[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte zur Befestigung in einer Halterung, insbesondere
in einer Schienenhalterung, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Auf dem Gebiet der Leuchten sind verschiedene Systeme bekannt, um eine Leuchte oder
mehrere Leuchten mit jeweils einem Leuchtmittel oder mit jeweils mehreren Leuchtmitteln
auf, in bzw. an einer Halterung an z.B. einer Wand, einer Decke, einem Möbelstück
oder dergleichen zu befestigen. Hierbei wird nicht die gesamte Leuchte am Stück an
z.B. der Wand montiert, sondern es wird eine Halterung fest an der Wand, der Decke
etc. befestigt, auf, in bzw. an der dann eine Leuchte oder mehrere Leuchten montiert
werden kann bzw. können. Die Leuchte kann bzw. die Leuchten können in der Halterung
nur an genau einer Stelle befestigbar sein oder es können z.B. bei Seilsystemen oder
Schienensystemen eine Leuchte oder mehrere Leuchte zumindest entlang einer Längsachse
der Halterung variabel befestigbar sein. Auch können die Leuchte bzw. die Leuchten
auf, in bzw. an der Halterung verschoben werden können.
[0003] Derartige Halterungen in Form von Schienenhalterungen weisen hierzu üblicherweise
einen entlang der Längsachse langen und starren Körper als Schiene auf, der z.B. mittels
Schrauben in Bohrungen der Wand, Decke etc. fest befestigt werden kann. Auf bzw. in
die Schiene kann die Leuchte bzw. können die Leuchten auf- bzw. eingesetzt und auf
diese Weise gehalten werden. Dies kann über einen Adapter geschehen, der auf der einen
Seite mit der Leuchte verbunden und an der anderen Seite zur Befestigung auf bzw.
in der Schiene ausgebildet sein kann. Der Adapter kann ausgebildet sein, in einer
ersten Drehstellung um die Hochachse in einer Richtung der Hochachse in die Schiene
eingesetzt und durch eine Drehung um die Hochachse in eine zweite Drehstellung in
der Schiene in der entgegengesetzten Richtung der Hochachse gehalten zu werden, z.B.
durch einen Eingriff im Inneren der Schiene, der durch die Drehung bewirkt werden
kann.
[0004] Um die Leuchte bzw. deren Adapter in der Schiene in diesem gehaltenen Zustand zu
sichern, kann z.B. die Drehung um die Hochachse zurück in die erste Drehstellung verhindert
werden. Hierzu ist es beispielsweise bekannt, ein Gehäuse bzw. eine Kappe an der Leuchte
vorzusehen, welche zum einen den leuchtenseitigen Teil des Adapters, welcher im gehaltenen
Zustand sichtbar sein kann, für den Betrachter verdecken und zum anderen eine Sicherung
des Adapters in der zweiten Drehstellung bewirken kann. Beispielsweise kann das Gehäuse
hierzu an jeder Seite in Richtung der Längsachse zur Schiene hin ein Befestigungsmittel
in Form einer Gehäusenase aufweisen, welche derart in die Schiene hineinragen können,
so dass die Gehäusenasen beidseitig seitlich in Richtung der Querachse von der Schiene
umgriffen werden können. Werden in diesem Zustand der Adapter und das Gehäuse samt
Gehäusenasen miteinander fest verbunden, so können die in die Schiene eingreifenden
Gehäusenasen eine Drehung des Adapters um die Hochachse verhindern und hierdurch den
Adapter in der zweiten Drehstellung sichern.
[0005] Um diese Art der Sicherung herzustellen ist es bisher bekannt, dass das Gehäuse an
der Leuchte z.B. um eine Leuchtenverlängerung herum zwischen Adapter und Leuchtmittel
angeordnet und sowohl in Richtung der Hochachse als auch um die Hochachse verdrehbar
ist. Wurde der Adapter in die zweite Drehstellung in den gehaltenen Zustand gebracht,
so kann das Gehäuse derart zur Hochachse gedreht und in Richtung der Hochachse über
den Adapter geschoben werden, dass die Gehäusenasen in die Schiene eingreifen.
[0006] Die Befestigung des Gehäuses samt Gehäusenasen in dieser Stellung erfolgt üblicherweise
durch eine Mutter mit Innengewinde, welche um die Leuchtenverlängerung herum zwischen
Leuchtmittel und Gehäuse angeordnet ist. Die Leuchtenverlängerung weist hierzu ein
Außengewinde in dem Bereich auf, in dem die Mutter zur Befestigung des Gehäuses angeordnet
werden soll. Ist somit das Gehäuse zur Sicherung des Adapters in der zweiten Drehstellung
positioniert, kann die Mutter in Richtung der Hochachse zum Bereich des Außengewindes
hin bewegt und auf das Außengewinde aufgeschraubt werden. Hierdurch kann die Beweglichkeit
des Gehäuses in Richtung der Hochachse soweit eingeschränkt werden, dass der Eingriff
der Gehäusenasen in die Schiene gesichert werden kann, welcher seinerseits den Eingriff
des Adapters in die Schiene in der zweiten Drehstellung sichern kann.
[0007] Nachteilig ist hieran, dass die Montage einer derartigen Leuchte mit Adapter in einer
Halterung wie z.B. einer Schienenhalterung umständlich und unbequem sein kann. Denn
wird der Adapter in die Schiene gehalten, so ist der Adapter in dieser zweiten Drehstellung
durch die Gehäusenasen zu sichern und die Gehäusenasen selbst durch eine weitere Sicherung,
nämlich die Mutter, ebenfalls zu sichern. So stellt das Einführen des Adapters in
die Schiene und Drehen in die zweite Drehstellung einen ersten Arbeitsgang dar, welcher
mit einer Hand ausgeführt werden kann. Der zweite Arbeitsgang erfordert jedoch üblicherweise
zwei Hände, weil das Gehäuse in Richtung der Hochachse zur Schiene hin bewegt und
dort von Hand gehalten werden muss, während mit der anderen Hand das Schrauben der
Mutter auf das Außengewinde der Leuchtenverlängerung erfolgen kann. Dies kann gerade
bei einer Deckenmontage über Kopf und auf einer Leiter für einen Benutzer sehr umständlich
und unbequem sein.
[0008] Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Leuchte zur Befestigung
in einer Halterung, insbesondere in einer Schienenhalterung, der eingangs beschriebenen
Art bereit zu stellen, welche sich einfacher, schneller und bzw. oder bequemer in
einer Halterung, insbesondere in einer Schienenhalterung, montieren lässt als bisher
bekannt. Insbesondere soll die Montage, insbesondere an einer Decke, einhändig erfolgen
können.
[0009] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0010] Somit betrifft die vorliegende Erfindung eine Leuchte zur Befestigung in einer Halterung,
welche fest an einer Wand, einer Decke, einem Möbelstück oder dergleichen befestigt
sein kann, z.B. mit Schrauben und Dübeln. Die Halterung kann der Befestigung einer
Leuchte oder mehrerer gleicher oder unterschiedlicher Leuchten dienen. Diese Halterung
kann insbesondere eine Schienenhalterung sein, d.h. eine sich länglich erstreckende
Halterung, in der die Leuchte bzw. mehrere Leuchten befestigt werden kann bzw. können.
Die Leuchte bzw. Leuchten können in der Schienenhalterung verschiebbar sein.
[0011] Dabei ist unter der Formulierung "in der Halterung" auch zu verstehen, dass die Leuchte
an oder auf der Halterung oder auch um die Halterung herum befestigt werden kann.
Zur Vereinfachung der Formulierung soll jedoch stets nur der Fall der Befestigung
"in der Halterung" verwendet werden, der auch alle sonstigen Varianten der Befestigung
einer Leuchte bzgl. einer Halterung, welche ihrerseits zuvor fest an einer Wand etc.
befestigt wurde, umfasst. Dies gilt ebenso für den Begriff "Eingriff", der entsprechend
auch ein "Umgreifen" etc. umfasst.
[0012] Die Leuchte weist einen Adapter zum Eingriff in die Halterung auf, wobei der Adapter
in einer ersten Drehstellung um eine Hochachse in die Halterung eingeführt und in
einer zweiten Drehstellung um die Hochachse in der Halterung in einer Richtung der
Hochachse gehalten werden kann. Der Adapter kann ein Bestandteil der Leuchte sein,
der zu diesem Zweck geeignet ist, wie z.B. ein hervorragendes Element, welches von
der Halterung aufgenommen werden und mit dieser eine Verbindung eingehen kann, die
vorzugsweise auch wieder zerstörungsfrei lösbar sein kann. Als Hochachse wird die
kartesische Achse angesehen, in der die Leuchte mit dem Adapter in die Halterung eingeführt
werden muss, um einen Eingriff in die Halterung zu erreichen, wobei das Einführen
in der ersten Drehstellung möglich ist. In der zweiten Drehstellung ist der Eingriff
erfolgt, so dass ein Herausziehen des Adapters aus der Halterung in der entgegengesetzten
Richtung der Hochachse nicht möglich ist. Mit anderen Worten kann der Adapter mittels
einer translatorischen und anschließenden rotatorischen Bewegung in der Halterung
gehalten werden.
[0013] Die Leuchte weist ferner wenigstens ein Befestigungsmittel zum Eingriff in die Halterung
auf, wobei das Befestigungsmittel in der zweiten Drehstellung des Adapters derart
in die Halterung eingeführt werden kann, so dass der Adapter in der zweiten Drehstellung
gesichert wird. Das Befestigungsmittel kann ein weiterer Bestandteil der Leuchte sein,
der diesen Zweck erfüllen kann, wie z.B. ein hervorragendes Element, welches in die
Halterung derart eingreifen kann, dass die Drehung des Adapters von der zweiten Drehstellung
zurück in die erste Drehstellung verhindert werden kann. Dabei ist das Befestigungsmittel
gleichzeitig derart vorzusehen, dass die Drehung des Adapters von der ersten Drehstellung
in die zweite Drehstellung ermöglicht werden kann.
[0014] Die erfindungsgemäße Leuchte zeichnet sich durch wenigstens ein Federelement aus,
welches derart angeordnet und ausgebildet ist, dass der Eingriff des Befestigungsmittels
in die Halterung durch die Federkraft des Federelements erfolgen und gesichert werden
kann. Das Federelement kann hierzu eine Zugkraft oder eine Druckkraft ausüben können.
Das Federelement kann als eine Metallfeder oder als ein elastischer Körper wie z.B.
ein Gummikörper ausgebildet sein. Mittels einer Metallfeder können verschiedene Ausführungsformen
von Zug- und Druckfedern einfach realisiert werden. Vorzugsweise kann das Federelement
als eine Spiral-Druckfeder aus Metall umgesetzt werden, welche einen kompakten Aufbau
mit gerichteter Federkraft in eine translatorische Richtung, hier die Richtung der
Hochachse, ermöglicht.
[0015] Unter einem Eingriff ist dabei zu verstehen, dass ein Element durch ein anderes Element
in mindestens einer Richtung einer Achse in der Bewegung blockiert werden kann, d.h.
die Ausführung der Bewegung in dieser Richtung verhindert werden kann. In diesem Fall
greift der Adapter in die Halterung derart ein, dass eine Bewegung entgegen der Richtung
des Einführens nach der Drehbewegung formschlüssig verhindert werden kann. Ferner
greift das Befestigungsmittel ebenfalls in die Halterung ein, wobei jedoch erfindungsgemäß
dieser Eingriff durch die Federkraft des Federelements bewirkt und bzw. oder gehalten
werden kann. Mit anderen Worten kann anstelle der bekannten Schraubverbindung zur
Sicherung des Befestigungsmittels im Eingriff mit der Halterung ein Federelement wie
vorzugsweise eine mechanische Spiral-Druckfeder verwendet werden.
[0016] Dies ist vorteilhaft, weil sich auf diese Art und Weise das Befestigungsmittel in
einer Richtung der Hochachse unter Spannung des Federelements, d.h. gegen dessen Federkraft,
von der Halterung wegbewegen lassen kann, um dem Adapter seine Drehbewegung um die
Hochsachse von der ersten Drehstellung in die zweite Drehstellung zu ermöglichen.
Ist die zweite Drehstellung erreicht, kann das Befestigungsmittel durch die Federkraft
wieder zurück in seine Ausgangsstellung bei entspanntem bzw. entspannterem Federelement
gebracht werden und hierdurch selbst derart in die Halterung eingreifen, dass der
Adapter gegen Zurückdrehen in die erste Drehstellung gesichert werden kann. Die Federkraft
des Federelements ist dabei derart auszulegen, dass dieser Zweck erfüllt werden kann.
Hierdurch kann zur Montage der Leuchte in der Halterung der Adapter in die Halterung
eingeführt und derart verdreht werden, so dass das Befestigungsmittel entgegen der
Federkraft eingedrückt wird und nach Abschluss der Drehbewegung des Adapters selbstständig
in die Halterung eingreifen und damit den Adapter in der zweiten Drehstellung sichern
kann. Dies kann deutlich einfacher, schneller und bequemer erfolgen als die bisher
bekannte Montage mit geschraubter Sicherung des Befestigungsmittels. Mit anderen Worten
erfolgt durch das Federelement erfindungsgemäß eine selbstständige Sicherung des Befestigungsmittels
in der zweiten Drehstellung.
[0017] Vorteilhaft ist hierbei insbesondere, dass keine zusätzlichen Elemente wie die Mutter
zusätzlich zur Leuchte selbst bedient werden müssen, was üblicherweise eine zweite
Hand erfordern kann. Daher kann diese Montage vorzugsweise einhändig erfolgen.
[0018] Vorteilhaft ist weiterhin, dass bei ausreichend großer Federkraft des Federelements
zur Halterung hin zusätzlich eine kraftschlüssige Befestigung der Leuchte in der Halterung
erfolgen kann. Hierdurch kann die Leuchte bei einer vertikalen Montage wie z.B. einer
Wandmontage in Position gehalten werden, insbesondere bei einer in vertikaler Richtung
orientierten Schienenhalterung.
[0019] Vorteilhaft ist auch, dass das Befestigungsmittel und das Federelement bei der Montage
der Leuchte in der Halterung nicht von außen für den Benutzern zugänglich sein müssen.
Hierdurch kann ein flacher Aufbau der Leuchte realisiert werden. Auch müssen Schrauben,
Muttern und dergleichen nicht beim Design der Leuchte berücksichtigt werden.
[0020] Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung sind der Adapter und das Befestigungsmittel
relativ zueinander in Richtung der Hochachse beweglich und das Federelement ist zwischen
dem Adapter und dem Befestigungsmittel derart angeordnet, dass das Federelement auf
den Adapter und das Befestigungsmittel in Richtung der Hochachse eine aufeinander
zu gerichtete Federkraft ausüben kann. Diese Federkraft kann als Zug oder Druck realisiert
sein. Hierdurch kann das Federelement bewirken, dass der Adapter und das Befestigungsmittel
bei der Montage unter Spannung des Federelements voneinander weg bewegt werden können,
um dem Adapter das Einführen in die Halterung in der ersten Drehstellung zu ermöglichen,
jedoch durch die Spannung des Federelements danach streben, wieder in eine enger zueinander
angeordnete Stellung zurückzukehren, in der dann die Sicherung des Adapters in der
zweiten Drehstellung durch das Befestigungsmittel erfolgen kann. Dabei kann das Federelement
seinerseits das Befestigungsmittel durch seine Federkraft im Eingriff in der Halterung
sichern.
[0021] Mit anderen Worten kann auf diese Weise die Beweglichkeit entlang der Hochachse gegeben
werden, welche dem Adapter das Einführen in die Halterung ermöglichen kann, ohne hierbei
durch das Befestigungsmittel blockiert oder gehindert zu werden. Das Befestigungsmittel
kann auf diese Weise in Richtung der Hochachse gegen die Federkraft des Federelements
bewegt werden, wobei das Federelement hierdurch gespannt werden und sich eine Rückstellkraft
aufbauen kann. Hierdurch kann das Befestigungsmittel federnd nachgiebig gegenüber
dem Adapter angeordnet werden. Das Befestigungsmittel und der Adapter sind dabei in
Drehrichtung um die Hochachse fest zueinander positioniert.
[0022] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann das Befestigungsmittel
in der ersten Drehstellung des Adapters um die Hochachse in der Drehrichtung derart
beabstandet zur Halterung positioniert werden, dass das Befestigungsmittel das Eingreifen
des Adapters in die Halterung nicht blockiert, und das Befestigungsmittel kann in
der zweiten Drehstellung des Adapters um die Hochachse durch die Federkraft des Federelements
in Richtung der Hochachse in die Halterung eingreifen. Der Abstand zwischen Befestigungsmittel
und Halterung besteht dabei in Umfangsrichtung in den zylindrischen Koordinaten um
die Hochachse als Rotationsachse. Auf diese Weise wird das Einführen des Adapters
in die Halterung in der ersten Drehstellung durch das Befestigungsmittel nicht gestört
und gleichzeitig kann die Sicherung des Adapters in der zweiten Drehstellung erfolgen.
[0023] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung kann das Befestigungsmittel
durch die Drehbewegung des Adapters um die Hochachse von der ersten Drehstellung des
Adapters in die zweite Drehstellung des Adapters durch Kontakt mit der Halterung entgegen
der Federkraft des Federelements bewegt werden, so dass das Befestigungsmittel die
Drehbewegung des Adapters nicht blockiert. Auf diese Weise kann eine selbstständige
Freigabe der Drehbewegung des Adapters durch das Befestigungsmittel erfolgen, welche
durch die Nachgiebigkeit des Federelements umgesetzt werden kann. Gleichzeitig führt
die Nachgiebigkeit des Federelements zu einer Spannung des Federelements, welche bei
Erreichen der zweiten Drehstellung des Adapters das Befestigungsmittel in die Halterung
einführen und mit seiner Federkraft dort sichern kann.
[0024] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung sind das Befestigungsmittel
und das Federelement einteilig oder einstückig ausgebildet. Dies kann bedeuten, dass
das Befestigungsmittel und das Federelement aus gleichen oder unterschiedlichen Materialen
separat geformt und dann stoffschlüssig, formschlüssig und bzw. oder kraftschlüssig
zu einem Teil, d.h. einteilig, fest miteinander verbunden wurden. Dies hatte den Vorteil,
dass unterschiedliche Materialien für das Befestigungsmittel und das Federelement
verwendet werden können. Auch kann hierdurch die Herstellung der einzelnen Teile vereinfacht
werden. Das Befestigungsmittel und das Federelement können aber auch einstückig hergestellt
worden sein, d.h. aus einem Stück geformt sein wie z.B. bei einem elastischen Gummikörper.
Vorteilhaft ist hierbei, dass eine Montage von einzelnen Elementen zur Herstellung
des Befestigungsmittels mit Federelement entfallen kann. Auch können hierdurch die
Herstellungskosten reduziert werden.
[0025] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Befestigungsmittel
zumindest auf der Seite, die bei der Drehbewegung des Adapters um die Hochachse von
der ersten Drehstellung des Adapters in die zweite Drehstellung des Adapters der Halterung
zugewandt ist, aus einem Material ausgebildet, welches weicher als das Material der
Halterung ist, vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet. Diesem Aspekt der Erfindung
liegt die Erkenntnis zugrunde, dass das Befestigungsmittel beim Übergang des Adapters
von der ersten Drehstellung in die zweite Drehstellung in Kontakt mit der Halterung
kommt. Um in diesem Fall zu vermeiden, dass es zur Kratzern oder ähnlichen Beschädigungen
der Halterung kommen kann, die für den Betrachter sichtbar sein könnten, kann das
Material des Befestigungsmittels weicher ausgestaltet sein. Falls durch diesen Kontakt
überhaupt Kratzer oder ähnliche Beschädigungen auftreten können, sollten diese somit
an dem Befestigungsmittel auftreten. Vorzugsweise kann hierzu Kunststoff als Material
des Befestigungsmittels verwendet werden. Da für derartige Halterungen von Leuchten
üblicherweise Aluminium als Material verwendet wird, können so Kratzer an der Halterung
vermieden werden.
[0026] Vorzugsweise ist der gesamte der Halterung zugewandte Bereich des Befestigungsmittels
derart ausgebildet. Vorteilhaft ist hierbei, dass es bei der Verwendung des Befestigungsmittels
nicht auf dessen Orientierung hinsichtlich der Drehbewegung ankommt, was die Montage
und Herstellung vereinfacht.
[0027] Besonders bevorzugt ist das gesamte Befestigungsmittel derart ausgebildet. Dies vereinfacht
die Herstellung weiterhin, weil das Befestigungsmittel durchgängig aus einem Material
hergestellt werden kann.
[0028] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist das Befestigungsmittel
zumindest auf der Seite, die bei der Drehbewegung des Adapters um die Hochachse von
der ersten Drehstellung des Adapters in die zweite Drehstellung des Adapters der Halterung
zugewandt ist, schräg ausgebildet. Hierdurch kann bei dem Kontakt zwischen Befestigungsmittel
und Halterung durch die Drehbewegung des Adapters von der ersten in die zweite Drehstellung
das federnde Eindrücken des Befestigungsmittels begünstigt werden, weil das Befestigungsmittel
und die Halterung schräg aufeinander abgleiten können anstelle senkrecht aneinander
zu stoßen und sich hierdurch zu blockieren. Unter einem schrägen Kontakt wird das
Auftreffen der Halterung auf eine abgeflachten Bereich wie z.B. eine schräge Flanke,
eine Kugel oder dergleichen des Befestigungsmittels verstanden. Das Befestigungsmittel
kann hierzu in dem Bereich, der bei der Drehbewegung mit der Halterung in Kontakt
kommen kann die Form einer Kugel, eines Dreiecks, eines Trapezes etc. haben.
[0029] Vorzugsweise sind beide der Halterung zugewandte Seiten des Befestigungsmittels derart
ausgebildet. Vorteilhaft ist hierbei, dass es bei der Verwendung des Befestigungsmittels
nicht auf dessen Orientierung hinsichtlich der Drehbewegung ankommt, was die Montage
und Herstellung vereinfacht.
[0030] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Leuchte ein Gehäuse
auf, an dem der Adapter fest angeordnet ist und in dem das Befestigungsmittel in Richtung
der Hochachse durch das Federelement federnd nachgiebig angeordnet ist. Das Gehäuse
und der Adapter sind vorzugsweise einteilig ausgebildet. Vorzugsweise weist das Gehäuse
zwei Befestigungsmittel auf, die vorzugsweise in einer Richtung der Längsachse einander
gegenüberliegend an dem Gehäuse angeordnet sind. Die beiden Befestigungsmittel sind
vorzugsweise entlang der Längsachse gleichweit vom Adapter beabstandet. Durch das
Gehäuse können das Befestigungsmittel und der Adapter derart miteinander verbunden
sein, dass sie von einem Benutzer gemeinsam und damit einfach und vorzugsweise mit
einer Hand gehandhabt werden können. Das Gehäuse kann ferner einen sicheren Halt für
das Federelement bieten, gegenüber dem das Befestigungsmittel federnd nachgiebig gelagert
sein kann. Auch kann eine Belastung des Leuchtmittels bei der Montage vermieden werden.
[0031] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist das Gehäuse wenigstens
ein feststehendes Anschlagselement auf, gegenüber dem das Federelement seine Federkraft
auf das Befestigungsmittel ausüben kann. Das Anschlagselement kann z.B. mittels einer
Verschraubung feststehend mit dem Gehäuse verbunden sein, wobei die Verschraubung
vorzugsweise auch lösbar ist. Hierdurch können das Federelement und das Anschlagselement
einfach zu montieren sein, indem das Federelement z.B. von innen in das Gehäuse eingesteckt
und dann mit dem Anschlagselement gesichert werden kann, so dass es das Befestigungsmittel
aus dem Gehäuse herausdrücken kann.
[0032] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist das Gehäuse wenigstens
eine Wegbegrenzung auf, die eine Bewegung des Befestigungsmittels in Richtung der
Hochachse zur Halterung hin begrenzen kann. Dies kann durch einen formschlüssigen
Eingriff des Gehäuses durch dessen Wegbegrenzung in die Bewegungsrichtung des Befestigungsmittels
in Richtung der Halterung erfolgen, so dass das Befestigungsmittel nicht vollständig
aus dem Gehäuse herausgedrückt werden kann. Der Austritt des Befestigungsmittels aus
dem Gehäuse in Richtung der Halterung kann lediglich soweit begrenzt werden, dass
der Eingriff des Befestigungsmittels in die Halterung dennoch ermöglicht wird.
[0033] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist die Wegbegrenzung des
Befestigungsmittels durch eine Verengung des Gehäuses an seiner halterungsseitigen
Gehäuseseite ausgebildet, wobei das Befestigungsmittel durch die Verengung hindurch
in Richtung der Hochachse zur Halterung über die halterungsseitige Gehäuseseite hinausragen
kann. Auf diese Weise kann eine einfache aber wirkungsvolle Wegbegrenzung des Befestigungsmittels
erfolgen. Diese kann insbesondere einfach herzustellen sein.
[0034] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung ist der Adapter ausgebildet,
in der zweiten Drehstellung in der Halterung im Wesentlichen aufgenommen werden zu
können. Hierdurch kann der Adapter nach der Montage der Leuchte in der Halterung für
den Betrachter verborgen bleiben, was den Anblick der Leuchte verbessern kann. Auch
kann die Leuchte kompakter ausgebildet werden, weil auf eine Zugänglichkeit zu den
Sicherungsmitteln wie bisher Mutter und Gewinde aufgrund des Federelements verzichtet
werden kann. Vorzugsweise kann hierzu das für die Nachgiebigkeit des Befestigungsmittels
erforderliche Federelement im Gehäuse vollständig aufgenommen werden, so dass lediglich
der Adapter aus dem Gehäuse herausragt und im montierten Zustand im Wesentlichen,
vorzugsweise vollständig, in der Halterung aufgenommen sein kann.
[0035] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Adapter in einer
Ebene senkrecht zur Hochachse eine Kontur auf, so dass der Adapter in der ersten Drehstellung
um die Hochachse in die Halterung eingeführt und in der zweiten Drehstellung um die
Hochachse in der Halterung in Richtung der Hochachse gehalten werden kann. Diese Kontur
kann vorzugsweise als Raute ausgebildet sein, dessen Fläche in der Ebene der Längsachse
und Querachse liegt. Zur Kontur können auch Elemente wie z.B. seitliche Vorsprünge
gehören, die mit dem Adapter verbunden oder mit dem Adapter einteilig oder einstückig
ausgebildet sind. Auf diese Weise kann das seitliche Maß des Adapters durch eine Drehung
um die Hochachse verändert werden, so dass der Adapter in der ersten Drehstellung
in die Halterung eingeführt und durch Drehung in die zweite Drehstellung dort formschlüssig
entgegen der Einführrichtung gehalten werden kann.
[0036] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Adapter wenigstens
zwei seitliche Vorsprünge in einer Richtung einer Querachse auf, die ausgebildet sind,
in der zweiten Drehstellung in zwei korrespondierende Vorsprungaufnahmen der Halterung
in der Richtung der Querachse eingreifen zu können, so dass der Adapter durch die
Vorsprünge in Richtung der Hochachse in den Vorsprungaufnahmen gehalten werden kann.
Diese Vorsprungaufnahmen können als seitliche Öffnungen ausgebildet sein, die wenigstens
den Adapter entgegen der Einführrichtung blockieren können und vorzugsweise gleichzeitig
die Drehung um die Hochachse derart begrenzen, dass die zweite Drehstellung die Grenze
dieser Drehbewegung in dieser Drehrichtung darstellt. In den Vorsprungaufnahmen kann
der Adapter mit seinen Vorsprüngen zusätzlich auch kraftschlüssig gehalten werden,
indem die Vorsprünge und Vorsprungsaufnahmen korrespondierend geformt und ggfs. zumindest
teilweise eine spannende bzw. klemmende Federkraft aufeinander ausüben können.
[0037] Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Adapter wenigstens
zwei elektrische Kontaktelemente auf, welche in der zweiten Drehstellung einen elektrisch
leitfähigen Kontakt mit zwei elektrischen Leitern der Halterung aufweisen können.
Diese Kontaktelemente sind vorzugsweise als seitliche Vorsprünge in Richtung der Querachse
ausgebildet. Die elektrischen Leiter der Halterung sind vorzugsweise von Isolationsmitteln
umgeben und in diese zurückversetzt angeordnet, um einen elektrischen Kontakt mit
einem Benutzer z.B. bei der Montage zu vermeiden. Hierdurch kann eine elektrische
Versorgung der Leuchte über den Adapter realisiert werden, so dass keine separaten
Leitungen und Montageschritte für einen elektrischen Anschluss der Leuchte erforderlich
sind.
[0038] Ein Ausführungsbeispiel und weitere Vorteile der Erfindung werden nachstehend im
Zusammenhang mit den folgenden Figuren erläutert. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische schematische Darstellung einer Leuchte mit Adapter vor einer
Halterung;
- Fig. 2
- eine perspektivische schematische Darstellung einer Leuchte mit Adapter in einer Halterung;
- Fig. 3
- eine perspektivische schematische Darstellung einer in der Halterung aufgenommenen
Leuchte mit einer Schraubverbindung zur Sicherung der Leuchte gemäß dem Stand der
Technik in der Halterung;
- Fig. 4
- die Ansicht der Fig. 3 mit angezogener Schraubverbindung gemäß dem Stand der Technik;
- Fig. 5a
- eine perspektivische schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte vor
der Montage in der Halterung;
- Fig. 5b
- eine seitliche Darstellung der Fig. 5a;
- Fig. 6a
- eine perspektivische schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte in einem
ersten Montageschritt;
- Fig. 6b
- eine Draufsicht auf die Darstellung der Fig. 6a;
- Fig. 7a
- eine perspektivische schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Leuchte in einem
zweiten Montageschritt;
- Fig. 7b
- eine Draufsicht auf die Darstellung der Fig. 7a;
- Fig. 7c
- eine seitliche Darstellung der Fig. 7a;
- Fig. 7d
- ein Schnitt durch die Darstellung der Fig. 7c; und
- Fig. 8
- ein Schnitt in Richtung der Querachse durch die Darstellung der Fig. 7d.
[0039] Die Fig. 1 und 2 zeigen eine Leuchte 2 mit Adapter 21 und eine Halterung 1. Die Halterung
1 erstreckt sich im Wesentlichen länglich entlang einer Längsachse X und ist in einer
Querachse Y, senkrecht zur Längsachse X, vergleichsweise schmal ausgebildet. Dies
gilt ebenso für die Höhe in der Hochachse Z, welche sich senkrecht zur Längsachse
X und senkrecht zur Querachse Y erstreckt.
[0040] Die Halterung 1 ist als Schienenhalterung 1 ausgebildet. Die Schienenhalterung 1
weist eine Halterungsaufnahme 10 in Form einer Schiene 10 auf. Die Schiene 10 ist
U-förmig ausgebildet, so dass sich eine Aufnahmeöffnung 13 oder ein Aufnahmeschlitz
13 bildet. Innerhalb der Aufnahmeöffnung 13 sind in den seitlichen Flanken der Schiene
10 zwei elektrische Leiter 12 angeordnet, die sich in der Längsachse X erstrecken
und sich in der Querachse Y direkt gegenüberliegen. Die elektrischen Leiter 12 sind
jeweils von einer elektrischen Isolation 11 U-förmig derart umschlossen, dass die
elektrischen Isolationen 11 zueinander hin offen ausgebildet sind. Parallel zu den
elektrischen Leitern 12 sind in der Schiene 10 zwei Vorsprungaufnahmen 14 angeordnet,
die auch als Adapternasenaufnahmen 14 bezeichnet werden können und die ebenfalls U-förmig
geformt sind, so dass die Öffnungen in der Querachse Y zueinander hin ausgerichtet
sind. Die Schiene 10 ist an z.B. einer Decke fest befestigt, so dass die Aufnahmeöffnung
13 von der Decke weg nach unten in den Raum geöffnet ist.
[0041] Die Leuchte 2 weist einen Adapter 21 auf, welcher dazu dient, eine feste und einfach
herstellbare aber lösbare Verbindung der Leuchte 2 mit der Halterung 1 zu erzeugen.
Der Adapter 21 erstreckt sich von einem Gehäuse 20 der Leuchte 2 in der Richtung der
Hochachse Z zur Halterung 1 hin. Der Adapter 21 weist in der Ebene der Längsachse
X und Querachse Y die Kontur einer Raute auf, so dass der Adapter 21 in einer ersten
Drehstellung um die Hochachse Z in die Aufnahmeöffnung 13 in Richtung der Hochachse
Z eingeführt werden kann. Durch Drehung des Adapters 21 um die Hochachse Z in eine
zweite Drehstellung kann der Adapter 21 in der Aufnahmeöffnung 13 gehalten werden.
Hierzu weist der Adapter 21 zwei seitliche Vorsprünge 23 auf, die auch als Adapternasen
23 bezeichnet werden können. Die Adapternasen 23 sind derart ausgestaltet und am Adapter
21 seitlich angeordnet, dass sie in der zweiten Drehstellung in die Vorsprungaufnahmen
14 der Halterung 1 eingreifen und von diesen umgriffen werden können. Der Adapter
21 weist ferner zwei elektrische Kontaktelemente 22 auf, die derart ausgestaltet und
am Adapter 21 seitlich angeordnet sind, dass sie in der zweiten Drehstellung in die
Öffnungen der elektrischen Isolationen 11 eingreifen und die elektrischen Leiter 12
elektrisch leitfähig kontaktieren können. Die elektrischen Kontaktelemente 22 des
Adapters 21 sind mittels elektrischer Leitungen (nicht dargestellt) mit dem Leuchtmittel
(nicht dargestellt) der Leuchte 2 elektrisch leitfähig verbunden.
[0042] In dieser zweiten Drehstellung des Adapters 21 kann die Leuchte 2 mittels des Adapters
21 sicher in der Schienenhalterung 1 gehalten und betrieben werden. Um den Adapter
21 in dieser zweiten Drehstellung zu sichern, weist die Leuchte 2 zwei Befestigungsmittel
24 in Form von Gehäusenasen 24 auf, die einstückig mit dem Gehäuse 20 ausgebildet
sind. Die Gehäusenasen 24 erstrecken sich in Richtung der Hochachse Z über die halterungsseitige
Gehäuseseite 28 soweit hinaus und sind in der Querachse Y derart ausgestaltet, dass
die Gehäusenasen 24 in der zweiten Drehstellung des Adapters 21 in die Aufnahmeöffnung
13 eingreifen und bei einer festen Verbindung zwischen Gehäuse 20 und Adapter 21 eine
Drehbewegung des Adapters 21 aus der zweiten Drehstellung heraus vermeiden können.
Die halterungsseitige Gehäuseseite 28 liegt dabei mit ihrer Kante bzw. Fläche an der
Schiene 10 an.
[0043] Um nun seinerseits das Gehäuse 20 in dieser Stellung, in der die zweite Drehstellung
des Adapters 21 durch die Gehäusenasen 24 gesichert wird, zu sichern, ist es bisher
bekannt, eine Schraubverbindung zwischen dem Adapter 21 und dem Gehäuse 20 herzustellen,
siehe Fig. 3 und 4. Die Leuchte 2 weist hierzu eine rohrförmige Leuchtenverlängerung
26 auf, die fest mit dem Adapter 21 verbunden ist und sich in Richtung der Hochachse
Z von dem Adapter 21 weg zu einem Leuchtmittel (nicht dargestellt) der Leuchte 1 erstreckt.
Die Leuchtenverlängerung 26 weist an ihrem adapterseitigen Ende ein Außengewinde 25
auf. Um die Leuchtenverlängerung 26 herum ist eine Mutter 27 angeordnet, welche entlang
der Hochachse Z beweglich ist und ein zum Außengewinde 25 passendes Innengewinde aufweist.
[0044] Nachdem der Adapter 21 in der zweiten Drehstellung in die Schienenhalterung 1 eingegriffen
hat, kann dieser Zustand gemäß dem Stand der Technik dadurch gesichert werden, dass
das Gehäuse 20 in Richtung der Hochachse Z zur Schienenhalterung 1 über den Adapter
21 bewegt wird, so dass die Gehäusenasen 24 in die Aufnahmeöffnung 13 eingreifen.
Da bei einer Deckenmontage das Gehäuse 20 hierbei entgegen der Richtung der Schwerkraft
bewegt werden muss, würde sich dieser Sicherungszustand von alleine wieder lösen.
Daher ist dann die Mutter 27 auf das Außengewinde 25 aufzuschrauben, so dass der Eingriff
der Gehäusenasen 24 in die Aufnahmeöffnung 13 hierdurch fixiert werden kann.
[0045] Nachteilig ist hierbei, dass gerade bei einer Deckenmontage das Gehäuse 20 so lange
mit einer Hand gegen die Schiene 10 gedrückt werden muss, bis mit der anderen Hand
die Mutter 27 auf das Außengewinde 25 aufgeschraubt wurde. Dies ist umständlich, unbequem
und kann für die Arme des Benutzers sehr schnell ermüdend sein.
[0046] Erfindungsgemäß wird stattdessen vorgeschlagen, die Befestigungsmittel 24 derart
auszugestalten, dass sich diese selbstständig im Eingriff in der Aufnahmeöffnung 13
sichern können, so dass der Benutzer keine weiteren Montageschritte mehr durchführen
muss, nachdem er den Adapter in die zweite Drehstellung gedreht hat. Dies wird nun
im Zusammenhang mit den Fig. 5a bis 8 erläutert.
[0047] Die Fig. 5a, 5b zeigen eine erfindungsgemäße Leuchte 2 vor der Montage unterhalb
einer Schienenhalterung 1, welche an einer Decke befestigt ist. Die Schiene 10 weißt
hierzu zwei Aussparungen 15 auf, durch die Schrauben oder dergleichen in Bohrungen
in der Decke eingeschraubt werden können. Das Einführen und Verschrauben dieser Schrauben
kann vorteilhafterweise durch die U-förmige Aufnahmeöffnung 13 erfolgen, so dass die
Köpfe der Schrauben für den Betrachter möglichst verborgen bleiben können. Die gehäuseseitige
Halterungsseite 16 zeigt dann zum Boden des Raums bzw. zum Betrachter hin.
[0048] Die erfindungsgemäße Leuchte 2 erstreckt sich im Wesentlichen in Richtung der Längsachse
X, in der sich auch die Schiene 10 erstreckt. In dieser Richtung mittig ist der Adapter
21 fest mit dem Gehäuse 20 der Leuchte 2 verbunden und ragt von dessen halterungsseitiger
Gehäuseseite 28 zur Halterung 1 hin. Die Leuchte 2 weist ferner zwei Befestigungsmittel
24 in Form von Kugelköpfen 24 auf, die jeweils durch Federelemente 30 in Form von
Spiral-Druckfedern 30 gegenüber dem Gehäuse 20 nachgiebig gelagert sind. Diese Funktion
wird im Detail später anhand der Fig. 8 beschrieben werden. Die beiden Kugelköpfen
24 sind in der Längsachse X jeweils gleich weit vom Adapter 21 entfernt angeordnet
und ragen in der Hochachse Z in Richtung der Halterung 1 aus der halterungsseitigen
Gehäuseseite 28 soweit heraus, dass sie in die Aufnahmeöffnung 13 der Schiene 10 eingreifen
können.
[0049] Die Fig. 6a, 6b zeigen eine erfindungsgemäße Leuchte 2 in einem ersten Montageschritt.
Die Leuchte 2 ist von dem Benutzer in Richtung der Hochachse Z mit ihrem Adapter 21
in die Aufnahmeöffnung 13 der Schiene 10 eingeführt worden. Aufgrund der rautenförmige
Kontur des Adapters 21 sowie der in der Längsachse X versetzten und in Richtung der
Querachse Y entsprechend ausgebildeten Adapternasen 23 kann das Einführen kollisionsfrei
erfolgen. Die Leuchte 2 befindet sich nun in ihrer ersten Drehstellung.
[0050] Die Fig. 7a, 7b, 7c, 7d zeigen eine erfindungsgemäße Leuchte 2 in einem zweiten Montageschritt.
Die Leuchte 2 wurde vom Benutzer durch eine Drehbewegung um die Hochachse Z in die
zweite Drehstellung gebracht, wobei diese Drehbewegung ca. 10° betragen kann. Die
Adapternasen 23 greifen nun in die Vorsprungaufnahmen 14 ein und sichern die Leuchte
2 entgegen der Schwerkraft in Richtung der Hochachse Z (vgl. Fig. 7b). Die Kugelköpfe
24 wurden durch diese Drehbewegung in Kontakt mit der halterungsseitigen Gehäuseseite
28 der Leuchte 2 gebracht. Dieser seitliche Kontakt der entsprechenden äußeren Kante
der Schiene 10 übt auf die Kugelköpfe 24 eine seitliche Kraft im Wesentlichen in Richtung
der Querachse Y aus, die aufgrund der schrägen Kontur der Kugelköpfe 24 in eine im
Wesentlichen in Richtung der Hochachse Z ausgerichtete Kraft transformiert wird, die
ihrerseits auf die Spiral-Druckfedern 30 wirkt. Die Spiral-Druckfedern 30 werden auf
diese Weise eingedrückt und gespannt, so dass zum einen die Kugelköpfe 24 in das Gehäuse
20 eingedrückt werden und damit den Weg in Richtung der Drehbewegung freigeben. Gleichzeitig
werden die Kugelköpfe 24 in Richtung der Hochachse Z gegen die halterungsseitige Gehäuseseite
28 gedrückt.
[0051] Durch die eingedrückten Kugelköpfe 24 kann der Benutzer die Drehbewegung der Leuchte
2 in die zweite Drehstellung fortsetzen und abschließen. Hierbei werden die Kugelköpfe
24 durch die Spiral-Druckfedern 30 in die Aufnahmeöffnung 13 der Schiene 10 gedrückt,
so dass hierdurch gleichzeitig eine Sicherung der Leuchte 2 in dieser Drehstellung
durch den Eingriff der Kugelköpfe 24 in die Aufnahmeöffnung 13 erfolgt sowie dieser
Eingriff seinerseits durch die Federkraft der Spiral-Druckfedern 30 gesichert wird.
Weitere Montageschritte des Benutzers sind hierzu nicht erforderlich. Für die Sicherung
der Leuchte 2 in der zweiten Drehstellung ist die Kraft der Spiral-Druckfedern 30
derart vorzusehen, dass die Kugelköpfe 24 ausreichend stark in die Aufnahmeöffnung
13 eingedrückt werden, um ein ungewolltes Lösen diese Verbindung zu vermeiden. Darüber
hinaus kann diese Federkraft derart stark eingestellt werden, dass gleichzeitig eine
kraftschlüssige Befestigung der Leuchte 2 an der Schienenhalterung 1 in Richtung der
Hochachse Z erfolgen kann, was insbesondere bei vertikalen Montagen vorteilhaft ist.
Vorzugsweise ist diese Federkraft gleichzeitig so gering eingestellt, dass die zweite
Drehstellung der Leuchte 2 durch einen Benutzer wieder aufgehoben werden kann, indem
der Benutzer die Leuchte 2 entgegen der Federkraft des Spiral-Druckfeder 30 wieder
in Richtung der ersten Drehstellung drehen kann. Hierdurch kann die Leuchte 2 auf
der Schienenhalterung 1 in eine andere Position verschoben werden.
[0052] Wird die Leuchte 2 wieder vollständig zurück in die erste Drehstellung gedreht, kann
die Leuchte 2 entfernt werden.
[0053] Die Fig. 8 zeigt einen Schnitt in Richtung der Querachse Y durch die Darstellung
der Fig. 7d. Hier ist insbesondere der Eingriff eines Kugelkopfs 24 in die Aufnahmeöffnung
13 zu sehen. Der Kugelkopf 24 wird von unten durch die Spiral-Druckfeder 30 in die
Aufnahmeöffnung 13 gedrückt. Die Spiral-Druckfeder 30 wird von unten durch ein feststehendes
Anschlagselement 31 gestützt, welches von der Innenseite des Gehäuses 20 in dieses
eingeschraubt ist.
[0054] Die halterungsseitige Gehäuseseite 28 ist in diesem Bereich derart ausgebildet, dass
sie eine Wegbegrenzung 32 für den Kugelkopf 24 bildet. Hierzu weist die halterungsseitige
Gehäuseseite 28 eine verengte Öffnung 32 auf, durch die hindurch der Kugelkopf 24
zum einen soweit in Richtung der Hochachse Z über die halterungsseitige Gehäuseseite
28 hinausragend kann, dass er in die Aufnahmeöffnung 13 eingreifen kann. Zum anderen
wird durch die Verengung der Öffnung 32 verhindert, dass der Kugelkopf 24 soweit über
die halterungsseitige Gehäuseseite 28 hinausragende kann, dass er die Drehbewegung
der Leuchte 2 in die zweite Drehstellung blockieren könnte. Ferner wird hierdurch
verhindert, dass der Kugelkopf 24 von der Spiral-Druckfeder 30 aus dem Gehäuse 20
herausgedrückt werden kann. Mit anderen Worten wird der Kugelköpfe 24 durch die verengte
Öffnung 32 sicher im Gehäuse 20 gehalten.
BEZUGSZEICHENLISTE (Teil der Beschreibung)
[0055]
- X
- Längsachse
- Y
- Querachse
- Z
- Hochachse
- 1
- (Schienen-)Halterung
- 10
- Halterungsaufnahme, Schiene
- 11
- elektrische Isolationen
- 12
- elektrische Leiter
- 13
- Aufnahmeöffnung, Aufnahmeschlitz
- 14
- Vorsprungaufnahmen, Adapternasenaufnahmen
- 15
- Aussparungen für Wand- bzw. Deckenbefestigung
- 16
- gehäuseseitige Halterungsseite
- 2
- Leuchte
- 20
- Gehäuse
- 21
- Adapter
- 22
- elektrische Kontaktelemente
- 23
- seitliche Vorsprünge des Adapters 21, Adapternasen
- 24
- Befestigungsmittel, Gehäusenasen, Kugelköpfe
- 25
- Außengewinde
- 26
- Leuchtenverlängerung
- 27
- Mutter mit Innengewinde
- 28
- halterungsseitige Gehäuseseite
- 30
- Federelemente, (Spiral-)Druckfedern
- 31
- feststehende Anschlagselemente der Federelemente 30
- 32
- Wegbegrenzungen der Befestigungsmittel, verengte Öffnung der halterungsseitigen Gehäuseseite
28
1. Leuchte (2) zur Befestigung in einer Halterung (1), insbesondere in einer Schienenhalterung
(1), mit
einem Adapter (21) zum Eingriff in die Halterung (1),
wobei der Adapter (21) in einer ersten Drehstellung um eine Hochachse (Z) in die Halterung
(1) eingeführt und in einer zweiten Drehstellung um die Hochachse (Z) in der Halterung
(1) in einer Richtung der Hochachse (Z) gehalten werden kann, und wenigstens einem
Befestigungsmittel (24) zum Eingriff in die Halterung (1), wobei das Befestigungsmittel
(24) in der zweiten Drehstellung des Adapters (21) derart in die Halterung (1) eingeführt
werden kann, so dass der Adapter (21) in der zweiten Drehstellung gesichert wird,
ferner mit wenigstens einem Federelement (30), welches derart angeordnet und ausgebildet
ist, dass der Eingriff des Befestigungsmittels (24) in die Halterung (1) durch die
Federkraft des Federelements (30) erfolgen und gesichert werden kann,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Befestigungsmittel (24) durch die Drehbewegung des Adapters (21) um die Hochachse
(Z) von der ersten Drehstellung des Adapters (21) in die zweite Drehstellung des Adapters
(21) durch Kontakt mit der Halterung (1) entgegen der Federkraft des Federelements
(30) bewegt werden kann, so dass das Befestigungsmittel (24) die Drehbewegung des
Adapters (21) nicht blockiert.
2. Leuchte (2) gemäß Anspruch 1,
wobei der Adapter (21) und das Befestigungsmittel (24) relativ zueinander in Richtung
der Hochachse (Z) beweglich sind, und
wobei das Federelement (30) zwischen dem Adapter (21) und dem Befestigungsmittel (24)
derart angeordnet ist, dass das Federelement (30) auf den Adapter (21) und das Befestigungsmittel
(24) in Richtung der Hochachse (Z) eine aufeinander zu gerichtete Federkraft ausüben
kann.
3. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei das Befestigungsmittel (24) in der ersten Drehstellung des Adapters (21) um
die Hochachse (Z) in der Drehrichtung derart beabstandet zur Halterung (1) positioniert
werden kann, dass das Befestigungsmittel (24) das Eingreifen des Adapters (21) in
die Halterung (1) nicht blockiert, und
wobei das Befestigungsmittel (24) in der zweiten Drehstellung des Adapters (21) um
die Hochachse (Z) durch die Federkraft des Federelements (30) in Richtung der Hochachse
(Z) in die Halterung (1) eingreifen kann.
4. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei das Befestigungsmittel (24) und das Federelement (30) einteilig oder einstückig
ausgebildet sind.
5. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei das Befestigungsmittel (24) zumindest auf der Seite, die bei der Drehbewegung
des Adapters (21) um die Hochachse (Z) von der ersten Drehstellung des Adapters (21)
in die zweite Drehstellung des Adapters (21) der Halterung (1) zugewandt ist, aus
einem Material ausgebildet ist, welches weicher als das Material der Halterung (1)
ist, vorzugsweise aus Kunststoff ausgebildet ist.
6. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei das Befestigungsmittel (24) zumindest auf der Seite, die bei der Drehbewegung
des Adapters (21) um die Hochachse (Z) von der ersten Drehstellung des Adapters (21)
in die zweite Drehstellung des Adapters (21) der Halterung (1) zugewandt ist, schräg
ausgebildet ist.
7. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche, ferner mit
einem Gehäuse (20), an dem der Adapter (21) fest angeordnet ist und in dem das Befestigungsmittel
(24) in Richtung der Hochachse (Z) durch das Federelement (30) federnd nachgiebig
angeordnet ist.
8. Leuchte (2) gemäß Anspruch 7,
wobei das Gehäuse (20) wenigstens ein feststehendes Anschlagselement (31) aufweist,
gegenüber dem das Federelement (30) seine Federkraft auf das Befestigungsmittel (24)
ausüben kann.
9. Leuchte (2) gemäß Anspruch 7 oder 8,
wobei das Gehäuse (20) wenigstens eine Wegbegrenzung (32) aufweist, die eine Bewegung
des Befestigungsmittels (24) in Richtung der Hochachse (Z) zur Halterung (1) hin begrenzen
kann.
10. Leuchte (2) gemäß Anspruch 9,
wobei die Wegbegrenzung (32) des Befestigungsmittels (24) durch eine verengte Öffnung
(32) des Gehäuses (20) an seiner halterungsseitigen Gehäuseseite (28) ausgebildet
ist,
wobei das Befestigungsmittel (24) durch die Verengung (32) hindurch in Richtung der
Hochachse (Z) zur Halterung (1) über die halterungsseitige Gehäuseseite (28) hinausragen
kann.
11. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei der Adapter (21) ausgebildet ist, in der zweiten Drehstellung in der Halterung
(1) im Wesentlichen aufgenommen werden zu können.
12. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei der Adapter (21) in einer Ebene senkrecht zur Hochachse (Z) eine Kontur aufweist,
so dass der Adapter (21) in der ersten Drehstellung um die Hochachse (Z) in die Halterung
(1) eingeführt und in der zweiten Drehstellung um die Hochachse (Z) in der Halterung
(1) in Richtung der Hochachse (Z) gehalten werden kann.
13. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei der Adapter (21) wenigstens zwei seitliche Vorsprünge (23) in einer Richtung
einer Querachse (Y) aufweist, die ausgebildet sind, in der zweiten Drehstellung in
zwei korrespondierende Vorsprungaufnahmen (14) der Halterung (1) in der Richtung der
Querachse (Y) eingreifen zu können, so dass der Adapter (21) durch die Vorsprünge
(23) in Richtung der Hochachse (Z) in den Vorsprungaufnahmen (14) gehalten werden
kann.
14. Leuchte (2) gemäß einem der vorherigen Ansprüche,
wobei der Adapter (21) wenigstens zwei elektrische Kontaktelemente (22) aufweist,
welche in der zweiten Drehstellung einen elektrisch leitfähigen Kontakt mit zwei elektrischen
Leitern (12) der Halterung (1) aufweisen können.