[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Dämmteil zur Reduktion von akustischen Emissionen
eines Schall abstrahlenden Gerätes, Befestigungsmittel für ein Schall abstrahlendes
Gerät, eine Verwendung eines Dämmteils als Bohrschablone und ein Schall abstrahlendes
Gerät mit einem Dämmteil.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist die Problematik bekannt, dass abgestrahlter Schall
von in einem Wohnraum oder Wohnraums-nah betriebener Geräte von Personen als störend
wahrgenommen wird. Da jedoch oftmals auf solche Geräte nicht verzichtet werden kann
oder ein Nutzer den Gebrauch dieser Geräte davon abhängig macht, ob ein Gerät stört
oder nicht, besteht der Bedarf, dass solche Geräte einen möglichst geringen Schallleistungspegel
abstrahlen, um somit für die Nutzer einen höheren Komfort durch weniger Schallemission
zu erzielen.
[0003] Des Weiteren werden immer mehr Elektrogeräte, welche im Wohnraum oder Haushalt benutzt
werden, mit einem sogenannten Energielabel ausgestattet. Auf dem Energielabel ist
zum einen eine Energieeffizienzklasse dargestellt und zum anderen werden auch andere
Betriebsdaten von diesen Elektrogeräten angezeigt, wie beispielsweise die Schallemissionen
in dB. Eine solche Klassifizierung sorgt dafür, dass sich Konsumenten bereits im Vorfeld
über den Energieverbrauch und andere Daten wie auch die Geräuschemissionen informieren
können. Positive Energie und Emissionswerte sorgen somit bei den Konsumenten für Akzeptanz
und positive Kaufentscheidungen.
[0004] Weiterhin ist aus dem Stand der Technik bekannt, dass solche Geräte oft an einem
Untergrund, insbesondere an einer Wand oder einem Boden montiert werden. Für diese
Montage sind häufig Bohrungen in dem Untergrund vorgesehen, woran ein solches Gerät
auch zusammen mit einem Halter befestigt wird. Auch solche Halter können unerwünschte
Geräusche abstrahlen und sind häufig unpraktisch anzubringen, da erst genau ausgemessen
werden muss, an welcher Stelle das Gerät an dem Halter und dann an dem Untergrund
anliegen würde. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine akustische
Verbesserung für ein Schall abstrahlendes Gerät bereitzustellen. Darüber hinaus ist
es eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine vereinfachte und verbesserte Montage bereitzustellen.
Schließlich ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zur Reduktion
von akustischen Emissionen eines Schall abstrahlenden Gerätes anzugeben.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einem Dämmteil mit den Merkmalen des Anspruchs 1, einem Befestigungsmittel
mit den Merkmalen des Anspruchs 12, einer Verwendung mit dem Merkmal des Anspruchs
14, einem Schall abstrahlenden Gerät mit den Merkmalen des Anspruchs 15 sowie einem
Verfahren gemäß Anspruch 17 gelöst. Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen sind jeweils
in den Unteransprüchen angegeben. Dabei können alle Kombinationen wie auch nur einzelne
Kombinationen zwischen dem Dämmteil, dem Befestigungsmittel, der Verwendung und dem
Schall abstrahlenden Gerät genutzt werden. Weiterhin ist es jeweils auch vorgesehen
und möglich, einzelne oder mehrere Merkmale des Dämmteils, des Befestigungsmittels,
der Verwendung und des Schall abstrahlenden Gerätes zu kombinieren.
[0006] Erfindungsgemäß ist ein Dämmteil zur Reduktion von akustischen Emissionen eines Schall
abstrahlenden Gerätes vorgesehen, welches auf einem Untergrund montiert ist, wobei
zwischen dem Schall abstrahlenden Gerät und dem Untergrund zumindest bereichsweise
ein Spalt vorhanden ist. Dabei umfasst das Dämmteil ein Dämmmaterial und ist zumindest
teilweise an das Schall abstrahlende Gerät anlegbar. Das Dämmteil ist derart eingerichtet,
dass der Spalt zwischen dem Schall abstrahlenden Gerät und dem Untergrund wenigstens
bereichsweise gegen akustische Emissionen mit dem Dämmteil abdichtbar und/oder ausfüllbar
ist.
[0007] Für Schall abstrahlende Geräte, welche in einem Wohnraum, Wohnraums-nah oder an einer
anderen Stätte montiert sind, wo Geräuschemissionen negativ von Personen wahrgenommen
werden, besteht der Bedarf, dass diese möglichst leise sind. Es hat sich ergeben,
dass eine signifikante hohe Schallabstrahlung von solchen Geräten insbesondere durch
einen Boden, eine Rückwand oder eine Seitenwand des Gerätes an welcher sie auf einem
Untergrund montiert sind, abgestrahlt wird. Bei derzeitig aus dem Stand der Technik
bekannten Geräten, wird genau diese dem Untergrund zugewandte Wand des Schall abstrahlenden
Geräts häufig aus Blechen hergestellt, welche auch Bereiche aus tiefgezogenem Stahlblech
aufweisen. Arbeitende Komponenten aus dem Inneren des Schall abstrahlenden Gerätes,
wie Pumpe oder Brennraum, leiten während des Betriebs Schwingungen in dieses Blech
ein. Dadurch entstehen unerwünschte Modenbildungen sowie Schallabstrahlungen, welche
als unangenehm und unerwünscht von Personen wahrgenommen werden.
[0008] In einer weiteren Ausgestaltungsform weist daher das Gerät arbeitende Komponenten
im Inneren des Geräts zum Erzeugen einer Schallabstrahlung auf.
[0009] Durch die arbeitenden Komponenten im Inneren des Gerätes, beispielsweise Pumpe oder
Brennraum, werden Schwingungen in äußere Bereiche geleitet, welche zu unerwünschten
Schallabstrahlungen oder Modenbildungen führen. Insbesondere sind hier die Flächen
und Wände eines Geräts gemeint, die einem Untergrund, auf dem das Gerät montiert ist,
zugewandt sind. Üblicherweise werden Nutz-Geräte stehend oder hängend montiert. Bevorzugt
sind hier Montage-Arten stehend auf dem Boden und hängend an einer Wand. Weiter können
jedoch andere Montage-Arten, wie beispielsweise von einer Decke hängend, in Betracht
kommen.
[0010] Als ein Boden und eine Rückwand in diesem Zusammenhang ist insbesondere die Seite
eines Gerätes zu verstehen, welche einem Montageuntergrund zugewandt ist, an der das
Gerät befestigt, aufgestellt oder aufgehängt ist.
[0011] In einer bevorzugten Ausgestaltungsform ist das Schall abstrahlende Gerät an einer
Wand hängend montiert und als ein Heizwertgerät, beispielsweise Gas betrieben, ein
Kühlschrank, ein Humidor, ein Weinkühler, eine Außeneinheit einer Klimaanlage, eine
Außeneinheit einer Wärmepumpe, als eine Inneneinheit einer Wärmepumpe oder einer Split-Einheit,
als ein Lüfter oder als ein Druckluftkompressor ausgestaltet. In einer bevorzugten
Ausgestaltungsform ist das Schall abstrahlende Gerät ein Gas-Brennwert-Gerät.
[0012] In einer weiteren bevorzugten Ausgestaltungsform ist das Schall abstrahlende Gerät
auf einem Boden stehend montiert und als ein Heizwertgerät, beispielsweise Gas betrieben,
ein Kühlschrank, ein Humidor, ein Weinkühler, eine Außeneinheit einer Klimaanlage,
eine Außeneinheit einer Wärmepumpe, als eine Inneneinheit einer Wärmepumpe oder einer
Split-Einheit, als ein Lüfter, als ein Druckluftkompressor oder ein Haushaltsgerät,
wie beispielsweise ein Kaffee-Vollautomat, ausgestaltet.
[0013] Da der Montage-Untergrund, wie beispielsweise eine Wand oder ein Boden, in der Regel
nicht mit dem Boden oder der Rückwand des Gerätes abschließt, entsteht ein Spalt,
durch den akustische Emissionen austreten und/oder abgestrahlt werden. Als akustische
Emissionen in diesem Zusammenhang ist insbesondere ein von dem Gerät ausgehender Körperschallpegel
zu verstehen.
[0014] Um eine solche unerwünschte Schallabstrahlung zu verringern, wird ein Dämmteil so
positioniert, dass es den Spalt zwischen dem Gerät und einem Untergrund, auf dem das
Gerät montiert ist, abdichtet, so dass unerwünschte Schallwellen nicht austreten und
sich verbreiten können.
[0015] Zusätzlich oder getrennt kann ein solches Dämmteil ein Dämmmaterial umfassen. Das
spezielle Dämmmaterial kann so beschaffen sein, dass es Schallwellen absorbiert. Für
die Absorption von Schallwellen sind verschiedene Materialien bekannt. Besonders vorteilhaft
hat sich hier ein sogenannter PU-Schaum erwiesen. PU ist in diesem Zusammenhang die
Abkürzung für Polyurethan. Durch seine besonderen Materialeigenschaften ist bekannt,
dass Polyurethanschaum Schalldämmungseigenschaften hat, welche auch in diesem Zusammenhang
zum Einsatz kommen.
[0016] Durch eine Positionierung des Dämmteils als Abdichtung zwischen einer Wand und einem
Schall abstrahlenden Gerät, so dass durch einen vorhandenen Spalt zwischen diesem
Gerät und der Wand kein Schall austreten kann, kann somit ein Randbereich des Gerätes
gegen den Schalleintrag in den Raum, wie beispielsweise den Wohnraum, abgedichtet
oder der Schalleintrag zumindest gesenkt werden. Zudem kann das Dämmmaterial den austretenden
Schall auch zumindest teilweise absorbieren.
[0017] Als ein Randbereich eines Schalls abstrahlenden Gerätes in diesem Zusammenhang ist
der Übergangsbereich zwischen Untergrund, Gerät und Umgebung zu verstehen.
[0018] In einer weiteren Ausgestaltungsform kann das Dämmteil zumindest teilweise zwischen
dem Schall abstrahlenden Gerät und dem Untergrund angeordnet sein. Dadurch ist es
zusätzlich oder getrennt von der oben beschriebenen schallabdichtenden und/oder schallabsorbierenden
Wirkung möglich, dass eine hintere Wand des Gerätes durch den Verlustfaktor des Akustikmaterials
gedämpft wird. Durch eine solche Dämpfung wird ebenfalls der Schalleintrag in den
Raum, in welchem das Gerät aufgestellt oder aufgehängt ist, verringert.
[0019] In einer weiteren Ausführungsform ist es möglich, dass durch das Dämmteil eine Vorspannung
des Rückwandsystems, beziehungsweise bei Bodenmontage des Bodenwandsystems, bewirkt
wird, welche Schwingungen insbesondere im tieffrequenten Bereich dadurch reduziert,
dass die relevante Eigenfrequenz des Wandsystems aus dem Bereich der Erregerfrequenzen
heraus verlegt wird.
[0020] Es ist besonders bevorzugt, dass ein Schall abstrahlendes Gerät bei der Montage und/oder
Anordnung des Dämmteils nicht geöffnet werden muss. Damit ist gemeint, dass eine Fertigung
und Produktion eines Gerätes von einer Dämmteilanordnung und Entwicklung nicht beeinträchtigt
wird und das Dämmteil unabhängig von einem Gerät, insbesondere auch an einem fertigen
Gerät, angeordnet werden kann.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil zumindest bereichsweise als
ein Formschaumteil ausgestaltet und/oder umfasst als Dämmmaterial einen PU-Schaum.
[0022] In einer weiteren Ausgestaltungsform umfasst das Dämmmaterial einen PU-Schaum, welcher
zumindest bereichsweise eine Dichte von 90 bis 240 Kg/m
3 aufweist.
[0023] In einer weiteren Ausgestaltungsform weist das Dämmteil zumindest bereichsweise ein
gefülltes Dämmmaterial zur Bedämpfung auf. Dabei kann eine Füllung des Dämmmaterials
als eine Schicht ausgestaltet sein. Bevorzugt wird für die Füllung ein Material mit
größerer Dichte als das restliche Dämmmaterial verwendet. Beispielweise kommt hier
als Füllmaterial Bariumsulfat (BaSO
4) in Betracht. Besonders bevorzugt ist, dass die Füllung als eine Schwerschicht ausgestaltet
ist und das Dämmmaterial ein PU-Schaum ist.
[0024] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist vorgesehen, dass das Dämmteil ein Dämmmaterial
umfasst, welches zumindest bereichsweise als Integralschaum ausgestaltet ist.
[0025] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil an einer Rückwand oder Bodenwand
des Schall abstrahlenden Gerätes angebracht. Als Rückwand oder Bodenwand in diesem
Zusammenhang ist die Seite des Gerätes zu verstehend, welche einem Montageuntergrund
für das Gerät zugewandt ist. Ein Montageuntergrund ist dabei oftmals eine Wand oder
ein Boden, an der das Gerät aufgehängt oder aufgehängt wird.
[0026] Des Weiteren ist auch eine hängende Deckenmontage eines Gerätes denkbar. Dabei ist
dann die obere Wand eines Gerätes, die dem Montageuntergrund zugewandte Seite, welche
es gegen Schallemissionen abzudichten gilt.
[0027] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil an einer Rückseite, und an
einer Fuß- und Kopfseite des Schallabstrahlenden Gerätes angebracht.
[0028] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil an einer oder mehreren Seitenwänden
des Schall abstrahlenden Gerätes angebracht.
[0029] Fussseite in diesem Zusammenhang ist die Seite des Schall abstrahlenden Geräts, die
bei wandhängender Montage eine untere Seite des Gerätes darstellt. Die Kopfseite des
Gerätes ist in diesem Zusammenhang als die Seite zu verstehen die bei wandhängender
Montage oben ist. Seitenwände in diesem Zusammenhang sind als diejenigen Wände des
Gerätes zu verstehen die im Wesentlichen vertikal angeordnet sind.
[0030] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil an einer Rückseite und einer
Kopfseite des Schall abstrahlenden Gerätes angebracht.
[0031] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil an einer Rückseite und einer
Fussseite des Schall abstrahlenden Gerätes der Stirnseite angebracht.
[0032] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil an einer Kopfseite und einer
Fussseite des Schall abstrahlenden Gerätes angebracht.
[0033] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil nur an einer Kopfseite des
Schall abstrahlenden Gerätes angebracht.
[0034] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil nur an einer Fussseite des
Schall abstrahlenden Gerätes angebracht.
[0035] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil an einer oder mehreren Seitenwänden
des Schall abstrahlenden Gerätes angeordnet.
[0036] In einer weiteren Ausgestaltungform ist das Dämmteil mit dem Schall abstrahlenden
Gerät verbunden. Eine Verbindung kann dabei beispielsweise durch ein Verklemmen, Verkleben
oder direktes Aufschäumen des PU-Schaumes auf das Gerät erfolgen.
[0037] In einer weiteren Ausgestaltungsform weist das Dämmteil wenigstens eine erste selbstklebende
Schicht zur Verbindung mit dem Schall abstrahlenden Gerät auf. Weiter kann eine zweite
selbstklebende Schicht zur Verbindung des Dämmteils mit dem Untergrund vorgesehen
sein.
[0038] In einer weiteren Ausgestaltungsform umfasst das Dämmteil zumindest im Sichtbereich
eine Oberflächenveredelung. Die Oberflächenveredelung kann dabei eine Lackierung umfassen.
[0039] In einer weiteren Ausgestaltungsform umfasst das Dämmteil eine hinterschäumte Folie
oder eine In-Mould-Coating.
[0040] Als hinterschäumte Folie in diesem Zusammenhang ist ein Fertigungsverfahren zu verstehen,
bei dem eine Folie in eine Werkzeugform eingebracht wird, und sodann ein schallabsorbierender
Schaum hinter der Folie in die Form eingebracht wird. Als ein In-Mould-Coating in
diesem Zusammenhang ist ein Fertigungsverfahren zu verstehen, bei dem eine Lackschicht
in einer Werkzeugform aufgebracht wird, auf die sodann der schallabsorbierende Schaum
aufgebracht wird.
[0041] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist vorgesehen, dass das Dämmteil einstückig
ausgebildet ist.
[0042] In einer weiteren Ausgestaltungsform weist das Dämmteil wenigstens einen Bereich
mit einer Scharnierfunktion auf, der zum Umklappen von wenigstens einem Bereich des
Dämmteils geeignet ist.
Damit ist gemeint, dass das Dämmteil so gefertigt wird, dass es beispielsweise einen
ersten Bereich aufweist und einen zweiten Bereich, wobei diese Bereiche zueinander
winklig geneigt werden können und durch einen solchen Scharnierbereich dann relativ
zueinander winklig geklappt werden können.
[0043] Dabei kann vorgesehen sein, dass die Scharnierfunktion des Dämmteils so ausgestaltet
ist, dass das Dämmteil bereichsweise so umklappbar ist, dass es zur Anlage an wenigstens
zwei Seiten des Schall abstrahlenden Gerätes gebracht werden kann.
[0044] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Scharnierfunktion so ausgestaltet ist, dass
wenigstens zwei Bereiche des Dämmteils übereinander klappbar sind, um so einen Anschluss
des Schall abstrahlenden Gerätes zumindest teilweise zu umschließen.
[0045] Insbesondere kann in diesem Zusammenhang vorgesehen sein, dass ein Bereich mit Anschlüssen
des Gerätes so von dem Dämmteil umgeben wird, dass zunächst ein unterer Bereich des
Dämmteils angelegt wird, und dann ein weiterer Bereich, der direkt einstückig mit
einer Scharnierfunktion an dem Dämmteil angebracht wird, nachfolgend auf das angelegte
Dämmteil aufgeklappt wird, so dass Anschlüsse wenigstens teilweise von dem Dämmteil
umschlossen werden. Beispielweise kann weiter vorgesehen sein, dass der untere und
der weitere Bereich verbunden, insbesondere verankert, zusammengeheftet oder verklebt,
werden.
[0046] In einer weiteren Ausgestaltungsform kann auch vorgesehen sein, dass das Dämmteil
zwei- oder mehrstückig ausgestaltet ist. Insbesondere kann hier vorgesehen sein, dass
die gleichen Anordnungen des Dämmteils wie bei der Scharnierfunktion verwirklicht
werden, aber das Dämmteil nicht geklappt wird, sondern dass mehrere Dämmteil-Stücke
zusammengelegt werden.
[0047] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist vorgesehen, dass das Dämmteil wenigstens
eine Aussparung zur Durchführung eines rohrförmigen Gegenstandes aufweist. Weiterhin
kann beispielsweise vorgesehen sein, dass Schlitze zu den Aussparungen führen, so
dass durch die Schlitze die rohrförmigen Gegenstände in die Aussparungen eingeführt
werden können. Dadurch wird die Montage und Anordnung des Dämmteils erleichtert.
[0048] Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Aussparungen durch eine Perforation im Dämmteil
gebildet werden und so einfach aus dem Dämmteil per Hand vor der Montage ausgedrückt
werden können.
[0049] Zusätzlich wie auch getrennt von einem oben erläuterten Dämmteil wird gemäß einem
weiteren Gedanken der Erfindung ein Befestigungsmittel für ein Schall abstrahlendes
Gerät vorgeschlagen. Dabei ist vorgesehen, dass Schall abstrahlende Gerät mit dem
Befestigungsmittel auf einem Untergrund zur Reduktion von Geräuschemissionen angebracht
wird. Weiter kann das Befestigungsmittel auch ein oben erläutertes Dämmteil umfassen.
[0050] Gemäß einer weiteren Ausgestaltungsform des Befestigungsmittels kann vorgesehen sein,
dass dieses als ein Halter für das Schall abstrahlende Gerät ausgestaltet ist. Halter
in diesem Sinne ist zu verstehen als ein Mittel welches das Schall abstrahlende Gerät
auf einem Untergrund halten kann, insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass ein
Halter dafür vorgesehen ist, das Gerät an einer Wand als Untergrund aufzuhängen.
[0051] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist vorgesehen, dass das Befestigungsmittel
in das Dämmteil integriert ist.
[0052] Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung wird zusätzlich oder getrennt davon eine
Verwendung des oben erläuterten Dämmteils als Bohrschablone vorgeschlagen.
[0053] Für die Aufhängung von Schall abstrahlenden Geräten ist es üblich, dass ein Befestigungsmittel
mittels Bohrungen an einer Wand angebracht wird und sodann das Gerät an einem solchen
Halter angebracht wird. Dabei ist es jedoch nötig, die Endposition des Gerätes an
der Wand oder den Untergrund vorher auszumessen. Um eine solche Montage zu vereinfachen
und zu beschleunigen ist es vorteilhaft, dass das Dämmteil direkt auf den Untergrund
aufgelegt werden kann und Bohrlöcher direkt durch dieses angezeichnet werden können.
Dadurch kann direkt bei der Montage des Dämmteils auch in einem Schritt zusammen mit
einer Bohrmarkierung positioniert und angezeichnet werden. Somit sind weitere Schablonen
und Schritte zum Vorsehen von Bohrlöchern und zur Positionierung des Dämmteils nicht
nötig.
[0054] Gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung wird zusätzlich oder getrennt davon ein
Schall abstrahlendes Gerät zusammen mit einem oben erläuterten Dämmteil vorgeschlagen,
wobei das Gerät auf einem Untergrund mit einem oben erläuterten Befestigungsmittel
zur Montage vorgesehen ist und das Dämmteil zumindest teilweise zwischen dem Untergrund
und einer ersten Seite des Gerätes zur Montage vorgesehen ist. Beispielsweise kann
dabei die erste Seite des Gerätes eine wie oben erläuterte Rückseite des Gerätes sein.
[0055] In einer weiteren Ausgestaltungsform ist das Dämmteil zwischen dem Untergrund und
der ersten Seite des Schall abstrahlenden Gerätes schalldämmend und/oder schallabdichtend
wirkend angeordnet.
[0056] Ein erfindungsgemäßes Verfahren dient zur Reduktion von akustischen Emissionen eines
Schall abstrahlenden Gerätes, welches auf einem Untergrund montiert ist, wobei zwischen
dem Schall abstrahlenden Gerät und dem Untergrund zumindest bereichsweise ein Spalt
vorhanden ist. Es zeichnet sich dadurch aus, dass ein erfindungsgemäßes Dämmteil bereitgestellt
wird, welches zumindest bereichsweise an dem Schall abstrahlenden Gerätangelegt wird,
dergestalt dass der Spalt zwischen dem Schall abstrahlenden Gerät und dem Untergrund
wenigstens bereichsweise gegen akustische Emissionen abgedichtet ist.
[0057] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den nachfolgenden
Figuren angegeben. Die daraus hervorgehenden jeweiligen Merkmale sind jedoch nicht
auf einzelne Figuren oder Ausgestaltungen beschränkt. Vielmehr können ein oder mehrere
Merkmale der obigen Beschreibung mit einzelnen oder mehreren Merkmalen der Figuren
zusätzlich zu Weiterbildungen kombiniert werden.
[0058] Es zeigen:
- Figur 1
- ein Schall abstrahlendes Gerät auf einem Untergrund mit einem Dämmteil,
- Figur 2
- ein Schall abstrahlendes Gerät auf einem Untergrund mit einem weiteren Dämmteil,
- Figur 3
- ein Schall abstrahlendes Gerät auf einem Untergrund mit noch einem weiteren Dämmteil,
- Figur 4
- ein Schall abstrahlendes Gerät mit einem Dämmteil mit Scharnierfunktion,
- Figur 5
- ein Schall abstrahlenden Gerät mit einem Dämmteil, einstückig mit Scharnierfunktion
und
- Figur 6
- ein Schall abstrahlendes Gerät mit einem Dämmteil mit Aussparungen und Schlitzen.
[0059] Figur 1 zeigt ein Schall abstrahlendes Gerät 3, bei dem es sich vorliegend um ein
Gas-Brennwert-Gerät handelt, welches auf einem Untergrund 5 montiert ist und wobei
sich zwischen dem Untergrund 5 und dem Gerät 3 ein Schlitz 7 bildet. Das Gerät 3 ist
mittels eines Halters 9 an dem Untergrund 5 befestigt. Dabei weist die Rückseite 11
des Gerätes 3 zum Untergrund 5, auf dem das Gerät 3 befestigt ist. In dieser Ausgestaltungsform
ist das Gerät 3 hängend an der Wand 5 befestigt. Dabei stellt die Wand 5 den Untergrund
dar. Die Kopfseite 13 des Gerätes 3 weist dabei nach oben und die Fussseite 15 des
Gerätes 3 weist dabei nach unten. Um den Schlitz 7 der zwischen dem Gerät 3 und dem
Untergrund 5 entsteht abzudichten, ist ein Dämmteil 1 so angeordnet, dass es das Gerät
3 umgibt und somit den Schlitz 7 gegenüber dem äußeren Bereich abdichtet. Durch diese
Abdichtung wird zum einen der äußere Bereich um das Gerät 3 gegen Schallemissionen
abgedichtet, welche sonst aus dem Schlitz 7 in den äußeren Bereich austreten würden,
und zum andern kann mittels eines geeigneten Materials des Dämmteils wie ein PU-Schaum
eine Schalldämmung durch Absorption des Schall erreicht werden. Besonders bevorzugt
ist ein PU-Schaum mit einer Dichte von 90 - 120 kg/m
3.
[0060] Figur 2 zeigt die gleiche Anordnung des Schall abstrahlenden Gerätes 3 auf einem
Untergrund 5, jedoch ist in dieser Variante der Spalt 7 zwischen Gerät 3 und Untergrund
5 durch ein anders ausgestaltetes Dämmteil 10 erreicht als in der Figur 1 dargestellt.
Bei dieser Variante füllt das Dämmteil auch einen Bereich des Spaltes zwischen Gerät
und Untergrund 5 aus. Auf diese Weise wird auch die bereits beschriebene Dicht- und
Dämmfunktion erreicht. Bevorzugt umfasst das Dämmteil 10 einen PU-Schaum. Besonders
bevorzugt ist ein PU-Schaum mit einer Dichte von 90 - 120 kg/m
3.
[0061] Figur 3 zeigt eine weitere Variante eines Dämmteils 100. Das Dämmteil 100 ist hier
sowohl im Spalt 7 zwischen dem Schall abstrahlenden Gerät 3 und dem Untergrund vorgesehen,
an der Rückseite des Gerätes als auch an der Kopfseite 13 sowie an der Fussseite 15
des Gerätes. Das Dämmteil 10 kann beispielsweise als Dämmmaterial PU-Schaum umfassen.
Besonders bevorzugt ist ein PU-Schaum mit einer Dichte von 90 - 120 kg/m
3.
[0062] Wie aus Figur 4 hervorgeht ist das Dämmteil 100 derart ausgestaltet, dass es einen
Bereich 17 mit Scharnierfunktion aufweist, so dass das Dämmteil 100 einstückig ausgeführt
wird, an der Rückseite 11 angebracht wird und weitere Teile auf die Kopf- und Fussseite
(13,15) des Schall abstrahlenden Gerätes 3 mittels der Scharnierfunktionen 17 umgeklappt
werden. Der Bereich 17 ist dabei so ausgestaltet, dass das Dämmteil 100 zumindest
zeitweise während eines Umklappens, hier schematisch dargestellt durch Pfeile, verbunden
bleibt. Es kann dabei vorgesehen sein, dass dieser Bereich als eine Art Sollbruchstelle
ausgeführt ist und die Scharnierfunktion durch ein zumindest teilweises Abbrechen
realisiert wird. Weiterhin kann aber auch vorgesehen sein, dass dieser Bereich so
ausgestaltet ist, dass er sich um die Ecke des Gerätes herumlegt und so eine Scharnierfunktion
erreicht wird. Es ist möglich, dass der Bereich mit der Scharnierfunktion 17 durch
eine Falzlinie ausgestaltet wird. Dabei wird die Materialstärke im Bereich der Falzlinie
verringert, wodurch die Scharnierfunktion 17 in diesem Bereich erreicht wird.
[0063] Figur 5 zeigt die Rückseite 19 eines Schall abstrahlenden Gerätes, bei dem es sich
vorliegend um ein Gas-Brennwert-Gerät handelt, welches rohrförmige Anschlüsse 25 aufweist.
Ein Dämmteil 21 ist hier einstückig ausgestaltet und weist einen Beriech 23 mit einer
Scharnierfunktion auf. Um zu gewährleisten, dass auch die rohrförmigen Anschlüsse
25 von dem Dämmteil eingeschlossen werden, ist vorgesehen, dass dieses Dämmteil zunächst
von einer Seite in diesem Beispiel von unten an die Anschlüsse angelegt wird, in dem
vorzugsweise Aussparungen entsprechend der Form der Anschlüsse vorgesehen sind. Danach
wird der obere Teil auf die Anschlüsse aufgeklappt. Eine Scharnierfunktion 23 kann
dabei wie bereits oben erläutert vorgesehen sein. Weiterhin kann auch vorgesehen sein,
dass ein Dämmteil wie hier 21 dargestellt ist nicht einstückig mittels einer Scharnierfunktion
23 ausgestaltet ist, sondern dass ein solches Dämmteil ohne eine Scharnierfunktion
zweiteilig ausgestaltet ist. Das Ansetzen eines solchen Dämmteils würde sodann so
erfolgen, dass das Dämmteil um Aussparungen herum, von zwei Seiten an das Gerät angelegt
wird. Dabei kann weiter eine Verbindung der Dämmteil-Hälften, insbesondere durch Verankerung,
Zusammenheften oder Verkleben, vorgesehen werden. Bevorzugt umfasst das Dämmteil 21
einen PU-Schaum. Besonders bevorzugt ist ein PU-Schaum mit einer Dichte von 90 - 120
kg/m
3.
[0064] Figur 6 zeigt die Rückseite 19 des Gerätes mit den Anschlüssen 25 mit einer weiteren
Ausgestaltungsform eines Dämmteils 27, welches Schlitze 29 aufweist. Dabei ist vorgesehen,
dass das Dämmteil 27 so an dem Schall abstrahlenden Gerät angebracht wird, dass die
Anschlüsse 25 durch die Schlitze hindurch in die für die Anschlüsse 25 vorgesehenen
Öffnungen hindurchgeführt werden. Auf diese Weise kann eine Montage eines Dämmteils
27 erreicht werden, welches Anschlüsse umgibt und einteilig ausgestaltet ist. Weiterhin
kann vorgesehen sein, hier nicht dargestellt, dass die Öffnungen für die Anschlüsse
nicht direkt ausgebrochen sind, sondern eine Perforation vorgesehen wird, so dass
solche Öffnungen bei der Montage bei Bedarf ausgebrochen oder aber auch ausgeklappt
werden können. Bevorzugt umfasst das Dämmteil 27 einen PU-Schaum. Besonders bevorzugt
ist ein PU-Schaum mit einer Dichte von 90 - 120 kg/m
3.
Bezugszeichenliste
[0065]
- 1
- Dämmteil
- 3
- Schall abstrahlendes Gerät
- 5
- Untergrund
- 7
- Spalt
- 9
- Halter
- 10
- Dämmteil
- 11
- Rückseite des Schall abstrahlenden Gerätes
- 13
- Kopfseite des Schall abstrahlenden Gerätes
- 15
- Fussseite des Schall abstrahlenden Gerätes
- 17
- Bereich mit Scharnierfunktion
- 19
- Rückseite des Schall abstrahlenden Gerätes
- 21
- Dämmteil
- 23
- Bereich mit Scharnierfunktion
- 25
- rohrförmige Anschlüsse
- 27
- Dämmteil
- 29
- Schlitze
- 100
- Dämmteil
1. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) zur Reduktion von akustischen Emissionen eines Schall
abstrahlenden Gerätes (3) welches auf einem Untergrund (5) montiert ist, wobei zwischen
dem Schall abstrahlenden Gerät (3) und dem Untergrund (5) zumindest bereichsweise
ein Spalt (7) vorhanden ist und wobei das Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) ein Dämmmaterial
umfasst und zumindest teilweise an dem Schall abstrahlenden Gerät (3) anlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) derart eingerichtet ist, dass der Spalt (7) zwischen
dem Schall abstrahlenden Gerät (3) und dem Untergrund (5) wenigstens bereichsweise
gegen akustische Emissionen mit dem Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) abdichtbar oder
ausfüllbar ist.
2. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach Anspruch 1, welches zumindest bereichsweise als
Formschaumteil ausgestaltet ist und/oder das Dämmmaterial einen PU-Schaum umfasst.
3. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Dämmmaterial
zumindest Bereichsweise eine Schwerschicht zur Bedämpfung aufweist.
4. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, welches an
einer Rückseite (11, 19) und/oder an einer Fuß- und/oder Stirnseite (15, 13) des Schall
abstrahlenden Gerätes (3) angebracht ist.
5. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es mit dem Schall abstrahlenden Gerät (3) durch Verklemmen, Verkleben oder direktes
Aufschäumen des PU-Schaumes auf das Schall abstrahlende Gerät (3) verbunden ist.
6. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfassend eine
hinterschäumte Folie und/oder ein In-Mould-Coating.
7. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es einstückig ausgebildet ist.
8. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend
wenigstens einem Bereich mit einer Scharnierfunktion (23, 17) zum Umklappen von einem
Bereich des Dämmteils (1, 10, 21, 27, 100).
9. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Scharnierfunktion (23, 17) so ausgestaltet ist, dass wenigstens zwei Bereiche
des Dämmteils (1, 10, 21, 27, 100) übereinander klappbar sind, um so einen Anschluss
(25) des Schall abstrahlenden Gerätes (3) zumindest teilweise zu umgeben.
10. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem der der vorhergehenden Ansprüche, aufweisend
eine Aussparung zur Durchführung eines rohrförmigen Gegenstandes.
11. Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung durch eine Perforation des Dämmteils (1, 10, 21, 27, 100) gebildet
wird.
12. Befestigungsmittel (9) für ein Schall abstrahlendes Gerät auf einem Untergrund zur
Reduktion von Geräuschemissionen, umfassend ein Dämmteil nach einem der Ansprüche
1 bis 11.
13. Befestigungsmittel (9) nach Anspruch 12, welches als ein Halter für das Schall abstrahlende
Gerät (3) ausgestaltet ist.
14. Verwendung eines Dämmteils nach einem der Ansprüche 1 - 11 als Bohrschablone.
15. Schall abstrahlendes Gerät (3) mit einem Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) nach einem
der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Schall abstrahlende Gerät (3) auf dem Untergrund (5) mit einem Befestigungsmittel
nach einem der Ansprüche 12 und 13 zur Montage vorgesehen ist und das Dämmteil (1,
10, 21, 27, 100) zumindest teilweise zur Anordnung zwischen dem Untergrund (5) und
einer ersten Seite (11, 13, 15, 19) des Schall abstrahlenden Gerätes vorgesehen ist.
16. Schall abstrahlendes Gerät (3) mit einem Dämmteil nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämmteil (1, 10, 21, 27, 100) zwischen dem Untergrund (5) und der ersten Seite
(11, 13, 15, 19) des Schall abstrahlenden Gerätes (3) schalldämmend und/oder schallabdichtend
wirkt.
17. Verfahren zur Reduktion von akustischen Emissionen eines Schall abstrahlenden Gerätes
(3), welches auf einem Untergrund (5) montiert ist, wobei zwischen dem Schall abstrahlenden
Gerät (3) und dem Untergrund (5) zumindest bereichsweise ein Spalt (7) vorhanden ist,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
a. Bereitstellen eines Dämmteils (1, 10, 21, 27, 100) gemäß einem der Ansprüche 1
bis 11,
b. Anlegen des Dämmteils (1, 10, 21, 27, 100) an dem Schall abstrahlenden Gerät (3),
dergestalt dass der Spalt (7) zwischen dem Schall abstrahlenden Gerät (3) und dem
Untergrund (5) wenigstens bereichsweise gegen akustische Emissionen abgedichtet ist.