[0001] Die Erfindung betrifft eine Unterflurklimatisierungsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] Unterflurklimatisierungsvorrichtungen werden vorzugsweise als dezentrale Klimatisierungsvorrichtungen
im Boden oder gegebenenfalls in umgekehrter Orientierung auch in der Decke des zu
klimatisierenden Raums eingelassen. Das geschieht beispielsweise durch Anordnen eines
im Fachjargon als Bodenkanal bezeichneten Gehäuses der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
im Estrich, im Doppelboden oder einer Deckenabhängung des zu klimatisierenden Raums.
Bei bodenseitig angeordneten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen wird vorzugsweise
das oberseitig offene Gehäuse von einem bündig mit dem Boden abschließenden Rost abgedeckt.
[0003] Es sind Unterflurklimatisierungsvorrichtungen zum wahlweisen oder kombinierten Heizen
bzw. Kühlen von Räumen bekannt. Diese sind mit mindestens einem Ventilator, vorzugsweise
einem Querstromventilator, und mit wenigstens einem Wärmetauscher versehen. Beim Wärmetauscher
handelt es sich üblicherweise um einen Konvektor. Vom Querstromventilator angesaugte
Raumluft wird vom Querstromventilator durch den Wärmetauscher transportiert, so dass
im Wärmetauscher erwärmte oder abgekühlte Luft wieder in den zu klimatisierenden Raum
eintritt. Vielfach besteht das Bedürfnis, die bekannten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
auch zum Lüften von Räumen einzusetzen. Dabei wird zusätzliche Luft, wobei es sich
bevorzugt um Zuluft, Außenluft und/oder Quellluft handeln kann, dem Raum zugeführt.
Zu diesem Zweck müssen anders aufgebaute Unterflurklimatisierungsvorrichtungen eingesetzt
werden, die in der Regel über eine größere Bauhöhe verfügen und dadurch eine dickere
Estrichschicht oder einen höheren Doppelboden bzw. eine tiefere Deckenaufhängung erfordern.
[0004] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Unterflurklimatisierungsvorrichtung
zu schaffen, die auf der Basis herkömmlicher Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
auch ein Lüften ermöglicht und über keine größere oder nur eine geringfügig größere
Bauhöhe verfügt.
[0005] Eine Unterflurklimatisierungsvorrichtung zur Lösung dieser Aufgabe weist die Merkmale
des Anspruchs 1 auf. Demnach ist es vorgesehen, dem einen Bodenkanal bildenden Gehäuse
bei Bedarf wenigstens einen Luftzufuhrkanal für zusätzliche Luft zum Lüften zuzuordnen.
Der mindestens eine Luftzufuhrkanal ermöglicht ein Nach- bzw. Umrüsten herkömmlicher
Unterflurklimatisierungsvorrichtungen zum Heizen und/oder Kühlen von Räumen. Höchstens
minimale Umgestaltungen und Anpassungen an den Luftzufuhrkanal können erforderlich
sein.
[0006] Es ist möglich, durch eine entsprechende Anzahl vorzugsweise gleicher Luftzufuhrkanäle
mit einer üblichen Unterflurklimatisierungsvorrichtung eine Lüftung im gewünschten
oder erforderlichen Umfang herbeizuführen. Durch die bedarfsweise Zuordnung mindestens
eines Luftzufuhrkanals zur zum Heizen und/oder Kühlen dienenden Unterflurklimatisierungsvorrichtung
ist es ohne eine Veränderung der Bauhöhe der Unterflurklimatisierungsvorrichtung möglich,
diese so aus- oder umzugestalten, dass sie sich auch zum effektiven Lüften, vorzugsweise
mit unterschiedlichen und/oder veränderlichen Luftmengen, eignet.
[0007] Bevorzugt ist es vorgesehen, dass der oder jeder Luftzufuhrkanal von außen um einen
Abschnitt, vorzugsweise einen Längsabschnitt, des Gehäuses, nämlich des Bodenkanals,
der Unterflurklimatisierungsvorrichtung herumgeführt ist. Dadurch lässt sich der jeweilige
Luftzufuhrkanal platzsparend der Unterflurklimatisierungsvorrichtung und gegebenenfalls
auch einer vorhandenen Unterflurklimatisierungsvorrichtung zuordnen, ohne im Gehäuse,
worin mindestens ein Querstromventilator und mindestens ein Wärmetauscher angeordnet
sind, Platz für mindestens einen Luftzufuhrkanal zu schaffen.
[0008] Besonders vorteilhaft ist es, den jeweiligen Luftzufuhrkanal außen um eine vordere
und hintere Längsseitenwand sowie eine Bodenwandung des Gehäuses bzw. Bodenkanals
herumzuführen. Dadurch können die Längsseitenwandungen und die Bodenwandung des Gehäuses
Teile des jeweiligen Luftzuführungskanals bilden und so in diesen integriert werden.
Durch das Anordnen des mindestens einen Luftzufuhrkanals unter der Bodenwandung des
Gehäuses entlang wird der ohnehin zwischen den Füßen der Bodenwandung des Gehäuses
bzw. Bodenkanals vorhandene Raum für einen Teil des Luftzufuhrkanals genutzt, wodurch
die Bauhöhe der Unterflurklimatisierungsvorrichtung unverändert bleiben kann.
[0009] Eine vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit der Luftkanäle sieht es vor, diese so
auszubilden, dass sie sich nur über jeweils ein Klimatisierungsmodul im Gehäuse erstrecken.
Dadurch können wahlweise jedem oder nur einigen Klimatisierungsmodulen gleich ausgebildete
Luftzufuhrkanäle zugeordnet werden. Genauso ist es denkbar, nur einem von mehreren
Klimatisierungsmodulen im Gehäuse einen einzigen Luftzufuhrkanal zuzuordnen. Es ist
so eine modulare Auf- bzw. Nachrüstung an sich bekannter Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
zum zusätzlichen Lüften möglich. Dazu ist es bevorzugt, die Länge bzw. Breite jedes
Luftzufuhrkanals in Längsrichtung des Bodenkanals so zu bemessen, dass sie der Länge
bzw. Breite eines Klimatisierungsmoduls in Längsrichtung des Bodenkanals entspricht.
Insbesondere ist es vorgesehen, jeden Luftzufuhrkanal mit einer Länge in Längsrichtung
des Bodenkanals bzw. Gehäuse gesehen zu versehen, die sich nur über einen Teil der
Länge des Bodenkanals bzw. Gehäuses erstreckt und/oder der Länge eines der üblicherweise
gleich langen Klimatisierungsmodule entspricht.
[0010] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltungsmöglichkeit der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
verfügt der Luftzufuhrkanal an seiner zu einer Raumwand, vorzugsweise einer fassadenseitigen
Raumwand, weisenden Seite über mindestens einen Auslass für die zusätzliche Luft.
Vorzugsweise mündet dieser wenigstens eine Auslass in der oberen Öffnung des Gehäuses.
[0011] Auf der gegenüberliegenden Seite des Luftzufuhrkanals, die von der Raumwand weggerichtet
ist, ist bevorzugt wenigstens eine Anschlussöffnung und/oder ein Anschlussstutzen
für die zusätzliche zum Lüften dienende Luft vorgesehen. Auch das dient zur raumsparenden
Zuordnung des jeweiligen Luftzufuhrkanals zum Gehäuse bzw. Bodenkanal der Unterflurklimatisierungsvorrichtung,
indem der im Gehäuse noch vorhandene Platz für mindestens einen Auslass der zum Lüften
dienenden zusätzlichen Luft genutzt wird und sich auf der der Fassade weggerichteten
Seite des Gehäuses genügend Platz zur Befestigung von Rohrleitungen an der mindestens
einen Anschlussöffnung für die zum Lüften dienende Luft vorhanden ist.
[0012] Weiterhin ist es denkbar, jedem Luftzufuhrkanal auf der Seite der Anschlussöffnung
bzw. des Anschlussstutzens eine Vorkammer zuzuordnen. Die Vorkammer erstreckt sich
nur über einen Großteil der Höhe des Gehäuses. Dadurch befindet sich oberhalb der
Vorkammer ein über einem kleineren oberen Teil der Höhe des Gehäuses verlaufender
Rücksprung. Die Vorkammer verfügt über eine solchermaßen große Tiefe bzw. Breite,
dass im Bereich der Vorkammer die aufrechte Seitenwandung des jeweiligen Luftzufuhrkanals
gegenüber dem äußeren Rand des die Öffnung des Gehäuses umgebenden Rahmens zur Raummitte
hin vorsteht. Hingegen schließt im Bereich des Rücksprungs der obere Teil der Seitenwandung
des Luftzufuhrkanals bündig mit der Außenseite des Rahmens ab und steht dadurch gegenüber
den Außenabmessungen des Gehäuses nicht seitlich vor. Die Höhe des Rücksprungs entspricht
etwa der Höhe, um die das Gehäuse gegenüber der Estrichschicht nach oben vorsteht.
Dadurch kann im Bereich des Rücksprungs ein bis an das Gehäuse, insbesondere den Rahmen
desselben, heranreichender Bodenbelag, beispielsweise Teppichboden, Holzboden oder
eine Fliesenschicht, auf die Estrichschicht aufgebracht werden, wobei die Oberseite
des Bodenbelags bündig mit dem oberen Rand des Gehäuses, insbesondere dem die Öffnung
umgebenden Rahmen und dem darin eingelegten Rost, abschließt.
[0013] Eine andere Weiterbildungsmöglichkeit der Unterflurklimatisierungsvorrichtung sieht
es vor, der mindestens einen Anschlussöffnung des jeweiligen Luftzufuhrkanals ein
Dosierorgan für die dem Luftzfuhrkanal zum Lüften zuzuführenden zusätzlichen Luft
vorzusehen. Das Dosierorgan ermöglicht es, die Menge der das Luftzufuhrorgan durchströmenden
zusätzlichen Luft individuell zu verändern und/oder einzustellen, um sie so den Bedürfnissen
anzupassen, insbesondere eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Bei mehreren
Luftzufuhrkanälen mit einem dem jeweiligen Luftzufuhrkanal zugeordneten Dosierorgan
dienen die Dosierorgane aber auch dazu, die Luftzufuhrkanäle untereinander hydraulisch
abzugleichen.
[0014] Das Dosierorgan ist vorzugsweise auch so ausgebildet, dass es die Anschlussöffnung
ganz verschließen kann, wenn keine Lüftung gewünscht ist, so dass das erfindungsgemäße
Unterflurklimatisierungsgerät wie ein konventionelles Unterflurklimatisierungsgerät
nur zum wahlweisen oder kombinierten Heizen und Kühlen eingesetzt werden kann. Bevorzugt
ist es vorgesehen, dem mindestens einen Dosierorgan ein Lüftführungsorgan und/oder
ein Luftleitorgan zuzuordnen. Dadurch kann die Richtung der durch die Anschlussöffnung
in den jeweiligen Luftzufuhrkanal einströmenden zusätzlichen Luft zum Lüften gezielt
beeinflusst werden. Beispielsweise können dadurch Strömungsgeräusche in der Unterflurklimatisierungsvorrichtung,
insbesondere dem Luftzufuhrkanal, vermieden oder zumindest reduziert werden.
[0015] Eine Weiterbildungsmöglichkeit des Dosierorgans besteht darin, dass das Dosierorgan
auch ein vorzugsweise neben dem Luftführungsorgan angeordnetes Schließorgan aufweist.
Dadurch ist es möglich, entweder die zum Lüften dienende Luft am Luftführungsorgan
vorbeizuleiten oder im Falle der nicht erwünschten oder nicht erforderlichen Lüftung
die Anschlussöffnung durch das Schließorgan abzusperren, indem das Schließorgan die
Anschlussöffnung vollflächig überlappt. Es sind aber auch Zwischenstellungen des Dosierorgans
möglich, in denen die Anschlussöffnung teilweise vom Schließorgan abgedeckt wird und
am freigelassenen Querschnitt der Anschlussöffnung ein gedrosselter Luftstrom zum
Lüften entlangströmt. Es ist so ein individuelles Lüften mit der erfindungsgemäß ausgebildeten
oder nachgerüsteten Unterflurklimatisierungsvorrichtung möglich und es kann gegebenenfalls
ein Lüften auch ganz unterbleiben. Die Lüftungsfunktion wird dann quasi mit dem Dosierorgan
unterbrochen.
[0016] Beim Dosierorgan handelt es sich bevorzugt um einen Schieber. Das Dosierorgan kann
aber auch von einer Klappe, einer Rosette oder einem Ventil gebildet sein. Das als
Schieber ausgebildete Dosierorgan weist nebeneinanderliegend das Schließorgane und
das Luftführungsorgan auf. Durch entsprechendes Verschieben des Schiebers gegenüber
der Anschlussöffnung wird diese wahlweise vollständig freigegeben bzw. geschlossen
oder teilweise freigegeben, indem das Schließorgan nur einen Teil der Anschlussöffnung
überlappt und dadurch verschließt. Das Verstellen des jeweiligen Dosierorgans bzw.
Schiebers kann manuell durch ein von außen frei zugängliches Verstellmittel oder auch
automatisch bzw. motorisch durch einen entsprechenden Antrieb des Verstellmittels
erfolgen. Ein solcher Antrieb kann fernbedienbar sein, beispielsweise von einer Steuerung
der Unterflurklimatisierungsvorrichtung.
[0017] Bevorzugt ist es vorgesehen, dass es sich bei der zusätzlichen Luft, die der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
durch den mindestens einen Luftzufuhrkanal bei Bedarf zuführbar ist, um Zuluft oder
Quellluft handelt. Bei der Zuluft handelt es sich bevorzugt um Außenluft. Bei der
Quellluft kann es sich um Außenluft handeln, die vor der Zufuhr zur Unterflurklimatisierungsvorrichtung
in gewünschtem Maße erwärmt oder abgekühlt worden ist. Bei der zusätzlichen Luft kann
es sich aber auch um Luft aus anderen Quellen handeln, beispielsweise aus anderen
Räumen und/oder zentralen Luftaufbereitungs-, Heiz- und/oder Kühleinrichtungen.
[0018] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer Unterflurklimatisierungsvorrichtung gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht einer Unterflurklimatisierungsvorrichtung gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
- Fig. 3
- eine vergrößerte Einzelheit III aus der Fig. 2,
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch die Unterflurklimatisierungsvorrichtung der Fig. 1 und 2,
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht eines Luftführungskanals der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
der Fig. 1 und 2, und
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines Dosierorgans der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
der Fig. 1 und 2.
[0019] Die in den Figuren gezeigten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen dienen zum Klimatisieren
von Räumen. Insbesondere dienen die Unterflurklimatisierungsvorrichtungen zum dezentralen
Klimatisieren von Räumen. Ein Raum kann ein oder mehrere Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
aufweisen.
[0020] Die dargestellten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen sind zum Heizen und/oder
Kühlen des jeweiligen Raums ausgebildet. Darüber hinaus können die gezeigten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
bei Bedarf auch zum Lüften des jeweiligen Raums mit Zuluft oder Quellluft ausgebildet
sein. Zum Lüften wird bevorzugt Außenluft eingesetzt. Zum Lüften mit Quellluft wird
Luft mit einer vorzugsweise 3 K bis 6 K unter der Raumtemperatur liegenden Temperatur
eingesetzt. Bei dieser Luft wird es sich bevorzugt um Außenluft handeln, die um 3
K bis 6 K heruntergekühlt oder erwärmt ist.
[0021] Die Figuren zeigen Unterflurklimatisierungsvorrichtungen, die versenkt im Boden eines
Raums angeordnet sind. Dazu sind sie entweder in eine Estrichschicht eingelassen oder
in einem Doppelboden eingebracht. In beiden Fällen schließt die Oberseite eines ein
Gehäuse 10 der jeweiligen Unterflurklimatisierungsvorrichtungen bildenden Bodenkanals
mit einem auf das Gehäuse 10 aufgelegten Rost oder in eine Öffnung 12 umgebenden Rahmen
13 des Gehäuses 10 eingelegten Rost mit der Oberseite des Bodens bündig ab, so dass
die Oberseite des Rosts und des Bodens etwa in einer horizontalen Ebene liegen. In
der Regel wird der Bodenkanal nicht ganz flächenbündig in der Estrichschicht eingebaut.
Vielmehr steht er etwas nach oben vor, damit ein auf der Estrichschicht aufzubringender
Bodenbelag oder dergleichen bündig mit der Oberseite des die obere Öffnung umgebenden
Rahmens 13 bzw. eines die Öffnung des Bodenkanals abdeckenden Rostes abschließt.
[0022] Das Gehäuse 10 jeder Unterflurklimatisierungsvorrichtung verfügt über einen rechteckigen,
länglichen Boden 14, zwei parallele längliche und aufrechte Längsseitenwände 15 und
16, die in Längsrichtung des Gehäuses 10 verlaufen, sowie zwei parallele, aufrechte
kürzere Querseitenwände 17 und 18. Obere Ränder der Längsseitenwände 15, 16 und der
Querseitenwände 17, 18 umgeben die parallel über dem Boden 14 liegende vollflächig
obere Öffnung 12 des Gehäuses 10. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Öffnung
12 ringsherum vom rechteckigen Rahmen 13 mit einem L-förmigen Querschnitt umgeben,
in den der Rost oben eingelegt oder aufgelegt ist.
[0023] Die gezeigten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen verfügen über drei in Längsrichtung
des Gehäuses 10 hintereinanderliegende, vorzugsweise gleich ausgebildete Klimatisierungsmodule
19. Hierauf ist die Erfindung nicht beschränkt. Die Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
können auch mehr oder weniger als drei Klimatisierungsmodule 19 oder nur ein einziges
Klimatisierungsmodul 19 aufweisen. Die in den Figuren gezeigten Klimatisierungsmodule
19 verfügen über jeweils einen länglichen Querstromventilator 20 und einen länglichen
Wärmetauscher 21, bei dem es sich vorzugsweise um einen Konvektor mit einer Vielzahl
beabstandeter, aufrechter und quergerichteter Konvektorplatten handelt. Der Querstromventilator
20 und der Wärmetauscher 21 sind nebeneinanderliegend im Gehäuse 10 vollständig unter
dem Rost angeordnet, und zwar derart, dass ihre Längsachsen parallel zueinander und
parallel zu den Längsseitenwänden 15, 16 des Gehäuses 10 verlaufen. Durch eine luftdurchlässige
oder gegebenenfalls teilweise luftdurchlässige, aufrechte bzw. leicht schräge Trennwand
22 im Gehäuse 10 können der Querstromventilator 20 und der Wärmetauscher 21 voneinander
getrennt sein. Unter dem Wärmetauscher 21 kann bei den gezeigten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
eine Kondensatauffangwanne 23 angeordnet sein. Bei den in den Figuren dargestellten
Unterflurklimatisierungsvorrichtungen erstrecken sich die drei Klimatisierungsmodule
19 zusammen nur über einen Teil der Gesamtlänge des Gehäuses 10. Dadurch entstehen
zwischen jeder Querseitenwand 17, 18 und den freiliegenden äußeren Stirnseiten der
äußeren Klimatisierungsmodule 19 in jedem Endbereich des Gehäuses 10 sich befindende
Kammern 24, 25. Diese Kammern 24, 25 dienen zur Aufnahme elektrischer Installationen,
Rohranschlüsse für die Wärmetauscher 21, Ventile, Stellantriebe und gegebenenfalls
Luftleitungen, Luftführungskanäle und/oder weitere Ventilatoren. Jede Kammer 24, 25
ist an ihrer oberen offenen Seite von einem losen oder gegebenenfalls lösbar mit dem
Gehäuse 10 verbundenen Deckel 26, 27 verschließbar.
[0024] Im Bereich zwischen den Kammern 24, 25 sind die Querstromventilatoren 20 und die
Wärmetauscher 21 jedes Klimatisierungsmoduls 19 mit einer Abdeckung 28 unter dem Rost
versehen. Die Abdeckungen 28 erstrecken sich über den gesamten Querstromventilator
20 und einen Teil des Wärmetauschers 21 jedes Klimatisierungsmoduls 19, wobei die
Abdeckung 28 über dem jeweiligen Querstromventilator 20 mindestens zum Teil luftdurchlässig
ausgebildet ist.
[0025] Erfindungsgemäß ist mindestens einem Klimatisierungsmodul 19 ein Luftzufuhrkanal
29 zugeordnet. Dieser dient dazu, bedarfsweise den mit der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
versehenen Raum zusätzlich zu lüften, indem in den Raum durch den Rost hindurch zusätzliche
Luft, vorzugsweise Zuluft oder Quellluft, eingeleitet werden kann. Im Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 sind den drei in Längsrichtung des Gehäuses 10 aufeinanderfolgenden, insbesondere
nebeneinanderliegenden, Klimatisierungsmodulen 19 zwei, vorzugsweise gleich ausgebildete
Luftzufuhrkanäle 29 zugeordnet. Dem dritten Klimatisierungsmodul 19 ist bei der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
der Fig. 1 kein Luftzufuhrkanal 29 zugeordnet.
[0026] Bei der Unterflurklimatisierungsvorrichtung der Fig. 2 ist jedem der drei nebeneinanderliegenden
Klimatisierungsmodule 19 ein eigener Luftzufuhrkanal 29 zugeordnet. Folglich weist
die Unterflurklimatisierungsvorrichtung der Fig. 2 drei nebenanderliegende und vorzugsweise
gleich ausgebildete Luftzufuhrkanäle 29 auf.
[0027] Jeder Luftzufuhrkanal 29 ist dem Gehäuse 10 außenseitig zugeordnet, so dass das Innere
des Gehäuses 10 durch den jeweiligen Luftzufuhrkanal 29 unangetastet bleibt und insoweit
die Unterflurklimatisierungsvorrichtung gegenüber bekannten Unterflurklimatisierungsvorrichtungen
nur geringe Änderungen bedarf. Die Luftzufuhrkanäle 29 sind im Querschnitt des Gehäuses
10 gesehen U-förmig um das Gehäuse 10 herumgeführt. Dazu erstreckt sich jeder Luftzufuhrkanal
29 außen um einen Bereich des jeweiligen Klimatisierungsmoduls 19 liegenden Abschnitt
der gegenüberliegenden Längsseitenwände 15 und 16 und des Bodens 14 des Gehäuses 10
herum.
[0028] Der jeweilige im Querschnitt U-förmige Luftzufuhrkanal 29 verfügt über eine horizontale
Bodenwand 30 und zwei gegenüberliegenden, in Längsrichtung des Gehäuses 10 verlaufenden
Längskanten der Bodenwandung 30 zugeordnete, parallele aufrechte Seitenwandungen 31,
32. Die Seitenwandungen 31, 32 verlaufen mit geringfügigem Abstand parallel über jeweils
einen Teil der Längsseitenwand 15 und der Längsseitenwand 16 des Gehäuses 10. Die
Bodenwandung 30 des Luftzufuhrkanals 29 verläuft mit geringfügigem Abstand parallel
unter dem horizontalen Boden 14 des Gehäuses 10. Die im Querschnitt U-förmigen Stirnseiten
des Luftzufuhrkanals 29 sind durch jeweils 90° gegenüber den Seitenwandungen 31, 32
bzw. der Bodenwandung 30 des Luftzufuhrkanals 29 abgewinkelte Randstreifen 33, 34
und 35 gebildet. Die Randstreifen 33, 34, 35 sind so abgewinkelt, dass sie an den
Stirnseiten der Luftzufuhrkanäle 29 Abstände zwischen den Seitenwandungen 31, 32 des
Luftzufuhrkanals 29 von den Längsseitenwänden 15, 16 des Gehäuses 10 einerseits sowie
der Bodenwandung 30 des Luftzufuhrkanals 29 und dem Boden 14 des Gehäuses 10 andererseits
überbrücken.
[0029] Die zum Rauminneren weisende aufrechte Seitenwand 31 jedes Luftzufuhrkanals 29 ist
gestuft ausgebildet. Ein größerer unterer Teil der Seitenwand 31 ist von der Längsseitenwand
15 des Gehäuses 10 weiter beabstandet als ein oberer zurückspringender Teil der Seitenwand
31. Dieser obere zurückspringende Teil der Seitenwand 31 schließt bündig mit einer
Außenkante des Rahmens 13 des Gehäuses 10 ab, während der größere untere Teil der
Seitenwandung 31 des jeweiligen Luftzufuhrkanals 29 weiter von der Längsseitenwand
15 des Gehäuses 10 entfernt ist und dadurch gegenüber der äußeren Kante des Rahmens
13 des Gehäuses 10 zur Raummitte hin vorspringt. Durch diese gestufte Ausbildung der
Seitenwandung 31 des jeweiligen Luftzufuhrkanals 29 verfügt dieser im Bereich des
unteren Großteils der Seitenwandung 31 über eine verbreiterte Vorkammer 51 mit einem
darüberliegenden Rücksprung 52 (Fig. 4 und 5).
[0030] An den zu den Längsseitenwänden 15 und 16 und dem Boden 14 des Gehäuses 10 weisenden
Kanten sind die Randstreifen 33, 34 und 35 des Luftzufuhrkanals 29 mit um 90° abgewinkelten
Laschen 36 versehen. Die Laschen 36 verlaufen parallel zu den Längsseitenwandungen
15, 16 und dem Boden 14 des Gehäuses 10, und zwar so, dass sie an den Außenseiten
der Längsseitenwandungen 15, 16 und des Bodens 14 des den Bodenkanal bildenden Gehäuses
10 anliegen. Mit diesen Laschen 36 ist der jeweilige Luftzufuhrkanal 29 im Bereich
des Klimatisierungsmoduls 19, dem der Luftzufuhrkanal 29 zugeordnet ist, über seine
Randstreifen 33, 34 und 35 von außen mit den Längsseitenwänden 15, 16 und dem Boden
14 des Gehäuses 10 verbunden. Diese Verbindung kann durch Schrauben, Nieten oder dergleichen
erfolgen. Mit dieser Verbindung des Luftzufuhrkanals 29 mit dem Gehäuse 10 bildet
jeder Luftzufuhrkanal 29 zusammen mit den mit entsprechenden Abständen zu den Längsseitenwände
15, 16 und dem Boden 14 des Gehäuses 10 einen U-förmig außen um das Gehäuse 10 herumlaufenden
Kanal mit flachem, rechteckförmigen Querschnitt. Durch die luftdichte Ausbildung der
Bodenwandung 30, der Seitenwandungen 31, 32 und der Randstreifen 33, 34, 35 jedes
Luftzufuhrkanals 29 und den zumindest im Bereich des jeweiligen Luftzufuhrkanals 29
luftdichten Längsseitenwänden 15, 16 und luftdichten Boden 14 des Gehäuses 10 wird
die Luft in einem luftdichten Kanal U-förmig außen um das Gehäuse 10 herumgeleitet.
Dabei wird ein äußerer Teil dieses geschlossenen, luftdichten Kanals vom Luftzufuhrkanal
29 und ein innerer Teil des Luftzufuhrkanals 29 von Bereichen der Längsseitenwände
15, 16 und des Bodens 14 des Gehäuses 10 gebildet.
[0031] Die zum Rauminneren weisende Seitenwand 31 des jeweiligen Luftzufuhrkanals 29 ist
mit einer Anschlussöffnung 37 versehen, die in den Figuren kreisrund ist, aber auch
beliebig anders gestaltet sein kann, beispielsweise rechteckig, oval oder quadratisch.
Die Anschlussöffnung 37 kann dann mit Anschlussstutzen 38 für ein Wickelfalzrohr,
ein Spiralrohr oder eine andere Rohrleitung versehen sein. Jeder Luftzufuhrkanal 29
kann bei Bedarf auch mit mehreren Anschlussöffnungen 37 versehen sein. Die jeweilige
Anschlussöffnung 37 mit dem Anschlussstutzen 38 befindet sich im Bereich der breiteren
bzw. tieferen Vorkammer 51, also im unteren Großteil der Seitenwandung 31 des jeweiligen
Luftzufuhrkanals 29.
[0032] In Einströmrichtung der Luft in die Anschlussöffnung 37 gesehen ist hinter derselben
ein vorzugsweise im Bereich der breiteren bzw. tieferen Vorkammer 51 im Luftzufuhrkanal
29 liegendes Dosierorgan angeordnet, das bei den hier gezeigten Ausführungsbeispielen
der Unterflurklimatisierungsvorrichtung als ein Schieber 39 ausgebildet ist. Der in
der Fig. 6 als Einzelteil dargestellte Schieber 39 weist auf seiner der Anschlussöffnung
37 zugewandten Seite ein Schließorgan 40 und ein Luftführungsorgan 41 auf. Beide folgen
in Längsrichtung des Gehäuses 10 bzw. Bodenkanals gesehen aufeinander. Das Schließorgan
40 weist beim gezeigten Schieber 39 eine Platte auf, die senkrecht verläuft und an
der Innenseite der Seitenwandung 31 des Luftzufuhrkanals 29 anliegt, wodurch sie die
Seitenwandung 31 zumindest in einer die Anschlussöffnung 37 vollständig freigebenden
Stellung des Schiebers 39 von innen überlappt. Das Luftführungsorgan 41 verfügt ebenfalls
über eine Platte. Jedoch ist diese Platte gegenüber der Platte des Schließorgans 40
abgewinkelt, und zwar um 15° bis 45°, vorzugsweise etwa 30°. Dadurch verläuft die
Platte des Luftführungskanals 41 schräg zur Seitenwandung 31 des Luftzufuhrkanals
29, und zwar so, dass eine freie untere Querkante 42 der Platte des Luftführungsorgans
41 von der Seitenwandung 31 entfernt ist und neben der unteren Kante der zum Rauminneren
weisenden vertikalen Längsseitenwand 15 des Gehäuses 10 liegt. Dadurch wird vom Luftführungsorgan
41 die durch die Anschlussöffnung 37 in den Luftzufuhrkanal 29 strömende Luft in die
offene Stirnseite des unter dem Boden 14 des Gehäuses 10 liegenden horizontalen Abschnitts
des Luftzufuhrkanals 29 geleitet (Fig. 4).
[0033] Das plattenartige Schließorgan 40 und das ebenso plattenartige, schräge Luftführungsorgan
41 des Schiebers 39 sind gemeinsam an einem horizontalen Halteschenkel 43 des Schiebers
39 angeordnet und dadurch verbunden. Eine dem Schließorgan 40 und dem Luftführungsorgan
41 gegenüberliegende horizontale Kante des Halteschenkels 43 ist mit einem gegenüber
diesem um 90° nach oben abgewinkelten, vertikalen Befestigungsschenkel 44 verbunden.
Der gesamte Schieber 39 ist einstückig aus einem Blechzuschnitt gebildet. Durch entsprechendes
Abkanten dieses einen Blechzuschnitts entstehen das Schließorgan 40, das Luftführungsorgan
41, der Halteschenkel 43 und der Befestigungsschenkel 44 des einstückigen Schiebers
39.
[0034] Der Schieber 39 ist mit seinem Befestigungsschenkel 44 im oberen Randbereich der
Längsseitenwandung 15 des Gehäuses 10 in Längsrichtung desselben verschieblich verbunden,
beispielsweise durch mindestens eine Schraube, die vorzugsweise auch nach der Installation
der Unterflurklimatisierungsvorrichtung von außen frei zugänglich ist. Dadurch liegt
der Befestigungsschenkel 44 an der Außenseite der Längsseitenwand 15 an zur Positionierung
und Führung des verschieblichen Schiebers 39.
[0035] Etwa mittig im Befestigungsschenkel 44 ist eine von einem Kragen umgebende Durchgangsöffnung
45 mit einem Innengewinde vorgesehen, in die von der Innenseite des Gehäuses 10 durch
die Längsseitenwand 15 hindurch eine Schraube 46 in die ein Innengewinde aufweisende
Durchgangsöffnung 45 einschraubbar ist. Diese Schraube 46 erstreckt sich durch ein
Langloch 47 einer entsprechenden Stelle der Längsseitenwand 15 des Gehäuses 10. Im
Bereich dieses Langlochs 47 ist der Schieber 39 vor der Anschlussöffnung 37 in der
Seitenwand 31 des jeweiligen Luftzufuhrkanals 29 in Längsrichtung des Gehäuses hin-
und herschiebbar. Dazu ist das Langloch 47 so in der Längsseitenwand 15 positioniert
und bemessen, dass entweder die Anschlussöffnung 37 vom Schließorgan 40 verschlossen
wird, indem die Platte des Schließorgans 40 die Anschlussöffnung 37 vollflächig überdeckt
zum luftdichten oder zumindest nahezu luftdichten Verschließen der Anschlussöffnung
37 oder das Schließorgan 40 die Anschlussöffnung 37 vollständig freigibt. Dann befindet
sich die schräg abgewinkelte Platte des Luftführungsorgans 41 vor der Anschlussöffnung
37. Bei dieser Stellung des Schiebers 39 wird durch die Anschlussöffnung 37 in den
Luftzufuhrkanal 29 einströmende Luft zum Lüften in den sich unter dem Gehäuse 10 befindlichen
Bereich des Luftzufuhrkanals 29 geleitet.
[0036] Es sind auch zur bedarfsweisen Veränderung der in die Anschlussöffnung 37 und durch
den jeweiligen Luftzufuhrkanal 29 strömenden Luftmenge Zwischenstellungen des Schiebers
39 denkbar, in denen von der senkrechten Platte des Schließorgans 40 die Anschlussöffnung
37 nur teilweise, und zwar mehr oder weniger, abgedeckt wird, so dass nur durch den
vom Schließorgan 40 freigelassenen Teil der Anschlussöffnung 37 Luft ins Innere des
Luftzufuhrkanals 29 gelangen kann und dabei am schrägen Führungsorgan 41 entlang in
den horizontalen Teil des Luftzufuhrkanals 29 unter dem Gehäuse 10 geleitet wird.
[0037] Der Luftzufuhrkanal 29 mündet auf der Seite einer schematisch dargestellten Wand
48 oder Fassade hinter dem Wärmetauscher 21 an einem hinteren Längsrand der Öffnung
12 unter dem auf oder in der Öffnung 12 liegenden Rost (Fig. 4). Dazu weist der Luftzufuhrkanal
29 am oberen Ende hinter der Längsseitenwand 16 des Gehäuses 10 Luftaustrittsöffnungen,
vorzugsweise mindestens ein Luftaustrittsgitter 49, auf.
[0038] Pfeile in der Fig. 4 verdeutlichen die Strömung der zum Lüften dienenden zusätzlichen
Luft, insbesondere Zuluft und/oder Quellluft, durch den Luftzufuhrkanal 29, nämlich
durch die Anschlussöffnung 37 und am Luftführungsorgan 41 des Schiebers 39 vorbei
bis zum Luftaustrittsgitter 49 zwischen dem Wärmetauscher 21 und der Wand 48. Die
zugeführte zusätzliche Luft zum Lüften tritt dabei im Bereich des Luftaustrittsgitters
49 durch die horizontale Oberfläche 11 des Raumbodens nach oben in den zu lüftenden
Raum.
[0039] Der Fig. 4 ist auch zu entnehmen, dass der horizontale untere Abschnitt des Luftzufuhrkanals
29 unter dem Gehäuse 10 bzw. Bodenkanal im von den Füßen 50 des Gehäuses 10 der Unterflurklimatisierungsvorrichtung
frei gelassenen Raum zwischen dem Boden 14 des Gehäuses 10 und einer Geschoßdecke
oder dem Unterbau für die Estrichschicht bzw. den Doppelboden untergebracht ist und
dadurch die erfindungsgemäße Unterflurklimatisierungsvorrichtung nicht oder zumindest
nicht wesentlich höher baut als eine herkömmliche Unterflurklimatisierungsvorrichtung
ohne einen oder mehrere Luftzufuhrkanäle 29.
Bezugszeichenliste:
| 10 |
Gehäuse |
36 |
Lasche |
| 11 |
Oberfläche |
37 |
Anschlussöffnung |
| 12 |
Öffnung |
38 |
Anschlussstutzen |
| 13 |
Rahmen |
39 |
Schieber |
| 14 |
Boden |
40 |
Schließorgan |
| 15 |
Längsseitenwand |
41 |
Luftführungsorgan |
| 16 |
Längsseitenwand |
42 |
untere Querkante |
| 17 |
Querseitenwand |
43 |
Halteschenkel |
| 18 |
Querseitenwand |
44 |
Befestigungsschenkel |
| 19 |
Klimatisierungsmodul |
45 |
Durchgangsöffnung |
| 20 |
Querstromventilator |
46 |
Schraube |
| 21 |
Wärmetauscher |
47 |
Langloch |
| 22 |
Trennwand |
48 |
Wand |
| 23 |
Kondensatauffangwanne |
49 |
Luftaustrittsgitter |
| 24 |
Kammer |
50 |
Fuß |
| 25 |
Kammer |
51 |
Vorkammer |
| 26 |
Deckel |
52 |
Rücksprung |
| 27 |
Deckel |
|
|
| 28 |
Abdeckung |
|
|
| 29 |
Luftzufuhrkanal |
|
|
| 30 |
Bodenwandung |
|
|
| 31 |
Seitenwandung |
|
|
| 32 |
Seitenwandung |
|
|
| 33 |
Randstreifen |
|
|
| 34 |
Randstreifen |
|
|
| 35 |
Randstreifen |
|
|
1. Unterflurklimatisierungsvorrichtung mit einem eine obere Öffnung (12) aufweisenden
und vorzugsweise in einem Raumboden eingelassenen Gehäuse (10) und mit mindestens
einem im Gehäuse (10) angeordneten Klimatisierungsmodul (19), dadurch gekennzeichnet, dass dem Gehäuse (10) wenigstens ein Luftzufuhrkanal (29) für zusätzliche Luft zugeordnet
und/oder zuordbar ist.
2. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Luftzufuhrkanal (29) von außen um einen Abschnitt, vorzugsweise
einen Längsabschnitt, des Gehäuses (10) herumgeführt ist, vorzugsweise um vordere
und hintere Längsseitenwände (15, 16) und einen Boden (14) des Gehäuses (10).
3. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass Innenseiten des jeweiligen Luftzufuhrkanals (29) von Außenflächen mindestens einer
Längsseitenwand (15 bzw. 16) und des Bodens (14) des Gehäuses (10) gebildet sind.
4. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Luftzufuhrkanal (29) an der vorgesehenen Stelle mit dem Gehäuse
(10), vorzugsweise dem Boden (14) und/oder mindestens einer Längsseitenwand (15, 16)
desselben, verbunden, insbesondere verschraubt, ist.
5. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Luftzufuhrkanal (29) eine Länge aufweist, die sich über einen
Teil der Länge des Gehäuses (10) erstreckt und/oder der jeweilige Luftzufuhrkanal
(29) eine Länge aufweist, die der Länge eines Klimatisierungsmoduls (19) entspricht.
6. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Luftzufuhrkanal (29) an seiner zu einer Wand (48), vorzugsweise einer
fassadenseitigen Raumwand weisenden Seite mindestens einen vorzugsweise in der oberen
Öffnung (12) des Gehäuses (10) mündenden Auslass für die zusätzliche Luft und/oder
auf seiner gegenüberliegenden, von der Wand (48) weggerichteten Seite wenigstens eine
Anschlussöffnung (37) zur Einleitung der zusätzlichen Luft in den Luftzufuhrkanal
(29) aufweist.
7. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Luftzufuhrkanal (29) auf der Seite der mindestens einen Anschlussöffnung
(37) eine Vorkammer (51) aufweist, die gegenüber der oberen Öffnung (12), vorzugsweise
dem diese umgebenden Rahmen (13), des Gehäuses (10) vorsteht, insbesondere die Vorkammer
(51) nur über einen unteren Großteil der Höhe des Gehäuses (10) vorsteht.
8. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussöffnung (37) ein Dosierorgan, vorzugsweise ein Schieber (39), zur Veränderung
der Menge und/oder zur Absperrung der dem Luftzufuhrkanal (29) zuzuführenden zusätzlichen
Luft zugeordnet ist, wobei bevorzugt dem Dosierorgan bzw. dem Schieber ein frei zugängliches
Verstellmittel zugeordnet ist.
9. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass dem Dosierorgan bzw. Schieber (39) ein Luftführungsorgan (41) zugeordnet ist.
10. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosierorgan, insbesondere der Schieber (39), das Luftführungsorgan (41) und ein
daneben angeordnetes Schließorgan (40) aufweist, wobei vorzugsweise durch Verschieben
des Dosierorgans bzw. des Schiebers (39) nur das Luftführungsorgan (41) bzw. das Schließorgan
(40) der jeweiligen Anschlussöffnung (37) zugeordnet sind, indem sie diese entweder
abdecken bzw. ihr gegenüberliegen oder Teile des Luftführungsorgans (41) und des Schließorgans
(40) gleichzeitig sich gegenüber der jeweiligen Anschlussöffnung (37) befinden.
11. Unterflurklimatisierungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei der zusätzlichen Luft, die dem mindestens einen Luftzufuhrkanal (29)
bei Bedarf zuführbar ist, um Zuluft und/oder Quellluft handelt.