[0001] Die Erfindung betrifft eine Versorgungseinheit für ein Patientenzimmer gemäß dem
Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Üblicherweise werden Versorgungseinheiten in Zimmern, insbesondere in Patientenzimmern,
dafür eingesetzt, um Anschlüsse in dem Zimmer, insbesondere über Betten vorgesehene
Anschlüssen, über Versorgungsleitungen mit Leitungssystemen zu verbinden. Herkömmliche
Versorgungseinheiten umfassen ein profilartiges Gehäuse zur Wand- oder Deckenmontage,
das zur Aufnahme von Versorgungsleitungen ausgebildet ist und sich in eine Längsrichtung
langgestreckt erstreckt. Über das Gehäuse ist eine Versorgungseinheit somit an einer
Wand oder einer Decke eines Zimmers montierbar und in dem Gehäuse können Versorgungsleitungen
angeordnet sein, die die Anschlüsse an der Versorgungseinheit mit den Leitungssystemen
verbinden. In einigen Ausführungsbeispielen bekannter Versorgungseinheiten ist das
Gehäuse zur Aufnahme von Gasleitungen und elektrischen Leitungen geeignet. Das Gehäuse
ist in eine Längsrichtung langgestreckt, was bedeutet, dass das Gehäuse in Längsrichtung
eine wesentlich größere Erstreckung aufweist als in der senkrecht zur Längsrichtung
ausgerichteten Querrichtung. Das Verhältnis zwischen Längserstreckung und Quererstreckung
eines Gehäuses kann in einigen Ausführungsbeispielen 5: 1, in einigen Ausführungsbeispielen
10:1 oder auch größer ausfallen. Zu weiteren Merkmalen des profilartigen Gehäuses
von herkömmlichen, gattungsgemäßen Versorgungseinheiten sei auf die Dokumente
EP 1 073 172 B1 und
EP 1 096 629 A1 verwiesen, insbesondere auf [0001] bis [0003], [0008] bis [0014] und die Figurenbeschreibung
der
EP 1 073 172 B1 sowie [0002] bis [0003], [0007] bis [0010] und die Figurenbeschreibung der
EP 1 096 629 A1.
[0003] Gattungsgemäße Versorgungseinheiten weisen zumindest eine Leuchte mit zumindest einer
Leuchtmitteleinheit auf, die zumindest ein Leuchtmittel umfasst. Insbesondere sind
Versorgungseinheiten bekannt, die zumindest eine Leuchtmitteleinheit aufweisen, die
mehrere Leuchtmittel umfasst, die insbesondere in einem Abschnitt in Längsrichtung
nebeneinander angeordnet sind. Die Leuchtmitteleinheit kann beispielsweise so ausgebildet
sein, dass sie eine Raumhintergrundbeleuchtung ermöglicht, in anderen Beispielen kann
die Leuchtmitteleinheit in einen bestimmten Raumbereich Licht abstrahlen, beispielsweise
um die Funktion einer Leseleuchte zu gewährleisten. Üblicherweise ist die Leuchtmitteleinheit
in dem Gehäuse der Versorgungseinheit angeordnet oder weist ein eigenes Leuchtmittelgehäuse
auf, das mit dem Gehäuse der Versorgungseinheit verbunden ist. Die Anzahl der Leuchtmittel
der Leuchtmitteleinheit und die Anordnung der Leuchtmittel in der Leuchtmitteleinheit
ist je nach dem gewünschten, mit der Leuchtmitteleinheit zu erzielenden Zweck eingestellt.
Die Leuchtmitteleinheit kann insbesondere dabei mindestens zwei in Längsrichtung nebeneinander
angeordnete Leuchtmittel umfassen. Der Abschnitt, in dem die Leuchtmittel angeordnet
sind, erstreckt sich entlang der Längsrichtung. Die Leuchtmittel können auch in Querrichtung
versetzt zueinander angeordnet sein, insbesondere kann über die Querrichtung und die
Längsrichtung eine Fläche aufgespannt sein, in der die Leuchtmittel verteilt angeordnet
sind. Insbesondere können die Leuchtmittel auch in Querrichtung übereinander angeordnet
sein, wobei solche Reihen von in Querrichtung übereinander angeordneten Leuchtmitteln
in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sein können. Zudem ist in der Versorgungseinheit,
insbesondere in der Leuchte üblicherweise eine Steuereinheit zum Steuern der zumindest
einen Leuchtmitteleinheit vorgesehen, über die zumindest das Ein- und Ausschalten
der Leuchtmitteleinheit steuerbar ist.
[0004] Eine besondere weitere Weiterbildung herkömmlicher Versorgungseinheiten ist aus dem
Dokument
EP 0 739 618 B1 bekannt. Bei dieser Versorgungseinheit ist die Leuchtmitteleinheit in Längsrichtung
verschiebbar an dem Gehäuse der Versorgungseinheit angeordnet, so dass über ein Verschieben
der Leuchtmitteleinheit in Längsrichtung die Position des von der Leuchtmitteleinheit
ausgeleuchteten Bereichs in dem Zimmer entsprechend verschiebbar ist. Bei dieser Versorgungseinheit
ist somit eine Verschiebbarkeit des ausgeleuchteten Bereichs zur Anpassung der Ausleuchtung
an die Mobiliaranordnung in dem Zimmer und die von Personen in dem Zimmer gewünschte
Ausleuchtungscharakteristik möglich. Dies erfolgt bei dieser Versorgungseinheit über
ein mechanisches Verschieben der Leuchtmitteleinheit entlang dem Gehäuse der Versorgungseinheit.
Ferner ist in dem Dokument
JP 2004 154372 A eine Versorgungseinheit offenbart, die zwei Leuchten aufweist, die unabhängig voneinander
eingeschaltet werden können. In diesem Dokument ist auch als alternatives Ausführungsbeispiel
offenbart, eine Leuchtmitteleinheit in Längsrichtung verschiebbar an dem Gehäuse der
Versorgungseinheit anzuordnen. In dem Dokument
US 2013/0085609 A1 ist ein System umfassend mehrere Versorgungseinheiten offenbart, bei dem durch die
Erkennung eines Benutzers auf den Benutzer angepasste individuelle Einstellungen der
Versorgungseinheit vorgenommen werden.
[0005] Die beschriebenen herkömmlichen Versorgungseinheiten weisen mehrere Nachteile auf.
Zum einen ist es bei den beschriebenen Versorgungseinheiten nur mit Hilfe einer zusätzlichen
Dimmvorrichtung möglich, die Beleuchtungsintensität, d. h. die Intensität des von
den Leuchtmitteleinheiten der Versorgungseinheit abgestrahlten Lichts, zu variieren,
so dass die Beleuchtungsintensität nicht an die jeweilige Situation in dem Zimmer,
wie beispielsweise eine Lesesituation, eine Situation, bei der eine schwache Hintergrundbeleuchtung
gewünscht ist, oder eine Untersuchungssituation, bei der ein Arzt einen Patienten,
beispielsweise in seinem Patientenbett, in einem Zimmer untersucht, angepasst werden
kann. Darüber hinaus kann eine Verschiebung des von der oder den Leuchtmitteleinheiten
der Versorgungseinheit ausgeleuchteten Bereichs nur über eine mechanische Verschiebung
der Leuchtmitteleinheit entlang des Gehäuses der Versorgungseinheit erfolgen. Hierfür
ist eine kostspielige mechanische Lagerung der Leuchtmitteleinheit bzw. der Leuchtmitteleinheiten
an dem Gehäuse der Versorgungseinheit erforderlich, und die Verschiebung ist in der
Regel nicht durch einen in dem Bett liegenden Patienten selbst durchführbar sondern
muss durch eine Krankenschwester durchgeführt werden. Darüber hinaus ist eine solche
Lagerung von Leuchtmitteleinheiten an dem Gehäuse mit hygienischen Nachteilen verbunden,
da die Lagerung nicht wie gewünscht sauber gehalten werden kann.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Versorgungseinheit bereitzustellen,
die die oben beschriebenen Probleme bei bekannten Versorgungseinheiten zumindest teilweise
behebt.
[0007] Als eine Lösung der genannten technischen Aufgabe schlägt die Erfindung eine Versorgungseinheit
mit den Merkmalen von Anspruch 1 vor. Die erfindungsgemäße Versorgungseinheit zeichnet
sich dadurch aus, dass innerhalb des Abschnitts, in dem die Leuchtmittel in Längsrichtung
nebeneinander angeordnet sind, mehrere, d. h. zumindest zwei, Leuchtmittelgruppen
vorgesehen sind, die in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind, wobei jede Leuchtmittelgruppe
zumindest eines der Leuchtmittel der Leuchtmitteleinheit umfasst und wobei die Leuchtmittelgruppen
durch die Steuereinheit unabhängig voneinander steuerbar sind.
[0008] Eine Leuchtmittelgruppe kann ein Leuchtmittel oder mehrere Leuchtmittel umfassen.
Ein oder mehrere Leuchtmittel sind einer Leuchtmittelgruppe zugeordnet. Eine oder
mehrere Leuchtmittelgruppen sind einer Leuchtmitteleinheit zugeordnet. Die Zuordnung
ist durch die Steuereinheit gewährleistet. Beispielsweise können die Leuchtmittel
einer Leuchtmittelgruppe in Querrichtung versetzt aber in Längsrichtung auf einer
Gerade zueinander angeordnet sein. Beispielsweise können die Leuchtmittel einer Leuchtmittelgruppe
sowohl in Querrichtung als auch in Längsrichtung versetzt nebeneinander angeordnet
sein. In einem Ausführungsbeispiel überlappen sich die Leuchtmittelgruppen der Leuchtmitteleinheit
in Längsrichtung. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Leuchtmittelgruppen in dem
Sinne nebeneinander angeordnet, dass die Längsmitten der Leuchtmittelgruppen nebeneinander
angeordnet sind. In einem Ausführungsbeispiel weisen sämtliche Leuchtmittelgruppen
dieselbe Längslänge auf. In einem Ausführungsbeispiel sind mehrere Leuchtmitteleinheiten
vorgesehen, die zueinander in Querrichtung versetzt sind. Beispielsweise können zumindest
einige der Leuchtmitteleinheiten der Versorgungseinheit Licht in eine jeweils andere
Abstrahlrichtung abstrahlen. In einem Ausführungsbeispiel weist die Versorgungseinheit
mehrere Leuchtmitteleinheiten auf, wobei die Leuchtmitteleinheiten in Längsrichtung
versetzt zueinander angeordnet sind. Die versetzte Anordnung der Leuchtmitteleinheiten
kann in einer Ausführungsform darin bestehen, dass Leuchtmittel der einen Leuchtmitteleinheit
versetzt zu Leuchtmitteln der anderen Leuchtmitteleinheit angeordnet sind. In einem
Ausführungsbeispiel überschneiden sich die Leuchtmitteleinheiten in Längsrichtung
nicht. In einem Ausführungsbeispiel überschneiden, d. h. überlappen sich die Leuchtmitteleinheiten
in Längsrichtung zumindest abschnittsweise. Die Ausführungen sind entsprechend auf
in Querrichtung nebeneinander angeordnete Leuchtmitteleinheiten anwendbar. Die Ausführungen
sind entsprechend auf nebeneinander oder versetzt zueinander angeordnete Leuchtmittelgruppen
anwendbar.
[0009] Insbesondere sind die Merkmale der beschriebenen Ausführungsform miteinander kombinierbar.
Erfindungsgemäß weist zumindest eine der Leuchtmitteleinheiten, insbesondere mehrere
der Leuchtmitteleinheiten, mehrere Leuchtmittelgruppen auf. In einem Ausführungsbeispiel
weist die erfindungsgemäße Versorgungseinheit zumindest zwei Leuchten auf. Die Erfindung
betrifft ferner eine erfindungsgemäße Leuchte mit zumindest einer Leuchtmitteleinheit,
die mehrere Leuchtmittel, insbesondere LEDs, umfasst, die in einem Abschnitt in Längsrichtung
nebeneinander angeordnet sind, sowie eine Steuereinheit zum Steuern der zumindest
einen Leuchtmitteleinheit, wobei innerhalb des Abschnitts mehrere Leuchtmittelgruppen
vorgesehen sind, die in Längsrichtung nebeneinander angeordnet sind, wobei jede Leuchtmittelgruppe
zumindest eines der Leuchtmittel der Leuchtmitteleinheit umfasst und wobei die Leuchtmittelgruppen
durch die Steuereinheit unabhängig voneinander steuerbar sind. Die erfindungsgemäße
Leuchte kann zumindest eines der in der vorliegenden Beschreibung in Bezug auf die
erfindungsgemäße Versorgungseinheit als vorzugsweise enthaltenen beschriebenen Merkmale
aufweisen. Die erfindungsgemäße Versorgungseinheit kann mehrere erfindungsgemäße Leuchten
aufweisen, die jeweils unterschiedliche erfindungsgemäße Merkmalskombinationen aufweisen.
Beispielsweise kann die erfindungsgemäße Versorgungseinheit oder eine der Leuchten
der erfindungsgemäßen Versorgungseinheit eine Steuereinheit umfassen, über die die
Steuerung sämtlicher Leuchten der Versorgungseinheit gewährleistet ist.
[0010] Die Steuereinheit ermöglicht die voneinander unabhängige Ansteuerung der verschiedenen
Leuchtmittelgruppen. Dadurch kann über die Steuereinheit eine oder mehrere bestimmte
Leuchtmittelgruppen gezielt ausgewählt werden, so dass nur diese Leuchtmittelgruppen
Licht abstrahlen. Damit kann über die Steuereinheit eine gewünschte Abstrahlcharakteristik
und/oder ein gewünschter Ausleuchtungsbereich, der durch die Leuchtmittel der Versorgungseinheit
gewährleistet ist, eingestellt werden. Somit ist bei der erfindungsgemäßen Versorgungseinheit
die Ausleuchtungscharakteristik an die jeweilige Situation und die jeweiligen Wünsche
der Person in dem Zimmer anpassbar, ohne dass mechanisch Einfluss auf die Versorgungseinheit
und/oder die Leuchtmitteleinheit genommen zu werden braucht. Vielmehr kann die Abstrahlcharakteristik
rein elektronisch über die Steuereinheit eingestellt werden. Dadurch bringt die erfindungsgemäße
Versorgungseinheit erhebliche Vorteile mit sich. Beispielsweise kann eine einfache
und günstige Montage der Leuchtmitteleinheit an dem Gehäuse der Versorgungseinheit
möglich sein. Beispielsweise kann eine sehr einfache Einstellung der Abstrahlcharakteristik
des von den Leuchtmitteln der Versorgungseinheit ausgestrahlten Lichts möglich sein.
Beispielsweise kann die Einstellung über ein Betätigungselement erfolgen, das elektronisch
mit der Steuereinheit verbunden ist. Dadurch kann eine Person, beispielsweise ein
Patient oder eine Krankenschwester, über Betätigung des Betätigungselements Einfluss
auf die Ausleuchtung des Raums nehmen. Darüber hinaus gewährleistet die erfindungsgemäße
Versorgungseinheit hygienische Vorteile, da die Versorgungseinheit so ausgebildet
werden kann, dass sie leicht sauber gehalten werden kann, da keine komplizierten mechanischen
Lagerungen nötig sind, die die Leuchtmitteleinheit bzw. die Leuchtmitteleinheiten
mit dem Gehäuse der Versorgungseinheit verbinden.
[0011] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform sind als Leuchtmittel LEDs vorgesehen.
Wegen ihrer kompakten Bauweise können LEDs besonders einfach und optisch ansprechend
in die Versorgungseinheit integriert werden. Darüber hinaus sind LED-Module besonders
einfach elektronisch steuerbar. In einem Ausführungsbeispiel ist die Leuchtmitteleinheit
als LED-Streifen ausgebildet, wobei die LEDs gruppenweise, d. h. als Leuchtmittelgruppen,
getrennt voneinander angesteuert werden können. Insbesondere ist es bei der Verwendung
von LEDs als Leuchtmittel möglich, die Leuchtmitteleinheit getrennt von der Versorgungseinheit
als vollständiges LED-Modul herzustellen und auf eine Steuereinheit abzustimmen, so
dass die Herstellung der erfindungsgemäßen Versorgungseinheit besonders vereinfacht
sein kann, da lediglich eine Integration des vollständigen LED-Moduls in die Versorgungseinheit
realisiert zu werden braucht, wobei das LED-Modul bereits mit der Steuereinheit der
Versorgungseinheit abgestimmt ist. In einem Ausführungsbeispiel können LEDs mit unterschiedlichen
Lichtfarben vorgesehen sein. In einem Ausführungsbeispiel sind verschiedene Leuchtmitteleinheiten
vorgesehen, die jeweils ausschließlich LEDs mit einer bestimmten Lichtfarbe aufweisen.
Dadurch kann beispielsweise in unterschiedlichen Abstrahlbereichen eine jeweils unterschiedliche
Lichtfarbe gewährleistet sein. In einer Ausführungsform sind in der Leuchtmitteleinheit
Leuchtmittelgruppen vorgesehen, die LEDs mit unterschiedlicher Lichtfarbe aufweisen.
Durch die getrennte Ansteuerung der Leuchtmittelgruppen kann beispielsweise die Farbe,
mit der das Zimmer, in dem die Versorgungseinheit angeordnet ist, ausgeleuchtet wird,
veränderbar sein.
[0012] Erfindungsgemäß ist die Steuereinheit so ausgebildet, dass ein Beleuchtungsabschnitt
in einer bestimmten Längsabschnittlänge vorgebbar ist, innerhalb dessen die Steuereinheit
die Leuchtmittel zum Abstrahlen von Licht aktiviert, wobei die Längsposition des Beleuchtungsabschnitts
über die Steuereinheit einstellbar ist. Dabei ist die Längsabschnittslänge und die
Längsposition für eine bestimmte Leuchtmitteleinheit, insbesondere für verschiedene
Leuchtmitteleinheiten jeweils individuell, einstellbar bzw. vorgebbar. Diese Ausführungsform
bringt beispielsweise den Vorteil mit sich, dass ein Anwender die Länge des Beleuchtungsabschnitts,
und damit die Länge des Abschnitts, in dem Leuchtmittel der Leuchtmitteleinheit Licht
emittieren, vorgeben kann und eine Verschiebung des Beleuchtungsabschnitts in Längsrichtung
realisieren kann. Beispielsweise kann die Längsabschnittslänge des Beleuchtungsabschnitts
bei einer Veränderung der Längsposition des Beleuchtungsabschnitts gleichzeitig verändert
werden, beispielsweise kann die Steuereinheit so eingestellt sein, dass zwischen der
Längsabschnittslänge des Beleuchtungsabschnitts und der Längsposition des Beleuchtungsabschnitts
ein funktionaler Zusammenhang besteht. In einer Ausführungsform ist die Längsposition
des Beleuchtungsabschnitts unabhängig von der vorgegebenen Längsabschnittslänge des
Beleuchtungsabschnitts einstellbar. Somit kann ein Anwender beispielsweise zuerst
die Beleuchtungsabschnittslänge über die Steuereinheit vorgeben und danach die Position
des Beleuchtungsabschnitts in Längsrichtung variieren. Dadurch kann sichergestellt
sein, dass bei der Variation der Längsposition des Beleuchtungsabschnitts die Größe
des von den Leuchtmitteln der Leuchtmitteleinheit ausgeleuchteten Bereichs nicht verändert
wird. Beispielsweise kann die Steuereinheit so eingestellt sein, dass bei einer Variation
der Längsposition des Beleuchtungsabschnitts stets die gleiche Lichtintensität des
von den Leuchtmitteln in dem Beleuchtungsabschnitt ausgestrahlten Lichts vorgegeben
ist. In einem Ausführungsbeispiel kann die Längsposition des Beleuchtungsabschnitts
über eine Betätigungsvorrichtung manuell eingestellt werden. Beispielsweise kann an
der Betätigungsvorrichtung ein Schieber oder können an dem Betätigungselement Tasten,
wie etwa Plus-, Minustasten als Bedienelement vorgesehen sein, wodurch eine Verschiebung
der Längsposition des Beleuchtungsabschnitts manuell einfach realisiert werden kann.
[0013] In einem Ausführungsbeispiel sind die Steuereinheit und die Leuchtmitteleinheit so
miteinander korrespondierend ausgebildet, dass eine bestimmte Beleuchtungsintensität
vorgebbar ist, mit der die Leuchtmitteleinheit Licht abstrahlt. Beispielsweise kann
die Beleuchtungsintensität ein Parameter sein, der in der Steuereinheit festgelegt
werden kann. Beispielsweise kann die Beleuchtungsabschnittslänge und die Längsposition
eines Beleuchtungsabschnitts der Leuchtmitteleinheit unabhängig von der vorgegebenen
Beleuchtungsintensität verändert werden können. Die Vorgabe der Beleuchtungsintensität
kann sich beispielsweise auf die Leuchtmitteleinheit insgesamt beziehen, so dass sichergestellt
ist, dass durch die Leuchtmitteleinheit stets die vorgegebene Beleuchtungsintensität
über ihre Leuchtmittel ausgestrahlt wird. Die Vorgabe der Beleuchtungsintensität kann
beispielsweise auch dadurch erfolgen, dass jedem Leuchtmittel der Leuchtmitteleinheit,
das durch die Steuereinheit aktiviert wird, eine bestimmte Beleuchtungsintensität
vorgegeben wird, mit der dieses Leuchtmittel Licht emittiert. Die Beleuchtungsintensität,
mit der die gesamte Leuchtmitteleinheit Licht abstrahlt, kann beispielsweise durch
eine Variation der Anzahl der aktiven, d. h. abstrahlenden Leuchtmittel variiert werden,
beispielsweise durch eine Variation der Intensität, mit der aktivierte, d. h. abstrahlende
Leuchtmittel Licht abstrahlen. Insbesondere kann in einem Ausführungsbeispiel die
Beleuchtungsintensität für jede Leuchtmitteleinheit getrennt festgelegt werden, so
dass einer jeden Leuchtmitteleinheit eine bestimmte Intensität vorgegeben wird, mit
der diese bestimmte Leuchtmitteleinheit Licht abstrahlt. Die erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiele,
über die eine Variation der Beleuchtungsintensität möglich ist, ermöglichen eine besonders
gute Abstimmung der Beleuchtungsintensität, mit der sämtliche Leuchtmittel der Versorgungseinheit
Licht abstrahlen, auf die Bedürfnisse der Person in dem Zimmer, in dem die Versorgungseinheit
angeordnet ist. Beispielsweise kann für eine Untersuchung eines Patienten eine höhere
Beleuchtungsintensität vorgegeben werden als für eine Hintergrundbeleuchtung (Allgemeinbeleuchtung),
beispielsweise kann für den Einsatz einer Leuchtmitteleinheit als Leseleuchte eine
bestimmte, von der lesenden Person vorgegebenen und an ihre Wünsche angepasste Beleuchtungsintensität
vorgegeben werden.
[0014] In einem Ausführungsbeispiel ist die Steuereinheit so ausgebildet, dass die Anzahl
der durch die Steuereinheit aktivierten Leuchtmittel einstellbar ist. Beispielsweise
kann dadurch die Beleuchtungsintensität, die durch die von der Steuereinheit angesteuerte
Leuchtmitteleinheit bereitgestellt wird, vorgegeben werden. Beispielsweise kann dadurch
ein für eine Person in dem Zimmer angenehmes Leuchterscheinungsbild der Leuchtmitteleinheit
der Versorgungseinheit gewährleistet sein.
[0015] In einer Ausführungsform sind mehrere Leuchtmitteleinheiten vorgesehen, die in zumindest
einer Querrichtung versetzt zueinander angeordnet sind und/oder Licht in jeweils unterschiedliche
Raumwinkelbereiche abstrahlen. Dadurch kann eine besonders gute Ausleuchtung eines
Zimmers, in dem die Versorgungseinheit angeordnet ist, gewährleistet sein. Insbesondere
kann dadurch möglicherweise ein besonders großer Raumwinkelbereich in dem Zimmer ausgeleuchtet
sein. Eine jede Leuchtmitteleinheit ist zwangsweise so ausgebildet, dass sie Licht
in einen bestimmten Raumwinkelbereich abstrahlen kann. Daher kann in einem Ausführungsbeispiel
durch die in Querrichtung versetzte Anordnung mehrerer Leuchtmitteleinheiten ein größerer
Raumwinkelbereich in dem Zimmer ausgeleuchtet werden. Beispielsweise können sich die
Raumwinkelbereiche, in die die jeweiligen Leuchtmitteleinheiten Licht abstrahlen können,
überlappen. In einem anderen Ausführungsbeispiel sind die Leuchtmitteleinheiten in
Querrichtung zueinander versetzt so angeordnet, dass sich ihre Raumwinkelbereiche
nicht überlappen. Bei dem Vorsehen mehrerer Leuchtmitteleinheiten ist allgemein zu
berücksichtigen, dass nicht sämtliche dieser Leuchtmitteleinheiten zwingend jeweils
Leuchtmittelgruppen umfassen müssen, die nebeneinander angeordnet sind und unabhängig
voneinander durch die Steuereinheit steuerbar sind. Eine solche längsabschnittsweise
Steuerbarkeit kann in einem Ausführungsbeispiel auch nur für eine oder einige der
Leuchtmitteleinheiten vorgesehen sein. In anderen Ausführungsbeispielen können auch
sämtliche der Leuchtmitteleinheiten der Versorgungseinheiten entsprechend längsabschnittsweise
steuerbar sein.
[0016] In einem Ausführungsbeispiel umfasst die Versorgungseinheit mehrere Leuchtmitteleinheiten
mit jeweils unterschiedlicher Lichtfarbe. Dadurch ist eine noch größere Variation
der Abstrahlcharakteristik, die durch die Versorgungseinheit gewährleistet ist, möglich.
Beispielsweise können die Leuchtmitteleinheiten, die eine jeweils unterschiedliche
Lichtfarbe aufweisen, so ausgebildet und an der Versorgungseinheit angeordnet sein,
dass sich ihre Raumwinkelbereiche, in die sie Licht abstrahlen können, überlappen.
Dadurch ist eine Variation der Lichtfarbe in dem entsprechenden Raumwinkelbereich,
in dem sich die Raumwinkelbereiche der Leuchtmitteleinheiten mit unterschiedlicher
Lichtfarbe überlappen, möglich. In anderen Ausführungsbeispielen können auch verschiedene
Raumwinkelbereiche vorgesehen sein, in denen sich jeweils eine unterschiedliche Anzahl
an Leuchtmitteleinheiten mit jeweils unterschiedlicher Lichtfarbe überlappen.
[0017] In einem Ausführungsbeispiel können mehrere Leuchtmitteleinheiten vorgesehen sein,
die unterschiedliche Funktionen ausüben. Beispielsweise kann zumindest eine der Leuchtmitteleinheiten
als Leseleuchte ausgebildet sein, zumindest eine der Leuchtmitteleinheiten als Hintergrundleuchte
für eine Allgemeinbeleuchtung, zumindest eine der Leuchtmitteleinheiten als Signalleuchte.
In einer Ausführungsform üben die Leuchtmitteleinheiten jeweils eine unterschiedliche
Funktion aus, in einer Ausführungsform üben zumindest manche Funktionen mehrere Leuchtmitteleinheiten
aus.
[0018] Es kann vorteilhaft sein, dass die Versorgungseinheit ein optisches Element aufweist,
das der Leuchtmitteleinheit zugeordnet ist zur Vorgabe der Abstrahlcharakteristik
der Leuchtmitteleinheit. Beispielsweise kann einer jeden Leuchtmitteleinheit jeweils
ein optisches Element zugeordnet sein, beispielsweise können zumindest mehreren Leuchtmitteleinheiten
jeweils ein optisches Element zugeordnet sein. In anderen Ausführungsbeispielen kann
ein optisches Element mehreren Leuchtmitteleinheiten zugeordnet sein. Insbesondere
kann es vorteilhaft sein, dass Leuchtmitteleinheiten, die jeweils in denselben Raumwinkelbereich
Licht abstrahlen können, dasselbe optische Element zugeordnet ist. Über das optische
Element bzw. mehrere optische Elemente kann die Abstrahlcharakteristik des von den
Leuchtmitteleinheiten der Versorgungseinheit ausgesandten Lichts zusätzlich beeinflusst
werden. Beispielsweise kann eine Entblendung realisiert sein. Beispielsweise kann
durch das optische Element über Lichtbeugung und/oder -brechung die Richtung bzw.
der Raumwinkelbereich, in den Licht von den Leuchtmitteln der dem optischen Element
zugeordneten Leuchtmitteleinheit abgestrahlt wird, vorgegeben sein.
[0019] In einem Ausführungsbeispiel ist die Leuchtmitteleinheit zum Schutz vor Beschädigung
innerhalb eines Gehäuses angeordnet. Beispielsweise kann das Gehäuse an einem bestimmten
Bereich transparent sein. Dadurch kann vorgegeben werden, dass die Leuchtmitteleinheit
über den transparenten Bereich Licht in die entsprechende Richtung abstrahlt. Durch
die Anordnung der Leuchtmitteleinheit in dem Gehäuse der Versorgungseinheit kann eine
besonders einfache, kostengünstige und leicht sauber zu haltende Ausgestaltung der
Versorgungseinheit gewährleistet sein.
[0020] Die Versorgungseinheit kann ein Betätigungsvorrichtung umfassen. Dabei kann die Leuchte
der Versorgungseinheit eine Betätigungsvorrichtung mit Bedienelementen umfassen, die
so ausgebildet ist, dass über die Betätigungsvorrichtung Steuerparameter der Steuereinheit
zum Steuern der Leuchtmittel der Leuchte manuell einstellbar sind . Beispielsweise
kann die Betätigungsvorrichtung so ausgebildet sein, dass sie elektronisch mit der
Steuereinheit verbindbar oder verbunden ist, beispielsweise über elektrische Leitungen
oder über eine drahtlose Verbindung. Über die Betätigungsvorrichtung kann eine besonders
einfache manuelle Steuerung der Leuchtmitteleinheiten der Versorgungseinheit gewährleistet
sein, so dass über die Betätigungsvorrichtung eine Person die Abstrahlcharakteristik
der Leuchtmitteleinheit oder der Leuchtmitteleinheiten einfach an ihre Wünsche anpassen
kann.
[0021] Vorzugsweise kann die Betätigungsvorrichtung fest mit der Versorgungseinheit verbunden
sein. Beispielsweise kann die Versorgungseinheit über ein elektrisches Kabel, mit
dem Signale von der Betätigungsvorrichtung an die Versorgungseinheit übermittelt werden
können, mit der Betätigungsvorrichtung verbunden sein. Die Betätigungsvorrichtung
ist dafür geeignet, einem Patienten und/oder Krankenhauspersonal die Einstellung der
Leuchte der Versorgungseinheit auf die Umgebung des Patienten abzustimmen, beispielsweise
auf die Bedürfnisse des Patienten oder auf die Bedürfnisse, die eine Untersuchung
des Patienten mit sich bringt.
[0022] An der Betätigungsvorrichtung sind Bedienelemente vorgesehen. Die Bedienelemente
können beispielsweise als Taster ausgebildet sein. Die Taster können beispielsweise
mechanisch ausgebildet sein. Die Bedienelemente können beispielsweise in Form von
Icons auf einem Touchpad realisiert sein. Dem Fachmann sind herkömmliche Realisierungsmöglichkeiten
entsprechender Bedienelemente bekannt. In einer vorteilhaften Ausführungsform sind
die Betätigungsvorrichtung und die ihr zugeordneter Steuereinheit so aufeinander abgestimmt,
dass die Betätigungsvorrichtung zwei unterschiedliche Betätigungsmodi bereitstellt:
In einem ersten Betätigungsmodus sind Grundeinstellungen in Bezug auf die Leuchte
der Versorgungseinheit vornehmbar, in dem zweiten Betätigungsmodus ist eine einfache
Schaltung zur Verwendung der Leuchte der Versorgungseinheit durchführbar. Beispielsweise
können für die unterschiedlichen Betriebsmodi unterschiedliche Bedienelemente vorgesehen
sein. Beispielsweise kann eine unterschiedliche Betätigungsweise ein und desselben
Bedienelements für die jeweiligen Betriebsmodi vorgesehen sein. In dem ersten Betriebsmodus
ist beispielsweise als Grundeinstellung die maximale Helligkeit einer Leuchtmitteleinheit
einstellbar, beispielsweise über die maximale Anzahl der aktivierbaren Leuchtmittel
der Leuchtmitteleinheit und/oder der maximalen Emissionsintensität der Lichtquellen.
Beispielsweise kann in dem ersten Betätigungsmodus als Grundeinstellung der Leuchte
eine Auswahl der Leuchtmittelgruppen einer Leuchtmitteleinheit erfolgen, die in dem
zweiten Betätigungsmodus aktivierbar sind. Dadurch kann beispielsweise ein Positionsbereich
ausgewählt werden, in dem sich die in dem zweiten Betätigungsmodus aktivierbaren Leuchtmittelgruppen
befinden, so dass die Position, von dem aus Licht durch die Leuchtmitteleinheit ausgesandt
wird, wenn die Leuchtmitteleinheit in dem zweiten Betätigungsmodus aktiviert wird,
festgelegt werden kann. In einem Ausführungsbeispiel kann beispielsweise ein Bedienelement
so ausgebildet sein, dass durch ein kurzes Betätigen, beispielsweise ein kurzes mechanisches
Drücken des Tasters, ein Schalten, d. h. beispielsweise ein Ein- und Ausschalten in
dem zweiten Betätigungsmodus, durchführbar ist, wohingegen durch eine lange Betätigung
des Bedienelements, wie beispielsweise ein Drücken während mindestens drei Sekunden,
ein Wechsel in den ersten Betätigungsmodus möglich ist, wonach dann in dem ersten
Betätigungsmodus über kurzes Drücken des Bedienelements Einstellparameter für die
Grundeinstellung der Leuchte gesetzt werden können. Beispielsweise kann der erste
Betätigungsmodus zum Einstellen der Grundeinstellungen der Leuchte in einem Ausführungsbeispiel
durch erneut langes Drücken des Bedienelements verlassen werden, in einem anderen
Ausführungsbeispiel durch eine Nichtbetätigung des Bedienelements über einen gewissen
Zeitraum, beispielsweise über fünf Sekunden.
[0023] In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Versorgungseinheit
mehrere Leuchten auf. Eine jede Leuchte ist zur Ausleuchtung einer Umgebung eines
bestimmten Patienten ausgebildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann es vorteilhaft
sein, dass einer jeden Leuchte ein eignes Bedienelement zugeordnet ist, so dass sowohl
die Einstellung der Grundeinstellung der Leuchte als auch die Betätigung der Leuchte
in dem zweiten Betätigungsmodus einfach auf die gewünschte Umgebung des jeweiligen
Patienten abstimmbar sein kann. In einem solchen Ausführungsbeispiel weist die Versorgungseinheit
zwei Steuereinheiten auf, wobei einer jeden Leuchte eine bestimmte Steuereinheit zugeordnet
ist und eine jede Betätigungsvorrichtung mit genau einer der Steuereinheiten kommuniziert.
In einem anderen solchen Ausführungsbeispiel weist die Versorgungseinheit nur eine
Steuereinheit auf, wobei die Betätigungsvorrichtungen jeweils so mit der Steuereinheit
kommunizieren, dass über eine jede Betätigungsvorrichtung über die Steuereinheit der
Versorgungseinheit eine Einstellung bzw. Schaltung der der jeweiligen Betätigungsvorrichtung
zugeordneten Leuchte möglich ist.
[0024] In einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel umfasst die Betätigungsvorrichtung als
Bedienelemente Patientenbedienelemente und Personalbedienelemente. Auf der Betätigungsvorrichtung
sind die Bedienelemente entsprechend gekennzeichnet. Beispielsweise können die Patientenbedienelemente
und die Personalbedienelemente auch an unterschiedlichen Orten an der Betätigungsvorrichtung
vorgesehen sein. Beispielsweise kann für die Patientenbedienelemente ein Handstück
vorgesehen sein, das mit einem Kabel mit der Versorgungseinheit verbunden ist und
das der Patient in der Hand halten kann, wohingegen die Personalbedienelemente in
dem Gehäuse der Versorgungseinheit integriert sind. In einem anderen Ausführungsbeispiel
können jeweils unterschiedliche Handstücke für die Patientenbedienelemente und Personalbedienelemente
vorgesehen sein. Das Patientenhandstück kann beispielsweise mit dem Handteil einer
herkömmlichen, an der Versorgungseinheit integrierten Schwesternnotrufanlage zusammenfallen,
wobei die Patientenbedienelemente an dem Handteil der Schwesternnotrufanlage vorgesehen
sind.
[0025] Die Unterscheidung zwischen Patientenbedienelementen und Personalbedienelementen
ist dahingehend sinnvoll, dass den jeweiligen Bedienelementen unterschiedliche Steuersignale
zugeordnet sein können, die die Bedienelemente bei Betätigung an die Steuereinheit
übermitteln. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass nur über die Personalbedienelemente
eine Bedienung der Betätigungsvorrichtung in dem oben beschriebenen ersten Betätigungsmodus
möglich ist, mit dem Grundeinstellungen der Leuchte vorgenommen werden können. Beispielsweise
können die Personalbedienelemente und die Patientenbedienelemente jeweils so eingestellt
sein, dass sie bei Betätigung der Betätigungsvorrichtung in dem zweiten Betriebsmodus
zum einfachen Schalten bzw. Bedienen der Leuchte bestimmte, vordefinierte Signale
an die Steuereinheit ausgeben. Beispielsweise kann über die Patientenbedienelemente
ein Ein- und Ausschalten von Leuchtmitteleinheiten und/oder ein Dimmen von Leuchtmitteleinheiten,
d. h. beispielsweise eine Veränderung der Anzahl der lichtemittierenden Leuchtmittel
der Leuchtmitteleinheiten oder eine Veränderung der Intensität, mit der Leuchtmittel
der Leuchtmitteleinheiten Licht abstrahlen, ermöglicht sein. Beispielsweise können
Personalbedienelemente vorgesehen sein, deren Betätigung eine bestimmte Schaltung
der Leuchte verursachen. Beispielsweise kann einem Personalbedienelement ein solches
Steuersignal zugeordnet sein, das die Patientenumgebung mit maximaler Helligkeit ausgeleuchtet
wird, d. h. dass sämtliche Leuchtmittelgruppen, die die Patientenumgebung ausleuchten,
mit ihren sämtlichen Leuchtmitteln aktiviert werden. Ein solches Personalbedienelement
kann beispielsweise eine optimale Ausleuchtung der Patientenumgebung für eine Untersuchung
des Patienten über eine Betätigung des Bedienelements ermöglichen. Beispielsweise
kann ein weiteres Personalbedienelement einem Nachtbeleuchtungszustand der Leuchte
zugeordnet sein, so dass über Betätigung dieses Personalbedienelements Leuchtmittelgruppen
einer Leuchtmitteleinheit mit ihren Leuchtmitteln aktiviert werden, die eine dezente,
nicht störende Hintergrundbeleuchtung ermöglichen. Durch das Vorsehen von Personalbedienelementen
und Patientenbedienelementen kann somit eine besonders einfache Bedienung der Leuchte
der Versorgungseinheit gewährleistet sein, da den jeweiligen Bedienelementen bestimmte
Steuersignale zum Steuern der Steuereinheit zugeordnet werden können, so dass durch
wenige Betätigungsschritte, unter Umständen durch einfaches Betätigen nur eines Bedienelements
eine gewünschte Beleuchtungssituation herbeiführbar ist.
[0026] In einer vorteilhaften Ausführungsform sind mehrere der Bedienelemente jeweils zur
Vorgabe von Steuerparametern zu genau einer dem jeweiligen Bedienelement zugeordneten
Leuchtmitteleinheit ausgebildet. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass über ein solches
Bedienelement genau die Leuchtmitteleinheit gesteuert werden kann, die die gewünschte
Beleuchtungssituation bereitstellen kann. Beispielsweise kann eine Leuchtmitteleinheit
als Leseleuchte ausgebildet sein, beispielsweise kann ein Leuchtmitteleinheit als
Hintergrundleuchte für eine Allgemeinbeleuchtung ausgebildet sein, die eine indirekte
Beleuchtung des Raums gewährleistet. Indem ein Bedienelement genau einer Leuchtmitteleinheit
zugeordnet ist, kann eben gerade die in der jeweiligen Situation gewünschte Ausleuchtungscharakteristik
über die eine Leuchtmitteleinheit besonders einfach einstellbar sein. Insbesondere
ist es möglich, dass verschiedene Bedienelemente derselben Leuchtmitteleinheit zugeordnet
sind. Beispielsweise kann ein Bedienelement genau einer Leuchtmitteleinheit zugeordnet
sein, wobei ein anders Bedienelement sowohl dieser einen Leuchtmitteleinheit als auch
einer weiteren Leuchtmitteleinheit zugeordnet sein kann. Beispielsweise kann ein Bedienelement
der Leseleuchte zugeordnet werden sein, ein weiteres Bedienelement einer maximal möglichen
Ausleuchtung, beispielsweise einer Untersuchungsbeleuchtung, so dass über das erste
Bedienelement nur die Leseleuchte einstellbar ist, über das zweite Bedienelement die
Leseleuchte gleichzeitig mit sämtlichen anderen Leuchten. Die Zuordnung von Bedienelementen
zu Leuchtmitteleinheiten ermöglicht eine besonders einfache und schnelle Handhabung
der Leuchte der Versorgungseinheit.
[0027] Ferner kann in einem weiteren Ausführungsbeispiel ein zentrales Betätigungselement
zur Vorgabe von Steuerparametern der Steuereinheit vorgesehen sein. Das zentrale Betätigungselement
ist mit der Steuereinheit der Versorgungseinheit elektronisch verbunden, so dass von
dem zentralen Betätigungselement Steuersignale auf die Steuereinheit ausgesandt werden
können. Das zentrale Betätigungselement kann beispielsweise als Türtaster ausgebildet
sein, der an der Eingangstür und/oder der Badezimmertür eines Krankenzimmers installiert
ist. Das zentrale Betätigungselement kann beispielsweise aber auch ein Betätigungselement
in einem Schwesternzimmer sein, über das eine zentrale Betätigung der Versorgungseinheit
und/oder sämtlicher Versorgungseinheiten in einem Bereich eines Krankenhauses möglich
ist. Das zentrale Betätigungselement ist somit räumlich von der Versorgungseinheit
entfernt und nicht optisch wahrnehmbar unmittelbar mit der Versorgungseinheit verbunden.
Durch das zentrale Betätigungselement kann beispielsweise die Leuchte der Versorgungseinheit
so ansteuerbar sein, dass sie Allgemeinbeleuchtung gewährleistet, beispielsweise eine
indirekte Raumbeleuchtung mit einer vorgegebenen Intensität. Durch das zentrale Betätigungselement
kann somit vorgegeben sein, welche Leuchtmittelgruppen welcher Leuchtmitteleinheit
aktiviert sind. Beispielsweise kann durch das zentrale Betätigungselement auch eine
Nachtbeleuchtung einstellbar sein, d. h. eine Aktivierung von Leuchtgruppen einer
Leuchtmitteleinheit gewährleistet sein, die ein dezentes Ausleuchten eines Raums gewährleisten.
Beispielsweise kann über das zentrale Betätigungselement die Leuchte vollkommen ausschaltbar
sein. Beispielsweise kann über das zentrale Betätigungselement eine Untersuchungsbeleuchtung
aktivierbar sein, bei der über eine Vielzahl der Lichtquellen eine hohe Ausleuchtung
des Zimmers gewährleistet ist.
[0028] In einem Ausführungsbeispiel sind die Steuereinheit, das zentrale Betätigungselement
und die Betätigungsvorrichtung so aufeinander abgestimmt, dass das zentrale Betätigungselement
generell prioritär zu der Betätigungsvorrichtung Steuersignale ausgibt. Dies bedeutet,
dass über die Betätigung des zentralen Betätigungselements die Steuereinheit die Leuchte
der Versorgungseinheit gemäß dem Steuersignal des zentralen Betätigungselements ansteuert,
wobei die durch die Betätigungsvorrichtung eingestellten Einstellungen der Leuchte
überschrieben werden. In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist das zentrale Betätigungselement
so ausgebildet, dass das durch das zentrale Betätigungselement gesetzte Steuersignal
durch eine weitere Betätigung des zentralen Betätigungselements zurückgesetzt werden
kann, wonach dann wieder die über die Betätigungsvorrichtung zuvor eingestellten Einstellparameter
der Leuchte eingestellt sind. Eine entsprechende Priorisierung des zentralen Betätigungselements
kann den Vorteil mit sich bringen, dass beispielsweise eine Nachtbeleuchtung oder
eine Untersuchungsbeleuchtung über das zentrale Betätigungselement zentral einstellbar
ist, ohne dass die Patienteneinstellungen, die über die Betätigungsvorrichtung einstellt
wurden, dies verhindern können. Eine Zurücksetzung der Steuersignale des zentralen
Betätigungselements durch ein weiteres Betätigen des Betätigungselements kann den
Vorteil mit sich bringen, dass nach dem Ende einer bestimmten Situation, die eine
bestimmte Ausleuchtung der Patientenumgebung erforderlich macht, die von dem Patienten
gewünschten und zuvor eingestellten Einstellparameter der Leuchte wieder eingestellt
sind.
[0029] In einer weiteren Ausführungsform ist an der Versorgungseinheit eine Schnittstelle
zu einem Schwesternnotrufsystem vorgesehen, wobei an der Versorgungseinheit ein Notruftaster
zum Auslösen eines Schwesternnotrufs vorgesehen ist. Bei dieser vorteilhaften Ausführungsform
ist der Notruftaster direkt an der Versorgungseinheit vorgesehen. Vorzugsweise ist
die Schnittstelle zu dem Schwesternnotrufsystem in der Leuchte integriert, vorzugsweise
in der Betätigungsvorrichtung, so dass ein Patient in derselben Betätigungsvorrichtung
sowohl den Notruftaster als auch die Bedienelemente zum Steuern der Leuchte vorfinden
kann. Vorzugsweise ist eines der Bedienelemente der Betätigungsvorrichtung als der
Notruftaster ausgebildet, wobei der Notruftaster zur Ausgabe eines Steuersignals an
die Steuereinheit zum Aktivieren zumindest eines der Leuchtmittel einer als Notrufleuchtmitteleinheit
ausgebildeten Leuchtmitteleinheit der Leuchte ausgebildet ist. In diesem Ausführungsbeispiel
umfasst die Leuchte eine Notrufleuchtmitteleinheit. Durch Betätigen des Notruftasters
wird zumindest ein Leuchtmittel der Notrufleuchtmitteleinheit aktiviert. Die beschriebene
Ausführungsform kann mehrere Vorteile mit sich bringen: Beispielsweise kann über den
Notruftaster einer bestimmten Betätigungsvorrichtung ein solches Leuchtmittel der
Notrufleuchtmitteleinheit aktiviert werden, dass das Leuchtmittel über dem Patientenbett
leuchtet, von dem aus der Notruftaster betätigt wurde. Krankenhauspersonal kann somit
bereits beim Eintreten in ein Patientenzimmer unmittelbar erkennen, von welchem Bett
aus der Notruf getätigt wurde. Beispielsweise kann ein weiterer Vorteil darin bestehen,
dass der Patient über das Leuchten des Leuchtmittels der Notrufleuchtmitteleinheit
erkennen kann, dass er den Schwesternnotruf getätigt hat und er mit Krankenhauspersonal
rechnen kann.
[0030] Vorzugsweise umfasst die Versorgungseinheit eine Schnittstelle für die Aufnahme eines
zentralen Beruhigungssignalgebers, wobei die Schnittstelle so ausgebildet ist, dass
über sie ein Steuersignal an die Steuereinheit zum Aktivieren eines Leuchtmittels
einer als Beruhigungsleuchtmitteleinheit ausgebildeten Leuchtmitteleinheit der Leuchte
ausgebbar ist. Diese Ausführungsform kann beispielsweise den Vorteil mit sich bringen,
dass einem Patienten über den zentralen Beruhigungssignalgeber und somit über die
Aktivierung eines Leuchtmittels der Beruhigungsleuchtmitteleinheit angezeigt werden
kann, dass Krankenhauspersonal auf dem Weg zu ihm ist. In einem Ausführungsbeispiel
können die Beruhigungsleuchtmitteleinheit und die Notrufleuchtmitteleinheit zusammenfallen.
In einem Ausführungsbeispiel können eine dieser beiden Leuchtmitteleinheiten, in einem
Ausführungsbeispiel beide dieser Leuchtmitteleinheiten mit einer weiteren Leuchtmitteleinheit,
zusammenfallen, Dabei kann über den Notruftaster eine erste Leuchtmittelgruppe dieser
gemeinsamen Leuchtmitteleinheit aktivierbar sein, über den zentralen Beruhigungssignalgeber
einer zweiten Leuchtmittelgruppe der gemeinsamen Leuchtmitteleinheit. Somit kann beispielsweise
der Patient erkennen, wenn er den Schwesternnotruf getätigt hat und wiederum erkennen,
wenn der Schwesternnotruf erkannt wurde und Personal auf dem Weg zu ihm ist. Die Rückkopplung
einer Reaktion auf einen Schwesternnotruf über einen zentralen Beruhigungssignalgeber
kann eine besonders beruhigende Wirkung auf einen Patienten ausüben und Panik verhindern.
Die Realisierung der beschriebenen Steuermöglichkeiten über Schnittstellen erfordert
die fachmännische Realisierung der Schnittstellen und Kommunikation der Schnittstellen
mit der Steuereinheit, beispielsweise über einen entsprechend gestalteten Bus.
[0031] Vorteilhafterweise ist die Steuereinheit über einen Zweidrahtbus mit den Leuchtmitteleinheiten
der Leuchte verbunden. Der Zweidrahtbus kann ein Busprotokoll aufweisen, das an die
Eigenschaften der Leuchte, insbesondere an die Anzahl der anzusteuernden Leuchtmittelgruppen
und der anzusteuernden Leuchtmitteleinheiten angepasst ist. Der Zweidrahtbus kann
eine bidirektionale Kommunikation zwischen anzusteuernder Leuchtmitteleinheit bzw.
anzusteuernder Leuchtmittelgruppe und Steuereinheit gewährleisten. Bekannterweise
ist ein Zweidrahtbus für eine bidirektionale Ansteuerung mehrerer Komponenten bei
geringer Störanfälligkeit besonders vorteilhaft, wie dies bei der vorliegenden Erfindung
und der Verwendung einer Steuereinheit mit einer Betätigungsvorrichtung mit mehreren
Bedienelementen und möglicherweise weiteren Betätigungselementen und Schnittstellen
der Fall ist.
[0032] Vorzugsweise weist die Versorgungseinheit einen Konverter auf, der mit dem Zweidrahtbus
verbunden ist, wobei der Konverter zur Umsetzung des Zweidrahtbus-Protokolls in ein
Standardprotokoll ausgebildet ist und eine Schnittstelle zum Anschluss eines Lichtsystems
aufweist, das über das Standardprotokoll ansteuerbar ist. Beispielsweise kann der
Konverter eine Konvertierung auf ein DALI-Standardprotokoll oder ein KNX-Standardprotokoll
oder eine Konvertierung auf eine 1-10V-Analogschnittstelle gewährleisten. Das Vorsehen
des Konverters bringt den Vorteil mit sich, dass Lichtsysteme, beispielsweise zur
Herstellung einer Allgemeinbeleuchtung in einem Patientenzimmer, beispielsweise jedoch
auch einfache Leuchtmitteleinheiten über eine Standardschnittstelle angesteuert werden
können, so dass die einfache Realisierung der Versorgungseinheit mit dem entsprechend
angeschlossenen Lichtsystem gewährleistet sein kann. Vorzugsweise ist zumindest eine
der Leuchtmitteleinheiten der Versorgungseinheit über den Konverter mit dem Zweidrahtbus
verbunden, wobei der Konverter zur Umsetzung des Zweidrahtbusprotokolls in ein Standardprotokoll
ausgebildet ist. Somit kommen in der erfindungsgemäßen Versorgungseinheit gemäß diesem
Ausführungsbeispiel zwei verschiedene Busprotokolle zum Einsatz. Dies kann den Vorteil
mit sich bringen, dass für eine Leuchtmitteleinheit ein Standard EVG (elektronisches
Vorschaltgerät) bzw. ein Standarttreiber verwendet werden kann, der über eine Standard-Bus-Schnittstelle
ansteuerbar ist, wobei darüber hinaus der Zweidrahtbus, der die Steuereinheit mit
den Leuchtmitteleinheiten verbindet, an die Bedingungen der Versorgungseinheit bzw.
an die Bedingungen der Leuchte der Versorgungseinheit angepasst sein kann. Über die
Verwendung des Konverters ist eine Kommunikation zwischen einem entsprechenden Standard
EVG Vorschaltgerät und dem Zweidrahtbus, der in der Versorgungseinheit zur Anwendung
kommt, gewährleistet.
[0033] In einem Ausführungsbeispiel weist die Versorgungseinheit zumindest zwei Steuereinheiten
auf, die zum Ansteuern jeweils unterschiedlicher Leuchten ausgebildet sind, wobei
die Steuereinheiten über den Zweidrahtbus miteinander verbunden sind. In diesem Ausführungsbeispiel
ist eine Versorgungseinheit so ausgebildet, dass über die Versorgungseinheit zumindest
zwei Patientenbetten in einem Patientenzimmer versorgt werden können. Einem jeden
Patientenbett ist eine Leuchte zugeordnet. Einer jeden Leuchte ist eine Steuereinheit
zugeordnet. Dadurch, dass die Steuereinheiten über den Zweidrahtbus miteinander verbunden
sind, können Steuersignale zwischen den Steuereinheiten ausgetauscht werden, so dass
beispielsweise eine zentrale Steuerung sämtlicher Steuereinheiten der Versorgungseinheit
möglich ist. Die Verwendung der Steuereinheiten über den Zweidrahtbus kann somit eine
homogene Einstellung der Beleuchtung in einem Patientenzimmer ermöglichen, beispielsweise
über ein zentrales Betätigungselement, das beide Steuereinheiten identisch ansteuert,
beispielsweise über Personalbedienelemente und/oder Patientenbedienelemente einer
Betätigungsvorrichtung, über die Grundeinstellungen und/oder eine gemeinsame Schaltung
für beide Leuchten vorgenommen werden können. In einem Ausführungsbeispiel ist einer
jeden Steuereinheit und somit einer jeden Leuchte genau eine Betätigungsvorrichtung
zugeordnet. Die Betätigungsvorrichtung weist jeweils Bedienelemente auf. Beispielsweise
kann dadurch von jedem Bett aus ein Patient die ihm zugeordnete Leuchte steuern. In
einem Ausführungsbeispiel weisen beiden Betätigungsvorrichtungen Personalbedienelemente
auf. Dabei ist es möglich, dass in einem Ausführungsbeispiel über die Personalbedienelemente
einer der Betätigungsvorrichtungen Grundeinstellungen bei beiden Leuchten gleichzeitig
vorgenommen werden können. Dabei ist es in einem anderen Ausführungsbeispiel möglich,
dass Personalbedienelemente einer Betätigungsvorrichtung nur zum Einstellen von Grundeinstellungen
der Leuchte geeignet sind, die der jeweiligen Betätigungsvorrichtung zugeordnet ist.
[0034] Vorzugsweise ist das zentrale Betätigungselement mit einer der Steuereinheiten verbunden,
wobei über den Zweidrahtbus eine Synchronisation der Steuereinheiten dergestalt gewährleistet
ist, dass die Steuereinheiten sämtlich die Vorgaben der Steuerparameter des zentralen
Betätigungselements empfangen. Dieses Ausführungsbeispiel kann den Vorteil mit sich
bringen, dass über das zentrale Betätigungselement sämtliche Steuereinheiten so angesteuert
werden, dass die ihnen zugeordneten Leuchten eine durch das zentrale Betätigungselement
vorgegebene Abstrahlcharakteristik aufweisen. Die Priorisierung zwischen zentralem
Betätigungselement und der dem jeweiligen Steuereinheit zugeordneten Betätigungsvorrichtung
wurde bereit weiter oben erläutert.
[0035] Vorzugsweise weist die Versorgungseinheit ein Service-Bedienelement auf. Das Service-Bedienelement
kann beispielsweise über eine Fernbedienung realisiert sein, die mit einer entsprechenden
drahtlosen Schnittstelle mit der Steuereinheit der Versorgungseinheit kommuniziert.
Beispielsweise kann eine Infrarot-Fernbedienung vorgesehen sein. Beispielsweise kann
das Service-Bedienelement auch über ein Kabel mit der Steuereinheit verbunden oder
verbindbar sein. Das Service-Bedienelement ist zur Vornahme von Grundeinstellungen
geeignet. Beispielsweise kann über das Service-Bedienelement eine Programmierung der
Versorgungseinheit auf ein bestimmtes Schwesternnotrufsystem durchführbar sein. Beispielsweise
können Grundeinstellungen, wie etwa die Längsabschnittslänge eines Bereichs, in dem
eine bestimmte Leuchtmitteleinheit Licht emittiert, vorgebbar sein. Beispielsweise
können weitere, oben erläuterte Grundeinstellungen der Leuchten der Versorgungseinheit
darüber vorgebbar sein.
[0036] Die Erfindung bezieht sich ferner auf ein System umfassend zumindest zwei Versorgungseinheiten,
wobei die Steuereinheiten der Versorgungseinheiten über den Zweidrahtbus miteinander
verbunden sind und gemeinsam dasselbe zentrale Betätigungselement aufweisen, wobei
das zentrale Betätigungselement mit einer der Steuereinheiten einer der Versorgungseinheiten
verbunden ist und über den Zweidrahtbus eine Synchronisation sämtlicher Steuereinheiten
sämtlicher Versorgungseinheiten dergestalt gewährleistet ist, dass die Steuereinheiten
sämtlich die Vorgaben der Steuerparameter des zentralen Betätigungselements empfangen.
Dadurch kann gewährleistet sein, dass sämtliche über den Zweidrahtbus verbundenen
Versorgungseinheiten über ihre Leuchten eine Abstrahlcharakteristik gewährleisten,
die über das zentrale Betätigungselement vorgegeben ist. Dies kann insbesondere dann
vorteilhaft sein, wenn in einem Patientenzimmer unterschiedliche Versorgungseinheiten
vorgesehen sind und eine einheitliche Ausleuchtung des Patientenzimmers gewünscht
ist.
[0037] Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf vier Figuren näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1:
- in einer Prinzipdarstellung einen Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Versorgungseinheit;
- Figur 2:
- in einer Prinzipdarstellung die Anordnung einer erfindungsgemäßen Versorgungseinheit
in einem Zimmer;
- Figur 3:
- in einer Prinzipdarstellung in einer Querschnittsansicht eine Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Versorgungseinheit;
- Figur 4:
- in einer Prinzipdarstellung eine Querschnittsansicht einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Versorgungseinheit;
- Figur 5:
- in einer schematischen Darstellung eine Prinzipskizze eines Schaltplans für eine erfindungsgemäße
Versorgungseinheit.
[0038] In Figur 1 ist ein Ausschnitt eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Versorgungseinheit 1 dargestellt. In Figur 1 ist der Beleuchtungskörper der Versorgungseinheit
1 dargestellt, der eine Beleuchtungsfunktion der Versorgungseinheit gewährleistet.
Weitere Bestandteile der Versorgungseinheit, wie etwa Anschlüsse etc. sind in Figur
1 nicht dargestellt. Die Versorgungseinheit 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das profilartig
ausgebildet ist. In dem Gehäuse 2 ist ein Raum vorgesehen, in dem Versorgungsleitungen
angeordnet werden können. Die Versorgungseinheit 1 weist eine Leuchte auf. An dem
Gehäuse 2 der Versorgungseinheit ist eine Leuchtmitteleinheit 4 der Leuchte der Versorgungseinheit
1 angeordnet, die als Leuchtmittel LEDs 3 umfasst. Die Leuchtmitteleinheit 4 ist somit
als LED-Streifen ausgebildet. Die LEDs 3 sind in Längsrichtung nebeneinander angeordnet.
Dabei ist jeweils nur eine LED 3 in Querrichtung der Leuchtmitteleinheit 4 vorgesehen.
Die LEDs 3 sind gleichmäßig in Längsrichtung voneinander beabstandet. Die LEDs 3 stellen
jeweils eine nur ein Leuchtmittel enthaltende Leuchtmittelgruppe dar.
[0039] Die Leuchte der Versorgungseinheit 1 weist eine Steuereinheit auf, die in Figur 1
nicht dargestellt ist. Die Steuereinheit steuert die Leuchtmitteleinheit 4 so an,
dass stets ein Beleuchtungsabschnitt mit der bestimmten Längsabschnittslänge d vorgegeben
ist, innerhalb dessen die LEDs 3 der Leuchtmitteleinheit 4 durch die Steuereinheit
zum Abstrahlen von Licht aktiviert sind. Dabei ist die Steuereinheit der Versorgungseinheit
so ausgebildet, dass die Längsposition des Beleuchtungsabschnitts mit der Längsabschnittslänge
d in Längsrichtung veränderbar ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die
Steuereinheit so ausgebildet, dass die Längsabschnittslänge des Beleuchtungsabschnitts
vorab vorgegeben werden kann und dass danach die Längsposition des Beleuchtungsabschnitts
unabhängig von der vorgegeben Längsabschnittslänge einstellbar ist. In dem dargestellten
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Beleuchtungsabschnitt mit der Längsabschnittslänge
d in seiner Längsposition dergestalt variabel, dass der Beleuchtungsabschnitt von
einem Längsende bis zum anderen Längsende verschoben werden kann, wobei jeweils die
Längsabschnittslänge d beibehalten wird. Die Verschiebung des Beleuchtungsabschnitts
ist somit in Stufen möglich, die dem Abstand zwischen zwei LEDs 3 entspricht.
[0040] Die in Figur 1 dargestellte Versorgungseinheit 1 weist darüber hinaus LEDs 300 auf,
die von einer zweiten Leuchtmitteleinheit 40 umfasst sind, die als Notrufleuchtmitteleinheit
fungiert. Während die LEDs 3 der Leuchtmitteleinheit 4 der Raumbeleuchtung und/oder
der Lesebeleuchtung bei Anordnung der Versorgungseinheit 1 in einem Raum dienen, sind
die LEDs 300 als Signal-LEDs ausgebildet, die bei Installation der Versorgungseinheit
in einem Patientenzimmer schaltungstechnisch mit dem Schwesternruf eines Patienten
gekoppelt sind. Jede LED 300 bildet eine Leuchtmittelgruppe, die getrennt ansteuerbar
ist und nur ein Leuchtmittel aufweist. Wenn ein Patient, über dessen Bett die Versorgungseinheit
1 angeordnet ist, eine Schwester über den Schwesternnotruf ruft, leuchtet je nach
Einstellung eine oder beide der LEDs 300, so dass die Schwester sofort identifizieren
kann, welcher Patient in dem Zimmer den Schwesternnotruf getätigt hat. Diese Ausführungsform
bringt den Vorteil mit sich, dass der Patient an der LED 300 die Bestätigung dafür
erkennt, dass er den Schwesternnotruf getätigt hat, und somit beruhigt sein kann.
[0041] In einer weiteren, nicht dargestellten vorteilhaften Ausführungsform weist die zweite
Leuchtmitteleinheit 40 der Leuchte eine weitere Leuchtmittelgruppe mit Benachrichtigungs-LEDs
auf. Jeweils eine Benachrichtigungs-LED kann jeweils einer LED 300 zugeordnet sein.
In einem Ausführungsbeispiel ist auch nur eine Benachrichtigungs-LED sämtlichen Signal-LEDs
300 zugeordnet. Die Benachrichtigungs-LED kann von einem Beruhigungssignalgeber aus
aktiviert werden, der mit der Steuereinheit verbunden ist, wobei der Signalgeber durch
Krankenhauspersonal betätigbar ist. Über die Benachrichtigungs-LED wird der Patient,
der den Schwesternnotruf getätigt hat, darüber informiert, dass Krankenhauspersonal
auf dem Weg zu ihm ist.
[0042] Die Leuchtmitteleinheit 4 sowie die LEDs 300 umfassende zweite Leuchtmitteleinheit
40 weisen jeweils Leuchtmittelgruppen auf, die jeweils nur eine einzige LED 3 bzw.
300 umfassen. In anderen Ausführungsbeispielen kann zumindest eine der Leuchtmittelgruppen
mehrere LEDs umfassen. Jede Leuchtmittelgruppe und in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
damit jede LED 3, 300 ist unabhängig von den übrigen LEDs steuerbar. Dadurch ist die
Längsverschiebbarkeit des Beleuchtungsabschnitts gewährleistet. Bei den Signalleuchten
LEDs 300 kann beispielsweise vorgesehen sein, dass eine jede der LEDs 300 einem bestimmten
Bett zugeordnet ist, das in der Nähe der LED 300 steht, so dass nur die LED 300 aufleuchtet,
von deren Nähe aus der Schwesternnotruf getätigt wurde. Beispielsweise kann eine Schaltungslogik,
die mit der Steuereinheit verbunden ist, auch so ausgebildet sein, dass je nach verschiedenen
Arten des Schwesternnotrufs eine oder beide LEDs 300 leuchten, wobei beide LEDs 300
demselben Patienten bzw. demselben Bett in dem Zimmer, in dem die Versorgungseinheit
1 angeordnet ist, zugeordnet sind.
[0043] In Figur 2 ist in einer Prinzipdarstellung ein Zimmer mit Wänden 8, 80 dargestellt,
in dem zwei Betten 6, 60 mit jeweils einem zugeordneten Beistelltisch 7, 70 angeordnet
sind. In dem Zimmer ist eine Versorgungseinheit 1 angeordnet, die zwei Leuchten 9,
90 aufweist. Eine jede Leuchte ist einem bestimmten Bett 6, 60 zugeordnet und umfasst
jeweils eine Steuereinheit und eine Betätigungsvorrichtung und ist von dem jeweiligen
Bett 6, 60 aus über die jeweils zugeordnete Steuereinheit steuerbar. Die Steuereinheiten
sind so ausgebildet, dass ein Beleuchtungsabschnitt 5, 50 mit der bestimmten Längsabschnittslänge
d vorgebbar ist, innerhalb dessen die Leuchtmittel der als Leseleuchte ausgebildeten
Leuchtmitteleinheit der jeweiligen Leuchte 9, 90 zum Abstrahlen von Licht aktiviert
sind. Auch in dem in Figur 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind als Leuchtmittel
LEDs vorgesehen. In dem Vergleich zwischen den Figuren 2a und 2b ist der Vorteil der
erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Versorgungseinheit 1 ersichtlich. Der Beleuchtungsabschnitt
5, 50 ist jeweils so eingestellt, dass eine Beleuchtung über die Leuchte über dem
jeweils zugeordneten Bett 6, 60 gewährleistet ist. Bei einem Umstellen der Betten
6, 60 und damit auch der Beistelltische 7, 70 kann eine einfache Längsverschiebung
des Beleuchtungsabschnitts 5, 50 durchgeführt werden, während der Beleuchtungsabschnitt
5, 50 jeweils seine Längsabschnittslänge d beibehält. Damit ist eine konstant gute
Beleuchtung des Betts 6, 60 durch den zugeordneten Beleuchtungsabschnitt 5, 50 gewährleistet.
Über die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Versorgungseinheit 1 erfolgt die Längsverschiebung
des Beleuchtungsabschnitts 5, 50 alleine elektronisch, ohne dass dazu eine besonders
ausgestaltete mechanische Ankopplung der Leuchten an das Gehäuse der Versorgungseinheit
1 notwendig wäre.
[0044] In den Figuren 3 und 4 ist jeweils eine erfindungsgemäße Versorgungseinheit 1 in
Querschnittsansicht dargestellt. Bei beiden Ausführungsbeispielen weist die Versorgungseinheit
1 jeweils ein Gehäuse 2 auf, das profilartig ausgestaltet ist. Bei beiden Ausführungsbeispielen
sind zwei verschiedene Leuchtmitteleinheiten vorgesehen, die jeweils LEDs als Leuchtmittel
umfassen. Die LEDs der Leuchtmitteleinheiten sind jeweils wie in Figur 1 dargestellt
in einer Reihe in Längsrichtung nebeneinander angeordnet. Daher ist in der Querschnittsabbildung,
die in den Figuren 3 und 4 jeweils von den Ausführungsbeispielen dargestellt ist,
jeweils nur eine LED 10 der ersten Leuchtmitteleinheit und eine LED 100 der zweiten
Leuchtmitteleinheit dargestellt.
[0045] Bei den in Figur 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispielen ist das Gehäuse 2 der
Versorgungseinheit 1 jeweils an einer Wand 8 montiert. Die LEDs 10 der ersten Leuchtmitteleinheit
sind an einer Haltevorrichtung 11 so angeordnet, dass sie zur Raumdecke hin Licht
abstrahlen. Die Haltevorrichtung 11 ist an dem Gehäuse 2 der Versorgungseinheit 1
über seitliche Stege gehalten. Über die Haltevorrichtung 11 lässt sich ein bestimmter
Abstrahlwinkel, mit dem die LEDs 10 der ersten Leuchtmitteleinheit Licht in den Raum
bzw. an die Raumdecke abstrahlen, einstellen. Die Versorgungseinheit 1 weist darüber
hinaus eine Prismenscheibe 12 auf, die der ersten Leuchtmitteleinheit und damit den
LEDs 10 zugeordnet ist. Über die Prismenscheibe 12 wird eine Diffusion des von den
LEDs 10 abgestrahlten Licht erreicht, so dass eine angenehme, gleichmäßige Beleuchtung
der Raumdecke gewährleistet ist.
[0046] In dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist darüber hinaus ein Leseleuchtengehäuse
103 vorgesehen, das an dem Gehäuse 2 der Versorgungseinheit 1 angeordnet ist, und
innerhalb dessen eine zweite Leuchtmitteleinheit mit LEDs 100 angeordnet ist. Die
LEDs 100 sind in dem Leseleuchtengehäuse 103 über eine Haltevorrichtung 101 gehalten.
Über die Haltevorrichtung 101 lässt sich der Abstrahlwinkel, mit dem die LEDs 100
der zweiten Leuchtmitteleinheit Licht abstrahlen, vorgeben. Da der Abstand der LEDs
100 von der Wand 8 bekannt ist, und damit die Anordnung der LEDs 100 zum unter der
Versorgungseinheit 1 angeordneten Bett eines Patienten, lässt sich über die Haltevorrichtung
101 die Abstrahlrichtung der LED 100 so einstellen, dass ein Lesebereich an dem Bett
ausgeleuchtet ist. Darüber hinaus ist an dem Leseleuchtengehäuse 103 eine Prismenscheibe
102 angeordnet, die die Abstrahlcharakteristik des von den LEDs 100 in den Raum abgestrahlten
Lichts beeinflusst. Über die Prismenscheibe 102 kann zum einen weiter Einfluss auf
die Abstrahlrichtung der LEDs 100 in den Raum genommen werden, zum anderen kann mit
der Prismenscheibe 102 über entsprechende Wahl der Prismenscheibe 102 die Lichtfarbe
und eine möglichst blendfreie Ausleuchtung des Lesebereichs eingestellt sein. Bei
dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 3 ist das Leseleuchtengehäuse 103 halb unterhalb
und halb vor dem Gehäuse 2 der Versorgungseinheit 1 angeordnet.
[0047] Das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 3 durch die andersartige Anordnung des Leseleuchtengehäuses 103 zum Gehäuse
2 der Versorgungseinheit 1. Das Leseleuchtengehäuse 103 erstreckt sich bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 4 über die gesamte vertikale Länge des Gehäuses 2 der Versorgungseinheit
1. Darüber hinaus ist bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 4 die Prismenscheibe
102, die den LEDs 100 der zweiten Leuchtmitteleinheit zugeordnet ist, andersartig
ausgestaltet, nämlich wannenartig, so dass die LEDs 100 Licht in einen größeren Raumwinkelbereich
in den Raum abstrahlen können. Bei den Ausführungsbeispielen gemäß Figur 3 und Figur
4 ist jeweils das Leseleuchtengehäuse 103 und die Haltevorrichtung 101 so ausgebildet,
dass sie nicht transparent sind. Daher kann eine Beleuchtung des Raums über die LEDs
100 nur über Lichtstrahlen erfolgen, die von den LEDs 100 durch die Prismenscheibe
102 in den Raum gelangen. Entsprechend kann durch die Wahl der Prismenscheibe 102
die Beleuchtung des Raums durch die LEDs 100 der zweiten Leuchtmittel 100 eingestellt
sein.
[0048] In Figur 5 ist eine Prinzipskizze eines Schaltplans für eine erfindungsgemäße Versorgungseinheit
1 schematisch dargestellt. Die Schaltskizze bezieht sich auf die Ansteuerung der Leuchte
200 der Versorgungseinheit 1 über eine Betätigungsvorrichtung 201, ein Schwesternnotrufsystem
(insbesondere mit integriertem zentralen Beruhigungssignalgeber) 202 sowie ein zentrales
Betätigungselement 203 mittels der Steuereinheit 20, die der Leuchte 200 der Versorgungseinheit
1 zugeordnet ist. Die Schaltskizze nach Figur 5 beschreibt einen Schaltplan, der einer
bestimmten Leuchte 200 der Versorgungseinheit 1 zugeordnet ist. In der Versorgungseinheit
1 können mehrere Leuchten vorgesehen sein. Darüber hinaus kann die in Figur 5 gezeigte
Schaltskizze in Bezug auf eine Leuchte 200 einer Versorgungseinheit 1 erfindungsgemäß
angewandt werden, wenn die Versorgungseinheit 1 zusammen mit anderen Versorgungseinheiten
in einem Patientenzimmer angeordnet ist und wie oben erläutert mit den anderen Versorgungseinheiten
synchronisierbar sein soll.
[0049] Die Leuchte 200 wird mit einer potentialfreien Versorgungsspannung +Ub versorgt.
Die Elemente, mit denen eine Steuerung der Leuchte 200 durchführbar ist, nämlich die
Betätigungsvorrichtung 201, das Schwesternnotrufsystem mit integriertem Beruhigungssignalgeber
202 und das externe Betätigungselement 203 sind elektronisch mit dem Schaltkreis der
Leuchte 200 verbunden, in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel über eine elektrische
Leitung. Die Leuchte 200 weist eine Leuchtmitteleinheit 4 mit den Leuchtmittelgruppen
31, 32, 33 und 34 auf, eine zweite Leuchtmitteleinheit 40 mit den Leuchtmittelgruppen
301, 302 sowie eine dritte Leuchtmitteleinheit 400 mit der Leuchtmittelgruppe 3001.
Die Leuchtmitteleinheit 4 ist als Leseleuchte ausgebildet und kann darüber hinaus
die Funktion einer Übersichtsbeleuchtung ausfüllen. Die Leuchtmitteleinheit 40 ist
als Notrufleuchtmitteleinheit ausgebildet. Die Leuchtmitteleinheit 400 ist als Allgemeinbeleuchtungsmittel
ausgebildet. Die Leuchtmittel der Leuchtmitteleinheit 400 sind an der zur Zimmerdecke
weisenden oberen Seite der Leuchte 200 angeordnet und stellen eine indirekte Beleuchtung
des Raumes bereit.
[0050] Die Betätigungsvorrichtung 201, das Schwesternnotrufsystem 202 mit integriertem Beruhigungssignalgeber
sowie das externe Betätigungselement 203 sind dazu ausgebildet, Steuersignale auf
die Steuereinheit 20 auszugeben. Die Steuereinheit 20 kommuniziert mit den Leuchtmitteleinheiten
4, 40, 400 über einen Zweidrahtbus 500. Während der Zweidrahtbus 500 unmittelbar mit
den Leuchtmitteleinheiten 4, 40 verbunden ist, so dass die Leuchtmitteinheiten 4,
40 eine Schnittstelle für den Zweidrahtbus 500 bereitstellen, die eine Ansteuerung
der Leuchtmittelgruppen 31, 32, 33, 34, 301, 302 gewährleistet, ist die Leuchtmitteleinheit
400 über ein DALI-Gateway 501, d. h. ein Konverter, der von dem Zweidrahtbus 500 zu
der DALI-Schnittstelle konvertiert, sowie über ein über eine DALI-Schnittstelle verfügendes
Standard EVG 502 mit der Steuereinheit 20 verbunden. Dieser Aufbau bringt den Vorteil
mit sich, dass das Protokoll des Zweidrahtbusses 500 so ausgebildet sein kann, dass
darüber bidirektional eine große Anzahl an Leuchtmittelgruppen verschiedener Leuchtmitteleinheiten
ansteuerbar ist, wohingegen für Leuchtmitteleinheiten, wie etwa die Leuchtmitteleinheiten
400, die nur in einem begrenzten Umfang steuerbar zu sein brauchen, ein Standardvorschaltgerät
verwendet werden kann, was den Aufbau der Leuchte 200 vereinfacht und vergünstigt.
[0051] Die Leuchtmitteleinheit 400 weist nur eine Leuchtmittelgruppe 3001 auf. Die Leuchtmittelgruppe
3001 umfasst eine Vielzahl an LEDs, die als LED-Streifen an der Oberseite der Leuchte
200 angeordnet sind. Bei einem Einschalten der Allgemeinbeleuchtung wird die Leuchtmittelgruppe
3001 der Leuchtmitteleinheit 400 aktiviert, wodurch eine indirekte Beleuchtung des
Raums gewährleistet ist. Die Aktivierung der Leuchtmittelgruppe 3001 kann über die
externe Betätigungsvorrichtung 201 und/oder das zentrale Betätigungselement 203 erfolgen.
[0052] Die Betätigungsvorrichtung 201 umfasst als Bedienelement, Personalbedienelemente
und Patientenbedienelemente. Die Bedienelemente sind jeweils als Taster ausgebildet.
Die Patientenbedienelemente sind an einem Handteil vorgesehen, das mit dem Handteil
für die Schwesternnotrufanlage zusammenfällt, während die Personalbedienelemente an
dem Gehäuse der Versorgungseinheit 1 selbst vorgesehen sind. Den jeweiligen Bedienelementen
sind jeweils unterschiedliche Steuersignale zugeordnet, die im Weiteren näher erläutert
werden.
[0053] Das zentrale Betätigungselement 203 umfasst zwei Taster, die an der Eingangstür eines
Krankenzimmers installierbar sind. Den Tastern ist ein jeweils unterschiedliches Steuersignal
zugeordnet. In anderen Ausführungsbeispielen können weitere Taster mit weiteren Steuersignalen
vorgesehen sein. In weiteren Ausführungsbeispielen können die Taster auch dupliziert
sein, beispielsweise an der Badezimmertür und an der Eingangstür eines Krankenzimmers
vorgesehen sein. Die verschiedenen Steuersignale der Taster des externen Betätigungselements
werden nachgehend näher erläutert.
[0054] Das Schwesternnotrufsystem 202 mit integriertem Beruhigungssignalgeber ist dergestalt
in dem Patientenhandteil der Betätigungsvorrichtung integriert, dass über einen Taster
des Patientenhandteils der Schwesternnotruf ausgelöst werden kann. Über denselben
Taster wird mit Auslösen des Schwesternnotrufs ein Steuersignal an die Steuereinheit
20 ausgegeben, der die Leuchtmittelgruppe 301 der Leuchtmitteinheit 40 aktiviert.
Dadurch kann der Patient erkennen, dass er den Schwesternnotruf getätigt hat. Über
den Schwesternnotruf mit integriertem Beruhigungssignalgeber 202 kann eine Schwester
nach Empfangen des Schwesternnotrufs über den externen Beruhigungssignalgeber ein
Steuersignal an die Steuereinheit 20 senden, so dass die Steuereinheit 20 die Leuchtmittelgruppe
302 der Leuchtmitteleinheit 40 aktiviert. Dadurch kann der Patient erkennen, dass
der Schwesternnotruf angenommen wurde und eine Schwester auf dem Weg zu ihm ist.
[0055] In weiteren Ausführungsbeispielen, die hier nicht dargestellt sind, können beispielsweise
zwei Patientenhandteile für verschiedene Patientenbetten mit der Steuereinheit 20
verbunden sein und jeweils einen Taster für einen Schwesternnotruf aufweisen. Die
Leuchte 200 kann dann so ausgebildet sein, dass die Leuchtmitteleinheit 40 zwei Leuchtmittelgruppen
aufweist, von denen die erste in der Nähe des ersten Patientenbetts angeordnet ist
und die zweite in der Nähe des zweiten Patientenbetts, wobei über eine Aktivierung
des Schwesternnotrufs durch einen Taster eines einem der Betten zugeordneten Patientenhandteils
die Steuereinheit 20 ein Steuersignal empfängt, auf das die Steuereinheit 20 die Leuchtmittelgruppe
aktiviert, die in der Nähe des Bettes angeordnet ist, von dessen zugeordneten Handteil
aus der Schwesternnotruf getätigt wurde. Diese Ausführungsform kann den Vorteil mit
sich bringen, dass eine Schwester beim Betreten des Krankenzimmers unmittelbar erkennen
kann, von welchem Bett aus der Schwesternnotruf ausgesandt wurde. Die Zuordnung von
Leuchtmittelgruppe zu Handteil ist über die Einstellung der Grundeinstellungen der
Steuereinheit durchführbar.
[0056] Das externe Betätigungselement 203 weist in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel
zwei Taster auf. Der erste Taster ist mit einem Steuersignal belegt, das die Steuereinheit
20 zum Aktivieren der Leuchtmittelgruppe 3001 der Leuchtmitteleinheit 400 ansteuert.
Über diesen Taster kann die Allgemeinbeleuchtung durch kurzes Drücken in einem Patientenzimmer
ein- und ausgeschaltet werden, durch langes Drücken die Untersuchungsbeleuchtung mit
aktivierten Leuchtmittelgruppen 31, 32, 33, 34, 3001. Der zweite Taster des externen
Steuerelements 203 gibt bei Betätigung durch kurzes Drücken ein solches Steuersignal
aus, dass eine Übersichtsbeleuchtung der Leuchte 200 eingeschaltet wird, bei langem
Drücken steuert er die Leuchte "Zentral Aus". Die Übersichtsbeleuchtung besteht darin,
dass nur eine der Leuchtmittelgruppen 31, 32, 33, 34 der Leuchtmitteleinheit 4 aktiviert
ist und nur mit einer vorab einstellbaren gedimmten Intensität Licht abstrahlt. Die
Übersichtsbeleuchtung kann beispielsweise als Nachtbeleuchtung verwendet werden. Die
Leuchtmittelgruppe, die über diesen zweiten Taster des externen Betätigungselements
203 aktiviert wird, kann über Personalbedienelemente der Betätigungsvorrichtung ebenso
eingestellt werden wie die Intensität des ausgesandten Lichts. Mit dem Taster des
externen Betätigungselements 203 kann die Übersichtsbeleuchtung lediglich ein- und
ausgeschaltet werden. Es ist zu berücksichtigen, dass das vorliegende Ausführungsbeispiel
vereinfacht dargestellt ist. In der Praxis umfasst die Leuchtmitteleinheit 4 in der
Regel eine wesentlich größere Anzahl an Leuchtmittelgruppen. Über Personalbedienelemente
lässt die Breite eines über aktivierte Leuchtmittelgruppen realisierten Leuchtstreifens
und die Intensität des Leuchtstreifens, die jeweils der Übersichtbeleuchtung zugeordnet
ist, einstellen.
[0057] Die Patientenbedienelemente der Betätigungsvorrichtung 201 weisen drei Taster auf.
Mit einem ersten Taster kann das Leselicht eingeschaltet und auf eine bestimmte Intensität
durch mehrfaches Drücken gedimmt werden. Die Einstellung des Leselichts entspricht
der Einstellung der Intensität des Lichts, die durch die Leuchtmittelgruppen 31, 32,
33, 34 der Leuchtmitteleinheit 4 abgestrahlt wird. Der zweite Taster dient dem Schalten
und Dimmen der Übersichtsbeleuchtung. Der Übersichtsbeleuchtung sind bestimmte Leuchtmittelgruppen
31, 32, 33, 34 der Leuchtmitteleinheit 4 zugeordnet. Die Intensität der Übersichtsbeleuchtung
lässt sich in einem vorgegebenen Bereich einstellen durch mehrfaches Drücken des Tasters.
Der dritte Taster ist der Allgemeinbeleuchtung zugeordnet. Über den Taster lässt sich
die Leuchtmittelgruppe 3001 der Leuchtmitteleinheit 400 einschalten und durch mehrfaches
Betätigen des Tasters dimmen.
[0058] Darüber hinaus ist zumindest ein Personalbedienelement vorgesehen. In einem besonders
einfachen Ausführungsbeispiel ist durch einfaches Betätigen des Personalbedienelements
die Untersuchungsbeleuchtung einschaltbar, wobei bei der Untersuchungsbeleuchtung
die Leuchtmittelgruppe 3001 der Leuchtmitteleinheit 400 sowie eine vorab einstellbare
Anzahl und Auswahl an Leuchtmittelgruppen 31, 32, 33, 34 der Leuchtmitteleinheit 4
mit maximaler Intensität Licht abstrahlen. In einem einfachen Ausführungsbeispiel
sind der Untersuchungsbeleuchtung sämtliche Leuchtmittelgruppen der Leuchtmitteleinheit
4 zugeordnet und emittieren dabei Licht mit maximaler Intensität. In dem einfachen
Ausführungsbeispiel mit nur einem Taster als Personalbedienelement kann eine Einstellung
der Position des Leselichts erfolgen, indem der Taster mindestens drei Sekunden gedrückt
wird. Sodann beginnen die Leuchtmittel der Leuchtmittelgruppen 301 und 302 der Leuchtmitteleinheit
40 zu blinken, um dem Bedienpersonal zu signalisieren, dass eine Einstellung der Position
der Leseleuchte möglich ist. Die Leuchtmitteleinheit 40 kann somit ebenfalls als Informationsleuchtmitteleinheit
zum Informieren des Bedienpersonals über die Möglichkeit einer Einstellung von Einstellparametern
der Leuchte 200 ausgebildet sein. Über erneutes Betätigen des Tasters kann die Position
der Leseleuchte verschoben werden. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die
Breite der Leseleuchte auf zwei Leuchtmittelgruppen beschränkt. Über Drücken des Tasters
kann ausgewählt werden, welche nebeneinander angeordneten Leuchtmittelgruppen der
Leuchtmitteleinheit 4 als Leseleuchte fungieren sollen. Dadurch kann die Position
des Leselichts auf die Position des der Leuchte 200 zugeordneten Betts eingestellt
werden. In anderen Ausführungsbeispielen können weitere Personalbedienelemente vorgesehen
sein, beispielsweise Bedienelemente zum Einstellen der Intensität der Übersichtsbeleuchtung
und/oder der Allgemeinbeleuchtung, insbesondere zum Einstellen der Beleuchtungsintensität
und der Beleuchtungsposition von Übersichtsbeleuchtungen und Allgemeinbeleuchtungen
bei Betätigung des zentralen Betätigungselements. In weiteren Ausführungsbeispielen
kann auch eine Fernbedienung vorgesehen sein, die mit der Steuereinheit 20 über eine
drahtlose Schnittstelle kommuniziert. Über die Fernbedienung kann durch Lampen-Servicepersonal
eine Einstellung der Grundeinstellungen der Leuchte 200 vorgenommen werden. Die Grundeinstellungen
können sich auf die erläuterten Parameter beziehen, wie beispielsweise die Intensität
und Position der Übersichtsbeleuchtung.
[0059] Der Zweidrahtbus 500 der Leuchte 200 weist eine Schnittstelle 600 auf, mit der der
Zweidrahtbus an eine Steuereinheit einer weiteren Leuchte angeschlossen werden kann.
Über diese Schnittstelle 600 kann eine Synchronisation der Steuereinheiten verschiedene
Leuchten erfolgen, wodurch beispielsweise über Personalbedienelemente oder über externe
Betätigungselemente eine gleichmäßige Ausleuchtung eines Raums über Synchronisation
der Steuereinheiten gewährleistbar sein kann. Über die Schnittstelle 600 kann auch
die Steuereinheit einer Versorgungseinheit mit einer Steuereinheit einer weiteren
Versorgungseinheit verbunden werden, so dass auch mehrere Versorgungseinheiten untereinander
synchronisiert werden können. In jedem Fall kann es vorteilhaft sein, dass das externe
Betätigungselement 203 an nur einer Steuereinheit einer in einem Patientenzimmer angeordneten
Leuchte einer Versorgungseinheit angeschlossen ist, wobei über diese Steuereinheit
und über die Schnittstelle 600 des Zweidrahtbusses eine Synchronisation sämtlicher
Steuereinheiten erfolgen kann. Dadurch ist ein besonders einfacher Aufbau von verschiedenen
Versorgungseinheiten, respektive verschiedene Leuchten in einem Patientenzimmer möglich,
mit dem eine Synchronisation der Leuchten, respektive der Versorgungseinheiten, gewährleistet
sein kann zum Sicherstellen einer homogenen Ausleuchtung eines Patientenzimmers.
Bezugszeichenliste
[0060]
- 1
- Versorgungseinheit
- 2
- Gehäuse
- 3, 300
- LED
- 4, 40, 400
- Leuchtmitteleinheit
- 5, 50
- Beleuchtungsabschnitt
- 6, 60
- Bett
- 7,70
- Beistelltisch
- 8, 80
- Wand
- 9, 90, 200
- Leuchte
- 10, 100
- LED
- 11, 101
- Haltevorrichtung
- 12, 102
- Prismenscheibe
- 20
- Steuereinheit
- 31, 32, 33, 34, 301, 302, 3001
- Leuchtmittelgruppe
- 103
- Leuchtengehäuse
- 201
- Betätigungsvorrichtung
- 202
- Schwesternnotruf mit integriertem Beruhigungssignalgeber
- 203
- externes Betätigungselement
- 500
- Zweidrahtbus
- 501
- DALI-Gateway
- 502
- EVG
- 600
- Schnittstelle
- d
- Längsabschnittslänge
1. Versorgungseinheit (1) für ein Patientenzimmer, umfassend ein profilartiges Gehäuse
(2) zur Wand- oder Deckenmontage, das zur Aufnahme von Versorgungsleitungen ausgebildet
ist und sich in eine Längsrichtung langgestreckt erstreckt, sowie zumindest eine Leuchte
(9, 90, 200) mit zumindest einer Leuchtmitteleinheit (4, 40, 400), die mehrere Leuchtmittel,
insbesondere LEDs (3, 300, 10, 100), umfasst, die in einem Abschnitt in Längsrichtung
nebeneinander angeordnet sind, sowie eine Steuereinheit (20) zum Steuern der zumindest
einen Leuchtmitteleinheit (4, 40, 400),wobei innerhalb des Abschnitts mehrere Leuchtmittelgruppen
(31, 32, 33, 34, 301, 302) vorgesehen sind, die in Längsrichtung nebeneinander angeordnet
sind, wobei jede Leuchtmittelgruppe (31, 32, 33, 34, 301, 302) zumindest eines der
Leuchtmittel (3, 300, 10, 100) der Leuchtmitteleinheit (4, 40) umfasst und wobei die
Leuchtmittelgruppen (31, 32, 33, 34, 301, 302) durch die Steuereinheit (20) unabhängig
voneinander steuerbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (20) so ausgebildet ist, dass ein Beleuchtungsabschnitt (5, 50)
mit einer bestimmten Längsabschnittslänge (d) vorgebbar ist, innerhalb dessen die
Steuereinheit die Leuchtmittel (3, 300, 10, 100) zum Abstrahlen von Licht aktiviert,
wobei die Längsposition des Beleuchtungsabschnitts (5, 50) über die Steuereinheit
(20) einstellbar ist, wobei die Längsabschnittslänge (d) und die Längsposition des
Beleuchtungsabschnitts (5, 50) jeweils individuell durch einen Anwender vorgebbar
sind.
2. Versorgungseinheit (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Längsposition unabhängig von der vorgegebenen Längsabschnittslänge (d) einstellbar
ist.
3. Versorgungseinheit (1) nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (20) und die Leuchtmitteleinheit (4, 40, 400) so miteinander korrespondierend
ausgebildet sind, dass eine bestimmte Beleuchtungsintensität vorgebbar ist, mit der
die Leuchtmitteleinheit (4, 40) Licht abstrahlt.
4. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchte mehrere Leuchtmitteleinheiten (4, 40, 400) umfasst, die in zumindest einer
Querrichtung oder einer Längsrichtung versetzt zueinander angeordnet sind und/oder
Licht in jeweils unterschiedliche Raumwinkelbereiche abstrahlen.
5. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
mehrere Leuchtmitteleinheiten (4, 40, 400) mit jeweils unterschiedlicher Lichtfarbe.
6. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchte (9, 90, 200) ein optisches Element aufweist, das der Leuchtmitteleinheit
(4, 40) zugeordnet ist zur Vorgabe der Abstrahlcharakteristik der Leuchtmitteleinheit
(4, 40).
7. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Leuchte (9, 90, 200) eine Betätigungsvorrichtung (201) mit Bedienelementen umfasst,
die so ausgebildet ist, dass über die Betätigungsvorrichtung (201) Steuerparameter
der Steuereinheit (20) zum Steuern der Leuchtmittel der Leuchte (9, 90, 200) manuell
einstellbar sind, wobei insbesondere die Betätigungsvorrichtung (201) als Bedienelemente
Patientenbedienelemente und Personalbedienelemente umfasst.
8. Versorgungseinheit (1) nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere der Bedienelemente jeweils zur Vorgabe von Steuerparametern zu genau einer
dem jeweiligen Bedienelement zugeordneten Leuchtmitteleinheit (4, 40, 400) ausgebildet
sind.
9. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest ein zentrales Betätigungselement (203) zur Vorgabe von Steuerparametern
der Steuereinheit vorgesehen ist.
10. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an der Versorgungseinheit (1) eine Schnittstelle zu einem Schwesternnotrufsystem (202)
vorgesehen ist, wobei an der Versorgungseinheit (1) ein Notruftaster zum Auslösen
eines Schwesternotrufs vorgesehen ist.
11. Versorgungseinheit nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
eines der Bedienelemente als der Notruftaster ausgebildet ist, wobei der Notruftaster
zur Ausgabe eines Steuersignals an die Steuereinheit (20) zum Aktivieren zumindest
eines der Leuchtmittel (300) einer als Notrufleuchtmitteleinheit ausgebildeten Leuchtmitteleinheit
(4, 40, 400) der Leuchte (9, 90, 200) ausgebildet ist.
12. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Versorgungseinheit (1) eine Schnittstelle für die Aufnahme eines zentralen Beruhigungssignalgebers
(202) umfasst, wobei die Schnittstelle so ausgebildet ist, dass über sie ein Steuersignal
an die Steuereinheit (20) zum Aktivieren eines Leuchtmittels einer als Beruhigungsleuchtmitteleinheit
ausgebildeten Leuchtmitteleinheit (4, 40, 400) der Leuchte ausgebbar ist.
13. Versorgungseinheit (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (20) über einen Zweidrahtbus (500) mit den Leuchtmitteleinheiten
(4, 40, 400) der Leuchte (9, 90, 200) verbunden ist, wobei insbesondere die Versorgungseinheit
(1) einen Konverter (501) umfasst, der mit dem Zweidrahtbus (500) verbunden ist, wobei
der Konverter (501) zur Umsetzung des Zweidrahtbus-Protokolls in ein Standardprotokoll
ausgebildet ist und eine Schnittstelle zum Anschluss eines Lichtsystems, das über
das Standardprotokoll ansteuerbar ist, aufweist.
14. Versorgungseinheit (1) nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Versorgungseinheit (1) zumindest zwei Steuereinheiten (20) aufweist, die zum Ansteuern
jeweils unterschiedlicher Leuchten (9, 90, 200) ausgebildet sind, wobei die Steuereinheiten
(20) über den Zweidrahtbus (500) miteinander verbunden sind.
15. Versorgungseinheit (1) mit den Merkmalen der Ansprüche 9 und 14,
dadurch gekennzeichnet, dass
das zentrale Betätigungselement (203) mit einer der Steuereinheiten (20) verbunden
ist und über den Zweidrahtbus (500) eine Synchronisation der Steuereinheiten (20)
dergestalt gewährleistet ist, dass die Steuereinheiten (20) sämtlich die Vorgaben
der Steuerparameter des zentralen Betätigungselements (203) empfangen.
16. System umfassend zumindest zwei Versorgungseinheiten (1) mit den Merkmalen des Anspruchs
9 sowie den Merkmalen eines der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheiten (20) der Versorgungseinheiten (1) über den Zweidrahtbus (500)
miteinander verbunden sind und gemeinsam dasselbe zentrale Betätigungselement (203)
aufweisen, wobei das zentrale Betätigungselement (203) mit einer der Steuereinheiten
(20) einer der Versorgungseinheiten (1) verbunden ist und über den Zweidrahtbus (500)
eine Synchronisation sämtlicher Steuereinheiten (20) sämtlicher Versorgungseinheiten
(1) dergestalt gewährleistet ist, dass die Steuereinheiten (20) sämtlich die Vorgaben
der Steuerparameter des zentralen Betätigungselements (203) empfangen.
1. Supply unit (1) for a patient room, comprising a profile-like housing (2) for wall
or ceiling mounting, which is designed to accommodate supply lines and extends elongated
in a longitudinal direction, and at least one luminaire (9, 90, 200) with at least
one illuminant unit (4, 40, 400), which comprises several illuminants, in particular
LEDs (3, 300, 10, 100), which are arranged next to one another in a section in the
longitudinal direction, and a control unit (20) for controlling the at least one illuminant
unit (4, 40, 400), several illuminant groups (31, 32, 33, 34, 301, 302) being provided
within the section and being arranged next to one another in the longitudinal direction,
wherein each illuminant group (31, 32, 33, 34, 301, 302) comprises at least one of
the illuminants (3, 300, 10, 100) of the illuminant unit (4, 40) and wherein the illuminant
groups (31, 32, 33, 34, 301, 302) are controllable independently of one another by
the control unit (20),
characterized in that
the control unit (20) is designed such that a lighting section (5, 50) with a specific
longitudinal section length (d) can be preset, within which the control unit activates
the illuminants (3, 300, 10, 100) for emitting light, the longitudinal position of
the lighting section (5, 50) being adjustable via the control unit (20), the longitudinal
section length (d) and the longitudinal position of the lighting section (5, 50) being
individually predeterminable by the user.
2. Supply unit (1) according to claim 1, characterized in that the longitudinal position is adjustable independently of the predetermined longitudinal
section length (d).
3. Supply unit (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the control unit (20) and the illuminant unit (4, 40, 400) are designed to correspond
to one another in such a way that a specific illumination intensity can be predetermined
with which the illuminant unit (4, 40) radiates light.
4. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the luminaire comprises several illuminant units (4, 40, 400) which are offset with
respect to one another in at least one transverse direction or one longitudinal direction
and/or radiate light into respectively different solid angle ranges.
5. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized by several illuminant units (4, 40, 400) each having a different light color.
6. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the luminaire (9, 90, 200) has an optical element, which is assigned to the illuminant
unit (4, 40) for presetting the radiation characteristic of the illuminant unit (4,
40).
7. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the luminaire (9, 90, 200) comprises an actuating device (201) with operating elements,
which is designed in such a way that control parameters of the control unit (20) for
controlling the illuminants of the luminaire (9, 90, 200) can be set manually via
the actuating device (201), in particular the actuating device (201) comprising patient
operating elements and personnel operating elements as operating elements.
8. Supply unit (1) according to claim 7, characterized in that several of the operating elements are each designed to specify control parameters
for exactly one illuminant unit (4, 40, 400) assigned to the respective operating
element.
9. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized in that at least one central actuating element (203) is provided for presetting control parameters
of the control unit.
10. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized in that an interface to a nurse emergency call system (202) is provided on the supply unit
(1), an emergency call button for triggering a nurse emergency call being provided
on the supply unit (1).
11. Supply unit according to claim 10, characterized in that one of the operating elements is designed as an emergency call button, the emergency
call button being designed for outputting a control signal to the control unit (20)
for activating at least one of the illuminants (300) of an illuminant unit (4, 40,
400) of the luminaire (9, 90, 200) designed as an emergency call illuminant unit.
12. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the supply unit (1) comprises an interface for receiving a central calming signal
transmitter (202), the interface being designed in such a way that a control signal
can be output via it to the control unit (20) for activating an illuminant of an illuminant
unit (4, 40, 400) of the luminaire which is designed as a calming illuminant unit.
13. Supply unit (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the control unit (20) is connected via a two-wire bus (500) to the illuminant units
(4, 40, 400) of the luminaire (9, 90, 200), in particular the supply unit (1) comprising
a converter (501), which is connected to the two-wire bus (500), the converter (501)
being designed for converting the two-wire bus protocol into a standard protocol and
having an interface for connecting a lighting system which can be controlled via the
standard protocol.
14. Supply unit (1) according to claim 13, characterized in that the supply unit (1) has at least two control units (20) which are designed for controlling
respectively different luminaires (9, 90, 200), the control units (20) being connected
to one another via the two-wire bus (500).
15. Supply unit (1) having the features of claims 9 and 14, characterized in that the central actuating element (203) is connected to one of the control units (20)
and ensures synchronization of the control units (20) via the two-wire bus (500) in
such a way that the control units (20) all receive the specifications of the control
parameters of the central actuating element (203).
16. System comprising at least two supply units (1) having the characteristics of claim
9 and the characteristics of one of the claims 13 to 15, characterized in that the control units (20) of the supply units (1) are connected to each other via the
two-wire bus (500) and together have the same central actuating element (203), the
central actuating element (203) being connected to one of the control units (20) of
one of the supply units (1) and synchronization of all the control units (20) of all
the supply units (1) being ensured via the two-wire bus (500) in such a way that the
control units (20) all receive the presettings of the control parameters of the central
actuating element (203).
1. Unité d'alimentation (1) pour une chambre de patient, comprenant un boîtier (2) en
forme de profilé pour montage mural ou plafonnier, qui est conçu pour recevoir des
lignes d'alimentation et s'étend de manière allongée dans le sens longitudinal, et
au moins un luminaire (9, 90, 200) avec au moins une unité de sources lumineuses (4,
40, 400), qui comprend plusieurs sources lumineuses, notamment des DELs (3, 300, 10,
100) qui sont disposés les uns à côté des autres dans une section dans le sens longitudinal,
et une unité de commande (20) pour commander l'au moins une unité de sources lumineuses
(4, 40, 400), plusieurs groupes de sources lumineuses (31, 32, 33, 34, 301, 302) étant
prévus dans ladite section et étant disposés les uns à côté des autres dans la direction
longitudinale, dans laquelle chaque groupe de sources lumineuses (31, 32, 33, 34,
301, 302) comprend au moins l'une des sources lumineuses (3, 300, 10, 100) de l'unité
de sources lumineuses (4, 40) et dans laquelle les groupes de sources lumineuses (31,
32, 33, 34, 301, 302) sont commandables indépendamment les uns des autres par l'unité
de commande (20),
caractérisée en ce que
l'unité de commande (20) est conçue de telle sorte qu'une section d'éclairage (5,
50) avec une longueur de section longitudinale spécifique (d) peut être préréglée,
dans laquelle l'unité de commande active les moyens d'éclairage (3, 300, 10, 100)
pour émettre de la lumière, la position longitudinale de la section d'éclairage (5,
50) étant réglable via l'unité de commande (20), la longueur de section longitudinale
(d) et la position longitudinale de la section d'éclairage (5, 50) pouvant être déterminées
séparément par l'utilisateur.
2. Unité d'alimentation (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la position longitudinale est réglable indépendamment de la longueur de section longitudinale
(d) prédéterminée.
3. Unité d'alimentation (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'unité de commande (20) et l'unité de sources lumineuses (4, 40, 400) sont conçues
pour correspondre l'une à l'autre de telle sorte qu'une intensité lumineuse spécifique
peut être prédéterminée avec laquelle l'unité d'éclairage (4, 40) diffuse de la lumière.
4. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le luminaire comprend plusieurs unités de sources lumineuses (4, 40, 400) qui sont
disposées décalées les unes par rapport aux autres dans au moins une direction transversale
ou une direction longitudinale et/ou diffusent la lumière dans différentes plages
angulaires solides respectives.
5. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée par plusieurs unités de sources lumineuses (4, 40, 400) ayant chacune une couleur lumineuse
différente.
6. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le luminaire (9, 90, 200) comporte un élément optique qui est associé à l'unité de
sources lumineuses (4, 40) pour prérégler la caractéristique de rayonnement de l'unité
de sources lumineuses (4, 40).
7. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le luminaire (9, 90, 200) comprend un dispositif d'actionnement (201) avec des éléments
de commande qui est conçu de telle sorte que les paramètres de commande de l'unité
de commande (20) pour commander les sources lumineuses du luminaire (9, 90, 200) peuvent
être réglés manuellement via le dispositif d'actionnement (201), en particulier le
dispositif d'actionnement (201) comprenant des éléments de commande patient et des
éléments de commande personnel comme éléments de commande.
8. Unité d'alimentation (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce que plusieurs d'éléments de commande sont chacun conçus pour spécifier des paramètres
de commande pour exactement une unité de sources lumineuses (4, 40, 400) associée
à l'élément de commande respectif.
9. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un élément d'actionnement central (203) est prévu pour prérégler les paramètres
de commande de l'unité de commande.
10. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'une interface avec un système d'appel d'urgence d'infirmière (202) est prévue sur
l'unité d'alimentation (1), un bouton d'urgence pour déclencher un appel d'urgence
d'infirmière étant prévu sur l'unité d'alimentation (1).
11. Unité d'alimentation selon la revendication 10, caractérisée en ce que l'un des éléments de commande est réalisé sous la forme d'un bouton d'appel d'urgence,
le bouton d'appel d'urgence étant réalisé pour délivrer un signal de commande à l'unité
de commande (20) pour activer au moins une des sources lumineuses (300) d'une unité
de sources lumineuses (4, 40, 400) du luminaire (9, 90, 200) réalisée en unité de
sources lumineuses de secours.
12. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité d'alimentation (1) comprend une interface pour recevoir un émetteur central
de signal d'apaisement (202), l'interface étant conçue de telle sorte qu'un signal
de commande peut être délivré via elle à l'unité de commande (20) pour activer une
source lumineuse d'une unité de sources lumineuses (4, 40, 400) du luminaire qui est
conçue comme une source lumineuse apaisante.
13. Unité d'alimentation (1) selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'unité de commande (20) est reliée aux unités de sources lumineuses (4, 40, 400)
du luminaire (9, 90, 200) par un bus bifilaire (500), notamment l'unité d'alimentation
(1) comprenant un convertisseur (501), qui est relié au bus bifilaire (500), le convertisseur
(501) étant conçu pour convertir le protocole de bus bifilaire en un protocole standard
et comportant une interface pour connecter un système d'éclairage qui peut être commandé
via le protocole standard.
14. Unité d'alimentation (1) selon la revendication 13, caractérisée en ce que l'unité d'alimentation (1) présente au moins deux unités de commande (20) qui sont
conçues pour commander des luminaires différents (9, 90, 200), les unités de commande
(20) étant reliées entre elles par le bus bifilaire (500).
15. Unité d'alimentation (1) présentant les caractéristiques des revendications 9 et 14,
caractérisée en ce que l'élément d'actionnement central (203) est relié à l'une des unités de commande (20)
et assure la synchronisation des unités de commande (20) via le bus bifilaire (500)
de telle sorte que les unités de commande (20) reçoivent toutes les spécifications
des paramètres de commande de l'élément d'actionnement central (203).
16. Système comprenant au moins deux unités d'alimentation (1) présentant les caractéristiques
de la revendication 9 et les caractéristiques de l'une des revendications 13 à 15,
caractérisé en ce que les unités de commande (20) des unités d'alimentation (1) sont reliées entre elles
par le bus bifilaire (500) et présentent ensemble le même élément d'actionnement central
(203), l'élément d'actionnement central (203) étant relié à l'une des unités de commande
(20) de l'une des unités d'alimentation (1) et une synchronisation de toutes les unités
de commande (20) de toutes les unités d'alimentation (1) étant assurée par le bus
bifilaire (500) de telle sorte que les unités de commande (20) reçoivent toutes les
présélections des paramètres de commande de l'élément d'actionnement central (203).