[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Modul für den Betrieb wenigstens eines Leuchtmittels
bzw. einer Leuchtmittelstrecke, vorzugsweise wenigstens einer LED, sowie einen Treiber
zum Versorgen bzw. Betreiben des Moduls.
[0002] Aus der Druckschrift
US 2012/0235598 A1 ist ein LED-Modul bekannt, der neben LEDs zusätzlich noch ein Identifizierungselement
zum Ermitteln eines Betriebsparameters des LED-Moduls aufweist. Als Identifizierungselement
kann ein Kodierwiderstand in dem LED-Modul vorgesehen sein. Der am LED-Modul angeschlossene
LED-Treiber legt dabei eine Spannung über diesen Kodierwiderstand an. Der sich einstellende
Stromschluss durch den Kodierwiderstand wird gemessen, um somit eine Information bzgl.
des Sollstroms des zugeordneten LED-Moduls in Erfahrung zu bringen.
[0003] Bei dieser bekannten Schaltungsanordnung besteht allerdings das Problem, dass bei
Vorsehen eines galvanisch getrennten LED-Treibers eine Information von der Sekundärseite
der SELV-Barriere (safety extra low voltage barrier) auf die Primärseite zurückgeführt
werden muss. Insbesondere ist es notwendig, den gemessenen Parameter über eine derartige
SELV-Barriere zurückzuführen. Dieses Zurückführen einer Information von der Sekundärseite
der SELV-Barriere auf die Primärseite verursacht einen zusätzlichen Aufwand und zusätzliche
Kosten, da z.B. dann ein Optokoppler vorgesehen sein muss.
[0004] Aus der
WO 2013/159131 A1 ist ein Betriebsgerät für Leuchtmittel bekannt, wobei auf einer Sekundärseite einer
galvanischen Trennung eine Auswahleinrichtung mit einer auf einer Mehrzahl unterschiedlicher
Impedanzwerte ersetzbaren Impedanz vorgesehen ist. Eine Steuereinrichtung wird dazu
eingerichtet, abhängig von einer primärseitigen Schaltung erfassten Messgröße den
gesetzten Impedanzwert zu erkennen und das Betriebsgerät abhängig davon zu steuern.
[0005] Die Erfindung setzt nunmehr an diesem Problem an.
[0006] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen ein Verfahren zum Auslesen von Information von
einem LED-Modul nach Anspruch 1.
[0007] Der elektrische Parameter der Schaltung kann z.B. der Strom durch die Schaltung oder
der Wert des Widerstands bzw. der Impedanz der Schaltung sein. Der auf der Primärseite
des Übertragers erfasste Parameter ist ein Taktungsparameter, wie die Frequenz und/oder
das Tastverhältnis, des getakteten Übertragers.
[0008] Bei dem Verfahren kann die sekundärseitige, dem LED-Modul zugeordnete Schaltung bei
Anliegen der definierten Spannung wenigstens einen, vorzugsweise mehrere Lastwechsel
ausführen.
[0009] Der elektrische Parameter der Schaltung kann auf der Sekundärseite des Übertragers
eine Information von einem mit dem LED-Modul funktional verbundenen Sensor widergeben,
bspw. von einem Tageslicht-, Rauch- oder Bewegungssensor.
[0010] An die sekundärseitige Schaltung können zwei oder mehr unterschiedliche diskrete
Spannungspegel anlegbar sein. Die sekundärseitige Schaltung kann sich bei unterschiedlichen
Spannungspegeln elektrisch unterschiedlich verhalten, so dass unterschiedliche Informationen
an der Primärseite erfassbar sind.
[0011] Die Schaltung kann eine intelligente Schaltung, die definierte Lastwechsel erzeugt,
und/oder einen Ohm'schen Widerstand aufweisen.
[0012] Die Spannung an der Schaltung kann indirekt, bspw. mittels einer mit der Sekundärseite
des Übertragers gekoppelten Messwicklung, an der Primärseite des Übertragers erfasst
werden.
[0013] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen ein Verfahren zum Auslesen des Werts eines Kodierwiderstands
eines LED-Moduls, aufweisend die Schritte:
- galvanisch getrenntes Übertragen einer elektrischen Leistung zu dem Kodierwiderstand,
der auf der Sekundärseite eines Übertragers angeordnet ist, derart, dass an dem Kodierwiderstand
eine definierte Spannung anliegt, und
- indirektes Erfassen des Stroms durch den Kodierwiderstand oder des Widerstandswerts
des Kodierwiderstands anhand eines Parameters, der auf der Primärseite des Sekundärseite
des Übertragers erfasst wird.
[0014] Der Übertrager kann ein primärseitig aktiv getakteter Übertrager sein, wie bspw.
ein Flyback-Konverter.
[0015] Der Strom durch den Kodierwiderstand oder der Widerstandswert des Kodierwiderstands
kann anhand eines Taktungsparameters, bspw. die Frequenz und/oder das Tastverhältnis,
des primärseitig getakteten Übertragers erfasst werden. Dabei handelt es sich um einen
Taktungsparameter, der sich zur Erzielung der definierten Spannung an dem Kodierwiderstand
einstellt.
[0016] Der Spannungsabfall über den Kodierwiderstand kann indirekt, bspw. mittels einer
mit der Sekundärseite des Übertragers gekoppelten Messwicklung, an der Primärseite
des Übertragers erfasst werden.
[0017] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen ein LED-Konverter nach Anspruch 4.
[0018] Die Erfassungsschaltung kann dazu ausgelegt sein, einen, vorzugsweise mehrere Lastwechsel
der sekundärseitigen, dem LED-Modul zugeordneten Schaltung zu erfassen.
[0019] Der elektrische Parameter der Schaltung auf der Sekundärseite des Übertragers kann
eine Information von einem mit dem LED-Modul funktional verbundenen Sensor widergeben,
bspw. von einem Tageslicht-, Rauch- oder Bewegungssensor.
[0020] Der Konverter kann dazu ausgelegt sein, an die sekundärseitige Schaltung zwei oder
mehr unterschiedliche diskrete Spannungspegel anzulegen.
[0021] Der Spannungsabfall über den Kodierwiderstand kann indirekt, bspw. mittels einer
mit der Sekundärseite des Übertragers gekoppelten Messwicklung, an der Primärseite
des Übertragers erfasst werden.
[0022] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen ein LED-Konverter, der zum elektrischen Versorgen
und Auslesen des Werts eines Kodierwiderstands eines LED-Moduls ausgelegt ist, aufweisend:
- einen primärseitig gespeisten Übertrager zur galvanisch getrennten Übertragung einer
elektrischen Leistung zu einem dem LED-Modul zugeordneten Kodierwiderstand, der ausgehend
von der Sekundärseite des Übertragers versorgbar ist, derart, dass an dem Kodierwiderstand
eine definierte Spannung anliegt, und
- eine auf der Primärseite des Übertragers angeordnete Erfassungsschaltung zum indirekten
Erfassen eines elektrischen Parameters des Kodierwiderstands oder dessen zeitlicher
Veränderung.
[0023] Der Übertrager kann ein von einer Steuerschaltung mittels wenigstens eines Schalters
primärseitig aktiv getakteter Übertrager sein, wie bspw. ein Flyback-Konverter.
[0024] Der Spannungsabfall über den Kodierwiderstand kann indirekt, bspw. mittels einer
mit der Sekundärseite des Übertragers gekoppelten Messwicklung, an der Primärseite
des Übertragers erfasst werden.
[0025] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen ein LED-Treiber aufweisend einen oben beschriebenen
LED-Konverter zum Auslesen von Information von einem anschließbaren LED-Modul, und
einen LED-Konverter zur Versorgung der LEDs des anschließbaren LED-Modul.
[0026] Weitere Eigenschaften, Vorteile und Merkmale werden dem Fachmann nunmehr anhand der
folgenden ausführlichen Beschreibung von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme
auf die Figuren der begleitenden Zeichnungen vermittelt.
- Fig. 1
- zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen
LED-Beleuchtungssystems mit LED-Treiber und LED-Modul,
- Fig. 2
- zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des schaltungstechnischen
Aufbaus eines erfindungsgemäßen LED-Konverters des LED-Treibers zum Auslesen von Information
von einem anschließbaren LED-Modul,
- Fig. 3
- zeigt einen Zusammenhang zwischen dem Strom durch eine erfindungsgemäße Erfassungsschaltung
und dem Widerstandswert der Erfassungsschaltung,
- Fig. 4
- zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des schaltungstechnischen
Aufbaus eines erfindungsgemäßen LED-Konverters des LED-Treibers zur Versorgung von
einem anschließbaren LED-Modul,
- Fig. 5
- zeigt ein erfindungsgemäßes LED-Modul mit einer intelligenten Schaltung zum Ausführen
von Lastwechseln, und
- Fig. 6
- zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße intelligente Schaltung zum
Ausführen von Lastwechseln.
[0027] In Fig. 1 ist schematisch ein erfindungsgemäßes LED-Beleuchtungssystem 1 dargestellt.
Das LED-Beleuchtungssystem 1 umfasst ein LED-Modul 2 aufweisend LEDs sowie einen LED-Treiber
3 zum betreiben des LED-Moduls 2.
[0028] Wie in Fig. 1 ersichtlich, weist das erfindungsgemäße LED-Beleuchtungssystem 1 zudem
eine Versorgungseinheit 7 auf, die vorzugsweise mit einer Eingangsspannung Ve, insbesondere
Netz-Wechselspannung, versorgt ist. Diese Eingangsspannung Ve wird einer Filter- und
Gleichrichtereinheit 8 zugeführt, die vorzugsweise die Eingangsspannung Ve mit Hilfe
von z.B. mindestens einem Kondensator filtert. Die Filter- und Gleichrichtereinheit
8 umfasst einen Gleichrichter z.B. in Form eines Brückengleichrichters zum Ausführen
einer Gleichrichtung der vorzugsweise gefilterten Eingangsspannung Ve.
[0029] Die gleichgerichtete Eingangsspannung Ve wird anschließend einer aktiv getakteten
Leistungsfaktorkorrektur- oder PFC (Power Factor Correction)-Schaltung 9 der Versorgungseinheit
7 zugeführt. Die Ausgangsspannung der Versorgungseinheit 7 ist eine DC-Spannung, die
auch als Busspannung Vbus gekennzeichnet wird. Eine solche Busspannung Vbus weist
bekanntermaßen eine im Wesentlichen konstante Spannung mit einer im Vergleich zur
Amplitude der Busspannung Vbus kleiner Welligkeit bzw. Ripple. Die Versorgungseinheit
7 kann statt der PFC-Schaltung 9 einen anderen Konverter zum Erzeugen einer Busspannung
Vbus umfassen.
[0030] Nach der PFC-Schaltung 9 kann die Versorgungseinheit 7 optional noch eine weitere
Isolierungseinheit (nicht gezeigt) aufweisen, die im Wesentlichen die Funktion einer
Isolierung bzw. galvanischen Trennung aufweist und hierzu als galvanisches Trennelement
z.B. einen Transformator umfasst. Diese Isolierungseinheit weist vorzugsweise eine
Wandlertopologie mit galvanischer Trennung gemäß z.B. einem Halbbrückenflusswandler
oder einem Resonanzwandler.
[0031] Die Busspannung Vbus, die alternativ auch eine konstante Batteriespannung sein kann,
versorgt den LED-Treiber 3, der über drei Anschlüsse bzw. Pins A/LED+, A/Rset und
A/LED- mit dem LED-Modul 2 verbunden ist. Das LED-Modul 2 umfasst drei Anschlüsse
LED+, LEDset und LED-, die jeweils an den drei Anschlüssen des LED-Treibers 3 angeschlossen
sind. Über die Verbindung zwischen den Anschlüssen A/LED-, LED- wird eine gemeinsame
Masse für den LED-Treiber 3 und das LED-Modul 2 bereitgestellt. Die Anschlüsse A/LED+,
LED+ sind über eine Leitung verbunden, so dass LEDs 4 des LED-Moduls 2 ausgehend vom
LED-Treiber 3 mit Strom betrieben werden können.
[0032] Die LEDs 4 sind dabei zwischen den Anschlüssen LED+ und LED- vorzugsweise als LED-Strecke
angeordnet. Die LEDs 4 können zwischen den Anschlüssen LED+ und LED- in Serie oder
in Parallel geschaltet sein. Alternativ ist auch eine Konfiguration mit mehreren in
Parallel geschalteten Serienschaltungen von einer oder mehreren LEDs denkbar.
[0033] Alternativ zum Ausführungsbeispiel der Fig. 2 kann das LED-Modul 2 auch nur eine
LED aufweisen. Die LEDs 4 können dabei alle vom selben Typen sein und insbesondere
dieselbe Farbe emittieren, wie z.B. weiß. Auch können die LEDs des LED-Moduls verschiedene
Farben, die zusammen z.B. ein weißes Mischlicht ergeben, ausstrahlen.
[0034] Das LED-Modul 2 umfasst weiterhin eine Kodierschaltung 6, die zwischen den Anschlüssen
LEDset und LED- vorgesehen ist. Im Ausführungsbeispiel der Fig. 1 besteht die Kodierschaltung
6 aus einem Kodierwiderstand Rset. Die Kodierschaltung 6 kann eine passive Schaltung
sein. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die LED-Strecke und die Kodierschaltung 6 jeweils
mit Masse LED- geschaltet und zueinander parallel geschaltet. In Fig. 1 ist gezeigt,
wie an der Kodierschaltung 6 zwischen den Anschlüssen A/Rset und A/LED- eine Spannung
von z.B. 5 Volt angelegt wird. Der Ausgangsstrom am Anschluss A/Rset, der auch vorzugsweise
dem Strom durch die Kodierschaltung 6 entspricht, ist mit Iset gekennzeichnet.
[0035] Erfindungsgemäß kodiert die Kodierschaltung 6 eine Information, die dem LED-Treiber
3 übermittelbar ist. Diese Information betrifft vorzugsweise das LED-Modul 2 und dient
zur Kennzeichnung des LED-Moduls 2. Durch ein Ablesen dieser Information ist der LED-Treiber
3 dann in der Lage, das angeschlossene LED-Modul 2 zu identifizieren. Z.B. kann die
in der Kodierschaltung 6 kodierte Information die Bezeichnung des LED-Moduls 2 oder
die von diesem erzeugte Farbe definieren. Die über die Kodierschaltung 6 übermittelte
Information kann vorzugsweise einen Betriebsparameter für das LED-Modul 2 sein, wie
z.B. ein Sollstrom bzw. Nennstrom oder eine Sollleistung bzw. Nennleistung für das
LED-Modul 2. Die Erfindung geht also insbesondere davon aus, dass eine Kodierschaltung
6 bzw. ein Kodierwiderstand Rset auf dem LED-Modul vorgesehen ist, dessen Widerstandswert
den Sollwert des Stroms für das zugeordnete LED-Modul kodiert. Der LED-Treiber empfängt
diese Information und regelt entsprechend den Strom oder die Leistung für das LED-Modul
2.
[0036] In Fig. 1 ist die Schaltung einer Kompensationseinheit 5 innerhalb des LED-Moduls
2 gezeigt, z.B. zwischen den zwei Anschlüssen LED+ und LEDset. Diese Kompensationseinheit
5 ist dazu geeignet, den Wert des durch die Kodierschaltung 6 kodierten Betriebsparameters
zu beeinflussen bzw. verändern. Z.B. kann die Kompensationseinheit 5 abhängig von
der Umgebungstemperatur des LED-Moduls den kodierten Sollstrom derart beeinflussen,
dass bei einer zu hohen Umgebungstemperatur der von dem LED-Treiber 3 abgelesene Sollstrom
für die LEDs gesenkt wird. Mit dieser Maßnahme, die im Englischen "thermal derating"
genannt ist, kann einer vorzeitigen Alterung der LEDs, die bei zu hohen Umgebungstemperaturen
eintritt, entgegengetreten werden. Dadurch kann auch eine die von den LEDs abgegebene
Wärme reduziert werden. Diese Kompensationseinheit 5 ist optional und kann auch weggelassen
werden, so dass zwischen den Anschlüssen LED+ und LEDset keine derartige Kompensationseinheit
5 vorgesehen ist.
[0037] Fig. 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels des schaltungstechnischen
Aufbaus des erfindungsgemäßen LED-Treibers 3. Fig. 2 zeigt insbesondere einen LED-Konverter
20, der im LED-Treiber 3 angeordnet ist und für das Auslesen von Information aus dem
LED-Modul 2 bzw. aus der Kodierschaltung 6 zuständig ist.
[0038] Wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 erläutert, wird erfindungsgemäß ein vorgegebener
definierter Spannungsabfall Vset über die Kodierschaltung 6 bzw. über den Kodierwiderstand
Rset erzeugt. Es wird davon ausgegangen, dass sich der dann einstellende Strom Iset
die Kodiergröße darstellt. Der Strom Iset ist der Strom am Ausgang A/Rset bzw. der
Strom durch den Kodierwiderstand Rset. Alternativ kann auch der Wert des elektrischen
Widerstands des Kodierwiderstands Rset die Kodiergröße darstellen.
[0039] Im Ausführungsbeispiel der Fig. 2 wird die Spannung Vset über den Kodierwiderstand
Rset ausgehend von einem primärseitig getakteten Flyback-Konverter 21, auch Sperrwandler
genannt, erzeugt. Der Flyback-Konverter ist hier beispielhaft für einen Übertrager
genannt. Die Spannung Vset kann alternativ von einem anderen getakteten potentialgetrennten
Spannungsversorgung erzeugt werden.
[0040] Der Flyback-Konverter 21 umfasst eine Primärwicklung P1, die mit einer Sekundärwicklung
S1 gekoppelt ist. Die Primärwicklung P1 ist in Serie mit einem Schalter Q1, der z.B.
als Transistor bzw. als MOSFET ausgestaltet ist, geschaltet. Der Schalter Q1 ist mit
einer primärseitigen Masse verbunden. An der Serienschaltung bestehend aus der Primärwicklung
P1 und dem Schalter Q1 liegt eine Spannung pLVPS an. Diese Spannung pLVPS ist vorzugsweise
eine DC-Spannung in Form z.B. einer Kleinspannung bwz. einer Niederspannung, die ausgehend
von der in Fig. 1 dargestellten Busspannung Vbus erzeugt werden kann.
[0041] Die Sekundärwicklung S1 ist einerseits mit dem Anschluss A/LED- verbunden, der eine
sekundärseitige Masse definiert. Andererseits ist die Sekundärwicklung S1 über eine
Diode D1 mit dem Anschluss A/Rset verbunden. Der Flyback-Konverter umfasst sekundärseitig
noch einen Kondensator C1 den Anschlüssen A/Rset und A/LED-.
[0042] Die Funktionsweise des Flyback-Konverters ist an sich bekannt. Der Schalter Q1 des
Flyback-Konverters wird mittels eines Steuersignals FLB alternierend und hochfrequent
ein- und ausgeschaltet. Auf eine Leitphase mit geschlossenem Schalter Q1 folgt eine
Sperrphase mit geöffnetem Schalter Q1 usw.
[0043] Der Widerstand Rset ist an der Sekundärseite dieser getakteten potentialgetrennten
Spannungsversorgung in Form eines Flyback-Konverters angeordnet. Mittels einer weiteren
Wicklung P2 wird nunmehr ein Signal an einem Anschluss oder Pin ADC erzeugt, das im
Sinne einer gespiegelten Spannung die Spannung Vset über den Kodierwiderstand Rset
wiedergibt. Diese Wicklung P2 ist primärseitig angeordnet. Parallel zu der weiteren
Wicklung P2 ist ein Widerstand R2 angeordnet, sowie eine Reihenschaltung umfassend
eine Diode und zwei Widerstände R3, R4 eines Spannungsteilers. Die Spannung am Anschluss
ADC gibt über den Spannungsteiler R3, R4 und über das Verhältnis der Windungszahlen
von der Sekundärwicklung S1 und der weiteren Primärwicklung P2 die Spannung Vset am
Kodierwiderstand Rset indirekt wieder.
[0044] Die Spannung Vset an dem Kodierwiderstand Rset wird auf einen definierten Spannungswert
von z.B. 5 Volt von einer Steuereinheit 23 geregelt. Die Steuereinheit 23 erhält als
Rückführ-Information die Spannung am Anschluss ADC, die die Spannung Vset wiedergibt.
Durch Änderung der Taktung des Schalters Q1 kann die Ausgangsspannung Vset verändert
werden. Beispielsweise wird die Spannung Vset durch Veränderung des Tastverhältnisses
tv des Steuersignals FLB für den Schalter Q1 oder durch Veränderung der Frequenz f
des Steuersignals FLB angepasst. Für die Veränderung des Tastverhältnisses tv bzw.
der Frequenz f ist die Steuereinheit 23 zuständig.
[0045] Erfindungsgemäß wird die Spannung Vset auf den definierten Wert konstant gehalten.
Hierzu wird die Frequenz f bzw. das Tastverhältnis tv des Schalters Q1 des Flyback-Konverters
solange verändert bis das Signal ADC anzeigt, dass die Spannung über den Kodierwiderstand
Rset die vorgegebene Spannung von beispielsweise 5 Volt erreicht und beibehält.
[0046] Als Größe für den Strom durch den Widerstand Rset bei dem vorgegebenen Spannungsabfall
von beispielsweise 5 Volt, wird nunmehr die zum Erreichen der vorgegebenen Spannung
über den Widerstand Rset notwendige Frequenz f der Taktung des Flyback-Schalters Q1
verwendet. Mit anderen Worten, aus der für den erforderlichen Spannungsabfall Vset
notwendigen Frequenz f wird auf den erforderlichen Sollstrom für das LED-Modul 2 geschlossen,
dass dem Kodierwiderstand Rset zugeordnet ist. Alternativ zur Frequenz f kann auch
das Tastverhältnis tv der Taktung des Schalters Q1 bzw. das Tastverhältnis tv des
Steuersignals FLB verwendet werden.
[0047] Vorteilhaft bietet also die Erfindung die Möglichkeit, eine Information von der Sekundärseite
der SELV-Barriere bzw. der galvanischen Trennung primärseitig in Erfahrung zu bringen,
ohne dabei auf einen Optokoppler oder ähnliches Bauelement zur Überquerung der SELV-Barriere
angewiesen zu sein.
[0048] Sobald die Spannung Vset an der Kodierschaltung 6 auf die definierte Spannung von
z.B. 5 Volt durch entsprechende Steuerung des Schalters Q1 des Flyback-Konverters
eingestellt bzw. geregelt wurde, hat sich auch die Frequenz f und/oder das Tastverhältnis
des Steuersignals FLB für den Schalter Q1 auf einen bestimmten Wert stabilisiert.
Dieser Wert wird erfindungsgemäß herangezogen, um auf die Kodiergröße zurückgreifen
zu können, wobei wie gesagt die Kodiergröße entweder der sich bei der definierten
Spannung einstellende Strom Iset oder der Wert des Kodierwiderstands Rset ist.
[0049] Der Zusammenhang zwischen dem Taktungsparameter - Frequenz f und/oder das Tastverhältnis
tv des Steuersignals FLB - und der Kodiergröße kann z.B. mittels einer im LED-Treiber
3 oder in der Steuereinheit 23 gespeicherte Look-up Tabelle oder Nachschlagtabelle
hergestellt werden.
[0050] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung kann, wie bereits erwähnt, die definierte
Spannung für die Spannung Vset über der Kodierschaltung 5 Volt betragen. Der Bereich
für den Wert des Kodierwiderstands Rset geht z.B. von 1kΩ bis 100 kΩ. Dies ergibt
ein Bereich für den Strom Iset von 5mA bis 50µA. Der Zusammenhang zwischen dem Strom
Iset und dem Wert des Kodierwiderstands ist in Fig. 3 dargestellt.
[0051] Vorzugsweise wird der Widerstand Rset anhand der Frequenz f des Steuersignals FLB
ermittelt. Die folgende Tabelle ist ein Beispiel für eine entsprechende Look-up Tabelle:
| Rset |
f_FLB |
| 100 kΩ |
34,97 kHz |
| 90,5 kΩ |
38,17 kHz |
| 81,9 kΩ |
42,37 kHz |
| ... |
... |
| 1,4 kΩ |
68,92 kHz |
| 1,2 kΩ |
78,37 kHz |
| 1,1 kΩ |
85,76 kHz |
| 1 kΩ |
95,06 kHz |
[0052] Darüber hinaus lässt sich die durch den LED-Konverter 20 gebildete Versorgungsschaltung
Vset auch für anderweitige Zwecke im LED-Treiber 3 als Niederspannungsversorgung verwenden.
[0053] Die optionale Kompensationseinheit 5 der Fig. 1 kann z.B. ein Thermistor sein, der
dessen Widerstandswert sich mit der Temperatur ändert. Bei einem Kaltleiter oder PTC
(Positive Temperature Coefficient)-Widerstand vergrößert sich der elektrische Widerstand
bei steigender Temperatur, und umgekehrt bei einem Thermistor in Form eines Heißleiters
oder NTC (Negative Temperature Coefficient)-Widerstands. Die Kompensationseinheit
5 sorgt vorzugsweise dafür, dass sich der Strom durch die Kodierschaltung 6 ändert.
Somit kann die Kompensationseinheit 5 z.B. bei hohen Umgebungstemperaturen die Erfassung
des Widerstandswert Rset derart manipulieren, dass die Erfassungsschaltung 22 nicht
etwa den Widerstandswert der angeschlossenen Kodierschaltung 6 erfasst, sondern einen
veränderten Widerstandswert, der einem niedrigeren Sollstrom entspricht.
[0054] Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines LED-Konverters
40 zur Versorgung von einem anschließbaren LED-Modul 2. Der LED-Konverter 40 ist Teil
des LED-Treibers 3.
[0055] Der LED-Konverter 40 umfasst einen Schaltregler, z.B. einen Halbbrücken-Wandler aufweisend
einen potentialniedrigeren Schalter Q2' und einen potentialhöheren Schalter Q1'. Der
Halbbrücken-Wandler wird von der in Fig. 1 gezeigte Busspannung Vbus versorgt. Die
Schalter der Halbbrücke können als Transistoren, z.B. FET oder MOSFET, ausgestaltet
sein.
[0056] Am Mittelpunkt der Halbbrücke, d.h. zwischen beiden Schaltern Q2',Q1', ist ein Resonanzwandler
in Form eines LLC Konverters angeschlossen. Der LLC Konverter umfasst eine Reihenschaltung
aus einer Kapazität C1', einer Induktivität L1' und einer Primärwicklung P1' einer
galvanischen Sperre bzw. eines Transformators. Die Kapazität C1' und die Induktivität
L1' bilden einen LC Resonanzkreis.
[0057] Auf der Sekundärseite ist eine Sekundärwicklung S1' vorgesehen, die mit der Primärwicklung
P1' gekoppelt ist und die an eine Diode D1' angeschlossen ist. Die Sekundärwicklung
S1' ist auch mit einer sekundärseitigen Masse sGND verbunden. Die Kathode der Dioden
D1' ist mit dem in Fig. 1 gezeigten Anschluss A/LED+ verbunden. Der Anschluss A/LED-
ist mit der sekundärseitigen Masse sGND verbunden. Das LED-Modul 2 ist an den Anschlüssen
A/LED+ und A/LED- anschließbar und versorgbar.
[0058] Durch entsprechende Steuerung der Schalter Q1', Q2' z.B. durch die Steuereinheit
23 des LED-Treibers 3 kann bekanntermaßen ein gewünschter Strom für das LED-Modul
2 erzeugt werden. Dieser gewünschte Strom ist vorzugsweise der Strom, der durch die
Kodierschaltung 6 kodiert ist. Hierzu ist z.B. eine Look-Up Tabelle im LED-Treiber
vorgesehen, die für eine bestimmte Kodiergröße - z.B. einen bestimmten Wert des Widerstands
Rset - einen entsprechenden Strom für das LED-Modul festlegt.
[0059] Zur Regelung des Stroms für das LED-Modul 2 kann vorzugsweise der Strom durch das
LED-Modul zur Steuereinheit 23 rückgeführt werden. Andere bekannte Verfahren zur Regelung
des Stroms sind einsetzbar.
[0060] Statt des in Fig. 4 gezeigten LED-Konverters 40 mit LLC-Konverter können die LEDs
des LED-Moduls 2 mit anderen an sich bekannten Konvertern betrieben und mit Strom
versorgt werden. Denkbar ist z.B. der Einsatz eines Flyback-Konverters, oder eines
Buck-Konverters. Da ein Buck-Konverter keine galvanische Trennung aufweist, ist vorzugsweise
bei Benutzung eines Buck-Konverters die in Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnte Isolierungseinheit
vorgesehen.
[0061] Der LED-Konverter 20 zum Auslesen der Information und der LED-Konverter 40 zum Versorgen
der LEDs werden unabhängig voneinander betrieben. Dies ist insofern vorteilhaft, da
das Auslesen der Information keinen Einfluss auf die Versorgung der LEDs hat, und
umgekehrt.
[0062] Wie in Fig. 5 dargestellt, kann erfindungsgemäß auch eine digitale Kodierung von
Kennwerten des LED-Moduls dadurch erfolgen, dass anstelle oder zusätzlich zum Kodierwiderstand
Rset eine intelligente Schaltung 50 sekundärseitig vorgesehen ist. Die intelligente
Schaltung 50 ist vorzugsweise zwischen den Anschlüssen LEDset und LED- angeschlossen.
[0063] Diese intelligente Schaltung 50 kann beispielsweise durch Anlegen einer vordefinierten
Spannung von beispielsweise Vset = 7 Volt DC in einen Informationsauslesemodus versetzt
werden. In diesem Informationsauslesemodus kodiert die intelligente Schaltung 50 Information
beispielsweise dadurch, dass sie definierte Lastwechsel erzeugt, wobei dann sich diese
Lastwechsel an dem Pin ADC wiederspiegeln und von einer dort angeschlossenen intelligenten
Schaltung, wie z.B. von der Steuereinheit 23, gemäß einem vordefinierten Protokoll
als vielfache Informationen interpretieren lassen, beispielsweise im Sinne eines Kodierwiderstands
für den Sollstrom des LED-Moduls.
[0064] Ist die intelligente Schaltung 50 dazu ausgebildet, zwischen zwei Lastzuständen zu
wechseln, so kann eine binäre Kodierung vorgenommen werden. Diese binäre Kodierung
wird von der Steuereinheit wiederum dekodiert.
[0065] Darüber hinaus kann je nach vereinbartem Protokoll diese digitale Information auch
Sensorinformation, wie beispielsweise Temperatur, Rauchmelder, Bewegungsmelder, Tageslichtsensor,
etc. darstellen. In Fig. 5 ist z.B. ein Sensor 51 vorgesehen, der gemessene Werte
an die intelligente Schaltung 50 weiterleitet, welche wiederum gemäß der digitalen
Kodierung mittels Lastsprüngen die gemessene Werte oder eine davon abgeleitete Information
an die Primärseite bzw. an die Steuereinheit 23 übermittelt.
[0066] Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße intelligente Schaltung
50. Zwischen den Anschlüssen LEDset und LED- des LED-Moduls ist in diesem Ausführungsbeispiel
nur eine intelligente Schaltung 50 geschaltet. Alternativ kann auch parallel zur intelligenten
Schaltung 50 ein Kodierwiderstand Rset vorgesehen sein.
[0067] Die intelligente Schaltung 50 umfasst eine erste Reihenschaltung bestehend aus einem
ersten Widerstand R60 und einem ersten Schalter S60, und eine parallel dazu geschaltete
zweite Reihenschaltung bestehend aus einem zweiten Widerstand R61 und einem zweiten
Schalter S61. Die Widerstände R60, R61 haben unterschiedliche Widerstandswerte. Die
intelligente Schaltung 50 umfasst noch eine Logik (nicht gezeigt), die dazu ausgelegt
ist, entweder den ersten Schalter S60 ein- und den zweiten Schalter S61 auszuschalten,
oder umgekehrt den ersten Schalter S60 aus- und den zweiten Schalter S61 einzuschalten.
Somit kann die intelligente Schaltung 50 zwei unterschiedliche Widerstandswerte aufweisen,
und somit Lastsprünge und eine binäre digitale Kodierung ausführen.
[0068] Erfindungsgemäß ist somit eine Schnittstelle zur Übertragung von Energie zu der Sekundärseite
des LED-Konverters vorgesehen, um somit Informationen von der Sekundärseite ohne separate
Rückführung über die SELV-Barriere auslösen bzw. abrufen zu können.
[0069] Eine weitere Ausgestaltung ist es, dass über die gezeigte Schnittstelle, gezielt
diskrete Spannungspegel auf der Sekundärseite erzeugt werden können, wobei bei den
jeweiligen unterschiedlichen Spannungspegeln unterschiedliche Auslesevorgänge erzeugt
werden können. Beispielsweise könnte vorgesehen sein, dass bei einem Spannungspegel
von 5 Volt wie festgestellt an dem Pin ADC ein ohmscher Widerstand ausgelesen wird
- über die primärseitigen Taktungsparameter - und von einem davon abweichenden DC-Spannungspegel
von beispielsweise 7 Volt eine intelligente Schaltung 50 im Sinne eines digitalen
Protokolls durch Lastwechselsprünge Information wiedergibt.
Referenzzeichen
[0070]
- 1
- LED-Beleuchtungssystem
- 2
- LED-Modul
- 3
- LED-Treiber
- 4
- LEDs
- 5
- Kompensationseinheit
- 6
- Kodierschaltung
- 7
- Versorgungseinheit
- 8
- Filter- und Gleichrichtereinheit
- 9
- PFC-Schaltung
- 20
- LED-Konverter zum Auslesen
- 21
- Übertrager
- 22
- Erfassungsschaltung
- 23
- Steuereinheit
- 40
- LED-Konverter zur Versorgung
- 50
- Intelligente Schaltung
- 51
- Sensor
1. Verfahren zum Auslesen von Information von einem anschließbaren und versorgbaren LED-Modul
(2),
wobei die Information durch einen elektrischen Parameter (Rset) kodiert ist,
wobei der elektrische Parameter (Rset) ein Wert eines Kodierwiderstands einer Kodierschaltung
(6) ist, und wobei die Kodierschaltung dem LED-Modul (2) zugeordnet ist,
aufweisend die Schritte zum Auslesen der Information von dem anschließbaren und versorgbaren
LED-Modul (2) :
- galvanisch getrenntes Übertragen (21) einer elektrischen Leistung zu der Kodierschaltung
(6) auf der Sekundärseite eines primärseitig getakteten Übertragers (21), derart,
dass an der Kodierschaltung (6) eine regelbare rückführgeregelte Spannung (Vset) mit
einem vordefinierten Wert anliegt, und
- indirektes Erfassen des elektrischen Parameters (Rset) der Kodierschaltung (6) oder
einer zeitlichen Veränderung des elektrischen Parameters (Rset) der Kodierschaltung
(6), wobei das indirekte Erfassen anhand eines Parameters erfolgt, der auf der Primärseite
des Übertragers (21) erfasst wird,
dadurch gekennzeichnet, dass,
der auf der Primärseite des Übertragers (21) erfasste Parameter ein Taktungsparameter
ist,
wobei vor dem Auslesen der Information von dem anschließbaren und versorgbaren LED-Modul
(2) folgende Schritte ausgeführt werden:
- verändern des Taktungsparameters bis die regelbare rückführgeregelte Spannung (Vset)
den vordefinierten Wert erreicht, mittels indirektem Erfassen der regelbaren rückführgeregelten
Spannung (Vset) anhand einer elektrischen Größe auf der Primärseite; und wobei das
indirekte Erfassen zum Auslesen der Information von dem anschließbaren und versorgbaren
LED-Modul (2) weiter umfasst:
- ermitteln des Werts des Kodierwiderstands basierend auf dem Taktungsparameter, der
sich zur Erzielung des vordefinierten Wertes einstellt, mittels einer Look-up Tabelle.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem die sekundärseitige, dem LED-Modul (2) zugeordnete Kodierschaltung (6) zusätzlich
eine intelligente Schaltung (50) aufweist, die bei Anliegen des vordefinierten Wertes
in einem Informationsauslesemodus wenigstens einen Lastwechsel ausführt.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
bei dem der elektrische Parameter der Kodierschaltung (6) auf der Sekundärseite des
Übertragers (21) eine Information von einem mit dem LED-Modul (2) funktional verbundenen
Sensor (51) widergibt.
4. LED-Konverter (20) zum Auslesen von Information von einem anschließbaren und versorgbaren
LED-Modul (2),
wobei die Information durch einen elektrischen Parameter (Rset) kodiert ist,
wobei der elektrische Parameter (Rset) ein Wert eines Kodierwiderstands einer Kodierschaltung
(6) ist, und wobei die Kodierschaltung dem LED-Modul (2) zugeordnet ist,
aufweisend zum Auslesen der Information von dem anschließbaren und versorgbaren LED-Modul
(2):
- einen primärseitig getakteten Übertrager (21), eingerichtet zum galvanisch getrennten
Übertragen einer elektrischen Leistung zu der Kodierschaltung (6), die ausgehend von
der Sekundärseite des Übertragers (21) versorgbar ist, derart, dass an der Kodierschaltung
(6) eine regelbare rückführgeregelte Spannung (Vset) mit einem vordefinierten Wert
anliegt, und
- eine auf der Primärseite des Übertragers (21) angeordnete Erfassungsschaltung (22),
eingerichtet zum indirekten Erfassen des elektrischen Parameters (Rset) der Kodierschaltung
(6) oder einer zeitlichen Veränderung des elektrischen Parameters (Rset) der Kodierschaltung
(6), wobei die Erfassungsschaltung (22) ferner dazu eingerichtet ist, dass das indirekte
Erfassen anhand eines Parameters erfolgt, der auf der Primärseite des Übertragers
(21) erfassbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass,
der auf der Primärseite des Übertragers (21) erfasste Parameter ein Taktungsparameter
ist,
und der LED-Konverter ferner eine Steuereinheit (23) aufweist, die dazu eingerichtet
ist, vor dem Auslesen der Information von dem anschließbaren und versorgbaren LED-Modul
(2) den Taktungsparameters zu verändern bis die regelbare rückführgeregelte Spannung
(Vset) den vordefinierten Wert erreicht, mittels indirektem Erfassen der regelbaren
rückführgeregelten Spannung (Vset) anhand einer elektrischen Größe auf der Primärseite;
und wobei zum indirekten Erfassen und Auslesen der Information von dem anschließbaren
und versorgbaren LED-Modul (2) die Steuereinheit (23) ferner dazu eingerichtet ist,
den Werts des Kodierwiderstands mittels einer Look-up Tabelle der Steuereinheit (23)
zu ermitteln, basierend auf dem Taktungsparameter, der sich zur Erzielung des vordefinierten
Wertes einstellt.
5. LED-Konverter nach Anspruch 4, bei dem die sekundärseitige, dem LED-Modul (2) zugeordnete
Kodierschaltung (6) zusätzlich eine intelligente Schaltung (50) aufweist, die dazu
eingerichtet ist bei Anliegen des vordefinierten Wertes in einem Informationsauslesemodus
wenigstens einen Lastwechsel auszuführen,
wobei die Erfassungsschaltung (22) in dem Informationsauslesemodus dazu ausgelegt
ist, einen Lastwechsel der sekundärseitigen, dem LED-Modul zugeordneten Kodierschaltung
(6) zu erfassen.
6. LED-Konverter nach Anspruch 5,
bei dem der elektrische Parameter der Kodierschaltung (6) auf der Sekundärseite des
Übertragers (21) eine Information von einem mit dem LED-Modul funktional verbundenen
Sensor widergibt.
7. LED-Konverter nach einem der Ansprüche 4 bis 6,
wobei die regelbare rückführgeregelte Spannung (Vset) mittels einer mit der Sekundärseite
des Übertragers (21) gekoppelten Messwicklung an der Primärseite des Übertragers (21)
erfassbar ist.
8. LED-Konverter nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
wobei der Übertrager (21) ein von der Steuerschaltung (23) mittels wenigstens eines
Schalters primärseitig aktiv getakteter Übertrager (21) ist.
9. LED-Treiber (3) aufweisend einen LED-Konverter (20) nach einem der Ansprüche 4 bis
8 zum Auslesen von Information von dem anschließbaren und versorgbaren LED-Modul (2),
und einen LED-Konverter (40) zur Versorgung der LEDs des anschließbaren und versorgbaren
LED-Moduls (2).
1. A method for reading out information of a connectable and suppliable LED module (2),
wherein the information is coded by an electrical parameter (R
set),
wherein the electrical parameter (R
set) is a value of a coding resistor of a coding circuit (6), and
wherein the coding circuit is associated with the LED module (2),
having the steps for reading out the information of the connectable and suppliable
LED module (2):
- galvanically isolated transmission (21) of an electrical power to the coding circuit
(6) on the secondary side of a primary-side clocked transformer (21), in such a manner
that a regulatable feedback-regulated voltage (Vset) is applied to the coding circuit (6) at a predefined value, and
- indirect detection of the electrical parameter (Rset) of the coding circuit (6) or of a temporal variation of the electrical parameter
(Rset) of the coding circuit (6), wherein the indirect detection takes place on the basis
of a parameter, which is detected on the primary side of the transformer (21),
characterized in that
the parameter detected on the primary side of the transformer (21) is a clocking parameter,
wherein before the reading out of the information of the connectable and suppliable
LED module (2), the following steps are carried out:
- varying the clocking parameter until the regulatable feedback-regulated voltage
(Vset) reaches the pre-defined value, by means of indirect detection of the regulatable
feedback-regulated voltage (Vset) on the basis of an electrical variable on the primary side;
and wherein the indirect detection for reading out the information of the connectable
and suppliable LED module (2) further comprises:
- determining the value of the coding resistor based on the clocking parameter, which
is adjusted in order to achieve the pre-defined value, by means of a look-up table.
2. The method according to Claim 1,
in which the secondary-side coding circuit (6) associated with the LED module (2)
in addition has an intelligent circuit (50), which when the pre-defined value is applied
in an information read out mode carries out at least one load change.
3. The method according to Claim 2,
in which the electrical parameter of the coding circuit (6) on the secondary side
of the transformer (21) conveys an item of information from a sensor (51) functionally
connected to the LED module (2).
4. An LED converter (20) for reading out information of a connectable and suppliable
LED module (2),
wherein the item of information is coded by an electrical parameter (R
set),
wherein the electrical parameter (R
set) is a value of a coding resistor of a coding circuit (6), and
wherein the coding circuit is associated with the LED module (2),
having for reading out the information of the connectable and suppliable LED module
(2):
- a primary-side clocked transformer (21), configured for the galvanically isolated
transmission of an electrical output to the coding circuit (6), which can be supplied
starting from the secondary side of the transformer (21), in such a manner, that a
regulatable feedback-regulated voltage (Vset) is applied to the coding circuit (6) at a predefined value, and
- a detection circuit (22) arranged on the primary side of the transformer (21), configured
for the indirect detection of the electrical parameter (Rset) of the coding circuit (6) or a temporal variation of the electrical parameter (Rset) of the coding circuit (6), wherein the detection circuit (22) is furthermore configured
in order that the indirect detection takes place by means of a parameter, which can
be detected on the primary side of the transformer (21),
characterized in that
the parameter detected on the primary side of the transformer (21) is a clocking parameter,
and the LED converter furthermore has a control unit (23), which is configured to
change the clocking parameter before the reading out of the information of the connectable
and suppliable LED module (2), until the regulatable feedback-regulated voltage (V
set) reaches the pre-defined value, by means of indirect detection of the regulatable
feedback-regulated voltage (V
set) on the basis of an electrical variable on the primary side;
and wherein for the indirect detection and reading out of the information of the connectable
and suppliable LED module (2), the control unit (23) is furthermore configured to
determine the value of the coding resistor by means of a look-up table of the control
unit (23), based on the clocking parameter, which is adjusted to reach the pre-defined
value.
5. The LED converter according to Claim 4, in which the secondary-side coding circuit
(6) associated with the LED module (2) in addition has an intelligent circuit (50),
which is configured to carry out at least one load change when the pre-defined value
is applied in an information readout mode,
wherein the detection circuit (22) is designed in the information readout mode to
detect a load change of the secondary-side coding circuit (6) associated with the
LED module.
6. The LED converter according to Claim 5,
in which the electrical parameter of the coding circuit (6) on the secondary side
of the transformer (21) conveys an item of information from a sensor functionally
connected to the LED module.
7. The LED converter according to any one of Claims 4 to 6,
wherein the regulatable feedback-regulated voltage (Vset) can be detected on the primary side of the transformer (21) by means of a measuring
winding coupled with the secondary side of the transformer (21).
8. The LED converter according to any one of Claims 4 to 7,
wherein the transformer (21) is a transformer (21) actively clocked on the primary
side by the control circuit (23) by means at least of one switch.
9. An LED driver (3) having an LED converter (20) according to any one of Claims 4 to
8 for reading out information of the connectable and suppliable LED module (2), and
an LED converter (40) for supplying the LEDs of the connectable and suppliable LED
module (2).
1. Procédé de lecture d'une information par un module LED (2) pouvant être connecté et
alimenté, dans lequel l'information est codée par un paramètre électrique (Rset),
dans lequel le paramètre électrique (Rset) est une valeur d'une résistance de codage
d'un circuit de codage (6) et
dans lequel le circuit de codage correspond au module LED (2),
comprenant les étapes suivantes pour la lecture de l'information par le module LED
(2) pouvant être connecté et alimenté :
- transmission galvaniquement séparée (21) d'une puissance électrique au circuit de
codage (6) sur le côté secondaire d'un transmetteur (21) cadencé côté primaire, de
façon à ce que, au circuit de codage (6), soit appliqué une tension régulable régulée
par retour (Vset) avec une valeur prédéfinie et
- mesure indirecte du paramètre électrique (Rset) du circuit de codage (6) ou d'une
modification dans le temps du paramètre électrique (Rset) du circuit de codage (6),
dans lequel la mesure indirecte a lieu à l'aide d'un paramètre qui est mesuré sur
le côté primaire du transmetteur (21),
caractérisé en ce que
le paramètre mesuré sur le côté primaire du transmetteur (21) est un paramètre de
cadencement,
dans lequel, avant la lecture de l'information par le module LED (2) pouvant être
connecté et alimenté, les étapes suivantes sont exécutées :
- modification du paramètre de cadencement jusqu'à ce que la tension régulable régulée
par retour (Vset) atteigne la valeur prédéfinie, au moyen d'une mesure indirecte de
la tension régulable régulée par retour (Vset) à l'aide d'une grandeur électrique
sur le côté primaire ;
et dans lequel la mesure indirecte pour la lecture de l'information par le module
LED (2) pouvant être connecté et alimenté comprend en outre :
- la détermination de la valeur de la résistance de codage sur la base du paramètre
de cadencement, qui s'ajuste afin d'obtenir la valeur prédéfinie, au moyen d'une table
de consultation.
2. Procédé selon la revendication 1,
dans lequel le circuit de codage (6) côté secondaire, correspondant au module LED
(2), comprend en outre un circuit intelligent (50) qui effectue au moins un changement
de charge lors de l'application de la valeur prédéfinie dans un mode de lecture d'information.
3. Procédé selon la revendication 2,
dans lequel le paramètre électrique du circuit de codage (6) reproduit, sur le côté
secondaire du transmetteur (21), une information provenant d'un capteur (51) relié
de manière fonctionnelle au module LED (2).
4. Convertisseur LED (20) pour la lecture d'une information par un module LED (2) pouvant
être connecté et alimenté, dans lequel l'information est codée par un paramètre électrique
(Rset),
dans lequel le paramètre électrique (Rset) est une valeur d'une résistance de codage
d'un circuit de codage (6) et
dans lequel le circuit de codage correspond au module LED (2), comprenant, pour la
lecture de l'information par le module LED (2) pouvant être connecté et alimenté :
- un transmetteur (21) cadencé côté primaire, conçu pour la transmission séparée galvaniquement
d'une puissance électrique au circuit de codage (6), qui peut être alimenté à partir
du côté secondaire du transmetteur (21), de façon à ce que, au circuit de codage (6),
est appliquée une tension régulable régulée par retour (Vset) avec une valeur prédéfinie
et
- un circuit de mesure (22) disposé sur le côté primaire du transmetteur (21), conçu
pour la mesure indirecte du paramètre électrique (Rset) du circuit de codage (6) ou
d'une modification dans le temps du paramètre électrique (Rset) du circuit de codage
(6), dans lequel le circuit de mesure (22) est en outre conçu de façon à ce que la
mesure indirecte ait lieu à l'aide d'un paramètre qui meut être mesuré sur le côté
primaire du transmetteur (21),
caractérisé en ce que
le paramètre mesuré sur le côté primaire du transmetteur (21) est un paramètre de
cadencement,
et le convertisseur LED comprend en outre une unité de commande (23) qui est conçue
pour modifier le paramètre de cadencement avant la lecture de l'information par le
module LED (2) pouvant être connecté et alimenté jusqu'à ce que la tension régulable
régulée par retour (Vset) atteigne la valeur prédéfinie, au moyen d'une mesure indirecte
de la tension régulable régulée par retour (Vset) à l'aide d'une grandeur électrique
sur le côté primaire ;
et dans lequel, pour la mesure indirecte et la lecture de l'information par le module
LED (2) pouvant être connecté et alimenté, l'unité de commande (23) est en outre conçue
pour déterminer la valeur de la résistance de codage au moyen d'une table de consultation
de l'unité de commande (23), sur la base du paramètre de cadencement qui s'ajuste
afin d'obtenir la valeur prédéfinie.
5. Convertisseur LED selon la revendication 4, dans lequel le circuit de codage (6) côté
secondaire, correspondant au module LED (2) comprend en outre un circuit intelligent
(50) qui est conçu pour effectuer au moins un changement de charge lors de l'application
de la valeur prédéfinie dans un mode de lecture d'information,
dans lequel le circuit de mesure (22) est conçu, dans le mode de lecture d'information,
pour détecter un changement de charge du circuit de codage (6) correspondant au module
LED.
6. Convertisseur LED selon la revendication 5,
dans lequel le paramètre électrique du circuit de codage (6) reproduit, sur le côté
secondaire du transmetteur (21), une information provenant d'un capteur relié de manière
fonctionnelle avec le module LED.
7. Convertisseur LED selon l'une des revendications 4 à 6,
dans lequel la tension régulable régulée par retour (Vset) peut être mesurée au moyen
d'un enroulement de mesure couplé avec le côté secondaire du transmetteur (21), sur
le côté primaire du transmetteur (21).
8. Convertisseur LED selon l'une des revendications 4 à 7,
dans lequel le transmetteur (21) est un transmetteur (21) cadencé activement côté
primaire par le circuit de commande (23) au moyen d'au moins un commutateur.
9. Pilote de LED (3) comprenant un convertisseur LED (20) selon l'une des revendications
4 à 8, pour la lecture d'une information par le module LED (2) pouvant être connecté
et alimenté, et un convertisseur LED (40) pour l'alimentation des LED du module LED
(2) pouvant être connecté et alimenté.