[0001] Die Erfindung betrifft ein mehrfach verwendbares Möbelstück, welches somit nicht
nur dem Zweck eines bestimmten Möbelstücks dienen soll, sondern mindestens einem weiteren
Zweck eines normalerweise anderen Möbelstücks, je nach der Ausrichtung des Möbelstücks
zu dem Boden an dessen Aufstellort. Weiterhin sollen mindestens zwei solcher Möbelstücke
in wenigstens zwei unterschiedlichen Konfigurationen zueinander zusammensetzbar sein,
um in jeder Konfiguration an einen bestimmten Zweck angepasst zu sein. Damit soll
unterschiedlichen Anforderungen an das Möbelstück bzw. zusammengesetzte Möbelstück
in raumsparender und ökonomischer Weise Rechnung getragen werden.
[0002] Zum Stand der Technik gehört ein Mehrzweck-Wohnmöbel, welches geeignet sein soll,
eine Systemlösung für Anbau- und Kombinationsmöbel, ausgehend von einem Grundelement
zu schaffen (
DD 96395A1). Das Mehrzweckmöbel besteht aus würfelförmigen Grundelementen, die jeweils drei
U-förmig angeordnete Seitenwände eines Würfels aufweisen, in dem eine Innenfläche
rechtwinklig zu den drei Seitenwänden so angebracht ist, dass sie den Würfel innen
räumlich im Verhältnis 1/3 zu 2/3 teilt. Ein Element dieses Mehrzweckmöbels kann als
Kindersitz in zwei verschiedenen Sitzhöhen, als Hocker für Erwachsene und als Beistelltisch
genutzt werden. Weiterhin können mehrere Elemente in verschiedenen Stellungen übereinander
oder nebeneinander aufgestellt werden, so dass sich daraus Anbauwände, Raumteiler,
Tisch-Sitzkombinationen herstellen lassen. Das würfelförmige Grundelement weist keine
besonderen Mittel zum Ausrichten und Verbinden von wenigstens zwei Grundelementen
auf.
[0003] Ein bekanntes Modul für ein Möbel- und Regalsystem besteht aus Wandelementen, welche
jeweils die Form eines geraden Zylinders mit einer Grundfläche, mit einer Deckfläche
sowie mit sechs Mantelflächen aufweisen. Vier der Mantelflächen sind Seitenflächen,
die paarweise in einem Winkel von 90° zueinander verlaufen, und mindestens zwei der
Seitenflächen weisen eine parallel zu ihrer Kante verlaufende, bis zu einer Grundfläche
des geraden Zylinders reichende Vertiefung auf. Weiterhin kann mindestens eine der
Seitenflächen einen parallel zu ihrer Kante verlaufenden Vorsprung aufweisen, der
in die Vertiefung eines benachbarten Wandelements eingeschoben werden kann, um jeweils
zwei Wandelemente miteinander zu verbinden und in dieser Weise ein Modul aufzubauen.
Solche Wandelemente sind wegen ihrer vier paarweise in einem Winkel von 90 ° zueinander
verlaufenden Seitenflächen, welche die Vertiefungen oder Vorsprünge aufweisen, sperrig,
was einem leicht handhabbaren, einfachen Aufbau des Moduls entgegenstehen kann und
die Raumökonomie beschränkt.
[0004] DE 3242148 A1 offenbart ein U-förmiges Möbelstück mit Ausnehmungen in den Randflächen um das Stapeln
mehrerer U-förmiger Möbelstücke zu ermöglichen.
[0005] Die eingangs genannte Aufgabe wird mit einer Grundform eines aus Platten bestehenden
universellen Möbelstücks erfindungsgemäß durch die Ausbildung des Möbelstücks mit
den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Somit umfasst das Möbelstück, von dem die Erfindung ausgeht, vier im Wesentlichen
quadratische Platten, von denen eine erste vertikale Seitenplatte und eine zweite
vertikale Seitenplatte im Abstand zueinander parallel angeordnet sind, eine dritte
Platte, die zwischen einem Rand der ersten Seitenplatte und einem zu diesem parallelen
Rand der zweiten Seitenplatte zu der ersten Seitenplatte und der zweiten Seitenplatte
rechtwinklig angeordnet und die erste Seitenplatte und die zweite Seitenplatte zu
einem im wesentlichen U-förmigen Möbelstück verbindet. In diesem Möbelstück ist eine
Zwischenplatte zwischen der ersten Seitenplatte und der zweiten Seitenplatte rechtwinklig
zu diesen und zu der dritten Platte fest eingefügt. Dadurch wird ein Möbelstück großer
Festigkeit bei relativ kleiner Masse bzw. kleinem Gewicht erhalten.
[0007] Das universelle Möbelstück gemäß der Erfindung ist in einer Grundform so ausgestaltet,
dass die erste Seitenplatte und die zweite Seitenplatte jeweils an ihren vier Eckbereichen
Ausnehmungen und/oder Vorsprünge aufweisen. Die Vorsprünge können an der Grundform
und an einer zusammengesetzten Form des Möbelstücks als Füße dienen. Bei Zusammensetzen
eines Möbelstücks aus mindestens zwei Möbelstücken der Grundform erleichtern die Ausnehmungen
und Vorsprünge eine genaue Ausrichtung der einzelnen Möbelstücke der Grundform, bei
der die Ausnehmungen die ähnlich geformten Vorsprünge aufnehmen und gegen ein unbeabsichtigtes,
im Wesentlichen horizontales Verschieben sichern.
[0008] Die Ausnehmungen in den Eckbereichen der Seitenplatten sind im Wesentlichen gestreckt
rechteckförmig in den Rändern der Seitenplatten vertieft und die Vorsprünge in den
Eckbereichen ragen aus den Rändern gestreckt rechteckförmig heraus. An jeweils einem
der Eckbereiche verlaufen die Ausnehmungen und/oder Vorsprünge rechtwinklig zueinander
im Wesentlichen in der Ebene der Seitenplatten. Demgemäß sind die Ausnehmungen und/oder
Vorsprünge maximal voneinander entfernt, so dass bei Aufstellung des Möbelstücks dieses
sicher auf seinen Vorsprüngen ruht. Außerdem ist diese Anordnung der Vorsprünge und
Ausnehmungen formschön.
[0009] Bei der ersten vertikalen Seitenplatte sind jeweils zwei rechtwinklig zueinander
verlaufende Ränder von je zwei Vorsprüngen eingeschlossen und jeweils die anderen
zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Ränder sind durch je zwei Ausnehmungen begrenzt.
[0010] Die Herstellung der Grundform des Möbelstücks kann nach Anspruch 2 dadurch rationalisiert
werden, dass die erste Seitenplatte und die zweite Seitenplatte gleich geformt sind.
[0011] Die Zwischenplatte wird nach Anspruch 3 vorzugsweise so in dem Möbelstück angeordnet,
dass sie den von beiden Seitenplatten und der dritten Platte begrenzten Innenraum
von dem U-förmigen Möbelstück in zwei gleich große Hälften unterteilt. Bei einer Aufstellung
des Möbelstücks mit der Zwischenplatte in Horizontalstellung und der dritten Platte
in Vertikalstellung befindet sich in diesem Fall die Zwischenplatte etwa in halber
Höhe der ersten vertikalen Seitenplatte und der zweiten vertikalen Seitenplatte.
[0012] Nach Anspruch 4 ragen an jeweils zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Rändern
der Seitenplatten jeweils zwei Vorsprünge gleich weit heraus. Dadurch kann das Möbelstück
so aufgestellt werden, dass jeweils zwei zueinander beabstandete Vorsprünge einer
Seitenplatte als Füße des Möbelstücks nach unten hervorstehen oder in eine Seitenwand
eines unter ihnen angeordneten Möbelstücks eingesetzt sind.
[0013] Aus der Anordnung der beiden im Wesentlichen quadratischen Seitenplatten parallel
im Abstand zueinander und deren Verbindung durch die dritte Platte zwischen einem
Rand der ersten Seitenplatte und einem zu diesem parallelen Rand der zweiten Seitenplatte
zu einem U-förmigen Möbelstück ergibt sich mit anderen Worten ein räumlich würfelförmiges
Möbelstück, wobei drei Seiten des Möbelstücks nur durch die Ränder der Platten begrenzt
sind und offen sind. Die Ränder bzw. Kanten der Platten sind gleich lang.
[0014] Bevorzugt beträgt die Kantenlänge nach Anspruch 6 bzw. die Länge des Randes fünfzig
Zentimeter. Mit dieser Abmessung kann das Möbelstück in seiner einstückigen Grundform,
wenn es nach Anspruch 8 mit der Zwischenplatte in Horizontalstellung und der dritten
Platte in Vertikalstellung aufgestellt ist, als Sessel dienen.
[0015] Alternativ hat sich eine Kantenlänge von 38 cm insbesondere für einen Hocker oder
Tisch nach Anspruch 7 als günstig ergeben.
[0016] Wenn das Möbelstück mit der Zwischenplatte in Vertikalstellung und mit der dritten
Platte in Horizontalstellung aufgestellt wird, bildet es einen stabilen Hocker oder
kann auch als Beistelltisch genutzt werden.
[0017] Gemäß Anspruch 10 können die beiden Seitenplatten mit der Zwischenplatte und der
angrenzenden dritten Platte sowie die Zwischenplatte mit der angrenzenden dritten
Platte mittels Dübeln sicher miteinander verbunden sein.
[0018] Wenn wenigstens zwei Möbelstücke der Grundform nach Anspruch 11 zu einem zusammengesetzten
Möbelstück übereinander angeordnet werden, kann die Nutzungseignung für unterschiedliche
Zwecke noch vergrößert werden. Hierzu werden nach Anspruch 11 die beiden Möbelstücke
so übereinander zusammengesetzt, dass die Vorsprünge an den unteren Rändern des oberen
Möbelstücks ineinander greifen oder umgekehrt Vorsprünge an oberen Rändern des unteren
Möbelstücks in Ausnehmungen an unteren Rändern des oberen Möbelstücks eingreifen.
[0019] Wenn das Möbelstück nach Anspruch 11 aus zwei Möbelstücken der einstückigen Grundform,
die gemäß Anspruch 9 jeweils so orientiert sind, dass die Zwischenplatte in Vertikalstellung
ist und die dritte Platte in Horizontalstellung ist, zusammengesetzt ist, eignet sich
das zusammengesetzte Möbelstück als mitteltiefes Bücherregal, welches auf zwei Seiten
offen ist, oder als Raumteiler. Dabei ist die Zwischenplatte jeweils vorzugsweise
nach Anspruch 3 in halber Höhe der ersten Seitenplatte und der zweiten Seitenplatte
jeder der beiden einstückigen Grundformen angeordnet.
[0020] Wenn hingegen die beiden Möbelstücke der einstückigen Grundform so übereinander zusammengesetzt
sind, dass nach Anspruch 8 sich die Zwischenplatte in Horizontalstellung befindet
und die dritte Platte in Vertikalstellung ist, eignet sich das zusammengesetzte Möbelstück
als tiefes Bücherregal mit Rückwand oder als Raumteiler oder als Barhocker oder als
Rednerpult.
[0021] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand einer Zeichnung mit
sieben Figuren erläutert, aus denen sich vorteilhafte Merkmale konkretisieren. Es
zeigen:
- Figur 1 ein aus zwei Möbelstücken der Grundform, in der sich eine Zwischenplatte in
Horizontalstellung zwischen zwei Seitenplatten befindet und eine dritte Platte an
den Rändern der Seitenplatten in Vertikalstellung befindet, übereinander zusammengesetztes
Möbelstück in schematischer schaubildlicher Darstellung;
- Figur 2 die erste vertikale Seitenplatte des unteren Möbelstücks der Grundform und
die erste vertikale Seitenplatte des oberen Mobelstücks der Grundform nahezu gemäß
Figur 1 zusammengesetzt in einer Seitenansicht;
- Figur 3 ein aus zwei Möbelstücken der Grundform nahezu zusammengesetztes Möbelstück,
wobei die Möbelstücke der Grundform mit der Zwischenplatte in Vertikalstellung und
der dritten Platte in Horizontalstellung angeordnet sind, in schematischer schaubildlicher
Darstellung;
- Figur 4 die erste vertikale Seitenplatte des oberen Möbelstücks und die erste vertikale
Seitenplatte des unteren Möbelstücks jeweils der Möbelstücke der Grundform gemäß Figur
3 und nahezu zusammengesetzt, in einer Seitenansicht.
- Figur 5 ein Möbelstück der Grundform, das mit einem weiteren Möbelstück der gleichen
Grundform auch zum Zusammensetzen eines zusammengesetzten Möbelstücks gemäß den Figuren
1 bis 4 und 6 geeignet ist, in schematischer schaubildlicher Darstellung, in der die
Vorsprünge und Ausnehmungen erkennbar sind;
- Figur 6 zwei Möbelstücke der Grundform nach Figur 5 vor Abschluss des vertikalen Zusammensetzens
in schematischer schaubildlicher Darstellung, aus der die Zuordnung der Vorsprünge
und Ausnehmungen der beiden Möbelstücke erkennbar ist;
- Figur 7 Ausbildung und Anordnung eines Dübels in einer Zwischenplatte und einer angrenzenden
Seitenplatte des Möbelstücks gemäß Figur 5.
[0022] In der Zeichnung sind gleiche Teile mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen.
[0023] In Figur 1 besteht ein zusammengesetztes Möbelstück, welches als tiefes Bücherregal
mit Rückwand oder als Barhocker geeignet ist, aus einem unteren Möbelstück 1 einer
Grundform, auf dem ein oberes Möbelstück 2 der gleichen Grundform aufgesetzt ist.
[0024] Das untere Möbelstück 1 sowie das obere Möbelstück 2 umfasst jeweils eine erste vertikale
Seitenplatte 3 und im parallelen Abstand zu dieser eine zweite vertikale Seitenplatte
4. Zwischen je einem Rand 5 der ersten Seitenplatte und einem in Figur 1 nicht erkennbaren
Rand der zweiten Seitenplatte 4 ist eine dritte Platte 6 fest angeordnet, und zwar
in einer Lage des Möbelstücks 1, in der die dritte Platte ebenfalls vertikal ausgerichtet
ist. Insoweit ist das Möbelstück der Grundform in einer Draufsicht annähernd U-förmig.
[0025] Das Möbelstück der Grundform ist vervollständigt durch eine Zwischenplatte 7, die
in Figur 1 in horizontaler Lage zwischen der ersten Seitenplatte und der zweiten Seitenplatte
rechtwinklig zu diesen und zu der dritten Platte 6 fest eingefügt ist, zum Beispiel
in Nuten, die in Figur 1 nicht erkennbar sind.
[0026] Das obere Möbelstück 2 der Grundform ist wie das untere Möbelstück 1 ausgebildet
und weist die erste vertikale Seitenplatte 8 und im vertikalen Abstand zu dieser die
zweite vertikale Seitenplatte 9 auf. An ihren parallelen vertikalen Rändern, zum Beispiel
10, ist die erste Seitenplatte 8 über eine dritte Platte 11 mit der zweiten Seitenplatte
9 fest verbunden. Sie bilden das in einer Draufsicht annähernd U-förmige Möbelstück
2, welches räumlich als - auf drei Seiten offene -Würfel mit gleich langen Rändern
bzw. Kanten angesehen werden kann.
[0027] In Figur 3 sind das untere Möbelstück 1 und das obere Möbelstück 2 um eine fiktive
waagerechte Achse A-A, die senkrecht das heißt rechtwinklig durch die erste vertikale
Seitenplatte 3 und die zweite vertikale Seitenplatte 4 verläuft sowie durch die Zwischenplatte
7 verläuft, um 90° gedreht aufgestellt bzw. zusammengesetzt. Zu dem oberen Möbelstück
2 ist die fiktive Achse nicht gezeichnet.
[0028] Infolge dieser gedrehten Lage des unteren Möbelstücks 1 und des oberen Möbelstücks
2 ist die dritte Platte 6 des unteren Möbelstücks 1 bzw. die dritte Platte 11 des
oberen Möbelstücks 1 jeweils horizontal angeordnet und die untere Zwischenplatte 7
bzw. die oberen Zwischenplatte 12 vertikal angeordnet.
[0029] In der in Figur 3 gezeigten Aufstellung der Grundform des Möbelstücks ist dieses
beispielsweise als mitteltiefes Bücherregal, auf beiden Seiten offen, oder als Raumteiler
oder als Stehtisch oder Rednerpult geeignet.
[0030] In Figur 2 sind die erste vertikale Seitenplatte 3 des unteren Möbelstücks 1 in Figur
1 sowie die erste vertikale Platte 8 des oberen Möbelstücks 2 in Figur 1 in größerer
Darstellung vor dem zusammengesetzten Zustand etwas vertikal auseinandergezogen dargestellt.
Parallel zu der ersten unteren vertikalen Seitenplatte 3 und der ersten vertikalen
oberen Seitenplatte 4 befindet sich jeweils im Abstand zu diesen eine jeweils wie
die erste vertikale Seitenplatte geformte zweite Seitenplatte 4 bzw. 9. Die zweiten
vertikalen Seitenplatten befinden sich also in Figur 2 hinter der Zeichenebene.
[0031] Die Seitenplatten, insbesondere die in Figur 2 sichtbare erste untere Seitenplatte
3 und die erste obere Seitenplatte 8 sind quadratisch und können vorzugsweise eine
Kantenlänge von 50 cm aufweisen.
[0032] Stattdessen hat sich zumindest in einigen Anwendungsfällen der Grundform des Möbelstücks
für sich und hieraus zusammengesetzten Möbelstücken eine Kantenlänge von 38 cm als
besonders günstig ergeben.
[0033] Die erste untere Seitenplatte 3 und die erste obere Seitenplatte 8 weisen jeweils
übereinstimmend in drei Eckbereichen 13, 14, 15 bzw. 16, 17, 18 Vorsprünge 19-22 bzw.
23-26 auf, die aus Rändern 27, 28 der ersten unteren Seitenplatte 3 bzw. Rändern 29,
30 der ersten oberen Seitenplatte 8 ausgeformt sind. Die zwischen den Vorsprüngen
19, 22 der ersten unteren Seitenplatte 3 bzw. 23, 26 der ersten oberen Seitenplatte
8 ausgeformten mittleren Vorsprünge 20, 21 bzw. 24, 25 können wie in Figur 2 dargestellt
als einheitlicher Vorsprung ausgeformt sein. Die Vorsprünge, zum Beispiel 19, 20,
erstrecken sich jeweils in Richtung des Randes, zum Beispiel 27, aus dem sie hervorstehen.
[0034] Somit ist jeder der beiden rechtwinklig zueinander verlaufenden Ränder, zum Beispiel
27, 28 der Seitenplatte 3 zwischen je zwei Vorsprüngen 19, 20 bzw. 21, 22 eingeschlossen.
[0035] Die beiden anderen Ränder 5, 29, hier der ersten unteren Seitenplatte 3, die rechtwinklig
aufeinander stoßen, sind durch je zwei Vertiefungen 33, 34 bzw. 35, 36 begrenzt.
[0036] Analog dazu sind die Ränder 40, 41 der ersten oberen Seitenplatte 8 jeweils von Ausnehmungen
42, 43 bzw. 44, 45 eingeschlossen.
[0037] Das untere Möbelstück 1 der Grundform ist in Figur 5 in einer gegenüber Figur 1 um
die Hochachse gedrehten Stellung schaubildlich mit erkennbaren Vorsprüngen und Ausnehmungen
dargestellt, die wie in Figur 2 bezeichnet sind.
[0038] Außerdem ergibt sich aus Figur 5 die Anordnung von Dübeln 46-59, welche die beiden
Seitenplatten 3, 4 mit der Zwischenplatte 7 und der angrenzenden dritten Platte 6
sowie die Zwischenplatte 7 mit der angrenzenden dritten Platte 6 sicher verbinden.
Sie verlaufen in dieser Position der Grundform des Möbelstücks horizontal. Eine Einzelheit
der horizontalen Dübelanordnung zwischen der dritten Platte 6 und der Zwischenplatte
7 ist in Figur 7 dargestellt. Der Dübel ist insbesondere ein Holzdübel mit einem typischen
Durchmesser von 5 mm und einer Länge von 30 mm. Er ragt in die als Mehrschichtplatte
ausgebildete Zwischenplatte 7 hinein, die etwa 12 mm dick ist. Die Dübelanordnung
hält die Seitenplatten, die dritte Platte und die Zwischenplatte sicher zusammen und
ist im Bedarfsfall lösbar. Das obere Möbelstück 2 in Figur 6 ist in gleicher Weise
ausgebildet.
[0039] Wie aus Figur 2 hergeleitet werden kann, werden zwei Möbelstücke der Grundform, zu
denen die erste untere vertikale Seitenplatte 3 bzw. die erste obere vertikale Seitenplatte
8 gehören, so zusammengesetzt, dass die Vorsprünge 23, 24 an dem unteren Rand 38 der
ersten oberen vertikalen Seitenplatte 8 in die Vertiefungen 33, 34 der ersten unteren
vertikalen Seitenplatte 3 eingreifen bzw. an den Vertiefungen so zur Anlagen gelangen,
so dass sie horizontal nicht mehr verschoben werden können.
[0040] Wie aus Figur 2 ersichtlich, verläuft eine Seite der Vorsprünge 23, 24 der ersten
oberen vertikalen Seitenplatte und der Vertiefungen 33, 34 nicht streng rechtwinklig
zu der Erstreckungsrichtung des Vorsprungs bzw. der Ausnehmung, sondern geneigt, so
dass das Einsetzen der ersten oberen vertikalen Seitenplatte 8 in die erste untere
vertikale Seitenplatte 3 erleichtert wird, gleichwohl eine genaue Ausrichtung der
beiden vertikalen Seitenplatten erzielt wird. Die Vorsprünge 19-26 sowie die Ausnehmungen
33-36 und 42-45 sind somit nur im Wesentlichen oder annähernd rechteckförmig, nämlich
trapezförmig.
[0041] Die obigen Erläuterungen zu den ersten vertikalen Seitenplatten in Figur 2 gelten
analog zu den zweiten vertikalen Seitenplatten 4, 9 in Figur 1.
[0042] Wie aus Figur 2 erkennbar, haben von den Vorsprüngen und Ausnehmungen der vertikalen
Seitenplatten der in Figur 2 dargestellten Konfiguration nur die Vorsprünge 23, 24
und die Ausnehmungen 33, 34 der vertikalen Seitenplatten eine Passungsfunktion für
das Zusammensetzen der Seitenplatten bzw. der mit ihnen versehenen Möbelstücke in
Grundform. Die Vorsprünge, zum Beispiel 19, 20, an dem unteren Rand, zum Beispiel
27, der Seitenplatten des unteren Möbelstücks der Grundform dienen hingegen als Füße
für das zusammengesetzte Möbelstück.
[0043] In Figur 6 ist das Zusammensetzen des unteren Möbelstücks 1 mit dem oberen Möbelstück
2 in einer schaubildlichen Darstellung dargestellt. Hiermit wird auch verdeutlicht,
wie die Vorsprünge und die Ausnehmungen der beiden Möbelstücke miteinander in Eingriff
gelangen, um diese in dem zusammengesetzten Möbelstück exakt auszurichten.
[0044] In der in Figur 3 dargestellten Position des unteren Möbelstücks 1 und des oberen
Möbelstücks 2 nehmen die erste untere vertikale Seitenplatte und die erste obere vertikale
Seitenplatte die in Figur 4 dargestellte Stellung ein, in der sie um 90° im Uhrzeigersinn
um eine waagerechte Achse gedreht sind, die in Figur 4 senkrecht zur Zeichenebene
verläuft und mit dem Punkt A angedeutet ist.
[0045] Demzufolge greifen in dieser Position der ersten unteren vertikalen Seitenplatte
3 und der ersten oberen vertikalen Seitenplatte 8, die Vorsprünge 25, 26 der letzteren
an dem Rand 39 in die Vertiefungen 35, 36 an dem Rand 30 der unteren vertikalen Seitenplatte
3 zur Ausübung ihrer Passungsfunktion ein.
[0046] Die Vorsprünge 21, 22 in der in Figur 4 dargestellten Position der ersten unteren
vertikalen Seitenplatte dienen hingegen als Füße für das zusammengesetzte Möbelstück,
bestehend aus dem unteren Möbelstück 1 und dem oberen Möbelstück 2 jeweils in der
Grundform gemäß Figur 3.
[0047] Die Verbindungen zwischen dem ersten Möbelstück und dem zweiten Möbelstück in Grundform
können ohne weiteres gelöst werden, wenn ein anders zusammengesetztes Möbelstück für
einen gewünschten Verwendungszweck bereitgestellt werden soll.
Bezugszahlenliste
[0048]
- 1
- unteres Möbelstück
- 2
- oberes Möbelstück
- 3
- erste untere vertikale Seitenplatte
- 4
- zweite untere vertikale Seitenplatte
- 5
- Rand
- 6
- dritte Platte
- 7
- Zwischenplatte
- 8
- erste obere vertikale Seitenplatte
- 9
- zweite obere vertikale Seitenplatte
- 10
- Rand
- 11
- dritte obere Platte
- 12
- obere Zwischenplatte
- 13
- Eckbereich
- 14
- Eckbereich
- 15
- Eckbereich
- 16
- Eckbereich
- 17
- Eckbereich
- 18
- Eckbereich
- 19
- Vorsprung
- 20
- Vorsprung
- 21
- Vorsprung
- 22
- Vorsprung
- 23
- Vorsprung
- 24
- Vorsprung
- 25
- Vorsprung
- 26
- Vorsprung
- 27
- Rand
- 28
- Rand
- 29
- Rand
- 31
- Eckbereich
- 32
- Eckbereich
- 33
- Ausnehmung
- 34
- Ausnehmung
- 35
- Ausnehmung
- 36
- Ausnehmung
- 37
- Eckbereich
- 38
- Rand
- 39
- Rand
- 40
- Rand
- 42
- Ausnehmung
- 43
- Ausnehmung
- 44
- Ausnehmung
- 45
- Ausnehmung
- 46-59
- Dübel
- A-A
- horizontale Achse
1. Mehrfach verwendbares Möbelstück (1,2),
wobei das Möbelstück (1, 2) vier im wesentlichen quadratische Platten (3, 4, 6, 7;
8, 9, 11, 12) aufweist, die umfassen:
eine erste vertikale Seitenplatte (3, 8) und eine im Abstand zu dieser parallel angeordnete
zweite vertikale Seitenplatte (4, 9) eine dritte Platte (6, 11), die zwischen einem
Rand (5, 10) der ersten Seitenplatte (3, 8) und einem zu diesem parallelen Rand der
zweiten Seitenplatte (4, 9) zu der ersten Seitenplatte (3, 8) und der zweiten Seitenplatte
(4, 9) rechtwinklig angeordnet ist und die erste Seitenplatte (3, 8) und die zweite
Seitenplatte (4, 9) zu einem im Wesentlichen U-förmigen Möbelstück verbindet, sowie
eine Zwischenplatte (7, 12), die in dem im Wesentlichen U-förmigen Möbelstück zwischen
der ersten Seitenplatte (3, 8) und der zweiten Seitenplatte (4, 9) rechtwinklig zu
diesen und zu der dritten Platte (6, 11) fest eingefügt ist,
wobei die erste Seitenplatte (3, 8) und die zweite Seitenplatte (4, 9) an ihren vier
Eckbereichen (13, 14, 15, 31; 16, 17, 18, 30) Ausnehmungen (36, 33, 34, 35; 42, 43,
44, 45) und/oder Vorsprünge (19, 20, 21, 22; 23, 24, 25, 26) aufweisen und
wobei die Ausnehmungen (36, 33, 34, 35; 42, 43, 44, 45) und/oder Vorsprünge (19, 20,
21, 22; 23, 24, 25, 26) in den Eckbereichen (13, 14, 15, 31; 16, 17, 18, 30) der Seitenplatten
(3, 4, 8, 9) im Wesentlichen gestreckt rechteckförmig in den Rändern (5, 27, 28, 29,;
38, 39, 40, 10) der Seitenplatten vertieft sind bzw. aus diesen gestreckt rechteckförmig
herausragen und an jeweils einem der Eckbereiche (13, 14, 15, 31; 16, 17, 18, 30)
in ihren Erstreckungsrichtungen rechtwinklig zueinander verlaufen,
wobei bei der ersten vertikalen Seitenplatte (3, 8) jeweils zwei rechtwinklig zueinander
verlaufende Ränder (27, 28, 38, 39) von je zwei Vorsprüngen (19, 20, 21, 22; 23, 24,
25, 26) eingeschlossen sind und wobei jeweils die anderen zwei rechtwinklig zueinander
verlaufenden Ränder (5, 29, 10, 40) durch je zwei Ausnehmungen (36, 33, 34, 35; 42,
43, 44, 45) begrenzt sind.
2. Möbelstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Seitenplatte (3, 8) und die zweite Seitenplatte (4, 9) gleich geformt sind.
3. Möbelstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenplatte (7, 12) den von den beiden Seitenplatten (3, 4, 8, 9) und der
dritten Platte (6, 11) begrenzten Innenraum in dem U- förmigen Möbelstück in zwei
gleich große Hälften unterteilt.
4. Möbelstück nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den jeweils zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Rändern (27, 28) der Seitenplatten
jeweils die zwei Vorsprünge (19, 20, 21, 22) gleich weit herausragen.
5. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es im Wesentlichen würfelförmig mit gleich langen Rändern (5,10, 27-29, 38-40) ausgebildet
ist.
6. Möbelstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenlänge 50 cm beträgt.
7. Möbelstück nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kantenlänge 38 cm beträgt.
8. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es mit der Zwischenplatte (7, 12) in Horizontalstellung und der dritten Platte (6,
11) in Vertikalstellung aufgestellt ist.
9. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass es zur Aufstellung mit der Zwischenplatte (7, 12) in Vertikalstellung und der dritten
Platte (6, 11) in Horizontalstellung geeignet ist.
10. Möbelstück nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenplatten (3, 4, 8, 9) mit der Zwischenplatte (7, 12) und der angrenzenden
dritten Platte (6, 11) sowie die Zwischenplatte (7, 12) mit der angrenzenden dritten
Platte (6, 11) mittels Dübeln (46-59) miteinander verbunden sind.
11. Zusammengesetztes Möbelstück, bestehend aus wenigstens zwei Möbelstücken nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Möbelstücke (1, 2) so übereinander zusammengesetzt sind, dass die Vorsprünge
(23, 24, 25, 26) an den unteren Rändern (38, 39) des oberen Möbelstücks (2) in die
Ausnehmungen (34, 33, 36, 35) an den oberen Rändern (29, 5) des unteren Möbelstücks
(1) eingreifen oder umgekehrt Vorsprünge an den oberen Rändern des unteren Möbelstücks
(1) in Ausnehmungen an unteren Rändern des oberen Möbelstücks (2) eingreifen.
1. A multipurpose piece of furniture (1, 2),
wherein the piece of furniture has four substantially square panels (3, 4, 6, 7; 8,
9, 11, 12) which comprise:
a first vertical side panel (3, 8) and a second vertical side panel (4, 9) arranged
parallel at a distance therefrom, a third panel (6, 11) that is arranged between an
edge (5, 10) of the first side panel (3, 8) and an edge of the second side panel (4,
9) that is parallel to it, the third panel (6, 11) being arranged at a right angle
to the first side panel (3, 8) and the second side panel (4, 9) and connects the first
side panel (3, 8) and the second side panel (4, 9) into a substantially U-shaped piece
of furniture, and
an intermediate panel (7, 12) that is securely inserted into the substantially U-shaped
piece of furniture between the first side panel (3, 8) and the second side panel (4,
9) at a right angle to these and the third panel (6, 11), wherein
recesses (36, 33, 34, 35; 42, 43, 44, 45) and/or projections (19, 20, 21, 22; 23,
24, 25, 26) are formed at corner regions (13, 14, 15, 31; 16, 17, 18, 30) of the first
side panel (3, 8) and the second side panel (4, 9), and wherein
the recesses (36, 33, 34, 35; 42, 43, 44, 45) and/or projections (19, 20, 21, 22;
23, 24, 25, 26) in the corner regions (13, 14, 15, 31; 16, 17, 18, 30) of the side
panels (3, 4, 8, 9) are recessed into the edges (5, 27, 28, 29; 38, 39, 40, 10) of
the side panels in a substantially elongated rectangular manner or project out of
the side panels in a stretched rectangular manner and extending in each case at the
corner regions (13, 14, 15, 31; 16, 17, 18, 30) at right angles to one another in
their directions of extension,
wherein, at the first vertical side panel (3, 8), two edges (27, 28, 29; 38, 39) that
run at a right angle to each other are enclosed in each case between two projections
(19, 20, 21, 22; 23, 24, 25, 26) and wherein the two other edges (5, 29, 10, 40) that
run at a right angle to each other are bordered in each case by two recesses (36,
33, 34, 35; 42, 43, 44, 45).
2. The piece of furniture according to claim 1, characterized in that the first side panel (3, 8) and the second side panel (4, 9) are equally shaped.
3. The piece of furniture according to claim 1 or 2, characterized in that the intermediate panel (7, 12) divides an interior of the U-shaped piece of furniture
delimited by the two side panels (3, 4, 8, 9) and the third panel (6, 11) into two
halves of equal size.
4. The piece of furniture according to claim 2 or 3, characterized in that the two projections (19, 20, 21, 22) extend a same distance out of two edges (27,
28) of the side panels running at a right angle to each other.
5. The piece of furniture according to any of the preceding claims, characterized in that the piece of furniture is substantially cuboidal with edges (5, 10, 27-29, 38-40)
of equal length.
6. The piece of furniture according to claim 5, characterized in that the edge length is 50 cm.
7. The piece of furniture according to claim 5, characterized in that the edge length is 38 cm.
8. The piece of furniture according to any of the preceding claims, characterized in that the piece of furniture is set up with the intermediate panel (7, 12) in a horizontal
position and the third panel (6, 11) in a vertical position.
9. The piece of furniture according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the piece of furniture is suitable for being set up with intermediate panel (7, 12)
in a vertical position and the third panel (6, 11) in a horizontal position.
10. The piece of furniture according to any of the preceding claims, characterized in that the two side panels (3, 4, 8, 9) are connected to the intermediate panel (7, 12)
and the adjacent third panel (6, 11) by dowels (46-59), and the intermediate panel
(7, 12) is connected to the adjacent third panel (6, 11) by dowels (46-59).
11. An assembled piece of furniture consisting of at least two pieces of furniture according
to any one of claims 1 to 10, characterized in that
the two pieces of furniture (1, 2) are assembled superimposed such that projections
(23, 24, 25, 26) on bottom edges (38, 39) of the top piece of furniture (2) engage
in recesses (34, 33, 36, 35) in top edges (29, 5) of the bottom piece of furniture
(1) or conversely, projections on top edges of the bottom piece of furniture (1) engage
in recesses in bottom edges of the top piece of furniture (2).
1. Meuble (1, 2) à usage multiple,
sachant que le meuble (1, 2) présente quatre plaques (3, 4, 6, 7 ; 8, 9, 11, 12) sensiblement
carrées qui comprennent :
une première plaque latérale (3, 8) verticale et une deuxième plaque latérale (4,
9) verticale disposée parallèlement à distance de celle-ci, une troisième plaque (6,
11) qui est disposée perpendiculairement à la première plaque latérale (3, 8) et à
la deuxième plaque latérale (4, 9) entre un bord (5, 10) de la première plaque latérale
(3, 8) et un bord parallèle à celui-ci de la deuxième plaque latérale (4, 9) et relie
la première plaque latérale (3, 8) et la deuxième plaque latérale (4, 9) en un meuble
ayant sensiblement une forme de U, ainsi que
une plaque intermédiaire (7, 12) qui est fermement insérée dans le meuble ayant sensiblement
une forme de U entre la première plaque latérale (3, 8) et la deuxième plaque latérale
(4, 9) perpendiculairement à celles-ci et à la troisième plaque (6, 11),
sachant que la première plaque latérale (3, 8) et la deuxième plaque latérale (4,
9) présentent au niveau de leurs quatre zones d'angle (13, 14, 15, 31 ; 16, 17, 18,
30) des évidements (36, 33, 34, 35 ; 42, 43, 44, 45) et/ou des protubérances (19,
20, 21, 22 ; 23, 24, 25, 26) et
sachant que les évidements (36, 33, 34, 35 ; 42, 43, 44, 45) et/ou les protubérances
(19, 20, 21, 22 ; 23, 24, 25, 26) dans les zones d'angle (13, 14, 15, 31 ; 16, 17,
18, 30) des plaques latérales (3, 4, 8, 9) sont enfoncés en forme rectangulaire sensiblement
allongée dans les bords (5, 27, 28, 29 ; 38, 39, 40, 10) des plaques latérales ou
dépassent de ceux-ci en forme rectangulaire allongée et présentent un tracé perpendiculaire
dans leurs directions d'allongement au niveau de respectivement une des zones d'angle
(13, 14, 15, 31 ; 16, 17, 18, 30),
sachant que, concernant la première plaque latérale (3, 8) verticale, respectivement
deux bords (27, 28, 38, 39) au tracé perpendiculaire l'un par rapport à l'autre sont
englobés par respectivement deux protubérances (19, 20, 21, 22 ; 23, 24, 25, 26) et
sachant que respectivement les deux autres bords (5, 29, 10, 40) au tracé perpendiculaire
l'un par rapport à l'autre sont délimités par respectivement deux évidements (36,
33, 34, 35 ; 42, 43, 44, 45).
2. Meuble selon la revendication 1, caractérisé en ce que la première plaque latérale (3, 8) et la deuxième plaque latérale (4, 9) sont formées
pareillement.
3. Meuble selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque intermédiaire (7, 12) subdivise l'espace intérieur délimité par les deux
plaques latérales (3, 4, 8, 9) et la troisième plaque (6, 11) dans le meuble en forme
de U en deux moitiés de taille égale.
4. Meuble selon la revendication 2 ou 3, caractérisé en ce que respectivement les deux protubérances (19, 20, 21, 22) dépassent pareillement au
niveau des respectivement deux bords (27, 28) au tracé perpendiculaire l'un par rapport
à l'autre des plaques latérales.
5. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est constitué sensiblement en forme de dé ayant des bords de même longueur (5,
10, 27-29, 38-40).
6. Meuble selon la revendication 5, caractérisé en ce que la longueur d'arête est de 50 cm.
7. Meuble selon la revendication 5, caractérisé en ce que la longueur d'arête est de 38 cm.
8. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est posé avec la plaque intermédiaire (7, 12) en position horizontale et la troisième
plaque (6, 11) en position verticale.
9. Meuble selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est apte à être posé avec la plaque intermédiaire (7, 12) en position verticale
et la troisième plaque (6, 11) en position horizontale.
10. Meuble selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux plaques latérales (3, 4, 8, 9) sont reliées à la plaque intermédiaire (7,
12) et à la troisième plaque (6, 11) adjacente ainsi que la plaque intermédiaire (7,
12) est reliée à la troisième plaque (6, 11) adjacente au moyen de chevilles (46-59).
11. Meuble assemblé, composé d'au moins deux meubles selon l'une des revendications 1
à 10, caractérisé en ce que les deux meubles (1, 2) sont assemblés l'un au-dessus de l'autre de telle façon que
les protubérances (23, 24, 25, 26) au niveau des bords (38, 39) inférieurs du meuble
(2) supérieur s'engagent dans les évidements (34, 33, 36, 35) au niveau des bords
(29, 5) supérieurs du meuble (1) inférieur ou inversement des protubérances au niveau
des bords supérieurs du meuble (1) inférieur s'engagent dans des évidements au niveau
des bords inférieurs du meuble (2) supérieur.