[0001] Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungseinheit zur Verwendung in einem Halbzeug.
Stand der Technik
[0002] Aus der
EP 2 418 417 A2 ist eine Beleuchtungseinheit nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Die erfindungsgemäße Beleuchtungseinheit mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs
ist dazu vorgesehen, in einem Bekleidungsstück integriert zu werden. Der Schutz eines
Trägers des Bekleidungsstücks erhöht sich sowohl im beruflichen Umfeld als auch im
privaten Umfeld dadurch, dass der Träger des Bekleidungsstücks auch in dunkler Umgebung
sichtbar wird. Die erfindungsgemäße Beleuchtungseinheit umfasst mindestens ein erstes
Beleuchtungselement, mindestens ein zweites Beleuchtungselement, wobei die Beleuchtungselemente
elektrisch über mindestens einen elektrischen Leiter miteinander verbunden sind. Bevorzugt
umfasst die Beleuchtungseinheit zwischen 4 und 25 Beleuchtungselemente, besonders
zwischen 7 und 15 Beleuchtungselemente. Bevorzugt weist die Beleuchtungseinheit aber
9 Beleuchtungselemente auf.
[0004] Die Beleuchtungselemente sind dazu vorgesehen, sichtbares Licht auszusenden. Eine
Anordnung mit einer Vielzahl von Beleuchtungselementen gewährleistet eine hohe Lichtmenge
ausgehend von der Beleuchtungseinheit.
[0005] Unter sichtbarem Licht soll hier insbesondere Licht insbesondere mit folgenden Anzeigen
verstanden werden:
- Eine Änderung der Lichtfarbe
- Eine Änderung der Lichtintensität
- Lichtpulse unterschiedlicher Länge
- Lichtpulse unterschiedlicher Helligkeit
- Lauflicht mit Änderung der Laufrichtung des Lichts
- Lichtpulse, variierend in Pulsfrequenz und/oder Helligkeit
[0006] Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Merkmale sind vorteilhafte Weiterbildungen
des Systems nach dem Anspruch 1 möglich.
[0007] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass sich die Beleuchtungseinheit über eine Länge l
Beleuchtung erstreckt, die mindestens 80 mm beträgt. Bevorzugt liegt die Länge l
Beleuchtung zwischen 200 und 350 mm. Unter der Länge l
Beleuchtung soll hierbei die geometrische Abmessung in einer axialen Richtung z der Beleuchtungseinheit
verstanden werden. Die Länge l
Beleuchtung der Beleuchtungseinheit ist in dem genannten Bereich für eine Integration in ein
Bekleidungsstück der Konfektionsgröße L ausgelegt. Die Bereiche der Länge l
Beleuchtung der Beleuchtungseinheit müssten für eine Integration in ein Bekleidungsstück einer
anderen Konfektionsgröße als L entsprechend umgerechnet werden.
[0008] Die Beleuchtungseinheit weist 11 bis 312 Beleuchtungselemente/Meter, bevorzugt 20
bis 188 Beleuchtungselemente/Meter, insbesondere bevorzugt 35 bis 125 Beleuchtungselemente/Meter
auf. Ganz besonders bevorzugt weist die Beleuchtungseinheit 45 bis 88 Beleuchtungselemente/Meter
auf. Bevorzugt weist die Beleuchtungseinheit 75 Beleuchtungselemente/Meter auf. Die
Anzahl der Beleuchtungselemente weist in dem genannten Bereich ein Optimum auf, insbesondere,
wenn die Beleuchtungseinheit in einem Bekleidungsstück integriert wird.
[0009] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind das erste Beleuchtungselement und das
zweite Beleuchtungselement in der Beleuchtungseinheit entlang mindestens eines elektrischen
Leiters in einem Abstand x zueinander angeordnet, der 0 bis 20mm betragen kann, bevorzugt
aber 14mm beträgt.
[0010] Vorteilhafterweise weist die Beleuchtungseinheit mindestens eines der folgenden Bauelemente
auf, wobei die Aufzählung nicht abschließend ist:
- a. einen Widerstand
- b. eine Diode
- c. eine Sensoreinheit
- d. eine Speichereinheit
- e. eine Kommunikationseinheit
- f. eine Energiegewinnungseinheit
[0011] In der erfindungsgemäßen Ausführungsform sind das erste Beleuchtungselement und mindestens
eine der Komponenten der Beleuchtungseinheit auf einer Leiterplatte angeordnet.
[0012] Bevorzugt ist die Beleuchtungseinheit in einem flexiblen Trägermaterial, insbesondere
in einem Silikonmaterial integriert. Vorteilhafterweise setzt sich das Trägermaterial
im Querschnitt zusammen aus einem flachen Bereich A1, der sich in eine bezogen auf
die Beleuchtungseinheit erste radiale Richtung h
1 und eine bezogen auf die Beleuchtungseinheit zweite radiale Richtung h
2 erstreckt und einem erhabenen Bereich A2, der sich in, bezogen auf die Beleuchtungseinheit
zweite radiale Richtung h
2, erstreckt bzw. aufspannt.
[0013] Bevorzugt ist das erste Beleuchtungselement zwischen einem ersten elektrischen Leiter
und einem zweiten elektrischen Leiter angeordnet.
[0014] In der erfindungsgemäßen Ausführungsform weist das erste Beleuchtungselement eine
Länge z auf. Die Länge z erstreckt sich in die erste radiale Richtung h1. Die Länge
z liegt insbesondere zwischen 1,2 und 3 mm. Bevorzugt liegt die Länge z zwischen 1,5
und 2 mm.
[0015] Bevorzugt weist der Träger eine erste Seite auf. Die erste Seite erstreckt sich parallel
zur ersten radialen Richtung h
1 und rechtwinklig zur zweiten radialen Richtung h
2. Eine zweite Seite erstreckt sich parallel zur ersten Seite und rechtwinklig zur
zweiten radialen Richtung h
2. Die erste Seite und die zweite Seite sind in einem Abstand d zueinander angeordnet.
[0016] Bevorzugt weist der erste elektrische Leiter eine Querschnittsfläche A
Leiter1 mit einem Mittelpunkt M1 auf. Der zweite elektrische Leiter weist bevorzugt eine
Querschnittsfläche A
Leiter2 mit einem Mittelpunkt M2 auf. Der Abstand zwischen dem Mittelpunkt M1 und dem Mittelpunkt
M2 beträgt mindestens z', wobei z' zwischen 1,5 und 4 mm, bevorzugt aber zwischen
2 und 3 mm liegt.
[0017] In der erfindungsgemäßen Ausführungsform ist der Abstand zwischen den Mittelpunkten
M1, M2 und der ersten Seite mindestens y', wobei y' zwischen 0,5 und 1,5 mm, bevorzugt
aber zwischen 0,7 und 1,1 mm liegt.
[0018] Vorteilhafterweise weist mindestens ein elektrischer Leiter einen Durchmesser d
Leiter auf, der bevorzugt 1,0 mm beträgt.
[0019] Mindestens ein elektrischer Leiter weist einen Umfang U
Leiter auf, wobei der Abstand des Umfangs zur ersten Seite mindestens y" beträgt. Bevorzugt
liegt y" zwischen 0,2 und 1,5 mm. Besonders bevorzugt liegt y" zwischen 0,4 und 0,6
mm.
[0020] Bevorzugt beträgt der Abstand des Umfangs U
Leiter1 des ersten elektrischen Leiters zum Umfangs U
Leiter2 des zweiten elektrischen Leiters z", wobei z" bevorzugt zwischen 3 und 5 mm liegt.
[0021] In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist mindestens eine erste Beleuchtungseinheit
in einem Halbzeug integriert. Das Halbzeug ist dazu vorgesehen, in einem Bekleidungsstück
integriert zu werden. Das hat den Vorteil, dass das Halbzeug mit der erfindungsgemäßen
Beleuchtungseinheit in einem beliebigen textilen Produkt integriert wird. So kann
das Halbzeug in einer Jacke, einer Weste, einer Hose, in Handschuhen, in Schuhen eingenäht
oder dergleichen werden. Es ist aber auch denkbar, dass das Halbzeug in einer anderen
beliebigen Ausführungsform eines Bekleidungsstücks integriert ist.
[0022] Weiterhin weist das Halbzeug mindestens eine Elektronik, mindestens ein Schaltelement
und mindestens ein elektrisches Verbindungselement auf. Somit kann die Beleuchtungseinheit
mit der Elektronik, dem Schaltelement und dem Verbindungselement verbunden werden.
Das hat den Vorteil, dass die Beleuchtungseinheit über das Schaltelement aktiviert
oder deaktiviert wird. Die Elektronik kann das Beleuchtungselement steuern und/oder
regeln.
[0023] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das Halbzeug mindestens ein
Sensorelement auf, um die Funktionalität bzw. die Anwendungsmöglichkeiten des Halbzeugs
zu erweitern.
[0024] Vorteilhafterweise ist das Sensorelement als Lichtsensor ausgeführt. Ein Lichtsensor
wandelt sichtbares und/oder unsichtbares Licht, wie beispielsweise UV oder Infrarot
unter Benutzung des photoelektrischen Effekts in ein elektrisches Signal um. Ist der
Sensor, den das Sensormodul umfasst, ein Lichtsensor, wird die Lichtstrahlung in der
Umgebung des Sensormoduls gemessen und in ein Sensorsignal umgewandelt. Somit kann
das Sensormodul vorteilhaft die Umgebungshelligkeit messen und in ein Sensorsignal
umwandeln.
[0025] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Sensorelement als Wegsensor
ausgeführt. Ein Wegsensor ist beispielsweise ein Radar oder ein Ultraschallsensor
und dient zur Messung des Abstandes zwischen einem Objekt und einem Bezugspunkt. Dabei
wird die Änderung des Weges in ein Sensorsignal umgewandelt. Ist der Sensor, den das
Sensormodul umfasst, ein Wegsensor, wird der Abstand zwischen dem Sensormodul und
einem Bezugspunkt in der Umgebung gemessen und in ein Sensorsignal umgewandelt.
[0026] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Sensorelement als Beschleunigungssensor
ausgeführt. Ein Beschleunigungssensor ist ein Sensor, der seine Beschleunigung misst.
Ist der Sensor, den das Sensormodul umfasst, ein Beschleunigungssensor, werden die
Beschleunigungen, mit denen das Sensormodul beaufschlagt wird, gemessen und in ein
Sensorsignal umgewandelt.
[0027] In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist das Sensorelement als Drehratensensor
ausgeführt. Drehratensensoren messen die Rotationsbeschleunigung eines Körpers. Ist
der Sensor, den das Sensormodul umfasst, ein Drehratensensor, werden Rotationsbeschleunigungen
des Sensormoduls gemessen und in ein Sensorsignal umgewandelt.
[0028] Weiterhin ist es vorstellbar, dass eine interne, zum Halbzeug gehörende Datenauswerteeinheit
oder eine externe, nicht zum Halbzeug gehörende Datenauswerteeinheit in einer Speichereinheit
hinterlegte Parameter und/oder Algorithmen auswertet. Somit können vorteilhaft Notfälle,
wie das Stürzen eines Trägers des Halbzeugs erkannt und signalisiert werden.
[0029] Um vorteilhaft die Position des Trägers des Halbzeugs zu bestimmen, ist das Sensorelement
als GPS Sensor, Ortungssensor, als Magnetfeldsensor oder dergleichen ausgeführt.
[0030] In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform ist das Halbzeug in einem Bekleidungsstück
integriert. Das Bekleidungsstück kann eine Jacke, eine Weste, eine Hose, ein Handschuh,
ein Schuh oder dergleichen sein. Durch die Integration des Halbzeuges in das Bekleidungsstück,
kann das Bekleidungsstück mit den Vorteilen der Beleuchtungseinheit ausgestattet werden.
[0031] Weitere Vorteile und zweckmäßige Ausführungen sind der Figurenbeschreibung und den
Zeichnungen zu entnehmen.
Zeichnungen
[0032] In den Zeichnungen sind Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Beleuchtungseinheit,
eines erfindungsgemäßen Halbzeugs sowie eines Bekleidungsstücks gezeigt.
[0033] Es zeigen:
- Figur 1
- eine erfindungsgemäße Beleuchtungseinheit in schematischer Darstellung,
Beschreibung
[0034] Für die in den unterschiedlichen Ausführungsbeispielen vorkommenden gleichen Bauteile
werden dieselben Bezugszahlen verwendet.
[0035] Figur 1 zeigt eine Beleuchtungseinheit 10. Die Beleuchtungseinheit 10 ist dazu vorgesehen,
in einem Bekleidungsstück integriert zu werden.
[0036] Ein erstes Beleuchtungselement 12a ist in der Beleuchtungseinheit 10 angeordnet.
Ein zweites Beleuchtungselement 12b und ein drittes Beleuchtungselement 12c sind beabstandet
zum ersten Beleuchtungselement 12a in der Beleuchtungseinheit 10 angeordnet. Das erste
Beleuchtungselement 12a ist mit dem zweiten Beleuchtungselement 12b und dem dritten
Beleuchtungselement 12c über zwei elektrische Leiter 14a und 14b miteinander verbunden.
Die Beleuchtungselemente 12a, 12b, 12c und 12d sind als LED ausgeführt. Es ist aber
auch denkbar, dass die Beleuchtungselemente 12a, 12b, 12c und 12d als andere, dem
Fachmann als sinnvoll erscheinende, Lichtquellen ausgeführt sind.
[0037] Im Ausführungsbeispiel in Figur 1 sind vier Beleuchtungselemente 12a, 12b, 12c und
12d in der Beleuchtungseinheit 10 angeordnet. Die Beleuchtungseinheit 10 weist zwischen
4 und 25 Beleuchtungselemente, besonders zwischen 7 und 15 Beleuchtungselemente, bevorzugt
aber 9 Beleuchtungselemente auf.
[0038] Die Beleuchtungseinheit 10 erstreckt sich in einer axialen Richtung in einer Länge
l
Beleuchtung. Die Länge l
Beleuchtung ist hierbei die geometrische Erstreckung von einer Stirnseite 16 der Beleuchtungseinheit
10 bis zu einer Rückseite 18 der Beleuchtungseinheit 10. Die Länge l
Beleuchtung erstreckt sich im Ausführungsbeispiel in Figur 1 entlang einer axialen Erstreckungsrichtung
r der Beleuchtungseinheit 10. Die Länge l
Beleuchtung der Beleuchtungseinheit 10 beträgt im Ausführungsbeispiel mindestens 80 mm. Bevorzugt
liegt die Länge l
Beleuchtung zwischen 200 und 350 mm.
[0039] Wie in Figur 1 ersichtlich, sind das erste Beleuchtungselement 12a und das zweite
Beleuchtungselement 12b in der Beleuchtungseinheit 10 über zwei elektrische Leiter
14a und 14b in einem Abstand x zueinander angeordnet. Der Abstand x liegt zwischen
0 bis 20 mm, beträgt bevorzugt aber 14mm. Beträgt der Abstand x 0,0 mm so sind das
erste Beleuchtungselement und das zweite Beleuchtungselement mit ihren Rückseiten
zueinander angeordnet.
[0040] Figur 2 zeigt eine Beleuchtungseinheit 10, die mindestens eines der folgenden Bauelemente
20 aufweist:
- a. ein Widerstand (20a)
- b. eine Diode (20b)
- c. eine Sensoreinheit (20c)
- d. eine Speichereinheit (20d)
- e. eine Kommunikationseinheit (20e)
- f. eine Energiegewinnungseinheit (20f)
[0041] Die Bauelemente 20, das erste Beleuchtungselement 12a und das erste Beleuchtungselement
12a sind auf einer Leiterplatte 22 angeordnet.
[0042] Die Energiegewinnungseinheit 20f ist im Ausführungsbeispiel in Figur 2 eine Solarzelle.
Die Solarzelle wandelt Sonnenenergie in eine elektrische Energie um. Die elektrische
Energie, die aus der Solarzelle gewonnen wird, steht der Beleuchtungseinheit 10 zur
Verfügung.
[0043] Die Beleuchtungseinheit 10 weist einen Träger 24 auf. Der Träger 24 enthält ein Trägermaterial,
das das erste Beleuchtungselement 12a, das zweite Beleuchtungselement 12b, den Widerstand
20a, die Diode 20b, die Sensoreinheit 20c, die Kommunikationseinheit 20e und die Energiegewinnungseinheit
20f umhüllt. Bevorzugt ist das Trägermaterial ein Silikon. Es ist aber auch denkbar,
dass das Trägermaterial aus thermoplastischen Elastomeren, aus Elastomeren, aus Gummi,
aus PVC, aus Polyethylen, aus Polyproylen, aus Polyisobutylen oder dergleichen aufgebaut
ist.
[0044] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Beleuchtungseinheit 10a. Der Träger
24 der Beleuchtungseinheit 10a setzt sich im Querschnitt zusammen aus einem flachen
Bereich 30, der sich in eine bezogen auf den Querschnitt des Trägers 24 erste radiale
Richtung h
1 und eine bezogen auf den Querschnitt des Trägers 24 zweite radiale Richtung h
2 erstreckt. Ein erhabener Bereich 32 spannt sich in die Richtung h
1 auf. Der flache Bereich 30 erstreckt sich hierbei beidseitig des erhabenen Bereiches
32.
[0045] Das erste Beleuchtungselement 12a ist zwischen dem ersten elektrischen Leiter 14a
und dem zweiten elektrischen Leiter 14b angeordnet.
[0046] Das erste Beleuchtungselement 12a erstreckt sich in die erste radiale Richtung h
1 und weist eine Länge z auf. Die Länge z liegt zwischen 1,2 und 3 mm, bevorzugt aber
zwischen 1,5 und 2 mm.
[0047] Wie in Figur 3 gezeigt, weist der Träger 24 eine erste Seite 100 auf. Die erste Seite
100 liegt rechtwinklig zur zweiten radialen Richtung h
2. Der träger 24 weist eine zweite Seite 110 auf. Die zweite Seite 110 liegt parallel
beabstandet zur ersten Seite 100 und rechtwinklig zur zweiten radialen Richtung h
2. Der Abstand der ersten Seite 100 und der zweiten Seite 110 beträgt mindestens d.
[0048] Der erste elektrische Leiter 14 a weist eine Querschnittsfläche A
Leiter1 auf. Die Querschnittsfläche A
Leiter1 weist einen Mittelpunkt M1 auf. Der zweite elektrische Leiter 14 b weist eine Querschnittsfläche
A
Leiter2 auf. Die Querschnittsfläche A
Leiter2 weist einen Mittelpunkt M2 auf. Der Abstand zwischen dem Mittelpunkt M1 und dem Mittelpunkt
M2 beträgt mindestens z', wobei z' zwischen 1,5 und 4 mm, bevorzugt aber zwischen
2 und 3 mm liegt.
[0049] Der Abstand zwischen den Mittelpunkten M1, M2 und der ersten Seite 100 beträgt mindestens
y'. Y' liegt zwischen 0,5 und 1,5 mm, bevorzugt aber zwischen 0,7 und 1,1 mm.
[0050] Bevorzugt ist der Abstand y' zwischen den Mittelpunkten M1, M2 und der ersten Seite
100genauso groß wie die Länge z der ersten Beleuchtungseinheit 12a.
[0051] Der erste elektrische Leiter 14a weist einen Durchmesser d
Leiter auf, der bevorzugt 1,0 mm beträgt. Der zweite elektrische Leiter 14b weist einen
Durchmesser d
Leiter auf, der bevorzugt 1,0 mm beträgt.
[0052] Der erste elektrische Leiter 14a weist einen Umfang U
Leiter1 auf. Der Abstand des Umfangs U
Leiter1 zur ersten Seite 100 beträgt mindestens y". Y" liegt zwischen 0,2 und 1,5 mm, bevorzugt
aber zwischen 0,4 und 0,6 mm.
[0053] Der Abstand des Umfangs U
Leiter zur ersten Seite 100 beträgt mindestens 0,5 mm, wobei y" =y'- b/2.
[0054] Der Abstand des Umfangs U
Leiter1 des ersten elektrischen Leiters 14a zum Umfangs U
Leiter2 des zweiten elektrischen Leiters 14b beträgt maximal z". Z liegt bevorzugt zwischen
3, 0 und 5, 0 mm.
[0055] Figur 4 zeigt ein Halbzeug 40, welches eine erste Beleuchtungseinheit 10 umfasst.
[0056] In das Halbzeug 40 ist eine Elektronik 42, ein Schaltelement 44 und ein elektrisches
Verbindungselement 46 integriert.
[0057] Die erste Beleuchtungseinheit ist mit der Elektronik 42, dem Schaltelement 44 und
dem elektrischen Verbindungselement 46 verbunden.
[0058] Figur 5 zeigt drei Ausführungsvarianten der Beleuchtungseinheit 10a bis 10c.
[0059] Die Beleuchtungseinheiten 10a bis 10c sind im Querschnitt dargestellt. Die Beleuchtungseinheiten
weisen je eine Biese 50a, 50b, 50c auf, mittels derer die Beleuchtungseinheiten 10a
bis 10c in je einem Textil 60a, 60b, 60c integriert werden können. Eine Lichtaustrittsfläche
70a, 70b, 70c ist die Flche, durch die das sihtbare Licht, welches von den Beleuchtungselementen
ausgesendet wird, austritt. Im ersten Ausführungsbeispiel ist die Lichtaustrittsfläche
70a in einem Winkel a zur Textilie 60 a angeordnet der zwischen -30° und +30° liegt.
Im zweiten Ausführungsbeispiel und im dritten Ausführungsbeispiel sind die Lichtaustrittsflächen
70b und 70c insbesondere parallel zu der Textilie 60b und 60c angeordnet.
[0060] Optische Effekte können auch durch die Gestaltung des Trägermaterials erzeugt werden,
wie in Figur 6 ersichtlich. Je nach Anordnung des Trägermaterials können unterschiedliche
Lichtaustrittsfächen A
Licht entstehen.
1. Beleuchtungseinheit (10), die dazu vorgesehen ist, in einem Bekleidungsstück integriert
zu werden, mit mindestens einem ersten Beleuchtungselement (12a) und mit mindestens
einem zweiten Beleuchtungselement (12b), dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (10) zwischen 4 und 25 Beleuchtungselementen, besonders zwischen
7 und 15 Beleuchtungselementen, bevorzugt aber 9 Beleuchtungselemente aufweist.
2. Beleuchtungseinheit (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (10) eine Länge lBeleuchtung aufweist, die sich in eine axiale Richtung z der Beleuchtungseinheit (10) erstreckt,
wobei die Länge lBeleuchtung mindestens 80 mm beträgt.
3. Beleuchtungseinheit (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet dass die Beleuchtungseinheit (10) mindestens einen elektrischen Leiter (14a) aufweist,
wobei das erste Beleuchtungselement (12a) und das zweite Beleuchtungselement (12b)
in der Beleuchtungseinheit (10) entlang des mindestens eines elektrischen Leiters
(14a, 14b) in einem Abstand x zueinander angeordnet sind, der 0 bis 20mm betragen
kann, bevorzugt aber 14mm beträgt.
4. Beleuchtungseinheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (10) mindestens eines der folgenden Bauelemente (24) aufweist:
a. ein Widerstand (20a)
b. eine Diode (20b)
c. eine Sensoreinheit (20c)
d. eine Speichereinheit (20d)
e. eine Kommunikationseinheit (20e)
f. eine Energiegewinnungseinheit (20f)
5. Beleuchtungseinheit (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das erste Beleuchtungselement (12a) und mindestens eine der Komponenten
0 der Beleuchtungseinheit (10) auf einer Leiterplatte (22) angeordnet sind.
6. Beleuchtungseinheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinheit (10) in einem flexiblen Trägermaterial (24), insbesondere
in einem Silikonmaterial integriert ist, wobei sich das Trägermaterial (24) im Querschnitt
zusammensetzt aus einem flachen Bereich A1, der sich in eine bezogen auf die Beleuchtungseinheit
(10) erste radiale Richtung h1 und eine bezogen auf die Beleuchtungseinheit (10) zweite radiale Richtung h2 erstreckt und einem erhabenen Bereich A2, der sich in, bezogen auf die Beleuchtungseinheit
(10) zweite radiale Richtung h2, erstreckt bzw. aufspannt.
7. Beleuchtungseinheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Beleuchtungselement (12a) zwischen einem ersten elektrischen Leiter (14a)
und einem zweiten elektrischen Leiter (14b) angeordnet ist.
8. Beleuchtungseinheit (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Beleuchtungselement (12a) eine, sich in die erste radiale Richtung h1 erstreckende
Länge z aufweist, wobei z zwischen 1,2 und 3 mm, bevorzugt zwischen 1,5 und 2,0 mm
liegt.
9. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (24) eine erste, sich parallel zur ersten radialen Richtung h1 und rechtwinklig zur zweiten radialen Richtung h2 erstreckende Seite (100) und eine zweite, sich beabstandet zur ersten Seite (100)
und rechtwinklig zur zweiten radialen Richtung h2 erstreckende Seite (110) aufweist, wobei der Abstand der ersten Seite (100) und der
zweiten Seite (110) mindestens d beträgt.
10. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste elektrische Leiter (14a) eine Querschnittsfläche ALeiter1 aufweist, wobei die Querschnittsfläche ALeiter1 einen Mittelpunkt M1 aufweist und dass der zweite elektrische Leiter (14b) eine Querschnittsfläche
ALeiter2 aufweist, wobei die Querschnittsfläche ALeiter2 einen Mittelpunkt M2 aufweist, wobei der Abstand zwischen dem Mittelpunkt M1 und
dem Mittelpunkt M2 mindestens z' beträgt, wobei z' zwischen 1,5 und 4 mm, bevorzugt
zwischen 3 und 3 mm liegt.
11. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen den Mittelpunkten M1, M2 und der ersten Seite (100) mindestens
y' beträgt, wobei y' zwischen 0,5 und 1,5 mm, bevorzugt zwischen 0,7 und 1,1 mm liegt.
12. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass y'=z beträgt.
13. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein elektrischer Leiter (14a, 14b) einen Durchmesser dLeiter aufweist, der bevorzugt 1,0 mm beträgt.
14. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein elektrischer Leiter (14a, 14b) einen Umfang ULeiter aufweist, wobei der Abstand des Umfangs ULeiter zur ersten Seite (100) mindestens y" beträgt, wobei y" zwischen 0,2 und 1,5 mm, bevorzugt
zwischen 0,4 und 0,6 mm liegt.
15. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass y" =y'- b/2 mindestens 0,5mm beträgt.
16. Beleuchtungseinheit (10) insbesondere nach einem Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des Umfangs ULeiter1 des ersten elektrischen Leiters (14a) zum Umfangs ULeiter2 des zweiten elektrischen Leiters (14b) maximal z" beträgt, wobei z" bevorzugt zwischen
3,0 und 5,0 mm liegt.
17. Halbzeug (40) mit einer Beleuchtungseinheit (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (40) mindestens eine erste Beleuchtungseinheit (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 17 umfasst.
18. Halbzeug nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug mindestens eine Elektronik (42), mindestens ein Schaltelement (44) und
mindestens ein elektrisches Verbindungselement (46)aufweist.
19. Halbzeug nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Beleuchtungseinheit (10) mit der Elektronik (42), dem Schaltelement (44)
und dem Verbindungselement (46) verbindbar ist.
20. Halbzeug nach einem der Ansprüche 17 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (50) mindestens ein Sensorelement (50) aufweist.
21. Bekleidungsstück (100) mit einer Beleuchtungseinheit (10) nach einem der Ansprüche
1 bis 16 und einem Halbzeug (40) nach einem der Ansprüche 17 bis 20.