[0001] Die Erfindung betrifft eine Standfußeinheit für StockGehhilfen zum selbstständigen
freien Stand in vertikaler Achsausrichtung zur Aufstandsfäche dieser, zu ermöglichen.
[0002] Stock-Gehhilfen sind Gehhilfen, welche mit einem Arm gehandhabt werden, in der Form
eines Gehstocks, Unterarmgehstütze, Achselgehstütze oder Spazierstocks (nachstehend
sämtlich als Gehhilfe bezeichnet).
Diese Gehhilfen werden verbreitet verwendet, insbesondere für Gehbehinderte oder durch
Krankheiten oder Altersschwäche betroffene Menschen, welche auf diese angewiesen sind.
Oft jedoch wird als nachteilig erkannt, dass diese nicht die Eigenschaft besitzen,
bei Bedarf selbstständig stehen zu bleiben oder einfacher als bis jetzt, abgestellt
werden zu können.
Da die Aufstellfläche an der Stockkappe am Gehstockunterteil wegen der nötigen Abrollfähigkeit
am Durchmesser zu klein ist, kann die Gehhilfe nicht ohne Hilfsmittel abgestellt werden.
Personen, die auf eine oder zwei Gehhilfen angewiesen sind, haben ständige Probleme
diese Gehhilfen abzustellen, ohne dass diese umfallen. In aller Regel sind diese Personen
jedoch derart gehandicapt, dass das Aufnehmen vom Boden ohne Hilfsmittel
nicht oder nur erschwert möglich ist.
Bereits bekannte und am Markt erhältliche Lösungen für dieses Problem stellen generell
Gehhilfen mit einer vergrößerten Aufstandsfläche (z. B. Vierfuß-Gehhilfe) dar. Diese
garantieren eine hohe Standsicherheit bei maximaler Belastung und sind in erster Linie
für Menschen geeignet, die eine starke Gangunsicherheit aufweisen und daher einen
besonders sicheren Halt benötigen. Diese Lösung hat allerdings den entscheidenden
Nachteil, dass sie einen deutlich höheren Platzbedarf benötigen, nur bedingt zum Treppensteigen
geeignet sind und ein hohes Gewicht haben. Ein weiterer Nachteil von Gehstöcken mit
einer großen Aufstandsfläche bildet die Stolpergefahr durch weit herausragende Stützfüße.
Ebenfalls ein gravierender Nachteil ist das hohe Eigengewicht.
Es ist eine Vielzahl von Vorrichtungen bekannt, welche das selbstständige Stehen von
Gehhilfen ermöglichen. Überwiegend werden durch geeignete mechanische Vorrichtungen
mehrere Stützen bei Bedarf zum Einsatz gebracht.
[0004] Ohne auf die zur Recherche herangezogenen Fundstellen im Einzelnen einzugehen und
deren Nachteile aufzuführen, treffen ein oder mehrere der nachfolgend aufgeführten
Nachteile entsprechend zu. Nachteile bekannter Konstruktionen, welche sich allerdings
aus den unterschiedlichsten Gründen am Markt nicht oder nur bedingt durchsetzen konnten,
sind: zu hohes zusätzliches Gewicht, ungünstige ergonomische oder komplizierte Handhabung
der vorgesehenen Teile, die benötigten Bauteile stellen eine große Stolperquelle dar,
die Standsicherheit ist nicht gewährleistet, die notwendige Reibung der Gummistockkappe
zum Boden wird nicht erzeugt, schlecht zu reinigen, nur durch eine Neukonstruktion
der Gehhilfe realisierbar und dadurch nicht nachrüstbar, zu kompliziert aufgebaut
und dadurch unwirtschaftlich.
Die Erfindung betrifft eine neuartige auch nachrüstbare Standfußeinheit (1) (Fig.
1) für StockGehhilfen zum selbstständigen freien Stand in vertikaler Achsausrichtung
zur Aufstandsfäche dieser, zu ermöglichen.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Gehhilfe mit einer
Standfußeinheit auszustatten, welche ihre Funktion erfüllt ohne jegliche zusätzliche
Betätigung, welche sehr leicht aber dennoch robust ist, aus wenigen Einzelteilen besteht,
kostengünstig hergestellt werden kann und ohne zusätzliche Betätigungseinrichtungen
auskommt und auch die Möglichkeit der einfachen nachträglichen Montage an vorhandenen
Gehhilfen ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen
des
Schutzanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Standfußeinheit sind in den Unteransprüchen angegeben.
Die Standfußeinheit (Fig. 1, 2) für Gehhilfen wird am vorhandenen Gehhilfenrohrkörper
(9) montiert, ohne dass Änderungen an diesem vorzunehmen sind. Mit einem Standgleitfuß
(2), welcher durch eine Druckfeder (5) über einen Hubbegrenzer oben (6) die Druckfeder
(5) mit voreingestellter Federkraft gegen den Standgleitfuß (2) drückt, wird die sichere
Auflage der Standgleitfußfläche am Boden sichergestellt (Fig. 4). Durch den Hubbegrenzer
unten (3) wird der Hubbereich in Richtung der Aufstellfläche bodenseitig begrenzt.
Durch das Aufsetzen der Gehhilfe bei der Benutzung aus der Vertikalen hebt sich der
Standgleitfuß (2) automatisch bei jeder Bewegung mit einem für den Benutzer kaum spürbaren
minimalen Kraftaufwand an (Fig. 6). Somit bleibt bei der Benutzung von Gehhilfen die
Funktion speziell der Abrollfähigkeit und Haftreibung am Durchmesser der Stockkappe
(10) während des Gehens vollständig erhalten. Ein sicheres Aufsetzen der Stockkappe
(10) ist somit bei jeder Gehbewegung gewährleistet. Lässt der Benutzer die Gehhilfe
in vertikaler Lage mit einem gewissen Toleranzbereich aus der vertikalen Achse der
Gehhilfe los, bleibt diese durch die Federkraft vorgespannte Standfußgleiteinheit
(1) selbstständig stehen (Fig. 4) ohne zusätzliche Betätigungseinrichtungen. Alle
benötigen Teile können an einer handelsüblichen Gehhilfe als Nachrüstsatz oder als
eine komplette Gehhilfen - Neukonstruktion eingesetzt werden. Die Montage der Teile
(2, 3, 4, 5, 6, 7) (Fig. 2) erfolgt am vorhandenen Stützrohrunterteil der Gehhilfe.
Durch entsprechende Variantenteile (Fig. 9, 10, 11) ist die Montage an allen handelsüblichen
Gehhilfen mit unterschiedlichen Rohrdurchmessern möglich, ohne jegliche Veränderung
an dieser vorzunehmen. Durch Entfernen der Stockkappe (10) werden die Teile (6, 5,
2, 3) in dieser Reihenfolge auf das Stützrohr der Gehhilfe (9) aufgeschoben und die
Teile (6, 3) an entsprechender Position mit den Teilen (7) fixiert. Nachdem die Stockkappe
(10) wieder angebracht wurde, wird durch die Befestigung des Hubbegrenzers unten (3)
die Höhe der Ausgangsstellung des Standgleitfußes (2), wie in (Fig. 2) dargestellt,
befestigt. Zuletzt wir der Hubbegrenzer oben (6), wie in (Fig. 2) dargestellt, auf
die benötigte Federvorspannkraft und den notwendigen Federweg eingestellt.
Die Standfußeinheit (1) (Fig. 1) ist dadurch gekennzeichnet, dass durch die vergrößerte
Standfläche des mit Federkraft vorgespannten Standgleitfußes beim Loslassen sich die
Gehhilfe (9) aus der vertikalen Achse in einem Bereich, welcher in Abhängigkeit der
Beschaffenheit der Aufstandsfläche des Untergrundes bezogen auf die Ebenheit und Neigungswinkel
des Untergrundes, diese sich wieder in vertikale Lage auspendelt und somit selbständig
stehen bleibt, ohne jegliche zusätzliche Betätigungsmechanismen.
Auch ein Abstellen der Gehhilfe (9) auf einer schiefen Ebene ist bis zu einer bestimmten
Neigung möglich. Durch die schlanke Bauform des Standgleitfußes (2) (Fig. 8) und durch
den Freiheitsgrad um die Rohrachse der Gehhilfe (9), ist die Stolpergefahr auf ein
Minimum reduziert. Die freie Sicht zum sicheren aufsetzen der Stockkappe (10) auf
dem Stützuntergrund der Stock-Gehhilfe (9), ist durch die gewählte Bauform der Standfußeinheit
(1) gewährleistet.
Der Standgleitfuß (2), Hubbegrenzer unten (3) und Hubbegrenzer oben (6) (Fig. 2) werden
aus einem Acrylnitril-Butadien-Styrol Werkstoff (oder vergleichbare Werkstoffe) hergestellt,
welcher ein geringes Gewicht bei hoher Festigkeit aufweist, und keinerlei Beschädigungen
auf empfindlichen Untergründen verursacht. Zusätzlich kann der Standgleitfuß (2) (Fig.
8) auch für den Einsatz auf stark abrasiven Untergründen mit einem korrosionsbeständigen
Edelstahl Gleitschuh (8) (Fig. 2, Fig. 13) ausgerüstet werden, um einen Verschleiß
der Standgleitfußaufstandsfläche auf ein Minimum zu begrenzen. Die Druckfeder (5)
und die Gewindestifte (7) (Fig. 12) sind Normteile, welche aus korrosionsbeständigem
Edelstahl-Werkstoff hergestellt sind.
Die Wahl der Standgleitfußgeometrie (2) wurde so ausgelegt, dass bei einem Umkippen
der Gehhilfe in die horizontale Lage am Boden, die Möglichkeit besteht, diese mittels
einer Betätigung des dem Boden gegenüberliegenden Bereichs des Standgleitfußkörpers
(2) (Fig. 8) durch menschliche Fußkraft, wieder in die vertikale stabile Standlage
zu bringen, ohne sich danach bücken zu müssen. Die Standfußeinheit (1) (Fig. 1), ist
dadurch gekennzeichnet, dass diese komplett wartungsfrei, korrosionsbeständig, schmutzunempfindlich,
gut zu reinigen ist und sich durch sein geringes Gesamtgewicht auszeichnet. Ebenfalls
zeichnet sich die Einheit durch einfachste Montage aus.
[0005] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im Folgenden näher beschrieben.
[0006] Es zeigen:
- Fig. 1
- Standfußeinheit komplett, ohne Stock-Gehhilfe dargestellt
- Fig. 2
- Schnittzeichnungen mit Positionsnummern aller Bauteile anhand der Bezugszeichnungsliste
- Fig. 3
- Seitenansicht am Beispiel einer Teleskop-Stock-Gehhilfe mit dem skizzierten Hubbereich
des Standgleitfußes
- Fig. 4
- Seitenansicht am Beispiel einer Teleskop-Stock-Gehhilfe mit Darstellung des Standgleitfußes
in ausgefahrener Position
- Fig. 5
- Seitenansicht am Beispiel einer Teleskop-Stock-Gehhilfe mit Darstellung des Standgleitfußes
in maximal eingefahrener Position
- Fig. 6
- Seitenansicht am Beispiel einer Teleskop-Stock-Gehhilfe mit Darstellung des Standgleitfußes
in eingefahrener Position mit maximal möglichem Neigungswinkel bei noch aufstehender
Stockkappe
- Fig. 7
- Draufsicht am Beispiel eines einer Teleskop-Stock-Gehhilfe mit Darstellung des Standgleitfußes
- Fig. 8
- Einzelteil Standgleitfuß mit dargestellter Option für einen zusätzlichen Gleitschuh
- Fig. 9
- Einzelteil Hubbegrenzer oben, Funktionen für Druckfederführung, Federkrafteinstellung
u. Wegbegrenzung eingefahren
- Fig. 10
- Einzelteil Hubbegrenzer unten, Funktion Wegbegrenzung für Position ausgefahren
- Fig. 11
- Einzelteil Gleitbuchse
- Fig. 12
- Normteile Druckfeder u. Stiftschrauben
- Fig. 13
- Gleitschuh
- Fig. 14
- Darstellung zur Zusammenfassung
Bezugszeichenliste
[0007]
- (1) Standfußeinheit
- (2) Standgleitfuß
- (3) Hubbegrenzer unten
- (4) Gleitbuchsen
- (5) Druckfeder
- (6) Hubbegrenzer oben Druckfederführung u. Federkrafteinstellung
- (7) Gewindestifte
- (8) Gleitschuh
- (9) Stock-Gehhilfe (z.B. Gehstock)
- (10) Stockkappe (Hubbegrenzer unten)
1. Standfußeinheit (1) für Stock-Gehhilfen (9), Unterarmgehstütze, Achselgehstütze und
sonstige Stöcke, um diesen den selbstständigen freien Stand in vertikaler Achsausrichtung
zu ermöglichen, zur Montage am unteren Ende des Stock-Gehhilfen-Stützrohres oberhalb
einer Stockkappe (10), wobei die Standfußeinheit (1) sich durch folgende Bauteile
zusammensetzt: einen Standgleitfuß (2), welcher durch eine Druckfeder (5) über einen
Hubbegrenzer oben (6) die Druckfeder (5) mit einer voreingestellten Federkraft gegen
den Standgleitfuß (2) drückt, und einen Hubbegrenzer unten (3) durch den der Hubbereich
der Aufstandsfläche des Standgleitfußes (2) in Richtung Aufstandsfläche begrenzt und
die voreingestellte Federkraft der Druckfeder (5) aufrechterhalten wird, wobei die
Hubbegrenzer oben (6) und unten (3) in entsprechender Position fixiert werden, und
wobei sich bei der Benutzung der Stock-Gehhilfe (9) beim Aufsetzen aus vertikaler
Achse auf die Aufstandsfläche der Standgleitfuß (2) automatisch bei jeder Bewegung
in vertikaler Richtung gegen die vorgespannte Druckfeder (5), mit einem für den Benutzer
kaum spürbaren minimalen Kraftaufwand hebt.
2. Standfußeinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese an einer handelsüblichen Stock-Gehhilfe als Nachrüstsatz oder als eine komplette
Stock-Gehhilfe-Neukonstruktion eingesetzt werden kann, wobei die Montage der Teile
(2, 3, 4, 5, 6, 7) am vorhandenen Stützrohr der Stock-Gehhilfe (9) erfolgt.
3. Standfußeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass durch die vergrößerte Standfläche des mit Federkraft vorgespannten Standgleitfußes
(2) beim Loslassen der Stock-Gehhilfe (9) aus der vertikalen Achse, in einem Bereich
welcher in Abhängigkeit der Beschaffenheit der Aufstandsfläche bezogen auf die Ebenheit
und Neigungswinkel des Untergrundes, diese sich wieder in vertikale Lage auspendelt
und somit selbständig sicher stehen bleibt ohne jegliche zusätzliche Betätigung.
4. Standfußeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die vergrößerte auskragende Standfläche, welche vorzugsweise eine kreisförmige oder
eine polygonale Geometrie aufweist, wobei die Auskragung der Geometrie der Standfläche
aus der vertikalen Achse der Stock-Gehhilfe variabel ausführbar ist und auf das entsprechende
Gewicht und Höhe der Stock-Gehhilfe (9) abzustimmen.
5. Standfußeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Standgleitfuß (2), Hubbegrenzer unten (3) und Hubbegrenzer oben (6) aus einem
Acrylnitril-Butadien-Styrol Werkstoff hergestellt ist, welcher bei geringem Gewicht
eine hohe Festigkeit aufweist und keinerlei Beschädigungen auf empfindlichen Untergründen
verursacht, wobei zusätzlich der Standgleitfuß (2) auch für den Einsatz auf stark
abrasiven Untergründen mit einem korrosionsbeständigen Edelmetall-Gleitschuh (8) ausgerüstet
werden kann, um einen Verschleiß der Standgleitfußaufstandsfläche auf ein Minimum
zu begrenzen.
6. Standfußeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass diese wartungsfrei und korrosionsbeständig durch den Einsatz von Kunststoff und Edelstahlwerkstoffen
ist.
7. Standfußeinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Standgleitfußgeometrie (2) so ausgelegt ist, dass bei einem Umkippen der Stock-Gehhilfe
in die horizontale Lage am Boden, die Möglichkeit besteht, diese mittels einer Betätigung
des dem Boden gegenüberliegenden Bereichs des Standgleitfußkörpers (2) durch menschliche
Fußkraft wieder in die vertikale stabile Standlage zu bringen, ohne sich danach bücken
zu müssen.
8. Standfußeinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hubbegrenzer oben (6) und unten (3) mit Gewindestiften (7) in entsprechender
Position fixiert werden.
9. Standfußeinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfeder (5) zwischen dem oberen und unteren Hubbegrenzer (3, 6) angeordnet
ist.
10. Standfußeinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hubbegrenzer unten als Stockkappe (10) ausgebildet ist.
11. Standfußeinheit (1) für Stock-Gehhilfen (9), Unterarmgehstütze, Achselgehstütze und
sonstige Stöcke, um diesen den selbstständigen freien Stand in vertikaler Achsausrichtung
zu ermöglichen. Die Standfußeinheit wird am unteren Ende des Stock-Gehhilfen-Stützrohres
oberhalb der Stockkappe montiert. Die Standfußeinheit ist dadurch gekennzeichnet, dass diese sich durch folgende Bauteile zusammensetzt. Einen Standgleitfuß (2), welcher
durch eine Druckfeder (5) über einen Hubbegrenzer oben (6) die Druckfeder (5) mit
einer voreingestellten Federkraft gegen einen Standgleitfuß (2) drückt. Durch den
Hubbegrenzer unten (3) wird der Hubbereich der Aufstandsfläche des Standgleitfußes
(2) in Richtung Aufstandsfläche (z. B.) Fußboden begrenzt und die voreingestellte
Federkraft der Druckfeder aufrechterhalten. Die Hubbegrenzer oben und unten werden
mit Gewindestiften (7) in entsprechender Position fixiert. Dadurch wird die sichere
Auflage der Standgleitfußfläche auf einer horizontalen Fläche (z. B. Fußboden) gewährleistet.
Bei der Benutzung der Stock-Gehhilfe beim Aufsetzen aus vertikaler Achse auf den (z.
B.) Fußboden hebt sich der Standgleitfuß (2) automatisch bei jeder Bewegung in vertikaler
Richtung gegen die vorgespannte Druckfeder, mit einem für den Benutzer kaum spürbaren
minimalen Kraftaufwand. Somit bleibt bei der Benutzung von Stock-Gehhilfen die Funktion,
speziell die Abrollfähigkeit und Haftreibung an der Aufstandsfläche der Stockkappe,
während des Gehens vollständig erhalten. Ein sicheres Aufsetzen der Stockkappe ist
somit bei jeder Gehbewegung gewährleistet. Lässt der Benutzer die Stock-Gehhilfe in
vertikaler Lage mit einem Toleranzbereich aus der vertikalen Achse der Stock-Gehhilfe
los, bleibt die Gehhilfe durch die mit Federkraft vorgespannte Standfußeinheit (1)
selbstständig sicher stehen.