(57) Eine Vorrichtung (10) zum Bearbeiten eines Werkstücks (12) umfasst mindestens zwei
Bearbeitungselemente (14a, 14b) und einen umlaufenden Riemen (16) zum Bewegen der
Bearbeitungselemente (14a, 14b) relativ zu einem zu bearbeitenden Werkstück (12).
Die Bearbeitungselemente (14a, 14b) umfassen jeweils einen Grundkörper (20a, 20b)
und ein mit dem Grundkörper (20a, 20b) verbundenes erstes Verbindungselement (22a,
22b), das mit einem zum ersten Verbindungselement (22a, 22b) komplementären und mit
dem Riemen (16) verbundenen zweiten Verbindungselement (24a, 24b) verbindbar ist.
Das erste Verbindungselement (22a, 22b) umfasst einen Drehkörper (26a, 26b). Das zweite
Verbindungselement (24a, 24b) hat einen Verbindungsbereich (28a, 28b) zum Verbinden
mit dem Drehkörper (26a, 26b). Bei einer Drehung des Drehkörpers (26a, 26b) in eine
erste Drehrichtung (R1) erfolgt eine Verbindung des Drehkörpers (26a, 26b) mit dem
Verbindungsbereich (28a, 28b). Bei einer Drehung des Drehkörpers (26a, 26b) in eine
der ersten Drehrichtung (R1) entgegengesetzten zweiten Drehrichtung (R2) erfolgt eine
Trennung des Drehkörpers (26a, 26b) von dem Verbindungsbereich (28a, 28b). Der Drehkörper
(26a, 26b) ist relativ zu dem Grundkörper (20a, 20b) derart angeordnet und mit diesem
verbunden, dass bei der Bearbeitung des Werkstücks (12) über den Grundkörper (20a,
20b) eine resultierende Kraft auf den Drehkörper (26a, 26b) ausgeübt wird, die ein
Drehmoment für eine Drehung des Drehkörpers (26a, 26b) in die erste Drehrichtung (R1)
bewirkt,
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