[0001] Die Erfindung betrifft eine Kältegeräteablagevorrichtung nach dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1 und ein Verfahren zu einer Herstellung einer Kältegeräteablagevorrichtung
nach dem Patentanspruch 9.
[0002] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 10 2012 223 595 A1 ist bereits eine Kältegeräteablagevorrichtung bekannt, welche zu einem Aufstellen
und/oder Auflegen von Gegenständen vorgesehen ist. Eine Auflageeinheit der Kältegeräteablagevorrichtung
ist zu einem Auflegen auf einem Grundkörper der Kältegeräteablagevorrichtung vorgesehen.
In einem Betriebszustand verhindert die Auflageeinheit ein Verrutschen eines als Flasche
ausgebildeten Gegenstands relativ zu dem Grundkörper. Bei Betrachtung in einer Draufsicht
ist die Auflageeinheit aus einem im Wesentlichen rechteckigen, großflächigen Auflageelement
aufgebaut.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Komforts bereitzustellen. Die Aufgabe
wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden
können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kältegeräteablagevorrichtung, insbesondere einer
Haushaltskältegeräteablagevorrichtung, vorteilhaft einer Kühlgeräteablagevorrichtung
und/oder einer Gefriergeräteablagevorrichtung, welche zu einem Aufstellen und/oder
Auflegen wenigstens eines Gegenstands vorgesehen ist, mit zumindest einem Grundkörper
und zumindest einer Auflageeinheit, welche an dem Grundkörper angeordnet und zu einer
Dämpfung, insbesondere zu einer Geräuschdämpfung, des Gegenstands und/oder zu einer
Rutschhemmung des Gegenstands und/oder zu einem Flüssigkeitsauslaufschutz vorgesehen
ist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Auflageeinheit aus zumindest einem wenigstens im
Wesentlichen linienförmigen Auflageelement aufgebaut ist.
[0006] Unter einer "Kältegeräteablagevorrichtung" soll insbesondere zumindest ein Teil,
insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kältegeräts, insbesondere eines Haushaltskältegeräts,
verstanden werden. Die Kältegeräteablagevorrichtung ist insbesondere dazu vorgesehen,
in wenigstens einem Betriebszustand innerhalb eines Lebensmittelaufnahmeraums insbesondere
des Kältegeräts, welches insbesondere die Kältegeräteablagevorrichtung aufweist, angeordnet
zu sein. Das Kältegerät weist insbesondere zumindest einen Kältegerätekorpus auf.
Insbesondere definiert der Kältegerätekorpus zumindest einen Lebensmittelaufnahmeraum.
Der Kältegerätekorpus ist insbesondere dazu vorgesehen, in wenigstens einem Betriebszustand
die Kältegeräteablagevorrichtung wenigstens im Wesentlichen zu tragen und/oder zu
halten. Alternativ oder zusätzlich ist der Kältegerätekorpus insbesondere dazu vorgesehen,
in wenigstens einem Betriebszustand den Grundkörper der Kältegeräteablagevorrichtung
wenigstens im Wesentlichen auszubilden, insbesondere mittels einer in einer Einbaulage
einem Untergrund zugewandten Begrenzungswand des Kältegerätekorpus, mittels welcher
der Kältegerätekorpus insbesondere den Lebensmittelaufnahmeraum in einer dem Untergrund
zugewandten Richtung begrenzt. Besonders vorteilhaft ist das Kältegerät dazu vorgesehen,
in dem wenigstens einen Betriebszustand Kühlgut, insbesondere Lebensmittel wie beispielsweise
Getränke, Fleisch, Fisch, Milch und/oder Milchprodukte, zu kühlen, insbesondere um
eine längere Haltbarkeit der Kühlgüter zu bewirken. Bei dem Kältegerät kann es sich
insbesondere um eine Kühltruhe und vorteilhaft um einen Kühl- und/oder Gefrierschrank
handeln.
[0007] Die Kältegeräteablagevorrichtung ist insbesondere dazu vorgesehen, bei einem Abstellen
und/oder Aufstellen und/oder Auflegen des Gegenstands ein Auftreten von Geräuschen,
insbesondere von Schlaggeräuschen, insbesondere wenigstens zu einem Großteil und vorteilhaft
wenigstens im Wesentlichen zu verhindern. Insbesondere ist die Kältegeräteablagevorrichtung
dazu vorgesehen, bei Einwirkung eines Impulses, wie beispielsweise durch eine Bewegung
der Kältegeräteablagevorrichtung relativ zu zumindest einem Kältegerätekorpus, eine
Bewegung wenigstens eines aufgestellten Gegenstands relativ zu dem Grundkörper insbesondere
wenigstens zu einem Großteil und vorteilhaft wenigstens im Wesentlichen zu vermeiden.
Die Kältegeräteablagevorrichtung ist insbesondere dazu vorgesehen, in wenigstens einem
Betriebszustand auf dem Grundkörper befindliche Flüssigkeit, wie beispielsweise ausgelaufene
Getränke und/oder Suppe und/oder Sauce, insbesondere wenigstens zu einem Großteil
und vorteilhaft wenigstens im Wesentlichen auf dem Grundkörper zu halten und/oder
an einem Verlassen des Grundkörpers zu hindern. Unter "wenigstens zu einem Großteil"
soll insbesondere zu einem Anteil von mindestens 70 %, insbesondere zu mindestens
80 %, vorteilhaft zu mindestens 90 % und vorzugsweise zu mindestens 95 % verstanden
werden.
[0008] Der Grundkörper könnte beispielsweise ein wenigstens im Wesentlichen plattenförmiges
Ablageelement sein, wie beispielsweise ein Regalboden und/oder eine Platte, insbesondere
eine Glasplatte und/oder eine Kunststoffplatte und/oder eine Metallplatte. Alternativ
oder zusätzlich könnte der Grundkörper beispielsweise zumindest einen Ablageraum definieren
und insbesondere zumindest ein wenigstens im Wesentlichen plattenförmiges Ablageelement
sowie zumindest ein Grundkörperwandelement aufweisen, welches insbesondere wenigstens
im Wesentlichen senkrecht zu dem Ablageelement ausgerichtet sein könnte. Der Grundkörper
könnte beispielsweise ein Türabsteller und/oder ein Fach, wie beispielsweise ein Gemüsefach,
sein. Vorteilhaft weist der Grundkörper zumindest ein Ablageelement auf und bildet
dieses Ablageelement insbesondere aus. Das Ablageelement bildet insbesondere zumindest
eine Ablagefläche aus und ist vorteilhaft wenigstens im Wesentlichen plattenförmig
ausgebildet. Der Grundkörper ist insbesondere dazu vorgesehen, eine einwirkende Gewichtskraft
wenigstens eines aufgestellten Gegenstands aufzunehmen und insbesondere an zumindest
einen Kältegerätekorpus weiterzuleiten.
[0009] Die Auflageeinheit ist insbesondere in wenigstens einem montierten Zustand auf dem
Grundkörper, insbesondere auf dem Ablageelement des Grundkörpers, vorteilhaft lösbar
angeordnet und/oder auf dem Grundkörper, insbesondere auf dem Ablageelement des Grundkörpers,
befestigt. Beispielsweise könnte die Auflageeinheit lösbar auf dem Grundkörper, insbesondere
auf dem Ablageelement des Grundkörpers, aufgelegt sein. Alternativ könnte die Auflageeinheit
auf dem Grundkörper, insbesondere auf dem Ablageelement des Grundkörpers, befestigt,
insbesondere stoffschlüssig mit dem Grundkörper, insbesondere mit dem Ablageelement
des Grundkörpers, verbunden sein. Insbesondere ist die Auflageeinheit dazu vorgesehen,
in wenigstens einem Betriebszustand zwischen dem Grundkörper, insbesondere dem Ablageelement
des Grundkörpers, und dem Gegenstand angeordnet zu sein. Die Auflageeinheit ist insbesondere
dazu vorgesehen, in wenigstens einem Betriebszustand einen Kontakt zwischen dem Grundkörper,
insbesondere dem Ablageelement des Grundkörpers, und dem Gegenstand wenigstens teilweise,
insbesondere wenigstens zu einem Großteil, vorteilhaft wenigstens im Wesentlichen
und vorzugsweise vollständig zu vermeiden. In wenigstens einem Betriebszustand ist
die Auflageeinheit insbesondere oberhalb des Grundkörpers, insbesondere oberhalb des
Ablageelements des Grundkörpers, angeordnet. Insbesondere ragt die Auflageeinheit
in wenigstens einem Betriebszustand über eine Oberfläche des Grundkörpers, insbesondere
über eine Oberfläche des Ablageelements des Grundkörpers, welche insbesondere einem
Untergrund abgewandt angeordnet ist, hinaus. Der Untergrund ist insbesondere ein Boden
und/oder ein Fußboden.
[0010] Unter einem "wenigstens im Wesentlichen linienförmigen" Element soll insbesondere
ein Element verstanden werden, welches eine Längserstreckung aufweist, die mindestens
20-Mal, insbesondere mindestens 40-Mal, vorteilhaft mindestens 75-Mal, besonders vorteilhaft
mindestens 100-Mal und vorzugsweise mindestens 150-Mal so groß ist wie jede Quererstreckungen
des Elements, insbesondere eine Breite des Elements und eine Dicke des Elements. Unter
einer "Längserstreckung" eines Objekts soll insbesondere eine Länge einer längsten
Seite eines kleinsten gedachten geometrischen Quaders verstanden werden, welcher das
Objekt gerade noch vollständig umschließt. Unter einer "Quererstreckung" eines Objekts
soll insbesondere eine Länge einer senkrecht zu einer längsten Seite eines kleinsten
gedachten geometrischen Quaders ausgerichteten Seite des Quaders verstanden werden,
welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Das Auflageelement ist insbesondere
als ein einziges Bauteil ausgebildet. Insbesondere ist das Auflageelement einstückig
ausgebildet. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden
verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess,
einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise
durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein-
oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Unter
"vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden
werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll
insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest
einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0011] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere ein hoher Komfort erreicht
werden. Insbesondere können geringe Kosten und/oder ein geringer Materialverbrauch
ermöglicht werden. Es kann insbesondere eine hohe Flexibilität hinsichtlich einer
Gestaltungsfreiheit erzielt werden. Insbesondere kann eine vorteilhafte Dämpfung,
insbesondere Geräuschdämpfung, und/oder eine vorteilhafte Rutschhemmung und/oder ein
vorteilhafter Flüssigkeitsauslaufschutz bereitgestellt werden. Auf eine Zusatzmatte
auf der Kältegeräteablagevorrichtung kann insbesondere verzichtet und/oder eine Bauteilevielfalt
reduziert werden.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass das Auflageelement eine Querschnittsfläche von maximal
3 mm
2, insbesondere von maximal 2,5 mm
2, vorteilhaft von maximal 2 mm
2, besonders vorteilhaft von maximal 1,5 mm
2, vorzugsweise von maximal 1 mm
2 und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm
2 aufweist. Das Auflageelement weist insbesondere eine Querschnittsfläche von mindestens
0,01 mm
2, insbesondere von mindestens 0,03 mm
2, vorteilhaft von mindestens 0,05 mm
2, besonders vorteilhaft von mindestens 0,08 mm
2, vorzugsweise von mindestens 0,1 mm
2 und besonders bevorzugt von mindestens 0,2 mm
2 auf. Das Auflageelement weist insbesondere eine Breite, welche in wenigstens einem
montierten Zustand insbesondere wenigstens im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsebene
des Ablageelements des Grundkörpers ausgerichtet ist, von maximal 3 mm, insbesondere
von maximal 2,5 mm, vorteilhaft von maximal 2 mm, besonders vorteilhaft von maximal
1,5 mm, vorzugsweise von maximal 1 mm und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm auf.
Insbesondere weist das Auflageelement eine Dicke, welche in wenigstens einem montierten
Zustand insbesondere wenigstens im Wesentlichen senkrecht zu einer Haupterstreckungsebene
des Ablageelements des Grundkörpers ausgerichtet ist, von maximal 1,5 mm, insbesondere
von maximal 1,25 mm, vorteilhaft von maximal 1 mm, besonders vorteilhaft von maximal
0,8 mm, vorzugsweise von maximal 0,6 mm und besonders bevorzugt von maximal 0,5 mm
auf. Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll insbesondere eine Ebene
verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten
geometrischen Quaders ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt,
und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Unter "wenigstens im
Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ
zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die
Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°,
vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Dadurch
kann insbesondere ein geringer Materialverbrauch ermöglicht werden.
[0013] Zudem wird vorgeschlagen, dass das Auflageelement in einem abgewickelten Zustand
eine Längserstreckung von mindestens 200 mm, insbesondere von mindestens 300 mm, vorteilhaft
von mindestens 400 mm, besonders vorteilhaft von mindestens 500 mm, vorzugsweise von
mindestens 800 mm und besonders bevorzugt von mindestens 1000 mm aufweist. In dem
abgewickelten Zustand nimmt das Auflageelement insbesondere eine maximale Längserstreckung
an und ist insbesondere frei von Knicken und/oder Kurven und/oder Biegungen. Insbesondere
ist das Auflageelement in dem abgewickelten Zustand eine Linie, welche insbesondere
parallel zu einer, insbesondere an einen Verlauf des Auflageelements angepassten Geraden
ausgerichtet ist. Dadurch kann insbesondere eine große Vielfalt hinsichtlich einer
Gestaltungsfreiheit erzielt werden.
[0014] Die Auflageeinheit könnte beispielsweise wenigstens zu einem Großteil aus zumindest
einem Elastomer und/oder aus zumindest einem Kunststoff bestehen. Vorteilhaft besteht
die Auflageeinheit wenigstens zu einem Großteil aus lebensmittelgeeignetem Silikon,
welches insbesondere frei von Substanzen ist, die dazu vorgesehen sind, mit Säuren
zu reagieren. Insbesondere besteht die Auflageeinheit wenigstens zu einem Großteil
aus einem Material, insbesondere dem lebensmittelgeeigneten Silikon, mit einer hohen
Haftung auf Glas und/oder Kunststoff. Dadurch kann insbesondere ein hoher Komfort
für einen Bediener erzielt und/oder eine Gesundheit des Bedieners geschützt und/oder
vorteilhaft ein Gesundheitsrisiko vermindert werden.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Auflageeinheit aus zumindest zwei und insbesondere
zumindest drei wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichteten Auflageelementen
aufgebaut ist. Insbesondere sind die Auflageelemente wenigstens im Wesentlichen gleichmäßig
über eine Oberfläche des Grundkörpers, insbesondere über eine Oberfläche des Ablageelements
des Grundkörpers verteilt angeordnet. Die Oberfläche des Ablageelements des Grundkörpers
ist insbesondere in wenigstens einem Betriebszustand einem Untergrund abgewandt. Dadurch
kann insbesondere ein Verrutschen, insbesondere ein Wegrollen, von Flaschen vermieden
und/oder eine Position zumindest einer Flasche vordefiniert werden.
[0016] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Auflageeinheit zumindest zwei wenigstens im Wesentlichen
linienförmige Auflageabschnitte aufweist, welche wenigstens im Wesentlichen senkrecht
zueinander ausgerichtet sind. Die Auflageabschnitte könnten insbesondere durch ein,
insbesondere einziges Auflageelement gebildet sein. Insbesondere könnte die Auflageeinheit
aus zumindest einem Auflageelement aufgebaut sein, welches insbesondere die zumindest
zwei wenigstens im Wesentlichen linienförmigen Auflageabschnitte ausbilden könnte,
welche wenigstens im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgerichtet sein könnten.
Alternativ könnten die Auflageabschnitte beispielsweise durch zumindest zwei Auflageelemente
gebildet sein, welche insbesondere wenigstens im Wesentlichen senkrecht zueinander
ausgerichtet sein könnten. Insbesondere könnte die Auflageeinheit aus zumindest drei
und vorteilhaft zumindest vier Auflageelementen aufgebaut sein, welche jeweils wenigstens
im Wesentlichen senkrecht zu einem benachbarten Auflageelement der Auflageelemente
ausgerichtet sein könnten. Insbesondere könnte die Auflageeinheit, insbesondere die
Auflageelemente und/oder die Auflageabschnitte, bei Betrachtung einer Projektion auf
eine Ebene, welche in wenigstens einem montierten Zustand insbesondere senkrecht zu
einer Haupterstreckungsebene des Ablageelements des Grundkörpers ausgerichtet ist,
eine wenigstens im Wesentlichen rechteckige Gestalt ausbilden. Die Auflageeinheit
könnte insbesondere in einem Randbereich des Ablageelements des Grundkörpers angeordnet
sein und vorteilhaft wenigstens einen Großteil einer Oberfläche des Ablageelements
des Grundkörpers umgeben. Dadurch kann insbesondere eine besonders vorteilhafte Kältegeräteablagevorrichtung
bereitgestellt werden. Insbesondere kann eine kompakte Anordnung der Auflageeinheit
ermöglicht werden. Insbesondere kann ein vorteilhafter Flüssigkeitsauslaufschutz ermöglicht
werden. Der Flüssigkeitsauslaufschutz kann insbesondere auf einfache Art und Weise
hergestellt werden.
[0017] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Auflageeinheit aus zumindest einem Auflageelement
aufgebaut ist, welches zu einer wenigstens im Wesentlichen gitterförmigen Gestalt
geformt ist. Beispielsweise könnte die Auflageeinheit aus genau einem, insbesondere
einzigen Auflageelement aufgebaut sein, welches zu einer wenigstens im Wesentlichen
gitterförmigen Gestalt geformt sein könnte. Alternativ könnte die Auflageeinheit beispielsweise
zusätzlich zu zumindest einem Auflageelement, welches zu einer wenigstens im Wesentlichen
gitterförmigen Gestalt geformt sein könnte, aus zumindest einem weiteren Auflageelement
aufgebaut sein. Beispielsweise könnte die Auflageeinheit insbesondere zusätzlich zu
zumindest einem Auflageelement, welches zu einer wenigstens im Wesentlichen gitterförmigen
Gestalt geformt sein könnte, aus zumindest zwei wenigstens im Wesentlichen parallel
zueinander ausgerichteten Auflageelementen aufgebaut sein und/oder zumindest zwei
wenigstens im Wesentlichen linienförmige Auflageabschnitte aufweisen, welche wenigstens
im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgerichtet sein könnten. Dadurch kann insbesondere
eine Rutschhemmung und/oder Dämpfung über einen großen Flächenbereich bereitgestellt
werden. Insbesondere kann eine einfache Art der Markendifferenzierung ohne Invest
erreicht werden, beispielsweise durch Markenlogos und/oder Schriftzüge und/oder Gestaltungsmuster,
welche insbesondere mittels der Auflageeinheit dargestellt werden können. Insbesondere
kann eine Beschädigung des Grundkörpers, insbesondere des Ablageelements des Grundkörpers,
verhindert werden.
[0018] Ein hoher Komfort kann insbesondere erreicht werden durch ein Kältegerät mit zumindest
einer erfindungsgemäßen Kältegeräteablagevorrichtung.
[0019] Der Komfort kann insbesondere weiter gesteigert werden durch ein Verfahren zu einer
Herstellung zumindest einer erfindungsgemäßen Kältegeräteablagevorrichtung.
[0020] Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Auflageelement der Auflageeinheit durch
Aufbringen auf den Grundkörper an dem Grundkörper insbesondere werkzeuglos unlösbar
und/oder vorteilhaft stoffschlüssig befestigt wird. Dadurch kann insbesondere eine
hohe Stabilität erzielt werden.
[0021] Zudem wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Auflageelement der Auflageeinheit auf
einem Herstellungselement, insbesondere einer Herstellungsplatte, welches/welche vorteilhaft
wenigstens zu einem Großteil aus Teflon besteht und/oder wenigstens zu einem Großteil
mit Teflon beschichtet ist, aufgebracht wird und anschließend lösbar auf dem Grundkörper
aufgelegt wird. Dadurch kann insbesondere eine hohe Flexibilität erreicht werden.
[0022] Die Kältegeräteablagevorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung
und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Kältegeräteablagevorrichtung
zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin
genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl
aufweisen.
[0023] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0024] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kältegerät mit drei Kältegeräteablagevorrichtungen in einem geschlossenen Zustand
in einer schematischen perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- das Kältegerät mit den Kältegeräteablagevorrichtungen in einem teilweise geöffneten
Zustand in einer schematischen perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- einen Grundkörper einer ersten der Kältegeräteablagevorrichtungen und ein Auflageelement
einer Auflageeinheit der ersten Kältegeräteablagevorrichtung in einer schematischen
Draufsicht,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt des Grundkörpers und des Auflageelements in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 5
- einen Grundkörper einer zweiten der Kältegeräteablagevorrichtungen und drei Auflageelemente
einer Auflageeinheit der zweiten Kältegeräteablagevorrichtung in einer schematischen
Draufsicht,
- Fig. 6
- ein Auflageelement einer Auflageeinheit einer dritten der Kältegeräteablagevorrichtungen
in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt eines Auflageelements der Auflageeinheit in einer schematischen Draufsicht
und
- Fig. 8
- einen Grundkörper und das Auflageelement der dritten Kältegeräteablagevorrichtung
in einer schematischen Draufsicht.
[0025] Fig. 1 zeigt ein Kältegerät 22, das als ein Haushaltskältegerät ausgebildet ist.
Das Kältegerät 22 ist als ein Kühlgerät und als ein Gefriergerät, insbesondere als
ein Kühl-Gefrier-Kombinationsgerät, ausgebildet. Das Kältegerät 22 weist einen Kältegerätekorpus
24 auf.
[0026] Der Kältegerätekorpus 24 definiert teilweise einen Lebensmittelaufnahmeraum 26 (vgl.
Fig. 1 und 2). Der Lebensmittelaufnahmeraum 26 ist als ein Kühlraum ausgebildet. Das
Kältegerät 22 weist eine Tür 28 auf. Die Tür 28 ist schwenkbar relativ zu dem Kältegerätekorpus
24 gelagert. In einem geschlossenen Zustand verschließt die Tür 28 den Lebensmittelaufnahmeraum
26.
[0027] Der Kältegerätekorpus 24 definiert teilweise einen weiteren Lebensmittelaufnahmeraum
(nicht dargestellt). Der weitere Lebensmittelaufnahmeraum ist als ein Gefrierraum
ausgebildet. Das Kältegerät 22 weist eine weitere Tür 30 auf. Die weitere Tür 30 ist
schwenkbar relativ zu dem Kältegerätekorpus 24 gelagert. In einem geschlossenen Zustand
verschließt die weitere Tür 30 den weiteren Lebensmittelaufnahmeraum. Der weitere
Lebensmittelaufnahmeraum ist in einer Einbaulage unterhalb des Lebensmittelaufnahmeraums
26 angeordnet.
[0028] Das Kältegerät 22 weist zumindest einen Türabsteller 38 auf (vgl. Fig. 2). Im vorliegenden
Ausführungsbeispiel weist das Kältegerät 22 drei Türabsteller 38 auf. Im Folgenden
wird lediglich einer der Türabsteller 38 beschrieben. Der Türabsteller 38 ist an der
Tür 28 befestigt. In einem Betriebszustand ist der Türabsteller 38 zu einer Aufnahme
von Lebensmitteln vorgesehen.
[0029] Das Kältegerät 22 weist drei Kältegeräteablagevorrichtungen 10a, 10b, 10c auf (vgl.
Fig. 2). Bezüglich gemeinsamer Merkmale der Kältegeräteablagevorrichtungen 10a, 10b,
10c wird im Folgenden lediglich eine der Kältegeräteablagevorrichtungen 10a, 10b,
10c beschrieben. Im Hinblick auf Besonderheiten der einzelnen Kältegeräteablagevorrichtungen
10a, 10b, 10c wird gesondert auf eine jeweilige der Kältegeräteablagevorrichtungen
10a, 10b, 10c eingegangen.
[0030] Die Kältegeräteablagevorrichtung 10 ist als eine Haushaltskältegeräteablagevorrichtung
ausgebildet. In
dem Betriebszustand ist die Kältegeräteablagevorrichtung 10 in dem Lebensmittelaufnahmeraum
26 angeordnet. Die Kältegeräteablagevorrichtung 10 ist zu einem Aufstellen und/oder
Auflegen von Gegenständen (nicht dargestellt) vorgesehen.
[0031] Die Kältegeräteablagevorrichtung 10 weist einen Grundkörper 12 auf. Der Grundkörper
könnte beispielsweise zu einem Großteil aus Glas und/oder Kunststoff und/oder Metall
bestehen. Der Grundkörper 12 ist dazu vorgesehen, eine einwirkende Gewichtskraft von
aufgestellten Gegenständen an den Kältegerätekorpus 24 weiterzuleiten.
[0032] Eine erste der Kältegeräteablagevorrichtungen 10a weist eine Auflageeinheit 14a auf
(vgl. Fig. 2 bis 4). Die Auflageeinheit 14a ist in einem Betriebszustand an dem Grundkörper
12a angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Grundkörper 12a als ein
Regalboden ausgebildet. Der Grundkörper 12a weist ein im Wesentlichen plattenförmiges
Ablageelement 32a auf. In dem Betriebszustand ist der Grundkörper 12a an Seitenwänden
des Kältegerätekorpus 24 gehaltert.
[0033] Die Auflageeinheit 14a ist aus einem im Wesentlichen linienförmigen Auflageelement
16a aufgebaut. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Auflageelement 16a eine
Querschnittsfläche von im Wesentlichen 3 mm
2 auf. Das Auflageelement 16a ist in einem Randbereich des Grundkörpers 12a auf dem
Grundkörper 12a angeordnet. Das Auflageelement 16a umgibt einen Großteil einer Oberfläche
des Grundkörpers 12a.
[0034] In dem Betriebszustand ist die Auflageeinheit 14a zu einem Flüssigkeitsauslaufschutz
vorgesehen. Die Auflageeinheit 14a bildet eine im Wesentlichen rechteckige Gestalt
aus. Das Auflageelement 16a bildet die im Wesentlichen rechteckige Gestalt aus. In
einem abgewickelten Zustand weist das Auflageelement 16a eine Längserstreckung von
im Wesentlichen 1600 mm auf.
[0035] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Auflageeinheit 14a vier im Wesentlichen
linienförmige Auflageabschnitte 18a, 20a auf. Von mehrfach vorhandenen Objekten ist
in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen.
[0036] Die Auflageeinheit 14a weist zwei erste im Wesentlichen linienförmige Auflageabschnitte
18a auf. Die ersten Auflageabschnitte 18a sind im Wesentlichen parallel zueinander
ausgerichtet. Bei Betrachtung in einer Draufsicht sind die ersten Auflageabschnitte
18a an einander gegenüberliegenden Randbereichen des Grundkörpers 12a angeordnet.
[0037] Die Auflageeinheit 14a weist zwei zweite im Wesentlichen linienförmige Auflageabschnitte
20a auf. Die zweiten Auflageabschnitte 20a sind im Wesentlichen parallel zueinander
ausgerichtet. Bei Betrachtung in einer Draufsicht sind die zweiten Auflageabschnitte
20a an einander gegenüberliegenden Randbereichen des Grundkörpers 12a angeordnet.
[0038] Im Folgenden wird lediglich einer der ersten Auflageabschnitte 18a und einer der
zweiten Auflageabschnitte 20a beschrieben. Der erste Auflageabschnitt 18a und der
zweite Auflageabschnitt 20a sind im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgerichtet.
[0039] Eine zweite der Kältegeräteablagevorrichtungen 10a weist eine Auflageeinheit 14a
auf (vgl. Fig. 2 und 5). Die Auflageeinheit 14b ist in einem Betriebszustand an dem
Grundkörper 12b angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Grundkörper
12b als ein Regalboden ausgebildet. Der Grundkörper 12b weist ein im Wesentlichen
plattenförmiges Ablageelement 32b auf. In dem Betriebszustand ist der Grundkörper
12b an Seitenwänden des Kältegerätekorpus 24 gehaltert.
[0040] Die Auflageeinheit 14b ist aus drei im Wesentlichen linienförmigen Auflageelementen
16b aufgebaut. Die Auflageelemente 16b sind im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Auflageelemente 16b im Wesentlichen gleichmäßig
auf dem Grundkörper 12b verteilt angeordnet. Im Folgenden wird lediglich eines der
Auflageelemente 16b beschrieben.
[0041] Das Auflageelement 16b erstreckt sich über einen Großteil einer Längserstreckung
des Grundkörpers 12b. Das Auflageelement 16b ist im Wesentlichen parallel zu der Längserstreckung
des Grundkörpers 12b ausgerichtet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Auflageelement
16b eine Querschnittsfläche von im Wesentlichen 2 mm
2 auf.
[0042] In dem Betriebszustand ist die Auflageeinheit 14b zu einer Rutschhemmung von aufgestellten
Gegenständen vorgesehen. Die Auflageeinheit 14b ist in dem Betriebszustand zu einer
Dämpfung von aufgestellten Gegenständen vorgesehen. In einem abgewickelten Zustand
weist das Auflageelement 16b eine Längserstreckung von im Wesentlichen 450 mm auf.
[0043] Eine dritte der Kältegeräteablagevorrichtungen 10c weist eine Auflageeinheit 14c
auf (vgl. Fig. 2 und 6 bis 8). Die Auflageeinheit 14c ist in einem Betriebszustand
an dem Grundkörper 12c angeordnet. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Grundkörper
12c als ein Fach ausgebildet. Alternativ könnte der Grundkörper als ein Türabsteller
ausgebildet sein. Der Grundkörper 12c weist ein im Wesentlichen plattenförmiges Ablageelement
32c auf (vgl. Fig. 8). In dem Betriebszustand ist die Auflageeinheit 14c auf dem Ablageelement
32c angeordnet.
[0044] Der Grundkörper 12c weist vier Grundkörperwandelemente 34c auf. Im Folgenden wird
lediglich eines der Grundkörperwandelemente 34c beschrieben. Das Grundkörperwandelement
34c ist als Seitenwand ausgebildet. Das Ablageelement 32c und das Grundkörperwandelement
34c sind im Wesentlichen einstückig ausgebildet. Das Ablageelement 32c und das Grundkörperwandelement
34c definieren einen Ablageraum.
[0045] In dem Betriebszustand ist der Grundkörper 12c auf einer einem Untergrund zugewandten
Begrenzungswand des Kältegerätekorpus 24 angeordnet. Der Grundkörper 12c ist in dem
Betriebszustand auf der dem Untergrund zugewandten Begrenzungswand des Kältegerätekorpus
24 aufgestellt.
[0046] Die Auflageeinheit 14c ist aus einem im Wesentlichen linienförmigen Auflageelement
16c aufgebaut. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Auflageelement 16c eine
Querschnittsfläche von im Wesentlichen 0,25 mm
2 auf.
[0047] Fig. 6 zeigt einen schematischen Aufbau der Auflageeinheit 14c. Das Auflageelement
16c ist zu einer im Wesentlichen gitterförmigen Gestalt geformt. Das Auflageelement
16c weist zwei einander in einem abgewickelten Zustand des Auflageelements 16c gegenüberliegende
Enden auf. Ausgehend von einem ersten der Enden des Auflageelements 16c ist das Auflageelement
16c zu der im Wesentlichen gitterförmigen Gestalt geformt. In dem Betriebszustand
sind die beiden Enden des Auflageelements 16c im Wesentlichen an derselben Position
angeordnet. Die beiden Enden des Auflageelements 16c weisen in dem Betriebszustand
einen gemeinsamen Kontaktpunkt 36c auf (vgl. Fig. 6).
[0048] Das Auflageelement 16a erstreckt sich in dem Betriebszustand über im Wesentlichen
eine gesamte Oberfläche des Ablageelements 32c. Das Auflageelement 16c ist auf einem
Großteil der Oberfläche des Ablageelements 32c angeordnet.
[0049] In dem Betriebszustand ist die Auflageeinheit 14c zu einer Rutschhemmung von aufgestellten
Gegenständen vorgesehen. Die Auflageeinheit 14c ist in dem Betriebszustand zu einer
Dämpfung von aufgestellten Gegenständen vorgesehen.
[0050] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Auflageeinheit 14c eine Vielzahl an
im Wesentlichen linienförmigen Auflageabschnitten 18c, 20c auf. Die Auflageeinheit
14c weist mehrere erste im Wesentlichen linienförmige Auflageabschnitte 18c auf. Die
ersten Auflageabschnitte 18c sind im Wesentlichen parallel zueinander ausgerichtet.
[0051] Die Auflageeinheit 14c weist mehrere zweite im Wesentlichen linienförmige Auflageabschnitte
20c auf. Die zweiten Auflageabschnitte 20c sind im Wesentlichen parallel zueinander
ausgerichtet.
[0052] Im Folgenden wird lediglich einer der ersten Auflageabschnitte 18c und einer der
zweiten Auflageabschnitte 20c beschrieben. Der erste Auflageabschnitt 18c und der
zweite Auflageabschnitt 20c sind im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgerichtet.
[0053] Die Auflageabschnitte 18c, 20c sind im Wesentlichen parallel zu Begrenzungskanten
des Ablageelements 32c ausgerichtet. Der erste Auflageabschnitt 18c ist im Wesentlichen
parallel zu einer seitlichen Begrenzungskante des Ablageelements 32c ausgerichtet.
Der zweite Auflageabschnitt 20c ist im Wesentlichen parallel zu einer frontseitigen
und/oder rückseitigen Begrenzungskante des Ablageelements 32c ausgerichtet.
[0054] In den obigen Ausführungsbeispielen besteht die Auflageeinheit 14 zu einem Großteil
aus lebensmittelgeeignetem Material. Die Auflageeinheit 14 besteht zu einem Großteil
aus lebensmittelgeeignetem Silikon.
[0055] Die Kältegeräteablagevorrichtung 10 wird durch ein Verfahren zu einer Herstellung
der Kältegeräteablagevorrichtung 10 hergestellt. Das Auflageelement 16 der Auflageeinheit
14 ist auf verschiedene Weisen mittels des Verfahrens mit dem Grundkörper 12 verbindbar.
[0056] In dem Verfahren wird ein Auflageelement 16a, 16b der Auflageeinheit 14a, 14b durch
Aufbringen auf den Grundkörper 12a, 12b an dem Grundkörper 12a, 12b befestigt. Eine
Befestigung des Auflageelements 16a, 16b der Auflageeinheit 14a, 14b an dem Grundkörper
12a, 12b durch Aufbringen auf den Grundkörper 12a, 12b ist besonders geeignet für
die in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispiele.
[0057] Für das in den Fig. 6 bis 8 dargestellte Ausführungsbeispiel ist ein weiteres Verfahren
besonders geeignet. In dem Verfahren wird ein Auflageelement 16c der Auflageeinheit
14c auf einem Herstellungselement (nicht dargestellt) aufgebracht. Das auf dem Herstellungselement
aufgebrachte Auflageelement 16c wird von dem Herstellungselement gelöst. Anschließend
wird das Auflageelement 16c der Auflageeinheit 14c lösbar auf dem Grundkörper 12c
aufgelegt.
Bezugszeichen
[0058]
- 10
- Kältegeräteablagevorrichtung
- 12
- Grundkörper
- 14
- Auflageeinheit
- 16
- Auflageelement
- 18
- Auflageabschnitt
- 20
- Auflageabschnitt
- 22
- Kältegerät
- 24
- Kältegerätekorpus
- 26
- Lebensmittelaufnahmeraum
- 28
- Tür
- 30
- Weitere Tür
- 32
- Ablageelement
- 34
- Grundkörperwandelement
- 36
- Kontaktpunkt
- 38
- Türabsteller
1. Kältegeräteablagevorrichtung, welche zu einem Aufstellen und/oder Auflegen wenigstens
eines Gegenstands vorgesehen ist, mit zumindest einem Grundkörper (12a-c) und zumindest
einer Auflageeinheit (14a-c), welche an dem Grundkörper (12a-c) angeordnet und zu
einer Dämpfung des Gegenstands und/oder zu einer Rutschhemmung des Gegenstands und/oder
zu einem Flüssigkeitsauslaufschutz vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinheit (14a-c) aus zumindest einem wenigstens im Wesentlichen linienförmigen
Auflageelement (16a-c) aufgebaut ist.
2. Kältegeräteablagevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageelement (16a-c) eine Querschnittsfläche von maximal 3 mm2 aufweist.
3. Kältegeräteablagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Auflageelement (16a-c) in einem abgewickelten Zustand eine Längserstreckung von
mindestens 200 mm aufweist.
4. Kältegeräteablagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinheit (14a-c) wenigstens zu einem Großteil aus lebensmittelgeeignetem
Silikon besteht.
5. Kältegeräteablagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinheit (14b) aus zumindest zwei wenigstens im Wesentlichen parallel zueinander
ausgerichteten Auflageelementen (16b) aufgebaut ist.
6. Kältegeräteablagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinheit (14a; 14c) zumindest zwei wenigstens im Wesentlichen linienförmige
Auflageabschnitte (18a, 20a; 18c, 20c) aufweist, welche wenigstens im Wesentlichen
senkrecht zueinander ausgerichtet sind.
7. Kältegeräteablagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageeinheit (14c) aus zumindest einem Auflageelement (16c) aufgebaut ist,
welches zu einer wenigstens im Wesentlichen gitterförmigen Gestalt geformt ist.
8. Kältegerät mit zumindest einer Kältegeräteablagevorrichtung (10a-c) nach einem der
vorhergehenden Ansprüche.
9. Verfahren zu einer Herstellung zumindest einer Kältegeräteablagevorrichtung (10a-c)
nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Auflageelement (16a-b) der Auflageeinheit (14a-b) durch Aufbringen
auf den Grundkörper (12a-b) an dem Grundkörper (12a-b) befestigt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Auflageelement (16c) der Auflageeinheit (14c) auf einem Herstellungselement
aufgebracht wird und anschließend lösbar auf dem Grundkörper (12c) aufgelegt wird.