[0001] Die Erfindung betrifft ein Abdeckungselement für eine Luftführungsbaugruppe für eine
Wäschebehandlungsmaschine, eine Luftführungsbaugruppe für eine Wäschebehandlungsmaschine
und eine Wäschebehandlungsmaschine, insbesondere einen Wäschetrockner.
[0002] Bei Wäschetrocknern kann im Bereich der Luftführungsbaugruppe eine Montageklappe
verwendet werden, die als Eingriffschutz gerade Entlüftungsrippen besitzt.
[0003] Der Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein verbessertes Abdeckungselement für eine
Luftführungsbaugruppe für eine Wäschebehandlungsmaschine, eine verbesserte Luftführungsbaugruppe
für eine Wäschebehandlungsmaschine und eine verbesserte Wäschebehandlungsmaschine
bereitzustellen.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Abdeckungselement für eine Luftführungsbaugruppe
für eine Wäschebehandlungsmaschine, eine Luftführungsbaugruppe für eine Wäschebehandlungsmaschine
und eine Wäschebehandlungsmaschine mit den Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden
Unteransprüchen.
[0005] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen insbesondere neben einer kompakten
Bauweise auch darin, dass mittels zumindest einer gebogenen Rippe ein zuverlässiger
Eingriffschutz in die Luftführungsbaugruppe realisiert werden kann. Zudem kann ein
solcher gebogener Verlauf oder eine solche gebogene Kontur der zumindest einen Lüftungsrippe
bewirken, dass die zumindest eine Lüftungsrippe, die frei stehend ausgeführt sein
kann, strukturell oder mechanisch versteift ist oder stabiler ist. Somit kann beispielsweise
auch eine Rippenwandstärke verringert werden.
[0006] Es wird ein Abdeckungselement für eine Luftführungsbaugruppe für eine Wäschebehandlungsmaschine
vorgestellt, wobei das Abdeckungselement folgende Merkmale aufweist:
einen Luftaustauschabschnitt zum Austauschen von Luft zwischen der Luftführungsbaugruppe
und einer Umgebung, wobei in dem Luftaustauschabschnitt zumindest eine Lüftungsrippe
ausgeformt ist, wobei die zumindest eine Lüftungsrippe entlang ihrer Haupterstreckungsachse
einen gebogenen Verlauf aufweist.
[0007] Die Wäschebehandlungsmaschine kann ein Wäschetrockner, ein Waschtrockner oder dergleichen
sein. Das Abdeckungselement kann auch als eine Montageklappe bezeichnet werden. Insbesondere
kann das Abdeckungselement einstückig ausgeformt sein. Beispielsweise kann das Abdeckungselement
aus einem Kunststoffmaterial ausgeformt sein. Die zumindest eine Lüftungsrippe kann
in einem Randbereich des Abdeckungselements ausgeformt sein. Dabei kann sich die zumindest
eine Lüftungsrippe von einem Außenrand des Abdeckungselements zu einem zentralen Bereich
des Abdeckungselements hin erstrecken. Die Haupterstreckungsachse der zumindest einen
Lüftungsrippe kann eine Längserstreckungsachse der zumindest einen Lüftungsrippe repräsentieren.
Die Haupterstreckungsachse der zumindest einen Lüftungsrippe kann einen Mittelwert
von punktuellen Erstreckungsachsen entlang dem Verlauf der zumindest einen Lüftungsrippe
repräsentieren. Bei dem gebogenen Verlauf kann es sich um einen gekrümmten Verlauf
handeln, wobei ein Krümmungsradius sowie eine Krümmungsrichtung konstant oder veränderlich
sein können.
[0008] Gemäß einer Ausführungsform kann der gebogene Verlauf der zumindest einen Lüftungsrippe
mindestens einen Wendepunkt aufweisen. Hierbei kann sich eine Biegungsrichtung oder
Krümmungsrichtung des gebogenen Verlaufs an dem mindestens einen Wendepunkt ändern
oder umkehren. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass durch unterschiedliche
Biegung oder Krümmung ein Eingriffschutz noch zuverlässiger und sicherer gemacht werden
kann.
[0009] Insbesondere kann der gebogene Verlauf der zumindest einen Lüftungsrippe S-förmig
oder S-ähnlich gebogen sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass
eine Rippe mit einem solchen Verlauf oder einer solchen Kontur sich natürliche und
beschränkte Freiheitsgrade eines menschlichen Fingers zu Nutzen machen kann, um einen
Eingriffschutz zu verbessern.
[0010] Auch können der Luftaustauschabschnitt und die zumindest eine Lüftungsrippe ausgeformt
sein, um einen Luftstrom entlang dem gebogenen Verlauf der zumindest einen Lüftungsrippe
zu führen. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass der Luftstrom mit
günstigen Strömungseigenschaften entlang dem Verlauf geführt werden kann.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform können in dem Luftaustauschabschnitt eine Mehrzahl von
Lüftungsrippen ausgeformt sein. Hierbei können die Lüftungsrippen gruppiert und zusätzlich
oder alternativ an einer gemeinsamen Referenz ausgerichtet angeordnet sein. Eine solche
Ausführungsform bietet den Vorteil, dass aufgrund einer Überlagerung und/oder Anordnung
mehrerer Rippen das Abdeckungselement als Bauteil insgesamt betrachtet versteift und
somit stabiler gemacht werden kann, da die Mehrzahl von Lüftungsrippen einer Bauteilaussteifung
nützen. Es können auch hohe Lüftungsrippen insbesondere ohne Verbindungsstreben realisiert
werden bzw. Versteifungsstreben zwischen langen, dünnen Lüftungsrippen können weggelassen
werden. Ein zur Herstellung verwendetes Spritzgusswerkzeug oder dergleichen kann schieberlos
ausgeführt sein und somit günstiger sein. Somit ist zur Herstellung des Abdeckungselements
eine Verwendung von schieberlosen Werkzeugen zum Ausformen der Lüftungsrippen möglich.
[0012] Dabei kann jede Lüftungsrippe um einen entlang dem gebogenen Verlauf gleichmäßigen
Abstand von einer benachbarten Lüftungsrippe beabstandet sein. Hierbei können die
Lüftungsrippen innerhalb von Fertigungstoleranzen parallel zueinander ausgerichtete
Haupterstreckungsachsen aufweisen. Innerhalb der Mehrzahl von Lüftungsrippen kann
auch eine erste Teilmenge von Lüftungsrippen einen ersten Abstand zwischen benachbarten
Lüftungsrippen aufweisen und kann eine zweite Teilmenge von Lüftungsrippen einen von
dem ersten Abstand unterschiedlichen, zweiten Abstand zwischen benachbarten Lüftungsrippen
aufweisen. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass die Lüftungsrippen
als Eingriffschutz weisen einen Verlauf oder eine Kontur aufweisen können, die sich
natürliche und beschränkte Freiheitsgrade eines menschlichen Fingers zu Nutzen macht,
sodass die Lüftungsrippen kürzer als ein zur Auslegung gemäß einem Sicherheitsstandard
herangezogener Prüffinger ausgelegt werden können bzw. Abstände zwischen den Rippen
größer als ein Prüffingerdurchmesser ausgelegt werden können. Auf diese Weise können
sowohl Strömungseigenschaften des geführten Luftstroms verbessert als auch eine Herstellung
der Lüftungsrippen vereinfacht werden. Der Eingriffschutz kann trotz vergrößerter
Rippenabstände zumindest beibehalten oder verbessert werden.
[0013] Ferner kann eine erste Lüftungsrippe eine erste Höhe aufweisen und kann eine zweite
Lüftungsrippe eine von der ersten Höhe unterschiedliche, zweite Höhe aufweisen. Insbesondere
kann in einer Reihe von Lüftungsrippen ein stetiger Höhengradient eingehalten werden.
Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine Anpassung, eine Montage
und zusätzlich oder alternativ eine Abdichtung des Abdeckungselements an eine Oberfläche
oder Kontur der Luftführungsbaugruppe vereinfacht und verbessert werden können.
[0014] Auch kann das Abdeckungselement zumindest einen Befestigungsabschnitt zum Befestigen
des Abdeckungselements an der Luftführungsbaugruppe aufweisen. Der zumindest eine
Befestigungsabschnitt kann ausgebildet sein, um eine formschlüssige Verbindung und
zusätzlich oder alternativ eine kraftschlüssige Verbindung des Abdeckungselements
mit der Luftführungsbaugruppe zu ermöglichen. Eine solche Ausführungsform bietet den
Vorteil, dass eine Montagefreundlichkeit gesteigert werden kann, da eine Montage des
Abdeckungselements an der Luftführungsbaugruppe auf einfache und sichere Weise erfolgen
kann.
[0015] Es wird auch eine Luftführungsbaugruppe für eine Wäschebehandlungsmaschine vorgestellt,
wobei die Luftführungsbaugruppe folgende Merkmale aufweist:
einen Kopplungsabschnitt zum Austauschen von Luft zwischen einer Wäschebehandlungskammer
der Wäschebehandlungsmaschine und der Luftführungsbaugruppe;
eine Ausführungsform des vorstehend genannten Abdeckungselements; und eine Luftfördereinrichtung
zum Fördern von Luft zwischen dem Kopplungsabschnitt und dem Abdeckungselement.
[0016] In Verbindung mit der Luftführungsbaugruppe kann eine Ausführungsform des vorstehend
genannten Abdeckungselements vorteilhaft verwendet oder eingesetzt werden, insbesondere
als eine strömungsmechanische oder fluidische Schnittstelle mit Eingriffssicherheit
zwischen der Luftführungsbaugruppe und der Umgebung. Die Luftfördereinrichtung kann
ein Gebläse, einen Ventilator oder dergleichen aufweisen oder ausgeformt sein, um
ein solches Gebläse aufzunehmen. Die Luftführungsbaugruppe kann ausgebildet sein,
um einen Luftstrom zwischen der Wäschebehandlungskammer und einer Umgebung zu ermöglichen
oder zu bewirken. Dabei kann der Luftstrom von der Wäschebehandlungskammer aus betrachtet
den Kopplungsabschnitt, die Luftfördereinrichtung und das Abdeckungselement in Richtung
zu der Umgebung hin passieren. Der Kopplungsabschnitt, das Abdeckungselement und die
Luftfördereinrichtung können an einem Wandelement befestigt sein, das als ein Teil
einer Rückwand der Wäschebehandlungsmaschine ausgeführt sein kann. Ein solches Wandelement
kann als ein Teil der Luftführungsbaugruppe oder als ein Teil der Wäschebehandlungsmaschine
aufgefasst werden. Somit kann die Luftführungsbaugruppe je nach Ausführungsform die
Rückwand der Wäschebehandlungsmaschine ausformen oder in eine Rückwand der Wäschebehandlungsmaschine
integriert werden. Durch den Kopplungsabschnitt, die Luftfördereinrichtung und das
Abdeckungselement kann zusammen mit dem Wandelement ein Kanal zum Führen des Luftstroms
ausgeformt werden.
[0017] Es wird ferner eine Wäschebehandlungsmaschine vorgestellt, die folgende Merkmale
aufweist:
eine Wäschebehandlungskammer zum Behandeln von Wäsche; und
eine Ausführungsform der vorstehend genannten Luftführungsbaugruppe, wobei die Luftführungsbaugruppe
ausgebildet ist, um einen Luftaustausch zwischen der Wäschebehandlungskammer und einer
Umgebung zu bewirken.
[0018] In Verbindung mit der Wäschebehandlungsmaschine kann eine Ausführungsform der vorstehend
genannten Luftführungsbaugruppe vorteilhaft eingesetzt oder verwendet werden, um einen
Luftaustausch oder eine Luftführung aus der Wäschebehandlungskammer heraus und zusätzlich
oder alternativ in die Wäschebehandlungskammer hinein zu realisieren.
[0019] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
- Figur 1
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Wäschebehandlungsmaschine gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Figur 2
- eine perspektivische Darstellung einer Luftführungsbaugruppe gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung in einem ersten Montagezustand;
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung der Luftführungsbaugruppe aus Figur 2 in einem zweiten
Montagezustand;
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung der Luftführungsbaugruppe aus Figur 2 bzw. Figur
3 in einem dritten Montagezustand;
- Figur 5
- eine perspektivische Darstellung eines Abdeckungselements gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Figur 6
- eine perspektivische Darstellung des Abdeckungselements aus Figur 5; und
- Figur 7
- eine perspektivische Darstellung des Abdeckungselements aus Figur 5 bzw. Figur 6.
[0020] Figur 1 zeigt eine schematische, perspektivische Darstellung einer Wäschebehandlungsmaschine
100 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Wäschebehandlungsmaschine
100 ist beispielsweise als ein Wäschetrockner oder als ein Waschtrockner ausgeführt.
Von der Wäschebehandlungsmaschine 100 sind in Figur 1 eine Wäschebehandlungskammer
105 zum Behandeln von Wäsche und eine an einer Rückseite der Wäschebehandlungsmaschine
100 angeordnete Luftführungsbaugruppe 110 gezeigt. Die Wäschebehandlungskammer 105
ist in einem Innenraum der Wäschebehandlungsmaschine 100 angeordnet. Die Luftführungsbaugruppe
110 ist als zumindest ein Teilabschnitt einer Rückwand eines Gehäuses der Wäschebehandlungsmaschine
100 ausgeführt oder an der Rückwand des Gehäuses befestigt. Die Luftführungsbaugruppe
110 ist ausgebildet, um einen Luftaustausch zwischen der Wäschebehandlungskammer 105
und einer Umgebung der Wäschebehandlungsmaschine 100 zu bewirken.
[0021] Auf die Luftführungsbaugruppe 110 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren
2 bis 4 detaillierter eingegangen.
[0022] Figur 2 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Luftführungsbaugruppe 110 gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in einem ersten Montagezustand.
Bei der Luftführungsbaugruppe 110 handelt es sich um die Luftführungsbaugruppe der
in Figur 1 dargestellten Wäschebehandlungsmaschine. Gemäß dem in Figur 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist die Luftführungsbaugruppe 110 als
eine Rückwand bzw. eine Rückwandbaugruppe der Wäschebehandlungsmaschine ausgeführt.
[0023] Die Luftführungsbaugruppe 110 weist ein Wandelement 210 aus Blech oder dergleichen
auf. In dem Wandelement 210 sind ein Kopplungsabschnitt 220 und ein Luftförderabschnitt
230 der Luftführungsbaugruppe 110 ausgeformt. In dem ersten Montagezustand ist an
dem Wandelement 210 ein Abdeckungselement 240 der Luftführungsbaugruppe 110 angeordnet
oder befestigt. Dabei ist der Luftförderabschnitt 230 zwischen dem Kopplungsabschnitt
220 und dem Abdeckungselement 240 angeordnet.
[0024] Der Kopplungsabschnitt 220 ist ausgebildet, um einen Austausch von Luft zwischen
der Wäschebehandlungskammer der Wäschebehandlungsmaschine und der Luftführungsbaugruppe
110 zu ermöglichen. Hierbei weist das Wandelement 210 eine Durchgangsöffnung in dem
Kopplungsabschnitt 220 auf. An dem Luftförderabschnitt 230 ist eine Luftfördereinrichtung
anordenbar bzw. montierbar. Das Abdeckungselement 240 ist benachbart zu dem Luftförderabschnitt
230 angeordnet. Dabei ist das Abdeckungselement 240 an dem Wandelement 210 der Luftführungsbaugruppe
110 befestigbar.
[0025] Auf das Abdeckungselement 240 wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 5
bis 7 detaillierter eingegangen.
[0026] Figur 3 zeigt eine perspektivische Darstellung der Luftführungsbaugruppe 110 aus
Figur 2 in einem zweiten Montagezustand. Hierbei entspricht die Luftführungsbaugruppe
110 der in Figur 2 gezeigten Luftführungsbaugruppe mit Ausnahme dessen, dass in den
zweiten Montagezustand eine Luftfördereinrichtung 335 an bzw. in dem Luftförderabschnitt
der Luftführungsbaugruppe 110 angeordnet oder angebracht ist. Dazu ist die Luftfördereinrichtung
335 an dem Wandelement 210 befestigt. Die Luftfördereinrichtung 335 ist ausgebildet,
um Luft zwischen dem Kopplungsabschnitt 220 und dem Abdeckungselement 240 zu fördern.
Hierbei weist die Luftfördereinrichtung 335 beispielsweise einen Lüfter bzw. eine
Lüftereinrichtung oder dergleichen auf.
[0027] Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist ein Luftaustauschabschnitt des Abdeckungselements
240 eine annähernd dreieckförmige Ausgangsöffnung auf. Durch die Ausgangsöffnung des
Luftaustauschabschnitts sind eine Mehrzahl von Rippen des Abdeckungselements 240 erkennbar.
Eine Höhe der Rippen vergrößert sich ausgehend von einem der Luftfördereinrichtung
335 abgewandten Ende des Abdeckungselements 240, an dem eine Decke des Abdeckungselements
240 auf dem Wandelement 210 anliegt, hin zu einem der Luftfördereinrichtung 335 zugewandten
Ende des Abdeckungselements 240, an dem ein Abstand zwischen der Decke des Abdeckungselements
240 und dem Wandelement 210 an eine Höhe der Luftfördereinrichtung 335 angepasst ist.
[0028] Figur 4 zeigt eine perspektivische Darstellung der Luftführungsbaugruppe 110 aus
Figur 2 bzw. Figur 3 in einem dritten Montagezustand. Dabei entspricht die Luftführungsbaugruppe
110 der in Figur 3 gezeigten Luftführungsbaugruppe mit Ausnahme dessen, dass in dem
dritten Montagezustand eine Abdeckhaube 425 an bzw. in dem Kopplungsabschnitt der
Luftführungsbaugruppe 110 angeordnet oder angebracht ist. Dazu ist die Abdeckhaube
425 an dem Wandelement 210 befestigt. Hierbei ist ein Luftstrom zwischen der Abdeckhaube
425 und dem Wandelement 210 im Bereich des Kopplungsabschnitts zu der Luftfördereinrichtung
335 hin und/oder von der Luftfördereinrichtung 335 weg führbar.
[0029] Figur 5 zeigt eine perspektivische Darstellung eines Abdeckungselements 240 gemäß
einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Bei dem Abdeckungselement 240
handelt es sich um das Abdeckungselement aus einer der Figuren 2 bis 4 oder ein ähnliches
Abdeckungselement. Das Abdeckungselement 240 ist beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial
durch Spritzgießen ausgeformt.
[0030] Das Abdeckungselement 240 weist einen Luftaustauschabschnitt 542 auf, in dem gemäß
dem in Figur 5 dargestellten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung eine Mehrzahl
von lediglich beispielhaft acht Lüftungsrippen 544 ausgeformt sind. Ferner weist das
Abdeckungselement 240 gemäß dem in Figur 5 gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung einen ersten Befestigungsabschnitt 546 und einem zweiten Befestigungsabschnitt
548 auf.
[0031] Der Luftaustauschabschnitt 542 ist ausgebildet, um einen Austausch von Luft zwischen
der Luftführungsbaugruppe und einer Umgebung zu ermöglichen. Dabei ist der Luftaustauschabschnitt
542 in einem Teil eines Randbereichs des Abdeckungselements 240 angeordnet. In dem
Luftaustauschabschnitt 542 weist das Abdeckungselement 240 eine Lücke oder Durchgangsöffnung
in einer Seitenwand auf. In dieser Lücke sind die Mehrzahl von Lüftungsrippen 544
angeordnet.
[0032] Jede der Lüftungsrippen 544 weist einen gekrümmten oder gebogenen Verlauf auf. Gemäß
dem in Figur 5 gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung handelt es
sich bei dem gekrümmten oder gebogenen Verlauf der einzelnen Lüftungsrippen 544 um
einen S-förmig oder S-ähnlich gebogenen Verlauf. Ferner ist hierbei jede Lüftungsrippe
544 um einen entlang dem gebogenen Verlauf derselben gleichmäßigen Abstand von einer
benachbarten Lüftungsrippe 544 beabstandet.
[0033] Jede der Lüftungsrippen 544 weist eine Haupterstreckungsachse 550 auf. Dabei sind
die Haupterstreckungsachsen 550 der Lüftungsrippen 544 innerhalb von Fertigungstoleranzen
parallel zueinander ausgerichtet. Die Haupterstreckungsachsen 550 erstrecken sich
hierbei entlang einer Haupterstreckungsebene des Abdeckungselements 240. Genau gesagt
weist somit jede Lüftungsrippe 544 einen gekrümmten oder gebogenen Verlauf entlang
ihrer Haupterstreckungsachse 550 oder bezogen auf ihre Haupterstreckungsachse 550
auf.
[0034] Der erste Befestigungsabschnitt 546 und der zweite Befestigungsabschnitt 548 sind
ausgebildet, um ein Befestigen des Abdeckungselements 240 an der Luftführungsbaugruppe
bzw. dem Wandelement zu ermöglichen. Der erste Befestigungsabschnitt 546 ist als eine
Aufnahme für einen Befestigungsmittel, beispielsweise eine Schraube oder dergleichen,
ausgeformt und in einem ersten Seitenwandbereich des Abdeckungselements 240 angeordnet.
Der zweite Befestigungsabschnitt 548 ist als ein Vorsprung oder eine Rastnase ausgeformt
und in einem dem ersten Seitenwandbereich gegenüberliegenden, zweiten Seitenwandbereich
des Abdeckungselements 240 angeordnet. Der zweite Befestigungsabschnitt 548 ist formschlüssig
mit der Luftfördereinrichtung verbindbar.
[0035] Insbesondere sind bei dem Abdeckungselement 240 der Luftaustauschabschnitt 542 und
die Lüftungsrippen 544 ausgeformt, um einen Luftstrom entlang dem gebogenen Verlauf
der Lüftungsrippen 544 zu führen. Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist der gebogene
Verlauf zumindest einer Lüftungsrippe 544 mindestens einen Wendepunkt auf.
[0036] Figur 6 zeigt eine perspektivische Darstellung des Abdeckungselements 240 aus Figur
5. Hierbei ist das Abdeckungselement 240 in einer bezüglich Figur 5 gedrehten Ansicht
dargestellt. In der Darstellung von Figur 6 ist erkennbar, dass das Abdeckungselement
240 schalenförmig oder schalenähnlich ausgeformt ist. Im Bereich des Befestigungsabschnitts
548 und angrenzend an den Befestigungsabschnitt 548 weist eine Seitenwand des Abdeckungselements
240 eine Aussparung auf, die einen Luftaustausch zwischen dem Abdeckungselement 240
und der Luftfördereinrichtung ermöglicht. Abgesehen von der Aussparung sowie dem Luftaustauschabschnitt
542 kann die Seitenwand des Abdeckungselements 240 ausgeformt sein, um im montierten
Zustand des Abdeckungselements 240 plan an dem Wandelement anzuliegen, sodass der
Luftstrom ausschließlich durch die Aussparung sowie den Luftaustauschabschnitt 542
in das Abdeckungselement 240 hinein und hinausströmen kann.
[0037] Figur 7 zeigt eine perspektivische Darstellung des Abdeckungselements 240 aus Figur
5 bzw. Figur 6. Das Abdeckungselement 240 ist hierbei in einer bezüglich Figur 5 bzw.
bezüglich Figur 6 gedrehten Ansicht dargestellt. In der Darstellung von Figur 7 ist
erkennbar, dass die Lüftungsrippen 544 unterschiedliche Höhen bezüglich einer Haupterstreckungsebene
des Abdeckungselements 240 aufweisen. Hierbei weist jede einzelne Lüftungsrippe entlang
ihres Verlaufs eine einheitliche Höhe auf. Dagegen nehmen die Höhen benachbarter Lüftungsrippen
544 von einer ersten Seite des Luftaustauschabschnitts 542 zu einer zweiten Seite
des Luftaustauschabschnitts 542 hin stetig ab.
[0038] Unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 7 werden nachfolgend ein Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung sowie damit verbundene, mögliche Vorteile nochmals zusammenfassend
und mit anderen Worten erläutert.
[0039] Das Abdeckungselement 240 bzw. die Montageklappe ist auf einer Rückwand der Wäschebehandlungsmaschine
100 anordenbar oder angeordnet und ist ausgebildet, um beispielsweise eine Entlüftung
eines Gehäuses der Wäschebehandlungsmaschine 100 zu ermöglichen und zu dem ein händisches
Eingreifen in das Gerät bzw. die Wäschebehandlungsmaschine 100 zu verhindern. Ermöglicht
wird dies durch die Auslegung der Lüftungsrippen 544 bzw. Entlüftungsrippen 544 und
durch eine Integration des Abdeckungselements 240, optisch wie auch befestigungstechnisch,
bezüglich der Luftführungsbaugruppe 110, insbesondere der Luftfördereinrichtung 335
bzw. eines Luftführungsdeckels.
[0040] Anders als bei geraden Rippen werden bei den Lüftungsrippen 544 auch bei einer großen
Rippenhöhe zwischen einzelnen Rippen insbesondere keine Verbindungsstreben benötigt,
welche einen Schiebereinsatz in einem Spritzgusswerkzeug nötig machen würden. Ohne
Verbindungsstreben könnten gerade Rippen lediglich kürzer als die Lüftungsrippen 544
ausgeführt werden oder würden eine größere Wandstärken benötigen. Anders als im Falle
gerader Rippen kann ein Abstand zwischen einzelnen Lüftungsrippen 544 größer gewählt
werden als ein relevanter Prüffingerdurchmesser, beispielsweise ein Durchmesser eines
Kinderprüffingers von zum Beispiel 6,8 Millimeter, bzw. kann eine Rippenlänge der
Lüftungsrippen 544 auch weniger als eine Länge des relevanten Prüffingers betragen.
Somit kann durch einen vergrößerbaren Rippenabstand im Zusammenspiel mit reduzierbaren
Wandstärken der Lüftungsrippen 544 ein Luftwiderstand für einen geführten Luftstrom
gesenkt werden und kann eine Fertigbarkeit des Abdeckungselements 240 verbessert werden.
Die Lüftungsrippen 544 tragen zum Versteifen des Abdeckungselements 240 bei. Das Abdeckungselement
240 wird beispielsweise als ein mit der Luftführungsbaugruppe 110 optisch integriertes
Bauteil wahrgenommen. Ein optischer Bezug zwischen Abdeckungselement 240 und der Luftführungsbaugruppe
110 ist ausgeprägt.
[0041] Das Abdeckungselement 240 wird gemäß einem Ausführungsbeispiel mittels einer in den
ersten Befestigungsabschnitt 546 einbringbaren Befestigungsschraube in oder an der
Rückwand der Wäschebehandlungsmaschine 100 bzw. dem Wandelement der Luftführungsbaugruppe
110 befestigt. Ferner wird das Abdeckungselement 240 mittels des zweiten Befestigungsabschnitts
548 direkt in dem Luftführungsdeckel bzw. der Luftfördereinrichtung 335 gehalten.
Bei einer Montage wird das Abdeckungselement 240 auf das Wandelement der Luftführungsbaugruppe
110 gesetzt, über einen Verschiebeweg von beispielsweise etwa 10 Millimeter mit dem
zweiten Befestigungsabschnitt 548 in einen Aufnahmeabschnitt der Luftfördereinrichtung
335 geführt und schließlich mittels einer einzigen Schraube in dem ersten Befestigungsabschnitt
546 fixiert.
[0042] Eine Außengeometrie der Luftfördereinrichtung 335 bzw. des Luftführungsdeckels läuft
in einer Kontur des Abdeckungselements 240 bzw. der Montageklappe 240 aus, wobei eine
optische Zugehörigkeit entsteht. Optisch, hinsichtlich eines Profils bzw. einer Kontur
sowie technisch bzw. befestigungstechnisch ist das Abdeckungselement 240 somit in
die Luftführungsbaugruppe 110 integriert. Die Montageklappe 240 passt beispielsweise
harmonisch zu einem Design einer rückwärtigen Geräteansicht der Wäschebehandlungsmaschine
100 und ist einfach montierbar. Somit kann insbesondere ein Design und/oder eine Montage
der Baugruppe verbessert werden.
1. Abdeckungselement (240) für eine Luftführungsbaugruppe (110) für eine Wäschebehandlungsmaschine
(100), wobei das Abdeckungselement (240) folgende Merkmale aufweist:
einen Luftaustauschabschnitt (542) zum Austauschen von Luft zwischen der Luftführungsbaugruppe
(110) und einer Umgebung, wobei in dem Luftaustauschabschnitt (542) zumindest eine
Lüftungsrippe (544) ausgeformt ist, wobei die zumindest eine Lüftungsrippe (544) entlang
ihrer Haupterstreckungsachse (550) einen gebogenen Verlauf aufweist.
2. Abdeckungselement (240) gemäß Anspruch 1, bei dem der gebogene Verlauf der zumindest
einen Lüftungsrippe (544) mindestens einen Wendepunkt aufweist.
3. Abdeckungselement (240) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem der gebogene
Verlauf der zumindest einen Lüftungsrippe (544) S-förmig oder S-ähnlich gebogen ist.
4. Abdeckungselement (240) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem der Luftaustauschabschnitt
(542) und die zumindest eine Lüftungsrippe (544) ausgeformt sind, um einen Luftstrom
entlang dem gebogenen Verlauf der zumindest einen Lüftungsrippe (544) zu führen.
5. Abdeckungselement (240) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem in dem
Luftaustauschabschnitt (542) eine Mehrzahl von Lüftungsrippen (544) ausgeformt sind.
6. Abdeckungselement (240) gemäß Anspruch 5, bei dem jede Lüftungsrippe (544) um einen
entlang dem gebogenen Verlauf gleichmäßigen Abstand von einer benachbarten Lüftungsrippe
(544) beabstandet ist.
7. Abdeckungselement (240) gemäß einem der Ansprüche 5 bis 6, bei dem eine erste Lüftungsrippe
(544) eine erste Höhe aufweist und eine zweite Lüftungsrippe (544) eine von der ersten
Höhe unterschiedliche, zweite Höhe aufweist.
8. Abdeckungselement (240) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit zumindest einem
Befestigungsabschnitt (546, 548) zum Befestigen des Abdeckungselements (240) an der
Luftführungsbaugruppe (110).
9. Luftführungsbaugruppe (110) für eine Wäschebehandlungsmaschine (100), wobei die Luftführungsbaugruppe
(110) folgende Merkmale aufweist:
einen Kopplungsabschnitt (220, 425) zum Austauschen von Luft zwischen einer Wäschebehandlungskammer
(105) der Wäschebehandlungsmaschine (100) und der Luftführungsbaugruppe (110);
ein Abdeckungselement (240) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche; und
eine Luftfördereinrichtung (335) zum Fördern von Luft zwischen dem Kopplungsabschnitt
(220, 425) und dem Abdeckungselement (240).
10. Wäschebehandlungsmaschine (100), die folgende Merkmale aufweist:
eine Wäschebehandlungskammer (105) zum Behandeln von Wäsche; und
eine Luftführungsbaugruppe (110) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei
die Luftführungsbaugruppe (110) ausgebildet ist, um einen Luftaustausch zwischen der
Wäschebehandlungskammer (105) und einer Umgebung zu bewirken.