[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pressschnecke eines Pressschneckenseparators,
einen Pressschneckenseparator mit dieser Pressschnecke, ein Verschleißelement der
Pressschnecke sowie ein Verfahren zum Herstellen der Pressschnecke.
[0002] Pressschneckenseparatoren werden zum Auspressen einer Trübe verwendet. Die Trübe
kann insbesondere Gülle oder Abwasser sein. Die Abwässer können sowohl aus kommunalen
als auch aus industriellen Anlagen stammen, wobei diese stets in feste und flüssige
Bestandteile getrennt werden sollen. In dem Gehäuse der Pressschneckenseparatoren
ist üblicherweise ein zylindrisches Sieb angeordnet, innerhalb dessen eine Schnecke
rotiert. Mittels der Schnecke wird die Trübe durch den Pressschneckenseparator gefördert
und gepresst. Durch das Sieb hindurch treten die flüssigen Anteile der Trübe, während
sich innerhalb des Siebes ein Feststoffpfropfen ausbildet. Durch die rotierende Schnecke
wird der Feststoffpfropfen an ein Ende des Pressschneckenseparators gefördert, um
dort ausgegeben zu werden. Im Bereich des Feststoffpfropfens tritt an der Schnecke
der höchste Verschleiß auf.
[0003] DE 10 2008 021 935 A1, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, zeigt eine Schnecke einer Schneckenpresse,
die zweiteilig ausgeführt ist, so dass ihr Kopfteil, das einem größeren Verschleiß
unterliegt, unter Beibehaltung des Hauptteils ausgetauscht werden kann.
[0004] GB 310680 A zeigt eine Schnecke, bei der die Seele zur Auswechslung einer Schneckenwendel teilbar
ist.
[0005] DE 554916 C zeigt eine Schneckenpresse für feuchtes, z.B. ölhaltiges Gut. Der Schneckenkörper
ist dabei aus einzelnen Ringsektoren zusammengesetzt, die durch eine entsprechende
Vorrichtung zusammengehalten werden.
[0006] DE 22 03 331 A1 zeigt eine Pressschnecke für die mechanische Flüssigkeitsextraktion mit auf einer
Welle angeordneten Schneckenringen und Abstandsringen.
[0007] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Pressschnecke eines Pressschneckenseparators
anzugeben, die bei kostengünstiger Herstellung einen verschleißoptimierten Betrieb
ermöglicht. Des Weiteren ist es Aufgabe vorliegender Erfindung, einen entsprechenden
Pressschneckenseparator mit der Pressschnecke sowie ein Verschleißelement für die
Pressschnecke anzugeben. Ferner soll ein Verfahren zum effizienten Herstellen der
Pressschnecke gezeigt werden.
[0008] Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche. Die
abhängigen Ansprüche haben vorteilhafte Weitergestaltungen der Erfindung zum Gegenstand.
[0009] Somit wird die Aufgabe gelöst durch eine Pressschnecke eines Pressschneckenseparators.
Die Pressschnecke umfasst dabei eine Basisseele. Auf dieser Basisseele ist zumindest
eine Schneckenwendel angeordnet. Ferner umfasst die Pressschnecke ein Verschleißelement.
Das Verschleißelement weist eine Zusatzseele auf. Auf dieser Zusatzseele ist zumindest
ein Schneckenwendelabschnitt angeordnet. Die Basisseele und die Zusatzseele sind ineinander
steckbar, so dass die Schneckenwendel im zusammengesteckten Zustand in den Schneckenwendelabschnitt
übergeht. Es gibt auch Pressschnecken mit mehreren Schneckenwendeln. Dementsprechend
sind auch Verschleißelemente vorgesehen, bei denen auf der Zusatzseele mehrere Schneckenwendelabschnitte
angeordnet sind. Die Basisseele und die Zusatzseele sind bevorzugt rohrförmige Elemente.
Die Schneckenwendel bzw. der Schneckenwendelabschnitt sind spiralförmig auf der Basisseele
bzw. Zusatzseele angeordnet. Das Verschleißelement kann bei entsprechendem Verschleiß
am Schneckenwendelabschnitt ausgewechselt werden.
[0010] Bevorzugt ist vorgesehen, dass im zusammengesteckten Zustand die Schneckenwendel
der Basisseele und der Schneckenwendelabschnitt des Verschleißelementes überlappen
und flächig aneinander liegen. Durch dieses flächige Aneinanderliegen kann das Drehmoment
von der Schneckenwendel auf den Schneckenwendelabschnitt übertragen werden.
[0011] Der Schneckenwendelabschnitt steht in axialer Richtung bevorzugt über die Zusatzseele
über. Im zusammengesteckten Zustand erstreckt sich dann der Schneckenwendelabschnitt
auf die Basisseele und kann somit mit der Schneckenwendel der Basisseele überlappen.
[0012] Die Basisseele weist einen ersten Abschnitt mit einem ersten Außendurchmesser und
einen zweiten Abschnitt mit einem zweiten Außendurchmesser auf. Der zweite Außendurchmesser
ist dabei kleiner als der erste Außendurchmesser. Die Zusatzseele wird auf den zweiten
Abschnitt aufgesteckt. Durch diese unterschiedlichen Außendurchmesser an der Basisseele
entsteht ein stufenloser Übergang von der Basisseele auf die Zusatzseele.
[0013] Die Basisseele weist eine erste konische Ringfläche auf. Die Zusatzseele weist eine
zweite konische Ringfläche auf. Im zusammengesteckten Zustand liegen die beiden konischen
Ringflächen aneinander an. Dadurch ist eine konische Passung zwischen Basisseele und
Zusatzseele gegeben. Die konischen Ringflächen sorgen daher für eine Zentrierung der
beiden Bauteile zueinander.
[0014] Der Schneckenwendelabschnitt auf der Zusatzseele erstreckt sich über bevorzugt maximal
360°, vorzugsweise über maximal 180°, besonders vorzugsweise über maximal 120°. Es
ist also bevorzugt vorgesehen, dass lediglich ein kurzer Teil, nämlich der Endbereich
der gesamten Schneckenwendel durch den Schneckenwendelabschnitt des Verschleißelementes
gebildet wird. Bei einem Abschnitt der Schneckenwendel von 120° kommt es bei einer
Schnecke mit zwei Wendeln nicht zu einer möglichen Verengung zwischen den beiden Wendeln.
Eben dieser Endbereich ist insbesondere dem Verschleiß ausgesetzt und wird durch den
Schneckenwendelabschnitt des Verschleißelementes gebildet.
[0015] Bei Pressschnecken gibt es üblicherweise im Anschluss an die Schneckenwendel einen
sog. "Pfropfenbereich". Dieser Pfropfenbereich ist gebildet durch einen Abschnitt,
der lediglich aus der Seele, ohne Schneckenwendeln, besteht. In diesem Bereich bildet
sich ein ringförmiger Pfropfen aus Feststoff. In einer ersten Variante ist die Zusatzseele
des Verschleißelementes relativ lang und der Schneckenwendelabschnitt des Verschleißelementes
erstreckt sich nur über einen relativ kurzen Bereich der Zusatzseele. Dadurch ist
der Pfropfenbereich durch das Verschleißelement gebildet.
[0016] In einer bevorzugten zweiten Variante wird jedoch das Verschleißelement relativ kurz
ausgebildet, so dass die Zusatzseele im Wesentlichen nur so lang ist, um den Schneckenwendelabschnitt
des Verschleißelementes zu tragen. Der Pfopfenbereich wird durch ein Klemmrohr ohne
Schneckenwendeln gebildet. Das Verschleißelement ist dementsprechend zwischen diesem
Klemmrohr und den Schneckenwendeln der Basisseele eingeklemmt. Der oben beschriebene
zweite Abschnitt mit dem kleineren Außendurchmesser der Basisseele wird sowohl zum
Aufstecken des relativ kurzen Verschleißelementes als auch zum Aufstecken des Klemmrohrs
genutzt.
[0017] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Basisseele im ersten Abschnitt, die Zusatzseele
und das Klemmrohr den gleichen Außendurchmesser aufweisen. Im zusammengebauten Zustand
ergibt sich somit ein einheitlicher Außendurchmesser der gesamten Seele. Alternativ
gehen die Außendurchmesser stufenlos ineinander über, so dass eine konische Seele
entsteht.
[0018] Das Verschleißelement weist eine erste Länge auf. Das Klemmrohr weist eine zweite
Länge auf. Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die zweite Länge zumindest genauso
groß ist, wie die erste Länge. Insbesondere ist vorgesehen, dass die zweite Länge
zumindest doppelt so groß ist, wie die erste Länge. Das Klemmrohr wird also im Vergleich
zur Zusatzseele des Verschleißelementes relativ lang ausgeführt. Dies ist insbesondere
von Vorteil, wenn man die unterschiedlichen Herstellungsmethoden betrachtet: Bevorzugt
ist vorgesehen, das Verschleißelement als Gussteil zu fertigen. Für das Klemmrohr
hingegen wird ein Rohr aus umgeformtem Metall verwendet. So ist das Gussteil möglichst
klein.
[0019] Des Weiteren ist bevorzugt ein Halteelement vorgesehen. Dieses Halteelement ist besonders
vorzugsweise als Zugstange ausgebildet. Die Zugstange kann auch über eine Innenverstrebung
mit der Basisseele verbunden werden. Über das Halteelement kann die Basisseele mit
einem Antrieb des Pressschneckenseparators verbunden werden. Um eine feste Verbindung
zwischen der Basisseele und dem Verschleißelement zu gewährleisten, ist bevorzugt
vorgesehen, dass das Verschleißelement bzw. das Klemmrohr mit dem Halteelement fest
verbunden, insbesondere verschraubt ist.
[0020] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die Zusatzseeie bzw. das Klemmrohr derart
mit dem Halteelement verbunden wird, so dass der Schneckenwendelabschnitt gegen die
Schneckenwendel gepresst wird. Dadurch sind eine sichere Verbindung und eine gute
Übertragung des Drehmoments von der Schneckenwendel auf den Schneckenwendelabschnitt
sichergestellt.
[0021] Die Erfindung umfasst des Weiteren einen Pressschneckenseparator zur Abscheidung
fester Bestandteile aus einer feste und flüssige Bestandteile enthaltenden Trübe.
Der Pressschneckenseparator weist ein Gehäuse auf. In diesem Gehäuse ist ein zylindrisches
Sieb angeordnet. Innerhalb des Siebes wird eine der soeben beschriebenen Pressschnecken
angeordnet. Entweder das Sieb oder die Pressschnecke können innerhalb des Gehäuses
in Rotation versetzt werden. Dadurch kann die Trübe ausgepresst werden.
[0022] Des Weiteren umfasst die Erfindung das Verschleißelement für die Pressschnecke des
Pressschneckenseparators. Dieses Verschleißelement umfasst die beschriebene Zusatzseele,
die zum Ineinanderstecken mit der Basisseele ausgebildet ist, und zumindest einen
auf der Zusatzseele angeordneten Schneckenwendelabschnitt. Bevorzugt ist das Verschleißelement
wie oben beschrieben relativ kurz ausgebildet und wird zusammen mit einem Klemmrohr
eingesetzt.
[0023] Die im Rahmen der erfindungsgemäßen Pressschnecke beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen
und die Unteransprüche finden entsprechend vorteilhafte Anwendung für den erfindungsgemäßen
Pressschneckenseparator und für das erfindungsgemäße Verschleißelement.
[0024] Des Weiteren umfasst die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer Pressschnecke
eines Pressschneckenseparators, umfassend die folgenden Schritte: Bereitstellen der
Basisseele mit zumindest einer auf der Basisseele angeordneten Schneckenwendel, Bereitstellen
des Verschleißelementes mit der Zusatzseele und dem auf der Zusatzseele angeordneten
Schneckenwendelabschnitt, und Ineinanderstecken der Basisseele und der Zusatzseele,
so dass die Schneckenwendel in den Schneckenwendelabschnitt übergeht. Bei Verwendung
des kurzen Verschleißelementes wird zusätzlich ein Klemmrohr auf die Basisseele aufgesteckt.
[0025] Die im Rahmen der Pressschnecke beschriebenen vorteilhaften Ausgestaltungen und die
Unteransprüche finden entsprechend vorteilhafte Anwendung für das erfindungsgemäße
Verfahren.
[0026] Insbesondere ist vorgesehen, dass zum Bereitstellen der Basisseele eine herkömmliche
Pressschnecke abgedreht wird, und das Verschleißelement auf den abgedrehten Anteil
der Basisseele aufgesteckt wird. Dadurch können auch herkömmliche, bereits auf dem
Markt befindliche Pressschnecken umgebaut werden, sodass das Verschleißelement hier
Anwendung findet.
[0027] Im Folgenden werden anhand der Figuren zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen
Pressschnecke gezeigt. Dabei zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Pressschneckenseparator mit einer erfindungsgemäßen Pressschnecke
gemäß beiden Ausführungsbeispielen,
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Pressschnecke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 3
- einen Bestandteil der erfindungsgemäßen Pressschnecke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 4
- die erfindungsgemäße Pressschnecke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel im noch unvollständig
montierten Zustand,
- Fig. 5
- die erfindungsgemäße Pressschnecke gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel,
- Fig. 6-8
- die erfindungsgemäße Pressschnecke gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel in unterschiedlichen
Montagezuständen, und
- Fig. 9
- das Verschleißelement der Pressschnecke gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
[0028] Im Folgenden wird anhand von Fig. 1 ein Pressschneckenseparator für beide Ausführungsbeispiele
beschrieben. Fig. 2 bis 4 zeigen das erste Ausführungsbeispiel. Fig. 5 bis 9 zeigen
das zweite Ausführungsbeispiel. Gleiche bzw. funktional gleiche Bauteile sind mit
denselben Bezugszeichen versehen.
[0029] Fig. 1 zeigt einen Pressschneckenseparator 2 in teilweiser aufgeschnittener Darstellung.
Der Pressschneckenseparator 2 umfasst ein Gehäuse 3. In dem Gehäuse 3 ist eine Pressschnecke
1 angeordnet. Die Pressschnecke 1 befindet sich innerhalb eines zylindrischen Siebes
25.
[0030] Die Pressschnecke 1 ist mit einem Getriebe 7 verbunden. Das Getriebe 7 wird über
einen Elektromotor 8 angetrieben. Mittels des Getriebes 7 und des Elektromotors 8
kann die Pressschnecke 1 in Rotation versetzt werden.
[0031] Über einen Einlass 4 wird Trübe in das Gehäuse 3 eingeleitet. Von links nach rechts
wird durch Rotation der Pressschnecke 1 diese Trübe ausgepresst. Die Flüssigkeit entweicht
radial nach außen durch das Sieb 35 und verlässt über einen Ablauf 5 das Gehäuse 3.
Im rechten Bereich des Pressschneckenseparators 2 bildet sich innerhalb des Siebes
25 ein Feststoffpfropfen. Dieser verlässt das Gehäuse 3 über einen Auslass 6.
[0032] Mit Bezugszeichen 9 ist die Achse der Pressschnecke 1 und des zylindrischen Siebes
25 gekennzeichnet. Diese Achse 9 definiert die "axiale Richtung" der gesamten Anordnung.
[0033] Im rechten Bereich der Pressschnecke 1 bildet sich der Feststoffpfropfen. In diesem
Bereich sind die Schneckenwendeln einem besonders hohen Verschleiß ausgesetzt.
[0034] Fig. 2 bis 4 zeigen im Detail den Aufbau der Pressschnecke 1 nach dem ersten Ausführungsbeispiel.
Fig. 2 zeigt hierzu den fertig zusammengebauten Zustand der Pressschnecke 1. Die Pressschnecke
1 setzt sich zusammen aus einer Basisseele 10 mit zwei Schneckenwendeln 11 und einem
aufgesetzten Verschleißelement 12.
[0035] Fig. 3 zeigt die Pressschnecke 1 ohne das Verschleißelement 12. In Fig. 4 ist ein
unfertiger Zustand gezeigt, bei dem das Verschleißelement 12 noch nicht vollständig
auf die Basisseele 10 aufgesteckt ist.
[0036] Die Fig. 2 bis 4 zeigen, dass sich die Basisseele 10 in einen ersten Abschnitt 18
und einen zweiten Abschnitt 19 unterteilt. Auf dem ersten Abschnitt 18 sitzen die
beiden Schneckenwendeln 11. Der zweite Abschnitt 19 weist einen kleineren Außendurchmesser
als der erste Abschnitt 18 auf. Auf den zweiten Abschnitt 19 wird das Verschleißelement
12 aufgesteckt.
[0037] Das Verschleißelement 12 setzt sich zusammen aus einer Zusatzseele 13 und zumindest
einem Schneckenwendelabschnitt 14 auf der Zusatzseele 13. Sowohl die Basisseele 10
als auch die Zusatzseele 13 sind rohrförmige Elemente, die entlang der Achse 9 konzentrisch
aufeinandergesteckt werden.
[0038] Dieses Aufeinanderstecken erfolgt derart, dass der Schneckenwendelabschnitt 14 an
der entsprechenden Schneckenwendel 11 flächig anliegt, so dass sich wie in Fig. 2
gezeigt, ein Überlappungsbereich 23 ergibt.
[0039] Das Drehmoment vom Getriebe 7 wird über ein Halteelement 15, auch bezeichnet als
Zugstange oder Innenverstrebung, auf die Basisseele 10 übertragen. Hierzu erstreckt
sich das Halteelement 15 konzentrisch zur Achse 9 durch die Basisseele 10 und die
Zusatzseele 13. Am pfropfenseitigen Ende der Pressschnecke 1 ist eine Scheibe 17 auf
die Zusatzseele 13 aufgesetzt. Des Weiteren befindet sich hier eine Mutter 16 zum
Verschrauben der Zusatzseele 13 über die Scheibe 17 mit dem Halteelement 15.
Das Verschrauben des Verschleißelementes 12 mit dem Halteelement 15 erlaubt ein Aufpressen
des Schneckenwendelabschnittes 14 auf die Schneckenwendel 11.
[0040] Für eine gute Zentrierung des Verschleißelementes 12 auf dem zweiten Abschnitt 19
ist eine Passfläche 20 auf dem zweiten Abschnitt 19 vorgesehen. Des Weiteren sorgen
eine erste konische Rohrfläche 21 an der Basisseele 10 und eine zweite konische Rohrfläche
22 an der Zusatzseele 13 für eine exakte Passung der beiden Bauteile.
[0041] Um Ansammlungen von Feststoff zu vermeiden sind die Enden der Schneckenwendel 11
und des Schneckenwendelabschnitts 14 mit einer Abschrägung 24 versehen.
[0042] Wie insbesondere Fig. 4 zeigt, weist die Zusatzseele 13 einen Pfropfenabschnitt 26
auf. An diesem Pfropfenabschnitt 26 sind keinerlei Schneckenwendeln vorgesehen. In
diesem Bereich bildet sich der Feststoffpfropfen innerhalb des Pressschneckenseparators
2.
[0043] Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist im Überlappungsbereich 23 der Schneckenwendelabschnitt
14 dem Pfropfenbereich zugewandt. Durch die derartige Ausbildung des Überlappungsbereichs
23 wird sichergestellt, dass über den Überlappungsbereich das Drehmoment sicher von
der Schneckenwendel 11 auf den Schneckenwendelabschnitt 14 übertragbar ist.
[0044] Fig. 5 bis 9 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel der Pressschnecke 1. Im zweiten
Ausführungsbeispiel ist das Verschleißelement 12 wesentlich kürzer ausgeführt als
im ersten Ausführungsbeispiel. Zur Ausbildung des Pfropfenbereichs ist im zweiten
Ausführungsbeispiel ein Klemmrohr 27 auf den zweiten Abschnitt 19 der Basisseele 10
aufgesteckt.
[0045] Fig. 6 zeigt die Basisseele 10 mit der Schneckenwendel 11 ohne Verschleißelement
12 und ohne Klemmrohr 27. Gemäß Fig. 7 wird zunächst das Verschleißelement 12 in verkürzter
Form aufgesteckt. Daraufhin erfolgt gemäß Fig. 8 ein Aufstecken des Klemmrohrs 27.
Das Klemmrohr 27 wird über die Scheibe 17 und die Mutter 16 befestigt.
[0046] Fig. 9 zeigt im Detail das verkürzte Verschleißelement 12 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel.
Die Ausbildung der konischen Rohrflächen 21, 22 sowie die Ausbildung der Schneckenwendelabschnitte
14 entsprechen dem ersten Ausführungsbeispiel. Vorteilhafterweise können im zweiten
Ausführungsbeispiel auch am Stoß zwischen Zusatzseele 13 und Klemmrohr 27 entsprechende
konische Rohrflächen vorgesehen werden.
[0047] Wie Fig. 8 und 9 zeigen, weist das Verschleißelement 12 eine erste Länge 28 auf.
Das Klemmrohr 27 erstreckt sich über eine zweite Länge 29. Die zweite Länge 29 ist
vorteilhafterweise wesentlich länger als die erste Länge 28, so dass der benötigte
Pfropfenbereich ohne Schneckenwendeln zur Verfügung steht. Bei einem Verschleiß muss
lediglich das relativ kurze Verschleißelement 12 ausgewechselt werden. Das Klemmrohr
27 kann weiter verwendet werden.
[0048] Die erste Länge 28 ergibt sich aus zwei Bereichen: (i) Das Stück der Zusatzseele
13, auf dem die zwei Schneckenwendelabschnitte 14 angeordnet sind. Diese besitzen
entgegen der Transportrichtung, zur Anlage an die Schneckenwendel 11 aus der Figur
7 herausstehende Enden, die der Verdrehsicherung dienen. Und (ii) das Stück der Zusatzseele
13 mit der dritten Länge 28a, auf dem sich keine Schneckenwendelabschnitte befinden.
In der Praxis hat sich gezeigt, dass in Transportrichtung unmittelbar hinter den beiden
Flügelenden auf dem Durchmesser der Zusatzseele 13 ein hoher Verschleiß zu verzeichnen
ist.
[0049] Bevorzugt beträgt die dritte Länge 28a 10% bis 50%, besonders bevorzugt 15% bis 30%
des Außendurchmessers der Schneckenwendeln 11 bzw. Schneckenwendelabschnitte 14. Insbesondere
liegt die dritte Länge 28a zwischen 30mm und 100mm.
[0050] Zum Herstellen der Pressschnecke 1 ist insbesondere auch vorgesehen, dass herkömmliche
Pressschnecken im Bereich des zweiten Abschnitts 19 abgedreht werden. Dadurch ist
es möglich, das erfindungsgemäße Verschleißelement 12 aufzustecken.
Bezugszeichenliste
[0051]
- 1
- Pressschnecke
- 2
- Pressschneckenseparator
- 3
- Gehäuse
- 4
- Einlass
- 5
- Ablauf
- 6
- Auslass
- 7
- Getriebe
- 8
- Elektromotor
- 9
- Achse
- 10
- Basisseele
- 11
- Schneckenwendel
- 12
- Verschleißelement
- 13
- Zusatzseele
- 14
- Schneckenwendelabschnitt
- 15
- Halteelement
- 16
- Mutter
- 17
- Scheibe
- 18
- erster Abschnitt
- 19
- zweiter Abschnitt
- 20
- Passfläche
- 21
- erste konische Rohrfläche
- 22
- zweite konische Rohrfläche
- 23
- Überlappungsbereich
- 24
- Abschrägung
- 25
- Sieb
- 26
- Pfropfenbereich
- 27
- Klemmrohr
- 28
- erste Länge
- 29
- zweite Länge
- 28a
- dritte Länge
1. Pressschnecke (1) eines Pressschneckenseparators (2), umfassend eine Basisseele (10),
zumindest eine auf der Basisseele (10) angeordnete Schneckenwendel (11), und
ein Verschleißelement (12) mit
- einer Zusatzseele (13), und
- zumindest einem auf der Zusatzseele (13) angeordneten Schneckenwendelabschnitt (14),
wobei die Basisseele (10) und die Zusatzseele (13) ineinander steckbar sind, sodass
die Schneckenwendel (11) in den Schneckenwendelabschnitt (14) übergeht
gekennzeichnet durch eine erste konische Ringfläche (21) an der Basisseele (10) und eine zweite konische
Ringfläche (22) an der Zusatzseele (13), wobei im zusammengesteckten Zustand die beiden
konischen Ringflächen (21, 22) aneinander liegen,
wobei die Basisseele (10) einen ersten Abschnitt (18) mit einem ersten Außendurchmesser
und einen zweiten Abschnitt (19) mit einem zweiten Außendurchmesser umfasst, wobei
der zweite Außendurchmesser kleiner ist als der erste Außendurchmesser, und wobei
die Zusatzseele (13) auf den zweiten Abschnitt (19) aufgesteckt ist.
2. Pressschnecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im zusammengesteckten Zustand die Schneckenwendel (11) der Basisseele (10) und der
Schneckenwendelabschnitt (14) des Verschleißelementes (12) überlappen und flächig
aneinander liegen.
3. Pressschnecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneckenwendelabschnitt (14) in axialer Richtung über die Zusatzseele (13) übersteht.
4. Pressschnecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Schneckenwendeiabschnitt (14) über maximal 360°, vorzugsweise über maximal
180°, besonders vorzugsweise über maximal 120°, um die Achse (9) der Zusatzseele (13)
erstreckt.
5. Pressschnecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein sich in axialer Richtung durch die Basisseele (10) und die Zusatzseele (13) erstreckendes
Halteelement (15), vorzugsweise ausgebildet als Zugstange, wobei über das Halteelement
ein Drehmoment von einem Antrieb auf die Basisseele übertragbar ist, und wobei die
Zusatzseele (13) mit dem Haltelement (15) fest verbunden, insbesondere verschraubt,
ist.
6. Pressschnecke nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneckenwendeiabschnitt (14) durch die Verbindung zwischen Zusatzseele (13)
und Halteelement (15) gegen die Schneckenwendel (11) pressbar ist.
7. Pressschnecke nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein auf die Basisseele (10) aufgestecktes Klemmrohr (27), wobei das Verschleißelement
(12) zwischen dem Klemmrohr (27) und der Schneckenwendel (11) angeordnet ist.
8. Pressschnecke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisseele (10) im Bereich der Schneckenwendel (11), die Zusatzseele (13) und
das Klemmrohr (27) den gleichen Außendurchmesser aufweisen.
9. Pressschnecke nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschleißelement (12) eine erste Länge (28) und das Klemmrohr (27) eine zweite
Länge (29) aufweisen, wobei die zweite Länge (29) zumindest 100%, vorzugsweise zumindest
200%, der ersten Länge (28) beträgt.
10. Pressschnecke nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschleißelement (11) ein Gussteil ist und das Klemmrohr ein umgeformtes Metallteil
ist.
11. Pressschneckenseparator (2) zur Abscheidung fester Bestandteile aus einer feste und
flüssige Bestandteile enthaltenden Trübe umfassend
- ein Gehäuse (3),
- ein im Gehäuse (3) angeordnetes zylindrisches Sieb (25), und
- eine innerhalb des Siebes (25) angeordnete Pressschnecke (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche zum Auspressen der Trübe.
12. Verfahren zum Herstellen einer Pressschnecke nach einem der Ansprüche 1 bis 10 eines
Pressschneckenseparators (2), umfassend die folgenden Schritte:
Bereitstellen einer Basisseele (10) mit zumindest einer auf der Basisseele (10) angeordneten
Schneckenwendel (11),
Bereitstellen eines Verschleißelementes (12) mit einer Zusatzseele (13) und zumindest
einem auf der Zusatzseele (13) angeordneten Schneckenwendelabschnitt (14), und
Ineinanderstecken der Basisseele (10) und der Zusatzseele (13), sodass die Schneckenwendel
(11) in den Schneckenwendelabschnitt (14) übergeht,
dadurch gekennzeichnet, dass zum Bereitstellen der Basisseele (10) eine herkömmliche Pressschnecke abgedreht wird,
und das Verschleißelement (12) auf den abgedrehten Anteil der Basisseele (10) aufgesteckt
wird.
1. A pressing screw (1) of a pressing screw separator (2), comprising
a base shaft (10),
at least one screw thread (11) arranged on the base shaft (10), and
a wear element (12) with
- an additional shaft (13), and
- at least one screw thread section (14) arranged on the additional shaft (13),
wherein the base shaft (10) and the additional shaft (13) can be plugged into each
other so that the screw thread (11) merges into the screw thread section (14),
characterized by a first conical annular surface (21) on the base shaft (10) and a second conical
annular surface (22) on the additional shaft (13), wherein the two conical annular
surfaces (21, 22) lie on each other in the plugged-together state,
wherein the base shaft (10) comprises a first portion (18) with a first outer diameter
and a second portion (19) with a second outer diameter, wherein the second outer diameter
is smaller than the first outer diameter, and wherein the additional shaft (13) is
plugged onto the second portion (19).
2. The pressing screw according to claim 1, characterized in that in the plugged-together state the screw thread (11) of the base shaft (10) and the
screw thread section (14) of the wear element (12) overlap and lie flatly with each
other.
3. The pressing screw according to any one of the preceding claims, characterized in that the screw thread section (14) protrudes in the axial direction above the additional
shaft (13).
4. The pressing screw according to any one of the preceding claims, characterized in that the screw thread section (14) extends over a maximum of 360°, preferably over a maximum
of 180°, particularly preferably over a maximum of 120°, around the axis (9) of the
additional shaft (13).
5. The pressing screw according to any one of the preceding claims, characterized by a holding element (15) extending in the axial direction through the base shaft (10)
and the additional shaft (13), preferably formed as a pulling rod, wherein a torque
can be transmitted from a drive to the base shaft via the holding element, and wherein
the additional shaft (13) is firmly connected, preferably screwed, to the holding
element (15).
6. The pressing screw according to claim 5, characterized in that the screw thread section (14) can be pressed against the screw thread (11) by the
connection between additional shaft (13) and holding element (15).
7. The pressing screw according to any one of the preceding claims, characterized by a clamping tube (27) plugged onto the base shaft (10), wherein the wear element (12)
is arranged between the clamping tube (27) and the screw thread (11).
8. The pressing screw according to claim 7, characterized in that the base shaft (10) in the region of the screw thread (11), the additional shaft
(13), and the clamping tube (27) comprise the same outer diameter.
9. The pressing screw according to claim 7 or 8, characterized in that the wear element (12) comprises a first length (28) and the clamping tube (27) comprises
a second length (29), wherein the second length (29) is at least 100%, preferably
at least 200%, of the first length (28).
10. The pressing screw according to any one of claims 7 to 9, characterized in that the wear element (11) is a casting and the clamping tube is a formed metal part.
11. A pressing screw separator (2) for separating solid components from a slurry containing
solid and liquid components, comprising
- a housing (3)
- a cylindrical screen (25) arranged in the housing (3), and
- a pressing screw (1) arranged within the screen (25) according to any of the preceding
claims for pressing out the slurry.
12. A method of manufacturing a pressing screw according to any one of claims 1 to 10
of a pressing screw separator (2), comprising the following steps:
providing a base shaft (10) with at least one screw thread (11) arranged on the base
shaft (10),
providing a wear element (12) with an additional shaft (13) and at least one screw
thread section (14) arranged on the additional shaft (13), and
inserting the base shaft (10) and the additional shaft (13) with each other so that
the screw thread (11) merges into the screw thread section (14),
characterized in that a conventional pressing screw is turned down to provide the base shaft (10), and
the wear element (12) is plugged onto the turned down portion of the base shaft (10).
1. Vis de pression (1) d'un séparateur à vis de pression (2) comprenant une âme de base
(10),
au moins un filet hélicoïdal (11) agencé sur l'âme de base (10), et un élément d'usure
(12) avec
- une âme supplémentaire (13), et
- au moins une section de filet hélicoïdal (14) agencée sur l'âme supplémentaire (13),
dans laquelle l'âme de base (10) et l'âme supplémentaire (13) sont emboîtables l'une
dans l'autre de sorte que le filet hélicoïdal (11) passe en la section de filet hélicoïdal
(14),
caractérisée par une première surface annulaire (21) conique sur l'âme de base (10) et une seconde
surface annulaire (22) conique au niveau de l'âme supplémentaire (13), dans laquelle
dans l'état enfiché les deux surfaces annulaires (21, 22) coniques se trouvent l'une
contre l'autre,
dans laquelle l'âme de base (10) comporte une première section (18) avec un premier
diamètre extérieur et une seconde section (19) avec un second diamètre extérieur,
dans laquelle le second diamètre extérieur est inférieur au premier diamètre extérieur,
et dans laquelle l'âme supplémentaire (13) est enfichée sur la seconde section (19).
2. Vis de pression selon la revendication 1, caractérisée en ce que dans l'état enfiché le filet hélicoïdal (11) de l'âme de base (10) et la section
de filet hélicoïdal (14) de l'élément d'usure (12) se chevauchent et reposent à plat
l'une contre l'autre.
3. Vis de pression selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section de filet hélicoïdal (14) dépasse dans le sens axial de l'âme supplémentaire
(13).
4. Vis de pression selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section de filet hélicoïdal (14) s'étend sur 360° au maximum, de préférence sur
180° au maximum, de manière particulièrement préférée sur 120° au maximum, autour
de l'axe (9) de l'âme supplémentaire (13).
5. Vis de pression selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par un élément de retenue (15) s'étendant dans le sens axial à travers l'âme de base
(10) et l'âme supplémentaire (13), de préférence réalisé comme tige de traction, dans
laquelle un couple peut être transmis par le biais de l'élément de retenue d'un entraînement
à l'âme de base, et dans laquelle l'âme supplémentaire (13) est reliée de manière
fixe, en particulier vissée, à l'élément de retenue (15).
6. Vis de pression selon la revendication 5, caractérisée en ce que la section de filet hélicoïdal (14) peut être pressée par la liaison entre l'âme
supplémentaire (13) et l'élément de retenue (15) contre le filet hélicoïdal (11).
7. Vis de pression selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par un tube de serrage (27) enfiché sur l'âme de base (10), dans laquelle l'élément d'usure
(12) est agencé entre le tube de serrage (27) et le filet hélicoïdal (11).
8. Vis de pression selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'âme de base (10) dans la zone du filet hélicoïdal (11), l'âme supplémentaire (13)
et le tube de serrage (27) présentent le même diamètre extérieur.
9. Vis de pression selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que l'élément d'usure (12) présente une première longueur (28) et le tube de serrage
(27) présente une seconde longueur (29), dans laquelle la seconde longueur (29) s'élève
au moins à 100%, de préférence au moins à 200 %, de la première longueur (28).
10. Vis de pression selon l'une quelconque des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que l'élément d'usure (11) est une pièce moulée et le tube de serrage est une pièce métallique
transformée.
11. Séparateur à vis de pression (2) pour la séparation de constituants solides d'une
eau trouble contenant des constituants solides et liquides comprenant
- un boîtier (3),
- un tamis (25) cylindrique agencé dans le boîtier (3), et
- une vis de pression (1) agencée dans le tamis (25) selon l'une quelconque des revendications
précédentes pour l'éjection par pression de l'eau trouble.
12. Procédé de fabrication d'une vis de pression selon l'une quelconque des revendications
1 à 10 d'un séparateur à vis de pression (2), comprenant les étapes suivantes :
la fourniture d'une âme de base (10) avec au moins un filet hélicoïdal (11) agencé
sur l'âme de base (10),
la fourniture d'un élément d'usure (12) avec une âme supplémentaire (13) et au moins
une section de filet hélicoïdal (14) agencée sur l'âme supplémentaire (13), et
l'emboîtement de l'âme de base (10) et de l'âme supplémentaire (13) de sorte que le
filet hélicoïdal (11) passe en la section de filet hélicoïdal (14), caractérisé en ce que pour la fourniture de l'âme de base (10) une vis de pression traditionnelle est tournée,
et l'élément d'usure (12) est enfiché sur la part tournée de l'âme de base (10).