[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gasbrenneranordnung, eine Kochstelle und
einen Herd.
[0002] Eine Kochstelle kann eine Gasbrenneranordnung mit einem Gasventil, einem Gasbrenner
und einer das Gasventil mit dem Gasbrenner verbindenden Zuleitung aufweisen. Ferner
kann die Gasbrenneranordnung ein Thermoelement zur Flammenüberwachung einer Flamme
des Gasbrenners umfassen. Sobald das Thermoelement durch die Flamme des Gasbrenners
mit Hitze beaufschlagt wird, versorgt dieses ein Magnetventil des Gasventils mit elektrischer
Spannung. Bei einem Erlöschen der Flamme kühlt das Thermoelement ab und beaufschlagt
das Magnetventil nicht mehr mit elektrischer Spannung. Das Magnetventil schließt das
Gasventil, um den Brenngasstrom von dem Gasventil zu dem Gasbrenner zu unterbrechen.
Hierdurch wird ein unerwünschtes Austreten von unverbranntem Brenngas unterbunden.
[0003] Die
EP 1 251 316 B1 beschreibt eine Gasbrenneranordnung mit mehreren Gasbrennern und mehreren Gasventilen,
wobei in einer elektrischen Verbindung zwischen einem jeweiligen Thermoelement eines
Gasbrenners und dem Gasventil ein mechanisch betätigbarer Schalter vorgesehen ist.
Die mechanisch betätigbaren Schalter aller Gasbrenner sind mittels eines Verbindungsstücks
mechanisch miteinander gekoppelt. Durch ein Betätigen des Verbindungsstücks werden
alle Schalter gleichzeitig geöffnet.
[0004] Die
DE 200 00 259 U1 beschreibt ein Gasherd-Oberteil. Das Gasherd-Oberteil umfasst einen Ein-Aus-Schalter,
mit dessen Hilfe alle Brenner des Gasherd-Oberteils durch Schließen entsprechender
Sicherheitsventile sofort abgeschaltet werden können.
[0005] Die
WO 2007/020178 A1 beschreibt eine Zeitsteuerung für ein Gaskochfeld. Das Gaskochfeld umfasst einen
Hauptschalter, bei dessen Betätigung eine Gaszufuhr zu Gasbrennern des Gaskochfelds
unterbrochen wird.
[0006] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verbesserte
Gasbrenneranordnung zur Verfügung zu stellen.
[0007] Demgemäß wird eine Gasbrenneranordnung für eine Kochstelle mit zumindest zwei Gasbrennern,
denen jeweils ein Gasventil zum Regeln eines Brenngasstroms zu dem Gasbrenner und
ein Thermoelement zur Flammenüberwachung einer Flamme des Gasbrenners zugeordnet ist,
vorgeschlagen. Jedes Thermoelement ist mit dem ihm zugeordneten Gasventil mit Hilfe
einer elektrischen Schaltung derart gekoppelt, dass bei einem Erlöschen der Flamme
des Gasbrenners der Brenngasstrom zu dem Gasbrenner mit Hilfe des Gasventils unterbrochen
wird, wobei jede elektrische Schaltung einen elektrisch betätigbaren Schalter aufweist,
wobei die elektrisch betätigbaren Schalter zum Unterbrechen der elektrischen Schaltungen
zwischen den Thermoelementen und den Gasventilen mit Hilfe einer gemeinsamen Steuereinrichtung
ansteuerbar sind und wobei die elektrisch betätigbaren Schalter in einem Initialzustand
geschlossen sind. Das Thermoelement ist dazu eingerichtet, bei Detektion der Flamme
des Gasbrenners dem ihm zugeordneten Gasventil ein kontinuierliches Signal zu übertragen,
wobei das Thermoelement dazu eingerichtet ist, das kontinuierliche Signal bei einem
Erlöschen der Flamme des Gasbrenners zu unterbrechen, so dass das Gasventil den Brenngasstrom
zu dem Gasbrenner unterbricht. Der elektrisch betätigbare Schalter ist dazu eingerichtet,
das kontinuierliche Signal des Thermoelements zu unterbrechen, so dass das Gasventil
den Brenngasstrom zu dem Gasbrenner unterbricht.
[0008] Die gemeinsame Steuereinrichtung ist insbesondere dazu eingerichtet, die elektrischen
Schaltungen gleichzeitig zu unterbrechen. Dadurch, dass die Schalter elektrisch betätigbar
und mit Hilfe der gemeinsamen Steuereinrichtung gemeinsam ansteuerbar sind, kann auf
eine mechanische Verbindung der Schalter verzichtet werden. Hierdurch wird im Vergleich
zu bekannten Anordnungen ein geringerer Verschleiß der Schalter erzielt. Ferner sind
die elektrisch betätigten Schalter gut kapselbar, so dass diese nicht verschmutzen
oder beschädigt werden. Außerdem können durch den Wegfall einer mechanischen Kopplung
der Schalter untereinander diese beliebig räumlich positioniert werden. Dies erhöht
die Freiheitsgrade bei der konstruktiven Gestaltung der Gasbrenneranordnung.
[0009] Das Thermoelement ist dazu eingerichtet, bei Detektion der Flamme des Gasbrenners
dem ihm zugeordneten Gasventil ein kontinuierliches Signal zu übertragen, wobei das
Thermoelement dazu eingerichtet ist, das kontinuierliche Signal bei einem Erlöschen
der Flamme des Gasbrenners zu unterbrechen, so dass das Gasventil den Brenngasstrom
zu dem Gasbrenner unterbricht.
[0010] Insbesondere erzeugt das Thermoelement bei Beaufschlagung mit Wärme eine elektrische
Spannung. Mit der elektrischen Spannung wird ein Magnetventil des Gasventils angesteuert.
Das Magnetventil ist üblicherweise, das heißt wenn keine Spannung an diesem anliegt,
geschlossen. Sobald das Thermoelement eine Spannung erzeugt, wird das Magnetventil
geöffnet und der Brenngasstrom von dem Gasventil zu dem Gasbrenner freigegeben. Erlischt
die Brennerflamme, erzeugt das Thermoelement keine elektrische Spannung mehr und das
Magnetventil des Gasventils wird geschlossen, um den Brenngasstrom zu dem Gasbrenner
zu unterbrechen.
[0011] Der elektrisch betätigbare Schalter ist dazu eingerichtet, das kontinuierliche Signal
des Thermoelements zu unterbrechen, so dass das Gasventil den Brenngasstrom zu dem
Gasbrenner unterbricht.
[0012] Der elektrisch betätigbare Schalter ist insbesondere dazu eingerichtet, die elektrische
Schaltung auch dann zu unterbrechen, wenn das Thermoelement kein kontinuierliches
Signal an das Gasventil übermittelt.
[0013] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist die gemeinsame Steuereinrichtung direkt
an den Gasventilen angeordnet.
[0014] Hierdurch ergibt sich ein besonders kompakter Aufbau der Gasbrenneranordnung.
[0015] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die gemeinsame Steuereinrichtung eine
Leiterplatte auf, auf der die elektrisch betätigbaren Schalter angeordnet sind.
[0016] Die elektrisch betätigbaren Schalter sind beispielsweise in die Leiterplatte eingeclipst.
Die Leiterplatte kann mit Ventilgehäusen der Gasventile verbunden sein. Insbesondere
kann die Leiterplatte an die Ventilgehäuse angeklemmt oder angeschraubt sein.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die elektrisch betätigbaren Schalter Relais.
[0018] Hierdurch ergibt sich ein besonders kostengünstiger und einfacher Aufbau der Gasbrenneranordnung.
Die elektrisch betätigbaren Schalter sind insbesondere an den Ventilgehäusen der Gasventile
befestigt. Beispielsweise sind die elektrisch betätigbaren Schalter, insbesondere
Gehäuse der elektrisch betätigbaren Schalter, an die Ventilgehäuse angeklemmt.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausführungsform sind die elektrisch betätigbaren Schalter elektronisch
betätigbare Schalter.
[0020] Ein elektronisch betätigbarer Schalter ist ein elektronisches Bauelement, das die
Funktion eines Schalters in Form eines Halbleiterbauelements realisiert. Der elektronisch
betätigbare Schalter kann auch als elektronischer Schalter bezeichnet werden. Beispiele
für elektronisch betätigbare Schalter sind Analogschalter oder Halbleiterschalter.
Hierdurch ergibt sich ein besonders verschleißarmer Aufbau der Gasbrenneranordnung.
Dadurch erhöht sich die Lebensdauer der Gasbrenneranordnung.
[0021] Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist jeder elektrisch betätigbare Schalter an
einem Ventilgehäuse eines jeweiligen Gasventils befestigt.
[0022] Insbesondere ist jeder elektrisch betätigbare Schalter an dem Ventilgehäuse angeklemmt.
[0023] Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist die gemeinsame Steuereinrichtung einen
Taster zum Schalten der elektrisch betätigbaren Schalter auf.
[0024] Der Taster ist insbesondere ein Handschalter. Mit Hilfe des Tasters kann die gemeinsame
Steuereinrichtung derart angesteuert werden, dass diese die elektrisch betätigbaren
Schalter alle gleichzeitig öffnet.
[0025] Die elektrisch betätigbaren Schalter sind in einem Initialzustand geschlossen.
[0026] Der Initialzustand kann auch als Default-Zustand bezeichnet werden. Hierdurch ist
auch bei einer Fehlfunktion eines der elektrisch betätigbaren Schalter die Funktionalität
eines Herds mit einer derartigen Gasbrenneranordnung weiter gewährleistet.
[0027] Weiterhin wird eine Kochstelle mit einer derartigen Gasbrenneranordnung vorgeschlagen.
Die Kochstelle kann Teil eines Haushaltsgeräts sein.
Ferner wird ein Herd mit einer derartigen Gasbrenneranordnung und/oder einer derartigen
Kochstelle vorgeschlagen. Der Herd ist insbesondere ein Haushaltsgerät.
[0028] Weitere mögliche Implementierungen der in den Ansprüchen definierten Erfindung umfassen
auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der
Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmale oder Ausführungsformen. Dabei wird der
Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen
Grundform der Erfindung hinzufügen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der
[0029] Erfindung. Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine schematische Aufsicht einer Ausführungsform einer Kochstelle;
Fig. 2 zeigt eine schematische Seitenansicht einer Ausführungsform einer Gasbrenneranordnung
der Kochstelle gemäß der Fig. 1;
Fig. 3 zeigt eine schematische perspektivische Ansicht der Kochstelle gemäß der Fig.
1; und
Fig. 4 zeigt eine weitere schematische perspektivische Ansicht der Kochstelle gemäß
der Fig. 1.
[0030] In den Figuren sind gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit denselben Bezugszeichen
versehen worden, sofern nichts anderes angegeben ist.
[0031] Die Fig. 1 zeigt in einer schematischen Aufsicht einen Herd 1. Der Herd 1 ist insbesondere
ein Gasherd. Der Herd 1 ist ein Haushaltsgerät. Der Herd 1 weist eine Kochstelle 2
mit einer Gasbrenneranordnung 3 auf. Die Gasbrenneranordnung 3 weist zumindest zwei
Gasbrenner 4 - 8 auf. Die Anzahl der Gasbrenner 4 - 8 ist beliebig. Wie die Fig. 1
zeigt, kann die Gasbrenneranordnung 3 fünf Gasbrenner 4 - 8 aufweisen. Jedem Gasbrenner
4 - 8 ist ein Gasventil 9 - 13 zugeordnet. Die Gasventile 9-13 sind vorzugsweise Gasregelventile.
Die Gasventile 9-13 sind dazu eingerichtet, einen Brenngasstrom oder Gasvolumenstrom
zu dem jeweiligen Gasbrenner 4 - 8 zu regeln oder wahlweise zu unterbrechen. Jedes
Gasventil 9 - 13 ist an einer Hauptgasleitung 14 befestigt. Vorzugsweise sind die
Gasventile 9 - 13 an der Hauptgasleitung 14 angeklemmt.
[0032] Jeder Gasbrenner 4 - 8 ist mit Hilfe einer Zuleitung 15 - 19 mit dem ihm zugeordneten
Gasventil 9-13 fluidisch verbunden. Jedem Gasbrenner 4 - 8 ist weiterhin ein Thermoelement
20 - 24 zugeordnet (Fig. 4). Jedes Thermoelement 20 - 24 ist benachbart zu dem ihm
zugeordneten Gasbrenner 4 - 8 angeordnet. In der Fig. 4 sind die Thermoelemente 20
- 24 in einem unmontierten Zustand gezeigt, das heißt, die Thermoelemente 20 - 24
sind in der Fig. 4 noch nicht benachbart zu dem ihm zugeordneten Gasbrenner 4 - 8
angeordnet. Beispielsweise können die Thermoelemente 20 - 24 jeweils an einem Brennergehäuse
des entsprechenden Gasbrenners 4 - 8 festgeklemmt oder sonst fest mit diesem verbunden
sein. Jedes Thermoelement 20 - 24 ist dazu eingerichtet, eine Flamme 25 (Fig. 2) des
dem jeweiligen Thermoelement 20 - 24 zugeordneten Gasbrenners 4 - 8 zu überwachen.
[0033] Wie die Fig. 2 und 4 zeigen, ist jedes Thermoelement 20 - 24 mit dem ihm zugeordneten
Gasventil 9 - 13 mit Hilfe einer elektrischen Schaltung 26 - 30 derart gekoppelt,
dass bei einem Erlöschen der Flamme des Gasbrenners 4 - 8 der Brenngasstrom zu dem
Gasbrenner 4 - 8 mit Hilfe des Gasventils 9-13 unterbrochen wird. Insbesondere erzeugt
das Thermoelement 20 - 24 beim Vorhandensein der Flamme 25 an dem Gasbrenner 4 - 8
eine elektrische Spannung, mit Hilfe derer das Gasventil 9 - 13 in einem geöffneten
Zustand gehalten wird. Hierzu kann das Gasventil 9 - 13 ein Magnetventil umfassen.
Sobald die Flamme 25 des Gasbrenners 4 - 8 erlischt, wird ein Elektromagnet des Magnetventils
nicht mehr mit Spannung beaufschlagt und das Gasventil 9-13 unterbricht den Brenngasstrom
zu dem Gasbrenner 4 - 8. Jede elektrische Schaltung 26 - 30 weist einen elektrisch
betätigbaren Schalter 31 - 35 (Fig. 2, 3 und 4) auf. Die elektrisch betätigbaren Schalter
31 - 35 können beispielsweise Relais sein. Alternativ können die elektrisch betätigbaren
Schalter 31 - 35 elektronisch betätigbare Schalter sein.
[0034] In einem Initialzustand oder Default-Zustand sind die elektrisch betätigbaren Schalter
31 - 35 geschlossen. Wie die Fig. 1 und 3 zeigen, weist die Gasbrenneranordnung 3
eine gemeinsame Steuereinrichtung 36 zum gemeinsamen und insbesondere gleichzeitigen
Ansteuern der elektrisch betätigbaren Schalter 31 - 35 auf. Die elektrisch betätigbaren
Schalter 31 - 35 sind somit zum Unterbrechen der elektrischen Schaltungen 26 - 30
mit Hilfe der gemeinsamen Steuereinrichtung 36 ansteuerbar.
[0035] Das Thermoelement 20 - 24 ist dazu eingerichtet, bei Detektion der Flamme 25 des
Gasbrenners 4 - 8 dem ihm zugeordneten Gasventil 9 - 13 ein kontinuierliches Signal
zu übertragen. Das Thermoelement 20 - 24 ist ferner dazu eingerichtet, das kontinuierliche
Signal bei einem Erlöschen der Flamme 25 des Gasbrenners 4 - 8 zu unterbrechen, so
dass das Gasventil 9-13 den Brenngasstrom zu dem Gasbrenner 4 - 8 unterbricht. Der
elektrisch betätigbare Schalter 31 - 35 jeder elektrischen Schaltung 26 - 30 ist dazu
eingerichtet, das kontinuierliche Signal des Thermoelements 20 - 24 zu unterbrechen,
so dass das Gasventil 9-13 den Brenngasstrom zu dem Gasbrenner 4 - 8 unterbricht.
Wie die Fig. 1 und 3 zeigen, ist die gemeinsame Steuereinrichtung 36 direkt an den
Gasventilen 9-13 angeordnet.
[0036] Wie die Fig. 3 zeigt, weist die gemeinsame Steuereinrichtung 36 eine Leiterplatte
37 auf, auf der die elektrisch betätigbaren Schalter 31 - 35 angeordnet sein können.
Insbesondere ist die Leiterplatte 37 an den Gasventilen 9-13 befestigt. Beispielsweise
ist die Leiterplatte 37 an den Gasventilen 9 - 13 festgeklemmt oder festgeschraubt.
Jeder elektrisch betätigbare Schalter 31 - 35 ist an einem Ventilgehäuse 38 - 42 (Fig.
4) eines jeweiligen Gasventils 9-13 befestigt. Beispielsweise können die elektrisch
betätigbaren Schalter 31 - 35 an dem jeweiligen Ventilgehäuse 38 - 42 festgeklemmt
sein.
[0037] Wie die Fig. 1, 3 und 4 zeigen, weist die gemeinsame Steuereinrichtung 36 zum Schalten
der elektrisch betätigbaren Schalter 31 - 35 einen gemeinsamen Taster 43 auf. Der
Taster 43 ist insbesondere ein Handschalter. Mit Hilfe des Tasters 43 sind alle Schalter
31 - 35 gleichzeitig schaltbar.
[0038] Die Funktionsweise der Gasbrenneranordnung 3 wird im Folgenden erläutert. Im Betrieb
der Gasbrenner 4 - 8 detektiert das jeweilige Thermoelement 20 - 24 die Flamme 25
an den Gasbrennern 4 - 8. Mit Hilfe des Thermoelements 20 - 24 wird das jeweilige
Magnetventil der Gasventile 9-13 derart angesteuert, dass Brenngas von der Hauptgasleitung
14 zu dem jeweiligen Gasbrenner 4 - 8 hinströmt. Durch ein Betätigen des Tasters 43
werden alle normalerweise geschlossenen elektrisch betätigbaren Schalter 31 - 35 geöffnet,
so dass das Signal des Thermoelements 20 - 24 nicht mehr zu dem jeweiligen Magnetventil
der Gasventile 9-13 übertragen wird. Die Gasventile 9-13 unterbrechen den Brenngasstrom
von der Hauptgasleitung 14 zu dem jeweiligen Gasbrenner 4 - 8. Die Flammen 25 der
Gasbrenner 4 - 8 erlöschen. Der Taster 43 ist somit ein Not-Ausschalter der Kochstelle
2.
[0039] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
Verwendete Bezugszeichen:
[0040]
- 1
- Herd
- 2
- Kochstelle
- 3
- Gasbrenneranordnung
- 4
- Gasbrenner
- 5
- Gasbrenner
- 6
- Gasbrenner
- 7
- Gasbrenner
- 8
- Gasbrenner
- 9
- Gasventil
- 10
- Gasventil
- 11
- Gasventil
- 12
- Gasventil
- 13
- Gasventil
- 14
- Hauptgasleitung
- 15
- Zuleitung
- 16
- Zuleitung
- 17
- Zuleitung
- 18
- Zuleitung
- 19
- Zuleitung
- 20
- Thermoelement
- 21
- Thermoelement
- 22
- Thermoelement
- 23
- Thermoelement
- 24
- Thermoelement
- 25
- Flamme
- 26
- Schaltung
- 27
- Schaltung
- 28
- Schaltung
- 29
- Schaltung
- 30
- Schaltung
- 31
- Schalter
- 32
- Schalter
- 33
- Schalter
- 34
- Schalter
- 35
- Schalter
- 36
- Steuereinrichtung
- 37
- Leiterplatte
- 38
- Ventilgehäuse
- 39
- Ventilgehäuse
- 40
- Ventilgehäuse
- 41
- Ventilgehäuse
- 42
- Ventilgehäuse
- 43
- Taster
1. Gasbrenneranordnung (3) für eine Kochstelle (2), mit zumindest zwei Gasbrennern (4
- 8), denen jeweils ein Gasventil (9 - 13) zum Regeln eines Brenngasstroms zu dem
Gasbrenner (4 - 8) und ein Thermoelement (20 - 24) zur Flammenüberwachung einer Flamme
(25) des Gasbrenners (4 - 8) zugeordnet ist, wobei jedes Thermoelement (20 - 24) mit
dem ihm zugeordneten Gasventil (9 - 13) mit Hilfe einer elektrischen Schaltung (26
- 30) derart gekoppelt ist, dass bei einem Erlöschen der Flamme (25) des Gasbrenners
(4 - 8) der Brenngasstrom zu dem Gasbrenner (4 - 8) mit Hilfe des Gasventils (9 -
13) unterbrochen wird, wobei jede elektrische Schaltung (26 - 30) einen elektrisch
betätigbaren Schalter (31 - 35) aufweist, wobei die elektrisch betätigbaren Schalter
(31 - 35) zum Unterbrechen der elektrischen Schaltungen (26 - 30) zwischen den Thermoelementen
(20 - 24) und den Gasventilen (9 - 13) mit Hilfe einer gemeinsamen Steuereinrichtung
(36) ansteuerbar sind, wobei die elektrisch betätigbaren Schalter (31 - 35) in einem
Initialzustand geschlossen sind, wobei das Thermoelement (20 - 24) dazu eingerichtet
ist, bei Detektion der Flamme (25) des Gasbrenners (4 - 8) dem ihm zugeordneten Gasventil
(9 - 13) ein kontinuierliches Signal zu übertragen, wobei das Thermoelement (20 -
24) dazu eingerichtet ist, das kontinuierliche Signal bei einem Erlöschen der Flamme
(25) des Gasbrenners (4 - 8) zu unterbrechen, so dass das Gasventil (9 - 13) den Brenngasstrom
zu dem Gasbrenner (4 - 8) unterbricht, und wobei der elektrisch betätigbare Schalter
(31 - 35) dazu eingerichtet ist, das kontinuierliche Signal des Thermoelements (20
- 24) zu unterbrechen, so dass das Gasventil (9 - 13) den Brenngasstrom zu dem Gasbrenner
(4 - 8) unterbricht.
2. Gasbrenneranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Steuereinrichtung (36) direkt an den Gasventilen (9 - 13) angeordnet
ist.
3. Gasbrenneranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Steuereinrichtung (36) eine Leiterplatte (37) aufweist, auf der die
elektrisch betätigbaren Schalter (31 - 35) angeordnet sind.
4. Gasbrenneranordnung nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betätigbaren Schalter (31 - 35) Relais sind.
5. Gasbrenneranordnung nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrisch betätigbaren Schalter (31 - 35) elektronisch betätigbare Schalter
sind.
6. Gasbrenneranordnung nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder elektrisch betätigbare Schalter (31 - 35) an einem Ventilgehäuse (38 - 42)
eines jeweiligen Gasventils (9 - 13) befestigt ist.
7. Gasbrenneranordnung nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Steuereinrichtung (36) einen Taster (43) zum Schalten der elektrisch
betätigbaren Schalter (31 - 35) aufweist.
8. Kochstelle (2) mit einer Gasbrenneranordnung (3) nach einem der Ansprüche 1 - 7.
9. Herd (1) mit einer Gasbrenneranordnung (3) nach einem der Ansprüche 1 - 7 und/oder
einer Kochstelle (2) nach Anspruch 8.
1. Gas burner arrangement (3) for a cooking zone (2), with at least two gas burners (4
- 8), which are each assigned a gas valve (9 - 13) for regulating a flow of combustion
gas to the gas burner (4 - 8) and a thermocouple (20 - 24) for flame monitoring of
a flame (25) of the gas burner (4 - 8), wherein each thermocouple (20 - 24) is coupled
to the gas valve (9 - 13) assigned to it with the aid of an electrical circuit (26
- 30) in such that way that when the flame (25) of the gas burner (4 - 8) is extinguished,
the flow of combustion gas to the gas burner (4 - 8) is interrupted with the aid of
the gas valve (9 - 13), wherein each electrical circuit (26 - 30) has an electrically
operable switch (31 - 35), wherein the electrically operable switches (31 - 35) can
be actuated to interrupt the electrical circuits (26 - 30) between the thermocouples
(20 - 24) and the gas valves (9 - 13) with the aid of a common control facility (36),
wherein the electrically operable switches (31 - 35) are closed in an initial state,
wherein the thermocouple (20 - 24) is configured, when the flame (25) of the gas burner
(4 - 8) is detected, to transfer a continuous signal to the gas valve (9 - 13) assigned
to it, wherein the thermocouple (20 - 24) is configured to interrupt the continuous
signal when the flame (25) of the gas burner (4 - 8) is extinguished, so that the
gas valve (9 - 13) interrupts the flow of combustion gas to the gas burner (4 - 8),
and wherein the electrically operable switch (31 - 35) is configured to interrupt
the continuous signal of the thermocouple (20 - 24), so that the gas valve (9 - 13)
interrupts the flow of combustion gas to the gas burner (4 - 8).
2. Gas burner arrangement according to claim 1, characterised in that the common control facility (36) is arranged directly at the gas valves (9 - 13).
3. Gas burner arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the common control facility (36) has a circuit board (37), on which the electrically
operable switches (31 - 35) are arranged.
4. Gas burner arrangement according to one of claims 1 - 3, characterised in that the electrically operable switches (31 - 35) are relays.
5. Gas burner arrangement according to one of claims 1 - 4, characterised in that the electrically operable switches (31 - 35) are electronically operable switches.
6. Gas burner arrangement according to one of claims 1 - 5, characterised in that each electrically operable switch (31 - 35) is fastened to a valve housing (38 -
42) of a respective gas valve (9 - 13).
7. Gas burner arrangement according to one of claims 1 - 6, characterised in that the common control facility (36) has a button (43) for switching the electrically
operable switches (31 - 35).
8. Cooking zone (2) with a gas burner arrangement (3) according to one of claims 1 -
7.
9. Cooker (1) with a gas burner arrangement (3) according to one of claims 1 - 7 and/or
a cooking zone (2) according to claim 8.
1. Agencement de brûleur à gaz (3) pour un plan de cuisson (2), comportant au moins deux
brûleurs à gaz (4-8), à chacun desquels sont associés une soupape à gaz (913) pour
régler un écoulement de gaz combustible vers le brûleur à gaz (4-8) et un thermocouple
(20-24) pour surveiller la flamme d'une flamme (25) du brûleur à gaz (4-8), dans lequel
chaque thermocouple (20-24) est couplé avec la soupape à gaz (9-13) qui lui est associée
à l'aide d'un circuit de commutation électrique (26-30) de telle manière que, lors
d'une extinction de la flamme (25) du brûleur à gaz (4-8), l'écoulement de gaz combustible
vers le brûleur à gaz (4-8) est interrompu à l'aide de la soupape à gaz (9-13), chaque
circuit de commutation électrique (26-30) comprenant un commutateur (31-35) actionnable
électriquement, dans lequel les commutateurs (31-35) actionnables électriquement peuvent
être commandés pour interrompre les circuits de commutation électriques (26-30) entre
les thermocouples (20-24) et les soupapes à gaz (9-13) à l'aide d'un dispositif de
commande commun (36), les commutateurs actionnables électriquement (31-35) étant fermés
dans un état initial, et le thermocouple (20-24) est configuré pour transmettre, en
cas de détection d'une flamme (25) du brûleur à gaz (4-8), un signal continu à la
soupape à gaz (9-13) qui lui est associée, et dans lequel le thermocouple (20-24)
est configuré de manière à interrompre le signal continu en cas d'extinction de la
flamme (25) du brûleur à gaz (4-8) de façon à ce que la soupape à gaz (9-13) interrompe
l'écoulement de gaz combustible vers le brûleur à gaz (4-8), et le commutateur actionnable
électriquement (31-35) est configuré de manière à interrompre le signal continu du
thermocouple (20-24) de façon à ce que la soupape à gaz (9-13) interrompe l'écoulement
de gaz combustible vers le brûleur à gaz (4-8).
2. Agencement de brûleur à gaz selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de commande commun (36) est disposé directement sur les soupapes à
gaz (9-13).
3. Agencement de brûleur à gaz selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif de commande commun (36) comprend une carte à circuit imprimé (37) sur
laquelle les commutateurs actionnables électriquement (31-35) sont disposés.
4. Agencement de brûleur à gaz selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les commutateurs actionnables électriquement (31-35) sont des relais.
5. Agencement de brûleur à gaz selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les commutateurs actionnables électriquement (31-35) sont des commutateurs actionnables
électroniquement.
6. Agencement de brûleur à gaz selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que chaque commutateur actionnable électriquement (31-35) est fixé à un corps de soupape
(38-42) d'une soupape à gaz (9-13) respective.
7. Agencement de brûleur à gaz selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif de commande commun (36) comprend un bouton-poussoir (43) pour commuter
les commutateurs actionnables électriquement (31-35).
8. Plan de cuisson (2) comprenant un agencement de brûleur à gaz (3) selon l'une des
revendications 1 à 7.
9. Cuisinière (1) comprenant un agencement de brûleur à gaz (3) selon l'une des revendications
1 à 7 et/ou un plan de cuisson (2) selon la revendication 8.