[0001] Die Erfindung betrifft einen Brenner mit einer Vormischkammer und mit einer Brennstoffdüse
für zwei Brennstoffe. Des Weiteren betrifft die Erfindung eine Gasturbine mit einem
solchen Brenner. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Brennstoffdüse für zwei Brennstoffe.
[0002] In Gasturbinen ist typischerweise ein Brenner mit einer Vormischkammer vorgesehen,
in der ein insbesondere gasförmiger Brennstoff mit Luft vermischt wird, um das resultierende
Gemisch anschließend zu verbrennen. Die Effizienz der Gasturbine und auch die Bildung
von unerwünschten Emissionsprodukten, insbesondere Stickoxiden sind dabei wesentlich
von der Vermischung des Brennstoffes mit der Luft abhängig.
[0003] Insbesondere bei einer mit Erdgas betriebenen Gasturbine wird das Erdgas häufig in
radialer Richtung, das heißt senkrecht zur Strömungsrichtung der Luft eingedüst (sogenannte
Jet-in-Crossflow-Methode). Hierdurch kann eine geeignete Vermischung von Erdgas und
Luft erzielt werden.
[0004] Zur Vermischung sind desweiteren beispielsweise aus der
DE 44 26 351 A1 sogenannte Wirbel-Generatoren bekannt. Dort wird eine Brennkammer offenbart, welche
im Wesentlichen aus einer ersten und einer in Strömungsrichtung nachgeschalteten zweiten
Stufe besteht. Dabei weist die erste Stufe kopfseitig einen Mischer zur Bildung eines
Brennstoff/Luft-Gemisches auf und abströmungsseitig des Mischers sind Wirbel-Generatoren
vorhanden. Diese dienen insbesondere zur Verdrallung von Heißluft die anschließend
in eine Vormischzone zur Vermischung mit Brennstoff und anschließend in eine Verbrennungszone
der zweiten Stufe geführt wird.
[0005] Die
US 2002/014078 offenbart beispielsweise einen Brenner mit einer Brennstofflanze mit radial ausgerichteten
Brennstofföffnungen und tangential, d.h. in Umfangsrichtung ausgerichteten Austrittsöffnungen,
zwischen denen eine Dralleinrichtung zur gerichteten Verdrallung der Strömung angeordnet
ist.
[0006] Auch die
US 5,435 126 A offenbart einen Brenner mit radialer und tangentialer Brennstoffeindüsung.
[0007] Zusätzlich ist es bekannt, Gasturbinen mit mehreren Brennstoffen zu betreiben, beispielsweise
mit Erdgas und Wasserstoff. Der Betrieb kann dabei entweder gleichzeitig mit mehreren
Brennstoffen erfolgen oder lediglich mit einem der Brennstoffe. Dadurch ist insbesondere
die Flexibilität der Gasturbine erhöht, da Brennstoffe je nach Verfügbarkeit eingesetzt
werden können. Es entstehen jedoch durch die verschiedenen Betriebsmodi auch zusätzliche
Anforderungen an die Gasturbine und deren Brenner.
[0008] Bei der Verwendung oder Beimengung von Wasserstoff besteht jedoch ein gegenüber der
bloßen Verwendung von Erdgas erhöhtes Risiko von Flammenrückschlag und Selbstzündung.
Zur Verringerung dieses Risikos ist es möglich, dem Wasserstoff ein weniger reaktives
Gas zuzusetzen zur Bildung eines wasserstoffhaltigen Brenngases, das häufig jedoch
nachteilig eine geringere Energiedichte aufweist als Erdgas. Dadurch ist es insbesondere
notwendig, in einem geeigneten Eindüsungskonzept verschiedene Volumenströme für die
verschiedenen Brennstoffe zugrunde zu legen.
[0009] Zur weiteren Verminderung des Risikos von Flammenrückschlag und Selbstzündung ist
es bekannt, das wasserstoffhaltige Brenngas in koaxialer Richtung, das heißt in Strömungsrichtung
der Luft einzudüsen. Dadurch wird insbesondere auch ein luftseitiger Druckverlust
reduziert, der bei der Verwendung von wasserstoffhaltigem Brenngas aufgrund des größeren
Volumenstromes größer ist als bei Verwendung von Erdgas.
[0010] Aus der
EP 2 604 919 A1 ist beispielsweise eine Brennstoffdüse für zwei Brennstoffe bekannt, mit einem Innenrohr
mit radial ausgerichteten Austrittsöffnungen für einen ersten Brennstoff und mit einem
das Innenrohr umgebenden Außenrohr mit axial ausgerichteten Austrittsöffnungen für
einen zweiten Brennstoff. Mittels einer solchen Düse ist es beispielsweise möglich,
über die axialen Austrittsöffnungen ein wasserstoffhaltiges Brenngas in Strömungsrichtung
der Luft einzudüsen. Um die Vermischung des Brenngases mit der Luft zu verbessern
ist zusätzlich ein sogenannter Lobe-Mixer vorgesehen. Der zweite Brennstoff, beispielsweise
Erdgas wird dann über die radialen Austrittsöffnungen eingedüst. Nachteilig ist hierbei,
dass keine weitere Optimierungsmöglichkeiten bezüglich der Vermischung insbesondere
des Erdgases und der Luft besteht.
[0011] Aufgabe der Erfindung ist es, einen verbesserten Brenner anzugeben, der insbesondere
zum Betrieb mit mehreren Brennstoffen geeignet ist. Weiterhin soll eine Gemischbildung
im Brenner verbessert werden. Desweiteren soll eine Gasturbine mit einem solchen Brenner
angegeben werden. Zusätzlich soll eine verbesserte Brennstoffdüse angegeben werden,
die insbesondere für mehrere Brennstoffe geeignet ist.
[0012] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Brennerdüse mit den Merkmalen
des Anspruchs 1, einen Brenner mit den Merkmalen des Anspruches 2 und eine Gasturbine
mit den Merkmalen des Anspruches 11. Vorteilhafte Ausgestaltungen, Weiterbildungen
und Varianten sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Hierzu ist vorgesehen, dass ein Brenner eine Mehrzahl von Vormischkammern mit jeweils
einer Brennstoffdüse für zwei Brennstoffe umfasst, wobei die Brennstoffdüse eine sich
in einer Strömungsrichtung erstreckende Brennstofflanze aufweist, in die eine Anzahl
von ersten Austrittsöffnungen für einen ersten Brennstoff eingebracht ist, und die
Brennstofflanze von einem Außenrohr umgeben ist, mit wenigstens einer zweiten Austrittsöffnung
für einen zweiten Brennstoff, wobei die ersten Austrittsöffnungen radial und die zweite
Austrittsöffnung axial ausgerichtet sind, wobei zwischen Brennstofflanze und Innenseite
der Vormischkammer ein Strömungsquerschnitt gebildet ist und wobei eine Anzahl von
Wirbelerzeugern auf der Brennstofflanze angeordnet ist, die einen quer zur Strömungsrichtung
orientierten Strömungsquerschnitt reduzieren, wobei wenigstens ein Wirbelerzeuger
stromauf der ersten Austrittsöffnungen und stromab der zweiten Austrittsöffnung angeordnet
ist und die Vormischkammer einen Querschnitt und ein Ende aufweist und der Abstand
der ersten Austrittsöffnungen vom Ende der Vormischkammer mindestens dreimal so groß
ist, wie der Querschnitt der Vormischkammer. Insbesondere weist die Vormischkammer
einen Lufteinströmkanal auf, in dem die Brennstoffdüse angeordnet ist. Vorteilhafterweise
strömt in Strömungsrichtung Luft ein, zur Vermischung mit dem ersten und/oder zweiten
Brennstoff.
[0014] Die Luft, der erste Brennstoff und der zweite Brennstoff werden im Folgenden allgemein
als Gase bezeichnet. Die Anwendung ist prinzipiell aber nicht auf gasförmige Medien
beschränkt. Desweiteren ist die Anwendung nicht auf die im Folgenden genannten Gase,
nämlich Erdgas, Wasserstoff und Luft beschränkt.
[0015] Die Brennstofflanze dient vorteilhafterweise zur Eindüsung von Erdgas, welches mittels
der radialen Austrittsöffnungen zur Vermischung bereitgestellt wird. Unter radial
wird hierbei verstanden, dass die Brennstofflanze sich in Strömungsrichtung, das heißt
axial erstreckt und radial dazu eine Mantelfläche aufweist, in die geeignete, beispielsweise
runde Öffnungen eingebracht sind. Hierdurch ist insbesondere eine sogenannte Jet-in-Crossflow-Mischung
realisiert, bei der der Brennstoff im Wesentlichen senkrecht zur Luft eingeströmt
wird.
[0016] Die Austrittsöffnungen sind bevorzugterweise auf einer gemeinsamen Position in axialer
Richtung und gleichmäßig in Umfangsrichtung der Brennstofflanze verteilt. Alternativ
ist jedoch eine andere geeignete Anordnung gewählt. Beispielsweise sind Austrittsöffnungen
an mehreren Positionen in axialer Richtung hintereinander angeordnet.
[0017] Ebenfalls in Strömungsrichtung, das heißt in axialer Richtung erstreckt sich das
Außenrohr, das die Brennstofflanze umgibt. Dabei umgibt das Außenrohr die Brennstofflanze
in axialer Richtung bevorzugt lediglich teilweise, das heißt, die Brennstofflanze
steht in Strömungsrichtung vor. Hierdurch ist es insbesondere möglich, die radialen
Austrittsöffnungen außerhalb eines von dem Außenrohr überdeckten Bereiches der Brennstofflanze
anzuordnen, wodurch insbesondere das Vermischen mit Luft verbessert ist. Alternativ
sind die radialen Austrittsöffnungen jedoch von dem Außenrohr überdeckt oder es sind
sowohl überdeckte, wie nicht überdeckte Austrittsöffnungen vorhanden.
[0018] Das Außenrohr dient vorzugsweise zur axialen Eindüsung des zweiten Brennstoffes,
beispielsweise Wasserstoff oder eines wasserstoffhaltigen Brenngases. Durch die axiale
Eindüsung ist es insbesondere möglich, einen Brennstoff mittels eines im Vergleich
zu Erdgas größeren Volumenstromes einzudüsen. Vorteilhafterweise ist weiterhin ein
luftseitiger Druckverlust, wie dieser möglicherweise bei einer radialen Eindüsung
vorliegt, reduzierbar oder gänzlich vermeidbar.
[0019] Zur Verbesserung einer Vermischung zweier der oder aller Gase miteinander ist wenigstens
ein Wirbelerzeuger vorgesehen, das heißt in dem Brenner angeordnet. Mittels des Wirbelerzeugers
ist die Vermischung insbesondere dadurch erreichbar, dass ein Strömungsquerschnitt
wenigstens eines der Gase an wenigstens einer Position entlang der Strömungsrichtung
verringert ist.
[0020] Beispielsweise durchströmt die Luft in Strömungsrichtung an einer ersten Position
eine erste Fläche, die quer, das heißt im Wesentlichen senkrecht zur Strömungsrichtung
orientiert ist. Die erste Fläche entspricht dabei dem Strömungsquerschnitt an der
ersten Position. Beispielsweise ist nun an einer zweiten Position stromab der ersten
Position ein Wirbelerzeuger angeordnet, welcher der Luft eine zusätzliche Blockierungsfläche
entgegensetzt, wodurch die von der Luft an der zweiten Position durchströmte zweite
Fläche kleiner ist, als die erste Fläche. Mit anderen Worten: der Strömungsquerschnitt
ist an der zweiten Position geringer, als an der ersten Position. Beispielsweise ist
der Wirbelerzeuger eine bezüglich der Strömungsrichtung angestellte Fläche. Dabei
weist der Wirbelerzeuger geeigneterweise eine Kontur auf, vorzugsweise wenigstens
eine Kante, zur Erzeugung von Turbulenzen. Diese dienen insbesondere der Vermischung
des nun verwirbelten Gases mit einem zweiten Gas. Zweckmäßigerweise ist hierdurch
die Vermischung des ersten und/oder des zweiten Brennstoffes mit der Luft und/oder
die Vermischung der Brennstoffe miteinander verbessert. Insgesamt ist daher durch
die Anordnung der Wirbelerzeuger bei einer Mehrstoff-Brennstoffdüse eine effiziente
Vermischung der Gase im Betrieb aufgrund der erzeugten Turbulenzen erreicht, unabhängig
von der jeweiligen Betriebsart, welches Gas also aktuell als Brennstoff eingesetzt
ist.
[0021] Beim erfindungsgemäßen Brenner ist wenigstens ein Wirbelerzeuger auf der Brennstofflanze
angebracht. Insbesondere bei Verwendung des Wirbelerzeugers zur Verwirbelung des mittels
der Brennstofflanze eingedüsten ersten Brennstoffes ist vorteilhafterweise der Wirbelerzeuger
auf die Anforderungen dieses Brennstoffes angepasst. Bei Austausch des ersten Brennstoffes
und somit möglicherweise veränderten Anforderungen an die Vermischung mit Luft ist
es dadurch insbesondere möglich, durch Austauschen der Brennstofflanze gleichzeitig
auch den Wirbelerzeuger auszutauschen.
[0022] Ferner ist beim erfindungsgemäßen Brenner wenigstens ein Wirbelerzeuger stromauf
der radialen Austrittsöffnungen und stromab der axialen Austrittsöffnung angeordnet.
Hierdurch lässt sich insbesondere eine Verwirbelung der Luft und/oder des zweiten
Brennstoffes erzielen ohne dass der Wirbelerzeuger die Strömung des ersten Brennstoffes
direkt beeinflusst. Dabei wird unter direkter Beeinflussung verstanden, dass der betreffende
Wirbelerzeuger von dem durch diesen beeinflussten Gas angeströmt wird.
[0023] Schließlich weist die Vormischkammer des erfindungsgemäßen Brenners einen Querschnitt
und ein Ende auf, wobei im Hinblick auf eine gute Durchmischung von Brennstoff und
Luft der Abstand der ersten Austrittsöffnungen vom Ende der Vormischkammer mindestens
dreimal so groß ist, wie der Querschnitt der Vormischkammer. Hierdurch ist sichergestellt,
dass die Länge der Strecke, auf der Brennstoff und Luft sich mischen können, ausreichend
groß ist.
[0024] In einer bevorzugten Ausgestaltung sind die Brennstofflanze und das Außenrohr konzentrisch
angeordnet. Insbesondere sind die Brennstofflanze und das Außenrohr im Wesentlichen
zylinderförmig ausgeführt und weisen eine gemeinsame Längsachse auf. Das Außenrohr
ist dabei bevorzugt als Rohr mit einem quer zur Längsachse ringförmigen Profil ausgebildet.
Zweckmäßigerweise erstreckt sich die Längsachse in Strömungsrichtung. Insbesondere
strömen der zweite Brennstoff und die Luft jeweils in Strömungsrichtung. Mit anderen
Worten, die Luft und der zweite Brennstoff werden axial eingeströmt oder eingedüst.
Dagegen wird der erste Brennstoff bevorzugt radial eingedüst.
[0025] In einer geeigneten Ausführungsform ist wenigstens ein Wirbelerzeuger keilförmig
ausgestaltet. Dabei wird unter keilförmig verstanden, dass der Wirbelerzeuger eine
Fläche aufweist, die sich schräg zur axialen Richtung und insbesondere schräg zur
Strömungsrichtung erstreckt. Beispielsweise ist die Fläche rechteckig ausgebildet.
Alternativ ist die Fläche dreieckig ausgebildet, wobei eine Seite des Dreiecks quer
zur Strömungsrichtung verläuft. Die beiden verbleibenden Seiten laufen entweder in
oder entgegen der Strömungsrichtung auf eine Spitze des Dreiecks zu. Insbesondere
wird unter keilförmig auch tetraederförmig verstanden.
[0026] Anstelle einer keilförmigen Ausgestaltung sind weiterhin andere geometrische Formen
geeignet. Auch ist der Wirbelerzeuger möglicherweise als massiver Körper oder aus
verschiedenen Flächenelementen zusammengesetzt oder auch mehrteilig ausgebildet. Wesentlich
dabei ist, dass mittels des Wirbelerzeugers der Strömungsquerschnitt in Strömungsrichtung
einstellbar ist, insbesondere um Turbulenzen im Strömungsverlauf des den Wirbelerzeuger
anströmenden Gases zu erzeugen. Dabei wird unter einstellbar insbesondere verstanden,
dass die genaue Ausgestaltung und Ausrichtung des Wirbelträgers bei dessen Herstellung
und Montage festgelegt wird.
[0027] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist wenigstens ein Wirbelerzeuger an dem Außenrohr
angebracht. Dabei ist der Wirbelerzeuger entweder außenseitig auf dem Außenrohr angebracht,
insbesondere zur Verwirbelung der geeigneterweise dort entlang strömenden Luft, oder
innenseitig in dem Außenrohr, zur Verwirbelung des vorzugsweise dort entlang strömenden
zweiten Brennstoffes.
[0028] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Vormischkammer eine Innenwand,
auf der wenigstens ein Wirbelerzeuger angebracht ist. Dadurch lässt sich insbesondere
eine von der Brennstoffdüse im Wesentlichen unabhängige Verwirbelung erzielen.
[0029] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist wenigstens ein Wirbelerzeuger stromab
der radialen Austrittsöffnungen angeordnet. Mit anderen Worten: wenigstens ein Wirbelerzeuger
ist stromab jeglicher Austrittsöffnungen angeordnet, wodurch dieser Wirbelerzeuger
insbesondere jedes der eingeströmten Gase beeinflusst, das heißt insbesondere verwirbelt.
[0030] Mehrere oder alle der oben genannten Ausgestaltungen bezüglich der Positionierung
der Wirbelerzeuger sind in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung kombiniert.
Dadurch sind insbesondere auch die entsprechend genannten Vorteile kombiniert. Beispielsweise
ist wenigstens ein Wirbelerzeuger stromab der axialen Austrittsöffnung und stromauf
der radialen Austrittsöffnungen sowie auf der Brennstofflanze angeordnet. Alternativ
oder zusätzlich sind beispielsweise mehrere Wirbelerzeuger in axialer Richtung an
verschiedenen Positionen auf der Brennstofflanze angeordnet.
[0031] Desweiteren ist es möglich, mehrere Wirbelerzeuger vorteilhaft in Gruppen anzuordnen,
beispielsweise in Reihe, in axialer Richtung hintereinander oder versetzt; oder in
einer Ebene, das heißt insbesondere sowohl nebeneinander (beispielsweise in Umfangsrichtung)
als auch hintereinander. Auch ist es möglich, dass mehrere Wirbelerzeuger vorteilhaft
unterschiedliche Geometrien und/oder Abmessungen aufweisen.
[0032] Bevorzugterweise sind mehrere Wirbelerzeuger an etwa gleicher Position in axialer
Richtung und entlang einer Umlaufrichtung bezüglich der Längsachse angeordnet. Beispielsweise
sind mehrere Wirbelerzeuger auf dem Umfang des Außenrohres derart angeordnet, dass
alle in Umlaufrichtung zwischen benachbarten Wirbelerzeugern liegenden Abstände gleich
groß sind.
[0033] Insbesondere ist es möglich, die paarweise Verwirbelung der verschiedenen Gase durch
geeignete Kombination von mehreren, insbesondere verschiedenen Wirbelerzeugern vorteilhaft
zu beeinflussen. Beispielsweise ist auf dem Außenrohr eine Anzahl von Wirbelerzeugern
angebracht zur Verwirbelung der Luft und zur verbesserten Vermischung mit stromab
davon axial eingedüstem Wasserstoff. Um weiterhin die Verwirbelung von Erdgas mit
Luft zu optimieren, sind beispielsweise zusätzlich Wirbelerzeuger stromab der radialen
Austrittsöffnungen angebracht.
[0034] In einer vorteilhaften Weiterbildung weist das Außenrohr einen Endbereich auf, der
als Lobe-Mixer ausgestaltet ist und eine Anzahl von Lamellen umfasst. Diese erstrecken
sich insbesondere in Strömungsrichtung und als radial ausgebildete Falten. Dadurch
ergibt sich quer zur Längsachse ein insbesondere sternförmiger Querschnitt (oder auch
ein sternförmiges Profil). In Umfangsrichtung ist dabei zwischen jeweils zwei Lamellen
ein Zwischenraum ausgebildet, durch die insbesondere der Strömungsquerschnitt der
Luft stromab vorteilhaft vergrößert ist.
[0035] Die Lamellen weisen in radialer Richtung jeweils einen Scheitel auf, der sich im
Wesentlichen in axialer Richtung erstreckt. Das heißt insbesondere, dass der radiale
Abstand zwischen Scheitel und Längsachse in Strömungsrichtung im Wesentlichen konstant
ist. Insbesondere weist das Außenrohr einen Außenmantel auf und die Scheitel der Lamellen
fluchten im Wesentlichen mit dem Außenmantel. Dabei ist es möglich, dass eine geringe
Neigung oder Steigung in axialer Richtung vorgesehen ist.
[0036] Eine Vermischung des zweiten Brennstoffes mit Luft ist vorteilhaft dadurch erzielt,
dass diese einer Strömung in Strömungsrichtung folgt, die am Ende des Endbereiches
abreißt. Insbesondere weist der sternförmige Querschnitt des Endbereiches am Ende
eine gegenüber dem Außenrohr verlängerte (und entsprechend sternförmige) Konturlinie
auf. Hierdurch ist vorteilhafterweise eine im Vergleich zum Umfang des Außenrohres
größere Kante zum Strömungsabriss bereitgestellt.
[0037] In einer geeigneten Weiterbildung ist der Endbereich derart verdreht oder verdrillt,
dass die Lamellen und somit auch die Scheitel spiralförmig um die Längsachse herum
verlaufen. Hierdurch ist es möglich, die an den Lamellen entlang strömende Luft zusätzlich
zu verdrallen und somit eine verbesserte Vermischung zu erzielen.
[0038] In einer weiteren geeigneten Weiterbildung ist eine Anzahl der Lamellen zusätzlich
als Wirbelerzeuger ausgestaltet. Dazu sind diese Lamellen insbesondere derart ausgeformt,
dass deren Scheitel als in axialer Richtung schräg verlaufende Flächen ausgebildet
sind. Mit anderen Worten: der Abstand von dem Scheitel einer Lamelle zur Längsachse
verändert sich in Strömungsrichtung. Vorzugsweise ist der Abstand in Strömungsrichtung
kontinuierlich vergrößert. Dadurch wird insbesondere eine angestellte Fläche mit einer
Kante derart geschaffen, dass mittels dieser eine Verwirbelung nach Art eines Wirbelerzeugers
erzielbar ist.
[0039] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist wenigstens ein Wirbelerzeuger in einem Zwischenraum
zwischen zwei Lamellen angeordnet. Der hier genannte Zwischenraum entspricht dabei
dem bereits oben genannten Zwischenraum zwischen zwei in Umlaufrichtung des Außenrohres
benachbarten Lamellen. Insbesondere ist es durch diese Anordnung möglich, Wirbelerzeuger
mit vergleichsweise großen Seitenflächen zu erzeugen, das heißt im Vergleich zu beispielsweise
auf einem ringförmigen Rohr ohne Lobe-Mixer angeordneten Wirbelerzeugern. Hierdurch
ist die Verwirbelung vorteilhaft beeinflussbar.
[0040] Zweckmäßigerweise ermöglicht eine Kombination der oben genannten Wirbelerzeuger mit
einem der oben genannten Konzepte zur Eindüsung des zweiten Brennstoffes eine verbesserte
Mischung der beteiligten Gase. Vorteilhafterweise ist die Mischung sowohl bei gleichzeitiger
Eindüsung von erstem und zweitem Brennstoff (beispielsweise Erdgas und Wasserstoff)
als auch bei einem Einzelbetrieb, das heißt bei Eindüsung nur eines Brennstoffes (beispielsweise
Erdgas oder Wasserstoff) jeweils verbessert.
[0041] Vorzugsweise umfasst eine Gasturbine einen Brenner mit einem oder mehreren der oben
genannten Merkmale, wodurch sich die oben entsprechend genannten Vorteile ergeben.
Eine solche Gasturbine ist zudem insbesondere effizienter und weist vorteilhafterweise
eine geringere Schadstoffemission auf.
[0042] Eine erfindungsgemäße Brennstoffdüse für zwei Brennstoffe weist eine sich in einer
Strömungsrichtung erstreckende Brennstofflanze auf. In diese ist eine Anzahl von ersten
Austrittsöffnungen für einen ersten Brennstoff eingebracht. Dabei ist die Brennstofflanze
von einem Außenrohr umgeben mit wenigstens einer zweiten Austrittsöffnung für einen
zweiten Brennstoff, wobei die ersten Austrittsöffnungen radial und die zweite Austrittsöffnung
axial ausgerichtet sind, wobei eine Anzahl von Wirbelerzeugern auf der Brennstofflanze
angeordnet ist. Wenigstens ein Wirbelerzeuger ist stromauf der ersten Austrittsöffnungen
und stromab der zweiten Austrittsöffnung angeordnet.
[0043] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer Zeichnung näher
erläutert. Darin zeigen:
- FIG 1
- in einer Seitenansicht einen Brenner mit einer Brennstoffdüse für zwei Brennstoffe
und mehreren auf der Brennstoffdüse angebrachten Wirbelerzeugern,
- FIG 2
- den Brenner gemäß FIG 1 mit einer alternativen Brennstoffdüse und einer Vormischkammer,
an der innenwändig mehrere Wirbelerzeuger angebracht sind,
- FIG 3 bis 17
- weitere Ausführungsbeispiele der Brennstoffdüse gemäß FIG 1, wobei die Brennstoffdüse
in den Figuren 3, 6, 9, 12 und 15 jeweils in Seitenansicht dargestellt ist, in den
Figuren 4, 7, 10, 13 und 16 jeweils in Vorderansicht und in den Figuren 5, 8, 11,
14 und 17 jeweils in einer perspektivischen An-sicht, und
- FIG 18 bis 23
- jeweils ein Ausführungsbeispiel eines Wirbelgenerators in einer perspektivischen Ansicht.
[0044] Eine schematische Darstellung eines Brenners 2, insbesondere für eine Gasturbine
4, zeigen jeweils die FIG 1 und 2. Der Brenner 2 umfasst dabei eine Vormischkammer
6, der in Strömungsrichtung S eine Brennkammer 8 nachgeschaltet ist. In dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel werden in die Vormischkammer 6 im Betrieb zwei Brennstoffe sowie
Luft eingedüst. Zur Eindüsung der Brennstoffe dient eine Brennstoffdüse 10, die sich
in Strömungsrichtung S erstreckt. Die Luft wird über einen die Brennstoffdüse 10 umgebenden
Lufteinlasskanal 12 in Strömungsrichtung S eingeströmt.
[0045] Die Brennstoffdüse 10 umfasst eine Brennstofflanze 14 und ein diese umgebendes Außenrohr
16, wobei die Brennstofflanze 14 in Strömungsrichtung S und bezüglich des Außenrohres
16 vorsteht. Die Brennstofflanze 14 und das Außenrohr 16 sind in der hier gezeigten
Ausführungsform im Wesentlichen zylinderförmig ausgestaltet, das heißt, diese weisen
quer zur Strömungsrichtung S einen kreis- oder ringförmigen Querschnitt auf. Insbesondere
sind die Brennstofflanze 14 und das Außenrohr 16 konzentrisch angeordnet und weisen
entsprechend eine gemeinsame Längsachse L auf, die in Strömungsrichtung S verläuft.
[0046] Die Brennstofflanze 14 weist eine Anzahl von radialen Austrittsöffnungen 18 auf.
Diese sind in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel kreisförmig ausgeführt und auf
einer gemeinsamen Position in axialer Richtung, das heißt in Strömungsrichtung S angeordnet.
Dabei sind die Austrittsöffnungen 18 in einer Umfangsrichtung U und insbesondere gleichmäßig
verteilt. Die radialen Austrittsöffnungen 18 dienen insbesondere der Eindüsung des
ersten Brennstoffes, beispielsweise Erdgas.
[0047] Das Außenrohr 16 weist einen größeren Durchmesser auf, als die Brennstofflanze 14,
wodurch in axialer Richtung eine insbesondere ringförmige, axiale Austrittsöffnung
20 realisiert ist. Mittels dieser wird der zweite Brennstoff in die Vormischkammer
6 eingedüst. Das heißt, der zweite Brennstoff umströmt insbesondere auch die Brennstofflanze
14.
[0048] In FIG 1 ist auf der Brennstofflanze 14 eine Anzahl von Wirbelerzeugern 22 befestigt.
Dabei sind diese stromab der axialen Austrittsöffnung 20 und stromauf der radialen
Austrittsöffnungen 18 angeordnet. Die Wirbelerzeuger 22 sind in dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel tetraederförmig ausgeführt (vgl. hierzu insbesondere auch FIG
20).
[0049] FIG 1 zeigt ferner, dass die Vormischkammer 6 einen Querschnitt 50 und ein Ende 52
aufweist und der Abstand der ersten Austrittsöffnungen 18 vom Ende 52 der Vormischkammer
6 mindestens dreimal so groß ist, wie der Querschnitt 50 der Vormischkammer 6.
[0050] In einer alternativen bzw. ergänzenden Ausgestaltung gemäß FIG 2 sind die Wirbelerzeuger
22 gemäß FIG 1 innenwändig an der Vormischkammer 6 befestigt. Dabei sind die Wirbelerzeuger
22 an einer Position stromab der radialen Austrittsöffnungen angeordnet.
[0051] In beiden in den FIG 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen weisen die Wirbelerzeuger
22 jeweils eine bezüglich der Strömungsrichtung S angestellte Fläche 24 auf, die hier
dreieckig ist und entgegen der Strömungsrichtung S auf die Längsachse L zuläuft. Diese
Anordnung wird auch als vorwärts gerichtet bezeichnet. In einer alternativen, hier
nicht gezeigten Ausführungsform sind die Wirbelerzeuger 22 dagegen rückwärts gerichtet,
das heißt um 180° derart gedreht, dass die Fläche 24 in Strömungsrichtung S auf die
Längsachse L zuläuft.
[0052] Durch die Fläche 24 werden hier insbesondere jeweils zwei Kanten 26 gebildet, an
denen im Betrieb insbesondere eine Verwirbelung erzeugt wird. Zudem ist insbesondere
durch die Vormischkammer 6 und die darin angeordneten Elemente sowie quer zur Strömungsrichtung
S ein Strömungsquerschnitt Q definiert, der durch die Wirbelerzeuger 22 in Strömungsrichtung
S verändert ist. Beispielsweise ist in FIG 1 der Strömungsquerschnitt Q an einer ersten
Position P1 durch die Vormischkammer 6 und die Brennstofflanze 14 definiert. An dieser
ersten Position P1 ist der Strömungsquerschnitt Q insbesondere größer als an einer
zweiten Position P2, an der in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel die Wirbelerzeuger
22 angeordnet sind. Vorteilhaferweise ist es möglich, durch geeignete Ausgestaltung
der Wirbelerzeuger 22 den Strömungsquerschnitt Q einzustellen und damit insbesondere
die Vermischung der Gase geeignet zu beeinflussen.
[0053] Die FIG 3 bis 17 zeigen schematisch weitere Ausführungsbeispiele einer Brennstoffdüse
14. Dabei zeigen die FIG 3, 6, 9, 12 und 15 jeweils die Brennstoffdüse 14 in einer
Seitenansicht und zu jedem der Gase eine durch Pfeile verdeutlichte Einströmrichtung
28, 30, 32. Dabei wird der erste Brennstoff in der Einströmrichtung 28 radial eingeströmt
und der zweite Brennstoff sowie die Luft werden in den Einströmrichtungen 30, 32 axial
eingeströmt. Durch die axiale Einströmung wird in der Vormischkammer 6 insbesondere
die generelle Strömungsrichtung S vorgegeben, der auch der erste Brennstoff in hinreichendem
Abstand zu den radialen Austrittsöffnungen 18 im Wesentlichen folgt.
[0054] Die FIG 4, 7, 10, 13 und 16 zeigen jeweils die entsprechende Brennstofflanze 14 in
Vorderansicht, die FIG 5, 8, 11, 14 und 17 zeigen jeweils die entsprechende Brennstofflanze
14 in einer perspektivischen Ansicht.
[0055] Die in den FIG 3 bis 5 dargestellte Ausführungsform der Brennstoffdüse 10 umfasst
eine Anzahl von vorwärts orientierten, tetraederförmigen Wirbelerzeugern 22, die stromab
der axialen Austrittsöffnung 20 und stromauf der radialen Austrittsöffnungen 18 auf
der Brennstofflanze 14 angebracht sind. Dabei weisen die Wirbelerzeuger 22 jeweils
eine Höhe H auf, die hier derart gewählt ist, dass sich der Wirbelerzeuger 22 in radialer
Richtung weiter erstreckt, als das Außenrohr 16. Dies ist besonders deutlich in FIG
4 gezeigt. Hierdurch ist es insbesondere möglich, die Wirbelerzeuger 22 direkt mit
Luft anzuströmen und diese zu verwirbeln.
[0056] Die FIG 6 bis 8 zeigen die Brennstoffdüse 10 mit auf dem Außenrohr 16 angebrachten
Wirbelerzeugern 22. Diese sind hier vorwärts orientiert und werden von der um das
Außenrohr 16 eingeströmten Luft angeströmt. Die Brennstofflanze 14 weist dagegen keine
Wirbelerzeuger 22 auf.
[0057] Die FIG 9 bis 11 zeigen die Brennstoffdüse 10 mit einem als Lobe-Mixer ausgebildeten
Endbereich 34. Dazu ist im Endbereich 34 eine Anzahl von hier sechs Lamellen 36 ausgeformt.
Diese ergeben einen sternförmigen Querschnitt, wie beispielsweise aus FIG 10 deutlich
wird. FIG 10 zeigt weiterhin, dass die Lamellen 36 in radialer Richtung das Außenrohr
16 im Wesentlichen nicht überragen.
[0058] Die Lamellen 36 weisen jeweils einen sich in axialer Richtung erstreckenden Scheitel
38 auf und sind in Umlaufrichtung U durch Zwischenräume 40 insbesondere gleichmäßig
beabstandet. Am Ende 42 des Außenrohres 16 bilden die Lamellen 36 eine hier sternförmige
Kontur 44, durch die insbesondere auch eine Anzahl von Austrittskanälen 46 realisiert
ist. Die axiale Austrittsöffnung 20 umfasst daher in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
sechs Austrittskanäle 46.
[0059] Wie die FIG 10 und 11 zeigen, können die stromab auf der Brennstofflanze 14 angebrachten
Wirbelerzeuger 22 entweder in Strömungsrichtung S auf einen der Austrittskanäle 46
folgen oder versetzt dazu angeordnet sein. Von den hier vorhandenen vier Wirbelerzeugern
22 sind beispielsweise zwei Wirbelerzeuger 22A in einer gedachten Verlängerung von
Austrittskanälen 46 angeordnet und zwei Wirbelerzeuger 22B in einer gedachten Verlängerung
von Zwischenräumen 40 angeordnet. Durch eine insbesondere derart gestaltete gemischte
Anordnung ist es möglich, den jeweiligen Wirbelerzeuger 22 entweder vorrangig zur
Verwirbelung der durch einen Zwischenraum 40 strömenden Luft oder vorrangig zur Verwirbelung
des durch einen Austrittskanal 46 strömenden zweiten Brennstoffes zu verwenden.
[0060] Die FIG 12 bis 14 zeigen ein Ausführungsbeispiel, bei dem das Außenrohr 16 der Brennstoffdüse
10 im Endbereich 34 eine Anzahl von hier vier Lamellen 36 aufweist, die gleichzeitig
als Wirbelerzeuger 22 ausgeführt sind. Der jeweilige Scheitel 38 einer Lamelle 36
ist als angestellte Fläche 24 ausgebildet und weist zwei die im Wesentlichen dreieckige
Fläche 24 begrenzende Kanten 26 auf. Diese erstrecken sich stromab von der Längsachse
L weg. Der Endbereich 34 weist eine der Anzahl an Wirbelerzeugern 22 entsprechende
Anzahl von Austrittskanälen 46 für den zweiten Brennstoff auf.
[0061] Weiterhin sind in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel die radialen Austrittsöffnungen
18 im Wesentlichen direkt stromab des Außenrohres 16 angeordnet. Eine jeweilige radiale
Austrittsöffnung 18 ist dabei entweder in einer gedachten Verlängerung eines Zwischenraumes
40 oder in einer gedachten Verlängerung eines Austrittskanales 46 angeordnet.
[0062] Eine alternative Ausführungsform mit sowohl Wirbelerzeugern 22 als auch Lamellen
36 im Endbereich 34 des Außenrohres 16 ist in den FIG 15 bis 17 dargestellt. Dabei
ist jeweils ein Wirbelerzeuger 22 im Zwischenraum 40 zwischen zwei benachbarten Lamellen
36 angeordnet. Die Wirbelerzeuger 22 sind in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel
bis zum Ende 42 des Außenrohres 16 ausgebildet, das heißt insbesondere die Wirbelerzeuger
22 fluchten in radialer Richtung mit dem Ende 42 des Außenrohres 16. Entgegen den
in den FIG 12 bis 14 gezeigten Wirbelerzeugern 22 weisen die in den FIG 15 bis 17
gezeigten Wirbelerzeuger 22 endseitig keine Austrittskanäle 46 auf.
[0063] Die FIG 18 bis 23 zeigen jeweils ein Ausführungsbeispiel für einen Wirbelerzeuger
22. Dabei ist die tatsächliche Ausführung nicht auf die hier gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt.
[0064] Die FIG 18 und 19 zeigen jeweils eine bezüglich einer Strömungsrichtung S angestellte
dreieckige beziehungsweise rechteckige Fläche 24. Die FIG 20 und 21 zeigen ähnlich
ausgestaltete Wirbelerzeuger 22, diese sind hier jedoch als Vollkörper ausgebildet
und weisen entsprechende Seitenflächen 48 auf. Dagegen umfassen die in den FIG 22
und 23 gezeigten Wirbelerzeuger 22 jeweils zwei, insbesondere separat gefertigte Seitenflächen
48, die bezüglich der Strömungsrichtung S angestellt sind. In den FIG 18 bis 23 sind
die Wirbelerzeuger 22 bezüglich der Strömungsrichtung S jeweils vorwärts orientiert.
Alternativ sind die Wirbelerzeuger 22 jedoch rückwärts orientiert, das heißt bezüglich
der Strömungsrichtung S um 180° gedreht (der die Strömungsrichtung S anzeigende Pfeil
in den FIG 18 bis 23 weist dann in die entgegengesetzte Richtung) .
1. Brennerdüse (10) für zwei Brennstoffe, wobei die Brennstoffdüse (10) eine sich in
einer Strömungsrichtung (S) erstreckende Brennstofflanze (14) aufweist, in die eine
Anzahl von ersten Austrittsöffnungen (18) für einen ersten Brennstoff eingebracht
ist, und die Brennstofflanze (14) von einem Außenrohr (16) umgeben ist mit wenigstens
einer zweiten Austrittsöffnung (20) für einen zweiten Brennstoff, wobei die ersten
Austrittsöffnungen (18) radial und die zweite Austrittsöffnung (20) axial ausgerichtet
sind, wobei eine Anzahl von Wirbelerzeugern (22) auf der Brennstofflanze (14) angeordnet
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wirbelerzeuger (22) stromauf der ersten Austrittsöffnungen (18) und
stromab der zweiten Austrittsöffnung (20) angeordnet ist.
2. Brenner (2) mit einer Mehrzahl von Vormischkammern (6) mit jeweils einer Brennstoffdüse
(10) nach Anspruch 1, wobei zwischen Brennstofflanze (14) und Innenseite der Vormischkammer
(6) ein Strömungsquerschnitt (Q) gebildet ist und wobei die auf der Brennstofflanze
(14) angeordneten Wirbelerzeuger (22) den quer zur Strömungsrichtung (S) orientierten
Strömungsquerschnitt (Q) reduzieren,
dadurch gekennzeichnet, dass die Vormischkammer (6) einen Querschnitt (50) und ein Ende (52) aufweist und der
Abstand der ersten Austrittsöffnungen (18) vom Ende (52) der Vormischkammer (6) mindestens
dreimal so groß ist, wie der Querschnitt (50) der Vormischkammer (6).
3. Brenner (2) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstofflanze (14) und das Außenrohr (16) konzentrisch angeordnet sind.
4. Brenner (2) nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wirbelerzeuger (22) keilförmig ausgestaltet ist.
5. Brenner (2) nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wirbelerzeuger (22) an dem Außenrohr (16) angebracht ist.
6. Brenner (2) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wirbelerzeuger (22) stromab der radialen Austrittsöffnungen (18) angeordnet
ist.
7. Brenner (2) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vormischkammer (6) innenwändig wenigstens ein Wirbelerzeuger (22) angebracht
ist.
8. Brenner (2) nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Außenrohr (16) einen Endbereich (34) aufweist, der als Lobe-Mixer ausgestaltet
ist und eine Anzahl von Lamellen (36) umfasst.
9. Brenner (2) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl der Lamellen (36) als Wirbelerzeuger (22) ausgestaltet ist.
10. Brenner (2) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Wirbelerzeuger (22) in einem Zwischenraum (40) zwischen zwei Lamellen
(36) angeordnet ist.
11. Gasturbine (4) mit einem Brenner (2) nach einem der Ansprüche 2 bis 10.
1. Burner nozzle (10) for two fuels, wherein the fuel nozzle (10) has a fuel lance (14)
extending in a direction of flow (S) into which a number of first outlet orifices
(18) for a first fuel are introduced, and the fuel lance (14) is surrounded by an
outer pipe (16) with at least one second outlet orifice (20) for a second fuel, wherein
the first outlet orifices (18) are oriented radially and the second outlet orifice
(20) is oriented axially, wherein a number of vortex generators (22) are arranged
on the fuel lance (14),
characterized in that at least one vortex generator (22) is arranged upstream of the first outlet orifices
(18) and downstream of the second outlet orifice (20).
2. Burner (2) having a plurality of premixing chambers (6) each with a fuel nozzle (10)
according to Claim 1, wherein a flow cross section (Q) is formed between the fuel
lance (14) and the inside of the premixing chamber (6) and wherein the vortex generators
(22) arranged on the fuel lance (14) reduce the flow cross section (Q) oriented transversely
of the direction of flow (S),
characterized in that the premixing chamber (6) has a cross section (50) and an end (52) and the distance
between the first outlet orifices (18) and the end (52) of the premixing chamber (6)
is at least three times as great as the cross section (50) of the premixing chamber
(6).
3. Burner (2) according to Claim 2,
characterized in that the fuel lance (14) and the outer pipe (16) are arranged concentrically.
4. Burner (2) according to one Claims 2 and 3,
characterized in that at least one vortex generator (22) is of wedge-shaped configuration.
5. Burner (2) according to one of Claims 2 to 4,
characterized in that at least one vortex generator (22) is mounted on the outer pipe (16).
6. Burner (2) according to one of Claims 2 to 5,
characterized in that at least one vortex generator (22) is arranged downstream of the radial outlet orifices
(18).
7. Burner (2) according to one of Claims 2 to 6,
characterized in that at least one vortex generator (22) is mounted on the internal walls of the premixing
chamber (6).
8. Burner (2) according to one of Claims 2 to 7,
characterized in that the outer pipe (16) comprises an end region (34) which is configured as a lobe mixer
and comprises a number of lobes (36).
9. Burner (2) according to the preceding claim,
characterized in that a number of lobes (36) are configured as vortex generators (22).
10. Burner (2) according to one of the two preceding claims,
characterized in that at least one vortex generator (22) is arranged in an interspace (40) between two
lobes (36).
11. Gas turbine (4) having a burner (2) according to one of Claims 2 to 10.
1. Buse (10) de brûleur pour deux combustibles, la buse (10) de brûleur ayant une lance
(14) à combustible, qui s'étend dans une direction (S) d'écoulement, et dans laquelle
sont ménagées un certain nombre de premières ouvertures (18) de sortie d'un premier
combustible et la lance (14) à combustible est entourée d'un tuyau (16) extérieur,
ayant au moins une deuxième ouverture (20) de sortie d'un deuxième combustible, les
premières ouvertures (18) de sortie étant dirigées radialement et la deuxième ouverture
(20) de sortie, axialement, un certain nombre de producteurs (22) de tourbillon étant
montés sur la lance (14) à combustible,
caractérisée en ce qu'au moins un producteur (22) de tourbillon est monté en amont des premières ouvertures
(18) de sortie et en aval de la deuxième ouverture (20) de sortie.
2. Brûleur (2), ayant une pluralité de chambres (6) de prémélange, ayant chacune une
buse (10) à combustible suivant la revendication 1, dans lequel
une section (Q) transversale d'écoulement est formée entre une lance (14) à combustible
et une face intérieure de la chambre (6) de prémélange, et dans lequel le producteur
(22) de tourbillon, monté sur la lance (14) à combustible, réduit la section (Q) transversale
d'écoulement orientée transversalement à la direction (S) d'écoulement,
caractérisé en ce que la chambre (6) de prémélange a une section (50) transversale et une extrémité (52)
et la distance des premières ouvertures (18) de sortie à l'extrémité (52) de la chambre
(6) de prémélange est au moins trois fois aussi grande que la section (50) transversale
de la chambre (6) de prémélange.
3. Brûleur (2) suivant la revendication 2,
caractérisé en ce que la lance (14) à combustible et le tuyau (16) extérieur sont disposés concentriquement.
4. Brûleur (2) suivant l'une des revendications 2 ou 3,
caractérisé en ce qu'au moins un producteur (22) de tourbillon est cunéiforme.
5. Brûleur (2) suivant l'une des revendications 2 à 4,
caractérisé en ce qu'au moins un producteur (22) de tourbillon est mis sur le tuyau (16) extérieur.
6. Brûleur (2) suivant l'une des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce qu'au moins un producteur (22) de tourbillon est monté en aval des ouvertures (18) de
sortie radiales.
7. Brûleur (2) suivant l'une des revendications 2 à 6,
caractérisé en ce qu'au moins un producteur (22) de tourbillon est mis sur la paroi intérieure de la chambre
(6) de prémélange.
8. Brûleur (2) suivant l'une des revendications 2 à 7,
caractérisé en ce que le tuyau (16) extérieur a une partie (34) d'extrémité, qui est conformée en mélangeur
à lobe et qui comprend un certain nombre de lamelles (36).
9. Brûleur (2) suivant la revendication précédente,
caractérisé en ce qu'un certain nombre des lamelles (36) est conformé en producteur (22) de tourbillon.
10. Brûleur (2) suivant l'une des deux revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un producteur (22) de tourbillon est disposé dans un espace (40) intermédiaire
entre deux lamelles (36).
11. Turbine (4) à gaz, ayant un brûleur (2) suivant l'une des revendications 2 à 10.