[0001] Die Erfindung betrifft eine Anbindung für ein ortsveränderbares Torblatt, das in
seitlichen Laufschienen mittels Rollen geführt wird und durch Verbindungshebel mit
einem strangförmigen Antriebsmittel verbunden wird.
[0002] Durch die
DE 20 2012 012 514 U1 ist ein Spiraltorblatt bekannt geworden, das einen seitlichen Antrieb aufweist. Durch
eine Doppelverwendung von Führungsschienen wird eine Reduzierung der Abmaße im Zargenbereich
erreicht. Bei der Ausführung eines seitlichen Antriebes ist je nach Größe des Tores
und seines Aufbaues ein einseitiger oder aber auch ein beidseitiger Arbeitsstrang
vorhanden. Bei einem beidseitigen Arbeitsstrang werden diese mit einer Antriebswelle
untereinander verbunden, so dass durch die Verwendung von nur einer Antriebseinheit
beide Seiten gleichzeitig angetrieben werden können. Am unteren Ende des Torblattes
ist auf jeder Seite eine Befestigungsvorrichtung mit einer Verbindungshebeleinstellung
vorhanden. Der Verbindungshebel wird dabei an einem Mitnehmer eines strangförmigen
Antriebsmittels befestigt.
[0003] Ein Sektionaltor wird beispielsweise in der
DE 10 2005 023 384 B3 beschrieben. Dieses Sektionaltor weist dabei eine Zarge mit Führungsschienen und
ein Sektionaltorblatt aus einzelnen, gelenkig untereinander verbunden Sektionen auf,
die mittels Laufrollen in seitlichen Führungsschienen geführt werden. Ein weiteres
Sektionaltor, das in seitlichen Führungsschienen geführt wird und seitliche Antriebsmittel
in Form von Ketten aufweist, zeigt die
EP 2 806 095 A1.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Anbindung eines in seitlichen Laufschienen
ortsveränderbar geführten Torblattes so auszuführen, dass eine leichte Einstellbarkeit
bei der Montage für einen ordnungsgemäßen Abschluss im Bodenbereich gesorgt wird.
Diese Einstellbarkeit soll auch einfach im eingebauten Zustand des Torblattes ausführbar
sein.
[0005] Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1. Die sich anschließenden
Unteransprüche geben dabei eine weitere Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Gedankens
wieder.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe wird eine bifilare Anbindung ausgeführt, wobei bifilar sich
auf zwei, im Wesentlichen flache Pendelarme bezieht, die zwischen seitlichen Antriebsmitteln
und dem Torblatt angebracht sind. Eine solche bifilare Anbindung hat den Vorteil,
dass diese eine statisch bestimmte Position für das Torblatt aufweist und doch in
sich eine ausreichende Beweglichkeit beinhaltet, die auch als schwimmende Anbindung
bezeichnet werden kann. Dieses wird insbesondere dadurch erreicht, dass die Pendelarme,
die an beiden Seiten im unteren Bereich des Torblattes angeordnet sind, im Wesentlichen
zwei Bewegungspunkte aufweisen. Derartig ausgebildete Bewegungspunkte sind in sich
beweglich und können in Verbindung mit starren Pendelarmen die Anbindung eines im
Wesentlichen vertikal veränderbaren Torblattes vereinfachen und sich auch zu einem
unteren festen Boden oder dergleichen verstellbar gestalten.
[0007] In einer ersten bevorzugten Ausführungsform kann ein Bewegungspunkt als Drehpunkt
ausgeführt werden, der quasi in vertikaler Richtung eine Veränderung des Pendelarmes
an einer Anbindung, die am unteren Ende des Torblattes ausgeführt ist, zulässt. Das
freie Ende dieses Pendelarmes ist so gestaltet, dass über einen Bewegungspunkt eine
veränderbare Befestigung mit mehreren Freiheitsgraden an dem seitlich angeordneten,
ortsveränderbaren Antriebsmittel ausgeführt wird. Ein solcher allseitig bewegbarer
Bewegungspunkt kann direkt in den Pendelarm eingebaut sein, oder aber durch ein zusätzliches
Verbindungselement in Verbindung mit dem Pendelarm ausgeführt werden. Mit Hilfe der
oberen Bewegungspunkte kann das Torblatt über die Pendelarme und die Drehpunkte in
horizontaler Ausrichtung justiert werden. Dabei bleibt das untere Ende des Torblattes
nach seiner Einstellung stets in einer gleichen horizontalen Ebene und verändert nicht
den Abstand zu dem ortsfesten Boden oder einem unteren Holm einer Zarge.
[0008] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist es möglich, dass die untere Befestigung
des Pendelarmes ebenfalls wie die obere Befestigung in mehreren Freiheitsgraden eine
bewegliche Befestigung beinhaltet. Durch diese Anbindung wird eine noch bessere Einstellbarkeit
und Austarierung des Torblattes ermöglicht. Während sich die untere Befestigung sich
zwar in mehreren Freiheitsgraden bewegen kann, ist diese für sich nicht einstellbar.
Die obere Befestigung durch den Bewegungspunkt ist aufgrund einer Justiervorrichtung
veränderbar. Durch die oberen Verbindungen mit den Bewegungspunkten ist es möglich,
die Position der Bewegungspunkte mittels der Justiervorrichtung kontinuierlich und
stufenlos vertikal zu verstellen. Durch eine solche Justiervorrichtung ist es möglich,
dass bei der Montage eine absolute Parallelität des unteren Bereiches des Torblattes
zu dem Boden herstellbar ist. Dieses garantiert in jedem Fall eine gute Schließposition
des Torblattes in seiner Schließlage. Diese Schließposition bleibt stets erhalten,
auch wenn das Torblatt durch die seitlichen Antriebsmittel angehoben und anschließend
wieder abgesenkt wird.
[0009] Die in mehreren Freiheitsgraden beweglichen Aufhängungspunkte der Anbindung können
auch eine Kugelgelenkverbindung beinhalten. Eine solche bifilare Anbindung eignet
sich insbesondere für Sektionaltore oder Kipptore, die ohne Gewichtsausgleichseinrichtung
betrieben werden. Neben einer sehr guten Führung ist die Montage des Tores wesentlich
einfacher und verkürzt die Montagezeiten. Sollte im Laufe des Betriebes Nachjustierungen
erforderlich sein, so können diese schnell ohne Demontage des Torblattes ausgeführt
werden.
[0010] Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0011] In der Beschreibung, in den Ansprüchen und in den Zeichnungen werden die in der unten
aufgeführten Liste der Bezugszeichen angewendeten Begriffe und zugeordneten Bezugszeichen
verwendet. In den Zeichnungen bedeutet:
- Fig. 1
- Eine Prinzipskizze einer bifilaren Anbindung an einem Torblatt;
- Fig. 2
- den unteren Teil eines Torblattes;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht eines unteren Teiles eines Torblattes;
- Fig. 4
- eine Ansicht auf eine einseitige Ausführung der Anbindung;
- Fig. 5
- eine Detaildarstellung einer Ausführung der bifilaren Anbindung mit einer Verbindung
zu einem Mitnehmer in einer ersten bevorzugten Ausführung an einer Seite des Torblattes;
- Fig. 6
- wie Figur 5, jedoch aus einem anderen Blickwinkel;
- Fig. 7
- eine perspektivische Darstellung der einseitigen Ausführung der bifilaren Anbindung
nach den Ausführungen der Figuren 5 und 6;
- Fig. 8
- eine perspektivische Darstellung eines Verbindungselementes;
- Fig. 9
- eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer Anbindung in einer einseitigen Ausführung
in der Draufsicht;
- Fig. 10
- eine Ausführungsform eines Mitnehmers;
- Fig. 11
- eine perspektivische Darstellung der Ausführungsform nach Figur 9 und
- Fig. 12
- wie Figur 11, jedoch in einer rückseitigen Betrachtung.
[0012] In der Figur 1 wird in einer Prinzipskizze der untere Teil eines Torblattes 1 wiedergegeben.
Das Torblatt 1 ist auf jeder Seite über Pendelarme 9 aufgehängt. Ein solcher Pendelarm
9 weist einen oberen Bewegungspunkt 3 und eine untere Verbindung 4 auf, die insgesamt
als Anbindung 6 bezeichnet werden. Bei der Verbindung 4 kann es sich um einen reinen
Drehpunkt oder um eine Befestigung mit mehreren Freiheitsgraden handeln. Bei der Ausführung
als Drehpunkt ist nur in einer Bewegungsrichtung eine Beweglichkeit des Pendelarmes
9 zum Torblatt 1 gegeben. Der Bewegungspunkt 3 ist so gestaltet, dass dieser in mehreren
Bewegungsrichtungen stets ausgebildet ist. Die bifilare Anbindung 6 kann als Teil
einer im Wesentlichen kardanischen Aufhängung in einer Ebene angesehen werden. Dabei
behält ein unterer Abschluss 26 des Torblattes 1 nach der Justage stets seine Parallelität
zu einem Boden 5 aufrecht.
[0013] Der Bewegungspunkt 3 ist über Mitnehmer 13 an einem nicht dargestellten strangförmigen
Antriebsmittel befestigt, das innerhalb von Laufschienen 2 oder in separaten Schienen
in vertikaler Richtung veränderbar ist. Dieses wird insbesondere durch die Darstellung
nach Figur 2 verdeutlicht. Dabei sind die Laufschienen 2 in Verbindung mit Antriebsschienen
18 dargestellt worden, wobei zwischen den vertikalen Kanten des Torblattes 1 und den
Antriebsschienen 18 die Anbindung 6 auf jeder Seite angeordnet ist. Die Mitnehmer
13 werden auf jeder Seite des Torblattes durch strangförmige Antriebsmittel in ihrer
Position verändert, wobei die Antriebsmittel durch einen gemeinsamen Antrieb angetrieben
werden.
[0014] Die Platzierung der bifilaren Anbindung 6 auf beiden Seiten im unteren Endbereich
des Torblattes 1 kann der Figur 3 in einer perspektivischen Darstellung entnommen
werden. Bei dem Torblatt 1 ist an dem unteren Abschluss 26 eine Dichtung 7 zur Abdichtung
gegenüber dem Boden 5 vorhanden. Im Bereich des Abschlusses 26 sind auf jeder Seite
die Anbindungen 6 angeordnet worden. Die Anbindung 6 kann auch noch gleichzeitig eine
Halterung für eine untere Rolle 14, die in den Laufschienen 2 eine ordnungsgemäße
Führung des Torblattes 1 garantiert, aufweisen. Die Rolle 14 ist dabei über eine Rollenachse
10 innerhalb eines Rollenlagers 11 gelagert.
[0015] Bei der Betrachtung der Figur 4 wird deutlich, dass die Anbindung 6 mit dem Pendelarm
9 zwischen der vertikalen Kante des Torblattes 1 bzw. einem Paneel 8 und der Laufschiene
2 angeordnet ist. Der Pendelarm 9 ist dabei an seinem oberen freien Ende mit dem Bewegungspunkt
3, der innerhalb oder an dem Mitnehmer 13 beweglich gelagert ist, verbunden. Um die
Anbindung 6 mit dem Paneel 8 ordnungsgemäß zu verbinden, ist eine Basis 12 vorhanden,
über die durch nicht dargestellte Schraubverbindungen die Verbindung zum Paneel 8
sichergestellt wird.
[0016] Durch die Einzeldarstellung der Anbindung 6 nach Figur 5 wird deutlich, dass im Anschluss
an die Basis 12 seitlich abgewinkelt ein Seitenteil 16 vorhanden ist. Innerhalb des
Seitenteiles 16 ist in einer bevorzugten Ausführungsform die Verbindung 4 als Drehverbindung
mit einer Verschraubung enthalten, was insbesondere auch der Figur 6 entnommen werden
kann. Der Bewegungspunkt 3 am oberen Ende des Pendelarmes 9 wird durch ein Verbindungselement
19, welches in mehreren Freiheitsgraden oder zumindest in zwei Ebenen eine Beweglichkeit
des Pendelarmes 9 zulässt, ausgebildet.
[0017] Der Figur 5 kann ferner das Rollenlager 11 entnommen werden, das von der Rollenachse
10 durchdrungen wird und in axialer Richtung innerhalb des Rollenlagers 11 veränderbar
ist und sich so in der Laufschiene 2 dessen Verlauf anpassen kann. Befestigt wird
das Rollenlager 11 über Befestigungen 20 an der Basis 12.
[0018] Diese Anordnung kann auch noch der Darstellung nach Figur 7 entnommen werden. Hier
kann auch der Einsatz des Verbindungselementes 19 am oberen Ende des Pendelarmes 9
entnommen werden. Das Verbindungselement 19 nach Figur 8 wird endseitig in dem Pendelarm
9 gegenüber einem vorstehenden Bund 25 festgesetzt, wobei innerhalb des Verbindungselementes
19 ein Gewinde 24 vorhanden ist. Um die Festsetzung über einen Ansatz in dem Pendelarm
9 zu bewerkstelligen, sind Flächen 23 für den Einsatz eines Werkzeuges vorhanden.
Der Mittenbereich des Verbindungselementes 19 ist durch einen runden bzw. balligen
Vorsprung 22 gekennzeichnet. Im Anschluss daran ist endseitig ein Bund 21, der nach
dem Einsetzen in den Mitnehmer 13 eine Unverlierbarkeit aus dem Mitnehmer 13 durch
eine Festsetzung 15 bewirkt. Durch die Gestaltung des Vorsprunges 22 kann sich somit
der Pendelarm 9 in mehrere Richtungen bewegen und damit das gesamte Torblatt 1 justierbar
machen. Um eine genauere Einstellbarkeit der Parallelität des Abschlusses 26 zu dem
Boden 5 zu erreichen, ist eine Justiervorrichtung 17 innerhalb oder an dem Mitnehmer
13 angeordnet.
[0019] Bei einer Betätigung der Justiervorrichtung 17 ist somit eine relative Bezugsposition
des Bewegungspunktes 3 zu dem Boden 5 veränderbar.
[0020] Die Lage des Pendelarmes 9 zwischen der rechtsseitigen Ausführung des Mitnehmers
13 und der linksseitigen Begrenzung durch die Basis 12 kann sehr deutlich der Figur
9 entnommen werden. Dabei ist an dem Mitnehmer 13 der Bewegungspunkt 3 mit dem Verbindungselement
19 ausgeführt worden, wobei den äußeren Abschluss eine Verschraubung 27 bildet. In
gleicher Art und Weise ist am unteren Ende des Pendelarmes 9 ebenfalls das Verbindungselement
19 in der Verbindung 4 ausgeführt worden. Hier zeigt sich, dass sich der Bund 21 gegen
die äußere Fläche auf der linken Seite des Pendelarmes 9 anlegt. Die Festsetzung des
Verbindungselementes 19 gegenüber dem Seitenteil 16 wird auch hier durch eine Verschraubung
27 erreicht. Durch die schräge Lage des Pendelarmes 9 wird deutlich, dass gegenüber
der linken Seite mit dem Mitnehmer 13 und auf der rechten Seite die Basis 12 mit dem
hier nicht dargestellten Torblatt 1 als schwimmende Aufhängung durch die bifilare
Anbindung 6 ausgebildet wird. Durch die Justiervorrichtung 17 kann der Abschluss 26
mit Hilfe der schwimmenden Lagerung genau eingestellt werden.
[0021] In einer Einzeldarstellung nach Figur 10 wird der Mitnehmer 13 dargestellt. Der Mitnehmer
13 besteht dabei im Wesentlichen aus einem Grundkörper 37, der im oberen Teil zur
Befestigung Langlöcher 30 aufweist. Durch einen abspreizenden Arm 40 an dem Grundkörper
37 wird eine Aufnahme 29 für das Verbindungselement 19 geschaffen. Diese Aufnahme
29 ist offen, so dass dort der Bewegungspunkt 3 in seiner Ausführung mit dem Verbindungselement
19 eingesetzt werden kann. Dabei liegt hier der Bund 21 an einer Oberfläche des Grundkörpers
37 an. Damit der über das Verbindungselement 19 in die Aufnahme 29 eingesetzte Pendelarm
9 seine Position beibehält, ist eine Sicherung 28 vorhanden. Diese Sicherung 28 kann
durch ein Schraubelement realisiert werden.
[0022] Am unteren Ende des Grundkörpers 37 ist die Justiervorrichtung 17 dargestellt worden.
Die Justiervorrichtung 17 weist ein Haltestück 35 auf, das über eine Anbaufläche 41
an einem nicht dargestellte Rollenwagen oder dergleichen für das strangförmige Antriebsmittel
mit Schrauben 36 befestigt werden kann. Innerhalb des Haltestückes 35 ist eine Ausnehmung
34, die so gestaltet ist, dass der Kopf einer Mutter 32 gegen Verdrehen gesichert
ist. Das Haltestück 35 wird dabei von einem Stellelement 31 durchdrungen, wobei sich
das Stellelement 31 mit seinem Ende nach dem Durchdringen durch eine Mutter 32 gegen
eine Anstellfläche 33 des Mitnehmers 13 anstellt. Durch Drehbewegungen des Stellelementes
13 kann somit der Mitnehmer 13 in seiner Position und damit auch gleichzeitig der
verbundene Pendelarm 9 verändert werden. Im Anschluss an eine Positionsveränderung
wird der Mitnehmer 13 über Verschraubungen 39 durch die Langlöcher 30 festgesetzt.
Durch eine Sicherung 42 wird ebenfalls die Mutter 32 gegen unbeabsichtigtes Lösen
festgesetzt. Die Sicherung 42 kann beispielsweise auch aus einer Kontermutter bestehen.
[0023] Die Platzierung des Verbindungselementes 19 am oberen Ende des Pendelarmes 9 innerhalb
des Mitnehmers 13 kann der perspektivischen Darstellung in der Figur 11 entnommen
werden. Durch die Sicherung 28 kann eine Entfernung des Verbindungselementes 19, das
durch die Verschraubung 27 gegenüber dem Pendelarm 9 gesichert ist, ausgeschlossen
werden. Wie der Darstellung ferner zu entnehmen ist, handelt es sich bei dem Bewegungspunkt
3 um eine in mehreren Freiheitsgraden sich bewegbare Verbindung, durch die im Zusammenspiel
mit der Verbindung 4 der Abschluss 26 eine genaue Austarierung gegenüber dem Boden
5 ausführen kann. Dieses wird dadurch erreicht, dass durch die beidseitigen Ausführungen
der Anbindung 6 eine in sich schwimmende, aber statisch stabile Anbringung des Torblattes
1 erzielt wird.
[0024] Durch die Figur 12 kann in einer rückseitigen Betrachtung noch einmal einen Einblick
des Zusammenspieles von dem Mitnehmer 13 und der Justiervorrichtung 17 verdeutlicht
werden. Hier wird auch noch einmal deutlich, dass das Stellelement 31 gegen die Anstellfläche
33 des Mitnehmers 13 drückt und somit bei einer Positionsveränderung des Stellelementes
31 ein unteres Ende 43 der Basis 12 in seiner relativen Position verändert werden
kann. Nach erfolgter Einstellung wird über die in den Langlöchern 30 eingreifenden
Verschraubungen 39 eine Festsetzung des Mitnehmers 13 erzielt.
[0025] Das Torblatt 1 kann Bestandteil eines Sektionaltores oder eines Spiraltores oder
eines Schnelllauftores oder eines Kipptores sein.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Torblatt
- 2
- Laufschiene
- 3
- Bewegungspunkt
- 4
- Verbindung
- 5
- Boden
- 6
- Anbindung
- 7
- Dichtung
- 8
- Paneel
- 9
- Pendelarm
- 10
- Rollenachse
- 11
- Rollenlager
- 12
- Basis
- 13
- Mitnehmer
- 14
- Rolle
- 15
- Festsetzung
- 16
- Seitenteil
- 17
- Justiervorrichtung
- 18
- Antriebsschiene
- 19
- Verbindungselement
- 20
- Befestigung
- 21
- Bund
- 22
- Vorsprung
- 23
- Fläche
- 24
- Gewinde
- 25
- Bund
- 26
- Abschluss
- 27
- Verschraubung
- 28
- Sicherung
- 29
- Aufnahme
- 30
- Langloch
- 31
- Stellelement
- 32
- Mutter
- 33
- Anstellfläche
- 34
- Ausnehmung
- 35
- Haltestück
- 36
- Schrauben
- 37
- Grundkörper
- 39
- Verschraubung
- 40
- Arm
- 41
- Anbaufläche
- 42
- Sicherung
- 43
- Ende
1. Anbindung (6) für ein ortsveränderbares Torblatt (1), das in seitlichen Laufschienen
(2) mittels Rollen (14) geführt ist, mit Verbindungshebeln, die mit strangförmigen
Antriebsmitteln und dem Torblatt (1) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass Pendelarme (9) die Verbindungshebel bilden, die zwischen den seitlichen, strangförmigen
Antriebsmitteln und dem Torblatt (1) angebracht sind, wobei die Pendelarme (9) an
beiden Seiten im unteren Bereich des Torblattes (1) angeordnet sind, jeder Pendelarm
(9) einen oberen Bewegungspunkt (3) aufweist, und jeder Bewegungspunkt (3) über Mitnehmer
(13) an dem Antriebsmittel befestigt ist, das in vertikaler Richtung veränderbar ist,
und jeder Pendelarm (9) eine untere, mit dem Torblatt (1) verbundenen Verbindung (4)
aufweist, wobei die Verbindung (4) entweder als Drehpunkt oder als eine Befestigung
mit mehreren Freiheitsgraden ausgebildet ist, und wobei eine Justiervorrichtung (17)
jeweils innerhalb oder an dem Mitnehmer (13) angeordnet ist, mittels der eine Bezugsposition
des Bewegungspunktes (3) relativ zu einem Boden (5) veränderbar ist.
2. Anbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungspunkt (3) als Drehpunkt ausgeführt ist.
3. Anbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein freies Ende des Pendelarmes (9) so gestaltet ist, dass über den Bewegungspunkt
(3) eine veränderbare Befestigung mit mehreren Freiheitsgraden an dem seitlich angeordneten,
ortsveränderbaren Antriebsmittel ausgeführt ist.
4. Anbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Befestigung des Pendelarmes (9) ebenfalls wie die obere Befestigung in
mehreren Freiheitsgraden eine bewegliche Befestigung beinhaltet.
5. Anbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung (4) als Drehverbindung mit einer Verschraubung ausgebildet ist.
6. Anbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Halterung für eine untere Rolle (14) vorgesehen ist, die in den Laufschienen
(2) eine Führung des Torblattes (1) garantiert.