[0001] Die Erfindung betrifft einen faltbaren Rollstuhl mit beidseitig des Rollstuhls angeordneten
Seitenrahmen, einer Kreuzstrebe sowie Sitzrohren zur Aufnahme einer Sitzbespannung,
wobei die Kreuzstrebe, in den Sitzrohren abgewandten Bereichen, um parallel angeordnete
Schwenkachsen schwenkbar in den Seitenrahmen gelagert ist und die Drehachse der Streben
der Kreuzstrebe parallel zu diesen Schwenkachsen der Kreuzstrebe angeordnet ist, sowie
die Kreuzstrebe mit den Sitzrohren verbunden ist, die in der aufgefalteten Stellung
des Rollstuhls von Sitzrohrlagern der Seitenrahmen aufgenommen werden, wobei der Rollstuhl
beidseitig Führungshebel aufweist, und der jeweilige Führungshebel, in einem ersten
Bereich, in einer Strebe der Kreuzstrebe, in einem Bereich der Kreuzstrebe zwischen
der Drehachse der Streben der Kreuzstrebe und dem Sitzrohr, gelagert ist und dieser
Führungshebel in Abstand hierzu, in einem zweiten Bereich, in dem diesem Sitzrohr
zugeordneten Seitenrahmen um eine Schwenkachse schwenkbar gelagert ist, wobei diese
Schwenkachse parallel zu den Schwenkachsen der Kreuzstrebe in den Seitenrahmen angeordnet
ist.
[0002] Derartige faltbare Rollstühle sind aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt.
[0003] Grundsätzlich wird der Faltmechanismus moderner Faltrollstühle von fast allen Rollstuhlherstellern
im Wesentlichen durch eine sogenannte Kreuzstrebe dargestellt. Dies sind zwei miteinander
gelenkig verbundene Streben, die eine Drehachse bilden, wobei der Gelenkpunkt in etwa
in der Mitte der Streben liegt. Bekannt sind auch sogenannte Doppel-Kreuzstreben,
bei denen zumindest ein Strebenteil aus zwei parallel angeordneten Streben besteht.
Im Folgenden soll aber nur die einfache Ausführung betrachtet werden.
Am oberen Ende der Streben befinden sich die Sitzrohre. Sie bilden mit den Streben
einen rechten Winkel, sind in Fahrtrichtung ausgerichtet und dienen der Befestigung
der Sitzbespannung. Im aufgefalteten Zustand, somit der Benutzungssituation des Rollstuhls,
werden sie in an den Seitenrahmen befestigten Sitzrohrlagern fixiert.
Am unteren Ende der Streben sind diese mit dem unteren Bereich der Seitenrahmen gelenkig
verbunden, wobei die Drehachsen in Fahrtrichtung ausgerichtet sind. Aufgrund der gekreuzten
Gelenkverbindung der Streben sind diese im aufgefalteten Zustand des Rollstuhls jeweils
am unteren Ende mit einem Seitenrahmen verbunden und am oberen Ende im anderen Seitenrahmen
gelagert.
[0004] Beim Zusammenfalten des Rollstuhls werden die Sitzrohre durch Zug an einer Sitzbespannung
des Rollstuhls aus den Sitzrohrlagern nach oben geführt, wobei die Kreuzstrebe und
damit der gesamte Rollstuhl zusammengefaltet werden.
Da die Seitenrahmen nach dem Lösen der Sitzrohre aus deren Lager nur noch im unteren
Bereich mit der Kreuzstrebe gelenkig verbunden sind, bedarf es jeweils eines Führungshebels,
um zu verhindern, dass die Seitenrahmen unkontrolliert zur Seite wegkippen und kontrolliert
geführt werden. Diese Führungshebel sind einerseits mit dem oberen Bereich eines Seitenrahmens
und andererseits mit der Strebe der Kreuzstrebe, die mit dem gegenüberliegenden Seitenrahmen
verbunden ist, jeweils gelenkig verbunden. Die Drehachsen des Führungshebels sind
ebenfalls parallel zur Fahrtrichtung ausgerichtet. Insbesondere die Gelenkpunkte in
den Streben der Kreuzstrebe sind so gewählt, dass die Seitenrahmen sowohl im aufgefalteten,
als auch im zusammengefalteten Zustand parallel zueinander stehen.
Zu Beginn des Faltvorgangs ist dies jedoch nicht der Fall: Aufgrund der konstruktionsbedingten
geometrischen Verhältnisse ist die Verbindungslinie der Drehachsen eines Führungshebels
im aufgefalteten Zustand des Rollstuhls (Benutzungssituation) von der Drehachse am
Seitenrahmen aus gesehen nach unten - unterhalb der Waagerechten, bezogen auf die
übliche Orientierung des Rollstuhls - gerichtet. Während des Faltvorgangs werden die
Führungshebel durch die Bewegung der Kreuzstrebe in die Waagerechte gedreht, wodurch
sich der jeweilige waagerechte Abstand von der Drehachse an der Kreuzstrebe zur Drehachse
am Seitenrahmen vergrößert und die oberen Bereiche der Seitenrahmen nach außen, von
der Kreuzstrebe weggedrückt werden. Da die Seitenrahmen in deren unteren Bereich mit
der Kreuzstrebe gelenkig verbunden sind, führen sie dort eine entsprechende Drehbewegung
aus, sodass sich die sagittalen Ebenen der Seitenrahmen aus der Parallele heraus in
einen Winkel zueinander bewegen und eine V-förmige Position einnehmen. Somit entfernen
sich in dieser frühen Phase des Faltvorgangs die Rückenrohre des Rollstuhls voneinander
und erzeugen einen hohen Zug auf die Rückenbespannung des Rollstuhls, wenn diese nicht
im aufgefalteten Zustand des Rollstuhls einen entsprechend großen Durchhang hat. Dieser
Effekt vergrößert sich gemäß der V-Form mit der Höhe der Rückenbespannung.
[0005] In der Praxis wird diesem Effekt auf zweierlei Weisen oder durch deren Kombination
begegnet:
- 1. Die Rückenbespannung wird im aufgefalteten Zustand des Rollstuhls mit einem Durchhang
versehen, der die V-förmige Auseinanderbewegung der Rückenrohre zulässt.
- 2. Die Führungshebel, oder deren Anbindung an die Kreuzstrebe werden konstruktiv so
ausgelegt, dass sie sich während des Faltvorgangs verbiegen können und so die über
eine stramme Rückenbespannung erzwungene, nahezu parallele Führung der Seitenrahmen
kompensieren.
- 3. Die Gelenkverbindung der Kreuzstrebe wird mit Spiel hergestellt, sodass die Kreuzstrebe
ihrerseits samt den damit verbundenen Seitenrahmen in eine nach vorne, somit in Fahrtrichtung,
gerichtete V-Form überführt werden und so die Auseinanderbewegung der Rückenrohre
kompensieren kann.
[0006] Letztere Möglichkeit kommt für moderne energieeffiziente Rollstühle nicht infrage,
da ein solcher Rollstuhl möglichst steif sein und möglichst wenig Spiel in seinen
gelenkigen Verbindungen haben soll.
Die ersten beiden Möglichkeiten oder deren Kombination sind aber mit einer erheblichen
mechanischen Belastung der Führungshebel und/oder deren flexiblen Anbindungselementen
an der Kreuzstrebe und dem Kreuzstrebengelenk verbunden. Außerdem können diese Methoden
oder deren Kombination den besagten Effekt nur teilweise unterbinden. Eine vollständige
Unterbindung würde eine nicht erzielbare Verformung von Führungshebeln und/oder deren
flexiblen Anbindungselementen an der Kreuzstrebe erfordern.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, den faltbaren Rollstuhl der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, dass die vorgenannten Nachteile vermieden werden und eine im
Wesentlichen parallele Führung der Seitenrahmen des faltbaren Rollstuhls während dessen
gesamten Faltvorgangs möglich ist.
[0008] Gelöst wird die Aufgabe bei einem faltbaren Rollstuhl der eingangs genannten Art
dadurch, dass der Führungshebel in seinem ersten Bereich einen Führungsschlitz aufweist
und mit der dem Führungshebel zugeordneten Strebe ein Führungszapfen verbunden ist,
der in den Führungsschlitz eingreift, sowie ein Nocken mit der Strebe verbunden ist
und ein Nockenläufer mit dem Führungshebel in dessen ersten Bereich verbunden ist,
wobei der Nocken und der Nockenläufer in einer Endphase des Auffaltvorgangs des Rollstuhls
zusammenwirken, zwecks Verschieben des Führungszapfens in eine definierte Position
im Führungsschlitz.
[0009] Aufgrund der erfindungsgemäßen Gestaltung des Rollstuhls kann während dessen Faltvorgang
der waagerechte Abstand der Drehachse des Führungshebels an der Strebe zur Drehachse
des Führungshebels am Seitenrahmen durch Verschieben des Führungshebels mit dessen
Führungsschlitz auf dem Führungszapfen weitgehend beibehalten und somit die Seitenrahmen
weitgehend parallel gehalten werden. Damit ist gewährleistet, dass in keiner Phase
des Faltvorgangs die Rückenbespannung übermäßig gespannt wird und Konstruktionselemente
des Rollstuhls belastet werden.
Um die Sitzrohre am Ende des Auffaltvorgangs exakt in die Sitzrohrlager der Sitzrahmen
einführen zu können, müssen die Seitenrahmen in die entsprechende Position zwangsgeführt
werden. Die Führungsschlitze in den Führungshebeln würden in dieser Phase des Faltvorgangs
ein nach innen, somit in Richtung des Kreuzstrebengelenks Klappen der Seitenrahmen
erlauben, womit die Sitzrohre die Sitzrohrlager verfehlen würden und der Rollstuhl
nicht korrekt aufgefaltet werden kann.
Die exakte Führung wird durch den jeweiligen Nockenläufer und den diesem zugeordneten
Nocken übernommen: Beim Auffalten des Rollstuhls legt sich der Nockenläufer an den
Nocken und es wirkt der Nocken auf den Nockenläufer, sodass der Nockenläufer während
des Auffaltens den Führungshebel entlang dessen Führungsschlitz verschiebt. Insbesondere
erfolgt diese Verschiebung bis zum Ende dieses Führungsschlitzes, das wiederum der
Position am Ende des Auffaltvorgangs entspricht, an dem das Sitzrohr exakt in das
Sitzrohrlager eingeführt werden kann.
[0010] Es ist insbesondere vorgesehen, dass der Nocken und der Nockenläufer vor Erreichen
der Endphase des Auffaltvorgangs des Rollstuhls außer Kontakt sind. Es ist somit nur
erforderlich, dass der Nocken und der Nockenläufer bei Erreichen der Endphase des
Auffaltvorgangs zusammenwirken, um den Führungszapfen in eine definierte Position
im Führungsschlitz zu verschieben.
[0011] Vorzugsweise ist in der definierten Position des Führungszapfens im Führungsschlitz
das mit dieser Strebe verbundene Sitzrohr exakt in das diesem Sitzrohr zugeordnete
Sitzrohrlager einfahrbar. Die Bewegungsabläufe von Führungshebel und Strebe sind somit
präzise auf die Endphase des Auffaltvorgangs des Rollstuhls abgestimmt.
[0012] Es wird als vorteilhaft angesehen, wenn das jeweilige Sitzrohrlager nach oben offen
gestaltet ist, zum Einfahren des dem Sitzrohrlager zugeordneten Sitzrohrs beim Auffalten
des Rollstuhls mit einer auf die Öffnung des Sitzrohrlagers zugerichteten Bewegungskomponente.
[0013] Insbesondere ist das Sitzrohrlager als nach oben offenes wannenförmiges Element ausgebildet.
Dieses wannenförmige Element weist vorzugsweise einen sich über einen Teilkreis, insbesondere
über einen annähernd Halbkreis erstreckenden Querschnitt auf. Diese Gestaltung ermöglicht
eine definierte Lagerung bei einfachem Einfahren des Sitzrohrs in das Sitzrohrlager
beim vollständigen Auffalten des Rollstuhls.
[0014] Vorzugsweise ist der Führungsschlitz als den Führungshebel durchsetzendes Langloch
ausgebildet. So lässt sich durch die Ausbildung des Führungsschlitzes als Langloch
die Funktion des Führungsschlitzes auf baulich einfache Art und Weise im Führungshebel
verwirklichen, indem in den Führungshebel nur ein diesen durchsetzendes Langloch einzufräsen
ist.
[0015] Vorzugsweise ist der Führungszapfen Bestandteil eines Befestigungselements, das dem
Befestigen des Nockens an der Strebe dient. Dem Befestigungselement kommt somit einerseits
die Funktion der Befestigung des Nockens an der Strebe, andererseits die Führungsfunktion
des Führungszapfens zu. Hierdurch kann einerseits die Teilevielfalt reduziert werden,
andererseits der Herstellungs- und Montageaufwand optimiert werden.
[0016] Die definierte Position des Führungszapfens im Führungsschlitz ist vorzugsweise eine
Position des Führungszapfens an einem Ende des Führungsschlitzes. Das Ende des Führungsschlitzes
ist insbesondere dasjenige, das dem der Strebe zugeordneten Sitzrohr abgewandt ist.
[0017] Die Ausrichtung der Nocke auf der zugeordneten Strebe der Kreuzstrebe und die Gestaltung
der Nockenbahn sind abhängig von den geometrischen Gegebenheiten der Rollstuhlkonstruktion.
Vorzugsweise nehmen eine Mittellinie der Nocke und eine Längsachse der der Nocke zugeordneten
Strebe einen Winkel von 20 bis 40°, vorzugsweise 25 bis 35°, insbesondere 30° zueinander
ein.
[0018] Vorzugsweise bildet die mit dem Nockenläufer kommunizierende Nockenbahn eine konkave
Fläche.
[0019] Der Rollstuhl ist insbesondere derart gestaltet, dass das Sitzrohr bei aufgefaltetem
Rollstuhl benachbart einem Rohrabschnitt des zugewandten Sitzrahmens angeordnet ist.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der jeweilige
Führungshebel in seinem ersten Bereich mehrere Führungsschlitze, vorzugsweise bis
zu vier Führungsschlitze, insbesondere drei Führungsschlitze aufweist. Ferner ist
vorzugsweise vorgesehen, dass der Führungshebel eine der Anzahl der Führungsschlitze
entsprechende Anzahl von Löchern aufweist. Jedem Führungsschlitz ist ein Loch zugeordnet.
Bei dieser Anordnung nimmt eines der Löcher den Nockenläufer und einer der Führungsschlitze
den Führungszapfen auf.-Bei einer derartigen alternativen Gestaltung repräsentieren
die verschiedenen Führungsschlitze des Führungshebels verschiedene Sitzbreiten eines
Rollstuhls. Somit ist ein Führungshebel mit mehreren Führungsschlitzen für verschiedene
Rollstuhlbreiten einsetzbar. Die Führungsschlitze sind insbesondere parallel zueinander
angeordnet und/oder es ist das jeweilige Loch in der Verlängerung des zugeordneten
Führungsschlitzes angeordnet.
[0021] Weitere Merkmale der Erfindung sind in den Unteransprüchen, der Beschreibung der
Figuren und in den Figuren selbst dargestellt, wobei bemerkt wird, dass alle Einzelmerkmale
oder alle Kombinationen von Einzelmerkmalen weitere erfinderische Ausgestaltungen
darstellen.
[0022] In den Figuren ist zunächst der relevante Stand der Technik verdeutlicht, anschließend
ist die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels erläutert, ohne hierauf
beschränkt zu sein. Es zeigt:
- Fig. 1
- einen aufgefalteten Rollstuhl gemäß dem Stand der Technik, veranschaulicht in einer
Ansicht schräg von vorne und oben, allerdings ohne Sitzbespannung und Rückenbespannung
veranschaulicht,
- Fig. 2
- den in Fig. 1 gezeigten Rollstuhl in einer Vorderansicht, in geringfügig gefaltetem
Zustand,
- Fig. 3
- einen aufgefalteten Rollstuhl gemäß der vorliegenden Erfindung, veranschaulicht in
einer Ansicht schräg von vorne und oben, allerdings ohne Sitzbespannung und Rückenbespannung
veranschaulicht,
- Fig. 4
- eine Kreuzstrebe des Rollstuhls und die mit dieser verbundenen bzw. verbindbaren Teile,
in einer räumlichen Ansicht, schräg von oben gesehen, teilweise in Explosionsdarstellung
veranschaulicht,
- Fig. 5
- den in Fig. 3 in räumlicher Darstellung gezeigten aufgefalteten Rollstuhl, allerdings
ohne dessen Fußstützen und Räder veranschaulicht,
- Fig. 6
- den aufgefalteten Rollstuhl gemäß Fig. 5 in einer Ansicht von vorne,
- Fig. 7
- eine Ansicht des Rollstuhls gemäß Fig. 5, von oben gesehen, für einen Teilbereich,
konkret den Bereich der Kreuzstrebe veranschaulicht,
- Fig. 8
- einen Schnitt gemäß der Linie A-A in Fig. 7, in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 9
- den Rollstuhl gemäß Fig. 6, in einer Ansicht von vorne, in einer teilweise gefalteten
Stellung,
- Fig. 10
- eine Ansicht des Rollstuhls gemäß Fig. 9, von oben gesehen, für einen Teilbereich,
konkret den Bereich der Kreuzstrebe veranschaulicht,
- Fig. 11
- einen Schnitt gemäß der Linie A-A in Fig. 10, in vergrößerter Darstellung,
- Fig. 12
- den Rollstuhl gemäß Fig. 6 bzw. 9, in einer Ansicht von vorne, in einer zusammengefalteten
Stellung,
- Fig. 13
- eine Ansicht des Rollstuhls gemäß Fig. 12, von oben gesehen, für einen Teilbereich,
konkret den Bereich der Kreuzstrebe veranschaulicht,
- Fig. 14
- einen Schnitt gemäß der Linie A-A in Fig. 13, in vergrößerter Darstellung.
Figurenbeschreibung
[0023] Die nachfolgende Beschreibung bezieht sich zunächst auf die Darstellung der Fig.
1 und 3, die Merkmale betreffen, welche bei dem faltbaren Rollstuhl 1 gemäß dem Stand
der Technik nach der Fig. 1 identisch demjenigen des faltbaren Rollstuhls nach der
vorliegenden Erfindung, somit gemäß Fig. 3 sind. Um die Kinematik der Teile des Rollstuhls
1 besser erkennen zu können, ist bei der Darstellung des Rollstuhls 1 auf die Sitzbespannung
und die Rückenbespannung verzichtet worden.
[0024] Der faltbare Rollstuhl 1 weist beidseitig des Rollstuhls 1 angeordnete Seitenrahmen
2, eine Kreuzstrebe 3 sowie Sitzrohre 4 zur Aufnahme einer Sitzbespannung auf. Bei
vollständig aufgefaltetem Rollstuhl 1 ist die in beiden parallelen Sitzrohren 4 gelagerte
Sitzbespannung gespannt.
[0025] Der jeweilige der beiden spiegelbildlich identisch ausgebildeten Seitenrahmen 2 ist
als aus einzelnen Rohren gebildeter Rahmen ausgebildet. Ein hinteres Rohr 5 des jeweiligen
Seitenrahmens 2 nimmt ein in der Höhe verstellbares, in der Gebrauchslage des Rollstuhls
1 im Wesentlichen vertikal angeordnetes Rohr 6 auf, das im Bereich seines oberen Endes
mit einem Winkelrohr 7 verbunden ist, das einen Schiebegriff 8 aufnimmt. Die Rohre
6 nehmen die Rückenbespannung auf, die sich zwischen diesen straff erstreckt. Die
Rohre 6 sind parallel zueinander angeordnet.
[0026] Der jeweilige Seitenrahmen 2 ist im Wesentlichen durch das hintere Rohr 6, ein vorderes
Rohr 9 und die Rohre 6 und 9 verbindende, horizontal angeordnete Rohre 10 und 11 gebildet.
In das vordere Rohr 9 ist von unten ein Rohr 12 eingesteckt, das mit dem Rohr 9 in
unterschiedlichen Ausschiebestellungen verbindbar ist und im Bereich seines unteren
Endes eine klappbare Fußstütze 13 aufnimmt. Mit dem unteren Rohr 11 ist im Bereich
dessen dem Rohr 9 zugewandten Endes eine Aufnahme 14 verbunden, in der schwenkbar
ein vorderes Rad 15 des Rollstuhls 1 gelagert ist. Im Bereich des Rohres 5 ist mit
den Rohren 10 und 11 eine sich parallel zum Rohr 5 erstreckende Lagerplatte 16 verbunden,
in der eine Radnabe 17 gelagert ist, die ein hinteres großes Rad 18 des Rollstuhls
1 aufnimmt.
[0027] Die Kreuzstrebe 3 weist zwei Streben 19 auf, wobei eine Drehachse 20 der Kreuzstrebe
3 etwa auf halber Länge der jeweiligen Strebe 19 gebildet ist. Im Bereich der Drehachse
20 durchsetzt ein Bolzen 21 Bohrungen in den beiden Streben 19 und ist im Bereich
seines freien Endes durch eine selbstsichernde Mutter 22 festgelegt. Zwischen dem
Bolzen 21 und der zugeordneten Strebe 19 sowie der Mutter 22 und der zugeordneten
Strebe 19 sind Unterlegscheiben 23 angeordnet. Die Schwenkachse der jeweiligen Strebe
19 verläuft parallel zur Längserstreckung der Rohre 10 und 11.
[0028] Mit der jeweiligen Strebe 19 ist im Bereich deren unteren Endes ein Rohr 24 fest
verbunden. Das untere Rohr 11 durchsetzt das Rohr 24 mit geringem Spiel, wobei das
Rohr 24 auf dem Rohr 11 axial festgelegt ist, somit schwenkbar im Rohr 11 gelagert
ist. Die jeweilige Strebe 19 ist im Bereich ihres oberen Endes mit dem Sitzrohr 4
verbunden. Das Sitzrohr 4 ist über seine Länge mit einem Schlitz 25 versehen, zur
Aufnahme des zugewandten Endes der Sitzbespannung.
[0029] Der jeweilige Seitenrahmen 2 weist auf seiner dem anderen Seitenrahmen 2 zugewandten
Seite, und zwar im Bereich dessen Rohr 10, ein Sitzrohrlager 26 zur Aufnahme des zugeordneten
Sitzrohrs 4 in der aufgefalteten Stellung des Rollstuhls 1 auf. Dieses Sitzrohrlager
26, genauer gesagt zwei identische Komponenten des Sitzrohrlagers 26, sind mit dem
Rohr 10 verbunden, in Bereichen, die benachbart den Enden des Sitzrohrs 4 positioniert
sind. Die Sitzrohrlager 26 weisen ein nach oben offenes wannenförmiges Element 27
auf, das einen sich über einen annähernd Halbkreis erstreckenden Querschnitt aufweist.
[0030] Die Kreuzstrebe 3 ist somit in den den Sitzrohren 4 abgewandten Bereichen, somit
im Bereich deren Rohre 24, um parallel angeordnete Schwenkachsen schwenkbar in den
Seitenrahmen 2, konkret den Rohren 11 gelagert. Die Drehachse 20 der Streben 19 der
Kreuzstrebe 3 ist parallel zu diesen, den Rohren 24 zugeordneten Schwenkachsen der
Kreuzstrebe 3 angeordnet.
[0031] Der Rollstuhl 1 weist beidseitig Führungshebel 28, somit zwei Führungshebel 28 auf.
Der jeweilige Führungshebel 28 ist in einem ersten Bereich 29 in der zugeordneten
Strebe 19 gelagert. Die Lagerung in der Strebe 19 erfolgt in einem Bereich zwischen
der Drehachse 20 der Streben 19 und dem in diesem Bereich angeordneten Sitzrohr 4.
In Abstand zu der Lagerung des Führungshebels 28 in der Strebe 19 ist der Führungshebel
28 in dem diesem Sitzrohr 4 zugeordneten Seitenrahmen 2, konkret dessen Rohr 10, um
die in Längsrichtung dieses Rohres 10 gebildete Schwenkachse schwenkbar gelagert.
Hierbei weist der Führungshebel 28 einen endseitigen Rohrabschnitt 30 auf, den das
Rohr 10 geführt durchsetzt. In dem insofern beschriebenen zweiten Bereich 31 erfolgt
somit die Lagerung des Führungshebels 28 im Seitenrahmen 2.
[0032] Bei der Ausführungsform nach dem Stand der Technik gemäß der Fig. 1 ist der jeweilige
Führungshebel 28 in seinem ersten Bereich 29 um eine feste Schwenkachse 32 in der
zugeordneten Strebe 9 gelagert. Dies führt dazu, dass, wie der Darstellung der Fig.
2, betreffend den Stand der Technik, bei teilweise gefaltetem Rollstuhl 1 zu entnehmen
ist, die beiden Seitenrahmen 2 im Bereich deren oberen Enden voneinander weg bewegt
werden und statt der parallelen Stellung nunmehr eine V-förmige Position einnehmen.
Somit entfernen sich in dieser frühen Phase des Faltvorgangs die Rückenrohre - Rohre
6 - voneinander und erzeugen einen hohen Zug auf die Rückenbespannung. Wegen der Einzelheiten
und insbesondere der Nachteile dieser Rollstuhlkonstruktion wird auf die detaillierten
Ausführungen in der Beschreibungseinleitung verwiesen.
[0033] Der Rollstuhl 1 gemäß der Erfindung, wie er in den Fig. 3 bis 14 veranschaulicht
ist, ist im Bereich der Anbindung des jeweiligen Führungshebels 28 an die diesem zugeordnete
Strebe 19 modifiziert. Wie insbesondere der Detaildarstellung gemäß Fig. 4 zu entnehmen
ist, weist der Führungshebel 28 in seinem ersten Bereich 29 einen Führungsschlitz
33 auf und es ist mit der dem Führungshebel 28 zugeordneten Strebe 19 ein Führungszapfen
34 verbunden, der in den Führungsschlitz 33 eingreift. Ferner ist ein Nocken 35 mit
dieser Strebe 19 verbunden und ein Nockenläufer mit dem Führungshebel 28 in dessen
ersten Bereich 29 verbunden.
[0034] Im Detail ist der Führungsschlitz 33 als Langloch ausgebildet, das den Führungshebel
28 durchsetzt. Ein Loch 37 im Führungshebel 28 dient der Aufnahme des Nockenläufers
36, der in einfacher Weise durch den Kopf einer Zylinderschraube dargestellt ist,
die in das Loch 37 eingeschraubt ist. Verschiedene gezeigte Führungsschlitze 33 bzw.
Langlöcher und verschiedene den Führungsschlitzen 33 zugeordnete Löcher repräsentieren
verschiedene Sitzbreiten eines Rollstuhls. Somit ist ein Führungshebel 28 mit mehreren
Führungsschlitzen 33 und mehreren Löchern 37 für verschiedene Rollstuhlbreiten einsetzbar.
[0035] Der Nocken 35 wird mittels einer Nockenbefestigung 38 auf der Strebe 19 befestigt.
Diese Nockenbefestigung 38 ist im Wesentlichen als Stift ausgebildet, der im Bereich
seines einen Endes den Führungszapfen 34 bildet und im Bereich seines anderen Endes
einen Gewindeabschnitt aufweist. Der Stift weist im Bereich seines dem freien Ende
des Führungszapfens 24 abgewandten Endes einen Sechskantbund 39 auf, der zur Drehsicherung
formschlüssig in eine Vertiefung 40 des Nockens 35 eingreift. Der Gewindeabschnitt
der Nockenbefestigung 38 durchsetzt die Strebe 19 und nimmt eine Mutter 41 zum axialen
Festlegen der Nockenbefestigung 38 bezüglich der Strebe 19 auf. Eine den Nockenläufer
36 aufweisende Zylinderkopfschraube 42 durchsetzt das Loch 37 im Führungshebel 28
und es ist auf das freie Ende der Zylinderkopfschraube 42 eine Mutter 43 aufgeschraubt.
Auch das freie Ende des Führungszapfens 34 ist mit einem Gewinde versehen. Der Führungszapfen
34 durchsetzt den Führungsschlitz 33 und es ist auf das freie Ende des Führungszapfens
34 eine Unterlegscheibe 44 aufgesteckt und auf den Gewindeabschnitt eine Mutter 45
aufgeschraubt.
[0036] Aufgrund dieser konstruktiven Ausbildung des Rollstuhls 1 kann während des Faltvorgangs
des Rollstuhls 1 nun der waagerechte Abstand von der Drehachse 46 an der Strebe 19
zur Drehachse 47 am Seitenrahmen 2, konkret der Längsmittelachse des Rohres 10 durch
Verschieben des Führungshebels 28 auf dem Führungszapfen 34 entlang des Führungsschlitzes
33 des Führungshebels 28 weitgehend beibehalten und somit der Seitenrahmen 2 weitgehend
parallel gehalten werden. Damit ist gewährleistet, dass in keiner Phase des Faltvorgangs
die Rückenbespannung übermäßig gespannt wird und Konstruktionselemente des Rollstuhls
belastet werden.
[0037] Um die Sitzrohre 4 am Ende des Auffaltvorgangs exakt in die Sitzrohrlager 26 auf
den Seitenrahmen 2 einführen zu können, müssen die Seitenrahmen 2, konkret deren Rohre
10, in die entsprechende Position zwangsgeführt werden. Die Führungsschlitze 33 in
den Führungshebeln 28 würden in dieser Phase des Faltvorgangs ein nach innen (Richtung
Kreuzstrebengelenk) Klappen der Seitenrahmen 2 erlauben, womit die Sitzrohre 4 die
Sitzrohrlager 26 verfehlen würden und der Rollstuhl 1 nicht korrekt aufgefaltet werden
kann.
[0038] Die exakte Führung wird durch den Nocken 35 und den Nockenläufer 36 übernommen: Beim
Auffalten des Rollstuhls 1 legt sich der Nockenläufer 36 an eine Nockenbahn 48 des
Nockens 35 und verschiebt während des Auffaltens den Führungshebel 28 entlang dessen
Führungsschlitz 33 bis zu dessen Ende 49, das dem Rohrabschnitt 30 abgewandt ist,
wobei dieses Ende 49 wiederum der Position am Ende des Auffaltvorgangs entspricht,
an dem das Sitzrohr 4 exakt in das zugeordnete Sitzrohrlager 26 eingeführt werden
kann.
[0039] Die Ausrichtung des jeweiligen Nockens 35 auf der Strebe 19 der Kreuzstrebe 3 und
die Ausgestaltung der zugeordneten Nockenbahn 48 sind abhängig von den geometrischen
Gegebenheiten der Rollstuhlkonstruktion. In der hier beschriebenen, und nicht darauf
beschränkten Ausführung nehmen die Mittellinie 50 des Nockens 35 und die Längsachse
51 der Strebe 19 einen Winkel von 30° ein, und es bildet die mit dem Nockenläufer
36 kommunizierende Nockenbahn 48 eine konkave Fläche.
1. Faltbarer Rollstuhl (1) mit beidseitig des Rollstuhls (1) angeordneten Seitenrahmen
(2), einer Kreuzstrebe (3) sowie Sitzrohren (4) zur Aufnahme einer Sitzbespannung,
wobei die Kreuzstrebe (3), in den Sitzrohren (4) abgewandten Bereichen, um parallel
angeordneten Schwenkachsen (11) in dem Seitenrahmen (2) gelagert ist und die Drehachse
(20) der Streben (19) der Kreuzstrebe (3) parallel zu diesen Schwenkachsen (11) der
Kreuzstrebe (3) angeordnet ist, sowie die Kreuzstrebe (3) mit den Sitzrohren (4) verbunden
ist, die in der aufgefalteten Stellung des Rollstuhls (1) von Sitzrohrlagern (26)
der Seitenrahmen (2) aufgenommen werden, wobei der Rollstuhl (1) beidseitig Führungshebel
(28) aufweist, und der jeweilige Führungshebel (28), in einem ersten Bereich (29),
in einer Strebe (19) der Kreuzstrebe (3), in einem Bereich der Kreuzstrebe (3) zwischen
der Drehachse (20) der Streben (19) der Kreuzstrebe (3) und dem Sitzrohr (4), gelagert
ist und dieser Führungshebel (28) in Abstand hierzu, in einem zweiten Bereich (31),
in dem diesem Sitzrohr (4) zugeordneten Seitenrahmen (2) um eine Schwenkachse (47)
schwenkbar gelagert ist, wobei diese Schwenkachse (47) parallel zu den Schwenkachsen
(11) der Kreuzstrebe (3) in den Seitenrahmen (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungshebel (28) in seinem ersten Bereich (29) einen Führungsschlitz (33) aufweist
und mit der dem Führungshebel (28) zugeordneten Strebe (19) ein Führungszapfen (34)
verbunden ist, der in den Führungsschlitz (33) eingreift, sowie ein Nocken (35) mit
der Strebe (19) verbunden ist und ein Nockenläufer (36) mit dem Führungshebel (28)
in dessen ersten Bereich (29) verbunden ist, wobei der Nocken (35) und der Nockenläufer
(36) in einer Endphase des Auffaltvorgangs des Rollstuhls (1) zusammenwirken, zwecks
Verschieben des Führungszapfens (34) in eine definierte Position im Führungsschlitz
(33).
2. Rollstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nocken (35) und der Nockenläufer (36) vor Erreichen der Endphase des Auffaltvorgangs
des Rollstuhls (1) außer Kontakt sind.
3. Rollstuhl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der definierten Position des Führungszapfens (34) im Führungsschlitz (33) das
mit dieser Strebe verbundene Sitzrohr (4) exakt in das diesem Sitzrohr (4) zugeordnete
Sitzrohrlager (26) einfahrbar ist.
4. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Sitzrohrlager (26) nach oben offen gestaltet ist, zum Einfahren des
dem Sitzrohrlager (26) zugeordneten Sitzrohrs (4) beim Auffalten des Rollstuhls (1)
mit einer auf die Öffnung des Sitzrohrlagers (26) zugerichteten Bewegungskomponente.
5. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzrohrlager (26) als nach oben offenes wannenförmiges Element (27) ausgebildet
ist, insbesondere einen sich über einen Teilkreis, vorzugsweise über einen annähernd
Halbkreis erstreckenden Querschnitt aufweist.
6. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschlitz (33) als den Führungshebel (28) durchsetzendes Langloch ausgebildet
ist.
7. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungszapfen (34) Bestandteil eines Befestigungselements (38) ist, das dem
Befestigen des Nockens (35) an der Strebe (19) dient.
8. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte Position des Führungszapfens (34) im Führungsschlitz (33) eine Position
des Führungszapfens (34) an einem Ende (49) des Führungsschlitzes (33) ist.
9. Rollstuhl nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende (49) des Führungsschlitzes (33) dasjenige ist, das dem der Strebe (19) zugewandten
Sitzrohr (4) abgewandt ist.
10. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenbahn (48) des Nockens (35) eine konkave Fläche bildet.
11. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittellinie (50) des Nockens (35) und eine Längsachse (51) der diesen Nocken
(35) aufnehmenden Strebe (19) einen Winkel von 20 bis 40°, vorzugsweise 25 bis 35°,
insbesondere 30° zueinander einnehmen.
12. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Sitzrohr (4) bei aufgefaltetem Rollstuhl (1) benachbart einem Rohrabschnitt (10)
des zugeordneten Sitzrahmens (2) angeordnet ist.
13. Rollstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungshebel (28) in seinem ersten Bereich (29) mehrere Führungsschlitze (33),
vorzugsweise bis zu vier Führungsschlitze (33), insbesondere drei Führungsschlitze
(33) aufweist.
14. Rollstuhl nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungshebel (28) eine der Anzahl der Führungsschlitze (33) entsprechende Anzahl
von Löchern (37) aufweist, wobei jedem Führungsschlitz (33) ein Loch (37) zugeordnet
ist, und bei dieser Anordnung eines der Löcher (37) den Nockenläufer (36) und einer
der Führungsschlitze (33) den Führungszapfen (34) aufnimmt.
15. Rollstuhl nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschlitze (33) parallel zueinander angeordnet sind und/oder das jeweilige
Loch (37) in der Verlängerung des zugeordneten Führungsschlitzes (33) angeordnet ist.