[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln von am Containerrahmen in
Scharnieren schwenkbar angelenkten Türflügeln, mit einer Verriegelungsstange, die
an einer den Scharnieren senkrecht abgewandten Seite des Türflügels in Führungsbuchsen
um eine vertikale Drehachse drehbar gelagert sind, einer dem oberen Bereich der Türflügel
zugeordneten Spann- und Schließeinrichtung, welche über einen Exzenterhebel mit der
Verriegelungsstange zum Zusammenhalten der Türflügel unter Last fest verbunden ist,
einem dem unteren Bereich der Türflügel zugeordneten mit der Verriegelungsstange fest
verbundenen Handhebel zum Drehen der Verriegelungsstange um die Drehachse in eine
Offen- oder Schließlage, wobei der Handhebel und die Verriegelungsstange senkrecht
zueinander angeordnet sind, und mit einer am fußseitigen Containerrahmen fest verbundenen
Hakenaufnahme, die vom Maul eines am fußseitigen Ende der Verriegelungsstange befestigten
Verschlusshakens in der Schließlage umgriffen ist.
Stand der Technik
[0002] Die in der Containertechnik unter dem "Holländischen Verschluss" bekannte Verriegelung
von Containertüren hat die Funktion, die Türen nach der Beladung des Containers in
ihrem oberen Bereich wieder zusammenzuziehen und gegen ungewolltes Öffnen zu sichern
(siehe
EP 2 554 770 A2).
Danach besteht ein solcher Verschluss zum Verriegeln von am Containerrahmen in Scharnieren
schwenkbar angelenkten Türflügeln aus einer Verriegelungsstange, die an einer den
Scharnieren senkrecht abgewandten Seite des Türflügels in Führungsbuchsen um eine
vertikale Drehachse drehbar gelagert sind, einer dem oberen Bereich der Türflügel
zugeordneten Spann- und Schließeinrichtung, welche über einen Exzenterhebel mit der
Verriegelungsstange zum Zusammenhalten der Türflügel unter Last fest verbunden ist,
einem dem unteren Bereich der Türflügel zugeordneten mit der Verriegelungsstange fest
verbundenen Handhebel zum Drehen der Verriegelungsstange um die Drehachse in eine
Offen- oder Schließlage, wobei der Handhebel und die Verriegelungsstange senkrecht
zueinander angeordnet sind.
Der untere Bereich der Türen wird mit einer am fußseitigen Containerrahmen fest verbundenen
Hakenaufnahme, die vom Maul eines am fußseitigen Ende der Verriegelungsstange befestigten
Verschlusshakens in der Schließlage umgriffen ist, gesichert (Prospekt Rewald Container-
&
[0003] Müllpressenersatzteile).
Des Weiteren sind eine Vielzahl von Hakenaufnahmen zur Sicherung des unteren Türbereichs
von Containertüren bekannt, die alle mit dem Nachteil behaftet sind, dass die Verschlusshaken
durch ihre Form und Geometrie gegenüber der Hakenaufnahme eine gewisse Bewegungsmöglichkeit
besitzen, die besonders bei nicht verzurrbaren Teilen oder Transportgut das ungewollte
Öffnen der Türen begünstigen
(www.lsinfo.de/ersatzteile-fuer-abrollcontainer/ containerverriegelung/index.html, www.et-z.at/etz-behaelter/ Uboxx-behaelter/2_UBOXX_Praesentation_et-z.pdf)).
Oftmals werden äußere Kräfte in die Verriegelungsstange eingeleitet, die zu einem
Verbiegen der bekannten Verschlusshaken führen, was die Sicherheit gefährdet und unerwünschte
sowie teure Reparaturen nach sich zieht.
Aufgabenstellung
[0004] Bei diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass die Sicherheit gegen ein Öffnen
im unteren Türbereich insbesondere bei nicht verzurrfähiger Last erhöht und die Beschädigungsgefahr
des Verschlusshakens unter gleichzeitiger Vereinfachung und Robustheit der Konstruktion
herabgesetzt wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung der eingangs genannten Art mit den Merkmalen
des Anspruches 1 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind den Unteransprüchen
entnehmbar.
[0007] Die erfindungsgemäße Lösung geht von der Erkenntnis aus, die Bewegung zwischen Verschlusshaken
und Hakenaufnahme im Hakenmaul durch Formschluss vollständig zu unterbinden und gleichzeitig
äußere Kräfte über die Hakenaufnahme in den Containerrahmen einzuleiten.
Dies wird dadurch erreicht, dass das Maul des Verschlusshakens einen als halbzylinderförmige
innere Mantelfläche ausgebildeten Abschnitt mit einer maximalen Öffnungsweite aufweist,
dessen Mittenachse gegenüber der Drehachse der Verriegelungsstange in Richtung der
Mantelfläche um einen Betrag so verschoben ist, dass die Drehachse außerhalb der maximalen
Öffnungsweite in Richtung Hakenspitze angeordnet ist, und dass die Hakenaufnahme)
einen Profilkörper mit einer der Form und Geometrie des Abschnitts entsprechenden
halbzylinderförmigen Gegenfläche umfasst, wobei die Mantelfläche des. Abschnitts und
die Gegenfläche des Profilskörpers ein Formschlusspaar bilden, wenn bei Drehung der
Verriegelungsstange der Verschlusshaken in die Schließlage gelangt und die Flucht
der Drehachse den Betrag erreicht.
Dies stellt sicher, dass in der Schließlage der untere Verschluss auch bei äußerer
Krafteinwirkung geschlossen bleibt, weil die Kräfte in den Containerrahmen eingeleitet
werden.
[0008] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist vorgesehen,
dass der Profilkörper aus einem vollflächigen Scheibenkörper gebildet ist, der sich
aus einer Trapezscheibe und einer Zylinderscheibenhälfte zusammensetzt, deren Außendurchmesser
an den Innendurchmesser des Abschnitts angepasst ist.
[0009] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der Profilkörper
aus einem offenen Rahmenkörper gebildet sein, der sich aus einem scheibenförmigen
Trapezrahmen und einer scheibenförmigen Ringhälfte zusammensetzt, deren Außendurchmesser
an den Innendurchmesser des Abschnitts des Verschlusshakens angepasst ist, wobei zwischen
Trapezrahmen und Ringhälfte ein Stabilisierungssteg angeordnet ist, welcher in Flucht
der Drehachse der Verriegelungsstange ausgerichtet ist und den Trapezrahmen mit der
Ringhälfte verbindet.
[0010] Von Vorteil ist auch, dass der Profilkörper mit dem fußseitigen Holm des Containerrahmens
stoffschlüssig verbunden, vorzugsweise verschweißt ist, so dass auf die Hakenaufnahme
wirkende äußere Kräfte vom Containerrahmen aufgenommen werden können.
Die stoffschlüssige Verbindung zwischen Profilkörper und dem fußseitigen Holm des
Containerrahmens verläuft entlang des äußeren Umfangs des Profilkörpers, wodurch komplizierte
Schweiß- und Richtvorgänge zum Ausrichten des Profilskörpers in Bezug auf die Drehachse
nicht erforderlich sind.
Für das exakte Ausrichten der Lage des Profilskörpers zur Drehachse der Verriegelungsstange
hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn im fußseitigen Holm des Containerrahmens
eine Ausnehmung in Form der Kontur des Profilskörpers vorgesehen wird. Diese Ausnehmung
gewährleistet gleichzeitig einen Presssitz des Profilkörpers im fußseitigen Holm des
Containerrahmens und sichert den Profilkörper zusammen mit der Schweißverbindung gegen
senkrecht zur Drehachse wirkende Scherkräfte.
[0011] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann
die Mantelfläche des Abschnitts des Verschlusshakens und die mit dieser im Formschluss
stehende Gegenfläche des Profilkörpers aufgeraut sein, wodurch die Reibkräfte für
den Formschluss erhöht werden können. Natürlich gehört es auch zu der Erfindung, dass
Mantelfläche und Gegenfläche zueinander in Eingriff stehende Vertiefungen und Erhebungen
aufweisen.
[0012] Vorteilhaft ist es auch, wenn die geometrischen Abmessungen, vorzugsweise die Dicken
von Profilkörper und Hakenaufnahme aufeinander abgestimmt, insbesondere gleich sind.
[0013] Weitere Vorteile und Einzelheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
Ausführungsbeispiel
[0014] Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
Es zeigen
[0015]
Fig. 1 eine ausschnittsweise perspektivische Ansicht eines Containers mit oberen und
unteren Türverschluss nach dem Stand der Technik,
Fig. 2a und 2a eine schematische Darstellung des unteren Türverschlusses nach dem
Stand der Technik,
Fig. 3 eine Draufsicht des erfindungsgemäßen Verschlusshakens mit Seitenansicht,
Fig. 4 eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Hakenaufnahme mit Seitenansicht,
Fig. 5 eine Vorderansicht der Befestigung der Hakenaufnahme am fußseitigen Holm des
Containerrahmens und
Fig. 6 eine Draufsicht des Verschlusshakens und Hakenaufnahme in der Schließlage.
[0016] Die Fig. 1 zeigt in perspektivischer Darstellung einen Ausschnitt eines Abrollcontainers
1, dessen Türflügel 2 und 3 jeweils an Scharnieren 4 angelenkt sind, welche am vertikalen
Holm 5 des Containerrahmens 6 des Abrollcontainers 1 befestigt sind. Die Türflügel
2 und 3 sind in geschlossenem Zustand nach dem Stand der Technik dargestellt.
Eine Verriegelungsstange 7 ist an einer den Scharnieren gegenüberliegenden Seite des
Türflügels 2 in Führungsbuchsen 8 um eine vertikale Drehachse DA drehbar angeordnet.
An der Verriegelungsstange 7 ist ein Exzenterhebel 9 befestigt, dem im oberen Bereich
10 der Türflügel 2 und 3 eine Spann- und Schließeinrichtung 11 zugeordnet ist, welche
mit dem Exzenterhebel 9 in Eingriff steht und mit der Verriegelungsstange 7 über einen
mit der Verriegelungsstange 7 fest verbundenen Handhebel 12 in eine Offen- oder Schließlage
gebracht werden kann. Der Handhebel 12 ist dem unteren Bereich 13 der Türflügel 2
und 3 zugeordnet und kann durch manuelles Drehen der Verrieglungsstange 7 um ihre
Drehachse DA betätigt werden.
Am fußseitigen horizontalen Holm 14 des Containerrahmen 6 ist eine Hakenaufnahme 15
befestigt, die von einem am fußseitigen Ende 16 der Verriegelungsstange 7 befestigten
Verschlusshaken 17 in der Schließlage umgriffen ist. Hakenaufnahme 15 und Verschlusshaken
17 bilden den unteren Verschluss der Türflügel 2 und 3.
[0017] Die Fig. 2a und 2b stellen den unteren Verschluss an einem Abrollcontainer 1 in der
Offenlage und Schließlage gemäß dem Stand der Technik dar. Der Verschlusshaken 17
hat grundsätzlich ein weites Maul 18 mit einer nichtkreisförmigen inneren Mantelfläche
19. Die Hakenaufnahme 15 ist teilweise an die Geometrie und Form des Mauls 18 des
Verschlusshakens 17 angepasst und liegt mit ihrem im angepassten Abschnitt an der
inneren Mantelfläche 19 des Mauls 18 an. Die Hakenaufnahme 15 ist dabei so ausgebildet,
dass ihr dem Maul 18 zugewandtes Ende 20 mit dem Ende 21 des Mauls 18 einen Öffnungswinkel
α einschließt, der in der Schließlage eine Relativbewegung des Verschlusshakens 17
zulässt, welche insbesondere unter Last oder plötzlicher äußerer Krafteinwirkung zum
Verbiegen des Verschlusshakens 17 oder zur Beschädigung der Verriegelungsstange 7
führen kann.
[0018] Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht des Verschlusshakens 17, dessen Maul 18 einen Abschnitt
22 mit einer halbzylinderförmigen inneren Mantelfläche 23 aufweist. Der Innendurchmesser
des Abschnitts 22 ist mit ID bezeichnet. Der Verschlusshaken 17 ist am fußseitigen
Ende 16 der Verriegelungsstange 7 starr befestigt, so dass das Maul 18 bei einer Drehung
der Verriegelungsstange 7 um die Drehachse DA die Hakenaufnahme 15 umgreifen kann.
Die Drehachse DA der am Verschlusshaken 17 angreifenden Verriegelungsstange 7 ist
so angeordnet, dass sie gegenüber der Mittenachse MA der inneren Mantelfläche 23,
d.h. über die maximale Öffnungsweite W des Mauls 18 hinaus, in Richtung Hakenspitze
24 um einen gewissen Betrag B verschoben ist.
Diese Verschiebung stellt sicher, dass die innere Mantelfläche 23 des Abschnitts 22
vollumfänglich mit der Hakenaufnahme 15 in Formschluss gebracht werden kann.
[0019] Die Fig. 4 zeigt die Hakenaufnahme 15 in der Draufsicht. Die Hakenaufnahme 15 ist
als ein innen offener Profilkörper 25 ausgebildet, der sich aus einer zylinderscheibenförmigen
Ringhälfte 26 mit einer äußeren Mantelfläche 27, einem Trapezprofilrahmen 28 und einem
Stabilisierungssteg 29 zusammensetzt, wobei letzterer die Ringhälfte 26 und den Trapezprofilrahmen
28 miteinander verbindet. Der Außendurchmesser AD der Ringhälfte 26 ist auf den Innendurchmesser
ID des Abschnitts 22 so abgestimmt, dass die innere Mantelfläche 23 des Abschnitts
22 des Verschlusshakens 17 die äußere Mantelfläche 27 der Ringhälfte 26 der Hakenaufnahme
15 umgreifen kann.
Natürlich gehört es auch zu der Erfindung, wenn der Profilkörper 25 eine innen geschlossene
Form aufweist, beispielsweise als Klotz oder Gegenstück mit dem entsprechenden äußeren
Habitus ausgebildet ist. Es muss nur sichergestellt werden, dass der Profilkörper
25 eine Höhe H besitzt, die in der Lage ist, entsprechende äußere Kräfte aufzunehmen
und in den fußseitigen Holm 14 des Containerrahmens 6 einzuleiten. Es haben sich Höhen
H von 30 bis 50 mm als ausreichend erwiesen.
[0020] Mit dem fußseitigen horizontalen Holm 14 des Containerrahmens 6 ist der Profilkörper
25 durch eine entlang dem äußeren Umfang des Profilkörpers 25 verlaufende Schweißnaht
30 fest verbunden (siehe Fig. 5).
Zweckmäßiger Weise kann die Stabilität der stoffschlüssigen Verbindung des Profilskörpers
26 mit dem fußseitigen Holm 14 weiter dadurch verbessert werden, dass in den Holm
14 eine Ausnehmung 31 in der Kontur des Profilskörpers 25 eingebracht wird, die dem
Profilskörper 25 am Holm 14 durch einen Presssitz zusätzlichen Halt gegen Scherkräfte
gibt.
[0021] Wie die Fig. 6 zeigt, nimmt der Stabilisierungssteg 29 in der Schließlage eine solche
Lage ein, dass die Flucht F der Drehachse DA der Verriegelungsstange 7 mittig durch
den Stabilisierungssteg 29 des Profilskörpers 25 verläuft, wobei der Stabilisierungssteg
29 gegenüber dem Mittelpunkt MP der Ringhälfte 26 in Richtung Trapezprofilrahmen 28
um den Betrag B verschoben ist. Mit anderen Worten die Mittenachse MA der Mantelfläche
23 des Verschlusshakens 15 verläuft senkrecht durch den Mittelpunkt MP der Ringhälfte
26, wenn der Verschlusshaken 17 in seine Schließlage gelangt ist. In der Schließlage
umgreift die innere Mantelfläche 23 die äußere Gegenfläche 27 der Ringhälfte 26 der
Hakenaufnahme 15 völlig und stellt dadurch zwischen der Mantelfläche 23 und der Gegenfläche
27 Formschluss her. Eine Bewegung des Verschlusshakens 15 ist dadurch in der Schließlage
nicht mehr möglich.
Die Formschlusskräfte, d.h. die Reibkräfte zwischen der Mantelfläche 23 und der Gegenfläche
27 lassen sich dadurch erhöhen, dass die Mantelfläche 23 und die Gegenfläche 27 an
ihrer Oberfläche aufgeraut sind. Ohne die Erfindung zu verlassen, ist es aber auch
möglich, die Mantelfläche 23 des Verschlusshakens 17 mit Vertiefungen und die Gegenfläche
27 der Hakenaufnahme 15 mit an die Vertiefungen angepassten Profilerhöhungen o. dgl.
zu versehen, die die Reibschlusskräfte weiter erhöhen.
Bezugszeichenliste
| Abrollcontainer |
1 |
| Türflügel |
2, 3 |
| Scharniere |
4 |
| Vertikaler Holm von 6 |
5 |
| Containerrahmen |
6 |
| Verriegelungsstange |
7 |
| Führungsbuchsen |
8 |
| Exzenterhebel |
9 |
| Oberer Bereich von 2 und 3 |
10 |
| Spann- und Schließeinrichtung |
11 |
| Handhebel |
12 |
| Unterer Bereich von 2, 3 |
13 |
| Fußseitiger horizontaler Holm von 6 |
14 |
| Hakenaufnahme |
15 |
| Fußseitiges Ende von 7 |
16 |
| Verschlusshaken |
17 |
| Maul von 17 |
18 |
| Innere Mantelfläche von 17 |
19 |
| Dem Maul zugewandtes Ende der Hakenaufnahme |
20 |
| Ende des Mauls |
21 |
| Abschnitt von 17 |
22 |
| Halbzylinderförmige Mantelfläche |
23 |
| Hakenspitze |
24 |
| Innen offener Profilkörper |
25 |
| Scheibenförmige Ringhälfte |
26 |
| Äußere Gegenfläche von 26 |
27 |
| Trapezprofilrahmen |
28 |
| Stabilisierungssteg |
29 |
| Schweißnaht |
30 |
| Ausnehmung in 6 |
31 |
| Außendurchmesser von 27 |
AD |
| Betrag |
B |
| Vertikale Drehachse von 7 |
DA |
| Flucht |
F |
| Höhe von 17, 25 |
H |
| Innendurchmesser von 22 |
ID |
| Mittenachse von 23 |
MA |
| Mittelpunkt von 26 |
MP |
| Maximale Öffnungsweite von 18 |
W |
1. Vorrichtung zum Verriegeln von am Containerrahmen (6) in Scharnieren (4) schwenkbar
angelenkten Türflügeln (2,3), mit einer Verriegelungsstange (7), die an einer den
Scharnieren (4) senkrecht abgewandten Seite des Türflügels (2) in Führungsbuchsen
(8) um eine vertikale Drehachse (DA) drehbar gelagert ist, einer dem oberen Bereich
(10) der Türflügel (2,3) zugeordneten Spann- und Schließeinrichtung (11), welche über
einen Exzenterhebel (9) mit der Verriegelungsstange (7) zum Zusammenhalten der Türflügel
(2,3) unter Last fest verbunden ist, einem dem unteren Bereich (13) der Türflügel
(2,3) zugeordneten mit der Verriegelungsstange (7) fest verbundenen Handhebel (12)
zum Drehen der Verriegelungsstange um die Drehachse (DA) in eine Offen- oder Schließlage,
wobei der Handhebel (12) und die Verriegelungsstange (7) senkrecht zueinander angeordnet
sind, und mit einer am fußseitigen Containerrahmen (6) fest verbundenen Hakenaufnahme
(15), die vom Maul (18) eines am fußseitigen Ende (16) der Verriegelungsstange (7)
befestigten Verschlusshakens (17) in der Schließlage umgriffen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Maul (18) des Verschlusshakens (17) einen als halbkreisförmige innere Mantelfläche
(23) ausgebildeten Abschnitt (22) mit einer maximalen Öffnungsweite (W) aufweist,
dessen Mittenachse (MA) gegenüber der Drehachse (DA) der Verriegelungsstange (7) in
Richtung der Mantelfläche (23) um einen Betrag (B) so verschoben ist, dass die Drehachse
(DA) außerhalb der maximalen Öffnungsweite (W) in Richtung Hakenspitze (24) angeordnet
ist, und dass die Hakenaufnahme (15) einen Profilkörper (25) mit einer der Form und
Geometrie des Abschnitts (22) entsprechenden halbzylinderförmigen Gegenfläche (27)
umfasst, wobei die Mantelfläche (23) des Abschnitts (22) und die Gegenfläche (27)
des Profilskörpers (25) ein Formschlusspaar bilden, wenn bei Drehung der Verriegelungsstange
(7) der Verschlusshaken (17) in die Schließlage gelangt und die Flucht (F) der Drehachse
(DA) den Betrag (B) erreicht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilkörper (25) aus einem offenen Rahmenkörper gebildet ist, der sich aus einem
scheibenförmigen Trapezrahmen (31) und einer scheibenförmigen Ringhälfte (29) zusammensetzt,
deren Außendurchmesser (AD) an den Innendurchmesser (ID) des Abschnitts (22) angepasst
ist, wobei zwischen Trapezrahmen (31) und Ringhälfte (26) ein Stabilisierungssteg
(29) angeordnet ist, welcher in Flucht der Drehachse (DA) der Verriegelungsstange
(7) ausgerichtet ist und den Trapezrahmen (31) mit der Ringhälfte (29) verbindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilkörper (25) aus einem vollflächigen Scheibenkörper gebildet ist, der sich
aus einer Trapezscheibe und einer Zylinderscheibenhälfte zusammensetzt, deren Außendurchmesser
(AD) an den Innendurchmesser (ID) des Abschnitts (22) angepasst ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilkörper (25) mit dem fußseitigen Holm (14) des Containerrahmens (6) stoffschlüssig
verbunden, vorzugsweise verschweißt ist, so dass auf die Hakenaufnahme (15) wirkende
äußere Kräfte vom Containerrahmen (6) aufgenommen werden können.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die stoffschlüssige Verbindung zwischen Profilkörper (25) und Holm (14) des Containerrahmens
(6) entlang des äußeren Umfangs des Profilkörpers (25) verläuft.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilkörper (25) in einer im Holm (14) des Containerrahmens (6) ausgebildeten
Ausnehmung (31) in einem Presssitz einliegt, welcher durch eine Schweißverbindung
zwischen Profilkörper (25) und Holm (14) des Containerrahmens (6) zusätzlich gesichert
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche (23) des Abschnitts (22) und die mit dieser im Formschluss stehende
Gegenfläche (27) des Profilkörpers (25) aufgeraut sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrischen Abmessungen, vorzugsweise die Höhen (H) von Profilkörper (25) und
Verschlusshaken (17) aufeinander abgestimmt, insbesondere gleich sind.