[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blutplasmasammelflasche aus Kunststoff zur
Aufbewahrung von Blutplasma im gefrorenen Zustand mit einem Flaschenkörper, der an
seiner Oberseite einen Flaschenhals aufweist, wobei an der Oberseite des Flaschenkörpers
auf gegenüberliegenden Seiten des Flaschenhalses und seitlich beabstandet von diesem
Anschlussstellen mit Anschlussstutzen vorgesehen sind, wobei die eine Anschlussstelle
dem Befüllen des Flaschenkörpers mit Blutplasma sowie der Probenahme dient und an
dem Anschlussstutzen dieser Anschlussstelle ein L-förmiger Konnektor vorgesehen ist,
dessen einer Konnektorschenkel mit dem Anschlussstutzen verbunden ist und dessen anderer
Konnektorschenkel zum Flaschenhals gerichtet ist und einen Schlauch trägt, und wobei
die andere Anschlussstelle der Belüftung bzw. Entlüftung des Flaschenkörpers dient.
[0002] Blutplasmasammelbehälter sind in Form von Kunststoffbeuteln seit vielen Jahren bekannt
und haben sich durch den Einsatz von Materialien wie Ethylenvenylacetat (EVA) und
Polyethylen (PE) beim Einfrieren bewährt. Der Nachteil von Blutplasmasammelbehältern
in Form von Blutbeuteln besteht in der schlechten Handhabbarkeit, da sie ohne Hilfsmittel
oder Sonderkonstruktionen nicht aufgestellt werden können und zudem die Gefahr besteht,
dass sie im eingefrorenen Zustand beim Herunterfallen beschädigt werden. Zudem beulen
sie unkontrolliert aus, so dass die Füllmenge nur schwer kontrollierbar ist.
[0003] Aus diesem Grund wird in der
DE 20 2007 012 912 U1 vorgeschlagen, Blutplasmasammelflaschen aus Kunststoff einzusetzen, deren Flaschenkörper
im Horizontalschnitt einen Querschnitt rechteckiger Grundform aufweist und an seiner
Oberseite einen durch eine Abdeckplatte verschlossenen Flaschenhals besitzt. An der
Abdeckplatte sind zwei Anschlussstellen vorgesehen, von denen die eine Anschlussstelle
zum Befüllen des Flaschenkörpers mit Blutplasma vorgesehen ist und die andere Anschlussstelle
der Entlüftung und Probenahme dient. An der Abdeckplatte ist zum Schutz der Anschlussstellen
ein Deckel befestigbar. Dieser weist zwei Schlitze auf, die der Durchführung von an
den Anschlussstellen fixierten Schläuchen dienen.
[0004] Während der Plasmaspende befindet sich der Deckel in einer Position, in der die Schläuche
durch die Schlitze ungehindert hindurchgeführt sind. Nach Beendigung der Plasmaspende
werden die Schläuche abgeschnitten und verschweißt. Um die freien Enden der abgeschnittenen
Schläuche zu fixieren, wird der Deckel gedreht, wodurch die freien Enden in den Deckel
gezogen werden.
[0005] Die bekannte Blutplasmasammelflasche hat sich in der Praxis zwar bewährt, die Bestrebungen
gehen jedoch dahin, die Funktionalität und Handhabbarkeit weiter zu verbessern.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Blutplasmasammelflasche aus
Kunststoff zur Aufbewahrung von Plasma im gefrorenen Zustand der eingangs genannten
Art so auszugestalten, dass ihre Handhabbarkeit verbessert wird. Dabei soll insbesondere
die Bedienbarkeit vereinfacht und die Formstabilität erhöht werden.
[0007] Diese Aufgabe ist gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dass an dem Anschlussstutzen
dieser Anschlussstelle ein Sterilfilter mit einer hydrophoben Schicht vorgesehen ist.
Der Sterilfilter kann ausschließlich eine hydrophobe Schicht umfassen oder auch zusätzlich
zu der hydrophoben Schicht eine dünne hydrophile Schicht umfassen, die auf der dem
Blutplasma zugewandten Seite des Sterilfilters angeordnet ist.
[0008] Erfindungsgemäß ist eine Anschlussstelle so ausgestaltet, dass sie dem Befüllen des
Flaschenkörpers mit Blutplasma und der Probenahme dient. An dieser Anschlussstelle
ist ein L-förmiger Konnektor vorgesehen, dessen einer Konnektorschenkel zum Flaschenhals
gerichtet ist. Der andere Anschlussstutzen dient ausschließlich der Entlüftung beim
Befüllen mit Blutplasma bzw. der Belüftung bei der Probenahme, so dass beide Vorgänge
einfach ausgeführt werden können. Dieser Anschlussstutzen ist mit einem vorzugsweise
hydrophoben Sterilfilter ausgestattet. Dieser kann in den Anschlussstutzen eingesetzt
sein. Hydrophobe Materialien sind gegenüber hydrophilen Materialien für einen Sterilfilter
zu bevorzugen, da sie Bakterien besser zurückhalten. Sind die hydrophoben Materialien
zudem noch selbstquellend bei Flüssigkeitsberührung, eignen sie sich besonders für
die einfache Konstruktion von Filtern für Blutplasmasammelflaschen, da sie während
des Befüllens eine sterile Belüftung der Flasche ermöglichen, bei der Entnahme des
Blutplasmas aber einen dichten Verschluss der Flasche bewirken. Dagegen benötigen
herkömmliche Verschlüsse wie Kugel-, Nadel oder Entenschnabelventile (Duckbills) zusätzlich
einen vorgeschalteten antibakteriellen Sterilfilter, um während des Befüllens Sterilität
sicherzustellen.
[0009] Die L-förmigen Konnektoren sind an den Anschlussstutzen unlösbar befestigt. Beispielsweise
können die Konnektoren an den Anschlussstutzen festgeklebt oder festgeschweißt sein.
In bevorzugter Weise sind sie jedoch mittels einer Rastverbindung unlösbar und selbstdichtend
an den Anschlussstutzen fixiert. Hierzu können an den Anschlussstutzen und den L-förmigen
Konnektoren korrespondierende Dichtungsflächen ausgebildet sein, die miteinander insbesondere
unter Druck in Anlage kommen, wenn die L-förmigen Konnektoren an den Anschlussstutzen
fixiert werden. Die Dichtungsflächen können beispielsweise am oberen Rand des Anschlussstutzens
und einer korrespondierenden Ringfläche an der Innenseite des Konnektors vorgesehen
sein.
[0010] An demjenigen Schlauch, welcher mit der zur Probenahme dienenden Anschlussstelle
verbunden ist, wird zur Probenahme üblicher Weise ein Proberöhrchen oder Pilotröhrchen
angebracht. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung trägt der Schlauch
an seinem Ende wenigstens einen Pilotbeutel, wobei der Pilotbeutel eine Entlüftungsöffnung
aufweist, in der eine wenigstens teilweise hydrophobe Fritte vorgesehen ist. Dabei
kann die Fritte auch aus einer Kombination hydrophilen und hydrophoben Materials aufgebaut
sein.
[0011] Bei dieser Ausgestaltung erfolgt die Probenahme in einfacher Weise dadurch, dass
der Blutplasmasammelbehälter gekippt wird, so dass Flüssigkeit aus dem Behälter in
den Pilotbeutel strömt. Anschließend wird der Pilotbeutel verschlossen, indem sein
behälterseitiges Ende abgeschweißt wird. Des Weiteren wird die Entlüftungsöffnung
verschlossen. Diese ist vorzugsweise in einem schlauchförmigen Abschweißende des Pilotbeutels
ausgebildet, in welchem auch die wenigstens teilweise hydrophobe Fritte positioniert
ist, so dass auch die Entlüftungsöffnung durch Abschweißen des Abschweißendes verschlossen
werden kann.
[0012] In bevorzugter Weise sind zwei Pilotbeutel mit dem Schlauch der Anschlussstelle für
die Entlüftung und Probenahme über einen entsprechenden, insbesondere Y-förmigen Verbindungsschlauch
verbunden. Bei der Ausführungsform, bei welcher eine Anschlussstelle sowohl dem Befüllen
des Flaschenkörpers mit Blutplasma als auch der Probenahme dient, muss der mit dem
entsprechenden Konnektor verbundene Schlauch sich verzweigen, wobei das eine freie
Ende mit dem Blutplasmapherese-Gerät zu verbinden ist und an dem anderen freien Ende
die Pilotröhrchen oder Pilotbeutel befestigt werden.
[0013] In an sich bekannter Weise kann an dem Flaschenhals und insbesondere einer dem Flaschenhals
an seiner Oberseite verschließenden Abdeckplatte ein Deckel fixiert oder fixierbar
sein. Dieser ist derart ausgestaltet, dass er im fixierten Zustand die über den Flaschenhals
ragenden Abschnitte der Schläuche übergreift und so positioniert. Der Deckel kann
dabei so ausgestaltet sein, dass er im fixierten Zustand die Anschlussstellen übergreift
und ebenfalls von einem Zugriff von außen schützt.
[0014] In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Deckel den Konnektoren/Schläuchen
zugeordnete und zu der Deckelunterseite hin offenen Aussparungen aufweist, die mit
den über den Flaschenhals ragenden Schlauchabschnitten in Eingriff kommen und von
diesen durchgriffen werden, wenn der Deckel an dem Flaschenhals fixiert wird. Zusätzlich
kann der Deckel innenseitig Haltestege aufweisen, welche die langen Konnektorschenkel/Schlauchabschnitten
übergreifen und positionieren, wenn der Deckel an dem Flaschenhals fixiert ist.
[0015] In bevorzugter Weise ist ein Rastmechanismus vorgesehen, über welchen der Deckel
an dem Flaschenhals und insbesondere der Abdeckplatte fixiert wird, wenn der Deckel
von oben auf den Flaschenhals gedrückt wird. Dabei weist der Rastmechanismus gemäß
einem weiteren Aspekt der Erfindung eine erste Raststellung auf, in welcher der Deckel
wieder von dem Flaschenhals gelöst werden kann, und eine zweite Raststellung, in welcher
der Deckel weiter auf den Flaschenhals gedrückt ist als in der ersten Raststellung
und in der ein Lösen des Deckels von dem Flaschenhals verhindert wird, auf. Bei dieser
Ausgestaltung ist der Deckel im Anlieferungszustand lösbar an dem Flaschenhals befestigt,
d.h. er ist im oberen, ersten Rastpunkt eingerastet. Damit besteht die Möglichkeit,
den Deckel zum Befüllen der Blutplasmasammelflasche und anschließendem Abschweißen
der Konnektoren von dem Flaschenhals zu lösen. Nach dem Abschweißen kann der Deckel
dann an dem Flaschenhals endgültig fixiert werden, indem er in die zweite Raststellung
gebracht wird, in der ein Lösen nicht mehr möglich ist.
[0016] In Ausgestaltung dieser Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass an dem unteren,
offenen Deckelrand Rastnasen ausgebildet sind, die beim Aufdrücken des Deckels auf
den Flaschenhals mit einem an dem Flaschenhals ausgebildeten Haltesteg und insbesondere
den äußeren Randbereich der Abdeckplatte in Eingriff kommen, elastisch aufgeweitet
werden und beim weiteren Aufdrücken elastisch zurückfedern und unter Herstellung der
ersten Raststellung den Haltesteg hintergreifen.
[0017] Des Weiteren kann vorgesehen sein, dass an der Oberseite des Flaschenhalses und insbesondere
der Abdeckplatte ein aufrecht abragender Steg und an der Deckelinnenseite eine zu
dem Steg korrespondierende Aufnahme ausgebildet sind, die miteinander in Eingriff
kommen, wenn der Deckel auf den Flaschenhals gedrückt wird und dass an dem Steg und
der Aufnahme Rastelemente des Rastmechanismus ausgebildet sind, die in der zweiten
Raststellung miteinander in Eingriff kommen.
[0018] Dabei kann in dem Steg eine Rastöffnung und/oder wenigstens eine Rastkerbe ausgebildet
sein, in welche in der zweiten Raststellung aufnahmeseitig vorgesehene Rastelemente
eingreifen.
[0019] In Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass an dem Deckel und insbesondere der
Deckeloberseite Halteelemente, insbesondere Halteclips zur lösbaren Anbringung von
Proberöhrchen vorgesehen sind. Diese Ausgestaltung bietet die Möglichkeit, die Proberöhrchen
als Einheit mit der Blutplasmasammelflasche auszuliefern.
[0020] Bei einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Blutplasmasammelflasche können die
Seitenflächen des Flaschenkörpers jeweils einen ebenen oder leicht nach innen gewölbten
Bereich definieren, an den sich zu den Stirnflächen abgerundete Bereiche anschließen.
Es hat sich gezeigt, dass derartig gestaltete Flaschenkörper besonders formstabil
sind. Dies gilt insbesondere, wenn die Bereiche leicht nach innen gewölbt sind, wobei
die Wölbung eine maximale Tiefe von 2 mm, insbesondere von 1,5 mm gegenüber den Rändern
der Wölbung aufweist. Durch die nach innen gerichtete Wölbung wird eine Art Vorspannung
erzielt, die einem Ausbeulen des Flaschenkörpers beim Befüllen entgegenwirkt. Die
Stabilität der Flasche wird weiterhin erhöht, wenn die ebenen oder leicht nach innen
gewölbten Bereiche eine hexagonale Form besitzen, deren Grundseiten an den Übergangsbereichen
der Seitenflächen zu der Oberseite und Unterseite des Flaschenkörpers liegen und vorzugsweise
derart gleichmäßig hexagonal ausgestaltet sind, dass die zwischen den Grundseiten
liegenden Ecken etwa auf mittiger Höhe des Flaschenkörpers positioniert sind. Der
Flaschenkörper besitzt dann eine Form, die man erhält, wenn man einen ovalen bzw.
runden Körper flach drückt, wobei in diesem Fall die zwischen den Grundseiten liegenden
Seiten der hexagonalen Flächen leicht abgerundet sind.
[0021] Alternativ können die ebenen oder leicht nach innen gewölbten Bereiche eine runde,
insbesondere ovale oder elliptische Form derart besitzen, dass die zwischen den Grundseiten
liegenden horizontalen Symmetrieachsen etwa auf mittiger Höhe des Flaschenkörpers
positioniert sind.
[0022] Des Weiteren kann der Flaschenkörper mehrere Versteifungswulste aufweisen, die sich
um den Flaschenkörper erstrecken und vorzugsweise so positioniert sind, dass sie zumindest
teilweise als Füllhöhenanzeige fungieren. Hierfür können insgesamt vier Versteifungswulste
an dem Flaschenkörper ausgebildet sein, wobei insbesondere zwei Versteifungswulste
an der oberen Flaschenkörperhälfte und zwei Versteifungswulste in der unteren Flaschenkörperhälfte
vorgesehen sind.
[0023] Hinsichtlich weiterer vorteilhafter Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche
sowie die nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf
die beiliegende Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigt:
- Figur 1
- eine Blutplasmasammelflasche gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
in Vorderansicht;
- Figur 2
- die Blutplasmasammelflasche aus Figur 1 in perspektivischer Explosionsansicht;
- Figur 3
- die Blutplasmasammelflasche aus Figur 1 in perspektivischer Darstellung von schräg
unten;
- Figur 4
- die Blutplasmasammelflasche aus Figur 1 von unten betrachtet;
- Figur 5
- die Blutplasmasammelflasche aus Figur 1 in Draufsicht;
- Figur 6
- in vergrößerter Darstellung den oberen Bereich der Blutplasmasammelflasche bei entferntem
Deckel;
- Figur 7
- die Blutplasmasammelflasche aus Figur 1 in einer Seitenansicht;
- Figur 8
- in perspektivischer Darstellung den Deckel der Blutplasmasammelflasche von schräg
unten;
- Figur 9
- in vergrößerter perspektivischer Ansicht den oberen Bereich einer Blutplasmasammelflasche
mit einem daran fixierten L-förmigen Konnektor;
- Figur 10
- den oberen Bereich der Blutplasmasammelflasche mit zwei daran befestigten L-förmigen
Konnektoren;
- Figur 11
- einen L-förmigen Konnektor in vergrößerter perspektivischer Darstellung;
- Figur 12
- den oberen Bereich des Blutplasmasammelbehälters mit einem daran fixierten Deckel;
- Figur 13
- den oberen Bereich eines Blutplasmasammelbehälters mit zwei Pilotbeuteln, welche mit
einem der Konnektoren verbunden sind;
- Figur 14
- eine Blutplasmasammelflasche gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung in Vorderansicht;
- Figur 15
- die Blutplasmasammelflasche aus Figur 14 in perspektivischer Explosionsansicht;
- Figur 16
- in perspektivischer Darstellung den Deckel der in Figur 14 dargestellten Blutplasmasammelflasche;
und
- Figur 17
- in schematischer Querschnittsansicht einen Sterilfilter mit einer hydrophoben und
einer hydrophilen Schicht.
[0024] In der Zeichnung ist eine Blutplasmasammelflasche zur Aufbewahrung von Blutplasma
im gefrorenen Zustand gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt. Die Blutplasmasammelflasche
besteht aus Kunststoff, insbesondere aus Polyethylen (PE) und besitzt einen Flaschenkörper
1, der im Horizontalschnitt einen Querschnitt rechteckiger Grundform besitzt und an
seiner Oberseite einen Flaschenhals 2 mit einer obenseitig vorgesehenen Abdeckplatte
2a trägt. Wie in der Zeichnung gut erkennbar ist, definieren die Seitenflächen des
Flaschenkörpers 1 jeweils einen ebenen Bereich 3 elliptischer Form, wobei die zwischen
den Grundseiten 3a, 3b liegenden horizontalen Symmetrieachsen E etwa auf mittiger
Höhe des Flaschenkörpers 1 positioniert sind. An die ebenen Seitenflächen des Flaschenkörpers
1 schließen sich die Stirnflächen an, die eine abgerundete Form besitzen. Insgesamt
besitzt somit der Flaschenkörper 1 eine Form, die man erhält, wenn man einen Grundkörper
runder Form flachdrückt. In der Zeichnung nicht erkennbar ist, dass die ebenen Bereiche
3 auch leicht nach innen gewölbt sein können, wobei die Wölbung in der Mitte des elliptischen
Bereiches 3 eine Tiefe von etwa 1,5 mm gegenüber den Rändern der elliptischen Fläche
3 aufweist. Durch diese Ausgestaltung wird eine Art Vorspannung erzielt, die einem
Ausbeulen des Flaschenkörpers 1 beim Befüllen mit Blutplasma entgegenwirkt. Alternativ
kann der ebene Bereich 3 auch eine ovale Form besitzen.
[0025] Des Weiteren weist der Flaschenkörper 1 insgesamt vier Versteifungswulste 5 auf,
die sich um den Flaschenkörper 1 erstrecken, wobei ein Versteifungswulst 5 in der
oberen Flaschenkörperhälfte und drei Versteifungswulste 5 in der unteren Flaschenkörperhälfte
vorgesehen sind. Der obere Versteifungswulst 5 kann dabei als Füllhöhenanzeige fungieren.
[0026] In den Figuren 14 und 15 ist eine Blutplasmasammelflasche dargestellt, deren Flaschenkörper
vier Versteifungswulste 5 aufweist, die sich um den Flaschenkörper 1 erstrecken, wobei
zwei Versteifungswulste 5 in der oberen Flaschenkörperhälfte und zwei Versteifungswulste
5 in der unteren Flaschenkörperhälfte vorgesehen sind. Die oberen Versteifungswulst
5 können dabei als Füllhöhenanzeige fungieren. Zudem sind an dem Flaschenkörper ebene
Bereiche 3 hexagonaler Form ausgebildet, deren Grundseiten 3a, 3b an den Übergangsbereichen
der Seitenflächen zu der Oberseite und Unterseite des Flaschenkörpers 1 liegen. Dabei
sind die zwischen den Grundseiten 3a, 3b liegenden Ecken E etwa auf mittiger Höhe
des Flaschenkörpers 1 positioniert. Die zwischen den Grundseiten 3a, 3b liegenden
Seiten 3c, 3d, 3e, 3f der hexagonalen Bereiche sind leicht abgerundet.
[0027] An der Unterseite des Flaschenkörpers 1 sind drei Stellfüße 4 vorgesehen, durch welche
sichergestellt wird, dass die flache Blutplasmasammelflasche stabil aufgestellt werden
kann.
[0028] An der Oberseite des Flaschenkörpers 1 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Flaschenhalses
2 und seitlich beabstandet von diesem zwei Anschlussstellen 7a, 7b vorgesehen, von
denen die eine Anschlussstelle 7a dem Befüllen des Flaschenkörpers 1 mit Blutplasma
dient und die andere Anschlussstelle 7b der Entlüftung und Probenahme dient. An den
Anschlussstellen 7a, 7b sind mit dem Flaschenkörper 1 fest verbundene Anschlussstutzen
8 vorgesehen, an denen L-förmige Konnektoren 9 unlösbar gehalten sind.
[0029] Alternativ kann der Flaschenkörper 1 zwei Anschlussstellen 7c, 7d aufweisen, von
denen die eine Anschlussstelle 7c sowohl dem Befüllen des Flaschenkörpers 1 mit Blutplasma,
als auch der Probenahme dient. Wie die Figur 9 erkennen lässt, ist in diesem Fall
nur an dem Anschlussstutzen 8 der dem Befüllen und der Probenahme dienenden Anschlussstelle
7c mit einem L-förmigen Konnektor 9 versehen. Der Anschlussstutzen 8 der anderen Anschlussstelle
7d dient nur dem Be- bzw. Entlüften des Flaschenkörpers 1. In dem Anschlussstutzen
8 ist ein nicht näher dargestellter hydrophober Sterilfilter untergebracht. Der Sterilfilter
kann zusätzlich zu einer hydrophoben Schicht 8a eine dünne hydrophile Schicht 8b auf
der dem Blutplasma zugewandten Seite aufweisen
[0030] Wie insbesondere die Figuren 9 bis 11 erkennen lassen, sind die L-förmigen Konnektoren
9 an den Anschlussstutzen 8 durch einen Rastmechanismus fixiert. Dazu ist im unteren
Endbereich der Anschlussstutzen 8 eine nach außen ragende Rastschulter 8a und innenseitig
an den Konnektoren 9 eine korrespondierende Rastnase 9a ausgebildet, welche die Rastschulter
8a rastend hintergreift, wenn ein Konnektor 9 auf einen Anschlussstutzen 8 gedrückt
wird. Weiterhin ist in Figur 11 gezeigt, dass an der Innenseite der Konnektoren 9
jeweils eine Dichtfläche 9b ausgebildet ist, welche an einer Dichtungsfläche 8b am
oberen Rand des korrespondierenden Anschlussstutzens 8 dichtend und unter Druck in
Anlage kommt, wenn der Konnektor 9 an dem Anschlussstutzen 8 fixiert wird.
[0031] An den von den Anschlussstutzen 8 wegweisenden Konnektorschenkeln sind Schläuche
10 angebracht. Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die vom Anschlussstutzen
8 wegweisenden Konnektorschenkel zum Flaschenhals 2 gerichtet sind, so dass die daran
gehaltenen Schläuche 10 sich über die Abdeckplatte 2a des Flaschenhalses 2 erstrecken.
In der Figur 6 sind die Schläuche 10 im abgeschweißten Zustand dargestellt, in welchem
die Schlauchenden unmittelbar oberhalb der Abdeckplatte 2a liegen. In dem unabgeschweißtem
Zustand sind die Schläuche 10 deutlich länger.
[0032] An der Abdeckplatte 2a des Flaschenhalses 2 ist ein Deckel 11 fixiert. Dieser ist
derart ausgestaltet, dass er im fixierten Zustand die über den Flaschenhals 2 ragenden
Abschnitte der Schläuche 10 übergreift und vor einem Zugriff von außen schützt. Konkret
weist der Deckel 11 den Schläuchen 10 zugeordnete und zu der Deckelunterseite hin
offene, schlitzförmige Aussparungen 12 auf, die mit den über den Flaschenhals 2 ragenden
Schlauchabschnitten in Eingriff kommen und von diesen durchgriffen werden, wenn der
Deckel 11 an dem Flaschenhals 2 fixiert wird. Wie in der Figur 12 gezeigt ist, kann
der Deckel 11 auch so breit ausgebildet sein, dass er die L-förmigen Konnektoren 9
umgreift.
[0033] Die Fixierung des Deckels 11 an dem Flaschenhals 2 erfolgt über einen Rastmechanismus,
wenn der Deckel 11 von oben auf den Flaschenhals 2 gedrückt wird. Dabei umfasst der
Rastmechanismus ein erste Raststellung, in welcher der Deckel 11 wieder von dem Flaschenhals
2 gelöst werden kann, und eine zweite Raststellung, in welcher ein Lösen des Deckels
11 von dem Flaschenhals 2 im Wesentlichen nicht mehr möglich ist. Konkret sind an
dem unteren, offenen Deckelrand Rastnasen 13 ausgebildet, die beim Niederdrücken des
Deckels 11 auf dem Flaschenhals 2 mit dem äußeren Randbereich der Abdeckplatte 2a
in Eingriff kommen, elastisch aufgeweitet werden und beim weiteren Niederdrücken des
Deckels 11 elastisch zurückfedern und unter Herstellung der ersten Raststellung die
Abdeckplatte 2a hintergreifen. In der Figur 8 ist gut erkennbar, dass sich die Rastnasen
13 im Wesentlichen über den gesamten unteren Randbereich des Deckels 11 erstrecken.
Die erforderliche Elastizität zum Aufweiten erhält der Deckel 11 durch die Aussparungen
12 für die Schläuche 10. Der Eingriff zwischen den Rastnasen 13 und der Abdeckplatte
2a kann wieder gelöst werden, indem die unteren Randbereiche des Deckels 11 manuell
nach außen gebogen werden.
[0034] In den Figuren 8, 9 und 16 ist ferner gut erkennbar, dass an der Oberseite der Abdeckplatte
2a ein aufrecht abragender Steg 14 und an der Deckelinnenseite eine zu dem Steg 14
korrespondierende Aufnahme 15 ausgebildet sind, die miteinander in Eingriff kommen,
wenn der Deckel 11 auf den Flaschenhals 2 gedrückt wird. Dabei ist an dem Steg 14
eine runde Rastöffnung 16 ausgebildet, mit welcher ein aufnahmeseitig vorgesehener
Rastzahn 17a in Eingriff kommt, wenn der Deckel 11 über die erste Raststellung hinaus
weiter auf den Flaschenhals 2 in die zweite Raststellung gedrückt wird. Der Eingriffsbereich
zwischen der Rastöffnung 16a und dem Rastzahn 17a ist von außen nicht zugänglich,
so dass ein Lösen dieser Verbindung verhindert wird. Ferner ist an dem Steg 14 eine
seitliche Rastkerbe 16b ausgebildet, mit welcher ein aufnahmeseitig vorgesehener Rastzahn
17b in Eingriff kommt, wenn der Deckel 11 auf den Flaschenhals 2 gedrückt wird.
[0035] Schließlich ist in der Figur 7 gut erkennbar, dass der Deckel 11 an seiner Oberseite
Halteclips 18 zur lösbaren Anbringung von Proberöhrchen 19 trägt.
[0036] Im Anlieferungszustand ist der Deckel 11 über den oberen, ersten Rastpunkt an dem
Flaschenhals 2 fixiert. Nachdem die Blutplasmasammelflasche in üblicher Weise gefüllt
worden ist, wird der Deckel 11 entfernt, und dann werden die Schläuche 10 so abgeschweißt,
dass sie unter dem Deckel 11 Platz finden. Nach dem Abschweißen wird der Deckel 11
wieder an dem Flaschenhals 2 befestigt und dabei soweit niedergedrückt, dass eine
Fixierung über die zweite Raststellung erfolgt, so dass ein erneutes Entfernen des
Deckels 11 verhindert wird. Damit sind die Schläuche 10 für nachträgliche Manipulationen
unzugänglich.
[0037] In der Figur 13 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher anstelle von Probenahmeröhrchen
zwei Pilotbeutel 20 mit dem zur Probenahme dienenden Konnektor 9 verbunden sind. Konkret
ist der Schlauch 10, welcher mit dem freien Ende des L-förmigen Konnektors 9 an der
der Probenahme dienenden Anschlussstelle 7b verbunden ist, an seinem freien Ende über
einen Y-förmigen Verbindungsschlauch 21 mit den beiden Pilotbeuteln 20 verbunden.
Diese greifen mit einem Abschweißende in den Y-förmigen Verbindungsschlauch 21 dichtend
ein und sind mit diesem fest verbunden. An ihrem gegenüberliegenden Endbereich besitzen
die Pilotbeutel 20 ein schlauchartiges Abschweißende 22 mit einer Entlüftungsöffnung
23, wobei in dem Abschweißende 22 eine hydrophobe Fritte 24 untergebracht ist. Die
Fritte 24 kann auch eine Kombination aus hydrophobem und hydrophilem Material umfassen.
[0038] Bei dieser Ausführungsform erfolgt die Probenahme in einfacher Weise dadurch, dass
der Blutplasmasammelbehälter gekippt wird, so dass Flüssigkeit aus dem Flaschenkörper
1 in die beiden Pilotbeutel 20 strömt, bis die hydrophobe Fritte 24 sich verschließt.
Anschließend werden die Pilotbeutel 20 an ihren beiden Abschweißenden 22 zugeschweißt.
[0039] Statt des Y-förmigen Verbindungsschlauches 21 kann auch ein Verbindungsschlauch mit
drei oder mehr Anschlüssen vorgesehen sein, wobei die weiteren Anschlüsse dann Belüftungsöffnungen
bilden, in denen hydrophobe Sterilfilter oder Fritten vorgesehen sind, über welche
während des Befüllens des Blutplasmasammelbehälters Luft aus dem Flaschenkörpers 1
entweichen kann.
[0040] Im Fall eines Blutplasmasammelbehälters gemäß der Figur 9, bei welchem sowohl das
Befüllen des Blutplasmasammelbehälters 1, als auch die Probenahme über eine gemeinsame
Anschlussstelle 7c erfolgt, weist der Schlauch 10 einen weiteren Abzweig auf, über
welchen dann das Befüllen der Flasche erfolgt.
1. Blutplasmasammelflasche aus Kunststoff zur Aufbewahrung von Blutplasma im gefrorenen
Zustand mit einem Flaschenkörper (1), der an seiner Oberseite einen Flaschenhals (2)
aufweist, wobei an der Oberseite des Flaschenkörpers (1) auf gegenüberliegenden Seiten
des Flaschenhalses (2) und seitlich beabstandet von diesem Anschlussstellen (7c, 7d)
mit Anschlussstutzen (8) vorgesehen sind, wobei die eine Anschlussstelle (7c) dem
Befüllen des Flaschenkörpers (1) mit Blutplasma sowie der Probenahme dient und an
dem Anschlussstutzen (8) dieser Anschlussstelle (7c) ein L-förmiger Konnektor (9)
vorgesehen ist, dessen einer Konnektorschenkel mit dem Anschlussstutzen (8) verbunden
ist und dessen anderer Konnektorschenkel zum Flaschenhals (2) gerichtet ist und einen
Schlauch (10) trägt, und wobei die andere Anschlussstelle (7d) der Belüftung bzw.
Entlüftung des Flaschenkörpers (1) dient, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Anschlussstutzen (8) dieser Anschlussstelle (7d) ein Sterilfilter mit einer
hydrophoben Schicht (8a) vorgesehen ist.
2. Blutplasmasammelflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein L-förmiger Konnektor (9) an dem zugehörigen Anschlussstutzen (8) mittels
einer Rastverbindung unlösbar und selbstdichtend gehalten ist, wobei insbesondere
an dem Anschlussstutzen (8) und dem L-förmigen Konnektor (9) korrespondierende Dichtungsflächen
(8b, 9b) ausgebildet sind, die miteinander insbesondere unter Druck in Anlage kommen,
wenn der L-förmige Konnektor (9) an dem Anschlussstutzen (8) fixiert wird.
3. Blutplasmasammelflasche nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlauch (10), welcher mit dem L-förmigen Konnektor (9) an der der Probenahme
dienenden Anschlussstelle (7b, 7c) verbunden ist, an seinem freien Ende wenigstens
einen Pilotbeutel (20) trägt und mit diesem verbunden ist, wobei der Pilotbeutel (20)
eine Entlüftungsöffnung (23) aufweist, in der eine wenigstens teilweise hydrophobe
Fritte (24) vorgesehen ist.
4. Blutplasmasammelflasche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Pilotbeutel (20) ein schlauchförmiges Abschweißende (22) aufweist, an dessen
freien Ende die Entlüftungsöffnung (23) ausgebildet ist und in welchem die wenigstens
teilweise hydrophobe Fritte (24) positioniert ist.
5. Blutplasmasammelflasche nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Pilotbeutel (20) mit dem Schlauch (10), welcher mit dem Konnektor (9) der Anschlussstelle
(7b, 7c) für die Probenahme verbunden ist, über einen entsprechenden, insbesondere
Y-förmigen Verbindungsschlauch (21) verbunden sind.
6. Blutplasmasammelflasche nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Deckel (11) an dem Flaschenhals (2) und insbesondere an einer den Flaschenhals
(2) an seiner Oberseite verschließenden Abdeckplatte (2a) fixiert oder fixierbar ist,
und der Deckel (11) derart ausgestaltet ist, dass er im fixierten Zustand über den
Flaschenhals (2) ragende Abschnitte des Schlauches (10) bzw. der Schläuche (10) übergreift
und vor einem Zugriff von außen schützt, wobei insbesondere der Deckel (11) derart
ausgestaltet ist, dass er im fixierten Zustand die Anschlussstellen (7a, 7b; 7c, 7d)
übergreift und vor einem Zugriff von außen schützt.
7. Blutplasmasammelflasche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (11) dem Schlauch (10) bzw. den Schläuchen (10) zugeordnete und zur Deckelunterseite
hin offene Aussparungen (12) aufweist, der/die von dem Schlauch (10) bzw. den Schläuchen
(10) durchgriffen wird bzw. werden, wenn der Deckel (11) an dem Flaschenhals fixiert
wird und/oder, dass der Deckel (11) innenseitig Haltestege aufweist, welche den über
den Flaschenhals (2) ragenden Schlauch (10) bzw. die über den Flaschenhals (2) ragenden
Schläuche (10) übergreifen und positionieren, wenn der Deckel (11) an dem Flaschenhals
(2) fixiert ist.
8. Blutplasmasammelflasche nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rastmechanismus vorgesehen ist, über welchen der Deckel (11) an dem Flaschenhals
(2) und insbesondere der Abdeckplatte (2a) fixiert wird, wenn der Deckel (11) von
oben auf den Flaschenhals (2) gedrückt wird, wobei der Rastmechanismus eine erste
Raststellung, in welcher der Deckel (11) wieder von dem Flaschenhals (2) gelöst werden
kann, und eine zweite Raststellung, in welcher der Deckel (11) weiter auf dem Flaschenhals
(2) gedrückt ist als in der ersten Raststellung und in der ein Lösen des Deckels (11)
von dem Flaschenhals (2) verhindert wird, aufweist, wobei insbesondere an dem unteren,
offenen Deckelrand Rastnasen (13) ausgebildet sind, die beim Aufdrücken des Deckels
(11) auf den Flaschenhals (2) mit einem an dem Flaschenhals (2) ausgebildeten Haltesteg
und insbesondere den äußeren Randbereich der Abdeckplatte (2a) in Eingriff kommen,
elastisch aufgeweitet werden und beim weiteren Aufdrücken elastisch zurückfedern und
unter Herstellung der ersten Raststellung den Haltesteg hintergreifen.
9. Blutplasmasammelflasche nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Flaschenhalses (2) und insbesondere der Abdeckplatte (2a) ein
aufrecht abragender Steg (14) und an der Deckelinnenseite eine zu dem Steg (14) korrespondierende
Aufnahme (15) ausgebildet sind, die miteinander in Eingriff kommen, wenn der Deckel
(11) auf den Flaschenhals (2) gedrückt wird, und dass an dem Steg (14) und der Aufnahme
(15) Rastelemente (16a, 16b, 17a, 17b) des Rastmechanismus ausgebildet sind, die in
der zweiten Raststellung miteinander in Eingriff kommen, wobei insbesondere in dem
Steg (14) eine Rastöffnung (16a) und und/oder wenigstens eine Rastkerbe (16b) ausgebildet
sind, in welche in der zweiten Raststellung aufnahmeseitig vorgesehene Rastelemente
(17a, 17b) eingreifen.
10. Blutplasmasammelflasche nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen des Flaschenkörpers (2) jeweils einen ebenen oder leicht nach innen
gewölbten Bereich (3) definieren, an den sich zu den Stirnflächen abgerundete Bereiche
anschließen.
11. Blutplasmasammelflasche nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen des Flaschenkörpers (2) jeweils einen leicht nach innen gewölbten
Bereich (3) definieren, wobei die Wölbung eine maximale Tiefe von 2 mm, insbesondere
von 1,5 mm besitzt.
12. Blutplasmasammelflasche nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ebenen oder leicht nach innen gewölbten Bereiche (3) eine hexagonale Form besitzen,
deren Grundseiten (3a, 3b) an den Übergangsbereichen der Seitenflächen zu der Oberseite
und Unterseite des Flaschenkörpers (1) liegen, wobei insbesondere die ebenen oder
leicht gewölbten Bereiche (3) eine gleichmäßige hexagonale Form besitzen derart, dass
die zwischen den Grundseiten (3a, 3b) liegenden Ecken (E) etwa auf mittiger Höhe des
Flaschenkörpers (1) positioniert sind.
13. Blutplasmasammelflasche nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den Grundseiten (3a, 3b) liegenden Seiten (3c, 3d, 3e, 3f) der hexagonalen
Bereiche (3) leicht abgerundet sind.
14. Blutplasmasammelflasche nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ebenen oder leicht nach innen gewölbten Bereiche (3) eine runde Form besitzen,
wobei insbesondere die ebenen oder leicht gewölbten Bereiche (3) eine ovale oder elliptische
Form besitzen derart, dass die zwischen den Grundseiten (3a, 3b) liegenden horizontalen
Symmetrieachsen (E) etwa auf mittiger Höhe des Flaschenkörpers (1) positioniert sind.