[0001] Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung zum Verbinden von Bauteilen untereinander
sowie an einer Unterkonstruktion, insbesondere Boden- bzw. Wandabdeckungen und dergleichen
aufweisende, mit wenigstens einer Nut versehene, Profilelemente, die zueinander beabstandet
unter Bildung eines Spaltes auf der Unterkonstruktion befestigt sind, umfassend eine
Basis mit wenigstens zwei, von der Basis wegragenden, Klemmvorrichtungen, sowie einem
Distanzelement.
[0002] In der
DE 20315836 U1 sind derartige, gattungsgemäße Befestigungselemente zum Verbinden von Bauteilen offenbart.
Ein Befestigungselement weist eine Außenkontur auf, die den Vorsprüngen der Profilelemente
nachgebildet ist, um diese optimal zu fixieren. Die Befestigungselemente werden von
oben durch bekannte Fixiermittel wie Schrauben, Klammern und dergleichen mit der Unterkonstruktion
fixiert und über die keilförmige Ausgestaltung der Nuten und der Federn ein Festklemmen
realisiert.
Nachteilig bei diesen Befestigungselementen wird gesehen, dass eine spätere Demontage
bzw. Remontage nicht möglich ist, ohne die Profilelemente und die Befestigungselemente
zu zerstören. Weiterhin nachteilig ist, dass bei thermisch bzw. durch die Aufnahme
von Feuchtigkeit bedingten Dimensionsänderungen der Profilelemente eine Verspannung
derselben erfolgt und so die Balkon-, Terrassenabdeckungen und dgl. sichtbare Verwerfungen,
Verschiebungen der Unterkonstruktion, Kippen von an der Unterkonstruktion fixierten
Befestigungen aufweisen bzw. auch zum Bauteilversagen von Systemkomponenten wie Befestigungsklammer,
Schrauben, führen.
[0003] In der
DE 20315836 U1 ist ein weiteres Befestigungselement offenbart, welches als Befestigungsklammer ausgebildet
ist. Diese Befestigungsklammer weist einen Bodenabschnitt auf, als Vorsprünge ausgebildete
Klemmelemente, die an Aussparungen angeformt sind, sowie Öffnungen zur Fixierung der
Befestigungsklammer an einer Unterkonstruktion. Die Befestigungsklammer wird dabei
mit ihrem jeweiligen Bodenabschnitt soweit unter die zu fixierenden Profilelemente
geschoben, bis die Vorsprünge der Profilelemente an den Klemmelementen positioniert
sind.
Dabei ist die Befestigungsklammer vor dem Einbringen des Profilelementes über die
eingebrachten Öffnungen mit der Unterkonstruktion zu befestigen. Diese Öffnungen sowie
die darin befindlichen Befestigungselemente sind im montierten Zustand durch die Profilelemente
selbst verdeckt, sodass eine nachträgliche Demontage bzw. Remontage nur durch das
Entfernen einer Vielzahl von Schrauben nicht möglich ist
[0004] Ein weiterer Nachteil dieser Befestigungsklammer wird darin gesehen, dass bei der
Montage von Balkon- bzw. Terrassenabdeckungen erst die Befestigungsklammer einseitig
auf der Unterkonstruktion zu fixieren ist und dann die Profilelemente, welche beispielsweise
Längen von vier Metern aufweisen, über diese Klemmelemente einzufädeln sind. Dies
erhöht sowohl den Aufwand als auch die Kosten der Montage von Balkon- bzw. Terrassenabdeckungen
und dergleichen
[0005] Eine weitere gattungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist in der
DE 20 2007 002 282 U1 offenbart. Das für die beschriebenen Profilelemente verwendete Feststellungsteil
/ Befestigungsvorrichtung ist in den Längsnuten der Profilelemente längsverschieblich
aufnehmbar und weist Klemmelemente auf, die in der Nut der Profilelemente einbringbar
sind. Das Befestigungsteil ist hierbei so ausgebildet, das es in der Längsnut der
Unterkonstruktion drehbar ist. Dieses Feststellungsteil wird in eine hinterschnittige
Nut der Unterkonstruktion eingeführt, zum Profilelement verschoben und durch eine
Drehung parallel zur Nut des Profilelementes werden die Klemmelemente in die Nut eingebracht
und das Befestigungsteil über eine an sich bekannte Schraube mit der Unterkonstruktion
fixiert.
Nachteilig bei dieser Befestigungsvorrichtung ist das komplizierte Einführen in die
Nut der Unterkonstruktion und das für die Fixierung der Profilelemente auf der Unterkonstruktion
separate Befestigungselemente wie beispielsweise Schrauben erforderlich sind.
[0006] Hier setzt die Erfindung ein, die sich die Aufgabe gestellt hat, die Nachteile des
bekannten Standes der Technik zu verbessern und eine Befestigungsvorrichtung zum Verbinden
von Bauteilen untereinander sowie an einer Unterkonstruktion aufzuzeigen, welche eine
leichte, kostengünstige und sichere Montage, Demontage bzw. Remontage der Profilelemente
gestattet, ohne das eine Beschädigung der einzelnen Teile erfolgt und die so ausgebildet
ist, dass sie temperatur- und feuchtigkeitsbedingte Gleitbewegungen der Profilelemente
in definierte Richtungen ausgleichend unterstützt.
[0007] Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0008] Es konnte überraschend festgestellt werden, dass der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
zum Verbinden von Bauteilen untereinander sowie an einer Unterkonstruktion, insbesondere
Boden- bzw. Wandabdeckung und dergleichen aufweisende, mit wenigstens einer Nut versehene,
Profilelemente, die zueinander beabstandet unter Bildung eines Spaltes auf der Unterkonstruktion
befestigt sind, umfassend eine Basis, mit wenigstens zwei, von der Basis wegragenden,
Klemmvorrichtungen, sowie wenigstens einem Distanzelement sich dadurch auszeichnet,
dass die Basis wenigstens ein, über eine Nut beabstandetes, Hakenelement aufweist,
dass das Distanzelement wenigstens einen, von der Basis wegragend angeordneten, im
Querschnitt asymmetrisch ausgebildeten Steg aufweist und das die Klemmvorrichtung
wenigstens zwei Klemmelemente aufweist. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung können thermisch bedingte bzw. durch Feuchtigkeit
verursachte Dimensionsänderungen der Profilelemente so aufgenommen werden, ohne das
die fixierten Profilelemente verspannt sind und es zu Verwerfungen bei den Boden-
bzw. Wandabdeckungen führt. Dabei ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
vorteilhafterweise so ausgebildet, dass über das Hakenelement zunächst eine Positionierung
an der Unterkonstruktion erfolgt und das durch Verschieben der Befestigungsvorrichtung
entlang der Unterkonstruktion bis zur Nut des Profilelementes die Fixierung erfolgt,
welche vorteilhafterweise ohne zusätzliche Befestigungselemente realisierbar ist.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
ist der Steg an wenigstens einer seiner Seite über einen Radius mit der Basis verbunden.
Der Radius weist dabei eine Dimension von etwa 0,05 bis 5 mm, vorzugsweise 0,5 bis
1 mm auf.
[0009] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, dass eine erste Klemmvorrichtung
über die Basis beabstandet von einer zweiten Klemmvorrichtung angeordnet ist. Hierdurch
ist einerseits ein sicheres Fixieren der Profilelemente auf der Unterkonstruktion
möglich und des können fertigungsbedingte Toleranzen der Profilelemente sowie der
Unterkonstruktionen kompensiert werden.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
ist das Distanzelement an der Basis der Befestigungsvorrichtung angeordnet. Hierdurch
ist neben der sicheren Fixierung der Profilelemente an der Unterkonstruktion eine
exakte und reproduzierbare Gestaltung des Spaltes zwischen den einzelnen Profilelementen
möglich.
[0011] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Länge des im Spalt zwischen
den Profilelementen angeordneten Distanzelements etwa gleich der Breite der Unterkonstruktion.
In dieser vorteilhaften Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
in der Lage, die unter den Profilelementen angeordnete Unterkonstruktion größtenteils
vor Witterungsbedingungen als auch vor Einsichtnahme zu schützen und insbesondere
eine direkte, störende Sonnenreflektion auf der Unterkonstruktion zu unterbinden.
[0012] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung zeichnet sich ebenfalls dadurch aus,
dass an wenigstens einer Klemmvorrichtung wenigstens eine, die Basis durchdringende
Öffnung angeordnet ist.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung zeichnet sich weiterhin dadurch aus,
dass die Öffnung der Basis benachbart wenigstens einer Klemmvorrichtung angeordnet
ist. Dies führt neben geringen Herstellungskosten auch dazu, dass die erfindungsgemäße
Befestigungsvorrichtung leichter an der Unterkonstruktion bewegbar zu den Nuten der
Profilelemente führbar ist.
[0013] Es hat sich ebenfalls als vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
herausgestellt, dass an der Öffnung der Basis wenigstens eine Klemmvorrichtung angeordnet
ist. Dies führt zu einer besseren Positionierung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
sowie Fixierung der Profilelemente an der Unterkonstruktion.
[0014] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung zeichnet sich weiterhin dadurch aus,
dass die Klemmvorrichtung etwas zentrisch an der Basis der Befestigungsvorrichtung
angeordnet ist. Hierdurch ist beim Einführen der Befestigungsvorrichtung in die Unterkonstruktion
ein einfaches Verschieben hin zu den Profilelementen sowie eine schnellere und kippsichere
Fixierung möglich.
[0015] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
herausgestellt, dass das Klemmelement der Klemmvorrichtung im Querschnitt etwa V-förmig,
C-förmig, U-förmig und dergleichen ausgebildet ist. Hierdurch kann die erfindungsgemäße
Befestigungsvorrichtung ohne zusätzliche Werkzeuge in der Nut der Profilelemente eingeschoben
und fixiert werden Weiterhin ist es durch diese vorteilhafte Ausgestaltung möglich,
dass thermisch bedingte bzw. durch Feuchtigkeit verursachte Dimensionsänderungen der
Profilelemente leichter aufgenommen werden können
[0016] Ebenfalls vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung ist, dass
die Klemmelemente der Klemmvorrichtung äquidistant zueinander angeordnet sind. Durch
mehrere äquidistant zueinander angeordnete Klemmelemente sind einerseits die Herstellungskosten
der Befestigungsvorrichtung niedrig, Materialanhäufungen werden vermieden, und andererseits
die Fixierung in der Nut der Profilelemente einfacher möglich
[0017] Ebenfalls vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung hat sich
herausgestellt, dass die Breite der Klemmvorrichtung etwa halb so groß ist wie die
Breite des Distanzelementes. Durch diese Ausgestaltung kann entweder per Hand oder
mit einem Werkzeug die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung am Distanzelement
über die Unterkonstruktion zur Nut des Profilelementes geführt und in dieser einfach
fixiert werden.
[0018] In einer ebenfalls vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
ist eine weitere Klemmvorrichtung über einen Steg beanstandet zur Nut der Basis angeordnet.
Diese dritte Klemmvorrichtung ist versetzt angeordnet zur ersten bzw. zweiten Klemmvorrichtung
und so dimensioniert, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung diese das fixierte Profilelement von seiner Unterseite abstützend,
fixiert.
[0019] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung besteht darin,
dass das Distanzelement wenigstens teilweise die Klemmvorrichtungen überdeckt.
[0020] Vorteilhaft bei der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung wird weiterhin gesehen,
dass die Höhe der Klemmvorrichtung etwa der Höhe der Nut des Profilelementes entspricht.
Dies führt einerseits zu einer schnelleren und besseren Einbringung der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung in die Nut der Profilelemente und andererseits zu einer dauerhaften
Fixierung, ohne das thermisch bedingte bzw. durch Feuchtigkeit verursachte Dimensionsänderungen
der Profilelemente zu Verwerfungen bzw. bauteilgefährdenden Spannungen führen.
[0021] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung zeichnet sich weiterhin dadurch aus,
dass die Öffnung der Basis wenigstens ein Spreizelement aufweist. Hierdurch ist es
erstmals möglich, eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung in der Nut eines Profilelementes
reversibel zu fixieren
[0022] Dabei zeichnet sich die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung weiterhin dadurch
aus, dass das Spreizelement einen Kopf sowie einen daran angeordneten Steg aufweist,
so dass das Spreizelement ohne zusätzliche Werkzeuge in die Öffnung der Basis der
erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung einbringbar ist.
[0023] Weiterhin vorteilhaft wird gesehen, dass der Steg des Spreizelementes wenigstens
ein, über wenigstens eine Öffnung beabstandet angeordnetes, Federelement aufweist.
Dadurch ist es vorteilhafterweise möglich, das Spreizelement so in die Öffnung der
Basis einzubringen, dass das gegenüberliegend angeordnete Profilelement mehrstufig
verrastend, fixierbar ist. Dies wird vorteilhafterweise noch dadurch verbessert, dass
das Federelement des Steges des Spreizelements wenigstens ein Rastelement aufweist.
[0024] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
ist an der Öffnung der Basis eine dritte Klemmvorrichtung so angeordnet, dass diese
zwei über einen Spalt voneinander beabstandet angeordnete Klemmelemente aufweist.
Durch das Einbringen des Spreizelements in die Öffnung der Basis können somit die
über den Spalt beabstandet angeordneten Klemmelemente in der Nut eines Profilelementes
sicher fixiert bzw. verspannt werden.
[0025] In einer weiterhin als vorteilhaft bewerteten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung ist an der Basis der Befestigungsvorrichtung ein wenigstens
ein Abstützelement angeordnet. Das Abstützelement ist dabei beabstandet vom Hakenelement
so angeordnet, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung der bestimmungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
der Haken an der Unterkonstruktion so fixiert ist, dass diese in der Nut zwischen
dem Haken und der Basis angeordnet ist und dass das Abstützelement die erfindungsgemäße
Befestigungsvorrichtung an einer weiteren Steg der Unterkonstruktion abstützt.
[0026] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist weiterhin aus ausgebildet, dass
das Distanzelement wenigstens zwei über eine Nut voneinander beabstandete Stege aufweist.
Die Nut ist dabei so ausgebildet, dass sie an wenigstens einer Seite des Steges einen
Radius aufweist. Der Radius weist dabei eine Dimension von etwa 0,05 bis 5 mm, vorzugsweise
0,5 bis 2 mm auf.
[0027] Die Nut ist weiterhin so ausgebildet, dass sie parallel zu den Stegen in Längsrichtung
des Distanzelementes verlaufen. Dies führt vorteilhafterweise dazu, dass thermisch
bedingte bzw. durch Feuchtigkeit verursachte Dimensionsänderungen der Profilelemente
durch das Distanzelement der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung kompensierbar
sind, so dass Verwerfungen bei den Boden- bzw. Wandabdeckungen, wie im Stand der Technik
bekannt, nun nicht mehr auftreten.
[0028] Ein bestimmungsgemäßer Einsatz der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung zum
Verbinden von Bauteilen untereinander sowie an einer Unterkonstruktion, insbesondere
Boden- bzw. Wandabdeckungen ist so erreichbar, dass bei temperatur- bzw. feuchtigkeitsbedingten
Veränderungen der Profilelemente diese an dem von der Basis wegragenden Steg über
den Radius sich ausdehnen und somit den Druck der Profilelemente auf die gesamte Boden-
bzw. Wandabdeckung über alle eingesetzten erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtungen
reduzierbar ist.
Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
insbesondere des Distanzelementes, welches durch diese vorteilhafte Geometrie eine
geneigte Fläche im Verhältnis zur Kontaktfläche der anliegenden Profilelemente aufweist,
so dass bei einer möglichen Gleitbewegung des Profilelements in Bezug auf die Befestigungsvorrichtung
der Steg des Distanzelementes in die Seite mit der geringeren Materialanhäufung überführbar
ist.
[0029] Die Erfindung betrifft außerdem eine Boden- bzw. Wandabdeckung aufweisend, mit einer
Nut versehene, Profilelemente, die zueinander beabstandet unter Bildung eines Spaltes
auf der Unterkonstruktion befestigt sind, mit wenigstens einer Befestigungsvorrichtung
gemäß den vorherigen Ausführungen.
[0030] Weiterhin betrifft die Erfindung eine Boden- bzw. Wandabdeckung, wobei die Befestigungsvorrichtung
vorteilhafterweise die im Spalt zwischen den Profilelementen angeordnete Unterkonstruktion
nahezu vollflächig überdeckt.
[0031] Die Erfindung zeichnet sich weiterhin dadurch aus, dass die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
bei bestimmungsgemäßer Verwendung als zusätzliche Montagehilfe einsetzbar ist, indem
die Befestigungsvorrichtung in den Spalt zwischen den Profilelementen von oben so
eingesetzt ist, dass das Distanzelement jeweils nebeneinander angeordnete Profilelemente
äquidistant beabstandet. Dazu ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung von
oben in den Spalt zwischen zwei nebeneinander angeordneten Profilelementen über das
Distanzelement einbringbar.
[0032] Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Befestigungsvorrichtung zum Verbinden von Bauteilen
untereinander sowie an einer Unterkonstruktion, insbesondere Boden- bzw. Wandabdeckungen
und dergleichen aufweisende, mit wenigstens einer Nut versehene, Profilelemente, die
zueinander beabstandet unter Bildung eines Spaltes auf einer Unterkonstruktion befestigt
sind, umfassend eine Basis, mit wenigstens zwei, von der Basis wegragenden, Klemmvorrichtungen,
sowie wenigstens einem Distanzelement, welche sich dadurch auszeichnet, dass an wenigstens
einer Klemmvorrichtung wenigstens eine, die Basis durchdringende, Öffnung angeordnet
ist, dass an der Öffnung der Basis wenigstens ein Spreizelement angeordnet ist, dass
die Befestigungsvorrichtung in wenigstens eine Nut der Unterkonstruktion einbringbar
ist sowie wenigstens einen Steg der Unterkonstruktion fixierend, umgreift.
[0033] Die Erfindung betrifft weiterhin eine Boden- bzw. Wandabdeckung, wobei zwischen wenigstens
einem Profilelement sowie wenigstens einer Unterkonstruktion eine Zwischenschicht
angeordnet ist, die wenigstens teilweise ein komprimierbares Material aufweist. Hierdurch
sind evtl. auftretende Toleranzen bzw. Differenzen zwischen Profilelementen sowie
Unterkonstruktionen ausgleichbar.
Die Zwischenschicht kann dabei ein Material aufweisen, welches eine Dichte von etwa
0,2 g / cm
3 bis etwa 1,9 g / cm
3, vorzugsweise 0,3 g / cm
3 bis 0,7 g / cm
3 aufweist.
Es liegt weiterhin im Rahmen der Erfindung, dass die Zwischenschicht aus einem polymeren
Werkstoff hergestellt ist mit einer Härte Shore A gemäß DIN EN ISO 868 von etwa 30
bis 100, bevorzugt etwa 60 bis 90.
[0034] Die Erfindung soll nun an diesen nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen näher
beschrieben werden.
[0035] Es zeigen:
- Fig. 1
- perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung an einer
Unterkonstruktion mit zwei schematisch dargestellten Profilelementen;
- Fig. 2
- Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung mit einer Unterkonstruktion
sowie einem Profilelement;
- Fig. 3
- perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung;
- Fig. 4
- perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung;
- Fig. 5
- Spreizelement der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung.
[0036] In der Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
1 zum Verbinden von Bauteilen untereinander sowie an einer Unterkonstruktion 2, insbesondere
Boden- bzw. Wandabdeckung und dergleichen aufweisende, mit wenigstens einer Nut 31,
32 versehene, Profilelemente 3, die zueinander beabstandet unter Bildung eines Spaltes
4 auf der Unterkonstruktion 2 befestigt sind, dargestellt.
[0037] Dabei ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 so an der Unterkonstruktion
2 angeordnet, dass die nicht sichtbaren Klemmvorrichtungen 11, 12 in der Nut 31, 32
der Profilelemente 3 angeordnet sind und dass das an der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
1 angeordnete Distanzelement 14 die Breite des Spaltes 4 zwischen den Profilelementen
3 definiert.
[0038] In der Fig. 2 ist eine Seitenansicht der in der Fig. 1 bereits gezeigten erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung 1 an der Unterkonstruktion 2 mit einem Profilelement 3 dargestellt.
[0039] Die Unterkonstruktion 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass sie
eine Basis 20 aufweist, die im Querschnitt etwa Doppel-T-förmig bzw. H-förmig ausgebildet
ist, wobei ein freies Ende 23 der Basis 20 an der Unterseite des Profilelementes 3
das andere freie Ende 24 der Basis 20 an beispielsweise einem Boden angeordnet ist.
Die Unterkonstruktion 2 ist weiterhin so ausgebildet, dass am freien Ende 23, 24 der
Basis 20 jeweils weingstens ein Steg 22 so angeordnet sind, dass dieser über eine
Nut 21 von der Basis 20 beabstandet ist.
[0040] Die Unterkonstruktion 2 ist ebenfalls so ausgebildet, dass wenigstens ein freies
Ende 23, 24 der Unterkonstruktion 2 wenigstens eine, parallel zur Basis 20 angeordnete
Erhöhung 25 bzw. Vertiefung 26 aufweist. Dabei ist die Erhöhung 25 bzw. die Vertiefung
26 im Querschnitt vorteilhafterweise etwa rund, oval, dreieckig, viereckig, prismatisch
und dergleichen ausgebildet.
Die Unterkonstruktion 2 kann somit vorteilhafterweise rutschfest über das mit den
Erhöhungen 25 bzw. Vertiefungen 26 versehene freie Ende 23, 24 an bspw. einem Boden
positioniert bzw. fixiert werden.
[0041] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die Unterkonstruktion 2 so positionierbar
ist, dass das mit den Erhöhungen 25 bzw. Vertiefungen 26 versehene freie Ende 23,
24 direkt einem Profilelement 3 gegenüberliegend angeordnet ist.
Bei der Montage des Profilelements 3 mit der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
1 erfolgt nun eine weitere Fixierung des Profilelements 3 an den gegenüberliegend
angeordneten Erhöhungen 25 bzw. Vertiefungen 26 des freien Endes 23, 24 der Unterkonstruktion
2.
Am freien Ende 23 der Unterkonstruktion 20 ist in diesem Ausführungsbeispiel das Profilelement
3 angeordnet, welches eine Nut 31 aufweist.
An der Unterkonstruktion 2 ist weiterhin eine erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung
1 angeordnet.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 ist so ausgebildet, dass sie eine Basis
10 aufweist mit wenigstens zwei davon wegragenden Klemmvorrichtungen 11, 12 sowie
wenigstens einem Distanzelement 14.
Die Basis 10 der Befestigungsvorrichtung 1 weist ein, über eine Nut 8 beabstandetes
Hakenelement 7 auf.
[0042] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 ist über den Haken 7 in der Nut 21
der Unterkonstruktion 2 eingehangen. Der Steg 22 der Unterkonstruktion 2 ist in der
Nut 8 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 angeordnet.
[0043] Die erste Klemmvorrichtung 11 weist in diesem Ausführungsbeispiel jeweils vier einander
gegenüberliegend angeordnete Klemmelemente 111 auf, die in eine Nut eines hier nicht
dargestellten Profilelementes einführbar sind.
Weiterhin weist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 ein drittes Klemmelement
9 auf, welches so angeordnet bzw. ausgestaltet ist, dass es die dem freien Ende 23
der
[0044] Unterkonstruktion 2 gegenüberliegenden Seite des Profilelementes 3, diese abstützend,
untergreift.
[0045] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 weist in diesem Ausführungsbeispiel
weiterhin an der dem Distanzelement 14 gegenüberliegenden Seite der Basis 10 wenigstens
ein Abstützelement 17 auf. Das Abstützelement 17 ist dem Haken 7 bzw. der Nut 8 gegenüberliegend
angeordnet.
Das Abstützelement 17 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 stützt bei bestimmungsgemäßem
Einsatz der Befestigungsvorrichtung 1 diese an wenigstens einem Steg 22 der Unterkonstruktion
2 ab und führt somit zu einer weiteren Fixierung bzw. Stabilisierung.
[0046] Zur Montage wird die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 so an der Unterkonstruktion
2 angeordnet, dass das Hakenelement 7 in die Nut 21 der Unterkonstruktion 2 eingeführt
und die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 zum oberen freien Ende 23 der Unterkonstruktion
2 hin verschwenkt wird.
Nun wird die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 in Längsrichtung der Unterkonstruktion
2 soweit verschoben, bis eine Klemmvorrichtung 11, 12 in eine Nut 31, 32 eines Profilelementes
3 einführbar und somit fixierbar ist.
Zur weiteren Montage wird nun auf das freie Ende 23 der Unterkonstruktion 2 ein zweites,
hier nicht dargestelltes Profilelement 3 aufgesetzt, welches mit seiner Nut 31, 32
nun in der Klemmvorrichtung 11 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 fixierbar
ist.
[0047] In der Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung 1 dargestellt.
[0048] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 weist eine Basis 10, mit zwei von
der Basis 10 wegragenden Klemmvorrichtungen 11, 12 sowie ein Distanzelement 14 auf.
An der Basis 10 der Befestigungsvorrichtung 1 ist wenigstens ein über einen Nut 8
beabstandetes Hakenelement 7 angeordnet.
Weiterhin weist die Befestigungsvorrichtung 1 eine an der ersten Klemmvorrichtung
11 angeordnete Öffnung 5 auf.
Die erste Klemmvorrichtung 11 sowie die zweite Klemmvorrichtung 12 weisen in diesem
Ausführungsbeispiel nebeneinander angeordnete Klemmelemente 111, 121 auf.
[0049] Dabei ist eine erste Klemmvorrichtung 11 über die Basis 10 von einer zweiten Klemmvorrichtung
12 beabstandet angeordnet.
[0050] Weiterhin ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 so ausgebildet, dass
an der Öffnung 5 der Basis 10 eine dritte Klemmvorrichtung 13 angeordnet ist.
Die dritte Klemmvorrichtung 13 ist dabei so ausgebildet, dass sie zwei einander durch
einen Spalt 16 beabstandet angeordnete Klemmbereiche 130 aufweist. Die Klemmbereiche
130 der dritten Klemmvorrichtung 13 weisen wiederum Klemmelemente 131 auf.
[0051] Die erste Klemmvorrichtung 11 sowie die zweite Klemmvorrichtung 12 sind in diesem
Ausführungsbeispiel etwa zentrisch an der Basis 10 der Befestigungsvorrichtung 1 angeordnet.
[0052] Die Klemmelemente 111, 121, 131 der Klemmvorrichtung 11, 12, 13 sind in diesem Ausführungsbeispiel
im Querschnitt etwas V-förmig ausgebildet und etwa äquidistant zueinander angeordnet.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 so
ausgebildet, dass die Breite der Klemmvorrichtung 11, 12, 13 etwa halb so groß ist
wie die Breite des Distanzelementes 14.
Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 weist weiterhin eine vierte Klemmvorrichtung
9 auf, die an der Basis 10 einstückig angeordnet und über einen Steg 15 beabstandet
zur Nur 8 angeordnet sind. Die vierte Klemmvorrichtung 9 ist dabei höhenversetzt zur
Klemmvorrichtung 11, 12, 13 angeordnet und weist Klemmelemente 91 auf.
[0053] Das Distanzelement 14 ist in diesem Ausführungsbeispiel so ausgebildet, dass es wenigstens
teilweise die Klemmvorrichtung 11, 12, 13 überdeckt.
[0054] In diesem Ausführungsbeispiel ist die Klemmvorrichtung 9, 11, 12, 13 von der Basis
10 des Befestigungselementes 1 wegragend angeordnet, sowie einstückig ausgebildet.
[0055] In der Fig. 4 ist eine perspektivische Darstellung einer weiteren erfindungsgemäßen
Befestigungsvorrichtung 1 dargestellt.
Die Befestigungsvorrichtung 1 weist analog zur Fig. 3 eine Basis 10, von dieser wegragende
Klemmvorrichtungen 9, 11, 12, 13 sowie ein Distanzelement 14 auf.
[0056] In dieser Darstellung ist erkennbar, dass die zweite Klemmvorrichtung 12 einander
gegenüberliegend angeordnete Klemmelemente 121 aufweist, die im Querschnitt etwa V-förmig
ausgebildet, äquidistant zueinander angeordnet sind.
Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass die Klemmvorrichtung 11, 12 Klemmelemente
111, 121 aufweist, die einander alternierend gegenüberliegend angeordnet sind.
[0057] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 weist in diesem Ausführungsbeispiel
eine dritte Klemmvorrichtung 13 auf, die zwei über den Spalt 16 voneinander beabstandete
Klemmbereiche 130 aufweist.
[0058] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung 1 ist in diesem Ausführungsbeispiel
so ausgebildet, dass neben der ersten Klemmvorrichtung 11 sowie der zweiten Klemmvorrichtung
12 eine die Basis 10 durchdringende Öffnung 5 angeordnet ist.
In diesem Ausführungsbeispiel ist in der Öffnung 5 wenigstens ein Spreizelement 6
angeordnet.
[0059] Das Spreizelement 6 ist dabei so ausgebildet, dass es einen Kopf 61 sowie einen daran
einstückig angeordneten Steg 62 aufweist.
[0060] Das Spreizelement 6 wird über den Steg 62 in die Öffnung 5 der Basis 10 der Befestigungsvorrichtung
1 eingeführt und solange durch die Öffnung 5 in Richtung der dritten Klemmvorrichtung
13 verschoben, bis der Spalt 16 zwischen den Klemmbereichen 130 der dritten Klemmvorrichtung
13 aufgeweitet ist.
[0061] Bei bestimmungsgemäßer Verwendung der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1
zum Verbinden von Bauteilen untereinander sowie an einer Unterkonstruktion 2, insbesondere
Boden-bzw. Wandabdeckung und dergleichen wird die dritte Befestigungsvorrichtung 13
in eine Nut 31, 32 eines Profilelementes 3 eingebracht und durch das Einbringen des
Spreizelementes 6 über die Öffnung 5 der Basis 10 werden die Klemmbereiche 130 der
dritten Klemmvorrichtung 13 so aufgeweitet, dass ein daran angeordnetes Profilelement
3 fixiert ist.
[0062] In der Fig. 5 ist ein Spreizelement 6 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
1 dargestellt.
[0063] Das Spreizelement 6 weist in diesem Ausführungsbeispiel einen Kopf 61 sowie einen
daran angeordneten Steg 62 auf. Der Kopf 61 und der Steg 62 sind einstückig miteinander
verbunden und bestehen aus dem gleichen Werkstoff.
[0064] Das Spreizelement 6 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 ist weiterhin
so ausgebildet, dass der Steg 62 wenigstens ein, über eine Öffnung 60 beabstandet
angeordnetes, Federelement 63 aufweist.
Das Spreizelement 6 der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 ist ebenfalls
so ausgebildet, dass das Federelement 63 des Steges 62 wenigstens ein Rastelement
64 aufweist, welches vom Federelement 63 wegragend, angeordnet ist.
[0065] Bei bestimmungsgemäßem Einsatz der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung 1 wird
nun die zweite Klemmvorrichtung 12 sowie die dritte Klemmvorrichtung 13 in einer Nut
eines nicht dargestellten Profilelementes eingeführt.
[0066] Durch Einbringen des Spreizelementes 6 über den Steg 62 in die Öffnung 5 der Basis
10 werden die Federelemente 63 des Steges 62 so zusammengepresst, dass die Öffnung
60 des Steges 62 geschlossen ist und das Spreizelement 6 durch die Öffnung 5 der Basis
10 verschiebbar ist.
Durch weitere Verschiebung des Spreizelementes 6 werden die Klemmbereiche 130 der
dritten Klemmvorrichtung 13 weiter voreinander beabstandet und der Spalt 16 vergrößert,
wobei sich das Spreizelement 6 über die Rastelemente 64 an der Öffnung 5 der Basis
10 abstützt und fixiert.
1. Befestigungsvorrichtung (1) zum Verbinden von Bauteilen untereinander sowie an einer
Unterkonstruktion (2), insbesondere Boden- bzw. Wandabdeckungen und dergleichen aufweisende,
mit wenigstens einer Nut (31, 32) versehene, Profilelemente (3), die zueinander beabstandet
unter Bildung eines Spaltes (4) auf einer Unterkonstruktion (2) befestigt sind, umfassend
eine Basis (10), mit wenigstens zwei, von der Basis (10) wegragenden, Klemmvorrichtungen
(9, 11, 12, 13), sowie wenigstens einem Distanzelement (14), dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (10) wenigstens ein, über eine Nut (8) beabstandetes, Hakenelement (7)
aufweist, dass das Distanzelement (14) wenigstens einen, von der Basis (10) wegragend
angeordneten, im Querschnitt asymmetrisch ausgebildeten, Steg (140, 142) aufweist
und das die Klemmvorrichtung (11, 12, 13) wenigstens zwei Klemmelemente (111, 121,
131) aufweist
2. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtungen (11, 12, 13) einander gegenüberliegend angeordnet sind.
3. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Klemmvorrichtung (11) über die Basis (10) beabstandet von einer zweiten
Klemmvorrichtung (12) angeordnet ist.
4. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (14) an der Basis (10) und/oder an wenigstens einer Klemmvorrichtung
(11, 12, 13) angeordnet ist.
5. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (14) wenigsten zwei, über eine Nut (141) voneinander beabstandet
angeordnete, Stege (140, 142) aufweist.
6. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Klemmvorrichtung (11, 12, 13) wenigstens eine, die Basis (10)
durchdringende, Öffnung (5) angeordnet ist
7. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnung (5) der Basis (10) wenigstens eine Klemmvorrichtung (11, 12,13) angeordnet
ist.
8. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (9) über einen Steg (15) beabstandet zur Nut (8) der Basis (10)
angeordnet ist.
9. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (5) der Basis (10) wenigstens ein Spreizelement (6) aufweist.
10. Befestigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Spreizelement (6) einen Kopf (61) sowie einen Steg (62) aufweist.
11. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Distanzelement (14) wenigstens teilweise die Klemmvorrichtung (11, 12, 13) überdeckt.
12. Befestigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der dem Distanzelement (14) gegenüberliegenden Seite der Basis (10) wenigstens
ein Abstützelement (17) angeordnet ist.
13. Befestigungsvorrichtung (1) zum Verbinden von Bauteilen untereinander sowie an einer
Unterkonstruktion (2), insbesondere Boden- bzw. Wandabdeckungen und dergleichen aufweisende,
mit wenigstens einer Nut (31, 32) versehene, Profilelemente (3), die zueinander beabstandet
unter Bildung eines Spaltes (4) auf einer Unterkonstruktion (2) befestigt sind, umfassend
eine Basis (10), mit wenigstens zwei, von der Basis (10) wegragenden, Klemmvorrichtungen
(9, 11, 12, 13), sowie wenigstens einem Distanzelement (14), dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Klemmvorrichtung (11, 12, 13) wenigstens eine, die Basis (10)
durchdringende, Öffnung (5) angeordnet ist, dass an der Öffnung (5) der Basis (10)
wenigstens ein Spreizelement (6) angeordnet ist, dass die Befestigungsvorrichtung
(1) in wenigstens eine Nut (21) der Unterkonstruktion (2) einbringbar ist, sowie wenigstens
einen Steg (22) der Unterkonstruktion (2) fixierend, umgreift.
14. Boden- bzw. Wandabdeckung aufweisend, mit wenigstens einer Nut (31, 32) versehene,
Profilelemente (3), die zueinander beabstandet unter Bildung eines Spaltes (4) auf
der Unterkonstruktion (2) befestigt sind, mit wenigstens einer Befestigungsvorrichtung
(1) gemäß den Ansprüchen 1 bis 13.
15. Boden- bzw. Wandabdeckung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsvorrichtung (1) die im Spalt (4) zwischen den Profilelementen (3)
angeordnete Unterkonstruktion (2) nahezu vollflächig überdeckt.