[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zugangskontrollvorrichtung für Personen
oder Fahrzeuge gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
[0002] Derartige Zugangskontrollvorrichtungen sind aus dem Stand der Technik bekannt. Sie
umfassen eine Leseeinheit, um die zur Überprüfung der Gültigkeit einer Zugangsberechtigung
erforderlichen Daten auszulesen. In der Regel ist die Leseeinheit derart ausgeführt,
dass ein berührungsloses Auslesen der Zugangsberechtigung ermöglicht wird. Zu diesem
Zweck umfassen die Leseeinheiten beispielsweise eine Antenneneinheit, welche mit einem
als Datenträger dienenden RFID-Transponder kommuniziert, auf dem die Zugangsberechtigungen
abgelegt sind.
[0003] Des Weiteren umfassen derartige Zugangskontrollvorrichtungen ein Sperrorgan, welches
von einem über eine Steuerung gesteuerten Aktuator betätigt wird, um einer Person
bzw. einem Fahrzeug zu ermöglichen, ein Gebäude bzw. ein Gelände zu betreten oder
zu verlassen. Hierbei wird das Sperrorgan bei Auslesen einer gültigen Zugangsberechtigung
von einer Sperrstellung in eine Freistellung überführt.
[0004] In der Regel ist das Sperrorgan für den Fall von Zugangskontrollvorrichtungen für
Personen als Drehkreuz oder Drehsperre ausgeführt. Ferner können Zugangskontrollvorrichtungen
für Personen als "Flap-Gates" ausgeführt sein, welche wiederum ein- oder zweiarmig
ausgebildet sein können. Bei einem Flap-Gate ragt zumindest ein Sperrarm bzw. zumindest
eine Sperrklappe in die Zugangsspur hinein und schwenkt bei einer gültigen ausgelesenen
Zugangsberechtigung aus.
[0005] Für den Fall von Zugangskontrollvorrichtungen für Kraftfahrzeuge ist das Sperrorgan
in der Regel als Fahrzeugschranke umfassend eine Schrankensäule, einen Schrankenbaum
und einen Antrieb zum Verschwenken des Schrankenbaumes zwischen der Sperr- und der
Offenposition. Hierbei kann der Schrankenbaum als Knickbaum ausgeführt sein und zwei
Schrankenbaumabschnitte sowie um eine waagrechte Achse verschwenkbares Drehgelenk
aufweisen, welches die zwei Schrankenbaumabschnitte miteinander verbindet, wobei ein
Schrankenbaumabschnitt mit dem Antrieb zum Verschwenken des Schrankenbaums verbunden
ist.
[0006] Aus dem Stand der Technik ist bekannt, Schrankenbäume von Fahrzeugschranken mit leuchtenden
LEDs zu versehen, welche an einer Seite des Schrankenbaums angeordnet sind, um den
Fahrern von ankommenden Fahrzeugen mittels der Farbe Grün eine Offen- und mittels
der Farbe Rot eine Sperrposition anzuzeigen, wie dies beispielsweise aus der
US 7,258,461 B1 hervorgeht.
[0007] Ferner sind Schrankenbäume bekannt, welche als lichtdurchlässiges Rohr ausgebildet
sind, in dem ein mit Leuchtdioden bestücktes Band angeordnet ist. Bei dieser Ausgestaltung
wird der Vorteil erzielt, dass der Schrankenbaum gut sichtbar ausgeführt ist, um Beschädigungen
zu vermeiden. Ein derartiger Schrankenbaum geht aus der
EP 2105534 A2 hervor.
[0008] Zudem sind Schrankenbäume bekannt, die als Rohrabschnitte ausgeführt sind, wobei
an einem Ende des Rohrabschnitts zumindest ein Leuchtkörper jeweils in einer Linse
angeordnet ist, welche eine geradlinige Lichtstreuung im Wesentlichen parallel zur
Längsachse des Rohrabschnittes in Richtung auf das andere Ende des Rohrabschnittes
ermöglicht und wobei am anderen Ende zumindest eine Einrichtung zur Reflexion des
ausgestrahlten Lichts angeordnet ist. Durch diese Konzeption wird der Schrankenbaum
ohne die Möglichkeit des Vorsehens einer Vielzahl von LEDs über die gesamte Länge
ausgeleuchtet, wie aus
EP 2527536 bekannt.
[0009] Bei den aus dem Stand der Technik bekannten Zugangskontrollvorrichtungen für Kraftfahrzeuge
ist demnach entweder der gesamte Schrankenbaum einheitlich beleuchtbar oder es wird
lediglich eine Seite des Schrankenbaums beleuchtet, um eine Offen- und Sperrposition
anzuzeigen. Dies setzt jedoch eine vorgegebene Richtung für die ankommenden Fahrzeuge
voraus, da die den ankommenden Fahrzeugen zugewandte Seite der Zugangskontrollvorrichtung
beleuchtbar sein muss.
[0010] Bei Zugangskontrollvorrichtungen für Personen wird nach dem Stand der Technik mittels
einer Leuchtvorrichtung, die an der den ankommenden Personen zugewandten Seite der
Zugangskontrollvorrichtung angeordnet ist, den ankommenden Personen signalisiert,
dass ein Durchgang möglich (grüne Farbe) oder nicht möglich (rote Farbe) ist. Auch
hier wird eine vorgegebene Richtung für die ankommenden Personen vorausgesetzt.
[0011] In der Praxis sind Zugangskontrollvorrichtungen für Kraftfahrzeuge und Personen einer
Fahrspur bzw. Durchgangsspur und nicht nur einer Richtung entlang dieser Spur, nämlich
der Richtung zum Betreten oder der Richtung zum Verlassen einer Räumlichkeit zugeordnet.
Beispielsweise können bei Parkhäusern und Messen am Vormittag die meisten Zugangskontrollvorrichtungen
der Einfahrts- bzw. Eintrittsrichtung zugeordnet sein, wobei nachmittags die meisten
Zugangskontrollvorrichtungen der Ausfahrtsrichtung bzw. Austrittsrichtung zugeordnet
sind.
[0012] Ferner kann es bei den aus dem Stand der Technik bekannten Zugangskontrollvorrichtungen
für Kraftfahrzeuge, welche an lediglich einer Seite beleuchtbar sind, vorkommen, dass
die bei Dunkelheit in Richtung auf die gegenüberliegende, nicht beleuchtbare Seite
ankommende Fahrzeuge den Schrankenbaum beschädigen, da diese Seite nicht beleuchtet
ist, wobei zudem in nachteiliger Weise die Fahrer der in Richtung auf die gegenüberliegende,
nicht beleuchtbare Seite ankommenden Fahrzeuge nicht erkennen können, ob die Zugangskontrollvorrichtung
der Einfahrts- oder der Ausfahrtsrichtung zugeordnet ist.
[0013] Auch kann es bei Zugangskontrollvorrichtungen für Personen, die nach dem Stand der
Technik lediglich an einer Seite beleuchtbar sind, um mittels der Farben Rot bzw.
Grün den dieser Seite zugewandten Personen zu signalisieren, ob ein Zutritt möglich
ist oder nicht, vorkommen, dass die sich an der der beleuchtbaren Seite gegenüberliegenden
Seite der Zugangskontrollvorrichtung befindlichen Personen keine Information erhalten,
ob ein Zugang über diese Zugangskontrollvorrichtung aktuell möglich ist oder nicht.
[0014] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zugangskontrollvorrichtung
für Personen oder Fahrzeuge anzugeben, durch deren Verwendung die erwähnten und aus
dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermieden werden.
[0015] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Schutzanspruchs 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen
und Vorteile gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0016] Demnach wird eine Zugangskontrollvorrichtung für Personen oder Kraftfahrzeuge vorgeschlagen,
welche an beiden den entlang der Durchgangsspur oder Fahrspur ankommenden Personen
oder Kraftfahrzeugen zugewandten Seiten beleuchtbar ist, wobei die jeder Seite zugeordneten
Leuchtmittel unabhängig von den Leuchtmitteln der anderen Seite ansteuerbar sind und
wobei die Beleuchtung jeder Seite nur von dieser Seite zugewandten Personen wahrnehmbar
ist. Die Leuchtmittel sind vorzugsweise als ansteuerbare RGB-LEDs ausgeführt.
[0017] Für den Fall einer Durchgangskontrollvorrichtung für Kraftfahrzeuge umfassend einen
Schrankenbaum wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den Schrankenbaum als Rohrabschnitt
mit rechteckigem Querschnitt auszuführen, dessen beide den entlang der Fahrspur ankommenden
Kraftfahrzeugen zugewandten Seiten lichtdurchlässig oder transparent ausgeführt sind,
wobei innerhalb des Schrankenbaums eine in beide Richtungen lichtreflektierende, lichtundurchlässige
Trennwand angeordnet ist, die sich zwischen zwei diagonal gegenüberliegenden Kanten
erstreckt. Des Weiteren sind an den in der Sperrposition des Schrankenbaums parallel
zur Fahrspurebene angeordneten Seiten des Schrankenbaums ansteuerbare LEDs angeordnet,
welche nach innen in Richtung der Trennwand leuchten, wobei die LEDs jeder Seite unabhängig
von den LEDs der anderen Seite ansteuerbar sind. Für den Fall, dass der Schrankenbaum
als Knickbaum ausgeführt ist, können beide Schrankenbaumabschnitte oder nur ein Schrankenbaumabschnitt
gemäß der Erfindung ausgeführt sein.
[0018] Durch diese Konzeption wird das von den LEDs einer Seite ausgestrahlte Licht von
der lichtreflektierenden Trennwand reflektiert, wodurch der Schrankenbaum an einer
den entlang der Fahrspur ankommenden Kraftfahrzeugen zugewandten Seite mit der gewünschten
Farbe und Intensität beleuchtet wird. Auf diese Weise ist es möglich, die den entlang
der Fahrspur ankommenden Kraftfahrzeugen zugewandten Seiten des Schrankenbaums unabhängig
voneinander zu beleuchten, um die dem Schrankenbaum aktuell zugeordnete Zugangsrichtung
anzuzeigen (Einfahrts- oder Ausfahrtsrichtung). Wenn beispielsweise die Zugangskontrollvorrichtung
der Einfahrtsrichtung zugeordnet ist, wird z.B. die den in Einfahrtsrichtung ankommenden
Fahrzeugen zugewandte Seite des Schrankenbaums grün oder blau beleuchtet, um einen
freigegebenen Zugang (grün) bzw. einen noch nicht freigegebenen Zugang (blau) anzuzeigen,
wobei die gegenüberliegende Seite rot beleuchtet wird, um zu signalisieren, dass der
Zugang nicht -freigegeben ist. Ferner können je nach Bedarf weitere Farben gewählt
werden, die mittels der Ansteuerung der LEDs einstellbar sind.
[0019] Die erfindungsgemäße Konzeption ermöglicht zudem eine hohe Flexibilität, da eine
erfindungsgemäß ausgeführte Zugangskontrollvorrichtung für Kraftfahrzeuge ja nach
Bedarf durch Einstellen der Beleuchtung und entsprechender Anpassung der Steuerung
der Leseeinheit der den entlang der Fahrspur ankommenden Kraftfahrzeugen zugewandten
Seiten des Schrankenbaums der Einfahrts- oder der Ausfahrtsrichtung zugeordnet werden
kann. Durch das berührungslose Auslesen der Zugangsberechtigungen ist die Anordnung
der Leseeinheit der Zugangskontrollvorrichtung in Bezug auf die ankommenden Fahrzeuge
nicht relevant.
[0020] Für den Fall von Zugangskontrollvorrichtungen für Personen wird vorgeschlagen, die
Zugangskontrollvorrichtungen mit einer Leuchtvorrichtung zu versehen, welche an den
den entlang der Durchgangsspur ankommenden Personen zugewandten Seiten jeweils unabhängig
steuerbare LEDs aufweist, die derart gesteuert werden, dass die einer Zugangskontrollvorrichtung
aktuell zugeordnete Zugangsrichtung angezeigt wird (Eintritts- oder Austrittsrichtung).
Wenn beispielsweise die Zugangskontrollvorrichtung der Eintrittsrichtung zugeordnet
ist, leuchtet die den in Eintrittsrichtung ankommenden Personen zugewandte Seite grün
und die gegenüberliegende Seite rot. Wenn die Zugangskontrollvorrichtung der Austrittsrichtung
zugeordnet ist, leuchtet die den in Austrittsrichtung ankommenden Personen zugewandte
Seite grün und die gegenüberliegende Seite rot. Ferner können je nach Bedarf weitere
Farben gewählt werden, die mittels der Ansteuerung der LEDs einstellbar sind.
[0021] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Figuren beispielhaft näher
erläutert. Es zeigen:
Figur 1: Eine perspektivische Ansicht eines Teils eines gemäß der Erfindung ausgeführten
Schrankenbaums einer Zugangskontrollvorrichtung für Kraftfahrzeuge;
Figur 2: Eine perspektivische Ansicht einer gemäß der Erfindung ausgeführten Zugangskontrollvorrichtung
für Kraftfahrzeuge; und
Figur 3: Eine perspektivische Ansicht einer gemäß der Erfindung ausgeführten Zugangskontrollvorrichtung
für Personen.
[0022] Gemäß der Erfindung und bezugnehmend auf Figur 1 ist der Schrankenbaum 1 einer Zugangskontrollvorrichtung
für Kraftfahrzeuge als Rohrabschnitt 2 mit im Wesentlichen rechteckigem Querschnitt
ausgeführt, dessen beide den entlang der Fahrspur ankommenden Kraftfahrzeugen zugewandten
Seiten 3, 4 lichtdurchlässig oder transparent ausgeführt sind, wobei innerhalb des
Schrankenbaums 1 eine in beide Richtungen lichtreflektierende, lichtundurchlässige
Trennwand 5 angeordnet ist, die sich zwischen zwei diagonal gegenüberliegenden Kanten
6, 7 des Rohrabschnitts 2 erstreckt.
[0023] Wie aus Figur 1 ersichtlich, sind an den in der Sperrposition des Schrankenbaums
1 parallel zur Fahrspurebene angeordneten Seiten 8, 9 des Schrankenbaums 1, die der
oberen und unteren Seite des Schrankenbaums 1 in der Sperrposition entsprechen, ansteuerbare
LEDs 10 angeordnet, welche nach innen in Richtung der gegenüberliegenden Seite und
somit der Trennwand 5 leuchten, wobei die LEDs 10 jeder Seite 8, 9 unabhängig von
den LEDs 10 der anderen Seite ansteuerbar sind. Die in der Sperrposition des Schrankenbaums
1 parallel zur Fahrspurebene angeordneten Seiten 8, 9 des Schrankenbaums 1 sind vorzugsweise
lichtundurchlässig ausgeführt.
[0024] Das von den LEDs 10 der Seiten 8, 9 ausgestrahlte Licht wird von der lichtreflektierenden
Trennwand 5 reflektiert, wie durch die Pfeile in Figur 1 veranschaulicht, wodurch
der Schrankenbaum 1 an den den entlang der Fahrspur ankommenden Kraftfahrzeugen zugewandten
Seiten 3, 4 jeweils mit der gewünschten Farbe und Intensität beleuchtbar ist.
[0025] Dadurch können in vorteilhafter Weise die den entlang der Fahrspur ankommenden Kraftfahrzeugen
zugewandten Seiten 3, 4 des Schrankenbaums unabhängig voneinander beleuchtet werden,
was anhand Figur 2 veranschaulicht wird. In Figur 2 ist eine Fahrzeugschranke umfassend
eine Schrankensäule 11, einen Schrankenbaum 1 und einen nicht dargestellten Antrieb
zum Verschwenken des Schrankenbaumes 1 zwischen der Sperr- und der Offenposition gezeigt.
Wenn beispielsweise die Zugangskontrollvorrichtung der Einfahrtsrichtung, die durch
den Pfeil 12 angedeutet ist, zugeordnet ist, wird die den in Einfahrtsrichtung ankommenden
Fahrzeugen zugewandte Seite 3 des Schrankenbaums 1 grün beleuchtet, wobei die gegenüberliegende
Seite 4 rot beleuchtet wird. Selbstverständlich können je nach Bedarf weitere Farben
gewählt werden, die mittels der Ansteuerung der LEDs 10 einstellbar sind.
[0026] Gegenstand der Figur 3 sind zwei Zugangskontrollvorrichtungen 13 für Personen, umfassend
jeweils eine Leseeinheit 14 und ein bei dem gezeigten Beispiel als Drehsperre 15 ausgeführtes
Sperrorgan, welche gemäß der Erfindung eine Leuchtvorrichtung 16 aufweisen, die an
den den entlang der Durchgangsspur ankommenden Personen zugewandten Seiten jeweils
unabhängig steuerbare LEDs 17 aufweist, die derart ansteuerbar sind, dass wenn eine
Zugangskontrollvorrichtung der Eintrittsrichtung zugeordnet ist, die den in Eintrittsrichtung
ankommenden Personen zugewandte Seite grün und die gegenüberliegende Seite leuchtet.
Wenn wiederum eine Zugangskontrollvorrichtung der Austrittsrichtung zugeordnet ist,
leuchtet die den in Austrittsrichtung ankommenden Personen zugewandte Seite grün und
die gegenüberliegende Seite rot. Ferner können je nach Bedarf weitere Farben gewählt
werden, die mittels der Ansteuerung der LEDs für jede Seite einstellbar sind.
1. Zugangskontrollvorrichtung für Personen oder Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass sie an beiden den entlang der Durchgangsspur oder Fahrspur ankommenden Personen oder
Kraftfahrzeugen zugewandten Seiten beleuchtbar ist, wobei die jeder Seite zugeordneten
Leuchtmittel unabhängig von den Leuchtmitteln der anderen Seite ansteuerbar sind und
wobei die Beleuchtung jeder Seite nur von dieser Seite zugewandten Personen wahrnehmbar
ist.
2. Zugangskontrollvorrichtung für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 1, umfassend einen Schrankenbaum
(1) und einen Antrieb zum Verschwenken des Schrankenbaumes (1) zwischen einer Sperr-
und einer Offenposition, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrankenbaum (1) als Rohrabschnitt (2) mit rechteckigem Querschnitt ausgeführt
ist, dessen beide den entlang der Fahrspur ankommenden Kraftfahrzeugen zugewandten
Seiten (3, 4) lichtdurchlässig oder transparent ausgeführt sind, wobei innerhalb des
Schrankenbaums (1) eine in beide Richtungen lichtreflektierende, lichtundurchlässige
Trennwand (5) angeordnet ist, die sich zwischen zwei diagonal gegenüberliegenden Kanten
(6, 7) des Rohrabschnitts (2) erstreckt und wobei an den in der Sperrposition des
Schrankenbaums (1) parallel zur Fahrspurebene angeordneten Seiten (8, 9) des Schrankenbaums
(1) ansteuerbare LEDs (10) angeordnet sind, welche nach innen in Richtung der Trennwand
(5) leuchten, wobei die LEDs (10) jeder Seite (8, 9) unabhängig von den LEDs (10)
der anderen Seite ansteuerbar sind.
3. Zugangskontrollvorrichtung für Personen nach Anspruch 1, umfassend eine Leseeinheit
(14) und ein Sperrorgan (15), dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Leuchtvorrichtung (16) aufweist, die an den den entlang der Durchgangsspur
ankommenden Personen zugewandten Seiten jeweils unabhängig steuerbare LEDs (17) aufweist,
die derart ansteuerbar sind, dass wenn die Zugangskontrollvorrichtung der Eintrittsrichtung
zugeordnet ist, die den in Eintrittsrichtung ankommenden Personen zugewandte Seite
grün und die gegenüberliegende Seite rot leuchten, wobei wenn eine Zugangskontrollvorrichtung
der Austrittsrichtung zugeordnet ist, die den in Austrittsrichtung ankommenden Personen
zugewandte Seite grün und die gegenüberliegende Seite rot leuchten.