[0001] Die Erfindung betrifft eine Stoffaufwickelvorrichtung für entdoublierte und für schlauchförmige
Strickwarenbahnen mit einer vertikalen Drehachse, die koaxial zur Rotationsache einer
Rundstrickmaschine anordenbar ist.
[0002] Solche Stoffaufwickelvorrichtungen, mit denen sich die von einer Rundstrickmaschine
produzierten schlauchförmigen Strickwarenbahnen entweder direkt oder in einem entdoublierten
Zustand, das heißt nach dem Aufschneiden und Ausbreiten der Schlauchware, zu einer
flachen Warenbahn aufwickeln lassen, sind beispielsweise aus der
EP 1 808 518 B1 bereits bekannt. Soll von einem Warenbahntyp auf den anderen Warenbahntyp gewechselt
werden, so ist dies nach einem entsprechenden Umbau der Stoffaufwickeworrichtung möglich.
[0003] Da die Stoffaufwickelvorrichtung mit im zylindrischen Gehäuse einer Rundstrickmaschine
untergebracht ist, sind die maximal möglichen Durchmesser der aufgewickelten Strickwarenballen
aus Platzgründen begrenzt. Dies ist insbesondere beim Wickeln schlauchförmiger Strickwarenbahnen
von Nachteil, da die doppelt liegenden Strickwarenbahnen bereits nach ungefähr der
halben Bahnlänge den gleichen Ballendurchmesser ergeben wie beim Wickeln entdoublierter
Strickwarenbahnen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stoffaufwickelvorrichtung
für Rundstrickmaschinen derart auszubilden, dass beim Wickeln schlauchförmiger Strickwarenbahnen
größere maximale Wickeldurchmesser möglich sind als mit bekannten Stoffaufwickelvorrichtungen.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Stoffaufwickelvorrichtung der eingangs genannten
Art, die dadurch gekennzeichnet ist, dass schlauchförmige Strickwarenbahnen in einer
weiter von der vertikalen Drehachse entfernten horizontalen Position auf einen Wickelstab
aufwickelbar sind als entdoublierte Strickwarenbahnen.
[0006] Bei den bekannten Stoffaufwickelvorrichtungen werden die Wickelstäbe für entdoublierte
und für schlauchförmige Strickwarenbahnen an derselben Stelle in der Vorrichtung angeordnet
bzw. ein gemeinsamer Wickelstab für beide Arten von Strickwarenbahnen verwendet. Die
aus schlauchförmigen Strickwarenbahnen gebildeten Strickwarenballen sind kürzer als
diejenigen aus entdoublierten Strickwarenbahnen. Insofern können für diese Strickwarenbahnen
kürzere Wickelstäbe verwendet und weiter außerhalb im zylindrischen Gehäuse der Strickmaschine
gewickelt werden als die entdoublierten Warenbahnen. In der Peripherie des Gehäuses
ist auch mehr Platz in vertikaler Richtung vorhanden als dicht an der zentralen Drehachse.
Diese Platzverhältnisse werden bei der erfindungsgemäßen Stoffwickelvorrichtung ausgenutzt.
Durch das Verlagern des Wickelstabs für schlauchförmige Strickwarenbahnen weiter nach
außen können deutlich größere Ballendurchmesser für diese doppellagigen Warenbahnen
erzielt werden als mit Stoffaufwickelvorrichtungen nach dem Stand der Technik.
[0007] Eine weitere Optimierung der Ausnutzung des vorhandenen Platzes im Gehäuse einer
Strickmaschine kann dadurch erfolgen, dass schlauchförmige Strickwarenbahnen auch
in einer anderen, vorzugsweise tieferen vertikalen Position auf einen Wickelstab aufwickelbar
sind als entdoublierte Strickwarenbahnen.
[0008] Bei einer ersten, bevorzugten Ausgestaltung der Stoffaufwickelvorrichtung sind zwei
gesonderte Wickelstäbe für entdoublierte Strickwarenbahnen und für schlauchförmige
Strickwarenbahnen vorgesehen, die wahlweise in die Stoffaufwickelvorrichtung einsetzbar
sind. Der Wickelstab für schlauchförmige Strickwarenbahnen kann kürzer gewählt werden
als derjenige für entdoublierte Strickwarenbahnen, wodurch er relativ weit nach außen
verlegt werden kann, sofern dort die Platzverhältnisse günstiger sind als im Bereich
der vertikalen Drehachse.
[0009] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn die Stoffaufwickelvorrichtung Wangen mit Lagernuten
für die Enden des Wickelstabs für entdoublierte Strickwarenbahnen aufweist, zwischen
denen nach Ausbau des Wickelstabs für entdoublierte Strickwarenbahnen Wangen mit unterschiedlich
verlaufenden Lagernuten für den Wickelstab für schlauchförmige Strickwarenbahnen einbaubar
sind. Durch eine entsprechende Gestaltung der Lagernuten können für die beiden Wickelstäbe
optimale Positionen im Strickmaschinengehäuse festgelegt werden.
[0010] Dabei können die Lagernuten einen horizontalen Abschnitt aufweisen, der sich bis
zum vorderen Ende der Wangen erstreckt, sodass die Wickelstäbe mit der aufgewickelten
Strickwarenbahn nach vorn aus der Vorrichtung entnehmbar sind.
[0011] Die Wangen für den Wickelstab für schlauchförmige Strickwarenbahnen können vorzugsweise
in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar anordenbar sein. Es lassen sich dann unterschiedlich
lange Wickelstäbe für Schiauchgestricke unterschiedlichen Durchmessers in den Wangen
lagern.
[0012] Bei einer alternativen Ausgestaltung der Stoffaufwickelvorrichtung kann ein gemeinsamer
Wickelstab für entdoublierte Strickwarenbahnen und für schlauchförmige Strickwarenbahnen
vorgesehen sein, dessen Enden zum Wickeln entdoublierter Strickwarenbahnen in anderen
Lagernuten als zum Wickeln schlauchförmiger Strickwarenbahnen (21) lagerbar sind.
[0013] Aufgrund der notwendigen Länge des Wickeistabs kann bei dieser Variante der Wickelstab
jedoch weniger weit nach außen bewegt werden als bei der Verwendung kürzerer Wickelstäbe
für schlauchförmige Strickwarenbahnen.
[0014] Weiter ist es vorteilhaft, wenn der oder die Wickelstäbe von einer Welle antreibbar
sind, die am äußeren Umfang des aufgewickelten Strickwarenballens angreift und diese
durch Reibkraft zusammen mit dem innen liegenden Wickelstab in Drehung versetzt. Diese
Welle drückt gleichzeitig die Strickware gegen die zuvor gewickelte Lage und sorgt
somit dafür, dass sich beim Wickeln keine Falten bilden können.
[0015] Wenn die Enden des Wickelstabs jeweils schwimmend in Lagernuten gelagert sind, ist
es weiter von Vorteil, wenn die Lagernuten einen linear oder gekrümmt schräg nach
oben verlaufenden Abschnitt aufweisen, in dem die Enden der Wickelstäbe mit zunehmender
Dicke des aufgewickelten Strickwarenballens nach oben bewegbar sind, wobei die Welle
an einem unteren Umfangsabschnitt des Strickwarenballens angreift. Die Reibung zwischen
dem Wickelstab mit dem Warenballen und der Welle wird dann noch durch die Schwerkraft
des Ballens unterstützt.
[0016] Der schräg nach oben verlaufende Abschnitt der Lagernuten kann auch mehrere lineare
Sektionen mit unterschiedlichen Winkeln zur Horizontalen aufweisen. Außerdem kann
der schräg nach oben verlaufende Abschnitt vorzugsweise in den horizontal verlaufenden
Abschnitt übergehen und die Vorrichtung bei Erreichen des horizontalen Abschnitts
durch die Wickelstabenden automatisch abschalten. Anschließend kann der Warenballen
durch Herausziehen der Wickelstabenden aus den horizontalen Abschnitten der Lagernuten
einfach aus der Vorrichtung entnommen werden.
[0017] Die Stoffaufwickelvorrichtung kann dazu Wangen aufweisen, an denen Lagerböcke mit
unterschiedlich verlaufenden Lagernuten für die Enden des Wickelstabs zum Wickeln
schlauchförmiger oder entdoublierter Strickwarenbahnen wahlweise anordenbar sind.
[0018] Dabei kann die erfindungsgemäße Position des Wickeistabs für schlauchförmige Strickwarenbahnen
dadurch erzielt werden, dass der schräg nach oben verlaufende Abschnitt der Lagernuten
der Wangen für den Wickelstab für schlauchförmige Strickwarenbahnen in einem flacheren
Winkel verläuft und/oder länger ist als der schräg verlaufende Abschnitt der Lagernuten
der Wangen für den Wickelstab für entdoublierte Strickwarenbahnen. Die Endposition
des Wickelstabs liegt damit weiter von der Drehachse entfernt und/oder tiefer als
die Endposition des Wickeistabs für entdoublierte Strickwarenbahnen.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels einer
Stoffaufwickelvorrichtung näher beschrieben.
[0020] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Stoffaufwickelvorrichtung für entdoublierte Strickwarenbahnen;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Seitenansicht der Stoffaufwickelvorrichtung aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht der Stoffaufwickelvorrichtung aus Fig. 1 nach dem Umbau
zum Wickeln schlauchförmiger Strickwarenbahnen;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht der Stoffaufwickelvorrichtung aus Fig. 3;
- Fig. 5
- einen Schnitt durch die Stoffaufwickelvorrichtung aus Fig. 4 mit eingezeichneten Strickwarenballen
entdoublierter Strickwarenbahnen und schlauchförmiger Strickwarenbahnen;
- Fig. 6a, b
- perspektivische Ansichten einer Seitenwange einer zweiten Stoffaufwickelvorrichtung.
[0021] In die in Fig. 1 gezeigte Stoffaufwickelvorrichtung 10 ist ein Wickelstab 11 für
eine entdoublierte Strickwarenbahn 12 eingesetzt. Die Enden des Wickeistabs 11 sind
in Lagernuten 1 in Seitenwangen 13 der Vorrichtung 10 gelagert. Wie insbesondere die
Seitenansicht aus Fig. 2 zeigt, weisen die Lagernuten 1 einen schräg nach oben verlaufenden
Abschnitt 1.1 und einen horizontal verlaufenden Abschnitt 1.2 auf. Besitzt der Strickwarenballen
14 aus der entdoublierten Strickwarenbahn 12 seinen in Fig. 2 dargestellten maximal
möglichen Durchmesser, so befinden sich die Enden des Wickeistabs 11 in den horizontalen
Lagernutenabschnitten 1.2. Diese Nutenabschnitte 1.2 sind nach vorn offen, sodass
der Wickelstab 11 zusammen mit dem Strickwarenballen 14 in Pfeilrichtung 15 aus der
Vorrichtung 10 entnommen werden kann.
[0022] Der maximal mögliche Durchmesser des Strickwarenballens 14 wird begrenzt durch eine
Stoffumlenkwalze 16, die oberhalb des horizontalen Abschnitts 1.2 der Lagernuten 1
angeordnet ist. Der Wickelstab 11 besitzt in dieser Position einen Abstand A zu einer
vertikalen Drehachse D, die koaxial zur Rotationsachse einer hier nicht weiter dargestellten
Rundstrickmaschine ausgerichtet ist. Eine Vergrößerung des Abstandes A ist aufgrund
der Anordnung der Vorrichtung 10 im zylindrischen Gehäuse der Rundstrickmaschine und
der großen notwendigen Länge des Wickelstabs 11 für entdoublierte Strickwarenbahnen
12 nicht möglich. Der Wickelstab 11 muss relativ dicht an der Drehachse D positioniert
werden.
[0023] Der Antrieb des Wickelstabs 11 erfolgt durch eine Welle 3, die außen am Strickwarenballen
14 angreift und durch Reibung in Rotation versetzt. Die Welle 3 greift dabei in einem
unteren Abschnitt des Strickwarenballens 14 an, sodass dessen Gewichtskraft die Reibung
noch erhöht. Die Enden des noch leeren Wickeistabs 11 werden am unteren Ende der schräg
verlaufenden Abschnitte 1.1 der Lagernuten 1 eingesetzt. Im Verlauf des Wickelvorgangs
wandern die Wickelstabenden mit zunehmendem Durchmesser des Strickwarenballens 14
in den Abschnitten 1.1 nach oben, bis sie die horizontalen Abschnitte 1.2 erreichen,
wie in Fig. 2 gezeigt ist.
[0024] Fig. 3 zeigt die Stoffaufwickelvorrichtung 10 als Vorrichtung 10' nach dem Umbau
zum Wickeln schlauchförmiger Strickwarenbahnen 22. Zum Wickeln dieser Bahnen 22 wird
ein kürzerer Wickelstab 21 eingebaut. Seine Enden werden in Seitenwangen 23 wieder
in Lagernuten 2 gelagert. Die Seitenwangen 23 werden dabei zwischen die Seitenwangen
13 derart eingebaut, dass der in den Lagernuten 2 gelagerte Wickelstab 21 ebenfalls
durch die Welle 3 angetrieben werden kann.
[0025] Wie Fig. 4 verdeutlicht, weisen auch die Lagernuten 2 einen schräg nach oben verlaufenden
Abschnitt 2.1 und einen horizontalen Abschnitt 2.2 auf. Der schräge Abschnitt 2.1
weist dabei einen flacheren Verlauf auf als der Abschnitt 1.1 der Lagernuten für den
Wickelstab 11. Dadurch hat der Wickelstab 21 in der in Fig. 4 gezeigten Position nach
Erreichen des maximal möglichen Durchmessers des Strickwarenballens 24 einen größeren
Abstand B zur Drehachse D der Vorrichtung 10' als der Abstand A des Wickelstabs 11.
Auch nach dem Umbau auf das Wickeln von schlauchförmigen Strickwarenbahnen 22 begrenzt
die Umlenkwalze 16 den maximal möglichen Durchmesser der Strickwarenballens 24. Da
der Wickelstab 21 in dieser Position jedoch einen größeren Abstand zur Drehachse D
aufweist als der Wickelstab 11, sind beim Wickeln schlauchförmiger Strickwarenbahnen
22 größere Strickwarenballendurchmesser möglich als beim Wickeln entdoublierter Strickwarenbahnen
12. Der kürzere Wickelstab 21 kann weiter entfernt von der Drehachse D angeordnet
werden, ohne mit dem Gehäuse der Strickmaschine zu kollidieren.
[0026] Die unterschiedliche Größe der maximal möglichen Strickwarenballendurchmesser ist
in Fig. 5 verdeutlicht. Aus Fig. 5 ist auch ersichtlich, dass die Position des Wickeistabs
21 nicht nur weiter nach außen verlagert ist, sondern auch etwas tiefer im Vergleich
zur Position des Wickelstabs 11 für entdoublierte Strickwarenbahnen 12. Dadurch kann
der vorhandene Einbauraum optimal ausgenutzt werden.
[0027] Die Figuren 6a und 6b zeigen jeweils eine Seitenwange 30 einer ansonsten nicht weiter
dargestellten Stoffaufwickelvorrichtung, in die ein gemeinsamer Wickelstab (nicht
gezeigt) für entdoublierte Strickwarenbahnen und für schlauchförmige Strickwarenbahnen
einsetzbar ist. Die Anpassung auf die unterschiedlichen Strickwarenbahnen erfolgt
hier dadurch, dass auf die Seitenwangen gemäß Fig. 6a ein erster Lagerbock 31 mit
einer Führungsnut 32 für entdoublierte Strickwarenbahnen aufsetzbar ist. Dieser Lagerbock
31 wird durch einen anderen Lagerbock 33, der in Fig. 6b gezeigt ist, ersetzt, wenn
schlauchförmige Strickwarenbahnen gewickelt werden sollen. Der Lagerbock 33 weist
eine flacher verlaufende Lagernut 34 auf als der Lagerbock 31. Zudem erstreckt sich
die Lagernut 34 weiter nach vorne in Pfeilrichtung 35, damit der Wickelstab zum Wickeln
schlauchförmiger Strickwarenbahnen radial weiter außen im Gehäuse der Rundstrickmaschine
angeordnet werden kann. Die Seitenwange 30 wird dazu durch ein Ansatzteil 36 in Pfeilrichtung
35 verlängert.
1. Stoffaufwickelvorrichtung für entdoublierte und für schlauchförmige Strickwarenbahnen
(12, 22) mit einer vertikalen Drehachse (D), die koaxial zur Rotationsachse einer
Rundstrickmaschine anordenbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass schlauchförmige Strickwarenbahnen (22) in einer weiter von der vertikalen Drehachse
(D) entfernten horizontalen Position auf einen Wickelstab (21) aufwickelbar sind als
entdoublierte Strickwarenbahnen (12).
2. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass schlauchförmige Strickwarenbahnen (22) in einer anderen vertikalen Position auf einen
Wickelstab (21) aufwickelbar sind als entdoublierte Strickwarenbahnen (12).
3. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei gesonderte Wickelstäbe (11, 21) für entdoublierte Strickwarenbahnen (12) und
für schlauchförmige Strickwarenbahnen (22) vorgesehen sind, die wahlweise in die Stoffaufwickelvorrichtung
(10, 10') einsetzbar sind.
4. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelstab (21) für schlauchförmige Strickwarenbahnen (22) kürzer ist als der
Wickelstab (11) für entdoublierte Strickwarenbahnen (12).
5. Stoffaufwickeivorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie Wangen (13) mit Lagernuten (1) für die Enden des Wickeistabs (11) für entdoublierte
Strickwarenbahnen (12) aufweist, zwischen denen nach Ausbau des Wickelstabs (11) für
entdoublierte Strickwarenbahnen (12) Wangen (23) mit unterschiedlich verlaufenden
Lagernuten (2) für den Wickelstab (21) für schlauchförmige Strickwarenbahnen (22)
einbaubar sind.
6. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagernuten (1, 2) einen horizontalen Abschnitt (1.2, 2.2) aufweisen, der sich
bis zum vorderen Ende der Wangen (13, 23) erstreckt, sodass die Wickelstäbe (11, 21)
mit der aufgewickelten Strickwarenbahn (12, 22) nach vorn aus der Vorrichtung (10,
10') entnehmbar sind.
7. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen (23) für den Wickelstab (21) für schlauchförmige Strickwarenbahnen (22)
in ihrem gegenseitigen Abstand verstellbar anordenbar sind.
8. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein gemeinsamer Wickelstab (11, 21) für entdoublierte Strickwarenbahnen (12) und
für schlauchförmige Strickwarenbahnen (22) vorgesehen ist, dessen Enden zum Wickeln
entdoublierter Strickwarenbahnen (12) in anderen Lagernuten als zum Wickeln schlauchförmiger
Strickwarenbahnen (21) lagerbar sind.
9. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie Wangen (13') aufweist, an denen Lagerböcke mit unterschiedlich verlaufenden Lagernuten
für die Enden des Wickelstabs zum Wickeln schlauchförmiger oder entdoublierter Strickwarenbahnen
wahlweise anordenbar sind.
10. Stoffaufwickelvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Wickelstäbe (11, 21) von einer Welle (3) antreibbar sind, die am äußeren
Umfang des aufgewickelten Strickwarenballens (14, 24) angreift und diese durch Reibkraft
zusammen mit dem innen liegenden Wickelstab (11, 21) in Drehung versetzt.
11. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 5, 6, 8 oder 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagernuten (1, 2) einen linear oder gekrümmt schräg nach oben verlaufenden Abschnitt
(1.1, 2.1) aufweisen, in dem die Enden der Wickelstäbe (11, 21) mit zunehmender Dicke
des aufgewickelten Strickwarenballens (14, 24) nach oben bewegbar sind, wobei die
Welle (3) an einem unteren Umfangsabschnitt des Strickwarenballens (14, 24) angreift.
12. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 6 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass der schräg nach oben verlaufende Abschnitt (1.1, 2.1) der Lagernuten (1, 2) in den
horizontal verlaufenden Abschnitt (1.2, 2.2) übergeht und die Vorrichtung (10, 10')
bei Erreichen des horizontalen Abschnitts (1.2, 2.2) durch die Wickelstabenden automatisch
abschaltet.
13. Stoffaufwickelvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der schräg nach oben verlaufende Abschnitt (2.1) der Lagernuten (1, 2) der Wangen
(23) für den Wickelstab (21) für schlauchförmige Strickwarenbahnen (22) in einem flacheren
Winkel verläuft und/oder länger ist als der schräg verlaufende Abschnitt (1.1) der
Lagernuten (1) der Wangen (13) für den Wickelstab (11) für entdoublierte Strickwarenbahnen
(12).