[0001] Die Erfindung bezieht sich auf das Gebiet der Beschläge für Fenster oder Türen, und
insbesondere auf einen Türdrücker zur Betätigung eines Schlosses.
[0002] Übliche Türdrücker, welche für die Betätigung eines Türschlosses an der Schlosswelle
angreifen, sind als Klinken ausgebildet. Solche Türdrücker respektive Türklinken sind
aber störend oder gefährlich, wie z. B. im Innern von Sporthallen, wo sie als vorstehende
Teile Verletzungen hervorrufen könnten, in Spitälern, wo sie sich an Betten verfangen
können, etc. Türdrücker werden mit Standardschlössern, typischerweise Einsteckschlössern
kombiniert, wobei die Bewegungsübertragung respektive Kraftübertragung über einen
Vierkant erfolgt, der in eine Drückernuss, einen zentralen, runden Einsatz im Schloss
gesteckt wird (im Folgenden wird dafür der Begriff "Schlossnuss" verwendet). Das eingesteckte
Schloss sitzt in einer im Türblatt ausgearbeiteten Schlosstasche und ist an einer
sog. Stulpe mit dem Türblatt verschraubt. Nach Betätigung des Türdrückers sorgt eine
Nussfeder auch Kontrefeder genannt, im Folgenden als Schlossfeder bezeichnen dafür,
dass sich Schlossnuss, Vierkant und Türdrücker wieder in die Ausgangsstellung bewegen.
[0003] DE 7332320 U beschreibt einen Türdrücker, der für die Betätigung eines Türschlosses an der Schlosswelle
angreift und der mit der Innenfläche einer Tür bündig abschliesst. Die Tür soll an
der Aussenseite mit einem gleichen oder auch mit einem herkömmlichen Türdrücker versehen
sein können, wobei bei dessen Betätigung die auf der Innenseite vorgesehenen Betätigungsmittel
nicht bewegt werden sollen. Gemäss einer Ausführungsform weist der Türdrücker eine
aufklappbare Betätigungsscheibe auf, welche über einen Hebelmechanismus einseitig
und lose respektive mit Spiel in Verbindung mit der Schlosswelle steht und beim Aufklappen
die Schlosswelle in ihre Öffnungsstellung dreht. Bei Drehung der Schlosswelle hingegen
wird die Betätigungsscheibe nicht bewegt.
[0004] Es zeigt sich, dass die praktische Realisierung eines solchen Schlosses problematisch
ist.
[0005] US 2015/035298 betrifft eine Klinkenkonstruktion mit einer Dämpfung. Die Mechanik ist elementar:
Auf einen Türdrücker übt eine Torsionsfeder eine Rückstellkraft aus, in die gleiche
Richtung wie die Schlossfeder. Ein Dämpfungselement bewirkt zum einen eine Kraft in
Öffnungsrichtung und unterstützt somit die Öffnungsbewegung. Zum anderen wirkt sie
der Rückstellkraft während der Rückstellbewegung entgegen und bremst damit das Zurückschnellen
des Türdrückers, wenn dieser losgelassen wird.
[0006] US 2013/076046 betrifft eine "Push/Pull"-Konstruktion. Die Bewegung eines rotierbar gelagerten Drückers
wird direkt über eine auf einem Vierkant gelagerte Nocke auf den Vierkant übertragen.
Die Rückbewegung des Drückers wird von einer Torsionsfeder bewerkstelligt.
[0007] US 6,196,599 betrifft ebenfalls eine "Push/Pull"-Konstruktion, mit der gleichen Grundfunktion
aber mit minimaler Mechanik.
[0008] Bei den oben genannten Schlössern muss die Konstruktion des Türdrückers auf jene
des Schlosses abgestimmt sein.
[0009] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Türdrücker zu schaffen, welcher die oben
genannten Nachteile behebt. Eine weitere Aufgabe ist, einen Türdrücker zu schaffen,
welcher mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Schlössern einsetzbar ist, insbesondere
ohne Modifikation der Schlösser. Eine weitere Aufgabe ist, einen Türdrücker zu schaffen,
welcher
[0010] Mindestens eine dieser Aufgaben löst ein Türdrücker gemäss den Patentansprüchen.
[0011] Unter Türdrücker wird hier und im Folgenden eine Vorrichtung zum Betätigen eines
Schlosses, insbesondere eines Türschlosses oder Fensterschlosses verstanden. Die Betätigung
kann durch Bewegung eines Betätigungselementes gegen den Türdrücker und beispielsweise
eine Türe hin, aber auch durch Ziehen eines Betätigungselements vom Türdrücker weg
und beispielsweise von einer Türe weg geschehen. Der Einfachheit halber wird in beiden
Fällen der Begriff "Drücker" verwendet.
[0012] Gemäss einem ersten Aspekt der Erfindung, der unabhängig von weiteren Aspekten realisiert
werden kann, liegt vor: Ein Türdrücker zur Betätigung einer um eine Übertragungsachse
drehbaren Schlosswelle oder Schlossnuss eines Türschlosses. Dabei ist ein Übertragungselement
des Türdrückers um die Übertragungsachse drehbar angeordnet. Der Türdrücker weist
auf:
- ein Betätigungselement, welches um eine Betätigungsachse drehbar ist, die in einer
Ebene normal zur Übertragungsachse liegt;
- eine Betätigungseinheit und eine Übertragungseinheit (beides sind mechanische Einheiten),
welche eine Bewegung des Betätigungselements von einer Schliessstellung zu einer Öffnungsstellung
in eine Drehung des Übertragungselements umsetzen (typischerweise um 20° bis 50°oder
auch mehr);
- eine Kompensationseinheit mit mindestens einem Federelement, welche eine Kompensationskraft
in Richtung dieser Bewegung ausübt.
[0013] Mit anderen Worten: die Kompensationseinheit erzeugt eine Vorspannung in Richtung
der Bewegung von der Schliessstellung zu Öffnungsstellung, also in Öffnungsrichtung.
Damit kann ein Teil der Schliesskraft oder die ganze Schliesskraft einer Schlossfeder
des Schlosses kompensiert werden. Dies wiederum erlaubt, eine mechanische Übersetzung
und Bewegungsumlenkung zwischen dem Betätigungselement und dem Übertragungselement
zu gestalten, die gegensätzlichen Randbedingungen bezüglich Raumbedarf, Hebelverhältnisse,
zu übertragende Kräfte, Reibung zwischen Gelenkpartnern und Materialwahl respektive
Materialkosten genügt. Vor allem die Umlenkung der Bewegungsrichtung von einer Kippbewegung
des Betätigungselements um die Betätigungsachse (parallel zur Türfläche respektive
Fläche einer Betätigungsplatte) auf kleinem Raum führt zu kleinen Hebeln und damit
hohen Hebelkräften. Müsste in dieser Weise die gesamte Kraft der Schlossfeder überwunden
werden, wird die Konstruktion aufwendig und/oder zu teuer. Dank der Kompensationseinheit
sind die Kräfte im Bereich dieser Umlenkung kleiner und damit die Anforderungen weniger
hart.
[0014] Damit ist ein Einsatz des Türdrückers mit Standardschlössern möglich, ohne dass diese
modifiziert werden müssen, beispielsweise durch Entfernen oder Ersetzen der Schlossfeder.
[0015] In einer Ausführungsform wirkt die Kompensationseinheit auf die Übertragungseinheit.
Damit findet die Kompensation der Schlossfederkraft - entlang der kinematischen Kette
zwischen Falle und Betätigungselements gesehen - möglichst nahe am Schloss statt.
[0016] In einer Ausführungsform ist die Kompensationskraft einstellbar, insbesondere durch
Verschieben eines Stellelements, wobei das mindestens eine Federelement an einer Seite
am Stellelement und an der anderen Seite an der Übertragungseinheit angreift.
[0017] Damit kann eine Anpassung an Schlösser mit unterschiedlich stark wirkenden Schlossfedern
vorgenommen werden. Beispielsweise kann das Verschieben des Stellblocks (bezüglich
eines Gehäuses oder einer Grundplatte des Türdrückers) mittels einer oder mehrerer
Stellschrauben geschehen. Beim Einsatz von zwei Türdrückern mit jeweils einer eigenen
Kompensationseinheit ist die Summe der Kräfte der beiden Kompensationseinheiten auf
die Schliesskraft der Schlossfeder abzustimmen.
[0018] In einer Ausführungsform sind die Betätigungseinheit und die Übertragungseinheit
als separate Teile realisiert. Mit anderen Worten: sie sind nicht durch ein und dasselbe
Teil realisiert.
[0019] In einer Ausfuhrungsform liegt zwischen Betätigungseinheit und Übertragungseinheit
ein Spiel in der gegenseitigen Bewegung vor. Das Spiel entspricht beispielsweise einer
Drehung des Übertragungselementes um einen Winkel von 20° bis 50°, insbesondere 25°
bis 40°. Dies entspricht typischen Verdrehwinkeln von Türklinken und somit auch Schlossnüssen.
[0020] Dadurch wird ermöglicht, dass bei einer Betätigung des Schlosses durch den gegenüberliegenden
Drücker die Betätigungseinheit und insbesondere die Betätigungsplatte nicht bewegt
werden. Es wird lediglich - falls vorhanden - eine an der Übertragungseinheit angreifende
Kompensationseinheit bewegt. Es ist grundsätzlich vorteilhaft, in einem solchen Fall
möglichst wenige Teile mit zu bewegen, und insbesondere die Betätigungseinheit nicht
zu bewegen.
[0021] In einer Ausführungsform übt eine Betätigungsfeder auf die Betätigungseinheit eine
Kraft in Richtung der Schliessstellung aus. Damit wird im vorgenannten Fall die Position
des Betätigungselements sicher gehalten. Beim Betätigen des Betätigungselements ist
die Summe der Kräfte der Betätigungsfeder und der Schlossfeder unter Abzug der Kraft
der Kompensationsfeder zu überwinden, jeweils natürlich unter Berücksichtigung der
mechanischen Übersetzungsverhältnisse zwischen den Elementen der kinematischen Kette
zwischen Betätigungselement und Falle.
[0022] In einer Ausführungsform weist das Übertragungselement einen vorstehenden Vierkant
auf, der in die Schlossnuss eines Schlosses einsteckbar ist. Damit ist es möglich,
den Türdrücker ohne Verwendung weiterer Teile mit einem Schloss zu kombinieren.
[0023] In einer Ausführungsform ist das Übertragungselement eine Betätigungsnuss, in welche
eine als Vierkant ausgebildete Schlosswelle einsteckbar ist.
[0024] Damit ist es möglich, eine herkömmliche Schlosswelle auf einer Seite in den Türdrücker,
durch ein herkömmliches Schloss und auf der anderen Seite in einen gleichartig oder
anders gestalteten Türdrücker zu stecken. Der Länge der Schlosswelle kann entsprechend
der Dicke der Türe gewählt werden.
[0025] In einer Ausführungsform ist die Betätigungsnuss zur Übertragung einer Bewegung auf
einen eingesteckten Vierkant mit einem Spiel ausgebildet, insbesondere mit einem Spiel
um einen Winkel von 20° bis 50°, insbesondere 25° bis 40°.
[0026] Wenn in dieser Weise ein Spiel zwischen Vierkant und Betätigungsnuss vorliegt, und
keine Kompensationseinheit vorliegt (welche die Übertragungseinheit gegen die Schlossfeder
in Öffnungsrichtung ziehen würde), wird die Übertragungseinheit nicht bewegt, falls
das Schloss durch den gegenüberliegenden Drücker betätigt wird. In diesem Fall kann
auf das Spiel zwischen Übertragungseinheit und Betätigungseinheit verzichtet werden.
Von der Kinematik her bewegen sich diese beiden Einheiten also wie eine Einheit und,
eine Abgrenzung zwischen den beiden ist nicht erforderlich. Beide Einheiten können
gemeinsam durch die Betätigungsfeder in die Richtung der Schliessstellung gezogen
werden. Diese Ausführungsform ist besonders zur Verwendung mit einem modifizieren
Schloss geeignet, bei welchem die Kraft der Schlossfeder gegenüber der Verwendung
mit einer Türklinke reduziert ist. Das Spiel zwischen Schloss und Türdrücker, welches
Bewegungen im Türdrücker minimiert, findet also bereits in der Betätigungsnuss statt.
[0027] Dies entspricht einem zweiten Aspekt der Erfindung, der unabhängig vom ersten Aspekt
realisiert werden kann. Gemäss diesem zweiten Aspekt liegt vor: Ein Türdrücker zur
Betätigung einer um eine Übertragungsachse drehbaren Schlosswelle oder Schlossnuss
eines Türschlosses. Dabei ist ein Übertragungselement des Türdrückers um die Übertragungsachse
drehbar angeordnet. Der Türdrücker weist auf:
- ein Betätigungselement, welches um eine Betätigungsachse drehbar ist, die in einer
Ebene normal zur Übertragungsachse liegt;
- eine Betätigungseinheit und eine Übertragungseinheit (beides sind mechanische Einheiten),
welche eine Bewegung des Betätigungselements von einer Schliessstellung zu einer Öffnungsstellung
in eine Drehung des Übertragungselements umsetzen (typischerweise um 20° bis 50°);
- wobei das Betätigungselement eine Betätigungsnuss ist, in welche eine als Vierkant
ausgebildete Schlosswelle einsteckbar ist;
- und wobei die Betätigungsnuss zur Übertragung einer Bewegung auf einen eingesteckten
Vierkant mit einem Spiel ausgebildet ist, insbesondere mit einem Spiel um einen Winkel
von 20° bis 50°, insbesondere 25° bis 40°.
[0028] Die nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen sind mit beiden Aspekten kombinierbar.
[0029] In einer Ausführungsform weist die Betätigungsnuss eine Öffnung auf, welche zur Aufnahme
eines Vierkants zur Bewegungsübertragung an das Schloss ausgebildet ist und mindestens
zwei, insbesondere vier, nach innen ragenden Ausbuchtungen aufweist, wobei jede der
Ausbuchtungen jeweils Flanken aufweist, welche zur Kraftübertragung an zwei, respektive
vier, Flächen eines eingesteckten Vierkants vorgesehen sind und wobei je nach Richtung
einer gegenseitigen Verdrehung zwischen Vierkant und Betätigungsnuss in einer ersten
Stellung zwei, respektive vier, erste Flanken oder in einer zweiten Stellung zwei,
respektive vier, den ersten Flanken jeweils gegenüberliegende zweite Flanken in Kontakt
mit dem Vierkant stehen.
[0030] In einer Ausführungsform weist der Türdrücker einen um das Übertragungselement liegenden
Bereich auf, im Folgenden Schlossbereich genannt, wobei im Schlossbereich die Dicke
des Türdrückers eine erste Dicke nicht überschreitet, und in Bereichen des Türdrückers
ausserhalb des Schlossbereichs die Dicke des Türdrückers diese erste Dicke überschreitet,
insbesondere um mindestens 5 mm.
[0031] Damit wird es möglich, eine insgesamt, also bei Kombination von Türdrücker(n) und
Schloss, sehr flache Gesamtanordnung zu realisieren. Im Bereich des Schlosses ist
der respektive sind die Türdrücker möglichst dünn ausgebildet, beispielsweise beträgt
die Dicke weniger als 20 mm. In den übrigen Bereichen steht etwas mehr Tiefe zur Verfügung
und können die Türdrücker dicker ausgeführt sein. Beispielsweise beträgt die Dicke
dort 25 mm bis 30 mm. Dies ist insbesondere nützlich, um einen grossen Hub der Bewegung
des Betätigungselements zuzulassen.
[0032] Unter Dicke des Türdrückers wird die Ausdehnung des Türdrückers in die Richtung normal
zur Ebene der Türfläche verstanden, wenn der Türdrücker in einer Türe montiert ist.
Diese Richtung ist parallel zur Richtung der Übertragungsachse. Die Ebene der Türe
ist, im montierten Zustand des Türdrückers, typischerweise parallel zur Ebene der
grössten Fläche der Betätigungsplatte.
[0033] In einer Ausführungsform sind in den Bereichen, in welchen die Dicke des Türdrückers
die erste Dicke überschreitet, eines oder mehrere der folgenden Elemente angeordnet:
- ein Griffbereich, gegen den das Betätigungselement in Öffnungsstellung anliegt oder
welcher Raum zum Einführen einer Hand hinter das Betätigungselement bietet;
- ein Gehäusevorsprung in welchem bewegte Elemente der Betätigungseinheit oder der Übertragungseinheit
angeordnet sind.
[0034] Der Türdrücker kann als "Push"-Variante realisiert sein, welche beim Drücken der
Betätigungsplatte gegen den Türdrücker resp. die Tür das Schloss öffnet, oder als
"Pull"-Variante, welche beim Ziehen der Betätigungsplatte vom Türdrücker resp. von
der Tür weg das Schloss öffnet. Sinnvollerweise werden diese Varianten so eingesetzt,
dass die Bewegungsrichtung der Betätigungsplatte der Öffnungsrichtung der Tür entspricht.
Eine bevorzugte Kombination von zwei solchen Türdrückern am selben Schloss umfasst
also einen "Push-" und einen "Pull"- Türdrücker.
[0035] Die erfindungsgemässen Türdrücker können paarweise eingesetzt werden, oder in Kombination
mit einer Türklinke, einer anderen Art von Drücker oder gar keinem Drücker respektive
einem Türknauf. Einer oder zwei der Türdrücker können mit einem Schloss mit geteilter
Schlossnuss (Panikschloss) eingesetzt werden.
[0036] Weitere bevorzugte Ausführungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen hervor.
[0037] Im folgenden wird der Erfindungsgegenstand anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen,
welche in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es zeigen
jeweils schematisch:
- Figur 1 und 2
- Ansichten eines Türdrückers gemäss einer Ausführungsform in Schliessstellung und Öffnungsstellung;
- Figur 3
- ein Detail der Figuren 1 und 2;
- Figur 4
- ein Prinzipschema einer allgemeinen Ausführungsform;
- Figur 5
- ein Schloss und zwei Türdrücker in einem Türblatt in einem Querschnitt;
- Figur 6
- eine entsprechende Explosionszeichnung;
- Figur 7
- eine Innenseite, also der Tür zugewandte Seite eines Türdrückers; und
- Figur 8 -12
- weitere Ausführungsformen von Türdrückern.
[0038] Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche oder gleich wirkende Teile mit gleichen
Bezugszeichen versehen.
[0039] Figur 1 zeigt Ansichten eines Türdrückers 1 gemäss einer Ausführungsform und in Schliessstellung.
Figur 2 zeigt denselben Türdrücker 1 in Öffnungsstellung. Der Türdrücker 1 ist zur Betätigung
eines Schlosses, insbesondere eines Einsteckschlosses vorgesehen, wobei ein Standard-Vierkant,
der um eine Übertragungsachse drehbar ist, die Bewegung zwischen Türdrücker 1 und
Schloss überträgt. Eine Betätigungsplatte 21 ist um eine Betätigungsachse 22 schwenkbar
an einem Gehäuse des Türdrückers 1 gelagert. Die Betätigungsachse 22 verläuft normal
zur Übertragungsachse, wenn der Türdrücker 1 in einer Tür montiert ist, verläuft somit
die Betätigungsachse 22 parallel zur Ebene der Türe. Eine mit der Betätigungsplatte
21 fest verbundene Betätigungsnase 23 greift in eine Öffnung eines ersten Hebels 24
ein, welcher um eine Hebelachse 25 schwenkbar am Gehäuse gelagert ist. Die Hebelachse
25 verläuft parallel zur Übertragungsachse und somit normal zur Betätigungsachse 22.
Eine Betätigungsfeder 26 übt eine Vorspannung in Schliessrichtung Z auf den ersten
Hebel 24 aus. Der erste Hebel 24 weist einen Stift 27 auf, der mit einem ersten Spiel
S1 in einem Schlitz 32 einer Übertragungsstange 31 angeordnet ist. Die Übertragungsstange
31 bewegt über ein Gelenk 33 und einen zweiten Hebel 34 eine um die Übertragungsachse
drehbare Betätigungsnuss 35. In die Betätigungsnuss 35 ist der Vierkant einsteckbar.
Eine Gehäuseplatte 11 trägt die übrigen Elemente. Sie ragt über den Bereich, der für
die verschiedenen Hebel des Türdrückers 1 erforderlich ist, hinaus. Sie bildet einen
Abschluss oder eine Rückwand für eine Öffnung, in welcher der Türdrücker 1 in einer
Tür montiert ist. Beim Betätigen des Türdrückers 1 durch Drücken (Variante "Push")
wird die Betätigungsplatte 21 gegen die Gehäuseplatte 11 gedrückt. Die Gehäuseplatte
11 ist dabei in einem Gehäuseplatte 11 von der Betätigungsplatte 21 weg abgewinkelt
und erlaubt damit einen grösseren Hub der Bewegung der Betätigungsplatte 21.
[0040] In der gezeigten Variante "Push" wird beim Drücken der Betätigungsplatte 21 eine
Öffnungsbewegung ausgeführt. In der Figur 1 (links) wird dabei die Betätigungsnase
23 nach unten bewegt und der erste Hebel 24 im Uhrzeigersinn um die Hebelachse 25
gegen die Kraft der optionalen Betätigungsfeder 26 gedreht.
[0041] In einer nicht gezeigten Variante des Türdrückers ("Pull"), welche beim Ziehen der
Betätigungsplatte 21 eine Öffnungsbewegung ausführt, ist die Position der Betätigungsnase
23 (und der entsprechenden Öffnung im ersten Hebel 24) und der Hebelachse 25 vertauscht.
Beim Ziehen der Betätigungsplatte 21 wird die Betätigungsnase 23 nach oben bewegt
und der erste Hebel 24 auch hier im Uhrzeigersinn um die Hebelachse 25 gegen die Kraft
der optionalen Betätigungsfeder 26 gedreht.
[0042] Figur 3 zeigt als Detail der
Figuren 1 respektive
2 eine Betätigungsnuss 35, die hier beispielhaft einstückig mit dem zweiten Hebel 34
und einem Gegenhebel 34' gebildet ist. Die Betätigungsnuss 35 weist eine Öffnung auf,
welche zur Aufnahme eines Vierkants zur Bewegungsübertragung an das Schloss ausgebildet
ist. Üblicherweise ist diese Öffnung entsprechend der Form des Vierkants ebenfalls
im Querschnitt quadratisch und überträgt die Bewegung im Wesentlichen ohne Spiel.
Gemäss der Ausführungsform der Figuren 1 und 2 und weiteren Ausführungsformen weist
die Betätigungsnuss 35 eine sternförmige Öffnung auf mit vier nach innen ragenden
Ausbuchtungen, jeweils mit Flanken 39 welche zur Kraftübertragung in Kontakt mit den
vier Flächen des Vierkants in Kontakt stehen können. Je nach Richtung einer gegenseitigen
Verdrehung zwischen Vierkant und Betätigungsnuss stehen in einer ersten Stellung vier
erste Flanken 39a oder in einer zweiten Stellung vier diesen jeweils gegenüberliegende
zweite Flanken 39b in Kontakt mit dem Vierkant 44. Zwischen der ersten und der zweiten
Stellung lässt die Öffnung ein Spiel der gegenseitigen Verdrehung von beispielsweise
zwischen 20° und 50°und insbesondere zwischen 25° und 40°° zu.
[0043] Figur 4 zeigt ein Prinzipschema einer verallgemeinerten Ausführungsform, unter Bezug auf
die konkreten Elemente der
Figuren 1 und
2 und in Verbindung mit einem Schloss 4. Obwohl die Bezugszeichen sich des besseren
Verständnisses wegen auf konkrete Elemente beziehen, versteht sich, dass das dargestellte
Prinzip auch mit anderen konkreten Elementen realisiert werden kann. Federn sind jeweils
als Zugfedern dargestellt, wobei ein Pfeil jeweils die Richtung anzeigt, in welche
die Feder vorgespannt ist. Einzelne oder alle der Federn können real auch durch Druckfedern
oder andere elastische Elemente realisiert sein. Es sind die Bewegungen der verschiedenen
Teile auf eine Linearbewegung mit Öffnungsrichtung A und entgegen gesetzter Schliessrichtung
Z abgebildet. Teile, deren Bewegung ohne wesentliches Spiel aneinander gekoppelt ist,
sind als ein einziger bewegter Körper dargestellt. Diese Teile sind:
- eine Betätigungseinheit 2 welche von der Betätigungsplatte 21 über ein erstes Spiel
S1 auf eine Übertragungseinheit 3 wirkt. In der Ausführungsform der Figuren 1 und 2 ist das erste Spiel durch das Zusammenwirken von Stift 27 und Schlitz 32 realisiert.
Die Betätigungseinheit 2 kann durch eine Betätigungsfeder 26 in Schliessrichtung Z
gezogen werden. Die Betätigungsfeder 26 wirkt bezüglich eines Gehäuses des Türdrückers
1.
- die Übertragungseinheit 3, welche vom ersten Spiel S1 über das zweite Spiel S2 auf
das Schloss 4 wirkt. In der Ausführungsform der Figuren 1 und 2 ist das zweite Spiel S2 durch das Zusammenwirken von Betätigungsnuss 35 und Vierkant
44 realisiert. Die Übertragungseinheit 3 kann durch eine Kompensationsfeder 36 in
Öffnungsrichtung A gezogen werden. Die Kompensationsfeder 36 kann direkt zwischen
Gehäuse und Übertragungseinheit 3 wirken, oder über einen Stellblock 37, der mit einem
Stellmittel, beispielsweise einer Stellschraube 38, verstellbar bezüglich des Gehäuses
angeordnet ist. Durch Verstellen des Stellblocks 37 ist die Vorspannung der Kompensationsfeder
36 einstellbar.
- das Schloss 4, in welchem der Vierkant 44 die Falle 41 bewegt. In üblichen Schlössern
geschieht diese über eine Schlossnuss 45 und einen um die Schlossnuss 45 drehbaren
Schlosshebel 42. In der Regel wird die Falle 41 durch eine Schlossfeder 46 in Schliessrichtung
Z gezogen.
[0044] Figur 5 zeigt eine gegenseitige Lage eines Schlosses 4 als Einsteckschloss (mit Schlosskasten
und Stulpe 43) mit zwei Türdrückern 1 in einer Aufsicht von oben, also in einem horizontal
durch die Türe verlaufenden Schnitt.
Figur 6 zeigt eine entsprechende Explosionszeichnung mit einer Türe und ohne das Schloss
selber. Die beiden Türdrücker 1 sind einander gegenüber liegend an den beiden Seiten
der Türe jeweils in einer Ausnehmung der Türfläche und im Wesentlichen bündig oder
leicht vorstehend mit der jeweiligen Türfläche angeordnet. Zwischen den Türdrückern
1 liegt ein Zwischenraum, in welchem das Schloss 4 respektive dessen Schlosskasten
angeordnet ist. Im Bereich, wo das Schloss 4 liegt, sind die Türdrücker 1 dünner ausgestaltet.
Der dünnere Bereich wird hier auch Schlossbereich 13 des Türdrückers 1 genannt. In
anderen Bereichen sind Elemente der Türdrücker 1 angeordnet, welche eine grössere
Tiefe benötigen. Dies sind hier jeweils ein Gehäusevorsprung 14, in welchem der erste
Hebel 24 angeordnet ist, sowie Griffbereiche 12. Bei der Variante "Push"-Türdrücker
1 links in der
Figur 6 ist der Griffbereich 12 nach innen (in die Türe hinein) geneigt, so dass die Betätigungsplatte
21 ausreichend Raum und Bewegungsbereich erhält. Bei der Variante "Pull"-Türdrücker
1 rechts in der
Figur 6 ist der Griffbereich 12 nach innen (in die Türe hinein) vergrössert, so dass Raum
zum Einführen einer Hand zum Ziehen an der Betätigungsplatte 21 vorliegt. Jeder der
beiden gezeigten Türdrücker kann durch eine Türklinke ersetzt werden.
[0045] Figur 7 zeigt die Variante "Push"-Türdrücker 1 noch einmal in einer anderen Ansicht, um die
Verhältnisse zwischen dem dünnen Schlossbereich 13 und den vorstehenden Gehäusevorsprung
14 und Griffbereich 12 zu veranschaulichen. Eine Kompensationsfeder ist hier zweiteilig
ausgeführt: eine erste Kompensationsfeder 36 wirkt als Zugfeder auf einen dem Hebel
34 bezüglich der Betätigungsnuss 35 gegenüberliegenden Gegenhebel 34', eine zweite
Kompensationsfeder 36' als Druckfeder auf den Hebel 34.
[0046] Figur 8 zeigt eine Ausführungsform mit einer Kompensationsfeder 36, welche auf die Übertragungseinheit
3 und in Öffnungsrichtung wirkt. Hier ist die Kompensationsfeder 36 eine Zugfeder
und wirkt an einem parallel zum zweiten Hebel 34 angeordneten weiteren Hebel 34" indem
sie ihn (in der Figur) nach rechts zieht. Die Kompensationsfeder 36 ist beispielhaft
zweiteilig ausgeführt, zur Erhöhung der Kompensationskraft. Damit wird die Übertragungsstange
31 nach links gezogen. Alternativ könnte, wie in der Ausführungsform der Figur 7,
die Kompensationsfeder 36 direkt am Gegenhebel 34' des zweiten Hebels 34 nach rechts
ziehen, wobei aber weniger Raum für die Feder bleibt. Alternativ oder zusätzlich könnte
die Kompensationsfeder 36 eine Druckfeder aufweisen und den Gegenhebel 34' des zweiten
Hebels 34 nach rechts stossen oder an der Übertragungsstange 31 angreifen und diese
nach links stossen (vgl. die Ausführungsform der Figur 7). In allen diesen Fällen
wird ein Drehmoment auf die Betätigungsnuss 35 ausgeübt, welche diese im Gegenuhrzeigersinn
und damit in Öffnungsrichtung drückt. In dieser Ausführungsform ist die Betätigungsfeder
26 an einer anderen Stelle angeordnet als bei den
[0047] Figur 9 zeigt einen Ausschnitt von Betätigungseinheit 2 und Übertragungseinheit 3 mit einer
alternativen Art der Bewegungsumlenkung. Es liegt dabei ein Zahnradgetriebe zwischen
Übertragungsstange 31 und Betätigungsnuss 35 vor, insbesondere indem die Betätigungsnuss
35 eine Aussenverzahnung aufweist, an welcher ein Rad 31d mit einer Innenverzahnung
an nur einem Segment angreift. Damit ist eine raumsparende Übersetzung der Bewegung
auf die Betätigungsnuss 35 möglich. Diese Bewegungsumlenkung lässt sich mit den Elementen
der anderen Ausführungsformen kombinieren, insbesondere auch mit dem ersten und/oder
mit dem zweiten Spiel.
[0048] Figur 10 zeigt einen Ausschnitt von Betätigungseinheit 2 und Übertragungseinheit 3 mit einer
weiteren alternativen Art der Bewegungsumlenkung. Die Betätigungsplatte 21 ist starr
mit einem Betätigungsblock 21 a verbunden, und die Betätigungsnase 23 ragt vom Betätigungsblock
21 a her im wesentlichen parallel zur Betätigungsachse 22 vor. Die Betätigungsnase
23 wirkt auf und bewegt eine exzentrisch an einem Übertragungshebel 31a angeordnete
weitere Nase und dreht damit den Übertragungshebel 31 a um eine Achse im wesentlichen
parallel zur Übertragungsachse. Der Übertragungshebel 31 a bewegt entgegen der Kraft
der Kompensationsfeder 36 die Übertragungsstange 31 und diese wiederum den zweiten
Hebel 34 mit der Betätigungsnuss 35.
[0049] Figur 11 zeigt einen Ausschnitt von Betätigungseinheit 2 und Übertragungseinheit 3 mit einer
weiteren alternativen Art der Bewegungsumlenkung. Hier liegt ein weiterer Betätigungsblock
21b vor, der starr mit der Betätigungsplatte 21 verbunden ist und einen Sektor eines
aussenverzahnten Zahnrades bildet, Dieses kämmt mit einer Übertragungswelle 31b, welche
über eine Kegelradverzahnung die Betätigungsnuss 35 antreibt.
[0050] Figur 12 zeigt eine Ausführungsform mit einer verlängerten Gehäuseplatte 11, wobei auf der
Verlängerung eine beleuchtete oder selbstleuchtende respektive langnachleuchtende
Anzeigetafel 28 angeordnet ist. Alternativ kann die Gehäuseplatte 11 nicht verlängert
sein aber in Kombination mit einer solchen Anzeigetafel 28 in einer Tür montiert sein.
1. Türdrücker (1) zur Betätigung einer um eine Übertragungsachse drehbaren Schlosswelle
(44) oder Schlossnuss (45) eines Türschlosses,
wobei ein Übertragungselement des Türdrückers (1) um die Übertragungsachse drehbar
angeordnet ist und der Türdrücker (1) aufweist:
• ein Betätigungselement (21), welches um eine Betätigungsachse (22) drehbar ist,
die in einer Ebene normal zur Übertragungsachse liegt;
• eine Betätigungseinheit (2) und eine Übertragungseinheit (3), welche eine Bewegung
des Betätigungselements (21) von einer Schliessstellung zu einer Öffnungsstellung
in eine Drehung des Übertragungselements umsetzen;
• eine Kompensationseinheit (36, 37, 38) mit mindestens einem Federelement (36), welche
eine Kompensationskraft in Richtung dieser Bewegung ausübt.
2. Türdrücker (1) gemäss Anspruch 1, wobei die Kompensationseinheit auf die Übertragungseinheit
(3) wirkt.
3. Türdrücker (1) gemäss Anspruch 2, wobei die Kompensationskraft einstellbar ist, insbesondere
durch Verschieben eines Stellelements (37), wobei das mindestens eine Federelement
(36) an einer Seite am Stellelement (37) und an der anderen Seite an der Übertragungseinheit
(3) angreift.
4. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Betätigungseinheit (2)
und die Übertragungseinheit (3) als separate Teile realisiert sind.
5. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei zwischen Betätigungseinheit
(2) und Übertragungseinheit (3) ein Spiel in der gegenseitigen Bewegung vorliegt.
6. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei eine Betätigungsfeder (26)
auf die Betätigungseinheit (2) eine Kraft in Richtung der Schliessstellung ausübt.
7. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Übertragungselement einen
vorstehenden Vierkant aufweist, der in die Schlossnuss (45) eines Schlosses (4) einsteckbar
ist.
8. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Übertragungselement eine
Betätigungsnuss (35) ist, in welche eine als Vierkant ausgebildete Schlosswelle einsteckbar
ist.
9. Türdrücker (1) gemäss Anspruch 8, wobei die Betätigungsnuss (35) zur Übertragung einer
Bewegung auf einen eingesteckten Vierkant mit einem Spiel ausgebildet ist, insbesondere
mit einem Spiel um einen Winkel von 20° bis 50°, insbesondere 25° bis 40°.
10. Türdrücker (1) gemäss Anspruch 9, wobei die Betätigungsnuss (35) eine Öffnung aufweist,
welche zur Aufnahme eines Vierkants zur Bewegungsübertragung an das Schloss ausgebildet
ist und mindestens zwei, insbesondere vier, nach innen ragenden Ausbuchtungen aufweist,
wobei jede der Ausbuchtungen jeweils Flanken (39) aufweist, welche zur Kraftübertragung
an zwei, respektive vier, Flächen eines eingesteckten Vierkants vorgesehen sind und
wobei je nach Richtung einer gegenseitigen Verdrehung zwischen Vierkant und Betätigungsnuss
(35) in einer ersten Stellung zwei, respektive vier, erste Flanken (39a) oder in einer
zweiten Stellung zwei, respektive vier, den ersten Flanken (39a) jeweils gegenüberliegende
zweite Flanken (39b) in Kontakt mit dem Vierkant stehen.
11. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei der Türdrücker (1) einen
um das Übertragungselement liegenden Bereich aufweist, im Folgenden Schlossbereich
(13) genannt, und im Schlossbereich (13) die Dicke des Türdrückers (1) eine erste
Dicke nicht überschreitet, und in Bereichen des Türdrückers (1) ausserhalb des Schlossbereichs
(13) die Dicke des Türdrückers (1) diese erste Dicke überschreitet, insbesondere um
mindestens 5 mm.
12. Türdrücker (1) gemäss Anspruch 11, wobei in den Bereichen, in welchen die Dicke des
Türdrückers (1) die erste Dicke überschreitet, eines oder mehrere der folgenden Elemente
angeordnet sind:
• ein Griffbereich (12), gegen den das Betätigungselement in Öffnungsstellung anliegt
oder welcher Raum zum Einführen einer Hand hinter das Betätigungselement bietet;
• ein Gehäusevorsprung (14) in welchem bewegte Elemente der Betätigungseinheit (2)
oder der Übertragungseinheit (3) angeordnet sind.
13. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Bewegung des Betätigungselements
(21) von der Schliessstellung zu der Öffnungsstellung eine Drückbewegung gegen den
Türdrücker (1) ist.
14. Türdrücker (1) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Bewegung des Betätigungselements
(21) von der Schliessstellung zu der Öffnungsstellung eine Ziehbewegung vom Türdrücker
(1) weg ist.
15. Satz von zwei Türdrückern, aufweisend einen Türdrücker (1) gemäss Anspruch 13 und
einen Türdrücker (1) gemäss Anspruch 14.