[0001] Die Erfindung betrifft ein Tor, das als Sektionaltor oder Spiraltor oder Schneillauftor
ausgebildet ist, wobei das Torblatt in beidseits vorhandenen Laufschienen geführt
und durch einen Antrieb angetrieben wird.
[0002] Der
DE 10 2012 101 415 B3 ist ein Tor mit einem Torblatt zu entnehmen, das in seitlichen Laufschienen geführt
wird und durch einen Antrieb oder manuell aus einer Schließstellung in eine Öffnungsstellung
und umgekehrt überführbar ist, wozu mindestens ein in sich geschlossenes Antriebsmittel
verwendet wird, das ein Lasttrum und ein Leertrum aufweist, wobei diese jeweils aus
unterschiedlichen Materialien bestehen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, hinsichtlich der Antriebsmittel für ein
derartiges Tor eine Vereinfachung durchzuführen, die bei sämtlichen Torgrößen eingesetzt
werden kann und in der Montage einfach ausführbar ist.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Die Unteransprüche
haben dabei eine weitere Ausgestaltung des Lösungsprinzips zum Inhalt.
[0005] Bei dem erfindungsgemäßen Tor wird eine einseitige, im Wesentlichen oberhalb des
Torblattes seitlich angeordnete Antriebseinheit verwendet. Da es sich bei dem Torblatt
um gelenkig untereinander verbundene Ele-mente handelt, ist es notwendig, gleiche
Antriebskräfte auf beiden Seiten des Torblattes einzusetzen. Deshalb wird von der
Antriebseinheit mittels eines Übertragungselementes die Drehbewegung von der Seite
mit der Antriebseinheit auf die zweite Seite des Torblattes übertragen, um so ei-nen
gleichmäßigen Bewegungsablauf des Torblattes zu erreichen. Dadurch entsteht eine universelle
Anwendbarkeit, indem nur das Übertragungselement in der Länge angepasst werden muss,
wenn es sich um unterschiedliche Torblattbreiten handelt. Um die Bewegung des Torblattes
ausführen zu können, werden neben den bereits vorhandenen Führungsschienen vorzugsweise
zusätzliche Antriebsschienen innerhalb einer Zarge oder eines Rahmens oder dergleichen
zusätzlich auf beiden Seiten des Tores im vertikalen Bereich neben den Laufschienen
verwendet.
[0006] Diese Antriebsschienen können problemlos vormontiert und auch im ein-gebauten Zustand
des Torblattes ausgewechselt werden und bieten so eine schnelle Anpassung an unterschiedliche
Torgrößen, Innerhalb der Antriebsschiene ist ein endloses umlaufendes Antriebsmittel
vorhanden, das auf jeder Seite des Torblattes durch das Übertragungselement auf jeder
Torblattseite gleichzeitig angetrieben wird.
[0007] Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann das in sich geschlossene Antriebsmittel
in ein Lasttrum, das aus gliederförmigen Elementen oder dergleichen besteht, und ein
Leertrum, das vorzugsweise in einer seilförmigen Ausbildung eine Anwendung findet,
betrieben werden. Beide Elemente des Antriebsmittels werden über zwei getrennte Mitnehmer
untereinander verbunden. Über den ersten Mitnehmer wird neben der Verbindung von Lasttrum
und Leertrum auch gleichzeitig eine Verbindung zu dem Torblatt, beispielsweise über
eine Elementverbindung in Form eines Verbindungselementes oder der-gleichen, welche
eine Übertragung der Antriebskräfte auf das Torblatt überträgt, ausgeführt. Diese
Vorrichtung ist auf beiden Seiten des Torblattes vorhanden, um eine ausgeglichene
Lastverteilung innerhalb der Antriebsmittel zu erreichen. Während sich also ausgehend
von dem Mitnehmer in Richtung des Antriebes das Lasttrum erstreckt und gleichzeitig
die Befestigung am unteren Ende des Torblattes ausgeführt wird, ist auf der gegenüberliegenden
Seite des Mitnehmers die Möglichkeit gegeben, hier das Leertrum anzuschließen. Das
Leertrum kann dabei als Seil, beispielsweise in mehrfacher Ausführung, parallel an
dem Mitnehmer einstellbar befestigt werden. Das Leertrum geht dann über eine endseits
mit der Antriebsschiene verbundene Umlenkung, in der eine Umlenkrolle für das Seil
oder die Seile enthalten ist. Das andere Ende des Leertrums wird mit einem, sich bei
geschlossenem Torblatt im oberen Bereich befindlichen zweiten Mitnehmer verbunden.
Dieser zweite Mitnehmer ist mit dem zweiten Ende des Lasttrums verbunden. Durch eine
solche Anordnung wird ein in sich geschlossenes Antriebsmittel geschaffen, das auf
jeder Seite des Torblattes angeordnet ist.
[0008] Es ist aber auch möglich, dass das Lasttrum und das Leertrum beide aus gliederförmigen
Elementen bestehen, so dass nur ein Mitnehmer verwendet wird, der die beiden Enden
des Antriebsmittels verbindet. Eine solche Konstruktion ist gegenüber der vorbeschriebenen
Ausführung nur mit einem Mitnehmer versehen.
[0009] Durch die Beschreibung der bevorzugten Ausführungen wird klar, dass bei einer Öffnungsfahrt
des Tores der erste Mitnehmer auf beiden Seiten das Torblatt anhebt und so das Tor
öffnen kann. Um dies ausführen zu können, kann in einer bevorzugten Ausführungsform
der erste Mitnehmer mit Führungsrollen ausgestattet werden, die innerhalb der Antriebsschiene
eine Führungsaufgabe erfüllen können. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
kann der erste Mitnehmer auch ohne Führungsrollen ausgeführt werden. Der zweite Mitnehmer
beinhaltet bei beiden Ausführungsformen keine Führungselemente, da dieser nicht durch
die Antriebskräfte und das Torblattgewicht belastet wird.
[0010] Durch diese Wahl der Konstruktion wird deutlich, dass durch eine einfache Längenveränderung
das Anpassen des Übertragungselementes an unterschiedliche Breiten von Torblättern
mit den gleichen Bauteilen und dem Einsatz der Antriebsschienen über die die Antriebsmittel
durch eine Veränderung der Leer- und Lasttrume eine einfache Anpassung an unterschiedliche
Torblatthöhen ermöglicht wird. Insgesamt wird durch diese Wahl der Antriebsmittel
auch eine Geräuschentstehung bei Fahrbewegungen des Torblattes durch den Einsatz der
Leertrume mit Stahlseilen verringert.
[0011] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0012] In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in der Zeichnung werden die in der unten
aufgeführten Liste der Bezugszeichen verwendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen
verwendet. In der Zeichnung bedeutet:
- Fig. 1
- Eine perspektivische Ansicht eines Sektionaltores mit Antriebsmitteln für ein Torblatt;
- Fig. 2
- einen Antrieb, der an Teilen eines Zargenprofils angeordnet ist;
- Fig. 3
- eine perspektivische Detaildarstellung des unteren Teiles eines Zargenprofils mit
eingesetzter Antriebsschiene und Verbindung zum Torblatt;
- Fig. 4:
- eine Einzeldarstellung eines Abschnittes der Antriebsschiene im unteren Bereich;
- Fig. 5
- ein Blick auf die Antriebsanordnung;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten ersten Ausführung eines Mitnehmers;
- Fig. 7:
- eine perspektivische Darstellung einer zweiten bevorzugten Ausführung des ersten Mitnehmers;
- Fig. 8
- die Rückseite der Ausführung nach Figur 7;
- Fig. 9
- eine perspektivische Darstellung eines Anschlussstückes;
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Mitnehmers und
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung einer Umlenkung mit Seilen für einen Leertrum.
[0013] Die Figur 1 zeigt exemplarisch die Ausbildung eines Sektionaltores 1 mit einem Torblatt,
das aus Elementen 2, 3 in mehrfacher Anzahl besteht, die über Laufrollen 24 in seitlichen
Laufschienen 4 in vertikaler und auch im Wesentlichen in horizontaler Erstreckung
verändert werden. Angetrieben wird das Sektionaltor 1 durch eine, auf nur einer Seite
seitlich angeordneten Antriebseinheit 8, die mit einer Antriebsplatte 7 verbunden
ist. Von der Antriebsplatten 7 aus erstreckt sich horizontal zur gegenüberliegenden
Seite des Sektionaltorblattes ein Übertragungselement 5, welches die Drehbewegung,
die die Antriebseinheit 8 erzeugt, auf eine gegenüberliegende, im Wesentlichen gleich
ausgebildete, Antriebsplatte 6 überträgt. So ist es möglich, dass auf beiden Seiten
unter Verwendung von nur einer Antriebseinheit 8 das Torblatt des Sektionaltores 1
angetrieben werden kann.
[0014] Den Bereich mit der Antriebseinheit 8 und seiner Verbindung zu der Antriebsplatte
7, die mit einem Zargenprofil 9 in Verbindung steht, gibt die Figur 2 wieder. Innerhalb
des Zargenprofils 9 ist auswechselbar eine Antriebsschiene 16 mit einem endseitigen
Einsatz einer Umlenkung 10 ein-gesetzt.
[0015] Durch die Ausschnittdarstellung nach Figur 3 ist diese Anordnung noch deutlicher
erkennbar. Da die Figur 3, unter Weglassung des Torblattes, die Ausbildung der antriebsmäßigen
Komponenten in der Grundposition, d. h. in der geschlossenen Position des Torblattes
zeigt, wird eine Elementverbindung 11 sichtbar, die eine Verbindung zu den nicht dargestellten
Elementen des Torblattes 1 ausgeführt. Innerhalb der Elementverbindung 11 ist über
eine nicht näher bezeichnete Achse eine Führungsrolle 17 angeordnet, die ausschließlich
innerhalb der Laufschiene 4 geführt wird. Die Laufschiene 4 ist dabei als separates
Bauteil mit dem Zargenprofil 9 verbunden. Innerhalb des Zargenprofils 9 ist die Antriebsschiene
16 auswechselbar eingesetzt. Endseitig weist die Antriebsschiene 15 die Umlenkung
10 auf, in der auf eine Achse 16 eine Umlenkrolle 14 geführt wird und gleichzeitig
eine Verbindung zu dem Zargenprofil 9 herstellt.
[0016] In den Ausführungsbeispielen ist, teilweise aus Gründen der Übersichtlichkeit, die
Darstellung eines Lasttrums 12 und eines Leertrums 36 nur ansatzweise dargestellt
worden.
[0017] Innerhalb der Antriebsschiene 16 ist ein erster Mitnehmer 23 angeordnet, der einerends
mit dem Lasttrum 12 verbunden ist. Andererseits wird über eine Leertrumbefestigung
13 auf der anderen Seite das Leertrum 36 über die Umlenkrolle 14 geführt werden kann.
[0018] In einer perspektivischen Darstellung nach der Figur 4 mit der Antriebs-schiene 16
und dem unteren Abschluss 10 ist das Leertrum 36 in der Antriebsschiene 16 dargestellt
worden. Hier wird deutlich, dass die Umlenkung 10 endseitig mit der Antriebsschiene
16 verbunden wird.
[0019] Die Umlenkung 10 besteht im Wesentlichen aus einem Endstück 30 mit einer Basis 32,
von der seitlich Seiten 34 und 33 abgehen, die endseitig in Abwinkelungen 35 übergehen.
Zwischen den Abwinkelungen 35 ist ein Freiraum, um den Einbau des Leertrums 36 zu
vereinfachen. In dem Ausführungsbeispiel der Figur 11 weist die Umlenkrolle 14 zwei
Führungsrillen 29 auf, was bedeutet, dass das Seil des Leertrums 36 aus Sicherheitsgründen
in zweifacher Ausführung eingebaut werden kann. Dieses macht deutlich, dass bei einem
Riss eines der beiden Stahlseile, immer noch aus Sicherheitsgründen, ein Seil die
Funktion des Leertrums 36 aufrechthalten kann. Gelagert ist die Umlenkrolle 14 auf
der Achse 15, die endseitig ein Gewinde aufweist, auf das eine Mutter 31 aufgeschraubt
werden kann, wodurch auch gleichzeitig eine untere Befestigung der Antriebsschiene
16 mit dem Zargenprofil 9 oder dergleichen ausgeführt werden kann.
[0020] Die Figur 5 gibt eine der beidseitigen, oberhalb des Torblattes sich gegenüberstehenden
Antriebsplatten 6, 7 wieder, die mit einem Lasttrumrad 19, das eine Verzahnung aufweist,
ausgestattet sind. Aufgrund der Verzahnung kann beispielsweise für das Lasttrum 12
eine Kette oder dergleichen verwendet werden. Zentrisch ist innerhalb des Lasttrumrades
19 ein Anschlussstück 18 ausgebildet, das einerseits zur Verbindung mit dem Übertragungselement
5 und andererseits mit der Antriebseinheit 8 dient. Auf den Antriebsplatten 6, 7 ist
darüber hinaus ein Umlenkrad 21 für das Lasttrum 12 dargestellt, das beim Durchlaufen
einer Spannvorrichtung 20 in Verbindung mit einem Spannrad 22 stets für eine ausreichende
Spannung des in sich angeschlossenen Antriebsmittels mit dem Lasttrum 12 und dem Leertrum
36 sorgt.
[0021] Der erste Mitnehmer 23 ist in einer Einzeldarstellung der Figur 6 in einer ersten
bevorzugten Ausführungsform dargestellt worden. Dieser Mitnehmer 23 hat zwei Laufrollen
24, um in der Antriebsschiene 16 geführt zu werden. Des Weiteren ist auf der linken
Seite eine Lasttrumbefestigung 25, an der je nach Ausführung eine Kette oder ein Zahnriemen
befestigt wird, vorhanden. Gegenüberliegend ist eine Leertrumbefestigung 26 vorhanden,
in der die Enden der Seile des Leertrums 36 befestigt werden. Ferner sind in dem Mitnehmer
23 Rillen 43 zur Führung der Seile des Leertrums 36 enthalten. Der Mitnehmer 23 beinhaltet
ein Anschlussstück 38, das gleichzeitig auch einen Führungsbereich in Form eines Spaltaustrittes
47 eines Spaltes 46, der längsseitig in der Antriebsschiene 16 vorhanden ist. An dem
oberen Teil des Anschlussstückes 38 ist ein Verbindungsstück 39 vorhanden, das zur
Befestigung mit dem Torblatt verwendet wird und über Befestigungen 40 auswechselbar
angebracht ist.
[0022] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird ein erster Mitnehmer 45 ohne die
Laufrollen 24 in der Figur 7 dargestellt. Auch dieser Mitnehmer 45 wird innerhalb
des Spaltes 46 durch das Anschlussstück 38 mit seinem Spaltaustritt 47 in der Antriebsbahn
gehalten, so dass sich ein gleichartiger Einbau in der Antriebsschiene 16 ergibt.
Über die Lasttrumbefestigung 25 ist das Lasttrum 12 einerends und andererends das
Leertrum 36 über ein Klemmstück 37 mit dem Anschlussstück 38 verbunden. Das außerhalb
der Antriebsschiene 16 liegende Verbindungsstück 39 wird auch in dieser Ausführung
über die Befestigungen 40 oberhalb des Spaltaustrittes 47 mit dem Anschlussstück 38
verbunden. Das Verbindungsstück 39 und das Klemmstück 37 können somit separat mit
dem Anschlussstück 38 verbunden und auch ausgewechselt werden.
[0023] Innerhalb des Klemmstückes 37 sind die Leertrumbefestigungen 26, über die das Leertrum
36 befestigt wird, angeordnet. Die Rückseite des Mit-nehmers 45 zeigt die Figur 8.
Diese Darstellung macht deutlich, dass das Verbindungsstück 39 im Bereich des Spaltaustrittes
47 mit den Befestigungen 40 montiert wurde.
[0024] In einer Einzeldarstellung nach Figur 9 wird das Anschlussstück 38 als flaches Bauteil
dargestellt. Über Durchbrüche 42 wird das Klemmstück 37 befestigt. Im oberen Teil
weist das Anschlussstück 38 einen Freischnitt 41 zur besseren Verbindung mit dem Torblatt
auf.
[0025] Die Ausführung eines zweiten Mitnehmers 27, in Ausführung durch ein Verbindungselement
44 zur Verbindung von Lasttrum 12 und Leertrum 36, in einer Ausführungsform mit unterschiedlichen
Materialien, kann der Figur 10 entnommen werden. Dabei ist auf der rechten Seite eine
Befestigung 28 für das Lasttrum 12 wiedergegeben worden. Auf der anderen Seite des
Verbindungselementes 44 wird das Leertrum 36 durch die Leertrumbefestigung 13 festgelegt.
[0026] Zur Justierung des Torblattes ist jeder der Mitnehmer 23 mit einer Justier-vorrichtung
48 ausgestattet, wobei die Justage mittels eines Stellelements 49 ausgeführt wird
1. Tor, das als Sektionaltor oder Spiraltor oder Schnelllauftor ausgebildet ist, wobei
dessen Torblatt aus einzelnen, drehgelenkig miteinander verbundenen Elementen (2,
3) besteht, die in beidseitig parallel verlaufenden Laufschienen (4) geführt werden
und durch mindestens ein in sich geschlossenes Umlauf- und Antriebsmittel, das ein
Lasttrum (12) und ein Leertrum (36) aufweist, angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine einseitig zum Torblatt angeordnete Antriebseinheit (8) verwendet wird, die mit
einer Antriebsplatte (7) verbunden ist und ein Anschlussstück (18) aufweist, das über
ein Übertragungselement (5) die Drehbewegung des Antriebes (8) auf eine Antriebsplatte
(6) überträgt, und dass den Laufschienen (4) in ihren vertikalen Abschnitten jeweils
Antriebsschienen (16) zugeordnet sind, in denen die Umlauf- und Antriebsmittel enthalten
sind, die jeweils ein Lasttrum (12) in gliederförmigen Elementen und jeweils ein Leertrum
(36) in einer seilförmigen Ausbildung beinhalten, wobei die jeweiligen Enden des Lasttrums
(12) und des Leertrums (36) durch einen ersten Mitnehmer (23, 45) und einen zweiten
Mitnehmer (27) untereinander verbunden sind.
2. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Umlauf- und Antriebsmittel eine gleichförmige Ausbildung in Lasttrum (12) und
Leertrum (36) aufweist, die durch einen Mitnehmer (23, 45) miteinander verbunden sind.
3. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (23, 45) ein Anschlussstück (38) mit einem Spaltaustritt (47) aufweist,
wobei an dem Spaltaustritt (47) ein Verbindungsstück (39) und unterhalb des Spaltaustrittes
(47) eine Lasttrumbefestigung (25) sowie eine Leertrumbefestigung (26) angeordnet
sind.
4. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (23) mit Laufrollen (24) ausgestattet ist.
5. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (27) ungeführt innerhalb der Antriebsschiene (16) ortsveränderbar ist
und im Wesentlichen aus einem Verbindungselement (44) mit einer Leertrumbefestigung
(13) und einer Befestigung (28) für ein Ende des Lasttrums (12) besteht.
6. Tor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Anschlussstück (39) ein Klemmstück (37) zur Befestigung des Lasttrums (36)
vorhanden ist.
7. Tor nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlussstück (38) mit seinem Spaltaustritt (47) einen in der Antriebsschiene
(16) vorhandenen Spalt (46) durchdringt.
8. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (23, 45) Führungen (43) für das Leertrum (36) beinhaltet.
9. Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leertrum (36) aus zwei Seilen besteht.
10. Tor nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Seile des Leertrums (36) über eine Umlenkrolle (14), die am unteren Ende der
Antriebsschiene (16) vor Kopf eingesetzt ist, geführt werden.
11. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Lasttrum (12) eine Spannvorrichtung (20) für das gesamte Umlauf- und Antriebsmittel
beinhaltet.
12. Tor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich bei geschlossenem Torblatt die Mitnehmer (23) im Bereich eines Elementes (2)
befinden und über Elementverbindungen (11) seitlich mit dem Element (2) verbunden
sind.