(19)
(11) EP 3 095 528 A2

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
23.11.2016  Patentblatt  2016/47

(21) Anmeldenummer: 16163750.9

(22) Anmeldetag:  04.04.2016
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B05C 17/005(2006.01)
B01F 5/06(2006.01)
B01F 15/02(2006.01)
B01F 5/04(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME
Benannte Validierungsstaaten:
MA MD

(30) Priorität: 02.04.2015 DE 102015105186

(71) Anmelder: RUBLIC + CANZLER GmbH
01067 Dresden (DE)

(72) Erfinder:
  • Muschalek, Thomas
    01187 Dresden (DE)

(74) Vertreter: Lippert, Stachow & Partner 
Patentanwälte Krenkelstrasse 3
01309 Dresden
01309 Dresden (DE)

   


(54) AUSTRAGVORRICHTUNG FÜR PASTÖSE MASSEN


(57) Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung zum Zusammenführen und Abgeben von mindestens zwei pastösen Massen, umfassend Aufnahmen für mindestens zwei austauschbare Behälter 7, 8, mindestens eine auf die Behälter 7, 8 wirkende Ausdrückeinrichtung sowie ein mit den Behältern 7, 8 direkt verbindbares Vormischkammerelement 9 mit einer Vormischkammer 10, die eine Längsachse und einen Kammerquerschnitt sowie einen ersten Eingang 11 für eine erste pastöse Masse, mindestens einen zweiten Eingang 12 für eine zweite pastöse Masse, an den sich ein Zuführungskanal 15 mit einer in dem Kammerquerschnitt mittig mündenden Abgabeöffnung 17 anschließt, und einen gemeinsamen Ausgang 13 für ein Gemisch der pastösen Massen, an dem ein statischer Mischer 6 anbringbar ist, aufweist, wobei sich mindestens ein Kanalabschnitt des Zuführungskanals 15 rechtwinklig zur Längsachse in die Vormischkammer 10 hinein erstreckt.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung betrifft eine Austragvorrichtung zum Zusammenführen und Abgeben pastöser Massen, die eine Vormischkammer aufweist, zur Verarbeitung eines aus mindestens zwei Komponenten bestehenden pastösen, aushärtbaren Werkstoffs, gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.

[0002] Mehrkomponentige Werkstoffe wie Klebstoffe, Dichtstoffe, Fugenmassen oder dergleichen werden üblicherweise dadurch erzeugt, dass zwei oder mehr Komponenten des Werkstoffs unmittelbar vor der Ausbringung miteinander vermischt werden. Hierfür sind verschiedenste Ausgestaltungen von Austragvorrichtungen, beispielsweise so genannte Klebstoffpistolen, bekannt. Da in den meisten Fällen eine erste Komponente und eine zweite Komponente vermischt werden müssen, wobei im allgemeinen das angestrebte Mischungsverhältnis ungleich 1 ist, weisen bekannte Klebstoffpistolen üblicherweise zwei (oder mehr) Aufnahmen für mehrere, meist zwei, je eine der beiden Komponenten enthaltende Behälter auf, wobei meist der Behälter einer ersten Komponente einen größeren Durchmesser aufweist als der oder die Behälter einer oder je einer zweiten Komponente, die mit der ersten Komponente möglichst gut vermischt werden soll, um eine gleichmäßige chemische Reaktion zwischen den Komponenten zu erzielen.

[0003] Die Behälter können dabei beispielsweise rohrförmige Kartuschen sein, die häufig aus Kunststoff hergestellt sind und nach der vollständigen Entleerung entsorgt werden. Diese Art von Behältern wird hauptsächlich im Heimwerkerbereich verwendet. Insbesondere im professionellen Bereich kommen dagegen oftmals Behälter zur Anwendung, bei denen die Komponenten in Schlauchbeuteln abgepackt sind. Bei diesen Behältern ist es notwendig, an der Austragvorrichtung ein Führungselement vorzusehen, das ein sauberes Entleeren sicherstellt. Dies kann beispielsweise dadurch realisiert sein, dass die Aufnahme für den Behälter als Rohrhülse ausgeführt ist. Das dabei nötige Öffnen des Behälters kann beispielsweise dadurch geschehen, dass der Anwender den Schlauchbeutel vor Beginn der Arbeit im Zusammenhang mit dem Einlegen in die Aufnahme aufschneidet, oder in der Aufnahme sind ein oder mehrere Aufstechelemente angeordnet, die den Behälter beim Einlegen penetrieren, so dass die entsprechende Komponente austreten kann.

[0004] Die Behälter können dabei mit einer zu der Austragvorrichtung gehörenden Vormischkammer verbunden sein, in welche die aus den Behältern austretenden Komponenten eintreten und dabei zusammengeführt und grob miteinander vermengt werden. Bei vielen bekannten Austragvorrichtungen werden die Komponenten nebeneinander in die Vormischkammer eingeführt, so dass in dem aus der Ausgabeöffnung austretenden Strang die einzelnen Komponenten noch relativ stark voneinander abgegrenzt sind.

[0005] Es sind Austragvorrichtungen bekannt mit einer Vormischkammer, in der ein dynamischer Mischer angeordnet ist, beispielsweise in Form einer turbinenartigen Anordnung von Mischflügeln auf einem Rotor (DE 90 17 323 U1, EP 1 510 248 A1, WO 2009/033832 A1, WO 2009/071318 A2).

[0006] Eine Ausdrückeinrichtung, beispielsweise ein mechanisch, pneumatisch oder elektrisch betätigter Zylinder, der auch mehrere Kolben, beispielsweise je einen Kolben für jede zu vermischende Komponente aufweisen kann, wirkt gleichzeitig auf alle beteiligten Behälter ein, so dass der jeweilige Inhalt der Behälter durch die Vormischkammer hindurch in Richtung auf eine Ausgabeöffnung verdrängt wird. Vor oder in dieser Ausgabeöffnung werden die Komponenten miteinander vermengt, wobei jedoch eine vollständige Durchmischung meist nicht erreicht wird, wie oben bereits beschrieben wurde.

[0007] Deshalb wird an der Ausgabeöffnung üblicherweise ein sogenannter statischer Mischer angebracht. Dabei handelt es sich meist um eine langgestreckte Tülle, in deren Innerem mehrere Verwirbelungselemente an festen Positionen angeordnet sind, die den noch unvollständig vermischten, die zu vermischenden Komponenten enthaltenden Strang, der die Ausgabeöffnung verlässt, sukzessive so verwirbelt, dass die Komponenten fortschreitend stärker vermischt werden, mit dem Ziel, am Ausgang des statischen Mischers eine homogene, vollständig durchmischte Masse zu erhalten.

[0008] Werden die Komponenten jedoch nebeneinander in eine Vormischkammer eingeführt, und sind sie aus diesem Grunde an der Ausgabeöffnung der Mischammer wie oben beschrieben noch relativ wenig miteinander vermischt, so zeigt sich, dass auch ein nachfolgend angeordneter statischer Mischer eine vollständig homogene Durchmischung der beteiligten Komponenten nicht erreichen kann.

[0009] Es sind auch Austragvorrichtungen bekannt, bei denen die verschiedenen Komponenten beispielsweise seitlich direkt in den statischen Mischer eingeführt und erst dort miteinander vermengt werden. Beispiele hierfür sind in DE 31 03 610 A1, EP 0 057 465 A2, FR 2 702 396 A1, DE 695 20 513 T2 und EP 0 721 805 A2 beschrieben. Nachfolgend wird dann ebenfalls wie oben beschrieben die Masse beim Durchlaufen der Anordnung von Verwirbelungselementen homogenisiert. In diesem Falle weist die Austragvorrichtung selbst keine Vormischkammer auf. Der statische Mischer ist ein meist aus Kunststoff hergestelltes Teil, das mit den gefüllten Behältern ausgeliefert wird und nach der vollständigen Entleerung der Behälter zusammen mit diesen entsorgt wird, so dass eine Reinigung nicht notwendig ist. Wegen der schwierigen Reinigung nach dem Gebrauch werden statische Mischer im Allgemeinen nicht in Vormischkammern von Austragvorrichtungen angeordnet, da diese immer wieder verwendbar sein müssen. Eine Ausnahme stellt in dieser Hinsicht EP 1 892 033 A1 dar, in der eine Kombination eines dynamischen Mischers mit einem statischen Mischer in einer Vormischkammer vorgeschlagen wird.

[0010] DE 40 26 685 A1 hat sich der Aufgabe gewidmet, ein Verfahren und eine Austragvorrichtung anzugeben, mit welchen zwei pastöse Massen in einem bestimmten vorgegebenen Volumenverhältnis konstant so zusammengeführt werden können, dass stets eine geschlossene Außenschicht der aus der Kammer größeren Durchmessers kommenden Masse um die andere Masse erhalten bleibt. Hierzu wird vorgeschlagen, dass die eine Masse während des Zusammenführens in der anderen Masse eingebettet und von letzterer unvollständig umschlossen wird. Konkret lehrt dieses Dokument eine Austragvorrichtung zum Zusammenführen zweier pastöser Massen unterschiedlicher oder gleicher Viskosität aus zwei unterschiedliche Durchmesser aufweisenden, parallel zueinander angeordneten Kammern eines Mischgerätes bei der der Austrittsbereich der Kammer größeren Durchmessers eine den Austrittsbereich der Kammer geringeren Durchmessers bildende Zuführdüse, um den Ausgang letzterer, einen Ringraum bildend, vollständig umgibt. Da jedoch bei der dortigen Lösung der als Zuführdüse ausgebildete Austrittsbereich der Kammer geringeren Durchmessers schräg in den Austrittsbereich der Kammer größeren Durchmessers eintritt, wird das angestrebte Ziel, dass die eine Masse während des Zusammenführens in der anderen Masse eingebettet und von letzterer vollständig umschlossen wird, nicht zufriedenstellend erreicht. Dies liegt insbesondere daran, dass sich im Bereich der Zuführdüse eine Luftblase bildet, die von der seitlich hinzutretenden ersten Komponente nicht verdrängt werden kann. Eine ähnliche Lösung ist auch aus DE 89 00 469 U1 bekannt.

[0011] Diese Nachteile des bekannten Standes der Technik sollen mit der vorliegenden Erfindung beseitigt werden.

[0012] Dazu wird eine Austragvorrichtung zum Zusammenführen von mindestens zwei pastösen Massen vorgeschlagen, die Aufnahmen für mindestens zwei austauschbare Behälter, mindestens eine auf die Behälter wirkende Ausdrückeinrichtung sowie ein mit den Behältern direkt verbindbares Vormischkammerelement mit einer Vormischkammer, die eine Längsachse und einen Kammerquerschnitt, sowie einen ersten Eingang für eine erste pastöse Masse, mindestens einen zweiten Eingang für eine zweite pastöse Masse, an den sich ein Zuführungskanal mit einer in dem Kammerquerschnitt mittig mündenden Abgabeöffnung anschließt, und einen gemeinsamen Ausgang für ein Gemisch der pastösen Massen, an dem ein statischer Mischer anbringbar ist, aufweist, wobei sich mindestens ein Kanalabschnitt des Zuführungskanals rechtwinklig zur Längsachse in die Vormischkammer hinein erstreckt.

[0013] Die vorgeschlagene Lösung ermöglicht es im Gegensatz zu der bekannten Lösung gemäß DE 40 26 685 A1 tatsächlich, dass die zweite Komponente von der ersten Komponente eingebettet und vollständig umschlossen wird. Da der Zuführungskanal der zweiten Komponente rechtwinklig zur Längsachse in die Vormischkammer ragt, kann die erste Komponente vollflächig über den gesamten Kammerquerschnitt eintreten. In der Folge umfließt die erste Komponente den Zuführungskanal vollständig, wobei der aus der Abgabeöffnung austretende Strang der zweiten Komponente von der ersten Komponente eingeschlossen wird und der so entstehende Strang aus beiden Komponenten die Luft aus der Vormischkammer vollständig verdrängt. Die gründliche Durchmischung der Komponenten erfolgt anschließend in bekannter Weise beim Durchlaufen des statischen Mischers.

[0014] Gemäß einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Vormischkammerelement einen Grundkörper und einen im Grundkörper auswechselbar angeordneten Einsatz umfasst, der die Vormischkammer begrenzt. Dabei kann der Grundkörper eine relativ massive, d.h. feste Struktur aufweisen, die in einer Austragvorrichtung fest verbaut und wiederverwendbar ist. Der auswechselbare Einsatz bildet und begrenzt die eigentliche Vormischkammer, in der die Zusammenführung der beiden Komponenten erfolgt.

[0015] Durch diese Ausgestaltung kann die ansonsten sehr aufwendige Reinigung der Vormischkammer entfallen, die nach jedem Gebrauch nötig ist, damit das Komponentengemisch nicht aushärten und dadurch das gesamte Vormischkammerelement unbrauchbar machen kann. Der auswechselbare Einsatz kann nach Gebrauch einfach entfernt und entsorgt werden, wodurch die Reinigung nicht mehr erforderlich ist. Der auswechselbare Einsatz kann kostengünstig, beispielsweise im Spritzgussverfahren, hergestellt werden. Es kann beispielsweise zu jedem Klebstoffgebinde ein derartiger Einsatz mitgeliefert werden, so dass der Anwender stets über einen neuen Einsatz verfügen kann, wenn ein neues Gebinde angebrochen wird.

[0016] Vorteilhaft kann dabei vorgesehen sein, dass der Einsatz sich vom ersten Eingang bis zum gemeinsamen Ausgang des Vormischkammerelements erstreckt. Auf diese Weise wird vollständig verhindert, dass der Grundkörper mit den pastösen Massen in Berührung kommt.

[0017] Weiter kann vorgesehen sein, dass das Vormischkammerelement Verdrehsicherungsmittel zur Verhinderung einer Relativverdrehung zwischen Grundkörper und Einsatz aufweist.

[0018] Das oder die Verdrehsicherungsmittel können vorteilhaft so gestaltet sein, dass sie nicht nur eine Relativverdrehung verhindern, sondern gleichzeitig den lagerichtigen Einbau des Einsatzes in den Grundkörper erzwingen. Beispielsweise kann der Einsatz einen Vorsprung und der Grundkörper eine mit dem Vorsprung korrespondierende Vertiefung wie eine Nut oder dergleichen aufweisen. Der Einsatz lässt sich dann nur in den Grundkörper einsetzen, wenn der Vorsprung in die Vertiefung eingreift, so dass ein verdrehter Einbau des Einsatzes in den Grundkörper verhindert wird.

[0019] Weiterhin kann das Vormischkammerelement Verschiebesicherungsmittel zur Verhinderung einer Relativverschiebung zwischen Grundkörper und Einsatz aufweisen, so dass der Einsatz, beispielsweise beim Austausch eines entleerten Behälters gegen einen vollen Behälter, nicht ungewollt herausfallen kann. Werden zwei oder mehrere Behälter direkt nacheinander verarbeitet, ist ein Austausch des Einsatzes nämlich nicht nötig. Ein derartiges Verschiebesicherungsmittel kann beispielsweise eine in einer Durchgangsbohrung des Grundkörpers angeordnete Schraube sein, die auf den Einsatz einwirkt und diesen im Grundkörper festklemmt.

[0020] Gemäß einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Zuführungskanal in einem stabförmigen Zuführungselement ausgebildet ist. Da das Vormischkammerelement eine relativ komplexe Form aufweist, kann es vorteilhaft beispielsweise durch Spritzgießen oder durch spanende Bearbeitung aus Kunststoff hergestellt werden. Um nun den Zuführungskanal einerseits mit der erforderlichen Festigkeit und andererseits zu Reinigungszwecken entfernbar ausbilden zu können, wird vorgeschlagen, dass an und in dem Vormischkammerelement ein stabförmiges Zuführungselement angeordnet ist, das beispielsweise aus einem metallischen Werkstoff hergestellt sein kann. Eine zentrale Bohrung entlang der Stabachse kann dabei den Zuführungskanal bilden.

[0021] Ein stabförmiges Zuführungselement kann aber bei einer Ausführung, bei der das Vormischkammerelement einen Grundkörper und einen auswechselbaren Einsatz umfasst, auch Bestandteil des Einsatzes sein. Ist der Einsatz durch Spritzgießen aus Kunststoff hergestellt, so kann das stabförmige Zuführungselement beispielsweise einstückig mit dem Einsatz hergestellt sein. In diesem Falle wird für das stabförmige Zuführungselement kein separates Bauteil benötigt.

[0022] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Zuführungselement in einer ersten Bohrung des Vormischkammerelements lösbar befestigt ist. Wie oben bereits dargelegt, wird dadurch beispielsweise die Reinigung der Vormischkammer und aller damit verbundenen Elemente, die mit den Komponenten in Berührung kommen, wesentlich erleichtert. Die erste Bohrung kann dafür beispielsweise ein Innengewinde und das stabförmige Zuführungselement ein damit korrespondierendes Außengewinde aufweisen.

[0023] Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die erste Bohrung im Vormischkammerelement einseitig von außen als Durchgangsbohrung bis in die Vormischkammer geführt ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine lösbare Anbringung des stabförmigen Zuführungselements an dem Vormischkammerelement sowie seine bedarfsweise Entnahme nach der Seite.

[0024] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass das stabförmige Zuführungselement an der Abgabeöffnung endet. Mit anderen Worten endet das stabförmige Zuführungselement in der Mitte der Vormischkammer, so dass eine richtungsgebundene Anbringung einer Abgabeöffnung für die zweite Komponente nicht benötigt wird.

[0025] In einer vorteilhaften Weiterbildung kann jedoch auch vorgesehen sein, dass das stabförmige Zuführungselement sich quer durch den gesamten Kammerquerschnitt erstreckt. Hierdurch wird der ersten Komponente ein quer durch den Kammerquerschnitt gleich großer Strömungswiderstand entgegengestellt, so dass die Einbettung der zweiten Komponente noch präziser in der Mitte der ersten Komponente erfolgen kann.

[0026] Dabei kann weiter vorgesehen sein, dass das stabförmige Zuführungselement auf der der ersten Bohrung gegenüberliegenden Seite der Vormischkammer in einer zweiten Bohrung abgestützt ist. Dadurch werden Verformungen des stabförmigen Zuführungselements aufgrund des von der ersten Komponente auf das Zuführungselement ausgeübten Kraft sicher abgeleitet. In diesem Fall bedarf es der Anbringung einer Abgabeöffnung an dem stabförmigen Zuführungselement an einer Stelle, die sich im montierten Zustand in der Mitte der Vormischkammer befindet. Die zweite Bohrung kann vorteilhaft als Sacklochbohrung ausgeführt sein, um einen unerwünschten Austritt der ersten Komponente zu verhindern.

[0027] Insbesondere im zuletzt beschriebenen Fall, dass das stabförmige Zuführungselement sich quer durch den gesamten Kammerquerschnitt erstreckt und die Abgabeöffnung an dem stabförmigen Zuführungselement an einer Stelle, die sich im montierten Zustand in der Mitte der Vormischkammer befindet, ist es vorteilhaft vorzusehen, dass die Abgabeöffnung dem gemeinsamen Ausgang zugewandt ist.

[0028] Wenn das stabförmige Element jedoch lösbar in einer Bohrung gehalten, beispielsweise in diese eingeschraubt ist, ist von außen schwer feststellbar, ob dies der Fall ist. Deswegen wird weiterhin vorgeschlagen, dass das stabförmige Zuführungselement einen von außerhalb des Vormischkammerelements sichtbaren Richtungsindikator aufweist. Hat das stabförmige Zuführungselement beispielsweise einen INBUS-Schraubenkopf, so könnte an dessen Oberseite eine Kerbe angebracht sein, die die Orientierung der Abgabeöffnung am stabförmigen Zuführungselement anzeigt. Das stabförmige Zuführungselement könnte dann beim Einschrauben in das Vormischkammerelement so ausgerichtet werden, dass die Kerbe zum gemeinsamen Ausgang der Vormischkammer ausgerichtet ist.

[0029] Um das werkzeuglose Einschrauben des stabförmigen Zuführungselements in das Vormischkammerelement zu erleichtern, kann beispielsweise vorgesehen sein, dass das stabförmige Zuführungselement an mindestens einem seiner Enden aus dem Vormischkammerelement ragt und an diesem Ende einen Knebel aufweist.

[0030] Besonders vorteilhaft können die beiden letztgenannten Merkmale so miteinander kombiniert werden, dass der Knebel der Richtungsindikator ist, d.h. der Knebel die Abgaberichtung der Abgabeöffnung anzeigt. Das stabförmige Zuführungselement könnte dann beim Einschrauben in das Vormischkammerelement so ausgerichtet werden, dass der Knebel zum gemeinsamen Ausgang der Vormischkammer ausgerichtet ist.

[0031] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass das Vormischkammerelement im Bereich des gemeinsamen Ausgangs ein Außengewinde in Form eines Rundgewindes, Flachgewindes oder Trapezgewindes aufweist. An diesem Gewinde kann in an sich bekannter Weise der statische Mischer angebracht werden. Da die statischen Mischer üblicherweise Einwegprodukte sind, nach jedem Gebrauch mit den entleerten Behältern entsorgt werden, muss das dafür vorgesehene Gewinde am Vormischkammerelement viele Schraubvorgänge ertragen, ohne übermäßig zu verschleißen. Außerdem muss das Gewinde gereinigt werden, damit Klebstoffreste es nicht mit der Zeit unbrauchbar machen. Beide Anforderungen werden durch die vorgeschlagenen Gewindearten hervorragend unterstützt.

[0032] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und zugehörigen Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen

Fig. 1 eine Klebstoffpistole für zweikomponentige Klebstoffe mit einem wiederverwendbaren Vormischkammerelement,

Fig. 2 das vorgeschlagene Funktionsprinzip der zentrischen Mischung,

Fig. 3 bis 5 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Vormischkammerelements,

Fig. 6 und 7 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Vormischkammerelements,

Fig. 8 und 9 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Vormischkammerelements, und

Fig. 10 und 11 ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Vormischkammerelements.



[0033] Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht eine Austragvorrichtung 1 in Form einer Klebstoffpistole, bei der eine erste Komponente und eine zweite Komponente in einem Vormischkammerelement 9 der Austragvorrichtung 1 miteinander vermengt und anschließend durch einen an dem Vormischkammerelement 9 der Austragvorrichtung 1 auswechselbar angebrachten statischen Mischer 6 ausgetragen werden. Die erste Komponente wird in einem ersten Behälter 7 in Form eines Schlauchbeutels bereitgestellt, der in eine rohrförmige Hülse eingelegt wird, die ihrerseits an einem ersten Eingang 11 des Vormischkammerelements 9 angebracht wird. Die zweite Komponente wird in einem zweiten Behälter 8 in Form eines Plastikröhrchens bereitgestellt, das an einem zweiten Eingang 12 des Vormischkammerelements 9 angebracht wird.

[0034] Die Austragvorrichtung 1 weist außerdem eine auf beide Behälter 7, 8 gleichzeitig wirkende, pneumatisch angetriebene Ausdrückeinrichtung 2 auf, an der das Vormischkammerelement 9 mittels Distanzstäben in einer solchen Entfernung angebracht ist, dass die Behälter 7, 8 zwischen der Ausdrückeinrichtung 2 und dem Vormischkammerelement 9 aufgenommen werden können. Zur Handhabung der Austragvorrichtung 1 weist diese außerdem einen Griff 3 mit einem Betätigungselement 4 für die Ausdrückeinrichtung 2 auf, durch welches die Ausdrückeinrichtung 2 mit Druckluft beaufschlagt wird, die der Austragvorrichtung 1 am Ende des Griffs 3 über einen Druckluftanschluss 5 zugeführt wird.

[0035] Fig. 2 zeigt, wie die zweite Komponente der ersten Komponente in einer erfindungsgemäßen Vormischkammer 10 zentrisch zugeführt wird. Dabei werden die Ströme der beiden Komponenten von den beiden Eingängen 11, 12 zu dem gemeinsamen Ausgang 13 durch Strömungslinien dargestellt. Es ist zu erkennen, dass die zweite Komponente durch ein stabförmiges Zuführungselement 18, das den Zuführungskanal 15 aufweist, der Vormischkammer 10 radial zugeführt und aus einer zentral angeordneten Abgabeöffnung 17 mittig in den Strom der ersten Komponente abgegeben wird.

[0036] Die Fig. 3 bis 5 zeigen ein erstes Ausführungsbeispiel eines Vormischkammerelements 9, mit dem das erfindungsgemäße Funktionsprinzip der zentrischen Mischung realisiert wird.

[0037] Das Vormischkammerelement 9 weist eine darin angeordnete Vormischkammer 10 auf. Das Vormischkammerelement 9 weist zwei Eingänge 11, 12 auf, durch die der Vormischkammer 10 jeweils eine Komponente zugeführt wird. Während der erste Eingang 11 für die erste Komponente koaxial zur Vormischkammer 10 angeordnet ist, ist der zweite Eingang 12 für die zweite Komponente seitlich daneben angeordnet.

[0038] Ein Zuführungskanal 15 für die zweite Komponente erstreckt sich rechtwinklig zur Längsachse in die Vormischkammer 10 hinein. Der Zuführungskanal 15 ist als achsparallele Bohrung in einem stabförmigen Zuführungselement 18 ausgebildet, das in einer ersten Bohrung 19 des Vormischkammerelements 9 mittels Gewinde 21 lösbar befestigt ist. Das stabförmige Zuführungselement 18 erstreckt sich quer durch den gesamten Kammerquerschnitt.

[0039] Die erste Bohrung 19 ist im Vormischkammerelement 9 einseitig von außen als Durchgangsbohrung bis in die Vormischkammer 10 geführt, in der das stabförmige Zuführungselement 18 angeordnet und mittels Gewinde 21 fixiert ist. Diese erste Bohrung 19 ist von der Seite des ersten Eingangs 11 für die erste Komponente her zur Vormischkammer 10 geführt, von wo aus auch das stabförmige Zuführungselement 18 in die erste Bohrung 19 eingeführt und darin verschraubt ist. Das stabförmige Zuführungselement 18 ist außerdem auf der der ersten Bohrung 19 gegenüberliegenden Seite der Vormischkammer 10 in einer zweiten Bohrung 20 abgestützt, die als Sacklochbohrung ausgeführt ist. Diese zweite Bohrung 20 reicht bis in den zweiten Eingang 12 für die zweite Komponente hinein, und das stabförmige Zuführungselement 18 ist an diesem Ende offen, d.h. es bildet an seinem Ende eine Eintrittsöffnung 16, durch die die zweite Komponente in das stabförmige Zuführungselement 18 und damit in den Zuführungskanal 15 eintreten kann.

[0040] Die an dem stabförmigen Zuführungselement 18 bezüglich der Vormischkammer 10 mittig angeordnete Abgabeöffnung 17, die das Ende des Zuführungskanals 15 bildet, ist seitlich an dem stabförmigen Zuführungselement 18 angeordnet und dem gemeinsamen Ausgang 13 der Vormischkammer 10 zugewandt.

[0041] Das stabförmige Zuführungselement 18 ragt mit einem seiner Enden an der Seite des ersten Eingangs 11 für die erste Komponente aus dem Vormischkammerelement 9. An diesem Ende des stabförmigen Zuführungselements 18 ist ein Knebel für die werkzeuglose Montage des stabförmigen Zuführungselements 18 angeordnet, der gleichzeitig als ein von außerhalb des Vormischkammerelements 9 sichtbarer Richtungsindikator 22 dient, denn der Knebel und die Abgabeöffnung 17 des stabförmigen Zuführungselements 18 weisen beide in dieselbe Richtung.

[0042] Das Vormischkammerelement 9 weist im Bereich des gemeinsamen Ausgangs 13 ein Außengewinde 14 in Form eines Trapezgewindes auf, das der lösbaren Anbringung eines statischen Mischers 6 dient und das verschleißarm und leicht zu reinigen ist.

[0043] Die Fig. 6 und 7 zeigen ein zweites Ausführungsbeispiel eines Vormischkammerelements 9, mit dem das erfindungsgemäße Funktionsprinzip der zentrischen Mischung realisiert wird.

[0044] Dieses zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die erste Bohrung 19 von der Seite des zweiten Eingangs 12 für die zweite Komponente her zur Vormischkammer 10 geführt ist, von wo aus auch das stabförmige Zuführungselement 18 in die erste Bohrung 19 eingeführt und darin verschraubt ist. Die erste Bohrung 19 führt dabei durch den zweiten Eingang 12 für die zweite Komponente hindurch, und das stabförmige Zuführungselement 18 hat an dieser Stelle eine seitliche Eintrittsöffnung 16, so dass die zweite Komponente in das stabförmige Zuführungselement 18 und damit in den Zuführungskanal 15 eintreten kann.

[0045] Die an dem stabförmigen Zuführungselement 18 bezüglich der Vormischkammer 10 mittig angeordnete Abgabeöffnung 17, die das Ende des Zuführungskanals 15 bildet, ist zentral an dem stabförmigen Zuführungselement 18 angeordnet. Sie bildet den Abschluss des stabförmigen Zuführungselements 18, das in diesem Ausführungsbeispiel nicht auf der gegenüberliegenden Seite der Vormischkammer 10 abgestützt ist.

[0046] Die Fig. 8 und 9 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel eines Vormischkammerelements 9, mit dem das erfindungsgemäße Funktionsprinzip der zentrischen Mischung realisiert wird.

[0047] Dieses dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel dadurch, dass das stabförmige Zuführungselement 18 ähnlich wie im ersten Ausführungsbeispiel auf der der ersten Bohrung 19 gegenüberliegenden Seite der Vormischkammer 10 in einer zweiten Bohrung 20 abgestützt ist, die als Sacklochbohrung ausgeführt ist, wobei die bezüglich der Vormischkammer 10 mittig angeordnete Abgabeöffnung 17, die das Ende des Zuführungskanals 15 bildet, seitlich an dem stabförmigen Zuführungselement 18 angeordnet und dem gemeinsamen Ausgang 13 der Vormischkammer 10 zugewandt ist.

[0048] Die Fig. 10 und 11 zeigen ein viertes Ausführungsbeispiel eines Vormischkammerelements 9, mit dem das erfindungsgemäße Funktionsprinzip der zentrischen Mischung realisiert wird.

[0049] Dieses vierte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von den anderen Ausführungsbeispielen dadurch, dass das Vormischkammerelement 9 einen Grundkörper 9a und einen im Grundkörper 9a auswechselbar angeordneten Einsatz 9b umfasst, der die Vormischkammer 10 begrenzt. Der Einsatz 9b erstreckt sich vom ersten Eingang 11, an dem ein Behälter für eine erste pastöse Masse angebracht werden kann, bis zum gemeinsamen Ausgang 13, so dass der Grundkörper 9a mit den pastösen Massen nicht in Berührung kommen kann.

[0050] Das Vormischkammerelement 9 weist Verdrehsicherungsmittel in Form einer Vertiefung 9c im Grundkörper 9a und eines mit der Vertiefung 9c korrespondierenden Vorsprungs 9d des Einsatzes 9b auf, die so zusammenwirken, dass sie einen lagerichtigen Einbau des Einsatzes 9b im Grundkörper 9a erzwingen und einer Relativverdrehung zwischen Grundkörper 9a und Einsatz 9b entgegenwirken.

[0051] Ein Verschiebesicherungsmittel in Form einer Schraube 9e, die den Einsatz 9b im Grundkörper 9a festklemmt, verhindert eine Relativverschiebung zwischen Grundkörper 9a und Einsatz 9b und somit auch das unbeabsichtigte Herausfallen des Einsatzes 9b aus dem Grundkörper 9a.

[0052] Quer durch die Vormischkammer 10 erstreckt sich das stabförmige Zuführungselement 18, das einstückiger Bestandteil des Einsatzes 9b ist und nach Gebrauch mit diesem entsorgt wird.

Bezugszeichenliste



[0053] 
1
Austragvorrichtung
2
Ausdrückeinrichtung
3
Griff
4
Betätigungselement
5
Druckluftanschluss
6
statischer Mischer
7
erster Behälter
8
zweiter Behälter
9
Vormischkammerelement
9a
Grundkörper
9b
Einsatz
9c
Verdrehsicherungsmittel (Vertiefung)
9d
Verdrehsicherungsmittel (Vorsprung)
9e
Verschiebesicherungsmittel (Schraube)
10
Vormischkammer
11
erster Eingang
12
zweiter Eingang
13
gemeinsamer Ausgang
14
Außengewinde
15
Zuführungskanal
16
Eintrittsöffnung
17
Abgabeöffnung
18
stabförmiges Zuführungselement
19
erste Bohrung
20
zweite Bohrung
21
Gewinde
22
Richtungsindikator



Ansprüche

1. Austragvorrichtung zum Zusammenführen von mindestens zwei pastösen Massen, umfassend
Aufnahmen für mindestens zwei austauschbare Behälter (7, 8),
mindestens eine auf die Behälter (7, 8) wirkende Ausdrückeinrichtung sowie
ein mit den Behältern (7, 8) direkt verbindbares Vormischkammerelement (9) mit einer Vormischkammer (10), die eine Längsachse und einen Kammerquerschnitt, einen ersten Eingang (11) für eine erste pastöse Masse, mindestens einen zweiten Eingang (12) für eine zweite pastöse Masse, an den sich ein Zuführungskanal (15) mit einer in dem Kammerquerschnitt mittig mündenden Abgabeöffnung (17) anschließt, und einen gemeinsamen Ausgang (13) für ein Gemisch der pastösen Massen, an dem ein statischer Mischer (6) anbringbar ist, aufweist,
wobei sich mindestens ein Kanalabschnitt des Zuführungskanals (15) rechtwinklig zur Längsachse in die Vormischkammer (10) hinein erstreckt.
 
2. Austragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Vormischkammerelement (9) einen Grundkörper (9a) und einen im Grundkörper (9a) auswechselbar angeordneten Einsatz (9b) umfasst, der die Vormischkammer (10) begrenzt.
 
3. Austragvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz (9b) sich vom ersten Eingang (11) bis zum gemeinsamen Ausgang (13) erstreckt.
 
4. Austragvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Vormischkammerelement (9) Verdrehsicherungsmittel (9c, 9d) zur Verhinderung einer Relativverdrehung zwischen Grundkörper (9a) und Einsatz (9b) aufweist.
 
5. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Vormischkammerelement (9) Verschiebesicherungsmittel (9e) zur Verhinderung einer Relativverschiebung zwischen Grundkörper (9a) und Einsatz (9b) aufweist.
 
6. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuführungskanal (15) in einem stabförmigen Zuführungselement (18) ausgebildet ist.
 
7. Austragvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Zuführungselement (18) Bestandteil des Einsatzes (9b) ist.
 
8. Austragvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Zuführungselement (18) in einer ersten Bohrung (19) des Vormischkammerelements (9) lösbar befestigt ist.
 
9. Austragvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Bohrung (19) im Vormischkammerelement (9) einseitig von außen als Durchgangsbohrung bis in die Vormischkammer (10) geführt ist.
 
10. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Zuführungselement (18) an der Abgabeöffnung (17) endet.
 
11. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Zuführungselement (18) sich quer durch den gesamten Kammerquerschnitt erstreckt.
 
12. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Zuführungselement (18) auf der der ersten Bohrung (19) gegenüberliegenden Seite der Vormischkammer (10) in einer zweiten Bohrung (20) abgestützt ist.
 
13. Austragvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Bohrung (20) als Sacklochbohrung ausgeführt ist.
 
14. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabeöffnung (17) dem gemeinsamen Ausgang (13) zugewandt ist.
 
15. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Zuführungselement (18) einen von außerhalb des Vormischkammerelements (9) sichtbaren Richtungsindikator (22) aufweist.
 
16. Austragvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das stabförmige Zuführungselement (18) an mindestens einem seiner Enden aus dem Vormischkammerelement (9) ragt und an diesem Ende einen Knebel aufweist.
 
17. Austragvorrichtung nach den Ansprüchen 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Knebel der Richtungsindikator (22) ist.
 




Zeichnung























Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente