[0001] Die Erfindung betrifft eine Anhängekupplung für ein Kraftfahrzeug mit einem Kupplungsarm
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Eine derartige Anhängekupplung ist beispielsweise in
EP 2 829 422 A2 erläutert.
[0003] Bei einer aus
DE 10 2013 007 114 A1 bekannten Anhängekupplung ist das Kupplungsarmlagerelement am Halter um mehrere Achsen,
beispielsweise zwei Achsen, schwenkbar gelagert. Das Kupplungsarmlagerelement ist
am Außenumfang einer wellenartigen Halterlageraufnahme schwenkbar um die Schwenkachse
gelagert, nämlich anhand eines zwischen der Halterlageraufnahme und dem Kupplungsarmlagerelement
angeordneten weiteren Lagerkörpers.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Montagekonzept
für eine Anhängekupplung vorzuschlagen.
[0005] Zur Lösung der Aufgabe ist eine Anhängekupplung gemäß der technischen Lehre des Anspruchs
1 vorgesehen.
[0006] Eine derartige Verrastung ist sehr leicht herstellbar, was die Montage der Anhängekupplung
erheblich erleichtert. Beispielsweise sind Verschraubungen, Verklebungen oder dergleichen
zwar zusätzlich zu der Rastanordnung vorteilhaft, jedoch nicht unbedingt notwendig.
[0007] Die Lagerkomponente und/oder das mindestens eine Bauteil sind beispielsweise beim
Fahrbetrieb der Anhängekupplung, d.h. bei angehängtem Anhänger, durch bei dem Fahrbetrieb
auftretende Kräfte, zum Beispiel Zugkräfte und/oder Stützkräfte, belastete Bauteile.
Die Lagerkomponente und das mindestens eine Bauteil können aber auch beim Verstellen
der Anhängekupplung zwischen der Gebrauchsstellung und der Nichtgebrauchstellung Kraft
aufnehmende Komponenten der Anhängekupplung sein. Bevorzugt ist es, wenn in der Fixierstellung
der Fixiereinrichtung die Rastanordnung keine im Sinne eines Lösens der Verrastung
wirkende Kräfte aufnehmen muss. Es versteht sich, dass mehrere durch Rastanordnungen
im Sinne der Erfindung verbundene Komponenten bei der Anhängekupplung vorgesehen sein
können.
[0008] Die Rastanordnung kann zusätzliche Funktionen erfüllen, was nachfolgend deutlich
wird.
[0009] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Lagerkomponente und das mindestens eine Bauteil
drehbar und/oder verschieblich anhand der Rastanordnung miteinander verbunden sind.
Somit können beispielsweise das Bauteil und die Lagerkomponente relativ zueinander
drehen oder relativ zueinander verschoben werden. Die Rastanordnung lässt also mindestens
einen Bewegungsfreiheitsgrad der Lagerkomponente und des mindestens einen Bauteils
relativ zueinander zu. So können beispielsweise die Lagerkomponente und die zweite
Lagerkomponente anhand der Rastanordnung mit mindestens einem Bewegungsfreiheitsgrad
relativ zueinander beweglich verbunden sein.
[0010] Ein vorteilhaftes Konzept sieht vor, dass die Rastanordnung das Bauteil, insbesondere
das Kupplungsarmlagerelement, an der Lagerkomponente, insbesondere der Halterlageraufnahme
bezüglich Lagerachse, insbesondere der Schwenkachse, verschiebefest hält oder einen
Verschiebeweg des Bauteils und der Lagerkomponente bezüglich der Lagerachse begrenzt.
So kann der Verschiebeweg, entlang dessen das Bauteil und die Lagerkomponente relativ
zueinander verschieblich sind, begrenzt sein oder überhaupt nicht vorhanden sein.
Der Verschiebeweg erstreckt sich zweckmäßigerweise entlang einer Steckachse, entlang
derer das Bauteil und die Lagerkomponente aneinander ansteckbar sind.
[0011] Das Kupplungsarmlagerelement ist an der Halterlageraufnahme vorteilhaft um eine Schiebeachse
verschieblich und/oder eine Schwenkachse schwenkbar gelagert.
[0012] Ein weiteres, eine im Zusammenhang mit dem Oberbegriff des Anspruchs 1 an sich eigenständige
Erfindung darstellendes Konzept oder eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
sieht vor, dass das Kupplungsarmlagerelement an der Halterlageraufnahme anhand einer
Rastanordnung gehalten ist. Beispielsweise bildet das Kupplungsarmlagerelement die
Lagerkomponente und die Halterlageraufnahme das mindestens eine Bauteil oder umgekehrt.
[0013] Die Rastanordnung kann die erste und die zweite Lagerkomponente, also beispielsweise
das Kupplungsarmlagerelement an der Halterlageraufnahme, bezüglich der mindestens
einen Lagerachse oder Schwenkachse verschiebefest halten. Mithin ist also das Kupplungsarmlagerelement
an der Halterlageraufnahme nur schwenkbar, jedoch nicht entlang der Lagerachse oder
Schwenkachse verschieblich.
[0014] Ein weiteres Konzept kann aber auch vorsehen, dass die Rastanordnung das Kupplungsarmlagerelement
an der Halterlageraufnahme bezüglich der mindestens einen Lagerachse oder Schwenkachse
verschieblich hält oder eine Verschieblichkeit zulässt. In diesem Fall ist es jedoch
vorteilhaft, wenn die Rastanordnung einen Verschiebeweg des Kupplungsarmlagerelements
bezüglich der Halterlageraufnahme bezüglich der mindestens einen Lagerachse, insbesondere
der Schwenkachse, begrenzt. Somit kann das Kupplungsarmlagerelement relativ zur Halterlageraufnahme
zwar entlang der Lagerachse, also beispielsweise einer Schwenkachse, die insoweit
eine Schiebeachse darstellt, verschoben werden, jedoch nur bezüglich des Verschiebewegs.
Beispielsweise könnte eine Rastaufnahme breiter als der in die Rastaufnahme eingreifende
Rastvorsprung ausgestaltet sein, um so eine Verschieblichkeit entlang der mindestens
einen Lagerachse oder Schwenkachse zu ermöglichen.
[0015] In Bezug auf die Verrastung sind verschiedene Varianten denkbar, von denen nachfolgend
einige vorgestellt werden.
[0016] Die Rastanordnung umfasst beispielsweise einen Rastvorsprung und eine Rastaufnahme,
die ineinander eingreifen. Es können mehrere Rastvorsprünge vorgesehen sein, beispielsweise
um die mindestens eine Lagerachse oder Schwenkachse herum nebeneinander angeordnete
Rastvorsprünge. Ferner können auch mehrere Rastaufnahmen vorgesehen sein, beispielsweise
um die mindestens einen Lagerachse, insbesondere die Schwenkachse, herum nebeneinander
angeordnete Rastaufnahmen. Die Rastvorsprünge können beispielsweise in der Art eines
Kamms oder Flansches nach radial außen vor die eine Lagerkomponente, beispielsweise
das Kupplungsarmlagerelement, vorstehen und in eine am Innenumfang der anderen Lagerkomponente,
beispielsweise der Halterlageraufnahme, vorgesehene Rastaufnahme eingreifen.
[0017] Zweckmäßigerweise kann auch vorgesehen sein, dass die Rastanordnung mindestens einen
Sprengring aufweist. Zweckmäßigerweise bildet der Sprengring den Rastvorsprung.
[0018] Bevorzugt ist es, wenn der mindestens eine Rastvorsprung einen Lagervorsprung bildet
und in die mindestens eine als Lageraufnahme ausgestaltete Rastaufnahme eingreift,
diese also eine Lageraufnahme bildet. Somit tragen der Rastvorsprung und die Lageraufnahme
sozusagen zur Lagerung des Kupplungsarmlagerelements an der Halterlageraufnahme bei.
Beispielsweise ist die Lageraufnahme als eine Lagernut, beispielsweise eine im Querschnitt
U-förmige Nut ausgestaltet.
[0019] Zweckmäßigerweise sind der Rastvorsprung und die Rastaufnahme oder ist die Rastanordnung
in einem Innenraum des Schwenklagers angeordnet, also zwischen aneinander gelagerten
Bereichen des Kupplungsarmlagerelements und der Halterlageraufnahme.
[0020] Es ist aber auch möglich, dass die Verrastung außerhalb der direkt aufeinander gelagerten
Bereiche der ersten und zweiten Lagerkomponente, also beispielsweise des Kupplungsarmlagerelements
und der Halterlageraufnahme, vorgesehen ist. Beispielsweise kann die Verrastung oder
Rastanordnung neben den aufeinander angeordneten, beispielsweise aufeinander gleitenden,
Lagerabschnitten der Halterlageraufnahme und des Kupplungsarmlagerelements bezüglich
der mindestens einen Lagerachse des Lagers, insbesondere bezüglich der Schwenkachse
des Schwenklagers, vorgesehen sein. Es ist zum Beispiel möglich, dass das Kupplungsarmlagerelement
stirnseitig an einem Rastvorsprung anliegt, der vor die Halterlageraufnahme nach radial
innen oder radial außen vorsteht.
[0021] An dieser Stelle sei festgehalten, dass das Kupplungsarmlagerelement mit seinem Lagerabschnitt
in eine beispielsweise als Lageröffnung ausgestaltete Halterlageraufnahme des Lagers
eingreifen kann. Das Kupplungsarmlagerelement bildet dann sozusagen die innere Komponente,
die Halterlageraufnahme die äußere Komponente des Schwenklagers.
[0022] Es ist aber auch eine umgekehrte Konfiguration möglich, bei der die Halterlageraufnahme
die innere Komponente des Schwenklagers darstellt, beispielsweise einen Lagerbolzen
umfasst, der in eine Lageraufnahme des Kupplungsarmlagerelements eingreift. Somit
ist das Kupplungsarmlagerelement die äußere Komponente.
[0023] Bevorzugt ist ein Konzept, bei der der Rastvorsprung einen Sprengring umfasst oder
dadurch gebildet ist, der in die zugeordnete Rastaufnahme, die in diesem Fall zweckmäßigerweise
eine Lageraufnahme ist, eingreift.
[0024] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Lagerkomponente und das mindestens eine Bauteil
entlang einer Steckachse zur Verrastung der Rastanordnung aneinander montierbar sind.
Somit ist eine einfache Steckmontage möglich.
[0025] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass mindestens eine, insbesondere an der Lagerkomponente
oder dem mindestens einen Bauteil angeordnete, Schrägfläche zur Betätigung der Rastanordnung
in Richtung einer Rast-Lösestellung oder Außereingriffstellung beim Aneinanderstecken
der Lagerkomponente und des mindestens einen Bauteils vorgesehen sind. Die Schrägfläche
erleichtert die Steckmontage und vermeidet beispielsweise die Verwendung eines zusätzlichen
Werkzeugs, mit dem die Rastanordnung, zum Beispiel der Sprengring, in eine Rast-Lösestellung
verdrängt werden muss, um die Lagerkomponente und das mindestens eine Bauteil miteinander
zu verbinden.
[0026] Damit beispielsweise die Rastanordnung mechanisch beim Betrieb oder der Nutzung der
Anhängekupplung möglichst wenig belastet ist, können eine oder mehrere der nachfolgenden
Maßnahmen zweckmäßigerweise vorgesehen sein:
Zweckmäßigerweise sind zwischen der Lagerkomponente und dem mindestens einen Bauteil
Verdrehsicherungskonturen zum verdrehsicheren Halten der Lagerkomponente und des Bauteils
quer zu der Steckachse vorhanden. Die Verdrehsicherungskonturen umfassen beispielsweise
Steckkonturen, die entlang der Steckachse ineinander einsteckbar, jedoch relativ zueinander
nicht verdrehbar sind.
[0027] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass an der Lagerkomponente und dem mindestens einen
Bauteil bezüglich der Steckachse zusätzlich zu der Rastanordnung Längsanschläge angeordnet
sind, die bei verrasteter Rastanordnung aneinander anliegen. Die Längsanschläge können
beispielsweise Flanschvorsprünge, T-förmige oder pilzförmige Strukturen, Hintergreifstrukturen
oder dergleichen umfassen.
[0028] Die Rastanordnung erlaubt eine einfache Montage von Kupplungsarmlagerelement und
Lageraufnahme. Zweckmäßigerweise ist mindestens eine Schrägfläche zur Betätigung der
Rastanordnung in eine Rast-Lösestellung oder Lösestellung oder Außereingriffstellung
vorhanden, die beispielsweise einen Rastvorsprung in Richtung einer Außereingriffstellung
betätigt, wenn das Kupplungsarmlagerelement und die Lageraufnahme entlang der mindestens
einen Lagerachse, insbesondere entlang der Schwenkachse, aneinander gesteckt werden.
Die Lagerachse oder Schwenkachse stellt in diesem Fall eine Steckachse dar.
[0029] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Fixiereinrichtung den Kupplungsarm mit dem Halter
in einer Fixierstellung anhand mindestens einer Fixierkraft fixiert, wobei die Rastanordnung
durch die mindestens eine Fixierkraft in der Fixierstellung unbelastet ist oder die
mindestens eine Fixierkraft die Lagerkomponente und das mindestens eine Bauteil nicht
in einem Sinne eines Lösens der Rastanordnung belastet. Die Fixierkraft trägt also
mindestens dazu bei, die Rastanordnung in der Raststellung zu halten oder wirkt nicht
entgegen der Verrastung. So können beispielsweise die Lagerkomponente und das Bauteil
durch die Fixierkraft relativ zueinander fixiert werden, beispielsweise um den Kupplungsarm
ortsfest am Halter zu fixieren. Auf die Rastanordnung selbst wird dabei keine Kraft
ausgeübt und wenn doch, trägt diese Kraft, nämlich die Fixierkraft, dazu bei, die
Verrastung aufrecht zu erhalten. Es versteht sich, dass die vorgenannte Maßnahme bei
einer oder mehreren oder allen erfindungsgemäß eingesetzten Rastanordnungen einer
Anhängekupplung vorteilhaft ist. Dies gilt auch für die nachfolgend erläuterte Maßnahme,
die bei einer oder mehreren Rastanordnungen vorteilhaft ist.
[0030] Ein vorteilhaftes Konzept sieht vor, dass die Rastanordnung von allen Fixierkräften
der Fixiereinrichtung zum ortsfesten Fixieren des Kupplungsarms am Halter frei ist
oder dass die Rastanordnung durch die Fixierkräfte oder mindestens eine der Fixierkräfte
in einem Sinne des ortsfesten Fixierens des Kupplungsarms an dem Halter belastet ist.
[0031] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das mindestens eine Bauteil, insbesondere der
Kupplungsarm, an einer Halterkomponente des Halters oder der Lagerkomponente des Lagers,
anhand einer Hintergreifstruktur mit einer Kraftrichtung zu dem Halter hin formschlüssig
gehalten ist, wobei das Bauteil an der Halterkomponente oder Lagerkomponente entgegen
der Kraftrichtung durch die Rastanordnung gehalten ist.
[0032] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Hintergreifstruktur mindestens einen im Querschnitt
L-förmigen, T-förmigen Hintergreifvorsprung und/oder einen insbesondere pilzartigen
Kopf der Halterkomponente oder der Lagerkomponente umfasst und/oder dass die Halterkomponente
einen Bestandteil einer Fixiereinrichtung der Anhängekupplung bildet.
[0033] Ein weiteres eine eigenständige Erfindung darstellendes Konzept sieht die folgende
Anhängekupplung vor:
Anhängekupplung für ein Kraftfahrzeug mit einem Kupplungsarm, wobei der Kupplungsarm
an einem am Kraftfahrzeug befestigten oder befestigbaren Halter zur Einnahme einer
Gebrauchsstellung lösbar befestigbar oder anhand eines Schwenklagers zwischen einer
Gebrauchsstellung und einer Nichtgebrauchsstellung um eine Schwenkachse schwenkbar
gelagert ist, wobei der Kupplungsarm in der Gebrauchsstellung zum Anhängen eines Anhängers
oder Befestigen eines Lastenträgers weiter nach hinten vor ein Heck des Kraftfahrzeugs
vorsteht als in der für einen Nichtgebrauch des Kupplungsarms (vorgesehenen Nichtgebrauchsstellung,
wobei der Kupplungsarm an einer Halterkomponente des Halters, insbesondere einer Lagerkomponente
des Schwenklagers, anhand einer Hintergreifstruktur in einer Kraftrichtung zu dem
Halter hin formschlüssig gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungsarm
an der Halterkomponente entgegen der Kraftrichtung durch eine Rastanordnung gehalten
ist.
[0034] Die Anhängekupplung wird von der Halterkomponente an sich in Richtung des Halters
kraftbeaufschlagt, in dem sich nämlich die Hintergreifstruktur der Halterkomponente
an einer Widerlagerkontur des Kupplungsarms abstützt. Die Hintergreifstruktur bildet
zweckmäßigerweise einen einstückigen Bestandteil der Halterkomponente. In Gegenrichtung,
das heißt in einem Sinne einer Bewegung des Kupplungsarms von dem Halter, beispielsweise
einer Halterplatte oder Tragplatte des Halters, weg, wirkt eine einfach zu realisierende
Rastanordnung. Die Rastanordnung ist beim Fahrbetrieb kaum oder nicht durch äußere
Kräfte belastet. Die Hauptlast trägt die Hintergreifstruktur.
[0035] Beispielsweise umfasst die Rastanordnung einen oder mehrere angefederte Rastvorsprünge.
Zweckmäßigerweise umfasst die Rastanordnung mindestens einen Sprengring, der in Aufnahmen
der Halterkomponente und des Kupplungsarms eingreift. Der Sprengring ist in eine Lösestellung
verdrängbar, in welcher er nur in eine der Aufnahmen eingreift. Wenn der Sprengring
sich jedoch entspannen kann, also die Fixierstellung einnimmt, greift er in beide
Aufnahmen ein und sichert so den Kupplungsarm an der Halterkomponente.
[0036] Beispielsweise kann die Halterkomponente einen Bestandteil einer Fixiereinrichtung
der Anhängekupplung bilden. Beispielsweise ist die Halterkomponente als eine Führungshülse
oder als ein Führungskörper ausgestaltet.
[0037] Ein weiteres, eine an sich eigenständige Erfindung darstellendes Konzept sieht vor,
dass mehrere oder sämtliche beweglichen Komponenten einer Anhängekupplung anhand von
Rastanordnungen miteinander verrastet sind, wobei in Bezug auf beim Fahrbetrieb der
Anhängekupplung auftretende Kräfte jeweils nicht rastende, formschlüssig haltende
Hintergreifstrukturen oder Stützstrukturen in Eingriff miteinander sind. Somit können
die jeweiligen Komponenten einfach miteinander, beispielsweise durch eine Steckbewegung,
verrastet werden, wobei die Verrastung beim Fahrbetrieb keine oder geringe Kräfte
aufnehmen muss. Die beim Fahrbetrieb auftretenden Kräfte werden von den Hintergreifstrukturen,
beispielsweise T-förmigen Hintergreifstrukturen, L-förmigen Hintergreifstrukturen
oder dergleichen, getragen. Die beim Fahrbetrieb auftretenden Kräfte können auch von
Stützstrukturen, beispielsweise Längsanschlägen oder dergleichen, abgefangen werden.
Die Rastanordnungen werden somit durch die beim Fahrbetrieb auftretenden Kräfte nicht
oder nicht übermäßig beansprucht. Die Festigkeit bzw. Stabilität der Anhängekupplung
im Fahrbetrieb ist gewährleistet.
[0038] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass die Lagerkomponente an dem Halter anhand der
Rastanordnung, insbesondere anhand eines Sprengringes der Rastanordnung, drehbar und/oder
verschieblich gelagert ist.
[0039] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass das Kupplungsarmlagerelement in einen Innenraum
der Halterlageraufnahme eingreift, wobei an einem Innenumfang der Halterlageraufnahme
und einem Außenumfang des Kupplungsarmlagerelements eine Lagernut und ein Lagervorsprung
zur drehbaren Lagerung des Kupplungsarmlagerelements in der Halterlageraufnahme um
die Lagerachse oder Schwenkachse ineinander eingreifen.
[0040] Dieses Konzept hat den Vorteil, dass das Kupplungsarmlagerelement am Außenumfang
gelagert ist, während der Innenumfang der Halterlageraufnahme an dieser Stelle ebenfalls
eine große Fläche bereitstellt, so dass die effektiven Lagerflächen nicht nahe bei
der mindestens einen Lagerachse oder Schwenkachse sind, sondern davon radial weit
entfernt und sich somit über einen relativ große Umfangslänge erstrecken. Die Belastung
der Lagerflächen ist verhältnismäßig klein. Somit können die aneinander anliegenden
Lagerflächen oder Lagerkomponenten in Bezug auf die Lagerachse oder Schwenkachse kurz
sein, haben aber dennoch aufgrund ihres großen radialen Abstandes zu der Lagerachse
oder Schwenkachse eine große effektive Ausdehnung.
[0041] Die nachfolgend ausgeführten Ausführungsformen tragen zur Verbesserung der Anhängekupplung
bei.
[0042] Die Lagernut und der Lagervorsprung bilden zweckmäßigerweise eine Art Ringlager.
[0043] Prinzipiell wäre es zwar möglich, dass das Kupplungsarmlagerelement bezüglich der
Halterlageraufnahme entlang der mindestens einen Lagerachse, insbesondere der Schwenkachse,
verschieblich gelagert ist.
[0044] Bevorzugt ist jedoch das in der Zeichnung dargestellte Konzept, bei dem das Kupplungsarmlagerelement
an der Halterlageraufnahme entlang der Lagerachse oder Schwenkachse axial unverschieblich
gelagert ist.
[0045] Nun wäre es möglich, diese axiale Unverschieblichkeit zum Beispiel dadurch zu realisieren,
dass bezüglich der Schwenkachse wirksame Längsanschläge, von denen einer am Kupplungsarmlagerelement
und ein anderer der Halterlageraufnahme angeordnet sind, aneinander anschlagen. Beispielsweise
kann an einer Stirnseite der Halterlageraufnahme ein vor das Kupplungsarmlagerelement
vorstehender Längsanschlag, beispielsweise ein Bolzen, ein Flanschvorsprung oder dergleichen,
anschlagen.
[0046] Bevorzugt ist jedoch, dass die Lagernut und der Lagervorsprung des Kupplungsarmlagerelements
und der Halterlageraufnahme, die ineinander eingreifen, dafür sorgen, dass das Kupplungsarmlagerelement
an der Halterlageraufnahme in Bezug auf die Schwenkachse oder eine Schwenkachse axial
im Wesentlichen unverschieblich gelagert ist. Somit sind keine weiteren diese Unverschieblichkeit
gewährleistenden Komponenten nötig.
[0047] Es ist vorteilhaft, beispielsweise in diesem Zusammenhang, aber auch ansonsten, dass
neben der Lagernut und dem Lagervorsprung ein weiterer Lagerabschnitt des Kupplungsarmlagerelements
am Innenumfang der Halterlageraufnahme gelagert ist. Beispielsweise ist ein zylindrischer
Lagerabschnitt vorgesehen, der in einem entsprechend zylindrischen Bereich der Halterlageraufnahme
gelagert ist. Besonders bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, wenn dieser Lagerabschnitt
des Kupplungsarmlagerelements in Bezug auf die Schwenkachse oder eine Schwenkachse
länger oder breiter als die Lagernut und der Lagervorsprung ist. Somit können also
der Lagervorsprung und die Lagernut beispielsweise eine Verschieblichkeit des Kupplungsarmlagerelements
in der Halterlageraufnahme begrenzen oder unterbinden, während der Lagerabschnitt
neben dem Lagervorsprung und der Lagernut eine großflächige Abstützung oder großflächige
Drehlagerfläche des Kupplungsarmlagerelements in der Halterlageraufnahme bereitstellt.
[0048] Eine Variante der Erfindung sieht vor, dass die Lagernut an der Halterlageraufnahme
und der Lagervorsprung an dem Kupplungsarmlagerelement angeordnet sind. Eine andere
Variante sieht vor, dass die Lagernut am Kupplungsarmlagerelement angeordnet ist,
in die der Lagervorsprung der Halterlageraufnahme eingreift. Wenn mindestens zwei
Lagervorsprünge und zwei Lagernuten vorgesehen sind, ist es möglich, dass ein Lagervorsprung
der Halterlageraufnahme und der andere Lagervorsprung am Kupplungsarmlagerelement
angeordnet sind, wobei von den zugeordneten Lagernuten ebenfalls eine am Kupplungsarmlagerelement
und die andere an der Halterlageraufnahme angeordnet sind.
[0049] Bevorzugt ist vorgesehen, dass der Lagervorsprung oder die Lagernut oder beide ringförmig
oder teilringförmig sind. Es ist beispielsweise möglich, dass die Lagernut als eine
Ringnut ausgestaltet ist, die sich am Innenumfang der Halterlageraufnahme oder am
Außenumfang des Kupplungsarmlagerelements erstreckt. Gleichfalls ist es möglich, dass
der Lagervorsprung als ein Ringvorsprung ausgestaltet ist, der beispielsweise nach
radial innen vor den Innenumfang der Halterlageraufnahme oder nach radial außen vor
den Außenumfang des Kupplungsarmlagerelements vorsteht.
[0050] Es ist weiterhin möglich, dass mehrere Lagernuten und/oder mehrere Lagervorsprünge
vorgesehen sind. Es ist beispielsweise möglich, dass in einem Winkelabstand bezüglich
der Schwenkachse zueinander beabstandete Lagervorsprünge oder Lagernuten vorgesehen
sind. Die Lagervorsprünge können beispielsweise in der Art von Zähnen ausgestaltet
sein. Es ist aber auch möglich, dass in Reihenrichtung nebeneinander bezüglich der
Schwenkachse zueinander beabstandete Lagervorsprünge oder Lagernuten vorgesehen sind.
Weiterhin ist auch eine Kombination beider vorgenannter Maßnahmen möglich, d.h. dass
beispielsweise in Winkelabstand bezüglich der Schwenkachse und in Reihenrichtung bezüglich
der Schwenkachse nebeneinander mindestens zwei Lagernuten und/oder mindestens zwei
Lagervorsprünge vorgesehen sind.
[0051] Des Weiteren ist es auch möglich, dass beispielsweise die Lagernut eine durchgehende,
ringförmige Lagernut ist, in die mindestens zwei Lagervorsprünge, die einen Winkelabstand
zueinander haben, eingreifen. Auch umgekehrt ist es möglich, dass Lagernuten in einem
Winkelabstand vorgesehen sind, in die jedoch ein einziger Lagervorsprung eingreift.
[0052] Ein bevorzugtes Konzept sieht vor, dass eine einzige Lagernut und ein einziger Lagervorsprung
vorgesehen sind, die ineinander eingreifen. Das ist in der Zeichnung dargestellt.
[0053] Die Lagernut wird zweckmäßigerweise von einem ersten Lagerkörper und einem zweiten
Lagerkörper gebildet oder begrenzt, zwischen denen der Lagervorsprung sandwichartig
aufgenommen ist. Die beiden Lagerkörper können beispielsweise eine erste Lagerkomponente
und eine zweite Lagerkomponente darstellen. Die Lagerkörper oder Lagerkomponenten
sind vorzugsweise relativ zueinander ortsfest und/oder unverdrehbar und unverschieblich
miteinander verbunden. Somit ist die Anhängekupplung sehr einfach zu montieren, indem
nämlich die Lagernut zwischen den Lagerkörpern angeordnet wird und anschließend die
Lagerkörper miteinander verbunden werden.
[0054] Zur Befestigung der Lagerkörper oder Lagerkomponenten aneinander ist eine Befestigungseinrichtung
vorgesehen. Die Befestigungseinrichtung umfasst beispielsweise eine Schraubenanordnung,
eine Klemmeinrichtung, eine Rastanordnung oder dergleichen.
[0055] Beispielsweise kann der eine Lagerkörper auf den anderen Lagerkörper aufgeschraubt
sein. Es ist auch möglich, dass eine andersartige Verschraubung realisiert ist, bei
der mindestens eine, vorzugsweise mehrere, Schrauben durch den einen Lagerkörper durchgeschraubt
sind und in den anderen Lagerkörper oder einen diesen anderen Lagerkörper stützenden
Stützkörper eingeschraubt sind. Bevorzugt sind mehrere, sich an einem Außenumfang
des Lagerkörpers im Winkelabstand bezüglich der Schwenkachse angeordnete Schrauben
vorgesehen, sodass ein gleichmäßiger Halt erzielt ist.
[0056] Es ist aber auch möglich, dass der eine Lagerkörper mit dem anderen Lagerkörper verrastet
ist. Mithin können also die erste Lagerkomponente und die zweite Lagerkomponente miteinander
anhand einer Rastanordnung verrastet sein. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Verrastung
unlösbar ist, das heißt dass die Lagerkörper dann, wenn sie einmal miteinander verrastet
sind, nicht mehr voneinander gelöst werden können.
[0057] Eine derartige Verrastung ließe sich beispielsweise anhand eines Sprengringes oder
dergleichen realisieren. Der Sprengring wird beispielsweise in eine Sprengring-Aufnahme
hinein komprimiert, wenn die Lagerkörper oder Lagerkomponenten in Eingriff miteinander
gebracht werden, wobei sich der Sprengring aus der Sprengring-Aufnahme des einen Lagerkörpers
oder der einen Lagerkomponente heraus in eine Sprengring-Aufnahme des anderen Lagerkörpers
oder der anderen Lagerkomponente hinein ausdehnt, wenn die Lagerkörper bzw. Lagerkomponenten
in Eingriff miteinander sind. Der Sprengring greift dann in beide Sprengring-Aufnahmen
ein, sodass er die Lagerkörper oder Lagerkomponenten miteinander verbindet und koppelt.
Der einmal entspannte, beispielsweise ausgedehnte, Sprengring kann nicht mehr ohne
ein Spezialwerkzeug so betätigt werden, dass er aus zumindest einer der Sprengring-Aufnahmen
heraus gelangt, um die Lagerkörper oder Lagerkomponenten voneinander zu trennen.
[0058] Zu einer Befestigung der Lagerkörper oder Lagerkomponenten aneinander ist aber auch
eine Klemmeinrichtung geeignet. Beispielsweise ist der eine Lagerkörper mit dem anderen
Lagerkörper verklemmt, insbesondere anhand eines Klemmrings, einer Klemmspange oder
dergleichen.
[0059] Jedenfalls ist eine lösbare Montage des einen Lagerkörpers am anderen Lagerkörper
vorteilhaft, um den Lagervorsprung sozusagen sandwichartig in der Lageraufnahme oder
Lagernut, die von beiden Lagerkörpern begrenzt ist, aufzunehmen.
[0060] Der erste Lagerkörper oder die erste Lagerkomponente wird zweckmäßigerweise von einem
Widerlagerkörper des Halters gebildet.
[0061] Der Widerlagerkörper kann einen integralen Bestandteil des Halters bilden. Es ist
aber auch möglich, dass der Widerlagerkörper an einem Grundkörper des Halters befestigt
ist, beispielsweise mit diesem verschraubt. Der Widerlagerkörper dient beispielsweise
zur Abstützung des Kupplungsarmlagerelements und/oder zur Abstützung eines Fixierkörpers.
[0062] Eine zweckmäßige Variante der Erfindung sieht vor, dass mindestens einer der Lagerkörper
als eine Lagerhülse ausgestaltet ist. Bevorzugt ist diese Konstruktion insbesondere
dann, wenn beispielsweise der Halter, der am Fahrzeug befestigt oder befestigbar ist,
selbst oder der schon erwähnte Widerlagerkörper, der am Halter befestigt ist, den
einen Lagerkörper oder die eine Lagerkomponente bereitstellen, während der andere
Lagerkörper bzw. die andere Lagerkomponente von der Lagerhülse gebildet ist.
[0063] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass die Anhängekupplung eine Fixiereinrichtung zum ortsfesten
Fixieren des Kupplungsarms am Halter in der Gebrauchsstellung und/oder der Nichtgebrauchsstellung
aufweist.
[0064] Die Lagernut und der Lagervorsprung bilden zweckmäßigerweise Bestandteile einer Fixiereinrichtung
zum ortsfesten Fixieren des Kupplungsarms am Halter in der Gebrauchsstellung und/oder
der Nichtgebrauchsstellung.
[0065] Bevorzugt ist es, wenn die Lagernut und der Lagervorsprung Stützflächen und Widerlagerflächen
bereitstellen, zum Beispiel eine Stützfläche am Lagervorsprung und eine Widerlagerfläche
an der Lagernut, die zur Abstützung aneinander in einer Fixierstellung vorgesehen
sind, in welcher das Kupplungsarmlagerelement bezüglich der Halterlageraufnahme ortsfest
fixiert ist.
[0066] Möglich ist natürlich auch, dass an der Stützfläche und der Widerlagerfläche beispielsweise
auch Formschlusskonturen vorgesehen sind. Wenn jedoch das Konzept realisiert ist,
dass das Kupplungsarmlagerelement bezüglich der Halterlageraufnahme entlang der Lagerachse
oder Schwenkachse nicht verschieblich ist, sondern nur drehbeweglich ist, kann dennoch
eine optimale Abstützung im Zusammenhang oder in Zusammenwirkung mit einem anderen
fixierenden Element, beispielsweise des noch erläuterten Fixierkörpers gegeben sein.
[0067] Als Vorteil erweist sich, wenn die Axialposition des Kupplungsarmlagerelements bezüglich
der Halteaufnahme stets gleich bleibt, dass der Kupplungsarm nur gedreht wird und
nicht in irgendeiner Form axial verstellt wird. Somit ist eine besonders hohe Präzision
bei der Verstellung zwischen der Gebrauchsstellung und der Nichtgebrauchsstellung
möglich. Zudem wird dadurch auch vermieden, dass bei dem Verschwenken zwischen der
Gebrauchsstellung und der Nichtgebrauchsstellung Formschlusskonturen aneinander entlang
gleiten, was zum Beispiel zu einem unangenehmen Rattergeräusch führen kann.
[0068] Die Lagernut und der Lagervorsprung einerseits und ein Fixierkörper zur Fixierung
des Kupplungsarmlagerelements an der Halterlageraufnahme andererseits, sind zweckmäßigerweise
an einander entgegengesetzten Seiten eines Widerlagerkörpers des Halters angeordnet,
wobei der Widerlagerkörper in der Fixierstellung sandwichartig zwischen den Fixierkörper
und die Anordnung aus Lagernut und Lagervorsprung geklemmt ist. Zum Beispiel stützen
sich einerseits der Lagervorsprung und andererseits der Fixierkörper an dem Widerlagerkörper
ab, sodass der Widerlagerkörper zwischen den Lagervorsprung und den Fixierkörper geklemmt
ist.
[0069] Bevorzugt ist ein Fixierantrieb zum Betätigen des Fixierkörpers zwischen einer Lösestellung
und einer Fixierstellung vorgesehen. In der Lösestellung kann der Kupplungsarm relativ
zum Halter bewegt werden, in der Fixierstellung ist der Kupplungsarm bezüglich des
Halters ortsfest fixiert. Der Fixierantrieb betätigt den Fixierkörper zweckmäßigerweise
linear, insbesondere entlang mindestens einen Lagerachse, insbesondere der Schwenkachse.
Es versteht sich, dass auch eine schraubenartige Betätigung oder eine Drehbetätigung
des Fixierkörpers zwischen der Fixierstellung und der Lösestellung möglich ist.
[0070] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass der Fixierantrieb in einem Innenraum des Kupplungsarmlagerelements
angeordnet ist. Es ist aber auch möglich, dass der Fixierantrieb ganz oder teilweise
außerhalb des Kupplungsarmlagerelements angeordnet ist. Zum Beispiel kann der Fixierantrieb
am Halter angeordnet sein und den Fixierkörper oder die Fixiereinrichtung zwischen
der Fixierstellung und der Lösestellung betätigen.
[0071] Der Lagervorsprung steht beispielsweise in der Art eines Lagerflansches von dem Kupplungsarmlagerelement
nach radial außen vor. Der Lagerflansch ist vorzugsweise als ein Ringflansch ausgestaltet.
Der Lagervorsprung kann aber auch beispielsweise einzelne Zähne umfassen. Auch derartige
Zähne können flanschartig ausgestaltet sein, beispielweise plattenartig sein.
[0072] Zweckmäßig ist eine Ausgestaltung, die eine an sich eigenständige Erfindung darstellt,
bei der der Lagervorsprung mindestens ein Rastelement, beispielsweise eine Anordnung
einer oder mehrerer Rastnasen, einen Sprengring oder dergleichen, umfasst oder dadurch
gebildet ist. Das Rastelement greift in die Lagernut ein. Die Montage wird deutlich
erleichtert. Es ist beispielsweise möglich, das Kupplungsarmlagerelement in den Innenraum
der Halterlageraufnahme einzuführen, wobei das mindestens eine Rastelement dabei zunächst
nachgibt, anschließend jedoch in die Lagernut einrastet. Dann ist eine Drehlagerung
durch das mindestens eine Rastelement realisiert. Die Ausführungsform mit dem Sprengring
hat den Vorteil, dass sozusagen die Lagernut einen Ausdehnungsraum für den Sprengring
darstellt und der Sprengring an sich schon eine zumindest teilringförmige Gestalt
hat, also über einen möglichst großen Drehumfang eine Lagerung bereitstellt.
[0073] An dieser Stelle sei bemerkt, dass dieses Montagekonzept nicht nur dann realisierbar
ist, wenn das Kupplungsarmlagerelement in einen Innenraum der Halterlageraufnahme
eingreift, sondern dass selbstverständlich auch ein Lagervorsprung am fahrzeugseitigen
Halter vorgesehen sein kann, der in eine Lageraufnahme des Kupplungsarmlagerelements
eingreift. Auch zwischen dem Innenumfang der Lageraufnahme und dem Außenumfang des
Lagervorsprungs kann eine Anordnung aus Lagernut und Lagervorsprung mit mindestens
einem Rastelement realisiert sein.
[0074] Zweckmäßigerweise ist eine Abdichtung vorhanden, die ein Eindringen von Schmutz oder
Feuchtigkeit oder dergleichen in den Zwischenraum zwischen das Kupplungsarmlagerelement
und die Halterlageraufnahme verhindert. Möglich ist beispielsweise, dass die Anhängekupplung
in einem Schutzgehäuse angeordnet ist, insbesondere einem balgartigen und/oder flexiblen
Schutzgehäuse, beispielsweise aus elastischem Kunststoff, Gummi oder dergleichen.
[0075] Bevorzugt ist jedoch, dass zwischen dem Kupplungsarmlagerelement und der Halterlageraufnahme
eine Dichtungsanordnung angeordnet ist. In diesem Zusammenhang ist es besonders zweckmäßig,
wenn die Anhängekupplung kein zusätzliches, insbesondere biegeflexibles, Schutzgehäuse,
das das Schwenklager umgibt, aufweist.
[0076] Die Dichtungsanordnung umfasst beispielsweise einen Dichtungsring, der in einer Nut
des Kupplungsarmlagerelements oder der Halterlageraufnahme aufgenommen ist. Die Dichtungsanordnung
ist also zweckmäßigerweise als eine Innendichtung ausgestaltet, die zwischen Kupplungsarmlagerelement
und Halterlageraufnahme wirkt. Insbesondere dann, wenn das Kupplungsarmlagerelement
bezüglich der Halterlageraufnahme nur schwenkbar, jedoch bezüglich der Schwenkachse
axial unverschieblich aufgenommen ist, kann die Dichtungsanordnung optimal abdichten.
Es ist aber auch denkbar, dass bei einer Verschieblichkeit entlang der mindestens
einen Lagerachse, beispielsweise entlang der Schwenkachse oder einer Schwenkachse,
die Dichtungsanordnung sozusagen eine Relativbewegung zwischen Halterlageraufnahme
und Kupplungsarmlagerelement mitmacht und an zumindest einer der Lagerflächen entlang
gleitet. Auch dann ist eine entsprechend optimale Abdichtung möglich.
[0077] Bevorzugt ist es, wenn die Dichtungsanordnung zwischen dem Kupplungsarm und der die
Lagernut und den Lagervorsprung umfassenden Lageranordnung angeordnet ist. Beispielsweise
ist also die Dichtungsanordnung an dem bereits erwähnten Lagerabschnitt neben dem
Lagervorsprung und der Lagernut angeordnet, der sich mit seinem Außenumfang am Innenumfang
der Halterlageraufnahme abstützt.
[0078] Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Lagervorsprung
und die Lagernut an einander entgegengesetzten Seiten einerseits durch die Dichtungsanordnung
und andererseits durch einen Deckel abgedichtet sind. Der Deckel ist beispielsweise
am fahrzeugseitigen Halter angeordnet, während sich die Dichtungsanordnung zwischen
dem Kupplungsarm und der Paarung von Lagervorsprung und Lagernut befindet. Der Deckel
ist zweckmäßigerweise ortsfest an einem fahrzeugseitigen oder halterseitigen Trägerelement
des Halters befestigt, muss sich also nicht drehen.
[0079] Ein derartiger Deckel hat zweckmäßigerweise noch eine Stützfunktion, beispielsweise
für einen Fixierantrieb einer Fixiereinrichtung, mit der der Kupplungsarm relativ
zum fahrzeugseitigen Halter ortsfest fixierbar ist, insbesondere in der Gebrauchsstellung,
zweckmäßigerweise aber auch in der Nichtgebrauchsstellung.
[0080] Eine derartige Fixiereinrichtung ist aber auch ohne die Stützfunktion des Deckels
realisierbar. An einem freien Endbereich des Kupplungsarms ist vorzugsweise ein Kuppelelement
in der Gestalt einer Kupplungskugel oder eines anderen Kupplungsstücks vorgesehen,
an das ein Anhänger angekuppelt werden kann. Es ist aber auch möglich, dass der Kupplungsarm
einen Steckvorsprung oder eine Steckaufnahme zum Ankuppeln eines Lastenträgers aufweist.
[0081] Die Anhängekupplung weist zweckmäßigerweise eine Fixiereinrichtung auf, die in einer
Fixierstellung den Kupplungsarm bezüglich des Halters ortsfest fixiert und in einer
Lösestellung den Kupplungsarm zur Verstellung zwischen der Gebrauchsstellung und der
Nichtgebrauchstellung freigibt. Ein Fixierantrieb zum Betätigen der Fixiereinrichtung
zwischen der Fixierstellung und der Lösestellung weist einen Antriebskörper zum Betätigen
einer Fixierbetätigungsfläche eines Fixierkörpers der Fixiereinrichtung auf, um den
Fixierkörper in eine den Kupplungsarm am Halter ortsfest fixierenden Fixierstellung
zu betätigen.
[0082] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass ein Lösekörper anhand von Befestigungsmitteln mit
dem Fixierkörper verbunden ist, wobei an dem Lösekörper eine Lösebetätigungsfläche
zum Verstellen des Fixierkörpers in Richtung der zum Bewegen des Kupplungsarms gegenüber
dem Halter vorgesehenen Lösestellung angeordnet ist.
[0083] Der Vorteil dieser Konstruktion ist es, dass der Lösekörper mit dem Fixierkörper
verbunden ist, jedoch zur Montage beispielsweise des Antriebskörpers dies noch nicht
sein muss. Somit kann beispielsweise der Fixierantrieb mit wesentlichen beweglichen
Komponenten in einem Innenraum des Fixierkörpers montiert werden, wobei dann der Fixierkörper
sozusagen durch den Lösekörper verschlossen wird.
[0084] Der Fixierkörper und der Lösekörper sind zweckmäßigerweise durch eine Anordnung aus
Steckaufnahme und Steckvorsprung aneinander ansteckbar. Bevorzugt ist am Fixierkörper
die Steckaufnahme und am Lösekörper der Steckvorsprung vorgesehen. Aber auch die umgekehrte
Konfiguration mit Steckvorsprung am Fixierkörper und Steckaufnahme am Lösekörper ist
ohne weiteres möglich.
[0085] Es ist aber auch möglich, dass der Lösekörper und der Fixierkörper stirnseitig miteinander
verkoppelt sind, d.h. dass der eine Körper nicht in den anderen eingreift, sondern
mit einer Planfläche oder sonstigen Stirnseitenfläche an einer Stirnseitenfläche des
anderen Körpers anliegt.
[0086] Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Befestigungsmittel
ineinander eingreifende Schraubabschnitte des Fixierkörpers und des Lösekörpers aufweisen.
Somit kann der Lösekörper zum Beispiel an einen Fixierkörper angeschraubt werden.
Es ist aber auch möglich, dass Schraubaufnahmen und/oder Durchstecköffnungen am Lösekörper
und am Fixierkörper vorgesehen sind, die sich für eine Schraubanordnung eignen. Somit
umfassen also die Befestigungsmittel zum Beispiel eine Schraubenanordnung.
[0087] Es ist möglich, dass der Lösekörper und der Fixierkörper anhand einer Verrastung,
also anhand von Rastmitteln, und/oder anhand einer Verklemmung, also Klemmmitteln,
miteinander verbunden sind.
[0088] Selbstverständlich sind auch Kombinationen sämtlicher vorgenannter Maßnahmen möglich,
d.h. dass der Lösekörper und der Fixierkörper einerseits miteinander verrastet, andererseits
aber auch noch zusätzlich durch Schrauben oder jedenfalls mindestens eine Schraube
miteinander verbunden sind.
[0089] Zweckmäßigerweise ist eine Verrastung vorgesehen, das heißt dass der Lösekörper und
der Fixierkörper anhand beispielsweise eines elastischen oder beweglichen Rastvorsprungs,
der in eine Rastaufnahme am anderen Körper von Lösekörper und Fixierkörper eingreift,
miteinander verbunden sind. Der Rastvorsprung und die Rastaufnahme sind beispielsweise
an einer Stirnseitenfläche angeordnet, wenn der Lösekörper und der Fixierkörper mit
Stirnseitenfläche aneinander anliegen. Besonders bevorzugt sind Rastvorsprung und
Rastaufnahme jedoch an dem Steckvorsprung und der Steckaufnahme angeordnet, die am
Lösekörper und am Fixierkörper oder umgekehrt angeordnet sind.
[0090] Es ist auch möglich, den Fixierkörper und den Lösekörper miteinander zu vernieten.
Somit ist beispielsweise mindestens ein Niet zwischen Fixierkörper und Lösekörper
vorgesehen.
[0091] Eine weitere Variante der Befestigungsmittel sieht vor, dass der Lösekörper und der
Fixierkörper miteinander verklebt sind, also eine Klebverbindung vorgesehen ist. Weiterhin
ist es möglich, dass der Lösekörper und der Fixierkörper miteinander verschweißt sind.
Insbesondere eignet sich hier eine Punktschweißverbindung.
[0092] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, die auch anhand der Zeichnung
noch erläutert wird, sieht vor, dass die Befestigungsmittel mindestens einen Sprengring
umfassen, der in einer Befestigungsstellung in einander gegenüberliegende Nuten des
Fixierkörpers und des Lösekörpers eingreift. Diese Anordnung ist insbesondere in Verbindung
mit der Steckaufnahme und dem Steckvorsprung ohne weiteres realisierbar, d.h. es befinden
sich an Steckaufnahme und Steckvorsprung entsprechend tiefe Nuten, wobei in eine der
Nuten von Lösekörper oder Fixierkörper der Sprengring zunächst eingebracht wird, dann
der jeweils andere Körper von Fixierkörper oder Lösekörper an den erstgenannten Körper
angesteckt wird, wobei sich dann die Nuten gegenüberliegen und der Sprengringes sich
so verformt, dass er in die einander gegenüberliegende Nuten an Steckvorsprung und
Steckaufnahme eingreift und somit den Fixierkörper mit dem Lösekörper verbindet.
[0093] Die vorgenannten Nuten sind vorzugsweise ringförmig oder als Ringnuten ausgestaltet.
Es versteht sich, dass auch eine teilringförmige Nut ausreicht, um einen Sprengring
aufzunehmen.
[0094] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Befestigungsmittel
nicht zerstörungsfrei und/oder nicht durch einen Werkzeugeingriff voneinander lösbar
sind. Somit bleiben der Fixierkörper und der Lösekörper fest miteinander verbunden.
Es ist aber auch möglich, dass ein Spezialwerkzeug vorgesehen ist, beispielsweise
ein solches, das in einem Zwischenraum zwischen Steckvorsprung und Steckaufnahme passt,
um den Rastvorsprung außer Eingriff mit der Rastaufnahme zu bringen.
[0095] Im in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist dargestellt, dass zweckmäßigerweise
der Fixierkörper und der Lösekörper anhand der Befestigungsmittel unbeweglich oder
fest miteinander verbunden sind. Dies muss so verstanden werden, dass durch die Verbindung
von Lösekörper und Fixierkörper ein gewisses "Restspiel" zwischen Lösekörper und Fixierkörper
bleibt, diese aber an sich nicht relativ zueinander beweglich sind.
[0096] Es ist aber auch möglich, dass zwischen dem Lösekörper und dem Fixierkörper dennoch
ein Bewegungsspiel bleibt, beispielsweise in einer Verschieberichtungen. Somit ist
es beispielsweise möglich, dass zwar der Lösekörper und der Fixierkörper durch die
Befestigungsmittel miteinander verbunden sind, also nicht ohne weiteres zu trennen
sind, jedoch der Lösekörper relativ zum Fixierkörper um das Bewegungsspiel bewegt
werden kann, bevor eine Bewegungsmitnahme erfolgt, das heißt der Lösekörper den Fixierkörper
mitnimmt. Beispielsweise sind Mitnahmevorsprünge oder Mitnahmemittel für eine Bewegungsmitnahme
zwischen dem Lösekörper und dem Fixierkörper vorhanden.
[0097] Es ist auch möglich, dass der Fixierkörper und der Lösekörper zwar relativ zueinander
verdrehbar sind, jedoch bezüglich der Drehachse unverschieblich miteinander verbunden
sind.
[0098] Der Fixierkörper und/oder der Lösekörper können beispielsweise in eine Aufnahme des
Kupplungsarmlagerelements oder des Halters eingreifen. In der Aufnahme können der
Fixierkörper oder der Lösekörper beweglich gelagert sein, Beispielweise verschieblich
oder verdrehbar. Es ist aber auch möglich, dass der Fixierkörper und/oder der Lösekörper
auf dem Halter oder dem Kupplungsarmlagerelement angeordnet sind. Auch hier ist eine
Beweglichkeit möglich, eine schiebebewegliche und/oder eine schwenkbewegliche Lagerung
des Fixierkörpers oder des Lösekörpers oder beiden bezüglich des Halters.
[0099] Der Fixierkörper und/oder der Lösekörper können bezüglich des Kupplungsarmlagerelements
und/oder des Halters verdrehgesichert sein. Beispielsweise ist mindestens eine Verdrehsicherungskontur
am Fixierkörper oder Lösekörper vorhanden, die mit einer Verdrehsicherungskontur am
Kupplungsarmlagerelement oder Halter zusammenwirkt. Beispielsweise eignen sich entsprechende
polygonale Konturen oder Querschnitte von Fixierkörper oder Lösekörper und zugeordneter
Aufnahme am Halter oder Kupplungsarmlagerelement.
[0100] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Antriebskörper
sozusagen zwischen der Lösebetätigungsfläche und der Fixierbetätigungsfläche angeordnet
ist. Bevorzugt hat der Antriebskörper zwischen der Lösebetätigungsfläche und der Fixierbetätigungsfläche
ein Bewegungsspiel. Allerdings ist es zweckmäßig, wenn die Lösebetätigungsfläche und
die Fixierbetätigungsfläche einen Stellweg des Antriebskörpers begrenzen.
[0101] Es ist möglich, dass der Antriebskörper auf die Lösebetätigungsfläche oder die Fixierbetätigungsfläche
oder beide direkt einwirkt. Insbesondere in Bezug auf die Lösebetätigungsfläche ist
dies vorteilhaft. Andererseits ist es zweckmäßig, wenn auch ein Übertragungskörper,
zum Beispiel eine Kugel, eine Rolle oder ein Keilkörper vorgesehen ist, über die der
Antriebskörper auf die Lösebetätigungsfläche und/oder die Fixierbetätigungsfläche
einwirkt.
[0102] Zweckmäßigerweise ist eine Kraftverstärkung zwischen Antriebskörper und Fixierkörper
und/oder Lösekörper vorgesehen.
[0103] Zweckmäßigerweise ist beispielsweise ein Keilgetriebe oder eine im Sinne eines Keilgetriebes
wirkende Keilflächen- oder Schrägflächenanordnung zwischen dem Antriebskörper und
dem Fixierkörper und/oder dem Lösekörper vorgesehen.
[0104] Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass der Lösekörper und der Fixierkörper
einen Aufnahmeraum begrenzen, in welchem der Fixierantrieb zumindest teilweise aufgenommen
ist. Beispielsweise sind der Antriebskörper und/oder ein Übertragungskörper in dem
Innenraum oder Aufnahmeraum des Fixierkörpers und des Lösekörpers angeordnet.
[0105] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Lösekörper den Aufnahmeraum stirnseitig verschließt.
Der Lösekörper bildet zweckmäßigerweise einen Deckel für den Aufnahmeraum.
[0106] Die Montage gestaltet sich in diesem Zusammenhang besonders einfach, indem nämlich
die in dem Aufnahmeraum anzuordnenden Komponenten der Fixiereinrichtung, beispielsweise
der Antriebskörper, gegebenenfalls auch noch ein Übertragungskörper, in dem Aufnahmeraum
des Lösekörpers angeordnet werden, worauf dann der Aufnahmeraum durch den jeweils
anderen Körper von Lösekörper und Fixierkörper verschlossen wird.
[0107] Bevorzugt steht ein Betätigungsabschnitt des Antriebskörpers vor den Aufnahmeraum
vor. Somit kann der Antriebskörper sozusagen von außen her betätigt werden. Der Betätigungsabschnitt
kann mit dem Antriebskörper einstückig sein, aber auch lösbar mit diesem verbunden
sein. Es ist zum Beispiel möglich, dass ein Betätigungsabschnitt in Gestalt eines
Bolzens oder dergleichen an den eigentlichen Antriebskörper angeschraubt ist.
[0108] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass ein Führungskörper
zur Führung des Antriebselements oder zur Führung eines Übertragungselements des Fixierkörpers
oder eines Übertragungskörpers zum Übertragen einer Antriebskraft auf den Fixierkörper
in den Aufnahmeraum eingreift. Beispielsweise handelt es sich bei dem Führungskörper
um einen hohlwellenartigen Führungskörper. In einer Führungsaufnahme des Führungskörpers
ist zweckmäßigerweise der Antriebskörper beweglich gelagert. Der Führungskörper hat
zweckmäßigerweise mindestens einen mit der Führungsaufnahme kommunizierenden Führungskanal
für einen Übertragungskörper, der durch den Antriebskörper aus der Durchtrittsöffnung
heraus in Richtung des Fixierkörpers oder des Lösekörpers betätigbar ist, um den Fixierkörper
oder Lösekörper zu betätigen. In einem derartigen Führungskanal, vorzugsweise sind
nämlich mehrere derartige Führungskanäle vorgesehen, ist der Übertragungskörper beispielsweise
linear verschieblich, drehbar oder dergleichen aufgenommen.
[0109] Bevorzugt ist es, wenn der Führungskörper mit dem Kupplungsarmlagerelement verbunden
ist, insbesondere fest verbunden ist.
[0110] Der Antriebskörper ist zweckmäßigerweise stabförmig oder bolzenförmig.
[0111] Es ist aber auch möglich, dass der Antriebskörper hülsenförmig ist. So ist zum Beispiel
vorgesehen, dass der Fixierkörper und/oder der Lösekörper in einem Innenraum des Antriebskörpers
eingreifen.
[0112] Die erfindungsgemäße Kombination aus Fixierkörper und Lösekörper erlaubt auch einen
optimierten Materialmix. Der Fixierkörper muss in der Fixierstellung relativ große
Kräfte, die für einen Fahrbetrieb der Anhängekupplung ausgelegt sind, aushalten. Der
Lösekörper ist im Prinzip nur für die Lösefunktion notwendig, kann also aus einem
anderen, weniger belastbaren Material bestehen.
[0113] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass der Fixierkörper aus einem härteren Material
besteht als der Lösekörper. Beispielsweise ist vorgesehen, dass der Fixierkörper aus
Metall, der Lösekörper aus Kunststoff besteht. Zweckmäßigerweise besteht der Fixierkörper
aus Metall. Es versteht sich, dass bei dem Fixierkörper auch Abschnitte aus weniger
belastbarem Material vorhanden sein können, insbesondere dann, wenn diese bei Gebrauch
des Fixierkörpers weniger belastet sind. Die fixierenden bzw. tragenden Abschnitte
des Fixierkörpers sind jedoch vorzugsweise aus dem vorgenannten Metall, insbesondere
aus Stahl.
[0114] Es ist aber auch möglich, dass unterschiedliche Metalle für Lösekörper und Fixierkörper
verwendet werden oder dass unterschiedliche Kunststoffe für Lösekörper und Fixierkörper
Anwendung finden.
[0115] Es ist auch möglich, dass der Lösekörper aus einem weicheren oder weniger druckfesten
Material als der Fixierkörper besteht.
[0116] Der Lösekörper ist zweckmäßigerweise ein Montageteil zur Befestigung des Kupplungsarmlagerelements
an der Halterlageraufnahme. Somit kann beispielsweise durch die Montage des Lösekörpers
am Fixierkörper der Fixierkörper oder Lösekörper als ein Halteelement oder Montageteil
dienen, um das Kupplungsarmlagerelement am Halter zu befestigen. Eine Befestigung
soll in diesem Zusammenhang aber so verstanden werden, dass dennoch eine Beweglichkeit
des Kupplungsarmlagerelements bezüglich der Halterlageraufnahme vorhanden ist.
[0117] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass der an dem Fixierkörper befestigte Lösekörper
das Kupplungsarmlagerelement zumindest von einer Seite her, vorzugsweise aber insgesamt
an der Halteaufnahme verliersicher hält. Mithin kann also die gesamte Konfiguration
aus Kupplungsarmlagerelement mit montiertem Lösekörper nicht mehr verloren gehen.
[0118] Eine bevorzugte Konfiguration sieht vor, dass der Lösekörper oder der Fixierkörper
oder beide insgesamt einen kragenartigen Vorsprung bereitstellen, der einen Widerlagerabschnitt
des Halters hintergreift oder übergreift. Der kragenartige Vorsprung, insbesondere
ein Flanschvorsprung oder pilzartiger Vorsprung, dient zweckmäßigerweise zum Halten
beispielsweise des Fixierkörpers oder des Lösekörpers oder des Kupplungsarmlagerelements
am Halter.
[0119] Eine zweckmäßige Maßnahme sieht vor, dass eine Lagerung des Fixierkörpers oder des
Lösekörpers oder beiden durch das Kupplungsarmlagerelement geleistet wird. Beispielsweise
ist am Kupplungsarmlagerelement eine Lageraufnahme für den Fixierkörper oder den Lösekörper
vorgesehen. In die Lageraufnahme steht zweckmäßigerweise der bereits erwähnte Führungskörper
vor. Somit sind also der Fixierkörper und/oder der Lösekörper zweckmäßigerweise in
einem Zwischenraum zwischen dem Führungskörper und der Lageraufnahme des Kupplungsarmlagerelements
aufgenommen.
[0120] Zweckmäßigerweise bildet der Fixierkörper einen Klemmkörper, der mit dem Kupplungsarmlagerelement
zusammenwirkt, insbesondere mit einem Lagerabschnitt desselben, wobei der Fixierkörper
und das Kupplungsarmlagerelement in der Fixierstellung einen Widerlagerkörper des
Halters insbesondere sandwichartig klemmen.
[0121] Zweckmäßigerweise ist ein insbesondere am Halter befestigter Stützkörper, beispielsweise
ein Deckel, vorgesehen, an dem der Lösekörper oder der Fixierkörper in der Lösestellung
anschlägt, um den Stellweg des Lösekörpers oder Fixierkörpers in Richtung der Lösestellung
zu begrenzen.
[0122] Der Fixierantrieb ist zweckmäßigerweise durch eine Federanordnung in Richtung der
Fixierstellung belastet. Beispielsweise ist eine Feder oder Federanordnung vorgesehen,
die den Antriebskörper in Richtung der Fixierstellung betätigt. Zweckmäßigerweise
stützt sich diese Feder an dem vorgenannten Stützkörper oder Deckel ab. Es ist aber
auch möglich, dass der Fixierantrieb durch eine Federanordnung in Richtung der Lösestellung
belastet ist.
[0123] Die Anhängekupplung weist zweckmäßigerweise eine Fixiereinrichtung zum ortsfesten
Fixieren des Kupplungsarms am Halter in der Gebrauchsstellung und/oder der Nichtgebrauchsstellung
auf, wobei in einer Fixierstellung der Fixiereinrichtung ein am Halter ortsfest angeordneter
Widerlagerkörper zwischen einen Fixierkörper der Fixiereinrichtung und das Kupplungsarmlagerelement
geklemmt ist und in einer Lösestellung freigegeben ist, wobei in der Fixierstellung
eine Fixierstützfläche des Fixierkörpers an einer Fixierwiderlagerfläche des Widerlagerkörpers
und eine Stützfläche des Kupplungsarmlagerelements an einer Widerlagerfläche des Widerlagerkörpers
anliegen, so dass das Kupplungsarmlagerelement bezüglich des Halters in der Lösestellung
schwenkbeweglich und in der Fixierstellung ortsfest festgelegt ist.
[0124] Bei der Fixiereinrichtung ist vorteilhaft vorgesehen, dass in der Fixierstellung
die Stützfläche des Kupplungsarmlagerelements und die Widerlagerfläche des Widerlagerkörpers
flächig aneinander anliegen und kein Kontakt zwischen dem Kupplungsarmlagerelement
und dem Fixierkörper vorhanden ist.
[0125] Es ist dabei ein Grundgedanke, dass das Kupplungsarmlagerelement am Widerlagerkörper
flächig abgestützt ist, sodass der Kupplungsarm in der Fixierstellung eine optimale
Abstützung am Halter erfährt. Gleichzeitig wird eine statische Überbestimmung dadurch
vermieden, dass zwischen dem Kupplungsarmlagerelement und dem Fixierkörper ein Abstand,
jedenfalls kein Kontakt vorhanden ist, sodass der Widerlagerkörper zwischen den Fixierkörper
und das Kupplungsarmlagerelement geklemmt ist, gleichzeitig aber die Position des
Kupplungsarmlagerelements bezüglich des Halters nur durch die aneinander anliegenden
Flächen, nämlich die Widerlagerfläche und die Stützfläche, definiert ist.
[0126] An der Stützfläche des Kupplungsarmlagerelements und der Widerlagerfläche des Widerlagerkörpers
sind vorteilhaft keine Formschlusskonturen und Gegen-Formschlusskonturen vorgesehen.
[0127] Eine vorteilhafte und in der Zeichnung dargestellte Ausführungsform der Erfindung
sieht vor, dass das Kupplungsarmlagerelement bezüglich mindestens einer Schwenkachse
oder der einzigen Schwenkachse in der Halterlageraufnahme des Halters unverschieblich
aufgenommen ist. Zwischen dem Kupplungsarmlagerelement und der Halterlageraufnahme
selbst sind zweckmäßigerweise keinerlei Formschlusskonturen vorgesehen, so dass das
Kupplungsarmlagerelement in der Halterlageraufnahme ohne Widerstand dreht. Die Stützflächen
und Widerlagerflächen des Widerlagerkörpers sind also ohne Formschlusskonturen ausgestaltet,
die bei einer Drehbewegung um die Schwenkachse beispielsweise Geräusche erzeugen würden,
wenn sie aneinander vorbei gleiten.
[0128] Bevorzugt ist es, wenn die Widerlagerfläche und die Stützfläche Lagerflächen des
Schwenklagers bilden, die beim Schwenken des Kupplungsarms zwischen der Gebrauchsstellung
und der Nichtgebrauchsstellung aneinander entlang gleiten. Somit ist die Position
des Kupplungsarms relativ zum Halter stets durch die aneinander entlang gleitenden
Lagerflächen definiert.
[0129] Es ist vorteilhaft, wenn das Kupplungsarmlagerelement in einen Innenraum der Halterlageraufnahme
eingreift, wobei an einem Innenumfang der Halterlageraufnahme und einem Außenumfang
des Kupplungsarmlagerelements eine Lagernut und ein Lagervorsprung zur drehbaren Lagerung
des Kupplungsarmlagerelements in der Halterlageraufnahme um die Schwenkachse oder
einer Schwenkachse ineinander eingreifen. Ein vorteilhafter Aspekt ist es dabei, wenn
die Lagernut und der Lagervorsprung die vorgenannten Lagerflächen bereitstellen, also
die Stützfläche und die Widerlagerfläche.
[0130] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass die Stützfläche des
Kupplungsarmlagerelements und/oder die Widerlagerfläche des Widerlagerkörpers und/oder
die Fixierstützfläche des Fixierkörpers flanschartige und/oder ringförmige Planflächen
bilden oder als solche Planflächen ausgestaltet sind. Die einander gegenüberliegenden
sowie aneinander anliegenden Flächen des Widerlagerkörpers und des Fixierkörpers sind
zwar bei dieser Ausgestaltung im Wesentlichen plan, können aber durchaus auch Formschlusskonturen
aufweisen, beispielsweise zu einander passende Kugeln und Kugelkalotten oder dergleichen.
Das wird noch erläutert.
[0131] Es ist aber auch möglich, dass die Stützfläche des Kupplungsarmlagerelements und/oder
die Widerlagerfläche des Widerlagerkörpers und/oder die Fixierstützfläche des Fixierkörpers
teilringförmig ausgestaltet sind. Beispielsweise können diese in der Art von Ringsegmenten
oder dergleichen ausgebildet sein.
[0132] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der Fixierkörper mit
dem Kupplungsarmlagerelement drehgekoppelt oder drehfest verbunden ist. Wenn sich
also das Kupplungsarmlagerelement um die Schwenkachse dreht, dreht sich der Fixierkörper
mit. Diese Maßnahme ist insbesondere mit der nachfolgenden Maßnahme vorteilhaft.
[0133] An dem Fixierkörper ist zweckmäßigerweise mindestens eine Formschlusskontur und an
einer dem Fixierkörper zugewandten Seite des Widerlagerkörpers eine mindestens eine
Gegen-Formschlusskontur angeordnet, die in der Fixierstellung formschlüssig ineinander
eingreifen. Beispielsweise befinden sich die Formschlusskontur und die Gegen-Formschlusskontur
an der Fixierstützfläche des Fixierkörpers und der Fixierwiderlagerfläche des Widerlagerkörpers.
Es ist auch möglich, dass die Fixierstützfläche und die Fixierwiderlagerfläche durch
mindestens eine Formschlusskontur und mindestens eine Gegen-Formschlusskontur gebildet
sind. Zweckmäßigerweise ist dabei vorgesehen, dass die mindestens eine Formschlusskontur
und die mindestens eine Gegen-Formschlusskontur kein Drehspiel des Fixierkörpers relativ
zum Widerlagerkörper zulassen. Mithin sind also die Formschlusskontur und die Gegen-Formschlusskontur
drehfest miteinander verbunden. Der Kupplungsarm ist also bezüglich des Halters formschlüssig
drehfest festgelegt.
[0134] Die Formschlusskonturen und/oder die Gegen-Formschlusskonturen sind zweckmäßigerweise
so ausgestaltet, dass sie bei Verschleiß nachstellend wirken. Beispielsweise sind
entsprechende Schrägflächen vorgesehen, die bei Verschleiß aneinander entlang gleiten.
Somit ist es ohne weiteres möglich, dass die Formschlusskonturen und die Gegen-Formschlusskonturen
auch bei längerem Gebrauch der Anhängekupplung sozusagen satt und fest aneinander
anliegen.
[0135] Die mindestens eine Formschlusskontur und die mindestens eine Gegen-Formschlusskontur
bilden sozusagen eine Sicherheitsmaßnahme bzw. eine zusätzliche Verdrehsicherung.
Es ist auch möglich, dass als Verdrehsicherung ausschließlich die mindestens eine
Formschlusskontur und die mindestens eine Gegen-Formschlusskontur vorgesehen sind.
[0136] Eine Möglichkeit besteht darin, dass in der Fixierstellung auch die Fixierstützfläche
und die Fixierwiderlagerfläche ausschließlich flächig aneinander anliegen, das heißt
dass die Formschlusskontur und die Gegen-Formschlusskontur sozusagen inaktiv sind.
[0137] Beispielsweise ist dann zwischen den Formschlusskonturen und Gegen-Formschlusskonturen
in Umfangsrichtung bezüglich einer Schwenkachse des Schwenklagers noch ein gewisses
Drehspiel vorhanden, das erst dann sozusagen aufgebraucht ist, wenn eine über ein
vorbestimmtes Maß hinausgehende Drehbelastung auf die aneinander anliegenden Flächen,
die Fixierstützfläche und die Fixierwiderlagerfläche, einwirkt. Beispielsweise schlagen
dann ineinander eingreifende Rippen und Nuten des Fixierkörpers und des Widerlagerkörpers
im Sinne einer Drehbewegung des Fixierkörpers relativ zum Halter aneinander an. Die
mindestens eine Formschlusskontur und die mindestens eine gegen Formschlusskontur
sind zu einer Drehmomentabstützung vorteilhaft bezüglich der oder einer Schwenkachse
des Schwenklagers zwischen dem Widerlagerkörper und dem Fixierkörper bei einem ein
vorbestimmtes Maß überschreitenden Drehmoment zwischen Widerlagerkörper und Fixierkörper
vorgesehen.
[0138] Zweckmäßigerweise sind parallele aneinander anliegende Stützflächen und Widerlagerflächen
vorgesehen.
[0139] Die Stützfläche des Kupplungsarmlagerelements und die zugeordnete Widerlagerfläche
des Widerlagerkörpers sowie die Fixierstützfläche des Fixierkörpers und die zugeordnete
Fixierwiderlagerfläche des Widerlagerkörpers sind vorzugsweise parallel zueinander.
Dies schließt allerdings nicht aus, dass zwischen mindestens einem der Paarungen dieser
vorgenannten Flächen Formschlusskonturen und Gegen-Formschlusskonturen wirksam sind.
Beispielsweise sind in einer bevorzugten Ausführungsform zwischen der Fixierwiderlagerfläche
des Widerlagerkörpers und der Fixierstützfläche des Fixierkörpers Formschlusskonturen
und Gegen-Formschlusskonturen in Eingriff, wenn die Fixierstellung erreicht ist. Die
Formschlusskonturen und Gegen-Formschlusskonturen sind an der Fixierwiderlagerfläche
und der Fixierstützfläche angeordnet, z.B. in Gestalt von vorstehenden Rippen und
zugeordneten Nuten, vorstehenden kugeligen Bereichen, insbesondere Kugeln, und zugeordneten
Kugelkalotten oder dergleichen.
[0140] Wie erwähnt können also an in der Fixierstellung aneinander anliegenden Flächen,
nämlich der Paarung aus Stützfläche des Kupplungsarmlagerelements und Widerlagerfläche
des Widerlagerkörpers und/oder der Paarung aus Fixierwiderlagerfläche und Fixierstützfläche
Formschlusskonturen und Gegen-Formschlusskonturen angeordnet sein.
[0141] Als Formschlusskontur und Gegen-Formschlusskontur eignen sich beispielsweise Kugeln
und Kugelkalotten, Rippen, insbesondere ausgerundete Rippen, oder dergleichen. Besonders
bevorzugt ist es, wenn bezüglich der Schwenkachse oder einer jeweiligen Schwenkachse
in einem Winkelabstand mehrere Formschlusskonturen und Gegen-Formschlusskonturen vorgesehen
sind.
[0142] Eine bevorzugte Variante der Erfindung sieht vor, dass an dem Kupplungsarmlagerelement
ein Fixierantrieb zum Betätigen der Fixiereinrichtung, insbesondere des Fixierkörpers,
zwischen der Fixierstellung und der Lösestellung angeordnet ist. Es versteht sich,
dass auch das Kupplungsarmlagerelement zwischen der Lösestellung und der Fixierstellung
beweglich sein kann, beispielsweise entlang der oder einer Schwenkachse linear verschieblich.
Bevorzugt ist es jedoch, wenn das Kupplungsarmlagerelement bezüglich der Schwenkachse
oder einer jeweiligen Schwenkachse linear ortsfest oder unverschieblich ist.
[0143] Das Kupplungsarmlagerelement ist in der Fixierstellung auf der einen Seite des Widerlagerkörpers
abgestützt, beispielsweise durch eine Drehlagerung, während der Fixierkörper sich
von der anderen Seite am Widerlagerkörper abstützt.
[0144] Es ist vorteilhaft vorgesehen, dass der Widerlagerkörper eine Durchtrittsöffnung
aufweist, durch die hindurch der Fixierkörper vor das Kupplungsarmlagerelement vorsteht.
Somit ist also auf der einen Seite der Durchtrittsöffnung im Wesentlichen das Kupplungsarmlagerelement
angeordnet, auf der anderen Seite der Durchtrittsöffnung oder des Widerlagerkörpers
der Fixierkörper.
[0145] Zweckmäßigerweise ist der Fixierkörper zwischen der Lösestellung und der Fixierstellung
ausschließlich linear betätigbar. Denkbar ist es aber auch, dass der Fixierkörper
zwischen der Lösestellung in der Fixierstellung drehbeweglich ist oder in Kombination
drehbeweglich und schiebebeweglich gelagert ist.
[0146] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass der Fixierantrieb eine Federanordnung zum
Betätigen des Fixierkörpers in Richtung der Fixierstellung aufweist.
[0147] Der Fixierkörper ist zweckmäßigerweise an dem Kupplungsarmlagerelement bezüglich
der Lagerachse, insbesondere der Schwenkachse, verdrehsicher gehalten. Die Verdrehsicherung
ist zumindest in der Fixierstellung gegeben. Es ist denkbar, dass der Fixierkörper
auf einem Stellweg zwischen der Gebrauchsstellung und der Nichtgebrauchsstellung abschnittsweise
nicht verdrehsicher bezüglich des Kupplungsarmlagerelements ist, jedoch in der jeweiligen
zur Fixierung vorgesehenen Stellung, der Gebrauchsstellung und/oder Nichtgebrauchstellung,
verdrehsicher mit dem Kupplungsarmlagerelement gekoppelt ist.
[0148] Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass der Fixierkörper an dem Kupplungsarmlagerelement
verschieblich, insbesondere parallel zu einer Schwenkachse oder entlang einer Schwenkachse
des Kupplungsarmlagerelements bezüglich der Halterlageraufnahme bzw. des fahrzeugseitigen
Halters, gelagert ist.
[0149] Es ist aber auch möglich, dass der Fixierkörper relativ zum Halter verdrehsicher
ist, d.h. dass er sich nicht mit dem Kupplungsarm mitdreht.
[0150] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass ein Verstellweg des
Fixierkörpers so ausgestaltet ist, dass zwischen dem Widerlagerkörper und dem Fixierkörper
vorhandene Formschlusskonturen in der Lösestellung außer Eingriff sind und bleiben.
Somit kann also der Fixierkörper frei am Widerlagerkörper vorbei drehen, wenn der
Kupplungsarm gedreht wird und der Fixierkörper mit dem Kupplungsarmlagerelement verdrehsicher
gekoppelt ist.
[0151] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, die eine an sich eigenständige
Erfindung darstellt, dass zwischen dem Fixierkörper einerseits und dem Kupplungsarmlagerelement
andererseits ein Gleitkörper, insbesondere ein hülsenförmiger Gleitkörper, vorgesehen
ist, um die Lagerung zwischen dem Fixierkörper und dem Kupplungsarmlagerelement zu
verbessern und/oder einen direkten Kontakt, der zu einer elektrolytischen Reaktion
führen könnte, zu vermeiden.
[0152] Der fahrzeugseitige Halter der Anhängekupplung weist zweckmäßigerweise eine Durchtrittsöffnung
auf. Beispielsweise umfasst der Halter ein plattenartiges Tragelements mit einer Durchtrittsöffnung.
Der Widerlagerkörper kann in oder an der Durchtrittsöffnung angeordnet sein.
[0153] Der Widerlagerkörper ist zweckmäßigerweise ringförmig, hat also eine Durchtrittsöffnung.
[0154] Durch die Durchtrittsöffnung des Widerlagerkörpers hindurch sind das Kupplungsarmlagerelement
und der Fixierkörper miteinander verbunden. Beispielsweise steht ein Abschnitt des
Kupplungsarmlagerelements durch die Durchtrittsöffnung hindurch bis zu dem Fixierkörper
vor oder durchdringt der Fixierkörper die Durchtrittsöffnung und steht bis zu dem
Kupplungsarmlagerelement vor.
[0155] Bevorzugt ist eine Anordnung getroffen, bei der der Fixierkörper nur in einer einzigen
Drehwinkelposition am Kupplungsarmlagerelement montierbar ist. Hierzu sind beispielsweise
Verdrehsicherungskonturen am Innenraum einer Lageraufnahme des Kupplungsarmlagerelements
für den Fixierkörper und am darin aufgenommenen Außenumfang des Fixierkörpers vorgesehen.
Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass das Kupplungsarmlagerelement nicht vollständig
in der Halterlageraufnahme aufgenommen ist, was prinzipiell natürlich geht, sondern
dass das Kupplungsarmlagerelement mit einem den Kupplungsarm tragenden Abschnitt vor
die Halterlageraufnahme vorsteht. Dieser vorstehende Abschnitt eignet sich optimal
dazu, den Kupplungsarm zu tragen.
[0156] Es ist möglich, dass der Kupplungsarm mit dem Kupplungsarmlagerelement lösbar verbunden
ist, beispielsweise verschraubt. Somit ist es möglich, unterschiedlich ausgestattete
Kupplungsarme an dem Kupplungsarmlagerelement anzuordnen. Ein Kupplungsarm ist nämlich
üblicherweise an die Bauform und/oder die geometrischen Verhältnisse des jeweiligen
Kraftfahrzeugs angepasst. Somit kann je nach Bedarf ein Kupplungsarm gewählt werden,
der zum jeweiligen Fahrzeugtyp passt. Der Halter und das Schwenklager bilden in diesem
Fall zweckmäßigerweise eine Art Modul oder Lagermodul, das für verschiedene Anhängekupplungen
verwendbar ist.
[0157] Es ist aber auch möglich, dass das Kupplungsarmlagerelement und der Kupplungsarm
eine integrale Einheit sind. Beispielsweise ist es möglich, ein Gussteil und/oder
Schmiedeteil herzustellen, das zugleich den Kupplungsarm und das Kupplungsarmlagerelement
bildet.
[0158] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass das Kupplungsarmlagerelement
ausschließlich innen in der Halterlageraufnahme gelagert ist und kein Lagerelement
des Halters in das Kupplungsarmlagerelement eingreift. Somit ist also eine reine Außenlagerung
des Kupplungsarmlagerelements realisiert, die sich von den typischen Lagerkonzepten,
bei denen der Kupplungsarm sozusagen außen auf einem halterseitigen Lagerzapfen oder
einer Lagerwelle sitzt, unterscheidet.
[0159] An dem Kupplungsarm ist beispielsweise eine Kupplungskugel zum Anhängen eines Anhängers
oder Aufsätzen eines Lastenträgers angeordnet. Am Kupplungsarm kann aber auch eine
Steckaufnahme oder ein sonstiges Befestigungselement vorgesehen sein, insbesondere
dann, wenn der Kupplungsarm zum Ankuppeln eines Lastenträgers vorgesehen ist.
[0160] Bevorzugt steht der Kupplungsarm vom Kupplungsarmlagerelement mit mindestens einem
Bogenabschnitt ab.
[0161] Der Widerlagerkörper kann einen festen, beispielsweise einstückigen, Bestandteil
des Halters bilden. Beispielsweise ist der Widerlagerkörper von einem Abschnitt einer
Halterplatte des fahrzeugseitigen Halters gebildet. Es ist aber auch möglich, dass
der Widerlagerkörper als ein separates Bauteil ausgestaltet ist. Der Widerlagerkörper
kann beispielsweise in eine Halterplatte eingesetzt, eingeschraubt, eingeklebt, eingeschweißt
oder dergleichen sein.
[0162] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Schrägansicht einer Anhängekupplung von schräg oben hinten (mit
Sicht von hinten oben auf ein Heck eines Kraftfahrzeugs),
- Figur 2
- die Anhängekupplung gemäß Figur 1 frontal (mit Sicht auf ein Heck eines Kraftfahrzeugs),
- Figur 3
- eine Schnittdarstellung der Anhängekupplung gemäß Figur 2 in einer Fixierstellung
oder verriegelten Stellung, etwa entlang einer Schnittlinie A-A,
- Figur 4
- die Anhängekupplung entsprechend Figur 3, jedoch in einer Lösestellung oder entriegelnden
Stellung,
- Figur 5
- eine Explosionsdarstellung der Anhängekupplung gemäß der vorstehenden Figuren,
- Figur 6
- eine perspektivische Schrägdarstellung eines Fixierkörpers und eines Lösekörpers der
Anhängekupplung,
- Figur 7
- den Fixierkörper gemäß Figur 6, jedoch schräg von einer entgegengesetzten Seite her
dargestellt,
- Figur 8
- eine Schnittdarstellung durch die Anordnung gemäß Figur 6, etwa entlang einer Schnittlinie
C-C, wobei der Fixierkörper und der Lösekörper noch voneinander getrennt sind,
- Figur 9
- die Anordnung gemäß Figur 8, jedoch im montierten Zustand, und
- Figur 10
- einen Schnitt durch die Anhängekupplung gemäß Figur 2 entlang einer Schnittlinie B-B,
und
- Figur 11
- eine Schnittansicht etwa entsprechend den Figuren 3, 4 eines weiteren Ausführungsbeispiels
einer Anhängekupplung mit einem Rast-Montagekonzept.
[0163] Eine Anhängekupplung 10 weist einen Halter 11 auf, der an einem Querträger 13 einer
Trägeranordnung 14 befestigt ist, beispielsweise verschraubt, verschweißt oder in
sonstiger Weise ortsfest festgelegt. Der Halter 11 umfasst beispielsweise ein Trägerelement
12, insbesondere eine Trägerplatte. Selbstverständlich könnte auch ein anderer Halter
oder ein anderes Trägerelement vorgesehen sein, beispielsweise ein röhrenförmiges
Trägerelement oder dergleichen.
[0164] Der Querträger 13 erstreckt sich am Heck 202 eines Kraftfahrzeugs 200 quer zu dessen
Fahrtrichtung. Beispielsweise ist der Querträger 13 anhand von Seitenträgern (nicht
dargestellt) an einer Karosserie 203 des Kraftfahrzeugs 200 befestigt. Die Seitenträger
erstrecken sich beispielsweise längs der Fahrtrichtung des Kraftfahrzeugs 200. Die
Trägeranordnung 14 ist vorteilhaft verdeckt hinter einem Stoßfänger 201 angeordnet.
[0165] Am Halter 10 ist ein Schwenklager 16 vorgesehen, um einen Kupplungsarm 20 schwenkbar
um eine Schwenkachse S zu lagern, sodass der Kupplungsarm 20 in einer Gebrauchsstellung
G nach hinten vor den Stoßfänger 201 vorsteht, beispielsweise um einen Anhänger anzukuppeln
oder einen Lastenträger auf ein Kuppelelement oder einen Kuppelkörper 25 am freien
Endbereich des Kupplungsarms an sich zu befestigen. Aus der Gebrauchsstellung G ist
der Kupplungsarm 20 in Richtung einer Nichtgebrauchsstellung N anhand des Schwenklagers
16 schwenkbar, sodass er beispielsweise die in Figur 2 gestrichelt dargestellte Nichtgebrauchsstellung
N einnimmt. Dann ist der Kupplungsarm 20 beispielsweise im Wesentlichen hinter dem
Stoßfänger 201 verborgen.
[0166] Die Schwenkachse S steht exemplarisch für eine beliebige Lagerachse. Mithin eignen
sich die später noch erläuterten Konzepte zur Fixierung des Kupplungsarms 20 in der
Gebrauchsstellung G und/oder Montagekonzepte der Anhängekupplung 10 auch für Anhängekupplungen,
bei denen das Lager eine mehrachsige Schwenkbarkeit und/oder eine Verschieblichkeit,
zum Beispiel eine ausschließlich Verschieblichkeit oder eine Verschieblichkeit kombiniert
mit einer Schwenkbarkeit um eine Schwenkachse, des Kupplungsarms relativ zum Halter
bereitstellt.
[0167] Anstelle des Schwenklagers 16 könnte z.B. bei einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung
auch ein Schwenk-Schiebelager vorgesehen sein, sodass der Kupplungsarm 20 beispielsweise
entlang der Schwenkachse S verschieblich und schwenkbar um die Schwenkachse S gelagert
ist. Weiterhin ist eine Lagerung um mehrere Achsen, zum Beispiel eine kardanische
Lagerung, durchaus in Bezug auf manche Aspekte der Erfindung, beispielsweise die Fixiereinrichtung
160 ebenfalls möglich, jedoch in der Zeichnung nicht dargestellt.
[0168] Der Kupplungsarm 20 weist einen Montageabschnitt 21 auf, mit welchem er am Schwenklager
16, konkret an einem Kupplungsarmlagerelement 40, befestigt ist. Denkbar wäre auch
eine Ausführungsform, bei der der Kupplungsarm 20 und das Kupplungsarmlagerelement
40 einstückig sind.
[0169] Vom Montageabschnitt 21 weg erstreckt sich ein Krümmungsabschnitt 22, anschließend
ein Armabschnitt 23 der im Wesentlichen geradlinig verläuft sowie ein weiterer Krümmungsabschnitt
24 zwischen dem Armabschnitt 23 und dem Kuppelkörper 25, der vorliegend als Kupplungskugel
ausgestaltet ist. Anstelle des Kuppelkörpers 25 in Gestalt einer Kugel könnte auch
eine Steckaufnahme, ein Steckvorsprung oder dergleichen anderes Kuppelelement zum
Ankuppeln eines Lastenträgers oder Anhängers vorgesehen sein.
[0170] Zur lösbaren Befestigung des Kupplungsarms 20 an dem Kupplungsarmlagerelement 40
sind beispielsweise Schrauben 26 vorgesehen, die Durchtrittsöffnungen 27 des Montageabschnitts
21 durchdringen und in Schraubaufnahmen 42 des Kupplungsarmträgers oder Kupplungsarmlagerelements
40 eingeschraubt sind. Der Montageabschnitt 21 ist beispielsweise in der Art eines
Deckels ausgestaltet oder topfförmig. Der Montageabschnitt 21 weist vorliegend einen
im Wesentlichen kreisrunden Außenumfang auf. Am Außenumfang des Montageabschnitts
21 sind die Schrauben 26 beispielsweise im Wesentlichen ringförmig nebeneinander angeordnet,
sodass der Montageabschnitt 21 optimal am Kupplungsarmlagerelement 40 abgestützt und
befestigt ist.
[0171] Ein Grundkörper 41 des Kupplungsarmlagerelements 40 ist in einem Lagerkörper 100
des Halters 11 beweglich gelagert, vorliegend um die Schwenkachse S drehbar gelagert.
Der Grundkörper 41 weist jedoch eine derartige Länge auf, dass er prinzipiell auch
entlang der Schwenkachse S verschieblich in dem Lagerkörper 100, nämlich dessen Halterlageraufnahme
104, gelagert sein könnte.
[0172] Die Halterlageraufnahme 104 weist eine Durchtrittsöffnung 102 für das Kupplungsarmlagerelement
40 auf. Das Kupplungsarmlagerelement 40 durchdringt also die Halterlageraufnahme 104.
[0173] An einem Innenumfang der Halterlageraufnahme 104 ist eine Lagernut 105 ausgebildet,
in die ein Lagervorsprung 43 des Kupplungsarmlagerelements 40 eingreift.
[0174] Neben dem Lagervorsprung 43 erstreckt sich ein Lagerabschnitt 49 am Außenumfang des
Grundkörpers 41 oder des Kupplungsarmlagerelements 40, der in einem Lagerabschnitt
106 des Lagerkörpers 100 aufgenommen ist und dort schwenkbeweglich gelagert ist. Der
Lagerabschnitt 106 weist bezüglich der Schwenkachse S vorzugsweise eine größere Längserstreckung
auf als der Lagervorsprung 43. In Bezug auf die Schwenkachse S ist also der Lagerabschnitt
106 zweckmäßigerweise etwas breiter als der Lagervorsprung 43.
[0175] Dennoch stellt der Lagervorsprung 43 eine optimale Lagerung in der Halterlageraufnahme
104 bereit, weil er nämlich in Bezug zur Schwenkachse S einen großen Radialabstand
und somit eine große effektive Gleitfläche zum Lagern des Kupplungsarmlagerelements
40 am Lagerkörper 100 und somit am Halter 11 bereitstellt.
[0176] Vor den Lagerabschnitt 49 steht ein Abschnitt 49b des Kupplungsarmlagerelements 40
vor, an dem der Kupplungsarm 20 mit dem Montageabschnitt 21 befestigt ist. Der Abschnitt
49b bildet sozusagen den freien Endbereich des Grundkörpers 41 oder den Tragbereich
für den Kupplungsarm 20.
[0177] Der Lagerkörper 104 ist auf den fahrzeugfesten Halter 11, konkret die Platte oder
das Trägerelement 12 sozusagen aufgeschraubt. Zwischen dem Lagerkörper 104 und dem
Trägerelement 12 sind ein Widerlagerkörper 80 sowie ein Stützkörper 90 gehalten, die
sozusagen sandwichartig zwischen dem Lagerkörper 104 und dem Halter 11 bzw. dem Trägerelement
12 gehalten sind.
[0178] Dieser sozusagen schichtartige Aufbau der Anhängekupplung 10 lässt sich leicht montieren.
[0179] Der Lagerkörper 104 ist vorliegend hülsenartig ausgestaltet. Er weist einen nach
radial außen vorstehenden Montageflansch 101 auf, der an seinem Außenumfang verteilt
mehrere Schrauböffnungen 103 aufweist. Die Schrauböffnungen 103 dienen zum Anschrauben
des Lagerkörpers 104 an das Trägerelement 12.
[0180] Die Schrauböffnungen 103 sind von Schrauben 17 durchdrungen, deren Köpfe sich am
Montageflansch 101 abstützen und Durchtrittsöffnungen 82 des Widerlagerkörpers 80,
Schrauböffnungen 93 des Stützkörpers 90 sowie Schrauböffnungen 15 an der Trägerplatte
oder dem Trägerelement 12 durchdringen, wobei auf die freien Enden der Schrauben 17
Muttern 18 aufgeschraubt sind. Anstelle oder in Ergänzung zu den Schrauben 17 könnten
selbstverständlich auch Nieten vorgesehen sein.
[0181] Der Stützkörper 90 hat einen Boden 92, von dem nach radial außen ein Montageflansch
91 absteht. An dem Montageflansch 91 sind die Schrauböffnungen 93 vorgesehen. Der
Stützkörper 90 ist trichterförmig oder in der Art eines Deckels 98 ausgestaltet, der
sozusagen das Schwenklager 16 von hinten her, entgegengesetzt zum Kupplungsarm 20,
abdeckt. Der Boden 92 steht im Wesentlichen durch eine Durchtrittsöffnung 19 des Trägerelements
12 hindurch nach hinten vor das Trägerelement 12 vor.
[0182] Der Widerlagerkörper 80 ist beispielsweise als ein Ring 81 ausgestaltet. Der äußere
Randbereich des Rings 81 weist die Durchtrittsöffnungen 82 für die Schrauben 17 auf
und stützt sich am Außenumfang der Durchtrittsöffnung 19 an dem Trägerelement 12 ab.
Der Widerlagerkörper 80 hat ebenfalls eine Durchtrittsöffnung 84, die mit der Durchtrittsöffnung
19 fluchtet.
[0183] Der Widerlagerkörper 80 weist an seiner dem Kupplungsarmlagerelement 40 zugewandten
Seite eine Widerlagerfläche 86 auf, die zugleich eine Drehlagerfläche für den Lagervorsprung
43 bildet. Die Widerlagerfläche 86 liegt nämlich einer Lagerfläche 108 des Lagerkörpers
100 gegenüber, wobei die Widerlagerfläche 86 und die Lagerfläche 108 seitlich die
Lagernut 105 begrenzen.
[0184] Der Widerlagerkörper 80 bildet einen ersten Lagerkörper 85, der zusammen mit dem
einen zweiten Lagerkörper bildenden Lagerkörper 100 insgesamt die Lagernut 105 ausbildet.
Somit kann also das Kupplungsarmlagerelement 40 mit seinem flanschartigen Lagervorsprung
43 sozusagen auf den Widerlagerkörper 80 aufgesetzt werden, worauf dann der Lagerkörper
100 auf dem Kupplungsarmlagerelement 40 montiert wird und somit der Lagervorsprung
43 in der Lagernut 105 eingekammert ist. Das Kupplungsarmlagerelement 40 ist somit
bequem am Halter 11 zu montieren. In Bezug auf die Schwenkachse S ist das Kupplungsarmlagerelement
40 somit unverschieblich, jedoch drehbar am Halter 11 gelagert.
[0185] Von dem Kupplungsarmlagerelement 40 steht in Richtung des Halters 11 ein Führungskörper
30 ab. Der Führungskörper 30 ist beispielsweise in der Art einer Hülse oder Welle
ausgestaltet. Ein Kopf 31 des Führungskörpers 30 greift in eine Aufnahme 28 am Montageabschnitt
21 des Kupplungsarms 20 ein. Der Kopf 31 ist flanschartig ausgestaltet, sodass er
zwischen eine Stirnseite des Grundkörpers 41 des Kupplungsarmlagerelements 40 und
dem Boden der Aufnahme 28 sandwichartig gehalten ist. Der Führungskörper 30 wird also
in Bezug auf die Montage in eine Durchtrittsöffnung 44 des Kupplungsarmlagerelements
40 eingesetzt, worauf dann der Kupplungsarm 20 am Grundkörper 41 des Kupplungsarmlagerelements
40 befestigt wird, sodass der flanschartige Kopf 31 zwischen der Stirnseite des Grundkörpers
41 und dem Boden der Aufnahme 28 gehalten ist. Das Kupplungsarmlagerelement 40 stützt
sich mit seiner Stirnseite an einem Stützanschlag oder einer Stützschulter 36 des
Führungskörpers 30 ab.
[0186] Der Führungskörper 30 weist einen Rohrkörper 32 auf, in welchem ein Antriebskörper
112 eines Fixierantriebs 110 der Fixiereinrichtung 160 aufgenommen ist.
[0187] Die Fixiereinrichtung 160 umfasst einen Fixierkörper 60. Der Fixierkörper 60 und
das Kupplungsarmlagerelement 40 nehmen den Widerlagerkörper 80 sozusagen in die Zange,
wenn die Fixiereinrichtung 160 ihre Fixierstellung F einnimmt. Dann ist der Kupplungsarm
20 in der Gebrauchsstellung G oder der Nichtgebrauchsstellung N am Halter 11 ortsfest,
nämlich drehfest, fixiert.
[0188] Der Fixierkörper 60 weist einen Fixiervorsprung 63 auf, der in der Art eines Flansches
ausgestaltet ist und vor einen Betätigungsabschnitt 61 des Fixierkörpers 60 vorsteht.
Der Fixiervorsprung 63 stellt den eigentlichen Fixierkörper dar, weil er sich in der
Fixierstellung F an dem Widerlagerkörper 80 abstützt. An dem Fixiervorsprung 63 ist
nämlich eine Fixierstützfläche 167 vorgesehen, die sich an einer Fixierwiderlagerfläche
83 des Widerlagerkörpers 80 in der Fixierstellung F abstützt.
[0189] Es wäre eine Verklemmung des Widerlagerkörpers 80 zwischen dem Fixierkörper 60 und
der Stützfläche 47 des Kupplungsarmlagerelements 40 möglich, um den Kupplungsarm 20
bezüglich des Halters 11 drehfest zu fixieren.
[0190] Vorteilhaft ist vorgesehen, dass am Fixiervorsprung 63, konkret der Fixierstützfläche
167, Formschlusskonturen 67 vorgesehen sind, die in Gegen-Formschlusskonturen 87 des
Widerlagerkörpers 80 in der Fixierstellung F eingreifen. Wenn also der Fixierkörper
60 in die Fixierstellung F vom Fixierantrieb 110 bewegt wird, wird der Fixierkörper
60 zum Kupplungsarmlagerelement 40 hingezogen, wobei sich die Stützflächen 47 des
Kupplungsarmlagerelements 40 an der planen Widerlagerfläche 86 des Widerlagerkörpers
80 von der einen Seite her und die Fixierstützfläche 167 des Fixierkörpers 60 an der
Fixierwiderlagerfläche 83 des Widerlagerkörpers 80 von der anderen Seite her abstützen.
Zusätzlich greifen noch die Formschlusskonturen 67 in die Gegen-Formschlusskonturen
87 ein, sodass eine sichere und unlösbare Verdrehsicherung gegeben ist.
[0191] Der Vorteil dieser Konstruktion ist es, dass das Kupplungsarmlagerelement 40 bezüglich
der Schwenkachse S zwar drehbar ist, jedoch linear ortsfest ist und somit sozusagen
nur ein Widerlager für den Fixierkörper 60 bereitstellt. Das Kupplungsarmlagerelement
40 ist also stets optimal vom Schwenklager 16 drehgelagert, sodass keinerlei Schlingerbewegungen
oder dergleichen stattfinden. Insbesondere ist auf diesem Wege realisierbar, dass
die Formschlusskonturen 67 und die Gegen-Formschlusskonturen 87 in der Lösestellung
L der Fixiereinrichtung 160 vollständig außer Eingriff sind und somit bei der Drehbewegung
oder Schwenkbewegung des Kupplungsarms 20 um die Schwenkachse S bezüglich des Halters
11 nicht aneinander entlang gleiten, was zum einen Reibung, zum andern auch Geräusche
verursachen kann. Die Anhängekupplung 10 ist also quasi geräuschlos von der Gebrauchsstellung
G in die Nichtgebrauchsstellung N oder umgekehrt verstellbar. Die Betätigungskräfte
zur Verstellung zwischen der Gebrauchsstellung und der Nichtgebrauchsstellung sind
entsprechend niedrig.
[0192] Gleichwohl ist eine optimale Fixierung gegeben, die zum einen durch die Formschlusskonturen
67 und die Gegen-Formschlusskonturen 87 realisiert ist, die sozusagen eine maximale
Verdrehsicherung bereitstellen, zum andern aber auch durch den Klemmsitz, der dadurch
realisiert ist, dass die Fixierstützfläche 167 an der Fixierwiderlagerfläche fest
anliegt.
[0193] Die Formschlusskonturen 67 und die Gegen-Formschlusskonturen 87 können beispielsweise
als Rippen und zugeordnete Nuten, Kugeln und zugeordnete Kugelkalotten, keilförmige
Konturen oder dergleichen umfassen. Im Bereich der Gegen-Formschlusskonturen 87 kann
der Widerlagerkörper 80 äußerst dünn ausgestaltet sein (ersichtlich beispielsweise
im Querschnitt der Figuren 3 und 4 oder auch in Figur 5) so dass sich die Bodenbereiche
der als Nuten ausgestalteten Gegen-Formschlusskonturen 87 zu dem Kupplungsarmlagerelement
40, nämlich der Stützfläche 47 hin insbesondere elastisch verformen können, sodass
der Fixierkörper 60 und das Kupplungsarmlagerelement 40 den Widerlagerkörper 80 optimal
klemmen können.
[0194] Eine vorteilhafte Konstruktion sieht vor, dass die Stützfläche 47 von einer Seitenflanke
des Lagervorsprungs 43 bereitgestellt wird. Die Stützfläche 47 und die zugeordnete
Widerlagerfläche 86 des Widerlagerkörpers 80 sowie die Fixierstützfläche 167 und die
zugeordnete Fixierwiderlagerfläche 83 des Widerlagerkörpers 80 verlaufen vorzugsweise
parallel. Die vorgenannten Flächen sind vorzugsweise rechtwinkelig zur Schwenkachse
S, was nicht nur beim Ausführungsbeispiel, sondern auch bei anders ausgestalteten
erfindungsgemäßen Anhängekupplungen vorteilhaft ist. Durch die flanschartige Ausgestaltung
einerseits der wirksamen Fläche des Widerlagerkörpers 80, andererseits des Lagervorsprungs
43 und des Fixierkörpers 60 ist eine optimale und großflächige Abstützung in der Fixierstellung
F und somit eine sichere Verriegelung und Fixierung des Kupplungsarms 20 am Halter
11 zumindest in der Gebrauchsstellung G, vorteilhaft auch in der Nichtgebrauchsstellung
N gegeben.
[0195] Eine in der Zeichnung nicht dargestellte Ausführungsform der Erfindung kann vorsehen,
dass die Formschlusskonturen 67 und die Gegen-Formschlusskonturen 87 ein Drehspiel
bezüglich der Schwenkachse S zulassen. Somit wird der Kupplungsarm 20 durch die Fixiereinrichtung
160 am Halter 11 sozusagen verklemmt. Nur dann wenn eine über ein vorbestimmtes Maß
hinausgehende Belastung auf den Kupplungsarm 20 und somit eine entsprechende Drehbelastung
auf das Schwenklager 16 einwirkt, begrenzen die Formschlusskonturen 67 und die Gegen-Formschlusskonturen
87 eine entsprechende Drehbetätigung, wirken also als Verriegelung. Ansonsten liegt
die Stützfläche 47 flächig an der Widerlagerfläche 86 und die Fixierstützfläche 167
an der Fixierwiderlagerfläche 83 flächig an und klemmen den Widerlagerkörper 80.
[0196] Zum Lösen des Fixierkörpers 60 ist ein Lösekörper 70 vorgesehen, der mit dem Fixierkörper
60 fest verbunden ist. Der Lösekörper 70 und der Fixierkörper 60 werden durch den
Fixierantrieb 110 betätigt.
[0197] Der Antriebskörper 112 ist in einer als Längsführung ausgestalteten Führungsaufnahme
34 des Rohrkörpers 32 bzw. des Führungskörpers 30 längsverschieblich gelagert, wobei
er bei einer Längsverschiebung in Richtung einer Verstellung der Fixiereinrichtung
160 zu einer Fixierstellung F (in Figur 3 nach rechts) Übertragungskörper 120 betätigt,
so dass sie durch Führungskanäle 35 des Führungskörpers 30 nach radial außen verdrängt
werden. Bei einer Verstellung in Richtung einer Lösestellung L der Fixiereinrichtung
160 (in Figur 3 oder 4 nach links) ist der Antriebskörper 112 so weit zurückverstellt,
dass ein Rückzugsbereich 117 des Antriebskörpers 112 den Führungskanälen 35 gegenüber
liegt und die Kugeln oder Übertragungskörper 120 wieder in den Führungskanälen 35
so weit zurück verstellt oder verstellbar sind, dass sie nicht oder nicht wesentlich
vor den Außenumfang des Rohrkörpers 32 vorstehen.
[0198] Anstelle von Kugeln könnten auch Stifte, Rollen oder dergleichen als Übertragungskörper
120 dienen. Weiterhin ist es denkbar, dass bei einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung
ein Antriebskörper unmittelbar auf einen Fixierkörper einwirkt, beispielsweise einen
Fixierkörper, der die Funktionalität des Fixierkörpers 60 der Fixiereinrichtung 160
aufweist.
[0199] Zum Betätigen des Fixierantriebs 110 in Richtung der Fixierstellung F ist eine Federanordnung
vorgesehen. Beispielsweise ist der Antriebskörper 112 durch eine Feder 111 in Richtung
der Fixierstellung F belastet. Die Feder 111 stützt sich an einer Stützfläche 113
eines Betätigungskopfs 114 des Antriebskörpers 112 ab. Am anderen Längsende ist die
Feder 111 in einer Federaufnahme 95 des Stützkörpers 90 aufgenommen.
[0200] Zum Verstellen der Fixiereinrichtung 160 oder des Fixierantriebs 110 in Richtung
der Lösestellung L dient ein Betätigungsorgan 119. Am Boden der Federaufnahme 95 ist
beispielsweise eine Durchtrittsöffnung 94 für das Betätigungsorgan 119 vorgesehen.
Das Betätigungsorgan 119 umfasst beispielsweise einen Seilzug oder Bowdenzug. Beispielsweise
ist das Betätigungsorgan 119 an einem Bolzenabschnitt 118 des Antriebskörpers 112
befestigt. Die dem Seilzug oder Betätigungsorgan 119 zugewandte Rückseite des Bolzenabschnitts
118 stellt die Stützfläche 113 bereit.
[0201] Das Betätigungsorgan 119 ist beispielsweise manuell oder durch einen Antriebsmotor
betätigbar. Ohne weiteres denkbar wäre es aber auch, den Antriebskörper 119 oder jedenfalls
den Fixierantrieb 110 direkt motorisch zu betätigen, beispielsweise in die Fixierstellung
F oder die Lösestellung L. Ein entsprechendes Übertragungsgetriebe, beispielweise
ein Zahnradgetriebe, Seilzuggetriebe oder dergleichen zwischen einerseits dem insbesondere
elektrischen Motor und andererseits dem Antriebskörper 119 ist in der Zeichnung aus
Gründen der Vereinfachung nicht dargestellt.
[0202] Der Antriebskörper 112 ist zur Betätigung des Fixierkörpers 60, aber auch zur Betätigung
des Lösekörpers 70 vorgesehen. Für die Übertragungskörper 120, die den Fixierkörper
60 in Richtung der Fixierstellung F verstellen, ist beispielsweise eine konische oder
schräge Betätigungsfläche 116 am Betätigungskopf 114 vorgesehen. Vorzugsweise ist
eine Schrägneigung der Betätigungsfläche 116 im Sinne einer Selbsthemmung ausgestaltet,
d.h. dass eine Rückwirkung der Übertragungskörper 120 bei einer Kraftbeaufschlagung
durch den Fixierkörper 60 in Richtung der Lösestellung nicht zu einer Verstellung
des Betätigungskörpers 114 oder des Antriebskörpers 112 in Richtung der Lösestellung
L führt.
[0203] Zwischen dem Antriebskörper 112 und dem Fixierkörper 60 ist ein Getriebe vorgesehen,
das im Sinne einer Kraftverstärkung wirkt. Beispielsweise ist die Betätigungsfläche
116 als Schrägfläche oder Keilfläche ausgestaltet. Auch eine zugeordnete Fixierbetätigungsfläche
69 des Fixierkörpers 60 an dessen Innenumfang, auf die das Übertragungselement oder
der Übertragungskörper 120, beispielsweise hier eine Kugel, einwirkt, ist schräg geneigt.
Die Schrägflächen oder Keilflächen sind zweckmäßigerweise so ausgestaltet, dass sie
im Sinne einer Kraftverstärkung wirken.
[0204] Zwischen dem Bolzenabschnitt 118 und dem Betätigungskopf 114 ist eine Stufe vorhanden,
deren eine Stufenfläche, die quer zur Schwenkachse S verläuft, die zugleich eine Betätigungsachse
oder Stellachse des Antriebskörpers 112 bildet, eine Betätigungsfläche 115 für den
Lösekörper 70 bildet. Die Betätigungsfläche 115 wirkt auf eine Lösebetätigungsfläche
79 des Lösekörpers 70 ein
[0205] Bei einer Betätigung in Richtung der Lösestellung L schlägt der Fixierkörper 60 mit
seiner Rückseite oder der dem Stützkörper 90 zugewandten Seite an einem Anschlag 97
an. Der Anschlag 97 ist beispielsweise durch eine Stufe des Stützkörpers 90 oder eine
Stufe am Boden 92 gebildet. Alternativ oder ergänzend schlägt auch der Lösekörper
70 an einem Anschlag 97, beispielsweise ebenfalls einer Stufe, des Stützkörpers 90
an, wenn er in Richtung der Lösestellung L betätigt wird. Somit ist der Stellweg des
Fixierkörpers 60 in Richtung der Lösestellung L begrenzt. Allerdings ist der Stellweg
in Richtung der Lösestellung L vorzugsweise so ausgestaltet, dass die Gegen-Formschlusskonturen
87 und die Formschlusskonturen 67 vollständig außer Eingriff sind und somit die Schwenkbewegung
des Kupplungsarms 20 bezüglich des Halters 11 nicht behindern.
[0206] Der Fixierkörper 60 ist bezüglich des Kupplungsarmlagerelements 40 verschieblich
gelagert. Der Fixierkörper 60 greift mit einem Betätigungsabschnitt 61 in eine Lageraufnahme
48 des Kupplungsarmlagerelements 40 ein und ist dort verschieblich gelagert. Allerdings
ist zwischen dem Fixierkörper 60 und dem Kupplungsarmlagerelement 40, also der Lageraufnahme
48, noch ein Gleitkörper 50 in der Art einer Gleitbuchse angeordnet. Der Gleitkörper
50 weist einen Grundkörper 51 auf, an dessen Innenumfang Rippen 52 vorgesehen sind.
An den Rippen 52 gleitet der Fixierkörper 60 entlang. Eine Außenfläche 53 des Grundkörpers
51 ist am Innenumfang der Lageraufnahme 48 angeordnet. Ein Flanschvorsprung 54 steht
vor den Grundkörper 51 nach radial außen vor und stützt sich an der Stützfläche 47
des Kupplungsarmlagerelements 40 ab. Beispielsweise ist der Flanschvorsprung 54 neben
einem Wandabschnitt des Widerlagerkörpers 80 angeordnet, der die Fixierwiderlagerfläche
83 und die Widerlagerfläche 86 bereitstellt (siehe Figur 3 und Figur 4).
[0207] Als Verdrehsicherung dienen der polygonale Innenumfang der Lageraufnahme 48 und dazu
passend der polygonale Außenumfang bzw. die polygonale Außenfläche 53 des Gleitkörpers
50 sowie korrespondierend dazu der polygonale Außenumfang des Fixierkörpers 60.
[0208] An dem Innenumfang der Lageraufnahme 48 sind Eckbereiche 45a, 45b vorgesehen, an
denen Eckbereiche 55a, 55b der Gleitbuchse oder des Gleitkörper 50 anliegen, wobei
an den Eckbereichen 55a, 55b innenseitig wiederum Eckbereiche 65a, 65b des Fixierkörpers
60 angeordnet sind. Die Eckbereiche 45a, 45b, 55a, 55b, 65a, 65b sind als Abflachungen
ausgestaltet, d.h. sie sind im Prinzip in einem Winkel von etwa 45° schräg zu Seitenflächen
56 des Gleitkörpers 50 und Seitenflächen 66 des Fixierkörpers 60.
[0209] Im Vergleich zu den Eckbereichen 45b, 55b, 65b sind die Eckbereiche 45a, 55a, 65a
geometrisch unterschiedlich, beispielsweise kürzer, sodass der Fixierkörper 60 nur
in einer einzigen, vorbestimmten Drehwinkelposition mit dem Kupplungsarmlagerelement
40 verbunden werden kann, siehe dazu Figur 10.
[0210] Die Kombination aus Fixierkörper 60 und Lösekörper 70 kammert den Antriebskörper
112 ein. Der Einbau des Antriebskörpers 112 in einen vom Fixierkörper 60 und Lösekörper
70 begrenzten Aufnahmeraum 168 gestaltet sich gleichwohl sehr einfach und bequem.
Der Antriebskörper 112 ist nicht direkt in dem Aufnahmeraum 168 aufgenommen, sondern
im Führungskörper 30, der seinerseits wiederum in dem Aufnahmeraum 168 angeordnet
ist.
[0211] Der Fixierkörper 60 und der Lösekörper 70 sind anhand von Befestigungsmitteln 180
fest miteinander verbunden. Die Befestigungsmittel sind vorliegend als Rastmittel
ausgestaltet, die miteinander in Eingriff gelangen, wenn der Fixierkörper 60 und der
Lösekörper 70 aneinander gesteckt werden. Beispielsweise ist am Fixierkörper 60 eine
Steckaufnahme 64 vorgesehen, in die ein Steckvorsprung 72 des Lösebetätigungskörpers
70 eingreift.
[0212] Der Steckvorsprung 72 ist beispielsweise von einem Grundkörper 71 des Lösekörpers
70 gebildet, vor den seitlich ein Flanschabschnitt 73 absteht. Der Flanschabschnitt
73 stützt sich beispielsweise an dem Fixiervorsprung 63 des Fixierkörpers 60, der
ebenfalls als Flansch ausgestaltet ist, ab.
[0213] Die Befestigungsmittel 180 sind am Steckvorsprung 72 und der Steckaufnahme 64 vorgesehen.
Die Befestigungsmittel 180 weisen beispielsweise Rastmittel oder Rastanordnung 181
auf.
[0214] Die Befestigungsmittel 180 umfassen beispielsweise eine Nut 68 am Innenumfang der
Steckaufnahme 64, die einer Nut 78 am Außenumfang des Steckvorsprungs 72 gegenüber
liegt, wenn der Steckvorsprung 72 vollständig in die Steckaufnahme 64 eingesteckt
ist und mithin der Flanschabschnitt 73 am Flanschabschnitt oder Fixiervorsprung 63
des Fixierkörpers 60 anschlägt. Die Montage gestaltet sich insbesondere deshalb sehr
einfach, weil in die Nut 78 schon vor dem Einstecken des Steckvorsprungs 72 in die
Steckaufnahme 64 ein Sprengring 76 eingesetzt wird, der beim Einstecken des Steckvorsprungs
72 in die Steckaufnahme 64 durch eine Verdrängerschräge 169 an der Einstecköffnung
der Steckaufnahme 64 in die Nut 78 hinein verdrängt wird und dann, wenn die Nut 78
und die Nut 68 einander gegenüberliegen, sich wieder entspannt, insbesondere aufweitet,
um dann in beide Nuten 68, 78 einzugreifen. Somit bildet der Sprengring 76 ein Rastmittel,
das in die Rastaufnahmen in Gestalt der Nuten 68, 78 rastend eingreift. Die beiden
Körper, nämlich der Fixierkörper 60 und der Lösekörper 70, sind fest und untrennbar
miteinander verbunden.
[0215] Der Sprengring 76 besteht beispielsweise in an sich bekannter Weise aus einem Federstahl.
Eine Öffnung 77 des Sprengringes 76, der also insgesamt zwar im Wesentlichen kreisrund
ist, jedoch nicht komplett ringförmig geschlossen ist, ermöglicht es, dass sich der
Sprengring 76 in die Nut 78 hinein verdrängen lässt.
[0216] Durch die Rastanordnung 181 sind der Fixierkörper 60, mithin also eine Lagerkomponente
182, und der Lösekörper 70, also ein weiteres Bauteil 183, miteinander verbunden.
Das Bauteil 183 ist beispielsweise ein Bestandteil der Fixiereinrichtung 160. Der
Lösekörper 70, also das Bauteil 183, ist nicht durch beim Fahrbetrieb der Anhängekupplung
10 auftretende Kräfte belastet, sondern lediglich beim Lösen Fixiereinrichtung 160
mit Kraft beansprucht. Somit wirken keine Kräfte im Sinne eines Lösens der Rastanordnung
181 wirkende Kräfte beim Fahrbetrieb, d.h. bei angekuppeltem Anhänger, auf die Rastanordnung
181 ein.
[0217] Ohne weiteres wäre es aber auch denkbar, dass beispielsweise am Steckvorsprung 72
und der Steckaufnahme 64 mindestens eine Schraubkontur 176 vorgesehen ist, um die
beiden Komponenten miteinander zu verschrauben. Alternativ oder ergänzend ist aber
auch eine Verschraubung, Verklebung oder dergleichen des Lösekörpers 70 am Fixierkörper
60, beispielsweise im Bereich des Flanschabschnitts 73 oder auch an anderer Stelle
möglich, beispielsweise anhand mindestens einer Schraube 276 und/ oder mindestens
einer Verklebung 376.
[0218] Vorteilhaft ist der Fixierkörper 60, der ja im Prinzip bei der Nutzung der Anhängekupplung
10 die maximale Last tragen muss, aus einem härteren oder belastbaren Material als
der Lösekörper 70. Während der Fixierkörper 60 beispielsweise aus Metall, insbesondere
Stahl besteht, ist der Lösekörper 70 ohne weiteres auch in Kunststoff oder einem weniger
belastbaren Material herstellbar. Der Lösekörper 70 wird nur aktiv, wenn die Fixiereinrichtung
160 in die Lösestellung L verstellt wird, wozu deutlich kleinere Kräfte als für die
Verriegelung oder Fixierung des Kupplungsarms 20 am Halter 11 für den Fahrbetrieb
notwendig sind.
[0219] Das im Zusammenhang mit dem Fixierkörper 60 und dem Lösekörper 70 dargestellte Verbindungsprinzip
mit einer Verrastung ließe sich ohne weiteres auch beispielsweise für die Verbindung
zwischen Lagerkörpern einer erfindungsgemäßen Anhängekupplung realisieren. So ist
es beispielsweise denkbar, dass ein Lagerkörper in der Gestalt des Lagerkörpers 100
anhand einer Sprengring-Anordnung mit dem ihn tragenden Lagerkörper verbunden wird.
[0220] Der Lösekörper 70 kann Verstärkungen aufweisen, beispielsweise in Gestalt von Rippen
75.
[0221] Am Lösekörper 70 ist weiterhin eine Durchtrittsöffnung 74 vorgesehen, durch die der
Bolzenabschnitt 118 des Antriebskörpers 112 vor den Aufnahmeraum 168 vorsteht.
[0222] Die Durchtrittsöffnung 74 kann einen größeren Durchmesser aufweisen, sodass eine
beispielsweise vom Stützkörper 90 abstehende Führung, insbesondere eine Führungshülse,
bis in den Aufnahmeraum 168 vorsteht und somit den Antriebskörper 112 führt. Der Antriebskörper
112 kann somit ohne weiteres relativ zum Halter 11 verdrehgesichert werden, was in
der Praxis Vorteile mit sich bringt. Insbesondere verdrehen sich das Betätigungsorgan
119 und der Antriebskörper 112 relativ zueinander nicht.
[0223] Das innovative Lagerkonzept, das beim Ausführungsbeispiel realisiert ist, ermöglicht
auch eine einfache Abdichtung des Schwenklagers 16.
[0224] Rückseitig ist das Schwenklager 16 beispielsweise im Wesentlichen durch den Stützkörper
90, der einen Deckel 98 ausbildet, abgestützt. Außer einer verhältnismäßig kleinen
Durchtrittsöffnung am Stützkörper 90, die für das Betätigungsorgan 119 nötig ist,
ist das System auf der Rückseite geschlossen (in Figur 3 und 4 links). Im Bereich
des Lagers ist ebenfalls eine optimale Abdichtung möglich, die beispielsweise bei
einem Schiebelager deutlich schwerer zu realisieren ist, beispielsweise durch ein
außenseitiges, flexibles Schutzgehäuse. Eine Dichtungsanordnung 132 ist beispielsweise
neben der Anordnung aus Lagernut 105 und Lagervorsprung 43 am Lagerabschnitt 49 angeordnet.
Beispielsweise ist am Lagerabschnitt 49 eine Dichtungsnut 131 vorgesehen, in die eine
Dichtung 130, beispielsweise ein O-Ring oder ein sonstiger Dichtungsring, eingesetzt
ist. Die Dichtung 130 ist zwischen dem Lagerabschnitt 49 und dem Lagerkörper 100,
insbesondere dessen Lagerabschnitt 106, angeordnet und sorgt so für eine optimale
Abdichtung.
[0225] Bei einer in Figur 11 dargestellten Anhängekupplung 310 sind teilweise gleiche oder
ähnliche Komponenten vorhanden wie bei der Anhängekupplung 10. Diese Komponenten sind
mit denselben Bezugsziffern in der Zeichnung versehen und werden nachfolgend nicht
nochmals erläutert. Vielmehr wird vollständig Bezug auf die vorherigen Erläuterungen
genommen. Beispielsweise sind ein Fixierantrieb 110 mit einer Feder 111 sowie ein
Betätigungsorgan 119 vorgesehen. Der Verriegelungsantrieb 110 dient beispielsweise
zum Antreiben einer Fixiereinrichtung 160.
[0226] Die Anhängekupplung 310 hat beispielsweise einen Halter 11 mit einem Trägerelement
12, an dem der bereits erläuterte Stützkörper 90 vorgesehen ist.
[0227] Das bereits im Zusammenhang mit dem Fixierkörper 60 und dem Lösekörper 70, die bei
der Anhängekupplung 310 auch vorhanden sind, erläuterte Befestigungsprinzip mit einer
Verrastung, beispielsweise mit dem Sprengring 76, ist bei der Anhängekupplung 310
konsequent bei anderen Komponenten realisiert, was insgesamt die Montage der Anhängekupplung
310 sehr einfach macht.
[0228] Ein ähnlich wie der Kupplungsarm 20 aufgebauter Kupplungsarm 320 der Anhängekupplung
310 weist ein integrales Kupplungsarmlagerelement 340 auf. Das Kupplungsarmlagerelement
340 ist beispielsweise von einem Kopf 321 des Kupplungsarms 320 gebildet oder mit
diesem Kopf 321 einstückig.
[0229] Das Kupplungsarmlagerelement 340 oder der Kopf 321 ist beispielsweise einstückig
mit einem Armabschnitt, zum Beispiel dem Krümmungsabschnitt 22, des Kupplungsarms
320.
[0230] Das Kupplungsarmlagerelement 340 ist anhand einer Rastanordnung 381 mit dem Schwenklager
16 verbunden.
[0231] An einem Lagerabschnitt 349 des Kupplungsarmlagerelements 340, der im Bereich eines
Lagerkörpers 300 vorgesehen ist, also beispielsweise in den Lagerkörper 300 eingreift,
ist im Falle der Anhängekupplung 310 kein mit dem Kupplungsarmlagerelement 340 fest
verbundener Lagervorsprung in der Art des Lagervorsprungs 43 vorgesehen, sondern ein
Lagervorsprung 343, der als ein Rastelement ausgestaltet ist. Dieses Rastelement greift
in seiner Raststellung in die Lagernut der fahrzeugseitigen Lagerung ein.
[0232] Beispielsweise ist an dem Lagerabschnitt 349 eine Nut 342 vorgesehen, in welche ein
Rastelement in Gestalt eines Sprengringes 341 hinein verdrängbar ist. In diesem sozusagen
komprimierten Zustand des Sprengringes 341 ist das Kupplungsarmlagerelement 340 mit
seinem Lagerabschnitt 349 in den Innenraum des Lagerkörpers 300 hinein bewegbar, wobei
sich anschließend wiederum der Spreng-ring oder das Rastelement 341 ausdehnt und den
Lagervorsprung 343 ausbildet. Der Lagervorsprung 343 greift in eine Lagernut 305,
beispielsweise eine Ringnut, des Lagerkörpers 300, ein.
[0233] Eine Tiefe der Nut 342 ist jedenfalls so ausgestaltet, dass das Rastelement oder
der Sprengringes 341 so weit in die Nut 342 hinein verdrängbar ist, dass das Kupplungsarmlagerelement
340 in die Durchtrittsöffnung 302 des Lagerkörpers 300 einsteckbar ist.
[0234] Der Lagerkörper 300 ist ähnlich aufgebaut wie der Lagerkörper 100, hat also beispielsweise
einen Montageflansch 301, der anhand der Schrauben 17 mit dem Trägerelement 12 verschraubbar
ist.
[0235] Eine Querbreite der Nut 342 ist so beschaffen, dass der Sprengring 341, also das
Rastelement, bezüglich der Schwenkachse S unverschieblich ist. Dies ist in Bezug auf
eine Verschiebefestigkeit des Kupplungsarmlagerelements 340 bezüglich der Schwenkachse
S vorteilhaft.
[0236] Zwar ist die Lagernut 305 in Bezug auf die Schwenkachse S breiter oder länger als
eine Querbreite des Lagervorsprungs 343. Dennoch ist das Kupplungsarmlagerelement
340 in dem Schwenklager 16 zweckmäßigerweise bezüglich der Schwenkachse S unverschieblich
aufgenommen.
[0237] Der Lagervorsprung 343 stützt sich an einer Lagerfläche 308 (entsprechend der Lagerfläche
108) seitlich an der Lagernut 305 ab und verhindert somit eine Bewegung des Kupplungsarmlagerelements
340 entlang der Schwenkachse S in einem Sinne von der Trägerplatte oder dem Trägerelement
12 weg.
[0238] In entgegengesetzter Richtung wirkt sozusagen als Verschiebesicherung eine Kupplungsarm-Stützfläche
347 des Kupplungsarmlagerelements 340. Die Kupplungsarm-Stützfläche 347 entspricht
funktional der erläuterten Kupplungsarm-Stützfläche 47. Die Kupplungsarm-Stützfläche
347 stützt sich beispielsweise an der insbesondere planen Widerlagerfläche 86 des
Widerlagerkörpers 80 ab.
[0239] Die Lagernut 305 wird also beispielsweise durch die Lagerfläche 308 und die Widerlagerfläche
86 seitlich begrenzt.
[0240] Der Lagerkörper 300 bildet beispielsweise eine Lagerkomponente 382, mit dem das Kupplungsarmlagerelement
340, also ein weiteres Bauteil 383 und/oder der Kupplungsarm 320, anhand der Rastanordnung
381 verbunden ist. Beim Fahrbetrieb der Anhängekupplung 310 ist jedoch diese Rastverbindung
oder Rastanordnung 381 nicht oder allenfalls im Sinne einer Aufrechterhaltung der
Verrastung durch bei dem Fahrbetrieb auftretende Kräfte belastet. Die entsprechenden
Kraftverhältnisse sind im vorigen Absatz erläutert.
[0241] Auch die Montage des Kupplungsarmlagerelements 340 an einem Führungskörper 330, der
prinzipiell dem Führungskörper 30 entspricht, gestaltet sich aufgrund eines nachfolgend
erläuterten Verrastungskonzepts einfach. Das Kupplungsarmlagerelement 340 bildet eine
Lagerkomponente 482, welche anhand einer Rastanordnung 481 mit dem Führungskörper
330, also einem weiteren Bauteil 483, verrastet ist. Man könnte den Führungskörper
330 auch als eine Lagerkomponente bezeichnen, an dem das Kupplungsarmlagerelement
340, mithin also der Kupplungsarm 320, befestigt ist.
[0242] Der Führungskörper 330 hat einen Kopf 331, der sich mit einer Stützschulter oder
einem Stützanschlag 36 an einer Stufe 346 einer der Durchtrittsöffnung 44 grundsätzlich
entsprechenden Durchtrittsöffnung 344 des Kupplungsarmlagerelements 340 abstützt.
Der Kopf 331 greift beispielsweise in einen mit der Durchtrittsöffnung 344 fluchtenden
und gegenüber dieser einen größeren Querschnitt aufweisenden Aufnahmebereich 345 ein.
Zwischen diesem erweiterten Aufnahmebereich 345 und der Durchtrittsöffnung 344 ist
die Stufe 346 ausgebildet. Der Kopf 331 bildet beispielsweise eine Hintergreifstruktur
378. Weiterhin bildet der Kopf 331 einen Längsanschlag 379 in Bezug auf eine Steckachse,
entlang derer die Komponenten 330, 340 aneinander ansteckbar sind. Die Steckachse
entspricht vorliegend der Schwenkachse S.
[0243] Der Führungskörper 330 greift in die Durchtrittsöffnung 344 und/oder den Aufnahmebereich
345 zweckmäßigerweise quer und/oder längs bezüglich der Schwenkachse S oder Steckachse
formschlüssig ein. Beispielsweise ist die Durchtrittsöffnung 344 oder der Aufnahmebereich
345 mit einer entsprechenden Verdrehsicherungskontur 350, insbesondere einem polygonalen
Querschnitt, ausgestaltet. Die Verdrehsicherungskontur 350 ist nur schematisch angedeutet
und nimmt eine korrespondierende Verdrehsicherungskontur 351 des Führungskörpers 330
in Bezug auf die Steckachse oder Schwenkachse S verdrehsicher formschlüssig auf. Das
entsprechende Konzept entspricht beispielsweise der Verdrehsicherung zwischen dem
Gleitkörper 50 und dem Fixierkörper 60, welches anhand von Figur 10 erläutert ist.
[0244] Der Kupplungsarm 320 ist beim konkreten Ausführungsbeispiel in Bezug auf Axialkräfte
längs und quer zur Schwenkachse S formschlüssig am Führungskörper 330 abgestützt,
sodass dieser beispielsweise vom Fixierkörper 60 rückwirkende Kräfte auf den Kupplungsarm
320 übertragen kann.
[0245] Dadurch kann der Kupplungsarm 320 auch eine entsprechende Kraftübertragung auf den
Fixierkörper 60 leisten. In Bezug auf die Schwenkachse S wirken die Stufe 346 und
der Fixierkörper 60 gegensinnig im Sinne einer Verklemmung des Kupplungsarms 320 am
Halter 11.
[0246] Somit sind die sozusagen beim Fahrbetrieb auftretenden großen Kräfte durch formschlüssig
aneinander abgestützte und entsprechend belastbare Komponenten abgefangen.
[0247] Gleichwohl gestaltet sich die Montage des Kupplungsarmlagerelements 340 am Führungskörper
330 oder umgekehrt des Führungskörpers 330 am Kupplungsarmlagerelement 340 besonders
einfach. Dieser wird nämlich von der in der Zeichnung vom Halter 11 entfernten Seite
her entsprechend einem Pfeil P sozusagen in die Durchtrittsöffnung 344 eingesteckt,
bis die Stufe 346 und der Stützanschlag 36 aneinander anschlagen. Der Stützanschlag
36 bildet beispielsweise einen Längsanschlag in Bezug auf die Steckbewegung oder Steckachsrichtung.
[0248] Eine Axialsicherung des Kupplungsarms 320 bezüglich des Führungskörpers 330 in Bezug
auf die Steckachse, die beispielsweise der Schwenkachse S entspricht (bei der Darstellung
gemäß der Zeichnung) realisiert eine Verrastung anhand eines Rastelements, beispielsweise
eines Sprengringes 338, der in eine Nut 337 des Führungskörpers 330 hinein verdrängbar
ist. Der Sprengring 338 und die Nut 337 bilden Bestandteile der Rastanordnung 481.
[0249] Wenn die Stufe 346 und der Stützanschlag 36 aneinander anschlagen, liegt der Sprengring
338 einer Nut 339 am Kupplungsarmlagerelement 340 gegenüber, sodass er sich ausdehnen
kann. Das Rastelement oder der Sprengring 339 rastet dann in die Rastaufnahme in Gestalt
der Nut 339 ein. Dabei greift der Sprengring 338 gleichzeitig in beide Nuten 337,
339 ein, sodass eine Axialsicherung des Kupplungsarms 320 am Führungskörper 330 bezüglich
der Steckachse, hier zufällig der Schwenkachse S, realisiert ist.
[0250] Beispielsweise sind die Nuten 337, 339 an dem erweiterten Aufnahmebereich 345 und
dem Kopf 331 angeordnet. Sie könnten aber auch beispielsweise im Bereich der Durchtrittsöffnung
344 vorgesehen sein.
[0251] Der Sprengring 338 gleitet beispielsweise an einer Schrägfläche 392 am Eingangsbereich
der Durchtrittsöffnung 344 entlang, damit er leicht in die Nut 337 hinein verdrängbar
ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der Sprengring 338 vorzugsweise am Führungskörper
330 vormontiert, sodass er an der Schrägfläche 392 entlang gleitet. Selbstverständlich
wäre auch eine Vormontage beispielsweise am Kupplungsarmlagerelement 340 oder am Kupplungsarm
320 möglich. Dann ist es zweckmäßig, wenn eine Schrägfläche 393 zur Verdrängung des
Sprengringes 338 am Kopf 331 des Führungskörpers 330 vorhanden ist.
[0252] Das Kupplungsarmlagerelement 340 weist eine Lageraufnahme 348 in der Art der Lageraufnahme
48 für den Fixierkörper 60 auf.
[0253] Der Aufnahmebereich 345 oder die Durchtrittsöffnung 344, jedenfalls die Einstecköffnung
für den Führungskörper 330 am Kupplungsarm 320 ist zweckmäßigerweise durch einen Deckel
390 verschlossen. Der Deckel 390 greift beispielsweise mit mindestens einer Rastnase
oder Hakennase 391 in eine zugeordnete Rastaufnahme oder Hakenaufnahme am Aufnahmebereich
345 ein.
1. Anhängekupplung für ein Kraftfahrzeug (200) mit einem Kupplungsarm (20), wobei der
Kupplungsarm (20; 320) an einem am Kraftfahrzeug (200) befestigten oder befestigbaren
Halter (11) anhand eines Lagers, insbesondere eines Schwenklagers (16), zwischen einer
Gebrauchsstellung (G) und einer Nichtgebrauchsstellung (N) beweglich, insbesondere
schwenkbar, bezüglich mindestens einer Lagerachse gelagert ist, wobei der Kupplungsarm
(20; 320) in der Gebrauchsstellung (G) zum Anhängen eines Anhängers oder Befestigen
eines Lastenträgers weiter nach hinten vor ein Heck (202) des Kraftfahrzeugs (200)
vorsteht als in der für einen Nichtgebrauch des Kupplungsarms (20; 320) vorgesehenen
Nichtgebrauchsstellung (N), wobei das Lager eine am Halter (11) angeordnete Halterlageraufnahme
(104) und ein den Kupplungsarm (20; 320) tragendes Kupplungsarmlagerelement (40; 340)
aufweist, das an der Halterlageraufnahme (104) beweglich gelagert ist, wobei die Anhängekupplung
(310) eine Fixiereinrichtung (160) zum ortsfesten Fixieren des Kupplungsarms am Halter
(11) in der Gebrauchsstellung (G) und/oder der Nichtgebrauchsstellung (N) aufweist,
wobei eine Lagerkomponente (182, 382, 482) des Lagers mit mindestens einem Bauteil
(183, 383, 483), insbesondere einer zweiten Lagerkomponente (182, 382, 482) des Lagers
oder dem Kupplungsarm (20; 320) oder einem Bauteil der Fixiereinrichtung (160), anhand
einer Rastanordnung (181, 381, 481) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Bauteil (183, 383, 483), insbesondere der Kupplungsarm, an einer
Halterkomponente des Halters (11) oder der Lagerkomponente (182, 382, 482) des Lagers,
anhand einer Hintergreifstruktur (378) mit einer Kraftrichtung zu dem Halter (11)
hin formschlüssig gehalten ist, wobei das Bauteil (183, 383, 483) an der Halterkomponente
oder Lagerkomponente (182, 382, 482) entgegen der Kraftrichtung durch die Rastanordnung
(181, 381, 481) gehalten ist.
2. Anhängekupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkomponente (182, 382, 482) und das mindestens eine Bauteil (183, 383, 483)
drehbar und/oder verschieblich anhand der Rastanordnung (181, 381, 481) miteinander
verbunden sind.
3. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastanordnung (181, 381, 481) das mindestens eine Bauteil (183, 383, 483), insbesondere
das Kupplungsarmlagerelement (40; 340), an der Lagerkomponente (182, 382, 482), insbesondere
der Halterlageraufnahme (104), bezüglich Lagerachse, insbesondere der Schwenkachse
(S), verschiebefest hält oder einen Verschiebeweg des mindestens einen Bauteils (183,
383, 483) und Lagerkomponente (182, 382, 482) bezüglich der Lagerachse begrenzt.
4. Anhängekupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kupplungsarmlagerelement (340) an der Halterlageraufnahme (104) anhand der Rastanordnung
(181, 381, 481) gehalten ist, wobei das Kupplungsarmlagerelement (40; 340) und die
Halterlageraufnahme (104) die Lagerkomponente (182, 382, 482) und das mindestens eine
Bauteil (183, 383, 483) bilden.
5. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastanordnung (181, 381, 481) mindestens einen Sprengring (338) und/oder mindestens
einen Rastvorsprung und mindestens eine Rastaufnahme umfasst, in die der Rastvorsprung
eingreift.
6. Anhängekupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Rastvorsprung einen Lagervorsprung bildet und die mindestens
eine Rastaufnahme eine Lageraufnahme bildet oder an einer Lageraufnahme angeordnet
ist und/oder dass der Rastvorsprung einen Sprengring (338) umfasst oder durch einen
Sprengring (338) gebildet ist.
7. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkomponente (182, 382, 482) und das mindestens eine Bauteil (183, 383, 483)
entlang einer Steckachse zur Verrastung der Rastanordnung (181, 381, 481) aneinander
montierbar sind, wobei zweckmäßigerweise zwischen der Lagerkomponente (182, 382, 482)
und dem mindestens einen Bauteil (183, 383, 483) Verdrehsicherungskonturen (350, 351)
zum verdrehsicheren Halten der Lagerkomponente (182, 382, 482) und des mindestens
einen Bauteils (183, 383, 483) quer zu der Steckachse vorhanden sind und/oder wobei
vorteilhaft mindestens eine, insbesondere an der Lagerkomponente (182, 382, 482) oder
dem mindestens einen Bauteil (183, 383, 483) angeordnete, Schrägfläche zur Betätigung
der Rastanordnung (181, 381, 481) in Richtung einer Rast-Lösestellung beim Aneinanderstecken
der Lagerkomponente (182, 382, 482) und des mindestens einen Bauteils (183, 383, 483)
vorgesehen sind und/oder wobei vorteilhaft an der Lagerkomponente (182, 382, 482)
und dem mindestens einen Bauteil (183, 383, 483) bezüglich der Steckachse zusätzlich
zu der Rastanordnung (181, 381, 481) Längsanschläge (379) angeordnet sind, die bei
verrasteter Rastanordnung (181, 381, 481) aneinander anliegen.
8. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine, insbesondere an der Lagerkomponente (182, 382, 482) oder dem
mindestens einen Bauteil (183, 383, 483) angeordnete, Schrägfläche zur Betätigung
der Rastanordnung (181, 381, 481) in Richtung einer Rast-Lösestellung aufweist, wenn
die Lagerkomponente (182, 382, 482) und das mindestens eine Bauteil (183, 383, 483),
insbesondere Kupplungsarmlagerelement und die Halterlageraufnahme, bezüglich der mindestens
einen Lagerachse, relativ zueinander bewegt werden, um das Lagerelement und das mindestens
eine Bauteil (183, 383, 483) aneinander zu montieren.
9. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixiereinrichtung (160) den Kupplungsarm mit dem Halter (11) in einer Fixierstellung
anhand mindestens einer Fixierkraft fixiert, wobei die Rastanordnung (181, 381, 481)
durch die mindestens eine Fixierkraft in der Fixierstellung unbelastet ist oder die
mindestens eine Fixierkraft die Lagerkomponente (182, 382, 482) und das mindestens
eine Bauteil (183, 383, 483) nicht in einem Sinne eines Lösens der Rastanordnung (181,
381, 481) belastet.
10. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastanordnung (181, 381, 481) von allen Fixierkräften der Fixiereinrichtung (160)
zum ortsfesten Fixieren des Kupplungsarms am Halter (11) frei ist oder dass die Rastanordnung
(181, 381, 481) durch die Fixierkräfte oder mindestens eine der Fixierkräfte in einem
Sinne des ortsfesten Fixierens des Kupplungsarms an dem Halter (11) belastet ist.
11. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Bauteil-Paarungen oder sämtliche Bauteil-Paarungen, die zur Montage
des Kupplungsarms (20; 320) an dem Lager und/oder zum Montieren der beweglichen Komponenten
des Lagers erforderlich sind, anhand von Rastanordnungen (181, 381, 481) miteinander
verbunden sind.
12. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche oder dem Oberbegriff des Anspruchs
1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere oder sämtliche beweglichen Komponenten der Anhängekupplung (310) anhand von
Rastanordnungen (181, 381, 481) miteinander verrastet sind, wobei in Bezug auf beim
Fahrbetrieb der Anhängekupplung (310) auftretende Kräfte jeweils nicht rastende, formschlüssig
haltende Hintergreifstrukturen (378) oder Stützstrukturen in Eingriff miteinander
sind
13. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerkomponente (182, 382, 482) an dem Halter (11) anhand der Rastanordnung (181,
381, 481), insbesondere anhand eines Sprengringes (338) der Rastanordnung (181, 381,
481), drehbar und/oder verschieblich gelagert ist.
14. Anhängekupplung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hintergreifstruktur (378) mindestens einen im Querschnitt L-förmigen, T-förmigen
Hintergreifvorsprung und/oder einen insbesondere pilzartigen Kopf der Halterkomponente
oder der Lagerkomponente (182, 382, 482) umfasst und/oder dass die Halterkomponente
einen Bestandteil einer Fixiereinrichtung (160) der Anhängekupplung (310) bildet.
1. Trailer coupling for a motor vehicle (200) with a coupling arm (20), wherein the coupling
arm (20; 320) is movably mounted , in particular pivotably, with the aid of a swivel
bearing (16) and relative to at least one bearing axis, on a holder (11) which is
or may be attached to the motor vehicle (200), between a position of use (G) and an
inoperative position (N), wherein the coupling arm (20; 320) in the position of use
(G) extends further back beyond a rear section (202) of the motor vehicle (200) for
attaching a trailer or mounting a load carrier than in the inoperative position (N)
provided for when the coupling arm (20; 320) is not in use, wherein the bearing has
a holder bearing location (104) provided on the holder (11) and a coupling arm bearing
element (40; 340) carrying the coupling arm (20; 320) and mounted movably on the holder
bearing location (104), wherein the trailer coupling (310) has a fixing device (160)
for the immovable fixing of the coupling arm to the holder (11) in the position of
use (G) and/or the inoperative position (N), wherein a bearing component (182, 382,
482) of the bearing is connected to at least one component (183, 383, 483), in particular
a second bearing component (182, 382, 482) of the bearing or the coupling arm (20;
320) or a component of the fixing device (160), with the aid of a latching arrangement
(181, 381, 481), characterised in that the component or components (183, 383, 483), in particular the coupling arm , is
or are held positively on a holder component of the holder (11) or the bearing component
(182, 382, 482) of the bearing with the aid of a rear-engaging structure (378) with
a force direction towards the holder (11), wherein the component (183, 383, 483) is
held on the holder component or bearing component (182, 382, 482) against the direction
of force by the latching arrangement (181, 381, 481)..
2. Trailer coupling according to claim 1, characterised in that the bearing component (182, 382, 482) and the component or components (183, 383,
483) are connected to one another rotatably and/or movably with the aid of the latching
arrangement (181, 381, 481).
3. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that the latching arrangement (181, 381, 481) holds the component or components (183,
383, 483), in particular the coupling arm bearing element (40; 340), non-displaceably
to the bearing component (182, 382, 482), in particular the holder bearing location
(104), relative to the bearing axis, in particular the swivel axis (S), or limits
a displacement path of the component or components (183, 383, 483) and the bearing
component (182, 382, 482) relative to the bearing axis.
4. Trailer coupling according to claim 1 or 2, characterised in that the coupling arm bearing element (340) is held to the holder bearing location (104)
with the aid of the latching arrangement (181, 381, 481), wherein the coupling arm
bearing element (40; 340) and the holder bearing location (104) form the bearing component
(182, 382, 482) and the component or components (183, 383, 483).
5. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that the latching arrangement (181, 381, 481) comprises at least one snap ring (338) and/or
at least one latching projection and at least one latching location in which the latching
projection engages.
6. Trailer coupling according to claim 5, characterised in that the latching projection or projections forms or form a bearing projection and the
latching location or locations forms or form a bearing location or is or are arranged
on a bearing location, and/or that the latching projection includes a snap ring (338)
or is formed by a snap ring (338).
7. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that the bearing component (182, 382, 482) and the component or components (183, 383,
483) may be fitted to one another along an insertion axis to engage the latching arrangement
(181, 381, 481) wherein expediently, between the bearing component (182, 382, 482)
and the component or components (183, 383, 483), anti-twist-lock contours (350, 351)
are provided transversely to the insertion axis for anti-twist holding of the bearing
component (182, 382, 482) and the component or components (183, 383, 483), and/or
wherein advantageously at least one inclined surface is provided, in particular on
the bearing component (182, 382, 482) or the component or components (183, 383, 483),
to actuate the latching arrangement (181, 381, 481) in the direction of a latching
release position on putting together of the bearing component (182, 382, 482) and
the component or components (183, 383, 483), and/or wherein advantageously longitudinal
stops (379) additional to the latching arrangement (181, 381, 481) are provided on
the bearing component (182, 382, 482) and the component or components (183, 383, 483),
relative to the insertion axis and abutting one another with the latching arrangement
(181, 381, 481) engaged.
8. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that it has at least one inclined surface, provided in particular on the bearing component
(182, 382, 482) and the component or components (183, 383, 483), for actuation of
the latching arrangement (181, 381, 481) in the direction of a latching release position,
when the bearing component (182, 382, 482) and the component or components (183, 383,
483), in particular the coupling arm bearing element and the holder bearing location,
are moved relatively towards one another with reference to the bearing axis or axes,
in order to fit together the bearing element and the component or components (183,
383, 483).
9. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that the fixing device (160) fixes the coupling arm to the holder (11) in a fixing position
with the aid of at least one fixing force, wherein the latching arrangement (181,
381, 481) is unloaded by the fixing force or forces in the fixing position or the
fixing force or forces do not load the bearing component (182, 382, 482) and the component
or components (183, 383, 483) for the purpose of releasing the latching arrangement
(181, 381, 481).
10. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that the latching arrangement (181, 381, 481) is free from all fixing forces of the fixing
device (160) for the immovable fixing of the coupling arm to the holder (11), or that
the latching arrangement (181, 381, 481) is loaded by the fixing forces or at least
one of the fixing forces for the purpose of immovable fixing of the coupling arm to
the holder (11).
11. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that at least two component pairings or all component pairings which are necessary for
fitting the coupling arm (20; 320) to the bearing and/or for fitting the movable components
of the bearing are connected to one another with the aid of latching arrangements
(181, 381, 481).
12. Trailer coupling according to any of the preceding claims or the preamble of claim
1, characterised in that several or all movable components of the trailer coupling (310) are engaged with
one another with the aid of latching arrangements (181, 381, 481) wherein, in respect
of forces occurring during operation of the trailer coupling (310), in each case non-latching,
positively-held rear-engaging structures (378) or support structures engage with one
another.
13. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that the bearing component (182, 382, 482) is mounted on the holder (11) rotatably and/or
movably with the aid of the latching arrangement (181, 381, 481), in particular with
the aid of a snap ring (338) of the latching arrangement (181, 381, 481).
14. Trailer coupling according to any of the preceding claims, characterised in that the rear-engaging structure (378) includes at least one rear-engaging projection,
L-shaped, T-shaped in cross-section, and/or a head, in particular mushroom-shaped,
of the holder component or the bearing component (182, 382, 482), and/or that the
holder component forms an integral part of a fixing device (160) of the trailer coupling
(310).
1. Attelage de remorque pour un véhicule automobile (200) avec un bras d'attelage (20),
dans lequel le bras d'attelage (20 ; 320) est monté de manière mobile, en particulier
de manière à pouvoir pivoter, par rapport à au moins un axe de palier au niveau d'une
console (11) fixée ou pouvant être fixée au niveau du véhicule automobile (200) à
l'aide d'un palier, en particulier d'un palier de pivotement (16), entre une position
d'utilisation (G) et une position de non-utilisation (N), dans lequel le bras d'attelage
(20 ; 320) fait saillie, dans la position d'utilisation (G), pour accrocher une remorque
ou pour fixer un support de charges, davantage vers l'arrière d'un hayon (202) du
véhicule automobile (200) que dans la position de non-utilisation (N) prévue pour
une non-utilisation du bras d'attelage (20 ; 320), dans lequel le palier présente
un logement de montage de console (104) disposé au niveau de la console (11) et un
élément de montage de bras d'attelage (30 ; 340) supportant le bras d'attelage (20
; 320), qui est monté de manière mobile au niveau du logement de montage de console
(104), dans lequel l'attelage de remorque (310) présente un dispositif de blocage
(160) servant à bloquer de manière stationnaire le bras d'attelage au niveau de la
console (11) dans la position d'utilisation (G) et/ou dans la position de non-utilisation
(N), dans lequel une composante de palier (182, 382, 482) du palier est reliée à au
moins un composant (183, 383, 483), en particulier une deuxième composante de palier
(182, 382, 482) du palier ou au bras d'attelage (20 ; 320) ou à un composant du dispositif
de blocage (160) à l'aide d'un ensemble d'enclenchement (181, 381, 481), caractérisé en ce que l'au moins un composant (183, 383, 483), en particulier le bras d'attelage, est maintenu
par complémentarité de forme au niveau d'une composante de console de la console (11)
ou de la composante de palier (182, 382, 482) du palier à l'aide d'une structure de
prise par l'arrière (378) avec une direction de force vers la console (11), dans lequel
le composant (183, 383, 483) est maintenu au niveau de la composante de console ou
de la composante de palier (182, 382, 482) à l'encontre de la direction de force par
l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481).
2. Attelage de remorque selon la revendication 1, caractérisé en ce que la composante de palier (182, 382, 482) et l'au moins un composant (183, 383, 483)
sont reliés l'un à l'autre de manière à pouvoir tourner et/ou de manière à coulisser
à l'aide de l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481).
3. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481) maintient de manière solidaire en coulissement
l'au moins un composant (183, 383, 483), en particulier l'élément de montage de bras
d'attelage (40 ; 340), au niveau de la composante de palier (182, 382, 482), en particulier
du logement de montage de console (104), par rapport à l'axe de palier, en particulier
à l'axe de pivotement (S), ou délimite une course de coulissement de l'au moins un
composant (183, 383, 483) et de la composante de palier (182, 382, 482) par rapport
à l'axe de palier.
4. Attelage de remorque selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de montage de bras d'attelage (340) est maintenu au niveau du logement
de montage de console (104) à l'aide de l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481),
dans lequel l'élément de montage de bras d'attelage (40 ; 340) et le logement de montage
de console (104) forment la composante de palier (182, 382, 482) et l'au moins un
composant (183, 383, 483).
5. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481) comprend au moins un segment d'arrêt (338)
et/ou au moins une saillie d'enclenchement et au moins un logement d'enclenchement,
avec lequel la saillie d'enclenchement vient en prise.
6. Attelage de remorque selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'au moins une saillie d'enclenchement forme une saillie de palier et l'au moins
un logement d'enclenchement forme un logement de palier ou est disposé au niveau d'un
logement de palier, et/ou que la saillie d'enclenchement comprend un segment d'arrêt
(338) ou est formée par un segment d'arrêt (338).
7. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la composante de palier (182, 382, 482) et l'au moins un composant (183, 383, 483)
peuvent être montés l'un au niveau de l'autre le long d'un axe d'enfichage aux fins
de l'assemblage par enclenchement de l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481), dans
lequel de manière opportune des contours anti-rotation (350, 351) servant à maintenir
sans possibilité de rotation la composante de palier (182, 382, 482) et l'au moins
un composant (183, 383, 483) de manière transversale par rapport à l'axe d'enfichage
sont présents entre la composante de palier (182, 382, 482) et l'au moins un composant
(183, 383, 483) et/ou dans lequel de manière avantageuse au moins une face oblique
disposée en particulier au niveau de la composante de palier (182, 382, 482) ou de
l'au moins un composant (183, 383, 483) est prévue pour actionner l'ensemble d'enclenchement
(181, 381, 481) en direction d'une position d'enclenchement-déblocage lors de la juxtaposition
par enfichage de la composante de palier (182, 382, 482) et de l'au moins un composant
(183, 383, 483) et/ou dans lequel de manière avantageuse sont disposées au niveau
de la composante de palier (182, 382, 482) et de l'au moins un composant (183, 383,
483) par rapport à l'axe d'enfichage en plus de l'ensemble d'enclenchement (181, 381,
481) des butées longitudinales (379), qui reposent les unes au niveau des autres dans
le cas de l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481) assemblé par enclenchement.
8. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il présente au moins une surface oblique disposée en particulier au niveau de la composante
de palier (182, 382, 482) ou de l'au moins un composant (183, 383, 483), servant à
actionner l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481) en direction d'une position d'enclenchement-déblocage
quand la composante de palier (182, 382, 482) et l'au moins un composant (183, 383,
483), en particulier l'élément de montage de bras d'attelage et le logement de montage
de console, sont déplacés l'un par rapport à l'autre par rapport à l'au moins un axe
de palier pour monter l'un au niveau de l'autre l'élément de palier et l'au moins
un composant (183, 383, 483).
9. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de blocage (160) bloque le bras d'attelage avec la console (11) dans
une position de blocage à l'aide d'au moins une force de blocage, dans lequel l'ensemble
d'enclenchement (181, 381, 481) n'est pas contraint par l'au moins une force de blocage
dans la position de blocage ou l'au moins une force de blocage ne contraint pas la
composante de palier (182, 382, 482) et l'au moins un composant (183, 383, 483) au
sens d'un déblocage de l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481).
10. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481) est dépourvu de toutes les forces de blocage
du dispositif de blocage (160) pour bloquer de manière stationnaire le bras d'attelage
au niveau de la console (11), ou que l'ensemble d'enclenchement (181, 381, 481) est
contraint par les forces de blocage ou au moins une des forces de blocage au sens
du blocage stationnaire du bras d'attelage au niveau de la console (11).
11. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins deux appariements de composants ou tous les appariements de composants, qui
sont requis aux fins du montage du bras d'attelage (20 ; 320) au niveau du palier
et/ou pour monter les composantes mobiles du palier, sont reliés les uns aux autres
à l'aide d'ensembles d'enclenchement (181, 381, 481).
12. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes ou le préambule
de la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs ou toutes les composantes mobiles de l'attelage de remorque (310) sont
assemblées les unes aux autres par enclenchement à l'aide d'ensembles d'enclenchement
(181, 381, 481), dans lequel des structures de prise par l'arrière (378) ou des structures
d'appui de maintien par complémentarité de forme, sans enclenchement respectivement
par rapport à des forces apparaissant lors du mode fonctionnement de déplacement de
l'attelage de remorque (310), sont en prise les unes avec les autres.
13. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la composante de palier (182, 382, 482) est montée de manière à pouvoir tourner et/ou
coulisser au niveau de la console (11) à l'aide de l'ensemble d'enclenchement (181,
381, 481), en particulier à l'aide d'un segment d'arrêt (338) de l'ensemble d'enclenchement
(181, 381, 481).
14. Attelage de remorque selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la structure de prise par l'arrière (378) comprend au moins une saillie de prise
par l'arrière en forme de T, en forme de L dans la section transversale et/ou une
tête en particulier de type champignon de la composante de console ou de la composante
de palier (182, 382, 482), et/ou que la composante de console fait partie intégrante
d'un dispositif de blocage (160) de l'attelage de remorque (310).