Stand der Technik
[0001] Handelsübliche Lackiersysteme beinhalten eine Lackierpistole zum Auftragen von Farbe,
einen Farbbehälter, der meistens an der Lackierpistole angeordnet ist, und eine Art
von Druckluftzufuhr. Durch das Zuführen von Druckluft wird die Farbe zerstäubt und
ein Sprühnebel auf die zu lackierende Stelle aufgetragen. Die Druckluftzufuhr erfolgt
meist über einen Kompressor, der wie eine Druckpumpe funktioniert und Druckluft nur
erzeugt, wenn diese benötigt wird. Kompressoren sind auch meist schwere Geräte, die
nur mit großer Mühe zum Einsatzort gebracht werden können und eine ständige Stromversorgung
benötigen. Für Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges gelten sehr strenge Vorschriften,
weshalb Innenteile eines Flugzeuges abmontiert werden und außerhalb lackiert werden
und anschließend wieder eingebaut werden.
[0002] Ziel der Erfindung ist es, ein Lackiersystem bereitzustellen, das einfach zu handhaben
ist und tragbar ist.
[0003] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, indem ein tragbares Lackiersystem für
Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges bereitgestellt wird, das folgende Teile
umfasst:
- a) einen Kompressor,
- b) ein Feinmanometer,
- c) einen Schlauch,
- d) ein austauschbares Lackfläschchen,
- e) eine Lackierpistole,
wobei ein Akkumulator mit dem Kompressor verbunden ist, der die Energie für den Kompressor
bereitstellt, die Lackierpistole eine Aufnahme für das austauschbare Lackfläschchen
aufweist, die Aufnahme für das Lackfläschchen passend für das Lackfläschchen ausgebildet
ist, das Feinmanometer zwischen Kompressor und dem Schlauch angeordnet ist, die Lackierpistole
an dem Ende des Schlauches angeordnet ist, das dem Kompressor abgewandt ist,
das Lackfläschchen zumindest eine Kugel enthält und ein Filter zwischen der Aufnahme
für das Lackfläschchen und dem Lackfläschchen angeordnet ist.
[0004] Ein auf diese Weise aufgebautes Lackiersystem ist kompakt und kann von einer Person
leicht zu dem Einsatzort getragen werden. Insbesondere die Verwendung in Luftfahrzeugen
ist bevorzugt, da in Luftfahrzeugen strenge Regeln bezüglich Druckbehälter und Stromanforderungen
bestehen. Das Bord-Netz in großen Passagiermaschinen weist eine Nennspannung von 115/200
V und 400 Hz auf. Deshalb können handelsübliche Kompressoren in Flugzeugen nicht verwendet
werden. Die Mitnahme von Druckbehältern ist ebenfalls nur nach enormem bürokratischem
Aufwand möglich, weshalb der Einsatz von batteriebetriebenen Kompressoren notwendig
ist. Mit dem Feinmanometer wird der Sprühdruck geregelt.
[0005] In einer Ausführungsform der Erfindung kann der Kompressor einen Druckkessel aufweisen,
der durch den Motor des Kompressors mit Druckluft befüllt wird. Der Druckkessel wird
vom Kompressor mit einem Druck beaufschlagt. Durch Drücken des Auslösers der Lackierpistole
strömt Druckluft aus dem Druckkessel und zerstäubt die im Lackfläschchen enthaltene
Farbe. Fällt der Druck im Druckkessel unter einen bestimmten, vorher festgelegten
Mindestwert, fängt der Kompressor wieder zu arbeiten an und erhöht den Druck auf den
vorher eingestellten Wert. Somit muss nicht während des gesamten Lackiervorgangs der
Kompressor laufen, was eine Energieersparnis zur Folge hat, die eine längere Lackierdauer
ermöglicht.
[0006] In einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann der Druck im Druckkessel des
Kompressors 2 bar bis 8 bar betragen. Der Motor des Kompressors beaufschlagt den Druckkessel
mit einem Druck von 2 bis 8 bar. Dies ist ein Druck, der ausreicht, um einen geeigneten
Sprühdruck zu generieren. Durch die Bereitstellung eines kontinuierlichen Drucks durch
den Druckkessel wird eine bessere Sprühleistung erzielt als bei Verwendung einer Druckpumpe,
die in periodischen Abständen Druckluft unterschiedlichen Drucks bereitstellt.
[0007] In einer Ausführungsform der Erfindung kann der Filter eine zylindrische Form mit
einem auf der zylindrischen Form aufgesetzten Kegelstumpf aufweisen, wobei der Kegelstumpf
an dem Ende des zylindrischen Körpers angeordnet ist, das ins Innere des Lackfläschchens
zeigt, wobei der Kegelstumpf am schmalen Ende ein Loch aufweist, dessen Durchmesser
kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel ist, die im Lackfläschchen vorhanden
ist, und auf der Mantelfläche zumindest ein Loch aufweist, dessen Durchmesser kleiner
als der Durchmesser der zumindest einen Kugel ist, und wobei die zylindrische Form
und der Kegelstumpf einstückig ausgeführt sind. Die zumindest eine Kugel im Lackfläschchen
dient zum Mischen der Farbe. Da das Lackfläschchen in die Lackierpistole mit der Öffnung
nach unten in die Aufnahme gesteckt wird, kann die Kugel die Öffnung verstopfen. Durch
den Einsatz des Filters wird dies verunmöglicht. Die Kugel legt sich auf das Loch
am schmalen Ende des Kegelstumpfes, der Lack kann durch die Löcher in der Mantelfläche
in die Lackierpistole fließen. Die Größe der Löcher im Filter ist so dimensioniert,
dass die Kugel nicht hindurchtreten kann. Sind mehrere Kugeln im Lackfläschchen vorhanden,
ist der Kegelstumpf vorzugsweise so ausgeführt, dass der horizontale Abstand zwischen
dem schmalen Ende des Kegelstumpfes und der inneren Oberfläche des Lackfläschchens
geringer ist als der Durchmesser der Kugeln, sodass sich die Kugeln nicht auf die
Löcher der Mantelfläche legen können.
[0008] In einer Ausbildung der vorliegenden Erfindung kann der Kompressor in einem gedämmten
Gehäuse angeordnet sein. Damit wird der Arbeiterschutz erfüllt.
[0009] Ein anderer Aspekt der Erfindung betrifft die Verwendung eines tragbaren Lackiersystems
nach einem der vorangegangenen Ansprüche zur Reparatur von Lackschäden in Flugzeugen.
[0010] Insbesondere die Verwendung in Luftfahrzeugen ist bevorzugt, da in Luftfahrzeugen
strenge Regeln bezüglich Druckbehälter und Stromanforderungen bestehen. Das Bord-Netz
in großen Passagiermaschinen weist eine Nennspannung von 115/200 V und 400 Hz auf.
Deshalb können handelsübliche Kompressoren in Flugzeugen nicht verwendet werden. Die
Mitnahme von Druckbehältern ist ebenfalls nur nach enormem bürokratischem Aufwand
möglich, weshalb der Einsatz von batteriebetriebenen Kompressoren notwendig ist.
[0011] In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann der Lackschaden höchstens
die Ausmaße eines A4-Blatts (210 x 297 mm) aufweisen. Damit ist die Verwendung des
Lackiersystems für sogenannte "Smart-Repair" oder "Spot-Repair", also das kleinflächige
Lackieren kleiner Schäden an der Oberfläche eines Bauteils, ausgezeichnet geeignet.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0012] In den Zeichnungen werden folgende Bezugszeichen verwendet.
1 tragbares Lackiersystem
2 Kompressor
3 Feinmanometer
4 Schlauch
5 Lackfläschchen
6 Lackierpistole
7 Akkumulator
8 Aufnahme für das Lackfläschchen
9 Kugel im Lackfläschchen
10 Filter
10a Loch am schmalen Ende des Kegelstumpfes des Filters
10b Löcher in der Mantelfläche des Kegelstumpfes des Filters
10c Kegelstumpf
10d Mantelfläche des Kegelstumpfes
10e zylindrisch-förmiger Teil des Filters
11 Manometer
12 Auslöser
13 Tragegriff
[0013] Fig. 1 zeigt ein Lackiersystem gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0014] Fig. 2 zeigt einen Filter gemäß der vorliegenden Erfindung.
BEISPIEL
[0015] In einem Beispiel für ein tragbares Lackiersystem 1 für Lackierarbeiten im Inneren
eines Flugzeuges umfasst das Lackiersystem 1 einen Kompressor 2, ein Feinmanometer
3, einen Schlauch 4, ein austauschbares Lackfläschchen 5 und eine Lackierpistole 6.
Ein Akkumulator 7 ist mit dem Kompressor 2 verbunden, der die Energie für den Kompressor
2 bereitstellt. Dadurch wird das gesamte Lackiersystem 1 tragbar. Ein Tragegriff 13
ist vorgesehen, um das Lackiersystem 1 an den gewünschten Einsatzort zu tragen. Die
Lackierpistole 6 weist eine Aufnahme 8 für das austauschbare Lackfläschchen 5 auf,
wobei die Aufnahme 8 für das Lackfläschchen 5 passend für das Lackfläschchen 5 ausgebildet
ist. Das Lackfläschchen 5 kann somit passend in die Aufnahme 8 gesteckt werden, es
kann keine Farbe auslaufen, da die Verbindung zwischen Lackfläschchen 5 und Aufnahme
8 dichtend ausgeführt ist. Wenn das Lackfläschchen 5 in der Aufnahme 8 eingesteckt
ist, liegt ein geschlossenes System vor; die Farbe kann nicht auslaufen. Das Feinmanometer
3 ist zwischen Kompressor 2 und dem Schlauch 4 angeordnet. Durch das Feinmanometer
3 wird der Druck an der Lackierpistole 6 eingestellt. Mit dem Auslöser 12 wird der
Lackiervorgang durchgeführt. Die Anzeige des Drucks auf dem Feinmanometer 3 entspricht
in etwa dem Druck am Ende der Lackierpistole 6 und somit dem Sprühdruck. Der Druck
am Kompressor 2 kann durch die Manometer 11 abgelesen werden. Die Lackierpistole 6
ist an dem Ende des Schlauches 4 angeordnet, das dem Kompressor 2 abgewandt ist. Das
Lackfläschchen 5 enthält zumindest eine Kugel 9. Diese zumindest eine Kugel 9 dient
zur Durchmischung der Farbe im Lachfläschchen 5. Ein Filter 10 ist zwischen der Aufnahme
8 für das Lackfläschchen 5 und dem Lackfläschchen 5 angeordnet. Dieser Filter 10 verhindert
das Abrutschen der zumindest einen Kugel 9 in die Aufnahme 8 und in weiterer Folge
in die Lackierpistole 6. Durch diese Anordnung ist es möglich, Lackierarbeiten im
Inneren eines Flugzeuges durchzuführen. Lackierarbeiten in einem Flugzeug erfordern
hohe administrative Vorarbeiten. Oft können Teile nur ausgebaut werden, außerhalb
des Flugzeuges lackiert werden und nachher wieder eingebaut werden, wobei jedoch der
Ein- und Ausbau genau dokumentiert werden muss. Es ist so gut wie unmöglich, eine
Druckflasche an Bord zu nehmen. Deshalb ist dieses Lackiersystem 1 hervorragend zur
Reparatur von Oberflächenschäden in einem Flugzeug geeignet. Wird dieses Lackiersystem
1 an Bord eines Flugzeuges genommen, kann sofort lackiert werden. Der Dokumentationsaufwand
gegenüber anderen Systemen ist äußerst gering. Es entfällt auch die mühsame Mitnahme
eines speziellen Netzgerätes oder Transformators für die Betriebsspannung in Flugzeugen,
die 115/200 V bei 400 Hz beträgt.
[0016] Der Kompressor 2 kann einen Druckkessel aufweisen, der durch den Motor des Kompressors
2 mit Druckluft befüllt wird. Der Druckkessel wird vom Kompressor 2 mit einem Druck
beaufschlagt. Durch Drücken des Auslösers 12 der Lackierpistole 6 strömt Druckluft
aus dem Druckkessel und zerstäubt die im Lackfläschchen 5 enthaltene Farbe. Es wird
ein Mindestwert für den Druck im Druckkessel festgelegt. Wird dieser unterschritten,
schaltet sich der Kompressor 2 wieder ein und beaufschlagt den Druckkessel mit einem
Druck, der dem vorher festgelegten Soll-Wert entspricht. Somit muss nicht während
des gesamten Lackiervorgangs der Kompressor 2 laufen, was eine Energieersparnis zur
Folge hat, die eine längere Lackierdauer ermöglicht. Der Druck im Druckkessel des
Kompressors 2 kann beispielsweise 2 bar bis 8 bar betragen. Der Motor des Kompressors
2 beaufschlagt den Druckkessel mit einem Druck von 2 bis 8 bar. Dies ist ein Druck,
der ausreicht, um einen geeigneten Sprühdruck zu generieren. Durch die Bereitstellung
eines kontinuierlichen Drucks durch den Druckkessel wird eine bessere Sprühleistung
erzielt als bei Verwendung einer Druckpumpe, die in periodischen Abständen Druckluft
unterschiedlichen Drucks bereitstellt. Fällt der Wert unter 2 bar, beginnt der Motor
des Kompressors 2 den Druckkessel mit einem Druck zu beaufschlagen, bis ein Wert von
8 bar erreicht wird, wonach sich der Kompressor 2 wieder abschaltet. Dies trägt zu
einem ökonomischen Energieverbrauch bei.
[0017] Der Filter 10 kann eine zylindrische Form 10e mit einem auf der zylindrischen Form
10e aufgesetzten Kegelstumpf 10c aufweisen, wobei der Kegelstumpf 10c an dem Ende
des zylindrischen Körpers 10e angeordnet ist, das ins Innere des Lackfläschchens 5
zeigt, wobei der Kegelstumpf 10c am schmalen Ende ein Loch 10a aufweist, dessen Durchmesser
kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel 9 ist, die im Lackfläschchen
5 vorhanden ist, und auf der Mantelfläche 10d zumindest ein Loch 10b aufweist, dessen
Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel 9 ist, und wobei
die zylindrische Form 10e und der Kegelstumpf 10c einstückig ausgeführt sind. Die
zylindrische Form 10e ist passend mit der inneren Oberfläche des Lackfläschchens 5
ausgeführt, d.h. zwischen der Außenseite der zylindrischen Form 10e und der inneren
Oberfläche des Lackfläschchens 5 kann keine Flüssigkeit wie beispielsweise Lack hindurchtreten.
Die zumindest eine Kugel 9 im Lackfläschchen 5 dient zum Mischen der Farbe. Da das
Lackfläschchen 5 in die Lackierpistole 6 mit der Öffnung - bei Gebrauch - nach unten
in die Aufnahme 8 gesteckt wird, kann die Kugel 9 die Öffnung verstopfen. Durch den
Einsatz des Filters 10 wird dies verunmöglicht. Die zumindest eine Kugel 9 legt sich
auf das Loch 10a am schmalen Ende des Kegelstumpfes, der Lack kann durch die Löcher
10b in der Mantelfläche in die Lackierpistole 6 fließen. Die Größe der Löcher 10a,
10b im Filter ist so dimensioniert, dass die Kugel 9 nicht hindurchtreten kann. Sind
mehrere Kugeln 9 im Lackfläschchen 5 vorhanden, ist der Kegelstumpf 10c vorzugsweise
so ausgeführt, dass der horizontale Abstand zwischen dem schmalen Ende des Kegelstumpfes
10c und der inneren Oberfläche des Lackfläschchens 5 geringer ist als der Durchmesser
der Kugeln 9, sodass sich die Kugeln 9 nicht auf die Löcher 10b der Mantelfläche legen
können. Somit kann bedenkenlos jedes Lackfläschchen 5 verwendet werden, das im Handel
erhältlich ist. Eine Verstopfung der Lackierpistole 6 ist unmöglich.
[0018] Der Kompressor 2 kann in einem gedämmten Gehäuse angeordnet sein. Damit werden die
Arbeitsschutzbestimmungen eingehalten. Die Arbeiten mit dem Lackiersystem 1 können
gleichzeitig mit anderen Arbeiten im Flugzeug durchgeführt werden.
[0019] Das Lackiersystem 1 wie oben beschrieben kann zur Reparatur von Lackschäden in Flugzeugen
verwendet werden. Der Lackschaden kann höchstens die Ausmaße eines A4-Blatts (210
x 297 mm) aufweisen. Auf diese Weise ist eine "Smart-Repair" oder "Spot-Repair", also
das kleinflächige Lackieren kleiner Schäden an der Oberfläche eines Bauteils, möglich.
Das Lackiersystem 1 eignet sich hervorragend für Lackierarbeiten im Flugzeug, da es
kein externes Netzteil benötigt, keine Druckflasche aufweist und auch keinen Transformator
benötigt. Es gibt keine Netzgeräte am Markt, die mit der Nennspannung in Flugzeugen
(115/200 V und 400 Hz) arbeiten können. Ein Transformator zur Umwandlung in die übliche
Spannung von 230 V bei 50 Hz ist nicht notwendig; eine solche Mitnahme würde wiederum
sehr hohen Dokumentationsaufwand benötigen.
1. Tragbares Lackiersystem (1) für Lackierarbeiten im Inneren eines Flugzeuges, das folgende
Teile umfasst:
a) einen Kompressor (2),
b) ein Feinmanometer (3),
c) einen Schlauch (4),
d) ein austauschbares Lackfläschchen (5),
e) eine Lackierpistole (6),
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Akkumulator (7) mit dem Kompressor (2) verbunden ist, der die Energie für den
Kompressor (2) bereitstellt,
die Lackierpistole (6) eine Aufnahme (8) für das austauschbare Lackfläschchen (5)
aufweist,
die Aufnahme (8) für das Lackfläschchen (5) passend für das Lackfläschchen (5) ausgebildet
ist,
das Feinmanometer (3) zwischen Kompressor (2) und dem Schlauch (4) angeordnet ist,
die Lackierpistole (6) an dem Ende des Schlauches (4) angeordnet ist, das dem Kompressor
(2) abgewandt ist,
das Lackfläschchen (5) zumindest eine Kugel (9) enthält und ein Filter (10) zwischen
der Aufnahme (8) für das Lackfläschchen (5) und dem Lackfläschchen (5) angeordnet
ist.
2. Tragbares Lackiersystem (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kompressor (2) einen Druckkessel aufweist, der durch den Motor des Kompressors
(2) mit Druckluft befüllt wird.
3. Tragbares Lackiersystem (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Druck im Druckkessel des Kompressors (2) 2 bar bis 8 bar beträgt.
4. Tragbares Lackiersystem (1) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Filter (10) eine zylindrische Form mit einem auf der zylindrischen Form (10e)
aufgesetzten Kegelstumpf (10c) aufweist, wobei der Kegelstumpf (10c) an dem Ende des
zylindrischen Körpers (10e) angeordnet ist, das ins Innere des Lackfläschchens (5)
zeigt, wobei der Kegelstumpf (10c) am schmalen Ende ein Loch (10a) aufweist, dessen
Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen Kugel (9) ist, die im
Lackfläschchen (5) vorhanden ist, und auf der Mantelfläche (10d) zumindest ein Loch
(10b) aufweist, dessen Durchmesser kleiner als der Durchmesser der zumindest einen
Kugel (9) ist, und wobei die zylindrische Form (10e) und der Kegelstumpf (10c) einstückig
ausgeführt sind.
5. Tragbares Lackiersystem (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kompressor (2) in einem gedämmten Gehäuse angeordnet ist.
6. Verwendung eines tragbaren Lackiersystems (1) nach einem der vorangegangenen Ansprüche
zur Reparatur von Lackschäden in Flugzeugen.
7. Verwendung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Lackschaden höchstens die Ausmaße eines A4-Blatts (210 x 297 mm) aufweist.