| (19) |
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(11) |
EP 3 087 239 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.11.2018 Patentblatt 2018/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.12.2014 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/079288 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/097275 (02.07.2015 Gazette 2015/26) |
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| (54) |
LAMELLENHALTERUNG
SLAT HOLDER
SUPPORT DE LAMELLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
23.12.2013 DE 102013114817
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.11.2016 Patentblatt 2016/44 |
| (73) |
Patentinhaber: Okalux GmbH |
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97828 Marktheidenfeld (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHNEIDER, Frank
97828 Marktheidenfeld (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meissner Bolte Partnerschaft mbB |
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Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Halterung für Lamellen, insbesondere Lamellen für Sonnenschutz-
und Tageslichtlenksysteme. Die Lamellen derartiger Systeme werden bei vielen dieser
Systeme zwischen zwei Fensterscheiben oder vor oder hinter der Fensterscheibe angeordnet.
[0002] Die Lamellen können auf verschiedene Weise am Fensterrahmen, an einem Trägerelement
oder am Isolierglasabstandhalter befestigt werden. Sie können in einen Winkel laufen
oder z.B. in einem am Fensterrahmen oder Trägerelement befestigten C-Profil sitzen,
an einem Profil eingehängt sein (
DE 34 32 113 A1) oder mit einem Trägerelement z.B. durch Kleben oder Schweißen verbunden sein (
DE 40 01471 A1). Es ist auch üblich, die im Scheibenzwischenraum angeordneten Lamellen verschieblich
zu lagern, indem sie in Langlöchern gehaltert werden, so dass sich die Lamellen entsprechend
der Temperaturentwicklung ausdehnen oder zusammenziehen können. Nachteilig bei dieser
Art Halterung ist, dass die Lamellen aufgrund des ihre Bewegung erlaubenden Spiels
der Halterung dazu neigen, in dieser eine undefinierte Lage einzunehmen. Es kann infolgedessen
zu einem Klappern der Lamellen kommen.
[0003] Die
EP 0 558 154 A2 betrifft eine zugschnurbetätigte Jalousie. In Fig. 45 (B) ist ein in einer Rahmenstruktur
5 angeordnetes Dichtelement 170 mit Eingriffsstücken 172 gezeigt, das auf der Außenseite
durch eine Feder 173 druckbeaufschlagt ist. Auf der Innenseite steht das Dichtelement
170 mittels eines Gleitelements 174 mit einer Seitenkante der Gewebebahn 1 in Eingriff.
Mittels der beschriebenen Anordnung des Dichtelements 170 wird ein Spalt zwischen
der Seitenkante der Gewebebahn 1 und der Innenseite der Öffnungs-/Schließzone geschlossen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für Lamellen von Sonnenschutz-
und Tagelichtlenksystemen zu schaffen, die an die temperaturbedingten Längenänderungen
der Lamellen angepasst ist und ein definierte Lage der Lamellen sicherstellt.
[0005] Diese Aufgabe ist bei einer Halterung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Halterung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0006] Eine erfindungsgemäße Halterung für ein oder mehrere langgestreckte Elemente, d.h.
Lamellen für Sonnenschutz- und Tageslichtlenksysteme, umfasst somit eine elastische
oder federne Ausgleichseinheit, umfassend zwei einander gegenüber liegende und in
einander eingreifende, relativ zu einander in Längsrichtung der langgestreckten Elemente
verschiebbar angeordnete Profile, die einen gemeinsamen Innenraum bilden, in dem ein
Federelement aufgenommen ist. Das Federelement wird bei temperaturbedingter Ausdehnung
des langgestreckten Elements zusammengedrückt und entspannt sich bei Zusammenziehen
des langgestreckten Elements in Längsrichtung des langgestreckten Elements. Das Federelement
ist dabei im Innenraum im Klemm- oder Reibsitz gehalten. Zugleich hat das Federelement
einen Bewegungsfreiheitsgrad, denn infolge der Verschiebbarkeit der Profile ist eine
Ausgleichsbewegung des Federelements in Längsrichtung ermöglicht. Der gemeinsame Innenraum
der Ausgleichseinheit ist durch in Bezug auf die Längsrichtung der langgestreckten
Elemente quer verlaufende Stegteile und jeweils einen sich in Längsrichtung erstreckenden
Schenkel der verschiebbar angeordneten Profile der Ausgleichseinheit begrenzt ist.
Die Stegteile sind dabei als Anschlag für die Schenkel vorgesehen. Die Ausgleichseinheit
umfasst auf der dem Innenraum entgegengesetzten, den langgestreckten Elementen zugewandten
Seite ein weiteres Profil zur Aufnahme der langgestreckten Elemente und auf der dem
ersten Profil entgegengesetzten Seite noch ein weiteres Profil als Abstandhalter zu
einem Fensterrahmen oder Trägerelement oder zur Aufnahme eines oder mehrerer weiterer
langestreckter Elemente. Die weiteren Profile sind jeweils mit den entsprechenden
verschiebbar angeordneten Profilen der Ausgleichseinheit einstückig ausgebildet, wobei
sie mit diesen jeweils einen gemeinsamen Stegteill aufweisen. Jeweils die Außenseite
eines Schenkels der Profile der Ausgleichseinheit ist mit der Außenseite eines in
Querrichtung zu den langgestreckten Elementen gesehen, auf derselben Stegseite befindlichen
Schenkels des betreffenden weiteren Profils im Wesentlichen fluchtend. Der jeweils
andere Schenkel der Profile der Ausgleichseinheit ist nicht mit dem auf derselben
Stegseite befindlichen Schenkel fluchtend, sondern in Bezug auf dessen Längsachse
in das Profilinnere versetzt angeordnet und außen jeweils vom anderen Schenkel betreffenden
weiteren Profils umschlossen. Dabei sind die Bauteile, bestehend jeweils aus einem
Profil der Ausgleichseinheit und einem weiteren Profil mit gemeinsamem Quersteg, identisch.
[0007] Durch das Vorsehen der elastischen oder federnden Ausgleichseinheit in der Halterung
wird eine elastische, schwimmende Lagerung für das oder die langgestreckte(n) Element(e)
geschaffen. Die Halterung eignet sich für Lamellen bzw. Lamellenbehänge im Scheibenzwischenraum
von Isoliergläsern, die zum Sonnenschutz und zur Tageslichtlenkung eingesetzt werden.
Sie stützt sich dann in Horizontalrichtung gesehen am Scheiben-Abstandhalter ab, der
die beiden Isolierglasscheiben in Position hält. In Vertikalrichtung gesehen steht
sie üblicherweise mit dem unteren Ende auf dem Scheiben-Abstandhalter auf. Die Lamellen
sind stets in ihrer Lage fixiert. Wird die Halterung als Verbindungsstück zwischen
zwei Lamellenbehängen, eingesetzt, kann eine sichere Anordnung auch von zwei und mehr
Lamellenbehängen in der erforderlichen Länge erreicht werden. Aufgrund der Wirkung
des Ausgleichselements erfolgt ein automatischer, gleichmäßiger Längenausgleich.
[0008] Außer der Feder- und Ausgleichseigenschaft hinsichtlich Änderungen der Lamellenlänge
hat das Federelement durch seinen Reib- oder Presssitz eine Verbindungsfunktion, wie
weiter unten noch erläutert wird. Das Federelement fixiert aufgrund seines Klemm-
oder Reibsitzes und der vorhandenen Vorspannung die ihm seitlich benachbarten Schenkel
der beiden verschiebbaren Profile der Ausgleichseinheit (Ausgleichsprofile), die den
Innenraum seitlich begrenzen. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die den Innenraum
bildenden Ausgleichsprofile auseinander verschieben.
[0009] Vorteilhaft sind die weiteren Profile mit der Ausgleichseinheit zumindest teilweise
integriert ausgebildet. Durch den gemeinsamen Stegteil bilden so jeweils ein Profil
der Ausgleichseinheit und ein weiteres Profil ein einstückiges Bauteil. Im Fall von
U-Profilen stellen die integrierten Profile dann H-Profile dar. Zwischen diesen beiden
Bauteilen befindet sich dann das Federelement.
[0010] Die Ausführung mit versetzten und bündig abschließenden Profilschenkeln der Ausgleichseinheit
führt zu einer glatten Außengestalt der Halterung. Befindet sich beispielsweise als
Federelement ein flexibler Grundkörper im Innenraum des Ausgleichselements, so übt
dieses in Längsrichtung des langgestreckten Elements, wie z.B. der Lamelle(n), gegen
den Steg des ersten Profils einen Druck aus, der auf das langgestreckte Element wirkt.
Zugleich übt es auch in Querrichtung, somit in Richtung Außen- und Innenscheibe, einen
Druck aus. Infolgedessen werden die mit dem Federelement in Kontakt stehenden inneren
Schenkel der beiden Profile der Ausgleichseinheit durch das Federelement miteinander
verbunden. Eine Relativverschiebung der beiden Halterungsteile aus der Scheibenebene
hinaus wird auf diese Weise zuverlässig verhindert.
[0011] Weil die Bauteile bzw. Halterungsteile, bestehend jeweils aus einem Profil der Ausgleichseinheit
und einem weiteren Profil, identisch sind, ist esnur erforderlich, ein Bauteil herzustellen
und zu bevorraten. Die Paarung der Bauteile zur Bildung der Halterung erfolgt, indem
eines derselben um eine Achse parallel zu den Profilschenkel und um eine Achse quer
zu diesen verschwenkt wird.
[0012] Die Halterung ist vorzugsweise aus Metall, z.B. Aluminium, Edelstahl. Die Verwendung
anderer Materialien wie z.B. Kunststoff oder Faserverbundwerkstoffe, die die erforderlichen
Eigenschaften in Bezug auf Festigkeit, Ausdehnungsverhalten, aufweisen, ist möglich.
Um ein Kratzen der Halterung an der benachbarten Fensterscheibe zu verhindern, ist
es bevorzugt, Abstandhalter zwischen dem verschiebbaren Teil der Halterung und der
Fensterscheibe vorzusehen. Wegen der temperaturbedingten Bewegung der Ausgleichseinheit
befindet sich dieser Abstandhalter in Gleitlageranordnung auf der Fensterscheibe und
liegt fest gegen die Außenseite des sich bewegenden Teils der Halterung an. Zweckmäßig
sind die Abstandhalter aus Kunststoff, z.B. Blockprofile oder Stiftelemente (Pins).
Aufgrund der Gleitlageranordnung kann sich der bewegliche Teil der Halterung unter
der Einwirkung der Ausgleichseinheit zusammen mit dem Lamellenende bzw. den Lamellenenden
in Längsrichtung der Lamelle hin und her bewegen.
[0013] Das Federelement der Ausgleichseinheit kann eine Feder, z.B. Blattfeder sein. Diese
kann vorgespannt ein. Vorteilhaft kann ein flexibler Grundkörper mit den erforderlichen
elastischen Eigenschaften (Federeigenschaft) verwendet werden, der in den Innenraum
der Ausgleichseinheit eingesetzt wird. Als Material wird beispielsweise ein Elastomer
verwendet. Es können jedoch auch andere Kunststoffmaterialien oder Materialien mit
elastischen Eigenschaften benutzt werden.
[0014] Die erfindungsgemäße Halterung eignet sich zum Haltern von nur einem, ebenso von
einer Anzahl von langgegestreckten Elementen. Sie eignet sich für den Einsatz bei
Sonnenschutzlamellen, insbesondere innenliegenden Lamellen.
[0015] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist zumindest eines von dem weiteren
oder noch weiteren Profil ein U-Profil. Auch zumindest eines der verschiebbar angeordneten
Profile kann ein U-Profil sein. Andere Profilformen sind möglich. Diese ergeben sich
aus dem jeweiligen Anwendungsfall, den Einbaubedingungen, Sichtschutz und ästhetischen
Aspekten, etc.
[0016] Die erfindungsgemäße Halterung kann so ausgeführt sein, dass die Profile aus optischen
bzw. ästhetischen Gründen auf den Außenseiten mit einer Oberflächengestaltung, insbesondere
Riffelung, oder einer ähnlichen Strukturierung versehen sind.
[0017] Bei einem anderen Beispiel der Erfindung sind die fluchtenden Außenseiten der Schenkel
jeweils an den Enden mit einem Winkel oder Außenflansch versehen. Zwischen den beiden
Winkeln oder Flanschen befindet sich dann der oben erwähnte Abstandhalter, z.B. ein
Blockprofil, und ist so sicher positioniert.
[0018] Die Winkel oder Außenflansche der die fluchtenden Außenseiten aufweisenden Schenkel
eines Profils der Ausgleichseinheit und des weiteren Profils sind bei einer Ausführung
der Erfindung mit der Außenseite des noch weiteren Profils auf derselben Halterungsseite
im Wesentlichen fluchtend. Auf diese Weise ist die Außenfläche der eingebauten Halterung
durchgehend und sie sieht so ansprechend aus.
[0019] Bei einer Ausführung der erfindungsgemäßen Halterung ist im sichtbaren Bereich der
Ausgleichseinheit die Gleitfläche ausgespart. Dies kann z.B. durch die Bildung eines
Rücksprungs im jeweiligen Gegenprofil vorgesehen werden, so dass im Bereich des Rücksprungs
die beiden Profile nicht aneinander gleiten und dort eine Materialbeanspruchung mit
sich ergebenden Abriebspuren entfällt.
[0020] Das langgestreckte Element wird vorzugsweise an der Halterung befestigt, z.B. in
das Aufnahmeprofil eingeklebt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass sich die temperatur-
bzw. ausdehnungs-kontraktionsbedingte Bewegung in Längsrichtung in der Ausgleichseinheit
abspielt.
[0021] Die Erfindung wird im folgenden weiter anhand von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung
beschrieben. Diese Darstellung dient lediglich zur Veranschaulichungszwecken und soll
die Erfindung nicht auf die konkret angegebenen Merkmalskombinationen einschränken.
Es zeigen
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf ein Halterungsteil gemäß der Erfindung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf den Endabschnitt eines Zweischeibenisolierglases, in dem eine
Lamellenhalterung gemäß der Erfindung im Einbauzustand dargestellt ist, und
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf eine Halterung gemäß der Erfindung, die als Verbindungselement
für und Befestigung von zwei Lamellenbehängen dient.
[0022] Die Halterung gemäß der Erfindung wird im Folgenden zunächst anhand von Fig. 1 und
eines Ausführungsbeispiels erläutert, das zur Halterung von Lamellen für Sonnenschutz-
und Tageslichtlenksysteme vorgesehen ist. Es handelt sich bei der Ausführung um eine
solche mit zwei identischen Bauteilen, die nach entsprechender Verschwenkung ineinander
gesteckt werden und im Folgenden jeweils als Halterungsteil bezeichnet werden. Die
Orientierung des dargestellten Halterungsteils 2 ist so, dass sich in Fig. 1 die Lamelle
links vom Halterungsteil 2 und das zweite Halterungsteil rechts vom Halterungsteil
2 befindet.
[0023] Das Halterungsteil 2 umfasst einen ersten Stegteil 20, der zwei sich in entgegengesetzte
Richtungen weisenden Profilen 30, 50 gemeinsam ist. Die Profile 30, 50 können wie
beim gezeigten Ausführungsbeispiel eine unterschiedliche Breite und Wandstärke haben.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind beide Profile 30, 50 U-Proifle. Sie sind integriert
ausgeführt und bilden somit zusammen ein H-Profil. Das den Lamellen zugewandte und
zur Lamellenaufnahme vorgesehene, die kleinere Wandstärke aufweisende erste Profil
30 (Aufnahmeprofil) ist breiter und entsprechend setzt sich der erste Stegteil 20
mit einem zweiten Stegteil 22 dünnerer Wandstärke fort. Beide Stegteile 20, 22 bilden
zusammen den Steg des ersten Profils 30. Die Schenkel 32, 34 des Profils 30 sind unterschiedlich
dick. Die Schenkel des Profils 30 können auch andere Dickenverhältnisse aufweisen
oder gleich dick sein. Ihre Dicke ist kleiner als die Dicke des ersten Stegteils 20.
Vom äußeren Ende des zweiten Stegteils 22 erstreckt sich der dickere Schenkel 32 und
vom äußeren Ende des Stegteils 20 erstreckt sich der dünnere Schenkel 34 jeweils in
Lamellenrichtung. Die Schenkel 32 und 34 sind außen mit einer Riffelung 36 versehen.
Der Schenkel 34 weist am freien Ende einen als Anschlag vorgesehenen Außenflansch
40 auf.
[0024] Das entgegengesetzt zum ersten Profil 30 weisende, einen Teil einer später noch erläuterten
Ausgleichseinheit bildende zweite Profil 50 hat Schenkel 52 und 54, deren Dicke etwa
der Dicke des ersten Stegteils 20 entspricht, der den Steg des zweiten Profils 50
darstellt. Die Dicke der Schenkel kann auch unterschiedlich sein. Die Außenseite des
entgegengesetzt zum dünneren Schenkel 34 weisenden Schenkels 54 fluchtet mit derjenigen
des Schenkels 34 und ist ebenfalls mit der Riffelung 36 versehen. Am freien Ende ist
der Schenkel 54 mit einem als Anschlag dienenden Außenflansch 42 versehen. Auf der
Innenseite ist der Schenkel 54 im äußeren Bereich mit einem Rücksprung 56 versehen,
während der übrige Bereich 58 eine Gleitfläche darstellt. Der andere Schenkel 52 des
zweiten Profils 50 erstreckt sich am anderen Ende des ersten Stegteils 20 von diesem
fort. Er ist somit in Bezug auf den dickeren Schenkel 36 des ersten Profils einwärts
versetzt. Die Außenfläche 62 des Schenkels 22 stellt ebenfalls eine Gleitfläche dar.
Die beiden Schenkel 52, 54 des zweiten Profils 50 umfschließen einen Raum 60. Außen
steht der zweite Stegteil 22 von dem zweiten Profil bzw. dessen Schenkel 52 aus über
und bildet eine Anschlagfläche 24.
[0025] Fig. 2 veranschaulicht die Einbausituation und Wirkungsweise einer aus zwei Halterungsteilen
2, 102 bestehenden Halterung im Scheibenzwischenraum eines Mehrscheiben-Isolierglases
und Fig. 3 veranschaulicht die Anordnung in dem Fall eines Verbindungselements für
zwei Lamellenbehänge. In Fig. 2 und in Fig. 3 ist die Halterung in unterschiedlichen
Situationen dargestellt, in Fig. 2 mit ganz zusammengedrückter Ausgleichseinheit und
in Fig. 3 mit mehr entlasteter Ausgleichseinheit. Die Bezugszeichen sind in beiden
Figuren dieselben. Die Halterungsteile 2, 102 sind identisch mit dem Halterungsteil
2 von Fig. 1 und werden daher nicht erneut im Einzelnen beschrieben.
[0026] In Fig. 2 dargestellt sind zwei Glasscheiben 4, 6. Ein Abstandhalter 8 hält die Glasscheiben
4, 6 auf Distanz. Zur Versiegelung des Innenraums dient eine Dichtung 10, z.B. aus
Polysulfid oder Polyurethan. Der Abstandhalter 8 ist mittels einer klebrigen Schicht
12 aus z.B. Butylkautschuk mit den Glasscheiben 4, 6 verbunden, die zugleich Dichtfunktion
hat. Gegen den Abstandhalter 8 abgestützt befindet sich das Halterungsteil 102, wobei
das Halterungsteil 102 im Vergleich zur Darstellung des Halterungsteils 2 in Fig.
1 um zwei Achsen (Längs- und Querachse - bezüglich Lamelle) gedreht angeordnet ist,
d.h. das breitere, dünnwandigere Profil 130 weist zum Abstandhalter und das dickwandigere
Profil 150 weist in das Fensterinnere, somit in Richtung Lamelle, und die Profilschenkel
haben die Position bezüglich der Scheiben (innen / außen) getauscht. Das andere, für
die Lamellenaufnahme vorgesehene Halterungsteil 2 ist in derselben Anordnung wie in
Fig. 1 dargestellt. Ein Ende einer Lamelle 70 ist von dem Profil 30 aufgenommen dargestellt.
Zur Fixierung der Lamelle 70 im Profil 30 ist eine Kleberschicht 44 appliziert worden.
Statt einer Verklebung können andere Befestigungsmittel gewählt werden, z.B. Verschweißen.
[0027] Die beiden Halterungsteile 2, 102 sind ineinander geschoben dargestellt. Die Schenkel
52, 152 enden jeweils am Steg des gegenüberliegenden Profils 150, 50 und umschließen
zusammen mit diesen Böden einen Innenraum 90, der aufgrund der verringerten Breite
etwas kleiner als der in Fig. 1 dargestellte Raum 60 ist. Die beiden anderen Schenkel
54, 154 liegen in Schiebeeingriff jeweils außen an den Schenkeln 52, 152 des jeweils
gegenüberliegenden Profils 150, 50 an. In der in Fig. 2 dargestellten Position stoßen
sie mit ihren Stirnseiten an die Anschlagflächen 124, 24 an. Zwischen den Außenseiten
der Schenkel 54, 154 und den Scheiben 4, 6 sind Pins 80, 82 aus Kunststoff als Abstandhalter
angeordnet, wobei es sich bezüglich der Scheiben um eine Gleitlageranordnung handelt.
Statt Pins können z.B. auch Blockprofile verwendet werden. Im Innenraum 90 befindet
sich ein Federelement 92. Im gezeigten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen
flexiblen Grundkörper aus Kunststoff, der elastisch ist und Federeigenschaften hat.
Der Grundkörper 92 hat in Bezug auf den Innenraum 90 Übergröße und ist in diesen eingepresst
worden. Durch die sich ergebende Vorspannung verhindert der Grundkörper ein Auseinanderverschieben
der beiden Profile 50, 150 der Ausgleichseinheit. Eine Längsverschiebung ist möglich,
da hier ein Bewegungsfreiheitsgrad für den Grundkörper 92 vorhanden ist.
[0028] Fig. 3 zeigt die aus den beiden Halterungsteilen 2, 102 bestehende Halterung in ihrer
Funktion als Verbindungselement für zwei Lamellenbehänge. Die Halterungsteile 2, 102
sind wie in Fig. 2 dargestellt, befinden sich jedoch nicht in der ganz zusammengeschobenen
Position, sondern etwas auseinandergeschoben, siehe Bezugszeichen 94. Beide Profile
30, 130 dienen bei dieser Ausführung zur Aufnahme von Lamellen 70, 72. Wenn weitere
Lamellenbehänge kombiniert werden sollen, müssen entsprechend weitere Verbindungselemente
vorgesehen werden.
[0029] Aus den Ansichten der Fig. 2 und 3 lässt sich die Funktion des Rücksprungs 56 bzw.
156 des Schenkels 54 bzw. 154 erkennen. Die Materialaussparung bewirkt, dass beim
Entlanggleiten der Außenfläche des Schenkels 154 an der Innenfläche des Schenkels
54 der von außen sichtbare Bereich 64 der Außenfläche des Schenkels 54 frei von Materialkontakt
bleibt. Entsprechend ist der sichtbare Teil 164 der Außenfläche des Schenkels 152
ebenfalls aufgrund des Rücksprungs 156 keine Gleitfläche. Auf diese Weise entstehen
in diesen Bereichen keine sichtbaren Abriebspuren auf der Profilaußenfläche.
[0030] Im Folgenden wird die die Wirkung von Temperaturschwankungen ausgleichende Funktionsweise
der Halterung, d.h. von deren Ausgleichseinheit mit den Profilen 50, 150 und dem Federelement
92, näher erläutert. Die Abmessungen des Innenraums 90 und die Eigenschaften und Abmessungen
des Federelements 92 (Elastitzität, Ausdehnungskoeffizient, etc.) sind an die Materialeigenschaften
der Lamellen 70, 72 und auch der Glasscheiben 4, 6 angepasst. Dehnen sich die Lamellen
und die Glasscheiben bei einem Temperaturanstieg aus, wird das Federelement 92 zusammengedrückt,
bis es zum Anschlag der U-Schenkel 52, 54 und 152, 154 kommt. Diese Situation ist
in Fig. 2 gezeigt. Indessen muss die Endposition für die größte Lamellenausdehnung
nicht notwendigerweise die gezeigte Anschlagposition sein, sondern kann auch in Bewegungsrichtung
vor dieser Posiition liegen. Die Bemessung der U-Profile 50, 150 beispielsweise auch
so sein, dass sich eines der Schenkelpaare in dieser Endposition maximaler Lamellenausdehnung
in Anlage befindet und das andere nicht. Kühlt sich die Außentemperatur hingegen ab,
ziehen sich die Lamellen etwas zusammen, dehnt sich das Federelement aufgrund seiner
Vorspannung aus und drückt die Profile 50, 150 auseinander. Die Lamellen können so
stets unter der erforderlichen Druckbeaufschlagung stehen, um in der Lage fixiert
zu sein. Eine solche Situation ist in Fig. 2 gezeigt. Der Bewegungshub im Vergleich
zur Situation von Fig. 3 ist durch das Bezugszeichen 94 wiedergegeben. Bei der Bewegung
des Profils 50 hat sich mit diesem zusammen der Abstandhalter 80 bewegt, was durch
die Gleitlageranordnung in Bezug auf die Fensterscheibe 6 ermöglicht ist.
1. Halterung für ein oder mehrere langgestreckte Lamellen (70, 72), für Sonnenschutz-
und Tageslichtlenksysteme im Scheibenzwischenraum von Isoliergläsern, umfassend eine
elastische oder federne Ausgleichseinheit, umfassend zwei einander gegenüber liegende
und in einander eingreifende, relativ zu einander in Längsrichtung der langgestreckten
Lamellen (70, 72) verschiebbar angeordnete Profile (50, 150), die einen gemeinsamen
Innenraum (90) bilden, in dem ein Federelement (92) aufgenommen ist, wobei das Federelement
(92) bei temperaturbedingter Ausdehnung des langgestreckten Elements (70, 72) zusammengedrückt
wird und sich bei Zusammenziehen der langgestreckten Lamellen (70, 72) in Längsrichtung
der langgestreckten Lamellen (70, 72) entspannt. dadurch gekennzeichnet, dass
das Federelement im Innenraum (90) im Klemm- oder Reibsitz gehalten ist, wobei eine
Ausgleichsbewegung in Längsrichtung ermöglicht ist,
der gemeinsame Innenraum (90) der Ausgleichseinheit durch in Bezug auf die Längsrichtung
der langgestreckten Lamellen (70, 72) quer verlaufende Stegteile (20, 120) und jeweils
einen sich in Längsrichtung erstreckenden Schenkel (52, 152) der verschiebbar angeordneten
Profile (50, 150) der Ausgleichseinheit begrenzt ist, wobei die Stegteile (20, 120)
als Anschlag für die Schenkel (52, 152) vorgesehen sind.
die Ausgleichseinheit auf der dem Innenraum (90) entgegengesetzten, den langgestreckten
Lamellen (70) zugewandten Seite ein weiteres Profil (30) zur Aufnahme der langgestreckten
Lamellen (70) und auf der dem weiteren Profil (30) entgegengesetzten Seite noch ein
weiteres Profil (130) als Abstandhalter zu einem Fensterrahmen oder Trägerelement
(8) oder zur Aufnahme eines oder mehrerer weiterer langestreckter Lamellen (72) umfasst,
die weiteren Profile (30, 130) jeweils mit den entsprechenden verschiebbar angeordneten
Profilen (50, 150) der Ausgleichseinheit einstückig ausgebildet sind, wobei sie mit
diesen jeweils einen gemeinsamen Stegteil (20. 120) aufweisen,
jeweils die Außenseite eines Schenkels (54, 154) der Profile (50, 150) der Ausgleichseinheit
mit der Außenseite eines in Querrichtung zu den langgestreckten Lamellen (70, 72)
gesehen, auf derselben Stegseite befindlichen Schenkels (34, 134) des betreffenden
weiteren Profils (30, 130) im Wesentlichen fluchtend ist, wobei der jeweils andere
Schenkel der verschiebbar angeordneten Profile (50, 150) der Ausgleichseinheit nicht
mit dem auf derselben Stegseite befindlichen Schenkel (32, 132) fluchtend, sondern
in Bezug auf dessen Längsachse in das Profilinnere versetzt angeordnet und außen jeweils
vom anderen Schenkel (154; 54) des betreffenden Profils (50, 150) umschlossen sind,
dergestalt, dass die Bauteile, bestehend jeweils aus einem verschiebbar angeordneten
Profil (50, 150) der Ausgleichseinheit und einem weiteren Profil (30, 130) mit gemeinsamem
Quersteg (20, 120) identisch sind.
2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement eine Blattfeder ist.
3. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement ein flexibler Grundkörper (92) mit Federeigenschaften ist.
4. Halterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Federelement (92) ein Elastomer ist.
5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der weiteren Profile (30, 130) ein U-Profil ist.
6. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der verschiebbar angeordneten Profile (50, 150) ein U-Profil ist.
7. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die fluchtenden Außenseiten aufweisenden Schenkel (34, 54; 134, 154) jeweils
an den Enden mit einem Winkel oder Außenflansch (40, 42; 140, 142) versehen sind.
8. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Profile 30, 50; 130, 150) auf den Außenseiten mit einer Oberflächengestaltung,
insbesondere Riffelung (36), versehen sind.
9. Halterung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Winkel oder Außenflansche (40, 42) der die fluchtenden Außenseiten aufweisenden
Schenkel (34, 54; 134, 154) eines Profils (50, 150) der Ausgleichseinheit und des
weiteren Profils (30, 130) mit der Außenseite des noch weiteren Profils (130, 30)
auf derselben Halterungsseite im Wesentlichen fluchtend sind.
10. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die langgestreckte Lamelle (70, 72) in das Aufnahmeprofil (30, 130) eingeklebt ist.
1. A holder for one or more elongate slats (70, 72) for shading systems and daylight
control systems in the pane intermediate space of insulating glasses, comprising:
an elastic or resilient compensating unit comprising two profiles (50, 150) which
are located opposite one another and engage in one another, and which are arranged
so as to be movable relative to one another in the longitudinal direction of the elongate
slats (70, 72), which form a common inner space (90) in which a spring element (92)
is accommodated, wherein the spring element (92) is compressed in the case of a temperature-induced
expansion of the elongate element(70, 72) and relaxes when the elongate slats (70,
72) contract in the longitudinal direction of the elongate slats (70, 72), characterized in that the spring element is held in the inner space (90) with a clamping or friction fit
wherein a compensating movement in the longitudinal direction is possible;
the common inner space (90) of the compensating unit is delimited by web parts (20,
120) running transversely with respect to the longitudinal direction of the elongate
slats (70, 72) and respectively one leg (52, 152), extending in the longitudinal direction,
of the movably arranged profiles (50, 150) of the compensating unit, wherein the web
parts (20, 120) are provided as a stop for the legs (52, 152);
the compensating unit comprises, on the side opposite the inner space (90) and facing
the elongate slats (70), a further profile (30) for accommodating the elongate slats
(70) and, on the side opposite the further profile (30), a still further profile (130)
as a spacer from a window frame or carrier element (8) or for accommodating one or
more further elongate slats (72);
the further profiles (30, 130) are each respectively formed in one piece with a correspondingly
movably arranged profile (50, 150) of the compensating unit, wherein each of said
further profiles with said corresponding movably arranged profile have a common web
part (20, 120);
in each case the outer side of a leg (54, 154) of the profiles (50, 150) of the compensating
unit is substantially aligned with the outer side of a leg (34, 134) of the relevant
further profile (30, 130) located on the same web side when viewed in the transverse
direction to the elongated slats (70, 72), wherein the respective other legs of the
movably arranged profiles (50, 150) of the compensating unit are not aligned with
the leg (32, 132) located on the same web side but are arranged offset into the profile
interior with respect to the longitudinal axis thereof and are surrounded on the outside
by the other leg (154; 54) of the relevant profile (50, 150) in such a manner that
the components consisting in each case of a displaceably arranged profile (50, 150)
of the compensating unit and a further profile (30, 130) with a common transverse
web (20, 120) are identical.
2. The holder according to claim 1, characterized in that the spring element is a leaf spring.
3. The holder according to claim 1, characterized in that the spring element is a flexible main body (92) having spring properties.
4. The holder according to claim 3, characterized in that the spring element (92) is an elastomer.
5. The holder according to one of claims 1 to 4, characterized in that at least one of the further profiles (30, 130) is a U-profile.
6. The holder according to one of claims 1 to 5, characterized in that at least ones of the movably arranged profiles (50, 150) is a U-profile.
7. The holder according to one of claims 1 to 6, characterized in that the legs (34, 54; 134, 154) having aligned outer sides are each provided with an
angle or outer flange (40, 42; 140, 142) at the ends.
8. The holder according to one of claims 1 to 7, characterized in that the profiles (30, 50; 130, 150) are provided on the outer sides with a surface design,
including fluting (36).
9. The holder according to claim 7 or 8, characterized in that the angles or outer flanges (40, 42) of the legs (34, 54; 134, 154) having the aligned
outer sides, of a profile (50, 150) of the compensating unit and of the further profile
(30, 130) are substantially aligned with the outer side of the still further profile
(130, 30) on the same side of the holder.
10. The holder according to one of claims 1 to 9, characterized in that the elongate slat (70, 72) is glued into the receiving profile (30, 130).
1. Fixation pour une ou plusieurs lamelles allongées (70, 72), destinée à des systèmes
pare-soleil et déflecteurs de lumière diurne dans l'espace entre les vitres de verres
isolants, comprenant
une unité compensatrice élastique ou résiliente, comportant deux profilés (50, 150)
mutuellement opposés et s'engageant l'un dans l'autre, placés en étant déplaçables
l'un par rapport à l'autre dans la direction longitudinale des lamelles allongées
(70, 72) qui forment un espace intérieur (90) commun dans lequel est réceptionné un
élément à ressort (92), dans le cas d'une dilatation thermique de l'élément allongé
(70, 72), l'élément à ressort (92) étant comprimé et se détendant dans la direction
longitudinale des lamelles allongées (70, 72) lors du resserrement des lamelles allongées
(70, 72), caractérisée en ce que l'élément à ressort est maintenu dans l'espace intérieur (90) par ajustement serré
ou ajustement à friction, un déplacement compensatoire dans la direction longitudinale
étant rendu possible,
l'espace intérieur (90) commun de l'unité compensatrice est délimité par des parties
de barrettes (20, 120) s'écoulant à la transversale par rapport à la direction longitudinale
des lamelles allongées (70, 72) et par chaque fois une branche (52, 152) s'étendant
dans la direction longitudinale des profilés (50, 150) placés en étant déplaçables
de l'unité compensatrice, les parties de barrettes (20, 120) étant prévues comme butée
pour les branches (52, 152),
sur le côté opposé à l'espace intérieur (90), faisant face aux lamelles allongées
(70), l'unité compensatrice comprend un profilé (30) supplémentaire, destiné à recevoir
les lamelles allongées (70) et sur le côté opposé au profilé (30) supplémentaire,
encore un autre profilé (130) supplémentaire, faisant office d'espaceur par rapport
à un cadre de fenêtre ou un a élément porteur (8) ou destiné à recevoir une ou plusieurs
lamelles allongées (72) supplémentaires,
les profilés (30, 130) supplémentaires sont conçus en monobloc avec respectivement
les profilés (50, 150) correspondants, placés en étant déplaçables de l'unité compensatrice,
en présentant avec ces derniers respectivement une partie de barrette (20, 120) commune,
chaque fois la face extérieure d'une branche (54, 154) des profilés (50, 150) de l'unité
compensatrice est sensiblement alignée sur la face extérieure d'une branche (34, 134)
se trouvant sur le même côté de barrette, vu dans la direction transversale par rapport
aux lamelles allongées (70, 72) du profilé (30, 130) supplémentaire concerné, chaque
fois l'autre branche des profilés (50, 150) placés en étant déplaçables de l'unité
compensatrice n'étant pas placée en alignement avec la branche (32, 132) se trouvant
sur le même côté de barrette, mais en étant décalée dans l'intérieur du profilé par
rapport à son axe longitudinal et étant entourée à l'extérieur chaque fois par l'autre
branche (154 ; 54) du profilé (50, 150) concerné, de telle sorte que les éléments,
constitués chacun d'un profilé (50, 150) placé en étant déplaçable de l'unité compensatrice
et d'un profilé (30, 130) supplémentaire avec une barrette transversale (20, 120)
commune soient identiques.
2. Fixation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément à ressort est un ressort à lame.
3. Fixation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément à ressort est un corps de base (92) souple, à propriétés résilientes.
4. Fixation selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'élément à ressort (92) est un élastomère
5. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'au moins l'un des profilés (30, 130) supplémentaires est un profilé en U.
6. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce qu'au moins l'un des profilés (50, 150) placés en étant déplaçables est un profilé en
U-profilé.
7. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les branches (34, 54 ; 134, 154) comportant les faces extérieures alignées sont munies
chacune sur les extrémités d'une cornière ou d'une bride extérieure (40, 42 ; 140,
142).
8. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que sur les faces extérieures, les profilés (30, 50 ; 130, 150) sont munis d'une conformation
superficielle, notamment d'une cannelure (36).
9. Fixation selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que, sur le même côté de la fixation, les cornières ou les brides extérieures (40, 42)
des branches (34, 54 ; 134, 154) comportant les faces extérieures alignées d'un profilé
(50, 150) de l'unité compensatrice et du profilé (30, 130) supplémentaire sont sensiblement
alignées sur la face extérieure du profilé (130, 30) encore supplémentaire.
10. Fixation selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que les lamelles allongées (70, 72) sont collées dans le profilé de réception (30, 130).
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