[0001] Die Erfindung betrifft einen Werkzeugkoffer zur Lagerung, zur Reinigung und zum Transport
mindestens eines Matrizensegments einer Matrizenscheibe einer Rundläufertablettenpresse.
[0002] Rundläufertablettenpressen besitzen einen drehend angetriebenen Rotor, der typischerweise
eine Oberstempelaufnahme, eine Unterstempelaufnahme sowie eine Matrizenscheibe umfasst.
Die Unterstempelaufnahme nimmt in achsparallelen Bohrungen einzelne Unterstempel auf,
die zu Matrizenbohrungen der Matrizenscheibe ausgerichtet sind. Die Oberstempelaufnahme
nimmt in achsparallelen Bohrungen Oberstempel auf, die zu den Matrizenbohrungen ebenfalls
ausgerichtet sind. Im Zuge des Umlaufs des Rotors wirken die Ober- und Unterstempel
mit geeigneten Führungen, beispielsweise Steuerkurven, zusammen und werden durch diese
axial in den Ober- bzw. Unterstempelaufnahmen bewegt. Im Bereich einer oder mehrerer
Pressstationen, umfassend beispielsweise Druckrollen, werden die Ober- und Unterstempel
in den ihnen jeweils zugeordneten Bohrungen der Matrizenscheibe gegeneinander gepresst,
wodurch in die Bohrungen gefülltes pulverförmiges Material zu Tabletten verpresst
wird.
[0003] Aus
EP 1 316 411 B1 ist eine solche Rundläufertablettenpresse bekannt, wobei die Matrizenscheibe aus
mehreren Matrizenringsegmenten besteht, die jeweils an dem Rotor lösbar befestigt
sind. Bei der aus
EP 1 316 411 B1 bekannten Rundläufertablettenpresse wirken die Ober- und Unterstempel unmittelbar
mit Bohrungen der Matrizensegmente zusammen. Das Aufbauen der Matrizenscheibe aus
Matrizensegmenten hat unter anderem den Vorteil, dass die Matrizensegmente in einfacher
Weise von dem Rotor der Rundläufertablettenpresse demontiert bzw. an dem Rotor montiert
werden können, ohne dass ein Ausbau des Rotors als Ganzes erforderlich ist. Damit
kann in einfacher Weise zwischen Matrizensegmenten mit unterschiedlicher Bohrungsgeometrie
zur Herstellung von Tabletten unterschiedlicher Form gewechselt werden. Im Stand der
Technik sind bei einstückig ausgebildeten Matrizenscheiben zu diesem Zweck regelmäßig
in der Matrizenscheibe lösbar angeordnete Matrizen vorgesehen. Das Montieren und Ausuchten
der Matrizen ist jedoch aufwendig. Bei Verwendung von Matrizensegmenten kann auf solche
lösbar eingesetzten Matrizen verzichtet werden. Es liegen dann zu einer Rundläufertablettenpresse
mehrere Sätze von Matrizensegmenten mit jeweils unterschiedlicher Bohrungsgeometrie
vor.
[0004] Es besteht die Notwendigkeit, insbesondere die jeweils nicht genutzten Matrizensegmente
in einfacher Weise zu lagern und gegebenenfalls zu transportieren. Im Stand der Technik
erfolgt die Lagerung in fest verbauten Lagerschränken. Ein Transport der Matrizensegmente
in diesen Lagerschränken ist naturgemäß nicht möglich. Zu diesem Zweck existieren
in der Praxis tragbare Koffer mit einem Schaumstoffeinsatz, in dem eine an die Größe
und Form eines bestimmten Matrizensegments angepasste Vertiefung ausgebildet ist.
So muss insbesondere bei einem Transport verhindert werden, dass das Matrizensegment
beispielsweise durch Anschlagen an Innenflächen eines Transportkoffers beschädigt
wird. Darüber hinaus besitzen Matrizensegmente für unterschiedliche Rundläufertablettenpressen
häufig eine unterschiedliche Größe und/oder Form. Mit den bekannten Transportkoffern
für Matrizensegmente kann jeweils nur ein Matrizensegment einer bestimmten Größe und
Form transportiert werden.
[0005] Ausgehend von dem erläuterten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Werkzeugkoffer der eingangs genannten Art bereitzustellen, der einen Transport
und eine Lagerung von Matrizensegmenten auch unterschiedlicher Größe und/oder Form
erlaubt und die Matrizensegmente gleichzeitig vor Beschädigungen schützt.
[0006] Die Erfindung löst die Aufgabe durch den Gegenstand von Anspruch 1. Vorteilhafte
Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen Ansprüchen, der Beschreibung und den
Figuren.
[0007] Die Erfindung löst die Aufgabe durch einen Werkzeugkoffer zur Lagerung und zum Transport
mindestens eines Matrizensegments einer Matrizenscheibe einer Rundläufertablettenpresse,
gekennzeichnet durch eine tragbare Werkzeugkofferschale und mindestens einen in der
Werkzeugkofferschale angeordneten Segmenteinsatz zum Halten mindestens eines Matrizensegments,
wobei der Segmenteinsatz mehrere Sätze von wahlweise aktivierbaren oder deaktivierbaren
Begrenzungsmitteln aufweist, wobei jeder Satz von Begrenzungsmitteln einem Matrizensegment
einer bestimmten Größe und/oder Form zugeordnet ist, wobei die Sätze von Begrenzungsmitteln
ein ihnen jeweils zugeordnetes Matrizensegment im aktivierten Zustand verschiebungssicher
auf dem Segmenteinsatz halten.
[0008] Der erfindungsgemäße Werkzeugkoffer besitzt eine Werkzeugkofferschale, die in der
Regel ein Unterteil und ein Oberteil aufweist. Das Oberteil kann zwischen einer geöffneten
und einer geschlossenen Position gegenüber dem Unterteil bewegbar sein, beispielsweise
verschwenkbar sein. Außerdem weist die Werkzeugkofferschale insbesondere einen Haltegriff
auf, an dem der Werkzeugkoffer für einen Transport insbesondere einhändig getragen
werden kann. Der Klemmschutz kann beispielsweise eine geeignete Fase und Nut umfassen,
die ein Einklemmen von Fingern vermeiden. Insbesondere in dem Unterteil der Werkzeugkofferschale
ist mindestens ein Segmenteinsatz zum Halten mindestens eines Matrizensegments angeordnet.
Wie eingangs erläutert, ist der Grundaufbau einer Rundläufertablettenpresse beispielsweise
aus
EP 1 316 411 B1 bekannt. Die mit dem erfindungsgemäßen Werkzeugkoffer zu transportierenden bzw. zu
lagernden Matrizensegmente können entsprechend so ausgebildet sein, wie aus
EP 1 316 411 B1 bekannt. Dabei können die Matrizenringsegmente so ausgestaltet sein, dass die Ober-
und Unterstempel der mit den Matrizensegmenten zu versehenden Rundläufertablettenpresse
unmittelbar mit Bohrungen der Matrizensegmente zusammenwirken. Es ist jedoch auch
möglich, dass in den Matrizensegmenten in konventioneller Weise Matrizen lösbar angeordnet
sind, beispielsweise verschraubt sind, wobei die Ober- und Unterstempel dann mit Bohrungen
dieser Matrizen zusammenwirken.
[0009] Erfindungsgemäß sind mehrere Sätze von Begrenzungsmitteln vorgesehen, die wahlweise
aktiviert oder deaktiviert werden können. Jeder Satz von Begrenzungsmitteln ist einem
bestimmten Matrizensegmenttyp einer bestimmten Größe und/oder Form zugeordnet. Je
nach Matrizensegmenttyp wird der zugeordnete Satz von Begrenzungsmitteln aktiviert,
wobei der oder die anderen Sätze von Begrenzungsmitteln insbesondere deaktiviert sein
können. Die aktivierten Begrenzungsmittel bilden Begrenzungen, insbesondere Begrenzungspunkte,
zwischen denen das jeweilige Matrizensegmente derart gehalten ist, dass es nicht in
seitlicher Richtung auf dem Segmenteinsatz verschoben werden kann. Es ist auch möglich,
dass die Begrenzungsmittel das Matrizensegmente gemeinsam mit einem inneren Rand des
Segmenteinsatzes oder der Werkzeugkofferschale verschiebungssicher halten.
[0010] Erfindungsgemäß sind insbesondere im geschlossenen Zustand des Werkzeugkoffers eine
Lagerung und ein Transport des Matrizensegments ohne die Gefahr einer Beschädigung
möglich. Es wird vielmehr sicher in seiner jeweiligen Position gehalten. Gleichzeitig
erlauben die Begrenzungsmittel in flexibler Weise das verschiebungssichere Halten
unterschiedlicher Matrizensegmente mit nur einem Segmenteinsatz. Soll ein anderer
Matrizensegmenttyp auf dem Segmenteinsatz gehalten werden, muss nach Entnahme des
zuvor gehaltenen Matrizensegments und Deaktivierung des zuvor aktivierten Satzes von
Begrenzungsmitteln lediglich der dem neuen Matrizensegmenttyp zugeordnete Satz von
Begrenzungsmitteln aktiviert werden. Anschließend kann das neue Matrizensegmente auf
den Segmenteinsatz gelegt werden, wobei dieses Matrizensegment dann wiederum durch
die aktivierten Begrenzungsmittel verschiebungssicher gehalten ist.
[0011] Es können auch mehrere Matrizensegmente auf einem Segmenteinsatz gehalten werden,
sofern ihre Größe dies zulässt. Gegebenenfalls können dann zwei Sätze von Begrenzungsmitteln
aktiviert werden, wobei bei zwei gleichen zu haltenden Matrizensegmenten diese zwei
Sätze auch identisch ausgebildet sein können.
[0012] Auch ist es denkbar, dass in dem Werkzeugkoffer mehrere erfindungsgemäß ausgebildete
Segmenteinsätze aufgenommen werden können, beispielsweise übereinander gestapelt.
Jeder der Segmenteinsätze kann dann ein oder mehrere Matrizensegmente in der erfindungsgemäßen
Weise verschiebungssicher halten. Auf dem oder den unteren Segmenteinsätzen gehaltene
Matrizensegmente können zwischen dem sie haltenden Segmenteinsatz und der Unterseite
des darüber angeordneten Segmenteinsatzes festgehalten sein.
[0013] Der erfindungsgemäße Werkzeugkoffer erlaubt ein leichtes Handling von Matrizensegmenten
unterschiedlicher Größe und/oder Form. Es wird ein einheitliches Transport- und Lagerungskonzept
bereitgestellt. Die Lebenszeit der Matrizensegmente wird durch Vermeidung von Beschädigungen
verlängert. Die Matrizensegmente müssen weniger oft zwischen unterschiedlichen Lager-
bzw. Transportmitteln umgepackt werden, was den Ablauf weiter erleichtert. Die Matrizensegmente
können von einem Bediener in dem erfindungsgemäßen Werkzeugkoffer einhändig getragen
werden, wodurch sich ergonomische Vorteile und eine Verringerung der gesundheitlichen
Belastung ergeben. Eine Lagerung von in mehreren Werkzeugkoffern angeordneten Matrizensegmenten
ist in einfacher Weise möglich, beispielsweise durch Stapeln der Werkzeugkoffer.
[0014] Nach einer Ausgestaltung kann der mindestens eine Segmenteinsatz lösbar in der Werkzeugkofferschale
gehalten sein, so dass mindestens ein auf dem mindestens einen Segmenteinsatz gehaltenes
Matrizensegment für eine Reinigung gemeinsam mit dem mindestens einen Segmenteinsatz
aus der Werkezugkofferschale entnommen werden kann. Es ergibt sich dadurch eine Vereinfachung
der beispielsweise bei einem Produktwechsel erforderlichen Reinigung der Matrizensegmente,
da das jeweilige Matrizensegment gemeinsam mit dem Segmenteinsatz aus der Werkzeugkofferschale
entnommen und in eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen eingesetzt werden kann. Ein
Umpacken des Matrizensegments ist nicht erforderlich. Dadurch werden die Gefahr von
Beschädigungen und die körperliche Belastung für eine Bedienperson weiter reduziert.
Der mindestens eine Segmenteinsatz kann beispielsweise klemmend in einem Halterahmen
der Werkzeugkofferschale, insbesondere eines Unterteils der Werkzeugkofferschale,
lösbar gehalten sein. Es sind aber auch andere lösbare Haltemechanismen denkbar.
[0015] Alternativ ist es möglich, dass der mindestens eine Segmenteinsatz fest in der Werkzeugkofferschale
angeordnet ist, insbesondere einstückig mit der Werkzeugkofferschale verbunden ist.
Es ergeben sich hierdurch ein besonders einfacher Aufbau und damit eine besonders
einfache Herstellung des Werkzeugkoffers. Hergestellt werden kann der Werkzeugkoffer
einschließlich des Segmenteinsatzes in einem Blow-Moulding Verfahren.
[0016] Nach einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Begrenzungsmittel
mehrere Sätze von in dem mindestens einen Segmenteinsatz ausgebildeten Begrenzungsvertiefungen
und mehrere Begrenzungsstopfen umfassen, wobei zum Aktivieren eines Satzes von Begrenzungsmitteln
Begrenzungsstopfen in diesen Satz von Begrenzungsvertiefungen einsetzbar sind, wobei
die Begrenzungsstopfen im in die Begrenzungsvertiefungen eingesetzten Zustand zum
verschiebungssicheren Halten des mindestens einen Matrizensegments über die Oberseite
des mindestens einen Segmenteinsatzes hinausragen. Bei dieser Ausgestaltung umfassen
die Begrenzungsmittel mehrere Sätze von in dem Boden des mindestens einen Segmenteinsatzes
ausgebildeten Begrenzungsvertiefungen bzw. Begrenzungsaufnahmen. Weiterhin sind mehrere
Begrenzungsstopfen vorgesehen, die wahlweise in die Begrenzungsvertiefungen eingesetzt
werden können. Die Begrenzungsstopfen können in einer besonders einfachen Ausgestaltung
zylindrisch geformt sein. Die Begrenzungsvertiefungen können dann ebenfalls zylindrisch
geformt sein und einen geringfügig größeren Durchmesser besitzen als die Begrenzungsvertiefungen,
so dass die Begrenzungsstopfen nach Art einer Presspassung oder durch Verschraubung
in den Begrenzungsvertiefungen gehalten sind. Es sind aber selbstverständlich auch
andere Formen für die Begrenzungsstopfen und Begrenzungsvertiefungen denkbar. Zum
Aktivieren eines Satzes von Begrenzungsmitteln werden Begrenzungsstopfen in den entsprechenden
Satz von Begrenzungsvertiefungen eingesetzt, beispielsweise eingeschraubt. Zum Deaktivieren
dieses Satzes von Begrenzungsmitteln werden die Begrenzungsstopfen wieder aus den
Begrenzungsvertiefungen entnommen. Im in die Begrenzungsvertiefungen eingesetzten
Zustand stehen die Begrenzungsstopfen über die umgebende Oberfläche des Segmenteinsatzes
vor und bilden so Begrenzungspunkte für ein zwischen die Begrenzungsstopfen eingelegtes
Matrizensegment. Durch diese Ausgestaltung wird das in seitlicher Richtung verschiebungssichere
Halten des Matrizensegments in besonders einfacher Weise realisiert.
[0017] Die Begrenzungsvertiefungen können nach einer weiteren Ausgestaltung jeweils mindestens
eine Kennzeichnung besitzen, die die Zugehörigkeit der Begrenzungsvertiefungen zu
einem bestimmten Satz von Begrenzungsvertiefungen angibt. Die Kennzeichnung gibt insbesondere
die Zugehörigkeit zu genau einem Satz von Begrenzungsvertiefungen an. Es ist dabei
auch denkbar, dass einzelne oder sämtliche der Begrenzungsvertiefungen im Sinne einer
Doppel- oder Mehrfachfunktion gleichzeitig zu zwei oder mehr als zwei Sätzen von Begrenzungsvertiefungen
gehören. Die entsprechenden Begrenzungsvertiefungen können dann mehrere Kennzeichnungen
aufweisen, die jeweils die Zugehörigkeit zu einem Satz von Begrenzungsvertiefungen
angeben. Bei den Kennzeichnungen kann es sich zum Beispiel um eine auf dem Boden der
Begrenzungsvertiefungen befindliche Beschriftung handeln. Beispielsweise kann als
Kennzeichnung die Bezeichnung des durch die betreffenden Begrenzungsvertiefungen bei
eingesetzten Begrenzungsstopfen zu haltenden Matrizensegments vorgesehen sein. Die
vorgenannte Ausgestaltung erlaubt es in einfacher Weise, dass die Begrenzungsvertiefungen
der unterschiedlichen Sätze die gleiche Form und Größe besitzen, und dass die Begrenzungsstopfen
die gleiche Form und Größe besitzen. Durch über sämtliche Sätze hinweg identisch geformte
Begrenzungsvertiefungen bzw. identisch geformte Begrenzungsstopfen ist es weiter möglich,
dass nicht mehrere Sätze von Begrenzungsstopfen vorgesehen sein müssen. Es ist vielmehr
ausreichend, wenn eine ausreichende Anzahl Begrenzungsstopfen vorhanden ist, um die
Begrenzungsvertiefungen des Satzes mit den meisten Begrenzungsvertiefungen bzw. bei
gleichzeitiger gewünschter Aktivierung mehrerer Sätze von Begrenzungsvertiefungen
sämtliche Begrenzungsvertiefungen dieser mehreren Sätze besetzen zu können.
[0018] Alternativ ist es auch möglich, dass Begrenzungsvertiefungen unterschiedlicher Sätze
jeweils unterschiedliche Abmessungen besitzen, und dass mehrere Sätze von Begrenzungsstopfen
vorgesehen sind, wobei Begrenzungsstopfen unterschiedlicher Sätze jeweils unterschiedliche
Abmessungen besitzen, wobei Begrenzungsstopfen eines Satzes aufgrund ihrer Abmessungen
jeweils einem Satz von Begrenzungsvertiefungen zugeordnet sind. Bei dieser Ausgestaltung
sind entsprechend auch mehrere Sätze von Begrenzungsstopfen erforderlich. Jeweils
ein Satz von Begrenzungsstopfen ist jeweils einem Satz von Begrenzungsvertiefungen
aufgrund der jeweiligen Form und Größe insbesondere eindeutig zugeordnet. Insbesondere
kann dann ein Satz von Begrenzungsstopfen in genau einen Satz von Begrenzungsvertiefungen
eingesetzt werden. Dabei können sich die Begrenzungsvertiefungen der unterschiedlichen
Sätze bzw. die Begrenzungsstopfen der unterschiedlichen Sätze insbesondere hinsichtlich
ihres Querschnitts, beispielsweise ihres Durchmessers, unterscheiden. Auch können
die Begrenzungsvertiefungen der unterschiedlichen Sätze bzw. die Begrenzungsstopfen
der unterschiedlichen Sätze unterschiedliche Querschnittsformen besitzen, die eine
eindeutige Zuordnung der unterschiedlichen Sätze von Begrenzungsstopfen zu den unterschiedlichen
Sätzen von Begrenzungsvertiefungen bieten.
[0019] Nach einer weiteren Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass die Werkzeugkofferschale
ein den mindestens einen Segmenteinsatz aufnehmendes Unterteil und ein gegenüber dem
Unterteil zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position verschwenkbares
Oberteil besitzt, wobei das Oberteil in der geschlossenen Position mit einer Innenseite
auf mindestens einem von dem mindestens einen Segmenteinsatz gehaltenen Matrizensegment
aufliegt, so dass das mindestens eine Matrizensegment zwischen dem mindestens einen
Segmenteinsatz und der Innenseite des Oberteils fest gehalten ist. Die Werkzeugkofferschale
kann außerdem ein Schloss besitzen, mit dem der Werkzeugkoffer abschließbar ist. Im
geschlossenen Zustand ist das Matrizensegment zwischen dem Segmenteinsatz und der
Innenfläche des Oberteils auch hinsichtlich einer Bewegungsrichtung senkrecht zur
Oberseite des Segmenteinsatzes positionssicher gehalten. Eine Bewegung des Matrizensegments
in dem Werkzeugkoffer und eine damit verbundene Beschädigungsgefahr sind dann also
vollständig unterbunden. Auch ein oder mehrere das Oberteil und das Unterteil verbindende
Scharniere können an dem positionssicheren Halten des Matrizensegments teilnehmen.
[0020] Das Oberteil und/oder das Unterteil der Werkzeugkofferschale können einstückig ausgebildet
sein, insbesondere aus einem Kunststoffmaterial. Es können also auch das Oberteil
und das Unterteil einstückig miteinander verbunden sein, beispielsweise durch ein
oder mehrere Filmscharniere. Es ist jedoch auch denkbar, dass das Oberteil und das
Unterteil separate Teile sind, die durch ein oder mehrere separate Scharniere verbunden
sind. Auch der Segmenteinsatz kann einstückig ausgebildet sein, beispielsweise aus
Kunststoffmaterial. Sämtliche Teile des Werkzeugkoffers aus einem Kunststoffmaterial
können in herstellungstechnisch besonders einfacher Weise in einem Kunststoffspritzgussverfahren
hergestellt sein.
[0021] Der Segmenteinsatz kann aus einem gegenüber der Werkzeugkofferschale weicheren Material,
beispielsweise einem Kunststoff- oder Schaumstoffmaterial, bestehen. Hieraus ergibt
sich ein besonders guter Schutz des Matrizensegments. Entsprechend kann nach einer
weiteren Ausgestaltung vorgesehen sein, dass die Innenseite des Oberteils der Werkzeugkofferschale
einen Einsatz aufweist, der in der geschlossenen Position des Oberteils auf dem mindestens
einen von dem mindestens einen Segmenteinsatz gehaltenen Matrizensegment aufliegt.
Der Einsatz kann aus einem gegenüber dem Oberteil weicheren Material, vorzugsweise
einem Kunststoff- oder Schaumstoffmaterial, bestehen. Es ist auch möglich, dass der
Einsatz in dem Oberteil lösbar gehalten ist. Es ist dann möglich, das Matrizensegmente
nach Umdrehen des Werkzeugkoffers auf das Oberteil gemeinsam mit dem Einsatz aus der
Werkzeugkofferschale zu entnehmen, insbesondere für eine Reinigung des Matrizensegments
in einer Reinigungsvorrichtung. Dazu ist es weiter vorteilhaft, wenn der Einsatz eine
Gitterstruktur besitzt. Beispielsweise ein Reinigungsfluid kann in der Reinigungsvorrichtung
das Matrizensegment dann besonders effektiv umspülen.
[0022] Der mindestens eine Segmenteinsatz kann weiterhin mindestens eine Eingriffsmulde
zum Ergreifen mindestens eines durch den mindestens einen Segmenteinsatz gehaltenen
Matrizensegments aufweisen. Ein Benutzer kann also in die Eingriffsmulde eingreifen,
um so in einfacher Weise das Matrizensegmente von dem Segmenteinsatz zu entnehmen.
[0023] Die Werkzeugkofferschale kann weiterhin mindestens ein Sichtfenster aufweisen, durch
das mindestens ein durch mindestens einen Segmenteinsatz gehaltenes Matrizensegment
von außen sichtbar ist. Damit ist insbesondere der Füllstand des Werkzeugkoffers erkennbar.
Es können auch Beschriftungsfelder vorgesehen sein, die zum Beispiel einen in dem
Werkzeugkoffer gelagerten Segmenttyp und/oder einen Hersteller des Matrizensegments
und/oder einen Verwender des Matrizensegments etc. kennzeichnen. Auch eine identifizierende
Farbgebung zumindest eines Teils des Werkzeugkoffers ist möglich, anhand der von außen
erkennbar ist, dass der Werkezugkoffer zum Halten von Matrizensegmenten dient.
[0024] Die Werkzeugkofferschale kann auch an ihrer Außenseite eine oder mehrere Eingriffsmulden
besitzen zum Anheben des Werkzeugkoffers. Auch kann die Werkzeugkofferschale an ihrer
Außenseite eine Stapelhilfe besitzen, über die mehrere Werkzeugkoffer aufeinander
gestapelt werden können, beispielsweise an der Außenseite ausgebildete Rippen.
[0025] Grundsätzlich ist es auch möglich, Messprotokolle bzw. eine Betriebshistorie eines
oder mehrerer in dem Werkzeugkoffer gehaltener Matrizensegmente in den Werkzeugkoffer
zu integrieren. Hierzu kann beispielsweise eine drahtlos oder drahtgebunden beschreibbare
und auslesbare Speichervorrichtung an oder in dem Werkzeugkoffer vorgesehen sein.
[0026] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand von Figuren näher erläutert.
Es zeigen schematisch:
- Fig. 1
- einen Teil eines erfindungsgemäßen Werkzeugkoffers in einer Draufsicht,
- Fig. 2
- die Darstellung aus Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig.3
- die Darstellung aus Fig. 2 mit einem ersten in den Werkzeugkoffer eingelegten Matrizensegment,
- Fig.4
- die Darstellung aus Fig. 2 mit einem zweiten in den Werkzeugkoffer eingelegten Matrizensegment,
- Fig.
- 5 eine weitere perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Werkzeugkoffers mit dem
in Fig. 3 gezeigten ersten Matrizensegment, und
- Fig. 6
- einen Schnitt durch den erfindungsgemäßen Werkzeugkoffer mit dem in Fig. 3 gezeigten
ersten Matrizensegment.
[0027] Soweit nichts anderes angegeben ist, bezeichnen in den Figuren gleiche Bezugszeichen
gleiche Gegenstände. In den Figuren ist ein erfindungsgemäßer Werkzeugkoffer zur Lagerung,
zum Transport und zur Reinigung mindestens eines Matrizensegments einer Matrizenscheibe
einer Rundläufertablettenpresse gezeigt, wobei in den Figuren 1 bis 4 aus Veranschaulichungsgründen
ein Oberteil einer Werkzeugkofferschale des Werkzeugkoffers nicht dargestellt ist.
Das Oberteil der Werkzeugkofferschale ist in den Figuren 5 und 6 zu erkennen.
[0028] Zu erkennen ist in den Figuren 1 bis 4 ein Unterteil 10 einer Werkzeugkofferschale,
welches im vorliegenden Beispiel einstückig aus einem Kunststoffmaterial besteht,
hergestellt beispielsweise in einem Kunststoffspritzgussverfahren oder dergleichen.
Das Unterteil 10 ist über zwei oder mehr, in dem vorliegenden Beispiel drei Scharniere
12 mit einem in Fig. 5 gezeigten Oberteil 14 der Werkzeugkofferschale schwenkbar zwischen
einer geöffneten Position und einer in Fig. 5 gezeigten geschlossenen Position verbunden.
Das Oberteil 14 kann ebenfalls einstückig aus einem Kunststoffmaterial bestehen, hergestellt
beispielsweise in einem Kunststoffspritzgussverfahren oder dergleichen. Das Unterteil
10 umfasst einen Griffabschnitt 16 und das Oberteil 14 umfasst einen Griffabschnitt
18. Im geschlossenen Zustand bilden die Griffabschnitt 16, 18 einen Haltegriff zum
Tragen des Werkzeugkoffers mit Klemmschutz. Außerdem umfasst die Werkzeugkofferschale
zwei Schlösser 20 durch die der Werkzeugkoffer in der geschlossenen Position verschließbar
ist. Füße 22 erlauben ein vertikales Aufstellen des Werkzeugkoffers und Stapehippen
24 erlauben ein Aufeinanderstapeln mehrerer derartiger Werkzeugkoffer.
[0029] In dem Unterteil 10 der Werkzeugkofferschale ist ein Segmenteinsatz 26 lösbar, beispielsweise
klemmend, gehalten. Der Segmenteinsatz 26 kann aus einem weicheren Material bestehen
als die Werkzeugkofferschale, beispielsweise einem Kunststoffmaterial oder einem Schaumstoffmaterial.
Der Segmenteinsatz 26 umfasst in dem dargestellten Beispiel mehrere Sätze von Begrenzungsvertiefungen
28, die in dem gezeigten Beispiel zylindrisch ausgebildet sind. Die Begrenzungsvertiefungen
28 umfassen jeweils eine an ihrem Boden angeordnete Kennzeichnung 30, anhand derer
die Zugehörigkeit der Begrenzungsvertiefungen 28 zu einem bestimmten Satz von Begrenzungsvertiefungen
identifiziert werden kann. In dem gezeigten Beispiel handelt es sich bei der Kennzeichnung
30 um eine Beschriftung mit der Kurzbezeichnung eines durch den jeweiligen Satz von
Begrenzungsvertiefungen 28 auf dem Segmenteinsatz 26 zu haltenden Matrizensegments.
[0030] Wie beispielsweise bei dem Bezugszeichen 32 zu erkennen, umfassen einige der Begrenzungsvertiefungen
28 mehrere Kennzeichnungen. Diese Begrenzungsvertiefungen 28 besitzen eine Mehrfachfunktion,
beispielsweise eine Doppel-oder Dreifachfunktion, indem sie gleichzeitig mehreren,
beispielsweise zwei oder drei Sätzen von Begrenzungsvertiefungen angehören. Es sind
darüber hinaus mehrere ebenfalls zylindrische Begrenzungsstopfen 34 vorgesehen, die
in die Begrenzungsvertiefungen 28 eingesetzt werden können, wobei sie einen minimal
größeren Durchmesser als die Begrenzungsvertiefungen 28 besitzen, so dass sie in den
Begrenzungsvertiefungen 28 im Sinne einer Presspassung gehalten sind. In dem dargestellten
Beispiel besitzen sämtliche Begrenzungsvertiefungen 28 dieselbe Form und Abmessung.
Auch sämtliche Begrenzungsstopfen 34 besitzen dieselbe Form und Abmessung. Der Segmenteinsatz
26 besitzt darüber hinaus eine Eingriffsmulde 36, in die eine Bedienperson zur Entnahme
eines auf dem Segmenteinsatz 26 gehaltenen Matrizensegments eingreifen kann.
[0031] Anhand der Figuren 3 und 4 soll beispielhaft das in seitlicher Richtung verschiebungssichere
Halten zweier unterschiedlicher Matrizensegmente auf dem Segmenteinsatz 26 erläutert
werden. In Fig. 3 ist ein erstes Matrizensegment bei dem Bezugszeichen 38 gezeigt.
Das Matrizensegmente 38 besitzt eine Ringform und weist eine Mehrzahl entlang eines
Teilkreises angeordneter Bohrungen 40 auf. Mit diesen Bohrungen 40 wirken im Betrieb
Ober- und Unterstempel einer Rundläufertablettenpresse zusammen. Zur Positionierung
und Befestigung an einem Rotor der Rundläufertablettenpresse besitzt das Matrizensegmente
38 Positionier- und Befestigungsnuten 42, 44. Die Ausgestaltung des Matrizensegments
38 und die Befestigung an dem Rotor einer Rundläufertablettenpresse erfolgt beispielsweise
wie aus
EP 1 316 411 B1 bekannt.
[0032] Das Matrizensegment 38 besitzt weiterhin eine Kennzeichnung 46. Diese Kennzeichnung
46 findet sich ebenfalls am Boden des Satzes der diesem Matrizensegment 38 zugeordneten
Begrenzungsvertiefungen 28. Zum verschiebungssicheren Halten des Matrizensegments
38 werden Befestigungsstopfen 34 in den mit dieser Kennzeichnung versehenen Satz von
Begrenzungsvertiefungen 28 eingesetzt, wie in Fig. 3 zu erkennen. Das Matrizensegment
38 liegt dann auf dem Segmenteinsatz 26 auf und wird durch die Begrenzungsstopfen
34, gegebenenfalls zusammenwirkend mit einem inneren Rand des Segmenteinsatzes 26
oder des Unterteils 10 der Werkezugkofferschale, in seitlicher Richtung verschiebungssicher
auf dem Segmenteinsatz 26 gehalten.
[0033] In Fig. 4 ist das verschiebungssichere Halten eines Matrizensegments 38' einer anderen
Form und Größe gezeigt. Auch dieses Matrizensegmente 38' besitzt Bohrungen 40', mit
denen im Betrieb die Ober- und Unterstempel einer Rundläufertablettenpresse zusammenwirken.
Weiterhin besitzt auch dieses Matrizensegment 38' Positionier- und Befestigungsnuten
42', 44' zur Positionierung und Befestigung an dem Rotor der Rundläufertablettenpresse,
wie oben erläutert. Schließlich besitzt auch dieses Matrizensegment 38' eine Kennzeichnung
46', die sich wiederum ebenfalls auf dem Boden des diesem Matrizensegment 38' zugeordneten
Satzes von Begrenzungsvertiefungen 28 findet. Entsprechend werden zum verschiebungssicheren
Halten des Matrizensegments 38' Begrenzungsstopfen 34 in den entsprechenden Satz von
Begrenzungsvertiefungen 28 eingesetzt, so dass das Matrizensegment 38', wie in Fig.
4 zu erkennen, im auf dem Segmenteinsatz 26 aufliegenden Zustand zwischen den Begrenzungsstopfen
34 und gegebenenfalls einer Innenwand des Segmenteinsatzes 26 bzw. des Unterteils
10 der Werkzeugkofferschale verschiebungssicher gehalten ist.
[0034] In den Figuren 5 und 6 ist anhand des in Fig. 3 gezeigten Matrizensegments 38 weiterhin
zu erkennen, dass das Matrizensegment 38 im geschlossenen Zustand des Werkzeugkoffers
zwischen dem Segmenteinsatz 26 und einer Innenseite 48 des Oberteils 14 der Werkzeugkofferschale
auch in einer Richtung senkrecht zur Oberfläche des Segmenteinsatzes 26 positionsfest
gehalten ist. Die Innenseite 48 des Oberteils 14 kann für einen besonderen Schutz
des Matrizensegments 38 mit einem gegenüber der Werkzeugkofferschale weicheren Einsatz
ausgestattet sein, beispielsweise aus Kunststoffmaterial oder Schaumstoffmaterial.
Es ist aber auch denkbar, dass die Innenseite 48 des Oberteils 14 als aus dem Oberteil
14 entnehmbarer Einsatz, beispielsweise Gittereinsatz, ausgeführt ist. Das Matrizensegment
38 kann dann gemeinsam mit dem Einsatz aus der Werkzeugkofferschale entnommen werden,
wodurch die Reinigung in einer separaten Reinigungsvorrichtung weiter erleichtert
wird.
[0035] Mit dem in den Figuren gezeigten Werkzeugkoffer sind in einfacher und flexibler Weise
ein Transport und eine Lagerung auch unterschiedlicher Matrizensegmente möglich. Gleichzeitig
kann ein auf dem Segmenteinsatz 26 gelagertes Matrizensegment in einfacher Weise zur
Reinigung in eine Reinigungsvorrichtung eingesetzt werden.
1. Werkzeugkoffer zur Lagerung und zum Transport mindestens eines Matrizensegments (38,
38') einer Matrizenscheibe einer Rundläufertablettenpresse, gekennzeichnet durch eine tragbare Werkzeugkofferschale und mindestens einen in der Werkzeugkofferschale
angeordneten Segmenteinsatz (26) zum Halten mindestens eines Matrizensegments (38,
38'), wobei der Segmenteinsatz (26) mehrere Sätze von wahlweise aktivierbaren oder
deaktivierbaren Begrenzungsmitteln aufweist, wobei jeder Satz von Begrenzungsmitteln
einem Matrizensegment (38, 38') einer bestimmten Größe und/oder Form zugeordnet ist,
wobei die Sätze von Begrenzungsmitteln ein ihnen jeweils zugeordnetes Matrizensegmente
(38, 38') im aktivierten Zustand verschiebungssicher auf dem Segmenteinsatz (26) halten.
2. Werkzeugkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Segmenteinsatz (26) lösbar in der Werkzeugkofferschale gehalten
ist, so dass mindestens ein auf dem mindestens einen Segmenteinsatz (26) gehaltenes
Matrizensegment (38, 38') für eine Reinigung gemeinsam mit dem mindestens einen Segmenteinsatz
(26) aus der Werkzeugkofferschale entnommen werden kann.
3. Werkzeugkoffer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Segmenteinsatz (26) fest in der Werkzeugkofferschale angeordnet
ist, insbesondere einstückig mit der Werkzeugkofferschale verbunden ist.
4. Werkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsmittel mehrere Sätze von in dem mindestens einen Segmenteinsatz (26)
ausgebildeten Begrenzungsvertiefungen (28) und mehrere Begrenzungsstopfen (34) umfassen,
wobei zum Aktivieren eines Satzes von Begrenzungsmitteln Begrenzungsstopfen (34) in
diesen Satz von Begrenzungsvertiefungen (28) einsetzbar sind, wobei die Begrenzungsstopfen
(34) im in die Begrenzungsvertiefungen (28) eingesetzten Zustand zum verschiebungssicheren
Halten des mindestens einen Matrizensegments (38, 38') über die Oberseite des mindestens
einen Segmenteinsatzes (26) hinausragen.
5. Werkzeugkoffer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsstopfen (34) durch eine Pressverbindung oder durch Verschraubung in
den Begrenzungsvertiefungen (28) gehalten werden können.
6. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsvertiefungen (28) jeweils mindestens eine Kennzeichnung (30, 32) besitzen,
die die Zugehörigkeit der Begrenzungsvertiefungen (28) zu einem bestimmten Satz von
Begrenzungsvertiefungen (28) angibt.
7. Werkzeugkoffer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzungsvertiefungen (28) der unterschiedlichen Sätze die gleichen Abmessungen
besitzen, und dass die Begrenzungsstopfen (34) die gleichen Abmessungen besitzen.
8. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass Begrenzungsvertiefungen (28) unterschiedlicher Sätze jeweils unterschiedliche Abmessungen
besitzen, und dass mehrere Sätze von Begrenzungsstopfen (34) vorgesehen sind, wobei
Begrenzungsstopfen (34) unterschiedlicher Sätze jeweils unterschiedliche Abmessungen
besitzen, wobei Begrenzungsstopfen (34) eines Satzes aufgrund ihrer Abmessungen jeweils
einem Satz von Begrenzungsvertiefungen (28) zugeordnet sind.
9. Werkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugkofferschale ein den mindestens einen Segmenteinsatz (26) aufnehmendes
Unterteil (10) und ein gegenüber dem Unterteil (10) zwischen einer geöffneten Position
und einer geschlossenen Position verschwenkbares Oberteil (14) besitzt, wobei das
Oberteil (14) in der geschlossenen Position mit einer Innenseite (48) auf mindestens
einem von dem mindestens einen Segmenteinsatz (26) gehaltenen Matrizensegmente (38,
38') aufliegt, so dass das mindestens eine Matrizensegmente (38, 38') zwischen dem
mindestens einen Segmenteinsatz (26) und der Innenseite (48) des Oberteils (14) fest
gehalten ist.
10. Werkzeugkoffer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Oberteil (14) und/oder das Unterteil (10) der Werkzeugkofferschale einstückig
ausgebildet ist, insbesondere aus einem Kunststoffmaterial.
11. Werkzeugkoffer nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenseite (48) des Oberteils (14) der Werkzeugkofferschale einen Einsatz aufweist,
der in der geschlossenen Position des Oberteils (14) auf dem mindestens einen von
dem mindestens einen Segmenteinsatz (26) gehaltenen Matrizensegment (38, 38') aufliegt.
12. Werkzeugkoffer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatz in dem Oberteil (14) lösbar gehalten ist.
13. Werkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Segmenteinsatz (26) mindestens eine Eingriffsmulde (36) zum Ergreifen
mindestens eines durch den mindestens einen Segmenteinsatz (26) gehaltenen Matrizensegments
(38, 38') aufweist.
14. Werkzeugkoffer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugkofferschale mindestens ein Sichtfenster aufweist, durch das mindestens
ein durch mindestens einen Segmenteinsatz (26) gehaltenes Matrizensegment (38, 38')
von außen sichtbar ist.