[0001] Die Erfindung betrifft ein System mit einem Spielzeug zur Wiedergabe von Musik oder
einer gesprochenen Geschichte.
[0002] Aus der Praxis sind speziell für Kinder entwickelte Abspielgeräte für CDs bekannt.
Diese sind insbesondere hinsichtlich der Stabilität, aber auch hinsichtlich der Formgebung
der Bedienelemente besonders darauf abgestimmt, dass sie durch Kinder bedient werden
sollen. Die Abspielgeräte sind besonders bruchfest ausgeführt, da zu erwarten ist,
dass sie auch über höhere Fallhöhen herunterfallen werden. Die Bedienelemente sind
häufig hinreichend groß ausgeführt, damit sie von den Kindern als solches erkannt
werden können und auch von kleineren Kindern mit möglicherweise noch nicht vollständig
ausgeprägter Feinmotorik bedient werden können. Nachteilig an diesen aus der Praxis
bekannten Abspielgeräte ist u. a. die Verwendung von CDs. Es hat sich gezeigt, dass
die CDs regelmäßig verkratzt werden, wenn sie von Kindern gehandhabt werden. Dies
führt dazu, dass die CDs regelmäßig bereits nach kurzer Zeit nicht mehr vollständig
abgespielt werden können.
[0003] Aus der Praxis sind ferner MP3-Spieler bekannt, die ein Musikstück ausgehend von
in dem MP3-Spieler gespeicherten Informationen und ohne Verwendung von CDs oder dergleichen
abspielen können. Es hat sich jedoch gezeigt, dass MP3-Spieler in der Praxis nicht
speziell kindgerecht ausgestaltet werden. Aufgrund der damit verbundenen Gefahr der
Beschädigung wird es selten zugelassen, dass die Kinder allein mit diesem MP3-Spielern
spielen. Zudem hat es sich gezeigt, dass für das Abspielen eines Musikstücks von einem
MP3-Spieler eine Sequenz von Betätigungen von Bedienelementen notwendig ist, insbesondere
für die Auswahl des Musikstücks aus dem eine Vielzahl von Musikstücken aufweisenden
Speicher. Es hat sich gezeigt, dass eine solche Sequenz von Bedienschritten von jüngeren
Kindern nicht allein durchgeführt werden kann, insbesondere wenn sie noch nicht lesen
können.
[0004] DE 10 2011 056420 A1 offenbart ein Verfahren zur Verwaltung, Sicherung und Wiedergabe digitaler Medien
sowie eine Vorrichtung zu dessen Durchführung. Das Verfahren nutzt ein Abspielobjekt
und ein Abspielgerät. Das Abspielobjekt umfasst eine RFID-Erkennungsmarke, die Informationen
zur Identifizierung einer Mediendatei enthält. Das Abspielgerät umfasst eine RFID-fähige
Leseeinheit zum Empfangen und Lesen der auf der Erkennungsmarke enthaltenen Informationen,
einen Speicher zur Speicherung der Mediendatei, und eine Wiedergabeeinheit zur Wiedergabe
der Mediendatei. Das Verfahren umfasst die Schritte des Abrufens der auf der Erkennungsmarke
enthaltenen Informationen durch die Leseeinheit, des Identifizierens der Mediendatei,
des Übertragens der identifizierten Mediendatei von einem Datenserver, der die Mediendatei
gespeichert zur Verfügung stellt, des Speicherns der Mediendatei im Speicher des Abspielgeräts
und des Wiedergebens der Mediendatei durch die Wiedergabeeinheit. Die Mediendatei
kann dabei durch die Wiedergabeeinheit nur dann wiedergegeben werden, wenn sich die
Erkennungsmarke im Empfangsbereich der Leseeinheit befindet. Die Erfindung ist dadurch
gekennzeichnet, dass die Mediendatei verschlüsselt übertragen und im Speicher des
Abspielobjektes verschlüsselt gespeichert wird.
[0005] Vor diesem Hintergrund lag der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Spielzeug zur
Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichte vorzuschlagen, das sich besonders
einfach bedienen lässt. Ferner soll ein Verfahren zur Wiedergabe einer Audioinformation
vorgeschlagen werden, das sich besonders einfach bedienen lässt. Die Aufgabe wird
von einem System gemäß Anspruch 1 und einem Verfahren gemäß Anspruch 10 gelöst.
[0006] Die Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, als Teil des Spielzeugs, bzw. der Vorrichtung
einen Sensor zu verwenden, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft
oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, sowie eine
Kontrolleinheit vorzusehen, die die gewünschte Ansteuerung vornehmen kann, wenn der
Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine
bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt. Eine diesen Sensor
und diese Kontrolleinheit aufweisende Vorrichtung sowie ein einen solchen Sensor und
eine solche Kontrolleinheit einsetzendes Verfahren führen zu einer besonders einfachen
Bedienung. Zur Wiedergabe der gewünschten Information, bzw. zum Ausführen der Software
kann es erfindungsgemäß ausreichen, der Umgebung eine bestimmte, von dem Sensor feststellbare
Eigenschaft zu geben, bzw. eine von dem Sensor feststellbare Änderung der Eigenschaft
dieser Umgebung durchzuführen und damit - in einer besonders bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung - unmittelbar die Wiedergabe der gewünschten Information, bzw. das Ausführen
der Software zu bewirken.
[0007] Das durch die Erfindung bereitgestellte, vereinfachte Bedienkonzept lässt sich besonders
gut in einem Spielzeug zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichte
umsetzen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass das vereinfachte Bedienkonzept auch generell
bei einer Vorrichtungen zur Wiedergabe von Audioinformationen und sogar auch bei einer
Vorrichtung zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information oder einer Vorrichtung
zum Ausführen einer Software Vorteile bietet. In der nachfolgenden Beschreibung wird
- soweit nicht explizit die Besonderheiten der Wiedergabe einer Bild-, Video- oder
3D-Information oder des Ausführens einer Software beschrieben werden oder explizit
Besonderheiten, die nur bei der Wiedergabe von Audioinformationen relevant sind, beschrieben
werden - die Erfindung stellvertretend für die weiteren Einsatzgebiete des Einsatzes
als Spielzeug, der Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information oder dem Ausführen
einer Software anhand des bevorzugten Einsatzgebiets der Wiedergabe von Audioinformationen
beschrieben. Für das Einsatzgebiet der Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information
ist, soweit in der nachfolgenden Beschreibung das Ansteuern des Lautsprechers oder
des Lautsprecheranschluss beschrieben wird, damit auch das Ansteuern der Anzeige oder
des Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information
gemeint. Für das Einsatzgebiet des Ausführens einer Software ist, soweit in der nachfolgenden
Beschreibung das Ansteuern des Lautsprechers oder des Lautsprecheranschluss beschrieben
wird, damit auch das Ansteuern des Prozessors zum Ausführen der Software gemeint.
Das Spielzeug stellt eine bevorzugte Ausführungsform einer Vorrichtung zur Wiedergabe
einer Audioinformation dar, die insbesondere dadurch konkretisiert ist, dass die wiederzugebende
Audioinformation Musik oder eine gesprochene Geschichte ist.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren lassen sich -
vergleichbar einem MP3-Spieler der herkömmlichen Art - zur Wiedergabe von Audioinformationen
einsetzen, die von auf dem MP3-Spieler gespeicherten Informationen ausgehen. Dadurch
wird der Einsatz von CDs vermieden. Zugleich vereinfacht die Erfindung das Bedienkonzept
der herkömmlichen MP3-Spieler. Bereits das Einstellen einer bestimmten Eigenschaft,
bzw. einer bestimmten Änderung einer Eigenschaft der Umgebung des Sensors kann bei
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung zur sofortigen Wiedergabe der Audioinformation
führen. Dadurch entfällt das bei herkömmlichen MP3-Spielern häufig insbesondere für
Kinder umständliche Bedienkonzept. Dadurch werden die erfindungsgemäße Vorrichtung
und das erfindungsgemäße Verfahren besonders gut geeignet für den Einsatz bei Kinderspielzeugen.
Das vereinfachte Bedienkonzept bietet jedoch auch die Möglichkeit, Audioinformationen
für Erwachsene besonders einfach wiederzugeben.
[0009] Ein Einsatzgebiet der Erfindung ist die Wiedergabe von Audioinformationen, insbesondere
von Musikstücken, gesprochenen Texten oder der Kombination von Musikstücken und gesprochenen
Texten. Diese Audioinformationen haben insbesondere bevorzugt eine Wiedergabedauer
von mindestens 10s, vorzugsweise von mehr als 15s, insbesondere bevorzugt von mehr
als 20s und besonders bevorzugt von mehr als 25s. Es ist in einer besonders bevorzugten
Ausführungsform sogar vorgesehen, dass die Wiedergabedauer der Audioinformation mindestens
30s und besonders bevorzugt mehr als 1 min dauern kann. Beispielsweise haben Hörspiele,
die insbesondere bevorzugt mit der Erfindung wiedergegeben werden sollen, häufig eine
Länge von mehr als 5 min, teilweise auch von bis zu 30 min oder sogar mehr. Bei der
erfindungsgemäß wiederzugebenden Audioinformation handelt es sich insbesondere nicht
um ein Bestätigungssignal. Insbesondere handelt es sich bei der erfindungsgemäß wiederzugebenden
Audioinformation nicht um einen Quittungston, der beispielsweise ausgegeben werden
kann, wenn ein erstes Objekt relativ zu einem zweiten Objekt richtig ausgerichtet
wurde. Ebenso handelt es sich bei der Audioinformation besonders bevorzugt nicht um
ein Jingle, das abgespielt wird, wenn ein erstes Objekt in die Nähe eines zweiten
Objekts gebracht wird oder in eine vorher festgelegte, bestimmte Position relativ
zu dem zweiten Objekt gebracht wird. Die Erfindung befasst sich mit der Audioinformation,
deren Wiedergabedauer länger andauert, wie dies bei Musikstücken oder gesprochenen
Texten der Fall ist. Die Audioinformation ist insbesondere bevorzugt eine solche,
bei deren Wiedergabe eine nicht periodische Reihenfolge von unterschiedlichen Tönen
wiedergegeben wird.
[0010] Der Lautsprecher der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist insbesondere bevorzugt ein
Wandler, der elektrisch Signale in mechanische Schwingungen (Schall) umsetzen kann.
[0011] Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann anstelle eines Lautsprechers auch einen Lautsprecheranschluss
aufweisen, beispielsweise einen Speakon-, XLR-Anschluss oder beispielsweise eine 6,35mm-Klinkenbuchse.
Indem die Kontrolleinheit den Lautsprecheranschluss ansteuert, kann sie bei an den
Lautsprecheranschluss angeschlossenem Lautsprecher auch diesen Lautsprecher ansteuern.
Der Lautsprecheranschluss kann auch eine Sendeeinheit sein, die über Funk, beispielsweise
über Bluetooth oder über ein WLAN-Funknetzwerk mit einem Lautsprecher kommunizieren
kann. Insbesondere bevorzugt kommuniziert die Sendeeinheit jedoch nicht mittels WLAN-Funknetzwerks
mit dem Lautsprecher sondern beispielsweise über Bluetooth. Ebenso kann die Vorrichtung
als Lautsprecheranschluss oder als Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe einer
Bild-, Video- oder 3D-Information einen mit einer Dockingstation eines Smartphones
kompatiblen Anschluss aufweisen. Dockingstationen für Smartphones können dazu genutzt
werden, aufgrund von Ansteuerbefehlen des Smartphones einen Lautsprecher oder eine
Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information anzusteuern. Indem
die erfindungsgemäße Vorrichtung einen mit einer solchen Dockingstation kompatiblen
Anschluss aufweist und anstelle des Smartphones mit der Dockingstation verbunden wird,
erhält die Kontrolleinheit der erfindungsgemäße Vorrichtung die Möglichkeit, den mit
der Dockingstation verbundenen Lautsprecher oder die mit der Dockingstation verbundene
Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information anzusteuern. Die Dockingstation
kann mittels Kabel mit dem Lautsprecher oder der Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-,
Video- oder 3D-Information verbunden sein. Die Dockingstation kann aber auch kabellos,
beispielsweise über ein Funknetzwerk mit dem Lautsprecher oder der Anzeige zur Wiedergabe
einer Bild-, Video- oder 3D-Information verbunden sein. In der nachfolgenden Beschreibung
wird - soweit nicht explizit die Besonderheiten der Ansteuerung eines Lautsprecheranschlusses
oder eines Anschlusses für eine Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information
beschrieben werden - die Erfindung stellvertretend für die weiteren Möglichkeiten
der Ansteuerung eines Lautsprecheranschlusses oder eines Anschlusses für eine Anzeige
zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information anhand des bevorzugten Einsatzgebiets
der Ansteuerung eines Lautsprechers beschrieben. Für das Einsatzgebiet der Ansteuerung
eines Lautsprecheranschlusses oder eines Anschlusses für eine Anzeige zur Wiedergabe
einer Bild-, Video- oder 3D-Information ist, soweit in der nachfolgenden Beschreibung
Ansteuern des Lautsprechers oder einer Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video-
oder 3D-Information beschrieben wird, damit auch das Ansteuern eines Lautsprecheranschlusses
oder eines Anschlusses für eine Anzeige zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information
gemeint.
[0012] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung mindestens
zwei Lautsprecher auf, so dass eine Wiedergabe der Audioinformation in Stereo möglich
wird.
[0013] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann ein Sensor eingesetzt werden, der innerhalb
eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft feststellen kann. Ebenso kann ein
Sensor eingesetzt werden, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Änderung
einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann. Ebenso kann ein Sensor eingesetzt
werden, der sowohl innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung einer Eigenschaft feststellen
kann als auch innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung einer Änderung einer Eigenschaft
dieser Umgebung feststellen kann.
[0014] Als vom Sensor festzustellende Eigenschaft eines Bereichs seiner Umgebung wird erfindungsgemäß
auch das Vorhandensein einer vorzugsweise hinsichtlich ihrer Eigenschaften zeitlich
invarianten elektromagnetischen Welle im Bereich der Umgebung des Sensors verstanden
oder das Vorhandensein einer beispielsweise metallischen Struktur, die eine vorhandene
elektromagnetische Welle beeinflusst. Es sind Ausführungsbeispiele denkbar, bei denen
der Sensor derart ausgestaltet ist, das er das Vorhandensein einer bestimmten elektromagnetischen
Welle feststellen kann, beispielsweise einer elektromagnetischen Welle mit einer bestimmten
Geschwindigkeit, bestimmten Intensität, einer bestimmten Wellenimpedanz, einer bestimmten
Wellenlänge und/oder einer bestimmten Frequenz erkennen kann. Der Sensor kann auch
so ausgestaltet sein, dass er eine Struktur feststellen kann, die eine bestimmte elektromagnetische
Welle beeinflussen kann, beispielsweise eine elektromagnetische Welle mit einer bestimmten
Geschwindigkeit, bestimmten Intensität, einer bestimmten Wellenimpedanz, einer bestimmten
Wellenlänge und/oder einer bestimmten Frequenz. Erkennt der Sensor eine derartige
elektromagnetische Welle oder eine solche Struktur, kann er dies der Kontrolleinheit
über ein Signal mitteilen. Ergänzend oder alternativ kann der Sensor derart ausgelegt
sein, dass er die Geschwindigkeit, die Intensität, die Wellenimpedanz, die Wellenlänge
und/oder die Frequenz messen kann und der Kontrolleinheit über ein Signal den jeweiligen
Wert der erkannten Größe und/oder die Änderung der jeweils erkannten Größe mitteilen
kann. Die vom Sensor erkannte elektromagnetische Welle ist keine elektromagnetische
Welle mit einer Wellenlänge, bzw. Frequenz in dem für das menschliche Auge sichtbaren
Spektrum und/oder aus dem Infrarot-Spektrum. Die vom Sensor erkannte Beeinflussung
durch eine Struktur betrifft keine elektromagnetische Welle mit einer Wellenlänge,
bzw. Frequenz in dem für das menschliche Auge sichtbaren Spektrum und/oder aus dem
Infrarot-Spektrum. Die vom Sensor erkannte elektromagnetische Welle ist keine elektromagnetische
Welle eines WLAN-Funknetzwerks, insbesondere keine Welle eines Funknetzwerks nach
einem Standard der IEEE-802.11-Familie. Die vom Sensor erkannte Beeinflussung durch
eine Struktur betrifft keine elektromagnetische Welle eines WLAN-Funknetzwerks, insbesondere
keine Welle eines Funknetzwerks nach einem Standard der IEEE-802.11-Familie.
[0015] Als vom Sensor festzustellende Änderung einer Eigenschaft eines Bereichs seiner Umgebung
wird insbesondere bevorzugt die Änderung einer Eigenschaft einer elektromagnetischen
Welle verstanden. Während in dem zuvor stehenden Abschnitt das Vorhandensein einer
bestimmten, vorzugsweise hinsichtlich ihrer Eigenschaften zeitlich invarianten elektromagnetischen
Welle als vom Sensor festzustellende Eigenschaft des Bereichs seiner Umgebung beschrieben
wurde, wird nachfolgend die Möglichkeit beschrieben, dass eine bestehende elektromagnetische
Wellen angepasst werden kann und dadurch eine vom Sensor festzustellende Änderung
einer Eigenschaft eines Bereichs seiner Umgebung erzeugt wird, auf deren Grundlage
die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuern
kann. Eine elektromagnetische Welle kann beispielsweise von einem Lesegerät zum Kommunizieren
mit einem passiven RFID-Transponder erzeugt werden und dadurch geändert werden, dass
der passive RFID-Transponder in einen Bereich der Umgebung des Lesegeräts gebracht
wird, in dem seine Anwesenheit die elektromagnetische Welle ändert. Die durch das
Einbringen des RFID-Transponders herbeigeführte Änderung der elektromagnetischen Welle
kann vom Sensor als Änderung einer Eigenschaft eines Bereichs seiner Umgebung erkannt
werden. Die Möglichkeit, Änderungen einer elektromagnetischen Welle zu erkennen, ermöglicht
es der Erfindung, die für das Ansteuern des Lautsprechers notwendige, bestimmte Änderung
einer Eigenschaft des Bereichs der Umgebung des Sensors über ein Funksignale, bzw.
eine modulierte Welle herbeizuführen. Die elektromagnetische Welle, deren Änderung
erkannt wird, ist keine elektromagnetische Welle eines WLAN-Funknetzwerks, insbesondere
keine Welle eines Funknetzwerks nach einem Standard der IEEE-802.11-Familie.
[0016] In einer bevorzugten Ausführungsform stellt der Sensor eine Eigenschaft innerhalb
eines Bereichs seiner Umgebung bzw. eine Änderung einer Eigenschaft innerhalb eines
Bereichs seiner Umgebung ohne direkten elektrischen Kontakt mit einem die Eigenschaft,
bzw. die Änderung bewirkenden Bauelement fest. In einer ergänzenden oder alternativen
Ausführungsform stellt der Sensor eine Eigenschaft innerhalb eines Bereichs seiner
Umgebung bzw. eine Änderung einer Eigenschaft innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung
ohne direkten mechanischen Kontakt mit einem die Eigenschaft, bzw. die Änderung bewirkenden
Bauelement fest. Dies bietet für die erfindungsgemäße Vorrichtung den Vorteil, dass
die Wiedergabe der Audioinformation bereits erfolgen kann, wenn der Bediener nur die
Eigenschaft in der näheren Umgebung der Vorrichtung in vorbestimmter Weise einstellt,
bzw. in vorbestimmter Weise ändert. Damit entfällt die Notwendigkeit, zur Wiedergabe
der Audioinformation ein Objekt in einer bestimmten Weise in Kontakt mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung zur Wiedergabe der Audioinformation zu bringen, beispielsweise ein Schlüsselelement
in eine in der Vorrichtung vorgesehene Aufnahme einzubringen oder beispielsweise einen
USB-Memory Stick in aus der Praxis bekannter Weise in eine USB-Aufnahmebuchse einzustecken.
[0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung und das erfindungsgemäße Verfahren können von ihrem
Bedienkonzept her darauf aufbauen, dass der Sensor eine bestimmte, konkrete Eigenschaft
oder eine bestimmte Änderung dieser Eigenschaft feststellt, bzw. darauf aufbauen,
dass die Kontrolleinheit aus dem ihr von dem Sensor zugeführten Messsignal erkennt,
dass innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors bestimmte Eigenschaft vorhanden
ist, bzw. eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft vorhanden ist. Als Eigenschaft
der Umgebung, bzw. als Änderung der Eigenschaft der Umgebung wird eine modulierte
Welle, insbesondere eine elektromagnetische Welle, insbesondere eine elektromagnetische
Welle im Radiofrequenzbereich verstanden.
[0018] Dadurch besteht für die erfindungsgemäße Vorrichtung die Möglichkeit, das Vorhandensein
eines passiven RFID-Transponders in einem bestimmten Bereich der Umgebung des Sensors
festzustellen und die Wiedergabe der Audioinformation beispielsweise dann vorzunehmen,
wenn überhaupt ein RFID-Transponder im Bereich der Umgebung des Sensors vorhanden
ist, bzw. eine Wiedergabe der Audioinformation dann vorzunehmen, wenn ein bestimmter
RFID-Transponder im Bereich der Umgebung des Sensors festgestellt wird. Ebenso ist
es in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, dass die von dem Sensor festzustellende
Eigenschaft im Bereich seiner Umgebung, bzw. die von dem Sensor festzustellende Änderung
der Eigenschaft des Bereichs seiner Umgebung durch einen aktiven RFID-Transponder
herbeigeführt wird.
[0019] Insbesondere bevorzugt wird über die elektromagnetische Welle eine Kennung übermittelt,
mit der die Kontrolleinheit einen in einem Speicher der erfindungsgemäßen Vorrichtung
oder auf einem Server abgelegten Datensatz identifizieren kann und auf Grundlage des
Datensatzes den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuern kann. In
der bevorzugten Ausführungsform ist es Ziel, dass die elektromagnetische Welle einen
Datensatz identifizierbar macht, beispielsweise durch Übertragen einer Kennung, aber
den Datensatz nicht selbst überträgt.
[0020] Der Sensor ist somit ein Lesegerät zum Kommunizieren mit einem passiven RFID-Transponders
und/oder zum Kommunizieren mit einem aktiven RFID-Transponder. In einer alternativen
Ausführungsform weist der Sensor eine Antenne auf, die eine modulierte Welle abstrahlen
und/oder empfangen kann.
[0021] Die Vorrichtung kann eine Auflage, auf der ein Gegenstand dauerhaft platziert werden
kann aufweisen, wobei der Sensor zumindest in einem Bereich oberhalb der Auflage eine
Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann,
und/oder einer Befestigung, an der ein Gegenstand dauerhaft befestigt werden kann,
wobei der Sensor zumindest in einem Bereich benachbart der Befestigung eine Eigenschaft
oder eine Änderung einer Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann. So kann ein
Gegenstand so platziert werden, dass er sich im Feststellungsbereich des Sensors,
in dem der Sensor eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieses Bereichs
feststellen kann, befindet. Das hat den Vorteil, dass der Gegenstand im Feststellungsbereich
verbleiben kann, ohne dass der Gegenstand oder die Vorrichtung durch einen Benutzer
dauerhaft festgehalten werden müssen. Die Befestigung kann beispielsweise durch einen
Hänge-, Klick-, Magnet-, Drehmechanismus oder auf andere Weise ausgeführt sein.
[0022] Die Kontrolleinheit der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann den Lautsprecher zur Wiedergabe
der Audioinformation ansteuern, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung
eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung
feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten
Eigenschaft feststellt. In einer bevorzugten Ausführungsform erzeugt der Sensor ein
Signal mit einem von der Kontrolleinheit feststellbaren Wert, wenn der Sensor innerhalb
des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung
einer Eigenschaft feststellt. Es ist beispielsweise auch denkbar, dass der Sensor
nur dann ein Signal erzeugt, das der Kontrolleinheit zugeführt wird, wenn der Sensor
innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt. Solche Ausführungsformen führen
dazu, dass der Sensor bereits die Auswertung vornimmt und entweder nur dann ein Signal
der Kontrolleinheit zuführt, wenn er eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte
Änderung einer Eigenschaft der Umgebung feststellt, oder aber der Kontrolleinheit
ein dauerhaftes Signal mit einem bestimmten Wert zuführt, das auf einen bestimmten
anderen, von der Kontrolleinheit feststellbaren, Wert geändert wird, wenn der Sensor
innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt. Ergänzend oder alternativ ist
es denkbar, dass die Kontrolleinheit die Auswertung vornimmt. Bei einer solchen Ausführungsform
führt der Sensor der Kontrolleinheit dauerhaft ein Messsignal zu. Die Kontrolleinheit
ist dazu ausgeführt, beispielsweise durch Hinterlegung einer Wertetabelle, aus dem
ihr von dem Sensor zugeführten Messsignal zu erkennen, ob innerhalb des Bereichs der
Umgebung des Sensors eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer
Eigenschaft vorliegt. Dabei wird als Änderung der Eigenschaft der Umgebung des Sensors
nicht nur das einmalige Auftreten einer bestimmten Änderung verstanden, beispielsweise
das einmalige Auftreten einer Änderung der Feldrichtung des Magnetfelds in der Umgebung
des Sensors in eine bestimmte Richtung, sondern auch eine zeitliche Abfolge von Eigenschaften
im Bereich der Umgebung des Sensors, bzw. eine bestimmte Abfolge von Änderungen der
Eigenschaften der Umgebung des Sensors, beispielsweise wie dies beim Auslesen von
modulierten Wellen oder beim Auswerten von elektromagnetischen Wellen der Fall ist.
[0023] In einer bevorzugten Ausführungsform steuert die Kontrolleinheit den Lautsprecher
zur Wiedergabe der Audioinformation nur dann an, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs
seiner Umgebung eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung in Form
einer bestimmten Abfolge von Änderungen der Eigenschaften feststellt, bzw. wenn die
Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft
in Form einer bestimmten Abfolge von Änderungen der Eigenschaften feststellt. Diese
Abfolge von Änderungen kann nach Art einer Zeichenkette (eines String) gestaltet sein.
Diese Zeichenkette (dieser String) kann beispielsweise an eine bestimmten Platz die
Information über die wiederzugebende Audioinformation enthalten und an einem anderen
bestimmten Platz ein Kennungswort, das als Kopierschutz oder zur Authentifizierung
fungieren kann. Enthält die Abfolge von Änderungen nach Art der Zeichenkette zwar
die Information über die wiederzugebende Audioinformation aber nicht das Kennungswort,
steuert die Kontrolleinheit den Lautsprecher nicht an. Alternativ zum Kennungswort
kann die Zeichenkette auch ein von der Kontrollvorrichtung zur Verifikation ausführbare
Befehlsfolge eines Programms (einer Software) sein.
[0024] In einer Ausführungsform kann die Kontrolleinheit zusätzlich zu der Ansteuerung des
Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation auch die Art der Wiedergabe der
Audioinformation ändern, beispielsweise die Lautstärke der Wiedergabe wenn der Sensor
innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit
eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.
So kann die Kontrolleinheit den Lautsprecher in Abhängigkeit von diesem Winkel ansteuern,
in dem sich ein Kennungsträger relativ zum Sensor befindet. Beispielsweise kann durch
eine Veränderung des Winkels die Wiedergabe-Lautstärke angepasst werden.
[0025] Die Vorrichtung weist einen Speicher auf, in dem Daten hinterlegt sind, aufgrund
derer die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuern
kann. Die Daten beinhalten insbesondere bevorzugt die Audioinformation in dem bestimmten
Datenformat, beispielsweise einem MP3-Format oder einem WAV-Format. In dem Speicher
sind Daten verschiedener Audioinformationen abgelegt. Die Kontrolleinheit ist derart
ausgestaltet, dass sie, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine
bestimmte erste Eigenschaft oder eine bestimmte erste Änderung einer Eigenschaft dieser
Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte erste Änderung der von
dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt, den Lautsprecher zur Wiedergabe
einer ersten Audioinformation, deren Wiedergabe mindestens 10s dauert, ansteuert,
während die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe einer zweiten Audioinformation,
deren Wiedergabe mindestens 10s dauert, ansteuert, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs
seiner Umgebung eine bestimmte zweite Eigenschaft oder eine bestimmte zweite Änderung
einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte
zweite Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Dadurch
wird es möglich durch die bestimmte Beeinflussung der Eigenschaft des Bereichs der
Umgebung des Sensors oder durch eine bestimmte Beeinflussung der Änderung der Eigenschaft
dieser Umgebung des Sensors festzulegen, welche Audioinformation einer Mehrzahl von
Audioinformationen die Vorrichtung wiedergibt. Beispielsweise kann die Vorrichtung
eine bestimmte erste Audioinformation wiedergeben, wenn das Vorhandensein eines ersten
RFID-Transponders in den Bereich der Umgebung des Sensors festgestellt wird, während
die Vorrichtung eine zweite Audioinformation wiedergeben kann, wenn das Vorhandensein
eines zweiten RFID-Transponders in den Bereich der Umgebung des Sensors festgestellt
wird.
[0026] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Daten einer Audioinformation als Datensatz
mit getrennt auslesbaren Datenfolgen abgelegt, um beispielsweise ein Hörbuch in Form
von einzelnen Kapiteln wiederzugeben, bzw. die einzelnen Kapitel eines Hörbuchs ansteuerbar
zu machen. Jede Datenfolge eines Datensatzes kann in einer bevorzugten Ausführungsform
separat ausgelesen und zur Ansteuerung des Lautsprechers verwendet werden.
[0027] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Einheit zum Empfangen
von Daten aus dem Internet und/oder zum Senden von Daten ins Internet auf, insbesondere
bevorzugt eine Antenne für ein Wireless Local Area Network (WLAN), eine mobile Datenfunkttechnologie
wie beispielsweise LTE, UMTS oder deren Vorgänger oder Nachfolger oder eine Anschlussbuchse
für den Anschluss eines Kabels eines lokalen Netzwerks, das auch einen Internetzugang
aufweist, beispielsweise eine Anschlussbuchse für ein Ethernet-Kabel. Durch das Vorhandensein
einer Einheit zum Empfangen von Daten aus dem Internet besteht die Möglichkeit, dass
die Kontrolleinheit die Daten, die die wiederzugebende Audioinformation in einem bestimmten
Datenformat enthalten, aus dem Internet herunterlädt. Auf diese Weise kann die Vorrichtung
eine Audioinformation abspielen, die nicht in der Vorrichtung gespeichert war, bevor
der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder
eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit
eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.
Dabei kann die Kontrolleinheit derart ausgebildet sein, dass sie die Daten aus dem
Internet empfängt und in einem Speicher dauerhaft ablegt und das Ansteuern des Lautsprechers
zur Wiedergabe der Audioinformation auf Grundlage der in dem Speicher abgelegten Daten
erfolgt. Ergänzend ist es denkbar, dass die Kontrolleinheit die aus dem Internet empfangenen
Daten unmittelbar dazu verwendet, um den Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation
anzusteuern (sog. Streaming), wobei diese Ausführungsform auch das temporäre Zwischenspeichern
der aus dem Internet empfangenen Daten in einem Zwischenspeicher umfassen kann.
[0028] Bei Ausführungsformen, die die Daten, die die Audioinformationen in einem bestimmten
Datenformat enthalten, aus dem Internet empfangen, ist es beispielsweise denkbar,
dass die Kontrolleinheit in einem Speicher eine bestimmte Serveradresse eines mit
dem Internet verbundenen Servers vorhält und in einem Speicher eine Tabelle vorhält,
in der eine jeweils bestimmte Eigenschaft oder eine jeweils bestimmte Änderung einer
Eigenschaft einer jeweiligen Identifikationsnummer zugeordnet wird. Die Kontrolleinheit
ist in einer solchen Ausführungsform dann dazu ausgebildet, um beim Erkennen der bestimmten
Eigenschaft, bzw. der bestimmten Änderung der Eigenschaft mit dem konkreten Server
zu kommunizieren und unter Rückgriff auf die der bestimmten Eigenschaft, bzw. der
bestimmten Änderung der Eigenschaft zugeordneten Identifikationsnummer von dem Server
einen bestimmten Datensatz herunterzuladen und für das Ansteuern des Lautsprechers
zur Wiedergabe der sich aus diesen Daten ergebenden Audioinformation zu verwenden.
Beispielsweise können auf dem Server Musiktitel als Daten in einem bestimmten Datenformat
abgespeichert werden, wobei der jeweilige Musiktitel, bzw. die diesen Musiktitel enthaltenen
Daten auf dem Server unter einem bestimmten Identifikationscode hinterlegt sind. In
einer bevorzugten Ausführungsform enthält die erfindungsgemäße Vorrichtung bereits
eine Zuordnungstabelle, die bestimmte Eigenschaften, bzw. Änderungen der Eigenschaften
des Bereichs der Umgebung des Sensors einigen, einer Mehrzahl oder in einer bevorzugten
Ausführungsform sogar allen Identifikationsnummern zuordnet, die auch auf der Datenbank
des Servers verwendet werden. Damit wird die Kontrolleinheit in die Lage versetzt,
gezielt Datensätze von dem Server herunterzuladen. Alternativ ist es denkbar, dass
die Kontrolleinheit dazu ausgebildet ist, eine die festgestellte bestimmte Eigenschaft,
bzw. eine die festgestellte bestimmte Änderung der Eigenschaft enthaltende Information
an einen bestimmten Server zu übermitteln, der mit dem Internet verbunden ist. Die
Zuordnung der erkannten bestimmten Eigenschaft, bzw. der erkannten bestimmten Änderung
der Eigenschaft zu einer bestimmten Audioinformation kann dann auf dem Server erfolgen.
Die Kontrolleinheit ist dann dazu ausgebildet, von dem Server Daten zu empfangen,
die die wiederzugebende Audioinformation enthalten. Der Server übermittelt die Daten
an die erfindungsgemäße Vorrichtung, die er der ihm von der Kontrolleinheit übermittelten
bestimmten Eigenschaft, bzw. der ihm von der Kontrolleinheit übermittelten bestimmten
Änderung der Eigenschaft zugeordnet hat. Diese Ausführungsform vermeidet die Notwendigkeit
des Vorhaltens einer Zuordnungstabelle in der erfindungsgemäßen Vorrichtung und erhöht
damit die Flexibilität des Empfangs bestimmter, die Audioinformation enthaltender
Daten auf Grundlage einer bestimmten, festgestellten Eigenschaft, bzw. einer bestimmten
festgestellten Änderung einer Eigenschaft des Bereichs der Umgebung des Sensors. Eine
solche Ausführungsform erlaubt es beispielsweise, die Anzahl der auf dem Server bereitgestellten
Datensätze zu erhöhen, ohne dass eine Zuordnungstabelle in der Kontrolleinheit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung angepasst werden müsste.
[0029] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kontrolleinheit dazu ausgebildet, den
Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation unmittelbar anzusteuern. Insbesondere
bevorzugt müssen der Kontrolleinheit zum Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe
der Audioinformation keine weiteren Startsignale zugeführt werden. Es ist hierbei
allerdings denkbar, dass die Kontrolleinheit die Ansteuerung des Lautsprechers zur
Wiedergabe der Audioinformation durch ein Verzögerungsglied verzögert.
[0030] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung kein
Bedienelement auf, mit dem ein Bediener das Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe
der Audioinformation durch die Kontrolleinheit beeinflussen könnte, wenn der Sensor
innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine
bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. Bei dieser
Ausführungsform ist es denkbar, dass Bedienelemente vorgesehen sind, um der Kontrolleinheit
andere Befehle, als die für das erstmalige Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe
der Audioinformation zukommen zu lassen, beispielsweise Bedienelemente zum Einstellen
der Lautstärke der Wiedergabe der Audioinformation über den Lautsprecher.
[0031] Erfindungsgemäss sind Bedienelemente vorgesehen, um bei der Wiedergabe einer Audioinformation,
die aufgrund von Daten eines Datensatzes mit getrennt auslesbaren Datenfolge erfolgt,
von einem ersten Kapitel zu einem nächsten Kapitel zu springen. Auch ist es bei dieser
Ausführungsform denkbar, dass ein Bedienelement vorgesehen ist, mit dem ein Bediener
nach dem erstmaligen Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation
durch die Kontrolleinheit die Wiedergabe unterbrechen kann. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist deshalb zwar ein Bedienelement vorgesehen. Die Kontrolleinheit kann in dieser
Ausführungsform jedoch den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation allein
dadurch ansteuern, dass der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte
Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt
und ohne dass ein Bediener das Bedienelement bedient.
[0032] In einer alternativen Ausführungsform weist die Vorrichtung ein Bedienelement auf
und ist die Kontrolleinheit derart ausgelegt, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher
zur Wiedergabe der Audioinformation erst dann ansteuert, wenn die Kontrolleinheit
ein vorbestimmtes Signal von diesem Bedienelement erhält. Beispielsweise kann dieses
Bedienelement den Startbefehl zur Ansteuerung des Lautsprechers zur Wiedergabe der
Audioinformation geben. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist dieser
Startbefehl jedoch der einzige Startbefehl, der zum Start der Ansteuerung des Lautsprechers
zur Wiedergabe der Audioinformation notwendig ist. Insbesondere bevorzugt ist es bei
dieser Ausführungsform nicht vorgesehen, dass mit diesem oder einem weiteren Bedienelement
weitere Befehlssignale erzeugt werden, die der Kontrolleinheit zugeführt werden müssen,
bevor diese den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation ansteuert. Insbesondere
bevorzugt sind keine Bedienelemente vorgesehen, mit denen aus einer Mehrzahl von in
einem Speicher der Vorrichtung hinterlegten Daten für Audioinformationen ein Datensatz
zur Wiedergabe ausgewählt wird. Insbesondere bevorzugt wird bei dieser Ausführungsform
der wiederzugebende Datensatz allein auf Grundlage der durch den Sensor festgestellten
bestimmten Eigenschaft, bzw. der durch den Sensor festgestellten bestimmten Änderung
der Eigenschaft des Bereichs der Umgebung des Sensors, bzw. auf Grundlage der von
der Kontrolleinheit festgestellten bestimmten Änderung der von dem Sensor festgestellten
Eigenschaft ausgewählt. Eine solche Ausführungsform vereinfacht die Bedienung insbesondere
im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten MP3-Spieler, bei denen zur Wiedergabe
einer bestimmten Audioinformation die Audioinformation zunächst aus einer Liste ausgewählt
werden muss.
[0033] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Kontrolleinheit derart ausgebildet
sein, dass sie die Ansteuerung des Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation
unterbricht, sobald der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung die bestimmte
Eigenschaft oder die bestimmte Änderung der Eigenschaft nicht mehr feststellt, bzw.
die Kontrolleinheit die bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft
nicht mehr feststellt. Die Unterbrechung kann insbesondere bevorzugt sofort, zeitverzögert
oder durch eine graduelle Reduktion der Lautstärke bewirkt werden. Dadurch kann beispielsweise
bewirkt werden, dass wenn ein in einer bevorzugten Ausführungsform verwendeter RFID-Transponder
aus dem Bereich der Umgebung des Sensors entfernt wird, die Wiedergabe der Audioinformation
unterbrochen wird. Alternativ ist es denkbar, die Kontrolleinheit derart auszugestalten,
dass die Wiedergabe der Audioinformation fortgeführt wird, selbst wenn der Sensor
innerhalb des Bereichs seiner Umgebung die bestimmte Eigenschaft oder die bestimmte
Änderung der Eigenschaft nicht mehr feststellt, bzw. die Kontrolleinheit die bestimmte
Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft nicht mehr feststellt.
[0034] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Antenne für ein Wireless
Local Area Network (WLAN) auf, die ausgeschaltet werden kann. Insbesondere wenn die
erfindungsgemäße Vorrichtung zur Wiedergabe der Audioinformation von Kindern verwendet
werden soll, kann ein Interesse daran bestehen, die im Umfeld des Kindes erzeugten
elektromagnetischen Wellen zu reduzieren. Hierfür kann es zweckmäßig sein, die WLAN-Antenne
auszuschalten.
[0035] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Vorrichtung würfelförmig
ausgebildet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch andere Formen aufweisen, beispielsweise
kugelförmig oder kann beispielsweise die Form von bei Kindern besonders bevorzugten,
größeren Objekten einnehmen, wie beispielsweise die Form eines Schiffs, einer Lokomotive,
eines Hauses oder eines Tiers, wie beispielsweise eines Elefanten.
[0036] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Aufnahme für einen
Kennungsträger auf, die optisch, haptisch und/oder durch eine Absetzung in der Oberfläche,
beispielsweise eine Mulde oder Erhöhung, kenntlich gemacht ist. Die Vorrichtung sieht
vor, den Kennungsträger magnetisch lösbar zu fixieren. Wie nachstehend im Zusammenhang
mit dem erfindungsgemäßen System näher beschrieben, wird die erfindungsgemäße Vorrichtung
insbesondere bevorzugt als Teil eines Systems eingesetzt, bei dem die Vorrichtung
mit einem Kennungsträger zusammenwirkt, bei der der Kennungsträger eine Eigenschaft
hat, die der Sensor feststellen kann, wenn sich der Kennungsträger innerhalb des Bereichs
der Umgebung des Sensors befindet, oder der Kennungsträger eine Eigenschaft der Umgebung
des Sensors ändert und der Sensor diese Änderung feststellen kann. Wird die erfindungsgemäße
Vorrichtung mit einer kenntlich gemachten Aufnahme ausgebildet, so besteht die Möglichkeit,
den Kennungsträger in dieser Aufnahme zu positionieren. Durch das Vorsehen einer Aufnahme
kann ferner ein Bereich abgegrenzt werden, innerhalb dessen der Sensor ausgelegt ist,
um in diesem Bereich seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte
Änderung einer Eigenschaft festzustellen. Das Vorsehen einer Aufnahme ermöglicht es,
die erfindungsgemäße Vorrichtung in einer bevorzugten Ausführungsform so auszulegen,
dass der Sensor die Eigenschaft seiner Umgebung nur in dem Bereich der Aufnahme feststellen
kann, bzw. die Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung nur in dem Bereich der Aufnahme
feststellen kann. Damit kann eine unerwünschte Fehlbedienung ausgeschlossen werden.
Bei dem nachstehend näher beschriebenen erfindungsgemäßen System kann der Sensors
sogar so ausgelegt werden, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe
einer Audioinformation nur dann ansteuert, wenn der Kennungsträger in der Aufnahme
positioniert wird.
[0037] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung ein Bedienelement in Form
einer Wippe auf, mit dem die Lautstärke der Wiedergabe der Audioinformation beeinflusst
werden kann, indem die Wippe in einer ersten Stellung ein erstes Signal an die Kontrolleinheit
sendet, beispielsweise ein Signal zum Erhöhen der Lautstärke der Wiedergabe der Audioinformation,
und die Wippe in einer zweiten Stellung ein zweites Signal an die Kontrolleinheit
sendet, beispielsweise ein Signal zur Reduktion der Lautstärke der Wiedergabe der
Audioinformation. Ferner kann eine solche Wippe eine neutrale Mittelstellung aufweisen,
in der kein die Lautstärke beeinflussendes Signal an die Kontrolleinheit gesendet
wird. Alternativ ist es denkbar, dass die Vorrichtung ein erstes Bedienelement aufweist,
mit dem Signale zum Erhöhen der Lautstärke der Wiedergabe der Audioinformation an
die Kontrolleinheit übermittelt werden können, und die Vorrichtung ein zweites Bedienelement
aufweist, mit dem Signale zur Reduktion der Lautstärke der Wiedergabe der Audioinformation
an die Kontrolleinheit gesendet werden können. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform
ist das die Erhöhung der Lautstärke beeinflussende Bedienelement größer ausgebildet,
als das die Reduktion der Lautstärke der Wiedergabe der Audioinformation beeinflussende
Bedienelement. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weisen die beiden Bedienelemente
die Form von Ohren auf, die an einem Gehäuse eines Grundkörpers der Vorrichtung angebracht
sind, beispielsweise von dem Gehäuse abstehen. Die ohrenförmigen Bedienelemente können
das von ihnen zu erzeugende Signal zur Beeinflussung der Lautstärke der Wiedergabe
der Audioinformation bei Durchführen einer Druckbewegung oder Knickbewegung abgeben.
Das hat den Vorteil, dass der Benutzer die Funktion der Bedienelemente erkennen kann,
ohne auf Sprachkenntnisse angewiesen zu sein.
[0038] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung ein Display
auf. Dieses Display kann insbesondere eine E-Ink-Anzeige sein. Das Display kann auch
ein berührungsempfindliches Display sein. Ergänzend oder alternativ kann die Vorrichtung
eine LED oder eine Sequenz von LEDs aufweisen.
[0039] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung einen Näherungssensor,
einen Bewegungssensor (Beschleunigungssensor), einen Sensor für Umgebungslicht, einen
Feuchtigkeitssensor, einen Neigungssensor, einen GPS-Sensor und/oder einen gyroskopischen
Sensor auf. Derartige Sensoren erlauben es, weitere Bedienbefehle für die Kontrolleinheit
zu erzeugen. Beispielsweise kann eine derart ausgebildete Vorrichtung ein Schütteln
erkennen und daraus ein Bediensignal für die Kontrolleinheit erzeugen. Beispielsweise
kann ein Schütteln der Vorrichtung dazu eingesetzt werden, Daten verschiedener Audioinformationen
in zufälliger Reihenfolge wiederzugeben. Ebenso kann eine derart ausgebildete Vorrichtung
erkennen, ob von links oder von rechts ein leichter Schlag auf die Vorrichtung ausgeübt
wird. Dies kann beispielsweise dazu eingesetzt werden, innerhalb eines Datensatzes
zu dem nächsten Kapitel oder zu einem vorherigen Kapitel zu springen. Ebenso kann
eine derart ausgestaltete Vorrichtung erkennen, ob sie geworfen wird. Auch hieraus
können Bediensignale erzeugt werden.
[0040] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung einen Sensor auf, der
ein von dem Abstand zwischen einem in dem Bereich der Aufnahme platzierten Objekt
und der Aufnahme abhängiges Signal erzeugen kann, beispielsweise einen UltraschallSensor.
Dadurch wird es möglich, in einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung die
Ansteuerung des Lautsprechers von diesem Signal abhängig zu machen, beispielsweise
davon, dass das Objekt die Aufnahme berührt oder fast berührt. Des Weiteren wird dadurch
in einer ergänzenden oder alternativen Ausführungsform ermöglicht, auf eine Veränderung
des Abstands hin weitere Bedienbefehlen zu erzeugen. Beispielsweise kann ein kurzes
Entfernen und wieder Abstellen des Objekts dazu eingesetzt werden, innerhalb eines
Datensatzes zu dem nächsten Kapitel zu springen.
[0041] Eine derart ausgerichtete Vorrichtung kann erkennen, ob sie vertikal gekippt wird
oder ob sie horizontal gekippt wird. Auch diese Signale können zum Erzeugen von Bediensignälen
für die Kontrolleinheit eingesetzt werden. Beispielsweise kann ein vertikales Kippen
zu einem Navigieren innerhalb einer Wiedergabeliste eingesetzt werden, während ein
horizontales Kippen einen Wechsel zwischen Applikationen ermöglicht.
[0042] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung einen
Datenanschluss, beispielsweise einen USB-Anschluss auf. Über einen solchen Anschluss
kann beispielsweise ein in einer bevorzugten Ausführungsform als Teil der Vorrichtung
vorgesehener Speicher mit Audioinformationen enthaltenden Daten belegt werden. Ebenso
ist es möglich, die erfindungsgemäße Vorrichtung über einen solchen Anschluss mit
einem Computer zu verbinden, beispielsweise um die Software der Vorrichtung zu konfigurieren.
[0043] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Vorrichtung mit Schaumstoff oder einem
anderen elastischen Material ummantelt. Insbesondere bevorzugt ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung vollständig mit Schaumstoff oder einem anderen elastischen Material ummantelt,
bzw. bei einer Ausführungsform mit einem Display nur in dem Bereich des Displays nicht
mit Schaumstoff oder einem elastischen Material ummantelt. Die Ummantelung schützt
zum einen die weiteren Bauelemente der Vorrichtung. Zum anderen schützt die Ummantelung
Kinder vor Verletzungen.
[0044] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung einen
Energiespeicher, insbesondere eine Batterie, insbesondere bevorzugt eine wiederaufladbare
Batterie auf. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Vorrichtung
derart ausgebildet, dass die Batterie drahtlos aufgeladen werden kann, beispielsweise
mittels induktiver Energieübertragung. Dies bietet den Vorteil, dass die Ladestation
kindgerecht ausgebildet werden kann, beispielsweise in Form einer Ladeschale, in die
die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Aufladen allein gelegt werden muss. Dadurch wird
vermieden, dass Kinder elektrische Kabel handhaben müssen, um die Batterie der erfindungsgemäßen
Vorrichtung aufzuladen.
[0045] In einer bevorzugten Ausführungsform kann die erfindungsgemäße Vorrichtung Licht
erzeugen, beispielsweise um als Nachtlicht zu funktionieren.
[0046] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung ein Gehäuse
auf, in dem der Sensor so angeordnet ist, wobei der Bereich der Umgebung des Sensors,
in dem der Sensor eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung
feststellen kann, sich nicht weiter als 1m, insbesondere bevorzugt nicht weiter als
150mm, insbesondere bevorzugt nicht weiter als 100 mm, insbesondere bevorzugt nicht
weiter als 50 mm, insbesondere bevorzugt nicht weiter als 10 mm, insbesondere bevorzugt
nicht weiter als 5 mm über eine Oberfläche des Gehäuses hinaus erstreckt. Dies bietet
den Vorteil, dass die Eigenschaft, bzw. die Änderung der Eigenschaft, die der Sensor
feststellen soll, damit die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe der Audioinformation
ansteuert, nur in einem engen Bereich um das Gehäuse der Vorrichtung erkannt wird.
Dies vermeidet Fehlbedienungen.
[0047] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Vorrichtung aus nicht oder schwer brennbarem
Material hergestellt.
[0048] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung ein Mikrofon oder eine
Anschlussmöglichkeit für eingehende Audiosignale, beispielsweise von einem Mikrofon
auf. Dies ermöglicht es, die Vorrichtung mit Sprache zu steuern oder Aufnahmen zu
machen.
[0049] Insbesondere bevorzugt kann die Vorrichtung über eine WLAN-Antenne in ein Wireless
Local Area Network eingebunden sein und über die WLAN-Antenne Steuerbefehle empfangen,
beispielsweise über ein Smartphone oder einen PC gesteuert werden. Diese Steuerbefehle
sind in einer bevorzugten Ausführungsform keine Steuerbefehle, mit der Benutzer den
Beginn der Wiedergabe der Audioinformation beeinflussen kann. Ebenso kann die erfindungsgemäße
Vorrichtung dazu ausgebildet sein, über eine Fernbedienung bedient zu werden.
[0050] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine
Kamera auf. Wird die erfindungsgemäße Vorrichtung beispielsweise als Nachtlicht ausgebildet,
so kann die Kamera eine Überwachungsfunktion für das neben der Vorrichtung liegende
Kind übernehmen, indem die Kamera beispielsweise von einem Smartphone aus angesteuert
werden kann und das von der Kamera aufgenommene Bild auf einem Display wie einem Fernseher,
einem Smartphone oder anderem mobilen Display wiedergegeben werden kann. Ergänzend
oder alternativ kann die von einem Mikrofon aufgenommene bzw. die durch eine Anschlussmöglichkeit
eingespeiste Audioinformation auf diesem Wege auf einen Lautsprecher oder Smartphone
wiedergegeben werden.
[0051] Ebenso ist es möglich, dass eine über eine WLAN-Antenne in ein Wireless Local Area
Network eingebundene Vorrichtung die wiederzugebende Audioinformation an andere Teilnehmer
des Netzwerks übergibt, beispielsweise an einen Fernseher oder einen anderen Lautsprecher
streamt.
[0052] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Betriebssystem der Kontrolleinheit Firefox
OS. In einer bevorzugten Ausführungsform kann das Betriebssystem der Kontrolleinheit
durch Updates aktualisiert werden.
[0053] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Kontrolleinheit dazu ausgebildet, Informationen
über die Ansteuerung des Lautsprechers zu ermitteln und zu dokumentieren, beispielsweise
die Häufigkeit, mit der bestimmte Audioinformationen abgespielt wurden oder die Reihenfolge,
mit der bestimmte Audioinformationen abgespielt wurden. Insbesondere bevorzugt ist
die Vorrichtung dazu ausgebildet, derartige Informationen an einen Server zu kommunizieren.
[0054] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung Mittel auf, um einen nachstehend
beschriebenen Kennungsträger mit Strom zu versorgen, bevorzugt ohne elektrischen Kontakt,
beispielsweise per Induktion.
[0055] Das erfindungsgemäße System weist eine erfindungsgemäße Vorrichtung und einen Kennungsträger
auf, wobei der Kennungsträger eine Eigenschaft hat, die der Sensor feststellen kann,
wenn sich der Kennungsträger innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors befindet,
oder der Kennungsträger eine Eigenschaft der Umgebung des Sensors ändert. Grundgedanke
des erfindungsgemäßen Systems ist es, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur
Wiedergabe einer Audioinforrriation dann ansteuert, wenn ein bestimmter Kennungsträger
in den Bereich der Umgebung des Sensors gebracht wird, in dem der Sensor eine Eigenschaft,
bzw. eine Änderung einer Eigenschaft feststellen kann. Dabei soll in einer besonders
bevorzugten Ausführungsform aber bereits das Verbringen des Kennungsträgers in diesen
Bereich das Ansteuern des Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation auslösen,
ohne dass weitere Bedienbefehle erzeugt werden müssen.
[0056] Dieses Grundkonzept des erfindungsgemäßen Systems vereinfacht die Bedienung von Vorrichtungen
zur Wiedergabe von Audioinformationen erheblich. Es ist nun nicht mehr notwendig,
zerkratzbare CDs zu handhaben, wie das bei den aus der Praxis bekannten CD-Spielern
notwendig ist, oder die bei den aus der Praxis bekannten MP3-Spielern zur Ansteuerung
der Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation notwendigen, komplexen Bediensequenzen
von Bedienelementen zu erlernen. In der einfachsten Ausführungsform der Erfindung
reicht es aus, den Kennungsträger in den Bereich der Umgebung des Sensors zu verbringen,
in dem der die Eigenschaft oder eine Änderung der Eigenschaft feststellen kann, und
damit automatisch die Ansteuerung des Lautsprechers zur Wiedergabe der Audioinformation
durch die Kontrolleinheit auszulösen.
[0057] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Kennungsträger einen RFID-Transponder
auf oder eine Antenne, mit der eine modulierte Welle abgestrahlt und/oder empfangen
werden kann. Dadurch kann der erfindungsgemäße Kennungsträger beispielsweise derart
ausgestaltet werden, dass er mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung über den Bluetooth-Standard
oder über den NFC-Standard kommunizieren kann. Besonders der Einsatz dieser Technologien
erlaubt eine Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten zwischen dem Kennungsträger
und der Vorrichtung. Insbesondere erlaubt der Einsatz dieser Technologien das Erkennen
einer Vielzahl von Kennungen. Dadurch wird es für die erfindungsgemäße Vorrichtung
möglich, aus einer Vielzahl von Audioinformationen die Audioinformation auszuwählen,
die wiedergegeben werden soll, beispielsweise wenn jede wiederzugebende Audioinformation
ihre eigene Kennung zugeordnet bekommt, beispielsweise in einer in der erfindungsgemäßen
Vorrichtung oder auf einem Server abgelegten Zuordnungstabelle.
[0058] Alternativ ist es denkbar, dass der Kennungsträger beispielsweise einen Magneten
aufweist, der ein Magnetfeld einer bestimmten Stärke erzeugt, wenn der Kennungsträger
in den Bereich der Umgebung des Sensors verbracht wird. Ebenso kann ein Magnet dazu
verwendet werden, ein Magnetfeld mit einer Feldrichtung zu erzeugen, die von einer
Vorzugsrichtung abweicht.
[0059] Erfindungsgemäß weist der Kennungsträger einen Magneten auf und weist die Vorrichtung
eine Fläche auf, an der der Magnet anhaften kann. Alternativ weist die Vorrichtung
einen Magneten auf und der Kennungsträger eine Fläche, mit der der Kennungsträger
an dem Magneten anhaften kann. Dadurch können die Vorrichtung und der Kennungsträger
lösbar miteinander verbunden werden. Dies erlaubt es, die Vorrichtung zu bewegen,
ohne dass der Kennungsträger eine bestimmte Relativposition relativ zur Vorrichtung
verliert.
[0060] In einer bevorzugten Ausführungsform hat der Kennungsträger die Form einer Figur,
insbesondere die Form einer menschlichen Figur oder einer Tierfigur oder einer Phantasiefigur.
Insbesondere bevorzugt weist der Kennungsträger die Form einer Figur mit Füßen auf.
Insbesondere bevorzugt ist bei einem Kennungsträger mit der Form einer Figur mit Füßen
der Magnet in den Füßen der Figur angeordnet, so dass die Figur auf der erfindungsgemäßen
Vorrichtung stehen kann.
[0061] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger nach Art einer Figur
ausgebildet, weist aber keinen Sockel auf, auf dem die Figur steht.
[0062] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger nicht mechanisch mit
der Vorrichtung fixierbar. Insbesondere bevorzugt weisen die Vorrichtung und der Kennungsträger
kein System aus Stecker und Buchse auf, mit der der Kennungsträger mit der Vorrichtung
verbunden werden könnte.
[0063] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgestaltet, dass
der Bediener ihn aufgrund seiner Form, Farbgebung, Oberflächenstruktur und/oder seinem
Material mit einer bestimmten Audioinformation assoziieren kann, und dass beim Verbringen
in den Bereich der Umgebung des Sensors, in dem dieser eine Eigenschaft oder eine
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, das Ansteuern des Lautsprechers
zur Wiedergabe einer Audioinformation ausgelöst wird, die inhaltlich im Zusammenhang
mit der Assoziation des Benutzers steht. Er kann beispielsweise nach Art einer Figur
ausgebildet sein und die Wiedergabe einer Audioinformation auslösen, die in Verbindung
mit der Form der Figur steht. Beispielsweise kann die Figur die Form von Benjamin
Blümchen
® haben und die wiedergegebene Audioinformation eine Hörgeschichte mit Benjamin Blümchen
als Protagonisten sein. Ebenso ist es denkbar, dass der Kennungsträger individuell
angepasst werden kann. Beispielsweise kann der Kennungsträger als Figur ausgebildet
sein, die der Form einer Person des näheren Umfelds einer anderen Person ähnelt und
die wiedergegebene Audioinformation eine von dieser Person vorher aufgenommene Audioinformation
sein. Ebenso ist es denkbar, dass der Kennungsträger die Form einer Figur hat, die
einem Wissenschaftler ähnelt, und die Audioinformation Inhalte des von dem Wissenschaftler
Herausgefundenen haben. Weiter ist denkbar, dass die Figur einem Komponisten oder
Interpreten ähnelt, und die Audioinformation Inhalte von diesem Komponisten oder Interpreten
enthält. Es ist denkbar, dass ein Kennungsträger die Audioinformationen zu einem Musikstück,
einer Sammlung von Musikstücken (Album) oder einer Playlist auslöst.
[0064] In einer ergänzenden oder alternativen Ausführungsform ist der Kennungsträger als
Aufkleber oder Modul ausgestaltet, das an anderen Objekten befestigt werden kann.
[0065] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgebildet, dass
die auf ihm gespeicherten Daten verändert werden können. In einer anderen bevorzugten
Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgebildet, dass die auf ihm gespeicherten
Daten nicht verändert werden können. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist der Kennungsträger so ausgebildet, dass die auf ihm gespeicherten Daten nur einmal
verändert werden können, danach nicht mehr. In einer bevorzugten Ausführungsform ist
ein zunächst veränderbarer Kennungsträger so ausgestaltet, dass er durch eine bestimmte
Bearbeitung zu einem unveränderbaren Kennungsträger werden kann, bevorzugt so, dass
er nicht wieder zu einem veränderbaren Kennungsträger zurückverwandelt werden kann.
Die Bearbeitung kann bevorzugt mechanischer Art sein, etwa Durchtrennung oder Verbindung
bestimmter elektrischer Leitungen. In ergänzenden oder alternativen Ausführungsformen
kann die Bearbeitung durch sichtbares Licht, durch unsichtbare elektromagnetische
Wellen (wie beispielsweise Funksignale, ultraviolettes Licht) durch einen magnetischen,
elektrischen und/oder durch einen thermischen Impuls erfolgen. In einer bevorzugten
Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgebildet, dass er sich mit einem Klick-Mechanismus
in oder an anderen Gegenständen, wie beispielsweise einer Figur, befestigen lässt.
Nach diesem Vorgang kann der Gegenstand insgesamt als Kennungsträger angesehen werden.
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgestaltet,
dass er durch eine mechanische Bearbeitung unveränderbar gemacht werden kann, die
mit der Bewegung zur Betätigung des Klick-Mechanismus' zur Verbindung des Kennungsträgers
mit einem Gegenstand kombiniert werden kann, beispielsweise so, dass die Bearbeitung
gleichzeitig mit dem Einklicken in den Gegenstand erfolgen kann.
[0066] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgebildet, dass
er per Induktion mit Strom zum Betrieb von aktiven elektronischen Bauteilen versorgt
werden kann. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger so ausgebildet,
dass er aktive elektronische Bauteile enthält, die einen Datenspeicher zur Verfügung
stellen. Dieser Datenspeicher ist bevorzugt nicht-flüchtig. In einer bevorzugten Ausführungsform
ist der Datenspeicher so ausgebildet, dass er eine Kennung und/oder Audioinformationen
zur Verfügung stellen kann, die Grundlage für die Veränderung von Eigenschaften der
Umgebung sein können. Indem auf dem Kennungsträger gespeicherte Audioinformationen
an die Vorrichtung übertragen werden, kann die Vorrichtung eine Audioinformation abspielen,
die nicht in der Vorrichtung gespeichert war, bevor der Sensor innerhalb des Bereichs
seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft
dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von
dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt. In einer bevorzugten Ausführungsform
weist der Kennungsträger aktive elektronische Bauteile auf, die zur Veränderung von
Eigenschaften der Umgebung geeignet sind, die von einem Sensor und einer Kontrolleinheit
wieder in Daten umgesetzt werden können. In einer bevorzugten Ausführungsform weist
der Kennungsträger einen Prozessor auf. In einer bevorzugten Ausführungsform weist
der Kennungsträger auch eine Datenempfangseinheit auf.
[0067] Ein Kennungsträger kann auch unabhängig von dem Zweck, Audioinformationen wiederzugeben,
von Vorteil sein. Für Speicherung und Übertragung von Daten allgemein kann eine Ausführungsform
so ausgestaltet sein, dass sie
- eine Antenne für elektromagnetische Wellen,
- ein aktives elektrisches Bauteil, das einen nicht-flüchtigen Datenspeicher mit Speicherplatz
von mindestens 1 Megabyte enthält,
- eine Sendeeinheit, die so ausgebildet ist, dass sie Daten aus dem nicht-flüchtigen
Datenspeicher über die Antenne aussenden kann,
- eine Energieempfangseinheit, die Energie empfangen und in ausreichend Strom umwandeln
kann, um den Datenspeicher und die Sendeeinheit mit Strom zu versorgen, so dass für
den Datensendevorgang kein dauerhafter Energiespeicher benötigt wird, wobei die Energieempfangseinheit
von der Antenne verschieden ist,
- eine Steuerungseinheit, die zum Auslesen von Daten aus dem Datenspeicher und zum Aussenden
der Daten über die Sendeeinheit bereit ist
aufweist. Insbesondere bevorzugt zeigt die Steuerungseinheit die Bereitschaft zum
Auslesen von Daten kontaktlos an, sobald die Energieempfangseinheit dafür ausreichend
Energie zur Verfügung stellt, und überträgt auf kontaktlose Anforderung hin Daten
aus dem Datenspeicher ganz oder teilweise über die Sendeeinheit. Die vorstehend und
nachstehend beschriebenen Aspekte einzelner Ausführungsformen eines Kennungsträgers
lassen sich auch auf einen solchen allgemeinverwendbaren Kennungsträger anwenden,
wobei an die Ansteuerung eines Lautsprechers jeweils die Verarbeitung oder Anzeige
der auf dem Kennungsträger gespeicherten Daten tritt. In einer bevorzugten Ausführungsform
hat der Datenspeicher einen Speicherplatz von mindestens 500 Megabyte, 1 Gigabyte
oder 4 Gigabyte.
[0068] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kennungsträger derart ausgebildet, dass
er innerhalb eines Bereichs der Umgebung des Sensors nur eine bestimmte Eigenschaft
oder nur eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung erzeugen kann und
somit nur bewirken kann, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe
einer bestimmten Audioinformation ansteuert. In einer derartigen Ausführungsform des
Systems ist es vorgesehen, dass zusätzliche Kennungsträger beschafft bzw. vorgehalten
werden müssen, um zusätzliche Audioinformationen abzuspielen. Damit löst sich die
Erfindung in dieser Ausführungsform von dem bei MP3-Spielern des Standes der Technik
häufig wiederzufindenden Prinzip, möglichst viele Funktionen, bzw. möglichst viele
Audioinformationen derart in einem Gerät zu vereinen, dass sie jeweils über bestimmte
Bedienfolgen aber ohne Hinzunahme weiterer Vorrichtungen abrufbar sind. Im Verhältnis
zu derartigen MP3-Spielern ist das erfindungsgemäße System in der hier beschriebenen
Ausführungsform aufwendiger ausgestaltet, da eine Vielzahl von Kennungsträgern vorgehalten
werden muss, um unterschiedliche Audioinformationen abzuspielen. Es hat sich jedoch
gezeigt, dass ein Bedarf für ein einfaches Bedienkonzept besteht, bei dem die Zahl
der vorzuhaltenden Kennungsträger zu Gunsten des einfachen Abspielens der einen dem
Kennungsträger zugeordneten Audioinformation erhöht wird. Beispielsweise erlaubt es
diese Ausführungsform ein Spielzeug-System aufzubauen, bei der figurenartig ausgebildete
Kennungsträger zwar jeweils nur dazu geeignet sind, ein bestimmtes, ihnen zugeordnetes
Musikstück oder eine bestimmte, ihnen zugeordnete gesprochene Geschichte zu identifizieren,
die durch Ansteuerung des Lautsprechers des Spielzeugs abgespielt wird, die Kinder
aber durch Wahl der Figur und aufgrund des vereinfachten Bedienkonzepts, das in bevorzugter
Ausführungsform das sofortige Abspielen des Musikstücks, bzw. der gesprochenen Geschichte
erlaubt, sobald der Kennungsträger innerhalb eines Bereichs der Umgebung des Sensors
die entsprechende eine Eigenschaft oder die entsprechende eine Änderung einer Eigenschaft
dieser Umgebung erzeugt hat, selbst wählen können, welches Musikstück, bzw. welche
gesprochene Geschichte wiedergegeben werden soll. Die durch die Erzeugung der einen
entsprechenden Eigenschaft oder der einen entsprechenden Änderung einer Eigenschaft
dieser Umgebung kann zur Wiedergabe der Audioinformation einen Datensatz mit getrennt
auslesbaren Datenfolgen identifizieren, um beispielsweise durch den einen Kennungsträger
ein Hörbuch in Form von einzelnen Kapiteln zu identifizieren und die einzelnen Kapitel
eines Hörbuchs ansteuerbar zu machen, bzw. die einzelnen Folgen einer Fortsetzungsgeschichte
oder einer Serie zu identifizieren.
[0069] Insbesondere bevorzugt hat der Kennungsträger kein Bedienelement, mit dem die Art
beeinflusst werden kann, mit der der Kennungsträger innerhalb eines Bereichs der Umgebung
des Sensors eine Eigenschaft oder nur eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung
erzeugen kann. Diese Ausführungsform eignet sich besonders gut für Anwendungsfälle,
in denen der Kennungsträger derart ausgebildet ist, dass er innerhalb eines Bereichs
der Umgebung des Sensors nur eine bestimmte Eigenschaft oder nur eine bestimmte Änderung
einer Eigenschaft dieser Umgebung erzeugen kann und somit nur bewirken kann, dass
die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe einer bestimmten Audioinformation
ansteuert. Ergänzend oder alternativ kann der Kennungsträger ein Bedienelement aufweisen,
mit der innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors nicht nur eine, sondern mehrere
bestimmte Eigenschaften oder eine bestimmte Änderungen einer Eigenschaft dieser Umgebung
erzeugen kann, die vom Sensor festgestellt werden und mit der die Kontrolleinheit
die Art der Wiedergabe der Audioinformation ändern kann, beispielsweise die Lautstärke
der Wiedergabe oder Steuerungsbefehle zur Auswahl des nächsten oder vorigen Kapitels
oder Musikstücks. So kann durch Betätigen des Bedienelements des Kennungsträgers,
beispielsweise durch das Drehen eines Arms oder eines Kopfs eines als Figur ausgebildeten
Kennungsträgers, die Art der Wiedergabe der Audioinformation geändert werden, beispielsweise
die Lautstärke der Wiedergabe.
[0070] In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Kennungsträger keine Energiespeicher,
insbesondere bevorzugt keine dauerhaften Energiespeicher wie beispielsweise eine Batterie
auf, insbesondere bevorzugt keine Energiespeicher mit Ausnahme eines Kondensators.
[0071] Ein Verfahren zur Wiedergabe einer Audioinformation wird mit einer Vorrichtung mit
- einem Lautsprecher oder einem Lautsprecheranschluss,
- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,
- einer Auflage, auf der ein Gegenstand dauerhaft platziert werden kann, wobei der Sensor
zumindest in einem Bereich oberhalb der Auflage eine Eigenschaft oder eine Änderung
einer Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann, und/oder einer Befestigung, an
der ein Gegenstand dauerhaft befestigt werden kann, wobei der Sensor zumindest in
einem Bereich benachbart der Befestigung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer
Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann,
- einer Kontrolleinheit durchgeführt, wobei
bei dem die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe
einer Audioinformation, deren Wiedergabe insbesondere bevorzugt mindestens 10s dauert,
ansteuert, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft
oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn
die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft
feststellt.
[0072] Ein Verfahren zur Wiedergabe einer Bild-, Video- oder 3D-Information wird mit einer
Vorrichtung mit
- einer Anzeige für eine Bild-, Video- oder 3D-Information oder einem Anschluss für
eine solche Anzeige,
- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,
- einer Auflage, auf der ein Gegenstand dauerhaft platziert werden kann, wobei der Sensor
zumindest in einem Bereich oberhalb der Auflage eine Eigenschaft oder eine Änderung
einer Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann, und/oder einer Befestigung, an
der ein Gegenstand dauerhaft befestigt werden kann, wobei der Sensor zumindest in
einem Bereich benachbart der Befestigung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer
Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann,
- einer Kontrolleinheit durchgeführt,
bei dem die Kontrolleinheit die Anzeige oder den Anschluss für die Anzeige zur Wiedergabe
einer Bild-, Video- oder 3D-Information ansteuert, wenn der Sensor innerhalb des Bereichs
seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft
dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der
von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.
[0073] Ein Verfahren zum Ausführen einer Software wird mit einer Vorrichtung mit
- einem Prozessor, der die Software ausführen kann,
- einem Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder eine
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,
- einer Kontrolleinheit durchgeführt,
bei dem die Kontrolleinheit den Prozessor zum Ausführen der Software ansteuert, wenn
der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder
eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die
Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft
feststellt.
[0074] Der Kennungsträger ist dazu geeignet, mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in
einem erfindungsgemäßen System oder in einem erfindungsgemäßen Verfahren eingesetzt
zu werden.
[0075] Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer lediglich Ausführungsformen der Erfindung
darstellenden Zeichnung näher erläutert.
[0076] Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Wiedergabe einer
Audioinformation und
- Fig. 2
- eine Frontalansicht auf ein aus einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Fig. 1 und
einem Kennungsträger bestehenden erfindungsgemäßen System.
[0077] Die Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Wiedergabe einer Audioinformation.
Die Vorrichtung 1 weist einen in der perspektivischen Ansicht der Fig. 1 nicht näher
dargestellten Lautsprecher auf. Ferner weist die Vorrichtung 1 an ihrer Oberseite
2 eine Mulde 3 auf. Im Inneren der Vorrichtung 1, unterhalb der Mulde 3 ist ein (nicht
näher dargestellter) Sensor angeordnet, der innerhalb des Bereichs der Mulde 3 eine
Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann,
nämlich einen passiven RFID-Transponder (vgl. Fig. 2) auslesen kann. Ferner weist
die Vorrichtung eine (nicht näher dargestellte) Kontrolleinheit auf, die den Lautsprecher
zur Wiedergabe einer Audioinformation ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb des
Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer
Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte Änderung
der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.
[0078] Der Sensor ist derart innerhalb des Gehäuses der Vorrichtung 1 angeordnet, dass der
Bereich der Umgebung des Sensors, in dem der Sensor eine Eigenschaft oder eine Änderung
einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, sich nicht weiter als 100 mm über
die Grundfläche 4 der Mulde 3 nach oben hinaus erstreckt.
[0079] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist ein erstes, ohrenförmig ausgebildetes Bedienelement
5 und ein zweites, ebenfalls ohrenförmig ausgebildetes Bedienelement 6 auf. Das Bedienelement
5 ist größer ausgestaltet als das Bedienelement 6. Sowohl das Bedienelement 5 als
auch das Bedienelement 6 können relativ zu dem übrigen Gehäuse der Vorrichtung 1 eine
Kippbewegung vollziehen und in die in Fig. 1 dargestellte Grundstellung zurückschwenken.
[0080] Ferner weist die Vorrichtung 1 ein Display 7 auf.
[0081] Das in Fig. 2 dargestellte System weist neben der in Fig. 1 dargestellten Vorrichtung
einen in Form einer Figur ausgebildeten Kennungsträger 8 auf. Der als Figur ausgebildete
Kennungsträger 8 weist Beine 9 und Füße und keinen Sockel auf, mit dem die Füße 9
fest verbunden wären. In den Füßen des als Figur ausgebildeten Kennungsträgers 8 sind
(nicht näher dargestellte) Magnete vorgesehen. Diese können mit unmittelbar unter
der Bodenfläche 4 der Mulde 3 angeordneten Magneten oder Metallobjekten zusammenwirken,
so dass der Kennungsträger 8 auf der Bodenplatte 4 der Mulde 3 lösbar festgehalten
werden kann.
[0082] Die Bedienung des erfindungsgemäßen Systems erfolgt wie folgt:
Die Fig. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung in einem Grundzustand, in der sie
in der hier dargestellten Ausführungsform keine Audioinformation wiedergibt. Der Sensor
überwacht dauerhaft oder periodisch den Bereich der Mulde 3 daraufhin, ob dieser Bereich
eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft aufweist.
In der hier dargestellten Ausführungsform bewacht der Sensor den Bereich der Mulde
3 daraufhin, ob ein bestimmter RFID-Transponder in den Bereich der Mulde verbracht
wird. In der in die Fig. 1 dargestellten Betriebssituation ist dies nicht der Fall,
so dass die Vorrichtung 1 keine Audioinformation wiedergibt.
[0083] Die Fig. 2 zeigt die Betriebssituation, in der das erfindungsgemäße System durch
Hinzufügen des Kennungsträgers 8 vervollständigt worden ist. Der Kennungsträger 8
wird auf die Bodenplatte 4 der Mulde 3 gestellt und haftet dort mittels der in den
Füßen des Kennungsträgers 8 vorgesehenen Magneten an. Der Kennungsträger 8 weist einen
(nicht näher dargestellten) RFID-Transponder auf. Dadurch dass der Kennungsträger
8 nunmehr in den von dem Sensor überwachten Bereich der Umgebung des Sensors verbracht
worden ist, weist dieser nunmehr eine bestimmte, von dem Sensor feststellbare Eigenschaft
auf. Der Sensor erkennt das Vorhandensein des RFID-Transponders in dem Kennungsträger
8 und teilt dies der (nicht näher dargestellten) Kontrolleinheit mittels eines Signals
mit. Daraufhin steuert die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe einer Audioinformation
an, ohne dass es der Betätigung eines weiteren Bedienelements bedürfte.
[0084] Der Sensor liest aus dem RFID-Transponder des Kennungsträgers 8 eine Kennung aus
und teilt der Kontrolleinheit diese Kennung mit. Aufgrund einer in der Kontrolleinheit
abgelegten Zuordnungstabelle ordnet die Kontrolleinheit die von dem Sensor ausgelesene
Kennung einen bestimmten, eine bestimmte Audioinformation enthaltenden Datensatz in
einem (nicht näher dargestellten) Speicher der Vorrichtung 1 zu. Daraufhin steuert
die Kontrolleinheit den Lautsprecher an, um die in den bestimmten, von der Kontrolleinheit
aus dem Speicher ausgelesenen Daten wiedergelegte Audioinformation wiederzugeben.
Bei dieser Audioinformation handelt es sich um ein Musikstück, dessen Wiedergabe mindestens
10s dauert.
1. System mit einem Kennungsträger und einem Spielzeug zur Wiedergabe von Musik oder
einer gesprochenen Geschichten, wobei das Spielzeug
- einen Lautsprecher oder einen Lautsprecheranschluss,
- einen Sensor, der innerhalb eines Bereichs seiner Umgebung eine Eigenschaft oder
eine Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellen kann, wobei der Sensor
ein Lesegerät zum Kommunizieren mit einem passiven RFID-Transponder und/oder zum Kommunizieren
mit einem aktiven RFID-Transponder ist, und
- eine Kontrolleinheit, die den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss zur Wiedergabe
von Musik oder einer gesprochenen Geschichten ansteuern kann, wenn der Sensor innerhalb
des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung
einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit eine bestimmte
Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt,
umfasst,
wobei der Kennungsträger eine Eigenschaft hat, die der Sensor feststellen kann, wenn
sich der Kennungsträger innerhalb des Bereichs der Umgebung des Sensors befindet,
oder der Kennungsträger eine Eigenschaft der Umgebung des Sensors ändert, die der
Sensor im Bereich seiner Umgebung feststellen kann, wobei der Kennungsträger einen
RFID-Transponder aufweist oder eine Antenne aufweist und eine modulierte Welle abstrahlen
und/oder empfangen kann, dadurch gekennzeichnet, dass
das Spielzeug einen Speicher aufweist, in dem Daten hinterlegt sind, aufgrund derer
die Kontrolleinheit den Lautsprecher zur Wiedergabe der Musik oder einer gesprochenen
Geschichten ansteuern kann, wobei in dem Speicher Daten verschiedener Musik oder verschiedener
gesprochener Geschichten abgelegt sind,
wobei die Kontrolleinheit derart ausgestaltet, dass sie, wenn der Sensor innerhalb
des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte erste Eigenschaft oder eine bestimmte
erste Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit
eine bestimmte erste Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt,
den Lautsprecher zur Wiedergabe einer ersten Musik oder einer ersten gesprochenen
Geschichte, deren Wiedergabe mindestens 10s dauert, ansteuert, während die Kontrolleinheit
den Lautsprecher zur Wiedergabe einer zweiten Musik oder einer zweiten gesprochenen
Geschichte, deren Wiedergabe mindestens 10s dauert, ansteuert, wenn der Sensor innerhalb
des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte zweite Eigenschaft oder eine bestimmte
zweite Änderung einer Eigenschaft dieser
Umgebung feststellt oder die Kontrolleinheit eine bestimmte zweite Änderung der von
dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt,
wobei
Bedienelemente vorgesehen sind, um bei der Wiedergabe einer Musik oder einer gesprochenen
Geschichte aufgrund von Daten eines Datensatzes mit getrennt auslesbaren Datenfolgen
von einem ersten Kapitel zu einem nächsten Kapitel zu springen, und
a) der Kennungsträger einen Magneten aufweist und das Spielzeug eine Fläche aufweist,
an der der Magnet anhaften kann, oder
b) das Spielzeug einen Magneten aufweist und der Kennungsträger eine Fläche, mit der
der Kennungsträger an dem Magneten anhaften kann.
2. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Auflage, auf der ein Gegenstand dauerhaft platziert werden kann, wobei der Sensor
zumindest in einem Bereich oberhalb der Auflage eine Eigenschaft oder eine Änderung
einer Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann, und/oder eine Befestigung, an
der ein Gegenstand dauerhaft befestigt werden kann, wobei der Sensor zumindest in
einem Bereich benachbart der Befestigung eine Eigenschaft oder eine Änderung einer
Eigenschaft dieses Bereichs feststellen kann.
3. System nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor eine Antenne aufweist und eine modulierte Welle abstrahlen und/oder empfangen
kann.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss unmittelbar ansteuern
kann.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein Gehäuse, in dem der Sensor angeordnet ist, wobei der Bereich der Umgebung des
Sensors, in dem der Sensor eine Eigenschaft oder eine Änderung einer Eigenschaft dieser
Umgebung feststellen kann, sich nicht weiter als 100 mm über eine Oberfläche des Gehäuses
hinaus erstreckt.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass kein Bedienelement vorgesehen ist, mit dem ein Bediener das Ansteuern des Lautsprechers
oder des Lautsprecheranschlusses zum Beginn der Wiedergabe der Musik oder der gesprochenen
Geschichte durch die Kontrolleinheit beeinflussen könnte, wenn der Sensor innerhalb
des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung
einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein Bedienelement und dadurch, dass die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss allein dadurch
ansteuern kann, dass der Sensor innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte
Eigenschaft oder eine bestimmte Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt
und ohne dass ein Bediener das Bedienelement bedient.
8. System nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Spielzeug ein Bedienelement in Form einer Wippe aufweist, mit dem die Lautstärke
der Wiedergabe der Musik oder der gesprochenen Geschichten beeinflusst werden kann,
indem die Wippe in einer ersten Stellung ein erstes Signal an die Kontrolleinheit
sendet und die Wippe in einer zweiten Stellung ein zweites Signal an die Kontrolleinheit
sendet
oder
das Spielzeug ein erstes Bedienelement aufweist, mit dem Signale zum Erhöhen der Lautstärke
der Wiedergabe der Musik oder der gesprochenen Geschichten an die Kontrolleinheit
übermittelt werden können, und das Spielzeug ein zweites Bedienelement aufweist, mit
dem Signale zur Reduktion der Lautstärke der Wiedergabe der Musik oder der gesprochenen
Geschichten an die Kontrolleinheit gesendet werden können.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet dadurch, dass das Betriebssystem der Kontrolleinheit durch Updates aktualisiert werden kann.
10. Verfahren zur Wiedergabe einer Audioinformation mit einem System nach einem der Ansprüche
1 bis 9 bei dem die Kontrolleinheit den Lautsprecher oder den Lautsprecheranschluss
zur Wiedergabe von Musik oder einer gesprochenen Geschichte ansteuert, wenn der Sensor
innerhalb des Bereichs seiner Umgebung eine bestimmte Eigenschaft oder eine bestimmte
Änderung einer Eigenschaft dieser Umgebung feststellt oder wenn die Kontrolleinheit
eine bestimmte Änderung der von dem Sensor festgestellten Eigenschaft feststellt.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wiedergabe der Audioinformation mindestens 10s dauert.
1. A system with an identification carrier and a toy for playing back music or a narrated
story, wherein the toy comprises
- a loudspeaker or a loudspeaker terminal,
- a sensor that can detect, within an area of the surroundings of the sensor, a property
or a change in a property of said surroundings, wherein the sensor is a reader for
communicating with a passive RFID transponder and/or for communicating with an active
RFID transponder, and
- a control unit that can trigger the loudspeaker or the loudspeaker terminal to play
back music or a narrated story when the sensor detects, within the area of the surroundings
of the sensor, a specific property or a specific change in a property of said surroundings
or when the control unit detects a specific change in the property detected by the
sensor,
wherein the identification carrier has a property which the sensor is able to detect
when the identification carrier is located within the area of the surroundings of
said sensor, or the identification carrier modifies a property of the surroundings
of the sensor, which said sensor can detect in the area of the surroundings of said
sensor, with the identification carrier having an RFID transponder or an antenna and
being able to emit and/or receive a modulated wave,
characterized in that
the toy comprises a memory in which data is stored, on the basis of which data the
control unit can drive the loudspeaker to play back the music or a narrated story,
with the data for different music or different narrated stories being stored in the
memory,
wherein the control unit is designed in such a manner that, when the sensor detects
a specific first property or a specific first change to a property of the surroundings
within the area of the surroundings of said sensor or the control unit detects a specific
first change of the property detected by the sensor, the control unit drives the loudspeaker
to play back a first piece of music or a first narrated story, the playback of which
lasts for at least 10 seconds, while the control unit drives the loudspeaker to play
back a second piece of music or a second narrated story, the playback of which lasts
at least 10 seconds, if the sensor detects a specific second property or a specific
second change of a property of the surroundings within the area of the surroundings
of said sensor or the control unit detects a specific second change of the property
detected by the sensor,
wherein
control elements are provided to jump from a first section to a next section during
the playback of a piece of music or a narrated story on the basis of data of a data
set with separately readable data sequences, and
a) the identification carrier comprises a magnet and the toy comprises a surface to
which the magnet can adhere, or
b) the toy comprises a magnet and the identification carrier a surface with which
the identification carrier can adhere to the magnet.
2. System according to claim 1, characterized by a support surface on which an object can be permanently placed, wherein the sensor
can detect a property or a change of a property at least in an area above said support
surface, and/or a fastening, to which an object can be permanently fastened, wherein
the sensor can detect a property or a change in a property at least in an area adjacent
to the fastening.
3. System in accordance with one of the claims 1 or 2, characterized in that the sensor has an antenna and is able to emit and/or receive a modulated wave.
4. System in accordance with one of the claims 1 to 3, characterized in that the control unit can drive the loudspeaker or the loudspeaker terminal directly.
5. System in accordance with one of the claims 1 to 4, characterized by a housing in which the sensor is accommodated, wherein the area of the surroundings
of said sensor, in which the sensor can detect a property or a change in a property
of said surroundings, extends no further than 100 mm above the surface of the housing.
6. System in accordance with one of the claims 1 to 5, characterized in that no control element is provided with which an operator could influence the control
of the loudspeaker or of the loudspeaker terminal at the start of playback of the
piece of music or the narrated story by the control unit, if the sensor detects a
specific property or a specific change in a property of the surroundings within the
area of the surroundings of said sensor.
7. System in accordance with one of the claims 1 to 6, characterized by a control element and in that the control unit can drive the loudspeaker or the loudspeaker
terminal solely in that the sensor detects a specific property or a specific change
in a property of the surroundings within the area of the surroundings of the sensor
and without an operator operating the control element.
8. System in accordance with one of the claims 1 to 7, characterized in that the toy has a control element in the form of a rocker switch with which the volume
of the playback of the piece of music or of the narrated story can be influenced by
the rocker switch sending a first signal to the control unit in a first position and
the rocker switch sending a second signal to the control unit in a second position
or
the toy has a first control element with which signals to increase the volume of the
playback of the piece of music or the narrated story can be transmitted to the control
unit, and the toy has a second control element with which signals to lower the volume
of the playback of the piece of music or the narrated story can be sent to the control
unit.
9. System in accordance with one of the claims 1 to 8, characterized in that the operating system of the control unit can be updated by updates.
10. Method for playing back audio information with a system in accordance with one of
the claims 1 to 9 in which the control unit controls the loudspeaker or the loudspeaker
terminal to playback music or a narrated story if the sensor detects a specific property
or a specific change in a property in the surroundings or if the control unit detects
a specific change in the property detected by the sensor within the area of the surroundings
of said sensor.
11. Method in accordance with claim 10, characterized in that the audio information playback lasts for at least 10 seconds.
1. Système avec un support d'identification et un jouet destiné à restituer de la musique
ou une histoire racontée vocalement, le jouet comprenant
- un haut-parleur ou un connecteur du haut-parleur,
- un capteur pouvant constater, dans une zone de son environnement, une propriété
ou une modification d'une propriété de cet environnement, le capteur étant un lecteur
destiné à communiquer avec un transpondeur RFID passif et / ou à communiquer avec
un transpondeur RFID actif, et
- une unité de contrôle pouvant commander le haut-parleur ou le connecteur du haut-parleur
destiné à restituer de la musique ou une histoire racontée vocalement lorsque le capteur
constate, dans la zone de son environnement, une certaine propriété ou une certaine
modification d'une propriété de cet environnement ou lorsque l'unité de contrôle constate
une certaine modification de la propriété constatée par le capteur,
le support d'identification possédant une propriété que le capteur peut constater
lorsque le support d'identification se trouve dans la zone de l'environnement du capteur
ou le support d'identification modifiant une propriété de l'environnement du capteur
que celui-ci peut constater dans la zone de son environnement, le support d'identification
présentant un transpondeur RFID ou une antenne et pouvant émettre et / ou recevoir
une onde modulée,
caractérisé en ce que
le jouet présent une mémoire où sont déposées des données à base desquelles l'unité
de contrôle peut commander le haut-parleur destiné restituer de la musique ou une
histoire racontée vocalement, les données déposées dans la mémoire étant de la musique
ou des histoires racontées vocalement diverses,
l'unité de contrôle étant conçue de manière à commander le haut-parleur de restituer
une première musique ou une première histoire racontée vocalement, dont la restitution
dure au moins 10 s, lorsque le capteur constate, dans la zone de son environnement,
une certaine première propriété ou une certaine première modification d'une propriété
de cet environnement ou que l'unité de contrôle constate une certaine première modification
de la propriété constatée par le capteur pendant que l'unité de contrôle commande
le haut-parleur de restituer une deuxième musique ou une deuxième histoire racontée
vocalement, dont la restitution dure au moins 10 s, lorsque le capteur constate, dans
la zone de son environnement, une certaine deuxième propriété ou une certaine deuxième
modification d'une propriété de cet environnement ou que l'unité de contrôle constate
une certaine deuxième modification de la propriété constatée par le capteur,
des éléments de commande étant prévus pour passer d'un premier chapitre à un chapitre
suivant lors de la restitution d'une musique ou d'une histoire racontée vocalement
sur la base de données d'un ensemble de données avec des séquences de données pouvant
être lues séparément, et
a) le support d'identification comporte un aimant et le jouet comporte une surface
à laquelle l'aimant peut adhérer, ou
b) le jouet comporte un aimant et le support d'identification une surface avec laquelle
le support d'identification peut adhérer à l'aimant.
2. Système selon la revendication 1, caractérisé par un appui pouvant accueillir en permanence un objet, le capteur pouvant constater,
au moins dans une zone au-dessus de l'appui, une propriété ou une modification d'une
propriété de cette zone, et / ou une fixation à laquelle un objet peut être fixé en
permanence, le capteur pouvant constater, au moins dans une zone voisine de la fixation,
une propriété ou une modification d'une propriété de cette zone.
3. Système selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que le capteur présente une antenne et peut émettre et / ou recevoir une onde modulée.
4. Système selon l'une des revendications de 1 à 3, caractérisé en ce que l'unité de contrôle peut commander directement le haut-parleur ou le connecteur du
haut-parleur.
5. Système selon l'une des revendications de 1 à 4, caractérisé par un boîtier dans lequel est disposé le capteur, la zone de l'environnement du capteur
au sein de laquelle ce dernier peut constater une propriété ou une modification d'une
propriété de cet environnement ne s'étend pas au-delà de 100 mm d'une surface du boîtier.
6. Système selon l'une des revendications de 1 à 5, caractérisé en ce qu'aucun élément de commande n'est prévu à l'aide duquel un opérateur pourrait influencer
la commande du haut-parleur ou du connecteur du haut-parleur au début de la restitution
de la musique ou de l'histoire racontée vocalement au moyen de l'unité de contrôle
lorsque le capteur constate, dans la zone de son environnement, une certaine propriété
ou une certaine modification d'une propriété de cet environnement.
7. Système selon l'une des revendications de 1 à 6, caractérisé par un élément de commande et en ce que l'unité de contrôle peut commander le haut-parleur
ou le connecteur du haut-parleur uniquement par le fait que le capteur constate, dans
la zone de son environnement, une certaine propriété ou une certaine modification
d'une propriété de cet environnement et sans qu'un opérateur actionne l'élément de
commande.
8. Système selon l'une des revendications de 1 à 7, caractérisé en ce que le jouet présente un élément de commande sous forme d'une bascule pouvant influencer
le volume de la restitution de la musique ou des histoires racontées vocalement, la
bascule envoyant un premier signal à l'unité de contrôle dans une première position
et la bascule envoyant un deuxième signal à l'unité de contrôle dans une deuxième
position ou
que le jouet présente un premier élément de commande permettant de communiquer des signaux
à l'unité de contrôle pour augmenter le volume de la restitution de la musique ou
des histoires racontées vocalement et que le jouet présente un deuxième élément de
commande permettant de communiquer des signaux à l'unité de contrôle pour réduire
le volume de la restitution de la musique ou des histoires racontées vocalement.
9. Système selon l'une des revendications de 1 à 8, caractérisé en ce que le système d'exploitation de l'unité de contrôle peut être actualisé au moyen des
mises à jour.
10. Procédé de restitution d'une information audio au moyen d'un système selon l'une des
revendications de 1 à 9, où l'unité de contrôle commande le haut-parleur ou le connecteur
du haut-parleur destiné à restituer de la musique ou une histoire racontée vocalement
lorsque le capteur constate, dans la zone de son environnement, une certaine propriété
ou une certaine modification d'une propriété de cet environnement ou lorsque l'unité
de contrôle constate une certaine modification de la propriété constatée par le capteur.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que la restitution de l'information audio dure au moins 10 s.