[0001] Die Erfindung betrifft eine Saugdüse für einen Staubsauger zum Aufsaugen von Schmutz
und/oder Staub von einem Boden mittels einer Saugluftströmung mit einem Gehäuse, einem
innerhalb des Gehäuses gebildeten Saugraum, einem in den Saugraum mündenden Saugkanal
zum Führen der Saugluftströmung und einem als bodenseitige Öffnung des Saugraums ausgebildeten
Saugmund.
[0002] Saugdüsen, auch als Vorsatzgeräte, abgekürzt als Düsen oder in Abhängigkeit vom Einsatzzweck
als Hartboden- oder Teppichdüsen bezeichnet, sind aus der Praxis bekannt und werden
in der Regel zusammen mit einem Staubsauger zum Aufsaugen von Schmutz und/oder Staub
von einem Boden verwendet. Staubsauger mit derartigen Saugdüsen verfügen regelmäßig
über ein Grundgehäuse, in welchem ein elektrisch betriebener Sauggebläsemotor zum
Aufbau einer Saugluftströmung angeordnet ist. Die Saugdüse wird typischerweise über
einen flexiblen Saugschlauch und/oder ein Handhabungsrohr, oftmals auch strömungsdicht
direkt mit dem Grundgehäuse des Staubsaugers verbunden. Bei Saugrobotern ist die Saugdüse
im Allgemeinen in das Grundgehäuse selbst integriert. An der Saugdüse ist vielfach
eine Borstenreihe oder dergleichen zum Lösen von Schmutz und/oder Staub von einem
Boden vorgesehen. Der derart vom Boden abgelöste Staub und/oder Schmutz wird von der
Saugluftströmung mitgerissen und zumeist in einem in dem Grundgehäuse angeordneten
Staubsammelraum in einem Staubfilterbeutel abgesondert.
[0003] Bei dem von dem Boden abzureinigenden Schmutz bzw. Staub wird in Anlehnung an die
jeweilige Partikelgröße zwischen Grobgut und Feinstaub unterschieden. Aus dem Stand
der Technik sind einerseits zur Aufnahme von Grobgut optimierte Saugdüsen bekannt,
während wieder andere Saugdüsen für eine besonders gute Aufnahme von Feinstaub ausgelegt
sind. Beispielsweise sind Hartbodendüsen oftmals nicht zum Aufsaugen von Grobgut ausgestaltet,
während weitere Saugdüsen existieren, die manuell mit Hilfe eines Fußtasters zwischen
der Aufnahme von Grobgut und Feinstaub umschaltbar sind. Durch Betätigung des Fußtasters
wird oftmals ein Borstenstreifen aus der Saugdüse ausgefahren, durch den der Abstand
der Saugdüse zum Boden vergrößert wird, so dass Grobgut besser aufgenommen bzw. abgesaugt
werden kann. Letztendlich ist es jedoch so, dass die aus dem Stand der Technik bekannten
Saugdüsen entweder nur einer der konkurrierenden und insofern entgegengesetzten Anforderungen
genügen, also entweder zur Grobgut oder zur Feinstaubaufnahme prädestiniert sind,
oder aber vom Bediener zwischen unterschiedlichen Betriebsmodi manuell umgeschaltet
werden müssen.
[0004] Ausgehend davon ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine Saugdüse anzugeben, die zur
Aufnahme von Schmutz und/oder Staub unterschiedlicher Partikelgröße universell einsetzbar
ist. Insbesondere soll die Saugdüse die Aufnahme sowohl von Grobgut als auch von Feinstaub
erlauben, ohne dass dazu ein Betriebsmodus der Saugdüse manuell umgeschaltet werden
muss. Darüber hinaus ist es wünschenswert, dass eine derartige Saugdüse durch eine
geringe Schiebekraft und/oder eine geringe Lärmemission gekennzeichnet ist.
[0005] Die Lösung der Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte
Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0006] Demnach liegt die Lösung der Aufgabe in einer Saugdüse für einen Staubsauger zum
Aufsaugen von Schmutz und/oder Staub von einem Boden mittels einer Saugluftströmung
mit einem Gehäuse, einem innerhalb des Gehäuses gebildeten Saugraum, einem in den
Saugraum mündenden Saugkanal zum Führen der Saugluftströmung und einem als bodenseitige
Öffnung des Saugraums ausgebildeten Saugmund, wobei der Saugmund einen zentralen Saugmundabschnitt
und zwei den zentralen Saugmundabschnitt einfassende seitliche Saugmundabschnitte
aufweist und der Saugmund derart ausgebildet ist, dass ein Anteil von ≥ 40 % und ≤
65 % der Saugluftströmung durch den zentralen Saugmundabschnitt strömt.
[0007] Ein wesentlicher Punkt der Erfindung liegt in der gezielten Aufteilung der Saugluftströmung
zwischen dem zentralen Saugmundabschnitt und den beiden seitlichen Saugmundabschnitten,
so dass getrennte Bereiche für die Aufnahme von Feinstaub, insbesondere durch die
seitlichen Saugmundabschnitte, und für Grobgut, insbesondere durch den zentralen Saugmundabschnitt,
geschaffen werden. Die einzelnen durch die seitlichen Saugmundabschnitte und den zentralen
Saugmundabschnitt hindurchführenden Saugluftströmungen treffen im Bereich des Saugkanals
aufeinander, von wo die Saugluftströmung mit dem vom Boden aufgesaugten Schmutz bzw.
Staub beispielsweise durch einen Anschlussstutzen aus der Saugdüse weggeführt wird.
Die vorliegend gewählte Terminologie zur Beschreibung der Anordnung der Teile der
Saugdüse ist derart, dass von einer Lage und Ausrichtung der Saugdüse ausgegangen
wird, wie sie auch im Betriebsfall beim Saugen eines Bodens vorliegt, in dem die Saugdüse
auf dem Boden aufgesetzt ist und über diesen bewegt wird.
[0008] Durch die vorgeschlagene Aufteilung der Saugluftströmung mit einem Anteil von ≥ 40
% und ≤ 65 % für den zentralen Saugmundabschnitt und entsprechend bevorzugt ≤ 60 %
und ≥ 35 % für die seitlichen Saugmundabschnitte lässt sich eine optimale Aufnahme
von Feinstaub, insbesondere von Schmutz und/oder Staub mit kleinerer Partikelgröße,
sowie ebenso von Grobgut, insbesondere von Schmutz und/oder Staub von demgegenüber
größerer Partikelgröße, erreichen. Denn dadurch, dass der Anteil von ≥ 40 % und ≤
65 % der Saugluftströmung durch den zentralen Saugmundabschnitt strömt, wird in den
seitlichen Saugmundabschnitten eine ausreichend hohe Strömungsgeschwindigkeit bzw.
ein großer Volumenstrom erreicht, der, im Vergleich zu aus dem Stand der Technik bekannten
Ausgestaltungen, eine sehr gute Feinstaubaufnahme ermöglicht. Der daraus resultierende
hohe Unterdruck lässt sich in vorteilhafter Weise bei einer vergleichsweise kleinen
unterdruckbehafteten Fläche der Saugdüse realisieren. Entsprechend ist die vorgeschlagene
Saugdüse durch eine geringe Schiebekraft gekennzeichnet. Da auch kein manuelles Umschalten
verschiedener Betriebsmodi zum Aufsaugen von Feinstaub und Grobgut notwendig ist,
erlaubt die Saugdüse ein besonders einfaches Arbeiten. Zudem zeichnet sich die Saugdüse
in weiter vorteiliger Weise durch eine geringe Lärmemission aus. Im Ergebnis ermöglicht
die vorgeschlagene Saugdüse durch die Aufteilung der Saugluftströmung zwischen dem
zentralen Saugmundabschnitt und den beiden den zentralen Saugmundabschnitt vorzugsweise
flankierenden seitlichen Saugmundabschnitten eine besonders hohe Saugleistung sowohl
bei der Aufnahme von Feinstaub als auch von Grobgut.
[0009] Eine noch bessere Saugleistung lässt sich dann erreichen, wenn ein Anteil von ≥ 42
% und ≤ 60 %, vorzugsweise ≥ 44 % und ≤ 50 %, ganz besonders bevorzugt 45% der Saugluftströmung
durch den zentralen Saugmundabschnitt strömt. Sofern also der Saugmund beispielsweise
derart ausgebildet ist, dass 45 % der Saugluftströmung durch den zentralen Saugmundabschnitt
strömt, dann strömen die verbleibenden 55 % der Saugluftströmung vorzugsweise durch
die beiden seitlichen Saugmundabschnitte. Der verbleibende Anteil teilt sich bevorzugt
gleichmäßig zwischen den beiden seitlichen Saugmundabschnitten auf, so dass durch
jeden seitlichen Saufluftabschnitt beispielsweise 27,5 % der Saugluftströmung strömen.
Eine gleichmäßige Aufteilung kann beispielsweise durch eine symmetrische, insbesondere
spiegelsymmetrische Ausgestaltung der beiden seitlichen Saugmundabschnitte erreicht
werden. Bevorzugt strömen durch die beiden seitlichen Saugluftabschnitte jeweils ≥
17,5 % und ≤ 30 % der Saugluftströmung.
[0010] Nach einer bevorzugten Weiterbildung weist der Saugmund eine Form nach Art eines
gleichschenkligen Dreiecks auf, wobei bevorzugt der Saugkanal im Bereich der Spitze
zwischen den Schenkeln des Dreiecks in den derart gebildeten Saugraum mündet, sich
der zentrale Saugmundabschnitt von dem Saugkanal bis zu der Basis des gleichschenkligen
Dreiecks erstreckt und sich die seitlichen Saugmundabschnitte von dem Saugkanal entlang
der jeweiligen Schenkel des gleichschenkligen Dreiecks bis zu den der Spitze entgegengesetzt
angeordneten Ecken des gleichschenkligen Dreiecks erstrecken. Durch die vorgeschlagene
Ausgestaltung ist ein durch den zentralen Saugmundabschnitt ausgebildeter Grobgutbereich
im Vorhub der Saugdüse im Wesentlichen vor dem durch die seitlichen Saugmundabschnitte
ausgebildeten Feinstaubbereich angeordnet. Vorzugsweise grenzen dabei die seitlichen
Saugmundabschnitte an den der Spitze entgegengesetzt angeordneten Ecken des gleichschenkligen
Dreiecks an den zentralen Saugmundabschnitt an. Derart wird in vorteilhafter Weise
die Feinstaubaufnahme in Eckbereichen der Saugdüse und bis hin zu der Vorderseite
der Saugdüse ermöglicht.
[0011] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung erstrecken sich die beiden seitlichen
Saugmundabschnitte von dem Saugkanal jeweils zu einer Seite der Saugdüse derart weg,
dass für den Winkel zwischen den Längserstreckungsrichtungen der beiden seitlichen
Saugmundabschnitte gilt 45° ≤ α ≤ 160°, vorzugsweise 90° ≤ α ≤ 135°, ganz besonders
bevorzugt α ≤ 135°, oder dass sich die beiden seitlichen Saugmundabschnitte von dem
Saugkanal in einen Kurvenverlauf zueinander weg erstrecken. Sofern sich die beiden
seitlichen Saugmundabschnitte zwischen dem Saugkanal und den Seiten der Saugdüse linear
oder annähernd linear erstrecken, beispielsweise entlang der Schenkel eines nach Art
eines gleichschenkligen Dreiecks ausgestalteten Saugmunds, dann weist der zentrale
Saugmundabschnitt bevorzugt eine dreieckartige Form nach Art eines gleichschenkligen
Dreiecks auf, dessen Basis in Richtung der Vorderseite der Saugdüse orientiert ist.
[0012] Nach einer bevorzugten Weiterbildung weist der Saugmund einen weiteren zentralen
Saugmundabschnitt und zwei weitere den weiteren zentralen Saugmundabschnitt einfassende
seitliche Saugmundabschnitte auf, wobei sich der zentrale Saugmundabschnitt und der
weitere zentrale Saugmundabschnitt von dem Saugkanal in entgegengesetzten Richtungen
derart weg erstrecken, dass die zwei seitlichen Saugmundabschnitte und die zwei weiteren
seitlichen Saugmundabschnitte eine x-förmige Anordnung ausbilden. Eine derart ausgestaltete
Saugdüse kann sowohl im Vorhub als auch im Rückhub Grobgut aufnehmen. Bevorzugt ist
die Saugdüse im Vorhub und im Rückhub symmetrisch, insbesondere spiegelsymmetrisch
ausgestaltet. Weiter bevorzugt stellt der Saugkanal in Draufsicht den Mittelpunkt
dieser Ausgestaltung dar, von dem sich der zentrale Saugmundabschnitt mit den beiden
seitlichen Saugmundabschnitten und insbesondere spiegelsymmetrisch gegenüberliegend
der weitere zentrale Saugmundabschnitt mit den weiteren seitlichen Saugmundabschnitten
weg erstrecken. Bei dieser Ausgestaltung kann ein Bediener, anstelle eine aus dem
Stand der Technik bekannte Saugdüse manuell um 180° zu drehen, die Saugdüse schlichtweg
vor und zurück bewegen, um derart sowohl im Vorhub als auch im Rückhub Grobgut aufzunehmen.
[0013] Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung sind die seitlichen Saugmundabschnitte
jeweils durch sich von dem Saugkanal bis hin zu den Seiten der Saugdüse erstreckende
innere und äußere seitliche Strömungsdichtungsmittel derart begrenzt, dass der zentrale
Saugmundabschnitt durch die inneren seitlichen Strömungsdichtungsmittel der jeweiligen
seitlichen Saugmundabschnitte begrenzt ist. Die inneren und äußeren Strömungsdichtungsmittel
können grundsätzlich beliebig zum Abdichten der Saugluftströmung ausgestaltet sein,
beispielsweise wenigstens zum Teil als eine Ausbuchtung oder Auskragung des Gehäuses
in Richtung Boden. Bevorzugt sind die seitlichen Strömungsdichtungsmittel als Borstenstreifen,
als ein- oder mehrreihige Anordnung von Borstenbüscheln, als Dichtungslippe und/oder
als Kombination dessen ausgestaltet. Die Borsten bzw. die Dichtungslippe erstreckt
sich bevorzugt von dem Gehäuse senkrecht weg in Richtung Boden. Weiter bevorzugt sind
die Strömungsdichtungsmittel flexibel ausgestaltet, so dass beim Verschieben der Saugdüse
in die übliche Verschieberichtung auf dem Boden befindliches Grobgut oder Feinstaub
unter den Borsten bzw. der Dichtungslippe hindurch in den zentralen Saugmundabschnitt
und/oder die seitlichen Saugmundabschnitte gelangen kann.
[0014] Besonders bevorzugt erstrecken sich die seitlichen Strömungsdichtungsmittel von dem
Saugkanal linear bis hin zu den Seiten der Saugdüse. Die äußeren seitlichen Strömungsdichtungsmittel
sind bevorzugt an einem Rand der Saugdüse angeordnet und erstrecken sich derart bevorzugt
entlang des gesamten Randes. Im Bereich des Saugkanals sind die beiden äußeren Strömungsdichtungsmittel
bevorzugt einteilig ausgestaltet und gehen ganz besonders bevorzugt kurvenförmig ineinander
über. Der Saugkanal weist bevorzugt einen runden oder ovalartigen Querschnitt auf,
welcher im Mündungsbereich wenigstens teilweise durch die äußeren seitlichen Strömungsdichtungsmittel
begrenzt ist. An den Seiten der Saugdüse, bzw. im Falle eines Saugmunds nach Art eines
gleichschenkligen Dreiecks an den Ecken des Dreiecks, sind die seitlichen Saugmundabschnitte
bevorzugt geöffnet, beispielsweise durch ein U-förmiges seitliches Fenster, durch
das Feinstaub in den jeweiligen seitlichen Saugmundabschnitt einströmen kann.
[0015] Zur vorderseitigen Ausgestaltung des zentralen Saugmundabschnitts existieren grundsätzlich
verschiedene Möglichkeiten. In vorteilhafter Weise ist der durch den zentralen Saugmundabschnitt
gebildete Grobgutbereich gegenüber den seitlichen Saugmundabschnitten offener gestaltet,
so beispielsweise durch eine zwischen Boden und wirksamer Düsenkante des zentralen
Saugmundabschnitts größerer Öffnungsweite, so dass ein gegenüber den seitlichen Saugmundabschnitten
höherer Volumenstrom zur Aufnahme von Grobgut entsteht. Nach einer besonders bevorzugten
Ausgestaltung ist in diesem Zusammenhang vorgesehen, dass die Saugdüse ein vorderes
Strömungsdichtungsmittel aufweist, welches ausgeführt und angeordnet ist, den zentralen
Saugmundabschnitt an der Vorderseite der Saugdüse wenigstens abschnittsweise zu begrenzen.
Das vordere Strömungsdichtungsmittel erstreckt sich bevorzugt an dem zentralen Saugmundabschnitt
zwischen den beiden seitlichen Saugmundabschnitten, wobei besonders bevorzugt zwischen
dem vorderen Strömungsdichtungsmittel und den seitlichen Saugmundabschnitten bzw.
den inneren seitlichen Strömungsdichtungsmitteln ein Spalt ausgebildet ist.
[0016] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung ist ein Mittel zur akustischen Abschirmung
vorgesehen, welches in dem zentralen Saugmundabschnitt in Saugluftströmungsrichtung
zwischen der Vorderseite der Saugdüse und dem Saugkanal angeordnet ist. Durch das
Mittel zur akustischen Abschirmung lässt sich die Lärmemission der Saugdüse reduzieren,
so insbesondere bei einer zuvor angesprochenen offenen Geometrie des zentralen Saugmundabschnitts.
Das Mittel zur akustischen Abschirmung ist insbesondere ausgestaltet, dass die im
Saugbetrieb verursachte Lautstärke der Saugluftströmung nicht mehr als 80 dB(A) beträgt.
[0017] Bevorzugt erstreckt sich das Mittel zur akustischen Abschirmung von dem Gehäuse in
den Saugraum hinein, wobei es in einer Ausgestaltung bis zum Boden reicht und in einer
anderen Ausgestaltung beabstandet zum Boden ist. Das Mittel zur akustischen Abschirmung
kann als Kunststoffteil ausgeführt sein, beispielsweise einstückig mit dem Gehäuse
der Saugdüse gespritzt sein, wobei es jedoch ebenso möglich ist, eine Borstenreihe,
einen Borstenstreifen, eine Dichtungslippe oder dergleichen als Mittel zur akustischen
Abschirmung vorzusehen. Derart kann einerseits vom Boden aufzusaugendes Grobgut die
Borstenstreifen bzw. die Dichtungslippe in einfacher Weise passieren, um in den zentralen
Saugmundabschnitt zu gelangen. Andererseits wird durch den Borstenstreifen bzw. die
Dichtungslippe der Austritt von durch die Saugluftströmung erzeugten Lärmemissionen
reduziert.
[0018] Für die Dimensionierung der seitlichen Saugmundabschnitte und des zentralen Saugmundabschnitts
existieren grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten. Nach einer besonders bevorzugten
Ausgestaltung sind die seitlichen Saugmundabschnitte ausgeführt, dass sich die Breite
der seitlichen Saugmundabschnitte und/oder die Höhe der seitlichen Saugmundabschnitte
zwischen dem Saugkanal und den Seiten der Saugdüse linear, stufenförmig und/oder in
einer Kurvenform verringert oder konstant ist. Bevorzugt sind die seitlichen Saugmundabschnitte
gleich dimensioniert und weisen im Bereich des Saugkanals eine Breite von ≤ 60 mm,
≤ 50 mm, ≤ 40 mm oder ≤ 30 mm oder ≥ 20 mm, ≥ 25 mm oder ≥ 30 mm, ganz besonders bevorzugt
33 mm auf. Im Bereich der Seiten der Saugdüse ist die Breite des seitlichen Saugmundabschnitts
bevorzugt demgegenüber verringert, vorzugsweise um 10 mm, 6 mm, 5 mm oder 2 mm. Die
Höhe des seitlichen Saugmundabschnitts beträgt bevorzugt 20 mm, 22 mm, 25 mm oder
30 mm. Es wurde bereits angesprochen, dass die seitlichen Saugmundabschnitte an den
Seiten der Saugdüse bevorzugt durch ein seitliches, U-förmiges Fenster geöffnet sind,
welches bevorzugt wenigstens teilweise durch das Gehäuse und die seitlichen Strömungsdichtungsmittel
ausgebildet ist. An der Seite der Saugdüse weist der seitliche Saugmundabschnitt bevorzugt
eine Abwinklung auf, durch die eine weitere Verringerung der Breite des seitlichen
Saugmundabschnitts um 2 mm, 5 mm oder 10 mm bewirkt wird. Die beiden inneren Strömungsdichtungsmittel
begrenzen bevorzugt den Durchgang der Saugluftströmung zwischen dem Saugkanal und
dem zentralen Saugmundabschnitt, wobei die Öffnungsweite zwischen den beiden inneren
Strömungsdichtungsmitteln bevorzugt 30 mm, 32 mm, 37 mm oder 40 mm beträgt, damit
der Anteil von ≥ 40 % und ≤ 65 % der Saugluftströmung durch den zentralen Saugmundabschnitt
strömt.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung anhand
einer bevorzugten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Saugdüse gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in schematischer
Unteransicht der Saugdüse, und
- Fig. 2
- die Saugdüse nach Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht.
[0020] Fig. 1 und 2 zeigen eine Saugdüse, auch Bodendüse genannt, in bodenseitiger Ansicht
gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in einer schematischen Ansicht.
Die Saugdüse weist ein Gehäuse 1 aus Kunststoff auf, an welchem bodenseitig eine Bodenplatte
2 ausgebildet ist. Unterhalb der Bodenplatte 2 ist ein Saugraum 3 ausgebildet, in
welchem ein Saugkanal 4 mündet und welcher als bodenseitige Öffnung einen Saugmund
5 ausbildet. Wie aus Fig. 1 zu erkennen ist, weisen die Bodenplatte 2 sowie der Saugmund
5 eine Form nach Art eines gleichschenkligen Dreiecks auf, dessen Basis in Vorhubrichtung
die Vorderseite der Saugdüse darstellt.
[0021] Der Saugkanal 4 ist strömungsdicht mit einem an der Oberseite des Gehäuses 1 vorgesehenen
Anschlussstutzen, nicht gezeigt, verbunden. An den Anschlussstutzen lässt sich ein
Handhabungsrohr und/oder ein flexibler Schlauch strömungsdicht mit einem Grundgehäuse
eines Staubsaugers verbinden, in welchem ein elektrisch betriebener Sauggebläsemotor
zum Aufbauen einer Saugluftströmung angeordnet ist. In einem in dem Grundgehäuse angeordneten
Staubsammelraum ist von der Saugluftströmung von dem zu reinigenden Boden mitgerissener
Schmutz und/oder Staub in einem Staubfilterbeutel absonderbar.
[0022] Der Saugmund 5 weist einen zentralen Saugmundabschnitt 6 sowie zwei den zentralen
Saugmundabschnitt 6 seitlich flankierende bzw. einfassende seitliche Saugmundabschnitte
7 auf. Die seitlichen Saugmundabschnitte 7 erstrecken sich von dem Saugkanal 4 linear
hin zu jeweils einer Ecke 7a des gleichschenkligen Dreiecks, so dass der Winkel α
zwischen den Längserstreckungsrichtungen der beiden seitlichen Saugmundabschnitte
7 135° beträgt. Strömungstechnisch begrenzt sind die seitlichen Saugmundabschnitte
7 durch innere und äußere seitliche Strömungsdichtungsmittel 8. Die äußeren seitlichen
Strömungsdichtungsmittel 8 erstrecken sich von einer jeweiligen Ecke 7a des gleichschenkligen
Dreiecks entlang des jeweiligen Schenkels und gehen zwischen den beiden Schenkeln,
den Saugkanal 4 teilweise begrenzend, teilkreisförmig ineinander über.
[0023] Entsprechend ist die komplette Rückseite der Saugdüse durch die äußeren seitlichen
Strömungsdichtungsmittel 8 begrenzt, welche vorliegend als Borstenreihe ausgestaltet
sind. Die inneren seitlichen Strömungsdichtungsmittel 8 erstrecken sich annähernd
parallel zu den äußeren seitlichen Strömungsdichtungsmitteln 8 derart von dem Saugkanal
4 weg in Richtung der Ecken 7a, so dass an dem Saugkanal 4 zwischen den beiden inneren
seitlichen Strömungsdichtungsmitteln 8 ein Luftdurchgang 9 für die Saugluftströmung
ausgebildet ist. Der Luftdurchgang 9 weist vorliegend eine Breite von 32 mm auf, während
die beiden seitlichen Saugmundabschnitte 7 im Bereich des Saugkanals 4 jeweils eine
Breite von 33 mm aufweisen. Durch die vorgenannte Dimensionierung wird erreicht, dass
ein Anteil von 45 % der Saugluftströmung von dem Saugkanal 4 durch den zentralen Saugmundabschnitt
6 strömt, während sich der verbleibende Anteil von 55 % gleichmäßig auf die beiden
seitlichen Saugmundabschnitte 7 aufteilt.
[0024] Zur Bestimmung der Aufteilung der Saugluftströmung in den einzelnen Saugmundabschnitten
6, 7 der Saugdüse lässt sich für jeden einzelnen Saugmundabschnitt 6, 7 und für die
gesamte Bodenplatte 2 jeweils eine Drosselkennlinie ermitteln, wie im Nachfolgenden
weiter beschrieben ist. Aus der Drosselkennlinie lässt sich ableiten, welche Saugluftströmung
bzw. Volumenströme sich bei gleichem Druckverlust/-differenz für die einzelnen Saugmundabschnitt
6, 7 ergeben. Konkret lässt sich an einer Volumenstrommessstrecke bestimmen, welche
Druckdifferenzen sich bei einer gewissen Saugluftströmung ergeben. Hierzu kann jeweils
eine bestimmte Saugluftströmung eingestellt und dann dafür die entsprechend erzeugte
Druckdifferenz über der gesamten Volumenstrommessstrecke auf einer glatten Hartbodenoberfläche
bestimmt werden.
[0025] Zur Ermittlung der Druckverluste, die innerhalb der Saugmundabschnitte 6, 7 verursacht
werden, wird von den ermittelten Druckdifferenzen eine Referenzmessung abgezogen.
Bei dieser Referenzmessung wird die Saugdüse abgehoben, so dass die Saugmundabschnitte
6, 7 keine Auswirkung mehr auf die Drosselung haben, sondern nur die Drosselung der
restlichen Saugdüse bis zur Öffnung des Saugkanals 4 zur Bodenplatte 2 hin bestimmt
wird. Durch den Abzug dieser Referenzmessung ergibt sich dann als Resultat der Druckverlust,
der nur in den Saugmundabschnitten 6, 7 erzeugt wird. Um anschließend die Druckverluste
innerhalb der einzelnen Saugmundabschnitte 6, 7 zu bestimmen, wird in zwei weiteren
Schritten zunächst der zentrale Saugmundabschnitt 6 verschlossen und nur die Druckverluste
über die seitlichen Saugmundabschnitte 7 bestimmt. Anschließend werden die seitlichen
Saugmundabschnitte 7 verschlossen und nur der Druckverlust über den zentralen Saugmundabschnitt
6 bestimmt. Aus den gemessenen Drosselkennlinien kann nun die Aufteilung der Saugluftströmung
ermittelt werden, indem für eine gegebene Druckdifferenz bestimmt wird, welche Saugluftströmung
sich bei genau dieser Drosselung in den einzelnen Saugmundabschnitten 6, 7 ergeben.
Dabei gilt, dass im Betrieb die Druckdifferenzen über die einzelnen Saugmundabschnitte
6, 7 immer gleich groß sind.
[0026] Die seitlichen Saugmundabschnitte 7 weisen entlang ihrer Erstreckung eine konstante
Höhe von 22 mm auf. An ihren dem Saugkanal 4 entgegengesetzte Enden weisen die seitlichen
Saugmundabschnitte 7 jeweils ein U-förmiges Fenster 10 als seitliche Öffnung der Saugdüse
auf. An dem Fenster 10 ist eine nicht gezeigte den jeweiligen seitlichen Saugmundabschnitt
7 abschließende Drosselwand vorgesehen, durch welche eine Öffnungsweite zwischen dem
Boden und der dem Boden zugewandten Unterkante des Fensters 10 von 7,6 mm ausgebildet
wird. Die Breite der seitlichen Saugmundabschnitte 7 reduziert sich von 33 mm am Saugkanal
4 auf 27 mm im Bereich des Fensters 10, wobei durch eine in den Figuren gezeigte Abwinkelung
der jeweiligen seitlichen Saugmundabschnitte 7 eine weitere Reduzierung der Breite
auf 25 mm am Fenster 10 bewirkt wird.
[0027] Ebenso wie der Saugmund 5 sowie die Bodenplatte 2 weist der zentrale Saugmundabschnitt
6 eine Form nach Art eines gleichschenkligen Dreiecks auf, wobei die beiden inneren
seitlichen Strömungsdichtungsmittel 8 den zentralen Saugmundabschnitt 6 an den Schenkeln
strömungsdicht begrenzen. Wie bereits erwähnt, ist an der Spitze des zentralen Saugmundabschnitts
6 der Luftdurchgang 9 hin zum Saugkanal 4 angeordnet, während gegenüberliegend an
der Basis 6a und zusammenfallend mit der Vorderseite der Saugdüse ein vorderes Strömungsdichtungsmittel
11 zur wenigstens teilweisen Abdichtung des zentralen Saugmundabschnitts 6 vorgesehen
ist.
[0028] Das vordere Strömungsdichtungsmittel 11 ist als flexible Dichtungslippe derart ausgestaltet,
dass Grobgut die Dichtungslippe passieren kann. Das im zentralen Saugmundabschnitt
6 angelangte Grobgut wird von der Saugluftströmung erfasst und durch den Saugkanal
4 hindurch abgesaugt. Das vordere Strömungsdichtungsmittel 11 reicht von der Bodenplatte
2 bis auf den Boden, wobei jeweils seitlich zwischen dem vorderen Strömungsdichtungsmittel
11 und den Ecken 7a der Saugdüse ein Spalt von annähernd 50 mm ausgebildet ist. Derart
kann das als Dichtungslippe ausgestaltete vordere Strömungsdichtungsmittel 11 beim
Überfahren von Grobgut in den Saugraum 3 hinein verschwenken, ohne dabei die inneren
seitlichen Strömungsdichtungsmittel 8 zu berühren.
[0029] Während durch das vordere Strömungsdichtungsmittel 11 bereits der Austritt von durch
die Saugluftströmung bewirkter Lärmemission reduziert ist, ist zur weiteren Reduzierung
der Lärmemission ein Mittel zur akustischen Abschirmung 12 vorgesehen, welches vorliegend,
in den Darstellungen der Figuren 1 und 2, als einstückig mit dem Gehäuse 1 ausgeformte
V-förmige Leiste ausgestaltet ist, die von der Bodenplatte 2 hin zum Boden orientiert
ist, ohne dabei jedoch den Boden zu berühren. Das derart ausgestaltete Mittel zur
akustischen Abschirmung 12 ist in dem zentralen Saugmundabschnitt 6 in Saugluftströmungsrichtung
zwischen der die Vorderseite der Saugdüse bildenden Basis 6a und dem Saugkanal 4 angeordnet.
[0030] Der Abstand zwischen dem vorderen Strömungsdichtungsmittel 11 und dem Mittel zur
akustischen Abschirmung 12 beträgt 15 mm, während der Abstand zwischen dem Mittel
zur akustischen Abschirmung 12 und den inneren seitlichen Strömungsdichtungsmitteln
8 jeweils 22 mm beträgt. Alternativ kann das Mittel zur akustischen Abschirmung 12
auch aus zwei sich etwa 5 cm lang erstreckende Borstenstreifen ausgeführt sein, die
in einem Winkel von etwa 30° zueinander versetzt derart an der Bodenplatte 2 angeordnet
sind, dass eine direkte Schallemission von dem Saugkanal 4 hin zu der Vorderseite
eingeschränkt ist.
[0031] Durch die vorgeschlagene Aufteilung des Volumenstroms der Saugluftströmung auf die
beiden seitlichen Saugmundabschnitte 7 zum Absaugen von Feinstaub sowie den zentralen
Saugmundabschnitt 6 zum Absaugen von Grobgut wird eine besonders effiziente Absaugung
sowohl von Feinstaub als auch von Grobgut ermöglicht, ohne dass, wie bei den aus dem
Stand der Technik bekannten Ausgestaltungen, eine manuelle Umschaltung zwischen Feinstaub
und Grobgut notwendig ist. Durch die experimentell bestätigte Dimensionierung der
seitlichen Saugmundabschnitte 7 wird eine hohe Strömungsgeschwindigkeit und insofern
ein großer Volumenstrom erreicht, was in einer sehr guten und effizienten Feinstaubaufnahme
resultiert. Da der Saugmund 5 eine vergleichsweise kleine unterdruckbehaftete Fläche
aufweist, ist die zuvor beschriebene Ausgestaltung durch eine geringe Schiebekraft
gekennzeichnet. Da andererseits der zentrale Saugmundabschnitt 6 demgegenüber offener
gestaltet ist, zeichnet sich die Saugdüse zudem durch eine sehr effiziente Grobgutaufnahme
aus, wobei aufgrund des Mittels zur akustischen Abschirmung 12 sowie aufgrund des
vorderen Strömungsdichtungsmittels 11 eine nur geringe Lärmemission erfolgt.
Bezugszeichenliste
[0032]
Gehäuse 1
Bodenplatte 2
Saugraum 3
Saugkanal 4
Saugmund 5
Zentraler Saugmundabschnitt 6
Basis 6a
Seitlicher Saugmundabschnitt 7
Ecke 7a
Strömungsdichtungsmittel 8
Luftdurchgang 9
Fenster 10
Vorderes Strömungsdichtungsmittel 11
Mittel zur akustischen Abschirmung 12
Winkel α
1. Saugdüse für einen Staubsauger zum Aufsaugen von Schmutz und/oder Staub von einem
Boden mittels einer Saugluftströmung mit einem Gehäuse (1), einem innerhalb des Gehäuses
gebildeten Saugraum (3), einem in den Saugraum (3) mündenden Saugkanal (4) zum Führen
der Saugluftströmung und einem als bodenseitige Öffnung des Saugraums (3) ausgebildeten
Saugmund (5), wobei der Saugmund (5) einen zentralen Saugmundabschnitt (6) und zwei
den zentralen Saugmundabschnitt (6) einfassende seitliche Saugmundabschnitte (7) aufweist
und der Saugmund (5) derart ausgebildet ist, dass ein Anteil von ≥ 40 % und ≤ 65 %
der Saugluftströmung durch den zentralen Saugmundabschnitt (6) strömt.
2. Saugdüse nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Saugmund (5) derart ausgebildet
ist, dass ein Anteil von ≥ 42 % und ≤ 60 %, vorzugsweise ≥ 44 % und ≤ 50 %, ganz besonders
bevorzugt 45 % der Saugluftströmung durch den zentralen Saugmundabschnitt (6) strömt.
3. Saugdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Saugmund (5) eine Form
nach Art eines gleichschenkligen Dreiecks aufweist, bevorzugt der Saugkanal (4) im
Bereich der Spitze zwischen den Schenkeln des Dreiecks in den derart gebildeten Saugraum
(3) mündet, sich der zentrale Saugmundabschnitt (6) von dem Saugkanal (4) bis zu der
Basis (6a) des gleichschenkligen Dreiecks erstreckt und sich die seitlichen Saugmundabschnitte
(7) von dem Saugkanal (4) entlang der jeweiligen Schenkel des gleichschenkligen Dreiecks
bis zu den der Spitze entgegengesetzt angeordneten Ecken (7a) des gleichschenkligen
Dreiecks erstrecken.
4. Saugdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei sich die beiden seitlichen
Saugmundabschnitte (7) von dem Saugkanal (4) jeweils zu einer Seite der Saugdüse derart
weg erstrecken, dass für den Winkel α zwischen den Längserstreckungsrichtungen der
beiden seitlichen Saugmundabschnitte (7) gilt 45° ≤ α ≤ 160°, vorzugsweise 90° ≤ α
≤ 135°, ganz besonders bevorzugt ≤ 135°, oder sich die beiden seitlichen Saugmundabschnitte
(7) von dem Saugkanal (4) in einen Kurvenverlauf voneinander weg erstrecken.
5. Saugdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Saugmund (5) einen weiteren
zentralen Saugmundabschnitt und zwei den weiteren zentralen Saugmundabschnitt einfassende
weitere seitliche Saugmundabschnitte aufweist, und sich der zentrale Saugmundabschnitt
(6) und der weitere zentrale Saugmundabschnitt von dem Saugkanal (4) in entgegengesetzten
Richtungen derart weg erstrecken, dass die zwei seitlichen Saugmundabschnitte (7)
und die zwei weiteren seitlichen Saugmundabschnitte eine x- förmige Anordnung ausbilden.
6. Saugdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die seitlichen Saugmundabschnitte
(7) jeweils durch sich von dem Saugkanal (4) bis hin zu den Seiten der Saugdüse erstreckende
innere und äußere seitliche Strömungsdichtungsmittel (8) begrenzt sind, so dass der
zentrale Saugmundabschnitt (6) durch die inneren seitlichen Strömungsdichtungsmittel
(8) der jeweiligen seitlichen Saugmundabschnitte (7) begrenzt ist.
7. Saugdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem vorderen Strömungsdichtungsmittel
(11), welches ausgeführt und angeordnet ist, den zentralen Saugmundabschnitt (6) an
der Vorderseite der Saugdüse wenigstens abschnittsweise zu begrenzen.
8. Saugdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Mittel zur akustischen
Abschirmung (12), welches in dem zentralen Saugmundabschnitt (6) in Saugluftströmungsrichtung
zwischen dem Saugkanal (4) und der dem Saugkanal (4) beabstandet angeordneten Vorderseite
der Saugdüse angeordnet ist.
9. Saugdüse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die seitlichen Saugmundabschnitte
(7) ausgeführt sind, dass sich die Breite der seitlichen Saugmundabschnitte (7) und/oder
die Höhe der seitlichen Saugmundabschnitte (7) zwischen dem Saugkanal (4) und den
Seiten der Saugdüse linear, stufenförmig und/oder in einer Kurvenform verringert oder
konstant ist.