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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Brause nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Eine solche Brause besitzt eine brausestrahlbildende Fluidaustrittsstruktur, die eine Mehrzahl von Strahlaustrittseinheiten aufweist, von denen wenigstens zwei als mehrkanalige Strahlaustrittseinheiten mit jeweils mindestens einem ersten Austrittskanal und mindestens einem von dem ersten fluidgetrennten zweiten Austrittskanal ausgebildet sind. Des Weiteren weist die Brause eine Fluidführung auf, die dafür eingerichtet ist, ein der Brause zugeführtes Fluid wahlweise zu den ersten Austrittskanälen oder zu den zweiten Austrittskanälen zu leiten. Dies schließt Ausführungsformen ein, bei denen das Fluid in einer ersten Betriebsart nur den ersten Austrittskanälen und in einer zweiten Betriebsart nur den zweiten Austrittskanälen zugeführt wird oder bei denen das Fluid in einer ersten Betriebsart nur den ersten oder nur den zweiten Austrittskanälen und in einer zweiten Betriebsart den ersten und den zweiten Austrittskanälen zugeführt wird oder die drei Betriebsarten umfassen, um das Fluid entweder nur den ersten oder nur den zweiten oder den ersten und zweiten Austrittskanälen zuzuführen. Brausen dieser Art finden insbesondere als sanitäre Duschbrausen, wie Kopfbrausen, Handbrausen und Wand- bzw. Seitenbrausen, Verwendung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei einer bekannten sanitären Handbrause der eingangs genannten Art sind in einem mittigen Bereich zweikanalige Strahlaustrittselemente vorgesehen, die mit gleichmäßigem Umfangsabstand längs einer Kreislinie um eine Längsmittenachse der Brause herum angeordnet sind. Der Brausenmittenbereich ist von einem ringförmigen Brausenbereich umgeben, in welchem einkanalige Strahlaustrittselemente vorgesehen sind. Die zweikanaligen Strahlaustrittselemente sind aus einem Kunststoffmaterial gebildet und haben eine konisch-ovale Form und beinhalten zwei nebeneinander angeordnete Austrittskanäle unterschiedlichen kreisförmigen Durchmessers. Die Austrittskanäle geringeren Durchmessers befinden sich im schmaleren ovalen Endbereich der Strahlaustrittselemente und sind entlang einer radial inneren Kreislinie angeordnet, und die Austrittskanäle größeren Durchmessers befinden sich im breiteren ovalen Endbereich der Strahlaustrittselemente und sind entlang einer radial äußeren Kreislinie des mittleren Brausenbereichs angeordnet. Dabei ist der Abstand der kleineren Austrittskanäle je zweier benachbarter Strahlaustrittselemente kleiner als der Abstand dieser beiden<!-- EPO <DP n="2"> --> Strahlaustrittselemente voneinander und auch kleiner als der Abstand der beiden Austrittskanäle eines jeweiligen Strahlaustrittselements. In einer ersten Betriebsart tritt Duschwasser als unbelüfteter Strahl nur aus den radial inneren, kleineren Austrittskanälen aus, in einer zweiten Betriebsart tritt es als belüfteter Strahl nur aus den radial äußeren, größeren Austrittskanälen aus.</p>
<p id="p0003" num="0003">Es sind auch Duschbrausen bekannt, die mehrere Gruppen von einkanaligen Strahlaustrittseinheiten aufweisen und bei denen zugeführtes Duschwasser wahlweise zu der einen oder der anderen Gruppe geleitet wird, um in entsprechenden Betriebsarten unterschiedliche Brausestrahlcharakteristika erzielen zu können. Jede Gruppe steht mit einer zugehörigen Austrittskammer in Fluidverbindung, wobei die Austrittskammern bezüglich einer Strahlaustrittsrichtung nebeneinander oder hintereinander fluidgetrennt angeordnet sind. Derartige Duschbrausen sind beispielsweise in den Offenlegungsschriften <patcit id="pcit0001" dnum="US20110121098A1"><text>US 2011/0121098 A1</text></patcit>, <patcit id="pcit0002" dnum="WO2008038315A1"><text>WO 2008/038315 A1</text></patcit>, <patcit id="pcit0003" dnum="EP2684610A1"><text>EP 2 684 610 A1</text></patcit> und <patcit id="pcit0004" dnum="WO2014040208A1"><text>WO 2014/ 040208 A1 </text></patcit>offenbart.</p>
<p id="p0004" num="0004">In der Patentschrift <patcit id="pcit0005" dnum="US5246301A"><text>US 5.246.301</text></patcit> ist ein sanitärer Brausekopf von einem Bürstentyp offenbart, der eine brausestrahlbildende Wasseraustrittsstruktur mit einer Mehrzahl von zweikanaligen Strahlaustrittseinheiten in Form von bürstenartig vorstehenden Austrittsnippeln aufweist, von denen jeder einen ersten, axial ausmündenden Austrittskanal und einen zweiten, umfangsseitig ausmündenden Austrittskanal beinhaltet. Dadurch soll ein wahlweiser Wasseraustritt axial aus den ersten Austrittskanälen und/oder radial aus den zweiten Austrittskanälen ermöglicht werden, was insbesondere das Ausspülen von Haarwaschmittel beim Haarewaschen erleichtern soll, wobei durch die bürstenartigen Strahlaustrittsnippel ein Massageeffekt für die Kopfhaut möglich sein soll.</p>
<p id="p0005" num="0005">Der Erfindung liegt als technisches Problem die Bereitstellung einer Brause der eingangs genannten Art zugrunde, mit der sich in neuartiger Weise verschiedene Brausestrahlen einstellen lassen und die sich vergleichsweise einfach realisieren und reinigen lässt.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die Erfindung löst dieses Problem durch die Bereitstellung einer Brause mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein minimaler Abstand der Austrittskanäle einer jeweiligen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit kleiner als ein<!-- EPO <DP n="3"> --> minimaler Abstand der Austrittskanäle je zweier mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten und in entsprechender Weiterbildung der Erfindung auch kleiner als ein minimaler Abstand je zweier mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten selbst. In vorteilhaften Ausgestaltungen kann der minimale Abstand der betreffenden Austrittskanäle um den Faktor zwei oder einen noch höheren Faktor, z.B. um etwa den Faktor fünf oder zehn oder mehr, kleiner sein als der minimale Abstand je zweier Strahlaustrittseinheiten.</p>
<p id="p0007" num="0007">Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist bei wenigstens einer mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit ein zweiter Austrittskanal oder eine Gruppe von mehreren zweiten Austrittskanälen so angeordnet, dass er/sie einen ersten Austrittskanal dieser Strahlaustrittseinheit wenigstens teilumfangsmäßig umgibt, d.h. entlang eines Teils seines Umfangs oder entlang seines ganzen Umfangs.<!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0008" num="0008">Mit der erfindungsgemäßen Brause ist es möglich, unterschiedliche Brausestrahlen bzw. Brausestrahlbilder einzustellen, indem durch eine entsprechende Fluidführung der Brause das zugeführte Fluid, wie Duschwasser, wahlweise zu den ersten Austrittskanälen oder zu den zweiten Austrittskanälen der jeweiligen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit geleitet wird. So lassen sich in entsprechenden Ausführungsformen der Erfindung Brausestrahlen unter aktiver Verwendung nur der ersten oder nur der zweiten Austrittskanäle oder sowohl der ersten als auch der zweiten Austrittskanäle einstellen. Außerdem kann die erfindungsgemäße Brause vergleichsweise leicht gereinigt bzw. von Kalkablagerungen befreit werden, da die für die unterschiedlichen Brausestrahlbilder benutzten Austrittskanäle zu den mehrkanaligen Strahlaustrittseinheiten zusammengefasst sind und sich strömungstechnisch parallel in selbigen erstrecken können, wobei die Austrittskanäle einer jeden mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit relativ eng voneinander beabstandet sind, insbesondere enger als die mehrkanaligen Strahlaustrittseinheiten selbst, und/oder wobei die zweiten Austrittskanäle um die ersten Austrittskanäle herum angeordnet sind. Zudem kann dieses Zusammenfassen der ersten und zweiten Austrittskanäle in den jeweiligen Strahlaustrittseinheiten die Fertigung der Brause erleichtern und ihre Funktionszuverlässigkeit steigern.</p>
<p id="p0009" num="0009">In einer Weiterbildung der Erfindung ist nicht nur der minimale, sondern auch ein maximaler Abstand der Austrittskanäle einer jeweiligen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit kleiner als ein minimaler Abstand der Austrittskanäle je zweier mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten und in weiterer Ausgestaltung auch kleiner als ein minimaler Abstand je zweier mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten selbst. Dies stellt eine vorteilhaft enge Anordnung der ersten und der zweiten Austrittskanäle relativ zueinander dar, verglichen mit dem Abstand je zweier Strahlaustrittseinheiten. In vorteilhaften Ausgestaltungen kann der maximale Abstand der betreffenden Austrittskanäle um den Faktor zwei oder einen noch höheren Faktor, z.B. um etwa den Faktor fünf oder zehn oder mehr, kleiner sein als der minimale Abstand je zweier Strahlaustrittseinheiten.</p>
<p id="p0010" num="0010">In einer Weiterbildung der Erfindung liegt eine Ausmündung des mindestens einen zweiten Austrittskanals bezüglich einer Strahlaustrittsrichtung auf gleicher Höhe wie eine Ausmündung des mindestens einen ersten Austrittskanals oder weist gegenüber dieser einen vorgegebenen Versatz auf. Beide alternative Maßnahmen können zugeschnitten<!-- EPO <DP n="5"> --> auf den jeweiligen Anwendungsfall Vorteile z.B. hinsichtlich Strahlcharakteristik und Reinigungsfähigkeit haben.</p>
<p id="p0011" num="0011">In einer Weiterbildung der Erfindung umgibt bei wenigstens einer mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit ein zweiter Austrittskanal einen ersten Austrittskanal kreisringförmig, oder eine Gruppe von mehreren zweiten Austrittskanälen umgibt in gleichmäßigem Abstand voneinander einen ersten Austrittskanal längs einer geschlossenen Kurve, z.B. längs einer kreisförmigen oder elliptischen oder ovalen Kurve. Dadurch lassen sich vorteilhafte Strahlbilder erzielen, bei denen sich die verschiedenen Einzelstrahlen, die vom ersten Austrittskanal bzw. von dem oder den zweiten Austrittskanälen einer jeweiligen Strahlaustrittseinheit bereitgestellt werden, in ihrer Position am Brausenaustritt aufgrund ihrer eng benachbarten Anordnung kaum unterscheiden, wobei sie aber unterschiedliche Strahlcharakteristika aufweisen können, z.B. ein belüfteter Strahl einerseits und ein unbelüfteter Strahl andererseits.</p>
<p id="p0012" num="0012">In einer Weiterbildung der Erfindung beinhaltet die Fluidaustrittsstruktur der Brause eine Strahlscheibe, die für jede Strahlaustrittseinheit eine zugehörige Strahlscheibenöffnung aufweist. Dies bedeutet, dass für jede mehrkanalige Strahlaustrittseinheit nur jeweils eine Öffnung in der Strahlscheibe benötigt wird. In einer Ausgestaltung dieser Maßnahme ist die jeweilige Strahlaustrittseinheit von einem sich durch die zugeordnete Strahlscheibenöffnung hindurch erstreckenden Strahlaustrittselement gebildet. Durch entsprechende Realisierung des Strahlaustrittselements kann die Strahlaustrittseinheit als mehrkanalige Strahlaustrittseinheit bereitgestellt werden. Alternativ zu dieser Realisierung der Strahlaustrittseinheit durch ein zusätzlich zur Strahlscheibe vorhandenes, separates Strahlaustrittselement kann die jeweilige Strahlaustrittseinheit durch entsprechende Gestaltung der Strahlscheibe auch als integrierter Bestandteil direkt an der Strahlscheibe selbst gebildet sein.</p>
<p id="p0013" num="0013">In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet die Fluidaustrittsstruktur eine an einer Innenseite der Strahlscheibe angeordnete Strahlbildungsstruktur, an der die Strahlaustrittselemente angeordnet sind, wobei die Strahlaustrittselemente aus einem elastischen Material bestehen. Dies wirkt sich vorteilhaft auf den Herstellungsaufwand, die Funktionszuverlässigkeit und die Reinigungsfähigkeit der Brause aus.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0014" num="0014">Hierbei kann es besonders vorteilhaft sein, wenn sich in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Strahlaustrittselemente austrittsseitig mit einem Überstand von mindestens einem Viertel einer Öffnungsweite der Strahlscheibenöffnungen über eine Außenseite der Strahlscheibe hinaus erstrecken. Insbesondere kann der Überstand in entsprechenden Ausführungsformen der Erfindung mindestens einem Drittel oder mindestens der Hälfte der Öffnungsweite der Strahlscheibenöffnungen entsprechen. Dies trägt zur erleichterten Reinigungsfähigkeit bei.</p>
<p id="p0015" num="0015">In einer Weiterbildung der Erfindung sind den ersten Austrittskanälen einerseits und den zweiten Austrittskanälen andererseits jeweilige fluidgetrennte Austrittskammern zugeordnet, aus welchen die betreffenden Austrittskanäle ausmünden, wobei die Austrittskammern bezüglich einer Strahlaustrittsrichtung, meist einer axialen Richtung der Brause bzw. einer Brauselängsrichtung, nebeneinander oder hintereinander angeordnet sind. Dies stellt eine vorteilhafte Möglichkeit dar, das zugeführte Fluid wahlweise zu den ersten oder zweiten Austrittskanälen zu leiten.</p>
<p id="p0016" num="0016">In einer Weiterbildung der Erfindung weist mindestens eine der mehrkanaligen Strahlaustrittseinheiten mindestens einen dritten Austrittskanal fluidgetrennt von dem mindestens einen ersten und dem mindestens einen zweiten Austrittskanal auf. Mit dieser Ausführungsvariante können folglich verschiedene Brausestrahlbilder unter wahlweiser Nutzung eines oder mehrerer der mindestens drei Austrittskanäle einer jeden mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit realisiert werden. In einer Ausgestaltung dieser Maßnahme weist die betreffende Strahlaustrittseinheit je einen ersten, zweiten und dritten Austrittskanal auf, und die drei Austrittskanäle sind in einer linearen oder dreieckigen Konfiguration nebeneinander angeordnet. Damit lassen sich vorteilhaft unterschiedliche Brausestrahlbilder einstellen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Hierbei zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Draufsicht auf eine Strahlaustrittsseite einer Brause mit zweikanaligen Strahlaustrittselementen,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine vergrößerte Viertelkreisansicht von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>,<!-- EPO <DP n="7"> --></dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine perspektivische Einzeldarstellung eines der in der Brause von <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> verwendeten Strahlaustrittselemente,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine Schnittansicht längs einer Linie IV-IV von <figref idref="f0001">Fig. 2</figref>,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine Schnittansicht entsprechend <figref idref="f0002">Fig. 4</figref> für eine Ausführungsvariante mit nebeneinander statt hintereinander liegenden Austrittskammern,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine Viertelkreisansicht entsprechend <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> für eine Ausführungsvariante mit dreikanaligen Strahlaustrittselementen,</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine Draufsicht auf eines der dreikanaligen Strahlaustrittselemente von <figref idref="f0003">Fig. 6</figref>,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine Schnittansicht längs einer Linie VIII-VIII von <figref idref="f0003">Fig. 7</figref>,</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>in Teilbildern 9.1 bis 9.11 Draufsichten auf verschiedene, erfindungsgemäß verwendbare zweikanalige Strahlaustrittselemente,</dd>
<dt>Fig. 10</dt><dd>in Teilbildern 10.1 bis 10.8 Draufsichten auf verschiedene, erfindungsgemäß verwendbare dreikanalige und vierkanalige Strahlaustrittselemente,</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>eine Viertelkreisansicht entsprechend <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> für eine Ausführungsvariante mit Strahlaustrittselementen, die einen mittigen ersten und einen dazu koaxialen zweiten Austrittskanal aufweisen,</dd>
<dt>Fig. 12</dt><dd>eine Schnittansicht längs einer Linie XII-XII von <figref idref="f0005">Fig. 11</figref>,</dd>
<dt>Fig. 13</dt><dd>eine Draufsicht auf den Bereich eines der Strahlaustrittselemente der Brause von <figref idref="f0005">Fig. 11</figref>,</dd>
<dt>Fig. 14</dt><dd>eine Viertelkreisansicht entsprechend <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> für eine Ausführungsvariante mit Strahlaustrittselementen, bei denen ein mittiger Austrittskanal von einer Mehrzahl zweiter Austrittskanäle umgeben ist,<!-- EPO <DP n="8"> --></dd>
<dt>Fig. 15</dt><dd>eine Schnittansicht längs einer Linie XV-XV von <figref idref="f0006">Fig. 14</figref>,</dd>
<dt>Fig. 16</dt><dd>eine Draufsicht auf den Bereich eines der Strahlaustrittselemente der Brause von <figref idref="f0006">Fig. 14</figref> und</dd>
<dt>Fig. 17</dt><dd>eine Viertelkreisansicht entsprechend <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> für eine Ausführungsvariante mit zwei verschiedenen Typen mehrkanaliger Strahlaustrittselemente.</dd>
</dl></p>
<p id="p0018" num="0018">Nachfolgend werden unter Bezugnahme auf die entsprechenden Figuren verschiedene Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert, wobei zum leichteren Verständnis für identische und funktionell äquivalente Elemente gleiche Bezugszeichen verwendet sind. Die <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> veranschaulichen eine z.B. als sanitäre Duschbrause, wie als Handbrause, Kopfbrause oder Wand- bzw. Seitenbrause, verwendbare Brause, wobei in den Figuren nur der hier interessierende Teil der Brause gezeigt ist. Im Übrigen kann die Brause irgendeinen beliebigen herkömmlichen Aufbau haben.</p>
<p id="p0019" num="0019">Wie aus den <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> ersichtlich, beinhaltet die Brause einen Brausekörper, der fluidaustrittsseitig mit einer brausestrahlbildenden Fluidaustrittsstruktur 1 abschließt, die eine Mehrzahl von Strahlaustrittseinheiten 2 aufweist. Die Fluidaustrittsstruktur 1 schließt nach außen mit einer im gezeigten Beispiel kreisrunden Strahlscheibe 4 ab, die für jede Strahlaustrittseinheit 2 eine zugehörige Strahlscheibenöffnung 3 aufweist. Wie speziell aus den <figref idref="f0001">Fig. 1 und 2</figref> ersichtlich, sind die Strahlscheibenöffnungen 3 und mithin die Strahlaustrittselemente 2 im Wesentlichen gleichmäßig verteilt über die Strahlscheibenfläche hinweg angeordnet, im gezeigten Beispiel entlang von fünf unterschiedlichen Radien. Im gezeigten Beispiel der <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> sind alle Strahlaustrittseinheiten 2 zweikanalig mit jeweils einem ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> und einem von diesem fluidgetrennten zweiten Austrittskanal 2<sub>2</sub> ausgebildet. Alternativ kann auch nur ein Teil aller Strahlaustrittseinheiten zweikanalig und der Rest einkanalig ausgebildet sein.</p>
<p id="p0020" num="0020">Im gezeigten Beispiel sind die zweikanaligen Strahlaustrittseinheiten 2 derart angeordnet, dass ihre beiden Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> auf unterschiedlichen Radien der Strahlscheibe 4 liegen, und zwar im Wesentlichen auf Radiallinien, die von einem Mittelpunkt M der Strahlscheibe 4 ausgehen. Eine senkrecht zur Zeichenebene in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> durch diesen Scheibenmittelpunkt M durchgehende Achse bildet eine Längsmittenachse der<!-- EPO <DP n="9"> --> Brause, die einer Strahlaustrittsrichtung entspricht, d.h. einer Richtung, in welcher im Betrieb ein Fluidstrahl mit einer Hauptrichtungskomponente aus der Brause austritt. Im gezeigten Beispiel liegen bei den auf dem innersten Radius liegenden Strahlaustrittseinheiten 2 die ersten Austrittskanäle 2<sub>1</sub> näher Richtung Scheibenmittelpunkt M als die zweiten Austrittskanäle 2<sub>2</sub>, während es bei den übrigen vier Radien umgekehrt ist, d.h. dort liegt der zweite Austrittskanal 2<sub>2</sub> näher zum Scheibenmittelpunkt M als der erste Austrittskanal 2<sub>1</sub> der jeweiligen Strahlaustrittseinheit 2. Es versteht sich, dass alternativ beliebige andere Anordnungsmuster und Orientierungen für die Positionierung der Strahlaustrittseinheiten 2 über die Fläche der Strahlscheibe 4 hinweg im Rahmen der Erfindung möglich sind.</p>
<p id="p0021" num="0021">Die beiden Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> einer jeweiligen Strahlaustrittseinheit 2 sind in einem Abstand A<sub>12</sub> voneinander angeordnet. Die Strahlaustrittseinheiten 2 sind mit Abständen A<sub>S1</sub>, A<sub>S2</sub>, A<sub>S3</sub>, ... voneinander an der Strahlscheibe 4 angeordnet, wobei diese Abstände A<sub>S1</sub>, A<sub>S2</sub>, A<sub>S3</sub> untereinander verschieden sein können. Wie aus <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> zu erkennen, ist jedoch der Abstand A<sub>12</sub> der beiden Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> jeder zweikanaligen Strahlaustrittseinheit 2 kleiner als selbst ein minimaler Wert der Abstände A<sub>S1</sub>, A<sub>S2</sub>, A<sub>S3</sub>, ... je zweier zweikanaliger Strahlaustrittseinheiten 2 und damit auch kleiner als ein minimaler Abstand der Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> je zweier zweikanaliger Strahlaustrittseinheiten 2, d.h. kleiner als ein minimaler Abstand eines beliebigen Austrittskanals 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> einer beliebigen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit 2 von einem beliebigen Austrittskanal 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> jeder anderen Strahlaustrittseinheit 2.</p>
<p id="p0022" num="0022">Im gezeigten Beispiel ist der gegenseitige Abstand A<sub>12</sub> der beiden Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> jeder Strahlaustrittseinheit 2 um mehr als den Faktor fünf kleiner als der minimale Abstand je zweier Strahlaustrittseinheiten 2 voneinander. Es versteht sich, dass die Erfindung auch Ausführungsformen umfasst, bei denen es nicht nur einen einzigen, konstanten Abstand zwischen den ersten und zweiten Austrittskanälen einer jeden Strahlaustrittseinheit gibt, sondern dieser Abstand variiert, z.B. von Strahlaustrittseinheit zu Strahlaustrittseinheit. Jedoch ist auch in solchen Fällen dafür gesorgt, dass der minimale Abstand der Austrittskanäle der jeweiligen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit kleiner bleibt als ein minimaler Abstand der Austrittskanäle je zweier mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten. Vorzugsweise ist darüber hinaus dafür gesorgt, dass auch ein maximaler Abstand der Austrittskanäle einer jeweiligen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit<!-- EPO <DP n="10"> --> noch kleiner bleibt als der minimale Abstand der Austrittskanäle je zweier mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten.</p>
<p id="p0023" num="0023">Wie genauer aus <figref idref="f0002">Fig. 4</figref> zu erkennen, ist im gezeigten Beispiel die jeweilige Strahlaustrittseinheit 2 von einem sich durch die zugeordnete Strahlscheibenöffnung 3 hindurch erstreckenden Strahlaustrittselement 5 gebildet, das aus einem elastischen Material gefertigt ist. Die Strahlaustrittselemente 5 sind integral mit einer aus dem elastischen Material gebildeten Austrittsplatte 6 gebildet, wobei sie als Nippel von dieser vorstehen und die Austrittsplatte 6 von innen gegen die Strahlscheibe 4 so angelegt ist, dass sich die Nippel bzw. Strahlaustrittselemente 5 durch die Strahlscheibenöffnungen 3 hindurch erstrecken. Dabei stehen die Strahlaustrittselemente 5 mit einem Überstand U über die Außenseite der Strahlscheibe 4 hinaus vor. Dieser Überstand U beträgt vorzugsweise mindestens ein Viertel einer maximalen Öffnungsweite O der Strahlscheibenöffnungen, d.h. 4U≥O. Im gezeigten Beispiel beträgt der Überstand U mehr als die Hälfte der Öffnungsweite O. Der Überstand U trägt zu einer guten Reinigungsfähigkeit der Strahlaustrittselemente 5 bei, insbesondere hinsichtlich Kalkablagerungen in deren Austrittskanälen 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub>.</p>
<p id="p0024" num="0024">Im gezeigten Beispiel haben die beiden Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> der zweikanaligen Strahlaustrittseinheit 2 unterschiedliche, kreisrunde Öffnungsdurchmesser, in alternativen Ausführungsformen der Erfindung können sie auch gleiche Durchmesser haben. Typische Durchmesser der Strahlaustrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> betragen zwischen ca. 0,3mm und ca. 2mm. Im gezeigten Beispiel haben die Strahlaustrittselemente bzw. Strahlaustrittsnippel 5 eine elliptische Querschnittsform, wie in <figref idref="f0002">Fig. 3</figref> zu erkennen, wobei ihre beiden Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> in den sich gegenüberliegenden ovalen Endbereichen vorgesehen sind.</p>
<p id="p0025" num="0025">Zusätzlich zur Strahlscheibe 4 und zur Austrittsplatte 6 weist die Fluidaustrittsstruktur 1 eine kammerbildende Platte 7 und eine Kammerabschlussplatte 8 auf, die sich an die Austrittsplatte 6 auf deren der Strahlscheibe 4 zugewandten Innenseite anschließen. Zwischen der Kammerabschlussplatte 8 und der Austrittsplatte 6 ist ein Freiraum gebildet, der durch die kammerbildende Platte 7 in eine erste Austrittskammer 9<sub>1</sub> und eine von dieser fluidgetrennte zweite Austrittskammer 9<sub>2</sub> aufgeteilt ist, wobei die beiden Austrittskammern 9<sub>1</sub>, 9<sub>2</sub> bezüglich der erwähnten Strahlaustrittsrichtung bzw. Brausenlängsachsenrichtung<!-- EPO <DP n="11"> --> hintereinander angeordnet sind. Die zweiten Austrittskanäle 2<sub>2</sub> der Strahlaustrittselemente 5 stehen mit der zwischen der Austrittsplatte 6 und der kammerbildenden Platte 7 gebildeten zweiten Austrittskammer 9<sub>2</sub> in Fluidverbindung, und die ersten Austrittskanäle 2<sub>1</sub> stehen in Fluidverbindung mit der zwischen der kammerbildenden Platte 7 und der Kammerabschlussplatte 8 gebildeten ersten Austrittskammer 9<sub>1</sub>.</p>
<p id="p0026" num="0026">Dazu weist die kammerbildende Platte 7 im Bereich der ersten Austrittskanäle 2<sub>1</sub> zugehörige, fluchtende Durchlasskanäle 7<sub>1</sub> und Abdichtstutzen 7<sub>2</sub> auf, wobei sich der jeweilige Durchlasskanal 7<sub>1</sub> mit dem ihn austrittsseitig umgebenden Abdichtstutzen 7<sub>2</sub> in einen konischen Eintrittsbereich des zugeordneten ersten Austrittskanals 2<sub>1</sub> hinein erstreckt und sich der Abdichtstutzen 7<sub>2</sub> mit einer korrespondierend konischen Außenfläche abdichtend gegen diesen Einmündungsbereich der Austrittsplatte 6 anlegt und dadurch den ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> samt seinem Durchgangskanal 7<sub>1</sub> gegenüber der zweiten Austrittskammer 9<sub>2</sub> abdichtet.</p>
<p id="p0027" num="0027"><figref idref="f0002">Fig. 5</figref> zeigt eine Variante, die sich von der Brause der <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> in der Fluidaustrittsstruktur und insbesondere in der Bildung der mit den beiden Fluidaustrittskammern 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> des jeweiligen Strahlaustrittselements 5 in Verbindung stehenden Austrittskammern 9<sub>1</sub>, 9<sub>2</sub> unterscheidet. Speziell sind im Beispiel von <figref idref="f0002">Fig. 5</figref> die beiden Austrittskammern 9<sub>1</sub>, 9<sub>2</sub> bezüglich der Strahlaustrittsrichtung nebeneinander angeordnet. Dazu schließt bei der insoweit modifizierten Fluidaustrittsstruktur an die Austrittsplatte 6 auf ihrer der Strahlscheibe 4 abgewandten Seite eine modifizierte kammerbildende Platte 7' unter Bildung eines Freiraums an, der durch eine geeignete Trennstegstruktur 7'<sub>T</sub> in die beiden fluidgetrennten Austrittskammern 9<sub>1</sub>, 9<sub>2</sub> unterteilt ist. Dazu verläuft die Trennstegstruktur 7'<sub>T</sub> im Bereich des jeweiligen zweikanaligen Strahlaustrittselements 5 entlang einer Zone zwischen dem ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> und dem zweiten Austrittskanal 2<sub>2</sub>, wobei sich die Trennstegstruktur 7'<sub>T</sub> abdichtend gegen die Austrittsplatte 6 anlegt. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass der erste Austrittskanal 2<sub>1</sub> aus der ersten Austrittskammer 9<sub>1</sub> und der zweite Austrittskanal 2<sub>2</sub> des jeweiligen Strahlaustrittselements 5 davon fluidgetrennt aus der zweiten Austrittskammer 9<sub>2</sub> ausmünden.</p>
<p id="p0028" num="0028">In einer herkömmlichen Weise umfasst die Brause gemäß den <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> ebenso wie die Brause gemäß <figref idref="f0002">Fig. 5</figref> eine Fluidführung, die dafür eingerichtet ist, ein der Brause<!-- EPO <DP n="12"> --> zugeführtes Fluid wahlweise zu den ersten Austrittskanälen 2<sub>1</sub> oder zu den zweiten Austrittskanälen 2<sub>2</sub> zu leiten. Dies beinhaltet die Fluidaustrittsstruktur 1 und geeignete vorgelagerte Komponenten, wie ein Umschaltventil oder dergleichen, um das Fluid wahlweise in die erste Austrittskammer 9<sub>1</sub> und/oder in die zweite Austrittskammer 9<sub>2</sub> zu führen. Durch entsprechende Systemauslegung lassen sich dann je nach Wunsch zwei oder mehr Betriebsarten für diese Brausevarianten realisieren, z.B. eine Betriebsart, in welcher das Fluid nur aus den ersten Austrittskanälen 2<sub>1</sub> austritt, eine Betriebsart, in welcher das Fluid nur aus den zweiten Austrittskanälen 2<sub>2</sub> austritt, und/oder eine Betriebsart, in welcher das Fluid sowohl aus den ersten als auch aus den zweiten Austrittskanälen 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> austritt.</p>
<p id="p0029" num="0029">Alternativ zur gezeigten Bereitstellung der Strahlaustrittseinheiten 2 durch die Strahlaustrittselemente 5 aus elastischem Material können die Strahlaustrittseinheiten 2 auch direkt an der Strahlscheibe 4 vorgesehen sein, indem die Strahlscheibe 4 in diesen Bereichen entsprechend gestaltet ist. Dies gilt auch bzgl. der anderen gezeigten Ausführungsbeispiele und lässt sich in entsprechenden Ausführungsvarianten z.B. dadurch realisieren, dass die Strahlscheibe als in dieser Weise strukturiertes, einstückiges elastisches Element gefertigt ist oder als Zweikomponentenkunststoffelement mit elastisch ausgebildeten Strahlaustrittsnippeln oder als Strahlscheibe aus einem Hartmaterial, das mit einem Überzug aus elastischem Material versehen ist, aus dem die Strahlaustrittsnippel herausragen.</p>
<p id="p0030" num="0030">Es versteht sich, dass die Erfindung auch Brausen mit Strahlaustrittseinheiten umfasst, die mehr als zwei fluidgetrennte Austrittskanäle aufweisen. In den <figref idref="f0003 f0004">Fig. 6 bis 8</figref> ist dazu ein Ausführungsbeispiel mit dreikanaligen Strahlaustrittseinheiten 2a gezeigt. In diesem Beispiel sind die dreikanaligen Strahlaustrittseinheiten 2a durch im Querschnitt kleeblattförmige Strahlaustrittselemente 5a aus elastischem Material realisiert, die wiederum als vorstehende Nippel integral an und mit einer insoweit modifizierten Austrittsplatte 6' gebildet sind. Jedes Strahlaustrittselement 5a weist drei fluidgetrennte Austrittskanäle 2'<sub>1</sub>, 2'<sub>2</sub>, 2'<sub>3</sub> auf, die in einer dreieckförmigen Konfiguration im Bereich je einer der drei Kleeblattrundungen vorgesehen sind. Auch in diesem Beispiel ist, wie aus <figref idref="f0003">Fig. 6</figref> zu ersehen, der minimale Abstand der Austrittskanäle 2'<sub>1</sub>, 2'<sub>2</sub>, 2'<sub>3</sub> der jeweiligen Strahlaustrittseinheit 2a untereinander deutlich kleiner als der minimale Abstand je zweier Strahlaustrittseinheiten 2a.<!-- EPO <DP n="13"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Als Teil einer hierfür geeigneten Fluidführung weist eine insoweit modifizierte Fluidaustrittsstruktur 1' anschließend an die Austrittsplatte 6' auf ihrer der Strahlscheibe 4 abgewandten Seite eine erste kammerbildende Platte 7'<sub>1</sub>, eine zweite kammerbildende Platte 7'<sub>2</sub> und eine Kammerabschlussplatte 8' derart auf, dass drei in Strahlaustrittsrichtung hintereinander liegende, fluidgetrennte Austrittskammern 9'<sub>1</sub>, 9'<sub>2</sub>, 9'<sub>3</sub> gebildet sind, wobei eine erste Austrittskammer 9'<sub>1</sub> zwischen den beiden kammerbildenden Platten 7'<sub>1</sub>, 7'<sub>2</sub> mit den ersten Austrittskanälen 2'<sub>1</sub> in Fluidverbindung steht, eine zweite Austrittskammer 9'<sub>2</sub> zwischen der zweiten kammerbildenden Platte 7'<sub>2</sub> und der Kammerabschlussplatte 8' mit den zweiten Austrittskanälen 2'<sub>2</sub> in Fluidverbindung steht und eine dritte Austrittskammer 9'<sub>3</sub> zwischen der Austrittsplatte 6' und der ersten kammerbildenden Platte 7'<sub>1</sub> mit den dritten Austrittskanälen 2'<sub>3</sub> in Fluidverbindung steht. Dabei weist die erste kammerbildende Platte 7'<sub>1</sub> fluchtend zu den ersten und zweiten Austrittskanälen 2'<sub>1</sub>, 2'<sub>2</sub> zugehörige, konische Durchgangsöffnungen 10<sub>1</sub>, 10<sub>2</sub> und auf deren der Austrittsplatte 6' zugewandten Seite vorstehende Abdichtstutzen 11<sub>1</sub>, 11<sub>2</sub> auf, mit denen die Durchgangsöffnungen 10<sub>1</sub>, 10<sub>2</sub> abgedichtet und damit von der dritten Austrittskammer 9<sub>3</sub> fluidgetrennt durch diese hindurch in die ersten bzw. zweiten Austrittskanäle 2'<sub>1</sub>, 2'<sub>2</sub> der Strahlaustrittselemente 5a einmünden. Die zweite kammerbildende Platte 7'<sub>2</sub> weist fluchtend zu den zweiten Austrittskanälen 2'<sub>2</sub> zugehörige Durchgangsöffnungen 12 und korrespondierende Abdichtstutzen 13 auf, mit denen die Durchgangsöffnungen 12 abgedichtet durch die erste Austrittskammer 9'<sub>1</sub> hindurch in die darunterliegenden Durchgangsöffnungen 10<sub>2</sub> der ersten kammerbildenden Platte 7'<sub>1</sub> münden. Dazu sind auch hier die Durchgangsöffnungen 10<sub>2</sub> und die in sie mündenden Abdichtstutzen 13 von korrespondierend konischer Form.</p>
<p id="p0032" num="0032">Es versteht sich, dass alternativ zur Hintereinanderanordnung der Austrittskammern 9'<sub>1</sub>, 9'<sub>2</sub>, 9'<sub>3</sub> selbige auch in nur einer oder in zwei statt in drei Ebenen angeordnet sein können, wozu jeweils eine entsprechend modifizierte Fluidaustrittsstruktur verwendet wird. In diesem Fall sind dann alle drei Austrittskammern nebeneinander angeordnet, oder es sind zwei Austrittskammern nebeneinander angeordnet und eine dritte Austrittskammer ist vor oder hinter diesen angeordnet.</p>
<p id="p0033" num="0033">Weiter versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die bisher erwähnten konkreten Gestaltungen und Realisierungen mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten beschränkt ist, sondern weitere Varianten umfasst. Exemplarisch zeigen die <figref idref="f0004">Fig. 9 und 10</figref> in jeweiligen<!-- EPO <DP n="14"> --> Draufsichten Strahlaustrittseinheiten bzw. diese bildende Strahlaustrittselemente mit jeweils zwei, drei oder vier Austrittskanälen. Speziell zeigt das Teilbild 9.1 in <figref idref="f0004">Fig. 9</figref> ein zweikanaliges Strahlaustrittselement mit achtförmigem Querschnitt. Teilbild 9.2 zeigt ein zweikanaliges Strahlaustrittselement ähnlich Teilbild 9.1 mit einem verengten Mittelbereich. Teilbild 9.3 zeigt ein zweikanaliges Strahlaustrittselement ähnlich demjenigen von <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>, jedoch mit gleich großen Austrittskanälen. Teilbild 9.4 zeigt ein Strahlaustrittselement mit einer oval-spitzen Querschnittsform, Teilbild 9.5 ein Strahlaustrittselement mit abgeplattet ovaler Querschnittsform. Teilbild 9.6 zeigt ein zweikanaliges Strahlaustrittselement mit quadratischer Querschnittsform. Teilbild 9.7 zeigt ein zweikanaliges Strahlaustrittselement ähnlich Teilbild 9.1 jedoch mit ungleich achtförmigem Querschnitt. Teilbild 9.8 zeigt ein zweikanaliges Strahlaustrittselement mit gerundet konischer Querschnittsform. Teilbild 9.9 zeigt ein Strahlaustrittselement ähnlich Teilbild 9.8, jedoch mit verlängerter konischer Querschnittsform. Teilbild 9.10 zeigt ein zweikanaliges Strahlaustrittselement mit herzförmigem Querschnitt. Teilbild 9.11 zeigt ein zweikanaliges Strahlaustrittselement mit schlüssellochförmigem Querschnitt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die Teilbilder 10.1 bis 10.6 zeigen verschiedene dreikanalige Strahlaustrittselemente mit dreieckförmigem Querschnitt (Teilbild 10.1), sichelförmigem Querschnitt (Teilbild 10.2), schwächer sichelförmig gebogener Querschnittform (Teilbild 10.3), oval-spitzem Querschnitt (Teilbild 10.4), herzförmigem Querschnitt (Teilbild 10.5) bzw. achtförmigem Querschnitt (Teilbild 10.6). Teilbild 10.7 zeigt ein vierkanaliges Strahlaustrittselement mit kleeblattförmigem Querschnitt, und Teilbild 10.8 zeigt ein vierkanaliges Strahlaustrittselement mit quadratischem Querschnitt.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die <figref idref="f0005 f0006">Fig. 11 bis 13</figref> veranschaulichen eine weitere Ausführungsvariante einer Brause mit zweikanaligen Strahlaustrittseinheiten 2, die in diesem Fall von Strahlaustrittselementen 5 gebildet sind, die einen mittigen ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> und einen diesen entlang seines gesamten Umfangs koaxial umgebenden zweiten Austrittskanal 2<sub>2</sub> aufweisen. Dazu ist in diesem Beispiel nur ein Außenrand des jeweiligen Strahlaustrittselements 5 als integraler Fortsatz an einer insoweit modifizierten Austrittsplatte 6a aus elastischem Material angeformt. In einen von diesem Außenrand des Strahlaustrittselements 5 gebildeten Öffnungsfreiraum greift ein Hohlraumfortsatz 7a<sub>1</sub> ein, der fluchtend an der zugewandten Seite einer insoweit modifizierten kanalbildenden Platte 7a ausgebildet ist und einen Mittenkanal aufweist, der den ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> bildet. Ein zwischen<!-- EPO <DP n="15"> --> diesem Hohlraumfortsatz 7a<sub>1</sub> und dem Außenrand des Strahlaustrittselements 5 verbleibender Ringkanal bildet den zweiten Austrittskanal 2<sub>2</sub>. Der Hohlraumfortsatz 7a<sub>1</sub> erstreckt sich nach vorn bis etwa auf gleiche Höhe wie der Außenrand des Strahlaustrittselements 5, so dass beide Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> etwa auf gleicher Höhe ausmünden. Abstützstege 14, die an der Außenseite des Hohlraumfortsatzes 7a<sub>1</sub> ausgebildet sind, sorgen dafür, dass der Hohlraumstutzen 7a<sub>1</sub> in der vom Außenrand des Strahlaustrittselements 5 umgebenen Öffnungsfreiraum zentriert bleibt.</p>
<p id="p0036" num="0036">Wiederum ist z.B. aus den <figref idref="f0005">Fig. 11 und 12</figref> ersichtlich, dass der Abstand zwischen dem ersten und dem zweiten Austrittskanal 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> jeder Strahlaustrittseinheit 2 deutlich kleiner ist als der minimale Abstand je zweier Strahlaustrittseinheiten 2.</p>
<p id="p0037" num="0037">Im Übrigen entspricht die Brause der <figref idref="f0005 f0006">Fig. 11 bis 13</figref> im Wesentlichen derjenigen der <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref>. In beiden Fällen können auf Wunsch Einzelstrahlen mit unterschiedlichen Charakteristika für den Austritt aus den ersten Austrittskanälen 2<sub>1</sub> bzw. den zweiten Austrittskanälen 2<sub>2</sub> vorgesehen sein, z.B. ein härterer, unbelüfteter Strahl aus den mittigen, ersten Austrittskanälen 2<sub>1</sub> und ein weicherer, belüfteter Strahl aus den ringförmigen zweiten Austrittskanälen 2<sub>2</sub>. In alternativen Ausführungen umgibt der zweite Austrittskanal 2<sub>2</sub> den ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> nicht entlang seines gesamten Umfangs, sondern nur über einen Teilumfang, d.h. über einen Winkelbereich von kleiner als 360°.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die <figref idref="f0006 f0007">Fig. 14 bis 16</figref> veranschaulichen eine Brausevariante mit vielkanaligen Strahlaustrittselementen und insbesondere einer Mehrzahl zweiter Austrittskanälen pro Strahlaustrittseinheit. Speziell ist bei der Brause der <figref idref="f0006 f0007">Fig. 14 bis 16</figref> eine Mehrzahl von Strahlaustrittseinheiten 2" vorgesehen, die jeweils durch ein Strahlaustrittselement 5" gebildet sind, das einen mittigen ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> und eine Mehrzahl von zweiten Austrittskanälen 2<sub>2</sub> aufweist, die den ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> in einer koaxialen bzw. konzentrischen Anordnung umgeben. Im gezeigten Beispiel sind die zweiten Austrittskanäle 2<sub>2</sub> jedes Strahlaustrittselements 5" äquidistant entlang zweier Kreislinien mit unterschiedlichem Radius um den ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> herum angeordnet.</p>
<p id="p0039" num="0039">Dazu ist eine modifizierte Austrittsplatte 6b vorgesehen, an der wiederum integral die Strahlaustrittselemente 5" als entsprechende Fortsätze bzw. Austrittsnippel ausgebildet sind, wobei in dieser Nippelstruktur sowohl der erste Austrittskanal 2<sub>1</sub> als mittiger Hohlkanal<!-- EPO <DP n="16"> --> wie auch die Mehrzahl zweiter Austrittskanäle 2<sub>2</sub> als entsprechende, engere Hohlkanäle axial in der den ersten Austrittskanal 2<sub>1</sub> umgebenden Nippelringwand ausgebildet sind. Dabei erstrecken sich die zweiten Austrittskanäle 2<sub>2</sub> nach hinten bis in die zugehörige zweite Austrittskammer 9<sub>2</sub> zwischen der Austrittsplatte 6b und einer modifizierten kanalbildenden Platte 7b, die ähnlich wie die kanalbildende Platte 7 der Brause der <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> mit zu den ersten Austrittskanälen 2<sub>1</sub> fluchtenden Durchgangsöffnungen 7b<sub>1</sub> versehen ist, wobei korrespondierende Abdichtstutzen 7b<sub>2</sub> die Verbindung der Durchgangsöffnungen 7b<sub>1</sub> mit den ersten Austrittskanälen 2<sub>1</sub> der Strahlaustrittselemente 5" gegenüber der zweiten Austrittskammer 9<sub>2</sub> abdichten.</p>
<p id="p0040" num="0040">Auch hier ist z.B. aus <figref idref="f0006">Fig. 14</figref> ersichtlich, dass der minimale Abstand der ersten und zweiten Austrittskanäle 2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub> der jeweiligen Strahlaustrittseinheit 2" deutlich geringer ist als der minimale Abstand je zweier Strahlaustrittseinheiten 2" voneinander.</p>
<p id="p0041" num="0041">Mit dieser Brause lässt sich z.B. in einer ersten Betriebsart ein Brausestrahl, bei dem das Fluid nur aus den ersten Austrittskanälen 2<sub>1</sub> austritt, oder in einer zweiten Betriebsart ein Brausestrahl bereitstellen, bei dem das Fluid nur aus den zweiten Austrittskanälen 2<sub>2</sub> austritt, wobei sich der Brausestrahl in diesem Fall aus einer entsprechenden Vielzahl von Einzelstrahlen pro Strahlaustrittselement 5" zusammensetzt.</p>
<p id="p0042" num="0042">Während bislang Brausen beschrieben wurden, die jeweils nur einen Typ von Strahlaustrittselementen aufweisen, umfasst die Erfindung auch Ausführungsformen mit mehreren unterschiedlichen Typen von Strahlaustrittselementen. Dabei versteht sich, dass je nach Bedarf und Wunsch beliebig viele verschiedene Typen und Formen von Strahlaustrittseinheiten für eine jeweilige Brause verwendet werden können. <figref idref="f0008">Fig. 17</figref> veranschaulicht hierzu ein einfaches Beispiel, bei dem zwei Typen von Strahlaustrittseinheiten verwendet sind, speziell die bei der Brause der <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> verwendeten zweikanaligen Strahlaustrittseinheiten 2 bzw. Strahlaustrittselemente 5 und die bei der Brause der <figref idref="f0006 f0007">Fig. 14 bis 16</figref> verwendeten vielkanaligen Strahlaustrittseinheiten 2" bzw. Strahlaustrittselemente 5". Im Beispiel von <figref idref="f0008">Fig. 17</figref> wechseln sich die beiden Typen von Strahlaustrittseinheiten 2, 2" auf fünf verschiedenen Strahlscheibenradien ab, d.h. die vielkanaligen Strahlaustrittseinheiten 2" sind auf einem innersten, einem mittleren und einem äußeren Radius in jeweils äquidistantem Abstand voneinander angeordnet, und die zweikanaligen Strahlaustrittseinheiten 2 sind auf den beiden zwischenliegenden Radien<!-- EPO <DP n="17"> --> in äquidistantem Abstand angeordnet. Die zugehörige Fluidaustrittsstruktur ist korrespondierend dazu ausgebildet, wie sich dies für den Fachmann ohne weiteres anhand der Darstellungen zu den Brausen der <figref idref="f0001 f0002">Fig. 1 bis 4</figref> bzw. der <figref idref="f0006 f0007">Fig. 14 bis 16</figref> ergibt.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Brause, insbesondere sanitäre Duschbrause, mit
<claim-text>- einer brausestrahlbildenden Fluidaustrittsstruktur (1), die eine Mehrzahl von Strahlaustrittseinheiten aufweist, von denen wenigstens zwei als mehrkanalige Strahlaustrittseinheiten (2) mit jeweils mindestens einem ersten axial ausmündenden Austrittskanal (2<sub>1</sub>) und mindestens einem von dem ersten fluidgetrennten zweiten axial ausmündenden Austrittskanal (2<sub>2</sub>) ausgebildet sind, und</claim-text>
<claim-text>- einer Fluidführung, die dafür eingerichtet ist, ein der Brause zugeführtes Fluid wahlweise zu den ersten Austrittskanälen oder zu den zweiten Austrittskanälen zu leiten,</claim-text>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b>
<claim-text>- ein minimaler Abstand (A<sub>12</sub>) der Austrittskanäle (2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub>) einer jeweiligen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit (2) kleiner ist als ein minimaler Abstand der Austrittskanäle je zweier mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten und/oder</claim-text>
<claim-text>- bei wenigstens einer mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit (2, 2") ein zweiter Austrittskanal (2<sub>2</sub>) oder eine Gruppe von mehreren zweiten Austrittskanälen (2<sub>2</sub>) einen ersten Austrittskanal (2<sub>1</sub>) wenigstens teilumfangsmäßig umgebend angeordnet ist.</claim-text><!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Brause nach Anspruch 1, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b>
<claim-text>- ein maximaler Abstand (A<sub>12</sub>) der Austrittskanäle einer jeweiligen mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit kleiner ist als ein minimaler Abstand der Austrittskanäle je zweier verschiedener mehrkanaliger Strahlaustrittseinheiten und/oder</claim-text>
<claim-text>- eine Ausmündung des mindestens einen zweiten Austrittskanals bezüglich einer Strahlaustrittsrichtung auf gleicher Höhe wie eine Ausmündung des mindestens einen ersten Austrittskanals liegt oder gegenüber dieser einen vorgegebenen Versatz aufweist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Brause nach Anspruch 1 oder 2, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei wenigstens einer mehrkanaligen Strahlaustrittseinheit ein zweiter Austrittskanal einen ersten Austrittskanal kreisringförmig umgibt oder eine Gruppe von mehreren zweiten Austrittskanälen in gleichmäßigem Abstand voneinander einen ersten Austrittskanal längs einer geschlossenen Kurve umgibt.<!-- EPO <DP n="20"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Brause nach einem der Ansprüche 1 bis 3, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Fluidaustrittsstruktur eine Strahlscheibe (4) beinhaltet, die für jede Strahlaustrittseinheit eine zugehörige Strahlscheibenöffnung (3) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Brause nach Anspruch 4, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die jeweilige Strahlaustrittseinheit von einem sich durch die zugeordnete Strahlscheibenöffnung hindurch erstreckenden Strahlaustrittselement (5) gebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Brause nach Anspruch 5, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Fluidaustrittsstruktur eine an einer Innenseite der Strahlscheibe angeordnete Strahlbildungsstruktur (6, 7, 8) beinhaltet, an der die Strahlaustrittselemente aus einem elastischen Material bestehend angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Brause nach Anspruch 5 oder 6, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> sich die Strahlaustrittselemente austrittsseitig mit einem Überstand (U) von mindestens einem Viertel einer Öffnungsweite (O) der Strahlscheibenöffnungen über eine Außenseite der Strahlscheibe hinaus erstrecken.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Brause nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Fluidaustrittsstruktur mindestens eine erste Austrittskammer (9<sub>1</sub>), aus der die ersten Austrittskanäle münden, und mindestens eine von der ersten fluidgetrennte zweite Austrittskammer (9<sub>2</sub>) umfasst, aus der die zweiten Austrittskanäle münden, wobei die erste und die zweite Austrittskammer bezüglich einer Strahlaustrittsrichtung nebeneinander oder hintereinander angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Brause nach einem der Ansprüche 1 bis 8, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> mindestens eine der mehrkanaligen Strahlaustrittseinheiten mindestens einen dritten Austrittskanal fluidgetrennt von dem mindestens einen ersten und dem mindestens einen zweiten Austrittskanal aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Brause nach Anspruch 9, weiter <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die den mindestens einen dritten Austrittskanal aufweisende Strahlaustrittseinheit je einen ersten, zweiten und dritten Austrittskanal aufweist, die in einer linearen oder dreieckigen Konfiguration nebeneinander angeordnet sind.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="21"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A shower device, preferably a sanitary shower device for a shower bath, comprising
<claim-text>- a fluid outlet structure (1) forming a shower spray jet, including a plurality of jet outlet units, at least two thereof being formed as multichannel jet outlet units (2) each including at least one first outlet channel (2<sub>1</sub>) leading out axially and at least one second outlet channel (2<sub>2</sub>) leading out axially which is fluidicly separated from the first one, and</claim-text>
<claim-text>- a fluid conduct configured to conduct a fluid supplied to the shower device selectively to the first outlet channels or to the second outlet channels,</claim-text>
<b>characterized in that</b>
<claim-text>- a minimum distance (A<sub>12</sub>) of the outlet channels (2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub>) of a respective one of the multichannel jet outlet units (2) is smaller than a minimum distance of the outlet channels of in each case two multichannel jet outlet units, and/or</claim-text>
<claim-text>- at at least one multichannel jet outlet unit (2, 2") a second outlet channel (2<sub>2</sub>) or a group of a plurality of second outlet channels (2<sub>2</sub>) is arranged to surround a first outlet channel (2<sub>1</sub>) at least along a part of its circumference.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The shower device according to claim 1, further <b>characterized in that</b>
<claim-text>- a maximum distance (A<sub>12</sub>) of the outlet channels of a respective one of the multichannel jet outlet units is smaller than a minimum distance of the outlet channels of in each case two distinct multichannel jet outlet units, and/or</claim-text>
<claim-text>- an orifice of the at least one second outlet channel is on a same level as an orifice of the at least one first outlet channel with respect to a jet outlet direction or has a predetermined offset relative to the latter orifice.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The shower device according to claim 1 or 2, further <b>characterized in that</b> at at least one of the multichannel jet outlet units a second outlet channel is disposed to surround a first outlet channel in an annular shape or a group of a plurality of second outlet channels is disposed to surround a first outlet channel along a closed curve and spaced at equal intervals from one another.<!-- EPO <DP n="22"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The shower device according to any one of the claims 1 to 3, further <b>characterized in that</b> the fluid outlet structure includes a jet disk (4) provided with an associated jet disk opening (3) for each jet outlet unit.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The shower device according to claim 4, further <b>characterized in that</b> the respective jet outlet unit is constituted by a jet outlet element (5) extending through the associated jet disk opening.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The shower device according to claim 5, further <b>characterized in that</b> the fluid outlet structure includes a jet forming structure (6, 7, 8) disposed on an interior side of the jet disk, where the jet outlet elements made of an elastic material are arranged.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The shower device according to claim 5 or 6, further <b>characterized in that</b> the jet outlet elements extend on an outlet side beyond an exterior side of the jet disk with a projecting length (U) of at least one quarter of an opening width (O) of the jet disk openings.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The shower device according to any one of the claims 1 to 7, further <b>characterized in that</b> the fluid outlet structure includes at least one first outlet chamber (9<sub>1</sub>), out of which the first outlet channels discharge, and at least one second outlet chamber (9<sub>2</sub>) fluidicly separated from the first one, out of which the second outlet channels discharge, wherein the first and the second outlet chambers are arranged side by side or consecutively with respect to a jet outlet direction.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The shower device according to any one of the claims 1 to 8, further <b>characterized in that</b> at least one of the multichannel jet outlet units has at least one third outlet channel fluidicly separated from the at least one first and the at least one second outlet channels.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The shower device according to claim 9, further <b>characterized in that</b> the jet outlet unit including the at least one third outlet channel has in each case one first, second and third outlet channel, arranged side by side in a linear or triangular configuration.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="23"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Douche, en particulier douche sanitaire, comportant
<claim-text>- une structure de sortie de fluide (1) formant un jet de douche, qui comprend une pluralité d'unités de sortie de jet dont au moins deux sont réalisées sous forme d'unités de sortie de jet (2) à plusieurs canaux comprenant chacune au moins un premier canal de sortie (2<sub>1</sub>) débouchant axialement et au moins un second canal de sortie (2<sub>2</sub>) débouchant axialement et séparé en termes d'écoulement du premier canal, et</claim-text>
<claim-text>- un guidage de fluide qui est conçu pour diriger un fluide amené à la douche au choix vers les premiers canaux de sortie ou vers les seconds canaux de sortie,</claim-text>
<b>caractérisée en ce que</b>
<claim-text>- une distance minimale (A<sub>12</sub>) des canaux de sortie (2<sub>1</sub>, 2<sub>2</sub>) d'une unité respective de sortie de jet (2) à plusieurs canaux est inférieure à une distance minimale des canaux de sortie de deux unités respectives de sortie de jet à plusieurs canaux, et/ou</claim-text>
<claim-text>- dans au moins une unité de sortie de jet (2, 2") à plusieurs canaux est disposé un second canal de sortie (2<sub>2</sub>) ou un groupe de plusieurs seconds canaux de sortie (2<sub>2</sub>) entourant un premier canal de sortie (2<sub>1</sub>) au moins sur une partie de la périphérie.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Douche selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b>
<claim-text>- une distance maximale (A<sub>12</sub>) des canaux de sortie d'une unité respective de sortie de jet à plusieurs canaux est inférieure à une distance minimale des canaux de sortie de deux unités respectives différentes de sortie de jet à plusieurs canaux, et/ou</claim-text>
<claim-text>- par rapport à une direction de sortie de jet, une embouchure dudit au moins un second canal de sortie se situe à la même hauteur qu'une embouchure dudit au moins un premier canal de sortie ou présente un décalage prédéterminé par rapport à ladite embouchure.</claim-text><!-- EPO <DP n="24"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Douche selon la revendication 1 ou 2,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
dans au moins une unité de sortie de jet à plusieurs canaux, un second canal de sortie entoure en forme d'anneau circulaire un premier canal de sortie, ou un groupe de plusieurs seconds canaux de sortie entoure un premier canal de sortie à distance régulière les uns des autres le long d'une courbe fermée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Douche selon l'une des revendications 1 à 3,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
la structure de sortie de fluide contient un disque à jet (4) qui présente une ouverture de disque à jet (3) associée pour chaque unité de sortie de jet.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Douche selon la revendication 4,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
l'unité de sortie de jet respective est formée par un élément de sortie de jet (5) s'étendant à travers l'ouverture de disque à jet associée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Douche selon la revendication 5,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
la structure de sortie de fluide contient une structure de formation de jet (6, 7, 8) qui est disposée sur une face intérieure du disque à jet et sur laquelle sont disposés les éléments de sortie de jet constitués en un matériau élastique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Douche selon la revendication 5 ou 6,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
les éléments de sortie de jet s'étendent du côté sortie avec un dépassement (U) d'au moins un quart d'une largeur d'ouverture (O) des ouvertures de disque à jet au-delà d'une face extérieure du disque à jet.<!-- EPO <DP n="25"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Douche selon l'une des revendications 1 à 7,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
la structure de sortie de fluide comprend au moins une première chambre de sortie (9<sub>1</sub>) hors de laquelle débouchent les premiers canaux de sortie, et au moins une seconde chambre de sortie (9<sub>2</sub>) séparée de la première chambre en termes d'écoulement, hors de laquelle débouchent les seconds canaux de sortie, la première et la seconde chambre de sortie étant disposées l'une à côté de l'autre ou l'une derrière l'autre par rapport à une direction de sortie de jet.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Douche selon l'une des revendications 1 à 8,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
l'une au moins des unités de sortie de jet à plusieurs canaux comprend au moins un troisième canal de sortie séparé en termes d'écoulement dudit au moins un premier et un second canal de sortie.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Douche selon la revendication 9,<br/>
<b>caractérisée en outre en ce que</b><br/>
l'unité de sortie de jet présentant ledit au moins un troisième canal de sortie comprend un premier, un second et un troisième canal de sortie qui sont disposés en configuration linéaire ou triangulaire les uns à côté des autres.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="26"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="128" he="209" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="27"> -->
<figure id="f0002" num="3,4,5"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="132" he="226" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="28"> -->
<figure id="f0003" num="6,7"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="133" he="211" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="29"> -->
<figure id="f0004" num="8,9.1,9.2,9.3,9.4,9.5,9.6,9.7,9.8,9.9,9.10,9.11,10,10.1,10.2,10.3,10.4,10.5,10.6,10.7,10.8"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="154" he="208" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="30"> -->
<figure id="f0005" num="11,12"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="129" he="207" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="31"> -->
<figure id="f0006" num="13,14"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="122" he="197" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="32"> -->
<figure id="f0007" num="15,16"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="127" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="33"> -->
<figure id="f0008" num="17"><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="129" he="141" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US20110121098A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20110121098</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="WO2008038315A1"><document-id><country>WO</country><doc-number>2008038315</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="EP2684610A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>2684610</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="WO2014040208A1"><document-id><country>WO</country><doc-number>2014040208</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0005" dnum="US5246301A"><document-id><country>US</country><doc-number>5246301</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0005">[0004]</crossref></li>
</ul></p>
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</ep-patent-document>
