[0001] Die Erfindung betrifft eine Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist bereits eine Kochfeldvorrichtung mit einer Kochfeldplatte
und einer in einem montierten Zustand an der Kochfeldplatte befestigten Befestigungseinheit
vorgeschlagen worden. Die Befestigungseinheit weist einen einzigen durchgängigen Oberflächenbereich
auf, welcher mit einer gesamten in dem montierten Zustand der Kochfeldplatte zugewandten
Oberfläche der Befestigungseinheit identisch ist und welcher in dem montierten Zustand
über eine gesamte Längserstreckung der Befestigungseinheit im Wesentlichen denselben
Abstand zu der Kochfeldplatte aufweist. Dieser Abstand ist durch eine Dicke einer
Klebeschicht definiert, welche sich in dem montierten Zustand zwischen der Kochfeldplatte
und der Befestigungseinheit befindet, um die Befestigungseinheit an der Kochfeldplatte
zu befestigen.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer vorteilhaften Befestigung bereitzustellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Kochfeldplatte und mit zumindest einer Befestigungseinheit, welche
zu einer Befestigung an der Kochfeldplatte vorgesehen ist und welche zumindest einen
ersten Oberflächenbereich aufweist, der zu einer Befestigung an der Kochfeldplatte
mittels zumindest einer Klebeschicht vorgesehen ist und der in wenigstens einem montierten
Zustand einen ersten Abstand von der Kochfeldplatte aufweist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest einen zweiten Oberflächenbereich
aufweist, der in dem montierten Zustand einen von dem ersten Abstand verschiedenen
zweiten Abstand von der Kochfeldplatte aufweist. Unter einer "Kochfeldvorrichtung"
soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kochfelds,
insbesondere eines Induktionskochfelds, verstanden werden. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung
auch das gesamte Kochfeld, insbesondere das gesamte Induktionskochfeld, umfassen.
Unter einer "Kochfeldplatte" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die
in wenigstens einem Betriebszustand zu einem Aufstellen von Gargeschirr vorgesehen
ist und die insbesondere dazu vorgesehen ist, einen Teil eines Außengehäuses, insbesondere
der Kochfeldvorrichtung und/oder eines die Kochfeldvorrichtung aufweisenden Kochfelds,
auszubilden. Die Kochfeldplatte besteht insbesondere wenigstens zu einem Großteil
aus Glas und/oder Glaskeramik. Unter "wenigstens zu einem Großteil" soll insbesondere
zu einem Anteil von mindestens 70 %, insbesondere zu mindestens 80 %, vorteilhaft
zu mindestens 90 % und vorzugsweise zu mindestens 95 % verstanden werden. Die Befestigungseinheit
ist insbesondere zumindest zu einer stoffschlüssigen Befestigung an der Kochfeldplatte
vorgesehen. Vorzugsweise sind die Oberflächenbereiche in wenigstens einem montierten
Zustand an einer der Kochfeldplatte zugewandten Oberfläche der Befestigungseinheit
angeordnet. Die Oberflächenbereiche weisen insbesondere jeweils eine Flächenerstreckung
mit einem Wert auf, welcher kleiner ist als ein Wert einer Flächenerstreckung einer
gesamten in dem montierten Zustand der Kochfeldplatte zugewandten Oberfläche der Befestigungseinheit.
Die Befestigungseinheit weist insbesondere zumindest einen Vorsprung auf, welcher
den zweiten Oberflächenbereich wenigstens zu einem Großteil ausbildet. Der Vorsprung
ist insbesondere dazu vorgesehen, den ersten Oberflächenbereich in dem montierten
Zustand, insbesondere in einer wenigstens im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene
der Kochfeldplatte ausgerichteten Richtung, beabstandet zu der Kochfeldplatte zu halten.
Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll insbesondere eine Ebene verstanden
werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten geometrischen
Quaders ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und welche insbesondere
durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Unter einem "Vorsprung" der Befestigungseinheit
soll insbesondere ein Element verstanden werden, dessen dem ersten Oberflächenbereich
abgewandte Oberfläche zu einer durch den ersten Oberflächenbereich aufgespannten Ebene
einen kleinsten Abstand von mindestens 0,25 mm, insbesondere von mindestens 0,3 mm,
vorteilhaft von mindestens 0,4 mm und vorzugsweise von mindestens 0,5 mm aufweist,
wobei der kleinste Abstand insbesondere senkrecht zu der durch den ersten Oberflächenbereich
aufgespannten Ebene und/oder zu der dem ersten Oberflächenbereich abgewandten Oberfläche
des Elements gemessen ist. Unter einer "Klebeschicht" soll insbesondere eine Schicht
verstanden werden, welche in wenigstens einem montierten Zustand zwischen zumindest
einem ersten Objekt, insbesondere der Kochfeldplatte, und zumindest einem zweiten
Objekt, insbesondere dem ersten Oberflächenbereich und/oder dem zweiten Oberflächenbereich
und/oder zumindest einem dritten Oberflächenbereich, angeordnet ist und welche insbesondere
dazu vorgesehen ist, das erste Objekt und das zweite Objekt insbesondere werkzeuglos
unlösbar und vorzugsweise zumindest stoffschlüssig aneinander zu befestigen, insbesondere
durch Adhäsionskräfte und/oder Kohäsionskräfte. Unter einer "Schicht" soll insbesondere
ein Element verstanden werden, welches eine Dicke aufweist, die wenigstens im Wesentlichen
senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene des Elements ausgerichtet ist und die wesentlich
kleiner als eine Breite und/oder eine Länge des Elements ist. Unter einer "Dicke"
eines Objekts soll insbesondere eine kürzeste Erstreckung eines kleinsten gedachten
geometrischen Quaders verstanden werden, welcher das Objekt gerade noch umschließt.
Eine Länge eines Elements und/oder einer Breite des Elements sind/ist insbesondere
wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsebene des Elements ausgerichtet.
Vorzugsweise ist die Klebeschicht in wenigstens einem montierten Zustand zumindest
an der Kochfeldplatte angeordnet und/oder befestigt und/oder stoffschlüssig mit der
Kochfeldplatte verbunden. Die Klebeschicht weist insbesondere eine Schichtdicke mit
einem Wert auf, welcher maximal 50 %, insbesondere maximal 25 %, vorteilhaft maximal
20 %, besonders vorteilhaft maximal 15 % und vorzugsweise maximal 12 % eines Werts
einer Dicke der Kochfeldplatte beträgt. Insbesondere weist die Klebeschicht eine Schichtdicke
mit einem Wert auf, welcher maximal 2 mm, insbesondere maximal 1 mm, vorteilhaft maximal
0,8 mm, besonders vorteilhaft maximal 0,7 mm und vorzugsweise maximal 0,6 mm beträgt.
Die Schichtdicke ist insbesondere als eine Materialstärke ausgebildet, welche insbesondere
wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Dicke der Kochfeldplatte ausgerichtet
ist. Der erste Abstand und der zweite Abstand sind insbesondere in wenigstens einem
montierten Zustand wenigstens im Wesentlichen und vorteilhaft vollständig senkrecht
zu der Kochfeldplatte und/oder zu dem entsprechenden Oberflächenbereich ausgerichtet.
Vorzugsweise beträgt eine relative Abweichung der Abstände, welche sich insbesondere
aus einem Quotienten aus der positiven Differenz der Abstände und einem größeren Abstand
der Abstände errechnet, mindestens 1 %, insbesondere mindestens 3 %, vorteilhaft mindestens
5 %, besonders vorteilhaft mindestens 10 %, vorzugsweise mindestens 15 % und besonders
bevorzugt mindestens 20 %. Vorteilhaft weist derjenige der Abstände mit einem kleineren
Betrag einen Wert auf, welcher maximal 50 %, insbesondere maximal 25 %, vorteilhaft
maximal 15 %, besonders vorteilhaft maximal 10 %, vorzugsweise maximal 5 % und besonders
bevorzugt maximal 3 % eines Werts desjenigen der Abstände mit einem größeren Betrag
beträgt. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder
ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion
vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte
Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder
ausführt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine vorteilhafte Befestigung
der Befestigungseinheit an der Kochfeldplatte erreicht werden. Insbesondere kann ein
Einfluss von Fertigungstoleranzen auf eine Qualität und/oder auf eine Stabilität der
Befestigung der Befestigungseinheit an der Kochfeldplatte reduziert werden. Insbesondere
kann zumindest in dem ersten Oberflächenbereich eine ausreichende Menge an Klebematerial
eingebracht werden, wodurch insbesondere eine stabile Befestigung der Befestigungseinheit
an der Kochfeldplatte erzielt werden kann. Darüber hinaus kann eine geringe Wahrscheinlichkeit
einer Beschädigung der Kochfeldplatte, welche beispielsweise durch einen Kontakt zumindest
eines der Oberflächenbereiche mit der Kochfeldplatte hervorgerufen sein könnte, durch
die Befestigungseinheit, insbesondere aufgrund einer geringeren Kontaktfläche der
Befestigungseinheit mit der Kochfeldplatte, erreicht werden. Insbesondere kann eine
geringe Wahrscheinlichkeit von optischen Defekten der Kochfeldplatte erreicht werden.
Zudem kann zumindest eine homogene Klebeschicht bereitgestellt werden.
[0007] Ferner wird vorgeschlagen, dass der erste Abstand mindestens 0,25 mm, insbesondere
mindestens 0,3 mm, vorteilhaft mindestens 0,4 mm und vorzugsweise mindestens 0,5 mm
beträgt. Dadurch kann insbesondere eine sichere und/oder stabile Befestigung der Befestigungseinheit
an der Kochfeldplatte erzielt werden.
[0008] Zudem wird vorgeschlagen, dass der zweite Abstand maximal 0,2 mm beträgt. Beispielsweise
könnte in wenigstens einem montierten Zustand zwischen dem zweiten Oberflächenbereich
und der Kochfeldplatte zumindest eine zweite Klebeschicht angeordnet sein, mittels
welcher der zweite Oberflächenbereich insbesondere an der Kochfeldplatte befestigt
sein könnte. Die zweite Klebeschicht könnte insbesondere eine Schichtdicke aufweisen,
welche insbesondere wenigstens im Wesentlichen dem zweiten Abstand entsprechen könnte.
Die Klebeschicht und die zweite Klebeschicht könnten insbesondere voneinander verschieden
sein, wobei die Klebeschicht und die zweite Klebeschicht insbesondere getrennt voneinander
aufgebracht und/oder angeordnet sein könnten. Alternativ könnten die Klebeschicht
und die zweite Klebeschicht insbesondere einstückig ausgebildet sein und sich vorteilhaft
in ihren Schichtdicken unterscheiden. Die Klebeschicht und die zweite Klebeschicht
weisen vorteilhaft verschiedene Schichtdicken auf, wobei eine Schichtdicke einer der
Klebeschichten insbesondere wenigstens im Wesentlichen einem Abstand zwischen dem
jeweiligen Oberflächenbereich und der Kochfeldplatte entspricht. Der zweite Abstand
beträgt insbesondere maximal 0,15 mm, vorteilhaft maximal 0,1 mm, besonders vorteilhaft
maximal 0,05 mm, vorzugsweise maximal 0,02 mm und besonders bevorzugt maximal 0,01
mm. Insbesondere berührt die Befestigungseinheit in dem zweiten Oberflächenbereich
die Kochfeldplatte wenigstens teilweise. Die Schichtdicke der zweiten Klebeschicht,
welche sich in wenigstens einem montierten Zustand insbesondere wenigstens zu einem
Großteil zwischen dem zweiten Oberflächenbereich und der Kochfeldplatte befindet,
nimmt insbesondere einen Wert von wenigstens im Wesentlichen Null an. Dadurch können
insbesondere geringe Kosten und/oder geringe Mengen an benötigtem Klebematerial ermöglicht
werden.
[0009] Eine wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Längsrichtung der Befestigungseinheit
ausgerichtete Längserstreckung des zweiten Oberflächenbereichs könnte beispielsweise
mindestens einen Wert einer Längserstreckung des ersten Oberflächenbereichs in der
Längsrichtung annehmen. Alternativ oder zusätzlich könnte die Längserstreckung des
zweiten Oberflächenbereichs größer sein als eine Längserstreckung des ersten Oberflächenbereichs
in der Längsrichtung. Vorzugsweise weist der zweite Oberflächenbereich zumindest eine
Längserstreckung auf, welche wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer, insbesondre
zu der Längsrichtung der Befestigungseinheit ausgerichtet und gegenüber einer Längserstreckung
des ersten Oberflächenbereichs in der Längsrichtung wenigstens wesentlich reduziert
ist. Die Längserstreckung des zweiten Oberflächenbereichs beträgt insbesondre maximal
50 mm, vorteilhaft maximal 30 mm, besonders vorteilhaft maximal 20 mm, vorzugsweise
maximal 15 mm und besonders bevorzugt maximal 12 mm. Insbesondere beträgt die Längserstreckung
des ersten Oberflächenbereichs mindestens 100 mm, insbesondere mindestens 150 mm,
vorteilhaft mindestens 175 mm, besonders voreilhaft mindestens 190 mm und vorzugsweise
mindestens 200 mm. Der erste Oberflächenbereich weist insbesondere eine Flächenerstreckung
mit einem Wert auf, welcher mindestens 20 %, insbesondere mindestens 30 %, vorteilhaft
mindestens 40 %, besonders vorteilhaft mindestens 50 % und vorzugsweise mindestens
60 % einer gesamten in wenigstens einem montierten Zustand der Kochfeldplatte zugewandten
Oberfläche der Befestigungseinheit beträgt. Unter einer "Längsrichtung" eines Objekts
soll insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer längsten
Seite eines kleinsten gedachten geometrischen Quaders ausgerichtet ist, der das Objekt
gerade noch umschließt. Dadurch kann insbesondere ein geringer Einfluss von Fertigungstoleranzen
und/oder eine geringe Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung der Kochfeldplatte durch
die Befestigungseinheit, insbesondere aufgrund einer geringeren Kontaktfläche, erzielt
werden. Insbesondere kann in dem montierten Zustand ein Großteil der Befestigungseinheit
beabstandet zu der Kochfeldplatte angeordnet werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest eine Ausnehmung
aufweist, welche dazu vorgesehen ist, bei einer Montage ein Entweichen von Klebematerial
aus einem Bereich zwischen der Befestigungseinheit und der Kochfeldplatte zu ermöglichen.
Beispielsweise könnte die Ausnehmung randseitig an der Befestigungseinheit angeordnet
sein. Die Befestigungseinheit könnte die Ausnehmung insbesondere von mindestens zwei
und insbesondere von maximal drei Seiten begrenzen. Alternativ oder zusätzlich könnte
die Befestigungseinheit die Ausnehmung in wenigstens einer Ebene insbesondere bezüglich
eines geometrischen Schwerpunkts und/oder Mittelpunkts der Ausnehmung insbesondere
über einen Winkelbereich von mindestens 180° und vorteilhaft von maximal 270° begrenzen.
Vorteilhaft ist die Ausnehmung als eine innenliegende Ausnehmung ausgebildet. Die
Befestigungseinheit begrenzt die Ausnehmung insbesondere von mindestens vier Seiten.
Insbesondere begrenzt die Befestigungseinheit die Ausnehmung in wenigstens einer Ebene
bezüglich eines geometrischen Schwerpunkts und/oder Mittelpunkts der Ausnehmung über
einen Winkelbereich von mindestens 270°, vorteilhaft von mindestens 300°, besonders
vorteilhaft von mindestens 330° und vorzugsweise von mindestens 350°. Unter einer
"Ausnehmung" soll insbesondere eine Öffnung und/oder eine Aussparung verstanden werden.
Dadurch kann insbesondere ein Entweichen von Klebematerial aus einem Bereich zwischen
der Befestigungseinheit und der Kochfeldplatte ermöglicht und/oder eine optimierte
Schichtdicke bereitgestellt werden.
[0011] Beispielsweise könnte die Ausnehmung wenigstens teilweise durch den ersten Oberflächenbereich
begrenzt sein. Vorzugsweise ist die Ausnehmung wenigstens teilweise durch den zweiten
Oberflächenbereich begrenzt. Unter der Wendung, dass ein Oberflächenbereich eine Ausnehmung
"wenigstens teilweise" begrenzt, soll insbesondere verstanden werden, dass der Oberflächenbereich
die Ausnehmung in wenigstens einer Ebene bezüglich eines geometrischen Schwerpunkts
und/oder Mittelpunkts der Ausnehmung über einen Winkelbereich von mindestens 90°,
insbesondere mindestens 180°, vorteilhaft von mindestens 270°, besonders vorteilhaft
von mindestens 330° und vorzugsweise von mindestens 330° begrenzt. Dadurch kann insbesondere
eine gewünschte Schichtdicke in dem zweiten Oberflächenbereich eingestellt werden,
wodurch insbesondere eine zuverlässige Klebung erreicht werden kann.
[0012] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit mittels des zweiten Oberflächenbereichs
dazu vorgesehen ist, eine wenigstens im Wesentlichen parallele Ausrichtung der Befestigungseinheit
relativ zu der Kochfeldplatte zu sichern. Insbesondere ist eine in wenigstens einem
montierten Zustand der Kochfeldplatte zugewandte Oberfläche der Befestigungseinheit,
insbesondere der erste Oberflächenbereich und/oder der zweite Oberflächenbereich und/oder
zumindest ein dritter Oberflächenbereich, in dem montierten Zustand wenigstens im
Wesentlichen parallel zu der Kochfeldplatte ausgerichtet. Insbesondere schneiden sich
eine durch die in dem montierten Zustand der Kochfeldplatte zugewandte Oberfläche
der Befestigungseinheit aufgespannte Ebene und eine durch die Kochfeldplatte aufgespannte
Ebene unter einem Winkel von maximal 15°, insbesondere von maximal 10°, vorteilhaft
von maximal 5°, besonders vorteilhaft von maximal 3° und vorzugsweise von maximal
1°. Unter einer "Ausrichtung" der Befestigungseinheit relativ zu der Kochfeldplatte
soll insbesondere eine Lage einer Ebene, welche durch eine in wenigstens einem montierten
Zustand der Kochfeldplatte zugewandte Oberfläche, insbesondere den ersten und/oder
den zweiten Oberflächenbereich, der Befestigungseinheit aufgespannt ist, relativ zu
einer Haupterstreckungsebene der Kochfeldplatte verstanden werden. Dadurch kann insbesondere
ein Verkippen der Befestigungseinheit relativ zu der Kochfeldplatte, insbesondere
bei einer automatisierten Montage, vermieden und/oder eine optimale Positionierung
der Befestigungseinheit relativ zu der Kochfeldplatte erzielt werden. Beispielsweise
könnte eine Quererstreckung der Befestigungseinheit in einer Querrichtung der Befestigungseinheit
wenigstens im Wesentlichen konstant sein, wobei der erste Oberflächenbereich und der
zweite Oberflächenbereich insbesondere wenigstens im Wesentlichen dieselbe Quererstreckung
aufweisen könnten. Vorzugsweise weist der zweite Oberflächenbereich zumindest eine
Quererstreckung auf, welche wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer, insbesondere
zu der Querrichtung der Befestigungseinheit ausgerichtet ist und welche einen Wert
aufweist, der größer ist als ein Wert einer maximalen Quererstreckung des ersten Oberflächenbereichs
in der Querrichtung. Die Querrichtung der Befestigungseinheit ist insbesondere wenigstens
im Wesentlichen und vorteilhaft vollständig senkrecht zu der Längsrichtung der Befestigungseinheit
ausgerichtet. Vorteilhaft ist die Querrichtung wenigstens im Wesentlichen und vorteilhaft
vollständig parallel zu der Haupterstreckungsebene der Befestigungseinheit ausgerichtet.
Die Querrichtung der Befestigungseinheit und die Längsrichtung der Befestigungseinheit
spannen insbesondere eine Ebene auf, welche parallel zu der Haupterstreckungsebene
der Befestigungseinheit ausgerichtet ist. Beispielsweise könnte der zweite Oberflächenbereich
zumindest zwei Quererstreckungen unterschiedlicher Ausdehnung und/oder Abmessungen
aufweisen, wobei eine erste Querstreckung des zweiten Oberflächenbereichs einen größeren
Wert als die maximale Quererstreckung des ersten Oberflächenbereichs und zumindest
eine weitere Querstreckung des zweiten Oberflächenbereichs einen Wert aufweisen könnte,
welcher insbesondere kleiner als die erste Quererstreckung ist. Vorteilhaft weist
der zweite Oberflächenbereich eine wenigstens im Wesentlichen konstante Quererstreckung
auf, welche sich insbesondere von einer Quererstreckung des ersten Oberflächenbereichs
unterscheidet. Der erste Oberflächenbereich weist vorteilhaft eine wenigstens im Wesentlichen
konstante Quererstreckung auf. Dadurch kann insbesondere ein Verkippen der Befestigungseinheit
bei einer Montage an der Kochfeldplatte sicher verhindert werden.
[0013] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit zumindest einen dritten Oberflächenbereich
aufweist, der in dem montierten Zustand einen vom ersten Abstand verschiedenen dritten
Abstand von der Kochfeldplatte aufweist und der insbesondere in der Längsrichtung
der Befestigungseinheit beabstandet zu dem zweiten Oberflächenbereich angeordnet ist.
Insbesondere ist der dritte Oberflächenbereich wenigstens zu einem Großteil identisch
zu dem zweiten Oberflächenbereich ausgebildet. Der zweite Oberflächenbereich und der
dritte Oberflächenbereich sind insbesondere um eine Strecke von mindestens 100 mm,
insbesondere mindestens 150 mm, vorteilhaft mindestens 175 mm, besonders voreilhaft
mindestens 200 mm und vorzugsweise mindestens 225 mm zueinander beabstandet angeordnet.
Insbesondere weisen der zweite Oberflächenbereich und der dritte Oberflächenbereich
insbesondere gemeinsam insbesondere eine Flächenerstreckung von maximal 15 %, insbesondere
von maximal 12 %, vorteilhaft von maximal 10 % besonders vorteilhaft von maximal 8
% und vorzugsweise von maximal 6 % eines Werts einer gesamten in wenigstens einem
montierten Zustand der Kochfeldplatte zugewandten Oberfläche der Befestigungseinheit
auf. Die Befestigungseinheit ist in dem montierten Zustand zu einem Anteil von mindestens
70 %, insbesondere von mindestens 80 %, vorteilhaft von mindestens 85 % besonders
vorteilhaft von mindestens 90 % und vorzugsweise von mindestens 95 % eines Werts einer
gesamten in wenigstens einem montierten Zustand der Kochfeldplatte zugewandten Oberfläche
der Befestigungseinheit zu der Kochfeldplatte beabstandet angeordnet. Dadurch kann
insbesondere eine hohe Stabilität bei einer Positionierung der Befestigungseinheit
erreicht werden.
[0014] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der erste Oberflächenbereich wenigstens zu einem
Großteil zwischen dem zweiten Oberflächenbereich und dem dritten Oberflächenbereich
angeordnet ist. Dadurch kann insbesondere eine hohe Stabilität ermöglicht werden.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Befestigungseinheit einstückig ausgebildet ist.
Die Befestigungseinheit ist vorteilhaft als ein Stanzteil ausgebildet. Die Befestigungseinheit
besteht insbesondere aus zumindest einem Metall, wie beispielsweise Stahl und vorteilhaft
galvanisierter Stahl. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig
verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess,
einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise
durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein-
oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Dadurch
kann insbesondere eine schnelle Herstellung der Befestigungseinheit und/oder eine
hohe Stabilität erzielt werden.
[0016] Die Kochfeldvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und
Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung zu einer
Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten
Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- eine Befestigungseinheit der Kochfeldvorrichtung in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- einen Ausschnitt der Befestigungseinheit und einer Kochfeldplatte der Kochfeldvorrichtung
in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 4
- den Ausschnitt der Befestigungseinheit in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 5
- einen zweiten Oberflächenbereich der Befestigungseinheit, einen Ausschnitt eines ersten
Oberflächenbereichs der Befestigungseinheit und einen Ausschnitt eines vierten Oberflächenbereichs
der Befestigungseinheit in einer perspektivischen Darstellung,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt der Kochfeldplatte und der Befestigungseinheit in einer schematischen
Darstellung und
- Fig. 7
- einen Ausschnitt der Kochfeldplatte und die Befestigungseinheit in einer schematischen
Seitenansicht.
[0019] Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 38, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet ist, mit
einer Kochfeldvorrichtung 10, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet
ist. Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Kochfeldplatte 12. In einem montierten
Zustand bildet die Kochfeldplatte 12 einen Teil eines Außengehäuses aus, und zwar
insbesondere eines Außengehäuses des Kochfelds 38. Die Kochfeldplatte 12 ist zu einem
Aufstellen von Gargeschirr vorgesehen. Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst mehrere
Heizelemente (nicht dargestellt), die jeweils dazu vorgesehen sind, auf der Kochfeldplatte
12 oberhalb der Heizelemente aufgestelltes Gargeschirr zu erhitzen. Die Heizelemente
sind als Induktionsheizelemente ausgebildet.
[0020] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Bedieneinheit 40 zu einer Eingabe und/oder
Auswahl von Betriebsparametern, beispielsweise einer Heizleistung und/oder einer Heizleistungsdichte
und/oder einer Heizzone. Die Bedieneinheit 40 ist zu einer Ausgabe eines Werts eines
Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen. Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst
eine Steuereinheit 42. Die Steuereinheit 42 ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von
mittels der Bedieneinheit 40 eingegebener Betriebsparameter Aktionen auszuführen und/oder
Einstellungen zu verändern. Die Steuereinheit 42 regelt in einem Heizbetriebszustand
eine Energiezufuhr zu den Heizelementen.
[0021] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst mehrere Befestigungseinheiten 14 (vgl. Fig. 2
bis 7). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst die Kochfeldvorrichtung 10 vier
Befestigungseinheiten 14. Von den Befestigungseinheiten 14 ist lediglich eine in den
Figuren dargestellt. Jede Befestigungseinheit 14 ist einer Seite der Kochfeldplatte
12 zugeordnet. Jeweils eine Befestigungseinheit 14 ist im Wesentlichen parallel zu
einer seitlichen Begrenzungskante der Kochfeldplatte 12 ausgerichtet. Im Folgenden
wird lediglich die dargestellte Befestigungseinheit 14 beschrieben.
[0022] Die Befestigungseinheit 14 ist für die Kochfeldvorrichtung 10 vorgesehen. Die Befestigungseinheit
14 ist zu einer Befestigung an der Kochfeldplatte 12 vorgesehen. In dem montierten
Zustand ist die Befestigungseinheit 14 stoffschlüssig an der Kochfeldplatte 12 befestigt.
Die Befestigungseinheit 14 ist in einer Einbaulage an einer Unterseite der Kochfeldplatte
12 befestigt. Die Unterseite der Kochfeldplatte 12 ist in der Einbaulage einem Bediener
abgewandt. Die Befestigungseinheit 14 ist einstückig ausgebildet.
[0023] Die Befestigungseinheit 14 weist einen ersten Oberflächenbereich 16 auf. Der erste
Oberflächenbereich 16 ist zu einer Befestigung an der Kochfeldplatte 12 mittels einer
Klebeschicht 18 vorgesehen (vgl. Fig. 3 und 4). In dem montierten Zustand weist der
erste Oberflächenbereich 16 einen ersten Abstand 44 von der Kochfeldplatte 12 auf.
[0024] In dem montieren Zustand ist zwischen dem ersten Oberflächenbereich 16 und der Kochfeldplatte
12 die Klebeschicht 18 angeordnet. Ein durch den ersten Oberflächenbereich 16 und
die Kochfeldplatte 12 definierter Raum ist im Wesentlichen mit der Klebeschicht 18
gefüllt. Die Klebeschicht 18 weist eine Dicke mit einem Wert auf, welcher im Wesentlichen
einem Wert des ersten Abstands 44 entspricht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
beträgt der erste Abstand 44 im Wesentlichen 0,5 mm. Der erste Oberflächenbereich
16 ist in dem montierten Zustand zu der Kochfeldplatte 12 beabstandet angeordnet.
[0025] Die Befestigungseinheit 14 weist einen zweiten Oberflächenbereich 20 auf (vgl. Fig.
2 bis 5 und 7). Der zweite Oberflächenbereich 20 weist in dem montierten Zustand einen
vom ersten Abstand 44 verschiedenen zweiten Abstand von der Kochfeldplatte 12 auf.
Der zweite Abstand ist kleiner als der erste Abstand. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
beträgt der zweite Abstand 44 im Wesentlichen Null. In dem montierten Zustand liegt
die Befestigungseinheit 14 mittels des zweiten Oberflächenbereichs 20 an der Kochfeldplatte
12 an.
[0026] Der zweite Oberflächenbereich 20 weist eine Längserstreckung 22 auf, welche im Wesentlichen
parallel zu einer Längsrichtung 24 der Befestigungseinheit 14 ausgerichtet ist. Die
Längserstreckung 22 des zweiten Oberflächenbereichs 20 ist gegenüber einer Längserstreckung
26 des ersten Oberflächenbereichs 16 in der Längsrichtung 24 wesentlich reduziert.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt die Längserstreckung 22 des zweiten Oberflächenbereichs
20 im Wesentlichen 11 mm. Die Längserstreckung 26 des ersten Oberflächenbereichs 16
beträgt im Wesentlichen 260 mm.
[0027] Der zweite Oberflächenbereich 20 ist wesentlich kleiner ausgebildet als der erste
Oberflächenbereich 16. Eine Flächenerstreckung des zweiten Oberflächenbereichs 20
weist einen wesentlich kleineren Wert auf als eine Flächenerstreckung des ersten Oberflächenbereichs
16.
[0028] Der zweite Oberflächenbereich 20 weist eine Quererstreckung 30 auf, welche im Wesentlichen
parallel zu einer Querrichtung 32 der Befestigungseinheit 14 ausgerichtet ist. Die
Quererstreckung 30 des zweiten Oberflächenbereichs 20 weist einen Wert auf, der größer
ist als ein Wert einer maximalen Quererstreckung 34 des ersten Oberflächenbereichs
16 in der Querrichtung 32. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel beträgt die Quererstreckung
30 des zweiten Oberflächenbereichs 20 im Wesentlichen 9,4 mm. Die maximale Quererstreckung
34 des ersten Oberflächenbereichs 16 beträgt im Wesentlichen 7,7 mm.
[0029] Mittels des zweiten Oberflächenbereichs 20 sichert die Befestigungseinheit 14 eine
im Wesentlichen parallele Ausrichtung der Befestigungseinheit 14 relativ zu der Kochfeldplatte
12. Der zweite Oberflächenbereich 20 verhindert mittels der gegenüber der Quererstreckung
34 des ersten Oberflächenbereichs 16 vergrößerten Quererstreckung 30 des zweiten Oberflächenbereichs
20 ein Verkippen der Befestigungseinheit 14 relativ zu der Kochfeldplatte 12.
[0030] Die Befestigungseinheit 14 weist einen dritten Oberflächenbereich 36 auf (vgl. Fig.
2). Der dritte Oberflächenbereich 36 weist in dem montierten Zustand einen vom ersten
Abstand 44 verschiedenen dritten Abstand von der Kochfeldplatte 12 auf. Der dritte
Abstand ist kleiner als der erste Abstand 44. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
beträgt der dritte Abstand im Wesentlichen Null. Der dritte Oberflächenbereich 36
ist im Wesentlichen identisch zu dem zweiten Oberflächenbereich 20 ausgebildet.
[0031] Der dritte Oberflächenbereich 36 ist beabstandet zu dem zweiten Oberflächenbereich
20 angeordnet. Ein Abstand zwischen dem dritten Oberflächenbereich 36 und dem zweiten
Oberflächenbereich 20 entspricht im Wesentlichen der Längserstreckung 26 des ersten
Oberflächenbereichs 16. Der erste Oberflächenbereich 16 ist zu einem Großteil zwischen
dem zweiten Oberflächenbereich 20 und dem dritten Oberflächenbereich 36 angeordnet.
[0032] Die Befestigungseinheit 14 weist zwei Ausnehmungen 28 auf (vgl. Fig. 2 und 5). Von
mehrfach vorhandenen Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem
Bezugszeichen versehen. Eine der Ausnehmungen 28 ist dem zweiten Oberflächenbereich
20 zugeordnet. Eine der Ausnehmungen 28 ist dem dritten Oberflächenbereich 36 zugeordnet.
Von den Ausnehmungen 28 wird im Folgenden lediglich diejenige beschrieben, welche
dem zweiten Oberflächenbereich 20 zugeordnet ist.
[0033] Die Ausnehmung 28 ermöglicht bei einer Montage ein Entweichen von Klebematerial aus
einem Bereich zwischen der Befestigungseinheit 14 und der Kochfeldplatte 12. Bei Betrachtung
in einer Draufsicht weist die Ausnehmung 28 eine im Wesentlichen runde Gestalt auf.
Die Ausnehmung 28 ist teilweise durch den zweiten Oberflächenbereich 20 begrenzt.
Die Ausnehmung 28 ist im Wesentlichen mittig in dem zweiten Oberflächenbereich 20
angeordnet.
[0034] Die Befestigungseinheit 14 weist einen vierten Oberflächenbereich 46 auf (vgl. Fig.
2). Der vierte Oberflächenbereich 46 weist in dem montierten Zustand einen vierten
Abstand von der Kochfeldplatte 12 auf, welcher im Wesentlichen identisch zu dem ersten
Abstand 44 ist. Der vierte Oberflächenbereich 46 ist auf einer dem ersten Oberflächenbereich
16 abgewandten Seite des zweiten Oberflächenbereichs 20 angeordnet.
[0035] Die Befestigungseinheit 14 weist einen fünften Oberflächenbereich 48 auf (vgl. Fig.
2). Der fünfte Oberflächenbereich 48 weist in dem montierten Zustand einen fünften
Abstand von der Kochfeldplatte 12 auf, welcher im Wesentlichen identisch zu dem ersten
Abstand 44 ist. Der fünfte Oberflächenbereich 48 ist auf einer dem ersten Oberflächenbereich
16 abgewandten Seite des dritten Oberflächenbereichs 36 angeordnet.
[0036] Die Befestigungseinheit 14 weist mehrere weitere Ausnehmungen 50 auf (vgl. Fig. 2).
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Befestigungseinheit 14 sechs weitere
Ausnehmungen 50 auf. Eine der weiteren Ausnehmungen 50 ist teilweise durch den vierten
Oberflächenbereich 46 begrenzt. Eine der weiteren Ausnehmungen 50 ist teilweise durch
den fünften Oberflächenbereich 48 begrenzt.
[0037] Vier der weiteren Ausnehmungen 50 sind teilweise durch den ersten Oberflächenbereich
16 begrenzt. Die teilweise durch den ersten Oberflächenbereich 16 begrenzten weiteren
Ausnehmungen 50 sind im Wesentlichen gleichmäßig über die Längserstreckung 26 des
ersten Oberflächenbereichs 16 verteilt angeordnet.
Bezugszeichen
[0038]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Kochfeldplatte
- 14
- Befestigungseinheit
- 16
- Erster Oberflächenbereich
- 18
- Klebeschicht
- 20
- Zweiter Oberflächenbereich
- 22
- Längserstreckung
- 24
- Längsrichtung
- 26
- Längserstreckung
- 28
- Ausnehmung
- 30
- Quererstreckung
- 32
- Querrichtung
- 34
- Quererstreckung
- 36
- Dritter Oberflächenbereich
- 38
- Kochfeld
- 40
- Bedieneinheit
- 42
- Steuereinheit
- 44
- Erster Abstand
- 46
- Vierter Oberflächenbereich
- 48
- Fünfter Oberflächenbereich
- 50
- Weitere Ausnehmung
1. Kochfeldvorrichtung mit zumindest einer Kochfeldplatte (12) und mit zumindest einer
Befestigungseinheit (14), welche zu einer Befestigung an der Kochfeldplatte (12) vorgesehen
ist und welche zumindest einen ersten Oberflächenbereich (16) aufweist, der zu einer
Befestigung an der Kochfeldplatte (12) mittels zumindest einer Klebeschicht (18) vorgesehen
ist und der in wenigstens einem montierten Zustand einen ersten Abstand (44) von der
Kochfeldplatte (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (14) zumindest einen zweiten Oberflächenbereich (20) aufweist,
der in dem montierten Zustand einen von dem ersten Abstand (44) verschiedenen zweiten
Abstand von der Kochfeldplatte (12) aufweist.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Abstand (44) mindestens 0,25 mm beträgt.
3. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abstand maximal 0,2 mm beträgt.
4. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Oberflächenbereich (20) zumindest eine Längserstreckung (22) aufweist,
welche wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Längsrichtung (24) der Befestigungseinheit
(14) ausgerichtet und gegenüber einer Längserstreckung (26) des ersten Oberflächenbereichs
(16) in der Längsrichtung (24) wenigstens wesentlich reduziert ist.
5. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (14) zumindest eine Ausnehmung (28) aufweist, welche dazu
vorgesehen ist, bei einer Montage ein Entweichen von Klebematerial aus einem Bereich
zwischen der Befestigungseinheit (14) und der Kochfeldplatte (12) zu ermöglichen.
6. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (28) wenigstens teilweise durch den zweiten Oberflächenbereich (20)
begrenzt ist.
7. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (14) mittels des zweiten Oberflächenbereichs (20) dazu vorgesehen
ist, eine wenigstens im Wesentlichen parallele Ausrichtung der Befestigungseinheit
(14) relativ zu der Kochfeldplatte (12) zu sichern.
8. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Oberflächenbereich (20) zumindest eine Quererstreckung (30) aufweist,
welche wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Querrichtung (32) der Befestigungseinheit
(14) ausgerichtet ist und welche einen Wert aufweist, der größer ist als ein Wert
einer maximalen Quererstreckung (34) des ersten Oberflächenbereichs (16) in der Querrichtung
(32).
9. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (14) zumindest einen dritten Oberflächenbereich (36) aufweist,
der in dem montierten Zustand einen vom ersten Abstand (44) verschiedenen dritten
Abstand von der Kochfeldplatte (12) aufweist und der beabstandet zu dem zweiten Oberflächenbereich
(20) angeordnet ist.
10. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Oberflächenbereich (16) wenigstens zu einem Großteil zwischen dem zweiten
Oberflächenbereich (20) und dem dritten Oberflächenbereich (36) angeordnet ist.
11. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (14) einstückig ausgebildet ist.
12. Kochfeld mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden
Ansprüche.
13. Befestigungseinheit für eine Kochfeldvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis
11.