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(11) |
EP 3 100 770 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.03.2018 Patentblatt 2018/11 |
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Anmeldetag: 27.05.2016 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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ZUMISCHER FÜR EINE FEUERLÖSCHVORRICHTUNG
MIXING DEVICE FOR A FIRE EXTINGUISHING APPARATUS
MELANGEUR POUR UN DISPOSITIF DE LUTTE CONTRE L'INCENDIE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
02.06.2015 DE 102015210181
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.12.2016 Patentblatt 2016/49 |
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Patentinhaber: AWG Fittings GmbH |
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89177 Ballendorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Unrath, Wilfried
89547 Gerstetten (DE)
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Vertreter: Dr. Weitzel & Partner |
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Patent- und Rechtsanwälte mbB
Friedenstrasse 10 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A1- 3 923 891 DE-U1-202004 009 297
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DE-A1-102006 026 197
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zumischer für eine Feuerlöschvorrichtung
zum Zumischen eines Zusatzmittels, insbesondere Schaummittels, in den Löschwasserstrom,
im Einzelnen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
[0002] Gattungsgemäße Zumischer werden verwendet, um insbesondere flüssige Löschmittelzusätze
in einem einstellbaren Mischungsverhältnis in einen Löschwasserstrom einzubringen.
In der Regel wird ein solcher Zumischer in einer Schlauchleitung zwischen der Feuerlöschpumpe
und einem Schaumrohr eingekoppelt. Das Schaumrohr am Ende der Schlauchleitung produziert
aus dem Wasser-Löschmittel-Gemisch einen Löschschaum zum Abdecken von brennbaren Flüssigkeiten
oder allgemein zum Ersticken von Flammen.
[0003] Zum druckschriftlichen Stand der Technik wird auf die Offenlegungsschrift
DE 10 2006 026 197 A1 verwiesen, in welcher ein gattungsgemäßer Zumischer mit einem Wassereinlass, einem
Schaummitteleinlass und einem Löschmittelauslass offenbart wird, der einen Steuerkolben
für eine an die Löschwassermenge angepasste Zumischung des Schaummittels aufweist.
Ein senkrecht zum Hauptkanal eingebrachtes Dosierventil weist einen Drehregler auf,
der in einem Dosiergehäuse gedreht werden kann, um die zudosierte Menge des Schaummittels
zu verändern.
[0004] DE 20 2004 009 297 U1 offenbart einen weiteren Zumischer mit einem Dosierventil, das einen Drehregler aufweist,
um dadurch den Strömungsquerschnitt für in den Hauptkanal einströmendes Schaummittel
zu verändern.
[0005] DE 39 23 891 C2 beschreibt einen weiteren Zumischer mit einem senkrecht im Hauptkanal mündenden Zusatzmittelkanal
zum Zumischen eines Schaum- oder Netzmittels, wobei an der Zulaufbohrung des Zusatzmittelkanals
ein Dosierventil angeschlossen werden kann.
[0007] Nachteilig bei den bekannten Zumischern ist, dass die Dosierung am seitlichen Einstellrad
zwar bei größeren Dosierraten, insbesondere von mehr als einem Prozent, ausreichend
genau eingestellt werden kann, jedoch bei kleineren Dosierraten die Einstellung ungenau
und schlecht reproduzierbar ist. Darüber hinaus sind die seitlich montierten Einstellräder
im rauen Umgang beim Feuerlöscheinsatz nachteilig, weil sie aufgrund deren exponierter
Position beschädigt oder unbeabsichtigt verstellt werden können.
[0008] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Zumischer für
eine Feuerlöschvorrichtung zum Zumischen eines Zusatzmittels, beispielsweise Schaummittels
oder Netzmittels in den Löschwasserstrom anzugeben, wobei der Zumischer hinsichtlich
der Robustheit und der Einstellung der Dosierrate verbessert ist und eine unbeabsichtigte
Verstellung beziehungsweise eine ungenaue Dosierung vermieden wird.
[0009] Die erfindungsgemäße Aufgabe wird durch einen Zumischer mit den Merkmalen von Anspruch
1 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen sind vorteilhafte und besonders zweckmäßige
Ausgestaltungen der Erfindung angegeben.
[0010] Ein erfindungsgemäßer Zumischer für eine Feuerlöschvorrichtung zum Zumischen eines
Zusatzmittels in den Löschwasserstrom weist einen Grundkörper auf, der einen Hauptkanal
für das Löschwasser und nach Zumischung für die Mischung aus Löschwasser und Zusatzmittel
ausbildet und der sich zumindest teilweise entlang einer Längsachse erstreckt und
ein Wassereinlassende sowie ein Löschmittelauslassende aufweist. Das Wassereinlassende
und das Löschmittelauslassende sind über den Hauptkanal strömungsleitend miteinander
verbunden. Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich der
Hauptkanal vom Wassereinlassende bis zum Löschmittelauslassende entlang der linearen
Längsachse und das Wassereinlassende fluchtet insbesondere mit dem Löschmittelauslassende.
[0011] Beispielsweise ist der Grundkörper zumindest im Wesentlichen zylindrisch ausgeführt,
insbesondere aus einer Zylinderhülse gebildet.
[0012] Erfindungsgemäß ist ein Zusatzmittelkanal vorgesehen, der sich von einem Zusatzmitteleinlass
aus erstreckt und im Hauptkanal mündet. Beispielsweise ist der Zusatzmittelkanal senkrecht
zum Hauptkanal angeordnet. In der Regel weist der Zusatzmittelkanal einen deutlich
kleineren Strömungsquerschnitt als der Hauptkanal auf.
[0013] Erfindungsgemäß ist nun die Einstellung der Dosierung des aus dem Zusatzmittelkanal
in den Hauptkanal strömenden Zusatzmittels in die Schnittstelle zwischen dem Zusatzmittelkanal
und dem Hauptkanal integriert, indem im Bereich der Mündung des Zusatzmittelkanals
im Hauptkanal eine den Hauptkanal über seinem äußeren Umfang unmittelbar oder mittelbar
umschließende Dosierhülse vorgesehen ist, die eine Vielzahl von über dem Umfang mit
Abstand zueinander angeordnete Dosierbohrungen mit zueinander verschieden großen Querschnittsflächen
aufweist oder wenigstens eine sich über dem Umfang erstreckende Dosieröffnung aufweist,
deren in Richtung des Hauptkanals gelegene Breite über dem Umfang zunehmend verjüngt
ausgeführt ist, sodass, wie nachfolgend noch erläutert wird, einzelne Umfangsabschnitte
dieser Dosieröffnung mit verschiedenen Breiten zur Regelung beziehungsweise Einstellung
des Zusatzmittelstromes verwendet werden können.
[0014] Erfindungsgemäß ist der Dosierhülse ein die Dosierhülse in der Umfangsrichtung radial
innen oder außen umgreifender Blendenkörper zugeordnet, wobei die Dosierhülse und/oder
der Blendenkörper in der Umfangsrichtung verdrehbar ist/sind und der Blendenkörper
eine Blendenöffnung aufweist, die durch Drehen des Blendenkörpers und/oder der Dosierhülse
in der Umfangsrichtung in eine fluchtende Ausrichtung mit einer der Dosierbohrungen
oder einem Umfangsabschnitt der Dosieröffnung bringbar ist, um dadurch einen durch
den Blendenkörper und die Dosierhülse gemeinsam begrenzten Strömungsquerschnitt durch
die Blendenöffnung und die Dosierbohrung hindurch oder die Blendenöffnung und den
Umfangsabschnitt der Dosieröffnung hindurch in seiner Querschnittsfläche zu verkleinern
oder zu vergrößern.
[0015] Der Zusatzmittelkanal mündet über die Blendenöffnung und die mit dieser fluchtend
ausgerichteten Dosierbohrung oder über die Blendenöffnung und den mit der Blendenöffnung
fluchtend ausgerichteten Umfangsabschnitt der Dosieröffnung in dem Hauptkanal.
[0016] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist der Blendenkörper als über dem Umfang
geschlossene, den Hauptkanal zumindest mittelbar umschließende Blendenhülse ausgeführt.
Eine solche geschlossene Blendenhülse wird insbesondere durch den Grundkörper selbst
gebildet.
[0017] Beispielsweise ist die Dosierhülse innerhalb des Grundkörpers auf einer radial nach
innen gerichteten Umfangsfläche des Grundkörpers gleitend und insbesondere gegen diese
abgedichtet drehbar gelagert. Insbesondere dann kann ferner ein radial außen auf dem
Grundkörper über dem Umfang verdrehbarer Einstellring positioniert sein, der insbesondere
auf einer radial nach außen gerichteten Umfangsfläche des Grundkörpers gleitend gelagert
ist, wobei der Einstellring formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit der Dosierhülse
zur gemeinsamen Verdrehung mit dieser verbunden ist, insbesondere drehstarr an dieser
angeschlossen ist. Beispielsweise kann eine drehstarre Verbindung durch ein sich über
den Umfang des Grundkörpers erstreckendes Langloch hindurch zwischen dem Einstellring
und der Dosierhülse vorgesehen sein. Eine solche Verbindung kann beispielsweise durch
einen Stift, insbesondere Gewindestift, oder eine Schraube oder dergleichen hergestellt
werden. Wenn ein solcher Stift oder dergleichen von außen optisch oder haptisch erkennbar
ist, kann dieser zusätzlich als Indikator der aktuellen Einstellung oder einer gängigen
Einstellung, beispielsweise mit einer Dosierung von drei Prozent, verwendet werden.
Bei einer solchen prozentualen Angabe der Dosierung wird der Prozentanteil der Menge
oder des Volumens des Zusatzmittels bezogen auf die Menge oder das Volumen des Löschwassers
angegeben.
[0018] Besonders günstig ist, wenn eine Rasteinrichtung vorgesehen ist, über welche die
Relativposition in Umfangsrichtung zwischen dem Blendenkörper und der Dosierhülse
in einzelnen über dem Umfang mit Abstand zueinander positionierten Rastpositionen
festlegbar ist. Eine solche Rasteinrichtung kann beispielsweise durch einen oder mehrere
Raststifte zwischen dem Einstellring und dem Grundkörper ausgebildet werden.
[0019] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Dosierbohrungen oder
ist die Dosieröffnung in einem konischen axialen Abschnitt der Dosierhülse vorgesehen,
wobei sich der konische axiale Abschnitt insbesondere in Strömungsrichtung des Löschwassers
durch den Hauptkanal verjüngt, demnach in Richtung der Strömung des Löschwassers von
dem Wassereinlassende zu dem Löschmittelauslassende. Bei einem solchen konischen axialen
Abschnitt wird der Konus der Dosierhülse vom Strömungsdruck des Löschwassers im Hauptkanal
dichtend gegen den Grundkörper gedrückt, sodass bei Vorsehen einzelner Dosierbohrungen
diese gegeneinander abgedichtet werden beziehungsweise der Umfang der Dosieröffnung
abgedichtet wird. Zusätzlich kann, wie nachfolgend noch beschrieben wird, auch eine
Vorspannkraft auf die Dosierhülse aufgebracht werden, die entweder in Richtung des
Strömungsdruckes wirkt, um die Abdichtung zu verstärken, oder bei einem anderen Ausführungsbeispiel
auch entgegen dem Strömungsdruck um die Reibung zwischen der Dosierhülse und dem Grundkörper
zu verringern. Besonders bei dieser Ausführungsform, jedoch auch bei anderen Ausführungsformen,
kann eine Gleitfläche zwischen dem Grundkörper und der Dosierhülse mit Teflon versehen
sein, insbesondere eine Teflonbeschichtung aufweisen.
[0020] Um eine Selbstansaugung des Zusatzmittels zu erreichen, kann der Zusatzmittelkanal
in einer Hauptkanalengstelle zur Ausbildung einer Venturidüse münden. Die Venturidüse
wird insbesondere durch die Dosierhülse gebildet, beispielsweise verjüngt sich der
Strömungsquerschnitt des Hauptkanals unmittelbar innerhalb der Dosierhülse entsprechend.
[0021] Insbesondere bei der Ausführungsform mit konischem axialen Abschnitt der Dosierhülse,
jedoch auch bei anderen Ausführungsformen, kann die Dosierhülse in Richtung der Längsachse,
beispielsweise in Strömungsrichtung des Löschwassers vom Wassereinlassende zum Löschmittelauslassende,
gegen den Grundkörper mit einer Vorspannkraft abgestützt sein. Beispielsweise ist
hierfür im Bereich des Wassereinlassendes ein in den Grundkörper eingeschraubter Abstützring
vorgesehen, der die Vorspannkraft einstellbar gegen die Dosierhülse ausübt, insbesondere
über einen O-Ring oder eine andere Dichtung. Der Vorspannring kann Aussparungen oder
Vorsprünge zum Ansetzen eines Werkzeugs aufweisen, beispielsweise über dem Umfang
verteilt angeordnete Aussparungen, in welche entsprechende Zapfen des Werkzeugs eingreifen
können.
[0022] Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung ist im Zusatzmittelkanal ein Rückschlagventil
vorgesehen, das in Strömungsrichtung des Zusatzmittels, das heißt in Richtung des
Hauptkanals, öffnet und entsprechend in die Gegenrichtung schließt.
[0023] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist ein Tragständer vorgesehen,
insbesondere mit einer Bodenstandfläche oder einer Wandanschlussfläche, und der Grundkörper
ist über seiner Längsachse zumindest teilweise in Umfangsrichtung verdrehbar im Tragständer
gelagert. Damit ist es möglich, den Grundkörper und damit den Anschluss am Zusatzmitteleinlass,
beispielsweise für eine Zusatzmittelkartusche oder einen Ansaugschlauch zu verschwenken,
je nachdem, auf welcher Seite ein entsprechender Raum vorhanden ist oder wo sich ein
Zusatzmittelkanister befindet. Zudem kann sich der Grundkörper Schlauchbewegungen
anpassen.
[0024] Als Lager für den Grundkörper im Tragständer können beispielsweise O-Ringe, insbesondere
Teflon-O-Ringe, dienen und eine axiale Sicherung kann insbesondere durch wenigstens
einen in eine Umfangsnut im Grundkörper eingreifenden Stift, wie Gewindestift des
Tagständers dienen. Wenn ein solcher Stift fest eingeschraubt wird, wird hingegen
eine Fixierung des Grundkörpers gegen Verdrehen im Tragständer erreicht.
[0025] Der erfindungsgemäße Zumischer zeichnet sich durch Robustheit, einen kompakten Aufbau,
eine kostengünstige Produktion und durch die mögliche Einstellung vieler verschiedener
Zumischraten aus, beispielsweise von 0 - 0,1 - 0,2 - 0,5 -1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 %
aus. Selbstverständlich können auch einzelne Raten weggelassen werden oder andere
Raten hinzugefügt werden.
[0026] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und den Figuren exemplarisch
beschrieben werden.
[0027] Es zeigen:
- Figur 1
- eine dreidimensionale Ansicht eines erfindungsgemäß ausgeführten Zumischers;
- Figur 2
- einen vertikalen Axialschnitt durch den Zumischer aus der Figur 1;
- Figur 3
- eine Dosierhülse des Zumischers aus den Figuren 1 und 2;
- Figur 4
- den Grundkörper des Zumischers aus den Figuren 1 und 2;
- Figur 5
- den Grundkörper aus der Figur 4 in einem Axialschnitt;
- Figur 6
- einen Einstellring des Zumischers aus den Figuren 1 und 2;
- Figur 7
- einen Tragständer des Zumischers aus den Figuren 1 und 2;
- Figur 8
- eine schematische Darstellung einer Dosierhülse mit in Umfangsrichtung sich verjüngender
Dosieröffnung.
[0028] In den Figuren 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zumischers
dargestellt, mit einem Grundkörper 1, der einen Hauptkanal 2 aufweist, der sich von
einem Wassereinlassende 3 zu einem Löschmittelauslassende 4 erstreckt. Beispielsweise
sind an einem Ende oder beiden Enden 3, 4 Storzkupplungen zum Anschluss eines Feuerwehrschlauches
oder einer anderen Feuerwehreinrichtung vorgesehen.
[0029] Im Hauptkanal 2 mündet ein Zusatzmittelkanal 5, dem über den Zusatzmitteleinlass
6 ein Zusatzmittel, das dem durch den Hauptkanal 2 strömenden Löschwasser zudosiert
werden soll, zugeführt werden kann. Auch der Zusatzmitteleinlass 6 weist beispielsweise
eine Storzkupplung auf.
[0030] Im Zusatzmittelkanal 5 ist ein Rückschlagventil 7 vorgesehen.
[0031] Der Grundkörper 1 ist drehbar in einem Tragständer 8 gelagert. Wie andere in den
Figuren gezeigte Details ist dies jedoch nur eine mögliche Option. Der gezeigte Tragständer
8 weist einen Tragring 9 auf, der den Grundkörper 1 umschließt. Vorliegend wird ein
Gleitlager durch zwei O-Ringe 10 zwischen dem Tragring 9 und der Außenfläche des Grundkörpers
1 gebildet. Der Grundkörper 1 ist im Tragring 9 durch einen in eine Umfangsnut im
Grundkörper 1 eingeschraubten Sicherungsstift 11 des Tragrings 9 gegen axiales Verschieben
gesichert.
[0032] Im Bereich des anderen axialen Endes des Grundkörpers 1 liegt dieser einfach auf
einem Auflager 12 des Tragständers 8 auf.
[0033] Unter ergänzendem Hinzuziehen der Figuren 3 bis 6 wird ersichtlich, dass der Zusatzmittelkanal
5 über eine Dosierhülse 13 im Hauptkanal 2 mündet. Die Dosierhülse 13 ist im gezeigten
Ausführungsbeispiel drehbar im Grundkörper 1 gelagert, welcher zugleich einen Blendenkörper
14 für die Dosierhülse 13 beziehungsweise für einzelne Dosierbohrungen 15 in der Dosierhülse
13 bildet. Die Dosierbohrungen 15 sind in Umfangsrichtung der Dosierhülse 13 hintereinander
angeordnet und zwar vorliegend auf einem konischen axialen Abschnitt 16 der Dosierhülse
13.
[0034] Die Dosierbohrungen 15 können durch Verdrehen der Dosierhülse 13 wahlweise in eine
fluchtende Ausrichtung mit der Blendenöffnung 17 des Blendenkörpers 14, hier des Grundkörpers
1, gebracht werden. Je nachdem, welche der Dosierbohrungen 15 mit der Blendenöffnung
17 fluchtet, wird ein mehr oder minder großer Strömungsquerschnitt für das Zusatzmittel
zur Verfügung gestellt, über welchen der Zusatzmittelkanal 5 im Hauptkanal 2 mündet.
[0035] Die Verdrehung der Dosierhülse 13 erfolgt mittels des Einstellrings 18, der radial
außen drehbar auf dem Grundkörper 1 gelagert ist. Der Einstellring 18 ist über einen
Gewindestift 19, der durch eine Bohrung im Einstellring 18 und ein Langloch 20 im
Grundkörper 1 in die Dosierhülse 13 eingeschraubt ist, formschlüssig mit der Dosierhülse
13 verbunden. Das Einschraubloch in der Dosierhülse 13 ist in der Figur 3 mit 21 bezeichnet.
[0036] Der im gezeigten Ausführungsbeispiel in Radialrichtung aus dem Einstellring 18 herausragende
Gewindestift 19 dient zugleich als Indikator der Relativstellung des Einstellrings
18 auf dem Grundkörper 1 und damit der Dosierhülse 13 innerhalb des Grundkörpers 1.
[0037] Der Einstellring 18 ist über elastisch in Radialrichtung abgestützte Raststifte 22,
die in entsprechende Rastöffnungen 23 auf dem äußeren Umfang des Grundkörpers 1 eingreifen,
zur Auswahl vorgegebener Relativstellungen zwischen dem Grundkörper 1 und dem Einstellring
18 gegenüber dem Grundkörper 1 einstellbar, sodass eine Indexierung erreicht wird.
[0038] Weitere im Grundkörper 1 vorgesehene Aussparungen beziehungsweise Umfangsnuten dienen
der Gewichtsersparnis.
[0039] Ein weiterer Gewindestift 24 dient im gezeigten Ausführungsbeispiel als Zeiger für
eine Skala auf dem Einstellring 18.
[0040] Der Zusatzmittelkanal 5 wird vorteilhaft durch ein Rohrstück 25 gebildet, das einteilig
mit dem Grundkörper 1 ausgeführt ist oder in diesen eingeschraubt oder anders an diesem
formschlüssig oder stoffschlüssig befestigt ist.
[0041] Der Zusatzmittelkanal 5 mündet über die Blendenöffnung 17 und die entsprechende Dosierbohrung
15 in einer Hauptkanalengstelle 26 im Hauptkanal 2, sodass eine Venturidüse ausgebildet
wird, über welche das Zusatzmittel selbsttätig in den Hauptkanal 2 und damit das Löschwasser
eingesaugt wird. Die Hauptkanalengstelle 26 wird insbesondere unmittelbar durch die
den Hauptkanal 2 unmittelbar umschließende Dosierhülse 13 gebildet.
[0042] Im Bereich des Wassereinlassendes 3 ist in den Hauptkanal 2 ein Abstützring 27 eingeschraubt,
der eine Abstützkraft zusätzlich zu der Strömungskraft des Löschwassers auf die Dosierhülse
13 ausübt, um den konisch axialen Abschnitt 16 gegen eine gegengleiche Fläche im Grundkörper
1 anzupressen und dadurch die Dosierbohrungen 15 gegeneinander abzudichten, sodass
kein Zusatzmittel über dem äußeren Umfang der Dosierhülse 13 zu einer weiteren Dosierbohrung
15 strömen kann und ausschließlich durch die fluchtend zur Blendenöffnung 17 ausgerichtete
Dosierbohrung 15 strömt.
[0043] In der Figur 7 ist nochmals die mögliche Gestaltung des Tragständers 8 mit dem Tragring
9 und dem Auflager 12 gezeigt. Jedoch könnten auch andere Gestaltungen gewählt werden.
[0044] In der Figur 8 ist eine alternative Ausgestaltung einer Dosierhülse 13 gezeigt, welche
anstelle der zuvor dargestellten einzelnen Dosierbohrungen 15 eine sich in Umfangsrichtung
erstreckende Dosieröffnung 28 aufweist, die hier mit einer radial innerhalb der Dosierhülse
13 positionierten Blendenöffnung 17 zusammenarbeitet, um den Strömungsquerschnitt
für das Zusatzmittel mehr oder minder zu begrenzen, in Abhängigkeit der Drehstellung
der Dosierhülse 13 relativ zu dem die Blendenöffnung 17 aufweisenden Blendenkörper
14. Hier ist die Dosierhülse 13 radial außen drehbar auf dem Blendenkörper 14 gelagert,
was jedoch nicht zwingend ist. Aufgrund dessen, dass sich die Dosieröffnung 28 in
der Umfangsrichtung der Dosierhülse 13 verjüngt, wird durch Drehung der Dosierhülse
13 in eine erste Richtung der freie Strömungsquerschnitt für das Zusatzmittel verringert
und durch Drehen der Dosierhülse 13 in die entgegengesetzte Umfangsrichtung vergrößert.
[0045] Bei allen Ausführungsbeispielen könnte selbstverständlich anstelle der Verdrehung
oder zusätzlich zu der Verdrehung der Dosierhülse 13 auch der Blendenkörper 14 verdrehbar
sein, um die gewünschte Relativposition zwischen Blendenkörper 14 und Dosierhülse
13 einzustellen. Auch ist es möglich, die Reihenfolge von radial innen nach radial
außen zwischen der Dosierhülse 13 und dem Blendenkörper 14 umzudrehen.
[0046] Während sich das erste Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 1 bis 7 durch sehr genau
einstellbare Strömungsquerschnitte für das Zusatzmittel auszeichnet, bietet das Ausführungsbeispiel
gemäß der Figur 8 eine kontinuierliche Verstellung des Strömungsquerschnitts in der
Mündung des Zusatzmittelkanals 5 im Hauptkanal 2.
[0047] Obwohl in den hier gezeigten Ausführungsbeispielen sich der Grundkörper 1 und die
Dosierhülse 13 konzentrisch zur linearen Längsachse 29 erstrecken könnten auch Ausführungsformen
mit gekrümmtem oder gewinkeltem Hauptkanal 2 vorgesehen sein.
1. Zumischer für eine Feuerlöschvorrichtung zum Zumischen eines Zusatzmittels in einen
Löschwasserstrom;
mit einem einen Hauptkanal (2) ausbildenden Grundkörper (1), der sich zumindest teilweise
entlang einer Längsachse (29) erstreckt und ein Wassereinlassende (3) sowie ein Löschmittelauslassende
(4) aufweist, die über den Hauptkanal (2) in strömungsleitender Verbindung miteinander
stehen;
mit einem Zusatzmittelkanal (5), der sich von einem Zusatzmitteleinlass (6) aus erstreckt
und im Hauptkanal (2) mündet;
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der Mündung des Zusatzmittelkanals (5) im Hauptkanal (2) eine den Hauptkanal
(2) über seinem äußeren Umfang unmittelbar oder mittelbar umschließende Dosierhülse
(13) vorgesehen ist, die eine Vielzahl von über dem Umfang mit Abstand zueinander
angeordnete Dosierbohrungen (15) mit zueinander verschieden großen Querschnittsflächen
aufweist oder wenigstens eine sich über dem Umfang erstreckende Dosieröffnung (28),
deren in Richtung des Hauptkanals (2) gelegene Breite über dem Umfang zunehmend verjüngt
ausgeführt ist, aufweist und
der Dosierhülse (13) ein die Dosierhülse (13) in der Umfangsrichtung radial innen
oder außen umgreifender Blendenkörper (14) zugeordnet ist, wobei die Dosierhülse (13)
und/oder der Blendenkörper (14) in der Umfangsrichtung verdrehbar ist/sind; und
der Blendenkörper (14) eine Blendenöffnung (17) aufweist, die durch Drehen des Blendenkörpers
(14) und/oder der Dosierhülse (13) in der Umfangsrichtung in eine fluchtende Ausrichtung
mit einer der Dosierbohrungen (15) oder einem Umfangsabschnitt der Dosieröffnung (28)
bringbar ist, um dadurch einen durch den Blendenkörper (14) und die Dosierhülse (13)
gemeinsam begrenzten Strömungsquerschnitt durch die Blendenöffnung (17) und die Dosierbohrung
(15) oder den Umfangsabschnitt der Dosieröffnung (28) hindurch in seiner Querschnittsfläche
zu verkleinern oder zu vergrößern; wobei der Zusatzmittelkanal (5) über die Blendenöffnung
(17) und die mit dieser fluchtend ausgerichtete Dosierbohrung (15) oder den mit der
Blendenöffnung (17) fluchtend ausgerichteten Umfangsabschnitt der Dosieröffnung (28)
in dem Hauptkanal (2) mündet.
2. Zumischer gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Blendenkörper (14) als über dem Umfang geschlossene, den Hauptkanal (2) zumindest
mittelbar umschließende Blendenhülse ausgeführt ist, die insbesondere durch den Grundkörper
(1) gebildet wird.
3. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierhülse (13) innerhalb des Grundkörpers (1) auf einer radial nach innen gerichteten
Umfangsfläche des Grundkörpers (1) gleitend und insbesondere gegen diese abgedichtet
drehbar gelagert ist.
4. Zumischer gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass radial außen auf dem Grundkörper (1) ein über dem Umfang verdrehbarer Einstellring
(18) positioniert ist, der insbesondere auf einer radial nach außen gerichteten Umfangsfläche
des Grundkörpers (1) gleitend gelagert ist, wobei der Einstellring (18) formschlüssig
und/oder kraftschlüssig mit der Dosierhülse (13) zur gemeinsamen Verdrehung, insbesondere
drehstarr, verbunden ist.
5. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rasteinrichtung vorgesehen ist, über welche die Relativposition in Umfangsrichtung
zwischen dem Blendenkörper (14) und der Dosierhülse (13) in über dem Umfang mit Abstand
zueinander positionierten Rastpositionen festlegbar ist.
6. Zumischer gemäß den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rasteinrichtung einen oder mehrere Raststifte (22) aufweist, über welche der
Einstellring (18) in einem Rasteingriff mit dem Grundkörper (1) steht.
7. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierbohrungen (15) oder die Dosieröffnung (28) in einem konischen axialen Abschnitt
(16) der Dosierhülse (13) vorgesehen ist, der sich in Strömungsrichtung des Löschwassers
durch den Hauptkanal (2) verjüngt.
8. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatzmittelkanal (5) in einer Hauptkanalengstelle (26) zur Ausbildung einer
Venturidüse mündet, wobei die Venturidüse insbesondere durch die Dosierhülse (13)
gebildet wird.
9. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gleitfläche zwischen dem Grundkörper (1) und der Dosierhülse (13) mit Teflon
versehen, insbesondere beschichtet ist.
10. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Dosierhülse (13) in Richtung der Längsachse (29), insbesondere in Strömungsrichtung
des Löschwassers, gegen den Grundkörper (1) mit einer Vorspannkraft abgestützt ist.
11. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Zusatzmittelkanal (5) ein Rückschlagventil (7) vorgesehen ist, das in einer Strömungsrichtung
in Richtung des Hauptkanals (2) öffnet.
12. Zumischer gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Tragständer (8) insbesondere mit einer Bodenstandfläche oder Wandanschlussfläche
vorgesehen ist und der Grundkörper (1) über der Längsachse (29) zumindest teilweise
in Umfangsrichtung verdrehbar im Tragständer (8) gelagert ist.
1. Admixing device for a fire extinguishing apparatus for admixing an additive in a fire-extinguishing
water stream;
having a main body (1) forming a main channel (2) extending at least partially along
a longitudinal axis (29) and having a water inlet end (3) and an extinguishing agent
outlet end (4) in fluid communication with each other via the main channel (2) ;
an additive channel (5) extending from an additive inlet (6) and opening into the
main channel (2);
characterized in that
in the region of the orifice of the additive channel (5) in the main channel (2) a
dosing sleeve (13) is provided which encloses the main channel (2) over its outer
circumference directly or indirectly and which comprises a plurality of dosing holes
(15) having mutually differently sized cross-sectional areas and being arranged spaced
from each other over the circumference, or at least one dosing opening (28) extending
over the circumference whose width disposed in the direction of the main channel (2)
is formed to be increasingly tapered over the circumference, and
the dosing sleeve (13) is associated with an aperture body (14) which encompasses
the dosing sleeve (13) in the circumferential direction radially on the inside or
outside, wherein the dosing sleeve (13) and/or the aperture body (14) is/are rotatable
in the circumferential direction; and
the aperture body (14) has an aperture opening (17) which, by rotating the aperture
body (14) and/or the dosing sleeve (13) in the circumferential direction, can be brought
into aligned orientation with one of the dosing holes (15) or a peripheral portion
of the dosing opening (28) in order to thus reduce or enlarge a flow cross-section
jointly delimited by the aperture body (14) and the dosing sleeve (13) through the
aperture opening (17) and the dosing hole (15) or through the peripheral portion of
the dosing opening (28); wherein the additive channel (5) opens into the main channel
(2) via the aperture opening (17) and the dosing hole (15) which is oriented in alignment
therewith or the peripheral portion of the dosing opening (28) oriented in alignment
with the aperture opening (17).
2. Admixing device according to claim 1, characterized in that the aperture body (14) is designed as an aperture sleeve which is closed over the
circumference, encloses the main channel (2) at least indirectly and is formed in
particular by the base body (1).
3. Admixing device according to one of claims 1 or 2, characterized in that the dosing sleeve (13) is slidably mounted within the base body (1) on a radially
inwardly directed peripheral surface of the base body (1) and is rotatably mounted
in particular sealed against said surface.
4. Admixing device according to claim 3, characterized in that an adjusting ring (18) which is rotatable about the circumference is positioned radially
outwardly on the base body (1), said ring being slidably mounted in particular on
a radially outwardly directed peripheral surface of the base body (1), wherein the
adjusting ring (18) is positively and/or non-positively connected to the dosing sleeve
(13) for joint rotation, in particular in a rotationally fixed manner.
5. Admixing device according to one of the claims 1 to 4, characterized in that a latching device is provided, via which the relative position in the circumferential
direction between the aperture body (14) and the dosing sleeve (13) can be determined
in latching positions which are positioned at a distance from each other over the
circumference.
6. Admixing device according to the claims 4 and 5, characterized in that the latching device comprises one or more latching pins (22), via which the adjusting
ring (18) is in a latching engagement with the base body (1).
7. Admixing device according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the dosing holes (15) or the dosing opening (28) is provided in a conical axial section
(16) of the dosing sleeve (13), which tapers in the flow direction of the extinguishing
water through the main channel (2).
8. Admixing device according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the additive channel (5) opens into a main channel narrow passage (26) to form a
venturi nozzle, wherein the venturi nozzle is formed in particular by the dosing sleeve
(13).
9. Admixing device according to one of the claims 3 to 8, characterized in that a sliding surface between the base body (1) and the dosing sleeve (13) is provided
with Teflon, in particular coated.
10. Admixing device according to one of the claims 7 to 9, characterized in that the dosing sleeve (13) is supported against the base body (1) with a pretensioning
force in the direction of the longitudinal axis (29), in particular in the flow direction
of the extinguishing water.
11. Admixing device according to one of the claims 1 to 10, characterized in that a check valve (7) is provided in the additive channel (5), said valve opening in
a flow direction in the direction of the main channel (2).
12. Admixing device according to one of the claims 1 to 11, characterized in that a support stand (8) is provided in particular with a floor support surface or wall
connecting surface, and the base body (1) is rotatably mounted in the support stand
(8) over the longitudinal axis (29) at least partially rotatable in the circumferential
direction.
1. Mélangeur pour un dispositif d'extinction d'incendie, destiné à mélanger un agent
d'addition dans un courant d'eau d'extinction ;
comportant un corps de base (1) formant un canal principal (2) qui s'étend au moins
partiellement le long d'un axe longitudinal (29) et présente une extrémité d'entrée
d'eau (3) et une extrémité de sortie d'agent d'extinction (4) qui sont en liaison
de conduction fluidique par l'intermédiaire du canal principal (2) ;
comportant un canal d'agent d'addition (5) qui s'étend à partir d'une entrée d'agent
d'addition (6) et débouche dans le canal principal (2) ;
caractérisé en ce que
dans la zone du débouché du canal d'agent d'addition (5) dans le canal principal (2)
est prévue une buse de dosage (13) entourant le canal principal (2) directement ou
indirectement sur sa périphérie extérieure, qui présente une pluralité d'orifices
de dosage (15) de surfaces de section transversale différentes les unes des autres,
disposées sur la périphérie à distance les unes des autres, ou présente au moins une
ouverture de dosage (28) s'étendant sur la périphérie, dont la largeur dans la direction
du canal principal (2) diminue progressivement sur la périphérie et
à la buse de dosage (13) est associé un corps d'obturateur (14) entourant la buse
de dosage (13) radialement à l'intérieur ou à l'extérieur dans la direction périphérique,
la buse de dosage (13) et/ou le corps d'obturateur (14) pouvant tourner dans la direction
périphérique ; et
le corps d'obturateur (14) présente une ouverture d'obturateur (17) qui, par rotation
du corps d'obturateur (14) et/ou de la buse de dosage (13) dans la direction périphérique,
peut être amenée en alignement avec un des orifices de dosage (15) ou avec une portion
périphérique de l'ouverture de dosage (28) pour réduire ou agrandir une section transversale
d'écoulement limitée conjointement par le corps d'obturateur (14) et la buse de dosage
(13) à travers l'ouverture d'obturateur (17) et l'orifice de dosage (15) ou la portion
périphérique de l'ouverture de dosage (28) dans sa surface de section transversale
;
le canal d'agent d'addition (5) débouchant dans le canal principal (2) par l'ouverture
d'obturateur (17) et l'orifice de dosage (15) aligné avec celle-ci ou par la portion
périphérique de l'ouverture de dosage (28) alignée avec l'ouverture d'obturateur (17).
2. Mélangeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps d'obturateur (14) est réalisé sous la forme d'une douille d'obturateur fermée
sur la périphérie, entourant le canal principal (2) au moins indirectement, qui est
formée en particulier par le corps de base (1).
3. Mélangeur selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la buse de dosage (13) est montée à glissement à l'intérieur du corps de base (1),
sur une surface périphérique du corps de base (1) dirigée radialement vers l'intérieur,
et en particulier à rotation de façon étanche par rapport à celle-ci.
4. Mélangeur selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'une bague de réglage (18) pouvant tourner sur la périphérie est positionnée radialement
à l'extérieur sur le corps de base (1), laquelle est en particulier montée à glissement
sur une surface périphérique du corps de base (1) dirigée radialement vers l'extérieur,
la bague de réglage (18) étant reliée par complémentarité de forme et/ou à force,
en particulier de manière solidaire en rotation, à la buse de dosage (13) pour leur
rotation en commun.
5. Mélangeur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'un dispositif d'encliquetage est prévu, au moyen duquel la position relative en direction
périphérique entre le corps d'obturateur (14) et la buse de dosage (13) peut être
fixée dans des positions d'encliquetage positionnées à distance les unes des autres
sur la périphérie.
6. Mélangeur selon les revendications 4 et 5, caractérisé en ce que le dispositif d'encliquetage présente une ou plusieurs broches d'encliquetage (22)
par lesquelles la bague de réglage (18) est en prise d'encliquetage avec le corps
de base (1).
7. Mélangeur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les orifices de dosage (15) ou l'ouverture de dosage (28) sont prévues dans une portion
axiale conique (16) de la buse de dosage (13) qui se rétrécit dans le sens d'écoulement
de l'eau d'extinction à travers le canal principal (2).
8. Mélangeur selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le canal d'agent d'addition (5) débouche dans un étranglement de canal principal
(26) pour former une buse à effet Venturi, la buse à effet Venturi étant en particulier
formée par la buse de dosage (13).
9. Mélangeur selon l'une des revendications 3 à 8, caractérisé en ce qu'une surface de glissement entre le corps de base (1) et la buse de dosage (13) est
pourvue, en particulier revêtue, de Téflon.
10. Mélangeur selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que la buse de dosage (13) est appuyée avec une force de précontrainte contre le corps
de base (1) dans la direction de l'axe longitudinal (29), en particulier dans le sens
d'écoulement de l'eau d'extinction.
11. Mélangeur selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que dans le canal d'agent d'addition (5) est prévu un clapet anti-retour (7) qui s'ouvre
dans un sens d'écoulement dans la direction du canal principal (2).
12. Mélangeur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'un pied de support (8), en particulier avec une surface d'appui au sol ou une surface
de raccord mural, est prévu et le corps de base (1) est monté tournant dans la direction
périphérique au moins partiellement dans le pied de support (8) sur son axe longitudinal
(29).
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