[0001] Die Erfindung betrifft eine Verbindungsklammer zum Zusammenfassen und Verbinden von
mindestens zwei Kleiderbügeln für hängend lagernde Kleidungsstücke.
[0002] Kleidungsstücke, insbesondere für die Oberbekleidung, werden nach der Produktion
häufig auf Kleiderbügeln hängend gelagert und versandt. Mehrere, beispielsweise zwei
bis fünf, der einzeln auf Kleiderbügeln hängenden Kleiderstücke werden dabei in der
Regel zu einer Gruppe zusammengefasst und die Gruppe gemeinsam für die Lagerung oder
den Transport durch eine dünne, übergestülpte Kunststofffolie geschützt. Das Zusammenfassen
zu einer Gruppe erfolgt dabei über ein Verbinden der einzelnen Kleiderbügel.
[0003] Zum Verbinden der Kleiderbügel zusammengefasster Kleidungsstücke ist aus der Druckschrift
DE 37 20 794 C2 bekannt, die Kleiderbügel mittels Verbindungselementen zusammenzufassen, wobei die
Verbindungselemente beispielsweise als Metall- oder Kunststoffbänder, Garne oder textile
Bänder ausgebildet sind, die miteinander verhaken, verrasten oder verknotet, verflochten,
vernäht oder verklebt werden. Bei einem maschinellen Applizieren der Metalloder Kunststoffbänder
ist eine Schneidevorrichtung notwendig, um die Bänder an gewünschter Stelle zu schneiden.
Zudem ist ein Entfernen der Bänder zum Vereinzeln der Kleidungsstücke aufwendig.
[0004] Aus der Druckschrift
DE 201 05 067 U2 ist eine Verbindungsklammer zum Verbinden von Kleiderbügeln bekannt, die in Form
eines Kamms mit mehreren Zinken und dazwischen liegenden Aussparungen ausgebildet
ist. Von den Zinken aus ragen Widerhaken in die Aussparungen. Die Verbindungsklammer
kann auf einfache Weise quer liegend auf die Halsabschnitte der Kleiderbügel aufgedrückt
werden. Die Halsabschnitte der Kleiderbügel werden von den Aussparungen aufgenommen
und durch die Widerhaken in den Aussparungen zwischen den Zinken fixiert. Die Widerhaken
können so ausgebildet sein, dass bei entsprechender Kraftanwendung die Kleiderbügel
zerstörungsfrei wieder von der Verbindungsklammer gelöst werden können und die Verbindungsklammer
wiederverwendet werden kann. Die Verbindungsklammer lässt sich auch maschinell auf
eine Gruppe von Kleiderbügeln aufsetzen und ermöglicht so ein automatisiertes Zusammenfassen
und Verbinden von mehreren Kleiderbügeln.
[0005] Gegenüber einzeln verpackten Kleidungsstücken führen die zu Gruppen zusammengefassten
Kleidungsstücke zu einer deutlichen Einsparung an Verpackungsmaterial. Dünnes Verpackungsmaterial
vorausgesetzt ergibt sich durch das Zusammenfassen mit den zuvor beschriebenen Verbindungsklammern
jedoch keine Platzersparnis bei der Lagerung und dem Transport der Kleidungsstücke.
[0006] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verbindungsklammer zum Zusammenfassen
und Verbinden von mindestens zwei Kleiderbügeln zu schaffen, die gegenüber vereinzelnd
aufgehängten Kleiderbügeln zusätzlich eine Einsparung an Lager- und Transportplatz
ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Verbindungsklammer mit den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind in den abhängigen
Ansprüchen angegeben.
[0008] Eine erfindungsgemäße Verbindungsklammer der eingangs genannten Art ist in Form eines
Leistenabschnitts ausgebildet, in den in einer Längsrichtung des Leistenabschnitts
zumindest zwei hintereinander liegende Aussparungen eingebracht sind, wobei zumindest
eine der Aussparungen in Längsrichtung der Verbindungsklammer länglich ausgeformt
ist, und wobei von jeder der Aussparungen aus ein offener Kanal zu einer der Längsseiten
der Verbindungsklammer ausgebildet ist.
[0009] Ähnlich wie bei der aus dem Stand der Technik bekannten kammartigen Verbindungsklammer
kann die erfindungsgemäße Verbindungsklammer quer auf Halsabschnitte von nebeneinander
aufgehängten Kleiderbügeln geschoben werden. Dabei dringt jeweils ein Kleiderbügel
mit seinem Halsabschnitt in den zu einer Aussparung führenden Kanal ein, bis der Halsabschnitt
des Kleiderbügels in der Aussparung positioniert ist.
[0010] Wenn anschließend ein erster der Kleiderbügel, der in einer der zumindest einen länglich
ausgeformten und bevorzugt außen angeordneten Aussparung der Verbindungsklammer positioniert
ist, gehalten wird und die restlichen Kleiderbügel von der Kleiderstange freigegeben
werden, verkippt die Verbindungsklammer um eine Achse, die im Wesentlichen entlang
des Kanals verläuft, durch den der erste, nicht freigegebene Kleiderhalsbügel eingeführt
wurde. Die Verkippung ist durch die in Längsrichtung der Verbindungsklammer gesehen
längliche Form der Aussparung möglich. In einer Weiterbildung der Verbindungsklammer
können auch alle Aussparungen diese längliche Form aufweisen.
[0011] Das Verkippen führt dazu, dass sich die Kleidungsstücke flach aufeinander legen.
Die Kleiderbügel ordnen sich kaskadenartig und höhenversetzt übereinander an. Die
gesamte Gruppe an Kleidungsstücken wird dabei von dem Hakenabschnitt des ersten, nicht
freigegebenen Kleiderbügels getragen. Durch die kaskadenartige Anordnung wird die
Gruppe der Kleidungsstücke flacher und benötigt weniger Platz bei der Lagerung und
dem Transport.
[0012] Das Verkippen der Verbindungsklammer werden die Kleiderbügel zudem in den Aussparungen
fixiert, da die nunmehr nicht mehr senkrecht zur Verbindungsklammer liegenden Halsabschnitte
nicht mehr durch den Kanal aus der Aussparung rutschen können.
[0013] Zum Lösen der Verbindung der Kleiderbügel brauchen diese nur wiederum jeweils nebeneinander
auf eine Kleiderstange gehängt werden, wodurch die Verbindungsklammer wieder ihre
horizontale Lage parallel zu der Kleiderstange einnimmt. Die Verbindungsklammer kann
dann abgenommen werden, indem die Halsabschnitte der Kleiderbügel durch den Kanal
aus der Aussparung geführt werden.
[0014] In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Verbindungsklammer weitet sich der Ausgang
des Kanals zur Längsseite der Verbindungsklammer hin trichterförmig auf. Durch diese
Aufweitung wird ein leichteres Aufsetzen der Verbindungsklammer auf die Kleiderbügel
ermöglicht, da die Kleiderbügel nicht exakt positioniert sein müssen. Sie werden auch
bei ungenauer Positionierung durch die trichterförmige Aufweitung zu jeweils einem
der Kanäle geleitet.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Verbindungsklammer sind im Kanal
nach innen weisende Widerhaken angeordnet, die ein Herausrutschen des Kleiderbügels
aus der Aussparung durch den Kanal verhindern. Auf diese Weise werden die Kleiderbügel
auch während des Transports sicher in den Aussparungen gehalten. Die Widerhaken können
so flexibel ausgebildet sein, dass bei entsprechendem Kraftaufwand es dennoch möglich
ist, ohne Zerstörung der Verbindungsklammer oder des Kleiderbügels diesen wieder aus
der Aussparung zu entnehmen. Auf diese Weise kann die Verbindungsklammer wieder verwendet
werden.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Verbindungsklammer unterscheidet
sich die Form einer ersten, benachbart zu einer Querseite der Verbindungsklammer angeordneten
Aussparung von den weiteren Aussparungen. Bevorzugt ist diese erste Aussparung länger
und schmaler ausgebildet und dient der Aufnahme des Kleiderbügels, der nicht freigegeben
wird und der folglich über die Verbindungsklammer die weiteren Kleiderbügel trägt.
Beim Freigeben der weiteren Kleiderbügel rutscht die Verbindungsklammer an dem Halsabschnitt
des ersten, tragenden Kleiderbügels herunter und verkippt um eine möglichst horizontale
Achse.
[0017] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Verbindungsklammer sind am Umfang
der Aussparungen Auskerbungen angeordnet. In der kaskadenartigen Anordnung der Kleiderbügel
kann sich das (Draht-) Rundmaterial der Kleiderbügel einlegen. Insbesondere die Haken
der weiteren Kleiderbügel, die von der Verbindungsklammer getragen werden, können
sich so in den Auskerbungen drehen, so dass die Kleiderbügel sich möglichst parallel
zu der Verbindungsklammer ausrichten können. Zu diesem Zweck ist vorteilhaft bei einer
Aussparung sowohl auf einer Oberseite, als auch auf einer Unterseite der Verbindungsklammer
jeweils eine Auskerbung vorgesehen, wobei die Auskerbungen sich nicht gegenüberliegen,
sondern versetzt zueinander positioniert sind. Bei der ersten Aussparung ist eine
Auskerbung bevorzugt an der schmalen Querseite der Aussparung vorgesehen, um einen
möglichst großen Verkippungswinkel der Verbindungsklammer zu ermöglichen.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mithilfe von Figuren
näher erläutert. Die Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine anmeldungsgemäße Verbindungsklammer zum Gruppieren und Verbinden
von Kleiderbügeln;
- Fig. 2
- eine isometrische Schrägansicht der Verbindungsklammer der Fig. 1;
- Fig. 3a
- eine Seitenansicht einer Gruppe von Kleiderbügeln, die mit einer Verbindungsklammer
zusammengefasst sind;
- Fig. 3b
- die Gruppe der Kleiderbügel der Fig. 3a in platzsparender kaskadenartiger Anordnung
und
- Fig.4
- eine Draufsicht auf die Vorderseite der Gruppe von Kleiderbügeln gemäß Fig.3b.
[0019] Fig.1 zeigt eine anmeldungsgemäße Verbindungsklammer 10 in einer Draufsicht. Fig.
2 gibt die Verbindungsklammer 10 in einer isometrischen Schrägansicht wieder. Gleiche
Bezugszeichen kennzeichnen in allen Figuren gleiche bzw. gleichwirkende Elemente.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind in den Fig. 1 und 2 nicht alle Elemente, auf
die im folgenden Bezug genommen wird, mit einem Bezugszeichen versehen.
[0020] Die Verbindungsklammer 10 weist im dargestellten Ausführungsbeispiel die Grundform
eines länglichen, flachen Leistenabschnitts auf. Sie ist aus einem zumindest in gewissem
Maße flexiblen Kunststoffmaterial einstückig hergestellt, bevorzugt in einem Kunststoffspritzgussprozess.
[0021] In der Verbindungsklammer 10 sind in einer Längsrichtung hintereinander liegend mehrere
Aussparungen 11, 11' angeordnet. Die Aussparungen 11, 11' sind jeweils länglich geformt,
wobei sich die eine längere Seite der Aussparungen in Längsrichtung der Verbindungsklammer
10 erstreckt. Im Hinblick auf ihre Form unterscheidet sich die in der Fig. 1 rechts
angeordnete und einer der Querseiten der Verbindungsklammer 10 benachbarte Aussparung
11' von den weiteren Aussparungen 11. Diese Aussparung 11' wird nachfolgend auch als
erste Aussparung 11' und die Aussparungen 11 als weitere Aussparungen 11 bezeichnet.
[0022] Jede der Aussparungen 11, 11' ist zur Aufnahme eines Halsabschnittes eines Kleiderbügels
vorgesehen. Um den Kleiderbügel einführen zu können, ohne ihn mit seinem Haken durch
die Aussparung 11, 11' zu fädeln, ist von jeder der Aussparungen 11, 11' ein zu einer
Längsseite der Verbindungsklammer 10 offener Kanal 12 ausgebildet. Nach außen hin
weitet sich der Kanal 12 auf, sodass jeweils eine trichterförmige Aufweitung 13 gebildet
ist. Durch die trichterförmige Aufweitung 13 wird erreicht, dass auch ein nicht exakt
positionierter Kleiderbügel beim Aufsetzen der Verbindungsklammer 10 in den Kanal
12 geführt wird.
[0023] Im Kanal 12 sind Widerhaken 14, vorliegend beispielhaft drei Widerhaken 14 angeordnet,
die so flexibel sind, dass ein Einführen eines Kleiderbügels in die Aussparung 11,
11' leicht, ein Herausgleiten des Kleiderbügels aus den Aussparungen 11, 11' jedoch
nur mit erhöhtem Kraftaufwand möglich ist. Die Widerhaken 14 verhindern damit ein
unbeabsichtigtes Herausrutschen eines in eine Aussparung 11, 11' eingeführten Kleiderbügels.
[0024] Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind neben der ersten Aussparung 11' drei
weitere Aussparungen 11 vorgesehen. Entsprechend ist die dargestellte Verbindungsklammer
10 zur Gruppierung von maximal vier Kleiderbügeln geeignet. Die Anzahl von drei weiteren
Aussparungen 11 ist rein beispielhaft und kann in alternativen Ausgestaltungen der
Verbindungsklammer 10 variiert werden.
[0025] Die Funktion der Verbindungsklammer 10 wird nachfolgend anhand der Figuren 3a, b
und 4 näher erläutert.
[0026] Fig. 3a zeigt eine Seitenansicht einer Anordnung von vier Kleiderbügeln 1, 1', die
mit Hakenabschnitten 2, 2' auf einer angedeuteten Kleiderstange 4 nebeneinander aufgehängt
sind. An den jeweiligen Hakenabschnitt 2, 2' schließt sich ein Halsabschnitt 3, 3'
an, an dem der eigentliche, hier nicht näher gekennzeichnete Trägerabschnitt hängt.
[0027] Im Bereich der Halsabschnitte 3 sind die vier Kleiderbügel 1 mit der Verbindungsklammer
10 verbunden. Die Halsabschnitte 3 der Kleiderbügel sind dabei durch Aufstecken der
Verbindungsklammer 10 durch die Kanäle 12 geführt und verlaufen bei der in Fig. 3a
dargestellten Situation durch die Öffnungen bzw. 11'. Der in der Fig. 3a rechte und
durch die Aussparung 11' verlaufende Kleiderbügel ist zur Unterscheidung als Kleiderbügel
1' gekennzeichnet.
[0028] Um eine platzsparende Anordnung der Gruppe von Kleiderbügeln 1, 1' zu erzielen, brauchen
nunmehr lediglich die durch die weiteren Aussparungen 11 geführten Kleiderbügel von
der Kleiderstange 4 freigegeben werden, beispielsweise indem sie über ein Ende der
Kleiderstange 4 geschoben werden oder indem die gesamte Anordnung an dem Kleiderbügel
1' von der Kleiderstange 4 abgehoben wird.
[0029] Die sich einstellende Anordnung ist in der Fig. 3b ebenfalls in einer Seitenansicht
dargestellt. Lediglich der Kleiderbügel 1' der durch die erste Aussparung 11' führt
ist auf die Kleiderstange 4 gehängt. Als Folge rutscht die Verbindungsklammer 10 am
Halsabschnitt 3 des ersten Kleiderbügels 1' herunter und verkippt um eine Drehachse,
die senkrecht zur Zeichnungsebene der Fig. 3b verläuft. Diese Verkippung ist durch
die längliche Ausbildung der ersten Aussparung 11' möglich. Die weiteren Kleiderbügel
1 rutschen mit ihren Halsabschnitten 3 durch die Aussparungen 11, bis sie durch ihre
Haken in den Aussparungen 11 gefangen werden. Die Gruppe der Kleiderbügel 1,1' wird
somit vollständig durch den Kleiderbügel 1' getragen.
[0030] Bedingt durch die Verkippung der Verbindungsklammer 10 verringert sich der horizontale
Abstand der Kleiderbügel 1, 1' untereinander. Als Folge nimmt die kaskadenartige Anordnung
der Gruppe von Kleiderbügeln 1, 1' gemäß Fig.3 weniger Lager- und Transportraum ein,
als die in Fig. 3a gezeigte Anordnung.
[0031] Fig.4 zeigt die kaskadenartige Anordnung gemäß Fig. 3b nochmals in einer Draufsicht
auf die Vorderseite der Anordnung und die Oberseite der Verbindungsklammer 10. In
dieser Figur ist ersichtlich, dass durch die Aussparung 11' der Halsabschnitt 3' des
ersten Kleiderbügels 1' verläuft, wohingegen in den weiteren Aussparungen 11 die Kleiderbügel
1 mit ihren Hakenabschnitten 2 aufliegen. Um eine möglichst flache Ausrichtung der
Kleiderbügel 1 zu erzielen, sind in den in Fig. 4 unteren Bereich der Aussparungen
11 die (in Fig. 1 jeweils an der linken Seite der Aussparungen 11 sichtbaren) Auskerbungen
15 und 16 vorgesehen. Die Auskerbungen 15 sind dabei auf der Oberseite der Verbindungsklammer
10 an der in der Fig. 1 jeweils unteren linken Ecke der Aussparung 11 ausgebildet,
wohingegen die Auskerbungen 16 an der Unterseite der Verbindungsklammer 10 in der
jeweils linken oberen Ecke der Aussparung 11 angeordnet. Diese paarweisen Auskerbungen
15, 16 ermöglichen es, dass der Haken nicht senkrecht zur Ebene der Verbindungsklammer
10 verläuft, sondern sich in der kaskadenartige Anordnung nahezu parallel zu der Ebene
der Verbindungsklammer 10 ausrichten kann.
[0032] Bei der ersten Aussparung 11' ist ebenfalls eine Auskerbung 15' auf der Oberseite
der Verbindungsklammer 10 ausgebildet. In dieser Auskerbung 15' legt sich der Halsabschnitt
3' des ersten Bügels 1', sodass bei gegebener Länge der Aussparung 11' ein möglichst
großer Verkippungswinkel der Verbindungsklammer 10 in der kaskadenartige Anordnung
erzielt werden kann.
[0033] Bedingt durch die unterschiedliche Form der ersten Aussparung 11' und der weiteren
Aussparungen 11 sowie der Seiten und Ausrichtungen, in der die Auskerbungen 15, 16
und 15' angeordnet sind, ist eine korrekte Ausrichtung der Verbindungsklammer 10 beim
Aufsetzen auf die Gruppe von Kleiderbügeln 1,1' erforderlich. Um auch bei einem maschinellen
Aufsetzen der Verbindungsklammer 10 die korrekte Ausrichtung zu gewährleisten, ist
an einer der Querseiten eine Orientierungskerbe 17 ausgebildet, die ein korrektes
Einlegen von Verbindungsklammern 10 in beispielsweise ein Magazin einer die Verbindungsklammern
10 applizierenden Vorrichtung.
Bezugszeichen
[0034]
- 1, 1'
- Kleiderbügel
- 2, 2'
- Hakenabschnitt
- 3, 3'
- Halsabschnitt
- 4
- Kleiderstange
- 10
- Verbindungsklammer
- 11, 11'
- Aussparung
- 12
- Kanal
- 13
- trichterförmige Aufweitung
- 14
- Widerhaken
- 15
- Auskerbung
- 16
- rückseitige Auskerbung
- 17
- Orientierungskerbe
1. Verbindungsklammer (10) zum Zusammenfassen und Verbinden von mindestens zwei Kleiderbügeln
(1, 1') für hängend lagernde Kleidungsstücke, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsklammer (10) in Form eines Leistenabschnitts ausgebildet, in den in
einer Längsrichtung des Leistenabschnitts zumindest zwei hintereinander liegende Aussparungen
(11, 11') eingebracht sind, von denen zumindest eine Aussparung (11') in Längsrichtung
der Verbindungsklammer (10) länglich ausgeformt ist, wobei von jeder der Aussparungen
(11, 11') aus ein offener Kanal (12) zu einer der Längsseiten der Verbindungsklammer
(10) ausgebildet ist.
2. Verbindungsklammer (10) nach Anspruch 1, bei der alle Aussparungen (11, 11') in Längsrichtung
der Verbindungsklammer (10) länglich ausgebildet sind.
3. Verbindungsklammer (10) nach Anspruch 1 oder 2, bei der sich ein Ausgang des Kanals
(12) zur Längsseite der Verbindungsklammer (10) hin trichterförmig aufweitet.
4. Verbindungsklammer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der in dem Kanal (12)
nach innen weisende Widerhaken (14) angeordnet sind.
5. Verbindungsklammer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die Form einer ersten,
benachbart zu einer Querseite der Verbindungsklammer (10) angeordneten Aussparung
(11') von weiteren Aussparungen (11) abweicht.
6. Verbindungsklammer (10) nach Anspruch 5, bei der die erste Aussparung (11') länger
und schmaler ausgebildet ist als die weiteren Aussparungen (11).
7. Verbindungsklammer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der am Umfang der Aussparungen
(11, 11') Auskerbungen angeordnet sind.
8. Verbindungsklammer (10) nach Anspruch 7, bei der an zumindest einer der Aussparungen
(11, 11') sowohl auf einer Oberseite, als auch auf einer Unterseite der Verbindungsklammer
(10) jeweils eine Auskerbung (15, 15', 16) vorgesehen ist.
9. Verbindungsklammer (10) nach Anspruch 8, bei der die auf der Oberseite bzw. der Unterseite
angeordneten Auskerbungen (15, 15', 16) versetzt zueinander positioniert sind.