[0001] Die Erfindung betrifft einen Bausatz zur Erstellung einer Pflasterfläche gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus der
WO 2009/021484 A1 ist ein Bausatz zur Erstellung einer Pflasterfläche bekannt, welcher mehrere erste
Verlegeeinheiten und mehrere zweite Verlegeeinheiten umfasst, wobei alle Steinreihen
der ersten Verlegeeinheit wenigstens zwei Einzelsteine und maximal drei Einzelsteine
umfassen, wobei alle Steinreihen der zweiten Verlegeeinheit wenigstens zwei Einzelsteine
und maximal drei Einzelsteine umfassen.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Bausatz zur Erstellung von Pflasterflächen vorzuschlagen,
durch welchen sich Pflasterflächen erstellen lassen, welche dadurch optisch ansprechend
sind, dass die einzelne Verlegeeinheit nach dem Verlegen in der Pflasterfläche nicht
auf einen Blick erkennbar ist. Weiterhin ist es Aufgabe der Erfindung den Aufwand
für die Erzeugung eines derartigen Verlegebilds niedrig zu halten.
[0004] Diese Aufgabe wird ausgehend von den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 durch
die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. In den Unteransprüchen sind vorteilhafte
und zweckmäßige Weiterbildungen angegeben.
[0005] Die Erfindung sieht vor, die erste Verlegeeinheit und die zweite Verlegeeinheit entweder
mit gleichen Anzahlen von Steinreihen oder unterschiedliche Anzahlen von Steinreihen
auszubilden und die einzelnen Steinreihen der beiden Verlegeeinheiten in ihren Breiten
derart zu bemessen, dass bei einer in Längsrichtung der Steinreihen benachbarten Anordnung
einer der ersten Verlegeeinheiten und einer der zweiten Verlegeeinheiten wenigstens
eine Steinreihe einer der beiden Verlegeeinheiten nur gemeinsam mit zwei benachbarten
Steinreihen der anderen der beiden Verlegeeinheiten in die Längsrichtung der Steinreihen
verschiebbar ist, wobei die Verschiebung ohne Beeinträchtigung weiterer Steinreihen
der beiden Verlegeeinheiten durchführbar ist. Hierdurch ergibt sich in der Pflasterfläche
nach einer Verschiebung eine Verzahnung der einzelnen Verlegeinheiten, durch welche
die einzelnen Verlegeeinheiten scheinbar zufällig ineinander übergehen und somit der
optische Eindruck einer mit weitegehend nicht erkennbaren Regelmäßigkeiten verlegten
Pflasterfläche entsteht. Unter einer Verschiebung ohne Beeinträchtigung weitere Steinreihen
wird hierbei eine Verschiebung verstanden, welche die Lage der anderen Steinreihen
nicht beeinflusst. Ein derartige Verschiebung kann bereits im Werk bei der Herstellung
der Verlegeeinheiten erfolgen, weiterhin kann eine derartige Verschiebung auch auf
der Baustelle bei der Handhabung der einzelnen Verlegeeinheiten oder nach dem Absetzen
der Verlegeeinheiten auf dem Kiesbett erfolgen. Alle drei Vorgehensarten bringen nur
einen geringen Aufwand mit sich.
[0006] Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in der Zeichnung anhand von schematisch
dargestellten Ausführungsbeispielen beschrieben.
[0007] Hierbei zeigt:
- Figur 1:
- eine erste und eine zweite Verlegeeinheit einer ersten Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
Bausatzes;
- Figur 2:
- eine erste und eine zweite Verlegeeinheit einer zweiten Ausführungsvariante eines
erfindungsgemäßen Bausatzes;
- Figur 3:
- eine erste und eine zweite Verlegeeinheit einer dritten Ausführungsvariante eines
erfindungsgemäßen Bausatzes;
- Figur 4:
- eine erste und eine zweite Verlegeeinheit einer vierten Ausführungsvariante eines
erfindungsgemäßen Bausatzes;
- Figur 5:
- eine unter Verwendung der vierten Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Bausatzes
erstellte Pflasterfläche;
- Figur 6:
- eine erste und eine zweite Verlegeeinheit einer fünften Ausführungsvariante eines
erfindungsgemäßen Bausatzes und
- Figur 7:
- eine unter Verwendung der fünften Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Bausatzes
erstellte Pflasterfläche.
[0008] In der Figur 1 sind eine erste Verlegeeinheit VE1 und eine zweite Verlegeeinheit
VE2 einer ersten Ausführungsvariante AV1 eines erfindungsgemäßen Bausatzes B gezeigt.
Der Bausatz B zur Erstellung einer nicht dargestellten Pflasterfläche umfasst mehrere
erste Verlegeeinheiten VE1 und mehrere zweite Verlegeeinheiten VE2, wobei alle Steinreihen
S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit VE1 jeweils drei Einzelsteine ES1 umfassen und
wobei alle Steinreihen S21 bis S24 der zweiten Verlegeeinheit VE2 jeweils zwei Einzelsteine
ES2 umfassen. Hierbei sind die Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S24 der beiden
Verlegeeinheiten VE1, VE2 in ihren Breiten B11 bis B15 bzw. B21 bis B24 derart bemessen,
dass bei einer benachbarten Anordnung der ersten Verlegeeinheiten VE1 und der zweiten
Verlegeeinheiten VE2, welche sich an einer in eine Längsrichtung x verlaufenden Ausrichtung
der Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S24 orientiert, die Steinreihe S24 der zweiten
Verlegeeinheit VE2 nur gemeinsam mit den zwei benachbarten Steinreihen S14 und S15
der ersten Verlegeeinheit VE1 in die Längsrichtung x bzw. x' verschiebbar ist. Hierbei
ist diese Verschiebung ohne Beeinträchtigung der weiteren Steinreihen S11 bis S13
und S21 bis S23 der beiden Verlegeeinheiten VE1, VE2 durchführbar. Die beiden Verlegeeinheiten
VE1 und VE2 sind zur Erhaltung der Übersichtlichkeit beabstandet zueinander dargestellt.
Die oben erwähnte benachbarte Anordnung liegt dann vor, wenn die erste Verlegeinheit
VE1 mit ihrer rechten Breitseite RB1 an einer linken Breitseite LB2 der zweiten Verlegeeinheit
VE2 anliegt oder wenn die erste Verlegeeinheit VE1 mit ihrer linken Breitseite LB1
an einer rechten Breitseite RB2 der zweiten Verlegeeinheit VE2 anliegt. Der Bezug
zwischen den Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S24 ist durch gestrichelte Verbindungslinien
angedeutet. Von einer oberen Längsseite OL1 zu einer unteren Längsseite UL1 weisen
die Steinreihen S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit VE1 eine breite Breite BB, eine
schmale Breite SB, eine breite Breite BB, eine schmale Breite SB und eine schmale
Breite SB auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7 cm und die schmale Breite
SB 12,5 cm. Von einer oberen Längsseite OL2 zu einer unteren Längsseite UL2 weisen
die Steinreihen S21 bis S24 der zweiten Verlegeeinheit VE2 eine breite Breite BB,
eine schmale Breite SB, eine breite Breite BB, und eine doppelte schmale Breite DSB
auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7 cm, die schmale Breite SB 12,5 cm und
die doppelte schmale Breite DSB 25 cm.
[0009] In der Figur 2 sind eine erste Verlegeeinheit VE3 und eine zweite Verlegeeinheit
VE4 einer zweiten Ausführungsvariante AV2 eines erfindungsgemäßen Bausatzes B gezeigt.
Der Bausatz B zur Erstellung einer nicht dargestellten Pflasterfläche umfasst mehrere
erste Verlegeeinheiten VE3 und mehrere zweite Verlegeeinheiten VE4, wobei alle Steinreihen
S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit VE3 jeweils drei Einzelsteine ES1 umfassen und
wobei alle Steinreihen S21 bis S23 der zweiten Verlegeeinheit VE4 jeweils drei Einzelsteine
ES2 umfassen. Hierbei sind die Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S23 der beiden
Verlegeeinheiten VE3, VE4 in ihren Breiten B11 bis B15 bzw. B21 bis B23 derart bemessen,
dass bei einer benachbarten Anordnung der ersten Verlegeeinheiten VE3 und der zweiten
Verlegeeinheiten VE4, welche sich an einer in eine Längsrichtung x verlaufenden Ausrichtung
der Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S23 orientiert, die Steinreihen S21 und S23
der zweiten Verlegeeinheit VE4 nur gemeinsam mit den jeweils benachbarten Steinreihen
S111, S12 bzw. S14, S15 der ersten Verlegeeinheit VE3 in die Längsrichtung x bzw.
x' verschiebbar sind. Hierbei ist diese Verschiebung ohne Beeinträchtigung der weiteren
Steinreihen S13 und S22 der beiden Verlegeeinheiten VE3, VE4 durchführbar. Die beiden
Verlegeeinheiten VE3 und VE4 sind beabstandet zueinander dargestellt, um die Übersichtlichkeit
zu erhalten. Die oben erwähnte benachbarte Anordnung liegt dann vor, wenn die erste
Verlegeinheit VE3 mit ihrer rechten Breitseite RB1 an einer linken Breitseite LB2
der zweiten Verlegeeinheit VE4 anliegt oder wenn die erste Verlegeeinheit VE3 mit
ihrer linken Breitseite LB1 an einer rechten Breitseite RB2 der zweiten Verlegeeinheit
VE4 anliegt. Der Bezug zwischen den Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S23 ist durch
gestrichelte Verbindungslinien angedeutet. Von einer oberen Längsseite OL1 zu einer
unteren Längsseite UL1 weisen die Steinreihen S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit
VE3 eine schmale Breite SB, eine schmale Breite SB, eine breite Breite BB, eine schmale
Breite SB und eine breite Breite SB auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7
cm und die schmale Breite SB 12,5 cm. Von einer oberen Längsseite OL2 zu einer unteren
Längsseite UL2 weisen die Steinreihen S21 bis S23 der zweiten Verlegeeinheit VE4 eine
doppelte schmale breite Breite DSB, eine breite Breite BB, und eine aus schmaler und
breiter Breite kombinierte Breite KB auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7
cm, die doppelte schmale Breite DSB 25 cm und die kombinierte Breite KB 29,2 cm.
[0010] In der Figur 3 sind eine erste Verlegeeinheit VE5 und eine zweite Verlegeeinheit
VE6 einer dritten Ausführungsvariante AV3 eines erfindungsgemäßen Bausatzes B gezeigt.
Der Bausatz B zur Erstellung einer nicht dargestellten Pflasterfläche umfasst mehrere
erste Verlegeeinheiten VE5 und mehrere zweite Verlegeeinheiten VE6, wobei alle Steinreihen
S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit VE5 jeweils drei Einzelsteine ES1 umfassen und
wobei alle Steinreihen S21 bis S23 der zweiten Verlegeeinheit VE6 jeweils drei Einzelsteine
ES2 umfassen. Hierbei sind die Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S23 der beiden
Verlegeeinheiten VE5, VE6 in ihren Breiten B11 bis B15 bzw. B21 bis B23 derart bemessen,
dass bei einer benachbarten Anordnung der ersten Verlegeeinheiten VE5 und der zweiten
Verlegeeinheiten VE6, welche sich an einer in eine Längsrichtung x bzw. x' verlaufenden
Ausrichtung der Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S23 orientiert, die Steinreihe
S22 und S23 der zweiten Verlegeeinheit VE6 nur gemeinsam mit den benachbarten Steinreihen
S12 und S13 bzw. S14 und S15 der ersten Verlegeeinheit VE5 in die Längsrichtung x
verschiebbar ist. Hierbei ist diese Verschiebung ohne Beeinträchtigung der weiteren
Steinreihen S11 und S21 der beiden Verlegeeinheiten VE5, VE6 durchführbar. Die beiden
Verlegeeinheiten VE5 und VE6 sind beabstandet zueinander dargestellt, um die Übersichtlichkeit
zu erhalten. Die oben erwähnte benachbarte Anordnung liegt dann vor, wenn die erste
Verlegeinheit VE5 mit ihrer rechten Breitseite RB1 an einer linken Breitseite LB2
der zweiten Verlegeeinheit VE6 anliegt oder wenn die erste Verlegeeinheit VE5 mit
ihrer linken Breitseite LB1 an einer rechten Breitseite RB2 der zweiten Verlegeeinheit
VE6 anliegt. Der Bezug zwischen den Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S23 ist durch
gestrichelte Verbindungslinien angedeutet. Von einer oberen Längsseite OL1 zu einer
unteren Längsseite UL1 weisen die Steinreihen S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit
VE5 eine breite Breite BB, eine schmale Breite SB, eine breite Breite BB, eine schmale
Breite SB und eine schmale Breite SB auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7
cm und die schmale Breite SB 12,5 cm. Von einer oberen Längsseite OL2 zu einer unteren
Längsseite UL2 weisen die Steinreihen S21 bis S23 der zweiten Verlegeeinheit VE6 eine
breite Breite BB, eine aus schmaler und breiter Breite kombinierte Breite KB und eine
doppelte schmale Breite DSB auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7 cm, die
doppelte schmale Breite DSB 25 cm und die kombinierte Breite KB 29,2 cm.
[0011] In der Figur 4 sind eine erste Verlegeeinheit VE7 und eine zweite Verlegeeinheit
VE8 einer vierten Ausführungsvariante AV4 eines erfindungsgemäßen Bausatzes B gezeigt.
Der Bausatz B zur Erstellung einer in der Figur 5 ausschnittsweise dargestellten Pflasterfläche
PF4 umfasst mehrere erste Verlegeeinheiten VE7 und mehrere zweite Verlegeeinheiten
VE8, wobei alle Steinreihen S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit VE7 minimal zwei
und maximal drei Einzelsteine ES1 umfassen und wobei alle Steinreihen S21 bis S25
der zweiten Verlegeeinheit VE8 minimal zwei und maximal drei Einzelsteine ES2 umfassen.
Hierbei sind die Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S25 der beiden Verlegeeinheiten
VE7, VE8 in ihren Breiten B11 bis B15 bzw. B21 bis B25 derart bemessen, dass bei einer
benachbarten Anordnung der ersten Verlegeeinheiten VE7 und der zweiten Verlegeeinheiten
VE8, welche sich an einer in eine Längsrichtung x verlaufenden Ausrichtung der Steinreihen
S11 bis S15 und S21 bis S25 orientiert, die Steinreihe S22 der zweiten Verlegeeinheit
VE8 nur gemeinsam mit den benachbarten Steinreihen S12, S13 der ersten Verlegeeinheit
VE7 und die Steinreihe S15 der ersten Verlegeeinheit VE7 nur gemeinsam mit den benachbarten
Steinreihen S24, S25 der zweiten Verlegeeinheit VE8 in die Längsrichtung x bzw. x'
verschiebbar ist. Hierbei ist diese Verschiebung ohne Beeinträchtigung der weiteren
Steinreihen S11, S14 und S21, S23 der beiden Verlegeeinheiten VE7, VE8 durchführbar.
Die beiden Verlegeeinheiten VE7 und VE8 sind beabstandet zueinander dargestellt. Die
oben erwähnte benachbarte Anordnung liegt dann vor, wenn die erste Verlegeinheit VE7
mit ihrer rechten Breitseite RB1 an einer linken Breitseite LB2 der zweiten Verlegeeinheit
VE8 anliegt oder wenn die erste Verlegeeinheit VE7 mit ihrer linken Breitseite LB1
an einer rechten Breitseite RB2 der zweiten Verlegeeinheit VE8 anliegt. Der Bezug
zwischen den Steinreihen S11 bis S15 und S21 bis S25 ist durch gestrichelte Verbindungslinien
angedeutet. Von einer oberen Längsseite OL1 zu einer unteren Längsseite UL1 weisen
die Steinreihen S11 bis S15 der ersten Verlegeeinheit VE7 eine breite Breite BB, eine
schmale Breite SB, eine schmale Breite SB, eine breite Breite BB, und eine doppelte
schmale Breite DSB auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7 cm, die schmale
Breite SB 12,5 cm und die doppelte schmale Breite DSB 25 cm. Von einer oberen Längsseite
OL2 zu einer unteren Längsseite UL2 weisen die Steinreihen S21 bis S25 der zweiten
Verlegeeinheit VE8 eine breite Breite BB, eine doppelte schmale Breite DSB, eine breite
Breite BB, eine schmale Breite und eine schmale Breite SB auf. Hierbei beträgt die
breite Breite BB 16,7 cm, die doppelte schmale Breite DSB 25 cm und die schmale Breite
SB 12,5 cm.
[0012] In der in der Figur 5 dargestellten Pflasterfläche PF4 sind exemplarisch eine der
ersten Verlegeeinheiten VE7 mit nach rechts geneigter Schraffur gekennzeichnet und
eine der zweiten Verlegeeinheiten VE8 mit nach links geneigter Schraffur gekennzeichnet.
[0013] In der Figur 6 sind eine erste Verlegeeinheit VE9 und eine zweite Verlegeeinheit
VE10 einer fünften Ausführungsvariante AV5 eines erfindungsgemäßen Bausatzes B gezeigt.
Der Bausatz B zur Erstellung einer in der Figur 7 ausschnittsweise dargestellten Pflasterflächen
PF5 umfasst mehrere erste Verlegeeinheiten VE9 und mehrere zweite Verlegeeinheiten
VE10, wobei alle Steinreihen S11 bis S14 der ersten Verlegeeinheit VE9 zwei Einzelsteine
ES1 umfassen und wobei alle Steinreihen S21 bis S26 der zweiten Verlegeeinheit VE10
drei Einzelsteine ES2 umfassen. Hierbei sind die Steinreihen S11 bis S14 und S21 bis
S26 der beiden Verlegeeinheiten VE9, VE10 in ihren Breiten B11 bis B14 bzw. B21 bis
B26 derart bemessen, dass bei einer benachbarten Anordnung der ersten Verlegeeinheiten
VE9 und der zweiten Verlegeeinheiten VE10, welche sich an einer in eine Längsrichtung
x verlaufenden Ausrichtung der Steinreihen S11 bis S14 und S21 bis S26 orientiert,
die Steinreihe S12 und S14 der ersten Verlegeeinheit VE9 nur gemeinsam mit den benachbarten
Steinreihen S22, S23 bzw. S25, S26 der zweiten Verlegeeinheit VE10 in die Längsrichtung
x bzw. x' verschiebbar sind. Hierbei ist diese Verschiebung ohne Beeinträchtigung
der weiteren Steinreihen S11, S13 und S21, S24 der beiden Verlegeeinheiten VE9, VE10
durchführbar. Die beiden Verlegeeinheiten VE9 und VE10 sind beabstandet zueinander
dargestellt, um die Übersichtlichkeit zu erhalten. Die oben erwähnte benachbarte Anordnung
liegt dann vor, wenn die erste Verlegeinheit VE9 mit ihrer rechten Breitseite RB1
an einer linken Breitseite LB2 der zweiten Verlegeeinheit VE10 anliegt oder wenn die
erste Verlegeeinheit VE9 mit ihrer linken Breitseite LB1 an einer rechten Breitseite
RB2 der zweiten Verlegeeinheit VE10 anliegt. Der Bezug zwischen den Steinreihen S11
bis S14 und S21 bis S26 ist durch gestrichelte Verbindungslinien angedeutet. Von einer
oberen Längsseite OL1 zu einer unteren Längsseite UL1 weisen die Steinreihen S11 bis
S14 der ersten Verlegeeinheit VE9 eine breite Breite BB, eine doppelte schmale Breite
DSB, eine breite Breite BB, und eine doppelte schmale Breite DSB auf. Hierbei beträgt
die breite Breite BB 16,7 cm und die doppelte schmale Breite DSB 25 cm. Von einer
oberen Längsseite OL2 zu einer unteren Längsseite UL2 weisen die Steinreihen S21 bis
S26 der zweiten Verlegeeinheit VE10 eine breite Breite BB, eine schmale Breite SB,
eine schmale Breite SB, eine breite Breite BB, eine schmale Breite und eine schmale
Breite SB auf. Hierbei beträgt die breite Breite BB 16,7 cm und die schmale Breite
SB 12,5 cm.
[0014] In der in der Figur 7 dargestellten Pflasterfläche PF5 sind exemplarisch eine der
ersten Verlegeeinheiten VE9 mit nach rechts geneigter Schraffur gekennzeichnet und
eine der zweiten Verlegeeinheiten VE10 mit nach links geneigter Schraffur gekennzeichnet.
[0015] Die in den Figuren 1 bis 7 gezeigten Verlegeeinheiten weisen alle eine in x-Richtung
gemessene Länge von 1200 mm auf. Die in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Verlegeeinheiten
weisen als eine quer zu ihrer Länge gemessene Breite von etwa 708 mm auf. Die in den
Figuren 4 bis 7 gezeigten Verlegeeinheiten weisen als eine quer zu ihrer Länge gemessene
Breite von etwa 833 mm auf. Die Einzelsteine aller gezeigten Verlegeeinheiten sind
als Betonpflastersteine ausgeführt.
[0016] In den Figuren 4 bis 7 sind die Verlegeeinheiten mit verschobenen Steinreihen dargestellt.
Hierbei beträgt eine Verschiebung V bei den dargestellten Ausführungsvarianten jeweils
100 mm.
Bezugszeichenliste:
[0017]
- VE1, VE3, VE5, VE7, VE9
- erste Verlegeeinheit
- VE2, VE4, VE6, VE8, VE10
- zweite Verlegeeinheit
- AV1 - AV5
- 1. - 5. Ausführungsvariante
- B
- Bausatz
- PF4, PF5
- Pflasterfläche
- S11 - S16
- Steinreihe
- ES
- Einzelstein von S11 bis S16
- S21 - S26
- Steinreihen
- ES2
- Einzelstein von S21 bis S26
- B11 - B16
- Breite von S11 - S16
- B21 - B26
- Breite von S21 - S26
- X, x'
- Längsrichtung
- RB1
- rechte Breitseite von erster VE
- LB2
- linke Breitseite von zweiter VE
- LB1
- linke Breitseite von erster VE
- RB2
- rechte Breitseite von zweiter VE
- OL1
- obere Längsseite von erster VE
- UL1
- untere Längsseite von erster VE
- OL2
- obere Längsseite von zweiter VE
- UL2
- untere Längsseite von zweiter VE
- SB
- schmale Breite von Steinreihe
- BB
- breite Breite von Steinreihe
- DSB
- doppelte schmale Breite
- KB
- kombinierte Breite
- V
- Verschiebung
1. Bausatz (B) zur Erstellung einer Pflasterfläche (PF4; PF5) umfassend mehrere erste
Verlegeeinheiten (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) und mehrere zweite Verlegeeinheiten (VE2;
VE4; VE6; VE8; VE10), wobei alle Steinreihen (S11 - S16) der ersten Verlegeinheit
(VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) wenigstens zwei Einzelsteine (ES1) und maximal drei Einzelsteine
(ES1) umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verlegeeinheit (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) und die zweite Verlegeeinheit
(VE2; VE4; VE6; VE8; VE10) entweder gleiche Anzahlen von Steinreihen (S11 - S16; S21
- S26) oder unterschiedliche Anzahlen von Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) umfassen
und wobei die Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) der beiden Verlegeeinheiten (VE1
- VE10) in ihren Breiten (B11 - B16; B21 - B26) derart bemessen sind, dass bei einer
in Längsrichtung der Steinreihen benachbarten Anordnung einer der ersten Verlegeeinheiten
(VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) und einer der zweiten Verlegeeinheiten (VE2; VE4; VE6; VE8;
VE10) wenigstens eine Steinreihe (S11 - S16; S21 - S26) einer der beiden Verlegeeinheiten
(VE1 - VE10) nur gemeinsam mit zwei benachbarten Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26)
der anderen der beiden Verlegeeinheiten (VE1 - VE10) in die Längsrichtung (x) der
Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) verschiebbar ist, wobei die Verschiebung ohne Beeinträchtigung
weiterer Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) der beiden Verlegeeinheiten (VE1 - VE10)
durchführbar ist.
2. Bausatz zur Erstellung von Pflasterflächen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) der zweiten Verlegeeinheit (VE2; VE4; VE6;
VE8; VE10) wenigstens zwei Einzelsteine (ES2) und maximal drei Einzelsteine (ES2)
umfassen.
3. Bausatz zur Erstellung von Pflasterflächen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die erste Verlegeeinheit (VE1; VE3; VE5) fünf Steinreihen (S11 - S15), nämlich drei
Steinreihen schmaler Breite (SB) und zwei Steinreihen breiter Breite (BB) umfasst
und
- dass die zweite Verlegeeinheit (VE2; VE4; VE6)
- entweder gemäß einer ersten Variante vier Steinreihen (S21
- S24), nämlich eine Steinreihe schmaler Breite (SB), zwei Steinreihen breiter Breite
(BB) und eine weitere Steinreihe doppelter schmaler Breite (DSB) umfasst,
- oder gemäß einer zweiten Variante drei Steinreihen (S21 - S23), nämlich eine Steinreihe
breiter Breite (BB), eine Steinreihe doppelter schmaler Breite (DSB) und eine Steinreihe
aus schmaler Breite und breiter Breite kombinierten Breite (KB) umfasst.
4. Bausatz zur Erstellung von Pflasterflächen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die erste Verlegeeinheit (VE7) fünf Steinreihen (S11
- S15), nämlich zwei Steinreihen schmaler Breite (SB), zwei Steinreihen breiter Breite
(BB) und eine Steinreihe doppelter schmaler Breite (DSB) umfasst und
- dass die zweite Verlegeeinheit (VE8) fünf Steinreihen (S21
- S25), nämlich zwei Steinreihen schmaler Breite (SB), zwei Steinreihen breiter Breite
(BB) und eine Steinreihe doppelter schmaler Breite (DSB) umfasst.
5. Bausatz zur Erstellung von Pflasterflächen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
- dass die erste Verlegeeinheit (VE9) vier Steinreihen (S11
- S14), nämlich zwei Steinreihen breiter Breite (BB) und zwei Steinreihen doppelter
schmaler Breite (DSB) umfasst und
- dass die zweite Verlegeeinheit (VE10) sechs Steinreihen (S21 - S26), nämlich vier Steinreihen
schmaler Breite (SB) und zwei Steinreihen breiter Breite (BB) umfasst.
6. Bausatz nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verlegeeinheit (VE1) und die erste Variante der zweiten Verlegeeinheit
(VE2) derart nebeneinander verlegt sind,
- dass die Steinreihen (S11 - S15) der ersten Verlegeeinheit (VE1) durch die Steinreihen
(S21 - S24) der ersten Variante der zweiten Verlegeeinheit (VE2) verlängert sind,
- wobei die Steinreihe (S24) mit den Einzelsteinen (ES2) doppelter schmaler Breite
(DSB) die Verlängerung zweier benachbarter Steinreihen (S14, S15) mit Einzelsteinen
(ES1) schmaler Breite (SB) der ersten Verlegeeinheit (VE1) bildet.
7. Bausatz nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verlegeeinheit (VE3; VE5) und die zweite Variante der zweiten Verlegeeinheit
(VE4; VE6) derart nebeneinander verlegt sind,
- dass die Steinreihen (S11 - S25) der ersten Verlegeeinheit (VE3; VE5) durch die
Steinreihen (S21 - S23) der zweiten Variante der zweiten Verlegeeinheit (VE4; VE6)
verlängert sind,
- wobei die Steinreihe (S21; S23) mit den Einzelsteinen (ES2) doppelter schmaler Breite
(DSB) die Verlängerung zweier benachbarter Steinreihen (S11, S12; S14, S15) mit Einzelsteinen
(ES1) schmaler Breite (SB) der ersten Verlegeeinheit (VE3; VE5) bildet und
- wobei die Steinreihe (S23; S22) mit den Einzelsteinen (ES2) kombinierter Breite
(KB) die Verlängerung zweier benachbarter Steinreihen (S14, S15; S12, S13) mit Einzelsteinen
(ES1) schmaler Breite (SB) und Einzelsteinen (ES1) breiter Breite (BB) der ersten
Verlegeeinheit (VE3; VE5) bildet.
8. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und die zweiten Verlegeeinheiten (VE7; VE8) sowohl Steinreihen (S11 -
S13; S23 - S25) mit drei Einzelsteinen (ES1; ES2) als auch Steinreihen (S14, S15;
S21, S22) mit zwei Einzelsteinen (ES1; ES2) umfassen.
9. Bausatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zweiten Verlegeeinheiten (VE10) ausschließlich Steinreihen (S21 - S26) mit drei
Einzelsteinen (ES2) umfassen und dass die ersten Verlegeeinheiten (VE9) ausschließlich
Steinreihen (S11 - S14) mit zwei Einzelsteinen (ES1) umfassen.
10. Bausatz nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer in Längsrichtung (x) der Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) benachbarten
Anordnung einer der ersten Verlegeeinheiten (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) und einer der
zweiten Verlegeeinheiten (VE2; VE4; VE6; VE8; VE10) wenigstens eine Steinreihe (S11
- S16) der ersten Verlegeeinheit (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) nur gemeinsam mit zwei
benachbarten Steinreihen (S21 - S26) der zweiten Verlegeeinheit (VE2; VE4; VE6; VE8;
VE10) in die Längsrichtung (x) der Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) verschiebbar
ist, wobei die Verschiebung ohne Beeinträchtigung weiterer Steinreihen (S11- S16;
S21 - S26) der beiden Verlegeeinheiten (VE1 - VE10) durchführbar ist.
11. Bausatz nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Verlegeeinheit (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) und die zweite Verlegeeinheit
(VE2; VE4; VE6; VE8; VE10) in allen ihren Varianten derart zusammengesetzt sind, dass
jede Steinreihe nur Einzelsteine (ES1; ES2) unterschiedlicher Länge und gleicher Breite
(SB; BB; DSB; KB) umfasst.
12. Bausatz nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Verlegeeinheit (VE1 - VE10) bezüglich Länge, Breite und
Höhe identische Abmessungen aufweisen, wobei die Länge zwischen 600 mm und 1400 mm
liegt und wobei die Breite zwischen 400 mm und 1000 mm liegt und die Verlegeeinheiten
(VE1 - VE10) vorzugsweise Abmessungen mit einer Länge zwischen 1100 mm und 1300 mm
und einer Breite zwischen 680 mm und 860 mm aufweisen.
13. Bausatz nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Steinreihen (S11 - S16) und insbesondere wenigstens zwei der
Steinreihen (S11 - S16) jeder in der Pflasterfläche (PF4; PF5) verlegten ersten Verlegeeinheit
(VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) gegenüber den anderen Steinreihen (S11 - S16) dieser Verlegeeinheit
(VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) um wenigstens 50 mm und insbesondere 100 mm verschoben ist
bzw. sind und/oder dass wenigstens eine der Steinreihen (S21 - S26) und insbesondere
wenigstens zwei der Steinreihen (S21 - S26) jeder in der Pflasterfläche (PF4; PF5)
verlegten zweiten Verlegeeinheit (VE2; VE4; VE6; VE8; VE10) gegenüber den anderen
Steinreihen (S21 - S26) dieser Verlegeeinheit (VE2; VE4; VE6; VE8; VE10) um wenigstens
50 mm und insbesondere 100 mm verschoben ist bzw. sind.
14. Bausatz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Verlegeinheiten (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) und/oder die zweiten Verlegeeinheiten
(VE2; VE4; VE6; VE8; VE10) bereits mit verschobener Steinreihe bzw. mit verschobenen
Steinreihen (S11 - S16; S21 - S26) von einer Palette abnehmbar sind.
15. Bausatz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Steinreihe (S11 - S16) der ersten Verlegeeinheit (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) oder
die Steinreihen (S11 - S16) der ersten Verlegeinheit (VE1; VE3; VE5; VE7; VE9) und/oder
die Steinreihe (S21 - S26) der zweiten Verlegeeinheit (VE2; VE4; VE6; VE8; VE10) oder
die Steinreihen (S21 - S26) der zweiten Verlegeeinheit (VE2; VE4; VE6; VE8; VE10)
von einem Greifer einer Handhabungsmaschine bei einer zum Verlegen stattfindenden
Handhabung verschiebbar sind.