[0001] Die Erfindung betrifft eine Luftmatratze gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 sowie
eine Anordnung von Luftmatratzen gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 11.
[0002] Im Stand der Technik sind Luftmatratzen bekannt, die im aufgeblasenen Zustand als
Sitz- und/oder Liegefläche nutzbar sind. Wird die Luft aus derartigen Luftmatratzen
herausgelassen, ist das Volumen im Vergleich zum aufgeblasenen Zustand stark verringert,
so dass die Luftmatratze dann leicht transportierbar ist. Luftmatratzen werden beispielsweise
als Schwimmhilfe verwendet.
[0003] Aus der
DE 10 2012 217 422 B3 ist eine Luftmatratze bekannt, welche eine Oberfläche als Sitz- Liegefläche, eine
dieser Fläche gegenüberliegende Bodenfläche sowie Seitenflächen aufweist, die einen
Hohlraum zum Befüllen mit Luft bilden.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Luftmatratze sowie eine
verbesserte Anordnung von Luftmatratzen anzugeben.
[0005] Die Aufgabe die Luftmatratze betreffend wird durch eine Luftmatratze gemäß Anspruch
1 gelöst. Die Aufgabe die Anordnung betreffend wird durch eine Anordnung gemäß Anspruch
11 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0006] Eine Luftmatratze weist mindestens einem Hohlraum zum Befüllen mit Luft auf, der
durch eine Sitz- und Liegefläche, eine gegenüber der Sitz- und Liegefläche angeordnete
Bodenfläche und eine umlaufende, die Sitz- und Liegefläche und die Bodenfläche verbindende
Seitenfläche begrenzt ist. Erfindungsgemäß sind an der Seitenfläche, an der Sitz-
und Liegefläche und an der Bodenfläche jeweils in abgetrennten Kammern eingearbeitete
Magnete zur Verbindung von Luftmatratzen gleicher Bauart angeordnet. Jeder Magnet
ist bevorzugt ein Permanentmagnet.
[0007] Die erfindungsgemäße Luftmatratze ist dadurch auf einfache Weise mit einer baugleichen
Luftmatratze magnetisch verbindbar. Diese magnetische Verbindung ist auf einfache
Weise durch manuelle Überwindung einer Magnetkraft wieder lösbar.
[0008] Dadurch, dass Magnete sowohl an der oberseitigen Sitz- und Liegefläche als auch an
der unterseitigen Bodenfläche angeordnet sind, ist es möglich, zwei oder mehr erfindungsgemäße
und bevorzugt mit Luft gefüllte Luftmatratzen übereinander anzuordnen und magnetisch
übereinander zu befestigen.
[0009] Dadurch, dass Magnete an der umlaufenden Seitenfläche angeordnet sind, befinden sich
Magnete an mehreren Teilflächen dieser Seitenfläche. Dadurch ist es möglich, zwei
oder mehr erfindungsgemäße und bevorzugt mit Luft gefüllte Luftmatratzen nebeneinander
anzuordnen und magnetisch aneinander zu befestigen. Dadurch ist eine beliebig große
Gesamtfläche eines festen, aber einfach wieder lösbaren Verbundes mehrerer Luftmatratzen
nebeneinander herstellbar.
[0010] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze sieht vor, dass zur Gewährleistung
von Abständen zwischen den abgetrennten Kammern, in welche die Magneten eingearbeitet
sind, leere Kammern angeordnet sind. Eine vorgegebene Beabstandung, insbesondere eine
äquidistante Beabstandung, ist dadurch besonders einfach vorgebbar, wodurch eine universelle,
besonders einfache und besonders sichere magnetische Verbindung zwischen mehreren
Luftmatratzen herstellbar ist.
[0011] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze sieht vor, dass die
Stärke der Magnete sowie die insbesondere äquidistanten Abstände der Kammern mit den
Magneten je nach Größe der Luftmatratze variieren. Bevorzugt werden für große Luftmatratzen
besonders starke Magnete verwendet, wodurch eine besonders einfache und besonders
sichere magnetische Verbindung zwischen mehreren Luftmatratzen herstellbar ist.
[0012] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze sieht vor, dass die
Seitenfläche vier Teilflächen aufweist. Besonders bevorzugt ist die Luftmatratze im
Wesentlichen quaderförmig, wodurch auf besonders einfache Weise eine beliebig große
Gesamtfläche eines festen, aber einfach wieder lösbaren Verbundes mehrerer Luftmatratzen
nebeneinander herstellbar ist. Der Verbund mehrerer Luftmatratzen kann versatzlos
erfolgen, das heißt, dass korrespondierende Teilflächen flächenbündig nebeneinander
angeordnet und magnetisch miteinander verbunden sind. Alternativ oder zusätzlich ist
die Sitz- und Liegefläche mit der Bodenfläche einer korrespondierenden Luftmatratze
flächenbündig übereinander angeordnet und magnetisch mit dieser verbunden.
[0013] Der Verbund mehrerer Luftmatratzen kann auch mit einem versetzten Verband erfolgen,
das heißt, dass korrespondierende Teilflächen flächenversetzt nebeneinander angeordnet
und magnetisch miteinander verbunden sind. Alternativ oder zusätzlich ist die Sitz-
und Liegefläche mit der Bodenfläche einer korrespondierenden Luftmatratze flächenversetzt
übereinander angeordnet und magnetisch mit dieser verbunden.
[0014] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze sieht vor, dass die
Kammern ein leicht größeres Volumen als die Magnete aufweisen. Als ein leicht größeres
Volumen wird dabei insbesondere ein solches Volumen angesehen, welches es ermöglicht,
dass sich der Magnet in seiner Kammer derart bewegen, insbesondere drehen kann, dass
er seine Magnetfeldrichtung beliebig, insbesondere um 180° ändern kann. Dadurch ist
es auf einfache Weise ermöglicht, dass der Magnet seine Magnetfeldrichtung derart
an einem korrespondierenden Magneten einer anderen Luftmatratze ausrichtet, dass eine
Anziehungskraft zu diesem Magneten aufgebaut und eine magnetische Verbindung dieser
Luftmatratzen miteinander bewirkt wird. Dadurch ist es ermöglicht, dass sich zwischen
beliebigen Magneten zweier Luftmatratzen unabhängig von der Ausrichtung der Luftmatratzen
eine Anziehungskraft aufbaut.
[0015] Es ist auch möglich, die Magnete jeweils derart in ihrer Kammer anzuordnen, dass
sich der jeweilige Magnet in der Kammer nicht bewegen, insbesondere drehen kann. Dabei
werden die Magnete jeweils einer Seite der Matratze ihre Magnetfeldrichtung betreffend
derart ausgerichtet, dass jeder korrespondierende Magnet einer korrespondierenden
Seite einer korrespondierenden Luftmatratze bei vorgegebener Ausrichtung der miteinander
korrespondierenden Seiten jeweils angezogen und nicht abgestoßen wird.
[0016] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze sieht vor, dass die
Magnete eine Ummantelung aufweisen. Dadurch wird auf einfache Weise eine Schädigung
eines den Magneten umgebenden Gewebes vermieden oder vermindert.
[0017] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze gemäß einer ersten Alternative
sieht vor, dass eine erste Mehrzahl von Magneten in der Sitz- und Liegefläche angeordnet
und fixiert ist und dass eine zweite Mehrzahl von Magneten an der Bodenfläche angeordnet
und fixiert ist, wobei die Lage der ersten Mehrzahl mit der Lage der zweiten Mehrzahl
korrespondiert und wobei ein Nordpol eines Magneten der ersten Mehrzahl mit einem
Südpol eines korrespondierenden Magnetes der zweiten Mehrzahl korrespondiert, so dass
Luftmatratzen gleicher Bauart flächenbündig übereinander anordbar und magnetisch anziehend
miteinander fixierbar sind, ohne dass es einer selbsttätigen Ausrichtung der Magnete
bedarf.
[0018] Eine andere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze gemäß der ersten Alternative
sieht vor, dass eine dritte Mehrzahl von Magneten in einer ersten Teilfläche der Seitenfläche
angeordnet und fixiert ist und dass eine vierte Mehrzahl von Magneten an einer der
ersten Teilfläche gegenüberliegenden zweiten Teilfläche der Seitenfläche angeordnet
und fixiert ist, wobei die Lage der dritten Mehrzahl mit der Lage der vierten Mehrzahl
korrespondiert und wobei ein Nordpol eines Magneten der dritten Mehrzahl mit einem
Südpol eines korrespondierenden Magnetes der vierten Mehrzahl korrespondiert, so dass
Luftmatratzen gleicher Bauart flächenbündig nebeneinander anordbar und magnetisch
anziehend miteinander fixierbar sind, ohne dass es einer selbsttätigen Ausrichtung
der Magnete bedarf.
[0019] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze gemäß einer zweiten Alternative
sieht vor, dass eine erste Mehrzahl von Magneten in der Sitz- und Liegefläche angeordnet
ist und dass eine zweite Mehrzahl von Magneten an der Bodenfläche angeordnet ist,
wobei die Lage der ersten Mehrzahl mit der Lage der zweiten Mehrzahl korrespondiert
und wobei die Kammern derart an die Größe des jeweils aufgenommenen Magneten angepasst
sind, dass sich ein Magnet in seiner Kammer frei bewegen und derart ausrichten kann,
so dass eine magnetische und flächenbündige Verbindung von Luftmatratzen gleicher
Bauart übereinander möglich ist. Dadurch ist eine selbsttätige Ausrichtung der Magnete
ermöglicht, so dass eine bestimmte obere oder untere Seite einer Luftmatratze mit
einer beliebigen unteren beziehungsweise oberen Seite einer korrespondierenden Luftmatratze
bei beliebiger Ausrichtung der beiden korrespondierenden Seiten magnetisch verbindbar
ist.
[0020] Eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Luftmatratze gemäß der zweiten Alternative
sieht vor, dass eine dritte Mehrzahl von Magneten in einer ersten Teilfläche der Seitenfläche
angeordnet ist und dass eine vierte Mehrzahl von Magneten an einer der ersten Teilfläche
gegenüberliegenden zweiten Teilfläche der Seitenfläche angeordnet ist, wobei die Lage
der dritten Mehrzahl mit der Lage der vierten Mehrzahl korrespondiert und wobei die
Kammern derart an die Größe des jeweils aufgenommenen Magneten angepasst sind, dass
sich ein Magnet in seiner Kammer frei bewegen und derart ausrichten kann, dass eine
magnetische und vorzugsweise flächenbündige Verbindung von Luftmatratzen gleicher
Bauart nebeneinander unabhängig von einer Ausrichtung der korrespondierenden Seiten
zueinander möglich ist.
[0021] Eine Anordnung umfasst eine Mehrzahl von Luftmatratzen. Erfindungsgemäß handelt es
sich um mehrere zuvor beschriebene, also erfindungsgemäße Luftmatratzen. Die Luftmatratzen
sind nebeneinander und/oder übereinander angeordnet und magnetisch miteinander verbunden.
Dadurch ist auf einfache Weise ein beliebig großes und beliebig starkes inselartiges
Feld für eine Wasserfläche bildbar. Bevorzugt ist aus zwei einzelnen Luftmatratzen
ein Verbund bildbar, der gleichzeitig von zwei Personen nutzbar ist.
[0022] Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Figur näher erläutert. Dabei zeigt die
- Figur 1
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Luftmatratze.
[0023] Die in
Figur 1 gezeigte Luftmatratze 1 ist im Wesentlichen quaderförmig und weist einen Hohlraum
2 auf, der über eine Einlassöffnung 9 mit Luft gefüllt werden kann. Ist der Hohlraum
2 ausreichend mit Luft gefüllt, kann die Einlassöffnung 9 luftdicht verschlossen werden.
[0024] Der Hohlraum 2 ist oberseitig durch eine Sitz- und Liegefläche 3, unterseitig durch
eine der der Sitz- und Liegefläche 3 gegenüberliegend angeordnete Bodenfläche 4 und
eine umlaufende, die Sitz- und Liegefläche 3 und die Bodenfläche 4 verbindende Seitenfläche
5 begrenzt. Die Seitenfläche 5 weist dabei vier Teilflächen auf.
[0025] An allen vier Teilflächen der Seitenfläche 5 ist jeweils ein Kammerverbund angeordnet.
Jeder Kammerverbund umfasst alternierend angeordnete Kammern 7 und Leerkammern 8.
In jeder Kammer 7 befindet sich ein als Permanentmagnet ausgebildeter Magnet 6.
[0026] Dadurch ist eine Teilfläche einer baugleichen, hier nicht gezeigten weiteren Luftmatratze
1 flächenbündig an eine der beiden hier gezeigten Teilflächen derart anlegbar, dass
sich die korrespondierenden Teilflächen zweier Luftmatratzen 1 selbsttätig magnetisch
miteinander verbinden. Insbesondere ist es möglich, dass sich die korrespondierenden
Teilflächen eine magnetische Verbindung eingehend vollständig überdecken.
[0027] An der Sitz- und Liegefläche 3 ist ebenfalls ein Kammerverbund angeordnet, wobei
auch hier jeder Kammerverbund alternierend angeordnete Kammern 7 und Leerkammern 8
umfasst, wobei sich in jeder Kammer 7 ein als Permanentmagnet ausgebildeter Magnet
6 befindet.
[0028] An der Bodenfläche 4 ist ebenfalls ein Kammerverbund angeordnet, der alternierend
angeordnete, aber hier nicht erkennbare Kammern 7 und Leerkammern 8 umfasst, wobei
sich in jeder Kammer 7 ein als Permanentmagnet ausgebildeter, ebenfalls nicht erkennbarer
Magnet 6 befindet. Die Lage dieser Magnete 6 der Bodenfläche 4 korrespondiert mit
der Lage der Magnete 6 der Sitz- und Liegefläche 3. Die Ausrichtung der jeweiligen
Magnetfelder dieser Magnete 6 der Bodenfläche 4 ist umgekehrt zur Ausrichtung der
jeweiligen Magnetfelder der Magnete 6 der Sitz- und Liegefläche 3. Dadurch ist eine
Bodenfläche 4 einer baugleichen, hier nicht gezeigten weiteren Luftmatratze 1 flächenbündig
auf die hier gezeigte Sitz- und Liegefläche 3 derart auflegbar, dass sich die Flächen
4, 3 vollständig überdecken und selbsttätig magnetisch miteinander verbinden.
[0029] Eine Luftmatratze (1) weist mindestens einem Hohlraum (2) zum Befüllen mit Luft auf,
der durch eine Sitz- und Liegefläche (3), eine gegenüber der Sitz- und Liegefläche
(3) angeordnete Bodenfläche (4) und eine umlaufende, die Sitz- und Liegefläche (3)
und die Bodenfläche (4) verbindende Seitenfläche (5) begrenzt ist Die Luftmatratze
(1) ist dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenflächen (5), Sitz- und Liegefläche
(3) und der Bodenfläche (4) Magnete (6) Verbaut sind, um die Verbindung von Luftmatratzen(1)
gleicher Bauart zu gewährleisten. Diese Magnete (6) befinden sich in abgetrennten
Kammern (7), um eine interne Verbindung, im Luft befüllten Zustand zu vermeiden. Die
Abstände zwischen den Kammern(7) mit den Magneten(5) werden durch leere Kammern(8)
gewährleistet. Die Stärke der Magnete (5), sowie die Abstände der Kammern(7) mit Magnet(5)
kann je nach Größe des Produktes variieren.
[0030] Bevorzugt sind die zur Verbindung genutzten Magnete (6) in dafür vorgesehenen Kammern
(8) eingearbeitet, die ein leicht größeres Volumen als der Magnet (5) haben, damit
sich dieser frei darin bewegen kann, um die Polungskompatibilität sicherzustellen.
[0031] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die zur Verbindung genutzten Magnete (5) eine Ummantelung
aufweisen, um etwaige Beschädigung durch Reibung zu verhindern.
[0032] Bevorzugt ist vorgesehen, dass sich diese mit anderen Luftmatratzen (1) aus vorangegangenen
Ansprüchen verbinden lässt und somit ein Konstrukt oder Gebilde beliebiger Größe entsteht,
dies kann auf horizontaler und vertikaler ebene geschehen.
[0033] Die Erfindung betrifft eine Luftmatratze mit mindestens einem Hohlraum zum Befüllen
mit Luft.
[0034] Bekannte Luftmatratzen werden im aufgeblasenen Zustand z. B. in öffentlichen Bereichen
als Sitz- und/oder Liegefläche genutzt. Wird die Luft aus den Luftmatratzen herausgelassen,
kann das Volumen einer Luftmatratze im Vergleich zum aufgeblasenen Zustand stark verringert
werden. Die Luftmatratze ist dann leicht transportierbar.
[0035] Luftmatratzen werden häufig zum Sonnenbaden, als Schwimmhilfe oder als Floß verwendet.
Diese gibt es bisher nur als single- bzw. Partnerluftmatratzen
[0036] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Luftmatratze mit einem hohen Maß
an kreativen Verbindungsmöglichkeiten zu schaffen, die von Personen mit erfindungsgemäßen
Luftmatratzen gemeinschaftlich verwirklicht werden kann.
[0037] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Luftmatratze gemäß dem Hauptanspruch. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0038] Demnach betrifft die Erfindung eine Luftmatratze mit mindestens einem Hohlraum zum
Befüllen mit Luft, der durch eine Sitz- und Liegefläche, eine gegenüber der Sitz-
und Liegefläche angeordnete Bodenfläche und eine umlaufende, die Sitz- und Liegefläche
und die Bodenfläche verbindende Seitenfläche begrenzt ist, bei der an den Seitenflächen,
Sitz- und Liegefläche und der Bodenfläche Magnete zur Verbindung mehrerer erfindungsgemäßer
Luftmatratzen untergebracht sind, wobei diese in einzelnen abgetrennten Kammern immer
abwechselnd mit Magnet und Leerraum angeordnet sind. Der Abstand der mit Magneten
versehenen Kammern wird durch die leeren Kammern sichergestellt, dies wiederum bedeutet,
dass ein Mindestabstand eingehalten wird um eine interne Verbindung im mit Luft befüllten
Zustand zu vermeiden.
[0039] Durch die Polung der Magnete, werden die Kammern an den Seitenflächen, Sitz- und
Liegefläche und der Bodenfläche der Luftmatratze soweit an die Größe des Magneten
angepasst, dass sich diese in den Kammern frei bewegen können und somit eine störungsfreie,
nicht abstoßende Verbindung zweier erfindungsgemäßer Luftmatratzen möglich ist.
[0040] Des Weiteren sind die Magnete ummantelt, um eine durch etwaige Reibung entstehenden
Schaden zu vermeiden.
[0041] Durch diese erfindungsgemäße Luftmatratze ist es möglich sich mit anderen erfindungsgemäßen
Luftmatratzen zu verbinden und somit ein Konstrukt aus diesen zu erschaffen, dabei
sind eine Vielzahl von Gebilden möglich. Von größeren Partnerliegeflächen bis hin
zu riesigen Partyinseln. Dies wird ermöglicht durch ein Backstein Verarbeitungsprinzip,
welche den Verbund der erfindungsgemäßen Luftmatratzen je nach Anzahl solcher stabiler
macht. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die die erfindungsgemäßen Luftmatratzen
nicht nur auf Horizontaler Ebene, sondern auch vertikal übereinander verbunden werden
können.
[0042] Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnung, die eine vorteilhafte Ausführungsform
zeigen, beispielhaft erläutert. Es zeigt:
1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Luftmatratze;
[0043] In der 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Luftmatratze 1 dargestellt.
Die Luftmatratze 1 weist einen Hohlraum 2 auf, der über eine Einlassöffnung 9 mit
Luft gefüllt werden kann. Ist der Hohlraum 2 ausreichend mit Luft gefüllt, kann die
Einlassöffnung 9 luftdicht verschlossen werden.
[0044] Der Hohlraum 2 ist durch eine Sitz- und Liegefläche 3, eine gegenüber der Sitz- und
Liegefläche angeordnete Bodenfläche 4 und eine umlaufende, die Sitz- und Liegefläche
3 und die Bodenfläche 4 verbindende Seitenfläche 5 begrenzt. Die Seitenfläche 5 weist
dabei vier Teilflächen auf.
[0045] An allen Seitenfläche 5 ist ein Kammerverbund, bestehend aus abwechselnd Kammern
mit Magneten 7 und Leerkammern 8.
[0046] An der Sitz- und Liegefläche 3 sowie an der Bodenfläche 4 ist ein Kammerverbund,
bestehend aus abwechselnd Kammern mit Magneten 7 und Leerkammern 8.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 1
- Luftmatratze
- 2
- Hohlraum
- 3
- Sitz- und Liegefläche
- 4
- Bodenfläche
- 5
- Seitenfläche
- 6
- Magnet
- 7
- Kammer
- 8
- Leerkammer
- 9
- Einlassöffnung
1. Luftmatratze (1) mit mindestens einem Hohlraum (2) zum Befüllen mit Luft, der durch
eine Sitz- und Liegefläche (3), eine gegenüber der Sitz- und Liegefläche (3) angeordnete
Bodenfläche (4) und eine umlaufende, die Sitz- und Liegefläche (3) und die Bodenfläche
(4) verbindende Seitenfläche (5) begrenzt ist,
dadurch gekennzeichnet, dass an der Seitenfläche (5), an der Sitz- und Liegefläche (3) und an der Bodenfläche
(4) jeweils in abgetrennten Kammern (7) eingearbeitete Magnete (6) zur Verbindung
von Luftmatratzen (1) gleicher Bauart angeordnet sind.
2. Luftmatratze (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewährleistung von Abständen zwischen den abgetrennten Kammern (7), in welche
die Magneten (6) eingearbeitet sind, Leerkammern (8) angeordnet sind.
3. Luftmatratze (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der Magnete (6) sowie die Abstände der Kammern (7) mit den Magneten (6)
je nach Größe der Luftmatratze (1) variieren.
4. Luftmatratze (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenfläche (5) vier Teilflächen aufweist.
5. Luftmatratze (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Kammern (7) ein leicht größeres Volumen als die Magnete (6) aufweisen.
6. Luftmatratze (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete (6) eine Ummantelung aufweisen.
7. Luftmatratze (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Mehrzahl von Magneten (6) in der der Sitz- und Liegefläche (3) angeordnet
und fixiert ist und dass eine zweite Mehrzahl von Magneten (6) an der Bodenfläche
(4) angeordnet und fixiert ist, wobei die Lage der ersten Mehrzahl mit der Lage der
zweiten Mehrzahl korrespondiert und wobei ein Nordpol eines Magneten der ersten Mehrzahl
mit einem Südpol eines korrespondierenden Magnetes der zweiten Mehrzahl korrespondiert,
so dass Luftmatratzen (1) gleicher Bauart flächenbündig übereinander anordbar und
magnetisch anziehend miteinander fixierbar sind.
8. Luftmatratze (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte Mehrzahl von Magneten (6) in einer ersten Teilfläche der Seitenfläche
(5) angeordnet und fixiert ist und dass eine vierte Mehrzahl von Magneten (6) an einer
der ersten Teilfläche gegenüberliegenden zweiten Teilfläche der Seitenfläche (5) angeordnet
und fixiert ist, wobei die Lage der dritten Mehrzahl mit der Lage der vierten Mehrzahl
korrespondiert und wobei ein Nordpol eines Magneten der ersten Mehrzahl mit einem
Südpol eines korrespondierenden Magnetes der zweiten Mehrzahl korrespondiert, so dass
Luftmatratzen (1) gleicher Bauart flächenbündig nebeneinander anordbar und magnetisch
anziehend miteinander fixierbar sind.
9. Luftmatratze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine erste Mehrzahl von Magneten (6) in der der Sitz- und Liegefläche (3) angeordnet
ist und dass eine zweite Mehrzahl von Magneten (6) an der Bodenfläche (4) angeordnet
ist, wobei die Lage der ersten Mehrzahl mit der Lage der zweiten Mehrzahl korrespondiert
und wobei die Kammern (7) derart an die Größe des jeweils aufgenommenen Magneten (6)
angepasst sind, dass sich ein Magnet (6) in seiner Kammer (7) frei bewegen und derart
ausrichten kann, so dass eine nicht abstoßende, magnetische und flächenbündige Verbindung
von Luftmatratzen (1) gleicher Bauart übereinander möglich ist.
10. Luftmatratze (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass dritte Mehrzahl von Magneten (6) in einer ersten Teilfläche der Seitenfläche (5)
angeordnet ist und dass eine vierte Mehrzahl von Magneten (6) an einer der ersten
Teilfläche gegenüberliegenden zweiten Teilfläche der Seitenfläche (5) angeordnet ist,
wobei die Lage der dritten Mehrzahl mit der Lage der vierten Mehrzahl korrespondiert
und wobei die Kammern (7) derart an die Größe des jeweils aufgenommenen Magneten (6)
angepasst sind, dass sich ein Magnet (6) in seiner Kammer (7) frei bewegen und derart
ausrichten kann, so dass eine nicht abstoßende, magnetische und flächenbündige Verbindung
von Luftmatratzen (1) gleicher Bauart nebeneinander möglich ist.
11. Anordnung einer Mehrzahl von Luftmatratzen (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die Luftmatratzen (1) nebeneinander und/oder übereinander miteinander magnetisch
verbunden sind.