[0001] Die Erfindung betrifft ein Trennwandelement für eine Trennwandanlage, wobei das Trennwandelement
ein in horizontaler Richtung ausfahrbares Teleskopierelement aufweist gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. Ebenfalls betrifft die Erfindung eine Trennwandanlage.
[0002] Trennwandanlagen sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Eine Trennwandanlage
umfasst in der Regel mehrere Trennwandelemente. Nebeneinander angeordnet können die
Trennwandelemente zusammen eine Trennwand bilden.
[0003] Vorgesehen ist bei einem ein seitliches Ende der Trennwand bildendes Trennwandelement
ein randseitiges Teleskopierelement, welches durch eine Antriebsvorrichtung ausfahrbar
ist. Das Teleskopierelement ist beim Schließen der Trennwand horizontal gegen eine
feststehende Gebäudewand oder dergleichen ausfahrbar, um die Trennwandelemente horizontal
gegeneinander zu verspannen und die verfügbare Restweite der betreffenden Gebäudeöffnung
spaltfrei zu verschließen. Alternativ wird das Teleskopierelement gegen einen befestigten
Anschlag ausgefahren, wenn sich statt einer feststehenden Gebäudewand eine andere
Trennwand oder dergleichen anschließt, die nicht mit Spannkräften belastet werden
darf.
[0004] Bei teilautomatischen oder vollautomatischen Trennwandanlagen oder Trennwandelementen,
im Folgenden zusammenfassend als automatische Trennwandanlagen oder Trennwandelemente
bezeichnet, ist üblicherweise das Teleskopierelement mit Sicherheitsschaltern versehen,
die bei Kontakt mit einem Hindernis den motorischen Antrieb des Teleskopierelements
oder des übrigen Trennwandelements unterbrechen oder abschalten. Bei manuell betätigten
Trennwandanlagen oder Trennwandelementen kann üblicherweise auf derartige Sicherheitsschalter
verzichtet werden. Dies hat zur Folge, dass das mit dem Teleskopierelement ausgestattete
Trennwandelement für eine manuelle Trennwandanlage konstruktiv anders ausgestaltet
ist als das mit dem Teleskopierelement ausgestattete Trennwandelement für automatische
Trennwandanlagen. Dies führt zu einer erhöhten Komplexität in der Variantenvielfalt
derartigerTrennwandanlagen und den daraus resultierenden hohen Kosten.
[0005] Ferner sind die Teleskopierelemente von manuellen und automatischen Trennwandelementen
bedingt durch die entsprechenden unterschiedlichen Konstruktionen üblicherweise in
der ästhetischen Anmutung voneinander verschieden, was insbesondere bei der Kombination
von manuellen und automatischen Trennwandelementen oder Trennwandanlagen in einem
Raum unerwünscht ist.
[0006] Bei automatischen und manuellen Trennwandelementen ist eine Antriebsvorrichtung in
einer in der Fertigung aufwändigen Art und Weise mit einem Druckholm verbunden.
[0007] Es ist die Aufgabe der Erfindung, ein Trennwandelement für eine Trennwandanlage mit
einem Teleskopierelement anzugeben, das auf technisch einfache Weise eine besonders
ästhetisch ansprechende Gestaltung der teleskopierbaren Seitenfläche des Trennwandelements
hervorruft.
[0008] In den bevorzugten Ausführungsformen soll zudem erreicht werden, dass die Variantenvielfalt
der Baugruppen, die zum Aufbau eines mit einem Teleskopierelement ausgestatteten Trennwandelements
notwendig sind, reduziert wird und/oder die Funktionssicherheit eines derartigen Trennwandelements
erhöht wird.
[0009] Die Aufgabe wird gelöst durch den unabhängigen Anspruch 1. Vorteilhafte Weiterbildungen
des Trennwandelements sind in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und in den
Figuren angegeben. Dabei können die in der Beschreibung und in den Ansprüchen erwähnten
Merkmale jeweils einzeln für sich oder in Kombination erfindungswesentlich sein. Ferner
wird eine Trennwandanlage mit einem erfindungsgemäßen Trennwandelement unter Schutz
gestellt, insbesondere eine Trennwandanlage mit einem Trennwandelement nach einem
der Ansprüche 1 bis 15.
[0010] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das Teleskopierelement einen Druckholm und ein
Blendenprofil umfasst, wobei das Blendenprofil in oder an dem Druckholm gehalten ist,
wobei das Blendenprofil wenigstens ein erstes Blendenhaltemittel umfasst, welches
mit wenigstens einem korrespondierenden Druckholmhaltemittel des Druckholms zusammenwirkt.
[0011] Das Teleskopierelement umfasst neben dem Druckholm ein Blendenprofil, das den Druckholm
zumindest teilweise, bevorzugt vollständig, verdeckt. Hierbei bildet das Blendenprofil
bevorzugt zumindest teilweise die teleskopierbare Seitenfläche des Trennwandelements.
Dadurch dass das Blendenprofil vorgesehen ist, kann der Druckholm auf einfache Weise
wie technisch notwendig ausgestaltet werden, ohne auf einen ästhetischen Eindruck
Rücksicht nehmen zu müssen. Beispielsweise können notwendige Verschraubungen im Trennwandelement
am Druckholm vorgenommen werden, welche dann vom Blendenprofil verdeckt werden. Indem
das Blendenprofil am Druckholm gehalten ist, wird das Blendenprofil auf technisch
einfache Art und Weise an dem übrigen Teleskopierelement befestigt. Der in dem Teleskopierelement
zum Teleskopieren vorhandene Druckholm erhält durch das Halten des Blendenprofils
eine zusätzliche technische Funktion. Besonders vorteilhaft ist es, dass das Blendenprofil
und der Druckholm die dafür notwendigen Haltemittel umfassen. Somit ist auf technisch
einfache Art und Weise eine besonders ästhetisch ansprechende Gestaltung der Seitenfläche
eines Trennwandelements erreicht.
[0012] Das Blendenhaltemittel und das Druckholmhaltemittel können form- und/oder kraftschlüssig
zusammenwirken. Bevorzugt wirken das Blendenhaltemittel und das Druckholmhaltemittel
formschlüssig, d. h. verrastend, zusammen.
[0013] Für eine Verrastung im hier verwendeten Sinne ist es ausreichend, dass ein Formschluss,
d. h. eine Verrastung, in einer Raumrichtung, insbesondere in einer Teleskopierrichtung,
erfolgt. Die Verrastung kann demnach so ausgebildet sein, dass das Blendenprofil unbeweglich
im oder am Druckholm angeordnet ist oder dass das Blendenprofil beweglich, insbesondere
bezüglich des Abstands zwischen Druckholm und Blendenprofil und/oder in vertikaler
Richtung, ausgebildet ist.
[0014] Im Folgenden werden Raum- und Ortsangaben, wie "vertikal", "horizontal", "Vorder",
"Rück", "seitlich", "Teleskopierrichtung", so verwendet, wie ein Betrachter einer
montierten Trennwandanlage die Raum- und Ortsangaben verwenden würde.
[0015] Bevorzugt sind mindestens zwei Blendenhaltemittel, d. h. ein erstes Blendenhaltemittel
und ein zweites Blendenhaltemittel, vorgesehen, die insbesondere verrastend mit dazu
korrespondierenden, mindestens zwei Druckholmhaltemitteln zusammenwirken. Sofern nicht
anders angegeben, beziehen sich Merkmale, die sich auf das Blendenhaltemittel und/oder
das Druckholmhaltemittel beziehen, auch die mindestens zwei Blendenhaltemittel und/oder
die mindestens zwei Druckholmhaltemittel.
[0016] Eine erfindungsgemäße Trennwandanlage kann ein oder mehrere Trennwandelemente, welche
entlang eines Verfahrweges bewegbar angeordnet sind, umfassen. Der Verfahrweg kann
insbesondere durch deckenseitige und/oder bodenseitige Schienen definiert sein, in
welchen das oder die Trennwandelemente geführt sind. Die Trennwandelemente können
zusammen eine Trennwand bilden. In der Trennwandanlage können bevorzugt bei demontierter
Trennwand die Trennwandelemente parallel zueinander verstaut sein. Im montierten Zustand
der Trennwand sind hingegen die Trennwandelemente dicht aneinander gereiht in einer
Reihe angeordnet. Bevorzugt sind die Trennwandelemente durch Dichtleisten verspannt,
welche gegen die Decke und/oder gegen den Boden ausgefahren sind.
[0017] Ein erfindungsgemäßes Trennwandelement weist bevorzugt Laufrollen zum Verfahren in
der Schiene der Trennwandanlage auf. Das Trennwandelement kann Verkleidungsplatten
aufweisen, durch die insbesondere der überwiegende Teil einer Vorder- und Rückseite
des Trennwandelements gebildet ist. Zwischen den Verkleidungsplatten kann ein Raum
gebildet sein. Das Trennwandelement kann zumindest eine Dichtleiste, bevorzugt zwei
Dichtleisten zum Verspannen gegen die Decke und/oder den Boden aufweisen.
[0018] Bei einem vollautomatischen Trennwandelement erfolgen das Verschieben des Trennwandelementes
und das Ausfahren des Teleskopierelements motorisch, während dies beides bei einem
manuellen Trennwandelement manuell durch einen Bediener ausgeführt wird. Bei einem
teilautomatischen Trennwandelement wird das Trennwandelement manuell verschoben, während
das Teleskopierelement motorisch ausgefahren wird. Das motorische Ausfahren kann durch
einen Elektromotor, d. h. elektrisch, erfolgen.
[0019] Das Teleskopierelement dient dazu, in einer horizontalen Richtung ausgefahren zu
werden. Somit kann das Teleskopierelement einen eingefahrenen und einen ausgefahrenen
Zustand einnehmen. Im ausgefahrenen Zustand kann ein Spalt, der im eingefahrenen Zustand
zwischen dem Trennwandelement und einem feststehenden Element, z. B. einer Gebäudewand,
vorhanden war, überbrückt sein. Das Teleskopierelement bildet somit einen endseitigen
Anschluss. Bevorzugt weist das Teleskopierelement Deckplatten auf. Die Deckplatten
können zumindest teilweise die Vorder- und die Rückseite des Teleskopierelements bilden.
Insbesondere zumindest im eingefahrenen Zustand überlagern sich die Deckplatten des
Teleskopierelements mit den Verkleidungsplatten. Hierbei können zum einen die Deckplatten
die Verkleidungsplatten umschließen. Somit nimmt das Teleskopierelement im eingefahrenen
Zustand die Verkleidungsplatten teilweise in sich auf. Alternativ können sich die
Deckplatten im eingefahrenen Zustand innerhalb der Verkleidungsplatten befinden. Somit
ist in diesem Fall das Teleskopierelement im eingefahrenen Zustand zwischen den Deckplatten
aufgenommen.
[0020] Der Druckholm dient zur Verbindung einer Antriebsvorrichtung mit den Deckplatten.
Die Antriebsvorrichtung dient zum Ausfahren des Teleskopierelements. Die Antriebsvorrichtung
kann eine oder mehrere Ausfahreinheiten aufweisen. Der Druckholm kann sich derart
in der Vertikalen erstrecken, dass die Deckplatten ausfahrbar sind. Beispielsweise
ist es denkbar, dass sich der Druckholm zwischen 40% und 100%, bevorzugt zwischen
60% und 100%, besonders bevorzugt zwischen 75% und 100% über die vertikale Höhe der
Deckplatten erstreckt. Der Druckholm kann eine zur Seitenfläche des Trennwandelements
gerichtete Stirnfläche aufweisen. Die Antriebsvorrichtung kann manuell oder motorisch
betreibbar ausgeführt sein.
[0021] Es kann vorgesehen sein, dass das Blendenprofil zumindest die Stirnfläche des Druckholms
abdeckt.
[0022] Bevorzugt erstreckt sich das Blendenprofil an der Seitenfläche in etwa oder vollständig
über die vertikale Höhe der Deckplatten. Hierbei kann es sein, dass das Blendenprofil
am oberen und/oder unteren Ende geringfügig kürzer ausgebildet ist als die Deckplatten.
So kann es sein, dass die Deckplatten am oberen und/oder unteren Ende zwischen 0,1
mm und 20 mm, bevorzugt zwischen 0,1 mm und 10 mm, besonders bevorzugt zwischen 0,1
mm und 5 mm, länger als das Blendenprofil ausgebildet sind. Hierdurch wird erreicht,
dass bei einem Verkanten des Trennwandelements nur die weichen Deckplatten und nicht
das Blendenprofil die Verkantung bilden.
[0023] Zusätzlich oder alternativ kann das Blendenprofil an der Seitenfläche die Deckplatten
in ihrer Breite überdecken. Somit kann sich das Blendenprofil an der Seitenfläche
über die gesamte Breite und/oder im Wesentlichen über die vertikale Höhe der Deckplatten
erstrecken. Hierdurch ist das Innere des Teleskopierelements durch das Blendenprofil
abgedeckt und geschützt. Unterschiedliche technische Ausgestaltungen im Inneren des
Trennwandelements, die z. B. dadurch herrühren, ob das Trennwandelement und/oder das
Teleskopierelement manuell oder motorisch verfahren werden, sind für den Betrachter
nicht sichtbar. Hierdurch können die Seitenflächen von automatischen und manuellen
Trennwandelemente und/oder Trennwandanlagen trotz unterschiedlicher Konstruktionen
im Inneren des Teleskopierelements in der ästhetischen Anmutung einander gleichen.
Dies ist insbesondere bei der Kombination von manuellen und automatischen Trennwandanlagen
in einem Raum erwünscht.
[0024] Es ist denkbar, dass das Blendenprofil ein Abdeckelement aufweist. Das Abdeckelement
bildet insbesondere die teleskopierbare Seitenfläche aus. Das Abdeckelement verläuft
bevorzugt zumindest abschnittsweise senkrecht zur Vorder- oder Rückseite des Trennwandelements.
Bevorzugt überdeckt das Abdeckelement zumindest den Druckholm.
[0025] Das Abdeckelement ist bevorzugt durchgehend, d. h. öffnungsfrei, ausgestaltet. Das
Abdeckelement kann mit zumindest einen plattenartigen Abschnitt ausgeformt sein. An
einer Außenseite des Abdeckelements kann sich ein elastischer Schalldämpfer befinden.
[0026] Es ist denkbar, dass an der Stirnfläche des Druckholms ein Befestigungselement, z.
B. eine Schraube, zur Befestigung des Druckholms an der Antriebsvorrichtung angeordnet
ist. Hierdurch kann der Druckholm besonders einfach an der Antriebsvorrichtung befestigt
sein. Bevorzugt ist durch das Blendenprofil das Befestigungselement verdeckt. Somit
wird der ästhetische Eindruck nicht gestört.
[0027] Eine Haltestelle ist als eine Stelle definiert, an der das Blendenhaltemittel und
das Druckholmhaltemittel formschlüssig verbunden sind. Die Haltestelle ist bevorzugt
im Inneren des Teleskopierelements angeordnet. Insbesondere ist die Haltestelle für
den Betrachter des Trennwandelements nicht sichtbar.
[0028] Es kann vorgesehen sein, dass sich das Blendenhaltemittel von dem Abdeckelement nach
innen ins Teleskopierelement erstreckt. Bevorzugt befindet sich das Blendenhaltemittel
an einer Innenseite des Abdeckelements.
[0029] Um auf eine technisch einfache Art und Weise das Blendenhaltemittel zur Verfügung
zu stellen, kann vorgesehen sein, dass das Blendenhaltemittel einstückig und/oder
materialeinheitlich, insbesondere monolitisch, in dem Blendenprofil integriert ist.
So kann das Blendenhaltemittel einstückig und/oder materialeinheitlich, insbesondere
monolithisch, mit dem Abdeckelement verbunden sein. Zusätzlich oder alternativ ist
es denkbar, dass das Druckholmhaltemittel einstückig und/oder materialeinheitlich,
insbesondere monolitisch, in dem Druckholm integriert ist. Hierdurch kann der Druckholm
montagefreundlich hergestellt sein.
[0030] Bevorzugt ist das Blendenprofil durch eine horizontale Bewegung an dem Druckholm
montierbar, insbesondere verrastbar. Besonders bevorzugt ist das Blendenprofil nur
durch eine horizontale Bewegung an dem Druckholm montierbar, insbesondere verrastbar.
Besonders bevorzugt wird das Blendenprofil in den Druckholm eingeclipst. Hierdurch
kann auf technisch einfache Art und Weise das Blendenprofil montierbar sein.
[0031] Das Blendenprofil und/oder der Druckholm des erfindungsgemäßen Trennwandelements
kann sowohl für eine Verwendung bei einem manuellen Trennwandelement als auch bei
einem automatischen Trennwandelement geeignet sein, wodurch sich eine deutliche Komplexitätsreduktion
für die Fertigung und Beschaffung von Bauelementen für Trennwandanlagen ergibt.
[0032] Bei einem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement und/oder einem motorisch verschiebbaren
Trennwandelement ist bevorzugt zumindest ein Sicherheitsschalter angeordnet. Der Sicherheitsschalter
ist vorgesehen, um bei Kontakt des Teleskopierelements mit einem Hindernis die motorische
Antriebsvorrichtung des Teleskopierelements und/oder den motorischen Antrieb des gesamten
Trennwandelements zu unterbrechen oder abzuschalten. Somit wird beim Anfahren an ein
Hindernis einen Schaltimpuls für eine Steuerung des Trennwandelements und/oder des
Teleskopierelements erzeugt. Der Sicherheitsschalter ist bevorzugt an der Stirnfläche
des Druckholms angeordnet. Bevorzugt verdeckt das Blendenprofil den Sicherheitsschalter.
[0033] Das Blendenprofil kann zur Betätigung des Sicherheitsschalters vorgesehen sein. Bevorzugt
um diese Funktionalität zu erreichen, kann vorgesehen sein, dass das Blendenhaltemittel
und das Druckholhaltemittel derart zusammenwirken, dass das Blendenprofil entgegen
der Teleskopierrichtung bezogen auf den Druckholm beweglich anordbar ist. Hierbei
ist es denkbar, dass die Blendenhaltemittel und die Druckkholmhaltemittel entgegen
der Teleskopierrichtung formschlussfrei zueinander anordbar sind. Insbesondere ist
das Blendenhaltemittel derart von dem Druckholm beanstandet anordbar, dass der Sicherheitsschalter,
insbesondere durch eine Bewegung des Blendenprofils entgegen der Teleskopierrichtung,
betätigbar ist. Somit wirkt das Blendenprofil als ein Betätigungsmittel für den Sicherheitsschalter.
Derart angeordnet kann das Blendenprofil eine Freistellung, in der der Sicherheitsschalter
unbetätigt ist, und mindestens eine Betätigungsstellung, in der der Sicherheitsschalter
betätigt ist und einen Schaltimpuls zur Unterbrechung oder Abschaltung des motorischen
Antriebs oder der motorischen Antriebsvorrichtung erzeugt, einnehmen.
[0034] Rein beispielhaft kann das Blendenprofil zur Betätigung des Sicherheitsschalters
über einen Betätigungsweg W von 2 mm ≤ W ≤ 20 mm, bevorzugt 3 mm ≤ W ≤ 15 mm, besonders
bevorzugt von 4 mm ≤ W ≤ 10 mm bewegbar sein.
[0035] Bevorzugt ist das Blendenhaltemittel reversibel betätigbar. Das heißt, dass das Blendenprofil
zwischen der Freistellung und der Betätigungsstellung hin und her bewegbar ist.
[0036] Es ist denkbar, dass zwischen dem Blendenprofil und dem Druckholm ein Federelement
angeordnet ist, welches das Blendenprofil mit einer vom Druckholm weg gerichteten
Kraft beaufschlagt. Das Federelement kann dazu dienen, das Blendenprofil, sofern es
außer Kontakt ist mit dem Hindernis, in der Freistellung zu halten. Zusätzlich oder
alternativ kann das Federelement dazu dienen, das Blendenprofil von der Betätigungsstellung
in die Freistellung zu bewegen.
[0037] Damit das Federelement das Blendenprofil in die Freistellung bewegen kann, kann vorgesehen
sein, dass das Blendenhaltemittel und das Druckholmhaltemittel in der Betätigungsstellung
in Teleskopierrichtung formschlussfrei zueinander ausgebildet sind.
[0038] Das Federelement kann an der Stirnfläche des Druckholms befestigt, z. B. angeschraubt,
sein. Das Federelement ist insbesondere als eine Blattfeder ausgebildet. Es können
auch mehrere Federelemente über die Stirnfläche des Druckholms verteilt sein. Bevorzugt
überdeckt das Blendenprofil das Federelement bzw. die Federelemente.
[0039] Als Sicherheitsschalter kann insbesondere ein Microschalter vorgesehen sein. Zusätzlich
kann innen am Blendenprofil, insbesondere auf der Innenseite des Abdeckelements, zumindest
ein magnetisch betätigbare Schalter befestigt, insbesondere aufgeklebt, sein. Der
magnetisch betätigbaren Schalter, z. B. ein Reedschalter, kann dazu dienen, ein Hindernis
von der Endlage des Trennwandelements, z. B. an einer Gebäudewand, zu unterscheiden.
Hierzu sind an oder in der Gebäudewand Magnete angeordnet, die mit dem magnetisch
betätigbaren Schalter zusammenwirken können. Der magnetisch betätigbare Schalter kann
in der Nähe der Endlage den Schaltimpuls des Sicherheitsschalters übersteuern und
so ein weiteres Ausfahren des Teleskopierelements in die Endlage ermöglichen. Hierdurch
ist es möglich, einen genügend festen Anpressdruck zum Schallschutz und/oder zum Verspannen
der Trennwand in der Endlage zu erreichen. Bevorzugt ist das Blendenprofil derart
geformt, dass der magnetisch betätigbare Schalter für den Betrachter nicht sichtbar
ist.
[0040] Bevorzugt ist dasselbe Blendenprofil auch für ein manuell ausfahrbares Teleskopierelement
verwendbar. Hierzu kann vorgesehen sein, dass das Druckholmhaltemittel und das Blendenhaltemittel
derart zusammenwirken, dass das Blendenprofil in einer ersten Position in oder an
dem Druckholm haltbar, insbesondere verrastbar, ist, in welcher insbesondere ein erster
Abstand A1 zwischen einem ersten Anschlagabschnitt des Druckholms und dem Blendenprofil
ausgebildet ist, und in einer zweiten Position in oder an dem Druckholm haltbar, insbesondere
verrastbar, ist, in welcher insbesondere ein zweiter Abstand A2 zwischen einem ersten
Anschlagabschnitt des Druckholms und dem Blendprofil ausgebildet ist. Das Blendenprofil
kann dabei jeweils in Teleskopierrichtung am Druckholm gehalten sein. Anders ausgedrückt,
kann das Blendenprofil in einer ersten und in einer zweiten Position an oder in dem
Druckholm in der Teleskopierrichtung haltbar, insbesondere verrastbar, sein, wobei
in der ersten Position das Blendenprofil einen ersten Abstand A1 entgegen der Teleskopierrichtung
gegenüber dem Druckholm einnimmt und in der zweiten Position einen zweiten Abstand
A2 entgegen der Teleskopierrichtung gegenüber dem Druckholm einnimmt. In der zweiten
Position kann das Blendenprofil einen größeren Abstand zu dem Druckholm aufweisen
als in der ersten Position. Der Abstand A2 kann größer sein als der Abstand A1.
[0041] Bei dem ersten Abstand A1, welcher beispielsweise bei einem manuell ausfahrbares
Teleskopierelement und/oder für ein manuell verschiebbares Trennwandelement ausgebildet
ist, kann das Blendenprofil am Druckholm im Wesentlichen fixiert sein, während bei
dem zweiten Abstand A2, welcher insbesondere bei einem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement
und/oder einem motorisch verschiebbares Trennwandelement vorliegt, kann das Blendenprofil
gegenüber dem Druckholm beweglich, insbesondere federnd, gelagert sein. Hierdurch
lässt sich insbesondere dasselbe Blendenprofil sowohl für manuelle als auch für automatische
Trennwandelemente verwenden, was zu einer deutlichen Komplexitätsreduktion in den
zur Ausbildung eines Trennwandelements notwendigen Bauelementen führt.
[0042] Die zweite Position kann der Freistellung entsprechen. Insbesondere entspricht jedoch
die erste Position nicht der Betätigungsstellung. Zwar können bevorzugt der Anschlagabschnitt
und das Blendenprofil in einer der möglichen Betätigungsstellungen einen ähnlichen
oder denselben ersten Abstand A1 gegenüber dem Druckholm wie in der ersten Position
aufweisen. Jedoch ist bevorzugt in der Betätigungsstellung das Blendenprofil anders
als in der ersten Position nicht in Telekopierrichtung an dem Druckholm gehalten.
[0043] Insbesondere ist das Blendenprofil in der ersten Position entgegen der Teleskopierrichtung
fixiert. Anders ausgedrückt, ist in der ersten Position das Blendenprofil nur wenig
oder gar nicht entgegen der Teleskopierrichtung bewegbar. So kann das Blendenprofil
z. B. nur weniger als 2 mm, bevorzugt weniger als 1 mm, besonders bevorzugt weniger
als 0,5 mm entgegen der Teleskopierrichtung bewegbar sein.
[0044] Es kann sein, dass in der ersten Position und/oder in der Betätigungsstellung das
Blendenprofil entgegen der Teleskopierrichtung an dem übrigen Teleskopierelement,
insbesondere an dem Druckholm und/oder an den Deckplatten, anliegt. Hierbei kann das
Blendenprofil unmittelbar anliegen. Z. B. kann ein distales Ende des Blendenhaltemittels
an dem Druckholm anliegen. Alternativ oder zusätzlich können in der ersten Position
und/oder in der Betätigungsstellung das Blendenprofil und der Druckholm über ein federelastisches
Element, z. B. ein Dichtungsband, aneinander anliegen. Hierdurch kann eine störende
Geräuschentwicklung verhindert sein. Das federelastische Element kann zudem eine Kraft
auf den Formschluss des Blendenhaltemittels mit dem Druckholm in Teleskopierrichtung
ausüben.
[0045] Der Druckholm kann einen ersten Anschlagabschnitt und einen zweiten Anschlagabschnitt
umfassen, an dem das Blendenprofil, insbesondere das Abdeckelement, bevorzugt unter
Zwischenanordnung jeweils eines federelastischen Elements, anliegt. Somit können über
mindestens zwei federelastische Elemente der Druckholm und das Blendenprofil in der
ersten Position und/oder in der Betätigungsstellung aneinander anliegen.
[0046] Vorzugsweise ist ein Erreichen der ersten Position ausgehend von der zweiten Position
durch eine Bewegung des Blendenprofils entgegen der Teleskopierrichtung verhindert.
Da in der ersten Position das Blendenprofil in Teleskopierrichtung, insbesondere formschlüssig,
gehalten ist, so steht eine Bewegung ausgehend von der zweiten Position, d. h. der
Freistellung, in die erste Position einer Reversiblität der Schalterbetätigung entgegen.
[0047] Es ist denkbar, dass das Blendenprofil in einer ersten Montagestellung und in einer
zweiten Montagestellung an dem Druckholm anordbar ist, wobei sich das Blendenprofil
in der zweite Montagestellung um eine horizontale Achse gedreht im Vergleich zu der
ersten Montagestellung befindet. Insbesondere ist das Blendenprofil hierbei um 180°
gedreht. Bevorzugt ist die erste Montagestellung dazu vorgesehen, dass das Blendenprofil
die erste Position einnimmt, und die zweite Montagestellung ist dazu vorgesehen, dass
das Blendenprofil die zweite Position einnimmt.
[0048] Besonders bevorzugt kann das Blendenprofil die erste Position nur in der ersten Montagestellung
und/oder das Blendenprofil die zweite Position nur in der zweiten Montagestellung
einnehmen. Hierzu können das Blendenprofil und/oder der Druckholm asymmetrisch in
Bezug auf eine vertikale Mittelebene des Trennwandelements ausgestaltet sein. So kann
in der ersten Montagestellung das Blendenhaltemittel mit einem ersten Druckholmhaltemittel
und in der zweiten Montagestellung das Blendenhaltemittel mit einem weiteren Druckholmhaltemittel,
das insbesondere zum ersten Druckholmhaltemittel bezogen auf die Mittelebene asymmetrisch
ist, zusammenwirken. Durch diesen Aufbau ist es insbesondere möglich, dass in einer
Betätigungsstellung zwar derselbe Abstand A1 eingenommen werden kann, ohne dass jedoch
die erste Position eingenommen wird.
[0049] Es ist denkbar, dass mindestens zwei Haltestellen vorgesehen sind, an denen jeweils
ein Blendenhaltemittel und ein Druckholmhaltemittel zusammenwirken, wobei die Haltestellen
horizontal voneinander beabstandet sind. Hierdurch kann eine mechanisch wackelarme
Anordnung des Blendenprofils an dem Druckholm erreicht werden. Insbesondere sind sowohl
in der ersten Position als auch in der zweiten Position jeweils zwei Haltestellen
vorgesehen. Somit kann sowohl für vollautomatische, halbautomatische und manuelle
Trennwandelemente eine wackelarme Anordnung erreicht werden. Besonders bevorzugt sind
drei Haltestellen vorgesehen, durch die in der ersten und in der zweiten Position
jeweils zwei Haltestellen zur Verfügung gestellt werden. Somit findet eine Haltestelle
sowohl in der ersten als auch in der zweiten Position Verwendung. Die mindestens zwei
Haltestellen können in demselben Abstand zu der vertikalen Mittelebene des Trennwandelements
angeordnet sein.
[0050] Bevorzugt wirken dieselben zumindest zwei Blendenhaltemittel, d. h. das erste und
das zweiten Blendenhaltemittel, in der ersten und in der zweiten Position mit Druckholmhaltemitteln
zusammen.
[0051] Bevorzugt ist es vorgesehen, dass sich das Blendenhaltemittel in vertikaler Richtung
über das Blendenprofil und/oder das Druckholmhaltemittel in vertikaler Richtung über
den Druckholm erstreckt. Hierdurch kann die Funktionssicherheit des Trennwandelements
erhöht werden, da ein Verdrehen des Blendenprofils gegenüber dem Druckholm verhindert
ist. Das Blendenhaltemittel und/oder das Druckholmhaltemittel ist bevorzugt in vertikaler
Richtung durchgehend ausgebildet. Alternativ kann das Blendenhaltemittel und/oder
das Druckholmhaltemittel bevorzugt Unterbrechungen in gleichmäßige Abstände aufweisen.
Durch diese Alternativen ist es möglich, den Druckholm und/oder das Blendenprofil
an unterschiedliche vertikale Höhen der Deckplatten einfach anzupassen. Besonders
bevorzugt sind der Druckholm mit dem Druckholmhaltemittel und/oder das Blendenprofil
mit dem Blendenhaltemittel stranggepresst ausgeformt.
[0052] Es kann sein, dass das Blendenprofil durch das federelastische Element gegen vertikales
Verschieben gehindert ist. Das Blendenprofil und/oder der Druckholm ist hierbei derart
gegen das federelastische Element gepresst, dass ein vertikales Verschieben durch
Haftreibung verhindert ist. Diese Lösung ist insbesondere für ein Blendenprofil in
der ersten Position und/oder in einer Betätigungsstellung gewählt.
[0053] In der zweiten Position kann eine derartige Haftreibung fehlen. Es ist denkbar, dass
das Blendenprofil einen Halter aufweist, der auf dem Federelement aufliegt. Hierdurch
kann das Blendenprofil in der zweiten Position und/oder in einer Betätigungsstellung
an einer vertikalen Verschiebung gehindert sein. Ebenfalls ist es denkbar, dass das
Blendenprofil eines manuellen Trennwandelements mit dem Federelement ausgestattet
ist. Diese Ausstattung kann der Geräuschreduzierung und/oder der Verhinderung einer
vertikalen Verschiebung dienen.
[0054] Bevorzugt weist das Blendenprofil Seitenteile auf, die die Deckplatten des Teleskopierelements,
insbesondere auf der Vorder- und Rückseite des Teleskopierelements, überlappen. Hierdurch
wird ein ästhetisch spaltfreier Übergang zwischen dem Blendenprofil und den Deckplatten
erreicht. Insbesondere sind die Seitenteile derart ausgeformt, dass die Seitenteile
sowohl in der ersten als auch in der zweiten Position und/oder über den Betätigungsweg
die Deckplatten des Trennwandelements überlappen.
[0055] Ferner kann vorgesehen sein, dass das erste Blendenhaltemittel einen ersten Steg
und das zweite Blendenhaltemittel einen zweiten Steg umfassen. Der erste und der zweite
Steg können insbesondere horizontal zueinander beanstandet sein und/oder sich in der
Vertikalen jeweils über das Blendenprofil erstrecken. Hierdurch wird erreicht, dass
eine besonders einfache und funktionssichere Ausgestaltung der Blendenhaltemittel
ermöglicht wird.
[0056] Zudem kann vorgesehen sein, dass der erste Steg und der zweite Steg parallel zueinander
verlaufen. Hierdurch wird erreicht, dass ein einfaches und sicheres Montieren und
Halten des Blendenprofils, insbesondere sowohl in der ersten als auch in der zweiten
Montagestellung, ermöglicht wird. Der erste Steg und der zweite Steg können alternativ
oder zusätzlich parallel zu der vertikalen Mittelebene des Blendenprofils verlaufen.
Der erste und der zweite Steg können z. B. denselben Abstand von der vertikalen Mittelebene
aufweisen.
[0057] Ferner kann vorgesehen sein, dass das der erste Steg und der zweite Steg eine im
Wesentlichen identische horizontale Höhe H aufweisen. Hierdurch wird erreicht, dass
ein einfaches und sicheres Halten des Blendenprofils z. B. durch ein einfaches Einführen
der Blendenhaltemittel, ermöglicht wird. Zudem können der erste und der zweite Steg
derart an dem Blendenholm zur Anlage kommen, dass das Abdeckelement senkrecht zu den
Deckplatten anordbar ist.
[0058] Der erste Steg und/oder der zweite Steg können des Blendenprofils können biegeelastisch
ausgebildet sein. Hierdurch kann auf einfache Art das Blendenprofil an dem Druckholm
aufclipsbar sein.
[0059] Es kann vorgesehen sein, dass das erste Blendenhaltemittel ein am Steg ausgeformtes
Formschlussmittel, insbesondere eine vom ersten Steg abstehende Rastnase, aufweist
und das zweite Blendenhaltemittel ein am zweiten Steg ausgeformtes zweites Formschlussmittel,
insbesondere eine vom zweiten Steg abstehende zweite Rastnase, aufweist. Die Formschlussmittel,
z. B. Nut oder Rastnase, können insbesondere derart angeordnet sein, dass die Formschlussmittel
sowohl in der ersten als auch in der zweiten Montagestellung mit Druckholmmitteln
zusammenwirken. Hierdurch wird erreicht, dass das Blendenprofil materialsparend und
sicher gehalten ist.
[0060] Ferner kann vorgesehen sein, dass das erste Formschlussmittel, insbesondere die erste
Rastnase, auf einer ersten Höhe H1 am ersten Steg und das zweite Formschlussmittel,
insbesondere die zweite Rastnase, auf einer zweiten Höhe H2 am zweiten Steg angeordnet
sind, wobei die erste Höhe H1 von der zweiten Höhe H2 verschieden ist. Als Höhe H1,
H2 wird der Abstand der Formschlussmittel zum Abdeckelement bezeichnet. Hierdurch
kann beispielsweise die erste Position des Blendenprofils und die zweite Position
des Blendenprofils im oder am Druckholm realisiert sein.
[0061] Die erste Rastnase kann am distalen Ende des ersten Steges angeordnet sein. Hierdurch
wird erreicht, dass durch die Anordnung einer ersten Rastnase am distalen Ende des
ersten Steges ein besonders leichtes Einclipsen des Blendenprofils durch hohe Biegsamkeit
ermöglicht wird. Alternativ oder zusätzlich kann die zweite Rastnase des zweiten Steges
unterhalb des distalen Endes des zweiten Steges angeordnet sein. Hierdurch ist es
möglich, dass das distale Ende des zweiten Steges als Anschlag wirkt, durch den ein
Halten in der Teleskopierrichtung in der Betätigungsstellung verhindert ist.
[0062] Ferner kann es sein, dass der Druckholm einen ersten Wandabschnitt und einen zweiten
Wandabschnitt umfasst, an dem die Druckholmhaltemittel angeordnet sind. Der erste
und/oder der zweite Wandabschnitt können L-förmig ausgestaltet sein, wobei insbesondere
ein Schenkel des "L" einem distalen Ende eines Steges gegenüberliegt.
[0063] Der erste Wandabschnitt des Druckholms und der zweite Wandabschnitt des Druckholms
können zumindest in einem Abschnitt im Wesentlichen parallel zum ersten Steg des Blendenprofils
und zum zweiten Steg des Blendenprofils verlaufen. Hierdurch wird erreicht, dass eine
besonders einfache und funktionssichere Führung des Blendenprofils beim Verrasten
und/oder während des Betätigungswegs mit dem Druckholm gewährleistet ist. Bevorzugt
sind die Stege und die dazu korrespondierenden Wandabschnitte beabstandet voneinander
angeordnet, so dass aufgrund der fehlenden Reibung keine störende Geräusche hervorgerufen
werden.
[0064] Ferner kann vorgesehen sein, dass die Druckholmhaltemittel ein erstes Druckholmhaltemittel,
ein zweites Druckholmhaltemittel und ein drittes Druckholmhaltemittel umfassen, wobei
bevorzugt das erste Druckholmhaltemittel und das zweite Druckholmhaltemittel am ersten
Wandabschnitt des Druckholms sowie das dritte Druckholmhaltemittel am zweiten Wandabschnitt
des Druckholms angeordnet sind. Bevorzugt sind dabei das erste, das zweite und das
dritte Druckholmhaltemittel in unterschiedlichen Höhen bezogen auf das Abdeckelement
angeordnet.
[0065] Es kann sein, dass der Höhenunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Blendenhaltemittel
dem Höhenunterschied zwischen dem ersten und dem dritten Druckholmhaltemittel und/oder
dass der Höhenunterschied zwischen dem ersten und dem zweiten Blendenhaltemittel dem
Höhenunterschied zwischen dem zweiten und dritten Druckholmhaltemittel entspricht.
Hierdurch kann beispielsweise erreicht werden, dass die erste Position des Blendenprofils
und die zweite Position des Blendenprofils im oder am Druckholm realisierbar ist,
wobei diese definierten Positionen durch eine 180° Drehung des Blendenprofils herstellbar
sind. Hierzu sind bevorzugt nur ein Druckholmhaltemittel an einem der Wandabschnitte
und/oder nur zwei Blendenhaltemittel vorgesehen.
[0066] Ferner kann vorgesehen sein, dass das Blendenprofil im Wesentlichen senkrecht zur
vertikalen Mittelebene des Trennwandelements verläuft. Hierdurch wird erreicht, dass
eine besonders ästhetische Anmutung der Seitenfläche bewirkt wird, als auch eine sichere
Funktionsweise des Trennwandelements beim Anschlag der Seitenfläche an eine Gebäudewand
oder den befestigten Anschlag.
[0067] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Technische Merkmale mit gleicher Funktion sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen
versehen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Trennwandanlage mit einem erfindungsgemäßen Trennwandelement
in einer Frontansicht
- Fig. 2
- Querschnittsansicht durch ein erfindungsgemäßes Trennwandelement mit einem manuell
ausfahrbaren Teleskopierelement gemäß A-A aus Figur 1,
- Fig. 3
- dieselbe Ansicht wie in Figur 2, in der Höhen H1 bis H6 dargestellt sind,
- Fig. 4
- Querschnittsansicht durch ein erfindungsgemäßes Trennwandelement mit einem automatisch
ausfahrbaren Teleskopierelement in einer Freistellung gemäß A-A aus Figur 1
- Fig. 5
- Querschnittsansicht durch ein erfindungsgemäßes Trennwandelement mit einem automatisch
ausfahrbaren Teleskopierelement aus Figur 4 in einer Betätigungsstellung gemäß X-X
aus Figur 1
- Fig. 6
- ein Ausschnitt aus einem Längsschnitt gemäß B-B der Figur 1 für das in den Figuren
4 und 5 gezeigte Ausführungsbeispiel.
[0068] In Fig. 1 ist grob schematisch eine erfindungsgemäße Trennwandanlage 1 und ein erfindungsgemäßes
Trennwandelement 2 der Trennwandanlage 1 während dem Aufbau einer Trennwand abgebildet.
Das Trennwandelement 2 ist z. B. deckenseitig über Laufrollen 32 in einer Schiene
31 geführt und umfasst deckenseitig sowie bodenseitig eine nicht dargestellte Dichtleiste.
Die Dichtleisten sind gegen die Decke bzw. den Boden zum schalldichten Anschluss ausfahrbar
und können das Trennwandelement 2 verspannen.
[0069] Das Trennwandelement 2 weist eine erste vertikale Seitenfläche 3 und eine zweite
vertikale Seitenfläche 4 auf, wobei die erste Seitenfläche 3 im gezeigten Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 teleskopierbar ist.
[0070] Das Trennwandelement 2 umfasst hierzu ein in horizontaler Richtung ausfahrbares Teleskopierelement
23, welches - in der Bildebene der Fig. 1 - nach rechts in eine Teleskopierrichtung
gemäß dem Pfeil 50 ausfahrbar ist. Die Ausfahrbewegung des Teleskopierelements 23
gegenüber dem übrigen Trennwandelement 2 wird mittels einer rein schematisch dargestellten
und in Fig. 1 durch eine Verkleidungsplatte 26 verdeckten und daher nur gestrichelt
dargestellten Antriebsvorrichtung 25 erzeugt, welche manuell und/oder motorisch betätigbar
ist. Die Antriebsvorrichtung 25 weist exemplarisch zwei Ausfahreinheiten 37 auf. Die
Antriebsvorrichtung 25 umfasst einen manuellen und/oder elektromotorischen Antrieb
(nicht dargestellt), der in eine der Ausfahreinheiten 37 integriert oder zwischen
den Ausfahreinheiten angeordnet sein kann. Jede Ausfahreinheit 37 kann beispielsweise
eine Spindelmutter, die von dem manuellen und/oder elektromotorischen Antrieb über
eine Spindel angetrieben wird, umfassen. Die Spindelmutter kann beispielsweise über
ein Scherengestänge mit dem Teleskopierelement 23 verbunden sein. In jeder Ausfahreinheit
37 bewegt sich durch die Rotation der Spindel die Spindelmutter entlang der Spindel,
so dass das Teleskopierelement 23 in horizontaler Richtung seitlich aus dem übrigen
Trennwandelement 2 herausfährt, so dass das Teleskopierelement 23 einen ausgefahrenen
Zustand II einnehmen kann. Ebenfalls kann das Teleskopierelement 23 durch die Antriebsvorrichtung
25 wieder eingefahren werden und einen eingefahrenen Zustand I annehmen. In Figur
1 ist das Teleskopierelement 23 in dem eingefahrenen Zustand I dargestellt.
[0071] Das Teleskopierelement 23 umfasst einen in Figur 1 verdeckten und in den Figuren
2 bis 5 dargestellten Druckholm 5, welcher mit der Antriebsvorrichtung 25 gekoppelt
ist. Der Druckholm 5 ist des Weiteren mit Deckplatten 27 des Teleskopierelements 23
verbunden, von denen eine Deckplatte 27 in Figur 1 dargestellt ist. Im eingefahrenen
Zustand I verdecken die Deckplatten 27 teilweise die Verkleidungsplatten 26. Über
den Druckholm 5 werden die Deckplatten 27 mittels der Antriebsvorrichtung 25 seitlich
aus- oder wieder eingefahren. Durch das Ausfahren des Telekopierelements 23 kann ein
Spalt 100 zwischen einer feststehenden Wand 101 und dem Trennwandelement 2 geschlossen
werden. Bei geschlossenen Spalt liegt das Teleskopierelement 23 in dem ausgefahrenen
Zustand II vor. Hierdurch wird ein Sicht- und Schallschutz erreicht. Obwohl in den
Figuren 2 bis 5 der Übersichtlichkeit halber teilweise nur jeweils eine Deckplatte
27 oder Verkleidungsplatte 26 dargestellt ist, sind jedoch jeweils gegenüberliegende
Deckplatten 27 und Verkleidungsplatten 26 vorhanden.
[0072] Wie in den Figuren 2 bis 4 dargestellt, ist der Druckholm 5 ist bevorzugt als Profil
ausgebildet, welches insbesondere stranggepresst oder extrusionsgeformt ist. Der Druckholm
5 ist mit der Antriebsvorrichtung 25 an einer Stirnfläche 30 des Druckholms 5 durch
ein Befestigungselement 29 verschraubt. Hierdurch entfällt oder reduziert sich der
Zerspanungsaufwand bei der Herstellung des Druckholms 5.
[0073] Erfindungsgemäß ist ein Blendenprofil 6 vorgesehen, das den seitlichen Abschluss
des Teleskopierelements 23 bildet und den Druckholm 5 verdeckt. Das Blendenprofil
6 bildet zusammen in den Figuren 2 bis 5 dargestellten und als elastische Schalldämpfer
28 wirkenden Hohlkammerdichtungen die Seitenfläche 3 des Trennwandelements 2. Durch
das Blendenprofil 6 wird das Befestigungselement 29 verdeckt. Hierdurch ist es möglich,
dass trotz der einfachen Herstellung des Druckholms 5 das Trennwandelement 2 eine
ansprechende ästhetische Gestaltung aufweist.
[0074] Wie in Figur 1 dargestellt, erstreckt sich das Blendenprofil 6 im Wesentlichen über
die gesamte vertikale Höhe 52 der Deckplatten 27. Das Blendenprofil 6 ist stranggepresst.
Damit kann das Blendenprofil 6 einfach an die vertikale Höhe der Deckplatten 27 angepasst
werden.
[0075] Wie in den Figuren 2 bis 5 dargestellt, sind ein erstes und ein zweites Blendenhaltemittel
7, 8 monolithisch mit dem übrigen Blendenprofil 6 ausgeformt. Die Blendenhaltemittel
7, 8 erstrecken sich über die gesamte vertikale Höhe des Blendenprofils 6. Entsprechend
sind Druckholmhaltemittel 9, 10, 11 monolithisch mit dem übrigen Druckholm 5 ausgeformt.
Die Druckholmhaltemittel 9, 10, 11 erstrecken sich über die gesamte vertikale Höhe
des Druckholms 5. Hierdurch sind das Blendenprofil 6 und der Druckholm 5 einfach skalierbar
und sicher aneinander gehalten. Durch die Integration der Blendenhaltemittel 7, 8
in das Blendenprofil 6 und der Integration der Druckholmhaltemittel 9, 10, 11 in den
Druckholm 5 ist auf technisch einfache Weise das Blendenprofil 6 an dem Druckholm
5 gehalten. Die Blendenhaltemittel 7, 8 erstrecken sich in das Innere des Teleskopierelements
23. Hierdurch sind durch die Blendenhaltemittel 7, 8 und die Druckholmhaltemittel
9, 10, 11 gebildete Haltestellen, die den Halt des Blendenprofils 6 an dem Druckholm
5 bilden, nicht sichtbar.
[0076] Das erfindungsgemäße Trennwandelement 2 gemäß Figur 1 kann ein motorisch ausfahrbares
Teleskopierelement 23 oder ein manuell ausfahrbares Teleskopierelement 23 aufweisen,
je nach Ausbildung der Antriebsvorrichtung 25. Im ausgefahrenen Zustand II sind das
Trennwandelement 2 mit dem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement 23 und das Trennwandelement
2 mit dem manuell ausfahrbaren Teleskopierelement 23 von außen identisch. Sofern kein
Hindernis vorliegt, überlappt im eingefahrenen Zustand I gemäß Figur 1 das Blendenprofil
6 des motorisch ausfahrbaren Teleskopierelements 23 etwas weniger mit den Deckplatten
27 als das Blendenprofil 6 des manuell ausfahrbaren Teleskopierelements 23, wie ein
Vergleich der Figuren 2 und 4 zeigt. Ansonsten ist der äußere Eindruck auch im eingefahrenen
Zustand I identisch. Hierdurch sind vollautomatische, teilautomatische und manuelle
Trennwandelemente 2 von der äußeren Anmutung her im Wesentlichen identisch. So überdeckt
das Blendenprofil 6 beispielsweise Federelemente 22, Sicherheitsschalter 35 und/oder
Reedschalter 36 eines motorisch ausfahrbaren Teleskopierelements 23. Hierdurch sind
die Federelemente 22, die Sicherheitsschalter 35 und/oder Reedschalter 36 für den
Betrachter nicht sichtbar. Die Federelemente 22, die Sicherheitsschalter 35 und/oder
Reedschalter 36 sind im Inneren des Teleskopierelements 23 angeordnet.
[0077] Die Figuren 2 bis 4 zeigen eine Querschnittsansicht des Trennwandelements 2 aus Figur
1 gemäß der Linie A-A. Die Figur 5 zeigt eine Querschnittsansicht des Trennwandelements
aus Figur 4 gemäß der Linie X-X aus Figur 1. Hierbei ist in den Figuren 2 und 3 ein
Trennwandelement 2 mit einem manuell ausfahrbaren Teleskopierelement 23 und in den
Figuren 4 und 5 ein Trennwandelement 2 mit einem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement
23 dargestellt. Wie die Figuren 2 bis 5 zeigen, kann dasselbe Blendenprofil 6 sowohl
bei einem manuell als auch bei einem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement 23
verwendet werden. Hierzu befindet sich das Blendenprofil 6 in den Figuren 2 und 3
in einer ersten Montagestellung III und in den Figuren 4 und 5 in einer zweiten Montagestellung
IV. Das Blendenprofil 6 ist in der ersten Montagestellung III im Vergleich zu dem
Blendenprofil 6 in der zweiten Montagestellung IV um 180° um eine horizontale Achse
53 gedreht. Ebenfalls ist der Druckholm 5 bei einem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement
23 derselbe wie bei einem manuell ausfahrbaren Teleskopierelement 23. Somit können
durch die Verwendung derselben Komponenten die Variantenvielfalt und damit die Lagerhaltung
für das erfindungsgemäße Trennwandelement 2 gering gehalten werden. Zudem kann durch
einen Austausch einer manuellen Antriebsvorrichtung 25 gegen eine motorische Antriebsvorrichtung
25, ein Montieren der Sicherheitsschalter 35, der Reedschalter 36 und ggf. der Federelemente
22 und eine 180° Drehung des Blendenprofils 6 das Trennwandelement 22 mit einem manuell
ausfahrbaren Teleskopierelement 23 auf einfache Weise in ein Trennwandelement 22 mit
einem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement 23 umgewandelt werden.
[0078] Wie in den Figuren 2 bis 5 jeweils dargestellt, weist der Druckholm 5 ein U-förmiges
Grundprofil 24 auf, an dem ein erster L-förmiger Wandabschnitt 16 und ein zweiter
L-förmiger Wandabschnitt 17 des Druckholms 5 angeordnet sind. An dem ersten Wandabschnitt
16 sind ein erstes Druckholmhaltemittel 9 und ein zweites Druckholmhaltemittel 10
ausgeformt. An dem zweiten Wandabschnitt 17 ist ein drittes Druckholmhaltemittel 11
ausgebildet.
[0079] An dem ersten L-förmigen Wandabschnitt 16 schließt sich ein erster Anschlagabschnitt
18 und am zweiten L-förmigen Wandabschnitt 17 ein zweiter Anschlagabschnitt 19 an.
Der erste Anschlagabschnitt 18 und der zweite Anschlagabschnitt 19 verlaufen rechtwinklig
zu den L-förmigen Wandabschnitten 16,17, so dass der kurze Schenkel eines L-förmigen
Wandabschnitts 16,17 parallel zum Anschlagabschnitt 18,19 verläuft.
[0080] Das Blendenprofil 6 ist verliersicher im oder an dem Druckholm 5 angeordnet. Hierzu
weist das Blendenprofil 6 das erste Blendenhaltemittel 7 und das zweites Blendenhaltemittel
8 auf. Das erste und das zweite Blendenhaltemittel 7, 8 sind horizontal beabstandet.
In dem gezeigten Ausführungsbeispiel der Figuren 2 bis 5 ist das erste Blendenhaltemittel
7 aus einem ersten Steg 12 gebildet, an dessen distalem Ende eine erste Rastnase 14
angeordnet ist. Das zweite Blendenhaltemittel 8 umfasst einen zweiten Steg 13, wobei
der erste Steg 12 und der zweite Steg 13 in etwa die gleiche Höhe H5 aufweisen, wie
in Figur 3 dargestellt. Am zweiten Steg 13 ist eine zweite Rastnase 15 angeordnet.
Die Stege 12,13 sind so ausgebildet, dass sie biegeelastisch sind, d.h. dass sie beispielsweise
beim Einsetzen des Blendenprofils 6 in oder an dem Druckholm 5, durch die Ausgestaltung
der Wandabschnitte 16,17 bewirkt, elastisch aufeinander zu verschwenken. Hierdurch
kann das Blendenprofil 6 durch eine horizontale Bewegung in den Druckholm 5 eingeclipst
werden. Eingeclipst gehen die Blendenhaltemittel 7, 8 einen Formschluss mit den Druckholmhaltemitteln
9, 10, 11 in Teleskopierrichtung 50 ein. Hierdurch ist das Blendenprofil 6 an dem
Druckholm 5 verrastet.
[0081] Die Druckholmhaltemittel 9, 10, 11 und die Blendenhaltemittel 7, 8 sind asymmetrisch
zu einer Mittelebene 51 ausgebildet. Hierdurch ist es möglich, dass in der ersten
Montagestellung III das Blendenprofil 6 eine erste Position V in Bezug auf den Druckholm
5 einnimmt, die in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist, während in der zweiten Montagestellung
IV das Blendenprofil 6 eine zweiten Position VI in Bezug auf den Druckholm 5 einnimmt,
wie in der Figur 4 dargestellt. Hierbei sind in der ersten Position V als auch in
der zweiten Position VI die Rastnasen 14, 15 mit Druckholmhaltemittel 9, 10, 11 verrastet,
so dass das Blendenprofil 6 in der Teleskopierrichtung 50 an dem Druckholm 5 gehalten
ist. Es ist ersichtlich, dass sich in der in Fig. 4 gezeigten Konfiguration der Abstand
A2 zwischen dem Blendenprofil 6 und dem Druckholm 5 verglichen mit der in Fig. 2 gezeigten
Konfiguration mit dem Abstand A1 zwischen dem Blendenprofil 6 und dem Druckholm 5
vergrößert hat.
[0082] Je nachdem ob die erste Position V oder die zweite Position VI eingenommen werden,
verrasten die beiden Blendenhaltemittel 7, 8 jeweils mit unterschiedlichen Druckholmhaltemitteln
9, 10, 11. So ist in der ersten Position V das erste Blendenhaltemittel 7 im Eingriff
mit dem ersten Druckholmhaltemittel 9 des ersten Wandabschnitts 16. In der ersten
Position V ist das zweite Blendenhaltemittel 8 im Eingriff mit dem dritten Druckholmhaltemittel
11 des zweiten Wandabschnitts 17. In der zweiten Position VI hingegen ist das erste
Blendenhaltemittel 7 im Eingriff mit dem dritten Druckholmhaltemittel 11 des zweiten
Wandabschnitts 17 und das zweite Blendenhaltemittel 8 ist im Eingriff mit dem zweiten
Druckholmhaltemittel 10 des ersten Wandabschnitts 16.
[0083] Durch die Asymmetrie der Blendenhaltemittel 7, 8 und der Druckholmhaltemittel 9,
10, 11 ergibt sich der Abstand A1 der ersten Position V, der von dem Abstand A2 der
zweiten Position VI abweicht. Hierbei ist die zweite Rastnase 15 ist auf einer Höhe
H2 am zweiten Steg 13 angeordnet, wobei die Höhe H2 geringer als die Höhe H1 der ersten
Rastnase 14 des ersten Stegs 12 ausgebildet ist. Entsprechend ist die Höhe H3 des
ersten Druckholmhaltemittels 9 größer als die Höhe H6 des dritten Druckholhaltemittels
11. Die Höhe H6 ist wiederum größer als die Höhe H4 des zweiten Druckholmhaltemittels
10. Der Höhenunterschied H1 -H2 der Rastnasen 14, 15 entspricht hierbei dem Höhenunterschied
H3-H6 des ersten und dritten Druckholmhaltemittels 9, 11 sowie dem Höhenunterschied
H6-H4 des dritten und des zweiten Druckholmhaltemittels 10, 11. Die Höhen H1 bis H6
sind hierbei jeweils auf ein Abdeckelement 33 des Blendenprofils 6 bezogen.
[0084] Damit die Blendenhaltemittel 7, 8 sowohl in der ersten als auch in der zweiten Montagestellung
III, IV gut verclipsbar sind, sind der erste und der zweite Steg 12, 13 parallel zueinander
ausgerichtet. Die langen Schenkel des ersten und zweiten Wandabschnitts 16, 17 sind
parallel und beabstandet zu dem ersten und zweiten Steg ausgebildet und dienen als
Führung für die Rastnasen 14, 15.
[0085] Das Blendenprofil 6 weist das plattenartige Abdeckelement 33 auf. Das Abdeckelement
33 bildet zusammen mit den Hohlkammerprofilen 28 die Seitenfläche 3 des Trennwandelements
2. Hierbei verdeckt das Abdeckelement 33 den Druckholm 5. die Das Abdeckelement 33
verläuft im Wesentlichen in vertikaler Richtung senkrecht zu einer Wandebene 20 und
zur Mittelebene 51 des Trennwandelements 2. Die nach außen weisende Oberfläche des
Blendenprofils 6 ist durchgängig ausgestaltet und weist vorteilhafter Weise keine
von außen sichtbaren Befestigungsmittel, Taster oder Schalter auf.
[0086] An das Abdeckelement 33 schließen sich Seitenteile 34 an, die in einer Draufsicht
auf die Vorder- oder Rückseite des Trennwandelements einen Teil der Deckplatten 27
überdecken. Hierbei ist eine derartige Überdeckung vorgesehen, dass sowohl in einer
ersten Position V des Blendenprofils 6, die in Fig. 2 gezeigt ist, und in der zweiten
Position VI, die in Fig. 4 gezeigt ist, eine teilweise Überdeckung der Deckplatten
27 erfolgt, so dass ein Übergang zwischen dem Abdeckelement 33 und den Deckplatten
27 jeweils verdeckt ist.
[0087] In der in Fig. 2 gezeigten Position des Blendenprofils 6 ist das Blendenprofil im
Wesentlichen unbeweglich am Druckholm fixiert.
[0088] Um zum einen eine verbesserte Fixierung mittels einer auf die Verrastung wirkende
Vorspannung zu gewährleisten und eine akustische Entkopplung zwischen dem Blendenprofil
6 und dem Druckholm 5 zu bewirken, ist im Bereich des ersten Anschlagabschnitts 18
und bevorzugt auch im Bereich des zweiten Anschlagsabschnitts 19 ein federelastisches
Element 21 angeordnet. Dies kann beispielsweise ein gummiartiges Dichtungsband sein.
Das federelastische Element 21 dient zudem zur vertikalen Fixierung des Blendenprofils
6 an dem Druckholm 5. Hierbei wird durch das federelastische Element 21 eine Haftreibung
erzeugt, die eine vertikale Bewegung des Blendenprofils 6 verhindert. Das Anliegen
des Blendenprofils 6 über das federelastische Element 21 am Druckholm 5 verhindert
zudem eine für den Betrachter wesentlich erscheinende Bewegung des Blendenprofils
6 entgegen der Teleskopierrichtung. Zusätzlich ist eine Bewegung des Blendenprofils
6 entgegen der Teleskopierrichtung durch ein Anschlagen der distalen Enden der Blendenhaltemittel
7, 8 an den kurzen Schenkeln der Wandabschnitte 16, 17 und/oder ein Anschlagen des
Abdeckelements 33 an den Deckplatten 27 im Wesentlichen verhindert.
[0089] Das Blendenprofil 6 in der in Fig. 4 gezeigten Anordnung ist hingegen in Richtung
auf den Druckholm 5, d. h. gegen die Teleskopierrichtung 50, beweglich angeordnet.
Stößt das Blendenprofil 6 beim Ausfahren auf ein Hindernis, so wird das Blendenprofil
6 entgegen der Teleskopierrichtung 50 bewegt und betätigt den am Druckholm 5 befestigte
Sicherheitsschalter 35. Hierdurch kann das Ausfahren des Teleskopierelements 23 unterbrochen
werden. Damit das Blendenprofil 6 beweglich ist, sind die Blendenhaltemittel 7, 8
in der zweiten Position VI entgegen der Teleskopierrichtung 50 formschlussfrei zu
den Druckholmhaltemitteln 9, 10, 11 ausgebildet. Ebenfalls sind die distalen Enden
der Blendenhaltemittel 7, 8 von dem Druckholm 5 entgegen der Teleskopierrichtung 50
beabstandet.
[0090] Zwischen dem Blendenprofil 6 und dem Druckholm 5 sind Federelemente 22 angeordnet
(s. Figur 6), welche das Blendenprofil 6 mit einer vom Druckholm 5 weg gerichteten
Kraft beaufschlagen und in die in Fig. 3 gezeigte zweite Position VI gegen das zweite
Druckholmhaltemittel 10 und das dritte Druckholmhaltemittel 11 drücken. Diese Kraft
kann durch das Hindernis überwunden werden, so dass der Sicherheitsschalter 35 betätigbar
ist. Wie in Figur 6 dargestellt, sind die als Blattfedern ausgeformten Federelemente
22 auf der Stirnfläche 30 des Druckholms 5 befestigt.
[0091] Die in Figur 4 dargestellte zweite Position VI entspricht somit einer Freistellung,
in der das Blendenprofil 6 entgegen der Teleskopierrichtung 50 betätigbar ist. In
Figur 5 ist das Blendenprofil 6 nach der Betätigung des Sicherheitsschalters 35 in
einer Betätigungsstellung VII dargestellt. Zudem hat das Teleskopierelement 23 eine
Endlage und damit den ausgefahrenen Zustand II erreicht und liegt an der Wand 101
an. Das Blendenprofil 6 weist in der Betätigungsstellung VII denselben Abstand A1
zu dem Druckholm 5 auf wie in der ersten Position V. Somit können nicht dargestellte
Dichtungen im gleichen Maße bei einem manuell ausfahrbaren Teleskopierelement 23 als
auch bei einem motorisch ausfahrbaren Teleskopierelement 23 verwendet werden und denselben
Schallschutz bieten. Die Betätigungsstellung VII entspricht jedoch nicht der ersten
Position V. Vielmehr ist das Blendenprofil 6 in der Betätigungsstellung VII nicht
in Teleskopierrichtung 50 formschlüssig gehalten, sondern das Blendenprofil 6 kann
durch die Kraft des Federelements 22 ohne Aufhebung eines Formschluss sich in die
Freistellung gemäß Figur 4 zurückbewegen. Somit kann der Sicherheitsschalter 35 reversibel
betätigbar sein. Um einen Formschluss der zweiten Rastnase 15 mit dem ersten Druckholmhaltemittel
9 zu verhindern, sind die distalen Enden der Stege 12, 13 vorgesehen, die zuvor gegen
den Druckholm 5 zur Anlage kommen. Somit wirken die distalen Enden der Stege 12, 13
als Anschlag.
[0092] Neben den Sicherheitsschaltern 35 sind Reedschalter 36 (s. Fig. 6) vorgesehen, die
auf einer Innenseite des Abdeckelements 33 befestigt sind. Die Reedschalter 36 sind
dazu vorgesehen, in der Nähe der Wand 101 eine Betätigung des Sicherheitsschalter
35 zu übersteuern und so anzuzeigen, dass kein ungewolltes Hindernis, sondern die
zu erreichende Wand 101 erreicht wurde. Die Reedschalter 36, die mit an der Wand 101
angeordneten Magneten zusammenwirken, dienen damit der Unterscheidung zwischen einem
ungewollten Hindernis und der Wand 101. Bei Erreichen der Wand 101 wird anders als
bei einem ungewollten Hindernis das Ausfahren des Teleskopierelements 23 nicht sofort
unterbrochen, sondern weitergeführt, bis die in Figur 5 dargestellte Betätigungsstellung
VII mit derselben Dichtwirkung erreicht worden ist.
[0093] Um ein vertikales Verschieben des Blendenprofils 6 in der zweiten Position VI gemäß
Figur 4 zu verhindern, ist innen an dem Blendenprofil 6 ein Halter befestigt, der
an dem Federelement 22 aufliegt.
Bezugszeichenliste
[0094]
- 1
- Trennwandanlage
- 2
- Trennwandelement
- 3
- erste vertikale Seitenfläche
- 4
- zweite vertikale Seitenfläche
- 5
- Druckholm
- 6
- Blendenprofil
- 7
- erstes Blendenhaltemittel
- 8
- zweites Blendenhaltemittel
- 9
- erstes Druckholmhaltemittel
- 10
- zweites Druckholmhaltemittel
- 11
- drittes Druckholmhaltemittel
- 12
- erster Steg
- 13
- zweiter Steg
- 14
- erste Rastnase
- 15
- zweite Rastnase
- 16
- erster Wandabschnitt
- 17
- zweiter Wandabschnitt
- 18
- erster Anschlagabschnitt
- 19
- zweiter Anschlagabschnitt
- 20
- Wandebene
- 21
- federelastisches Element
- 22
- Federelement
- 23
- Teleskopierelement
- 24
- Grundprofil
- 25
- Antriebsvorrichtung
- 26
- Verkleidungsplatte
- 27
- Deckplatte
- 28
- Schalldämpfer, Hohlkammerdichtung
- 29
- Befestigungselement
- 30
- Stirnfläche von 5
- 31
- Schiene
- 32
- Laufrolle
- 33
- Abdeckelement
- 34
- Seitenteil
- 35
- Sicherheitsschalter
- 36
- Reedschalter
- 37
- Ausfahreinheit von 25
- 50
- Teleskopierrichtung
- 51
- Mittelebene
- 52
- vertikale Höhe
- 53
- horizontale Achse
- 100
- Spalt
- 101
- Wand
- I
- eingefahrener Zustand
- II
- ausgefahrener Zustand
- III
- erste Montagestellung
- IV
- zweite Montagestellung
- V
- erste Position
- VI
- zweite Position, Freistellung
- VII
- Betätigungsstellung
1. Trennwandelement (2) für eine Trennwandanlage (1), wobei das Trennwandelement (2)
ein in horizontaler Richtung ausfahrbares Teleskopierelement (23) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Teleskopierelement (23) einen Druckholm (5) und ein Blendenprofil (6) umfasst,
wobei das Blendenprofil (6) in oder an dem Druckholm (5) gehalten ist, wobei das Blendenprofil
(6) wenigstens ein erstes Blendenhaltemittel (7, 8) umfasst, welches, insbesondere
verrastend, mit wenigstens einem korrespondierenden Druckholmhaltemittel (9,10,11)
des Druckholms (5) zusammenwirkt.
2. Trennwandelement (2) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenprofil (6) ein Abdeckelement (33) aufweist, von dem das Blendenhaltemittel
(7,8) sich nach innen ins Teleskopierelement (23) erstreckt, wobei insbesondere das
Abdeckelement (33) zumindest abschnittsweise senkrecht zu einer Wandebene (20) des
Trennwandelements (2) verläuft und/oder das Abdeckelement (33) zumindest den Druckholm
(5) überdeckt.
3. Trennwandelement (2) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenhaltemittel (7, 8) einstückig und/oder materialeinheitlich, insbesondere
monolitisch, in dem Blendenprofil (6) integriert ist.
4. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenprofil (6) durch eine horizontale Bewegung an dem Druckholm (5) montierbar,
insbesondere verrastbar, ist.
5. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenhaltemittel (7, 8) und das Druckholhaltemittel (9, 10, 11) derart zusammenwirken,
dass das Blendenprofil (6) entgegen einer Teleskopierrichtung (50) bezogen auf den
Druckholm (5) beweglich anordbar ist, wobei insbesondere zwischen dem Blendenprofil
(6) und dem Druckholm (5) ein Federelement (22) angeordnet ist, welches das Blendenprofil
(6) mit einer vom Druckholm (5) weg gerichteten Kraft beaufschlagt.
6. Trennwandelement (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckholmhaltemittel (9,10,11) und die Blendenhaltemittel (7,8) derart zusammenwirken,
dass das Blendenprofil (6) in einer ersten Position (V) in oder an dem Druckholm (5)
haltbar, insbesondere verrastbar, ist, in welcher ein erster Abstand (A1) zwischen
einem ersten Anschlagabschnitt (18) des Druckholms (5) und dem Blendenprofil (6) ausgebildet
ist und in einer zweiten Position (VI) in oder an dem Druckholm (5) haltbar, insbesondere
verrastbar, ist, in welcher ein zweiter Abstand (A2) zwischen dem ersten Anschlagabschnitt
(18) des Druckholms (5) und dem Blendprofil (6) ausgebildet ist.
7. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenprofil (6) in einer ersten Montagestellung (III) und in einer in einer
zweiten Montagestellung (IV) an dem Druckholm anordbar ist, wobei sich das Blendenprofil
(6) in der zweite Montagestellung (IV) um eine horizontale Achse (53) gedreht im Vergleich
zu der ersten Montagestellung (III) befindet, wobei insbesondere nur in der ersten
Montagestellung (III) die erste Position (V) durch das Blendenprofil (6) und/oder
nur in der zweiten Montagestellung (IV) die zweite Position (VI) durch das Blendenprofil
(6) einnehmbar ist.
8. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Blendenhaltemittel (7, 8) in vertikaler Richtung über das Blendenprofil
(6) und/oder das Druckholmhaltemittel (9, 10, 11) in vertikaler Richtung über den
Druckholm (5) erstreckt.
9. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dass das Blendenprofil
(6) Seitenteile (34) aufweist, die insbesondere in der ersten und in der zweiten Position
(V, VI) und/oder über einen Betätigungsweg W Deckplatten (27) des Trennwandelements
(2) überlappen.
10. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Blendenhaltemittel (8) vorgesehen ist, wobei das erste Blendenhaltemittel
(7) einen ersten Steg (12) und das zweite Blendenhaltemittel (8) einen zweiter Steg
(13) umfasst.
11. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Steg (12) und der zweite Steg (13) parallel zueinander verlaufen.
12. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Blendenhaltemittel (7) ein am Steg ausgeformtes Formschlussmittel, insbesondere
eine vom ersten Steg (12) abstehende Rastnase (14), aufweist und das zweite Blendenhaltemittel
(8) ein am zweiten Steg (13) ausgeformtes zweites Formschlussmittel, insbesondere
eine vom zweiten Steg abstehende zweite Rastnase (15), aufweist, wobei insbesondere
das erste Formschlussmittel (14) auf einer ersten Höhe (H1) am ersten Steg (12) und
das zweite Formschlussmittel (15) auf einer zweiten Höhe (H2) am zweiten Steg (13)
angeordnet sind, wobei die erste Höhe (H1) von der zweiten Höhe (H2) verschieden ist.
13. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckholm (5) einen ersten Wandabschnitt (16) und einen zweiten Wandabschnitt
(17) umfasst, an dem die Druckholmhaltemittel (9,10,11) angeordnet sind, wobei insbesondere
der erste Wandabschnitt (16) des Druckholms (5) und der zweite Wandabschnitt (17)
des Druckholms (5) zumindest in einem Abschnitt im Wesentlichen parallel zum ersten
Steg (12) des Blendenprofils (6) und zum zweiten Steg (13) des Blendenprofils (6)
verlaufen.
14. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckholmhaltemittel (9,10,11) ein erstes Druckholmhaltemittel (9), ein zweites
Druckholmhaltemittel (10) und ein drittes Druckholmhaltemittel (11) umfassen, wobei
insbesondere das erste Druckholmhaltemittel (9) und das zweite Druckholmhaltemittel
(10) am ersten Wandabschnitt (16) des Druckholms (5) sowie das dritte Druckholmhaltemittel
(11) am zweiten Wandabschnitt (17) des Druckholms (5) angeordnet sind.
15. Trennwandelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckholm (5) einen ersten Anschlagabschnitt (18) und einen zweiten Anschlagabschnitt
(19) umfasst, an dem das Blendenprofil (6) bevorzugt unter Zwischenanordnung eines
federelastischen Elements (21), anliegt.