[0001] Die Erfindung betrifft eine sanitäre Einsetzeinheit mit einem Strahlregler, der ein
Strahlreglergehäuse mit einem Gehäuseeinlass und einem Gehäuseauslass hat, welches
Strahlreglergehäuse in seinem Gehäuseinneren einen Strahlzerleger aufweist.
[0002] Man hat bereits verschiedene Einsetzeinheiten geschaffen, die am Wasserauslauf einer
sanitären Auslaufarmatur montierbar sind, um das dort austretende Wasser zu einem
homogenen, nicht-spritzenden und gegebenenfalls auch perlend-weichen Wasserstrahl
zu formen. Die vorbekannten Einsetzeinheiten weisen dazu einen Strahlregler mit einem
Strahlreglergehäuse auf, in dessen Gehäuseinneren das durchströmende Wasser mit Umgebungsluft
durchmischt werden kann. Das Strahlreglergehäuse solcher belüfteter Strahlregler weist
einen mit dem lichten Leitungsquerschnitt am Wasserauslauf der sanitären Auslaufarmatur
verbundenen Gehäuseeinlass und einen Gehäuseauslass auf, wobei das Strahlreglergehäuse
in seinem Gehäuseinneren einen Strahlzerleger hat, der als topfförmiger Diffusor oder
als Lochplatte ausgestaltet sein kann. Bei einem als topfförmiger Diffusor ausgestalteten
Strahlzerleger dient der Topfboden als Prallfläche, die das den Strahlzerleger anströmende
Wasser nach außen hin ablenkt. Dabei sind in der Umfangswandung der Topfform Durchflussöffnungen
vorgesehen, durch die das Wasser durchströmen kann. Die Durchflussöffnungen münden
in einem Ringkanal, der zwischen dem Außenumfang des topfförmigen Diffusors und einem
den Diffusor umgreifenden Diffusorring gebildet ist. In den Durchflussöffnungen des
Diffusors und ebenso in dem sich in Durchströmrichtung verjüngenden Ringkanal erfährt
das durchströmende Wasser eine Geschwindigkeitserhöhung, die gemäß der Bernoullischen
Gleichung abströmseitig einen Unterdruck zur Folge hat. Aufgrund dieses Unterdrucks
wird Umgebungsluft angesaugt, die durch Belüftungsöffnungen in der Gehäuseumfangswandung
des Strahlreglergehäuses in das Gehäuseinnere eintreten kann. Die vorbekannten Einsetzeinheiten
mit ihrem Strahlregler, dem Strahlreglergehäuse, dem im Strahlreglergehäuse befindlichen
Strahlzerleger sowie den in der Gehäuseumfangswandung des Strahlreglergehäuses vorgesehenen
Belüftungsöffnungen haben eine gewisse Einbaulänge zur Folge, die ein entsprechend
langes Auslaufmundstück notwendig macht. Da das Auslaufmundstück regelmäßig in der
äußeren Aufmachung der Auslaufarmatur gefertigt wird und da Farbunterschiede zwischen
der. Auslaufarmatur und einem davon getrennt hergestellten Auslaufmundstück störend
wahrgenommen werden, ist die Herstellung einer solchen Einsetzeinheit und des dazugehörigen
Auslaufmundstücks mit einem erheblichen Herstellungsaufwand verbunden.
[0003] Es besteht die Aufgabe, eine sanitäre Einsetzeinheit der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, deren Herstellung und Montage mit einem erheblich reduzierten Aufwand verbunden
ist.
[0004] Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht insbesondere darin, dass die
Einsetzeinheit einen belüfteten Strahlregler hat, dessen Strahlzerleger als topfförmiger
Diffusor ausgebildet ist, dessen Topfboden als eine das durchströmende Wasser nach
außen hin ablenkende Prallfläche dient und der in der Umfangswandung seiner Topfform
wenigstens eine Durchströmöffnung hat, die in einen Ringkanal mündet, wobei der Strahlregler
in einer Gehäuseumfangswandung seines Strahlreglergehäuses zumindest einen Belüftungskanal
aufweist, dessen Kanalauslassöffnung im Gehäuseinneren des Strahlreglergehäuses mündet,
wobei der dem Gehäuseauslass zugewandte Öffnungsrand der Kanalauslassöffnung oberhalb
einer durch die auslassseitige Stirnfläche des Strahlzerlegers verlaufenden Querschnittsebene
des Strahlreglergehäuses angeordnet ist.
[0005] Die gemäß diesem Erfindungsvorschlag ausgebildete sanitäre Einsetzeinheit weist einen
belüfteten Strahlregler auf, der ein Strahlreglergehäuse mit einem Gehäuseeinlass
und einem Gehäuseauslass hat. Im Gehäuseinneren des Strahlreglergehäuses ist ein Strahlzerleger
vorgesehen, der als topfförmiger Diffusor ausgebildet ist. Dieser topfförmige Diffusor
hat einen Topfboden, der als eine das durchströmende Wasser nach außen hin ablenkende
Prallfläche dient. In der Umfangswandung des toppförmigen Diffusors ist wenigstens
eine Durchströmöffnung vorgesehen, die in einen Ringkanal mündet, wobei der Strahlregler
in einer Gehäuseumfangwandung seines Strahlreglergehäuses zumindest einen Belüftungskanal
aufweist, dessen Kanalauslassöffnung im Gehäuseinneren des Strahlreglergehäuses mündet.
Dabei ist der dem Gehäuseauslass zugewandte Öffnungsrand der Kanalauslassöffnung oberhalb
einer durch die auslassseitige Stirnfläche des Strahlzerlegers verlaufenden Querschnittsebene
des Strahlreglergehäuses angeordnet. Bei dem in der erfindungsgemäßen sanitären Einsetzeinheit
verwendeten Strahlregler lässt sich dadurch eine deutliche Reduzierung der Bauhöhe
und eine erhebliche Reduktion des Mischkammervolumens der dem Strahlzerleger in Strömungsrichtung
nachgeschalteten Mischkammer erreichen. In dieser Mischkammer wird das durch die Einsetzeinheit
durchströmende Wasser mit Umgebungsluft vermischt, bevor das derart belüftete Wasser
gegebenenfalls über einen auslassseitigen Strömungsgleichrichter aus dem Gehäuseauslass
des Strahlreglers in die Atmosphäre ausströmt. Da der dem Gehäuseauslass zugewandte
Öffnungsrand der Kanalauslassöffnung des zumindest einen Belüftungskanals oberhalb
einer durch die auslassseitige Stirnfläche des Strahlzerlegers verlaufenden Querschnittsebene
des Strahlreglergehäuses angeordnet ist, kann der zumindest eine Belüftungskanal in
der Gehäuseumfangswandung des Strahlreglergehäuses extrem weit oben in Richtung zum
Gehäuseeinlass positioniert werden, so dass die Unterkante der Kanalöffnung des zumindest
einen Belüftungskanals oberhalb des unteren Endes des als Diffusor ausgebildeten Strahlzerlegers
angeordnet ist. Durch die extrem kurze und kompakte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen
Einsetzeinheit ist auch nur ein entsprechend kurzes Auslaufmundstück erforderlich,
wodurch der mit der Herstellung der erfindungsgemäßen Einsetzeinheit und ihres Auslaufmundstücks
verbundene Aufwand erheblich reduziert wird.
[0006] Dabei sieht eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung vor, dass der dem Gehäuseauslass
zugewandte Öffnungsrand der Kanalauslassöffnung des zumindest einen Belüftungskanals
oberhalb einer durch die auslassseitige Kanalöffnung des Ringkanales verlaufenden
Querschnittsebene angeordnet ist. Bei dieser weiterbildenden Ausführungsform befindet
sich der dem Gehäuseeinlass zugewandte Öffnungsrand der im Gehäuseinneren mündenden
Kanalauslassöffnung des zumindest einen Belüftungskanals sogar oberhalb einer durch
die auslassseitige Kanalöffnung des Ringkanales verlaufenden Querschnittsebene. Durch
diese außergewöhnliche Lage des zumindest einen Belüftungskanals wird eine besonders
gute und intensive Durchmischung der in das Gehäuseinnere eingesaugten Luft mit dem
im vorzugsweise konisch zulaufenden Ringkanal beschleunigten Wasser erreicht; durch
die hochpositionierte Anordnung des zumindest einen Belüftungskanales an der Gehäuseumfangswandung
des Strahlreglergehäuses wird gleichzeitig vermieden, dass Wasser durch den zumindest
einen Belüftungskanal hinaus nach außen spritzen kann und dabei das Ansaugen weiterer
Umgebungsluft verhindert.
[0007] Um im Bereich der sich an den Ringkanal anschließenden Mischkammer einen hohen Unterdruck
zu erzeugen, mittels dem Umgebungsluft durch den zumindest einen Belüftungskanal in
das Gehäuseinnere eingesaugt werden kann, ist es vorteilhaft, wenn der Ringkanal sich
in Richtung zu seiner auslassseitigen Kanalöffnung hin zumindest in einem Teilabschnitt
verjüngt. Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass
sich dieser Ringkanal zu seiner auslassseitigen Kanalöffnung hin konisch verjüngt.
[0008] Ein weiterer Vorschlag von eigener schutzwürdiger Bedeutung sieht bei der sanitären
Einsetzeinheit der eingangs erwähnten Art zur Lösung der oben gestellten Aufgabe vor,
dass die Einsetzeinheit einen belüfteten Strahlregler mit einem Strahlzerleger hat,
der als topfförmiger Diffusor ausgebildet ist, dessen Topfboden als eine das durchströmende
Wasser nach außen hin ablenkende Prallfläche dient und der in der Umfangswandung seiner
Topfform wenigstens eine Durchströmöffnung aufweist, die in einen Ringkanal mündet,
wobei der Strahlzerleger wenigstens abschnittsweise in einen Diffusorring vorsteht
und zwischen sich und dem Diffusorring den Ringkanal begrenzt, wobei der Diffusorring
in ein auslaufseitiges Gehäuseteil des Strahlreglergehäuses einsetzbar ist, bis ein
außenumfangsseitig am Diffusorring angeordneter Ringabsatz auf einer zulaufseitigen
Gegenfläche am außenseitigen Gehäuseteil aufliegt, wobei am Diffusorring außenumfangsseitig
eine umlaufende Rastnocke vorgesehen ist, die mit einer am auslaufseitigen Gehäuseteil
innenumfangsseitig vorgesehenen Rastnut verrastbar ist und wobei die Rastnocke eine
Auflaufschräge hat, die mit einer der Rastnut in Einsetzrichtung vorgeschalteten Gegenschräge
zusammenwirkt, welche Gegenschräge im Vergleich zur Auflaufschräge einen gegenüber
der Strahlregler-Längsachse größeren Neigungswinkel aufweist.
[0009] Bei dieser erfindungsgemäßen Einsetzeinheit, die zusätzlich oder statt dem bereits
eingangs erwähnten Erfindungsvorschlag realisiert werden kann, weist der belüftete
Strahlregler einen Strahlzerleger auf, der als topfförmiger Diffusor ausgebildet ist,
wobei der Topfboden dieses Diffusors als eine das durchströmende Wasser nach außen
hin ablenkende Prallfläche dient und wobei in der Umfangswandung der Topfform wenigstens
eine Durchströmöffnung vorgesehen ist. Dieser als Diffusor ausgebildete Strahlzerleger
steht zumindest abschnittsweise in einen Diffusorring vor, der zwischen sich und dem
Diffusor den Ringkanal begrenzt. Der Diffusorring ist in ein auslaufseitiges Gehäuseteil
des Strahlreglergehäuses einsetzbar, bis ein außenumfangsseitig am Diffusorring angeordneter
Ringabsatz auf einer zulaufseitigen Gegenfläche am auslaufseitigen Gehäuseteil aufliegt.
Um den Diffusorring mit dem auslaufseitigen Gehäuseteil fest, aber dennoch lösbar
zu verbinden, ist am Diffusorring außenumfangsseitig eine umlaufende Rastnocke vorgesehen,
die mit einer am auslaufseitigen Gehäuseteil innenumfangsseitig angeordneten Rastnut
verrastbar ist. Die am Diffusorring außenumfangsseitig umlaufende Rastnocke weist
eine Auflaufschräge auf, die mit einer der Rastnut in Einsetzrichtung vorgeschalteten
Gegenschräge am auslaufseitigen Gehäuseteil zusammenwirkt. Dabei weist diese Gegenschräge
im Vergleich zur Auflaufschräge einen gegenüber der Strahlregler-Längsachse größeren
Neigungswinkel auf. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, den Diffusorring einerseits
und das auslassseitige Gehäuseteil andererseits auch in einem automatisierten Herstellungsprozess
mit hoher Geschwindigkeit zu montieren. Durch die geometrische Ausgestaltung von Auflaufschräge
und Gegenschräge ist die Aufdehnungsgeschwindigkeit am auslaufseitigen Gehäuseteil
nicht so groß wie beispielsweise bei einer Gestaltung mit Einlaufradien. Durch diese
geringere Dehnungsgeschwindigkeit bei schneller Montage lassen sich Dehnungsrisse
in dem auslaufseitigen Gehäuseteil während des Montagevorgangs wirksam verhindern
und auch geringere Montagekräfte sind das Ergebnis dieser limitierenden verrasteten
Anschnäbelung oder Verschnappung.
[0010] Dabei sieht eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass der Neigungswinkel
der Gegenschräge zwischen 40° und 50° und der der Auflaufschräge zwischen 30° und
40° ist. Bevorzugt wird eine Ausführungsform, bei der der Neigungswinkel der Gegenschräge
etwa 45° und der der Auflaufschräge etwa 35° ist.
[0011] Nach einem weiteren Vorschlag von eigener schutzwürdiger Bedeutung, der zusätzlich
zu den oder statt der oben beschriebenen Erfindungsvorschläge realisierbar ist, ist
der Strahlregler mit seinem Strahlreglergehäuse in ein am Wasserauslauf einer sanitären
Auslaufarmatur montierbares Auslaufmundstück einsetzbar, wobei der Strahlregler mittels
eines Dichtringes axial abgedichtet ist, der zwischen dem Strahlregler und dem auslaufseitigen
Stirnrand der Auslaufarmatur einspannbar ist, wobei der Strahlregler an seiner zulaufseitigen
Stirnfläche eine vom Dichtring umgriffene Ringwand hat und wobei der Dichtring einerseits
über die Ringwand und andererseits über den zulaufseitigen Stirnrand des Auslaufmundstücks
vorsteht.
[0012] Bei diesem Erfindungsvorschlag wird der Strahlregler der erfindungsgemäßen Einsetzeinheit
mit seinem Strahlreglergehäuse in ein am Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur
montierbares Auslaufmundstück eingesetzt. Um das Strahlreglergehäuse gegenüber dem
Wasserauslauf der sanitären Auslaufarmatur abzudichten, ist ein axial abdichtender
Dichtring vorgesehen, der zwischen dem Strahlregler und dem auslaufseitigen Stirnrand
der Auslaufarmatur einspannbar ist. Der Strahlregler weist nun an seiner zulaufseitigen
Stirnfläche eine vom Dichtring umgriffene Ringwand auf, wobei der Dichtring einerseits
über die Ringwand und andererseits über den zulaufseitigen Stirnrand des Auslaufmundstückes
vorsteht. Insbesondere bei einer besonders kompakten Ausgestaltung der Einsetzeinheit
und ihres Strahlreglers steht für den zur axialen Abdichtung benötigten Dichtring
nur ein sehr geringer Bauraum zur Verfügung. Da der Dichtring aufgrund eines sicheren
Haltens im Auslaufmundstück einerseits und eines geforderten Norm-Überstandes aus
dem Auslaufmundstück heraus andererseits ein sehr schlankes Höhen- zu Dickenverhältnis
aufweisen kann, besteht hier die Gefahr, dass der Dichtring beim Anziehen des Auslaufmundstücks
am Wasserauslauf der sanitären Auslaufarmatur nach innen kollabiert, was ein sicheres,
dichtes Befestigen des Auslaufmundstücks sowie der darin befindlichen Einsetzeinheit
am Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur behindert. Da aber der Strahlregler
der erfindungsgemäßen Einsetzeinheit an seiner zulaufseitigen Stirnfläche eine vom
Dichtring umgriffene Ringwand hat, wird der Dichtring im Falle axialer Kompression
mittels der Ringwand gegen seitliches Ausknicken abgestützt. Dabei kann der Dichtring
in einem Presssitz innenumfangsseitig am Auslaufmundstück anliegen, so dass der Dichtring
sowohl sich selbst als auch die Einsetzeinheit bei dem mit der Montage der Einsetzeinheit
in der Auslaufarmatur verbundenen Handling und insbesondere bei einem kopfüber durchgeführten
Handling sichert. Damit jedoch der Dichtring in das Auslaufmundstück in einem leichten
Presssitz eingedrückt werden kann, ist es zweckmäßig, wenn zwischen dem Dichtring
und der entgegen der Durchströmrichtung nach oben vorstehenden Ringwand ein geringfügiger
Luftspalt oder Freiraum verbleibt.
[0013] Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass der Strahlregler
der erfindungsgemäßen Einsetzeinheit ein Strahlreglergehäuse hat, das ein zulaufseitiges
und ein auslaufseitiges Gehäuseteil aufweist, dass ein als Diffusor oder Lochplatte
ausgestalteter Strahlzerleger von der zulaufseitigen Gehäusestirnseite aus in das
zulaufseitige Gehäuseteil einsetzbar ist und dass an der zulaufseitigen Stirnfläche
des Strahlzerlegers die Ringwand angeordnet, vorzugsweise einstückig angeformt, ist.
[0014] Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung
ist vorgesehen, dass die Ringwand ein Reglergehäuse einer Durchflussmengenregler-Einheit
und/oder ein Vorsatz- oder Filtersieb umgreift. Diese Durchflussmengenregler-Einheit
kann bei Bedarf an ihrer zulaufseitigen Stirnfläche mit dem Vorsatz- oder Filtersieb
verbunden sein. Um nun die Durchflussmengenregler-Einheit auf der Zuströmseite der
erfindungsgemäßen Einsetzeinheit sicher und dennoch mit geringem Aufwand befestigen
zu können,' ist es vorteilhaft, wenn zwischen der Ringwand und dem Reglergehäuse eine
Rastverbindung vorgesehen ist.
[0015] Die einfache Herstellung der erfindungsgemäßen Einsetzeinheit wird noch zusätzlich
wesentlich erleichtert, wenn die zwischen der Ringwand und dem Reglergehäuse vorgesehene
Rastverbindung mit Abstand unterhalb des freien Stirnrandes der Ringwand angeordnet
ist. Somit kann das Reglergehäuse der Durchflussmengenregler-Einheit in die Ringwand
eingesetzt werden, wobei eine lagegerechte Anordnung zwischen dem Reglergehäuse der
Durchflussmengenregler-Einheit und den übrigen Bestandteilen der Einsetzeinheit sichergestellt
wird. Durch weiteren Druck auf die in der Ringwand zentrierte Durchflussmengenregler-Einheit
lässt sich diese sicher und fest mit den übrigen Bestandteilen der Einsetzeinheit
verbinden.
[0016] Weiterbildungen gemäß der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen in Verbindung
mit den Zeichnungen sowie der Beschreibung. Nachstehend wird eine bevorzugte Ausführungsform
gemäß der Erfindung anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
[0017] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine in einem Detail-Längsschnitt gezeigte und in ein hülsenförmiges Auslaufmundstück
eingesetzte sanitäre Einsetzeinheit, wobei die Einsetzeinheit mittels dem Auslaufmundstück
am Wasserauslauf einer hier nicht weiter gezeigten sanitären Auslaufarmatur montierbar
ist,
- Fig. 2
- die Einsetzeinheit aus Figur 1 und ihr Auslaufmundstück in einer auseinandergezogenen
perspektivischen Darstellung der Bestandteile,
- Fig. 3
- eine ebenfalls in einem Längsschnitt gezeigte und im Auslaufmundstück eingesetzte
in einer längsgeschnittenen Seitenansicht, die hier jedoch keinen zwischen Vorsatzsieb
und Strahlregler zwischengeschalteten Durchflussmengenregler hat,
- Fig. 4
- einen Detail-Längsschnitt der Figur 3 gezeigten sanitären Einsetzeinheit in einer
vergrößerten Darstellung der Bestandteile,
- Fig. 5
- die Einsetzeinheit aus den Figuren 3 und 4 in einem perspektivischen Längsschnitt,
und
- Fig. 6
- die Einsetzeinheit aus den Figuren 3 bis 5 in einer auseinandergezogenen perspektivischen
Darstellung ohne das dazugehörige Auslaufmundstück.
[0018] In den Figuren 1 und 2 sowie 3 bis 6 sind zwei verschiedene Ausführungen einer sanitären
Einsetzeinheit 1 dargestellt. Die sanitäre Einsetzeinheit 1 ist in ein hülsenförmiges
Auslaufmundstück 2 einsetzbar, das am Wasserauslauf einer hier nicht weiter gezeigten
Auslaufarmatur montierbar ist. Die sanitäre Einsetzeinheit 1 weist einen Strahlregler
3 auf, der hier als belüfteter Strahlregler ausgebildet ist. Der Strahlregler 3 hat
ein Strahlreglergehäuse, dessen zulaufseitige Gehäusestirnfläche einen Gehäuseeinlass
4 bildet, während die abströmseitige Gehäusestirnfläche als Gehäuseauslass 5 ausgebildet
ist. Im Strahlreglergehäuse ist ein Strahlzerleger 6 vorgesehen, der hier als topfförmiger
Diffusor ausgebildet ist. Dieser topfförmige Diffusor weist einen Topfboden 7 auf,
der als Prallfläche dient, die das durchströmende Wasser nach außen hin ablenkt. Der
topfförmige Diffusor weist in der Umfangswandung seiner Topfform wenigstens eine Durchströmöffnung
und vorzugsweise - wie hier - mehrere, insbesondere in gleichmäßigen Abständen voneinander
angeordnete Durchströmöffnungen 8 auf, die in einem Ringkanal 9 münden.
[0019] Der Strahlregler 3 weist in einer Gehäuseumfangswandung seines Strahlreglergehäuses
zumindest einen Belüftungskanal 10 auf, dessen Kanalauslassöffnung im Gehäuseinneren
mündet. Über diesen zumindest einen Belüftungskanal 10 kann Umgebungsluft in das Gehäuseinnere
des Strahlreglergehäuses eingesaugt werden, die dort mit dem durchfließenden Wasser
zu einem homogenen, nicht-spritzenden und insbesondere auch perlend-weichen Wasserstrahl
geformt wird.
[0020] Um die sanitäre Einsetzeinheit 1 und ihren Strahlregler 3 möglichst kompakt ausgestalten
zu können, ist der dem Gehäuseauslass 5 zugewandte Öffnungsrand 11 der Kanalauslassöffnung
des zumindest einen Belüftungskanals 10 oberhalb einer durch die auslassseitige Stirnfläche
12 des Strahlzerlegers 6 verlaufenden Querschnittsebene des Strahlreglergehäuses angeordnet.
Auf diese Weise lässt sich die Bauhöhe der dem Ringkanal 9 in Strömungsrichtung folgenden
Mischkammer M, in der das mit Umgebungsluft durchmischte Wasser aufbereitet wird,
wesentlich reduzieren. Der zumindest eine Belüftungskanal 10 ist hier derart in Richtung
zum Gehäuseeinlass 4 positioniert, dass der dem Gehäuseauslass 5 zugewandte Öffnungsrand
11 der Kanalauslassöffnung des zumindest einen Belüftungskanals 10 oberhalb einer
durch die auslassseitige Kanalöffnung 13 des Ringkanales 9 verlaufenden Querschnittsebene
angeordnet ist. Durch diese Anordnung der Belüftungskanäle 10 und ihrer Kanalauslassöffnungen,
bei der die den Ringkanal 9 außenseitig umgrenzende Kanalwand die Kanalauslassöffnungen
der Belüftungskanäle 10 bereichsweise überdeckt, wird eine besonders gute und intensive
Durchmischung der in das Gehäuseinnere des Strahlreglergehäuses angesaugten Luft mit
dem im Ringkanal 9 beschleunigten Wasser erreicht. Durch diese in Richtung zum Gehäuseeinlass
4 hochpositionierte Anordnung der Belüftungskanäle 10 wird vermieden, dass das mit
Umgebungsluft durchmischte Wasser nach außen spritzt und damit das Ansaugen weiterer
Luft verhindert.
[0021] Wie aus einem Vergleich der Figuren 1 bis 6 deutlich wird, steht der Strahlzerleger
6 wenigstens abschnittsweise in einen Diffusorring 33 vor, der zwischen sich und dem
Strahlzerleger 6 den Ringkanal 9 begrenzt. Der Diffusorring 33, der hier auch als
zuströmseitiges Gehäuseteil eines im wesentlichen zweiteiligen Strahlreglergehäuses
ausgebildet ist, ist in ein auslaufseitiges Gehäuseteil 26 des Strahlreglergehäuses
einsetzbar, bis ein außenumfangsseitig am Diffusorring 33 angeordneter Ringabsatz
14 auf einer zulaufseitigen Gegenfläche am auslaufseitigen Gehäuseteil 26 aufliegt.
Am Diffusorring 33 ist außenumfangsseitig eine umlaufende Rastnocke 15 vorgesehen,
die mit einer am auslaufseitigen Gehäuseteil 26 innenumfangsseitig vorgesehenen Rastnut
16 verrastbar ist. Dabei hat die Rastnocke 15 eine Auflaufschräge 17, die mit einer
der Rastnut 16 in Einsetzrichtung vorgeschalteten Gegenschräge 18 zusammenwirkt.
[0022] Die Gegenschräge 18 am auslaufseitigen Gehäuseteil 26 weist hier im Vergleich zur
Auflaufschräge 17 an der Rastnocke 15 des Diffusorrings 33 einen gegenüber der Strahlregler-Längsachse
größeren Neigungswinkel auf. Durch diese unterschiedlichen Neigungswinkel von Auflaufschräge
17 und Gegenschräge 18 ist es möglich, den Diffusorring 33 und das auslaufseitige
Gehäuseteil 26, gegebenenfalls auch in einem automatisierten Herstellungs- und Montageprozess,
mit hoher Geschwindigkeit zu montieren. Durch die gewählte geometrische Ausgestaltung
der Auflaufschräge 17 sowie der korrespondierenden Gegenschräge 18 ist die Aufdehnungsgeschwindigkeit
am auslaufseitigen Gehäuseteil 26 nicht so groß, wie beispielsweise bei einer Gestaltung
mit Einlaufradien. Durch diese geringere Dehnungsgeschwindigkeit können auch bei schneller
Montage Dehnungsrisse am auslaufseitigen Gehäuseteil 26 während des Montagevorganges
wirksam verhindert werden; gleichzeitig sind auch geringere Montagekräfte ausreichend,
um die zwischen dem Diffusorring 33 und dem auslaufseitigen Gehäuseteil 26 vorgesehene
Rastverbindung zu bewerkstelligen. Während der Neigungswinkel der Gegenschräge 18
vorzugsweise etwa 45° bemisst, weist die Auflaufschräge 17 demgegenüber einen Neigungswinkel
gegenüber der Strahlregler-Längsachse von etwa 35° auf.
[0023] Wie in den Figuren 1 bis 6 ersichtlich ist, ist dem Strahlregler 3 ein vorzugsweise
konisch ausgebildetes Vorsatz- oder Filtersieb 19 vorgeschaltet. Wie bei dem in Figur
1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ersichtlich ist, kann zwischen dem Vorsatz-
oder Filtersieb 19 und dem Strahlregler 3 eine Durchflussmengenregler-Einheit 20 angeordnet
sein, die das zum Strahlregler 3 pro Zeiteinheit durchströmende Wasservolumen auf
einen festgelegten druckunabhängigen Wert einzuregeln hat.
[0024] Der Strahlregler 3 ist mit seinem Strahlreglergehäuse in ein am Wasserauslauf einer
sanitären Auslaufeinheit montierbares Auslaufmundstück 2 einsetzbar. Dabei wird der
Strahlregler von der zuströmseitigen Stirnseite aus in das Auslaufmundstück 2 eingesetzt,
bis ein am Strahlreglergehäuse außenumfangsseitig angeordneter Ringabsatz 21 auf einem
am Innenumfang des hülsenförmigen Auslaufmundstücks 2 angeordneten Ringabsatz 22 aufliegt.
Dabei wird der Strahlregler 3 mittels eines Dichtringes 23 axial abgedichtet, der
zwischen dem Strahlregler 3 und dem auslaufseitigen Stirnrand der Auslaufarmatur einspannbar
ist. Aufgrund der angestrebten kompakten Ausgestaltung des Strahlreglers 3 und wegen
des auf der Zuströmseite des Strahlreglers 3 durch das Vorsatz- oder Filtersieb 19
und die Durchflussmengenregler-Einheit 20 eingeschränkten Bauraumes steht für den
zur axialen Abdichtung benötigten Dichtring nur ein sehr geringer Platz zur Verfügung.
Da dieser Dichtring 23 zum sicheren Halt im Auslaufmundstück 2 und eventuell auch
aufgrund eines geforderten Norm-Überstandes ein sehr schlankes Höhen- zu Dickenverhältnis
aufweisen kann, besteht die Gefahr, dass der Dichtring 23 beim Anziehen des Auslaufmundstückes
2 nach innen kollabiert, wodurch ein sicheres und dichtes Befestigen des Strahlreglers
3 am Wasserauslauf der sanitären Auslaufarmatur behindert wird. Der Strahlregler 3
weist daher an seiner zulaufseitigen Stirnfläche eine vom Dichtring 23 umgriffene
Ringwand 24 auf, wobei der Dichtring 23 einerseits über die Ringwand 24 und andererseits
über den zulaufseitigen Stirnrand des Auslaufmundstücks 2 vorsteht. Die Ringwand 24
stützt den hier als Flachdichtung ausgebildeten Dichtring 23 im Falle axialer Kompression
gegen seitliches Ausknicken ab. Dabei liegt der Dichtring 23 mit Presssitz am Innenumfang
des Auslaufmundstücks 2 an, so dass der Dichtring 23 sowohl sich selbst als auch den
Strahlregler 3 sichert, wenn beispielsweise die sanitäre Einsetzeinheit am Wasserauslauf
der sanitären Auslaufarmatur insbesondere kopfüber montiert werden muss. Damit der
Dichtring 23 jedoch in das Auslaufmundstück 2 mit leichtem Presssitz eingedrückt werden
kann, ist es vorteilhaft, wenn zwischen dem Dichtring 23 und der umlaufenden, entgegen
der Durchströmrichtung vorstehenden Ringwand 24 ein Luftspalt 25 verbleibt.
[0025] Das Strahlreglergehäuse des Strahlreglers 3 ist hier zweiteilig ausgebildet und weist
den hier auch als zulaufseitiges Gehäuseteil dienenden Diffusorring 33 und ein auslaufseitiges
Gehäuseteil 26 auf. Dabei ist der als Diffusor ausgestaltete Strahlzerleger 6 von
der zulaufseitigen Gehäusestirnseite aus in den auch als zulaufseitiges Gehäuseteil
dienenden Diffusorring 33 einsetzbar. An der zulaufseitigen Stirnfläche des hier als
Diffusor ausgebildeten Strahlzerlegers 6 ist die Ringwand 24 einstückig angeformt.
Wie aus den Längsschnitten gemäß den Figuren 1 und 2 deutlich wird, umgreift die Ringwand
24 ein Reglergehäuse 27 einer Durchflussmengenregler-Einheit 20. Im Reglergehäuse
27 der Durchflussmengenregler-Einheit 20 ist zumindest ein Ringkanal vorgesehen, in
dem sich ein ringförmiger Drosselkörper 29 befindet, der zwischen sich und einer,
an einer innenliegenden und/oder außenliegenden Kanalwandung angeordneten Regelprofilierung
einen Steuerspalt begrenzt, der sich durch den unter dem Druck des anströmenden Wassers
verformenden Drosselkörper in seinem lichten Spaltquerschnitt veränderbar ist.
[0026] Wie aus einem Vergleich der Figuren 1 und 2 einerseits und 3 bis 6 andererseits deutlich
wird, kann in den von der Ringwand 24 umgrenzten Freiraum auch ein Vorsatz- oder Filtersieb
19 sowie gegebenenfalls zusätzlich oder stattdessen auch die Durchflussmengenregler-Einheit
20 eingelegt werden. Um das Vorsatz- oder Filtersieb 19 beziehungsweise die Durchflussmengenregler-Einheit
20 sicher in dem von der Ringwand 24 umgrenzten Freiraum zu halten, ist am Innenumfang
der Ringwand 24 eine Rastnocke 30 vorgesehen. Diese Rastnocke 30 hintergreift einen
am Außenumfang des Reglergehäuses 27 oder am Außenumfang des Vorsatz- oder Filtersiebes
19 angeordneten Ringflansch 31, 32. Da die innenumfangsseitig an der Ringwand 24 vorgesehene
Rastnocke 30 mit Abstand von dem freien Stirnrand der Ringwand 24 angeordnet ist,
bildet der zwischen der Rastnocke 30 und dem freien Stirnrand der Ringwand 24 verbleibende
Wandungsabschnitt der Ringwand 24 eine Zentrierhilfe, die das Verrasten des Reglergehäuses
27 beziehungsweise des Vorsatz- oder Filtersiebes 19 an der Rastnocke 30 und auch
das Verrasten des Vorsatzsiebes 19 an dem bereits mit der Ringwand 24 verrasteten
Reglergehäuse 27 wesentlich erleichtert. Die axiale Beabstandung der Rastnocke 30
von dem zuströmseitigen Stirnrand der Ringwand 24 ermöglicht eine axiale Erstreckung,
in der das Vorsatz- oder Filtersieb 19 beziehungsweise die aus Vorsatzsieb 19 und
Durchflussmengenregler-Einheit 20 bestehende Kombination bei der Montage auferlegt
werden kann, wobei sich das aufgelegte Bauteil aufgrund der Ausgestaltung der Rastnocke
30 und der Abrundung an der umlaufenden abströmseitigen Unterkante des Vorsatz- oder
Filtersiebes 19 beziehungsweise an der in gleicher Weise abgerundeten umlaufenden
Unterkante des Reglergehäuses 27 selbst vorzentriert. Dadurch wird der Montageprozess
des Vorsatz- oder Filtersiebes 19 beziehungsweise der aus dem Vorsatzsieb 19 und der
Durchflussmengenregler-Einheit 20 bestehenden Kombination auf dem als Diffusor ausgebildeten
Strahlzerleger 6 wesentlich erleichtert, wobei nur noch eine axiale Montagekraft zum
Verrasten aufgebracht werden muss, ohne dass gleichzeitig für eine Zentrierung und
Ausrichtung der miteinander zu verrastenden Bauteile Sorge zu tragen ist.
[0027] An der auslaufseitigen Gehäusestirnfläche des Strahlreglergehäuses ist ein Strömungsgleichrichter
zu einer strömungsführenden Gitter- oder Netzstruktur angeformt.
Bezugszeichenliste
[0028]
- 1
- sanitäre Einsetzeinheit
- 2
- Auslaufmundstück
- 3
- Strahlregler
- 4
- Gehäuseeinlass
- 5
- Gehäuseauslass
- 6
- Strahlzerleger
- 7
- Topfboden
- 8
- Durchströmöffnung
- 9
- Ringkanal
- 10
- Belüftungskanal
- 11
- Öffnungsrand
- 12
- Stirnfläche
- 13
- Kanalöffnung
- 14
- Ringabsatz
- 15
- Rastnocke
- 16
- Rastnut
- 17
- Auflaufschräge
- 18
- Gegenschräge
- 19
- Vorsatz- oder Filtersieb
- 20
- Durchflussmengenregler-Einheit
- 21
- Ringabsatz
- 22
- Ringabsatz
- 23
- Dichtring
- 24
- Ringwand
- 25
- Luftspalt
- 26
- auslaufseitiges Gehäuseteil
- 27
- Reglergehäuse
- 28
- Reglerprofilierung
- 29
- Drosselkörper
- 30
- Rastnocke
- 31
- Ringflansch
- 32
- Ringflansch
- 33
- Diffursorring
- 34
- Strömungsgleichrichter
- M
- Mischzone
1. Sanitäre Einsetzeinheit (1) mit einem belüfteten Strahlregler (3), der ein Strahlreglergehäuse
mit einem Gehäuseeinlass (4) und einem Gehäuseauslass (5) hat, welches Strahlreglergehäuse
in seinem Gehäuseinneren einen Strahlzerleger (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler als belüfteter Strahlregler und sein Strahlzerleger (6) als topfförmiger
Diffusor ausgebildet ist, dessen Topfboden (7) als eine das durchströmende Wasser
nach außen hin ablenkende Prallfläche dient und der (6) in der Umfangswandung seiner
Topfform wenigstens eine Durchströmöffnung (8) hat, die in einem Ringkanal (9) mündet,
wobei der Strahlregler (3) in einer Gehäuseumfangswandung seines Strahlreglergehäuses
zumindest einen Belüftungskanal (10) aufweist, dessen Kanalauslassöffnung im Gehäuseinneren
des Strahlreglergehäuses mündet, und wobei der dem Gehäuseauslass (5) zugewandte Öffnungsrand
der Kanalauslassöffnung oberhalb einer durch die auslassseitige Stirnfläche (12) des
Strahlzerlegers (6) verlaufenden Querschnittsebene des Strahlreglergehäuses angeordnet
ist.
2. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der dem Gehäuseeinlass (4) zugewandte Öffnungsrand (11) der Kanalauslassöffnung des
zumindest einen Belüftungskanals (10) oberhalb einer durch die auslassseitige Kanalöffnung
(13) des Ringkanales (9) verlaufenden Querschnittsebene angeordnet ist.
3. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkanal (9) sich in Richtung zu seiner auslassseitigen Kanalöffnung hin zumindest
in einem Teilabschnitt verjüngt.
4. Sanitäre Einsetzeinheit nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlzerleger (6) wenigstens abschnittsweise in einen Diffusorring (33) vorsteht
und zwischen sich und dem Diffusorring (33) den Ringkanal (9) begrenzt, dass der Diffusorring
(33) in ein auslaufseitiges Gehäuseteil (14) des Strahlreglergehäuses einsetzbar ist,
bis ein außenumfangsseitig am Diffusorring (33) angeordneter Ringabsatz (14) auf einer
zulaufseitigen Gegenfläche am auslaufseitigen Gehäuseteil (14) aufliegt, dass am Diffusorring
(33) außenumfangsseitig eine umlaufende Rastnocke (15) vorgesehen ist, die mit einer
am auslaufseitigen Gehäuseteil (26) innenumfangsseitig vorgesehenen Rastnut (16) verrastbar
ist und dass die Rastnocke (15) eine Auflaufschräge (17) hat, die mit einer der Rastnut
(16) in Einsetzrichtung vorgeschalteten Gegenschräge (18) zusammenwirkt, welche Gegenschräge
(18) im Vergleich zur Auflaufschräge (17) einen gegenüber der Strahlregler-Längsachse
größeren Neigungswinkel aufweist.
5. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Gegenschräge (18) zwischen 40° und 50° und der der Auflaufschräge
(17) zwischen 30° und 40° ist.
6. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Neigungswinkel der Gegenschräge (18) etwa 45° und der der Auflaufschräge (17)
etwa 35° ist.
7. Sanitäre Einsetzeinheit nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere nach einem
der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler (3) mit seinem Strahlreglergehäuse in ein am Wasserauslauf einer
sanitären Auslaufarmatur montierbares Auslaufmundstück (2) einsetzbar ist, dass der
Strahlregler (3) mittels eines Dichtringes (23) axial abgedichtet ist, der zwischen
dem Strählregler (3) und dem auslaufseitigen Stirnrand der Auslaufarmatur einspannbar
ist, dass der Strahlregler an seiner zulaufseitigen Stirnfläche eine vom Dichtring
(23) umgriffene Ringwand (24) hat und dass der Dichtring (23) einerseits über die
Ringwand (24) und andererseits über den zulaufseitigen Stirnrand des Auslaufmundstücks
(2) vorsteht.
8. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler ein Strahlreglergehäuse hat, das ein zulaufseitiges und ein auslaufseitiges
Gehäuseteil (26) aufweist, dass ein als Diffusor oder als Lochplatte ausgestalteter
Strahlzerleger (6) von der zulaufseitigen Gehäusestirnseite aus in das zulaufseitige
Gehäuseteil einsetzbar ist und dass an der zulaufseitigen Stirnfläche des Strahlzerlegers
(6) die Ringwand (24) angeordnet, vorzugsweise einstückig angeformt ist.
9. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringwand (24) ein Reglergehäuse (27) einer Durchflussmengenregler-Einheit (20)
umgreift.
10. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchflussmengenregler-Einheit (20) an ihrer zulaufseitigen Stirnfläche mit einem
Vorsatzoder Filtersieb (19) verbunden ist.
11. Sanitäre Einsetzeinheit nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Ringwand (24) und dem Reglergehäuse (27) eine Rastverbindung vorgesehen
ist.