[0001] Die Erfindung betrifft einen Staubsauger mit einer Saugdüse zum Aufsaugen von Schmutz
und/oder Staub, insbesondere Grobgut und/oder Feinstaub, von einem Boden mittels einer
Saugluftströmung und mit einem Handteil zum manuellen Bewegen der Saugdüse über den
Boden, wobei die Saugdüse ein Gehäuse, einen innerhalb des Gehäu¬ses gebildeten Saugraum
mit einer bodenseitigen, einen Saugmund bildenden Öffnung, einen in den Saugraum mündenden
Saugkanal zum Führen der Saugluftströmung und ein Stützelement aufweist, wobei das
Stützelement mittels eines vorzugsweise elektrischen Aktuators relativ zur Unterseite
der Saugdüse verfahrbar ist, um durch ein Ausfahren des Stützelements den Abstand
des Saugmunds vom Boden wenigstens bereichsweise zu erhöhen und durch ein Einfahren
des Stützelements den Abstand des Saugmunds vom Boden wenigstens bereichsweise zu
verringern.
[0002] Ein Staubsauger der eingangs genannten Art ist aus der
EP 2 098 150 B1 bekannt. Die Saugdüse des dort beschriebenen Staubsaugers soll universell auf Teppichböden
und auf Hartböden einsetzbar sein und dabei sowohl gute Saugeigenschaften für Feinstaub
als auch für Grobgut aufweisen. Dazu ist die Saugdüse mit einer separat schaltbaren
Zusatzeinrichtung zum Saugen von Grobgut versehen, mit der zwischen der zu reinigenden
Bodenfläche und dem Saugmund ein größerer Abstand erzielbar ist als in einem regulären
Saugbetrieb. Um die Saugdüse anzuheben und damit einen größeren Abstand des Saugmundes
von dem Boden zu erzielen, schlägt die
EP 2 098 150 B1 Stützrollen vor, die vertikal verstellbar sind, so dass die Saugdüse durch Ausfahren
der Stützrollen auf ein höheres Niveau anhebbar ist. In diesem höheren Niveau kann
Grobgut besser unter die Saugdüse und damit auch unter den Saugmund gelangen und somit
abgesaugt werden. Zur Betätigung der ausführbaren Abstützrollen wird eine auf der
Oberseite der Saugdüse angeordnete Betätigungsvorrichtung vorgeschlagen.
[0003] Darüber hinaus ist es aus der Praxis bekannt, dass Saugdüsen für Staubsauger derart
zwischen zwei Stellungen umschaltbar sind, dass in einer Teppichbodenstellung eine
insbesondere für das Saugen von Teppichböden geeignete Stellung der Saugdüse erzielt
wird und in einer Hartbodenstellung dementsprechend eine besonders für das Saugen
von Hartböden geeignete Stellung. Typischerweise ist der Abstand des Saugmunds von
dem zu saugenden Boden in der Teppichbodenstellung geringer als in der Hartbodenstellung.
Ein Wechsel zwischen diesen beiden Stellungen kann z.B. dadurch erfolgen, dass eine
oder mehrere Borstenreihen aus der Unterseite der Saugdüse ausgefahren werden, die
die Saugdüse insgesamt in einen größeren Abstand vom Boden bringen. Zur Umstellung
zwischen der Teppichbodenstellung und der Hartbodenstellung ist bei den aus der Praxis
bekannten Saugdüsen häufig ein Fußschalter vorgesehen.
[0004] Problematisch bei den herkömmlichen Staubsaugern ist jedoch, dass die bekannten Saugdüsen
nur mit relativ großem Aufwand auch ein verlässliches Absaugen von Grobgut in allen
Situationen gewährleisten können. Trotz verschiedener Einstellungsmöglichkeiten der
Saugdüse können nämlich häufig nur mit großem Aufwand derartige Einstellungen der
Saugdüse erzielt werden, die in der jeweiligen Situation tatsächlich auch ein verlässliches
Absaugen von Grobgut gewährleisten.
[0005] Ausgehend von dieser Situation ist es die Aufgabe der Erfindung, einen derartigen
Staubsauger anzugeben, der mit geringem Aufwand eine Anpassung seiner Saugdüse an
eine jeweilige Situation ermöglicht, um auch ein verlässliches Absaugen von Grobgut
zu gewährleisten.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Erfindungsgemäß ist somit ein Staubsauger mit einer Saugdüse zum Aufsaugen von Schmutz
und/oder Staub, insbesondere Grobgut und/oder Feinstaub, von einem Boden mittels einer
Saugluftströmung und mit einem Handteil zum manuellen Bewegen der Saugdüse über den
Boden vorgesehen, wobei die Saugdüse ein Gehäuse, einen innerhalb des Gehäuses gebildeten
Saugraum mit einer bodenseitigen, einen Saugmund bildenden Öffnung, einen in den Saugraum
mündenden Saugkanal zum Führen der Saugluftströmung und ein Stützelement aufweist,
wobei das Stützelement mittels eines vorzugsweise elektrischen Aktuators relativ zur
Unterseite der Saugdüse verfahrbar ist, um durch ein Ausfahren des Stützelements den
Abstand des Saugmunds vom Boden wenigstens bereichsweise zu erhöhen und durch ein
Einfahren des Stützelements den Abstand des Saugmunds vom Boden wenigstens bereichsweise
zu verringern, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator mittels eines am Handteil
angeordneten manuell betätigbaren Schalters ansteuerbar ist.
[0008] Es ist somit ein wesentlicher Aspekt der Erfindung, dass der Abstand des Saugmunds
vom Boden mittels eines derartigen Schalters steuerbar ist, der am Handteil des Staubsaugers
angeordnet und damit von einem Verwender des Staubsaugers auf einfache Weise manuell
betätigbar ist. Wird das Handteil vom Verwender gehalten, um die Saugdüse über den
zu saugenden Boden zu bewegen, bedarf es aufgrund des am Handteil angeordneten Schalters
zu dessen manueller Betätigung lediglich einer kleinen Bewegung eines Fingers des
Verwenders, was die Höhenverstellung der Saugdüse bei dem erfindungsgemäßen Staubsauger
besonders einfach macht. Im Übrigen sei darauf hingewiesen, dass die vorliegende Beschreibung
des erfindungsgemäßen Staubsaugers sowie seiner bevorzugten Weiterbildung in der Art
erfolgt, dass der Staubsauger in seiner Betriebsposition beschrieben wird, in der
er mit seiner Saugdüse auf einem Boden aufsteht.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind eine Arbeitsstellung des
Stützelements für einen regulären Saugbetrieb und eine temporäre Grobgutstellung des
Stützelements für ein gegenüber der Arbeitsstellung verbessertes Absaugen von Grobgut
vorgesehen, wobei das Stützelement zur Einnahme der temporären Grobgutstellung gegenüber
seiner Arbeitsstellung weiter ausgefahren ist, so dass in der temporären Grobgutstellung
wenigstens bereichsweise ein größerer Abstand des Saugmunds vom Boden erzielt ist
als in der Arbeitsstellung. Gemäß dieser bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann
also die Saugdüse des Staubsaugers von einer Stellung, die grundsätzlich gut für das
Saugen des jeweiligen Bodens geeignet ist, vorübergehend in eine andere Stellung versetzt
werden, in der eine verbesserte Absaugung von Grobgut bereitgestellt wird. Dazu wird
das Stützelement temporär weiter ausgefahren, so dass aufgrund des damit verbundenen
größeren Abstands des Saugmunds vom Boden Grobgut besser unter die Saugdüse und damit
unter den Saugmund gelangen kann, so dass es abgesaugt wird.
[0010] Dabei kann der Abstand des Saugmunds vom Boden in der temporären Grobgutstellung
des Stützelements um einen vorbestimmten Absolutbetrag oder um einen vorbestimmten
Relativbetrag größer sein als in der Arbeitsstellung des Stützelements. Das bedeutet
also, dass vorgesehen sein kann, dass aufgrund des Ausfahrens des Stützelements in
der temporären Grobguteinstellung der Saugmund in einem bestimmten Bereich z.B. 5
mm weiter entfernt vom Boden ist als in der Arbeitsstellung. Alternativ dazu kann
jedoch vorgesehen sein, dass das Anheben der Saugdüse und damit das Entfernen des
Saugmunds vom Boden in Abhängigkeit von dem in der Arbeitsstellung des Stützelements
bestehenden Abstands des Saugmunds vom Boden erfolgt, nämlich z.B. die Saugdüse immer
zusätzlich um einen vorgebbaren Wert, beispielsweise um 50 % des in der Arbeitsstellung
des Stützelements bestehenden Abstands des Saugmunds vom Boden angehoben wird. Im
Übrigen ist es ganz besonders bevorzugt, dass das Stützelement zur Einnahme der temporären
Grobgutstellung von dem am Handteil angeordneten manuell betätigbaren Schalter ansteuerbar
ist. Dies ermöglicht es einem Verwender des Staubsaugers nämlich, wie oben schon angesprochen,
die Saugdüse mittels lediglich eines Fingers zu betätigen und sie in einen größeren
Abstand zum Boden zu bringen, um die Grobgutabsaugung zu verbessern.
[0011] Die Ansteuerung des Aktuators für das Stützelement kann nun auf unterschiedliche
Weisen ausgestaltet sein. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist
der Aktuator mit dem Schalter über eine Steuereinrichtung verbunden und die Steuereinrichtung
ist derart eingerichtet, dass bei einer manuellen Aktivierung des Schalters über eine
vorbestimmte Aktivierungszeitdauer hinaus das Stützelement von seiner Arbeitsstellung
in die temporäre Grobgutstellung gebracht wird, dort solange gehalten wird, wie die
manuelle Aktivierung des Schalters anhält, und danach wieder in seine Arbeitsstellung
zurückkehrt. Eine entsprechend eingerichtete Steuereinrichtung erlaubt es also dem
Verwender des Staubsaugers, eine für eine verbesserte Grobgutabsaugung geeignete Stellung
der Saugdüse temporär dadurch zu erreichen, dass er den Schalter aktiviert und solange
aktiviert hält, wie die verbesserte Grobgutabsaugung aufrechterhalten werden soll.
[0012] Ganz besonders bevorzugt ist dazu der manuell betätigbare Schalter am Handteil ein
Druckknopf oder ein Schiebeschalter. Ein Druckknopf bzw. ein Schiebeschalter ist nämlich
derart ausgestaltbar, dass er ohne viel Mühe auch für eine gewisse Zeitdauer manuell
aktiviert werden kann, nämlich für eine gewisse Zeitdauer gedrückt oder verschoben
gehalten werden kann, um damit die temporäre Grobgutstellung des Stützelements zu
erzielen. Dass mittels der Steuereinrichtung der Aktuator nur für die Zeitdauer des
Aktivierens des Schalters derart angesteuert wird, dass das Stützelement von seiner
Arbeitsstellung in die temporäre Grobgutstellung gebracht wird, hat im Übrigen auch
den Vorteil, dass der Verwender nicht vergessen kann, nach der von ihm gewünschten
verbesserten Grobgutabsaugung wieder in den regulären Betrieb zurückzuschalten. Sobald
der Verwender nämlich den Schalter nicht mehr betätigt, erfolgt bei der vorliegenden
Ausgestaltung automatisch eine Rückkehr des Stützelements in seine Arbeitsstellung.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung sind zwei voneinander verschiedene
Arbeitsstellungen des Stützelements vorgesehen, nämlich einerseits eine Teppichbodenstellung
des Stützelements und andererseits eine Hartbodenstellung des Stützelements, wobei
das Stützelement in der Hartbodenstellung weiter ausgefahren ist als in der Teppichbodenstellung,
so dass in der Hartbodenstellung wenigstens bereichsweise ein größerer Abstand des
Saugmunds vom Boden erzielt ist als in der Teppichbodenstellung, wobei der Aktuator
von dem manuell betätigbaren Schalter am Handteil zur Umschaltung zwischen der Teppichbodenstellung
und der Hartbodenstellung ansteuerbar ist. Es ist möglich, dass der Saugmund durch
Betätigen des Schalters derart angehoben wird, dass in der Grobgutstellung der Abstand
des Saugmundes vom Boden größer als der Abstand des Saugmunds vom Boden in der Hartbodenstellung
ist. Diese bevorzugte Weiterbildung der Erfindung erlaubt es einem Verwender des Staubsaugers
also, eine Umschaltung der Saugdüse zwischen verschiedenen Stellungen, die für unterschiedliche
Arten von zu reinigenden Böden geeignet sind, ebenfalls mittels des manuell betätigbaren
Schalters am Handteil des Staubsaugers durchzuführen.
[0014] Um nun auf besonders einfache und verlässliche Weise dem Verwender die Möglichkeit
zu bieten, mittels des manuellen Schalters einerseits eine Umschaltung zwischen der
Teppichbodenstellung und der Hartbodenstellung und andererseits eine Umschaltung zwischen
der jeweiligen Arbeitsstellung und der temporären Grobgutstellung zu ermöglichen,
ist gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung der Aktuator mit dem Schalter
über eine Steuereinrichtung verbunden, und zwar über die zuvor schon angesprochene
Steuereinrichtung oder über eine davon verschiedene Steuereinrichtung, wobei die entsprechende
Steuereinrichtung derart ausgestaltet ist, dass bei einer manuellen Aktivierung des
Schalters, die eine vorbestimmte Umschaltzeitdauer unterschreitet, der Aktuator zur
Umschaltung zwischen der Teppichbodenstellung und der Hartbodenstellung angesteuert
wird. Mit anderen Worten kann auf diese Weise vorgesehen sein, dass z.B. durch ein
kurzes Drücken des als Taster ausgestalteten manuell betätigbaren Schalters eine Umschaltung
zwischen der Teppichbodenstellung und der Hartbodenstellung erzielt wird. Dabei meint
eine Umschaltung zwischen diesen beiden Stellungen sowohl einen Wechsel von der Teppichbodenstellung
in die Hartbodenstellung als auch umgekehrt.
[0015] In Kombination mit der weiter oben beschriebenen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung,
gemäß der eine Umschaltung zwischen der Arbeitsstellung des Stützelements und der
temporären Grobgutstellung des Stützelements dadurch erzielt wird, dass der manuell
betätigbare Schalter für eine gewisse Zeitdauer aktiviert wird und das Stützelement
nur für die Zeitdauer dieser Aktivierung des Schalters in der temporären Grobgut-stellung
verbleibt, ergibt sich die Möglichkeit, die Saugdüse hinsichtlich ihrer verschiedenen
Stellungen und damit hinsichtlich ihrer Eignung für bestimmte Saugsituationen mit
einem einzigen Schalter anzusteuern, und zwar in Abhängigkeit von der Art der Betätigung
des Schalters. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang vorzugsweise vorgesehen, dass
nach der Beendigung der Aktivierung des Schalters, die veranlasst hat, dass das Stützelement
in die temporäre Grobguteinstellung überführt wird, das Stützelement in diejenige
Arbeitsstellung zurückkehrt, von der es zu Beginn der Aktivierung des Schalters in
die temporäre Grobgutstellung gestartet ist. Ist also das Stützelement von der Teppichbodenstellung
in die temporäre Grobgutstellung gebracht worden, so kehrt das Stützelement nach Aktivierung
des Schalters gemäß dieser Weiterbildung der Erfindung auch wieder in die Teppichbodenstellung
zurück. Entsprechendes gilt für die Hartboden-stellung des Stützelements.
[0016] Für die Verwirklichung der zuletzt beschriebenen bevorzugten Weiterbildung der Erfindung
ist vorzugsweise ein Positionssensor zur wenigstens mittelbaren Bestimmung der Stellung
des Stützelements vorgesehen. Kann die Stellung des Stützelements nämlich aktiv bestimmt
werden, so kann sichergestellt werden, dass das Stützelement nach seiner Überführung
in die temporäre Grobgutstellung tatsächlich in diejenige Arbeitsstellung zurückkehrt,
aus der es gekommen ist. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass der Aktuator mit
dem Stützelement mittels einer Spindel verbunden ist, die Stellung des Stützelements
eindeutig durch die Position der Spindel bestimmt ist und ein Positionssensor zur
Erfassung der Position der Spindel verwendet wird. Dieser Positionssensor ist vorzugsweise
zur Erfassung der Umdrehungen der Spindel ausgestaltet, und zwar ganz besonders bevorzugt
als wenigstens ein Hall-Sensor, mit dem die Umdrehungen und damit die Position der
Spindel detektierbar sind.
[0017] Um die Position der Spindel zu detektieren, können auch andere Varianten vorgesehen
sein. So können mehrere Hall-Sensoren an dem Aktuator platziert sein. Weiterhin kann
ein Schiebewiderstand vorgesehen sein, dessen Widerstandsänderung auch für die Erfassung
der Position genutzt werden kann. Schließlich kann die Position auch mittels mechanischer
Schalter ermittelt werden.
[0018] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist ferner eine solche Steuereinrichtung
zur Steuerung des Stützelements vorgesehen, mit der der Positionssensor zur Übermittlung
der erfassten Position der Spindel verbunden ist, wobei die Steuereinrichtung derart
ausgebildet ist, dass die Ansteuerung des Stützelements in Abhängigkeit von der erfassten
Position der Spindel erfolgt. Dies ermöglicht die schon angesprochene sichere Rückkehr
des Stützelements in die Arbeitsstellung, von der aus die temporäre Grobgutstellung
angefahren worden ist. Auch diese Steuereinrichtung kann eine der oben angesprochenen
Steuereinrichtungen sein oder von diesen verschieden.
[0019] Schließlich kann das Stützelement grundsätzlich als starres Element ausgestaltet
sein, mit dem die Saugdüse gegenüber dem Boden abstützbar ist. Um ein Bewegen der
Saugdüse in einem durch das Stützelement abgestützten Zustand zu erleichtern, kann
das Stützelement eine Gleitfläche aufweisen. Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung
der Erfindung ist das Stützelement jedoch mit einer Rolle oder/und mit einer Walze
versehen.
[0020] Erfindungsgemäß ist außerdem ein Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers mit einer
Saugdüse zum Aufsaugen von Schmutz und/oder Staub, insbesondere Grobgut und/oder Feinstaub,
von einem Boden mit einer Saugluftströmung und mit einem Handteil zum manuellen Bewegen
der Saugdüse dem Boden vorgesehen, wobei die Saugdüse ein Gehäuse, einen innerhalb
des Gehäuses gebildeten Saugraum mit einer bodenseitigen, einen Saugmund bildenden
Öffnung, einen in den Saugraum mündenden Saugkanal zum Führen der Saugluftströmung
und ein Stützelement aufweist, wobei das Stützelement mittels eines vorzugsweise elektrischen
Aktuators relativ zur Unterseite der Saugdüse verfahren wird, um durch ein Ausfahren
des Stützelements den Abstand des Saugmunds vom Boden wenigstens bereichsweise zu
erhöhen und durch ein Einfahren des Stützelements den Abstand des Saugmunds vom Boden
wenigstens bereichsweise zu verringern, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator
mittels eines am Handteil angeordneten ma-nuell betätigbaren Schalters angesteuert
wird.
[0021] Zusätzliche bevorzugte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich
in Analogie zu den zuvor beschriebenen bevorzugten Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Staubsaugers.
[0022] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der
Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter im Detail erläutert.
[0023] In den Zeichnungen zeigen
- Fig. 1
- einen Staubsauger gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer
perspektivischen Darstellung,
- Fig. 2
- die Saugdüse des in Fig. 1 dargestellten Staubsaugers gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
der Erfindung in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 3
- ein Diagramm zur Veranschaulichung der Überführung des Stützelements der Saugdüse
gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung von der Arbeitsstellung in
die temporäre Grobgutstellung,
- Fig. 4
- ein Diagramm zur Veranschaulichung der Überführung des Stützelements der Saugdüse
gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung von einer Hartbodenstellung
in eine Teppichbodenstellung und
- Fig. 5
- schematisch den gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgesehenen
Steuerungsablauf.
[0024] Aus Fig. 1 ist ein Staubsauger 1 mit einem Handhabungsrohr 2, einem Grundgehäuse
3 sowie einer Saugdüse 4 ersichtlich, die auf einen Boden 5 aufgesetzt ist. In dem
Grundgehäuse 3 des Staubsaugers 1 ist ein nicht weiter dargestellter Staubsammelraum
vorgesehen, der einen ebenfalls nicht dargestellten Staubfilterbeutel aufweist, in
dem mittels einer Saugluftströmung von dem Boden 5 mitgerissene Staub- und/oder Schmutzpartikel
gesammelt werden. Dazu ist eine strömungsdichte Verbindung zwischen der Saugdüse 4
und dem Staubsammelraum ausgebildet.
[0025] Weiterhin ist aus Fig.1 ersichtlich, dass der Staubsauger 1 gemäß dem vorliegend
beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung an dem der Saugdüse 4
abgewandten Ende des Handhabungsrohrs 2 ein Handteil 17 aufweist, mit dem der Staubsauger
1 und damit die Saugdüse 4 über den Boden 5 bewegt werden kann. Am Handteil 17 geht
ein Netzkabel 19 zur Versorgung des Staubsaugers 1 mit elektrischem Strom ab. Darüber
hinaus ist am Handteil 17 ein Schalter 18 angeordnet, mit dem der Staubsauger 1 steuerbar
ist, wie im Folgenden im Detail erläutert.
[0026] In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass die vorliegen beschriebene Bauform
des Staubsaugers 1 für die Erfindung natürlich nicht beschränkend ist. Insbesondere
liegen nämlich auch derartige, vorliegend nicht im Einzelnen beschriebene Staubsauger
im Rahmen der Erfindung, bei denen das Grundgehäuse nicht direkt am Handhabungsrohr
angeordnet ist, sondern z.B. mittels eines Schlauchs mit dem an seinen Enden die Saugdüse
bzw. das Handteil aufweisenden Handhabungsrohr verbunden ist.
[0027] Fig. 2 zeigt die Saugdüse 4 des Staubsaugers 1 gemäß dem vorliegend beschriebenen
bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch in einer Seitenansicht.
Die Saugdüse 4 weist ein Gehäuse 6 aus Kunststoff auf, dessen Unterseite 7 zum Boden
5 hin ausgerichtet ist. In Vorhubrichtung r vorne an der Saugdüse 4 ist in dem Gehäuse
6 ein quer zur Vorhubrichtung r längs verlaufender Tunnel als Saugraum 8 ausgebildet.
In dem Saugraum 8 kann eine hier nicht weiter dargestellte Bürste zum Ablösen von
Schmutz- und/oder Staubpartikeln aus dem Boden 5 angeordnet sein. Der Saugraum 8 ist,
wie vorliegend nicht weiter im Detail dargestellt, strömungsdicht mit einem zum einem
nicht weiter dargestellten Gebläse führenden Saugkanal 9 verbunden, so dass der Saugraum
8 mit einer Saugluftströmung beaufschlagt werden kann. Mittels der Saugluftströmung
mitgerissene Schmutz- und/oder Staubpartikel gelangen somit aus dem Staubraum 8 durch
den Saugkanal 9 hindurch in den Staubsammelraum des Staubsaugers 1.
[0028] Im hinteren Bereich der Saugdüse 4 sind in den seitlichen Bereichen des Gehäuses
4 zwei Laufrollen 10 vorgesehen, von denen in Fig. 2 nur eine ersichtlich ist. Die
Achse 11 der Laufrollen 10 verläuft durch die durch die Unterseite 7 des Grundkörpers
6 der Saugdüse 4 aufgespannte Ebene, und zwar senkrecht zur Vorhubrichtung r. Der
Saugraum 8 wird nach vorne hin von einer flexiblen Dichtlippe 15 begrenzt, während
die rückseitige Grenze des Saugraums 8 von einer Borstenreihe 16 gebildet wird. Außerdem
weist der Saugraum 8 eine bodenseitige, einen Saugmund 21 bildende Öffnung auf, durch
den vom Boden 5 abgesaugter Schmutz in den Saugraum 8 gelangt.
[0029] Wesentlich ist nun, dass die Saugdüse 4 mit einem Stützelement 12 in Form einer Stützrolle
versehen ist, die mittels eines elektrischen Aktuators 13 verfahrbar ist. Und zwar
ist das Stützelement 12 relativ zur Unterseite 7 der Saugdüse 4 derart verfahrbar,
dass bei einem Ausfahren des Stützelements 12 der Abstand des Saugmunds 21 vom Boden
5 vergrößert werden kann und durch ein Einfahren des Stützelements 12 der Abstand
des Saugmunds 21 vom Boden 5 verringerbar ist. Das Ausfahren bzw. Einfahren des Stützelements
12 mittels des Aktuators 13 erfolgt mit Hilfe einer Spindel 14, mit der das Stützelement
12 mit dem Aktuator 13 verbunden ist.
[0030] In den Fig. 3, 4 und 5 ist dargestellt, wie der Aktuator 13 mittels des am Handteil
17 vorgesehenen Schalters 18 von einem Verwender des Staubsaugers 1 ansteuerbar ist,
um das Stützelement 12 in unterschiedliche Stellungen zu bringen. Dabei ist der grundsätzliche
Steuerungsablauf aus Fig. 5 ersichtlich. Dort ist gezeigt, dass der am Handteil 17
vorgesehene Schalter 18 mit einer Steuereinrichtung 19 verbunden ist. Die Steuereinrichtung
19 ist weiterhin mit dem Aktuator 13 verbunden, der mittels der Spindel 14 ein Verfahren
des Stützelements 12 bewirken kann. Der Spindel 14 benachbart ist ein Positionssensor
20 in Form eines Hall-Sensors angeordnet, mit dem die Position der Spindel 14 durch
Abzählen ihrer Umdrehungen erfassbar ist. Auf diese Weise kann der ebenfalls mit der
Steuereinrichtung 19 verbundene Positionssensor 20 der Steuereinrichtung 19 ein Signal
zuführen, das der Steuereinrichtung 19 aufgrund der Position der Spindel 14 einen
Rückschluss auf die Stellung des Stützelements 12 erlaubt. Insgesamt ist gemäß dem
vorliegend beschriebenen bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung damit folgende
Steuerung möglich:
[0031] Fig. 3 zeigt ein Diagramm, das den Abstand a des Saugmunds 21 vom Boden 5 in Abhängigkeit
von der Zeit t angibt. Zu Zeiten, die kleiner als t
1 sind, beträgt der Abstand a des Saugmunds 21 vom Boden 5 a = A, was dem vorbestimmten
Abstand des Saugmunds 21 vom Boden 5 in einer Arbeitsstellung zum regulären Saugen
des Bodens 5 entspricht. Von dieser Arbeitsstellung kann das Stützelement 12 in eine
temporäre Grobgutstellung überführt werden, nämlich weiter ausgefahren werden, in
welcher temporären Grobgutstellung der Abstand a auf einen größeren Wert a = G angehoben
wird. Auf diese Weise kann Grobgut einfacher unter die Saugdüse 4 und damit in den
Bereich des Saugmunds 21 gelangen, um von dort über den Saugraum 8 abgesaugt werden
zu können.
[0032] Die Steuerung durch den Verwender erfolgt über den manuell betätigbaren Schalter
18 am Handteil 17 des Staubsaugers 1, und zwar derart, dass der Verwender zum Zeitpunkt
t
1 den vorliegend als Taster ausgestalteten Schalter 18 drückt und ihn bis zum Zeitpunkt
t
2 gedrückt hält. Das Drücken des Schalters 18 zum Zeitpunkt t
1 führt zum Ausfahren des Stützelements 12, um den Abstand a des Saugmunds 21 vom Boden
5 auf den Wert a = G zu vergrößern, wobei dieser Abstand a = G solange gehalten wird,
wie auch der Verwender den Schalter 18 aktiviert hält. Nach Beendigung des Drückens
des Schalters 18 zum Zeitpunkt t
2 wird das Stützelement 12 wieder eingefahren, und zwar so weit, dass der Abstand zwischen
Saugmund 21 und Boden 5 wieder a = A beträgt, also dem für die Arbeitsstellung vorgesehenen
Abstand entspricht.
[0033] Alternativ kann der Verwender die Saugdüse 4 mittels des am Handteil 17 vorgesehenen
Schalters auch steuern, wie in Fig. 4 dargestellt. Hier betrifft die Steuerung des
Stützelements 12 die Umschaltung von einer Hartbodenstellung in eine Teppichbodenstellung,
wobei der Abstand des Saugmunds 21 vom Boden 5 in der Teppichbodenstellung geringer
ist als in der Hartbodenstellung. Konkret ist dazu vor dem Zeitpunkt t
3 ein Abstand a des Saugmunds 21 vom Boden 5 von a = H, entsprechend der Hartbodenstellung
des Stützelements 12 vorgesehen. Ein kurzes Drücken des am Handteil 17 vorgesehenen
Schalters 18 mit einer Zeitdauer von weniger als 1 s wird von der Steuerung 19 derart
interpretiert, dass der Verwender einen Wechsel zwischen der Hartbodenstellung des
Stützelements in die Teppichbodenstellung wünscht.
[0034] Ob ein Wechsel von der Teppichbodenstellung in die Hartbodenstellung gewünscht ist
oder umgekehrt, kann die Steuereinrichtung 19 dabei nicht aufgrund des Drückens des
Schalters 18 durch den Verwender erfassen. Unabhängig davon nämlich, in welche Richtung
die Umschaltung zwischen der Teppichbodenstellung und der Hartbodenstellung erfolgen
soll, muss der Verwender den Schalter 18 nämlich immer nur einmal kurz drücken. Allerdings
ist der Steuereinrichtung 19 aufgrund des vom Positionssensor 20 übermittelten Signals
die Position der Spindel 14 bekannt, so dass die Steuereinrichtung 19 mittels dieses
Signals auch feststellen kann, wo sich das Stützelement 12 befindet, insbesondere
nämlich, ob es sich in seiner Teppichbodenstellung befindet und in die Hartbodenstellung
überführt werden muss oder umgekehrt. Da im vorliegenden Beispiel der Steuerung aufgrund
des Positionssignals für die Spindel 14 bekannt ist, dass sich das Stützelement 12
in der Zeit vor t
3 in der Hartbodenstellung befunden hat, wird das Stützelement 12 auf das kurze Drücken
des Schalters 18 durch den Verwender hin so weit eingefahren, dass der Abstand a des
Saugmunds 21 vom Boden 5 auf den Wert a = T verringert wird, was dem vorbestimmten
Abstand für die Teppichbodenstellung entspricht.
Bezugszeichenliste
[0035]
- Staubsauger
- 1
- Handhabungsrohr
- 2
- Grundgehäuse
- 3
- Saugdüse
- 4
- Boden
- 5
- Gehäuse
- 6
- Unterseite
- 7
- Saugraum
- 8
- Saugkanal
- 9
- Laufrolle
- 10
- Achse
- 11
- Stützelement
- 12
- Aktuator
- 13
- Spindel
- 14
- Dichtlippe
- 15
- Borstenreihe
- 16
- Handteil
- 17
- Schalter
- 18
- Steuereinrichtung
- 19
- Positionssensor
- 20
- Saugmund
- 21
- Vorhubrichtung
- r
1. Staubsauger mit einer Saugdüse (4) zum Aufsaugen von Schmutz und/oder Staub, insbesondere
Grobgut und/oder Feinstaub, von einem Boden (5) mittels einer Saugluftströmung und
mit einem Handteil (17) zum manuellen Bewegen der Saugdüse (4) über den Boden (5),
wobei die Saugdüse (4) ein Gehäuse (6), einen innerhalb des Gehäuses (6) gebildeten
Saugraum (8) mit einer bodenseitigen, einen Saugmund (21) bildenden Öffnung, einen
in den Saugraum (8) mündenden Saugkanal (9) zum Führen der Saugluftströmung und ein
Stützelement (12) aufweist, wobei das Stützelement (12) mittels eines Aktuators (13)
relativ zur Unterseite (7) der Saugdüse (4) verfahrbar ist, um durch ein Ausfahren
des Stützelements (12) den Abstand des Saugmunds (21) vom Boden (5) wenigstens bereichsweise
zu erhöhen und durch ein Einfahren des Stützelements (12) den Abstand des Saugmunds
(21) vom Boden (5) wenigstens bereichsweise zu verringern, wobei der Aktuator (13)
mittels eines am Handteil (17) angeordneten manuell betätigbaren Schalters (18) ansteuerbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (13) mit dem Schalter (18) über eine Steuereinrichtung (19) verbunden
ist und dass die Steuereinrichtung (19) derart ausgestaltet ist, dass bei einer manuellen
Aktivierung des Schalters (18), die eine vorbestimmte Umschaltzeitdauer unterschreitet,
der Aktuator (13) zur Umschaltung zwischen der Teppichbodenstellung und der Hartbodenstellung
angesteuert wird.
2. Staubsauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Arbeitsstellung des Stützelements (12) für einen regulären Saugbetrieb und eine
temporäre Grobgutstellung des Stützelements (12) für ein gegenüber der Arbeitsstellung
verbessertes Absaugen von Grobgut vorgesehen sind, wobei das Stützelement (12) zur
Einnahme der temporären Grobgutstellung gegenüber seiner Arbeitsstellung weiter ausgefahren
ist, so dass in der temporären Grobgutstellung wenigstens bereichsweise ein größerer
Abstand des Saugmunds (21) vom Boden (5) erzielt ist als in der Arbeitsstellung.
3. Staubsauger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (13) mit dem Schalter (18) über eine Steuereinrichtung (19) verbunden
ist und die Steuereinrichtung (19) derart ausgestaltet ist, dass bei einer manuellen
Aktivierung des Schalters (18) über eine vorbestimmte Aktivierungszeitdauer hinaus
das Stützelement (12) von seiner Arbeitsstellung in die temporäre Grobgutstellung
gebracht wird, dort so lange gehalten wird, wie die manuelle Aktivierung des Schalters
(18) anhält, und danach wieder in seine Arbeitsstellung zurückkehrt.
4. Staubsauger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von voneinander verschiedenen Arbeitsstellungen des Stützelements (12)
vorgesehen sind, wobei die Arbeitsstellungen eine Teppichbodenstellung des Stützelements
(12) und eine Hartbodenstellung des Stützelements (12) umfasst und das Stützelement
(12) in der Hartbodenstellung weiter ausgefahren ist als in der Teppichbodenstellung,
so dass in der Hartbodenstellung wenigstens bereichsweise ein größerer Abstand des
Saugmunds (21) vom Boden (5) erzielt ist als in der Teppichbodenstellung, wobei der
Aktuator (13) von dem Schalter (18) zur Umschaltung zwischen der Teppichbodenstellung
und der Hartbodenstellung ansteuerbar ist.
5. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Positionssensor (20) zur wenigstens mittelbaren Bestimmung der Stellung des Stützelements
(12) vorgesehen ist.
6. Staubsauger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (13) mit dem Stützelement (12) mittels einer Spindel (14) verbunden
ist, die Stellung des Stützelements (12) eindeutig durch die Position der Spindel
(14) bestimmt ist und der Positionssensor (20) zur Erfassung der Position der Spindel
(14) angeordnet und eingerichtet ist.
7. Staubsauger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Positionssensor (20) wenigstens ein Hall-Sensor vorgesehen ist, vorzugsweise
zwei Hall-Sensoren vorgesehen sind, um die Umdrehungen und damit die Position der
Spindel (14) zu detektieren.
8. Staubsauger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung (19) zur Steuerung des Aktuators (13) vorgesehen ist, wobei
der Positionssensor (20) zur Übermittlung der erfassten Position der Spindel (14)
mit der Steuereinrichtung (19) verbunden ist und die Steuereinrichtung (19) derart
eingerichtet ist, dass die Ansteuerung des Aktuators (13) in Abhängigkeit von der
erfassten Position der Spindel (14) erfolgt.
9. Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers (1) mit einer Saugdüse (4) zum Aufsaugen
von Schmutz und/oder Staub, insbesondere Grobgut und/oder Feinstaub, von einem Boden
(5) mittels einer Saugluftströmung und mit einem Handteil (17) zum manuellen Bewegen
der Saugdüse (4) über den Boden, wobei die Saugdüse (4) ein Gehäuse (6), einen innerhalb
des Gehäuses (6) gebildeten Saugraum (8) mit einer bodenseitigen, einen Saugmund (21)
bildenden Öffnung, einen in den Saugraum (8) mündenden Saugkanal (9) zum Führen der
Saugluftströmung und ein Stützelement (12) aufweist, wobei das Stützelement (12) mittels
eines Aktuators (13) relativ zur Unterseite (7) der Saugdüse verfahren wird, um durch
ein Ausfahren des Stützelements (12) den Abstand des Saugmunds (21) vom Boden (5)
wenigstens bereichsweise zu erhöhen und durch ein Einfahren des Stützelements (12)
den Abstand des Saugmunds (21) vom Boden (5) wenigstens bereichsweise zu verringern,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aktuator (13) mittels eines am Handteil (17) angeordneten manuell betätigbaren
Schalters (18) angesteuert wird.