Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft eine elektrische Heizvorrichtung gemäß dem Oberbegriff von
Anspruch 1. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Heiz- oder Klimaanlage mit
einer solchen Heizvorrichtung.
Stand der Technik
[0002] Für die Beheizung des Fahrzeuginnenraums eines Kraftfahrzeugs wird üblicherweise
die Abwärme des Kraftfahrzeugmotors verwendet. Diese Abwärme entsteht, nachdem der
Kraftfahrzeugmotor eingeschaltet ist. In einem für die gewünschte Heizleistung ausreichenden
Maß kann die Abwärme in der Regel jedoch erst nach einer gewissen Warmlaufzeit bereitgestellt
werden. Hinzu kommt, dass bei neueren, verbrauchsärmeren Kraftfahrzeugmotoren ein
vergleichsweise geringes Maß an Abwärme entsteht. Bei Kraftfahrzeugen mit einem Elektromotor
als Antriebsmotor fällt diese Wärmequelle vollständig weg bzw. ist erheblich reduziert,
weil der Elektromotor im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor kaum Abwärme erzeugt.
Daher ist es üblich, vor allem bei kalten Witterungsbedingungen, elektrische Heizvorrichtungen
bzw. elektrische Zusatzheizvorrichtungen einzusetzen.
[0003] EP 0 901 311 A2 offenbart diesbezüglich eine elektrische Heizvorrichtung für Kraftfahrzeuge mit mehreren
blockartig zusammengesetzten Heizelementen. Dabei werden die einzelnen Heizelemente
durch einen Rahmen zusammengehalten. In den Rahmen ist auch eine Steuereinheit zur
elektronischen Regelung der Heizleistung integriert, so dass die Heizelemente und
die Steuereinheit eine gemeinsame Baueinheit bilden. Dabei sind für die Kühlung der
Steuereinheit Kühlkörper vorgesehen, die in den zu erwärmenden Luftstrom ragen. Dadurch
werden zusätzliche Bauelemente eingesetzt, um die Steuereinheit kühlen zu können,
was die Kosten erhöht und die Montage verkompliziert.
Darstellung der Erfindung, Aufgabe, Lösung, Vorteile
[0004] Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es die Aufgabe der Erfindung, eine weiter
verbesserte elektrische Heizvorrichtung bereitzustellen, die insbesondere energie-,
material- und bauraumsparend ausgebildet ist und dennoch eine ausreichende Kühlung
elektronischer Komponenten der elektrischen Heizvorrichtung ermöglicht.
[0005] Darüber hinaus ist es die Aufgabe der Erfindung, eine Heizungs- und/oder Klimaanlage
zu schaffen, in welcher eine solche elektrische Heizvorrichtung einsetzbar ist.
[0006] Die Aufgabe zur elektrischen Heizvorrichtung wird mit den Merkmalen von Anspruch
1 gelöst.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung betrifft eine elektrische Heizvorrichtung,
insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit zumindest einem Heizelement und mit zumindest
einer Steuervorrichtung mit einem Gehäuse, mit zumindest einer Leiterplatte, mit einem
ersten Leiterplattenabschnitt und einem zweiten Leiterplattenabschnitt, und mit zumindest
einer ersten Steckvorrichtung und mit zumindest einer zweiten Steckvorrichtung, wobei
die beiden Steckvorrichtungen zum Verbinden des zumindest einen Heizelements mit der
Steuervorrichtung dienen. Das Gehäuse nimmt die zumindest eine Leiterplatte teilweise
auf, wobei der erste Leiterplattenabschnitt in dem Gehäuse angeordnet ist und der
zweite Leiterplattenabschnitt aus dem Gehäuse herausragt und die zumindest eine erste
Steckvorrichtung mit dem zweiten Leiterplattenabschnitt verbunden ist und die zumindest
eine zweite Steckvorrichtung mit dem Heizelement verbunden ist. Eine solche Bauform,
bei der ein Leiterplattenabschnitt und/oder auf einem Leiterplattenabschnitt und/oder
benachbart zu einem Leiterplattenabschnitt angeordnete Steckvorrichtungen aus dem
Gehäuse herausragen, erlaubt eine energiesparende Kühlung elektrischer Komponenten.
Außerdem entfallen aufwendige Verkabelungen, die andernfalls weiteres Material sowie
zusätzlichen Bauraum beanspruchen.
[0008] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der elektrischen Heizvorrichtung sind die zumindest
eine erste Steckvorrichtung und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung komplementär
zueinander ausgebildet und/oder lösbar miteinander verbindbar.
[0009] Eine zusätzliche Ausführungsform der elektrischen Heizvorrichtung sieht vor, dass
die zumindest eine erste Steckvorrichtung mit dem zweiten Leiterplattenabschnitt verlötet
oder vercrimpt ist. Dies ermöglicht eine einfache und unkomplizierte Verbindung wichtiger
Komponenten der elektrischen Heizvorrichtung, woraus sich Vorteile für die Montage
und die Wartung der elektrischen Heizvorrichtung ergeben.
[0010] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der elektrischen Heizvorrichtung weist der
erste Leiterplattenabschnitt einen Teil auf, welcher im Wesentlichen wasserdicht abgeschlossen
ist. Dadurch sind besonders wasserempfindliche Komponenten der elektrischen Heizvorrichtung
vor Wasser geschützt. In vorteilhafter Weise wird damit die Lebensdauer der elektrischen
Heizvorrichtung verlängert und ihre Störungsanfälligkeit deutlich reduziert.
[0011] In einem zusätzlichen Ausführungsbeispiel der elektrischen Heizvorrichtung weist
das zumindest eine Heizelement eine Anzahl von Positive-Temperature-Coefficient-Elementen
auf. Diese auch als PTC-Elemente bezeichneten Komponenten der elektrischen Heizvorrichtung
gewährleisten, dass sich im Fahrzeuginnenraum rasch eine für Fahrzeuginsassen komfortable
Temperatur einstellt und insbesondere die Windschutzscheibe frei von Feuchtigkeitsbeschlag
ist.
[0012] Bei einer weiteren Ausführungsform der elektrischen Heizvorrichtung ist das zumindest
eine Heizelement im Wesentlichen blockartig ausgebildet und weist eine Anzahl von
durchgehenden, parallel zueinander angeordneten Öffnungen als Luftkanäle auf. Die
Öffnungen erlauben in vorteilhafter Weise die Förderung eines Luftstroms durch das
Heizelement. Dabei erwärmt sich der Luftstrom und erzeugt, sobald er in den Fahrzeuginnenraum
geleitet wird, rasch die dort von den Fahrzeuginsassen gewünschte Raumtemperatur.
[0013] Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel der elektrischen Heizvorrichtung
sieht vor, dass das zumindest eine Heizelement zumindest eine wärmeableitende Oberfläche
aufweist, mit einer Anzahl von Wärmeleitrippen, welche die zumindest eine wärmeableitende
Oberfläche vergrößern. Durch die oberflächenvergrößernde Wirkung der Wärmeleitrippen
wird die Wärmeübertragung von dem zumindest einen Heizelement auf den durch die am
Heizelement angeordneten Öffnungen geförderten Luftstrom noch erheblich verbessert.
[0014] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der elektrischen Heizvorrichtung weist die
zumindest eine Steuervorrichtung im Bereich der Leiterplatte zumindest einen Anschluss
für eine Stromversorgung und/oder zumindest einen Anschluss für eine Ansteuerlogik
auf. Hierdurch lässt sich die Heizvorrichtung auf konstruktiv einfache Weise an das
Bordstromnetz eines Kraftfahrzeugs anschließen und/oder in die Bordelektronik eines
Kraftfahrzeugs integrieren.
[0015] Eine vorteilhafte Ausführungsform der elektrischen Heizvorrichtung sieht vor, dass
die zumindest eine Steuervorrichtung zumindest einen Leistungstransistor, wie insbesondere
einen Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor (MOSFET) aufweist. Durch die Verwendung
dieses auch als MOSFET bezeichneten Typs von Transistoren wird die Steuerung der elektrischen
Heizvorrichtung sowie ihre Integration in die Bordelektronik erheblich erleichtert.
[0016] Die Aufgabe zur Heizungs- und/oder Klimaanlage wird mit den Merkmalen der Ansprüche
10, 11 und 12 gelöst.
[0017] Eine vorteilhafte Ausführungsform der Heizungs- und/oder Klimaanlage, insbesondere
für ein Kraftfahrzeug, mit einem Luftkanal, sieht vor, dass in dem Luftkanal eine
gemäß der oben genannten Beschreibung gestaltete elektrische Heizvorrichtung anordenbar
ist.
[0018] Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Heizungs- und/oder Klimaanlage
ist bzw. sind der zweite Leiterplattenabschnitt und/oder die zumindest eine erste
Steckvorrichtung und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung im Luftkanal angeordnet.
[0019] In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Heizungs- und/oder Klimaanlage ist bzw.
sind der zweite Leiterplattenabschnitt und/oder die zumindest eine erste Steckvorrichtung
und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung in einem zu erwärmenden Luftstrom in
dem Luftkanal angeordnet.
[0020] Dadurch wird eine Heizungs- oder Klimaanlage geschaffen, die auch in Kraftfahrzeugen
mit modernen, verbrauchsoptimierten und nur wenig Abwärme produzierenden Motoren sowie
in Kraftfahrzeugen mit Elektromotoren eine sehr gute Heizleistung erzeugt. Darüber
hinaus werden empfindliche zu kühlende Komponenten der elektrischen Heizvorrichtung
auf energie-, material- und bauraumsparende Weise gekühlt.
[0021] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind durch die nachfolgende Figurenbeschreibung
und durch die Unteransprüche beschrieben.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0022] Nachstehend wird die Erfindung auf der Grundlage zumindest eines Ausführungsbeispiels
anhand der Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Ansicht einer elektrischen Heizvorrichtung, und
- Fig. 2
- eine schematische seitliche Ansicht der elektrischen Heizvorrichtung nach Figur 1.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
[0023] Die Figur 1 zeigt eine schematische Ansicht eines Ausführungsbeispiels einer elektrischen
Heizvorrichtung 1. Die Blickrichtung der Ansicht erfolgt dabei vertikal zu einer in
der elektrischen Heizvorrichtung 1 angeordneten Leiterplatte 4.
[0024] Die elektrische Heizvorrichtung 1 ist in einer nicht dargestellten Heizungsanlage
eines Kraftfahrzeugs angeordnet. In einem alternativen Ausführungsbeispiel ist die
elektrische Heizungsvorrichtung 1 in einer Klimaanlage eines Kraftfahrzeugs angeordnet.
[0025] Die elektrische Heizvorrichtung 1 weist ein Gehäuse 2 und zumindest eine Leiterplatte
4 auf. Die zumindest eine Leiterplatte 4 kann eine starre Struktur oder auch eine
flexible Struktur aufweisen. Darüber hinaus kann es sich in verschiedenen Ausführungsformen
der elektrischen Heizvorrichtung 1 bei der zumindest einen Leiterplatte 4 um eine
einlagige Leiterplatte 4, eine zweilagige Leiterplatte 4 oder eine mehrlagige Leiterplatte
4 handeln.
[0026] Die Leiterplatte 4 weist einen ersten Leiterplattenabschnitt 5 und einen benachbart
zum ersten Leiterplattenabschnitt 5 angeordneten zweiten Leiterplattenabschnitt 6
auf.
[0027] In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist im Bereich des ersten Leiterplattenabschnitts
5 ein Anschluss 13 zur elektrischen Stromversorgung der elektrischen Heizvorrichtung
1 angeordnet. Mittels des Anschlusses 13 kann die elektrische Heizvorrichtung 1 an
ein nicht dargestelltes Bordstromnetz eines Kraftfahrzeugs angeschlossen werden.
[0028] Darüber hinaus ist in diesem Ausführungsbeispiel im Bereich des ersten Leiterplattenabschnitts
5 ein Anschluss 14 für eine elektronische Verbindung der elektrischen Heizvorrichtung
1 mit einer nicht dargestellten Ansteuerlogik angeordnet. Mittels des Anschlusses
14 ist die elektrische Heizvorrichtung 1 beispielsweise über einen im Kraftfahrzeug
angeordneten Bordcomputer ansteuerbar. Die Verbindung kann beispielsweise über einen
Datenbus erfolgen, wie über einen CAN-Bus oder einen LIN-Bus. In alternativen Ausführungsbeispielen
der elektrischen Heizvorrichtung 1 sind der Anschluss 13 und/oder der Anschluss 14
außerhalb des ersten Leiterplattenabschnitts 5 angeordnet. Darüber hinaus kann die
elektrische Heizvorrichtung 1 in weiteren Ausführungsbeispielen mehr als einen Anschluss
13 und/oder mehr als einen Anschluss 14 aufweisen. Die Ansteuerung der ,Heizleistung
der elektrischen Heizvorrichtung kann dabei über Datenbus oder über ein anderweitiges
Signal, wie über ein ON/OFF-Signal insbesondere von 0-12V oder über ein PWM-Signal,
erfolgen.
[0029] In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die elektrische Heizvorrichtung
1 eine Steuervorrichtung 3 auf, die im Bereich des ersten Leiterplattenabschnitts
5 drei elektronische Leistungstransistoren 19 aufweist. In alternativen Ausführungsbeispielen
weist die elektrische Heizvorrichtung 1 bzw. die Steuervorrichtung 3 eine, zwei, vier,
fünf, sechs oder eine Mehrzahl solcher Leistungstransistoren 19 auf, um den Stromfluss
der PTC-Elemente 10 der Heizvorrichtung 1 steuern zu können.
[0030] Der zumindest eine Leistungstransistor 19 kann beispielsweise als MetallOxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor
ausgebildet sein.
[0031] In dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der erste Leiterplattenabschnitt
5 einen im Wesentlichen wasserdicht abgeschlossen Teil 17 auf. Hierzu weist der im
Wesentlichen wasserdicht abgeschlossene Teil 17 beispielsweise eine nicht dargestellte
Kunststoffummantelung auf, die vorteilhaft in dem Gehäuse (2) angeordnet ist oder
auch durch das Gehäuse (2) selbst ausgebildet sein kann.
[0032] Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel der elektrischen Heizvorrichtung
1 weist fünf erste Steckvorrichtungen 7 und fünf zweite Steckvorrichtungen 8 auf.
In alternativen Ausführungsbeispielen weist die elektrische Heizvorrichtung eine,
zwei, drei, vier, sechs, sieben, acht, neun, zehn oder eine Mehrzahl von ersten Steckvorrichtungen
7 und zweiten Steckvorrichtungen 8 auf. die Steckvorrichtungen 7 sind vorteilhaft
auf der Leiterplatte verlötet. In die weiblichen Steckvorrichtungen 7 können männliche
Steckvorrichtungen 8 eingesteckt sein, die an dem Heizelement verbunden oder einteilig
mit diesem ausgebildet sind. Alternativ können auch die Steckvorrichtungen 8 als weibliche
Steckvorrichtungen ausgebildet sein und die Steckvorrichtungen 7 entsprechend als
männliche Steckvorrichtungen.
[0033] Die zumindest eine erste Steckvorrichtung 7 und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung
8 sind beispielsweise komplementär zueinander ausgebildet und können insbesondere
lösbar oder nicht lösbar miteinander verbunden werden. Dadurch kann das Heizelement
9 mit der Steuervorrichtung 3 verbunden werden.
[0034] Die zumindest eine erste Steckvorrichtung 7 ist in dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel mit der zumindest einen Leiterplatte 4 verbunden. Dabei ist die
zumindest eine erste Steckvorrichtung 7 im Bereich des zweiten Leiterplattenabschnitts
6 angeordnet und mit diesem verbunden.
[0035] Die zumindest eine zweite Steckvorrichtung 8 ist in dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel mit zumindest einem Heizelement 9 verbunden.
[0036] Das zumindest eine Heizelement 9 weist in dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
einen rechteckförmigen sowie im Wesentlichen blockartigen Aufbau auf. Der blockartige
Aufbau weist beispielhaft eine Reihe von im Wesentlichen streifenförmigen PTC-Elementen
10 auf, die beispielhaft zwischen Kontaktblechen 20 und Wärmeleitrippen 12 angeordnet
sind. Die Wärmeleitrippen 12 vergrößern eine nicht dargestellte Oberfläche des Heizelements
9 und verbessern dadurch den Wärmeübergang zur durchströmenden Luft.
[0037] Die zwischen den PTC-Elementen 10 und den Wärmeleitrippen 12 angeordneten Kontaktbleche
20 sind mit den PTC-Elementen 10 und gegebenenfalls mit den Wärmeleitrippen 12 elektrisch
leitend und thermisch leitend verbunden. Das zumindest eine blockartig aufgebaute
Heizelement 9 kann darüber hinaus auch in einem insbesondere rechteckförmigen Rahmen
angeordnet sein.
[0038] Zwischen den Wärmeleitrippen 12 und den PTC-Elementen 10 weist das zumindest eine
Heizelement 9 beispielhaft parallel zueinander angeordnete Öffnungen 11 als integrierte
Luftkanäle auf. Die Öffnungen 11 sind in diesem Ausführungsbeispiel im Wesentlichen
in einer Luftströmungsrichtung 16 in einem Luftkanal 15 angeordnet. Der Luftkanal
15 ist beispielsweise innerhalb der nicht dargestellten Heizungs- oder Klimaanlage
angeordnet.
[0039] Figur 2 zeigt eine schematische seitliche Ansicht einer elektrischen Heizvorrichtung
1 gemäß Figur 1. In dem Luftkanal 15 wird beispielhaft ein Luftstrom, insbesondere
in Luftströmungsrichtung 16, gefördert. Dabei strömt der Luftstrom durch die parallel
angeordneten Öffnungen 11, während er insbesondere von den Wärmeleitrippen 12 und
den PTC-Elementen 10 erwärmt wird. Gleichzeitig werden die Wärmeleitrippen 12 und
die PTC-Elemente 10 durch den Luftstrom 21 gekühlt.
[0040] Der in den Figuren 1 und 2 beispielhaft dargestellte Luftkanal 15 weist eine Luftkanalwand
18 auf. Durch die eine Luftkanalwand 18 ragt der zweite Leiterplattenabschnitt 6 in
den Bereich des Luftkanals 15 hinein. Dabei erwärmt der zweite Leiterplattenabschnitt
6 den Luftstrom 21 bzw. kühlt der Luftstrom 21 den zweiten Leiterplattenabschnitt
6. Im Bereich des zweiten Leiterplattenabschnitts 6 ist die zumindest eine erste Steckvorrichtung
7 angeordnet. Die zumindest eine erste Steckvorrichtung 7 ist mit der zumindest einen
zweiten Steckvorrichtung 8 verbunden. In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel sind die zumindest eine erste Steckvorrichtung 7 und die zumindest
eine zweite Steckvorrichtung 8 im Bereich des Luftstroms 21 angeordnet. Dabei erwärmen
die zumindest eine erste Steckvorrichtung 7 und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung
8 den Luftstrom. Gleichzeitig werden die zumindest eine erste Steckvorrichtung 7 und
die zumindest eine zweite Steckvorrichtung 8 durch den Luftstrom gekühlt. Dadurch
wird auch der zweite Leiterplattenabschnitt 6 gekühlt und/oder er dient der Wärmeleitung
von den Leistungstransistoren 19 der Steuervorrichtung 3 hin zu der ersten Steckvorrichtung
7, so dass dadurch auch die Steuervorrichtung 3 gekühlt wird bzw. deren Leistungstransistoren
19 gekühlt werden.
[0041] In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der erste Leiterplattenabschnitt
5 insbesondere im Gehäuse 2 angeordnet. Der zweite Leiterplattenabschnitt 6 ragt aus
dem Gehäuse 2 heraus. In alternativen Ausführungsbeispielen der elektrischen Heizvorrichtung
1 ragt ein Teil der Leiterplatte 4 aus dem Gehäuse heraus, der größer oder kleiner
ist als der zweite Leiterplattenabschnitt 6.
[0042] In dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein dem Luftkanal
15 zugewandter Teil des Gehäuses 2 im Bereich der Luftkanalwand 18 angeordnet. In
einem alternativen Ausführungsbeispiel ragt ein Teil des Gehäuses 2 in den Bereich
des Luftkanals 15 hinein.
1. Elektrische Heizvorrichtung (1), insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit zumindest
einem Heizelement (9) und mit zumindest einer Steuervorrichtung (3) mit einem Gehäuse
(2), mit zumindest einer Leiterplatte (4), mit einem ersten Leiterplattenabschnitt
(5) und einem zweiten Leiterplattenabschnitt (6), und mit zumindest einer ersten Steckvorrichtung
(7) und mit zumindest einer zweiten Steckvorrichtung (8), wobei die beiden Steckvorrichtungen
(7,8) zum Verbinden des zumindest einen Heizelements (9) mit der Steuervorrichtung
(3) dienen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) die zumindest eine Leiterplatte (4) nur teilweise aufnimmt, wobei
der erste Leiterplattenabschnitt (5) in dem Gehäuse (2) angeordnet ist und der zweite
Leiterplattenabschnitt (6) aus dem Gehäuse (2) herausragt und die zumindest eine erste
Steckvorrichtung (7) mit dem zweiten Leiterplattenabschnitt (6) verbunden ist und
die zumindest eine zweite Steckvorrichtung (8) mit dem Heizelement (9) verbunden ist.
2. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine erste Steckvorrichtung (7) und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung
(8) komplementär zueinander ausgebildet sind und/oder lösbar miteinander verbindbar
sind.
3. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine erste Steckvorrichtung (7) mit dem zweiten Leiterplattenabschnitt
(6) verlötet oder vercrimpt ist.
4. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Leiterplattenabschnitt (5) einen Teil (17) aufweist und dieser Teil (17)
im Wesentlichen wasserdicht abgeschlossen ausgebildet ist.
5. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Heizelement (9) eine Anzahl von Positive-Temperature-Coefficient-Elementen
(10) aufweist.
6. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Heizelement (9) im Wesentlichen blockartig ausgebildet ist und
eine Anzahl von durchgehenden, parallel zueinander angeordneten Öffnungen (11) als
Luftkanäle aufweist.
7. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Heizelement (9) zumindest eine wärmeableitende Oberfläche aufweist,
mit einer Anzahl von Wärmeleitrippen (12), welche die zumindest eine wärmeableitende
Oberfläche vergrößern.
8. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrichtung (3) im Bereich der Leiterplatte (4) zumindest einen Anschluss
für eine Stromversorgung (13) und/oder zumindest einen Anschluss für eine Ansteuerlogik
(14) aufweist.
9. Elektrische Heizvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Steuervorrichtung (3) zumindest einen Leistungstransistor, wie
insbesondere einen Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor, aufweist.
10. Heizungs- und/oder Klimaanlage, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit einem Luftkanal
(15), dadurch gekennzeichnet, dass in dem Luftkanal (15) eine elektrische Heizvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche anordenbar ist.
11. Heizungs- und/oder Klimaanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Leiterplattenabschnitt (6) und/oder die zumindest eine erste Steckvorrichtung
(7) und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung (8) im Luftkanal (15) angeordnet
ist bzw. sind.
12. Heizungs- und/oder Klimaanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Leiterplattenabschnitt (6) und/oder die zumindest eine erste Steckvorrichtung
(7) und die zumindest eine zweite Steckvorrichtung (8) in einem zu erwärmenden Luftstrom
in dem Luftkanal (15) angeordnet ist bzw. sind.