[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abgabevorrichtung gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
[0002] Unter dem Begriff "Abgabevorrichtung" ist bei der vorliegenden Erfindung insbesondere
eine Sprüheinrichtung oder Pumpeinrichtung zu verstehen, die vorzugsweise an einem
Behälter angebracht oder anbringbar ist. Insbesondere kann die Abgabevorrichtung den
Behälter, ggf. einen Druckbehälter, umfassen.
[0003] Die Abgabevorrichtung dient vorzugsweise der sprühenden Aus- bzw. Abgabe eines Produkts.
[0004] Unter dem Begriff "Produkt" sind insbesondere auch Flüssigkeiten, Suspensionen und
Fluide, ggf. mit Gasphasen, zu verstehen. Das Produkt kann als Paste, Strahl oder
Nebel oder in sonstiger Weise, beispielsweise auch als Schaum oder Gel, ausgegeben
werden.
[0005] Die
DE 1 037 378 A offenbart einen Sprühkopf für einen Druckbehälter mit einer drehbaren, unlösbaren
Schutzkappe.
[0006] Die
FR 76 993 offenbart eine Abgabevorrichtung für ein flüssiges Produkt, wobei eine drehbare Schutzkappe
einen Sprühkopf überdeckt und in einer Sperrstellung gegen manuelles Niederdrücken
gesperrt ist.
[0007] Die
DE 296 10 372 U1 offenbart eine Schutz- und Bedienkappe mit integriertem Sprühkopf für einen Aerosolbehälter,
wobei die Schutz- und Bedienkappe durch ein Gewinde mit einem Sprühkopf verbunden
ist und wobei die Schutz- und Bedienkappe in der Anwendung dreh- und drückbar ist.
[0008] Die
WO 2004/078635 A2 offenbart einen Aktuator zum Betätigen eines Ventils zur Abgabe eines Aerosolprodukts
aus einem Aerosolbehälter. Ein Betätigungsknopf des Aktuators ist zwischen einer gesperrten
und einer nicht gesperrten Position drehbar. Der Betätigungsknopf kann in der gesperrten
Position nicht heruntergedrückt werden.
[0009] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abgabevorrichtung anzugeben,
die bei einfachem und kostengünstigem Aufbau eine intuitive und/oder sichere Handhabung
ermöglicht bzw. unterstützt.
[0010] Die obige Aufgabe wird durch eine Abgabevorrichtung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] Gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Abgabevorrichtung eine Schutzkappe und
einen Sprühkopf auf, die über eine Drehkopplung vorzugsweise direkt derart gekoppelt
sind, dass diese nur beschränkt relativ zueinander verdrehbar sind, insbesondere wobei
beim Drehen der Schutzkappe aus der Sperrstellung in die Freigabestellung der Sprühkopf
in eine vorbestimmte Ausgaberichtung mitgedreht wird, wenn der Sprühkopf zur Sperrstellung
hin verdreht ist. Dies ist einer sicheren Handhabung zuträglich, insbesondere da ein
ungewolltes Verdrehen des Sprühkopfes in eine undefinierte Ausgaberichtung verhindert
wird. Weiter wird ein einfacher Aufbau ermöglicht wird da der niederdrückbare Sprühkopf
nicht drehfest an dem zugeordneten Gehäuse bzw. in der Abgabevorrichtung geführt sein
muss.
[0012] Vorzugsweise bildet die Abgabevorrichtung einen Widerstand, der beim Drehen der Schutzkappe
von der Freigabestellung in die Sperrstellung und/oder umgekehrt überwunden werden
muss. Dies ist einer sicheren Handhabung zuträglich und verhindert ein ungewolltes
Drehen der Schutzkappe von einer Stellung in die andere.
[0013] Die Schutzkappe ist vorzugsweise transparent ausgebildet. Dies ist einer intuitiven
Betätigung zuträglich, insbesondere da ein Benutzer den Sprühkopf und besonders bevorzugt
dessen Düse bzw. Ausgabeöffnung auch in der Sperrstellung erkennen kann.
[0014] Weitere Vorteile, Merkmale, Eigenschaften und Aspekte der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus den Ansprüchen und der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform
anhand der Zeichnung. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt einer vorschlagsgemäßen Abgabevorrichtung mit einem Behälter
im unbetätigten Zustand;
- Fig. 2
- einen schematischen Schnitt der Abgabevorrichtung ohne Behälter im betätigten Zustand;
- Fig. 3
- eine schematische Seitenansicht der Abgabevorrichtung in einer Sperrstellung ohne
Behälter;
- Fig. 4
- eine schematische Seitenansicht der Abgabevorrichtung in einer Freigabestellung ohne
Behälter;
- Fig. 5
- eine schematische Seitenansicht der Abgabevorrichtung im niedergedrückten Zustand
ohne Behälter;
- Fig. 6
- einen schematischen Schnitt eines Gehäuses der Abgabevorrichtung mit einem eingreifenden
Halteabschnitt einer Schutzkappe in der Sperrstellung;
- Fig. 7
- einen schematischen Schnitt des Gehäuses der Abgabevorrichtung mit dem eingreifenden
Halteabschnitt der Schutzkappe in der Freigabestellung;
- Fig. 8
- einen schematischen Schnitt des Gehäuses der Abgabevorrichtung mit dem eingreifenden
Halteabschnitt der Schutzkappe im niedergedrückten Zustand;
- Fig. 9
- einen schematischen Schnitt zur Veranschaulichung des Eingriffs der Schutzkappe bzw.
des Halteabschnitts in das Gehäuse; und
- Fig. 10
- eine Draufsicht der Abgabevorrichtung mit aufgeschnittener Schutzkappe.
[0015] In den teilweise nicht maßstabsgerechten, nur schematischen Figuren werden für gleiche
oder ähnliche Teile dieselben Bezugszeichen verwendet, wobei entsprechende oder vergleichbare
Eigenschaften und Vorteile erreicht werden, auch wenn eine wiederholte Beschreibung
weggelassen ist.
[0016] Fig. 1 zeigt in einem schematischen Schnitt eine vorschlagsgemäße Abgabevorrichtung
1 zur Abgabe eines Produkts 2, wie einer Flüssigkeit o. dgl.
[0017] Das Produkt 2 kann höher viskos sein als Wasser oder ggf. sogar pastös.
[0018] Insbesondere kann das Produkt 2 auch einen Schaum oder ein Gel bilden.
[0019] Das Produkt 2 kann auch Gas in flüssiger und/oder sonstiger Form enthalten.
[0020] Es ist anzumerken, dass grundsätzlich auch jede Art der Abgabe des Produkts 2 - vorzugsweise
als Strahl oder als Sprühnebel - in Frage kommt.
[0021] Insbesondere ist die Abgabevorrichtung 1 zur sprühenden Abgabe des Produkts 2 ausgebildet.
Jedoch ist auch eine nicht-sprühende Ausgabe möglich.
[0022] Die Abgabevorrichtung 1 ist vorzugsweise mit einem Reservoir, insbesondere einem
Behälter 3, für das auszugebende Produkt 2 versehen oder verbunden bzw. verbindbar.
Das Reservoir kann also einen Teil der Abgabevorrichtung 1 bilden oder kann an diese
angeschlossen oder anschließbar sein. Vorzugsweise weist die Abgabevorrichtung den
Behälter 3 auf.
[0023] Beim Darstellungsbeispiel ist das Reservoir als vorzugsweise starrer Behälter 3 ausgebildet.
Der Behälter 3 ist insbesondere länglich und/oder zylindrisch und/oder starr ausgebildet.
[0024] Die Abgabevorrichtung 1 weist vorzugsweise eine Pumpe 4 auf oder ist vorzugsweise
als solche ausgebildet, um das Produkt 2 aus dem Reservoir bzw. Behälter 3 zu saugen
bzw. zu fördern bzw. unter Druck zu setzen und auszugeben.
[0025] Jedoch kann das Produkt 2 alternativ auch im Reservoir bzw. Behälter 3 unter Druck
stehen oder setzbar sein. Beispielsweise kann dann der Behälter 3 oder das Produkt
2 ein geeignetes Treibmittel enthalten.
[0026] Die Abgabevorrichtung 1 weist ein Gehäuse 5 auf, das bzw. dessen Befestigungsabschnitt
5A vorzugsweise über eine Schraubverbindung oder auf sonstige geeignete Weise mit
dem Behälter 3 verbindbar ist.
[0027] Besonders bevorzugt ist das Gehäuse 5 lösbar mit dem Behälter 3 verbindbar, insbesondere
um das Produkt 2 nachfüllen zu können und/oder den Behälter 3 tauschen zu können.
Jedoch ist auch eine nicht lösbare Verbindung möglich.
[0028] Vorzugsweise ist die Pumpe 4 in das Gehäuse 5 eingesetzt bzw. eingebaut, insbesondere
rastend davon aufgenommen. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0029] Die Abgabevorrichtung 1 bzw. Pumpe 4 weist vorzugsweise eine Steigleitung 6, beispielsweise
einen Schlauch, auf, um das Produkt 2 aus dem Behälter 3 saugen bzw. aufnehmen zu
können. Die Steigleitung 6 ist an einen Einlass der Pumpe 4 angeschlossen, insbesondere
in einen Stutzen eingesteckt oder aufgesteckt.
[0030] Auslassseitig weist die Pumpe 4 ein vorzugsweise rohrförmiges oder stutzenartiges
Auslasselement 7 auf.
[0031] Durch Niederdrücken des Auslasselements 7 ist die Pumpe 4 betätigbar. Fig. 1 zeigt
die Pumpe 4 in einer nicht betätigten Ausgangsstellung, in die das Auslasselement
7 bzw. die Pumpe 4 durch Federkraft, hier durch die Kraft einer Rückstellfeder 8,
wieder zurückgekehrt.
[0032] Die Abgabevorrichtung 1 weist einen Sprühkopf 9 zur vorzugsweise sprühenden Ausgabe
des Produkts 2 vorzugsweise über eine Ausgabeöffnung oder Düse 10 am bzw. im Sprühkopf
9 auf. Beim Darstellungsbeispiel ist die Düse 10 in den Sprühkopf 9 eingesteckt. Es
erfolgt insbesondere eine sprühende Ausgabe des Produkts 2.
[0033] Der Sprühkopf 9 ist fluidisch an die Pumpe 4 bzw. deren Auslasselement 7 angeschlossen,
besonders bevorzugt mit einem Einlass 9A, wie einem Anschlussstutzen, auf das Auslasselement
7 aufgesteckt.
[0034] Anstelle der Pumpe 4 kann die Abgabevorrichtung 1 bzw. der Behälter 3 auch ein Abgabeventil
aufweisen, insbesondere wenn das Produkt 2 im Behälter 3 unter Druck steht. In diesem
Fall bildet dann das Auslasselement 7 ein Ventilelement des Abgabeventils. Der Sprühkopf
9 bzw. dessen Einlass 9A ist dann an das Abgabeventil bzw. dessen Ventilelement angeschlossen.
[0035] Die Abgabevorrichtung 1 weist eine Schutzkappe 11 auf, die den Sprühkopf 9 überdeckt
bzw. umgibt. Insbesondere deckt die Schutzkappe 11 den Sprühkopf 9 auf der Oberseite
bzw. stirnseitig und auch seitlich bzw. über den Umfang ab.
[0036] Die Schutzkappe 11 weist vorzugsweise eine Durchtrittsöffnung 12 auf, durch die das
Produkt 2 bei Betätigung der Abgabevorrichtung 1, insbesondere bei Niederdrücken des
Sprühkopfs 9 bzw. der Schutzkappe 11, ausgebbar ist.
[0037] Fig. 1 zeigt die Abgabevorrichtung 1 bzw. die Schutzkappe 11 in einer Sperrstellung.
Die Schutzkappe 11 ist in dieser Sperrstellung gegen manuelles Niederdrücken gesperrt.
Dementsprechend ist damit auch der Sprühkopf 9 gegen manuelles Niederdrücken gesperrt.
[0038] In der Sperrstellung deckt die Schutzkappe 11 vorzugsweise die Ausgabeöffnung bzw.
Düse 10 des Sprühkopfs 9 ab. Die in Fig. 2 gezeigte Durchtrittsöffnung 11A befindet
sich also nicht vor der Auslassöffnung bzw. Düse 10 in der Sperrstellung.
[0039] Fig. 2 zeigt die Abgabevorrichtung 1 in einem schematischen Schnitt ohne Behälter
3. Aus Vereinfachungsgründen ist auch die Steigleitung 6 weggelassen.
[0040] Die Schutzkappe 11 befindet sich in der Freigabestellung die Durchtrittsöffnung 11A
befindet sich vor der Ausgabeöffnung bzw. Düse 10 des Sprühkopfs 9 und gibt diese
frei.
[0041] Fig. 2 zeigt die Abgabevorrichtung 1 im betätigten Zustand, also bei niedergedrückter
Schutzkappe 11 und niedergedrücktem Sprühkopf 9. Während des Niederdrückens erfolgt
das Pumpen des Produkts 2 und die Ausgabe des von der Pumpe 4 unter Druck gesetzten
Produkts 2 bzw. die Betätigung der Pumpe 4 über den Sprühkopf 9 bzw. dessen Düse 10,
vorzugsweise als Sprühstrahl oder Sprühnebel, wie in Fig. 2 schematisch angedeutet.
[0042] Die Ausgaberichtung A ist in der normalen Gebrauchslage vorzugsweise zumindest im
Wesentlichen horizontal und/oder verläuft quer, vorzugsweise senkrecht, zu der Betätigungsrichtung
bzw. Niederdrückrichtung B, die in Fig. 2 schematisch angedeutet ist.
[0043] Das Gehäuse 5 weist vorzugsweise einen oberen Abschnitt bzw. Ringkragen 5B auf, der
insbesondere nach oben zur Aufnahme des Sprühkopfs 9 und der Schutzkappe 11 offen
ist.
[0044] Der Befestigungsabschnitt 5A und der Ringkragen 5B können durch separate Teile gebildet
sein, die beispielsweise rastend miteinander verbunden sind. Alternativ können diese
aber auch einstückig ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist dann das Gehäuse 5
insgesamt einstückig ausgebildet. Dies ist einer kostengünstigen Herstellung bzw.
Montage zuträglich.
[0045] Der Sprühkopf 9 ist vorzugsweise kappenartig ausgebildet. Er ragt vorzugsweise mit
einem Ringabschnitt oder Hülsenabschnitt 9B in das Gehäuse 5 bzw. dessen Ringkragen
5B hinein, besonders bevorzugt sowohl in der nicht betätigten bzw. nicht niedergedrückten
Stellung (Fig. 1) als auch in der betätigten Stellung bzw. niedergedrückten Stellung
(Fig. 2). Beim Betätigen kann der Sprühkopf 9 also entsprechend in das Gehäuse 5 eingefahren
bzw. eingeschoben werden.
[0046] Die Schutzkappe 11 ist vorzugsweise transparent ausgebildet. Dies ist einer intuitiven
Benutzung bzw. Handhabung der Abgabevorrichtung zuträglich.
[0047] Die Schutzkappe 11 überdeckt den Sprühkopf 9 vorzugsweise zumindest im Wesentlichen
vollständig, insbesondere so, dass der Sprühkopf 9 nicht direkt manuell betätigbar
oder niederdrückbar, sondern nur durch Niederdrücken der Schutzkappe 11 selber niedergedrückt
werden kann, um die Pumpe 4 zu betätigen oder ein nicht gezeigtes Abgabeventil zu
öffnen.
[0048] Besonders bevorzugt überdeckt die Schutzkappe 11 bzw. deren Hülsenabschnitt 11B vorzugsweise
den Sprühkopf 9 stirnseitig bzw. oberseitig und/oder umfangsseitig. Besonders bevorzugt
weist die Schutzkappe 11 einen Mantel oder Hülsenabschnitt 11B auf, der den Hülsenabschnitt
9B des Sprühkopfs 9 überdeckt.
[0049] Beim Darstellungsbeispiel überragt die Schutzkappe 11 den Sprühkopf 9 in Richtung
der Betätigungsrichtung B bzw. zum Behälter 3 hin, springt also weiter zum Behälter
3 hin vor als der Sprühkopf 9.
[0050] Die Schutzkappe 11 ist zwischen der Freigabestellung und der Sperrstellung drehbar.
[0051] Die Schutzkappe 11 ist relativ zu dem Sprühkopf 9 drehbar bzw. verdrehbar.
[0052] Vorzugsweise wird die Schutzkappe 11 durch den in die Ausgangslage vorgespannten
Sprühkopf 9 - beim Darstellungsbeispiel durch die Kraft der Rückstellfeder 8 - in
der oberen bzw. unbetätigten Position gehalten. Die Federkraft ist vorzugsweise derart
gewählt, dass der Sprühkopf 9 und die Schutzkappe 11 sicher in die unbetätigte Stellung
bzw. Ausgangsstellung nach einer Betätigung wieder selbsttätig zurück kehren, aber
nicht so hoch, dass eine manuelle Betätigung, insbesondere durch Drücken auf die äußere
bzw. freie Stirnfläche der Schutzkappe 11 für einen nicht dargestellten Benutzer zu
schwergängig ist.
[0053] Um das Verdrehen der Schutzkappe 11 relativ zum Sprühkopf 9 nicht zu schwergängig
zu machen, ist vorzugsweise eine Drehlagerung zwischen beiden vorgesehen. Diese ist
besonders bevorzugt als zentrale oder punktförmige Drehlagerung ausgebildet.
[0054] Die Schutzkappe 11 weist zur Drehlagerung vorzugsweise einen Lagerabschnitt 11C auf,
der insbesondere axial am Sprühkopf 9 angreift und/oder einem leichten Verdrehen der
Schutzkappe 11 relativ zum Sprühkopf 9 zuträglich ist.
[0055] Vorzugsweise ist der Lagerabschnitt 11C zentral bzw. mittig angeordnet.
[0056] Der Lagerabschnitt 11C ist vorzugsweise als linsenförmige Erhebung ausgebildet und/oder
auf der Innenseite der Schutzkappe 11 bzw. deren Stirnfläche angeordnet oder angeformt.
[0057] Der Lagerabschnitt 11C greift vorzugsweise in eine zumindest im Wesentlichen komplementäre
Vertiefung im Sprühkopf 9 ein.
[0058] Besonders bevorzugt sorgt die Drehlagerung bzw. der Lagerabschnitt 11C dafür, dass
die Schutzkappe 11 nicht vollflächig stirnseitig am Sprühkopf 9 aufliegt, um das Drehen
der Schutzkappe 11 relativ zum Sprühkopf 9 zu erleichtern.
[0059] Alternativ kann der Lagerabschnitt auch am Sprühkopf 9 gebildet sein und in eine
entsprechende Vertiefung in der Schutzkappe 11 eingreifen.
[0060] Fig. 3 zeigt die Abgabevorrichtung 1 ohne Behälter 3 in einer Seitenansicht in der
Sperrstellung, also in der zur Fig. 1 korrespondierenden Stellung der Schutzkappe
11. Die Durchtrittsöffnung 11A ist hier gegenüber der Düse 10 verdreht, so dass die
Schutzkappe 11 bzw. deren Hülsenabschnitt 11B die Düse 10 des Sprühkopfs 9 abdeckt.
Dies signalisiert einem Benutzer, dass die Abgabevorrichtung 1 in diesem Zustand nicht
betätigbar bzw. benutzbar ist.
[0061] Fig. 4 zeigt in einer zu Fig. 3 korrespondierenden Darstellung die Abgabevorrichtung
1 ohne Behälter 3 mit der Schutzkappe 11 in der Freigabestellung im unbetätigten Zustand.
Die Durchtrittsöffnung 11B gibt hier die Düse 10 frei.
[0062] Fig. 5 zeigt in einer zu Fig. 4 korrespondierenden Darstellung die Abgabevorrichtung
1 im betätigten Zustand, also bei niedergedrückter Schutzkappe 11.
[0063] Vorzugsweise weist das Gehäuse 5 bzw. deren Ringkragen 5B eine Vertiefung bzw. Aussparung
5C am oberen Rand auf, so dass in der niedergedrückten Endposition des Sprühkopfs
9 die Düse 10 bis in den Ringkragen 5B einfahren und durch die Aussparung 5C das Produkt
in gewünschter Weise ausgeben kann.
[0064] Die Schutzkappe 11 ist vorzugsweise nur in der Freigabestellung niederdrückbar. In
der Sperrstellung ist die Schutzkappe 11 hingegen gegen ein Niederdrücken gesperrt.
Dies wird nachfolgend anhand der Fig. 6 und 7 näher erläutert.
[0065] Die Abgabevorrichtung 1 bzw. deren Gehäuse 5, insbesondere der Ringkragen 5B, weist
beim Darstellungsbeispiel vorzugsweise eine Ausnehmung 5D auf, die eine Kulisse bzw.
Bewegungsbahn für einen vorzugsweise radial vorstehenden Halteabschnitt 11D der Schutzkappe
11 bildet. Fig. 6 veranschaulicht in einem schematischen Schnitt des Gehäuses 5 eine
bevorzugte Ausgestaltung der Ausnehmung 5D und deutet gestrichelt die Lage des Abschnitts
11D in der Sperrstellung der Schutzkappe 11 an.
[0066] Die Ausnehmung 5D bzw. Kulisse umfasst einen ersten, sich in Umfangsrichtung erstreckenden
Abschnitt und einen zweiten, sich in Betätigungsrichtung B bzw. in axialer Richtung
erstreckenden Abschnitt.
[0067] Ausgehend von der in Fig. 6 angedeuteten Position des Halteabschnitts 11D in der
Sperrstellung wird beim Drehen der Schutzkappe 11 von der Sperrstellung in die Freigabestellung
der Halteabschnitt 11D entlang des ersten Abschnitts in der Ausnehmung 5D, also in
Umfangsrichtung, bewegt.
[0068] In der Freigabestellung steht der Halteabschnitt 11D über dem zweiten Abschnitt der
Ausnehmung 5D. Dieser Zustand ist in Fig. 7 angedeutet. Zu dieser Darstellung erscheint
durch die Krümmung der Halteabschnitt 11D schmaler.
[0069] In der Freigabestellung kann die Schutzkappe 11 niedergedrückt werden. Hierdurch
wird der Haltabschnitt 11D in der Ausnehmung 5D entlang des zweiten Abschnitts nach
unten bzw. in das Gehäuse 5 weiter hinein bewegt. Fig. 8 veranschaulicht die niedergedrückte
Endstellung.
[0070] Fig. 9 zeigt in einem schematischen Schnitt den Eingriff der Schutzkappe 11 mit einem
Eingriffsabschnitt, insbesondere einem vorzugsweise außen angeordneten bzw. radial
nach außen vorstehenden Halteabschnitt 11D, in das Gehäuse 5 bzw. dessen Ausnehmung
5D.
[0071] Vorzugsweise sind mehrere, insbesondere drei Eingriffs- bzw. Halteabschnitte 11D
und entsprechende Ausnehmungen 5D über den Umfang verteilt, um eine sichere Führung
und/oder Halterung der Schutzkappe 4 am bzw. im Gehäuse 5 zu gewährleisten. Besonders
bevorzugt soll nämlich ein Verkippen der Schutzkappe 11 bei Belastung, z. B. Niederdrücken,
in der Sperrstellung verhindert werden.
[0072] Besonders bevorzugt ist die Schutzkappe 11 unlösbar mit der Abgabevorrichtung 1 bzw.
dem Gehäuse 5 verbunden. Dies wird beim Darstellungsbeispiel vorzugsweise dadurch
erreicht, dass die Ausnehmung 5D zum freien Ende des Gehäuses 5 bzw. Ringkragens 5B
hin geschlossen oder abgegrenzt ist, besonders bevorzugt durch eine radial nach innen
vorspringende Kante 5E, so dass der Halteabschnitt 11D nicht aus der Ausnehmung 5D
axial herausbewegt bzw. herausgezogen werden kann. Dadurch wird die Schutzkappe 11
vorzugsweise unlösbar am Gehäuse 5 und damit an der Abgabevorrichtung 1 gehalten bzw.
gesichert. Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0073] Besonders bevorzugt ist die Schutzkappe 11 rastend mit der Abgabevorrichtung 1 bzw.
dem Gehäuse 5 verbindbar, insbesondere durch axiales Einführen oder Einstecken der
Schutzkappe 11 mit ihren Halteabschnitten 11D in die zugeordneten Ausnehmungen 5D.
Hierzu ist beim Darstellungsbeispiel die jeweilige Kante 5E vorzugsweise mit einer
Einführschräge 5F versehen, wie in Fig. 9 angedeutet.
[0074] Die Abgabevorrichtung 1 bildet vorzugsweise einen Widerstand, der beim Drehen der
Schutzkappe 11 von der Sperrstellung in die Freigabestellung und/oder umgekehrt überwunden
werden muss. Vorzugsweise wird der Widerstand durch eine Rippe, Verengung oder Schulter
5G in der Bewegungsbahn bzw. Ausnehmung 5D gebildet. Die Verengung bzw. Schulter 5G
wird beim Darstellungsbeispiel besonders bevorzugt durch einen axialen Vorsprung der
Wandung der Ausnehmung 5D gebildet.
[0075] Besonders bevorzugt ist die Rippe, Verengung oder Schulter 5G im ersten Abschnitt
der Ausnehmung 5D und/oder zwischen der Sperrstellung und Freigabestellung des Halteabschnitts
11D in der Ausnehmung 5D angeordnet, wie in Fig. 6 bis 8 schematisch angedeutet. Jedoch
sind auch andere konstruktive Lösungen möglich.
[0076] Die Schutzkappe 11 und der Sprühkopf 9 sind vorzugsweise über einen Drehkopplung
insbesondere derart gekoppelt, dass diese beschränkt relativ zueinander verdrehbar
sind, beispielsweise um 20 bis 45°, insbesondere so dass beim Drehen von der Freigabestellung
in die Sperrstellung und umgekehrt die Schutzkappe 11 relativ zu dem Sprühkopf 9 beschränkt
drehbar ist und/oder dass beim Drehen der Schutzkappe 11 aus der Sperrstellung in
die Freigabestellung der Sprühkopf 9 in eine vorbestimmte Ausgaberichtung mitgedreht
wird, wenn der Sprühkopf 9 zur Sperrstellung hin verdreht ist. Hierdurch wird erreicht,
dass der Sprühkopf 9 eine definierte Drehlage bzw. Orientierung in der Freigabestellung
einnimmt und dementsprechend bei Betätigung der Abgabevorrichtung 1 in einer vorbestimmten
Richtung ausgerichtet ist und das Produkt 2 ausgibt.
[0077] Die Drehkopplung ist vorzugsweise derart ausgeführt, dass die Schutzkappe 11 nur
um einen bevorzugten Winkel relativ zu den Sprühkopf 9 verdrehbar ist, der dem Winkel
zum Drehen zwischen der Freigabestellung und Sperrstellung bzw. umgekehrt entspricht.
Hierdurch bildet die Drehkopplung normalerweise einen rotatorischen Freilauf zwischen
der Schutzkappe 11 und dem Sprühkopf 9. Wenn der Sprühkopf 9 jedoch sich in unerwünschter
Weise verdreht (hat), wird durch die Drehkopplung ein zwangsweises Zurückdrehen des
Sprühkopfs 9 in die gewünschte zu der Durchtrittsöffnung 11A und Vertiefung 5C fluchtenden
Drehlage gewährleistet, wenn die Schutzkappe 11 von der Sperrstellung in die Freigabestellung
gedreht wird.
[0078] Beim Darstellungsbeispiel weist die Schutzkappe 11 vorzugsweise ein insbesondere
rippenartiges Eingriffselement 11E auf, das axial bzw. stirnseitig in eine Eingriffsöffnung
9C des Sprühkopfs 9 eingreift, wie in Fig. 10 schematisch angedeutet, die die Abgabevorrichtung
1 ohne Behälter 3 in einer Draufsicht mit aufgeschnittener Schutzkappe 11 zeigt. Besonders
bevorzugt bildet der Eingriff des Eingriffselements 11E in die Eingriffsöffnung 9D
die genannte Drehkopplung.
[0079] Das Eingriffselement 11E ist vorzugsweise rippenartig ausgebildet.
[0080] Das Eingriffselement 11E ist innen vorzugsweise an der Schutzkappe 11 beispielsweise
am geschlossenen Ende angeordnet, vorzugsweise angeformt.
[0081] Die Eingriffsöffnung 9D ist vorzugsweise am stirnseitigen oder oberen Ende des Sprühkopfs
9 gebildet.
[0082] Die Eingriffsöffnung 9D ist vorzugsweise ringabschnittsförmig ausgebildet.
[0083] Jedoch sind auch andere konstruktive Lösungen zur Realisierung der Drehkopplung möglich.
[0084] Einzelne Aspekte der vorliegenden Erfindung können auch unabhängig voneinander und
in beliebiger Kombination realisiert werden.
Bezugszeichenliste:
[0085]
- 1
- Abgabevorrichtung
- 2
- Produkt
- 3
- Behälter
- 4
- Pumpe
- 5
- Gehäuse
- 5A
- Befestigungsabschnitt
- 5B
- Ringkragen
- 5C
- Aussparung
- 5D
- Ausnehmung
- 5E
- Kante
- 5F
- Einführschräge
- 5G
- Schulter
- 6
- Steigleitung
- 7
- Auslasselement
- 8
- Rückstellfeder
- 9
- Sprühkopf
- 9A
- Einlass
- 9B
- Hülsenabschnitt
- 9C
- Vertiefung
- 9D
- Eingriffsöffnung
- 10
- Düse
- 11
- Schutzkappe
- 11A
- Durchtrittsöffnung
- 11B
- Hülsenabschnitt
- 11C
- Lageabschnitt
- 11D
- Halteabschnitt
- 11E
- Eingriffselement
- A
- Ausgaberichtung
- B
- Betätigungsrichtung
1. Abgabevorrichtung (1) für ein vorzugsweise flüssiges Produkt (2),
mit einem Gehäuse (5), einem Sprühkopf (9) und einer Schutzkappe (11),
wobei die Schutzkappe (11) den Sprühkopf (9) außenseitig überdeckt,
wobei die Schutzkappe (11) zusammen mit dem Sprühkopf (9) zur Produktabgabe und/oder
zum Pumpen des Produkts (2) niederdrückbar ist,
wobei die Schutzkappe (11) zwischen einer Freigabestellung und einer Sperrstellung
manuell drehbar ist,
wobei die Schutzkappe (11) in der Freigabestellung zusammen mit dem Sprühkopf (9)
manuell niederdrückbar ist, und
wobei die Schutzkappe (11) in der Sperrstellung gegen manuelles Niederdrücken gesperrt
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schutzkappe (11) und der Sprühkopf (9) über eine Drehkopplung vorzugsweise direkt
derart gekoppelt sind, dass die Schutzkappe (11) und der Sprühkopf (9) beschränkt
relativ zueinander verdrehbar sind, insbesondere so dass beim Drehen der Schutzkappe
(11) aus der Sperrstellung in die Freigabestellung der Sprühkopf (9) in eine vorbestimmte
Ausgaberichtung (A) mitgedreht wird, wenn der Sprühkopf (9) zur Sperrstellung hin
verdreht ist.
2. Abgabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung (1) einen Widerstand bildet, der beim Drehen der Schutzkappe
(11) von der Freigabestellung in die Sperrstellung und/oder umgekehrt überwunden werden
muss.
3. Abgabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung (1) einen Vorsprung bzw. eine Schulter (5G) zur Bildung des
Widerstands aufweist.
4. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) mindestens einen vorzugsweise radial vorstehenden Halteabschnitt
(11D) aufweist, der in eine Ausnehmung (5D) im Gehäuse (5) eingreift und entlang einer
Kulisse bzw. Bewegungsbahn in der Ausnehmung (5D) beim Drehen und Niederdrücken der
Schutzkappe (11) bewegbar ist.
5. Abgabevorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (5) den Vorsprung bzw. die Schulter (5G) im Bereich der Bewegungsbahn
aufweist oder bildet, um diese insbesondere zu verengen und/oder den Widerstand zu
bilden.
6. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) transparent ausgebildet ist.
7. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) rastend und/oder durch axiales Einstecken und/oder unlösbar
mit dem Gehäuse (5) verbunden ist.
8. Abgabevorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) mittels des Halteabschnitts (11D) gegen axiales Abziehen von
dem Gehäuse (5) gesichert ist.
9. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehkopplung axial in den Sprühkopf (9) eingreift und/oder ein an der Schutzkappe
(11) innen und/oder stirnseitig angeordnetes Eingriffselement (11E) aufweist.
10. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehkopplung eine vorzugsweise stirnseitige Eingriffsöffnung (9D) am Sprühkopf
(9) aufweist, vorzugsweise wobei die Eingriffsöffnung (9D) ringabschnittsförmig ausgebildet
ist.
11. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sprühkopf (9) eine Austrittsöffnung oder Düse (10) zur sprühenden Ausgabe des
Produkts (2) aufweist.
12. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (11) eine Durchtrittsöffnung (11A) aufweist, die insbesondere nur
in der Freigabestellung eine Ausgabeöffnung oder Düse (10) des Sprühkopfs (9) freigibt.
13. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung (1) oder das Gehäuse (5) eine Pumpe (4) aufweist oder bildet.
14. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung (1) oder das Gehäuse (5) eine Verschraubung zur Befestigung
an einem Behälter (3) aufweist oder bildet.
15. Abgabevorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Abgabevorrichtung (1) einen Behälter (3) mit dem oder für das Produkt (2) aufweist.
1. Dispensing device (1) for a preferably liquid product (2),
with a housing (5), a spray head (9) and a protective cap (11),
wherein the protective cap (11) covers the spray head (9) on the outside,
wherein the protective cap (11) can be depressed together with the spray head (9)
in order to deliver product and/or pump the product (2),
wherein the protective cap (11) can be manually rotated between an unblocked position
and a blocked position,
wherein the protective cap (11) can be depressed manually in the unblocked position
together with the spray head (9), and
wherein the protective cap (11) is locked against manual depression in the blocked
position,
characterized in that
the protective cap (11) and the spray head (9) are coupled preferably directly by
means of a rotary coupling in such a way that the protective cap (11) and the spray
head (9) can be twisted to a limited extent relative to one another, particularly
so that, upon rotation of the protective cap (11) from the blocked position into the
unblocked position, the spray head (9) is also rotated in a predetermined delivery
direction (A) when the spray head (9) has been twisted toward the blocked position.
2. Dispensing device according to claim 1, characterized in that the dispensing device (1) forms a resistance that must be overcome when rotating
the protective cap (11) from the blocked position into the unblocked position and/or
vice versa.
3. Dispensing device according to claim 2, characterized in that the dispensing device (1) has a projection or a shoulder (5G) for forming the resistance.
4. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the protective cap (11) has at least one preferably radially projecting retention
portion (11D) that engages in a recess (5D) in the housing (5) and can be moved along
a slotted guide or movement path in the recess (5D) upon rotation and depression of
the protective cap (11).
5. Dispensing device according to claims 3 and 4, characterized in that the housing (5) has or forms the projection or the shoulder (5G) in the region of
the movement path, particularly in order to constrict same and/or to form the resistance.
6. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the protective cap (11) is transparent.
7. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the protective cap (11) is connected in a locking manner and/or through axial insertion
and/or in a non-detachable manner to the housing (5).
8. Dispensing device according to any one of claims 5 to 7, characterized in that the protective cap (11) is secured by means of the retention portion (11D) against
being pulled axially from the housing (5).
9. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the rotary coupling engages axially in the spray head (9) and/or has an engagement
element (11E) arranged on the interior and/or on the front side of the protective
cap (11).
10. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the rotary coupling has a preferably front-side engagement opening (9D) on the spray
head (9), preferably wherein the engagement opening (9D) is embodied in the manner
of an annular portion.
11. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the spray head (9) has an outlet opening or nozzle (10) for the atomized delivery
of the product (2).
12. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the protective cap (11) has a passage opening (11A) that unblocks a delivery opening
or nozzle (10) of the spray head (9) particularly only in the unblocked position.
13. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the dispensing device (1) or the housing (5) has or forms a pump (4).
14. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the dispensing device (1) or the housing (5) has or forms a screw connection for
mounting on a container (3).
15. Dispensing device according to any one of the preceding claims, characterized in that the dispensing device (1) has a container (3) with or for the product (2).
1. Dispositif distributeur (1) pour un produit de préférence fluide (2),
comprenant un boîtier (5), une tête de pulvérisation (9) et un capuchon de protection
(11),
dans lequel le capuchon de protection (11) recouvre côté extérieur, la tête de pulvérisation
(9),
dans lequel le capuchon de protection (11), conjointement avec la tête de pulvérisation
(9) peut être enfoncé pour la distribution de produit et/ou pour le pompage du produit
(2),
dans lequel le capuchon de protection (11) peut être tourné manuellement entre une
position de dégagement et une position d'arrêt,
dans lequel le capuchon de protection (11) peut être enfoncé manuellement dans la
position de dégagement conjointement avec la tête de pulvérisation (9) et
dans lequel le capuchon de protection (11) est bloqué dans la position d'arrêt contre
enfoncement manuel,
caractérisé en ce que
le capuchon de protection (11) et la tête de pulvérisation (9) sont accouplés de préférence
directement par le biais d'un couplage rotatif, de sorte que le capuchon de protection
(11) et la tête de pulvérisation (9) puissent tourner de manière limitée l'un par
rapport à l'autre, notamment de sorte que, lors d'une rotation du capuchon de protection
(11) hors de la position d'arrêt vers la position de dégagement la tête de pulvérisation
(9) tourne conjointement dans une direction de distribution prédéfinie (A), lorsque
la tête de pulvérisation (9) est tournée vers la position d'arrêt.
2. Dispositif distributeur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif distributeur (1) forme une résistance, qui doit être surmontée lors
de la rotation du capuchon de protection (11) de la position de dégagement vers la
position d'arrêt et/ou inversement.
3. Dispositif distributeur selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif distributeur (1) présente une saillie ou un épaulement (5G) pour la
formation de la résistance.
4. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capuchon de protection (11) présente au moins une section de maintien (11D) de
préférence formée de façon radiale, qui vient en prise dans un évidement (5D) dans
le boîtier (5) et est mobile le long d'une coulisse ou une trajectoire de déplacement
dans l'évidement (5D) lors de la rotation et de l'enfoncement du capuchon de protection
(11).
5. Dispositif distributeur selon les revendications 3 et 4, caractérisé en ce que le boîtier (5) présente ou forme la saillie ou l'épaulement (5G) dans la zone de
la trajectoire de déplacement, afin notamment de resserrer celle-ci et/ou de former
la résistance.
6. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capuchon de protection (11) est formé transparent.
7. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capuchon de protection (11) est relié avec le boîtier (5) par encliquetage et/ou
par mise en prise axiale et/ou de manière amovible.
8. Dispositif distributeur selon une des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que le capuchon de protection (11) est fixé au moyen de la section de maintien (11D)
contre un retrait axial depuis le boîtier (5).
9. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couplage rotatif est mis en prise au plan axial dans la tête de pulvérisation
(9) et/ou présente un élément d'engagement (11E) disposé au niveau du capuchon de
protection (11) à l'intérieur et/ou côté avant.
10. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le couplage rotatif présente une ouverture d'engagement (9D) de préférence côté avant
sur la tête de pulvérisation (9), de préférence dans lequel l'ouverture d'engagement
(9D) est en forme de segment annulaire.
11. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la tête de pulvérisation (9) présente une ouverture de sortie ou buse (10) pour la
distribution par pulvérisation du produit (2).
12. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le capuchon de protection (11) présente une ouverture traversante (11A), qui libère
une ouverture de distribution ou buse (10) de la tête de pulvérisation (9) notamment
uniquement dans la position de dégagement.
13. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif distributeur (1) ou le boîtier (5) présente ou forme une pompe (4).
14. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif distributeur (1) ou le boîtier (5) présente ou forme un filetage pour
la fixation sur un récipient (3).
15. Dispositif distributeur selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif distributeur (1) présente un récipient (3) contenant ou pour le produit
(2).