[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugtürgriff mit einem Handgriff, der von einer
Ruheposition in eine Betätigungsposition verlagerbar ist, wobei ein an der Rückseite
des Handgriffs angeordneter Griffhaken in montiertem Zustand kinematisch mit einem
Umlenkhebel gekoppelt ist, wobei der Umlenkhebel bei der Verlagerung von der Ruheposition
in die Betätigungsposition mittelbar oder unmittelbar auf ein Kraftfahrzeugtürschloss
einwirkt und wobei der Umlenkhebel mittels eines Arretierelementes in einer Vormontageposition
gehalten wird, solange der Griffhaken nicht vollständig in seine Montageposition eingebracht
ist.
[0002] Derartige Kraftfahrzeugtürgriffe sind bekannt. Zur Montage des Handgriffs ist es
ferner bekannt, den Umlenkhebel, mit welchem der rückseitig an dem Handgriff angeordnete
Griffhaken bei der Montage zu verbinden ist, in eine Vormontageposition zu bringen.
[0003] Aus der
DE 101 03 846 A1 ist Kraftfahrzeugtürgriff mit einer in einer Öffnung der Tür befestigbaren Konsole
und daran anlenkbarer Handhabe bekannt, wobei der Konsole ein mit der Handhabe gekuppeltes
Übertragungsglied in Form eines Schwenkhebels zugeordnet ist, zur Übertragung der
Schwenkbewegung eines von der Anlenkstelle der Handhabe entfernt liegenden Fortsatzes
der Handhabe auf ein Schließorgan. Dabei ist vorgesehen, dass das Übertragungsglied
vor der Montage der Handhabe federvorgespannt in einer rückverlagerten Stellung gehalten
ist, wobei diese Halterung durch das Einschwenken des Fortsatzes in die Konsole aufgehoben
wird, wodurch das Übertragungsglied von der Feder vorverlagert wird und ein dem Übertragungsglied
zugeordneter Mitnahmevorsprung in eine Öffnung des Fortsatzes eintritt.
[0004] Aus der
DE 199 40 379 C2 ist Kraftfahrzeugtürgriff mit einem auf der Rückseite der Tür befestigten Träger,
mit einem auf der Schauseite der Tür angeordneten Handgriff, der aus seiner Ruhelage
an der Tür durch eine Zieh- oder Klappbewegung in eine Betätigungslage bezüglich der
Schlossglieder überführbar ist, bekannt, wobei der Handgriff mit an seinen beiden
Griffenden befindlichen Anschlüssen Türaussparungen durchgreift und mindestens das
eine Griffende des Handgriffs an einem schwenkbar am Träger gelagerten Hebel angeschlossen
ist und der Anschluss des Griffendes am Hebel durch eine der Türaussparung nahe Ausschwenklage
des Hebels ermöglicht wird, und mit einem von der Schauseite der Tür aus in den Träger
einsteckbaren Gehäuse, wobei das Gehäuse im Einsteckfall am Träger befestigt ist und
einen auf die Schlossglieder einwirkenden Schließzylinder aufweist, wobei zwischen
dem Träger und dem Hebel ein sich selbsttätig zwischen einer wirksamen Halteposition
und einer unwirksamen Freigabeposition umsteuerbares Halteelement angeordnet ist,
wobei beim Einbau des Trägers an der Tür das Halteelement zum Anschluss des Handgriffs
sich zunächst in seiner Halteposition befindet, wo es den Hebel in dessen Ausschwenkstellung
festhält, und wobei das Gehäuse beim Einstecken in den Träger das Halteelement selbsttätig
in dessen Freigabeposition überführt, wo der Hebel freigegeben ist.
[0005] Aus Dokument
EP 1 267 019 A2 ist ein Türgriff für Automobile bekannt, mit einem länglichen Lagerbauteil aus Kunststoff,
das im Inneren einer Tür anbringbar ist, mit einem länglichen Griffabschnitt, der
an den Enden zwei zu einer Seite hin abstehende Lagerabschnitte aufweist, die durch
jeweils eine Öffnung in der Außenhaut der Tür hindurch in Lagerausnehmungen des Lagerbauteils
aufnehmbar sind, wobei der eine Lagerabschnitt in der zugeordneten Lagerausnehmung
im Wesentlichen schwenkbar gelagert ist und der zweite Lagerabschnitt in der Ausnehmung
eine Hin- und Herbewegung ausführen kann, mit einem im Lagerbauteil schwenkbar gelagerten
Betätigungshebel, an dem ein Betätigungsgestänge für ein Schloss der Automobiltür
anbringbar ist und der von einer Feder in eine Schwenkrichtung vorgespannt ist und
einen Hebelansatz aufweist, der mit einem Anlageabschnitt des zweiten Lagerabschnitts
so zusammenwirkt, dass der Griffabschnitt von der Feder über den Hebelansatz in eine
Ausgangsstellung vorgespannt ist, mit einem der zweiten Lagerausnehmung zugeordneten
Federabschnitt, der bei der Bewegung des Hebelansatzes in Richtung maximaler Vorspannung
des Betätigungshebels ausgelenkt wird, bis ein freier Endabschnitt des Hebelansatzes
hinter eine Anschlagfläche des Federabschnitts greift und in seiner Stellung verriegelt
wird und mit einer Rampenfläche am Federabschnitt, die in Eingriff mit einer Auslenkfläche
des zweiten Lagerabschnitts bringbar ist, wenn der Griffabschnitt nach außen von dem
Lagerbauteil fortbewegt wird, wodurch die Anschlagfläche den Hebelansatz freigibt
und dieser in Anlage mit dem zweiten Lagerabschnitt kommt.
[0006] Nachteilig bei den bekannten Kraftfahrzeugtürgriffen ist es, dass der als Übertragungsglied
dienende Umlenkhebel bereits vor endgültiger Montage des Griffhakens versehentlich
aus der Vormontageposition freigegeben wird, wodurch eine Montage des Griffhakens
und damit eine Montage des gesamten Kraftfahrzeugtürgriffs unmöglich wird mit der
Folge, dass sämtliche Baugruppen wieder entfernt und zur erneuten Montage vorbereitet
werden müssen, was einen erheblichen Zeit- und Montageaufwand bedeutet.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Kraftfahrzeugtürgriff der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, dass dieser eine erleichterte Endmontage des
Handgriffs und damit des gesamten Kraftfahrzeugtürgriffs gestattet.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Kraftfahrzeugtürgriff gemäß Anspruch
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0009] Besonders vorteilhaft bei dem Kraftfahrzeugtürgriff mit einem Handgriff, der von
einer Ruheposition in eine Betätigungsposition verlagerbar ist, wobei ein an der Rückseite
des Handgriffs angeordneter Griffhaken in montiertem Zustand kinematisch mit einem
Umlenkhebel gekoppelt ist, wobei der Umlenkhebel bei der Verlagerung von der Ruheposition
in die Betätigungsposition mittelbar oder unmittelbar auf ein Kraftfahrzeugtürschloss
einwirkt und wobei der Umlenkhebel mittels eines Arretierelementes in einer Vormontageposition
gehalten wird, solange der Griffhaken nicht vollständig seine Endmontageposition eingebracht
ist, ist es, dass das Arretierelement von dem Griffhaken bei dessen Einbringen in
seine Endmontageposition von der Arretierstellung in eine Freigabestellung verlagert
wird.
[0010] Der Kern der Erfindung ist somit die Anordnung eines Arretierelementes, welches den
Umlenkhebel in der Vormontageposition arretiert, wobei das Arretierelement von dem
Griffhaken bei dessen Einbringen in die endgültige Montageposition des Griffhakens
gelöst und in die Freigabestellung verschwenkt wird. Umgekehrt ist ein versehentliches
Lösen unmöglich. Das Arretierelement ist derart angeordnet, dass ein Lösen des Arretierelementes
ausschließlich durch den Griffhaken bei dessen Einbringen in die Endmontageposition
möglich ist.
[0011] Das bedeutet, dass der Umlenkhebel in der Vormontageposition gehalten wird und nicht
versehentlich aus dieser Vormontageposition gelöst werden kann, solange der Griffhaken
nicht in seine endgültige Montageposition, in welcher er in seine endgültige Montageposition
an dem Umlenkhebel eingreift, eingebracht ist. Nach dem vollständigen Einbringen des
Griffhakens in die Montageposition kann der Griffhaken mittels einer Schraubverbindung
oder dergleichen mittelbar oder unmittelbar mit dem Umlenkhebel verbunden werden,
sodass der Griffhaken in montiertem Zustand kinematisch mit dem Umlenkhebel gekoppelt
ist.
[0012] Mit dem Begriff der Endmontageposition oder endgültige Montageposition ist jene Position
des Griffhaken relativ zum Umlenkhebel gemeint, in welcher die kinematische Kopplung
zwischen Griffhaken und Umlenkhebel durch Einschrauben einer Befestigungsschraube
und/oder durch Einstecken einer die Bauteile koppelnden Achse oder dergleichen hergestellt
werden kann, d.h. entsprechend der Position, welche der Griffhaken und der Umlenkhebel
nach Beendigung der Montage des Kraftfahrzeugtürgriffs zueinander haben.
[0013] Mit dem Begriff der Rückseite des Handgriffs ist jene Seite gemeint, welche sich
im montierten Zustand von einem Benutzer des Kraftfahrzeugtürgriffs aus gesehen hinten
befindet, während sich dem Benutzer die Vorderseite zeigt. Im montierten Zustand durchgreift
der rückseitig angeordnete Griffhaken eine Durchbrechung in der Kraftfahrzeugtür,
während der Handgriff derart angeordnet ist, sodass er von einem Benutzer ergriffen
werden kann.
[0014] Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem Arretierelement um eine Wippe, die in
der Arretierstellung der Wippe in den Einbauraum für den Griffhaken hineinragt und
dadurch von der Arretierstellung in die Freigabestellung verlagert wird, dass das
vordere Ende des Griffhakens auf die Wippe aufläuft und die Wippe beim Einbringen
des Griffhakens in seine Endmontageposition von der Arretierstellung in die Freigabestellung
verschwenkt.
[0015] Bei dem Arretierelement kann es sich somit vorzugsweise um eine Wippe handeln, die
dadurch von der Arretierstellung in die Freigabestellung verlagert wird, dass das
vordere Ende des Griffhakens auf die Wippe aufläuft und die Wippe beim Einbringen
des Griffhakens in seine Montageposition von der Arretierstellung in die Freigabestellung
verschwenkt. Diese Wippe kann durch ein aus Stahlblech ausgestanztes Teil gebildet
sein. Bevorzugt sind die beiden Arme der Wippe nicht fluchtend ausgeführt, sondern
vielmehr kann die Wippe eine Abwinkelung zwischen den beiden Armen der Wippe aufweisen.
Eine solche Abwinklung bewirkt, dass der die Arretierung bildende erste Arm der Wippe,
der beispielsweise mit einem Haken oder dergleichen eine Hinterschneidung hintergreift,
in der Arretierstellung parallel zum Einsteckkanal des Griffhakens verläuft, während
der andere Arm der Wippe abgewinkelt in den Einbauraum und damit in den Einsteckkanal
des Griffhakens hineinragt, sodass dieser zweite Arm der Wippe zwingend von dem Griffhaken
bei dessen Einbringen in die Montageposition des Griffhaken zur Seite gedrückt wird,
wodurch die Wippe um ihre Drehachse verschwenkt und die Arretierung gelöst wird.
[0016] Der Umlenkhebel dient im montierten Zustand als Übertragungsglied zur Übertragung
der Bewegung des Handgriffs zur Öffnung der Kraftfahrzeugtür durch einen Benutzer
auf das Kraftfahrzeugtürschloss, wodurch in entriegeltem Zustand des Schlosses das
Schloss geöffnet wird. Der Umlenkhebel ist mittelbar oder unmittelbar mit dem Kraftfahrzeugtürschloss
gekoppelt.
[0017] Besonders bevorzugt hintergreift die als Arretierelement dienende Wippe in der Vormontageposition
eine Hinterschneidung und/oder eine Rastnase eines feststehenden Bauteiles des Kraftfahrzeugtürgriffs
und wird durch den Griffhaken bei dem Einbringen des Griffhakens in seine Montageposition
in die Freigabestellung verlagert.
[0018] Dadurch dass das Arretierelement in der Vormontageposition eine Hinterschneidung
eines feststehenden Bauteiles des Kraftfahrzeugtürgriffs hintergreift, wird der Umlenkhebel
in der Vormontageposition gesichert und zuverlässig gehalten.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform ist an dem Umlenkhebel ein Gelenk schwenkbar
gelagert, in welches der Griffhaken in montiertem Zustand eingreift, wobei die als
Arretierelement dienende Wippe um eine Drehachse schwenkbar an oder in dem Gelenk
angeordnet ist.
[0020] Das Gelenk, in das im montierten Zustand der Griffhaken des Handgriffs eingreift,
gestattet die Übertragung der Bewegung des Handgriffs auf den als Übertragungsglied
wirkenden Umlenkhebel. Das Gelenk dient der Kopplung von Griffhaken und Umlenkhebel,
da der Drehpunkt der Bewegungen des Handgriffs nicht mit dem Drehpunkt des Umlenkhebels
übereinstimmen muss. Daher ist eine gelenkige Verbindung zwischen Griffhaken und Umlenkhebel
vorzusehen. Alternativ zu einem Gelenk als gesondertem Bauteil kann der Griffhaken
beispielsweise auch mittels einer den Griffhaken und den Umlenkhebel durchgreifenden
Achse mit dem Umlenkhebel gekoppelt werden.
[0021] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die als Arretierelement dienende
Wippe eine Anlaufschräge auf, welche in der Arretierstellung der Wippe in den Einbauraum
für den Griffhaken hineinragt, sodass eine Abschrägung am vorderen Ende des Griffhakens
auf die Anlaufschräge der Wippe aufläuft und diese beim Einbringen des Griffhakens
verschwenkt.
[0022] Das Arretierelement in Form einer an dem Umlenkhebel angeordneten Wippe oder in Form
einer an einem an dem Umlenkhebel drehbar gelagerten Gelenk angeordneten Wippe wird
somit dadurch in die Freigabestellung verlagert, dass der Griffhaken auf die Wippe
aufläuft und das vordere Ende des Griffhakens einen Arm der Wippe zur Seite drückt,
sodass die Wippe um ihren Anlenkpunkt an dem Gelenk verschwenkt wird, wodurch das
Arretierelement von seiner Arretierstellung in seine Freigabestellung verschwenkt
und hierdurch der in der Vormontageposition gesicherte Umlenkhebel frei beweglich
wird.
[0023] Das Arretierelement ist somit als eine an dem Gelenk angeordnete um eine Drehachse
verschwenkbare Wippe ausgeführt. Solange das Arretierelement im Eingriff ist und den
Umlenkhebel mit dem daran schwenkbar gelagerten Gelenk in der Vormontageposition arretiert,
befindet sich ein Arm der Wippe, welcher eine Anlaufschräge aufweist, in dem für den
Griffhaken vorgesehenen Einbauraum, sodass der Griffhaken beim Einbringen in die Montageposition
in dem Gelenk auf die Anlaufschräge aufläuft und auf die Wippe einwirkt, indem der
die Anlaufschräge bildende Arm der Wippe durch den Griffhaken weggedrückt und hierdurch
die Wippe um ihre Drehachse verschwenkt wird.
[0024] In der Folge des Verschwenkens der Wippe um ihre Drehachse wird wiederum der an dem
anderen Arm der Wippe angeordnete eine Hinterschneidung eines feststehenden Bauteiles
des Kraftfahrzeugtürgriffs hintergreifende Haken frei, sodass der Umlenkhebel und
das gegebenenfalls daran schwenkbar angeordnete Gelenk aus der Vormontageposition
freigegeben werden. Diese Freigabe des Umlenkhebels aus der Vormontageposition erfolgt
jedoch aufgrund der Gestaltung des Arretierelementes erst nach dem vollständigen Einbringen
des Griffhakens in dessen Endmontageposition.
[0025] Vorzugsweise ist/sind der Umlenkhebel und/oder der Handgriff in der Richtung auf
die Ruheposition federbelastet. Durch eine derartige Federbelastung in Richtung auf
die Ruheposition werden gleichzeitig der Umlenkhebel sowie der mit dem Umlenkhebel
kinematisch gekoppelte Handgriff in die Ruheposition entsprechend der Schließposition
des Kraftfahrzeugtürgriffs verlagert, sofern nicht ein Benutzer an dem Handgriff zieht
und den Handgriff in die Betätigungsposition entsprechend der Öffnungsposition des
Kraftfahrzeugtürgriffs verlagert.
[0026] Besonders bevorzugt wird der Umlenkhebel über ein Schubgestänge und/oder ein Zuggestänge
und/oder einen Seilzug auf das Kraftfahrzeugtürschloss ein, wobei dadurch bei nicht
verriegeltem Kraftfahrzeugtürschloss dessen Öffnen bewirkt wird.
[0027] Die mittelbare oder unmittelbare Kopplung von Umlenkhebel und Kraftfahrzeugtürschloss
kann somit auf vielfältige Weise realisiert sein, insbesondere auch durch eine Kombination
von Schubgestänge und/oder ein Zuggestänge und/oder einen Seilzug, welcher auch als
Bowdenzug bezeichnet wird.
[0028] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Umlenkhebel zumindest ein
Rastelement auf, welches bei Auftreten eines äußeren Impulses infolge eines Seitenaufpralls
mit einer Unfallsperre in Eingriff kommt und eine Verlagerung des Umlenkhebels und
des Handgriffs von der Ruheposition in seine Betätigungsposition blockiert.
[0029] Dabei handelt es sich um eine sogenannte Unfallsperre, die bei Auftreten eines großen
Impulses infolge eines Aufpralls wirksam wird und den Handgriff blockiert, sodass
die Kraftfahrzeugtür nicht durch den Aufprallimpuls versehentlich dadurch geöffnet
wird, dass der Handgriff aufgrund seiner Massenträgheit aus der Ruheposition heraus
in die Betätigungsposition verlagert oder geschleudert wird. Dementsprechend sind
die beweglichen Massen, etwaige Federkonstanten bei Anliegen einer Federlast und die
Leichtgängigkeit der Gelenke des Gesamtsystems und insbesondere der Unfallsperre so
gewählt, dass bei Auftreten eines Impulses, beispielsweise infolge eines Unfallgeschehens,
die Unfallsperre so leichtgängig ist und eine entsprechend kleinere Trägheit aufweist,
dass zunächst die Unfallsperre mit dem Rastelement an dem Umlenkhebel in Eingriff
kommt und sowohl den Umlenkhebel als auch den Handgriff blockiert, bevor der Handgriff
infolge des Impulses aus seiner Ruheposition heraus verlagert werden könnte. Durch
diese Unfallsicherung wird ein Öffnen der Tür aufgrund eines Aufpralls oder eines
sonstigen Unfallgeschehens zuverlässig verhindert.
[0030] Vorzugsweise ist das Arretierelement formschlüssig an dem Umlenkhebel oder an einem
an dem Umlenkhebel schwenkbar gelagerten Gelenk festgelegt, insbesondere in Form einer
Wippe, die mittels Zapfen in entsprechende Aufnahmebohrungen in dem Umlenkhebel oder
in dem Gelenk eingreift und um die durch die Zapfen verlaufende Achse verschwenkbar
ist.
[0031] Vorzugsweise ist ein Gelenk an nach innen vorspringenden Zapfen zweier Arme des Umlenkhebels
drehbar gelagert. In dieses Gelenk greift der der Griffhaken in seiner Endmontageposition
in das Gelenk ein.
[0032] In montiertem Zustand ist der Griffhaken vorzugsweise mittels einer Schraubverbindung
an einem an dem Umlenkhebel schwenkbar gelagerten Gelenk festgelegt. Eine Schraubverbindung
bietet den Vorteil, dass diese problemlos und insbesondere zerstörungsfrei gelöst
werden kann. Alternativ können auch andere Verbindungstechniken zum Einsatz kommen.
[0033] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Figuren dargestellt und wird nachfolgend
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine perspektivische Ansicht des Handgriffs mit daran über den Griffhaken gekoppelten
Umlenkhebel;
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des Griffhaken des Handgriffs;
- Fig. 3
- perspektivische Ansichten der Stahlwippe und des Gelenks;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht des Umlenkhebels;
- Fig. 5
- perspektivische Ansichten der Befestigungsschraube und des Gelenks sowie die Montage
von Befestigungsschraube und Gelenk;
- Fig. 6
- die Montage der Stahlwippe in dem Gelenk;
- Fig. 7
- die Montage des Gelenks am Umlenkhebel;
- Fig. 8
- den Umlenkhebel mit daran montiertem Gelenk in perspektivischer Ansicht;
- Fig. 9
- Seitenansichten des Umlenkhebels und des Gelenks mit der Stahlwippe in der Vormontageposition
vor dem Einbringen des Griffhakens und nach dem Einbringen des Griffhakens in dessen
Endmontageposition;
- Fig. 10
- Schnittansichten des Umlenkhebels und des Gelenks mit der Stahlwippe in der Vormontageposition
vor dem Einbringen des Griffhakens und nach dem Einbringen des Griffhakens in dessen
Endmontageposition;
- Fig. 11
- Seitenansichten des Umlenkhebels und des Gelenks mit der Stahlwippe bei der Verlagerung
von der Vormontageposition in die Endmontageposition mit eingebrachtem Griffhaken;
- Fig. 12
- zwei Draufsichten auf den in dem Gelenk eingesetzten Griffhaken vor und nach der Montage
der Befestigungsschraube.
[0034] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des Handgriffs 10 eines Kraftfahrzeugtürgriffs.
An dem in Fig. 1 linken Ende 15 des Handgriffs 10 wird der Handgriff in eine entsprechende
korrespondierende Aufnahme eingesetzt und ist bei Betätigung des Handgriffs 10 durch
einen Benutzer um eine im Bereich des linken Endes 15 des Handgriffs 10 verlaufende
Achse aus der Ruheposition heraus verschwenkbar.
[0035] Auf der Rückseite des Handgriffs 10 ist der Griffhaken 11 angeordnet, mittels dessen
der Handgriff 10 eine in der Fig. 1 nicht dargestellte Kulisse an der Kraftfahrzeugtür
durchgreift. Der Griffhaken 11 greift in das Gelenk 20 ein, welches schwenkbar an
dem Umlenkhebel 30 gelagert ist. Über das Gelenk 20 ist somit der Griffhaken 11 kinematisch
mit dem Umlenkhebel 30 gekoppelt. In der in Fig. 1 dargestellten Position befinden
sich Handgriff 1 und Umlenkhebel 30 in der aus der Ruheposition heraus ausgelenkten
Betätigungsposition. Von dem Umlenkhebel 30 ist in der Darstellung gemäß Fig. 1 nur
ein Ausschnitt dargestellt. Der Umlenkhebel selbst ist wiederum gelenkig gelagert
an einem in Fig. 1 nicht dargstellten Träger. Bei Verlagerung des Handgriffs 10 durch
einen Benutzer von der Ruheposition in die Betätigungsposition erfolgt somit aufgrund
der kinematischen Kopplung von Handgriff 10 und Umlenkhebel 30 über das Gelenk 20
eine Auslenkung des Umlenkhebels 30 in die Betätigungsposition. Der Umlenkhebel 30
selbst ist wiederum über einen in Fig. 1 nicht dargestellten Seilzug mit einem Kraftfahrzeugtürschloss
der Kraftfahrzeugtür verbunden. Sofern das Türschloss nicht verriegelt ist, wird durch
die Betätigung des Handgriffs 10 und die dadurch bewirkte Auslenkung des Umlenkhebels
30 das Türschloss und damit die Kraftfahrzeugtür geöffnet.
[0036] Da der Anlenkpunkt des Handgriffs 10 im Bereich des in der Fig. 1 linken Endes 15
und die Schwenkachse des Umlenkhebels 30 in einem Abstand zueinander parallel verlaufen,
erfolgt die kinematische Kopplung zwischen Handgriff 10 über den Griffhaken 11 und
den Umlenkhebel 30 mittels des Gelenkes 20, welches schwenkbar am vorderen Ende des
Umlenkhebels 30 gelagert ist. Hierzu greift der Griffhaken 11 in das Gelenk 20 ein
und ist mittels einer Befestigungsschraube in dem Gelenk gesichert.
[0037] Der Griffhaken 11 besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus Polypropylen.
Bei dem Gelenk 20 und dem Umlenkhebel 30 handelt es sich um Druckgussteile aus einer
Zinkdruckgusslegierung. Alternativ kann das Gelenk auch aus Kunststoff bestehen.
[0038] In Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht des Griffhakens 11 mit der Bohrung 12 dargestellt.
Die Bohrung 12 ist dazu vorgesehen, dass nach erfolgter Montage eine Befestigungsschraube
die Bohrung 12 durchgreifen kann und den Griffhaken 11 in dem Gelenk 20 festlegt.
[0039] Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Stahlwippe 40, welche als Arretierelement
dient und in das Gelenk 20 eingesetzt wird. Das in Fig. 3b perspektivisch dargestellte
Gelenk 20 weist einen kreisförmigen Durchtritt 21 auf, welcher in der Endmontageposition
mit der Bohrung 12 in dem Griffhaken 11 fluchtet, so dass der Griffhaken 11 innerhalb
des Gelenkes 20 mit einer die Bohrungen 12 im Griffhaken 11 sowie 21 im Gelenk 20
durchgreifenden Befestigungsschraube festlegbar ist.
[0040] In Fig. 3a ist in einer perspektivischen Ansicht die Stahlwippe 40, welche in das
Gelenk 20 gemäß Fig. 3b eingesetzt wird, dargestellt. Die Stahlwippe ist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel durch einen hochfesten Chromnickelstahl gebildet. Die Stahlwippe
40 ihrerseits weist ebenfalls einen kreisförmigen Durchtritt 41 für die Befestigungsschraube
auf, welche in der Endmontageposition den Griffhaken 11 durch die Bohrung 12 sowie
das Gelenk 20 und die in dem Gelenk 20 angeordnete Stahlwippe 40 durchgreift und die
Bauteile miteinander koppelt. Die Stahlwippe 40 bildet das Arretierelement. Die Stahlwippe
40 weist Ausnehmungen 42 auf, mittels welcher die Stahlwippe 40 entsprechende Zapfen
innerhalb des Gelenks 20 übergreift, so dass die Stahlwippe 40 um diese in die Ausnehmungen
42 eingreifenden Zapfen innerhalb des Gelenks verschwenkbar ist, das heißt, dass der
Mittelpunkt der Zapfen die Drehachse der Stahlwippe 40 bildet. Ferner weist die Stahlwippe
40 Haken 43 auf, welche in der Vormontageposition Rastnasen an dem Träger des Kraftfahrzeugtürschlosses
hintergreift und somit das Gelenk 20 und den Umlenkhebel in der Vormontageposition
sichert, wie dies nachfolgend erläutert wird.
[0041] An den Seiten des Gelenks 20, von denen in der perspektivischen Darstellung gemäß
Fig. 3b nur eine sichtbar ist, weist das Gelenk 20 Langlöcher 22 auf, die dazu dienen
das Gelenk 20 an den beiden vorspringenden Armen 31, 32 des in Fig. 4 dargestellten
Umlenkhebels 30 auf die an den vorspringenden Armen 31, 32 nach innen vorstehenden
Zapfen 33, 34 aufzusetzen, so dass das Gelenk 20 gegenüber dem Umlenkhebel 30 schwenkbar
ist.
[0042] Der Umlenkhebel 30 ist in Fig. 4 perspektivisch dargestellt. Erkennbar sind die beiden
Arme 31, 32, an deren Innenseiten die Zapfen 33, 34 zur Aufnahme des Gelenks 20 vorspringen.
[0043] Seitlich weist der Umlenkhebel 30 zwei Zapfen 36, 37 auf, welche die Drehachse des
Umlenkhebels 30 bilden, um welche der Umlenkhebel 30 bei Betätigung des Türgriffs
verschwenkt wird.
[0044] Der Umlenkhebel 30 weist ferner kreisförmige Bohrungen 35 auf, die der Kopplung des
Umlenkhebels 30 mit einem nicht dargestellten Bowdenzug dienen, über den der Umlenkhebel
30 mit dem Kraftfahrzeugtürschloss gekoppelt ist und bei nicht verriegeltem Kraftfahrzeugtürschloss
bei einer Betätigung ein Öffnen bewirkt. Die Bohrung 35 dient der Aufnahme eines Bowdenzuges.
[0045] Über die Zapfen 36, 37 wird der Umlenkhebel 30 an einem nicht dargestellten Träger
des Kraftfahrzeugtürschlosses um die durch die Zapfen 36, 37 verlaufende Achse verschwenkbar
festgelegt wird. Am vorderen Ende weist der Umlenkhebel 30 zwei vorstehende Arme 31,
32 auf, welche dazu dienen, das Gelenk 20 aufzunehmen. Hierzu weisen die Arme nach
innen vorspringende Zapfen 33, 34 auf, über welche das Gelenk 20 mit den Langlöchern
22 geschoben wird, so dass das Gelenk 20 gegenüber dem Umlenkhebel 30 verschwenkbar
ist.
[0046] Ferner weist der Umlenkhebel 30 ein Rastelement 38 auf, welches mit einer in den
Figuren nicht dargestellten Unfallsicherung in Eingriff kommen und den Umlenkhebel
30 blockieren kann. Bei Auftreten eines starken äußeren Impulses auf den Kraftfahrzeugtürgriff
beispielsweise infolge eines Seitenaufpralls ist die Masse der Unfallsperre gegenüber
der Masse Umlenkhebels 30 und des daran angekoppelten Handgriffs 10 so gewählt, dass
die Unfallsperre aufgrund des äußeren Impulses, wie er bei einem seitlichen Aufprall
auf das Kraftfahrzeug auftritt, aus der Ruheposition ausgelenkt wird und mit dem Rastelement
38 an dem Umlenkhebel 30 in Eingriff kommt, wodurch sowohl der Umlenkhebel 30 als
auch der Handgriff 10 gegen ein Verlagern in die Betätigungsposition blockiert wird.
Das Rastelement 38 dient somit als Unfallschutz um zu vermeiden, dass die Kraftfahrzeugtür
in Folge eines seitlichen Aufpralls aufspringen könnte.
[0047] Fig. 5 zeigt die Vormontage des Gelenks 20. In das Gelenk 20 wird die Befestigungsschraube
50 eingesetzt, wie es in Fig. 5c dargestellt ist. Die in Fig. 5a perspektivisch dargestellte
Befestigungsschraube 50 weist einen ersten Bereich 51 mit einem Rechtsgewinde auf.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem Abschnitt 51 um ein
M5 Rechtsgewinde. Ferner weist die Befestigungsschraube 50 einen weiteren Gewindeabschnitt
52 mit einem Linksgewinde auf. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es
sich bei dem Abschnitt 52 um ein M4 Linksgewinde. Die Befestigungsschraube 50 wird
wie in Fig. 5c dargestellt in das Gelenk 20 eingesetzt und anschließend mit der Sicherungsmutter
53 gesichert. Bei der Sicherungsmutter 53 handelt es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel
um eine Mutter mit einem M4 Linksgewinde, welche auf den Linksgewindeabschnitt 52
der Befestigungsschraube 50 aufgeschraubt wird und der Sicherung der Befestigungsschraube
50 in dem Gelenk 20 dient. Ferner bildet die Sicherungsmutter 53 eine Anschlagschulter
nach abgeschlossener Montage. Die Sicherungsmutter 53 wird selbst wiederum nach dem
Aufschrauben auf den Linksgewindeabschnitt 52 der Befestigungsschraube 50 durch eine
Verformung des Gewindes gesichert.
[0048] In der perspektivischen Darstellung gemäß den Figuren 5c und 5d sind erkennbar Lagerzapfen
23 im Inneren des Gelenks 20. Auf diese Lagerzapfen 23 wird die Stahlwippe 40 mit
ihren entsprechenden Ausnehmungen 42 aufgeschoben, so dass die Stahlwippe 40 um die
Lagerzapfen 23 herum innerhalb des Gelenks 20 verschwenkbar ist. Die Lagerzapfen 23
bilden somit die Drehachse der Stahlwippe 40.
[0049] Das Einsetzen der Stahlwippe 40 in das Gelenk 20 ist in Fig. 6a dargestellt. Hierzu
wird die Stahlwippe 40 wie durch den Pfeil 60 dargestellt von unten in das Gelenk
20 nach oben eingeschoben und anschließend nach vorne verlagert, so dass die Ausnehmungen
42 der Stahlwippe 40 die innerhalb des Gelenks 20 angeordneten Zapfen 23 übergreifen,
so dass die Wippe 40 innerhalb des Gelenks 20 um die Zapfen 23 herum verschwenkbar
gelagert ist. Fig. 6b zeigt eine perspektivische Ansicht des Gelenks 20 mit darin
eingesetzter Stahlwippe 40 und vormontierter Befestigungsschraube 50.
[0050] Das Einsetzen des Gelenks 20 mit darin vormontierter Stahlwippe 40 in den Umlenkhebel
30 zeigen die Figuren 7 und 8. Hierzu wird das umgedrehte Gelenk 20 wie durch die
gestrichelten Pfeile in Fig. 7 dargestellt von unten mit seinen seitlich angeordneten
langen offenen Langlöchern 22 über die Zapfen 33, 34 an den beiden vorstehenden Armen
31, 32 des Umlenkhebels 30 geschoben und anschließend wie in Fig. 7b dargestellt um
180° in seine eigentliche Ausrichtung gegenüber dem Umlenkhebel 30 verschwenkt. Fig.
8 zeigt das vormontierte Gelenk 20 an dem Umlenkhebel 30 in perspektivischer Ansicht.
[0051] Fig. 9 zeigt Seitenansichten des Umlenkhebels 30 und des Gelenks 20 mit der Stahlwippe
40, welche als Arretierelement dient, in der Vormontageposition in Fig. 9a vor dem
Einbringen des Griffhakens 11 sowie in Fig. 9b nach dem Einbringen des Griffhakens
11 in dessen Endmontageposition in dem Gelenk 20. In Fig. 10 sind Schnittansichten
entsprechend der Linie A-A des Umlenkhebels 30 und des Gelenks 20 mit der in dem Gelenk
20 schwenkbar gelagerten Stahlwippe 40 in der Vormontageposition gemäß Fig. 10a vor
dem Einbringen des Griffhakens 11 sowie in Fig. 10b nach dem Einbringen des Griffhakens
11 in dessen Endmontageposition in dem Gelenk 20 dargestellt, anhand derer die Wirkungsweise
des Arretierelementes in Form der Stahlwippe 40 erläutert wird.
[0052] In den Fig. 9a und 10a ist jeweils die Vormontageposition dargestellt vor dem Einbringen
des Griffhakens 11 des in diesen Darstellungen nicht dargestellten Handgriffs 10.
Erkennbar ist jeweils nur das obere Ende des Griffhakens 11 vor dem Einsetzen in das
Gelenk 20 in den Fig. 9a und 10a bzw. unmittelbar nach dem Einschieben in das Gelenk
20 in den Fig. 9b und 10b.
[0053] Wie erläutert ist der Kern der Erfindung die Anordnung einer Wippe 40 als Arretierelement,
welches den Umlenkhebel 30 in der Vormontageposition arretiert, wobei das Arretierelement
von dem Griffhaken 11 bei dessen Einbringen in die endgültige Montageposition des
Griffhakens 11 gelöst und in die Freigabestellung verschwenkt wird. Umgekehrt ist
ein versehentliches Lösen unmöglich. Das Arretierelement ist derart angeordnet, dass
ein Lösen des Arretierelementes ausschließlich durch den Griffhaken 11 bei dessen
Einbringen in die Endmontageposition möglich ist.
[0054] Das bedeutet, dass der Umlenkhebel 30 und das Gelenk 20 in der Vormontageposition
gehalten werden und nicht versehentlich aus dieser Vormontageposition gelöst werden
können, solange der Griffhaken 11 nicht in seine endgültige Montageposition in dem
Gelenk 20 eingebracht ist. Nach dem vollständigen Einbringen des Griffhakens 11 in
die Montageposition kann der Griffhaken 11 mittels einer Schraubverbindung in dem
Gelenk 20 festgelegt werden und somit mit dem Umlenkhebel 30 verbunden werden, sodass
der Griffhaken 11 in montiertem Zustand kinematisch mit dem Umlenkhebel 30 gekoppelt
ist.
[0055] Vor dem Einschieben des Griffhakens 11 in seine Endmontageposition ist das Gelenk
20 und der Umlenkhebel 30 durch die Stahlwippe 40 in der Vormontageposition gesichert,
um das Einschieben des Griffhakens 11 in das Gelenk 20 zu ermöglichen. Hierzu hintergreift
der Haken 43 der Stahlwippe 40 eine am feststehenden Träger des Kraftfahrzeugtürgriffs
angeordnete Rastnase 70 und sichert hierdurch sowohl das Gelenk 20 als auch den damit
kinematisch gekoppelten Umlenkhebel 30 gegen ein Zurückschwenken aus der Vormontageposition
gemäß den Figuren 9a und 10a. Diese Vormontageposition gemäß den Fig. 9a und 10a ermöglicht
das Einschieben des Griffhakens 11 in das Gelenk 20 zur weiteren Montage und Festlegung
mittels der Befestigungsschraube 50 innerhalb des Gelenks 20.
[0056] In der Vormontageposition gemäß Fig. 9a beziehungsweise Fig. 10a ist die Stahlwippe
40 um den Zapfen 23 an dem Gelenk 20 herum im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch der
Haken 43 der Stahlwippe 40 hinter der Rastnase 70 im Eingriff ist und die gesamte
Anordnung aus Umlenkhebel 30, Gelenk 20 sowie Stahlwippe 40 in der Vormontageposition
sichert. Der Umlenkhebel ist in der Vormontageposition gemäß den Figuren 9a und 10a
aus seiner eigentlichen Ruheposition heraus in einer der Betätigungsposition des Kraftfahrzeugtürgriff
ähnliche oder entsprechende Position ausgelenkt und in Richtung auf die Ruheposition
federbelastet, um zu gewährleisten, dass nach abgeschlossener Montage des gesamten
Kraftfahrzeugtürgriffs der an den Umlenkhebel 30 gekoppelte Handgriff 10 stets in
die Ruheposition zurückkehrt.
[0057] Haken 43 an der Stahlwippe 40 und Rastnasen 70 an dem Träger des Kraftfahrzeugtürgriffs
sind jeweils beidseitig angeordnet, sodass sich eine symmetrische Ausgestaltung und
eine gleichmäßige Sicherung in der Vormontageposition ohne die Gefahr eines Verkantens
ergibt.
[0058] Die Stahlwippe 40 weist in der Darstellung gemäß Fig. 9 und 10 im oberen Teil eine
Anlaufschräge 44 auf, auf welche der Griffhaken 11 bei dem Einbringen in seine Endmontageposition
innerhalb des Gelenks 20 entsprechend dem Pfeil 80 aufläuft und hierdurch die Stahlwippe
40 um den Zapfen 23 herum verschwenkt, so dass der Haken 43 hinter der Rastnase 70
außer Eingriff kommt, wie dies in den Fig. 9b und 10b dargestellt ist.
[0059] Der Griffhaken 11 weist am vorderen Ende eine Abschrägung auf, so dass das Aufgleiten
auf die Anlaufschräge 44, welche durch den oberen Teil der Wippe 40 in der Vormontageposition
gemäß den Fig. 9a und 10a gebildet wird, vereinfacht ist. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
dreht sich die Stahlwippe 40 durch das Einschieben des Griffhakens 11 entlang des
Pfeiles 80 in dessen Endmontageposition gemäß den Fig. 9b und 10b um 16° gegen den
Uhrzeigersinn um die durch die Zapfen 23 gebildete Drehachse der Stahlwippe 40. Dabei
gleitet die untere Lasche 45 der Stahlwippe in eine entsprechende Tasche in dem Griffhaken
11 ein. Durch die Rotation der Stahlwippe 40 gegen den Uhrzeigersinn wird der Haken
43 der Stahlwippe 40 außer Eingriff gebracht, so dass nach dem Einbringen des Griffhakens
11 in dessen Endmontageposition innerhalb des Gelenks 20 die Gesamtanordnung aus der
Vormontageposition gemäß den Fig. 9a und 10a in die Festschraubposition, die der Ruheposition
des Kraftfahrzeugtürgriffs entspricht, verschwenken kann, wie dies in Fig. 11 dargestellt
ist. Das Verschwenken in die Festschraubposition erfolgt automatisch aufgrund der
Federkraft auf den Umlenkhebel in Richtung auf die Ruheposition. Die Gesamtanordnung
schwenkt um 50° aus der Vormontageposition in die Festschraubposition, wie dies in
Fig. 11 dargestellt ist. In der Festschraubposition ist die Befestigungsschraube 50
zugänglich und kann die in der Endmontageposition fluchtenden Bohrungen innerhalb
des Griffhakens 11 sowie der Stahlwippe 40 und des Gelenks 20 durchgreifen und die
Bauteile gegeneinander sichern. Des weiteren ist in Fig. 11 erkennbar, dass aufgrund
der Verdrehung der Bauteile relativ zueinander die Stahlwippe 40 durch die an den
Zapfen 33, 34 an den beiden Armen 31, 32 des Umlenkhebels angeordneten Nocken 38 gesichert
wird, so dass der Griffhaken 11 nicht mehr aus der Endmontageposition herausrutschen
kann, sondern aufgrund der Verkantung der Bauteile gegeneinander nach dem Verschwenken
in die Festschraubposition gemäß Fig. 11 in seiner Endmontageposition gesichert wird.
[0060] Fig. 12 zeigt eine Draufsicht von oben auf den in dem Gelenk 20 eingesetzten Griffhaken
11 vor und nach der Montage der Befestigungsschraube 50. Die Befestigungsschraube
50 wird wie durch den Pfeil 90 angedeutet, eingeschraubt und durchgreift die fluchtenden
Bohrungen in dem Griffhaken 11 sowie der Stahlwippe 40 und dem Gelenk 20 und sichert
die Bauteile dementsprechend gegeneinander. Der Schraubenkopf der Befestigungsschraube
50 liegt im Griffhaken 11 in dessen Bohrung 12, während sich die Mutter 53 an dem
Gelenk 20 abstützt. Hieraus resultiert eine optimale Krafteinleitung in das Bauteil
.
[0061] Die Stahlwippe 40 innerhalb des Gelenks 20 dient somit als Arretierelement und sichert
das Gelenk 20 und den Umlenkhebel 30 in der Vormontageposition, um das Einschieben
des Griffhakens 11 des Handgriffs 10 in das Gelenk 20 zu ermöglichen. Dabei sind die
einzelnen Bauteile des Kraftfahrzeugtürgriffs so ausgestaltet, dass die Stahlwippe
40 ausschließlich durch den Griffhaken 11 des Handgriffs 10 aus der Arretierposition
heraus gelöst werden kann, wodurch die Montage des Handgriffs 10 ermöglicht wird.
Nach dem Lösen der als Arretierelement dienenden Stahlwippe 40 aus der Vormontageposition
wird wiederum die Stahlwippe 40 durch die am Umlenkhebel 30 angeordneten Nocken 38
gesichert und die Bauteile werden dergestalt gegeneinander verkantet, so dass ein
Herausrutschen des Griffhakens 11 aus dem Gelenk 20 heraus nicht möglicht ist. In
dieser Position kann dann die Befestigungsschraube 50 festgeschraubt und der Griffhaken
11 in dem Gelenk 20 endmontiert werden. Da die als Arretierelement dienende Stahlwippe
40 ausschließlich durch den Griffhaken 11 bei Erreichen von dessen Endmontageposition
aus der Arretierstellung in die Freigabestellung verschwenkt werden kann, wird eine
einfache Montage des Kraftfahrzeugtürgriffs ermöglicht.
1. Kraftfahrzeugtürgriff mit einem Handgriff (10), der von einer Ruheposition in eine
Betätigungsposition verlagerbar ist, wobei ein an der Rückseite des Handgriffs (10)
angeordneter Griffhaken (11) in montiertem Zustand kinematisch mit einem Umlenkhebel
(30) gekoppelt ist, wobei der Umlenkhebel (30) bei der Verlagerung von der Ruheposition
in die Betätigungsposition mittelbar oder unmittelbar auf ein Kraftfahrzeugtürschloss
einwirkt und wobei der Umlenkhebel (30) mittels eines Arretierelementes in einer Vormontageposition
gehalten wird, solange der Griffhaken (11) nicht vollständig in seine Endmontageposition
eingebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement von dem Griffhaken (11) bei dessen Einbringen in seine Endmontageposition
von der Arretierstellung in eine Freigabestellung verlagert wird.
2. Kraftfahrzeugtürgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Arretierelement um eine Wippe (40) handelt, die in der Arretierstellung
der Wippe (40) in den Einbauraum für den Griffhaken (11) hineinragt und dadurch von
der Arretierstellung in die Freigabestellung verlagert wird, dass das vordere Ende
des Griffhakens (11) auf die Wippe (40) aufläuft und die Wippe (40) beim Einbringen
des Griffhakens (11) in seine Endmontageposition von der Arretierstellung in die Freigabestellung
verschwenkt.
3. Kraftfahrzeugtürgriff nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die als Arretierelement dienende Wippe (40) in der Vormontageposition eine Hinterschneidung
und/oder eine Rastnase (70) eines feststehenden Bauteiles des Kraftfahrzeugtürgriffs
hintergreift und durch den Griffhaken (11) bei dem Einbringen des Griffhakens (11)
in seine Endmontageposition in die Freigabestellung verlagert wird.
4. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Umlenkhebel (30) ein Gelenk (20) schwenkbar gelagert ist, in welches der Griffhaken
(11) in montiertem Zustand eingreift, wobei eine als Arretierelement dienende Wippe
(40) um eine Drehachse schwenkbar an oder in dem Gelenk (20) angeordnet ist.
5. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine als Arretierelement dienende Wippe (40) eine Anlaufschräge (44) aufweist, welche
in der Arretierstellung der Wippe (40) in den Einbauraum für den Griffhaken (11) hineinragt,
sodass eine Abschrägung am vorderen Ende des Griffhakens (11) auf die Anlaufschräge
(44) der Wippe (40) aufläuft und diese beim Einbringen des Griffhakens (11) verschwenkt.
6. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkhebel (30) und/oder der Handgriff (10) in der Richtung auf die Ruheposition
federbelastet ist/sind.
7. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkhebel (30) über ein Schubgestänge und/oder ein Zuggestänge und/oder einen
Seilzug auf das Kraftfahrzeugtürschloss einwirkt und dadurch bei nicht verriegeltem
Kraftfahrzeugtürschloss dessen Öffnen bewirkt.
8. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umlenkhebel (30) zumindest ein Rastelement (38) aufweist, welches bei Auftreten
eines äußeren Impulses infolge eines Seitenaufpralls mit einer Unfallsperre in Eingriff
kommt und eine Verlagerung des Umlenkhebels (30) und des Handgriffs (10) von der Ruheposition
in seine Betätigungsposition blockiert.
9. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Arretierelement formschlüssig an dem Umlenkhebel (30) oder an einem an dem Umlenkhebel
(30) schwenkbar gelagerten Gelenk (20) festgelegt ist.
10. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gelenk (20) an nach innen vorspringenden Zapfen (33, 34) zweier Arme (31, 32)
des Umlenkhebels (30) drehbar gelagert ist, wobei der Griffhaken (11) in seiner Endmontageposition
in das Gelenk (20) eingreift.
11. Kraftfahrzeugtürgriff nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Griffhaken (11) in montiertem Zustand mittels einer Schraubverbindung an einem
an dem Umlenkhebel (30) schwenkbar gelagerten Gelenk (20) festgelegt ist.
1. Motor vehicle door handle having a handle (10) which can be displaced from a rest
position into an actuation position, wherein a handle hook (11) arranged on the rear
side of the handle (10) is kinematically coupled, in the assembled state, to a deflection
lever (30), wherein the deflection lever (30) acts directly or indirectly on a motor
vehicle door lock during displacement from the rest position into the actuation position,
and wherein the deflection lever (30) is retained in a pre-assembly position by means
of a locking element for as long as the handle hook (11) has not been brought completely
into its final assembly position,
characterised in that the locking element is displaced from the locked position into a release position
by the handle hook (11) when the latter is brought into its final assembly position.
2. Motor vehicle door handle according to claim 1, characterised in that the locking element is a rocker (40) which projects into the installation space for
the handle hook (11) in the locked position of the rocker (40) and is displaced from
the locked position into the release position due to the fact that the front end of
the handle hook (11) runs onto the rocker (40) and the rocker (40) is pivoted from
the locked position into the release position when the handle hook (11) is brought
into its final assembly position.
3. Motor vehicle door handle according to claim 2, characterised in that, in the pre-assembly position, the rocker (40) serving as locking element engages
behind an undercut and/or a detent nose (70) of a fixed component of the motor vehicle
door handle and is displaced by the handle hook (11) into the release position when
the handle hook (11) is brought into its final assembly position.
4. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that a joint (20) is pivotably mounted on the deflection lever (30), into which joint
the handle hook (11) engages in the assembled state, wherein a rocker (40) serving
as a locking element is pivotably arranged about an axis of rotation on or in the
joint (20).
5. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that a rocker (40) serving as a locking element has a run-on slope (44) which, in the
locked position of the rocker (40), projects into the installation space for the handle
hook (11), so that a bevel at the front end of the handle hook (11) runs onto the
run-on slope (44) of the rocker (40) and pivots it when the handle hook (11) is inserted.
6. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that the deflection lever (30) and/or the handle (10) is/are spring-loaded in the direction
of the rest position.
7. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that the deflection lever (30) acts on the motor vehicle door lock via a push rod and/or
a pull rod and/or a cable pull and thereby causes the motor vehicle door lock to open
when it is not locked.
8. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that the deflection lever (30) has at least one detent element (38) which, when an external
impulse occurs as a result of a side impact, engages with an accident lock and blocks
a displacement of the deflection lever (30) and the handle (10) from the rest position
into its actuation position.
9. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that the locking element is fixed positively on the deflection lever (30) or on a joint
(20) pivotably mounted on the deflection lever (30).
10. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that a joint (20) is rotatably mounted on inwardly projecting pins (33, 34) of two arms
(31, 32) of the deflection lever (30), wherein the handle hook (11), in its final
assembly position, engages into the joint (20).
11. Motor vehicle door handle according to any of the preceding claims, characterised in that the handle hook (11), in the assembled state, is fixed by means of a screw connection
to a joint (20) pivotably mounted on the deflection lever (30).
1. Poignée de porte de véhicule automobile comportant une poignée (10) qui peut passer
d'une position de repos à une position d'actionnement, dans laquelle un crochet de
poignée (11) disposé à l'arrière de la poignée (10) est couplé cinématiquement à l'état
monté à un levier de renvoi (30), dans laquelle le levier de renvoi (30) agit directement
ou indirectement sur une serrure de porte de véhicule automobile lors du passage de
la position de repos à la position d'actionnement et dans laquelle le levier de renvoi
(30) est maintenu au moyen d'un élément de blocage dans une position de prémontage
tant que le crochet de poignée (11) n'est pas complètement placé dans sa position
de montage finale,
caractérisée en ce que l'élément de blocage du crochet de poignée (11) passe de la position de blocage à
une position de libération lors de son placement dans sa position de montage finale.
2. Poignée de porte de véhicule automobile selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'élément de blocage est une bascule (40) qui fait saillie dans l'espace d'insertion
du crochet de poignée (11) dans la position de blocage de la bascule (40) et peut
être déplacée de la position de blocage à la position de libération de telle sorte
que l'extrémité avant du crochet de poignée (11) monte sur la bascule (40) et la bascule
(40) pivote lors du placement du crochet de poignée (11) dans sa position de montage
finale de la position de blocage à la position de libération.
3. Poignée de porte de véhicule automobile selon la revendication 2, caractérisée en ce que la bascule (40) servant d'élément de blocage dans la position de prémontage accroche
à l'arrière une contre-dépouille et/ou un bec d'encliquetage (70) d'un composant fixe
de la poignée de porte de véhicule automobile et par le biais du crochet de poignée
(11) passe à la position de libération lors du placement du crochet de poignée (11)
dans sa position de montage finale.
4. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'au niveau du levier de renvoi (30) une articulation (20) est placée de façon à pouvoir
pivoter, dans laquelle le crochet de poignée (11) est en prise à l'état monté, dans
laquelle une bascule (40) servant d'élément de blocage est disposée de façon à pouvoir
pivoter autour d'un axe de rotation sur ou dans l'articulation (20).
5. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'une bascule (40) servant d'élément de blocage présente un biseau d'entrée (44) qui
fait saillie dans la position de blocage de la bascule (40) dans l'espace d'insertion
du crochet de poignée (11), de sorte qu'un chanfrein monte au niveau de l'extrémité
avant du crochet de poignée (11) sur le biseau d'entrée (44) de la bascule (40) et
fait pivoter celle-ci lors du placement du crochet de poignée (11).
6. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le levier de renvoi (30) et/ou la poignée (10) est/sont chargé(s) par ressort dans
la direction de la position de repos.
7. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le levier de renvoi (30) agit par le biais d'une tige de poussée et/ou d'une tige
de traction et/ou d'un câble sur la serrure de porte de véhicule automobile et entraîne
ainsi son ouverture lorsque la serrure de porte de véhicule automobile n'est pas verrouillée.
8. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le levier de renvoi (30) présente au moins un élément d'encliquetage (38) qui vient
en prise lors de la survenue d'une impulsion extérieure en conséquence d'un choc latéral,
avec un dispositif de blocage accident et bloque un passage du levier de renvoi (30)
et de la poignée (10) de la position de repos dans sa position d'actionnement.
9. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que l'élément de blocage est fixé par emboîtement de forme au levier de renvoi (30) ou
à une articulation (20) montée de façon à pouvoir pivoter au niveau du levier de renvoi
(30).
10. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce qu'une articulation (20) est montée de façon à pouvoir tourner à des tenons proéminents
vers l'intérieur (33, 34) de deux bras (31, 32) du levier de renvoi (30), dans laquelle
le crochet de poignée (11) est en prise dans l'articulation (20) dans sa position
de montage finale.
11. Poignée de porte de véhicule automobile selon l'une quelconque des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le crochet de poignée (11) à l'état monté est fixé au moyen d'une liaison vissée
à une articulation (20) montée de façon à pouvoir pivoter au levier de renvoi (30).