem rechten Winkel
zueinander ausgebildet und erfolgen damit nicht mehr, wie dies üblicherweise vorgesehen
ist, in ein und dieselbe Richtung.
[0027] Die Anschlusskörper 17, welche im montierten Zustand unmittelbar mit den Stromschienen
16 kontaktieren, können wie in den Fig. 3 - 8, 11 und 12 gezeigt ist, unterschiedlich
ausgebildet sein.
[0028] Der in Fig. 3 gezeigte Anschlusskörper 17 weist ein Stromschienenkontaktelement 21
zur Kontaktierung des Anschlusskörpers 17 mit der Stromschiene 16 auf, wobei die Stromschiene
16 hier als Runddraht ausgebildet ist. Das Stromschienenkontaktelement 21 ist bei
der in Fig. 3 gezeigten Ausführung als Gabelkontakt ausgebildet, so dass die Stromschiene
16 im kontaktierten Zustand, wie er in Fig. 3 gezeigt ist, zwischen zwei Armen 22a,
22b des Stromschienenkontaktelementes 21 eingeklemmt ist.
[0029] Zur Klemmung bzw. zum Anschluss eines Leiters oder Kabels weist der Anschlusskörper
17 ferner einen Federkraftklemmanschluss 23 auf, wobei der hier gezeigte Federkraftklemmanschluss
23 im Wesentlichen zwei Klemmfedern 24a, 24b und eine gebogen, bei der hier gezeigten
Ausführung U-förmig gebogen ausgebildete Kontaktwand 25 aufweist. Der Federkraftklemmanschluss
23 ist als vormontierte Baugruppe in ein Grundgehäuse 26 des Anschlusskörpers 17 eingesetzt,
wobei in dem Grundgehäuse 26 zwei Leitereinführungsöffnungen 35a, 35b ausgebildet
sind, über welche jeweils ein Leiter bzw. Kabel in den Anschlusskörper 17, insbesondere
in den Federkraftklemmanschluss 23 des Anschlusskörpers 17, eingeführt werden kann,
um innerhalb des Federkraftklemmanschlusses 23 mittels der Klemmfedern 24a, 24b gegen
die Kontaktwand 25 kontaktierend geklemmt werden zu können.
[0030] Das Stromschienenkontaktelement 21 ist einstückig mit der Kontaktwand 25 des Federkraftklemmanschlusses
23 ausgebildet, wobei das Stromschienenkontaktelement 21 aus der Kontaktwand 25 herausgebogen
ausgebildet ist und damit aus dem Federkraftklemmanschluss 23 laschenartig herausragt.
[0031] Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform entspricht im Wesentlichen der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform, wobei jedoch bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform die als
Flachband ausgebildete Stromschiene 16 eine fensterartige Öffnung 27 aufweist, in
welche das Stromschienenkontaktelement 21 eingeführt ist, um mit der Stromschiene
16 elektrisch leitend zu kontaktieren. Auch hier weist das Stromschienenkontaktelement
21 zwei Arme 22a, 22b auf, welche in die fensterartige Öffnung 27 der Stromschiene
16 eingepresst sind und damit im eingeführten Zustand des Stromschienenkontaktelementes
21 in die fensterartige Öffnung 27 gegen die Kanten der fensterartigen Öffnung 27
drücken, um eine sichere Kontaktierung mit der Stromschiene 16 ausbilden zu können.
[0032] Bei der in Fig. 5 gezeigten Ausführungsform ist das Stromschienenkontaktelement 21
ebenfalls wie in der in Fig. 3 gezeigten Ausführung als Gabelkontakt ausgebildet,
wobei die Stromschiene 16 hier jedoch als Flachband ausgebildet ist, welches hochkant
in den Stromschienenaufnahmeraum 13 eingelegt ist, so dass die Stromschiene 16 zwischen
den Armen 22a, 22b des als Gabelkontakt ausgebildeten Stromschienenkontaktelementes
21 eingeklemmt werden kann.
[0033] Bei den in Fig. 6 - 8 gezeigten Ausführungsformen weist der Anschlusskörper 17 kein
Stromschienenkontaktelement 21 auf, sondern die Stromschiene 16 weist einen Endabschnitt
28 auf, welcher im montierten Zustand der Stromschiene 16 mit dem Anschlusskörper
17, wie dies in Fig. 6 - 8 gezeigt ist, in den Anschlusskörper 17 hineinragt. Innerhalb
des Anschlusskörpers 17 liegt der in den Anschlusskörper 17 eingeführte Endabschnitt
28 der Stromschiene 16 an der Kontaktwand 25 an, um eine elektrische Kontaktierung
ausbilden zu können.
[0034] Bei der in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführung ist im eingeführten Zustand der Stromschiene
16 in den Anschlusskörper 17 der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 zwischen einem
Bereich der Kontaktwand 25 und einem Klemmschenkel der Klemmfedern 24a, 24b eingeklemmt,
wobei der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 mittels des Klemmschenkels der Klemmfedern
24a, 24b gegen den Bereich der Kontaktwand 25, an welchem der Endabschnitt 28 der
Stromschiene 16 anliegt, gedrückt wird.
[0035] Wie in Fig. 7 zu erkennen ist, kann der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 gabelförmig
ausgebildet sein, so dass die Stromschiene 16 zwei oder mehr Kontaktpunkte ausbilden
kann.
[0036] Bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführungsform ist ebenfalls wie bei den in Fig. 6 und
7 gezeigten Ausführungsformen ein Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 in den Anschlusskörper
17, insbesondere in den Federkraftklemmanschluss 23 des Anschlusskörpers 17, eingeführt.
Der Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 ragt dabei aber nicht soweit in den Anschlusskörper
17 hinein, wie dies in den in Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsformen dargestellt
ist, so dass bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführung der Endabschnitt 28 der Stromschiene
16 auch nicht zwischen der Klemmfeder 24a, 24b und einem Bereich der Kontaktwand 25
geklemmt gehalten ist.
[0037] Hingegen weist bei der in Fig. 8 gezeigten Ausführung der Federkraftklemmanschluss
23 ein separat zu den Klemmfedern 24a, 24b ausgebildetes Fixierungselement 29 auf,
mit welchem im montierten Zustand der Stromschiene 16 mit dem Anschlusskörper 17 der
Endabschnitt 28 der Stromschiene 16 gegen einen Bereich der Kontaktwand 25 gedrückt
wird. Das Fixierungselement 29 ist hier als eine aus der Kontaktwand 25 herausgebogene
Lasche ausgebildet.
[0038] In Fig. 9 und 10 ist eine Ausführungsform einer Reihenklemme gezeigt, bei welcher
die Stromschiene 16 aus einem flexiblen Leiter ausgebildet ist. Die aus einem flexiblen
Leiter ausgebildete Stromschiene 16 weist eine isolierende Ummantelung auf, welche
zur Ausbildung einer elektrischen Kontaktierung der Stromschiene 16 mit einem Anschlusskörper
17 eingeschnitten werden kann.
[0039] Bei der in Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführungsform sind zudem pro Stromschienenaufnahmeraum
14 zwei Stromschienenpositionierungselemente 30 vorgesehen, auf welchen die Stromschienen
16 im montierten Zustand aufliegen, wie dies in Fig. 9 und 10 gezeigt ist. Zwischen
den Stromschienenpositionierungselementen 30 sind die Stromschienen 16 vorzugsweise
frei, so dass sie auf keiner Fläche aufliegen. Dies ermöglicht eine Bewegungsfreiheit
für die Stromschienen 16 innerhalb ihres Stromschienenaufnahmeraumes 14, so dass sich
die als flexibler Leiter ausgebildeten Stromschienen 16 bei Temperaturänderungen frei
ausdehnen bzw. zusammenziehen können.
[0040] Die Stromschienenpositionierungselemente 30 weisen jeweils eine Führung auf, welche
mit jeweils einem Stromschienenkontaktelement 21 eines Anschlusskörpers 17 zusammenwirken
können, indem bei dem Vorgang des Kontaktierens der Stromschiene 16 mit den Stromschienenkontaktelementen
21 der Anschlusskörper 17 die Stromschienenkontaktelemente 21 in der Führung geführt
werden können.
[0041] Um die Führung der Stromschienenkontaktelemente 21 zu erleichtern, sind die Stromschienenpositionierungselemente
30 zu den in den Stromschienenaufnahmeräumen 14 eingeführten Stromschienen 16 geneigt
angeordnet. Die Stromschienenpositionierungselemente 30 sind dabei jeweils in einem
Winkel zwischen 30° und 70° zu der in den Stromschienenaufnahmeraum 14 eingeführten
Stromschiene 16 geneigt angeordnet.
[0042] Die Stromschienenpositionierungselemente 30 weisen jeweils zwei parallel zueinander
angeordnete Stegelemente 31a, 31b auf, welche zu der Stromschiene 16 geneigt ausgebildet
sind, wobei zwischen zwei parallel zueinander angeordneten Stegelementen 31a, 31b
die Führung für das Stromschienenkontaktelement 21 ausgebildet wird. Im kontaktierenden
Zustand des Stromschienenkontaktelementes 21 mit der Stromschiene 16 ist somit bei
der in Fig. 9 und 10 gezeigten Ausführung ein Stromschienenkontaktelement 21 mit seinen
Armen 22a, 22b zwischen zwei parallel zueinander angeordneten Stegelementen 31a, 31b
eines Stromschienenpositionierungselementes 30 angeordnet.
[0043] Um eine sichere Aufnahme der Stromschienen 16 gewährleisten zu können, insbesondere
wenn keine Wände des Isolierstoffgehäuses 10 zwischen benachbart zueinander angeordneten
Stromschienenaufnahmeräumen 14 ausgebildet sind, können die Stromschienenpositionierungselemente
30 und insbesondere die Stegelemente 31a, 31b der Stromschienenpositionierungselemente
30 C-förmig ausgebildet sein, wie dies insbesondere in Fig. 9 zu erkennen ist.
[0044] Wie insbesondere in Fig. 10 gezeigt ist, weist das in Fig. 9 und 10 gezeigte Isolierstoffgehäuse
10 an seiner Rückwand 32 mehrere Öffnungen 33 auf, in welche jeweils ein Rastelement
34 hindurchgeführt ist, um das Isolierstoffgehäuse 10 beispielsweise mit einem weiteren
Isolierstoffgehäuse einer Reihenklemme zu verbinden.
[0045] In Fig. 11 und 12 sind zwei weitere Ausführungsformen von Anschlusskörpern 17 gezeigt,
wobei bei der in Fig. 11 gezeigten Ausführungsform das Stromschienenkontaktelement
21 als gabelförmiger Schneidklemmkontakt und bei der in Fig. 12 gezeigten Ausführungsform
das Stromschienenkontaktelement 21 als Pierce-Kontakt ausgebildet ist. Diese Ausgestaltungen
von Stromschienenkontaktelementen 21 eignen sich insbesondere dann, wenn die Stromschienen
16 als flexibler Leiter ausgebildet sind, da mittels den in Fig. 11 und 12 gezeigten
Stromschienenkontaktelementen 21 die Ummantelung der als flexibler Leiter ausgebildeten
Stromschienen 16 bei dem Montagevorgang und damit bei der Kontaktierung eines Anschlusskörpers
17 mit einer Stromschiene 16 eingeschnitten werden können.
[0046] Sowohl bei der in Fig. 11 gezeigten Ausführungsform als auch bei der in Fig. 12 gezeigten
Ausführungsform sind die Stromschienenkontaktelemente 21 einstückig mit der Kontaktwand
25 des Federkraftklemmanschluss 23 verbunden.
[0047] In Fig. 13 ist eine weitere mögliche Ausgestaltung eines Anschlusskörpers 17 gezeigt,
bei welchem das Stromschienenkontaktelement 21 gabelförmig mit zwei parallel zueinander
ausgebildeten Armen 22a, 22b ausgeführt ist, wobei die Stromschiene 16 zwischen den
beiden Armen 22a, 22b kontaktierend geklemmt ist. Im Gegensatz zu den in den Fig.
3 - 5 gezeigten gabelförmigen Stromschienenkontaktelementen 21, ist das Stromschienenkontaktelement
21 V-förmig aus der Kontaktwand 25 herausgebogen, wobei das Stromschienenkontaktelement
21 mit seinen beiden Enden an der Kontaktwand 25 einstückig angebunden ist, wodurch
die Kontaktkraft erhöht werden kann.
[0048] Wie insbesondere in den Fig. 3 - 8 und Fig. 11 - 13 gezeigt ist, weisen die Anschlusskörper
17 keine Seitenwände auf, so dass der Anschlusskörper 17 seitlich der Klemmfedern
24a, 24b und auch seitlich der zum Betätigen der Klemmfedern 24a, 24b dienenden Drücker
36a, 36b bzw. Pusher geöffnet ausgebildet ist. Um ein Verkippen der Drücker 36a, 36b
bei einer Verschiebebewegung zum Betätigen der Klemmfedern 24a, 24b zu vermeiden,
dienen die Seitenwände 37a, 37b der Leiteranschlusskammern 15, wie beispielsweise
in Fig. 1 gezeigt ist, zur Führung der Drücker 36a, 36b.
[0049] Jede Leiteranschlusskammer 15 weist zusätzlich zu den beiden sich gegenüberliegenden,
längs verlaufenden Seitenwänden 37a, 37b, zwei dazu quer verlaufende Seitenwände 38a,
38b auf, so dass eine Leiteranschlusskammer 15 insgesamt vier Seitenwände 37a, 37b,
38a, 38b aufweist, welche einen in die Leiteranschlusskammer 15 eingesetzten Anschlusskörper
17 seitlich umschließen.
Bezugszeichenliste
| Isolierstoffgehäuse |
10 |
| Boden |
11 |
| Querseite |
12a, 12b |
| Anschlussebene |
13 |
| Stromschienenaufnahmeraum |
14 |
| Leiteranschlusskammer |
15 |
| Stromschiene |
16 |
| Anschlusskörper |
17 |
| Längsseite |
18 |
| Montagerichtung Stromschiene |
19 |
| Montagerichtung Anschlusskörper |
20 |
| Stromschienenkontaktelement |
21 |
| Arm |
22a, 22b |
| Federkraftklemmanschluss |
23 |
| Klemmfeder |
24a, 24b |
| Kontaktwand |
25 |
| Grundgehäuse |
26 |
| Fensterartige Öffnung |
27 |
| Endabschnitt |
28 |
| Fixierungselement |
29 |
| Stromschienenpositionierungselement |
30 |
| Stegelement |
31a, 31b |
| Rückwand |
32 |
| Öffnung |
33 |
| Rastelement |
34 |
| Leitereinführungsöffnung |
35a, 35b |
| Drücker |
36a, 36b |
| Seitenwand |
37a, 37b |
| Seitenwand |
38a, 38b |
1. Reihenklemme, insbesondere Rangierklemme, mit
einem Isolierstoffgehäuse (10),
mindestens zwei Stromschienen (16), und
mindestens vier Anschlusskörpern (17),
wobei in dem Isolierstoffgehäuse (10) mindestens zwei Anschlussebenen (13) ausgebildet
sind, welche übereinander angeordnet sind,
wobei jede Anschlussebene (13) einen Stromschienenaufnahmeraum (14) zur Aufnahme einer
Stromschiene (16) und zwei sich gegenüberliegende, an den Enden des Stromschienenaufnahmeraumes
(14) ausgebildete Leiteranschlusskammern (15) zur Aufnahme jeweils eines Anschlusskörpers
(17) aufweist,
wobei die Stromschienenaufnahmeräume (14) an einer ersten Seite des Isolierstoffgehäuses
(10) zur Montage der Stromschienen (16) in den Stromschienenaufnahmeräumen (14) geöffnet
ausgebildet sind und
wobei die Leiteranschlusskammern (15) an einer zweiten Seite des Isolierstoffgehäuses
(10) zur Montage der Anschlusskörper (17) in den Leiteranschlusskammern (15) geöffnet
ausgebildet sind,
wobei die erste Seite des Isolierstoffgehäuses (10) in einem rechten Winkel zur zweiten
Seite des Isolierstoffgehäuses (10) ausgebildet ist, so dass eine Montagerichtung
(19) zur Einführung einer Stromschiene (16) in einen Stromschienenaufnahmeraum (14)
in einem rechten Winkel zu einer Montagerichtung (20) zur Einführung eines Anschlusskörpers
(17) in eine Leiteranschlusskammer (15) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass ein Stromschienenaufnahmeraum (14) mindestens ein
Stromschienenpositionierungselement (30) aufweist, und
dass ein Anschlusskörper (17) ein Stromschienenkontaktelement (21) zur Kontaktierung
des Anschlusskörpers (17) mit einer Stromschiene (16) aufweist, wobei das Stromschienenkontaktelement
(21) als Gabelkontakt, Schneidklemmkontakt oder Pierce-Kontakt ausgebildet ist, wobei
das Stromschienenpositionierungselement (30) eine Führung aufweist, welche mit einem
Stromschienenkontaktelement (21) eines Anschlusskörpers (17) zusammenwirkt und wobei
das Stromschienenpositionierungselement (30) zu einer in einen Stromschienenaufnahmeraum
(14) eingeführten Stromschiene (16) geneigt angeordnet ist.
2. Reihenklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet dass die Stromschienen (16) in Form eines Flachbandes, eines Runddrahtes oder eines flexiblen
Leiters ausgebildet sind.
3. Reihenklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlusskörper (17) einen Federkraftklemmanschluss (23) mit mindestens einer
Klemmfeder (24a, 24b) und mindestens einer Kontaktwand (25) aufweist.
4. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenkontaktelement (21) einstückig mit der Kontaktwand (25) des Federkraftklemmanschlusses
(23) ausgebildet ist.
5. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenkontaktelement (21) aus der Kontaktwand (25) des Federkraftklemmanschlusses
(23) herausgebogen ausgebildet ist.
6. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenkontaktelement (21) aus dem Federkraftklemmanschluss (23) herausragt.
7. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Stromschienenpositionierungselement (30) zwei parallel zueinander angeordnete
Stegelemente (31a, 31b) aufweist.
8. Reihenklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückwand (32) des Isolierstoffgehäuses (10) mindestens eine Öffnung (33) zur
Einführung eines Rastelementes (34) in das Isolierstoffgehäuse (10) aufweist.
1. Terminal block, in particular jumpering terminal, having an insulating-material housing
(10), at least two busbars (16) and at least four connection bodies (17), wherein
at least two connection planes (13) which are arranged one above the other are formed
in the insulating-material housing (10), wherein each connection plane (13) has a
busbar holding area (14) for holding a busbar (16) and two conductor connection chambers
(15) which are situated opposite one another and are formed at the ends of the busbar
holding area (14) for holding in each case one connection body (17), wherein the busbar
holding areas (14) are designed to be open on a first side of the insulating-material
housing (10) for installing the busbars (16) into the busbar holding areas (14), and
wherein the conductor connection chambers (15) are designed to be open on a second
side of the insulating-material housing (10) for installing the connection bodies
(17) into the conductor connection chambers (15), wherein the first side of the insulating-material
housing (10) is formed at a right angle in relation to the second side of the insulating
material housing (10), so that an installation direction (19) for inserting a busbar
(16) into a busbar holding area (14) is formed at a right angle in relation to an
installation direction (20) for inserting a connection body (17) into a conductor
connection chamber (15), characterized in that a busbar holding area (14) has at least one busbar positioning element (30), and
in that a connection body (17) has a busbar contact element (21) for making contact with
the connection body (17) by way of a busbar (16), wherein the busbar contact element
(21) is in the form of a fork contact, an insulation-displacement contact or a piercing
contact, wherein the busbar positioning element (30) has a guide which interacts with
a busbar contact element (21) of a connection body (17), and wherein the busbar positioning
element (30) is arranged in an inclined manner in relation to a busbar (16) which
is inserted into a busbar holding area (14).
2. Terminal block according to Claim 1, characterized in that the busbars (16) are designed in the form of a flat belt, a round wire or a flexible
conductor.
3. Terminal block according to Claim 1 or 2, characterized in that a connection body (17) has a spring-force clamping connection (23) comprising at
least one clamping spring (24a, 24b) and at least one contact wall (25).
4. Terminal block according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the busbar contact element (21) is integrally formed with the contact wall (25) of
the spring-force clamping connection (23).
5. Terminal block according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the busbar contact element (21) is designed in a manner bent out of the contact wall
(25) of the spring-force clamping connection (23).
6. Terminal block according to one of Claims 1 to 5, characterized in that the busbar contact element (21) protrudes out of the spring-force clamping connection
(23).
7. Terminal block according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the busbar positioning element (30) has two web elements (31a, 31b) which are arranged
parallel to one another.
8. Terminal block according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a rear wall (32) of the insulating-material housing (10) has at least one opening
(33) for inserting a latching element (34) into the insulating-material housing (10).
1. Barrette à bornes, notamment barrette de connexion, comprenant
un boîter en matériau isolant (10),
au moins deux barres-bus (16), et
au moins quatre corps de raccordement (17),
au moins deux plans de raccordement (13) étant formés dans le boîter en matériau isolant
(10), lesquels sont disposés les uns au-dessus des autres,
chaque plan de raccordement (13) possédant un espace d'accueil de barre-bus (14) destiné
à accueillir une barre-bus (16) et deux chambres de raccordement de conducteur (15)
mutuellement opposées, formées aux extrémités de l'espace d'accueil de barre-bus (14)
et destinées à accueillir respectivement un corps de raccordement (17),
les espaces d'accueil de barre-bus (14) étant de configuration ouverte au niveau d'un
premier côté du boîtier en matériau isolant (10) pour le montage des barres-bus (16)
dans les espaces d'accueil de barre-bus (14) et
les chambres de raccordement de conducteur (15) étant de configuration ouverte au
niveau d'un deuxième côté du boîtier en matériau isolant (10) pour le montage des
corps de raccordement (17) dans les chambres de raccordement de conducteur (15),
le premier côté du boîtier en matériau isolant (10) étant formé à un angle droit par
rapport au deuxième côté du boîtier en matériau isolant (10), de manière à former
un sens de montage (19) pour l'introduction d'une barre-bus (16) dans un espace d'accueil
de barre-bus (14) à un angle droit par rapport à un sens de montage (20) pour l'introduction
d'un corps de raccordement (17) dans une chambre de raccordement de conducteur (15),
caractérisée en ce qu'un
espace d'accueil de barre-bus (14) possède au moins un élément de positionnement de
barre-bus (30), et
en ce qu'un corps de raccordement (17) possède un élément de contact de barre-bus (21) destiné
à établir le contact entre le corps de raccordement (17) et une barre-bus (16), l'élément
de contact de barre-bus (21) étant réalisé sous la forme d'un contact à fourche, d'un
contact à borne guillotine ou d'un contact perforant, l'élément de positionnement
de barre-bus (30) possédant un guide qui coopère avec un élément de contact de barre-bus
(21) d'un corps de raccordement (17) et l'élément de positionnement de barre-bus (30)
étant disposé incliné par rapport à une barre-bus (16) introduite dans un espace d'accueil
de barre-bus (14).
2. Barrette à bornes selon la revendication 1, caractérisée en ce que les barres-bus (16) sont réalisées sous la forme d'une bande plate, d'un fil rond
ou d'un conducteur souple.
3. Barrette à bornes selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un corps de raccordement (17) possède un raccordement par borne à ressort (23) comprenant
au moins un ressort de serrage (24a, 24b) et au moins une paroi de contact (25).
4. Barrette à bornes selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'élément de contact de barre-bus (21) est réalisé d'un seul tenant avec la paroi
de contact (25) du raccordement par borne à ressort (23).
5. Barrette à bornes selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de contact de barre-bus (21) est formé par pliage hors de la paroi de contact
(25) du raccordement par borne à ressort (23).
6. Barrette à bornes selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de contact de barre-bus (21) fait saillie hors du raccordement par borne
à ressort (23).
7. Barrette à bornes selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'élément de positionnement de barre-bus (30) possède deux éléments de liaison (31a,
31b) disposés en parallèle l'un à l'autre.
8. Barrette à bornes selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'une paroi arrière (32) du boîtier en matériau isolant (10) possède au moins une ouverture
(33) servant à l'introduction d'un élément d'encliquetage (34) dans le boîtier en
matériau isolant (10).