Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anlage zur Umwandlung von Kohle in
Synthesegas, Teer, Öl, Naphtha, Gaskondensat und Asche, umfassend die Verfahrensschritte:
- a) Bereitstellen von Kohle,
- b) Trennung der Kohle in einen grobkörnigen und einen feinkörnigen Teil durch Anwendung
eines mechanischen Trennverfahrens,
- c) Umwandlung des grobkörnigen Teils der Kohle in Synthesegas, Teer, Öl, Gaskondensat
und Asche in einer Anlage, umfassend einen ersten Anlagenteil mit einem Festbettdruckvergasungsreaktor,
in dem die Kohle unter Einsatz von Sauerstoff und Wasserdampf zu einem hauptsächlich
Kohlenmonoxid und Wasserstoff umfassenden Rohsynthesegas vergast wird und wobei Asche
erzeugt wird, einen zweiten Anlagenteil, der eine an den Reaktor angeschlossene Anlage
zur Kühlung und Wäsche des Rohsynthesegases umfasst, die gekühltes Synthesegas und
mit Teer und Öl beladenes Gaskondensat erzeugt und einen dritten Anlagenteil zur mechanischen
Abtrennung von Teer und Öl aus dem Gaskondensat, wobei ein überwiegend teerhaftiger
Produktstrom, ein überwiegend ölhaltiger Produktstrom, ein überwiegend staub- und
teerhaltiger Produktstrom und ein von Teer und Öl abgereicherter Gaskondensatstrom
zur weiteren Verarbeitung aus dem dritten Anlagenteil ausgeleitet wird.
Stand der Technik
[0003] Voraussetzung für die störungsfreie Funktion des Verfahrens ist es, dass das Bett
des Festbettdruckvergasungsreaktors in ausreichendem Umfang und gleichmäßig verteilt
von den Prozessgasen, Sauerstoff und Wasserdampf, durchströmt werden kann. Um das
zu erreichen, muss vor dem Einsatz im Reaktor der feinkörnige Anteil aus der Kohle
abgetrennt werden. Der abgetrennte feinkörnige Anteil der Kohle wird in vielen Fällen
als Brennmaterial für die Prozessdampferzeugung eingesetzt. Allerdings kommt es vor,
dass der feinkörnige Anteil der Kohle so groß ist, dass er bis zu 50 Gew.-% beträgt,
so dass er den Kohlebedarf zur Prozessdampferzeugung übersteigt und es schwierig ist,
den Überschuss an feinkörniger Kohle wirtschaftlich anderweitig zu verwenden. Ein
weiterer Nachteil dieser Verwendung als Brennmaterial besteht darin, dass dabei nicht
die Möglichkeit besteht, wertvolle Produkte, wie Teer und Öl, aus diesem Teil der
Kohle zu gewinnen.
Beschreibung der Erfindung
[0004] Bei dem im Folgenden näher beschriebenen erfindungsgemäßen Verfahren werden die Nachteile
des Stands der Technik überwunden, in dem zumindest ein Teil des feinkörnigen Anteils
der Kohle durch Pyrolyse in Koks und Teer-, Öl- und Naphthadämpfe umgewandelt wird,
wobei der Koks einer weiteren Verwendung zugeführt wird und die Teer- und die Öldämpfe
kondensiert werden und der Teer dem überwiegend teerhaltigen Produktstrom aus Schritt
c) und das Öl dem überwiegend ölhaltigen Produktstrom aus Schritt c) beigemischt wird
und der Naphthadampf zum einen Teil einer anderen Verwendung zugeführt wird und zum
anderen Teil kondensiert wird und das dabei gewonnene flüssige Naphtha dem überwiegend
ölhaltigen Produktstrom aus Schritt c) beigemischt wird.
[0005] Auf diese Weise wird die Ausbeute an wertvollen Produkten, wie Teer und Öl, aus der
Kohle erhöht, da der feinkörnige Anteil der Kohle nicht mehr, wie nach dem Stand der
Technik üblich, lediglich verfeuert oder verworfen wird. Durch gezielte Auswahl aus
den dem Fachmann bekannten Pyrolyseverfahren, die in der Literatur gelegentlich auch
als Schwelverfahren bezeichnet werden, und durch gezielte, dem Fachmann geläufige
Prozessführung, kann die Qualität der Pyrolyseprodukte Teer, Öl und Naphtha beeinflusst
werden. Durch die erfindungsgemäße Vermischung der aus der Vergasung und aus der Pyrolyse
stammenden Teere und Öle kann so auch die Qualität des durch das erfindungsgemäße
Verfahren erzeugten Teers und Öls gezielt beeinflusst werden.
[0007] Im Sinne dieser Erfindung wird Schwelen als Pyrolyse verstanden. Unter Pyrolysebedingungen
werden physikalisch-chemische Bedingungen verstanden, die eine thermochemische Spaltung
organischer Verbindungen unter weitgehend nichtoxidativen Bedingungen ermöglichen.
Sie sind aus dem Stand der Technik an sich bekannt um umfassen die Einstellung hoher
Temperaturen und die weitgehende Abwesenheit von Oxidationsmitteln, also beispielsweise
das Erhitzen unter Luftabschluss. Die Pyrolysebedingungen wird der Fachmann in Abhängigkeit
von dem zu behandelnden Einsatzstoff geeignet auswählen.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung
[0008] Eine besondere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass der in
Schritt b) von Anspruch 1 genannte feinkörnige Teil der Kohle durch eine Partikelgröße
von unter 5 mm definiert ist. Die Partikelgröße wird dabei durch Sieben mit einem
Sieb der Maschenweite 5 mm eingestellt. Bei dieser Grenze zwischen feinkörnigem Kohleanteil,
der pyrolysiert wird und grobkörnigem Anteil, der im Festbettdruckvergasungsreaktor
verarbeitet wird, ist bei vielen Kohlearten eine gute Durchströmung des Festbettes
im Vergasungsreaktor gegeben.
[0009] Eine weitere besondere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die durch Pyrolyse gewonnenen Teer-, Öl- und Naphthadämpfe so gekühlt werden, dass
die Teer- und die Öldämpfe vollständig kondensieren und der Naphtadampf zum Teil kondensiert
und wobei die dabei gewonnene flüssige Teer-, Öl- und Naphthaphase in den in Schritt
c) genannten dritten Anlagenteil und darin in das mit Teer und Öl beladene Gaskondensat
eingeleitet wird und wobei der nicht kondensierte Teil des Naphthadampfs einer anderen
Verwendung zugeführt wird. Der Vorteil dieser Ausgestattung liegt darin, dass die
Kondensation der Pyrolyseprodukte nahe dem Pyrolyseapparat erfolgen kann, wodurch
ein Transport der Dämpfe über größere Entfernungen durch Leitungen vermieden wird.
[0010] Eine weitere besondere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
die bei der Pyrolyse gewonnenen Teer-, Öl- und Naphtadämpfe in den in Schritt c) genannten
dritten Anlagentell in die darin enthaltene, mit Teer und Öl beladene Gaskondensatphase
eingeleitet wird, wobei Teer- und Öldämpfe vollständig kondensieren und gemeinsam
mit dem in Schritt c) entstandenen Teers und Öls aus dem Gaskondensat abgeschieden
werden und wobei der Naphthadampf zum Teil kondensiert und zusammen mit dem Öl aus
dem Gaskondensat abgeschieden wird und der nicht kondensierte Teil des Naphthadampfs
einer anderen Verwendung zugeführt wird. Der Vorteil dieser Ausgestaltung besteht
darin, dass keine gesonderte Anlage zur Kondensation der Dämpfe benötigt wird.
[0011] Eine weitere besondere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
der gemäß Schritt d) von Anspruch 1 in der Pyrolyse erzeugte Koks zumindest zum Teil
als Wärmeträger für die Erzeugung des für die gemäß Schritt c), Anspruch 1, im Festbettdruckvergasungsreaktor
durchgeführte Vergasung verwendeten Wasserdampfs verwendet wird. Durch diese innerbetriebliche
Verwendung des Kokses werden Kosten für Vertrieb und Transport zu entfernteren Verwendungsorten
vermieden.
[0012] Eine weitere besondere Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass
der nicht kondensierte Teil des Naphthadampfs als Wärmeträger bei der Pyrolyse des
feinkörnigen Teils der Kohle verwendet wird. Diese Maßnahme erhöht die Energieeffizienz
des Verfahrens.
Ausführungsbelsplel
[0013] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungs- und Zahlenbeispiels und
der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale
für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von
ihrer Zusammenfassung in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0014] Es zeigt die einzige Figur
- Fig. 1
- ein Blockschema des erfindungsgemäßen Verfahrens.
[0015] Das erfindungsgemäße Verfahren soll im Folgenden anhand der Zeichung Fig. 1 erläutert
werden.
[0016] Die bereitgestellte Kohle 1 wird in einer mechanischen Trenneinrichtung 2, z. B.
eine Siebmaschine, in einen grobkörnigen Anteil 3 und einen feinkörnigen Anteil 4
getrennt. Der grobkörnige Anteil 3 der Kohle wird in einem ersten Anlagenteil 5 unter
Einsatz von Sauerstoff 6 und Wasserdampf 7 zu Rohsynthesegas 8 vergast, wobei Asche
9 erzeugt wird. Das Rohsynthesegas 8 wird aus dem ersten Anlagenteil 5 in einen zweiten
Anlagenteil 10 übergeleitet und dort gekühlt und gewaschen und wird als Synthesegas
11 einer weiteren Behandlung zugeleitet. Bei der Behandlung im zweiten Anlagenteil
10 entsteht mit Teer, Öl und Staub beladenes Gaskondensat 12.
[0017] Der feinkörnige Anteil 4 der Kohle 1 wird zum einen Teil 4a einer Pyrolysebehandlung
18, und zum anderen Teil 4b einer anderen Verwendung, z. B. der Verwendung als Brennmaterial,
zugeführt. Bei der Pyrolysebehandlung 18 wird, unter dosierter Zugabe von Luft 19,
die Kohle in Koks 20, Schwelprodukte 21 und Abgase 22 umgewandelt. Der erzeugte Koks
20 wird einer Anlage zur Dampferzeugung 23 zugeführt, die mit Wasser 24 gespeist wird.
Der erzeugte Dampf 7 wird in den ersten Anlagenteil 5 eingeleitet. Die in der Pyrolyse
18 erzeugten, auch Naphtha enthaltenden Abgase 22 werden einer weiteren Behandlung
zugeführt. Weiterhin entstehen bei der Pyrolysebehandlung Schwelprodukte 21, die hauptsächlich
aus Teer, Öl und Naphtha bestehen und, in Abhängigkeit von den angewandten Prozessbedingungen
bei der Pyrolyse- und Kühlbehandlung, in gasförmiger oder flüssiger Form vorliegen.
[0018] Das beladene Gaskondensat 12 und die durch Abkühlung verflüssigten Schwelprodukte
21 werden in den Anlageteil 13 übergeleitet und darin vermischt. In diesem Anlagentell
13 wird auf mechanischem Wege, z. B. mittels eines Absetzbehälters, der oft als Teerscheider
bezeichnet wird, ein überwiegend teerhaltiger Produktstrom 14, ein überwiegend ölhaltiger
Produktstrom 15, der auch Naphtha enthält, und ein staubhaltiger und teerhaltiger
Produktstrom 16 aus dem Gaskondensat abgetrennt. Das gereinigte Gaskondensat 17 wird
einer weiteren Behandlung zugeführt.
Gewerbliche Anwendbarkeit
[0019] Die Erfindung stellt ein Verfahren zur Umwandlung von Kohle in Synthesegas und wertvollen
Nebenprodukten, wie Teer bereit, bei dem auch der Feinanteil der Kohle effektiv zur
Produktion der Nebenprodukte verwendet wird.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Kohle
- 2
- Trenneinrichtung
- 3
- Grobkörniger Anteil der Kohle
- 4
- Feinkörniger Anteil der Kohle, a zur Pyrolyse, b zur anderweitigen Verwendung
- 5
- Erster Anlagenteil, z.B. Festbettdruckvergasung
- 6
- Sauerstoff
- 7
- Wasserdampf
- 8
- Rohsynthesegas
- 9
- Asche
- 10
- Zweiter Anlagenteil, Kühlung und Wäsche
- 11
- Rohsynthesegas
- 12
- Beladenes Gaskondensat
- 13
- Dritter Anlagenteil, z.B. Teerscheider
- 14
- Teerhaltiger Produktstrom
- 15
- Öl- und naphthahaltiger Produktstrom
- 16
- Staub- und teerhaltiger Produktstrom
- 17
- Gaskondensat
- 18
- Pyrolyse
- 19
- Luft
- 20
- Koks
- 21
- Schwelprodukte
- 22
- Abgase, auch Naphtha enthaltend
- 23
- Dampferzeugung
- 24
- Wasser
1. Verfahren zur Umwandlung von Kohle in Synthesegas, Teer, Öl, Naphtha, Gaskondensat
und Asche umfassend die Verfahrensschritte:
a) Bereitstellen von Kohle,
b) Trennung der Kohle in einen grobkörnigen und einen feinkörnigen Teil durch Anwendung
eines mechanischen Trennverfahrens,
c) Umwandlung des grobkörnigen Teils der Kohle in Synthesegas, Teer, Öl, Gaskondensat
und Asche in einer Anlage, umfassend einen ersten Anlagenteil mit einem Festbettdruckvergasungsreaktor,
in dem die Kohle unter Einsatz von Sauerstoff und Wasserdampf zu einem hauptsächlich
Kohlenmonoxid und Wasserstoff umfassendes Rohsynthesegas vergast wird und wobei Asche
erzeugt wird, einen zweiten Anlagenteil, der eine an den Reaktor angeschlossene Anlage
zur Kühlung und Wäsche des Rohsynthesegases umfasst, die gekühltes Synthesegas und
mit Teer und Öl beladenes Gaskondensat erzeugt und einen dritten Anlagenteil zur mechanischen
Abtrennung von Teer und Öl aus dem Gaskondensat, wobei ein überwiegend teerhaltiger
Produktstrom, ein überwiegend ölhaltiger Produktstrom, ein überwiegend staub- und
teerhaltiger Produktstrom und ein von Teer und Öl abgereicherter Gaskondensatstrom
zur weiteren Verarbeitung aus dem dritten Anlagenteil ausgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, dass
d) zumindest ein Teil des in Schritt b) gewonnenen feinkörnigen Teils der Kohle durch
Pyrolyse in Koks und Teer-, Öl- und Naphthadämpfe umgewandelt wird, wobei der Koks
einer weiteren Verwendung zugeführt wird und die Teer- und die Öldämpfe kondensiert
werden und der Teer dem überwiegend teerhaitigen Produktstrom aus Schritt c) und das
Öl dem überwiegend ölhaltigen Produktstrom aus Schritt c) beigemischt wird und der
Naphthadampf zum einenTeil einer anderen Verwendung zugeführt wird und zum anderen
Teil kondensiert und das dabei gewonnene flüssige Naphtha dem überwiegend ölhaltigen
Produktstrom aus Schritt c) beigemischt wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in Schritt b) von Anspruch 1 genannte feinkörnige Teil der Kohle durch eine Partikelgröße
von unter 5 mm definiert ist.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gewonnenen Teer-, Öl- und Naphthadämpfe so gekühlt werden, dass die Teer- und
die Öldämpfe vollständig kondensieren und der Naphtadampf zum Teil kondensiert und
wobei die dabei gewonnene flüssige Teer-, Öl- und Naphthaphase in den in Schritt c),
Anspruch 1 genannten dritten Anlagenteil und darin in das mit Teer und Öl beladene
Gaskondensat eingeleitet wird und wobei der nicht kondensierte Teil des Naphthadampfs
einer anderen Verwendung zugeführt wird.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bei der Pyrolyse gewonnenen Teer-, Öl- und Naphtadämpfe in den in Schritt c)
des Anspruchs 1 genannten dritten Anlagenteil in die darin enthaltene, mit Teer und
Öl beladene Gaskondensatphase eingeleitet wird, wobei Teer- und Öldämpfe vollständig
kondensieren und gemeinsam mit dem in Schritt c) des Anspruchs 1 entstandenen Teers
und Öls aus dem Gaskondensat abgeschieden werden und wobei der Naphthadampf zum Teil
kondensiert und zusammen mit dem Öl aus dem Gaskondensat abgeschieden wird und der
nicht kondensierte Teil des Naphthadampfs einer anderen Verwendung zugeführt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der gemäß Schritt d) von Anspruch 1 in der Pyrolyse erzeugte Koks zumindest zum Teil
als Wärmeträger für die Erzeugung des für die gemäß Schritt c), Anspruch 1, im Festbettdruckvergasungsreaktor
durchgeführte Vergasung verwendeten Wasserdampfs verwendet wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht kondensierte Teil des Naphthadampfs als Wärmeträger bei der Pyrolyse des
feinkörnigen Teils der Kohle verwendet wird.
7. Anlage zur Umwandlung von Kohle in Synthesegas, Teer, Öl, Naphtha, Gaskondensat und
Asche umfassend die Anlagenteile:
- Vorrichtung zur mechanischen Trennung der Kohle in einen grob- und einen feinkörnigen
Anteil
- Vorrichtung zur Festbettdruckvergasung des grobkörnigen Anteils der Kohle zu einem
Rohsynthesegas unter Bildung von Asche
- Vorrichtung zur Kühlung und Wäsche des Rohsynthesegases unter Bildung von Gaskondensat
- Teerscheider zur mechanischen Abtrennung von Produktströmen aus dem Gaskondensat
- Vorrichtung zur Pyrolyse des feinkörnigen Anteils der Kohle
- Vorrichtung zur Dampferzeugung, die mit dem in der Vorrichtung zur Pyrolyse erzeugten
Koks betrieben wird
- Weiterhin umfassend die Vorrichtungen zum Transfer der Zwischenprodukten zwischen
den Anlagenteilen,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zur Pyrolyse mit einer Transfervorrichtung für Schwelprodukte mit
dem Teerscheider verbunden ist und die Vorrichtung zur Dampferzeugung mit einer Transfervorrichtung
für den Dampf mit der Vorrichtung zur Festbettdruckvergasung verbunden ist.