[0001] Die Erfindung betrifft eine Etikettiermaschine zum Etikettieren von PET-Behältern
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie ein Verfahren zum Anbringen eines Henkels
an einem PET-Behälter.
[0002] Die
WO 2013/098162 A1 beschreibt bereits eine Etikettiermaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Diese Druckschrift beschreibt bereits, dass an der Etikettiervorrichtung neben der
Anordnung der Behandlungseinheiten zum Füllen, Verschließen und Etikettieren auch
noch weitere Behandlungseinheiten in der Umfangsrichtung des Trägers angeordnet werden
können.
Aus der
WO 99/48761 A1 ist bereits ein Henkelapplikator bekannt.
Um den Endverbraucher die Handhabung von PET-Behältern bzw. PET-Falschen zu erleichtern,
werden an manchen Flaschen Griffe oder Henkel angebracht. Hierbei gibt es bereits
diverse Möglichkeiten:
Die Henkel werden mit einer separaten Maschine nach dem Verschließen über den Verschluss
gedrückt und somit an den Flaschen befestigt.
Es ist auch möglich, dass die Flaschen mit einer speziellen Technologie geblasen werden,
so dass zwei verwinkelte Vertiefungen in den Flaschen entstehen. Nach dem Füllen und
Etikettieren wird mit einer separaten Maschine der Henkel in die Vertiefung eingeclipst.
Ferner gibt es die Möglichkeit, dass der Henkel bzw. Griff schon in der Streckblasmaschine
vor dem Blasen in die Blasform eingelegt wird. Der Behälter bzw. die Flasche wird
dann um den Henkel herum geformt.
All diese bekannten Verfahren sind kompliziert und kostenaufwändig. Insbesondere ist
es bei den beiden zuerst genannten Verfahren notwendig, dass eine separate Maschine
bereitgestellt wird. Im Leistungsbereich von mehr als 12.000 Flaschen pro Stunde muss
diese Maschine als Rundläufermaschinen ausgebildet werden, in der die Flaschen zugeführt,
gehalten, ausgerichtet und wieder ausgegeben werden müssen: Dies bedeutet für den
Kunden hohe zusätzliche Investitionskosten und einen erhöhten Platzbedarf. Weiter
bringen diese separaten Maschinen einen hohen zusätzlichen Energieverbrauch mit sich.
Das Herstellen des Henkels oder Griffs in der Streckblasmaschine stellt einen komplizierten
und aufwändigen Prozess dar.
[0003] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
und ein Verfahren bereitzustellen, die auf einfache und kostengünstige Art und Weise
ermöglichen, einen Henkel an einem PET-Behälter anzubringen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 14 gelöst.
[0005] Gemäß der vorliegenden Erfindung weist nun eine Etikettiermaschine zum Etikettieren
von PET-Behältern, insbesondere Flaschen, einen Henkelapplikator zum Anbringen eines
Henkels an der Peripherie einer Transporteinheit auf. Somit kann in einfacher Art
und Weise die ohnehin vorhandene Etikettiermaschine verwendet werden, um einen Henkel
an den PET-Behälter anzubringen. Somit wird keine eigenständige Maschine zum Anbringen
des Henkels benötigt, da die Etikettiermaschine bereits Funktionen, wie Flasche halten,
Ausrichten durch die Drehteller, Behälterzu- und -abfuhr, ausführt. Das bedeutet,
dass die Behälter in der Etikettiermaschine durch die Drehteller in eine Henkelapplikationsposition
ausgerichtet werden können, um mit dem Henkelapplikator mit einem Henkel versehen
werden zu können. Dadurch, dass für diesen Prozessschritt keine eigenständige Maschine
benötigt wird, reduzieren sich die Investitionskosten für die Kunden. Darüber hinaus
gibt es keinen zusätzlichen Platzbedarf, da der Henkelapplikator in die bestehende
Maschine integriert werden kann. Schließlich kann auch der Energieverbrauch reduziert
werden, da bestimmte Funktionen der Etikettiermaschine, wie Transport der PET-Behälter,
insbesondere in einem Karussell, Positionserkennung, Ausrichtung mit Drehtellern,
Auslauf, gleichzeitig auch für die Henkelapplikation verwendet werden können. Störquellen
wie z. B. Einlauf/Auslauf werden reduziert, da es nur noch einen Ein- oder Auslauf
gibt.
Um in einem höheren Leistungsbereich ab 12.000 Flaschen pro Stunde zu arbeiten, ist
es vorteilhaft, wenn die Etikettiermaschine als Rundläuferetikettiermaschine ausgebildet
ist und dabei der Behälterzulauf einen Einlaufstern umfasst, der Behälterauslauf einen
Auslaufstern umfasst, und die Transporteinheit als Karussell ausgebildet ist. Bei
niedrigeren Leistungen ist es auch möglich, die Etikettiermaschine als Linearetikettiermaschine,
in der die Transporteinrichtung die Behälter auf einer linearen Strecke transportiert,
auszubilden.
[0006] Vorteilhafterweise weist die Etikettiermaschine eine weitere, oder erste, Lageerkennungseinrichtung
auf, die in Transportrichtung T vor dem Etikettieraggregat angeordnet ist, zum Bestimmen
der Lage des Behälters, d. h. zum Bestimmen der Rotationslage um die Mittelachse M
des Behälters. Somit kann auf einfache Art und Weise die Lageerkennungseinrichtung
einer Etikettiermaschine, die ohnehin vorhanden ist, dazu verwendet werden, die Lage
des Behälters zu erfassen und diesen zum Etikettieren - wenn nötig- durch Drehen der
Drehteller korrekt auszurichten. Da die Ausgangslage der Behälter bekannt ist und
auch die jeweilige Lage der Behälter nach einer Drehbewegung des jeweiligen Drehtellers
exakt bestimmbar ist, kann vor der Henkelapplikation über eine entsprechende Ansteuerung
der Drehteller der PET-Behälter auch in eine Henkelapplikationsposition ausgerichtet
werden, derart, dass beispielsweise in einem Applikationsbereich der Aufnahmebereich
des Behälters, in dem der Henkel eingebracht werden soll, eine Applikationseinheit
des Henkelapplikators exakt gegenüberliegt.
[0007] Gemäß der Erfindung umfasst die Etikettiermaschine eine (zweite) Lageerkennungseinrichtung,
die in Transportrichtung T betrachtet, nach dem Henkelapplikator angeordnet ist, zum
Erkennen der Lage des Henkels. Somit ermöglicht die, zweite, Lageerkennungseinrichtung,
die Position bzw. die Rotationslage des Behälters in Bezug auf die Mittelachse zu
erfassen und den Behälter über Ansteuern der Drehteller in eine vorbestimmte Lage
auszurichten, in der die mit Henkel bestückten Behälter abtransportiert werden sollen.
Während beim Anbringen der Henkel die Henkel in einem Karussell der Etikettiermaschine
im Wesentlichen nach außen weisen, werden die Behälter durch die Drehteller dann so
gedreht, dass die Henkel in Transportrichtung ausgerichtet sind.
Es ist besonders vorteilhaft, wenn der Henkelapplikator einen Transferstern umfasst
mit einer Vielzahl von in gleichmäßigen Abständen auf einem Kreis angeordneten Applikationseinheiten
zum Halten und Anbringen der jeweiligen Henkel an einen an einem Applikationsbereich
gegenüberliegenden Behälter. Durch den Transferstern wird eine hohe Leistung, d. h.
ein hoher Bestückungsdurchsatz, gewährleistet.
Vorteilhafterweise weist die Etikettiermaschine eine Steuerung auf, die in Abhängigkeit
eines Signals der ersten Lageerkennungseinrichtung ein Signal an den Antrieb des Drehtellers
ausgeben kann, derart, dass sich der Drehteller in eine Position drehen kann, dass
im Applikationsbereich ein Henkelaufnahmebereich des Behälters einer Applikationseinheit
mit einem Henkel gegenüberliegen kann. Das bedeutet, dass in der Steuerung eine Sollposition
für den Behälter in einem Applikationsbereich gespeichert ist. Da die Steuerung aufgrund
eines Signals der Lageerkennungseinrichtung (wobei z.B. die Lage eines bestimmten
Erkennungsmerkmals einer Winkelposition des Drehtellers zugeordnet werden kann) und
aufgrund einer bestimmten Drehung der Drehteller (um einen bestimmten Winkelbereich)
beispielsweise vor und/oder beim Etikettiervorgang die Lage des Behälters ermitteln
kann, kann die Steuerung die Drehteller derart ansteuern, dass die Behälter zum Anbringen
des Henkels in eine Henkelapplikationsposition gebracht werden können.
Es ist vorteilhaft, wenn die Steuerung einen Antrieb für das Karussell und einen Antrieb
des Transfersterns derart ansteuert, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Drehteller
des Karussells im wesentlichen der Umlaufgeschwindigkeit der Applikationeinheiten
des Transfersterns entspricht. Somit kann der Henkel in den Aufnahmebereich des Behälters
eingreifen bzw. am Behälter befestigt werden, und sich dann mit dem Behälter weiter
in Transportrichtung bewegen, während für den nächsten Behälter der nächste Henkel
antransportiert wird. Somit ist ein kontinuierlicher Hochleistungsbetrieb möglich.
[0008] Die Steuerung kann dann beispielsweise im Fall einer zweiten Lageerkennungseinrichtung
ein Signal an einen Antrieb des entsprechenden Drehtellers ausgeben, derart, dass
sich der Henkel wie zuvor beschrieben in einer vorbestimmten Lagegebracht wird.
[0009] Vorteilhafterweise weist die Applikationseinheit des Henkelapplikators jeweils eine
Halterung für den entsprechenden Henkel auf, die derart ausgebildet ist, dass sie
den Henkel freigibt, wenn sich der an dem Behälter befestigte Henkel mit der Transporteinheit
in Transportrichtung bewegt, wobei die Halterung insbesondere als Greifelement oder
Saugnapf ausgebildet ist. Im Falle eines Saugnapfs löst sich der Henkel sobald er
mit dem Behälter in Transportrichtung T weitertransportiert wird automatisch durch
die Zugkraft von der Halterung. Ein Greifelement kann beispielsweise derart ausgebildet
sein, dass das Greifelement durch eine Feder passiv beaufschlagt ist und nicht aktiv
angesteuert werden muss und somit der Henkel einfach aus der Halterung herausgezogen
werden kann. Entsprechende Lösungen sind besonders kostengünstig und einfach zu realisieren.
[0010] Es ist jedoch auch möglich, dass das Greifelement durch einen entsprechenden Mechanismus
geöffnet wird, sobald der Henkel am Behälter angebracht wurde, beispielsweise durch
eine Kurvensteuerung.
[0011] Der Henkelapplikator ist derart ausgebildet und angeordnet, dass ein Rastelement
am Henkel in einen entsprechenden Rastbereich in den PET-Behältern passgenau einrasten
kann. Dabei ist ein zusätzlicher Klebeauftrag nicht zwingend erforderlich. Das Rastelement
wird vorzugsweise bis zum Anschlag in den Rastbereich der PET-Behälter eingeführt.
Alternativ zur Rastanordnung, kann der Henkelapplikator auch derart ausgestaltet sein,
dass der Henkel im Henkelaufnahmebereich angeklebt wird.
[0012] Im Fall, dass ein Henkel anklebt werden soll, ist vorzugsweise an der Peripherie
des Transfersterns eine Einrichtung zum Aufbringen eines Klebers auf den Henkel vorgesehen.
[0013] Vorteilhafterweise ist die Halterung für den Henkel derart ausgebildet, dass sie
in Radialrichtung des Transfersterns vor und zurück bewegbar ist. So kann beispielsweise
zum Kleben oder Einrasten die Halterung in Richtung Drehteller bzw. Behälter bewegt
werden, um den Druck auf den Behälter zu erhöhen.
[0014] Vorteilhafterweise ist der Henkelapplikator als wechselbares Modul und/oder Aggregat
ausgebildet, das einfach an beispielsweise eine bereits bestehende Etikettiermaschine
angedockt werden kann, und die ausschließlich die Funktion eines Henkelapplikators
aufweist. Es ist auch möglich, dass der Henkelapplikator in einem Verschließer der
Etikettiermaschine integriert ist, d. h. als Zusatzoption im Verschließer vorgesehen
ist. Die Henkel können dann beispielsweise direkt nach dem Verschließen der Behälter
bzw. Flaschen über den Verschluss gedrückt und somit an den Flaschen befestigt werden.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme folgender Figuren näher erläutert.
- Fig. 1
- zeigt grob schematisch eine Aufsicht auf eine Etikettiermaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung.
- Fig. 2
- zeigt eine Seitenansicht eines PET-Behälters mit einem Henkel.
- Fig. 3
- zeigt schematisch eine mögliche Ausführungsform einer Applikationseinheit eines Henkelapplikators.
- Fig. 4
- zeigt grob schematisch ein Blockschaltbild, das die Signalführung gemäß der Erfindung
zeigt.
[0016] Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform der Etikettiermaschine gemäß der vorliegenden Erfindung.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Etikettiermaschine als Rundläuferetikettiermaschine
ausgebildet.
[0017] Die Etikettiermaschine 1 weist hier einen Behälterzulauf 10 auf, in Form eines Einlaufsterns,
dem beispielsweise über eine Einteilschnecke 25 vereinzelte PET-Behälter 4, hier Flaschen,
zugeführt werden. Ferner umfasst die Etikettiermaschine eine Transporteinheit 4 in
Form eines Karussells, das, wie durch den Pfeil angedeutet, um die Mittelachse D in
Transportrichtung T dreht. Das Karussell weist eine Vielzahl von in gleichmäßigen
Abständen auf einem gemeinsamen Kreis angeordnete Drehteller 21 auf, auf denen die
PET-Behälter in bekannter Weise stehen und gehalten werden. Das Karussell 5 weist
weiter einen Auslaufstern 9 auf, über den die etikettierten und mit einem Henkel 15
versehenen PET-Behälter 4 zu einer Abtransporteinrichtung 26 transportiert werden
können.
[0018] Schließlich weist die Etikettiermaschine 1 erste Lageerkennungseinrichtung 2 auf,
die die Rotationslage um die Mittelachse des Behälters 4 erfassen kann. Die Lageerkennungseinrichtung
2 ist beispielsweise eine optische Lageerkennungseinrichtung, die anhand einer bestimmten
Markierung oder eines bestimmten Merkmals der Flasche oder an/auf der Flasche - wie
z.B. einer Naht oder Embossing oder Schriftzug oder bekannte Ausrichtmerkmale jeglicher
Art, deren relative Drehposition auf den Teller 21 erkennt und z.B. einer bestimmten
Winkelposition des Drehtellers zuordnen kann. Lageerkennungseinrichtungen sind allgemein
bekannt und werden daher in dieser Anmeldung nicht näher erläutert. Somit kann die
Lageerkennungseinrichtung 2 eine Relativlage zwischen der Istlage und der Solllage,
wie sie beispielsweise zum Etikettieren notwendig ist, erfassen und wie insbesondere
aus Fig. 4 hervorgeht, wenn nötig ein entsprechendes Signal M1 an eine Steuerung 17
ausgeben, die wiederum den Antrieb des Drehtellers 21 ansteuert, damit sich der Drehteller
in eine vorbestimmte Sollposition, die beispielsweise zum Etikettieren notwendig ist,
dreht. In Transportrichtung T nach der Lageerkennungseinrichtung 2 ist ein Etikettieraggregat
3 angeordnet zum Aufbringen eines Etiketts auf den Behälter 4. Entsprechende Etikettieraggregate
3 sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden hier nicht im Einzelnen näher
erläutert. In Transportrichtung T kann nach dem ersten Etikettieraggregat 3 ein weiteres
Etikettieraggregat 6 vorgesehen sein, das ein zweites Etikett am Behälter 4 anbringen
kann.
[0019] Nun an der Peripherie der Transporteinheit, hier also des Karussells 5, ist ein Henkelapplikator
7 zum Anbringen eines Henkels 15 an dem Behälter 4 angeordnet. Wie insbesondere aus
Fig. 2 hervorgeht, weist der fertig geblasene PET-Behälter 4, hier: die PET-Flasche,
eine einen Aufnahmebereich 18 z.B. eine Aussparung auf, an dem ein Henkel 15 befestigt
werden soll. Dabei kann der Henkel beispielsweise Rastelemente 24a, 24b aufweisen,
die in entsprechende Rastbereiche 18a, 18b des Behälters einrasten können. Es ist
jedoch auch möglich, dass der Henkel zusätzlich oder alternativ an dem Behälter angeklebt
wird oder aber über den Hals der Flasche gedrückt wird und somit an der Flasche bzw.
dem Behälter befestigt wird.
Der Henkelapplikator 7 umfasst vorteilhafterweise einen Transferstern 11, der sich
vorzugsweise in eine entgegengesetzte Drehrichtung zur Drehrichtung des Karussells
5 dreht. Dieser Transferstern umfasst eine Vielzahl von in gleichmäßigen Abständen
auf einem Kreis angeordneten Applikationseinheiten 16 zum Halten und Anbringen der
jeweiligen Henkel 15 an einen in einem Applikationsbereich gegenüberliegenden Behälter
4. Unter "Applikationsbereich" versteht man den Bereich, in den der Henkel 15 von
dem Henkelapplikator 7 an den Behälter übergeben werden kann. Die Applikationseinheiten
16 des Henkelapplikators 7 weisen beispielsweise eine Halterung 22 auf, die den Henkel
15 haltern, wie beispielsweise in Fig. 3 gezeigt ist. Die Halterung 22 ist beispielsweise
als Greifelement ausgebildet. Das in Fig. 3 gezeigte Greifelement wird durch eine
Feder 23 passiv beaufschlagt, d. h. es ist nicht aktiv gesteuert. Somit können die
beiden Greifarme des Greifelements den Henkel 15 greifen und geben den Henkel automatisch
frei, wenn sich der am Behälter 4 eingerastete oder befestigte Henkel 15 mit dem Behälter
in Transportrichtung T weiterbewegt. Es ist jedoch auch möglich, dass die Halterung
22 als Saugnapf (nicht dargestellt) ausgebildet ist. Auch bei dieser Lösung wird der
Henkel 15 freigegeben, wenn der Henkel an dem Behälter 4 befestigt wird und sich in
Transportrichtung T weiterbewegt. Es ist jedoch auch möglich, dass ein entsprechendes
Greifelement aktiv gesteuert wird und sich dann öffnet, wenn der Henkel an dem Behälter
befestigt wurde, wobei beispielsweise eine Steuerkurve vorgesehen ist oder aber ein
entsprechender Öffnungsmechanismus zum Öffnen der Greiferarme, der entsprechend angesteuert
wird.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht, ist es auch möglich, dass sich die Halterung 22 in Radialrichtung
des Transfersterns vor und zurück bewegen kann, wie durch den Pfeil P deutlich wird.
Dies kann beispielsweise ebenfalls durch eine Kurvensteuerung etc. erfolgen. Somit
kann zum Einrasten des Henkels 15 zusätzlicher Druck in Radialrichtung, d. h. auf
den Behälter 4, ausgeübt werden. Nach dem Anbringen des Henkels15 kann sich dann die
Halterung 22 wieder in eine Richtung zur Transfersternmitte bewegen.
Wie insbesondere aus Fig. 1 zu erkennen ist, weist der Henkelapplikator 7 auch ein
Zuführmodul 27 auf, das die Henkel 15 den Applikationseinheiten 16 zuführt. Das Zuführmodul
ist hier nur schematisch angedeutet. Der Henkel 15 wird dabei in die Halterung 22
gedrückt oder von der Halterung 22 ergriffen. Soll der Henkel an den Behälter 4 aufgeklebt
werden, so ist an der Peripherie des Transfersterns 11 noch eine Einrichtung zum Aufbringen
eines Klebers auf den Henkel vorgesehen (nicht dargestellt).
[0020] Erfindungsgemäß ist eine Lageerkennungseinrichtung 8 in Transportrichtung nach dem
Henkelapplikator 7 vorgesehen, um die Lage des Henkels 15 zu erkennen. Wie aus Fig.
1 hervorgeht, weist der Henkel im Applikationsbereich in Radialrichtung des Karussells
4 nach außen. Die Lage des Behälters bzw. des Henkels kann nun erfasst werden und
in eine bestimmte Sollposition zum Weitertransport gebracht werden, beispielsweise
derart, dass sich die Henkel entgegen oder in Transportrichtung T vom Behälter weg
erstrecken. Am Ende der Transporteinrichtung, d. h. hier: des Karussells, ist der
Auslaufstern 9 vorgesehen, der die Behälter abtransportiert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung können nun wesentliche Bestandteile der Etikettiermaschine1,
die zum Etikettieren notwendig sind, auch vorteilhafterweise für die Henkelapplikation
verwendet werden. Wie aus Fig. 4 hervorgeht, umfasst die Vorrichtung eine Steuerung
17, die den Antrieb der Transporteinheit bzw. des Karussells 5 so ansteuert, dass
dieses mit einer bestimmten Geschwindigkeit, hier: Umlaufgeschwindigkeit V
t angetrieben wird. Dazu gibt die Steuerung 17 entsprechende Steuersignale S1 an den
Antrieb der Transporteinheit. Ferner steuert diese Steuerung 17 auch den Henkelapplikator
7, insbesondere den Antrieb des Transfersterns 7 an, derart, dass sich der Transferstern
mit einer bestimmten Umlaufgeschwindigkeit V
h dreht und gibt dazu entsprechende Signale S2 aus. Die Steuerung ist dazu so ausgelegt,
dass beispielsweise das Karussell und der Transferstern geschwindigkeits- und stellungssynchron
zueinander angetrieben werden. Das heißt hier, dass insbesondere die Umlaufgeschwindigkeit
der Drehteller 21 des Karussells 5 und der Applikationseinheiten 16 des Transfersterns
einander im wesentlichen entsprechen, derart, dass in einen Applikationsbereich 20
zum Bestücken eines Behälters 4 auf einem entsprechenden Drehteller 21 jeweils eine
entsprechende Applikationseinheit 16 gegenüberliegen kann, derart, dass ein kontinuierlicher
Betrieb gewährleistet ist.
[0021] Zusätzlich steuert die Steuerung 17 auch den Antrieb der Drehteller 21 an und gibt
dazu ein entsprechendes Signal S3 an die jeweiligen Antriebe, insbesondere Servomotoren,
der Drehteller. Die Steuerung 17 empfängt dazu beispielsweise das Signal M1 der Lageerkennungseinrichtung
2. Die Steuerung steuert in Abhängigkeit des Signals M1 der Lageerkennungseinrichtung
2 den Antrieb eines Drehtellers 21 derart an, dass der Behälter 4 korrekt zum Etikettieraggregat
3 ausgerichtet ist. Dies ist insbesondere dann notwendig, wenn die Flasche 4 eine
Aussparung 18 (siehe Fig. 2) aufweist, derart, dass sich das Etikett am korrekten
Platz- z.B. auf der Vorderseite- befinden kann. Aufgrund des Signals M1 der Lageerkennungseinrichtung
und der Drehbewegung des Drehtellers aufgrund des Signals S3 kennt die Steuerung die
Position eines jeden Behälters 4. Weicht nach dem Etikettieren, d. h. nach der Etikettiereinrichtung
3 oder nach der zusätzlichen Etikettiereinrichtung 6, die aktuelle Position des Behälters
4 von einer vorab eingegebenen Henkelapplikationsposition ab, in der der Aufnahmebereich
18 des Behälters4 der Applikationseinheit 16 mit dem Henkel 15 gegenüberliegt, gibt
die Steuerung ein weiters Signal S3 an den Antrieb des Drehtellers, damit sich der
Drehteller so bewegt, dass die Sollposition erreicht wird.
[0022] Die Steuerung 17 empfängt gegebenenfalls weiter ein Signal M2 von der optional vorgesehenen
Lageeinrichtungserkennung 8 und kann somit beispielsweise des Lage des Henkels 15
optisch erkennen. Sie vergleicht diese detektierte Position des Behälters bzw. des
Henkels mit einer Sollposition und gibt ebenfalls wiederum ein Signal S3 an den jeweiligen
Antrieb des Drehtellers 21, um die Behälter dann mit den Drehtellern in eine entsprechende
Abtransportposition zu bringen.
[0023] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden die einzelnen fertig geblasenen PET-Behälter
4, hier: PET-Flaschen, über die Einteilschnecke 25 angefördert. Die PET-Behälter 4
wurden in einer Blasstation mit entsprechend geformten Blasformen derart hergestellt,
dass sie z.B. einen Aufnahmebereich 18, insbesondere eine entsprechende Aussparung
vorzugsweise mit entsprechenden Rastbereichen 18b und 18a aufweisen. Die Behälter
werden von der Einteilschnecke 25 an den Einlaufstern 10 übergeben, und von diesem
an das Karussell 4. Die Lageerkennungseinrichtung 2 erfasst die Drehposition des jeweiligen
Behälters, schickt ein Signal M1 an die Steuerung 17, die dann wenn nötig den Antrieb
des Drehtellers 21 derart antreibt, dass sich der Behälter in einer Sollposition befindet.
Dies kann nur beispielsweise so erfolgen, dass sich der Drehteller 21 solange dreht,
bis die Lageerkennungseinrichtung 2 ein bestimmtes Merkmal erfasst. Die Lageerkennungseinrichtung
kann dann ein entsprechendes Signal M1 an die Steuerung 17 senden wobei die Lage des
Merkmals einer Winkelposition des Drehtellers zugeordnet werden kann.
Der entsprechende Behälter 4 wird dann weitertransportiert und es wird ein Etikett
auf den Behälter 4 in bekannter Weise aufgebracht. Im Falle eines Rundumetiketts dreht
sich dabei in bekannter Weise der Drehteller 21. Die Steuerung kennt im Hinblick auf
die Lageerkennung und die Drehbewegung des Drehtellers die Ausrichtung des Behälters.
Wird beim Etikettieren keine Drehbewegung ausgeführt, so bleibt die Position des Behälters
4 gleich.
Optional ist es möglich, dass in Transportrichtung T ein zweites Etikettieraggregat
6 angeordnet ist. Hier gilt entprechendes.
Es ist möglich, dass nach dem ersten und/oder dem zweiten Etikettieraggregat 6 der
Behälter 4 in einer korrekten Henkelapplikationsposition aufgerichtet ist. Ist dies
nicht der Fall, sendet die Steuerung 17 ein Signal S3 an den entsprechenden Drehteller
21, damit dieser den Behälter 4 in die vorbestimmte Henkelapplikationsposition bringt.
Bei der Henkelapplikation bewegt sich die Applikationseinheit 16 mit dem Henkel 15
im Wesentlichen mit der gleichen Umlaufgeschwindigkeit wie der Drehteller 21 mit dem
Aufnahmebereich 18. Transferstern 11 und das Karussell 4 sind derart angeordnet, dass
der Henkel in den Aufnahmebereich 18 eingreift, derart, dass gemäß einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel die Rastelemente 24a, 24b in die Rastbereiche 18a, 18b einrasten.
Es ist dabei auch möglich, dass gemäß einer bevorzugten Ausführungsform eine Halterung
22 noch zusätzlich zum Anbringen des Henkels in Radialrichtung des Transfersterns
1 bewegt wird. Der Behälter 4 mit dem Henkel 15 auf dem Drehteller 21 bewegt sich
dann weiter in Transportrichtung T und der Henkel 15 wird von dem Halter 22, wie zuvor
beschrieben, freigegeben. Die leere Applikationseinheit 16 kann dann vom Zufuhrmodul
27 mit einem neuen Henkel bestückt werden.
[0024] Wie zuvor beschrieben, erfasst die zweite Lageerkennungseinrichtung die Position
des Behälters 4 bzw. des Henkels 15 und liefert ein Signal M2 an die Steuerung 17,
die den Antrieb des Drehtellers 21 über ein weiteres Signal S3 ansteuert und die Behälter
in eine weitere Sollposition für den Weitertransport bringt. Die Behälter 4 werden
dann über den Auslaufstern 9 einer weiteren Abfördereinrichtung 26 zugeführt.
[0025] Die vorliegende Erfindung wurde hier im Zusammenhang mit einem Karussell 5 beschrieben.
Es ist jedoch auch möglich, dass das erfindungsgemäße Konzept zusammen mit einer Linearetikettiermaschine
realisiert wird, dieses Ausführungsbeispiel entspricht dann dem zuvor beschriebenen
Ausführungsbeispiel mit der Ausnahme, dass die Transporteinrichtung 5 nicht als Karussell
ausgebildet ist, sondern als lineare Fördereinrichtung zwischen einem Zulauf und einem
Ablauf.
1. Etikettiermaschine (1) zum Etikettieren von PET-Behältern (4) mit einem Behälterzulauf
(10), einer Transporteinheit (5) mit einer Vielzahl von Drehtellern (21) zum Ausrichten
der Behälter, mindestens einem Etikettieraggregat (3) und einem Behälterauslauf (9),
dadurch gekennzeichnet, dass an der Peripherie der Transporteinheit (5) zusätzlich zum Etikettieraggregat ein
Henkelapplikator (7) zum Anbringen eines Henkels (15) an den Behälter (4) angeordnet
ist, und dass die Etikettiermaschine (1) eine Lageerkennungseinrichtung (8) umfasst,
die in Transportrichtung (T) betrachtet nach dem Henkelapplikator (7) angeordnet ist,
zum Erkennen der Lage des Henkels (15).
2. Etikettiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Etikettiermaschine (1) eine Rundläuferetikettiermaschine ist und der Behälterzulauf
(10) einen Einlaufstern (10) umfasst, der Behälterauslauf (9) einen Auslaufstern umfasst
und die Transporteinheit (5) ein Karussell.
3. Etikettiermaschine (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Etikettiermaschine (1) weiter eine weitere Lageerkennungseinrichtung (2) umfasst,
die in Transportrichtung (T) vor dem mindestens einem Etikettieraggregat (3) angeordnet
ist, zum Bestimmen der Lage des Behälters (5).
4. Etikettiermaschine (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkelapplikator (7) einen Transferstern (11) umfasst mit einer Vielzahl von
in gleichmäßigen Abständen auf einem Kreis angeordneten Applikationseinheiten (16)
zum Halten und zum Anbringen der jeweiligen Henkel (15) an einen in einem Applikationsbereich
(20) gegenüberliegenden Behälter (4).
5. Etikettiermaschine (1) nach mindestens den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Etikettiermaschine (1) eine Steuerung (17) umfasst, die in Abhängigkeit eines
Signals (M1) der weiteren Lageerkennungseinrichtung (2) ein Signal (S3) an den Antrieb
des Drehtellers ausgeben kann, derart, dass sich der Drehteller (21) in eine Position
drehen kann, dass im Applikationsbereich (20) ein Henkelaufnahmebereich (18) des Behälters
(15) eine Applikationseinheit (16) mit einem Henkel (15) gegenüberliegen kann.
6. Etikettiermaschine (1) nach mindestens den Ansprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung einen Antrieb für das Karussell (5) und den Antrieb des Transfersterns
(11) derart ansteuert, dass die Umlaufgeschwindigkeit der Drehteller (21) des Karussells
(5) im wesentlichen der Umlaufgeschwindigkeit der Applikationseinheiten (16) des Transfersterns
(11) entspricht.
7. Etikettiermaschine (1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung in Abhängigkeit eines Signals (M2) der Lageerkennungseinrichtung (6)
ein Signal an einen Antrieb des entsprechenden Drehtellers (21) ausgibt, derart, dass
sich der Henkel (15) in einer vorbestimmten Lage befindet.
8. Etikettiermaschine (1) nach mindestens Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Applikationseinheit (16) jeweils eine Halterung (22) für den entsprechenden Henkel
(15) umfasst, die derart ausgebildet ist, dass sie den Henkel freigibt, wenn sich
der an dem Behälter befestigte Henkel mit der Transporteinheit in Transportrichtung
(T) bewegt, wobei die Halterung insbesondere als Greifelement oder Saugnapf ausgebildet
ist.
9. Etikettiermaschine (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkelapplikator derart ausgebildet und angeordnet ist, dass ein Rastelement
(24a,b) am Henkel (15) in einen entsprechenden Rastbereich (18a,b) in den PET-Behälter
einrasten kann und/oder der Henkel (15) angeklebt wird .
10. Etikettiermaschine (1) nach mindestens Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Peripherie des Transfersterns (11) eine Einrichtung zum Aufbringen eines Klebers
auf den Henkel vorgesehen ist.
11. Etikettiermaschine (1) nach mindestens Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (22) in Radialrichtung des Transfersterns (11) vor und zurück bewegbar
ist.
12. Etikettiermaschine (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkelapplikator (7) als wechselbares Modul und / oder selbst als ein wechselbares
Aggregat ausgebildet ist.
13. Etikettiermaschine (1) nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Henkelapplikator (7) in einem Verschließer der Etikettiermaschine integriert
ist.
14. Verfahren zum Anbringen eines Henkels (15) an einem PET-Behälter (4) mit einer Etikettiermaschine
(1) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 13 wobei die PET-Behälter der Etikettiermaschine
(1) zugeführt wird und über das Etikettieraggregat (3) mit einem Etikett versehen
werden , wobei die PET-Behälter (4) in eine Henkelapplikationsposition ausgerichtet
werden und mit dem, an der Peripherie der Transporteinheit (5) der Etikettiermaschine
(1) angeordneten Henkelapplikator (7) mit einem Henkel (15) versehen werden, wobei
die Lageerkennungseinrichtung (8), die in Transportrichtung (1) betrachtet nach dem
Henkelapplikator angeordnet ist, die Lage des Henkels erkennt.
1. Labelling machine (1) for labelling PET containers (4) with a container feed (10),
a transport unit (5) with a plurality of rotary plates (21) for aligning the containers,
at least one labelling unit (3) and a container outlet (9), characterized in that a handle applicator (7) for attaching a handle (15) to the container (4) is arranged
on the periphery of the transport unit (5) in addition to the labelling unit, and
that the labelling machine comprises a position detection device (8) which, viewed
in transport direction (T), is arranged after the handle applicator (7) for detecting
the position of the handle (15).
2. Labelling machine according to claim 1, characterized in that the labelling machine (1) is a rotary labelling machine and the container feed (10)
comprises an infeed starwheel (10), the container outlet (9) comprises an outfeed
starwheel and the transport unit (5) comprises a carousel.
3. Labelling machine (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the labelling machine (1) further comprises a further position detection device (8)
which, viewed in transport direction (T), is arranged in front of the at least one
labelling unit (3) for determining the position of the container (5).
4. Labelling machine (1) according to at least one of claims 1 to 3, characterized in that the handle applicator (7) comprises a transfer starwheel (11) with a plurality of
application units (16) arranged at regular intervals on a circle for holding and attaching
the respective handles (15) to a container (4) which is opposite in an application
region (20).
5. Labelling machine (1) according to at least claims 3 and 4, characterized in that the labelling machine (1) comprises a control (17) which can output a signal (S3)
to the drive of the rotary plate as a function of a signal (M1) of the further position
detection device (2), such that the rotary plate (21) can rotate into a position such
that in the application region (20) a handle receiving region (18) of the container
(15) can lie opposite an application unit (16) with a handle (15).
6. Labelling machine (1) according to at least claims 2 and 4, characterized in that the control controls a drive for the carousel (5) and the drive of the transfer starwheel
(11) in such a way that the rotational speed of the rotary plates (21) of the carousel
(5) substantially corresponds to the rotational speed of the application units (16)
of the transfer starwheel (11).
7. Labelling machine (1) according to at least one of claims 1 to 6, characterized in that the control outputs a signal to a drive of the corresponding rotary plate (21) as
a function of a signal (M2) of the position detection device (6), such that the handle
(15) is in a predetermined position.
8. Labelling machine (1) according to at least claim 5, characterized in that the application unit (16) comprises a holder (22) for the corresponding handle (15),
which is designed such that it releases the handle when the handle attached to the
container moves with the transport unit in transport direction (T), the holder being
designed in particular as a gripping element or suction cup.
9. Labelling machine (1) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the handle applicator is designed and arranged such that a locking element (24a,
b) on the handle (15) can lock into a corresponding locking region (18a, b) in the
PET container and/or the handle (15) is adhesively adhered.
10. Labelling machine (1) according to at least claim 4, characterized in that a device for applying an adhesive to the handle is provided on the periphery of the
transfer starwheel (11).
11. Labelling machine (1) according to at least claim 8, characterized in that the holder (22) is movable back and forth in the radial direction of the transfer
starwheel (11).
12. Labelling machine (1) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the handle applicator (7) is designed as an exchangeable module and/or itself as
an exchangeable unit.
13. Labelling machine (1) according to at least one of the preceding claims, characterized in that the handle applicator (7) is integrated in a closer of the labelling machine.
14. Method for attaching a handle (15) to a PET container (4) with a labelling machine
(1) according to at least one of claims 1 to 13, wherein the PET containers are fed
to the labelling machine (1) and are provided with a label via the labelling unit
(3), wherein the PET containers (4) are aligned in a handle application position and
provided by the handle applicator (7), which is arranged on the periphery of the transport
unit (5) of the labelling machine (1), with a handle (15), wherein the position detection
device (8) which, viewed in transport direction (T), is arranged after the handle
applicator detects the position of the handle.
1. Machine d'étiquetage (1) pour étiqueter des contenants en PET (4), comprenant une
alimentation de contenants (10), une unité de transport (5) avec un grand nombre de
coupelles rotatives (21) pour orienter les contenants, au moins un groupe d'étiquetage
(3) et une sortie d'évacuation de contenants (9),
caractérisée en ce qu'à la périphérie de l'unité de transport (5) est agencé, en plus du groupe d'étiquetage,
un applicateur d'anse (7) pour rapporter une anse (15) sur le contenant (4), et en ce que la machine d'étiquetage (1) comprend un dispositif de détection de position (8),
qui est placé en aval de l'applicateur d'anse (7) en se référant à la direction de
transport (T), pour la détection de la position de l'anse (15).
2. Machine d'étiquetage selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la machine d'étiquetage (1) est une machine d'étiquetage à plateau rotatif et l'alimentation
de contenants (10) comprend une étoile d'entrée (10), la sortie d'évacuation de contenants
(9) comprend une étoile de sortie d'évacuation, et l'unité de transport (5) est un
carrousel.
3. Machine d'étiquetage (1) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisée en ce que la machine d'étiquetage (1) comprend, en outre, un autre dispositif de détection
de position (2), qui est agencé en amont dudit au moins un groupe d'étiquetage (3)
en se référant à la direction de transport (T), et qui est destiné à déterminer la
position du contenant (4).
4. Machine d'étiquetage (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'applicateur d'anse (7) comprend une étoile de transfert (11) avec une pluralité
d'unités d'application (16), qui sont agencées à intervalles identiques sur un cercle
et sont destinées à maintenir et à appliquer les anses respectives (15) sur un contenant
(4) en regard d'une zone d'application (20).
5. Machine d'étiquetage (1) au moins selon les revendications 3 et 4, caractérisée en ce que la machine d'étiquetage (1) comprend une commande (17), qui, en fonction d'un signal
(M1) dudit autre dispositif de détection de position (2), est en mesure de délivrer
un signal (S3) à l'entraînement de la coupelle rotative de manière telle, que la coupelle
rotative (21) puisse tourner dans une position de façon à ce que dans la zone d'application
(20), une zone de réception d'anse (18) du contenant (4) puisse se situer en regard
d'une unité d'application (16) avec une anse (15).
6. Machine d'étiquetage (1) au moins selon les revendications 2 et 4, caractérisée en ce que la commande pilote un entraînement pour le carrousel (5) et l'entraînement de l'étoile
de transfert (11) de façon telle, que la vitesse périphérique des coupelles rotatives
(21) du carrousel (5) corresponde sensiblement à la vitesse périphérique des unités
d'application (16) de l'étoile de transfert (11).
7. Machine d'étiquetage (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la commande délivre, en fonction d'un signal (M2) du dispositif de détection de position
(6), un signal, à un entraînement de la coupelle rotative (21) correspondante, de
façon telle que l'anse (15) se trouve dans une position prédéterminée.
8. Machine d'étiquetage (1) au moins selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'unité d'application (16) comporte respectivement un support de maintien (22) pour
l'anse (15) considérée, qui est conçu de manière à libérer l'anse lorsque l'anse fixée
au contenant se déplace avec l'unité de transport dans la direction de transport (T),
le support de maintien étant notamment réalisé en tant qu'élément préhenseur ou ventouse
d'aspiration.
9. Machine d'étiquetage (1) selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'applicateur d'anse est configuré et agencé de façon telle, qu'un élément d'encliquetage
(24a,b) sur l'anse (15) puisse venir s'encliqueter dans une zone d'encliquetage correspondante
(18a,b) dans le contenant en PET, et/ou que l'anse (15) puisse être collée.
10. Machine d'étiquetage (1) au moins selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'à la périphérie de l'étoile de transfert (11), il est prévu un dispositif pour l'application
d'une colle sur l'anse.
11. Machine d'étiquetage (1) au moins selon la revendication 8, caractérisée en ce que le support de maintien (22) peut être déplacé vers l'avant et en arrière dans la
direction radiale de l'étoile de transfert (11).
12. Machine d'étiquetage (1) selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'applicateur d'anse (7) est réalisé en tant que module interchangeable et/ou est
lui-même un groupe interchangeable.
13. Machine d'étiquetage (1) selon l'une au moins des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'applicateur d'anse (7) est intégré à un dispositif de fermeture de la machine d'étiquetage.
14. Procédé pour appliquer une anse (15) sur un contenant en PET (4) à l'aide d'une machine
d'étiquetage (1) selon l'une au moins des revendications 1 à 13, d'après lequel les
contenants en PET sont amenés à la machine d'étiquetage (1) et sont pourvus d'une
étiquette par l'intermédiaire du groupe d'étiquetage (3), d'après lequel les contenants
en PET (4) sont orientés dans une position d'application d'anse, et sont pourvus d'une
anse (15) à l'aide de l'applicateur d'anse (7) agencé à la périphérie de l'unité de
transport (5) de la machine d'étiquetage (1), et d'après lequel le dispositif de détection
de position (8), qui est agencé en aval de l'applicateur d'anse en se référant à la
direction de transport (T), détecte la position de l'anse.